emjott schrieb: Die Grafik der Sozialausgaben pro Einwohner verdeutlicht schonmal ganz klar, dass die Wiedervereinigung nicht das Problem war.
Außerdem steht dort "in Preisen von 2007", was für mich heißt, dass die Entwicklung der Lebenshaltungskosten und Inflation bereits rausgerechnet worden sind.
Die Kurve mit der deutschen Staatsverschuldung sieht übrigens ganz ähnlich aus: Stabiler Aufwärtstrend seit vielen Jahrzehnten.
Du möchtest gerne die Zahl der Leistungsbezieher berücksichtigt wissen. Genauso muss aber auch die Zahl der Leistungserbringer berücksichtigt werden. Die eine Gruppe wächst und wächst, die andere nicht. Unterm Strich müssen sich mittel- und langfristig Einnahmen und Ausgaben die Waage halten. Davon sind wir meilenweit entfernt.
Die Folge ist, dass der deutsche Staat auf Kredite angewiesen war, ist und bleiben wird. Deren Kosten steigen Stück für Stück an und zwingen dann in Zukunft zu Einsparungen an anderer Stelle. Sinnvoller wäre mMn die Einsparungen vorweg zu nehmen, sodass man in der Gegenwart ohne neue Schulden auskommt und der zukünftigen Generation die Kosten für Zins und Zinseszins erspart.
Es ist wie bei der Eintracht. Will man mehr Geld ausgeben als man einnimmt, geht das nur über Kredite. Irgendwann ist der positive Effekt der zusätzlichen Ausgaben verpufft während Schulden und regelmäßige Zinszahlungen noch da sind. Wenn man jetzt auf die Ausgaben verzichtet, die man sich nicht leisten kann, muss man sich vielleicht kurzfristig in Verzicht üben, ist aber langfristig besser dran.
Klasse emjott, dass du hier mit der Wohlstandsbilanz kritik- und kommentarlos eine isoliert dargestellte Grafik einbringst die damit in ihrer Wirkung absolut irreführend ist. Fakt ist, dass wir 1960 nahezu Vollbeschäftigung hatten, Fakt ist auch, dass die von Arbeitslosigkeit betroffenen nicht dafür verantwortlich sind, dass in Deutschland ca. 6 Mio Arbeitsplätze fehlen. Fakt ist deshalb auch, dass bei den Sozialleistungen bei gleichzeitigem Einnahmeverlust durch die Sozialversicherungen, die in Deutschland ja bekanntlich an das Arbeitsentgeld gekoppelt sind, ein Ausgabenplus entstanden ist. Fakt ist auch, dass durch die grandiose Privatisierungswelle in der ehemaligen DDR Millionen von Arbeitsplätzen vernichtet wurden und dass das durchaus ein Effekt der Wiedervereinigung ist, der sich hier kostenmäßig niederschlägt.
Letztlich auch ein Fakt ist, dass du hier das Zentralorgan des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetal, das unter dem irreführenden Namen "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" für Neoliberale Positionen wirbt und in der deutschen Öffentlichkeit bereits mehrfach wegen versuchter Einflussnahme auf Presseorgane und verdeckter politischer Werbung angeprangert wurde zitierst! Wirklich eine Klasse Quelle!
emjott schrieb: Du möchtest gerne die Zahl der Leistungsbezieher berücksichtigt wissen. Genauso muss aber auch die Zahl der Leistungserbringer berücksichtigt werden. Die eine Gruppe wächst und wächst, die andere nicht.
Das ist eine Entwicklung, die momentan nicht aufzuhalten scheint. Genauso verhält es sich ja bei den Renten - da wird der Gau schon noch kommen. Die Frage ist doch, wie man mit der Situation umgeht.. Den sozial schwachen alles kürzen? Das gäbe Bürgerkrieg früher oder später. Lieber doch mal den Leuten in die Taschen langen, die mehr als genug haben, oder?
emjott schrieb: Die Grafik der Sozialausgaben pro Einwohner verdeutlicht schonmal ganz klar, dass die Wiedervereinigung nicht das Problem war.
Außerdem steht dort "in Preisen von 2007", was für mich heißt, dass die Entwicklung der Lebenshaltungskosten und Inflation bereits rausgerechnet worden sind.
Die Kurve mit der deutschen Staatsverschuldung sieht übrigens ganz ähnlich aus: Stabiler Aufwärtstrend seit vielen Jahrzehnten.
Du möchtest gerne die Zahl der Leistungsbezieher berücksichtigt wissen. Genauso muss aber auch die Zahl der Leistungserbringer berücksichtigt werden. Die eine Gruppe wächst und wächst, die andere nicht. Unterm Strich müssen sich mittel- und langfristig Einnahmen und Ausgaben die Waage halten. Davon sind wir meilenweit entfernt.
Die Folge ist, dass der deutsche Staat auf Kredite angewiesen war, ist und bleiben wird. Deren Kosten steigen Stück für Stück an und zwingen dann in Zukunft zu Einsparungen an anderer Stelle. Sinnvoller wäre mMn die Einsparungen vorweg zu nehmen, sodass man in der Gegenwart ohne neue Schulden auskommt und der zukünftigen Generation die Kosten für Zins und Zinseszins erspart.
Es ist wie bei der Eintracht. Will man mehr Geld ausgeben als man einnimmt, geht das nur über Kredite. Irgendwann ist der positive Effekt der zusätzlichen Ausgaben verpufft während Schulden und regelmäßige Zinszahlungen noch da sind. Wenn man jetzt auf die Ausgaben verzichtet, die man sich nicht leisten kann, muss man sich vielleicht kurzfristig in Verzicht üben, ist aber langfristig besser dran.
Klasse emjott, dass du hier mit der Wohlstandsbilanz kritik- und kommentarlos eine isoliert dargestellte Grafik einbringst die damit in ihrer Wirkung absolut irreführend ist. Fakt ist, dass wir 1960 nahezu Vollbeschäftigung hatten, Fakt ist auch, dass die von Arbeitslosigkeit betroffenen nicht dafür verantwortlich sind, dass in Deutschland ca. 6 Mio Arbeitsplätze fehlen. Fakt ist deshalb auch, dass bei den Sozialleistungen bei gleichzeitigem Einnahmeverlust durch die Sozialversicherungen, die in Deutschland ja bekanntlich an das Arbeitsentgeld gekoppelt sind, ein Ausgabenplus entstanden ist. Fakt ist auch, dass durch die grandiose Privatisierungswelle in der ehemaligen DDR Millionen von Arbeitsplätzen vernichtet wurden und dass das durchaus ein Effekt der Wiedervereinigung ist, der sich hier kostenmäßig niederschlägt.
Letztlich auch ein Fakt ist, dass du hier das Zentralorgan des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetal, das unter dem irreführenden Namen "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" für Neoliberale Positionen wirbt und in der deutschen Öffentlichkeit bereits mehrfach wegen versuchter Einflussnahme auf Presseorgane und verdeckter politischer Werbung angeprangert wurde zitierst! Wirklich eine Klasse Quelle!
kam von dir nicht an anderer stelle ein koalitionsangebot? lass uns drüber reden.
wer die ISNM ist hatte ich auch gerade recherchiert. eine quelle die in ihrer objektivität meinem ganz besonderen freund hans-olaf henkel in nichts nachsteht.
irgendwie habe ich den anschein, dass ein noch ganz zartes pflänzlein der erkenntnis gerade in "diesem unserem lande" seinen weg ans licht findet. und dass immer mehr menschen erkennen, dass es so nicht weitergehen kann.
emjott schrieb: Die Grafik der Sozialausgaben pro Einwohner verdeutlicht schonmal ganz klar, dass die Wiedervereinigung nicht das Problem war.
Außerdem steht dort "in Preisen von 2007", was für mich heißt, dass die Entwicklung der Lebenshaltungskosten und Inflation bereits rausgerechnet worden sind.
Die Kurve mit der deutschen Staatsverschuldung sieht übrigens ganz ähnlich aus: Stabiler Aufwärtstrend seit vielen Jahrzehnten.
Du möchtest gerne die Zahl der Leistungsbezieher berücksichtigt wissen. Genauso muss aber auch die Zahl der Leistungserbringer berücksichtigt werden. Die eine Gruppe wächst und wächst, die andere nicht. Unterm Strich müssen sich mittel- und langfristig Einnahmen und Ausgaben die Waage halten. Davon sind wir meilenweit entfernt.
Die Folge ist, dass der deutsche Staat auf Kredite angewiesen war, ist und bleiben wird. Deren Kosten steigen Stück für Stück an und zwingen dann in Zukunft zu Einsparungen an anderer Stelle. Sinnvoller wäre mMn die Einsparungen vorweg zu nehmen, sodass man in der Gegenwart ohne neue Schulden auskommt und der zukünftigen Generation die Kosten für Zins und Zinseszins erspart.
Es ist wie bei der Eintracht. Will man mehr Geld ausgeben als man einnimmt, geht das nur über Kredite. Irgendwann ist der positive Effekt der zusätzlichen Ausgaben verpufft während Schulden und regelmäßige Zinszahlungen noch da sind. Wenn man jetzt auf die Ausgaben verzichtet, die man sich nicht leisten kann, muss man sich vielleicht kurzfristig in Verzicht üben, ist aber langfristig besser dran.
Klasse emjott, dass du hier mit der Wohlstandsbilanz kritik- und kommentarlos eine isoliert dargestellte Grafik einbringst die damit in ihrer Wirkung absolut irreführend ist. Fakt ist, dass wir 1960 nahezu Vollbeschäftigung hatten, Fakt ist auch, dass die von Arbeitslosigkeit betroffenen nicht dafür verantwortlich sind, dass in Deutschland ca. 6 Mio Arbeitsplätze fehlen. Fakt ist deshalb auch, dass bei den Sozialleistungen bei gleichzeitigem Einnahmeverlust durch die Sozialversicherungen, die in Deutschland ja bekanntlich an das Arbeitsentgeld gekoppelt sind, ein Ausgabenplus entstanden ist. Fakt ist auch, dass durch die grandiose Privatisierungswelle in der ehemaligen DDR Millionen von Arbeitsplätzen vernichtet wurden und dass das durchaus ein Effekt der Wiedervereinigung ist, der sich hier kostenmäßig niederschlägt.
Letztlich auch ein Fakt ist, dass du hier das Zentralorgan des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetal, das unter dem irreführenden Namen "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" für Neoliberale Positionen wirbt und in der deutschen Öffentlichkeit bereits mehrfach wegen versuchter Einflussnahme auf Presseorgane und verdeckter politischer Werbung angeprangert wurde zitierst! Wirklich eine Klasse Quelle!
kam von dir nicht an anderer stelle ein koalitionsangebot? lass uns drüber reden.
wer die ISNM ist hatte ich auch gerade recherchiert. eine quelle die in ihrer objektivität meinem ganz besonderen freund hans-olaf henkel in nichts nachsteht.
irgendwie habe ich den anschein, dass ein noch ganz zartes pflänzlein der erkenntnis gerade in "diesem unserem lande" seinen weg ans licht findet. und dass immer mehr menschen erkennen, dass es so nicht weitergehen kann.
but i might be wrong.
tausche "anschein" gegen "eindruck". nicht mein tag heute.
kam von dir nicht an anderer stelle ein koalitionsangebot? lass uns drüber reden.
wer die ISNM ist hatte ich auch gerade recherchiert. eine quelle die in ihrer objektivität meinem ganz besonderen freund hans-olaf henkel in nichts nachsteht.
irgendwie habe ich den anschein, dass ein noch ganz zartes pflänzlein der erkenntnis gerade in "diesem unserem lande" seinen weg ans licht findet. und dass immer mehr menschen erkennen, dass es so nicht weitergehen kann.
but i might be wrong.
You made my day
Das Pflänzchen kämpft ums Überleben, deshalb fängt es an sich zu regen.
Die Neoliberale Gehirnwäsche mit der man uns seit Beginn der Schröder Kanzlerschaft überzogen hat, verliert ihre Glaubwürdigkeit. Seit Beginn der Agenda 2010 wird uns erzählt, dass "diese nächste Härte" noch sein müsste, dann wäre der Staat wieder auf dem Weg der Besserung. Und was ist? Dem Staat geht es trotz einer Serie von Einschnitten in die Sozialen Systeme immer schlechter, die Arbeitslosigkeit steigt bei jeder wirtschaftlichen Schwächephase wesentlich stärker an, als sie in Phasen wirtschaftlicher Boomzeiten wieder absinkt und der Staat ist mittlerweilen noch höher verschuldet, dafür ist das "Tafelsilber" sprich Staatseigentum mittlerweilen weitgehend verscherbelt worden. Auch so ein Herzensanliegen der kapitalistischen Lobbyisten.
Die einzigen Gewinner sind die Reichen und Superreichen der Gesellschaft, die immer mehr unter sich bleiben, es schafft kaum mehr jemand den Aufstieg, dafür aber immer reicher werden. Die Probagandaträger des neoliberalen Verelendungskonzepts halt!
kam von dir nicht an anderer stelle ein koalitionsangebot? lass uns drüber reden.
wer die ISNM ist hatte ich auch gerade recherchiert. eine quelle die in ihrer objektivität meinem ganz besonderen freund hans-olaf henkel in nichts nachsteht.
irgendwie habe ich den anschein, dass ein noch ganz zartes pflänzlein der erkenntnis gerade in "diesem unserem lande" seinen weg ans licht findet. und dass immer mehr menschen erkennen, dass es so nicht weitergehen kann.
but i might be wrong.
You made my day
Das Pflänzchen kämpft ums Überleben, deshalb fängt es an sich zu regen.
Die Neoliberale Gehirnwäsche mit der man uns seit Beginn der Schröder Kanzlerschaft überzogen hat, verliert ihre Glaubwürdigkeit. Seit Beginn der Agenda 2010 wird uns erzählt, dass "diese nächste Härte" noch sein müsste, dann wäre der Staat wieder auf dem Weg der Besserung. Und was ist? Dem Staat geht es trotz einer Serie von Einschnitten in die Sozialen Systeme immer schlechter, die Arbeitslosigkeit steigt bei jeder wirtschaftlichen Schwächephase wesentlich stärker an, als sie in Phasen wirtschaftlicher Boomzeiten wieder absinkt und der Staat ist mittlerweilen noch höher verschuldet, dafür ist das "Tafelsilber" sprich Staatseigentum mittlerweilen weitgehend verscherbelt worden. Auch so ein Herzensanliegen der kapitalistischen Lobbyisten.
Die einzigen Gewinner sind die Reichen und Superreichen der Gesellschaft, die immer mehr unter sich bleiben, es schafft kaum mehr jemand den Aufstieg, dafür aber immer reicher werden. Die Probagandaträger des neoliberalen Verelendungskonzepts halt!
eigentlich ging es schon früher los. schon als blühende landschaften versprochen wurden und die ganze "freie marktwirtschaft" gen osten gezogen ist, um da raus zu pressen, was man da auch nur rauspressen konnte. die art der wiedervereinigung war, rein formal betrachtet, eine einzige abzocke.
das war zwar ideologisch noch nicht als "neoliberalismus" definiert, aber es war nichts anderes. wer zuerst kommt mahlt zuerst. und max mustermann/west hat da mitgespielt. mit am (vermeintlich) großen rad gedreht. eigentumswohnungen und beteiligungen gekauft, "master of the universe" im gartenzwerg-format.
blutige nasen haben die sich geholt, dann beim zusammenbruch der neuen märkte an der börse zum zweiten mal und beim bankendesaster jetzt wieder. daraus gelernt haben sie wenig bis nichts. und jetzt steht der ungezügelte kapitalismus vor der eigenen haustür.
in den frühen siebzigern hatten unsere nachbarn angst, dass die spd ihnen ihr haus wegnehmen würde. weit gefehlt, da kommen ganz andere.
Ewigtreuer schrieb: Lieber doch mal den Leuten in die Taschen langen, die mehr als genug haben, oder?
Das Problem ist, daß man viele von diesen Leuten dann ganz vergrault, heißt sie suchen sich logischerweise ein anderes nettes Land mit moderaten Steuersätzen, das ist für die extrem Wohlhabenden ( um die es euch ja angeblch geht ) kein Problem.
Folge sind weniger Steuereinnahmen, da das bisher gezahlte ja dann auch wegfällt. Am Ende zahlt dann die Zeche der normale Unternehmer, Arbeiter und Angestellte aus der Mittelschicht mit zusätzlichen Belastungen, hauptsache die Hartzer halten ihren Standard. Prost Mahlzeit.....
Ewigtreuer schrieb: Lieber doch mal den Leuten in die Taschen langen, die mehr als genug haben, oder?
Das Problem ist, daß man viele von diesen Leuten dann ganz vergrault, heißt sie suchen sich logischerweise ein anderes nettes Land mit moderaten Steuersätzen, das ist für die extrem Wohlhabenden ( um die es euch ja angeblch geht ) kein Problem.
Folge sind weniger Steuereinnahmen, da das bisher gezahlte ja dann auch wegfällt. Am Ende zahlt dann die Zeche der normale Unternehmer, Arbeiter und Angestellte aus der Mittelschicht mit zusätzlichen Belastungen, hauptsache die Hartzer halten ihren Standard. Prost Mahlzeit.....
Genau, die gehen dann alle weg. Und dann zahlen sie im Ausland keine Steuern an Deutschland. Mann oh Mann. So ein Schmarrrn. Für jeden beschworenen Nachteil gibt es einen Vorteil. Beispielsweise wird von den Neoliberalen Propheten seit Jahren das Ende des Wirtschaftsstandorts Deutschland an die Wand gemalt, sollten Mindestlöhne eingeführt werden. Blöd nur, die von Leutchen wie dem hellbraunen Schranz verherrlichten Ziele der Reichen, haben solche Mindestlöhne. Hier findet man eine Aufstellung dazu. Danach haben 21 von 27 europäischen Staaten einen Mindestlohn. Dieser beträgt in Frankreich beispielsweise 1280 Euro; in Belgien 1308 Euro; oder in den Niederlanden 1335 Euro. Da kann man dann wahrscheinlich überhaupt nicht mehr leben? Nicht umsonst besteht in der EU die Angst, dass die deutsche Regierung mit ihrem "Sparpaket" die Konjunktur abwürgt. Mindestens so wichtig wie die Anwesenheit dieser internationalen Finanzjongleure ist für dieses Land der Erhalt der Kaufkraft einer breiten Mittelschicht. Die wird aber gerade abgewürgt.
Und von dir Schranz würde ich mir wünschen, dass du nur einmal irgendwelche Fakten bringst, anstatt alles nachzubeten was dir in dein Pseudo-Konzept passt.
Ewigtreuer schrieb: Lieber doch mal den Leuten in die Taschen langen, die mehr als genug haben, oder?
Das Problem ist, daß man viele von diesen Leuten dann ganz vergrault, heißt sie suchen sich logischerweise ein anderes nettes Land mit moderaten Steuersätzen, das ist für die extrem Wohlhabenden ( um die es euch ja angeblch geht ) kein Problem.
Folge sind weniger Steuereinnahmen, da das bisher gezahlte ja dann auch wegfällt. Am Ende zahlt dann die Zeche der normale Unternehmer, Arbeiter und Angestellte aus der Mittelschicht mit zusätzlichen Belastungen, hauptsache die Hartzer halten ihren Standard. Prost Mahlzeit.....
am besten dürfte sein, wir lassen die Betroffenen drüber abstimmen, ab welcher Steuerlast sie sich bereiterklären nicht Schwarzgeld ins Ausland zu bringen - sicherheitshalber gehen wir von dieser Steuerlast dann nochmal 10 % runter und setzen dies dann als Steuer fest.
Die Strassen, die Polizei, die Bundeswehr die Bildungseinrichtungen etc. lassen wir dadurch bezahlen, dass wir staatliche Leistungen bis auf Bismarck Niveau senken und zusätzlich die Niedrigverdiener und die Mittelschicht weiterbelasten, weil die ja nicht flüchten können.
Ehrensache, dass wir natürlich den Kauf sämtlicher Steuersünder CD `s aus moralischen Gründen parallel ablehnen...
Ewigtreuer schrieb: Lieber doch mal den Leuten in die Taschen langen, die mehr als genug haben, oder?
Das Problem ist, daß man viele von diesen Leuten dann ganz vergrault, heißt sie suchen sich logischerweise ein anderes nettes Land mit moderaten Steuersätzen, das ist für die extrem Wohlhabenden ( um die es euch ja angeblch geht ) kein Problem.
Folge sind weniger Steuereinnahmen, da das bisher gezahlte ja dann auch wegfällt. Am Ende zahlt dann die Zeche der normale Unternehmer, Arbeiter und Angestellte aus der Mittelschicht mit zusätzlichen Belastungen, hauptsache die Hartzer halten ihren Standard. Prost Mahlzeit.....
FrankenAdler schrieb: Und von dir Schranz würde ich mir wünschen, dass du nur einmal irgendwelche Fakten bringst, anstatt alles nachzubeten was dir in dein Pseudo-Konzept passt.
Ihr habt doch sonst so viel Fantasie, da sollte auch noch soviel Potential da sein, sich das Szenario auszumalen. Wem das mit der Steuerflucht nicht einleuchtet dem ist nicht mehr zu helfen.
Wenn ich behaupte, bei 25 Grad und Sonnenschein sitzen mehr Leute im Biergarten als bei 15 Grad und Regen, wollt ihr für die Feststellung wahrscheinlich auch noch Belege...
FrankenAdler schrieb: Und von dir Schranz würde ich mir wünschen, dass du nur einmal irgendwelche Fakten bringst, anstatt alles nachzubeten was dir in dein Pseudo-Konzept passt.
Ihr habt doch sonst so viel Fantasie, da sollte auch noch soviel Potential da sein, sich das Szenario auszumalen. Wem das mit der Steuerflucht nicht einleuchtet dem ist nicht mehr zu helfen.
Wenn ich behaupte, bei 25 Grad und Sonnenschein sitzen mehr Leute im Biergarten als bei 15 Grad und Regen, wollt ihr für die Feststellung wahrscheinlich auch noch Belege...
nein, dann nicht. einen beleg würde ich nur wollen, wenn du das gegenteil behauptest.
Ok, komm, lass uns doch mal versuchen, einen gemeinsamen Nenner zu finden. Das muss möglich sein. Ich stimme dir im Grundtenor sowieso zu, dass gespart werden muss.
Ich aktzeptiere mal deine Aussage, dass wir bei den Sozialleistungen sparen müssen. Aber wieviel? Wir wissen ja jetzt, dass es sich um ca. 27 Mrd handelt. Wieviel könnte man streichen und auf welche Weise? Was würdest du noch machen? (z.B. Bundeswehr oder Gewerbe, Steuern, vielleicht PKW-Maut)
Die Regierung möchte ja 80 Mrd sparen, da muss ja sowieso noch was anderes gemacht werden...
Ich verstehe nicht, warum der Grundgedanke der Steuervereinfachung nicht weitergedacht wird. Alle Einkommensteuersätze um 5-10 Prozentpunkte runter und dafür keine, absolut keine Abschreibemöglichkeiten mehr. Das wird trotz der niedrigen Sätze sicher zu Mehreinnahmen führen. Leidtragende sind dann nur die ganzen arbeitslosen Finanzbeamte und Steuerberater.
Snorre schrieb: Ich verstehe nicht, warum der Grundgedanke der Steuervereinfachung nicht weitergedacht wird. Alle Einkommensteuersätze um 5-10 Prozentpunkte runter und dafür keine, absolut keine Abschreibemöglichkeiten mehr. Das wird trotz der niedrigen Sätze sicher zu Mehreinnahmen führen. Leidtragende sind dann nur die ganzen arbeitslosen Finanzbeamte und Steuerberater.
Die können ja dann die Firmen mal ordentlich kontrollieren, da fehlen ja mehrere Tausend Beamte (gab neulich mal einen Bericht darüber). Entlassen kann man sie ja eh nicht.
Snorre schrieb: Ich verstehe nicht, warum der Grundgedanke der Steuervereinfachung nicht weitergedacht wird. Alle Einkommensteuersätze um 5-10 Prozentpunkte runter und dafür keine, absolut keine Abschreibemöglichkeiten mehr. Das wird trotz der niedrigen Sätze sicher zu Mehreinnahmen führen. Leidtragende sind dann nur die ganzen arbeitslosen Finanzbeamte und Steuerberater.
ja klingt gut, dürfte aber an der FDP Wählerschaft scheitern, die dann erschrocken feststellt mehr Steuern zu zahlen... Vereinfachung ist doch immer nur dann gut wenn es nichts kostet..
Snorre schrieb: Ich verstehe nicht, warum der Grundgedanke der Steuervereinfachung nicht weitergedacht wird. Alle Einkommensteuersätze um 5-10 Prozentpunkte runter und dafür keine, absolut keine Abschreibemöglichkeiten mehr. Das wird trotz der niedrigen Sätze sicher zu Mehreinnahmen führen. Leidtragende sind dann nur die ganzen arbeitslosen Finanzbeamte und Steuerberater.
ja klingt gut, dürfte aber an der FDP Wählerschaft scheitern, die dann erschrocken feststellt mehr Steuern zu zahlen... Vereinfachung ist doch immer nur dann gut wenn es nichts kostet..
das Modell von Kirchhof, das durchaus sinnvoll war, ist aber nicht an der FDP-Wählerschaft gescheitert, sondern daran, dass der Hosenanzug die Hosen voll hatte, weil sie es nicht genau erklären und durchsetzen konnte und der Gas-Gerd mit seiner ach so armen Krankenschwester, die dann soooo viel mehr Steuern gezahlt hätte, dem Volk Blödsinn erzählt hat. Und dann hat Merkel leider gekniffen.
Snorre schrieb: Ich verstehe nicht, warum der Grundgedanke der Steuervereinfachung nicht weitergedacht wird. Alle Einkommensteuersätze um 5-10 Prozentpunkte runter und dafür keine, absolut keine Abschreibemöglichkeiten mehr. Das wird trotz der niedrigen Sätze sicher zu Mehreinnahmen führen. Leidtragende sind dann nur die ganzen arbeitslosen Finanzbeamte und Steuerberater.
ja klingt gut, dürfte aber an der FDP Wählerschaft scheitern, die dann erschrocken feststellt mehr Steuern zu zahlen... Vereinfachung ist doch immer nur dann gut wenn es nichts kostet..
das Modell von Kirchhof, das durchaus sinnvoll war, ist aber nicht an der FDP-Wählerschaft gescheitert, sondern daran, dass der Hosenanzug die Hosen voll hatte, weil sie es nicht genau erklären und durchsetzen konnte und der Gas-Gerd mit seiner ach so armen Krankenschwester, die dann soooo viel mehr Steuern gezahlt hätte, dem Volk Blödsinn erzählt hat. Und dann hat Merkel leider gekniffen.
Einige Liberale und auch Konservative haben nach dem Durchrechnen festgestelllt -so günstig ist das ja gar nicht für unsre Wählerschaft - im Gegenteil ein viele besonders schlaue Steuersparer müssten mehr zahlen.. Daher fiel man Kirchhoff im Grunde in den Rücken.
Dass Schröder damals dank Kirchhoff gut die eigene Wählerschaft mobilisieren konnte, kommt nur noch hinzu..
Ok, komm, lass uns doch mal versuchen, einen gemeinsamen Nenner zu finden. Das muss möglich sein. Ich stimme dir im Grundtenor sowieso zu, dass gespart werden muss.
Ich aktzeptiere mal deine Aussage, dass wir bei den Sozialleistungen sparen müssen. Aber wieviel? Wir wissen ja jetzt, dass es sich um ca. 27 Mrd handelt. Wieviel könnte man streichen und auf welche Weise? Was würdest du noch machen? (z.B. Bundeswehr oder Gewerbe, Steuern, vielleicht PKW-Maut)
Die Regierung möchte ja 80 Mrd sparen, da muss ja sowieso noch was anderes gemacht werden...
Ganz grob:
Bei den Sozialleistungen waren die bisherigen Sparvorschläge ok, generell sollte das "Taschengeld" um ca. 1/3 gekürzt werden ( Situationsbedingt, nach Einschätzung der Sachbearbeiter ), es aber Hinzuverdienstmöglichkeiten durch Gemeinnütze Arbeiten geben. Sachleistungen strenger handhaben ( Bedarf insbesondere aus Wohnungsauflösungen etc. decken, gibts teilweise schon, weiß net, ob generell in D. ). "Komplettverweigerer" würde ich so gut wie alles streichen ( dank der Sozialgerichte sind heute ja "normale" Sanktionen ein Akt für sich ).
Bei der BW hat der Guttenberg ja schon selbst ( sollten sich andere Minister mal ein Beispiel nehmen, auch mal was vorzuschlagen, was bei den Betroffenen nicht unbedingt Beifall gibt ) gute Vorschläge gemacht, Wehrpflicht aussetzen ( vlt. ganz abschaffen ) und die Armee verkleinern, Kasernen schließen.
PKW-Maut auf jeden Fall ( dafür keine KFZ-Steuer ).
Leistungen der Krankenkassen kürzen, mehr Selbstbeteiligung ( nicht schön, geht aber auch nicht anders ). Einsparungsmöglichkeiten bei nicht Beitragszahlern überprüfen, d.h. manche freiwilligen Leistungen, die nicht unbedingt notwendig sind, streichen
Steuern würde ich erst mal so lassen
zu den Hilfen für in Not geratene EU-Länder: Normalerweise rausschmeißen aus der EU statt finanzielle Hilfen, allerdings hab ich da noch keine feste Meinung, welche Lösung wirklich die Beste ist ( sind sich die Experten ja auch noch nicht einig ).
zu den Banken: Regulierung wäre gut, aber durch einen Alleingang D´s bringt das mal gar nichts, und eine weltweit gültige ist nicht in Sicht
Entwicklungshilfen kann man auch noch drastisch kürzen, Subventionen eher weniger
Snorre schrieb: Ich verstehe nicht, warum der Grundgedanke der Steuervereinfachung nicht weitergedacht wird. Alle Einkommensteuersätze um 5-10 Prozentpunkte runter und dafür keine, absolut keine Abschreibemöglichkeiten mehr. Das wird trotz der niedrigen Sätze sicher zu Mehreinnahmen führen. Leidtragende sind dann nur die ganzen arbeitslosen Finanzbeamte und Steuerberater.
ja klingt gut, dürfte aber an der FDP Wählerschaft scheitern, die dann erschrocken feststellt mehr Steuern zu zahlen... Vereinfachung ist doch immer nur dann gut wenn es nichts kostet..
das Modell von Kirchhof, das durchaus sinnvoll war, ist aber nicht an der FDP-Wählerschaft gescheitert, sondern daran, dass der Hosenanzug die Hosen voll hatte, weil sie es nicht genau erklären und durchsetzen konnte und der Gas-Gerd mit seiner ach so armen Krankenschwester, die dann soooo viel mehr Steuern gezahlt hätte, dem Volk Blödsinn erzählt hat. Und dann hat Merkel leider gekniffen.
Einige Liberale und auch Konservative haben nach dem Durchrechnen festgestelllt -so günstig ist das ja gar nicht für unsre Wählerschaft - im Gegenteil ein viele besonders schlaue Steuersparer müssten mehr zahlen.. Daher fiel man Kirchhoff im Grunde in den Rücken.
Dass Schröder damals dank Kirchhoff gut die eigene Wählerschaft mobilisieren konnte, kommt nur noch hinzu..
die paar Liberalen und Konservativen hätten keinerlei Ausschlag gegeben, wenn a) die Merkel sich und dem Modell getraut hätte und b) der Schröder mal etwas sensationelles gemacht hätte, nämlich zu sagen, dass etwas, was von den annern kommt, Sinn macht. Schade, da wurde eine grosse Chance auf richtige Steuervereinfachung vertan, und nur, weil dieser Kaste das wichtigste ist, Pöstchen und Macht zu erlangen bzw. zu erhalten.
Klasse emjott, dass du hier mit der Wohlstandsbilanz kritik- und kommentarlos eine isoliert dargestellte Grafik einbringst die damit in ihrer Wirkung absolut irreführend ist.
Fakt ist, dass wir 1960 nahezu Vollbeschäftigung hatten, Fakt ist auch, dass die von Arbeitslosigkeit betroffenen nicht dafür verantwortlich sind, dass in Deutschland ca. 6 Mio Arbeitsplätze fehlen.
Fakt ist deshalb auch, dass bei den Sozialleistungen bei gleichzeitigem Einnahmeverlust durch die Sozialversicherungen, die in Deutschland ja bekanntlich an das Arbeitsentgeld gekoppelt sind, ein Ausgabenplus entstanden ist.
Fakt ist auch, dass durch die grandiose Privatisierungswelle in der ehemaligen DDR Millionen von Arbeitsplätzen vernichtet wurden und dass das durchaus ein Effekt der Wiedervereinigung ist, der sich hier kostenmäßig niederschlägt.
Letztlich auch ein Fakt ist, dass du hier das Zentralorgan des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetal, das unter dem irreführenden Namen "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" für Neoliberale Positionen wirbt und in der deutschen Öffentlichkeit bereits mehrfach wegen versuchter Einflussnahme auf Presseorgane und verdeckter politischer Werbung angeprangert wurde zitierst!
Wirklich eine Klasse Quelle!
http://www3.ndr.de/sendungen/zapp/archiv/medien_politik/zapp672.html
Das ist eine Entwicklung, die momentan nicht aufzuhalten scheint.
Genauso verhält es sich ja bei den Renten - da wird der Gau schon noch kommen.
Die Frage ist doch, wie man mit der Situation umgeht..
Den sozial schwachen alles kürzen? Das gäbe Bürgerkrieg früher oder später.
Lieber doch mal den Leuten in die Taschen langen, die mehr als genug haben, oder?
kam von dir nicht an anderer stelle ein koalitionsangebot? lass uns drüber reden.
wer die ISNM ist hatte ich auch gerade recherchiert. eine quelle die in ihrer objektivität meinem ganz besonderen freund hans-olaf henkel in nichts nachsteht.
irgendwie habe ich den anschein, dass ein noch ganz zartes pflänzlein der erkenntnis gerade in "diesem unserem lande" seinen weg ans licht findet. und dass immer mehr menschen erkennen, dass es so nicht weitergehen kann.
but i might be wrong.
tausche "anschein" gegen "eindruck". nicht mein tag heute.
You made my day
Das Pflänzchen kämpft ums Überleben, deshalb fängt es an sich zu regen.
Die Neoliberale Gehirnwäsche mit der man uns seit Beginn der Schröder Kanzlerschaft überzogen hat, verliert ihre Glaubwürdigkeit.
Seit Beginn der Agenda 2010 wird uns erzählt, dass "diese nächste Härte" noch sein müsste, dann wäre der Staat wieder auf dem Weg der Besserung.
Und was ist?
Dem Staat geht es trotz einer Serie von Einschnitten in die Sozialen Systeme immer schlechter, die Arbeitslosigkeit steigt bei jeder wirtschaftlichen Schwächephase wesentlich stärker an, als sie in Phasen wirtschaftlicher Boomzeiten wieder absinkt und der Staat ist mittlerweilen noch höher verschuldet, dafür ist das "Tafelsilber" sprich Staatseigentum mittlerweilen weitgehend verscherbelt worden. Auch so ein Herzensanliegen der kapitalistischen Lobbyisten.
Die einzigen Gewinner sind die Reichen und Superreichen der Gesellschaft, die immer mehr unter sich bleiben, es schafft kaum mehr jemand den Aufstieg, dafür aber immer reicher werden.
Die Probagandaträger des neoliberalen Verelendungskonzepts halt!
eigentlich ging es schon früher los. schon als blühende landschaften versprochen wurden und die ganze "freie marktwirtschaft" gen osten gezogen ist, um da raus zu pressen, was man da auch nur rauspressen konnte. die art der wiedervereinigung war, rein formal betrachtet, eine einzige abzocke.
das war zwar ideologisch noch nicht als "neoliberalismus" definiert, aber es war nichts anderes. wer zuerst kommt mahlt zuerst. und max mustermann/west hat da mitgespielt. mit am (vermeintlich) großen rad gedreht. eigentumswohnungen und beteiligungen gekauft, "master of the universe" im gartenzwerg-format.
blutige nasen haben die sich geholt, dann beim zusammenbruch der neuen märkte an der börse zum zweiten mal und beim bankendesaster jetzt wieder. daraus gelernt haben sie wenig bis nichts. und jetzt steht der ungezügelte kapitalismus vor der eigenen haustür.
in den frühen siebzigern hatten unsere nachbarn angst, dass die spd ihnen ihr haus wegnehmen würde. weit gefehlt, da kommen ganz andere.
aber vielleicht hat das pflänzlein eine chance.
Das Problem ist, daß man viele von diesen Leuten dann ganz vergrault, heißt sie suchen sich logischerweise ein anderes nettes Land mit moderaten Steuersätzen, das ist für die extrem Wohlhabenden ( um die es euch ja angeblch geht ) kein Problem.
Folge sind weniger Steuereinnahmen, da das bisher gezahlte ja dann auch wegfällt. Am Ende zahlt dann die Zeche der normale Unternehmer, Arbeiter und Angestellte aus der Mittelschicht mit zusätzlichen Belastungen, hauptsache die Hartzer halten ihren Standard. Prost Mahlzeit.....
Genau, die gehen dann alle weg. Und dann zahlen sie im Ausland keine Steuern an Deutschland.
Mann oh Mann. So ein Schmarrrn.
Für jeden beschworenen Nachteil gibt es einen Vorteil.
Beispielsweise wird von den Neoliberalen Propheten seit Jahren das Ende des Wirtschaftsstandorts Deutschland an die Wand gemalt, sollten Mindestlöhne eingeführt werden.
Blöd nur, die von Leutchen wie dem hellbraunen Schranz verherrlichten Ziele der Reichen, haben solche Mindestlöhne.
Hier findet man eine Aufstellung dazu. Danach haben 21 von 27 europäischen Staaten einen Mindestlohn.
Dieser beträgt in Frankreich beispielsweise 1280 Euro; in Belgien 1308 Euro; oder in den Niederlanden 1335 Euro.
Da kann man dann wahrscheinlich überhaupt nicht mehr leben?
Nicht umsonst besteht in der EU die Angst, dass die deutsche Regierung mit ihrem "Sparpaket" die Konjunktur abwürgt.
Mindestens so wichtig wie die Anwesenheit dieser internationalen Finanzjongleure ist für dieses Land der Erhalt der Kaufkraft einer breiten Mittelschicht. Die wird aber gerade abgewürgt.
Und von dir Schranz würde ich mir wünschen, dass du nur einmal irgendwelche Fakten bringst, anstatt alles nachzubeten was dir in dein Pseudo-Konzept passt.
am besten dürfte sein, wir lassen die Betroffenen drüber abstimmen, ab welcher Steuerlast sie sich bereiterklären nicht Schwarzgeld ins Ausland zu bringen - sicherheitshalber gehen wir von dieser Steuerlast dann nochmal 10 % runter und setzen dies dann als Steuer fest.
Die Strassen, die Polizei, die Bundeswehr die Bildungseinrichtungen etc. lassen wir dadurch bezahlen, dass wir staatliche Leistungen bis auf Bismarck Niveau senken und zusätzlich die Niedrigverdiener und die Mittelschicht weiterbelasten, weil die ja nicht flüchten können.
Ehrensache, dass wir natürlich den Kauf sämtlicher Steuersünder CD `s aus moralischen Gründen parallel ablehnen...
ja wo gehen die denn hin?
Ihr habt doch sonst so viel Fantasie, da sollte auch noch soviel Potential da sein, sich das Szenario auszumalen. Wem das mit der Steuerflucht nicht einleuchtet dem ist nicht mehr zu helfen.
Wenn ich behaupte, bei 25 Grad und Sonnenschein sitzen mehr Leute im Biergarten als bei 15 Grad und Regen, wollt ihr für die Feststellung wahrscheinlich auch noch Belege...
nein, dann nicht. einen beleg würde ich nur wollen, wenn du das gegenteil behauptest.
Ok, komm, lass uns doch mal versuchen, einen gemeinsamen Nenner zu finden. Das muss möglich sein. Ich stimme dir im Grundtenor sowieso zu, dass gespart werden muss.
Ich aktzeptiere mal deine Aussage, dass wir bei den Sozialleistungen sparen müssen. Aber wieviel? Wir wissen ja jetzt, dass es sich um ca. 27 Mrd handelt. Wieviel könnte man streichen und auf welche Weise? Was würdest du noch machen? (z.B. Bundeswehr oder Gewerbe, Steuern, vielleicht PKW-Maut)
Die Regierung möchte ja 80 Mrd sparen, da muss ja sowieso noch was anderes gemacht werden...
Alle Einkommensteuersätze um 5-10 Prozentpunkte runter und dafür keine, absolut keine Abschreibemöglichkeiten mehr.
Das wird trotz der niedrigen Sätze sicher zu Mehreinnahmen führen. Leidtragende sind dann nur die ganzen arbeitslosen Finanzbeamte und Steuerberater.
Die können ja dann die Firmen mal ordentlich kontrollieren, da fehlen ja mehrere Tausend Beamte (gab neulich mal einen Bericht darüber). Entlassen kann man sie ja eh nicht.
ja klingt gut, dürfte aber an der FDP Wählerschaft scheitern, die dann erschrocken feststellt mehr Steuern zu zahlen...
Vereinfachung ist doch immer nur dann gut wenn es nichts kostet..
das Modell von Kirchhof, das durchaus sinnvoll war, ist aber nicht an der FDP-Wählerschaft gescheitert, sondern daran, dass der Hosenanzug die Hosen voll hatte, weil sie es nicht genau erklären und durchsetzen konnte und der Gas-Gerd mit seiner ach so armen Krankenschwester, die dann soooo viel mehr Steuern gezahlt hätte, dem Volk Blödsinn erzählt hat. Und dann hat Merkel leider gekniffen.
Einige Liberale und auch Konservative haben nach dem Durchrechnen festgestelllt -so günstig ist das ja gar nicht für unsre Wählerschaft -
im Gegenteil ein viele besonders schlaue Steuersparer müssten mehr zahlen..
Daher fiel man Kirchhoff im Grunde in den Rücken.
Dass Schröder damals dank Kirchhoff gut die eigene Wählerschaft mobilisieren konnte, kommt nur noch hinzu..
Ganz grob:
Bei den Sozialleistungen waren die bisherigen Sparvorschläge ok, generell sollte das "Taschengeld" um ca. 1/3 gekürzt werden ( Situationsbedingt, nach Einschätzung der Sachbearbeiter ), es aber Hinzuverdienstmöglichkeiten durch Gemeinnütze Arbeiten geben. Sachleistungen strenger handhaben ( Bedarf insbesondere aus Wohnungsauflösungen etc. decken, gibts teilweise schon, weiß net, ob generell in D. ). "Komplettverweigerer" würde ich so gut wie alles streichen ( dank der Sozialgerichte sind heute ja "normale" Sanktionen ein Akt für sich ).
Bei der BW hat der Guttenberg ja schon selbst ( sollten sich andere Minister mal ein Beispiel nehmen, auch mal was vorzuschlagen, was bei den Betroffenen nicht unbedingt Beifall gibt ) gute Vorschläge gemacht, Wehrpflicht aussetzen ( vlt. ganz abschaffen ) und die Armee verkleinern, Kasernen schließen.
PKW-Maut auf jeden Fall ( dafür keine KFZ-Steuer ).
Leistungen der Krankenkassen kürzen, mehr Selbstbeteiligung ( nicht schön, geht aber auch nicht anders ). Einsparungsmöglichkeiten bei nicht Beitragszahlern überprüfen, d.h. manche freiwilligen Leistungen, die nicht unbedingt notwendig sind, streichen
Steuern würde ich erst mal so lassen
zu den Hilfen für in Not geratene EU-Länder: Normalerweise rausschmeißen aus der EU statt finanzielle Hilfen, allerdings hab ich da noch keine feste Meinung, welche Lösung wirklich die Beste ist ( sind sich die Experten ja auch noch nicht einig ).
zu den Banken: Regulierung wäre gut, aber durch einen Alleingang D´s bringt das mal gar nichts, und eine weltweit gültige ist nicht in Sicht
Entwicklungshilfen kann man auch noch drastisch kürzen, Subventionen eher weniger
die paar Liberalen und Konservativen hätten keinerlei Ausschlag gegeben, wenn a) die Merkel sich und dem Modell getraut hätte und b) der Schröder mal etwas sensationelles gemacht hätte, nämlich zu sagen, dass etwas, was von den annern kommt, Sinn macht. Schade, da wurde eine grosse Chance auf richtige Steuervereinfachung vertan, und nur, weil dieser Kaste das wichtigste ist, Pöstchen und Macht zu erlangen bzw. zu erhalten.