Nochmal zur Klimakatastrophe

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WürzburgerAdler schrieb:

Vielleicht können sie ja den gordischen Knoten der Wasserstoffherstellung durchschlagen. Muss man abwarten.



was aber auch kein Alexander durchschlagen können wird, ist die Physik.

Alleine aus dem Prozess heraus, d.h. man erzeugt Strom, mit dem man Wasser zu Sauerstoff und Wasserstoff aufspaltet, dem Transportweg, bei dem der Wasserstoff dann gekühlt und/oder unter hohem Druck erzeugt werden muss, dann verbrennt man den Wasserstoff wieder, bekommt man rein physikalisch einen deutlich schlechteren Wirkungsgrad als beim Elektromotor.

Der Energieverbrauch bei Wasserstoffmobilität liegt beim Faktor 2-3,5 zur reinen Elektromobilität. Deshalb halte ich Wasserstoffmobilität auf absehbare Zeit nur für eine Option in Bereichen, in denen E-Mobilität aus z.b. Gewichts- und/oder Kapazitätsgründen nicht funktionieren kann, wie möglicherweise LKWs (wo sich aber auch Lösungen mit EMobilität herauszukristallisieren scheinen) oder Schiffe.


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Da nicht alle in eigenen Häusern wohnen braucht es Alternativen zum Elektroauto. Ich sehe doch wie es läuft mit den öffentlichen Stromsäulen, wer sein Auto zu lange an der Säule lässt zahlt 25 Euro zusätzlich.
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WürzburgerAdler schrieb:

Vielleicht können sie ja den gordischen Knoten der Wasserstoffherstellung durchschlagen. Muss man abwarten.



was aber auch kein Alexander durchschlagen können wird, ist die Physik.

Alleine aus dem Prozess heraus, d.h. man erzeugt Strom, mit dem man Wasser zu Sauerstoff und Wasserstoff aufspaltet, dem Transportweg, bei dem der Wasserstoff dann gekühlt und/oder unter hohem Druck erzeugt werden muss, dann verbrennt man den Wasserstoff wieder, bekommt man rein physikalisch einen deutlich schlechteren Wirkungsgrad als beim Elektromotor.

Der Energieverbrauch bei Wasserstoffmobilität liegt beim Faktor 2-3,5 zur reinen Elektromobilität. Deshalb halte ich Wasserstoffmobilität auf absehbare Zeit nur für eine Option in Bereichen, in denen E-Mobilität aus z.b. Gewichts- und/oder Kapazitätsgründen nicht funktionieren kann, wie möglicherweise LKWs (wo sich aber auch Lösungen mit EMobilität herauszukristallisieren scheinen) oder Schiffe.


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Xaver08 schrieb:

WürzburgerAdler schrieb:

Vielleicht können sie ja den gordischen Knoten der Wasserstoffherstellung durchschlagen. Muss man abwarten.



was aber auch kein Alexander durchschlagen können wird, ist die Physik.

Alleine aus dem Prozess heraus, d.h. man erzeugt Strom, mit dem man Wasser zu Sauerstoff und Wasserstoff aufspaltet, dem Transportweg, bei dem der Wasserstoff dann gekühlt und/oder unter hohem Druck erzeugt werden muss, dann verbrennt man den Wasserstoff wieder, bekommt man rein physikalisch einen deutlich schlechteren Wirkungsgrad als beim Elektromotor.

Der Energieverbrauch bei Wasserstoffmobilität liegt beim Faktor 2-3,5 zur reinen Elektromobilität. Deshalb halte ich Wasserstoffmobilität auf absehbare Zeit nur für eine Option in Bereichen, in denen E-Mobilität aus z.b. Gewichts- und/oder Kapazitätsgründen nicht funktionieren kann, wie möglicherweise LKWs (wo sich aber auch Lösungen mit EMobilität herauszukristallisieren scheinen) oder Schiffe.


Genau das ist es. Deshalb konzentriert sich z. B. Daimler komplett auf den Truck-Bereich bei dem Thema.
Ich habe übrigens jahrelang für die Autoindustrie gearbeitet und Kontakt zu diversen Entwicklungsbereichen gehabt und kann euch daher sagen, dass Wasserstoffantriebe definitiv nicht groß im Fokus für den PKW-Bereich stehen, zumindest nicht in Deutschland. Wenn ja, wüsste ich davon. Kann jetzt jeder selbst entscheiden, wem er mehr glaubt, ich diskutiere das jetzt hier nicht mit Leuten, die mit jahrealten Links einen auf Klugscheißer machen. Das kann ich mich auch genauso mit nem Affen oder der Wand unterhalten.
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Xaver08 schrieb:

WürzburgerAdler schrieb:

Vielleicht können sie ja den gordischen Knoten der Wasserstoffherstellung durchschlagen. Muss man abwarten.



was aber auch kein Alexander durchschlagen können wird, ist die Physik.

Alleine aus dem Prozess heraus, d.h. man erzeugt Strom, mit dem man Wasser zu Sauerstoff und Wasserstoff aufspaltet, dem Transportweg, bei dem der Wasserstoff dann gekühlt und/oder unter hohem Druck erzeugt werden muss, dann verbrennt man den Wasserstoff wieder, bekommt man rein physikalisch einen deutlich schlechteren Wirkungsgrad als beim Elektromotor.

Der Energieverbrauch bei Wasserstoffmobilität liegt beim Faktor 2-3,5 zur reinen Elektromobilität. Deshalb halte ich Wasserstoffmobilität auf absehbare Zeit nur für eine Option in Bereichen, in denen E-Mobilität aus z.b. Gewichts- und/oder Kapazitätsgründen nicht funktionieren kann, wie möglicherweise LKWs (wo sich aber auch Lösungen mit EMobilität herauszukristallisieren scheinen) oder Schiffe.


Genau das ist es. Deshalb konzentriert sich z. B. Daimler komplett auf den Truck-Bereich bei dem Thema.
Ich habe übrigens jahrelang für die Autoindustrie gearbeitet und Kontakt zu diversen Entwicklungsbereichen gehabt und kann euch daher sagen, dass Wasserstoffantriebe definitiv nicht groß im Fokus für den PKW-Bereich stehen, zumindest nicht in Deutschland. Wenn ja, wüsste ich davon. Kann jetzt jeder selbst entscheiden, wem er mehr glaubt, ich diskutiere das jetzt hier nicht mit Leuten, die mit jahrealten Links einen auf Klugscheißer machen. Das kann ich mich auch genauso mit nem Affen oder der Wand unterhalten.
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Adlerdenis schrieb:

zumindest nicht in Deutschland.

Das ist das Problem in Deutschland. Man versteift sich auf etwas und überlässt anderen die Felder. War schon beim Hybrid so, bis man hier auf die Idee kam hatten ausländische Hersteller schon ganze Flotten im Programm.

Und dieses Wasserstoff schlecht reden mag ja ganz witzig sein, aber nennt doch mal Alternativen zum Stromauto. Ich hole mir auf jeden Fall nichts wo man lange warten muss bis der Tank voll ist, ich habe keine Lust extra auf einen Sttomparkplatz fahren zu müssen um dort eine halbe Stunde zu warten bis es aufgeladen ist, ohne die eventuelle Wartezeit weil alles belegt ist.
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Adlerdenis schrieb:

zumindest nicht in Deutschland.

Das ist das Problem in Deutschland. Man versteift sich auf etwas und überlässt anderen die Felder. War schon beim Hybrid so, bis man hier auf die Idee kam hatten ausländische Hersteller schon ganze Flotten im Programm.

Und dieses Wasserstoff schlecht reden mag ja ganz witzig sein, aber nennt doch mal Alternativen zum Stromauto. Ich hole mir auf jeden Fall nichts wo man lange warten muss bis der Tank voll ist, ich habe keine Lust extra auf einen Sttomparkplatz fahren zu müssen um dort eine halbe Stunde zu warten bis es aufgeladen ist, ohne die eventuelle Wartezeit weil alles belegt ist.
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propain schrieb:


Das ist das Problem in Deutschland. Man versteift sich auf etwas und überlässt anderen die Felder

In der Tat. Darum sind auch die Autobauer aus Frankreich und Japan an den deutschen vorbei gezogen. Da hat man sich Gedanken über alternative Antriebe gemacht während der Deutsche noch überlegt hat ob er 2,5 Liter oder 3,5 Liter Hubraum braucht.
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Da nicht alle in eigenen Häusern wohnen braucht es Alternativen zum Elektroauto. Ich sehe doch wie es läuft mit den öffentlichen Stromsäulen, wer sein Auto zu lange an der Säule lässt zahlt 25 Euro zusätzlich.
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propain schrieb:

Da nicht alle in eigenen Häusern wohnen braucht es Alternativen zum Elektroauto. Ich sehe doch wie es läuft mit den öffentlichen Stromsäulen, wer sein Auto zu lange an der Säule lässt zahlt 25 Euro zusätzlich.

Das ist richtig, kommt aber praktisch nicht vor. Niemand fährt mit einem komplett leeren Auto zur Ladesäule, die in der Regel mit mind. 11kw/h laden. 4 Stunden darf man da stehen, macht 44 kw/h. Das reicht für die meisten Autos, bei größeren Batterien immer noch bis 80 %.
Macht auch Sinn, diese Regelung. Kam immer wieder vor, dass besonders rücksichtsvolle Fahrer die Ladesäule einen halben oder ganzen Tag lang blockierten.

Lösungen für Mietshäuser gibt es, man muss es nur umsetzen. Steigt der Anteil an E-Autos weiter, werden Vermieter da nicht umhin kommen. Visionen zeigen Ladestellen an jedem Laternenmast, brauchen aber in D immer etwas länger.
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Xaver08 schrieb:

WürzburgerAdler schrieb:

Vielleicht können sie ja den gordischen Knoten der Wasserstoffherstellung durchschlagen. Muss man abwarten.



was aber auch kein Alexander durchschlagen können wird, ist die Physik.

Alleine aus dem Prozess heraus, d.h. man erzeugt Strom, mit dem man Wasser zu Sauerstoff und Wasserstoff aufspaltet, dem Transportweg, bei dem der Wasserstoff dann gekühlt und/oder unter hohem Druck erzeugt werden muss, dann verbrennt man den Wasserstoff wieder, bekommt man rein physikalisch einen deutlich schlechteren Wirkungsgrad als beim Elektromotor.

Der Energieverbrauch bei Wasserstoffmobilität liegt beim Faktor 2-3,5 zur reinen Elektromobilität. Deshalb halte ich Wasserstoffmobilität auf absehbare Zeit nur für eine Option in Bereichen, in denen E-Mobilität aus z.b. Gewichts- und/oder Kapazitätsgründen nicht funktionieren kann, wie möglicherweise LKWs (wo sich aber auch Lösungen mit EMobilität herauszukristallisieren scheinen) oder Schiffe.


Genau das ist es. Deshalb konzentriert sich z. B. Daimler komplett auf den Truck-Bereich bei dem Thema.
Ich habe übrigens jahrelang für die Autoindustrie gearbeitet und Kontakt zu diversen Entwicklungsbereichen gehabt und kann euch daher sagen, dass Wasserstoffantriebe definitiv nicht groß im Fokus für den PKW-Bereich stehen, zumindest nicht in Deutschland. Wenn ja, wüsste ich davon. Kann jetzt jeder selbst entscheiden, wem er mehr glaubt, ich diskutiere das jetzt hier nicht mit Leuten, die mit jahrealten Links einen auf Klugscheißer machen. Das kann ich mich auch genauso mit nem Affen oder der Wand unterhalten.
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Adlerdenis schrieb:

Xaver08 schrieb:

WürzburgerAdler schrieb:

Vielleicht können sie ja den gordischen Knoten der Wasserstoffherstellung durchschlagen. Muss man abwarten.



was aber auch kein Alexander durchschlagen können wird, ist die Physik.

Alleine aus dem Prozess heraus, d.h. man erzeugt Strom, mit dem man Wasser zu Sauerstoff und Wasserstoff aufspaltet, dem Transportweg, bei dem der Wasserstoff dann gekühlt und/oder unter hohem Druck erzeugt werden muss, dann verbrennt man den Wasserstoff wieder, bekommt man rein physikalisch einen deutlich schlechteren Wirkungsgrad als beim Elektromotor.

Der Energieverbrauch bei Wasserstoffmobilität liegt beim Faktor 2-3,5 zur reinen Elektromobilität. Deshalb halte ich Wasserstoffmobilität auf absehbare Zeit nur für eine Option in Bereichen, in denen E-Mobilität aus z.b. Gewichts- und/oder Kapazitätsgründen nicht funktionieren kann, wie möglicherweise LKWs (wo sich aber auch Lösungen mit EMobilität herauszukristallisieren scheinen) oder Schiffe.


Genau das ist es. Deshalb konzentriert sich z. B. Daimler komplett auf den Truck-Bereich bei dem Thema.
Ich habe übrigens jahrelang für die Autoindustrie gearbeitet und Kontakt zu diversen Entwicklungsbereichen gehabt und kann euch daher sagen, dass Wasserstoffantriebe definitiv nicht groß im Fokus für den PKW-Bereich stehen, zumindest nicht in Deutschland. Wenn ja, wüsste ich davon. Kann jetzt jeder selbst entscheiden, wem er mehr glaubt, ich diskutiere das jetzt hier nicht mit Leuten, die mit jahrealten Links einen auf Klugscheißer machen. Das kann ich mich auch genauso mit nem Affen oder der Wand unterhalten.

Ich arbeite für die Automobilindustrie im Raum Stuttgart...Du schreibst,dass Du dort gearbeitet hast - vielleicht ist das der kleine Unterschied zu den unterschiedlichen Ansichten.
Ich bin sehr nah dran und sehe was hier und da passiert.
Das Elektroauto ist nicht die einzige Option in den Entwicklungsbereichen.
Es wird auf Wasserstoff ein Fokus gelegt. Die Frage wird sein,ob sich das in der Zukunft finanzieren lässt und ein Wasserstoffnetz flächendeckend aufgebaut wird. Alles eine Frage der politischen Entscheidungen.
Es ist ebenfalls ein gutes Signal,dass die Industrie verschiedene Optionen prüft.
Sollte sich herausstellen, dass eine Option keinen Sinn macht,wird die Entwicklung eingestampft. Das solltest du doch als erfahrener Kenner wissen,wie es da läuft.
Wie auch immer: du scheinst Deine Meinung dazu zu haben und kannst sie auch gerne vertreten.
Akzeptiere auch andere Ansichten,die nah an Vorentwicklungsthemen der Automobilisten dran sind.
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Adlerdenis schrieb:

Xaver08 schrieb:

WürzburgerAdler schrieb:

Vielleicht können sie ja den gordischen Knoten der Wasserstoffherstellung durchschlagen. Muss man abwarten.



was aber auch kein Alexander durchschlagen können wird, ist die Physik.

Alleine aus dem Prozess heraus, d.h. man erzeugt Strom, mit dem man Wasser zu Sauerstoff und Wasserstoff aufspaltet, dem Transportweg, bei dem der Wasserstoff dann gekühlt und/oder unter hohem Druck erzeugt werden muss, dann verbrennt man den Wasserstoff wieder, bekommt man rein physikalisch einen deutlich schlechteren Wirkungsgrad als beim Elektromotor.

Der Energieverbrauch bei Wasserstoffmobilität liegt beim Faktor 2-3,5 zur reinen Elektromobilität. Deshalb halte ich Wasserstoffmobilität auf absehbare Zeit nur für eine Option in Bereichen, in denen E-Mobilität aus z.b. Gewichts- und/oder Kapazitätsgründen nicht funktionieren kann, wie möglicherweise LKWs (wo sich aber auch Lösungen mit EMobilität herauszukristallisieren scheinen) oder Schiffe.


Genau das ist es. Deshalb konzentriert sich z. B. Daimler komplett auf den Truck-Bereich bei dem Thema.
Ich habe übrigens jahrelang für die Autoindustrie gearbeitet und Kontakt zu diversen Entwicklungsbereichen gehabt und kann euch daher sagen, dass Wasserstoffantriebe definitiv nicht groß im Fokus für den PKW-Bereich stehen, zumindest nicht in Deutschland. Wenn ja, wüsste ich davon. Kann jetzt jeder selbst entscheiden, wem er mehr glaubt, ich diskutiere das jetzt hier nicht mit Leuten, die mit jahrealten Links einen auf Klugscheißer machen. Das kann ich mich auch genauso mit nem Affen oder der Wand unterhalten.

Ich arbeite für die Automobilindustrie im Raum Stuttgart...Du schreibst,dass Du dort gearbeitet hast - vielleicht ist das der kleine Unterschied zu den unterschiedlichen Ansichten.
Ich bin sehr nah dran und sehe was hier und da passiert.
Das Elektroauto ist nicht die einzige Option in den Entwicklungsbereichen.
Es wird auf Wasserstoff ein Fokus gelegt. Die Frage wird sein,ob sich das in der Zukunft finanzieren lässt und ein Wasserstoffnetz flächendeckend aufgebaut wird. Alles eine Frage der politischen Entscheidungen.
Es ist ebenfalls ein gutes Signal,dass die Industrie verschiedene Optionen prüft.
Sollte sich herausstellen, dass eine Option keinen Sinn macht,wird die Entwicklung eingestampft. Das solltest du doch als erfahrener Kenner wissen,wie es da läuft.
Wie auch immer: du scheinst Deine Meinung dazu zu haben und kannst sie auch gerne vertreten.
Akzeptiere auch andere Ansichten,die nah an Vorentwicklungsthemen der Automobilisten dran sind.
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SGERafael schrieb:

Es wird auf Wasserstoff ein Fokus gelegt. Die Frage wird sein,ob sich das in der Zukunft finanzieren lässt und ein Wasserstoffnetz flächendeckend aufgebaut wird. Alles eine Frage der politischen Entscheidungen.

Warum eine Frage der politischen Entscheidungen? Die einzige Frage kann doch nur sein, ob Wasserstoff effizienter ist als Strom und weniger die Umwelt belastet. Mir fallen keine anderen "politischen" Kriterien ein.
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SGERafael schrieb:

Es wird auf Wasserstoff ein Fokus gelegt. Die Frage wird sein,ob sich das in der Zukunft finanzieren lässt und ein Wasserstoffnetz flächendeckend aufgebaut wird. Alles eine Frage der politischen Entscheidungen.

Warum eine Frage der politischen Entscheidungen? Die einzige Frage kann doch nur sein, ob Wasserstoff effizienter ist als Strom und weniger die Umwelt belastet. Mir fallen keine anderen "politischen" Kriterien ein.
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WürzburgerAdler schrieb:

SGERafael schrieb:

Es wird auf Wasserstoff ein Fokus gelegt. Die Frage wird sein,ob sich das in der Zukunft finanzieren lässt und ein Wasserstoffnetz flächendeckend aufgebaut wird. Alles eine Frage der politischen Entscheidungen.

Warum eine Frage der politischen Entscheidungen? Die einzige Frage kann doch nur sein, ob Wasserstoff effizienter ist als Strom und weniger die Umwelt belastet. Mir fallen keine anderen "politischen" Kriterien ein.


Wasserstoff wird ja konsequent gefördert in Deutschland. Zumindestens ist das die Aussage der Politik. Mal schaun wie es damit in 10 Jahren ausschaut.
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WürzburgerAdler schrieb:

SGERafael schrieb:

Es wird auf Wasserstoff ein Fokus gelegt. Die Frage wird sein,ob sich das in der Zukunft finanzieren lässt und ein Wasserstoffnetz flächendeckend aufgebaut wird. Alles eine Frage der politischen Entscheidungen.

Warum eine Frage der politischen Entscheidungen? Die einzige Frage kann doch nur sein, ob Wasserstoff effizienter ist als Strom und weniger die Umwelt belastet. Mir fallen keine anderen "politischen" Kriterien ein.


Wasserstoff wird ja konsequent gefördert in Deutschland. Zumindestens ist das die Aussage der Politik. Mal schaun wie es damit in 10 Jahren ausschaut.
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Vael schrieb:

WürzburgerAdler schrieb:

SGERafael schrieb:

Es wird auf Wasserstoff ein Fokus gelegt. Die Frage wird sein,ob sich das in der Zukunft finanzieren lässt und ein Wasserstoffnetz flächendeckend aufgebaut wird. Alles eine Frage der politischen Entscheidungen.

Warum eine Frage der politischen Entscheidungen? Die einzige Frage kann doch nur sein, ob Wasserstoff effizienter ist als Strom und weniger die Umwelt belastet. Mir fallen keine anderen "politischen" Kriterien ein.


Wasserstoff wird ja konsequent gefördert in Deutschland. Zumindestens ist das die Aussage der Politik. Mal schaun wie es damit in 10 Jahren ausschaut.

Bei der Erzeugung und dem Einsatz von Wasserstoff gibt es allerdings unterschiedliche Auffassungen.

Dieser Artikel ist empfehlenswert:
https://background.tagesspiegel.de/energie-klima/wasserstoff-in-der-neuen-regierungskoalition
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SGERafael schrieb:

Es wird auf Wasserstoff ein Fokus gelegt. Die Frage wird sein,ob sich das in der Zukunft finanzieren lässt und ein Wasserstoffnetz flächendeckend aufgebaut wird. Alles eine Frage der politischen Entscheidungen.

Warum eine Frage der politischen Entscheidungen? Die einzige Frage kann doch nur sein, ob Wasserstoff effizienter ist als Strom und weniger die Umwelt belastet. Mir fallen keine anderen "politischen" Kriterien ein.
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WürzburgerAdler schrieb:

SGERafael schrieb:

Es wird auf Wasserstoff ein Fokus gelegt. Die Frage wird sein,ob sich das in der Zukunft finanzieren lässt und ein Wasserstoffnetz flächendeckend aufgebaut wird. Alles eine Frage der politischen Entscheidungen.

Warum eine Frage der politischen Entscheidungen? Die einzige Frage kann doch nur sein, ob Wasserstoff effizienter ist als Strom und weniger die Umwelt belastet. Mir fallen keine anderen "politischen" Kriterien ein.


So denken die nicht.

Wer zahlt die Infrastruktur ?

Das sind Abermilliarden : Jede Tankstelle umrüsten , Transport des Wasserstoffs usw. Also alles ausser Herstellung , also. Normalerweise die Tankstellenbetreiber , also die Mineralölgesellschaften. Ob die ein Interesse daran haben ? Also neue Gesellschaften gründen. Wer zahlt ?

Dann kommt lange nichts , dann Effizienz und Umwelt. Wenn die Umwelt interessant währe , gäbe es keine 500 PS SUV. Ist so.
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Dem Stimmt schon. Aber ich würde mir sogar nen SUV Kaufen, ist zwar nen Wasserstoffteil, aber nen SUV und ich hätte nur nen halbes schlechtes gewissen. Der Preis schreckt mich halt ab. Die Tankerei weniger, habe nämlich ne Wasserstofftanke direkt in Limburg oben am ICE
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WürzburgerAdler schrieb:

SGERafael schrieb:

Es wird auf Wasserstoff ein Fokus gelegt. Die Frage wird sein,ob sich das in der Zukunft finanzieren lässt und ein Wasserstoffnetz flächendeckend aufgebaut wird. Alles eine Frage der politischen Entscheidungen.

Warum eine Frage der politischen Entscheidungen? Die einzige Frage kann doch nur sein, ob Wasserstoff effizienter ist als Strom und weniger die Umwelt belastet. Mir fallen keine anderen "politischen" Kriterien ein.


So denken die nicht.

Wer zahlt die Infrastruktur ?

Das sind Abermilliarden : Jede Tankstelle umrüsten , Transport des Wasserstoffs usw. Also alles ausser Herstellung , also. Normalerweise die Tankstellenbetreiber , also die Mineralölgesellschaften. Ob die ein Interesse daran haben ? Also neue Gesellschaften gründen. Wer zahlt ?

Dann kommt lange nichts , dann Effizienz und Umwelt. Wenn die Umwelt interessant währe , gäbe es keine 500 PS SUV. Ist so.
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fromgg schrieb:

Normalerweise die Tankstellenbetreiber , also die Mineralölgesellschaften. Ob die ein Interesse daran haben ?


Das sollten sie haben, sonst sind sie bald obsolet.
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fromgg schrieb:

Normalerweise die Tankstellenbetreiber , also die Mineralölgesellschaften. Ob die ein Interesse daran haben ?


Das sollten sie haben, sonst sind sie bald obsolet.
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Frankfurter-Bob schrieb:

fromgg schrieb:

Normalerweise die Tankstellenbetreiber , also die Mineralölgesellschaften. Ob die ein Interesse daran haben ?


Das sollten sie haben, sonst sind sie bald obsolet.


10-15 Jahre noch, dann sollten sie auch obsolet sein. Mein nächstes Auto wird leider noch mal ein Verbrenner, danach allerdings wird umgeswitcht. Mal schaun was dann im Fernverkehrssegment PKWs bezahlbar ist. Und so wie ich dürften viele denken.
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Vael schrieb:

WürzburgerAdler schrieb:

SGERafael schrieb:

Es wird auf Wasserstoff ein Fokus gelegt. Die Frage wird sein,ob sich das in der Zukunft finanzieren lässt und ein Wasserstoffnetz flächendeckend aufgebaut wird. Alles eine Frage der politischen Entscheidungen.

Warum eine Frage der politischen Entscheidungen? Die einzige Frage kann doch nur sein, ob Wasserstoff effizienter ist als Strom und weniger die Umwelt belastet. Mir fallen keine anderen "politischen" Kriterien ein.


Wasserstoff wird ja konsequent gefördert in Deutschland. Zumindestens ist das die Aussage der Politik. Mal schaun wie es damit in 10 Jahren ausschaut.

Bei der Erzeugung und dem Einsatz von Wasserstoff gibt es allerdings unterschiedliche Auffassungen.

Dieser Artikel ist empfehlenswert:
https://background.tagesspiegel.de/energie-klima/wasserstoff-in-der-neuen-regierungskoalition
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Für alle Wasserstoff-Produktionsverfahren werden wieder neue Ressourcen verbraucht:
Grün: Strom aus erneuerbaren Energien
Blau: Erdgas
Türkis: Wärme aus erneuerbaren Energien
Bei Türkis, das die FDP bevorzugt, kommt noch das Speicherproblem des abgespaltenen CO2 hinzu. Noch ein Endlager?

Da sehe ich eine Konkurrenzfähigkeit des Wasserstoffs zu grünem Strom noch in weiter Ferne.
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Ein ganz einfaches Beispiel für grünen Strom, den auch wir nutzen können an unseren Küsten.

https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/orbital-marine-power-o2-gezeitenkraftwerk-gruener-strom/
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Adlerdenis schrieb:

Xaver08 schrieb:

WürzburgerAdler schrieb:

Vielleicht können sie ja den gordischen Knoten der Wasserstoffherstellung durchschlagen. Muss man abwarten.



was aber auch kein Alexander durchschlagen können wird, ist die Physik.

Alleine aus dem Prozess heraus, d.h. man erzeugt Strom, mit dem man Wasser zu Sauerstoff und Wasserstoff aufspaltet, dem Transportweg, bei dem der Wasserstoff dann gekühlt und/oder unter hohem Druck erzeugt werden muss, dann verbrennt man den Wasserstoff wieder, bekommt man rein physikalisch einen deutlich schlechteren Wirkungsgrad als beim Elektromotor.

Der Energieverbrauch bei Wasserstoffmobilität liegt beim Faktor 2-3,5 zur reinen Elektromobilität. Deshalb halte ich Wasserstoffmobilität auf absehbare Zeit nur für eine Option in Bereichen, in denen E-Mobilität aus z.b. Gewichts- und/oder Kapazitätsgründen nicht funktionieren kann, wie möglicherweise LKWs (wo sich aber auch Lösungen mit EMobilität herauszukristallisieren scheinen) oder Schiffe.


Genau das ist es. Deshalb konzentriert sich z. B. Daimler komplett auf den Truck-Bereich bei dem Thema.
Ich habe übrigens jahrelang für die Autoindustrie gearbeitet und Kontakt zu diversen Entwicklungsbereichen gehabt und kann euch daher sagen, dass Wasserstoffantriebe definitiv nicht groß im Fokus für den PKW-Bereich stehen, zumindest nicht in Deutschland. Wenn ja, wüsste ich davon. Kann jetzt jeder selbst entscheiden, wem er mehr glaubt, ich diskutiere das jetzt hier nicht mit Leuten, die mit jahrealten Links einen auf Klugscheißer machen. Das kann ich mich auch genauso mit nem Affen oder der Wand unterhalten.

Ich arbeite für die Automobilindustrie im Raum Stuttgart...Du schreibst,dass Du dort gearbeitet hast - vielleicht ist das der kleine Unterschied zu den unterschiedlichen Ansichten.
Ich bin sehr nah dran und sehe was hier und da passiert.
Das Elektroauto ist nicht die einzige Option in den Entwicklungsbereichen.
Es wird auf Wasserstoff ein Fokus gelegt. Die Frage wird sein,ob sich das in der Zukunft finanzieren lässt und ein Wasserstoffnetz flächendeckend aufgebaut wird. Alles eine Frage der politischen Entscheidungen.
Es ist ebenfalls ein gutes Signal,dass die Industrie verschiedene Optionen prüft.
Sollte sich herausstellen, dass eine Option keinen Sinn macht,wird die Entwicklung eingestampft. Das solltest du doch als erfahrener Kenner wissen,wie es da läuft.
Wie auch immer: du scheinst Deine Meinung dazu zu haben und kannst sie auch gerne vertreten.
Akzeptiere auch andere Ansichten,die nah an Vorentwicklungsthemen der Automobilisten dran sind.
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SGERafael schrieb:

Adlerdenis schrieb:

Xaver08 schrieb:

WürzburgerAdler schrieb:

Vielleicht können sie ja den gordischen Knoten der Wasserstoffherstellung durchschlagen. Muss man abwarten.



was aber auch kein Alexander durchschlagen können wird, ist die Physik.

Alleine aus dem Prozess heraus, d.h. man erzeugt Strom, mit dem man Wasser zu Sauerstoff und Wasserstoff aufspaltet, dem Transportweg, bei dem der Wasserstoff dann gekühlt und/oder unter hohem Druck erzeugt werden muss, dann verbrennt man den Wasserstoff wieder, bekommt man rein physikalisch einen deutlich schlechteren Wirkungsgrad als beim Elektromotor.

Der Energieverbrauch bei Wasserstoffmobilität liegt beim Faktor 2-3,5 zur reinen Elektromobilität. Deshalb halte ich Wasserstoffmobilität auf absehbare Zeit nur für eine Option in Bereichen, in denen E-Mobilität aus z.b. Gewichts- und/oder Kapazitätsgründen nicht funktionieren kann, wie möglicherweise LKWs (wo sich aber auch Lösungen mit EMobilität herauszukristallisieren scheinen) oder Schiffe.


Genau das ist es. Deshalb konzentriert sich z. B. Daimler komplett auf den Truck-Bereich bei dem Thema.
Ich habe übrigens jahrelang für die Autoindustrie gearbeitet und Kontakt zu diversen Entwicklungsbereichen gehabt und kann euch daher sagen, dass Wasserstoffantriebe definitiv nicht groß im Fokus für den PKW-Bereich stehen, zumindest nicht in Deutschland. Wenn ja, wüsste ich davon. Kann jetzt jeder selbst entscheiden, wem er mehr glaubt, ich diskutiere das jetzt hier nicht mit Leuten, die mit jahrealten Links einen auf Klugscheißer machen. Das kann ich mich auch genauso mit nem Affen oder der Wand unterhalten.

Ich arbeite für die Automobilindustrie im Raum Stuttgart...Du schreibst,dass Du dort gearbeitet hast - vielleicht ist das der kleine Unterschied zu den unterschiedlichen Ansichten.
Ich bin sehr nah dran und sehe was hier und da passiert.
Das Elektroauto ist nicht die einzige Option in den Entwicklungsbereichen.
Es wird auf Wasserstoff ein Fokus gelegt. Die Frage wird sein,ob sich das in der Zukunft finanzieren lässt und ein Wasserstoffnetz flächendeckend aufgebaut wird. Alles eine Frage der politischen Entscheidungen.
Es ist ebenfalls ein gutes Signal,dass die Industrie verschiedene Optionen prüft.
Sollte sich herausstellen, dass eine Option keinen Sinn macht,wird die Entwicklung eingestampft. Das solltest du doch als erfahrener Kenner wissen,wie es da läuft.
Wie auch immer: du scheinst Deine Meinung dazu zu haben und kannst sie auch gerne vertreten.
Akzeptiere auch andere Ansichten,die nah an Vorentwicklungsthemen der Automobilisten dran sind.

Das war auch nicht an dich gerichtet, der letzte Teil. Mit "gearbeitet" meinte ich bis letzten Monat, also nicht so lange her.
Dass es da eine Vorentwicklung gibt, hab ich ja nie bestritten, aber bei dir klang es zunächst so, als wäre das der heißeste Scheiß in der PKW-Industrie. Das klingt ja jetzt schon deutlich verhaltener.
Ich weiß zumindest, das kein deutscher OEM auch nur in der Nähe einer Serie ist. Auch auf der Zuliefererseite ist mir da wenig bekannt. Deutz baut ja, wie du weißt, Motoren für Nfz.
Zudem stecken die OEMS ja aktuel so viel Geld in das Thema E-Autos inklusive Ladelösungen und richten ihre Vermarktung darauf aus, das werden die jetzt auch durchziehen, unabhängig davon, wie gut die Technologie im Vergleich letztlich ist. Ist ja, wie du sagst, auch immer ne Frage des politischen Trends und der Vermarktung.
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propain schrieb:

Da nicht alle in eigenen Häusern wohnen braucht es Alternativen zum Elektroauto. Ich sehe doch wie es läuft mit den öffentlichen Stromsäulen, wer sein Auto zu lange an der Säule lässt zahlt 25 Euro zusätzlich.

Das ist richtig, kommt aber praktisch nicht vor. Niemand fährt mit einem komplett leeren Auto zur Ladesäule, die in der Regel mit mind. 11kw/h laden. 4 Stunden darf man da stehen, macht 44 kw/h. Das reicht für die meisten Autos, bei größeren Batterien immer noch bis 80 %.
Macht auch Sinn, diese Regelung. Kam immer wieder vor, dass besonders rücksichtsvolle Fahrer die Ladesäule einen halben oder ganzen Tag lang blockierten.

Lösungen für Mietshäuser gibt es, man muss es nur umsetzen. Steigt der Anteil an E-Autos weiter, werden Vermieter da nicht umhin kommen. Visionen zeigen Ladestellen an jedem Laternenmast, brauchen aber in D immer etwas länger.
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WürzburgerAdler schrieb:

propain schrieb:

Da nicht alle in eigenen Häusern wohnen braucht es Alternativen zum Elektroauto. Ich sehe doch wie es läuft mit den öffentlichen Stromsäulen, wer sein Auto zu lange an der Säule lässt zahlt 25 Euro zusätzlich.

Das ist richtig, kommt aber praktisch nicht vor. Niemand fährt mit einem komplett leeren Auto zur Ladesäule, die in der Regel mit mind. 11kw/h laden. 4 Stunden darf man da stehen, macht 44 kw/h. Das reicht für die meisten Autos, bei größeren Batterien immer noch bis 80 %.
Macht auch Sinn, diese Regelung. Kam immer wieder vor, dass besonders rücksichtsvolle Fahrer die Ladesäule einen halben oder ganzen Tag lang blockierten.

Lösungen für Mietshäuser gibt es, man muss es nur umsetzen. Steigt der Anteil an E-Autos weiter, werden Vermieter da nicht umhin kommen. Visionen zeigen Ladestellen an jedem Laternenmast, brauchen aber in D immer etwas länger.

Lustig. Gerade gesehn wie ein Tesla ein Ticket bekommen hat, obwohl er am Strom hängt.
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Wenn es nix inhaltliches zum Thema gibt, dann muss man nicht überall herumblödeln oder mit Offtopic Beiträgen um sich werfen. Nutzt doch im Zweifel das gebabbel, dafür ist es gedacht.
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SGERafael schrieb:

Adlerdenis schrieb:

Xaver08 schrieb:

WürzburgerAdler schrieb:

Vielleicht können sie ja den gordischen Knoten der Wasserstoffherstellung durchschlagen. Muss man abwarten.



was aber auch kein Alexander durchschlagen können wird, ist die Physik.

Alleine aus dem Prozess heraus, d.h. man erzeugt Strom, mit dem man Wasser zu Sauerstoff und Wasserstoff aufspaltet, dem Transportweg, bei dem der Wasserstoff dann gekühlt und/oder unter hohem Druck erzeugt werden muss, dann verbrennt man den Wasserstoff wieder, bekommt man rein physikalisch einen deutlich schlechteren Wirkungsgrad als beim Elektromotor.

Der Energieverbrauch bei Wasserstoffmobilität liegt beim Faktor 2-3,5 zur reinen Elektromobilität. Deshalb halte ich Wasserstoffmobilität auf absehbare Zeit nur für eine Option in Bereichen, in denen E-Mobilität aus z.b. Gewichts- und/oder Kapazitätsgründen nicht funktionieren kann, wie möglicherweise LKWs (wo sich aber auch Lösungen mit EMobilität herauszukristallisieren scheinen) oder Schiffe.


Genau das ist es. Deshalb konzentriert sich z. B. Daimler komplett auf den Truck-Bereich bei dem Thema.
Ich habe übrigens jahrelang für die Autoindustrie gearbeitet und Kontakt zu diversen Entwicklungsbereichen gehabt und kann euch daher sagen, dass Wasserstoffantriebe definitiv nicht groß im Fokus für den PKW-Bereich stehen, zumindest nicht in Deutschland. Wenn ja, wüsste ich davon. Kann jetzt jeder selbst entscheiden, wem er mehr glaubt, ich diskutiere das jetzt hier nicht mit Leuten, die mit jahrealten Links einen auf Klugscheißer machen. Das kann ich mich auch genauso mit nem Affen oder der Wand unterhalten.

Ich arbeite für die Automobilindustrie im Raum Stuttgart...Du schreibst,dass Du dort gearbeitet hast - vielleicht ist das der kleine Unterschied zu den unterschiedlichen Ansichten.
Ich bin sehr nah dran und sehe was hier und da passiert.
Das Elektroauto ist nicht die einzige Option in den Entwicklungsbereichen.
Es wird auf Wasserstoff ein Fokus gelegt. Die Frage wird sein,ob sich das in der Zukunft finanzieren lässt und ein Wasserstoffnetz flächendeckend aufgebaut wird. Alles eine Frage der politischen Entscheidungen.
Es ist ebenfalls ein gutes Signal,dass die Industrie verschiedene Optionen prüft.
Sollte sich herausstellen, dass eine Option keinen Sinn macht,wird die Entwicklung eingestampft. Das solltest du doch als erfahrener Kenner wissen,wie es da läuft.
Wie auch immer: du scheinst Deine Meinung dazu zu haben und kannst sie auch gerne vertreten.
Akzeptiere auch andere Ansichten,die nah an Vorentwicklungsthemen der Automobilisten dran sind.

Das war auch nicht an dich gerichtet, der letzte Teil. Mit "gearbeitet" meinte ich bis letzten Monat, also nicht so lange her.
Dass es da eine Vorentwicklung gibt, hab ich ja nie bestritten, aber bei dir klang es zunächst so, als wäre das der heißeste Scheiß in der PKW-Industrie. Das klingt ja jetzt schon deutlich verhaltener.
Ich weiß zumindest, das kein deutscher OEM auch nur in der Nähe einer Serie ist. Auch auf der Zuliefererseite ist mir da wenig bekannt. Deutz baut ja, wie du weißt, Motoren für Nfz.
Zudem stecken die OEMS ja aktuel so viel Geld in das Thema E-Autos inklusive Ladelösungen und richten ihre Vermarktung darauf aus, das werden die jetzt auch durchziehen, unabhängig davon, wie gut die Technologie im Vergleich letztlich ist. Ist ja, wie du sagst, auch immer ne Frage des politischen Trends und der Vermarktung.
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Adlerdenis schrieb:

das werden die jetzt auch durchziehen, unabhängig davon, wie gut die Technologie im Vergleich letztlich ist. Ist ja, wie du sagst, auch immer ne Frage des politischen Trends


Wie Annalena Baerbock schon sagte: Verbote sind Innovationstreiber.
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Adlerdenis schrieb:

das werden die jetzt auch durchziehen, unabhängig davon, wie gut die Technologie im Vergleich letztlich ist. Ist ja, wie du sagst, auch immer ne Frage des politischen Trends


Wie Annalena Baerbock schon sagte: Verbote sind Innovationstreiber.
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Es hat schon seine Gründe, warum das Thema Klimaschutz viel zu wichtig ist, um es den Grünen zu überlassen.

Man braucht nachhaltige Lösungen. Verbote und Preiserhöhungen, die nur für das wohlsituierte urbane Klientel der Grünen das schlechte Gewissen beruhigen schaffen keine Lösungen und schon gar kein generelles Umdenken.


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