Rente mit 67

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Ich hoffe, Ihr zahlt privat ordentlich in eine Altersvorsorgeversicherung ein. Ich mache es,schränke mich ansonsten dafür ein. Doll werden sie nicht,unsere Renten.

Rentenkürzungen ohne Ende: Krankenkassenbeitragspflicht für rentner, Pflegeversicherungsbeiträge für Rentner, Nullrunden für rentenbezieher.Und jetzt die rente mit 67J.

Das höhere Rentenalter ist nichts anderes als eine dramatiche weitere rentenkürzung.Wer vorher in Rente geht hat drastische Rentenkürzungen bis zum Lebensende.

Die Rentenkassen wurden mit der Wiedervereinigung geplündert,anstelle des Einsatzes von Steuermitteln für unsere neuen Mitbürger.

Stellt Euch vor, wir hätten unser ganzes Berufsleben nicht in die gesetzl. Rentenversicherung, sonder Arbeitgeber und Arbeitnehmeranteil in eine Privatversicherung eingezahlt. Dann hätte sich keiner mehr Sorgen machen müßen.

Für mich ein Betrug am Beitragszahler/Bürger.Besonders hart trifft es die Leute so ab 40J.Sie haben auf die Rente vertraut und zahlen -wgen des hohen Beitrittsalters- gravierende Beiträge um die Differenz auszugleichen.

In jungen Jahren zahlt man privat nur ein Bruchteil davon. Deswegen mein Rat an unsere jüngeren Eintrachtfans: Fangt früh mit der Altersvorsorge an(ist dann billiger) sonst könnt Ihr Euch im Alter keinen ordentlichen Lebensstandard mehr leisten.

dabei habe ich den Eindruck, daß viele Leute im Land gar nicht kapieren,was man Ihnen da wegnimmt.
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Du sprichst mir aus der Seele!
Ich finde es ist eine sauerrei was der Staat da mit uns treibt.

Ich kann es auch nur allen empfehlen sich irgendwie privat abzusichern.
Und damit könnt ihr gar nicht zu früh anfangen!!!!
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So sieht es aus, wenn man zuläßt, daß die Sozialversicherungskassen nicht allein von den Versicherten, sondern "paritätisch" verwaltet werden. Dann haben die Arbeitgeber und der Staat ihre gierigen Krallen drauf und die benutzen sie auch. Die Folge ist die systematische Plünderung z.B. für den "Aufbau Ost" .
Die Forderung nach der Selbstverwaltung der Sozialkassen ist eine alte, aber aktuelle Forderung der Arbeiterbewegung.
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Sehr schöner Beitrag, mir grauts schon davor, noch 45 Jahre arbeiten und dann am Hungertuch nagen......

Ich würde wie schon gesagt, lieber alles privat anlegen, als gesetztlich, dann könnte man schon locker mit 55 in Rente gehen und hätte auch noch ne höhere Rente......
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Was mich stört ist nichtmal das Arbeiten bis 67, was ist so schlimm an dieser Altersgrenze? Die zwei Jahre sind es nicht, schliesslich werden die Menschen immer älter, können in den meisten Berufen auch bis 67 arbeiten.

Übel ist doch die Ohnmacht gegenüber der Rentenabzocke.
Ich zahle einen Haufen Geld, weiß aber genau dass ich dafür nichts rausbekomme, also gebe ich zusätzlich Geld für die private Vorsorge aus.
Was mich wütend macht ist die Untätigkeit der Politik das Rentensystem wirklich zu reformieren und die echte Selbstverantwortung zu stärken.
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Bigdog71 schrieb:
Sehr schöner Beitrag, mir grauts schon davor, noch 45 Jahre arbeiten und dann am Hungertuch nagen......


Du glaubst doch nicht wirklich, dass du mal mit 67 in Rente gehen kannst?!

Ich denke, wenn wir/ du in Rente gehen, dann wurde das Alter bestimmt schon auf 70 erhöht...
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Was mich an solchen Argumenten stört ist die Darstellung, als wäre arbeiten eine Strafe der es gilt zu entfliehen.
Das ist zwar im Grunde eine andere Problematik als die (Nicht)Renten, aber mir absolut unerklärlich. Zumal es doch sowieso kaum noch einer heutzutage schafft, bis zum Rentenbeginn tätig zu sein.
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pipapo schrieb:
Was mich an solchen Argumenten stört ist die Darstellung, als wäre arbeiten eine Strafe der es gilt zu entfliehen.
Das ist zwar im Grunde eine andere Problematik als die (Nicht)Renten, aber mir absolut unerklärlich. Zumal es doch sowieso kaum noch einer heutzutage schafft, bis zum Rentenbeginn tätig zu sein.


Naja, also bis 67 auf dem Bau zu arbeiten ist schon ne Strafe. Ich denke in einigen Berufen ist es eben einfach nicht mehr möglich so lange zu arbeiten. Du kannst doch nen Dachdecker nicht mehr mit 67 aufs Dach lassen.

Und so wirklich Freude macht das arbeiten doch heute wirklich nicht mehr. Ich gehe zwar nur zweit Tage die Woche jobben, aber wirklich Spaß macht das ganze nicht. Vorallem wenn man siet, wie mit älteren Kollegen umgegangen wird, nur weil sie nicht mit der ganzen neuen Technik umgehen können.
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nicole1611983 schrieb:

Naja, also bis 67 auf dem Bau zu arbeiten ist schon ne Strafe. Ich denke in einigen Berufen ist es eben einfach nicht mehr möglich so lange zu arbeiten. Du kannst doch nen Dachdecker nicht mehr mit 67 aufs Dach lassen.



was soll dagegen sprechen?
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Eintracht-Laie schrieb:
Was mich stört ist nichtmal das Arbeiten bis 67, was ist so schlimm an dieser Altersgrenze? Die zwei Jahre sind es nicht, schliesslich werden die Menschen immer älter, können in den meisten Berufen auch bis 67 arbeiten.

Das stimmt nicht, es sind doch sehr viele aus gesundheitlichen Gründen in Frührente. Einen grossen Teil der eventuell noch arbeiten könnte lässt man nicht, sie wurden schon von den Betrieben quasi aufs Altenteil geschoben, sprich entlassen und sind arbeitslos. Der kleinste Teil steht doch noch in Arbeit wenn er das Rentenalter erreicht.

Die Raufsetzung des Rentenalters hat nur einen Zweck, die Rentenkasse zu entlasten und den Bürger noch mehr abzuzocken, denn durch diese Maßnahme bekommt jeder noch weniger wenn es mal soweit ist. Da das die Politiker wie immer nicht betrifft stört es sie natürlich auch nicht, die haben ja ihre Rente nach nur 4 Jahren Bundestag sicher und das ab dann wo sie nicht mehr im Bundestag sitzen und nicht erst im Rentenalter und das in einer Höhe von der jeder normale Rentner nur träumen kann. Mögen die Politiker irgendwann an ihrer Gier ersticken, vermissen würde ich diese Gestalten nicht.
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nicole1611983 schrieb:

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Und so wirklich Freude macht das arbeiten doch heute wirklich nicht mehr. Ich gehe zwar nur zweit Tage die Woche jobben, aber wirklich Spaß macht das ganze nicht. Vorallem wenn man siet, wie mit älteren Kollegen umgegangen wird, nur weil sie nicht mit der ganzen neuen Technik umgehen können.


Naja, ob man jetzt von 2 Tage "jobben" auf richtige Arbeitsverhältnisse schliessen kann???
Außerdem ist es von Betrieb zu Betrieb anders, in meinem Team war ein 60+ Kollege, der war bis zur Rente geschätzt und natürlich ein wertvolles Mitglied.
Zumal es sich die Firmen aufgrund der Altersentwicklung schon jetzt nicht mehr leisten können die "Alten" links liegen zu lassen.
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propain schrieb:
Das stimmt nicht, es sind doch sehr viele aus gesundheitlichen Gründen in Frührente. Einen grossen Teil der eventuell noch arbeiten könnte lässt man nicht, sie wurden schon von den Betrieben quasi aufs Altenteil geschoben, sprich entlassen und sind arbeitslos. Der kleinste Teil steht doch noch in Arbeit wenn er das Rentenalter erreicht.

Die Raufsetzung des Rentenalters hat nur einen Zweck, die Rentenkasse zu entlasten, denn durch diese Maßnahme bekommt jeder noch weniger wenn es mal soweit ist.


Soweit teile ich deine Meinung. Die geplante Erhöhung ist momentan nicht anderes, als eine versteckte Rentenkürzung.

Grundsätzlich muß man allerdings sagen, daß es vonnöten ist, daß Renteneintrittsalter hochzuschrauben - schließlich werden die Menschen auch älter, als sie es vor noch 30 Jahren wurden. Daß die Politiker hingehen und sich nicht gleichzeitig über eine Änderung im Frühverrentungswesen diskutieren beweist den Hintergedanken von dir propain.
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propain schrieb:

...
Das stimmt nicht, es sind doch sehr viele aus gesundheitlichen Gründen in Frührente. Einen grossen Teil der eventuell noch arbeiten könnte lässt man nicht, sie wurden schon von den Betrieben quasi aufs Altenteil geschoben, sprich entlassen und sind arbeitslos. Der kleinste Teil steht doch noch in Arbeit wenn er das Rentenalter erreicht.

Die Raufsetzung des Rentenalters hat nur einen Zweck, die Rentenkasse zu entlasten und den Bürger noch mehr abzuzocken, denn durch diese Maßnahme bekommt jeder noch weniger wenn es mal soweit ist. Da das die Politiker wie immer nicht betrifft stört es sie natürlich auch nicht, die haben ja ihre Rente nach nur 4 Jahren Bundestag sicher und das ab dann wo sie nicht mehr im Bundestag sitzen und nicht erst im Rentenalter und das in einer Höhe von der jeder normale Rentner nur träumen kann. Mögen die Politiker irgendwann an ihrer Gier ersticken, vermissen würde ich diese Gestalten nicht.


Ich gebe Dir recht, die 67 Grenze dient allein der kurzfristigen Entlastung der Rentenkassen. Dieses kurzfristige Denken ist scheiße, keine Frage.
Generell sind aber alle Rentner, unabhängig vom Beruf länger fit als früher, also ist die Anhebung nur logisch.

Bei den Abgeordneten findet langsam auch ein Umdenken statt, auch moralisch steigt der Druck. Da wird sich bald was ändern.
Schlimmer als die "paar" Abgeordneten finde ich aber die Frühpensionierung der Beamten. Wieso geht ein Lehrer so früh in Rente???
Ja, sein Job ist sauanstrengend, vielleicht reicht das Nervenkostüm nicht dafür bis 65 vor randalierenden Klassen zu stehen. Das muß man ihm nicht zumuten.
Aber warum können die nicht den Schreibkram für die Polizisten machen, damit die wieder da sind wo sie hingehören, nämlich raus aus dem Revieren und auf die Straße?
(Klar, vielleicht ne naive Vorstellung von mir, aber ich finde an so Stellen hängt es noch viel mehr als bei den Diäten!)
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Eintracht-Laie schrieb:
nicole1611983 schrieb:

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Und so wirklich Freude macht das arbeiten doch heute wirklich nicht mehr. Ich gehe zwar nur zweit Tage die Woche jobben, aber wirklich Spaß macht das ganze nicht. Vorallem wenn man siet, wie mit älteren Kollegen umgegangen wird, nur weil sie nicht mit der ganzen neuen Technik umgehen können.


Naja, ob man jetzt von 2 Tage "jobben" auf richtige Arbeitsverhältnisse schliessen kann???
Außerdem ist es von Betrieb zu Betrieb anders, in meinem Team war ein 60+ Kollege, der war bis zur Rente geschätzt und natürlich ein wertvolles Mitglied.
Zumal es sich die Firmen aufgrund der Altersentwicklung schon jetzt nicht mehr leisten können die "Alten" links liegen zu lassen.


Naja, es ist aber schon bezeichnetn, dass bei uns viele ältere Arbeitnehmer schon die Tage zählen, bis sie endlich in Rente gehen können.

Und auch wenn man im Bekanntenkreis meiner Eltern rumhört, haben viele, aufgrund der Arbeitsbedingungen die Lust am Arbeiten schon verloren und zählen die Tage bis zur Rente.

Klar kann ich nicht so giut beurteilen, wie es ist, wenn man 5 Tage die Woche arbeitet,  aber wenn wenn ich im Freundeskreis rumschaue ist es auch nicht wirklich anders. GUtes Arbeitsklima gibt es bei den wenigsten. Es müssen Überstunden gekloppt werden. Diese werden bei vielen nicht ausgezahlt. ABfeiern ist aber auch nicht, die Arbeit derer, die den Betrieb verlassen auf den Rest verteilt wird. Sie ersticken somit in Arbeit. Das die Leute bei solchen Bedingungen nicht wirklcih Spaß am arbeiten haben ist auch verständlich.
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anstatt rumzuheulen, sollen sie froh sein arbeit zu haben.....
da geht es leider immer noch vielen ganz anders. die würden sich über eine arbeitsstelle freuen.
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pipapo schrieb:
Was mich an solchen Argumenten stört ist die Darstellung, als wäre arbeiten eine Strafe der es gilt zu entfliehen.
Das ist zwar im Grunde eine andere Problematik als die (Nicht)Renten, aber mir absolut unerklärlich. Zumal es doch sowieso kaum noch einer heutzutage schafft, bis zum Rentenbeginn tätig zu sein.


Naja ich sehe es halt als verlorenes Geld, warum soll ich sehr viel Geld zahlen, wovon ich fast gar nichts mehr zurückbekomme?

Ich bin sehr froh einen Ausbildungsplatz zu haben und gute übernahme Chancen. Mir macht das Arbeiten auch Spass, nur will ich halt auch was von dem Geld noch behalten, was ich verdiene und net alles abgeben, man ist auch nur einmal jung und als lediger einzelstehnde Person zahlt man ja auch noch am meisten.

Und bei uns in der Firma werden zur Zeit sehr viele Ingeneure gesucht, und da sieht man wo es in Deutschland fehl, an Fachkräften...... (aber das ist ja ein anderes Thema)
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Wenn man eine Arbeit hat, die einem Spaß macht, glaube ich nicht, dass es eine solche Qual ist, bis 67 zu arbeiten. Kenne sogar einige Leute, die ihre Pensionierung herauszögern, weil sie keine Lust haben, sich zu Hause zu langweilen. Diese Fälle gibt es also auch.
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Je mehr Menschen länger arbeiten ( sowohl bedingt durch angehobenes Rentenalter, als auch durch verlängerte Arbeitszeiten und Überstunden), desto
weniger Arbeitsplätze werden frei. D.h. die Regierung kürzt nicht nur die Renten, sie sorgt auch noch für weitere Erhöhung der Arbeitslosenzahl und weitere
Verringerung der Anzahl derjenigen, die die Renten der alten Menschen bezahlen sollen. Das ist im Grunde der Abschied von der solidarischen Rentenfinanzierung. Es muß ein steuerfinanziertes Grundeinkommen von
€ 1.000,- (mit Inflationsausgleich) für alle her, ob arbeitslos, Rentner, Kleinverdiener, Invalide, oder Sonstiger. Gleichzeitig muß die steuerfinanzierte Grundversorgung der Kranken eingeführt werden. Mit einer solchen Lösung läßt sich die systematische Zerschlagung und Plünderung der Sozialkassen beantworten.
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Pedrogranata schrieb:

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D.h. die Regierung kürzt nicht nur die Renten, sie sorgt auch noch für weitere Erhöhung der Arbeitslosenzahl und weitere Verringerung der Anzahl derjenigen, die die Renten der alten Menschen bezahlen sollen.....


Ist es nicht egal ob nun ein Arbeitnehmer den Arbeitslosen bezahlt, oder der Arbeitnehmer in Rente geht und dann halt Rente bezahlt werden muß?
Man verringert die Zahl der Leute die die Renten bezahlt....und so erhöht man halt die Zahl der Leute die Rente empfangen!
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Eintracht-Laie schrieb:
Pedrogranata schrieb:

....
D.h. die Regierung kürzt nicht nur die Renten, sie sorgt auch noch für weitere Erhöhung der Arbeitslosenzahl und weitere Verringerung der Anzahl derjenigen, die die Renten der alten Menschen bezahlen sollen.....


Ist es nicht egal ob nun ein Arbeitnehmer den Arbeitslosen bezahlt, oder der Arbeitnehmer in Rente geht und dann halt Rente bezahlt werden muß?
Man verringert die Zahl der Leute die die Renten bezahlt....und so erhöht man halt die Zahl der Leute die Rente empfangen!


Wenn der Rentner vorher arbeitslos war, dann ist das richtig. Wenn aber bis 67 gearbeitet wird, dann blockiert er einen sonst früher frei werdenden Arbeitsplatz. Die Rente wird in jedem Fall vom Arbeitnehmer bezahlt. Der Arbeitslose auch. Nur sehe ich den Zusammenhang mit meiner von dir zitierten Aussage nicht.

Wird ein steuerfinanziertes Grundeinkommen von 1000 € für jeden bezahlt, dann gibt es natürlich kein Arbeitslosengeld und keine entsprechenden Abgaben und Lohnabzüge mehr.Dafür wird je nachdem auch bei Arbeitsplatzverlust das Einkommen geringer, als bei jetzigem Arbeitslosengeldbezug. Das kann nach Wunsch privat abgesichert werden.
Ebensowenig gibt es dann noch Rentenversicherungsabzüge aus der Lohntüte.
Denn die Grundrente von € 1000 wird steuerfinanziert. Eine höhere Rente muß privat finanziert werden.  
Das Ganze wird durchaus finanzierbar, da durch die weggefallenen Abgaben mehr Geld in den Konsum und damit in die Steuerkassen fließt, selbst ohne Steuererhöhungen. Der Arbeitgeberbeitrag bleibt und wird an die Staatskasse bezahlt. Er kann je nach Branche und Arbeitsmarktlage ermäßigt oder erhöht werden. Dazu fallen jede Menge Bürokratiekosten weg, wie Arbeitslosengeldverwaltung und Rentenverwaltung, Kindergeldkassen, Elterngeldkassen, Künstlersozialkassen, Sozialämter, Gefängnisse durch abnehmende Armutskriminalität, sowie große Abteilungen der Sozialgerichtsbarkeit , Arbeitsvermittlung kann komplett privatisiert werden, Armenhäuser, etc.. etc.. Durch Sicherung des Grundeinkommens können zusätzlich auf freiwilliger Basis gemeinnützige Aufgaben, oder Pflegefälle privater, familiärer oder nachbarschaftlicher Art wahrgenommen werden...


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