Nochmal zur Klimakatastrophe

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Vael hat recht deutlich geschrieben, dass es ihm bislang nicht möglich war, das Rauchen ohne Hilfe von außen zu aufzugeben. Ich fände es schön, wenn ihr das bei euren Beiträgen bedenkt.
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Nun, bin ich halt ne Pussi die seit dreißig Jahren versucht von weg zu kommen. Danke dafür.
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Nun, bin ich halt ne Pussi die seit dreißig Jahren versucht von weg zu kommen. Danke dafür.
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Vael schrieb:

Nun, bin ich halt ne Pussi die seit dreißig Jahren versucht von weg zu kommen. Danke dafür.

Das habe ich für meinen Teil damit jedenfalls nicht sagen wollen. Aber was genau erwartest du denn vom Staat? Das ist keine Fangfrage, es würde mich wirklich interessieren, denn irgendwie fehlt mir da auch die Fantasie, was der Staat tun kann, um uns vom Rauchen abzuhalten. (Vom Verbot mal abgesehen)
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Vael schrieb:

Nun, bin ich halt ne Pussi die seit dreißig Jahren versucht von weg zu kommen. Danke dafür.

Das habe ich für meinen Teil damit jedenfalls nicht sagen wollen. Aber was genau erwartest du denn vom Staat? Das ist keine Fangfrage, es würde mich wirklich interessieren, denn irgendwie fehlt mir da auch die Fantasie, was der Staat tun kann, um uns vom Rauchen abzuhalten. (Vom Verbot mal abgesehen)
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Abgewöhnungs Programme ?
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Vael schrieb:

Tafelberg schrieb:

da kann ich zum Glück nicht mitreden, aber muss man das vom Staat erwarten, dass er einem das Rauchen abgewöhnt, es muss doch von einem selber kommen...


Wenn der Staat es anbietet, höre ich auf. Das ist ein Versprechen, also wenn er es richtig anbietet.

Das ist letzlich ne Ausrede, sorry. Entweder du hörst auf oder du lässt es sein, aber der Staat ist dafür nicht verantwortlich, das bist du schon ganz allein selbst.
Und ich bin selbst starker Raucher, das ist also keine Aufforderung, aufzuhören. Nur wenn du es nicht tust, dann weil du es nicht genug willst, so wie ich.
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Adlerdenis schrieb:

aber der Staat ist dafür nicht verantwortlich


Vielleicht nicht gerade der Staat, aber die Politik schon ein bisschen. Schließlich war Deutschland jahrzehntelang als Paradies für Tabaklobbyisten bekannt. So ziemlich jede Maßnahme (z.B. Werbeverbote) in der EU wurde von der Politik unter massiven Einfluss des mittlerweile aufgelösten Verband der Cigarettenindustrie (VdC) verzögert oder verschleppt. Ich finde es auch nicht ungewöhnlich, wenn der Staat Aussteigerprogramme finanziert. Macht er ja auch bei Neonazis oder anderen Drogen. Ich halte das eher für eine Frage des politischen Wollens, denn des Sollens oder Könnens.
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Adlerdenis schrieb:

aber der Staat ist dafür nicht verantwortlich


Vielleicht nicht gerade der Staat, aber die Politik schon ein bisschen. Schließlich war Deutschland jahrzehntelang als Paradies für Tabaklobbyisten bekannt. So ziemlich jede Maßnahme (z.B. Werbeverbote) in der EU wurde von der Politik unter massiven Einfluss des mittlerweile aufgelösten Verband der Cigarettenindustrie (VdC) verzögert oder verschleppt. Ich finde es auch nicht ungewöhnlich, wenn der Staat Aussteigerprogramme finanziert. Macht er ja auch bei Neonazis oder anderen Drogen. Ich halte das eher für eine Frage des politischen Wollens, denn des Sollens oder Könnens.
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Motoguzzi999 schrieb:

Vielleicht nicht gerade der Staat, aber die Politik schon ein bisschen. Schließlich war Deutschland jahrzehntelang als Paradies für Tabaklobbyisten bekannt. So ziemlich jede Maßnahme (z.B. Werbeverbote) in der EU wurde von der Politik unter massiven Einfluss des mittlerweile aufgelösten Verband der Cigarettenindustrie (VdC) verzögert oder verschleppt. Ich finde es auch nicht ungewöhnlich, wenn der Staat Aussteigerprogramme finanziert. Macht er ja auch bei Neonazis oder anderen Drogen. Ich halte das eher für eine Frage des politischen Wollens, denn des Sollens oder Könnens.


"War"? Wohl leider eher "ist". Und Support beim Entwöhnen gibt es afaik über die Krankenkassen.

Nur Mut. Auch ich habs nach 20 Jahren Raucherei geschafft, den Glimmstängel an den Nagel zu hängen. Bin seit fast einem Jahr trocken. Geholfen haben mir ganz klassisch Nikotinpflaster. Die ersten Tage des Entzuges waren hart, dann wurde es aber recht schnell besser mit der Schmacht.
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Heute in Monitor: die Mär vom "grünen" Wirtschaftswachstum.
Ich fasse kurz zusammen:

Das Wirtschaftswachstum per se verhindert die Reduzierung der Treibhausgase. So hat man verglichen mit dem Zeitraum vor 10 Jahren zwar 0,9 Mio. Gigatonnen Treibhausgase durch erneuerbare Energien u. a. eingespart, dafür durch Wirtschaftswachstum 1,3 Mio. GT mehr in die Atmosphäre geblasen. Die Erde heizt sich also weiter auf.

Positive Bilanzen der Industrienationen (wie z. B. Deutschland) werden erkauft, indem man besonders treibhausgasaktive Industrien ins Ausland verlagert hat (z. B. Stahl oder Textil). Soviel auch zum Thema "die anderen müssen auch": China oder Bangladesh produzieren heute die Treibhausgase, die wir einsparen, indem sie für uns Stahl oder Klamotten produzieren. Und das, da wachstumsorientiert, mit steigender Treibhausgasquote.

Auch die Landwirtschaft in D, die immerhin 13 % aller Treibhausgase produziert, wächst weiter. Der "Systemwechsel" von Frau Klöckner ist keiner, da die geringen Einsparungen an Treibhausgasen durch die weiter wachsende Produktion und vor allem weiter wachsende Tierbestände nicht nur aufgefressen, sondern sogar überboten werden.

Und als ob dies nicht alles schlimm genug wäre: alle Parteien in D sprechen im Wahlkampf weiter von "grünem" Wachstum. Das gibt es aber nicht. So lange unsere Wirtschaft wächst (national wie global), wird sich der Planet weiter aufheizen. Egal, was man macht.

Wer Details wissen will: einfach anschauen. Die ARD-Mediathek hat es.
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Nun, bin ich halt ne Pussi die seit dreißig Jahren versucht von weg zu kommen. Danke dafür.
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Vael schrieb:

Nun, bin ich halt ne Pussi die seit dreißig Jahren versucht von weg zu kommen. Danke dafür.

Nein, du bist keine Pussi....dem einen gelingt die Abgewöhnung ohne größere Probleme, dem anderen nie.
Deshalb kann man niemanden verurteilen, der es eben nicht schafft.
Ich bin auch noch Gelegenheitsraucher und wenn ich das hätte beenden wollen, hätte ich weit früher damit anfangen müssen, ohne sicher zu sein, es zu packen.
Also warum die Quälerei..?....wenn ich Lust drauf hab, rauch ich eine...wenn ich Lust auf eine Flasche Wein hab, gönne ich mir die auch...warum hätte ich sonst alt werden sollen, wenn ich allem selbst entsagen wollte....soweit geht die Lebensliebe nun auch nicht....
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Vael schrieb:

Nun, bin ich halt ne Pussi die seit dreißig Jahren versucht von weg zu kommen. Danke dafür.

Nein, du bist keine Pussi....dem einen gelingt die Abgewöhnung ohne größere Probleme, dem anderen nie.
Deshalb kann man niemanden verurteilen, der es eben nicht schafft.
Ich bin auch noch Gelegenheitsraucher und wenn ich das hätte beenden wollen, hätte ich weit früher damit anfangen müssen, ohne sicher zu sein, es zu packen.
Also warum die Quälerei..?....wenn ich Lust drauf hab, rauch ich eine...wenn ich Lust auf eine Flasche Wein hab, gönne ich mir die auch...warum hätte ich sonst alt werden sollen, wenn ich allem selbst entsagen wollte....soweit geht die Lebensliebe nun auch nicht....
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cm47 schrieb:

Vael schrieb:

Nun, bin ich halt ne Pussi die seit dreißig Jahren versucht von weg zu kommen. Danke dafür.

Nein, du bist keine Pussi....dem einen gelingt die Abgewöhnung ohne größere Probleme, dem anderen nie.
Deshalb kann man niemanden verurteilen, der es eben nicht schafft.
Ich bin auch noch Gelegenheitsraucher und wenn ich das hätte beenden wollen, hätte ich weit früher damit anfangen müssen, ohne sicher zu sein, es zu packen.
Also warum die Quälerei..?....wenn ich Lust drauf hab, rauch ich eine...wenn ich Lust auf eine Flasche Wein hab, gönne ich mir die auch...warum hätte ich sonst alt werden sollen, wenn ich allem selbst entsagen wollte....soweit geht die Lebensliebe nun auch nicht....

Patient: Ich möchte 100 Jahre alt werden.
Arzt: Trinken sie?
P: Seit jahren nicht mehr
A: Rauchen sie?
P: Seit Jahren nicht mehr
A: Haben sie Sex?
P: Seit Jahren nicht mehr.
Arzt: Warum wollen sie dann 100 werden?
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Der Vorstandvorsitzende der VW AG Herbert Diess fordert eine CO2 Abgabe von 65 EUR pro Tonne bereits für 2024

Aber klar, nur weltfremde Hippies und grüne Spinner haben solche Ideen.
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Die Chinesen machen jetzt Ernst und drehen ihrer Industrie aus Klimaschutzgründen den Strom ab:
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Peking-dreht-eigener-Industrie-den-Strom-ab-article22831773.html

Soviel zu dem dümmlichen Argument, dass Deutschland allein das Klima nicht retten könnte.
Was ein Unfug, es geht allein darum ob Deutschland mitzieht, wenn die Welt klimaneutral wird.
Wir sind das Problem mit unseren Kohlekraftwerken, unseren SUVs, unseren Öl-Heizungen, unseren unlimitierten Autobahnen, unserem exorbitanten Flugverkehr ...
Wir sind das Problem, wir müssen uns ändern, die anderen machen das schon von ganz alleine, da brauch man sich keine Sorgen machen.
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Die Chinesen machen jetzt Ernst und drehen ihrer Industrie aus Klimaschutzgründen den Strom ab:
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Peking-dreht-eigener-Industrie-den-Strom-ab-article22831773.html

Soviel zu dem dümmlichen Argument, dass Deutschland allein das Klima nicht retten könnte.
Was ein Unfug, es geht allein darum ob Deutschland mitzieht, wenn die Welt klimaneutral wird.
Wir sind das Problem mit unseren Kohlekraftwerken, unseren SUVs, unseren Öl-Heizungen, unseren unlimitierten Autobahnen, unserem exorbitanten Flugverkehr ...
Wir sind das Problem, wir müssen uns ändern, die anderen machen das schon von ganz alleine, da brauch man sich keine Sorgen machen.
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LDKler_neu schrieb:

unseren unlimitierten Autobahnen

Auf denen die Mehrheit inzwischen nicht mal mehr viel schneller fährt, wenn es die Verkehrslage, Bauastellen und streckenabhängige Tempolimits das zulassen. Was nicht heißen soll, dass die Maßnahme eines generellen Tempolimits nicht sinnvoll wäre, aber hier wird mir politisch zu viel Energie für einen vergleichsweise (!) kleinen Nutzen investiert.
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LDKler_neu schrieb:

unseren unlimitierten Autobahnen

Auf denen die Mehrheit inzwischen nicht mal mehr viel schneller fährt, wenn es die Verkehrslage, Bauastellen und streckenabhängige Tempolimits das zulassen. Was nicht heißen soll, dass die Maßnahme eines generellen Tempolimits nicht sinnvoll wäre, aber hier wird mir politisch zu viel Energie für einen vergleichsweise (!) kleinen Nutzen investiert.
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Matzel schrieb:

Was nicht heißen soll, dass die Maßnahme eines generellen Tempolimits nicht sinnvoll wäre, aber hier wird mir politisch zu viel Energie für einen vergleichsweise (!) kleinen Nutzen investiert.


Weshalb das in meinen Augen auch eines der Symbole ist, das man der FDP in den Koalitionsverhandlungen lässt, damit diese sich vor ihrer Wählerschaft als Hüterin der Freiheit profilieren kann.
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LDKler_neu schrieb:

unseren unlimitierten Autobahnen

Auf denen die Mehrheit inzwischen nicht mal mehr viel schneller fährt, wenn es die Verkehrslage, Bauastellen und streckenabhängige Tempolimits das zulassen. Was nicht heißen soll, dass die Maßnahme eines generellen Tempolimits nicht sinnvoll wäre, aber hier wird mir politisch zu viel Energie für einen vergleichsweise (!) kleinen Nutzen investiert.
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Matzel schrieb:

LDKler_neu schrieb:

unseren unlimitierten Autobahnen

Auf denen die Mehrheit inzwischen nicht mal mehr viel schneller fährt, wenn es die Verkehrslage, Bauastellen und streckenabhängige Tempolimits das zulassen. Was nicht heißen soll, dass die Maßnahme eines generellen Tempolimits nicht sinnvoll wäre, aber hier wird mir politisch zu viel Energie für einen vergleichsweise (!) kleinen Nutzen investiert.


Naja. 1,9 Millionen Tonnen bei 130 und 5,4 Millionen Tonnen bei Tempo 100 find ich schon ne krasse Einsparung pro Jahr.

Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/tempolimit-auf-autobahnen-mindert-co2-emissionen
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Matzel schrieb:

LDKler_neu schrieb:

unseren unlimitierten Autobahnen

Auf denen die Mehrheit inzwischen nicht mal mehr viel schneller fährt, wenn es die Verkehrslage, Bauastellen und streckenabhängige Tempolimits das zulassen. Was nicht heißen soll, dass die Maßnahme eines generellen Tempolimits nicht sinnvoll wäre, aber hier wird mir politisch zu viel Energie für einen vergleichsweise (!) kleinen Nutzen investiert.


Naja. 1,9 Millionen Tonnen bei 130 und 5,4 Millionen Tonnen bei Tempo 100 find ich schon ne krasse Einsparung pro Jahr.

Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/tempolimit-auf-autobahnen-mindert-co2-emissionen
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Vael schrieb:

Matzel schrieb:

LDKler_neu schrieb:

unseren unlimitierten Autobahnen

Auf denen die Mehrheit inzwischen nicht mal mehr viel schneller fährt, wenn es die Verkehrslage, Bauastellen und streckenabhängige Tempolimits das zulassen. Was nicht heißen soll, dass die Maßnahme eines generellen Tempolimits nicht sinnvoll wäre, aber hier wird mir politisch zu viel Energie für einen vergleichsweise (!) kleinen Nutzen investiert.


Naja. 1,9 Millionen Tonnen bei 130 und 5,4 Millionen Tonnen bei Tempo 100 find ich schon ne krasse Einsparung pro Jahr.

Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/tempolimit-auf-autobahnen-mindert-co2-emissionen


Wo ist da die Lobby des ADAC ("Freie Fahrt für freie Bürger")...?....denen müßte doch mittlerweile auch schon aufgefallen sein, das ein Tempolimit mehr Sinn macht....die Zeiten, als ich noch mit über 200 Sachen über fast leere Autobahnen brettern konnte, sind längst vorbei...gerade hier wäre weniger mehr....
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Ich war auch anfangs etwas ablehnend bei diesem Thema. Aber Tempolimit 130 würde ich absolut befürworten.
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Vael schrieb:

Matzel schrieb:

LDKler_neu schrieb:

unseren unlimitierten Autobahnen

Auf denen die Mehrheit inzwischen nicht mal mehr viel schneller fährt, wenn es die Verkehrslage, Bauastellen und streckenabhängige Tempolimits das zulassen. Was nicht heißen soll, dass die Maßnahme eines generellen Tempolimits nicht sinnvoll wäre, aber hier wird mir politisch zu viel Energie für einen vergleichsweise (!) kleinen Nutzen investiert.


Naja. 1,9 Millionen Tonnen bei 130 und 5,4 Millionen Tonnen bei Tempo 100 find ich schon ne krasse Einsparung pro Jahr.

Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/tempolimit-auf-autobahnen-mindert-co2-emissionen


Wo ist da die Lobby des ADAC ("Freie Fahrt für freie Bürger")...?....denen müßte doch mittlerweile auch schon aufgefallen sein, das ein Tempolimit mehr Sinn macht....die Zeiten, als ich noch mit über 200 Sachen über fast leere Autobahnen brettern konnte, sind längst vorbei...gerade hier wäre weniger mehr....
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cm47 schrieb:

Wo ist da die Lobby des ADAC ("Freie Fahrt für freie Bürger")...?....denen müßte doch mittlerweile auch schon aufgefallen sein, das ein Tempolimit mehr Sinn macht.

Der ADAC bittet um Versachlichung der Debatte, gibt aber keine Empfehlung an die Politik.
Kein Wunder, die letzte Umfrage mit VÖ im Mai unter seinen Mitgliedern ergab 50% pro Tempolimit, 45% contra.
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cm47 schrieb:

Wo ist da die Lobby des ADAC ("Freie Fahrt für freie Bürger")...?....denen müßte doch mittlerweile auch schon aufgefallen sein, das ein Tempolimit mehr Sinn macht.

Der ADAC bittet um Versachlichung der Debatte, gibt aber keine Empfehlung an die Politik.
Kein Wunder, die letzte Umfrage mit VÖ im Mai unter seinen Mitgliedern ergab 50% pro Tempolimit, 45% contra.
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reggaetyp schrieb:

Der ADAC bittet um Versachlichung der Debatte,

So etwas wird immer dann von Leuten gefordert wenn sie selber nichts positives für ihren Standpunkt beitragen können. Schade das der ADAC bis heute anscheinend nicht viel gelernt hat und immer noch den Scheißspruch "freie Fahrt für freie Bürger" aus den 50ern gut findet.
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Matzel schrieb:

LDKler_neu schrieb:

unseren unlimitierten Autobahnen

Auf denen die Mehrheit inzwischen nicht mal mehr viel schneller fährt, wenn es die Verkehrslage, Bauastellen und streckenabhängige Tempolimits das zulassen. Was nicht heißen soll, dass die Maßnahme eines generellen Tempolimits nicht sinnvoll wäre, aber hier wird mir politisch zu viel Energie für einen vergleichsweise (!) kleinen Nutzen investiert.


Naja. 1,9 Millionen Tonnen bei 130 und 5,4 Millionen Tonnen bei Tempo 100 find ich schon ne krasse Einsparung pro Jahr.

Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/tempolimit-auf-autobahnen-mindert-co2-emissionen
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Vael schrieb:

Matzel schrieb:

LDKler_neu schrieb:

unseren unlimitierten Autobahnen

Auf denen die Mehrheit inzwischen nicht mal mehr viel schneller fährt, wenn es die Verkehrslage, Bauastellen und streckenabhängige Tempolimits das zulassen. Was nicht heißen soll, dass die Maßnahme eines generellen Tempolimits nicht sinnvoll wäre, aber hier wird mir politisch zu viel Energie für einen vergleichsweise (!) kleinen Nutzen investiert.


Naja. 1,9 Millionen Tonnen bei 130 und 5,4 Millionen Tonnen bei Tempo 100 find ich schon ne krasse Einsparung pro Jahr.

Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/tempolimit-auf-autobahnen-mindert-co2-emissionen


Relativiert sich halt angesichts des Co2-Ausstoßes eines durchschnittlichen Kohlekraftwerkes von 2-3 Mio. Tonnen CO2 p. a. trotzdem.
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Vael schrieb:

Matzel schrieb:

LDKler_neu schrieb:

unseren unlimitierten Autobahnen

Auf denen die Mehrheit inzwischen nicht mal mehr viel schneller fährt, wenn es die Verkehrslage, Bauastellen und streckenabhängige Tempolimits das zulassen. Was nicht heißen soll, dass die Maßnahme eines generellen Tempolimits nicht sinnvoll wäre, aber hier wird mir politisch zu viel Energie für einen vergleichsweise (!) kleinen Nutzen investiert.


Naja. 1,9 Millionen Tonnen bei 130 und 5,4 Millionen Tonnen bei Tempo 100 find ich schon ne krasse Einsparung pro Jahr.

Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/tempolimit-auf-autobahnen-mindert-co2-emissionen


Relativiert sich halt angesichts des Co2-Ausstoßes eines durchschnittlichen Kohlekraftwerkes von 2-3 Mio. Tonnen CO2 p. a. trotzdem.
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Türlich, aber die Dinger sollen ja auch abgeschaltet werden.. irgendwann mal... hoffe ich. Aber wenn man mehrere kleine Schritte macht, wird ein großer draus. Nen Tempolimit von 130, damit kann ich leben. Inlandsflüge verbieten Kreuzfahrtschiffe mit Schweröl schwer versteuern, Auslandflüge höher besteuern (Danke Basalti) und schon hat man einen großen Schritt.

Dazu den ÖNPV extrem ausbauen, es reicht ja das wir den Stand von vor der Privatisierung wieder hin bekommen. Wasserstoffmotoren extrem forcieren das die bezahlbar werden, Solarzellen für die Dächer ultrast subventionieren, Erdwärme subventionieren und dann mal schaun was bei rum kommt. Alles sachen die nicht viel Aufwand kosten und dem normalen Steuerzahler nicht viel kosten.


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