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Israelische Armee beginnt Bodenoffensive und rückt fast bis Gaza-Stadt vor

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Pedrogranata schrieb:

Erst der Zionismus verwandelte die jüdische (Religions-)Gemeinde in ein "jüdisches Volk" und das "jüdische Volk" in eine "jüdische Nation" – aber niemals hat man den Unterschied klar abgegrenzt. Um die strenggläubigen jüdischen Menschen im Osten Europas für den Zionismus zu gewinnen, machten die Zionisten einen Schnitt mit der jüdischen Religion und mixten alle Begriffe zu einem Cocktail mit folgenden Zutaten:

Die jüdische Religion ist zugleich Nation, die jüdische Nation auch Religion und zu guter Letzt findet man als Zionist, daß Israel ein „jüdischer Staat“ wäre, der zwar seinen jüdischen Einwohnern gehöre, aber auch dem "jüdischen Volk", welches überall in der Welt sitzt, wobei Jude nach dem engen israelischen Gesetz nur derjenige ist, dessen Religion jüdisch ist, was der Fall ist, wenn man eine jüdische Mutter hatte, oder konvertiert ist.


"Der Zionismus" ist kein Lebewesen; "machten Zionisten" deutet immerhin Lebewesen an, die sich einer bestimmten (Macht-) Gruppierung zugehörig fühlen; "man als Zionist" deutet einzelne Lebewesen an, die sich einer bestimmten Auffassung zugehörig fühlen. So sehr ich Deine Beiträge weitgehend inhaltlich zu schätzen weiß, bereiten mir diese Formulierungen Probleme. Wenn ich's mal auf das Forum hier beziehe (und ich meine das nicht ironisch, sondern rein sprachlich, auch wenn es als fragwürdiger Vergleich scheinen mag) "machten Eintrachtfans", "man als SGE-ler" geht ja noch, aber "der Eintrachtismus"?

Nutzen und Frommen der Diskussion in diesem Thread ist für mich, zu einer eigenen Einschätzung und Haltung gegenüber der Katastrophe im Nahen Osten (damit weltweit) zu kommen, und evtl. Handlungsmöglichkeiten zu entdecken. Von Mensch zu Mensch oder Familie zu Familie kann man sich häufiger besser verständigen, als zwischen politischen Gruppierungen. Wenn ich mir meine Mitmenschen so angucke, gilt das natürlich nicht immer. Und es soll auch schon Politiker mit menschlichem Antlitz gegeben haben.

Für die deutsche Politik wäre es an der Zeit, Stellung zu beziehen. Macht sie nicht, weil sie Israel aufgrund des zurecht ungebrochen bestehenden Schuldempfindens keinerlei Vorwürfe zu machen hat. Das deutsche Schuldempfinden rührt ja nur zum Teil aus der NS-Vergangenheit. Wesentlich rührt es doch daher, dass die in Deutschland Herrschenden sehr wohl darum wissen, dass sie alles dazu beigetragen haben, um NS-Leute weiter an der Macht und Nazi-Strukturen weiter aufrecht zu erhalten.

Man sollte zwar annehmen, das Menschen, die die Nazis zu vernichten gesucht haben, eine andere Politik fahren. Vielleicht ist auch nachvollziehbar, wenn sie das nicht tun. In Deutschland führt kein Weg an einer solchen Auseinandersetzung vorbei (deswegen wird er gescheut).

Dass israelische und deutsche Politiker nahezu identisch denken, zeigt die absurde Behauptung, dass "Abschreckung" eine wirksame Strategie sei, um Leute an etwas zu hindern. Abschreckungsstrategien dienen der Aufrechterhaltung dessen, wovor (angeblich) abgeschreckt werden soll. Politische Kampagnen, die wirklich etwas anderes erreichen wollen, bedienen sich anderer Mittel.

P. S.
"Welche Aufgabe haben schon Männer in dieser Welt..."


Nur eine. Meist werden sie jedoch falsch eingesetzt.
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Ergänzung:
Obama ist die aktuelle Hoffnung, dass sich irgendetwas ändert. Die Chancen dafür stehen gut. Dass er zur Positionserlangung sich nach den Unterstützergruppen gedreht hat und weiter an die herrschenden Strömungen gebunden bleibt, zeigt doch nur, dass er Wege gefunden hat, an die Macht zu kommen.
Mit deutschen Verhältnissen kann man das kaum vergleichen.
In ...schland drehen angeblich die FDP-Liberalen "ihr Fähnchen nach dem Wind". Tatsächlich haben sie kein Programm, sich seit Jahrzehnten von Heuß abgewendet und finden nur noch Zulauf aus rechten Kreisen. Der "realpolitische Flügel" der Grünen, etwas reichlich verkörpert durch Fischer, besorgte in Verbund mit den rechten SPDlern für den ersten dt. Angriffskrieg nach dem 3. Reich. "Seltsamerweise" folgten daraus keine weiteren Diskussionen. Dass aktuell eine Einheitspartei wie die CSPDU stört anscheinend keinen.
In ...schland geht es um Positiönchen, Aufgeplustere und Geldeinstreicherei - im Unterschied zu dieser Gockelei in unserem Völkchen leistet Obama wenigstens Arbeit, dazu noch professionell und zielgenau. Im Unterschied zur Bildungsdiaspora ...schland, das nur am Erhalt des Status quo: "keine Bildung für niemand außer den Reichen", interessiert ist, versucht Obama, mal etwas mehr Bildung auch für Arme durchzusetzen. Dass er an die Machtverhältnisse gebunden bleibt - nun, er ist Politiker, kein Revolutionär.
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http://www.fr-online.de/top_news/1667923_Schadensbegrenzung-im-Nachgang.html
Egal was man davon hält wenigstens konsequent (zumindest erstmal).
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titali schrieb:
http://www.fr-online.de/top_news/1667923_Schadensbegrenzung-im-Nachgang.html
Egal was man davon hält wenigstens konsequent (zumindest erstmal).


Und propagandistisch äußerst wirkungsvoll. Politisch eher lächerlich/kindisch. Aber Gut, was die Egozentriker, die wissen vor allem sich selbst in Szene zu setzen, angeht hat die europäische Politik ja derzeit einiges zu bieten mit Berlusconi, Sarkozy, Erdogan und dem verbliebenen Kaczynski-Brother...
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LOL

http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3667825,00.html

LOL²

http://www.ksta.de/html/artikel/1231173627929.shtml

Die schönste Zeit, ist Nachkriegszeit, denn dann hört man nichts mehr von Israel. Denn dann werden die Toten gezählt, auch die Toten der Berichterstattung.

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Hier gibt es Fotos eines UN-Mitarbeiters vom israelischen Angriff auf die UN-Schule zu sehen. Ich fürchte bloß, selbst bei diesen Bildern wird diesem Vogel das "Lol"en und seine Komik nicht vergehen...
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@Pedro

Und was sagst Du dazu, dass die UN alle Hilfslieferungen nach Gaza gestoppt hat? Ist das nicht ein "Verbrechen gegen die Menschlcihkeit"?

Was sagst Du dazu, dass die UN von der Behauptung eines israelischen Angriffes auf die UN Schule abgerückt ist?

Wo blieb Dein Aufschrei, als die Hamas das Lager der UNRWA ausraubte?

Was sagst Du eigentlich zu tausenden Toten Zivilisten, davon hunderten Kindern? Ich habe Dich dazu noch gar keine Stellung beziehen hören? tagesschau

Übrigens lieber Pedro, Bilder können lügen, erst recht, wenn es darum geht Israel den Schwarzen Peter unterzuschieben.
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yeboah1981 schrieb:
Ab jetzt werden in diesem Thread nur noch Quellen zugelassen, zu denen ein Wikipediaartikel vorhanden ist. Jeweils den Hintergrund diverser Internetseiten zu recherchieren, ist für uns nicht machbar.
Ist kein Wikieintrag vorhanden oder sind wir der Meinung dass aus sonstigen Gründen diese Quellen nicht zugelassen werden sollten, werden wir die Links unkommentiert löschen.
Bitte haltet euch daran!
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na toll.

Gut ein Wikilink halt...Schaut Euch unbedingt die Quelle Nr 5 an!

Pallywood

Honestreporting.com wird bei Wiki auch als Quelle angegeben. Meine geposteten Bilder waren überwiegend von dieser Seite.

Ich verlange die Löschung aller zmag etc. Links, die reingesetzt wurden. Regeln gelten doch für alle, oder? Oder sind antiisraelische (z.T. antisemitische) Links politisch korrekt, proisraelische politisch inkorrekt?
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yeboah1981 schrieb:
Des weiteren würde ich euch darum bitten, die Konversation mit den Mods nicht mehr per Post im Thread zu führen, sondern per PN.

Dankeschön!

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WELT.DE

Der Iraker Najem Wali hat Israel bereist und ist verblüfft: Israels Palästinenser leben besser als alle ihre Brüder in den arabischen Staaten


Frage: Wenn den arabischen Staaten Palästina so wichtig ist, warum behandeln sie die Palästinenser nicht besser?

Wali: Eine gute Frage. In den arabischen Ländern löst man das palästinensische Flüchtlingsproblem bewusst nicht, damit - so die offizielle Begründung - die Palästinenser nicht ihre Identität verlieren. Wenn wir sie wie gleichberechtigte Bürger behandeln, dann werden sie ihre Identität vergessen. Deshalb bekommen die meisten von ihnen keinen Pass und kein Ausweis. Sie müssen weiter in Lagern leben, bis Palästina befreit wird. Die Palästinenser in Israel haben viel mehr Freiheiten und Rechte als die Palästinenser in arabischen Staaten. Ich war in Haifa und habe dort lange mit den Palästinensern gesprochen. Sie sind freie Bürger. Sie haben ihre Volksvertreter im israelischen Parlament. In den arabischen Ländern haben die Palästinenser nur eine Rolle: Sie werden als fünfte Kolonne gegen die Einheimischen eingesetzt.

http://www.welt.de/welt_print/article3162913/Wir-werden-mit-Palaestina-erpresst.html

Wie ich immer zu sagen pflegte, die Araber sollen die Palis integrieren.
Die Israelis haben schließlich auch irgendwie Millionen von Vertriebenen Juden integriert.
Das eigentliche Problem sind die arabischen Staaten.
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Der Vorwurf des Terrors, also der nicht von einem Staat legitimierten Angriffe irregulärer Einheiten aus dem Schutz der Zivilbevölkerung heraus, der für die ohne Zweifel von Israel begangenen Angriffe auf zivile Einrichtungen und Zivilisten herhalten sollte, bekommt im "Rechtsstaat" Israel nach dem Waffengang im Gazastreifen einen interessanten Beigeschmack:

Der internationale Gerichtshof hat mit der Untersuchung der in Gaza begangenen Kriegsverbrechen begonnen. Er soll die Wahrheit darüber finden, wer sie in welchem Umfang begangen hat.

Zum Beispiel: Israelische Truppenangehörige riefen nach Zeugenaussagen in Gaza Bewohner durch den Flur ihres Hauses dazu auf, auf die Straße zu kommen. Eine Frau kommt mit ihren vier Kindern heraus und sie winken mit weißen Taschentüchern. Es besteht kein Zweifel, daß sie zu keinen bewaffneten Einheiten gehören. Ein Soldat erhebt sich aus seinem Panzer, der in der Nähe steht und erschießt sie alle.

Zum Beispiel: die Bombardierung der von schutzsuchenden Flüchtlingen besetzten UN-Schule, aus der, entgegen der von Vogelchen verlinkten Berichterstattung des Kölner Stadtanzeigers, nicht heraus geschossen wurde. Dies wurde von der israelischen Armee selbst zugegeben, nachdem ihre Einwände widerlegt worden waren. Aber selbst wenn es sich bei den Untersuchungen des Internationalen Gerichtshofs herausstellen sollte, daß in der Nähe der Schule Beschuß seitens der Hamas stattfand, handelt es sich bei der Beschießung der Schule mit Streumunition, angesichts der der israelischen Armee zur Verfügung stehenden Präzisionswaffen für gezielte Angriffe, um ein Verbrechen.

Der internationale Gerichtshof wird mit zahlreichen derartigen Zeugenberichten konfrontiert. Es gibt keinen Zweifel, daß sie einen tatsächlichen Hintergrund haben. Die Frage ist nur, wer die angeschuldigten Personen sind.

Die israelischen Fernsehzuschauer können seit Kurzem Offiziere vom Batallionskommandeurrang abwärts nur mit unkenntlich gemachten Gesichtern sehen, so, wie im Fernsehen in Deutschland Kriminelle, wie etwa Kindermörder, gezeigt werden, wenn der Richter Aufnahmen von ihnen verbietet.

Die Militärzensur hat diese Maßnahme angeordnet. Auf ihren Befehl wird sie vom Batallionskommandeur die Offiziersränge abwärts durchgeführt. Die Gesichter der Brigadekommandeure und die ranghöheren Offiziere werden nach wie vor gezeigt. Ihre Gesichter sind allgemein bekannt.

Unmittelbar nach dem Eintritt der derzeitigen Feuerpause ließ Kriegsminister Ehud Barak ein Sondergesetz einbringen, welches allen im Gaza eingesetzten Soldaten den Beistand des Staates Israel zusichert, wenn sie vom Internationalen Gerichtshof wegen Kriegsverbrechen belangt werden.


Die Nürnberger Prozesse haben zu recht festgestellt, daß ein Angriffskrieg ein Verbrechen darstellt.

Kriegsverbrecher können nach dem Völkerstrafrecht überall abgeurteilt werden, ebenso wie Piraten. Israel tat daher recht, als es seinerzeit Adolf Eichmann aus Argentinien entführte und auf israelischem Boden für Verbrechen verurteilte, die er außerhalb des Staates Israel und sogar vor seiner Existenz beging.

Doch kein einziger israelischer Kriegsverbrecher wird vor einem israelischen Gericht angeklagt werden.

Über den israelischen Soldaten im Krieg im Gazastreifen weht nach dem Willen der israelischen Führung jetzt entgültig die Piratenflagge. Der Befehl dazu war illegal und die Sondergesetze Baraks, wie die Anordnung der Militärzensur, deren Auswirkung jeder Israeli auf dem Fernsehschirm in Form der Verdeckung der Gesichter der Offiziere sehen kann, sind es ebenfalls.


Die betreffenden Offiziere und Soldaten, die unter dieser Piratenflagge ihre Verbrechen begangen, müssen aber von einem israelischen Gericht abgeurteilt und zudem unehrenhaft aus der Armee entlassen werden.

Dies betrifft aber auch die israelischen Politiker, die diesen völkerrechtswidrigen, weil unverhältnismäßigen Angriffskrieg befohlen haben.

Baraks Sondergesetze und die Anordnungen der Militärzensur beschämen und besudeln jede israelische Uniform und ihre Träger.

Ein israelisches Gericht und eine von diesem kontrollierte unabhängige Untersuchungskommission - und nicht erst ein internationaler Gerichtshof - müßte herausfinden, ob die Entscheidung von Olmert, dem wegen Korruptionsaffären gebeutelten Regierungschef und seinem Kriegsminister Barak, sowie der Außenministerin Livni, den Krieg zu beginnen, gerechtfertigt war oder ob es einen anderen Weg gegeben hätte, das Abschießen der Qassamraketen auf israelisches Territorium zu beenden.

Ohne Zweifel kann und darf kein Land der Welt dulden, daß sein Territorium von jenseits der Grenze bombardiert wird. Aber hätte dies nicht durch Verhandeln mit der Hamas verhindert werden können? War die Entscheidung meiner Regierung, die Hamas, die immerhin als Sieger der demokratischen palästinensischen Wahlen hervorging, zu boykottieren, der wirkliche Kriegsgrund? War vor allem die Verhängung der menschenrechtswidrigen Blockade über 1,5 Millionen Menschen im Gazastreifen nicht die Ursache für das Abfeuern der Qassams?

Anders formuliert: wurden alle Alternativen in Erwägung gezogen, bevor man entschied, diesen verbrecherischen Krieg zu beginnen und damit eine Nation, die den Überlebenden des Holocaust als Heimat dienen sollte, selbst vor dem Angesicht der restlichen Welt zu einer Nation von Mördern und grausamen Piraten zu machen ?

Dieser Feldzug umfasste massive Angriffe auf die zivile Bevölkerung von Gaza. In diesem Krieg wurden ca. 1300 Menschen getötet, von denen der größte Teil Zivilisten waren; es wurden ca. 5000 Menschen verletzt, von denen die meisten Kinder waren; es wurden ca. 17 000 Häuser zumTeil und 4000 ganz zerstört; es wurde die Infrastruktur des gesamten Gebietes zerstört. Das kann nicht alles zufällig geschehen sein. Es muss ein Teil des Kriegsplanes gewesen sein und ein israelisches Gericht hat die Verantwortlichkeit hierfür zu untersuchen.

Von den in Israel regierenden Politikern und Offizieren wurde erklärt, daß der Kriegsplan zumindest zwei Ziele umfaßte, die als Kriegsverbrechen gelten:

1. einen möglichst hohen Grad an Zerstörung und Tod zu erreichen, um, so die Aussagen der Regierungspolitiker, "den Preis aufzurufen" , um "diesen Preis in ihr Bewußtsein einzubrennen", um "wieder Abzuschrecken" und die  Menschen in Gaza dahin zu bringen, sich gegen die Hamas zu erheben und die von ihnen demokratisch gewählte Regierung zu stürzen.

2. Es war wörtlich gemeint, als es hieß, daß es unter allen Umständen gilt, Todesopfer bei den eigenen Truppen verhindern, indem jedes Haus zerstört und jeder Mensch in der Umgebung getötet werden soll, in der sich die israelischen Soldaten bewegten. Das betraf dann auch die Zerstörung von Gebäuden über den Köpfen derdort wohnenden Menschen und die Behinderung von Rettungsambulanzen, die Opfer zu erreichen. Manchmal wurden Einwohner vorher aufgefordert, sie sollen fliehen. Aber es gab keinen Ort, zu dem sie hätten fliehen können, und oft wurden sie bei dem Versuch, der Aufforderung nachzukommen, "auf der Flucht erschossen".

Noch klarer kann man einen verbrecherischen und völkerrechtswidrigen Angriffskrieg nicht ankündigen und führen.

Ein israelisches Gericht hat darüber zu befinden, ob ein solcher Kriegsplan gegen nationales und internationales Recht verstößt und die Kriegsverbrecher zu verurteilen.

Die israelische Armee, die viertstärkste Armee der Welt, kämpfte gegen eine Gruppe von Guerillakriegern. Auch ein solcher Krieg ist kein rechtsfreier Raum. Die "Totschlagsargumente" der israelischen Politiker, wie  "die Terroristen verstecken sich zwischen der Bevölkerung" oder "sie nutzen die Bevölkerung als menschliches Schutzschild" mögen wirksame Propaganda sein. Sie sind aber von dem israelischen Gericht, welches über die Kriegsverbrecher zu urteilen hat, als irrelevante Einlassungen einzustufen und für die Bestrafung der Kriegsverbrecher nicht relevant. Diese Einlassungen gelten für jeden Guerillakrieg. Solche Umstände, mit denen jede Armee, die gegen eine Guerilla vorgehen will, umgehen muß, müssen berücksichtigt werden, bevor eine Entscheidung getroffen wird, in solch einen Krieg zu ziehen.

In einer Demokratie bekommt die Armee die Einsatzbefehle von der Regierung. Fein.
Das schützt aber keinen Piraten davor, zur Verantwortung gezogen zu werden. Seit dem Nürnberger Prozeß kommt man mit der Einlassung "Ich habe nur Befehlen gehorcht", nicht mehr durch. Diese Einlassung hat, zu recht, auch Adolf Eichmann nichts genutzt, als er sie dem israelischen Ankläger entgegenhalten wollte.


Das israelische Gericht hat die persönliche Verantwortung jedes an einem der zahlreichen Massaker in Gaza beteiligten Soldaten und Offiziers, jedes Befehlshabers und jedes Regierungsmitglieds eingehend zu prüfen.

Es hat sich z.B. auch mit den Militärseelsorgern zu befassen, die im Gaza-Feldzug die Soldaten begleiteten. Viele der Rabbis haben in ihrer feldpredigt die Soldaten offen aufgerufen, gnadenlos und grausam gegen die Palästinenser vorzugehen.
Besonders hervorgetan hat sich dabei Rabbiner-Oberst Avishai Ronski. Der Oberrabbiner der Armee ist plitisch in etwa bei Rabbiner Meir Kahane positioniert. Dessen Partei ist selbst in Israel wegen ihrer faschistischen Ideologie verboten.  Das Armee-Rabbinat lies die Verteilung religiös-faschistischer Heftchen an die Soldaten zu.

In diesen Heftchen wurde behauptet, daß es Juden verboten sei, "auch nur einen Millimeter von Eretz Israel aufzugeben", daß die Palästinenser so, wie die biblischen Philister, von denen der Name Palästina stammt, ein böses Volk wären, das das Land der Juden überfallen habe. Daher sei jeder Kompromiss eine Todsünde.

Die Verteilung von derartiger Propaganda, wie die Verteilung von politischer Propaganda an Soldaten im Einsatz überhaupt, verstößt natürlich gegen das Militärgesetz. Das israelische Gericht, welches die Kriegsverbrechen untersucht, hat sich auch mit diesen Vorgängen, seinen Auswirkungen auf die Moral und die Grausamkeit der Truppe sowie ihren geistlichen Brandstifter-Protagonisten zu befassen.


Die Kriegsplaner haben gewußt, daß diese Operation vom Schatten des Kriegsverbrechens verfolgt wird. Deshalb wurde auch der "Rechtsberater der Regierung" an der Planung beteiligt. Jetzt enthüllte der Syndikus und Chef der Rechtsabteilung der Armee, Oberst Avichai Mandelblit, dass seine Rechts-Offiziere alle Kommandostellen beraten haben.

Das läßt allerdings den Schluss zu, daß die Rechtsberater unmittelbar für die Entscheidungen verantwortlich zeichnen. Von den Massakern an den zivilen Polizeirekruten bei der Vereidigungszeremonie im Gazastreifen bis hin zum Bombardement der UN-Schule. Jeder der Juristen, der bei den Überlegungen vor den Befehlen beteiligt war, bevor ein Befehl gegeben wurde, ist vor dem zuständigen israelischen gericht zur Verantwortung zu ziehen.

Oberst Mandelblit sagte, daß der Kampf "einem hemmungslosen Feind" galt, der den "Tod liebe" und sich "hinter dem Rücken der Frauen und Kinder" verstecke.

Diese Töne passen in die Brandrede eines kriegstreibenden Feldherren, der den Einsatz seiner Soldaten bis zum "letzten Blutstropfen" anheizt. Aber diese Töne sind nicht zu dulden, wenn sie vom obersten Armeejuristen der IDF stammen.

Auch diese furchtbaren Juristen müssen sich vor dem israelischen Gericht verantworten.


Eine gerichtliche Untersuchung der Kriegsverbrechen, welche anläßlich des Gaza-Krieges begangen wurden, durch ein israelisches Gericht, ist unabdingbar.

Der Internationale Gerichtshof ist nur subsidiär für die begangenen Kriegsverbrechen zuständig.

Bis zur Entscheidung des israelischen Gerichts über die Vorgänge weht über Israel die schwarze Piratenflagge.
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hat zufällig jemand die Doku "  Das Kind, der Tod und die Wahrheit  "
am Mittwoch23:15 ARD gesehen?

"Am 30. September 2000 stirbt der 12-jährige Mohammed Al-Durah durch israelische Kugeln in den Armen seines Vaters . Der Junge gilt in der islamischen Welt als Märtyrer. Doch die Zweifel an der Authentizität der Bilder erhärteten sich. Handelt es sich um palästinensische Propaganda?

2007 erklärte das Büro des israelischen Premierministers, dass es sich eindeutig um inszenierte Aufnahmen handele."
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Bauknecht schrieb:
hat zufällig jemand die Doku "  Das Kind, der Tod und die Wahrheit  "
am Mittwoch23:15 ARD gesehen?

"Am 30. September 2000 stirbt der 12-jährige Mohammed Al-Durah durch israelische Kugeln in den Armen seines Vaters . Der Junge gilt in der islamischen Welt als Märtyrer. Doch die Zweifel an der Authentizität der Bilder erhärteten sich. Handelt es sich um palästinensische Propaganda?

2007 erklärte das Büro des israelischen Premierministers, dass es sich eindeutig um inszenierte Aufnahmen handele."




Keinesfalls kan man sagen, daß die Propaganda und die Lüge nur bei den Israelis zu finden sei.

Auch die Gegenseite bedient sich gerne der Medien, um im Propagandakrieg, der in den Medien weltweit ausgefochten wird, zu punkten.

Allerdings funktioniert die palästinensiche Propaganda-Maschinerie nicht ganz so gut, wie die Israelische.

Zum Beispiel verfügen sie nicht über solch gute "Enthüllungsjournalisten" und Mittel, wie die Israelisch-Deutsche HR-Journalistin und Filmemacherin Esther Schapira und ihr Kollege Georg Hafner, Abteilungsleiter für Gesellschaft und Politik beim HR, die die sehenswerte Doku zusammen machten.

In Israel bekamen die Menschen während des Gaza-Krieges aber genügend Beispiele für entsprechenden Stoff, aus dem die Träume der IDF bestehen, ständig auf die Mattscheibe:

Jedes von den Israelischen Streubomben getötete Kind wurde zu einem Hamas-Terroristen. Jede zerbombte Moschee wurde zu einer Hamasbasis. Jedes zerbombte Wohnhaus in Gaza ein Waffenversteck. Jede Schule wurde ein Terrorkommandozentrum. Jedes zivile Regierungsgebäude wurde ein Herrschaftssymbol der Hamas. Auf diese Weise blieb die israelische Armee in den Augen der Israelischen Fernsehzuschauer die moralischste Armee der Welt.

Und weder Esther Schapira noch Georg Hafner waren in Gaza, um die Wahrheit aufzudecken.
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Pedrogranata schrieb:
bisher einen lupenreinen Anti-Israel Blog

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Dscha schrieb:
Pedrogranata schrieb:
bisher einen lupenreinen Anti-Israel Blog





Das ist ein Blog? Ich dachte immer hier wäre ein Forum, so kann man sich täuschen.
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Nicht ganz uninteressant:

Hintergrund
06. März 2009
Studie: "Asymmetrische Kriegsführung und strategisches Dilemma"
Die israelische Armee hat während ihrer dreiwöchigen Offensive gegen die Hamas im Gazastreifen keine Kriegsverbrechen begangen. Zu diesem Schluss kommt der unabhängige US-amerikanische Militärexperte Anthony H. Cordesman in seiner knapp 100 Seiten umfassenden Studie "Der Gaza-Krieg". In seinem Bericht spricht der Autor von einer "asymmetrischen Kriegsführung", bei der das internationale Recht für den Staat Israel geltend ist - für die Hamas, als nicht-staatlichen Akteur, hingegen nicht. Dadurch werde das "Völkerrecht zu einer potentiellen Waffe für die Seite, die es zurückweist und ausnutzt".



In den meisten Fällen hätten solche nicht-staatlichen Akteure ihre eigenen Ideologien und setzten das internationale Recht außer Kraft. Sie nutzten Zivilisten als menschliche Schutzschilde, indem sie ihre Kämpfer in bewohnte Gegenden schickten und in der Nähe von zivilen und öffentlichen Gebäuden wie Schulen oder Moscheen agierten. Diese Taktik sei jedoch nicht neu, schreibt Cordesman. Sie werde auch bei den Kämpfen im Irak und Afghanistan eingesetzt. Allerdings habe sie in einer so dicht besiedelten Stadt wie Gaza besondere Auswirkungen.



"Keiner kann die Wichtigkeit des Völkerrechts unbeachtet lassen, aber es gibt einen Grund, weshalb Prozesse vor Gericht verhandelt werden und nicht in den Medien oder durch Analysten, ohne eine Ausbildung im komplexen Kriegsrecht", heißt es in der Analyse, die Anfang Februar auf der Internetseite des "Zentrums für internationale und strategische Studien" (CSIS) in Washington veröffentlicht wurde.



Lehren aus Libanon-Krieg



Laut Cordesman habe die israelische Armee ihre Kriegsführung verglichen mit den Kämpfen im Zweiten Libanonkrieg im Jahr 2006 deutlich verbessert und das richtige Vorgehen gegen eine Guerilla erlernt. So habe die Armee lange vor dem Einsatz mit Hilfe von Spähflugzeugen und Spionen eine Liste mit detaillierten Angaben zu über 600 Hamas-Zielen erstellt. Zu den taktischen Veränderungen gehörte die Verlegung der Bodenoperationen in die Nacht. Mit ihrer hochmodernen Ausrüstung waren die israelischen Einheiten den Hamas-Kämpfern, die nicht über Nachtsichtgeräte verfügten, somit weit überlegen. Um Sprengfallen und Hinterhalte zu umgehen, hätten die Truppen zudem ungewöhnliche Anmarschwege gewählt. Infolgedessen habe die Armee Verluste von "nur" zehn Gefallenen hinnehmen müssen. Auch die Materialverluste seien gering. So waren die Merkava-Panzer nach dem Libanonkrieg mit zusätzlichen Bodenplatten ausgestattet worden und es konnte nur der vorne liegende Motorraum beschädigt werden. Auch die Luftwaffe habe keine Maschine verloren, heißt es.



Kollateralschaden sollte begrenzt werden



Die israelische Armee habe sich systematisch bemüht, den Kollateralschaden zu begrenzen. So habe sie unter anderem detaillierte Angriffspläne entwickelt, um heikle Gegenden und Ziele zu identifizieren. Bei den Angriffen habe sie die jeweils kleinstmögliche Waffe benutzt und GPS-Technologie zur Navigation und Positionsbestimmung eingesetzt. Vor Beginn des Einsatzes habe die Armee zudem Hunderttausende Flugblätter über dem Gazastreifen abgeworfen und die Bevölkerung darin gewarnt. Auch durch Nachrichten auf ihren Telefonen seien die Bewohner von den bevorstehenden Angriffen in Kenntnis gesetzt worden. Selbst Familienangehörige von Hamas-Vertretern seien gewarnt worden.



Kaum Beweise für absichtliche Angriffe auf Zivilisten



So sorgsam die Planungen auch seien, einige Ziele würden immer verfehlt, heißt es in der Studie weiter. Untersuchungen in den USA hätten ergeben, dass überall zwischen fünf und zehn Prozent der Präzisionswaffen in einer dicht besiedelten Gegend ihr Ziel trotz bester Bemühungen nicht treffen. Fotos auf der Internetseite der israelischen Armee zeigten, dass sich viele Hamas-Ziele eingebettet in dicht bewohnte Gegenden und mitten unter Gebäuden der Zivilbevölkerung befanden. Damit sei es unmöglich gewesen, Kollateralschaden zu verhindern. Es gebe jedoch kaum Beweise dafür, dass die Armee absichtlich zivile Ziele angegriffen habe oder, dass die Luftwaffe das internationale Recht absichtlich verletzt habe. Vielmehr habe die Armee klar zwischen militärischen und zivilen Zielen unterschieden. "Einen Monat nach dem Ende des Krieges ist der einzige maßgebliche Vorfall, der sich bislang herausgestellt hat, der mögliche Missbrauch von 20 Phosphorgranaten in Beit Lahija im nördlichen Gazastreifen. (Weitere 180 Phosphorgranaten wurden abgefeuert, aber außerhalb von bewohnten Gegenden und auf Obstplantagen, wo die Benutzung solcher Granaten absolut legal war)", heißt es weiter. Laut Cordesman gebe es keine Beweise dafür, dass Israel mehr Fehler gemacht habe, als die NATO im Kosovo oder die USA und ihre Verbündeten im Irak und in Afghanistan. Israel habe Recht, wenn es von der Hamas fordere, Verantwortung für das zu übernehmen, was passiert sei.



Keine Schwächung der Hamas



In seiner Studie kommt Cordesman zu dem Ergebnis, dass die israelische Armee den Einrichtungen der Hamas großen Schaden zugefügt habe. Allerdings seien die Kampfeinheiten der radikal-islamischen Organisation weitestgehend intakt. Laut Armeeangaben sei es der Hamas zudem gelungen, einen großen Teil ihrer Waffen und Munition zu verstecken. Dennoch habe sie auch hier großen Schaden einstecken müssen. So wird davon ausgegangen, dass die Hamas vor der Operation "Gegossenes Blei" im Besitz von etwa 3.000 Raketen war. Während des Einsatzes habe die israelische Armee etwa 1.200 von ihnen zerstört. 600 weitere seien von Palästinensern in dieser Zeit auf Israel abgefeuert worden. Somit verblieben für die Hamas nach dem Waffenstillstand weitere 1.200 Raketen. Bislang gebe es kaum Hinweise dafür, dass die Hamas nach der israelischen Militäroperation an Popularität verloren habe oder dass ihre Macht im Gazastreifen zurückgegangen sei.



Strategisches Dilemma



Nach Ende der Kampfhandlungen verkündeten beide Seiten aus verschiedenen Gründen einen Sieg, heißt es weiter. Cordesman spricht in seiner Studie daher von einem "strategischen Dilemma". "Israel hat sich nicht entschlossen zu kämpfen, um die Hamas zu zerstören oder zu ersetzen, oder um den Gazastreifen zu kontrollieren und eine Präsenz zu errichten, um seine Grenzen zu sichern. Es kämpfte für einen Waffenstillstand und eine politische Lösung, um abzuschrecken und verbesserte Sicherheit herzustellen. Dies konnte nur erreicht werden, indem der Krieg verlängert wurde, bis eine solche Lösung in Reichweite war - wenn sie überhaupt erreicht werden konnte", schreibt der Militärexperte. Die Hamas habe allein durch ihr Überleben eine Art von Sieg vermelden können. Wenn sie eine Waffenruhe annehme und dem verstärkten Einfluss Ägyptens oder anderer internationaler Mächte in ihrem Gebiet zustimmte, würde sie vermutlich einen politischen Rückschlag sowohl im Gazastreifen als auch im Westjordanland erleiden.



Hilfsleistungen trotz Krieg



Der Autor weist in seinem Bericht darauf hin, dass kein Staat dazu verpflichtet sei, in Kriegszeiten humanitäre Hilfe für seinen Feind zu leisten. Dennoch habe Israel während des Krieges insgesamt über 37.000 Tonnen an Hilfsgütern in den Gazastreifen gelassen. Allerdings sei anzumerken, dass Israel langsam auf den humanitären Einfluss des Krieges reagiert habe und es oftmals versäumt habe, seine Aktionen effektiv publik zu machen.



Seine Angaben stützt Cordesman hauptsächlich auf Berichte der israelischen Armee und auf Gespräche mit hochrangigen israelischen Militärangehörigen. Die Hamas habe zu den Kämpfen aus ihrer Sicht keine Angaben gemacht "außer ideologische Aussagen und Propaganda", heißt es in der Studie.

Die Analyse enthält unter anderem detaillierte Beschreibungen der Tagesabläufe der Luftwaffe und eine ausführliche Karte vom Gazastreifen. Die vollständige Studie in englischer Sprache finden Sie im Internet unter (http://www.csis.org/media/csis/pubs/090202_gaza_war.pdf)


www.israelnetz.de
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Vogelchen schrieb:
..der unabhängige US-Amerikanische Militärexperte...


 

Cordesman ist Professor für Strategie im Washingtoner "Center for Strategic and International Studies" (CSIS), einem Think Tank der Republikaner. Zuvor war er hoher Beamter im Pentagon und im Department of State und Berater für Verteidigungsfragen der Reps.

Dr. Norman Finkelstein kritisierte Cordesmans strategische "Analyse" des Gaza-Krieges als "im Wesenlichen auf israelische Militärverlautbarungen basierend, während es die Daten und Veröffentlichungen der Vereinten Nationen und die aller Menschenrechtsorganisationen, selbst die der israelischen Beit-Tselem-Organisation, ignoriert. Es handele sich um eine "groteske Verdrehung von Tatsachen", die "niemanden täuschen können". Cordesman habe "sein Bestes für seine Sponsoren gegeben, das American Jewish Committee, welches für sein Geld keinen wirklichen Gegenwert erhielt."  

Michael Rubin zu Cordesmans Arbeitsweise:

"Cordesman prolifically chronicles Middle Eastern military affairs...with much information but little analysis...It reads like a notebook with facts and figures cut-and-pasted, then poorly integrated into the narrative. A chapter outlining Iraqi security and defense views includes no Iraqi Arabic sources and just a few quotes culled from the Western press....Some opinions are presented as fact...Sloppiness with sources and citations is a problem. On page 3, for example, he reproduces practically verbatim and without citation several paragraphs of an article this reviewer published in 2005...inconvenient to reference"

(Michael Rubin, bei dem Cordesman frech abschrieb, in "Middle East Quarterly" zu Cordesmans Irak-Studie, mit einer entlarvenden Gegenüberstellung der Textstellen von Rubin und denen des Israel-Lobbyisten)

http://www.meforum.org/1838/iraqi-security-forces-a-strategy-for-success
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Hier der Link zur Kritik von Norman Finkelstein

A Camp Follower Who Aims to Please
How Anthony Cordesman Proved That Israel Fought a Clean War


http://www.zmag.org/znet/viewArticle/20652


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