Wie umgehen mit den Rechtsradikalen?

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Danke, Max.
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WuerzburgerAdler schrieb:


Als Nummer zwei würde ich nennen, den Kontakt und das Gespräch zu suchen. Geht natürlich nur, wenn man vor Ort ist.


Ich kann mich gerne wiederholen und wundere mich ein wenig, dass das hier ständig (absichtlich?) überlesen wird, um mir dann mit diesem Argument beikommen zu wollen. Ich bin oft genug dort und ich rede oft genug mit Menschen, die von dort kommen, dort leben und sich dort engagieren. Die haben in aller Regel eine deutlich weniger beschönigende Ansicht der Zustände dort. Ich habe weder behauptet, dass dort "alle" Rassisten sind, noch dass es nicht Gründe dafür gibt, dass das dort so ist. Ihr könnt aber schreiben was ihr wollt, ich bleibe bei meinen Hauptaussagen, dass es "im Osten" a) mehr Rassismus gibt und der b) offener und unverhohlener geäußert wird. Und das leider allzuoft unter Tolerierung durch die "Mehrheitsgesellschaft". Und als Teil dieses Problems begreife ich auch den Versuch, das kleinzureden, in dem man andere Orte findet, die ja ebenso schlimm seien.

PS, Brodowin: Hättest du den Artikel gelesen, sähest du, dass dort ebenso Menschen aus Brandenburg zu Wort kommen.
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Maxfanatic schrieb:

WuerzburgerAdler schrieb:


Als Nummer zwei würde ich nennen, den Kontakt und das Gespräch zu suchen. Geht natürlich nur, wenn man vor Ort ist.


Ich kann mich gerne wiederholen und wundere mich ein wenig, dass das hier ständig (absichtlich?) überlesen wird, um mir dann mit diesem Argument beikommen zu wollen.

Ich wollte dir überhaupt nicht "beikommen", sondern nur deine Frage beantworten, in der du "Worthülsen" vermutet hattest.

Maxfanatic schrieb:

Und als Teil dieses Problems begreife ich auch den Versuch, das kleinzureden, in dem man andere Orte findet, die ja ebenso schlimm seien.

Es ist mir unbegreiflich, warum du das sagst. Die Beispiele für Rassismus in Hessen/Bayern/Westdeutschland wurden nicht gebracht, um etwas "kleinzureden", sondern um aufzuzeigen, dass man wenig Grund hat, aus einer Position des "rassismusfreien" Westens auf die NBLs zu zeigen.
Gerade Brodowin steht jetzt nicht dringend im Verdacht, Rassismus oder Rechtsradikalismus in irgendeiner Form "kleinzureden". Solltest du diesen Eindruck haben, handelt es sich um ein gewaltiges Missverständnis.
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Maxfanatic schrieb:

WuerzburgerAdler schrieb:


Als Nummer zwei würde ich nennen, den Kontakt und das Gespräch zu suchen. Geht natürlich nur, wenn man vor Ort ist.


Ich kann mich gerne wiederholen und wundere mich ein wenig, dass das hier ständig (absichtlich?) überlesen wird, um mir dann mit diesem Argument beikommen zu wollen.

Ich wollte dir überhaupt nicht "beikommen", sondern nur deine Frage beantworten, in der du "Worthülsen" vermutet hattest.

Maxfanatic schrieb:

Und als Teil dieses Problems begreife ich auch den Versuch, das kleinzureden, in dem man andere Orte findet, die ja ebenso schlimm seien.

Es ist mir unbegreiflich, warum du das sagst. Die Beispiele für Rassismus in Hessen/Bayern/Westdeutschland wurden nicht gebracht, um etwas "kleinzureden", sondern um aufzuzeigen, dass man wenig Grund hat, aus einer Position des "rassismusfreien" Westens auf die NBLs zu zeigen.
Gerade Brodowin steht jetzt nicht dringend im Verdacht, Rassismus oder Rechtsradikalismus in irgendeiner Form "kleinzureden". Solltest du diesen Eindruck haben, handelt es sich um ein gewaltiges Missverständnis.
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Und ich bleibe dabei und sage: Die Beispiele sind schlimm genug, mir geht es aber um das gesamtgesellschaftliche, vorherrschende Klima, und da gibt es immer noch gravierende Unterschiede. Das ist selbstredend eine These und ihr müsst sie nicht teilen. Aber ich erinnere nochmal, wie die Diskussion hier begonnen hat. Nach dem Motto "Ach, wäre das in Sachsen passiert, wäre es ja durch die Medien gejagt worden". Und das war a) unsinnig, weil es so oder so durch die Medien gejagt wurde und b) offenbart es diese Attitüde, das alles dort besonders schlimm gemacht würde, obwohl es ja überall so sei. Und das kritisiere ich, weil ich diese Aussage für falsch halte [These].

Und ja: Auch im Westen gibt es Orte, in denen Rassismus stillschweigend breit akzeptiert ist offenbar, wenn der Typ in Wächtersbach in die Kneipe spazieren und erzählen kann, er habe "nem Nescher in de Ranze geschosse" und keinen kümmert es. Aber [Achtung: These] diese Gegenden sind hier seltener zu finden als "drüben".
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Und ich bleibe dabei und sage: Die Beispiele sind schlimm genug, mir geht es aber um das gesamtgesellschaftliche, vorherrschende Klima, und da gibt es immer noch gravierende Unterschiede. Das ist selbstredend eine These und ihr müsst sie nicht teilen. Aber ich erinnere nochmal, wie die Diskussion hier begonnen hat. Nach dem Motto "Ach, wäre das in Sachsen passiert, wäre es ja durch die Medien gejagt worden". Und das war a) unsinnig, weil es so oder so durch die Medien gejagt wurde und b) offenbart es diese Attitüde, das alles dort besonders schlimm gemacht würde, obwohl es ja überall so sei. Und das kritisiere ich, weil ich diese Aussage für falsch halte [These].

Und ja: Auch im Westen gibt es Orte, in denen Rassismus stillschweigend breit akzeptiert ist offenbar, wenn der Typ in Wächtersbach in die Kneipe spazieren und erzählen kann, er habe "nem Nescher in de Ranze geschosse" und keinen kümmert es. Aber [Achtung: These] diese Gegenden sind hier seltener zu finden als "drüben".
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Naja. Im Grunde sind wir ja ziemlich eng beieinander. Dass die AfD, Pegida und allgemein verbreitetes rechtes Gedankengut im Osten weiter verbreitet ist und offener artikuliert wird als hier, hat ja auch Nischel eingeräumt. Insofern trittst du offene Türen ein.
Zu Arroganz oder Pauschalverurteilungen besteht trotzdem kein Anlass, genauso wenig wie die rechte Szene hier im Westen zu unterschätzen. Das hast du ja auch geäußert und ich denke, darauf können wir uns einigen.
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Und ich bleibe dabei und sage: Die Beispiele sind schlimm genug, mir geht es aber um das gesamtgesellschaftliche, vorherrschende Klima, und da gibt es immer noch gravierende Unterschiede. Das ist selbstredend eine These und ihr müsst sie nicht teilen. Aber ich erinnere nochmal, wie die Diskussion hier begonnen hat. Nach dem Motto "Ach, wäre das in Sachsen passiert, wäre es ja durch die Medien gejagt worden". Und das war a) unsinnig, weil es so oder so durch die Medien gejagt wurde und b) offenbart es diese Attitüde, das alles dort besonders schlimm gemacht würde, obwohl es ja überall so sei. Und das kritisiere ich, weil ich diese Aussage für falsch halte [These].

Und ja: Auch im Westen gibt es Orte, in denen Rassismus stillschweigend breit akzeptiert ist offenbar, wenn der Typ in Wächtersbach in die Kneipe spazieren und erzählen kann, er habe "nem Nescher in de Ranze geschosse" und keinen kümmert es. Aber [Achtung: These] diese Gegenden sind hier seltener zu finden als "drüben".
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Danke, dass Du jetzt Deine Einschätzungen stärker differenziert hast, finde ich gut!
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Danke Max...
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Ja, auch ich bedanke mich recht herzlich, auch im Namen meiner Eltern.
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Gruß auch an den Obermain.😘
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Grönemeyer äußert sich in seinem Konzert klar gegen Rechts und das bringt Beatrice von Storch auf den Plan

https://www.focus.de/kultur/medien/nach-groenemeyer-rede-zdf-moderatorin-hayali-kontert-von-storch_id_11147902.html

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Grönemeyer äußert sich in seinem Konzert klar gegen Rechts und das bringt Beatrice von Storch auf den Plan

https://www.focus.de/kultur/medien/nach-groenemeyer-rede-zdf-moderatorin-hayali-kontert-von-storch_id_11147902.html

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Wenn die üblichen Verdächtigen rumplärren hat derjenige der sich geäussert hat alles richtig gemacht.
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Wenn die üblichen Verdächtigen rumplärren hat derjenige der sich geäussert hat alles richtig gemacht.
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propain schrieb:

Wenn die üblichen Verdächtigen rumplärren hat derjenige der sich geäussert hat alles richtig gemacht.


Schlimm bei der Zeitung sind die Kommentare.... herrje wir leben in einer Kommunistischen linken Diktatur anscheinend... so wie die flennen
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propain schrieb:

Wenn die üblichen Verdächtigen rumplärren hat derjenige der sich geäussert hat alles richtig gemacht.


Schlimm bei der Zeitung sind die Kommentare.... herrje wir leben in einer Kommunistischen linken Diktatur anscheinend... so wie die flennen
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Ich neige ja langsam zur diktatorischen Vollendung des Maulkorb-Projektes einem Verbot dieses Internets zu.

Ich glaube, dann könnten wir etwas durchatmen und der Laden könnte wieder etwas zur Besinnung kommen.
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propain schrieb:

Wenn die üblichen Verdächtigen rumplärren hat derjenige der sich geäussert hat alles richtig gemacht.


Schlimm bei der Zeitung sind die Kommentare.... herrje wir leben in einer Kommunistischen linken Diktatur anscheinend... so wie die flennen
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oh, um meine Nerven zu schonen, lese ich die nicht.
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oh, um meine Nerven zu schonen, lese ich die nicht.
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Tafelberg schrieb:

oh, um meine Nerven zu schonen, lese ich die nicht.



Lass es, wir leben in einen linksgesteuerten Kommunistenstaat der auch noch ne Diktatur gegen alles ist "Wo man mal was sagen will"
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Grönemeyer äußert sich in seinem Konzert klar gegen Rechts und das bringt Beatrice von Storch auf den Plan

https://www.focus.de/kultur/medien/nach-groenemeyer-rede-zdf-moderatorin-hayali-kontert-von-storch_id_11147902.html

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Tafelberg schrieb:

Grönemeyer äußert sich in seinem Konzert klar gegen Rechts und das bringt Beatrice von Storch auf den Plan

https://www.focus.de/kultur/medien/nach-groenemeyer-rede-zdf-moderatorin-hayali-kontert-von-storch_id_11147902.html


Man oh man. Selbst dem Wählerklientel mit dem IQ eines Erdbeerjoghurts dürfte dieser Schwachsinn mittlerweile zu doof werden...
Das ist also gemäß Frau von Storch die übelste Hassrede, die sie kennt, linksextremer Terror und leitet eine Diktatur ein. Grönemeyer sagt lediglich, dass er keinen Millimeter nach rechts weichen möchte und dass er es nur vom Hörensagen kennt, "in Zeiten zu leben, die so zerbrechlich, so brüchig und so dünnes Eis sind. Und ich glaube, es muss uns klar sein, auch wenn Politiker schwächeln, das ist, glaube ich, in Österreich nicht anders als in Deutschland, dann liegt es an uns."
Mal schauen, was Friedensaktivistin von Storch so bisher aus dem Mund gefallen bzw. wo sie "mausgerutscht" ist:

Eigentlich könnten wir unsere Fahnen dauerhaft auf Halbmast setzen. Die Welt ist im Krieg mit dem Islam.

Ein Facebook-User empört nach von Storch's Schießbefehl-Posting: "Das ist Schwachsinn. Wollt ihr etwas Frauen und Kindern an der grünen Wiese den Zutritt mit Waffengewalt verhindern?" Von Storch: "Ja."

Wieso twittert eine offizielle Polizeiseite aus NRW auf Arabisch. Meinen Sie, die barbarischen, muslimischen, gruppenvergewaltigenden Männerhorden zu besänftigen? [Hierauf gab es im übrigen Strafanzeige der Kölner Polzei wegen Volksverhetzung gegen Frau von Storch]

Und das sind nur ein paar der Beispiele und NUR von dieser Frau (noch nix von Höcke, Gauland, Weidel etc. dabei). Mal schauen, ob dieser Linksterrorist und Diktatur-Förderer Grönemeyer dafür auch von der Polizei wegen Volkverhetzung verklagt wird. Er erinnert Leute nochmal dran, nicht die Fehler der Vergangenheit zu machen und im Falle von schwachen Regierungen nicht selbst zu kippen. Na, das ist ja mal starker Tobak. Wenn er wenigstens Schießbefehle auf muslimische Männerhorden befürworten würde... aber so. Neneneee.


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Ihnen eine Bühne zu geben ist im Zweifel eine super Idee

https://www.fr.de/politik/ran-sat1-skandal-boxer-traegt-t-shirt-nazi-spurch-verteidigt-sich-13007727.html

Wie man derart dämlich und/oder indifferent sein kann, sowas erst zuzulassen und dann auch noch süffisante (V)Erklärungen zu veröffentliche, ist schon ne starke Leistung.
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WuerzburgerAdler schrieb:


Als Nummer zwei würde ich nennen, den Kontakt und das Gespräch zu suchen. Geht natürlich nur, wenn man vor Ort ist.


Ich kann mich gerne wiederholen und wundere mich ein wenig, dass das hier ständig (absichtlich?) überlesen wird, um mir dann mit diesem Argument beikommen zu wollen. Ich bin oft genug dort und ich rede oft genug mit Menschen, die von dort kommen, dort leben und sich dort engagieren. Die haben in aller Regel eine deutlich weniger beschönigende Ansicht der Zustände dort. Ich habe weder behauptet, dass dort "alle" Rassisten sind, noch dass es nicht Gründe dafür gibt, dass das dort so ist. Ihr könnt aber schreiben was ihr wollt, ich bleibe bei meinen Hauptaussagen, dass es "im Osten" a) mehr Rassismus gibt und der b) offener und unverhohlener geäußert wird. Und das leider allzuoft unter Tolerierung durch die "Mehrheitsgesellschaft". Und als Teil dieses Problems begreife ich auch den Versuch, das kleinzureden, in dem man andere Orte findet, die ja ebenso schlimm seien.

PS, Brodowin: Hättest du den Artikel gelesen, sähest du, dass dort ebenso Menschen aus Brandenburg zu Wort kommen.
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Maxfanatic schrieb:

Ich kann mich gerne wiederholen und wundere mich ein wenig, dass das hier ständig (absichtlich?) überlesen wird, um mir dann mit diesem Argument beikommen zu wollen. Ich bin oft genug dort und ich rede oft genug mit Menschen, die von dort kommen, dort leben und sich dort engagieren. Die haben in aller Regel eine deutlich weniger beschönigende Ansicht der Zustände dort. Ich habe weder behauptet, dass dort "alle" Rassisten sind, noch dass es nicht Gründe dafür gibt, dass das dort so ist. Ihr könnt aber schreiben was ihr wollt, ich bleibe bei meinen Hauptaussagen, dass es "im Osten" a) mehr Rassismus gibt und der b) offener und unverhohlener geäußert wird. Und das leider allzuoft unter Tolerierung durch die "Mehrheitsgesellschaft". Und als Teil dieses Problems begreife ich auch den Versuch, das kleinzureden, in dem man andere Orte findet, die ja ebenso schlimm seien.

Auch wenn es jetzt schon etwas her ist, wollte ich drauf noch kurz antworten. Leider war es mir wegen der Umstellungen hier nicht möglich zu schreiben. Aber genau diese Aussagen würde ich komplett unterschreiben und da sind wir kein Stück auseinander. Mir ging es um Pauschalurteile und Abspaltungswünsche, die ich für ungerecht halte, daher habe ich vielleicht auch etwas überreagiert. Jeder Nazi, jeder Rassist und jeder AfD-Wähler ist einer zu viel, darüber brauchen wir nicht streiten. Und dass es im Osten davon ein paar mehr gibt, die das unverblümt äußern auch nicht. Gegen pauschale Urteile gegenüber "dem Osten" oder "den Ostdeutschen" werde ich hier aber weiterhin leidenschaftlich argumentieren.


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