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Sollte man Griechenland helfen [Verschuldungs- und Haftungskrise in der Euro-Zone]

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SGE-URNA schrieb:
HeinzGründel schrieb:
Raggamuffin schrieb:
Ffm60ziger schrieb:
aus dem offenen Brief, an die BundeskanzlerIn gerichtet...

"Notwendig ist eine Entflechtung der griechischen Wirtschaft, in der heute etwa 800 steinreiche Familienclans über handfeste Monopole verfügen und die Preise diktieren. Das wären Reformen, die das Land voranbringen würden, aber nicht weitere Rentenkürzungen, Mehrwertsteuererhöhungen und Privatisierungen."


Wie kommt man denn auf sowas. Natürlich ist die Ausbeutung der Armen alternativlos, denn die Wirtschaft ist bekanntlich ein scheues Reh...

:neutral-face  


Es obliegt doch der ach so tollen griechischen Regierung dies duchzusetzen.. Da hätten sie doch einfach machen können.. Ganz unabhängig davon  was ihnen die Erpresser und Terroristen angeraten haben. Wahrscheinlich hätten dies sogar die Verbrecher vom IWF begrüßt.. Allein.. die Koalition aus linken Betonköpfen und Halbfaschisten hat drauf verzichtet. Warum nur ?


Heinz, hör doch mal auf, die griechische Reigierung immer in die Verantwortung zu nehmen. Weiss doch jeder, dass die 800 Familien Clans den Vorschlag, sie zu zerschlagen, in einem eilig einberufenen Referendum einstimmig abgelehnt haben. Da machste nix


Und wie stellt man das an, ohne daß diese einfach Auswandern und ihre Kohle und die Jobs mitnehmen? In Deutschland isses doch das gleiche in Grün. Komischerweise zieht da aber dann immer das Argument, daß man ja so wirtschaftsfreundlich sein müsse, da sonst ja die Unternehmen mitsamt Arbeitsplätzen ins Ausland abwandern würden.... Wettbewerb der Staaten und so. Da braucht es nämlich unbestreitbar internationale Zusammenarbeit! Gilt dieser so oft beschworene Marktmechanismus etwa in Griechenland nicht? Und wenn nicht, wieso hat die zuvor über etliche Jahre an der Macht stehende konservative Regierung das nicht bereits gemacht?

Apropos konservative Vorgängerregierung: "...sie haben mit Menschen in Griechenland geredet, die unter den harten Sparauflagen leiden - und sie haben Haris Theoharis getroffen, der einst der oberste Steuerprüfer der Griechen war und dann, weil er allzu eifrig war, vom Premierminister gefeuert wurde: nicht von Alexis Tsipras, sondern schon von dessen Vorgänger Antonis Samaras. Ein Regierungspolitiker bremste Theoharis einst mit den Worten: "Schau mal, Haris, Steuerhinterzieher sind auch Wähler.""

Aus "Der Mann, der den Griechen 130 Milliarden Euro geliehen hat" (Süddeutsche, 05.07.2015)
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HeinzGründel schrieb:
Raggamuffin schrieb:
Ffm60ziger schrieb:
aus dem offenen Brief, an die BundeskanzlerIn gerichtet...

"Notwendig ist eine Entflechtung der griechischen Wirtschaft, in der heute etwa 800 steinreiche Familienclans über handfeste Monopole verfügen und die Preise diktieren. Das wären Reformen, die das Land voranbringen würden, aber nicht weitere Rentenkürzungen, Mehrwertsteuererhöhungen und Privatisierungen."


Wie kommt man denn auf sowas. Natürlich ist die Ausbeutung der Armen alternativlos, denn die Wirtschaft ist bekanntlich ein scheues Reh...

:neutral-face  


Es obliegt doch der ach so tollen griechischen Regierung dies duchzusetzen.. Da hätten sie doch einfach machen können.. Ganz unabhängig davon  was ihnen die Erpresser und Terroristen angeraten haben. Wahrscheinlich hätten dies sogar die Verbrecher vom IWF begrüßt.. Allein.. die Koalition aus linken Betonköpfen und Halbfaschisten hat drauf verzichtet. Warum nur ?

Weil die nicht an das Geld dieser 800 Familien kommen. Das wurde doch längst außer Landes gebracht und liegt jetzt beim URNA - und der rückts nicht raus.  
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Raggamuffin schrieb:
HeinzGründel schrieb:
kreuzbuerger schrieb:
HeinzGründel schrieb:
Raggamuffin schrieb:
Ffm60ziger schrieb:
aus dem offenen Brief, an die BundeskanzlerIn gerichtet...

"Notwendig ist eine Entflechtung der griechischen Wirtschaft, in der heute etwa 800 steinreiche Familienclans über handfeste Monopole verfügen und die Preise diktieren. Das wären Reformen, die das Land voranbringen würden, aber nicht weitere Rentenkürzungen, Mehrwertsteuererhöhungen und Privatisierungen."


Wie kommt man denn auf sowas. Natürlich ist die Ausbeutung der Armen alternativlos, denn die Wirtschaft ist bekanntlich ein scheues Reh...

:neutral-face  


Es obliegt doch der ach so tollen griechischen Regierung dies duchzusetzen.. Da hätten sie doch einfach machen können.. Ganz unabhängig davon  was ihnen die Erpresser und Terroristen angeraten haben. Wahrscheinlich hätten dies sogar die Verbrecher vom IWF begrüßt.. Allein.. die Koalition aus linken Betonköpfen und Halbfaschisten hat drauf verzichtet. Warum nur ?


klar. du wärst doch der erste, der den untergang des abendlandes proklamieren würde, wenn kommunisten verdiente wirtschaftskräfte enteignen würden...  


Ohne Zweifel wäre das so, es ist aber völlig unerheblich was ein Spinner wie HeinzGründel in einem Fussballforum  so zusammenschmiert.
Indes  beantwortet das nicht die Frage warum eine Regierung des Volkes so etwas nicht gemacht hat.

Günter Ederer ( Ein Freund der Griechen) hat auch noch ein paar gute Ratschläge.. Die haben sogar schon mal funktioniert...

"Hier ein kurzes Programm für die Erholung Griechenlands:

-Abschaffung aller Monopole und berufsständigen Beschränkungen.
-Privatisierung der Staatsbetriebe einschließlich des Transport- und Energiebereiches.
-Reduzierung der Genehmigungsverfahren für Firmengründungen um 75% und die Freisetzung aller damit beschäftigten Beamten.
-Verlagerung der Verantwortung für die Wirtschaftsförderung in die Provinzen, verbunden mit einer Dezentralisierung der Verwaltung in die Eigenverantwortung der Regionen.
-Gründliche Steuerreform mit der Beseitigung aller Ausnahmen und einer Absenkung auf 30% mit entsprechenden Freibeträgen für jedes Familienmitglied.
-Steuerhoheit für Provinzen und Kommunen
-Aufhebung aller Rentenaltersbeschränkungen
-Verbot von Neuschulden für Staat, Regionen, Städte und staatliche Kassen.
-Beseitigung aller die Arbeit beschränkenden Gesetze und Regelungen
-Neustart mit einer um 50% abgewerteten Währung
Aufbau eines Grundbuchwesens und eines modernen Finanzwesens mit Hilfe ausländischer Spezialisten innerhalb von 12 Monaten (koste es, was es wolle)

Um die Sünder der Vergangenheit nicht ungeschoren davon kommen zu lassen sind außerdem folgende Gesetze unabdingbar:
-Alle Griechen sind in Zukunft in Griechenland steuerpflichtig
- Wer sein ins Ausland geschafftes Vermögen nicht angibt, wird mit einer nicht verjährenden Vermögensabgabe plus Strafe bedroht.

Im Gegenzug:
Weitgehender Schuldenerlass, der in der Übergangszeit mit einem Teilverlust der Souveränität Griechenlands verbunden sein kann, in der die Umsetzung der Maßnahmen kontrolliert wird.

Damit Sie nicht glauben, ich sei anmaßend, ein solches Programm vorzuschlagen: Ich habe nur das abgeschrieben, was die Neuseeländer gemacht haben, als sie mindestens so pleite waren, wie die Griechen heute.Heute aber kaufen sie in Griechenland neuseeländische Muscheln, neuseeländisches Lammfleisch und neuseeländisches Obst und Wildfleisch. Neuseeland hat so gut wie keine Staatsschulden mehr, einen soliden Haushalt und eine stabile Währung – und keine Kommunisten in der Regierung."


Ja, Turbo-Neoliberalismus ist genau das was Griechenland braucht. Das wird denen schon ihre Korruption austreiben.


Ersetze "braucht" durch "aufgezwungen werden soll". Dann bin ich bei dir.  
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stormfather3001 schrieb:
Die Amis, der Oberpolizeipolizist hat Schiss um seine Kohle?
Ich habe auch Schiss um meine Kohle!

Die ganze Welt hat Schiss um ihre Kohle!!!

Weil Kohle des einen = Schulden des anderen.

Und wenn immer mehr Kohle entsteht (durch Geld-/Kreditschöpfung aus dem nichts) entstehen parallel dazu auch immer mehr Schulden. Was das für die Solvenz der Schuldner bedeutet, kann sich jeder an 3 Fingern abzählen.
Eine Lösung der Krise kann es daher nur geben, wenn Schluss mit der Schuldenexplosion und der Guthabenexplosion gemacht wird!
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HeinzGründel schrieb:
kreuzbuerger schrieb:
HeinzGründel schrieb:
Raggamuffin schrieb:
Ffm60ziger schrieb:
aus dem offenen Brief, an die BundeskanzlerIn gerichtet...

"Notwendig ist eine Entflechtung der griechischen Wirtschaft, in der heute etwa 800 steinreiche Familienclans über handfeste Monopole verfügen und die Preise diktieren. Das wären Reformen, die das Land voranbringen würden, aber nicht weitere Rentenkürzungen, Mehrwertsteuererhöhungen und Privatisierungen."


Wie kommt man denn auf sowas. Natürlich ist die Ausbeutung der Armen alternativlos, denn die Wirtschaft ist bekanntlich ein scheues Reh...

:neutral-face  


Es obliegt doch der ach so tollen griechischen Regierung dies duchzusetzen.. Da hätten sie doch einfach machen können.. Ganz unabhängig davon  was ihnen die Erpresser und Terroristen angeraten haben. Wahrscheinlich hätten dies sogar die Verbrecher vom IWF begrüßt.. Allein.. die Koalition aus linken Betonköpfen und Halbfaschisten hat drauf verzichtet. Warum nur ?


klar. du wärst doch der erste, der den untergang des abendlandes proklamieren würde, wenn kommunisten verdiente wirtschaftskräfte enteignen würden...  


Ohne Zweifel wäre das so, es ist aber völlig unerheblich was ein Spinner wie HeinzGründel in einem Fussballforum  so zusammenschmiert.
Indes  beantwortet das nicht die Frage warum eine Regierung des Volkes so etwas nicht gemacht hat.

Günter Ederer ( Ein Freund der Griechen) hat auch noch ein paar gute Ratschläge.. Die haben sogar schon mal funktioniert...

"Hier ein kurzes Programm für die Erholung Griechenlands:

-Abschaffung aller Monopole und berufsständigen Beschränkungen.
-Privatisierung der Staatsbetriebe einschließlich des Transport- und Energiebereiches.
-Reduzierung der Genehmigungsverfahren für Firmengründungen um 75% und die Freisetzung aller damit beschäftigten Beamten.
-Verlagerung der Verantwortung für die Wirtschaftsförderung in die Provinzen, verbunden mit einer Dezentralisierung der Verwaltung in die Eigenverantwortung der Regionen.
-Gründliche Steuerreform mit der Beseitigung aller Ausnahmen und einer Absenkung auf 30% mit entsprechenden Freibeträgen für jedes Familienmitglied.
-Steuerhoheit für Provinzen und Kommunen
-Aufhebung aller Rentenaltersbeschränkungen
-Verbot von Neuschulden für Staat, Regionen, Städte und staatliche Kassen.
-Beseitigung aller die Arbeit beschränkenden Gesetze und Regelungen
-Neustart mit einer um 50% abgewerteten Währung
Aufbau eines Grundbuchwesens und eines modernen Finanzwesens mit Hilfe ausländischer Spezialisten innerhalb von 12 Monaten (koste es, was es wolle)

Um die Sünder der Vergangenheit nicht ungeschoren davon kommen zu lassen sind außerdem folgende Gesetze unabdingbar:
-Alle Griechen sind in Zukunft in Griechenland steuerpflichtig
- Wer sein ins Ausland geschafftes Vermögen nicht angibt, wird mit einer nicht verjährenden Vermögensabgabe plus Strafe bedroht.

Im Gegenzug:
Weitgehender Schuldenerlass, der in der Übergangszeit mit einem Teilverlust der Souveränität Griechenlands verbunden sein kann, in der die Umsetzung der Maßnahmen kontrolliert wird.

Damit Sie nicht glauben, ich sei anmaßend, ein solches Programm vorzuschlagen: Ich habe nur das abgeschrieben, was die Neuseeländer gemacht haben, als sie mindestens so pleite waren, wie die Griechen heute.Heute aber kaufen sie in Griechenland neuseeländische Muscheln, neuseeländisches Lammfleisch und neuseeländisches Obst und Wildfleisch. Neuseeland hat so gut wie keine Staatsschulden mehr, einen soliden Haushalt und eine stabile Währung – und keine Kommunisten in der Regierung."

spannendes programm, insbesondere der punkt mit der 50% abwertung der neuen währung dürfte an den hiesigen stammtischen breite unterstützung erhalten

wurden diese vorschläge auch von der initiative neue soziale marktwirtschaft mitfinanziert?
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LDKler schrieb:

Weil die nicht an das Geld dieser 800 Familien kommen. Das wurde doch längst außer Landes gebracht und liegt jetzt beim URNA - und der rückts nicht raus.  


Danke für den Tip. Habsch grad ma geguggt und habs gefunne. Gehabt euch wohl
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SGE-URNA schrieb:
LDKler schrieb:

Weil die nicht an das Geld dieser 800 Familien kommen. Das wurde doch längst außer Landes gebracht und liegt jetzt beim URNA - und der rückts nicht raus.  


Danke für den Tip. Habsch grad ma geguggt und habs gefunne. Gehabt euch wohl

,-)
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SGE-URNA schrieb:
LDKler schrieb:

Weil die nicht an das Geld dieser 800 Familien kommen. Das wurde doch längst außer Landes gebracht und liegt jetzt beim URNA - und der rückts nicht raus.  


Danke für den Tip. Habsch grad ma geguggt und habs gefunne. Gehabt euch wohl


Das würde ich sein lassen. Da gibt es Leute, die sind denen noch eine Gefälligkeit schuldig.
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WuerzburgerAdler schrieb:
SGE-URNA schrieb:
LDKler schrieb:

Weil die nicht an das Geld dieser 800 Familien kommen. Das wurde doch längst außer Landes gebracht und liegt jetzt beim URNA - und der rückts nicht raus.  


Danke für den Tip. Habsch grad ma geguggt und habs gefunne. Gehabt euch wohl


Das würde ich sein lassen. Da gibt es Leute, die sind denen noch eine Gefälligkeit schuldig.

Ach Quatsch, die Detari-Millionen hat er damals doch auch eingesackt - und ist was passiert?
Eben!
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Mal zwei Artikel aus der FAZ über die bisher schon vorgenommenen Schuldenschnitte und die fehlende Verbindung zwischen den Schulden Griechenlands und den Sparprogrammen:

FAZ schrieb:
...Der Brüsseler Think Tank „Bruegel“ hat ausgerechnet, dass Griechenlands Zinsbelastung in Relation zum Bruttoinlandsprodukt niedriger war als die von Portugal oder Italien.
Diese extrem reduzierte Kreditbelastung wurde für Griechenland erst zum Problem, als infolge der Syriza-Wahl die wirtschaftliche Aktivität in Griechenland noch stärker nachließ und die neue Regierung noch einige zusätzliche Staatsausgaben beschloss. ...

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/griechenland/schuldentragfaehigkeit-griechenlands-ist-ein-schuldenschnitt-noetig-13696635.html

FAZ schrieb:
...Dazu sagt Blanchard, dass Griechenland schon vor dem Einspringen der öffentlichen Institutionen hochverschuldet (Schulden 130 Prozent vom BIP) und hochdefizitär (Defizit 15 Prozent vom BIP) gewesen sei und wegen steigender Unterfinanzierung  auf eine unhaltbare Situation zusteuerte. Ohne Hilfe von außen hätte das Land kein Geld mehr leihen können. ...

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/griechenland/olivier-blanchard-iwf-verteidigt-sich-fuer-griechenland-13696880.html

Vielleicht auch noch ein Interview mit dem Schriftssteller Petros Markaris, der ebenfalls ein paar sehr passende Dinge u.a. über "Demütigung", das Referendum-Theater und den Umgang mit Geld seitens der Geldgeber und Griechenlands von sich gibt.
Markaris schrieb:
... Griechenland hat viel zu hohe Kredite aufgenommen, das weiß heute jeder. Aber es hat dieses Geld auch viel zu leicht bekommen. Europa hat in der Vergangenheit nie gefragt, was mit diesem Geld passiert, wohin es fließt, wie es einmal zurückgezahlt werden kann. Europa hat einfach nicht kontrolliert. ...

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/schriftsteller-petros-markaris-erklaert-griechenland-13694486.html
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die taz legt eher ein augenmerk auf good old diederich heßling:

Deutsch und irrational
Keynesianer haben jahrelang vor der Austeritätspolitik gewarnt. Aber in Deutschland regiert das Ressentiment der Volksparteien.

http://taz.de/Kommentar-Umgang-mit-Griechenland/!5209527/

So wie sich viele 1914 auf einen kurzen Krieg freuten, verlangten deutsche Konservative heute den Grexit, schreibt Wolfgang Münchau auf Spiegel Online. Für ihn sei es erstaunlich, wie sich ein Land mit starken Wurzeln im Humanismus und Rationalismus in Debatten immer wieder emotional verrenne.
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Hier denkt doch keiner mehr rational. Von Propaganda und Hass geblendet.

Die Merkel Pickelhauben Propaganda war feinste NS Methodik. Sowas gehört vor den Presserat. Die Sanktionen gegen dieses Hetzblatt , wo bleiben die ?Und Siggi Pop ( Sozialdemokrat   ) schreibt noch für die.
Unglaubliche Dinge geschehen gerade in bad old Germany.

Die SPD Basis muss nun aufstehen und die beiden Irren entfernen.
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Die "Vorschläge": http://dynamic.faz.net/red/2015/griechenland/reformvorlage090715.pdf
primary surplus target of (1, 2, 3), and 3.5 per cent of GDP in 2015, 2016, 2017 and 2018

Im ÜBERNÄCHSTEN Jahr, also 2017, könnten die erstmals Schulden abbauen, WENN sie diese utopischen Primärüberschüsse schaffen und die Verzinsung so unanständig niedrig bleibt.

GENAU die selben Zahlen standen vorletzte Woche im Angebot der Troika. Und wurden abgelehnt vom STOLZEN hellenischen VOLK. Aber immerhin wächst der Pot nochmal um 74 Milliarden.
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kreuzbuerger schrieb:
HeinzGründel schrieb:
kreuzbuerger schrieb:
HeinzGründel schrieb:
Raggamuffin schrieb:
Ffm60ziger schrieb:
aus dem offenen Brief, an die BundeskanzlerIn gerichtet...

"Notwendig ist eine Entflechtung der griechischen Wirtschaft, in der heute etwa 800 steinreiche Familienclans über handfeste Monopole verfügen und die Preise diktieren. Das wären Reformen, die das Land voranbringen würden, aber nicht weitere Rentenkürzungen, Mehrwertsteuererhöhungen und Privatisierungen."


Wie kommt man denn auf sowas. Natürlich ist die Ausbeutung der Armen alternativlos, denn die Wirtschaft ist bekanntlich ein scheues Reh...

:neutral-face  


Es obliegt doch der ach so tollen griechischen Regierung dies duchzusetzen.. Da hätten sie doch einfach machen können.. Ganz unabhängig davon  was ihnen die Erpresser und Terroristen angeraten haben. Wahrscheinlich hätten dies sogar die Verbrecher vom IWF begrüßt.. Allein.. die Koalition aus linken Betonköpfen und Halbfaschisten hat drauf verzichtet. Warum nur ?


klar. du wärst doch der erste, der den untergang des abendlandes proklamieren würde, wenn kommunisten verdiente wirtschaftskräfte enteignen würden...  


Ohne Zweifel wäre das so, es ist aber völlig unerheblich was ein Spinner wie HeinzGründel in einem Fussballforum  so zusammenschmiert.
Indes  beantwortet das nicht die Frage warum eine Regierung des Volkes so etwas nicht gemacht hat.

Günter Ederer ( Ein Freund der Griechen) hat auch noch ein paar gute Ratschläge.. Die haben sogar schon mal funktioniert...

"Hier ein kurzes Programm für die Erholung Griechenlands:

-Abschaffung aller Monopole und berufsständigen Beschränkungen.
-Privatisierung der Staatsbetriebe einschließlich des Transport- und Energiebereiches.
-Reduzierung der Genehmigungsverfahren für Firmengründungen um 75% und die Freisetzung aller damit beschäftigten Beamten.
-Verlagerung der Verantwortung für die Wirtschaftsförderung in die Provinzen, verbunden mit einer Dezentralisierung der Verwaltung in die Eigenverantwortung der Regionen.
-Gründliche Steuerreform mit der Beseitigung aller Ausnahmen und einer Absenkung auf 30% mit entsprechenden Freibeträgen für jedes Familienmitglied.
-Steuerhoheit für Provinzen und Kommunen
-Aufhebung aller Rentenaltersbeschränkungen
-Verbot von Neuschulden für Staat, Regionen, Städte und staatliche Kassen.
-Beseitigung aller die Arbeit beschränkenden Gesetze und Regelungen
-Neustart mit einer um 50% abgewerteten Währung
Aufbau eines Grundbuchwesens und eines modernen Finanzwesens mit Hilfe ausländischer Spezialisten innerhalb von 12 Monaten (koste es, was es wolle)

Um die Sünder der Vergangenheit nicht ungeschoren davon kommen zu lassen sind außerdem folgende Gesetze unabdingbar:
-Alle Griechen sind in Zukunft in Griechenland steuerpflichtig
- Wer sein ins Ausland geschafftes Vermögen nicht angibt, wird mit einer nicht verjährenden Vermögensabgabe plus Strafe bedroht.

Im Gegenzug:
Weitgehender Schuldenerlass, der in der Übergangszeit mit einem Teilverlust der Souveränität Griechenlands verbunden sein kann, in der die Umsetzung der Maßnahmen kontrolliert wird.

Damit Sie nicht glauben, ich sei anmaßend, ein solches Programm vorzuschlagen: Ich habe nur das abgeschrieben, was die Neuseeländer gemacht haben, als sie mindestens so pleite waren, wie die Griechen heute.Heute aber kaufen sie in Griechenland neuseeländische Muscheln, neuseeländisches Lammfleisch und neuseeländisches Obst und Wildfleisch. Neuseeland hat so gut wie keine Staatsschulden mehr, einen soliden Haushalt und eine stabile Währung – und keine Kommunisten in der Regierung."

spannendes programm, insbesondere der punkt mit der 50% abwertung der neuen währung dürfte an den hiesigen stammtischen breite unterstützung erhalten

wurden diese vorschläge auch von der initiative neue soziale marktwirtschaft mitfinanziert?


 Naja, an Stammtischen sitzen meines Erachtens nur unwesentlich mehr Idioten als in Parlamenten.
Stell dir mal vor was passiert wäre wenn man in Deutschland ein Referendum abgehalten . Nicht auszudenken..61 % hätte man hier auch geholt..

Vielleicht sollte man man anfangen ergebnisorientiert oder pragmatisch  zu denken und das  tun,  was am meisten Erfolg verspricht , um diesen unsäglichen Zustand schnellstmöglichst zu beenden
Möglicherweise hat man dies in Griechenland erkannt,  anders ist ja nicht zu erklären das Herr Tsipras mit seiner eigenen Sammlungsbewegung bricht und ausgerechnet mit Pasok und Nea Demokratia ( wir erinnern uns..) das Programm  durchs Parlament peitscht ,dass er eigentlich gescheut hat wie der Teufel das Weihwasser.
Alles sehr merkwürdig und nach bundesdeutschen Maßstäben nicht nachzuvollziehen
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HeinzGründel schrieb:
...
Alles sehr merkwürdig und nach bundesdeutschen Maßstäben nicht nachzuvollziehen


oh doch und das sogar noch in viel kürzeren maßstäben.

der ausstieg aus dem ausstieg aus dem ausstieg wurde von frau merkel auch über nacht vollzogen
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Und da haben wir noch noch einen neoliberalen Stammtischbruder ,-)

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/oskar-lafontaine-fordert-ende-des-euro-a-1043084.html
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HeinzGründel schrieb:
Vielleicht sollte man man anfangen ergebnisorientiert oder pragmatisch  zu denken und das  tun,  was am meisten Erfolg verspricht , um diesen unsäglichen Zustand schnellstmöglichst zu beenden

schonmal ein guter ansatz. irgendwo da draußen im internetz findet sich eine bildergalerie von der wirtschaftswoche, die die schuldenlast auf pro kopf runter gebrochen hat. dem zu folge sind die griechen eher so mittel unterwegs. das prob ist die wirtschaftsleistung, aber das juckt unseren [edit: beleidigung entfernt, Xaver08] nicht...

zum verhandlungsgeschick habsch meine meinung auch schon kund getan. mglw bekommt tsipras jetzt für ein 3. paket bessere konditionen, als er für die verlängerung des 2. bekommen hätte.

und mal n bissi unterhaltung gefällig?

http://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/jan-boehmermann-und-klaas-heufer-umlauf-lesen-sich-durch-deutsche-medien-ueber-griechenland-unsere-schoenen-deutschen-euros/
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HeinzGründel schrieb:
Und da haben wir noch noch einen neoliberalen Stammtischbruder ,-)
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/oskar-lafontaine-fordert-ende-des-euro-a-1043084.html
Ich werd verrückt.
Haben die Drogen genommen?
Herr Wagenknecht schrieb:
Der Euro ist schon gescheitert, wir dürfen uns da keinen Illusionen hingeben.
#
[quote=HeinzGründel]Und da haben wir noch noch einen neoliberalen Stammtischbruder ,-)

guter Mann der Oscar,hab ich schon immer gesagt.
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HeinzGründel schrieb:
Und da haben wir noch noch einen neoliberalen Stammtischbruder ,-)

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/oskar-lafontaine-fordert-ende-des-euro-a-1043084.html


Damit man nicht am Ende Lafontaine mit einem linken Intellektuellen verwechselt, hier mal einer zum Vergleich: http://www.zeit.de/kultur/2015-07/griechenland-kapitalismus-europa


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