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Der große R.i.P 2008 Fred

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Er war ein Großer - farewell Robert Rauschenberg:


ZUM TODE ROBERT RAUSCHENBERGS
Alles ist Kunst - Kunst ist alles

Von Marc Pitzke, New York

Ausgestopfte Tiere, ausradierte Bilder, blutbefleckte Laken: Der Allround-Künstler Robert Rauschenberg sprengte fröhlich alle Stilgrenzen und wurde so zum Unikum. "Amerikas Picasso" verstarb im Alter von 82 Jahren - und lässt die Welt um ein Ausnahmetalent ärmer zurück.
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,553127,00.html
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Wo war er mir nur alles begeget??
Auch hier kann ich wieder nur ein requiescat in pace nachrufen.

Da fällt mir ein, dass ich wieder mal dringend ins MMK gehen müsste.
(Wäre bestimmt in seinem Sinne.)
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Habe jetzt erst erfahren das der
Britische Science Fiction Schriftsteller

Arthur C. Clarke

am 19.März 2008 gestorben ist.

Sein bekanntestes Buch war 2001 Odyssee im Weltraum.
von Stanley Kubrick verfilmt.

R.I.P.
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@Charlie: Tut mir leid.....Hannelore von den Jacob Sisters ist am Freitag verstorben....
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Herbi.G55 schrieb:
Habe jetzt erst erfahren das der
Britische Science Fiction Schriftsteller

Arthur C. Clarke

am 19.März 2008 gestorben ist.

Sein bekanntestes Buch war 2001 Odyssee im Weltraum.
von Stanley Kubrick verfilmt.

R.I.P.


Der Film basierte auf der Kurzgeschichte "Der Wachturm" von Clarke. Er und Kubrick schrieben dann zusammen das Drehbuch für "2001", aus dem dann das Buch hervorging.

Wirklich Schade, das war einer der Großen.

RIP
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Sydney Pollak (73J)


Mit Filmen wie "Jenseits von Afrika" und "Tootsie" wurde er weltbekannt. Insgesamt war er 46 Mal für den Oscar nominiert.
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Modeschöpfer Yves Saint Laurent ist im Alter von 71 Jahren gestorben.

"Yves Saint Laurent ist am Sonntag um 23.10 Uhr gestorben", teilte die Stiftung Pierre-Bergé-Saint-Laurent in Paris mit.

R.I.P
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Gert Haucke ist am 30.5.  im Alter von 79 Jahren verstorben...

Für mich bleibt er unvergessen...Sonntags sind wir früher immer auf den Vogelsberg zum Skifahrn gefahren und eine Fahrt ohne "Papa, Charly hat gesagt...“....war keine richtige Fahrt..

R.I.P.....
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Der ehemalige österreichische Tennisspieler Horst Skoff erlag im Alter von 39 Jahren einem Herzinfarkt. Er bestritt dereinst das längste Davis-Cup-Match gegen Mats Wilander (1989).
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Klaus Michael Grüer ist im Alter von 67 Jahren auf einer bretonischen Insel gestorben. Er war einer der ganz großen Theater- und Opernregisseure seiner, unserer Zeit. Großartig etwa seine Inszenierungen an der Berliner Schaubühne, seine Hölderlin-Arbeit 'Winterreise' im Berliner Olympiastadion.

In seinem Nachruf in der FAZ

http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~EA21F3AB590F74F87B8169319959512E7~ATpl~Ecommon~Scontent.html

schreibt Gerhard Stadelmeier:

"Grüber war der Einzige, der in Stücke hineinging, sich in ihnen verlor, sie begriff als fremde, sperrige, unerforschbare Welt, in die hinein man aufbrechen müsse wie in ein tolles Abenteuer. Wenn die Reise begann, war es für ihn immer so, als müsse er eine Art Entsetzen überwinden: die Schrecksekunde des Schöpfers vor der Schöpfung. Als brenne ihm die Welt, noch bevor er sie auf seiner Bühne erfinden durfte, so sehr in Händen, dass er sie lieber gleich weglegen möchte. Dieses Ticken der Schöpferschrecksekunde durchzitterte jede seiner Theaterarbeiten."
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Correction:

adlerkadabra schrieb:
Klaus Michael Grüber ist im Alter von 67 Jahren auf einer bretonischen Insel gestorben. Er war einer der ganz großen Theater- und Opernregisseure seiner, unserer Zeit. Großartig etwa seine Inszenierungen an der Berliner Schaubühne, seine Hölderlin-Arbeit 'Winterreise' im Berliner Olympiastadion.

In seinem Nachruf in der FAZ

http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~EA21F3AB590F74F87B8169319959512E7~ATpl~Ecommon~Scontent.html

schreibt Gerhard Stadelmeier:

"Grüber war der Einzige, der in Stücke hineinging, sich in ihnen verlor, sie begriff als fremde, sperrige, unerforschbare Welt, in die hinein man aufbrechen müsse wie in ein tolles Abenteuer. Wenn die Reise begann, war es für ihn immer so, als müsse er eine Art Entsetzen überwinden: die Schrecksekunde des Schöpfers vor der Schöpfung. Als brenne ihm die Welt, noch bevor er sie auf seiner Bühne erfinden durfte, so sehr in Händen, dass er sie lieber gleich weglegen möchte. Dieses Ticken der Schöpferschrecksekunde durchzitterte jede seiner Theaterarbeiten."

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R.i.P. Esbjörn Svensson, einer der besten Jazzer dieser Zeit!

Er starb am 14.6. bei einem Tauchunfall!

Ich werde ihn immer in Erinnerung behalten!
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Charles Dempsey ist vorgestern gestorben.

Seine Stimmenthaltung brachte Deutschland die WM 2006 und ermöglichte somit das Sommermärchen.

R.I.P
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Können auch Institutionen sterben? Ich glaube, ja. Zwar hatte ich leider persönlich nicht das Vergnügen, aber der toll geschriebene Nachruf von Marc Pitzke auf das 'Florent' in Downtown N.Y.

http://www.spiegel.de/reise/staedte/0,1518,562030,00.html

lässt mich diesen Umstand im nachhinein bedauern. Es gibt Orte, mit denen eine ganze Kultur verschwindet.

Farewell, Florent.
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Münteferings Frau ist tot
Der frühere SPD-Chef Franz Müntefering trauert um seine Frau Ankepetra. Die 62-Jährige erlag in ihrem Haus in Bonn einem langen Krebsleiden.

Todestag Donnerstag 31.07.
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Wenigstens konnte er sie die letzten Monate noch begleiten. Es war der richtige Schritt damals aufzuhören.
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isaac haynes und bernie mac weilen auch nicht mehr unter uns... machts gut!
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Das mit Isaac Hayes überrascht mich, da ich ihn gerade in einem Beitrag bei Arte in der Spitzensendung "Tracks" erstmals richtig vorgestellt bekam. Eindrucksvoll sein Bühnenoutfit aus Ketten beim Watts-Festival in L.A.. Und obwohl er Scientologe war (was ihn nach eigenen Angaben dem Dämon Kokain entrissen hat), war das Interview sehr bodenständig und sympathisch. Stax-Records mochte ich schon immer.

Auch schön zu lesen, daß ich mit meiner Trauer um Albert Hofmann so gar nicht alleine war. Die Originalausgabe von "LSD - Mein Sorgenkind" mit Seiten in einem Gelbton, den ich in keinem anderen Buch gesehen habe, steht bei mir immer in Sichtweite.

Alexander Issajewitsch Solschenizyn starb am 3. August.

Auch er möge in Frieden ruhen. Archipel Gulag, Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch, Drei Reden an die Amerikaner, August Vierzehn und Der Erste Kreis der Hölle sind allesamt lesenswert. Literatur-Nobelpreis 1970.

Daß er sich in seinen späten Jahren sehr kirchlich und auch platt-patriotisch, vielleicht gar antisemitisch gab und dem zweiten Tschetschenien-Krieg nicht dieselbe Kritik wie dem ersten gezollt hat, verbuche ich unter Altersstarrsinn, von dem wir hoffentlich verschont bleiben.
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Shaft!

Als alten Stax-Freund betrübt mich das sehr.


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