Initiative Stadionausbau!

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chuky88 schrieb:

Mich würde ja mal interessieren, ob die Gewichtsersparnis beim Videowürfel auch Auswirkungen auf die Nutzbarkeit des Daches hat. Das sind ja dann 30Tonnen weniger Dauerlast für das Dach.

Was soll das denn für Auswirkungen haben? Beim Fußball darf der verschließbare Teil eh nicht verwendet werden, einzig Schalke darf sein Dach bei Abendspielen verschließen weil es wegen Ruhestörung ein Urteil gibt.
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🤦‍♂️Schande über mein Haupt. Das ist mir ganz entgangen. Sorry deshalb.
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Dirkinho schrieb:

DonGuillermo schrieb:

Dass sich die Stadt jetzt auch nur noch mit 10 statt wie ursprünglich geplant mit 30 Millionen Euro am Umbau beteiligen will, hat da echt einen ziemlich bitteren Beigeschmack.


Woher hast Du denn diese Info, dass die Stadt nun weniger Geld beisteuern möchte ?


Das stand mal in einem Artikel von Frankfurt Live.

https://www.frankfurt-live.com/eintracht-frankfurt-und-commerzbank-arena-118868.html

Allerdings werden da die Kosten für den Umbau auch mit 10 Millionen angegeben. Ich bezweifel das die Zahlen die da verwendet werden so stimmen.

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Genau diese Eckdaten standen zum damaligen Zeitpunkt aber in mehreren Medien. Teilweise wurde Frank sogar wörtlich zitiert, dass die Stadt selbst "nur" 10 Millionen Euro in den Ausbau steckt.

Jetzt ist natürlich die Frage, ob man sich überhaupt jemals auf das 30+30 Modell geeinigt hat. Ich habe jetzt mal ein bisschen Recherche betrieben. Dass die Eintracht 30 Millionen Euro in die Digitalisierung und die Stadt 30 Millionen Euro in den infrastrukturellen Ausbau steckt, war demnach wohl nur ein Vorschlag der Eintracht beziehungsweise die Vorstellung von Axel Hellmann, als es in die Verhandlungen mit der Stadt um den Umbau ging.

Am 31. Oktober wurden die Verhandlungen dann mit einem Letter of Intent grundsätzlich abgeschlossen. Da wurden die Eckdaten festgelegt, die später bekannt wurden.

Stellvertretend hierzu ein Artikel aus der FAZ (https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/eintracht-frankfurt-ist-kuenftig-herr-in-commerzbank-arena-16462210.html).

In diesem wird mit folgendem Satz darauf eingegangen, dass das 30+30 Modell wohl tatsächlich nur ein Vorschlag der Eintracht war und nie so mit der Stadt vereinbart wurde:

Die Eintracht ging in ihren Überlegungen, die sie der Stadt vorlegte, von jeweils rund 30 Millionen Euro für Beton und Digitalisierung aus.


Im Dezember äußerte sich dann Frank selbst zum Ausbau, weil zu diesem Zeitpunkt eine Magistratsvorlage eingereicht wurde, die von Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung abgesegnet werden musste.

Darin wurden dann neben den Grundsätzlichkeiten - dass die Eintracht Betreiber wird, zukünftig die Einnahmen aus Namenssponsoring, Catering etc. kassiert und das Stadion eben auf knapp 60.000 Zuschauer ausbaut - weitere Eckpunkte benannt. Die Kaltmiete liegt demnach bei 8 Millionen Euro pro Jahr, die Eintracht darf das Stadion an 300 Tagen im Jahr nutzen und dabei auch andere Veranstaltungen organisieren oder an Dritte untervermieten, die Stadt selbst behält eine Eigennutzungsquote von 20 Prozent und die Betriebskosten werden zu 90 Prozent von der Eintracht und zu 10 Prozent von der Stadt getragen.

Quelle ist hierbei die FNP (https://www.fnp.de/frankfurt/eintracht-frankfurt-sge-moechte-stadion-ausbauen-koennte-hsv-ueberholen-zr-13283236.html).

In diesem wird sich auch direkt auf Frank bezogen:

Der Ausbau kostet nach Franks Angaben rund zehn Millionen Euro.


Diese Zahlen wurden auch in einem Bericht von Stadionwelt (https://www.stadionwelt.de/news/19839/sportdezernent-aeussert-sich-zum-stadionausbau) so bestätigt.

Auch hier wird explizit Frank zitiert:

Der Sportdezernent der Stadt, Markus Frank, hat nun weitere Einzelheiten zur zukünftigen Ausrichtung bekanntgegeben. Demnach belaufen sich die Kosten für den Ausbau des Stadions von 51.500 auf rund 60.000 Plätze auf ca. zehn Millionen Euro. Diese werden von der Stadt übernommen, wobei der Verein im Gegenzug zukünftig acht Millionen Euro Kaltmiete zahlen soll.


Am 24. Januar hatte dann der Magistrat der Stadt die Vorlage über die Eckpunkte des Vertrages angenommen. Da wurden in einer offiziellen Pressemitteilung der Stadt wohl auch die zehn Millionen Beteiligungskosten der Stadt sowie die anderen Eckpunkte bestätigt. Als Quellen habe ich hierfür Berichte vom HR (https://www.hessenschau.de/sport/fussball/miete-nutzungsrechte-ausbaukosten-eintracht-soll-8-millionen-euro-stadionmiete-bezahlen,stadion-eintracht-nutzungsrechte-100.html) sowie dem Main-Riedberg Magazin (https://main-riedberg.de/eintracht-stadt-stadion-mietvertrag-steht/) gefunden.

Dort heißt es diesbezüglich
Die Stadt übernimmt ihrerseits die rund zehn Millionen Euro für die Kapazitätserweiterung der Arena.
beziehungsweise
Die Stadt Frankfurt am Main trägt die Kosten für die Kapazitätserweiterung der Arena in Höhe von rund 10 Millionen Euro [... ]


Und am 30. Juni wurden dann wenige Stunden vor Inkrafttreten des Vertrages ab dem 1. Juli die Verhandlungen endlich mit der Vertragsunterzeichnung abgeschlossen. Hier berichteten mit der FAZ (https://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/bundesliga/eintracht-frankfurt-und-die-stadt-unterschreiben-vertrag-ueber-stadionmiete-16840332.html), der FR (https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/eintracht-frankfurt-stadion-deutsche-bank-park-zr-90006324.html) und dem Kicker (https://www.kicker.de/778768/artikel) auch mehrere Medien darüber, ohne noch einmal einzeln auf die Kosten einzugehen.

Zuletzt gab es dann am 4. August noch Berichte, dass sich die Eintracht mit der Stadt wegen der aktuellen Lage in Nachverhandlungen auf einen Mietnachlass geeinigt hat. Demnach wird die Miete während der Zeit der Pandemie gemäß der Zuschauerzahl gestaffelt. Hier haben FAZ (https://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/bundesliga/bundesliga-eintracht-frankfurt-bekommt-mietnachlass-fuer-stadion-16888866.html) und FR (https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/leuchtturm-im-stadtwald-90017118.html) noch einmal berichtet.

Ich meine noch im Kopf zu haben, dass die Eintracht aber weiterhin mindestens 4 Millionen Euro (also die Hälfte der eigentlich vereinbarten Miete) pro Jahr bezahlen müsste - auch wenn in der kompletten kommenden Saison nicht ein einziger Zuschauer ins Stadion darf. Dazu konnte ich aber keine Quelle mehr finden. Insofern würde ich das nicht als gesicherte Information nehmen.

In einigen Berichten fand sich der Hinweis, dass tatsächlich auch perspektivisch die Ostkurve umgebaut beziehungsweise erweitert werden könnte. Damit würde dann auch die reine Sitzplatzkapazität für internationale Spiele auf knapp 54.000 Zuschauer ansteigen und damit könnten wir dann auch Finalspiele in den Europapokalwettbewerben austragen.

Im Zuge der Recherche bin ich diesbezüglich auch auf einen etwas älteren, aber sehr interessanten Artikel in der FR gestoßen (https://www.fr.de/frankfurt/commerzbank-org26634/zurueck-traumprojekt-stadion-11108491.html). Dort wurde mit Hans-Joachim Paap, dem Mann hinter dem Entwurf des Neubaus für die WM 2006, über die Umbaupläne der Eintracht gesprochen. Paap schätzte damals die Kosten des reinen Ausbaus auf 30 Millionen. In dem Bericht wird auch die Vorstellung der Eintracht aufgenommen, die ihrerseits für die Digitalisierung 30 Millionen in die Hand nehmen will. Paap hatte damals zusätzlich vorgeschlagen, die beiden Medientürme auf der Seite der Haupttribüne fertigzustellen. Die sollten ja ursprünglich für Werbung und Beleuchtung genutzt werden (beziehungsweise wurden auch hin und wieder kurzzeitig dafür genutzt?), aber die Commerzbank hatte sich wohl geweigert, dass auf den Türmen dauerhaft für ein anderes Unternehmen Werbung gemacht werden darf. Wäre tatsächlich wünschenswert, wenn die jetzt auch mal fertiggestellt und sinnvoll genutzt werden könnten.

Insofern komme ich zu dem Schluss, dass das 30+30 Modell wohl tatsächlich nur ein Vorschlag beziehungsweise die Vorstellung der Eintracht war, mit der man in die Verhandlungen gegangen ist. Tatsächlich gab es aber wohl nie eine Einigung, dass die Stadt 30 Millionen für den Ausbau beisteuert. Insofern hatte ich selbst das auch falsch in Erinnerung. Ist aber natürlich die Frage, ob die 10 Millionen tatsächlich realistisch sind, wenn sowohl die Eintracht als auch der ursprüngliche Architekt des Stadions während der Planungen für eine Machbarkeitsstudie mit 30 Millionen Euro kalkuliert haben. Das sind schließlich keine Amateure. Vielleicht ist es ja wie so häufig und die Kosten explodieren bei städtischen Bauprojekten im Vergleich zur ursprünglichen Planung. Solange wir uns mit der Stadt darauf geeinigt haben, dass sie die Kosten für den strukturellen Ausbau übernehmen und vertraglich nicht explizit festgehalten ist, dass die Stadt nur 10 Millionen für den Ausbau beisteuert, kann es uns recht sein. Ich gehe aber mal davon aus, dass sich die Eintracht diesbezüglich abgesichert hat und nicht am Ende selbst auf etwaigen Mehrkosten sitzenbleibt.
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chuky88 schrieb:

Mich würde ja mal interessieren, ob die Gewichtsersparnis beim Videowürfel auch Auswirkungen auf die Nutzbarkeit des Daches hat. Das sind ja dann 30Tonnen weniger Dauerlast für das Dach.

Was soll das denn für Auswirkungen haben? Beim Fußball darf der verschließbare Teil eh nicht verwendet werden, einzig Schalke darf sein Dach bei Abendspielen verschließen weil es wegen Ruhestörung ein Urteil gibt.
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propain schrieb:

Beim Fußball darf der verschließbare Teil eh nicht verwendet werden, einzig Schalke darf sein Dach bei Abendspielen verschließen weil es wegen Ruhestörung ein Urteil gibt.

Wir hatten aber schon Spiele mit geschlossenem Dach.
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Genau diese Eckdaten standen zum damaligen Zeitpunkt aber in mehreren Medien. Teilweise wurde Frank sogar wörtlich zitiert, dass die Stadt selbst "nur" 10 Millionen Euro in den Ausbau steckt.

Jetzt ist natürlich die Frage, ob man sich überhaupt jemals auf das 30+30 Modell geeinigt hat. Ich habe jetzt mal ein bisschen Recherche betrieben. Dass die Eintracht 30 Millionen Euro in die Digitalisierung und die Stadt 30 Millionen Euro in den infrastrukturellen Ausbau steckt, war demnach wohl nur ein Vorschlag der Eintracht beziehungsweise die Vorstellung von Axel Hellmann, als es in die Verhandlungen mit der Stadt um den Umbau ging.

Am 31. Oktober wurden die Verhandlungen dann mit einem Letter of Intent grundsätzlich abgeschlossen. Da wurden die Eckdaten festgelegt, die später bekannt wurden.

Stellvertretend hierzu ein Artikel aus der FAZ (https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/eintracht-frankfurt-ist-kuenftig-herr-in-commerzbank-arena-16462210.html).

In diesem wird mit folgendem Satz darauf eingegangen, dass das 30+30 Modell wohl tatsächlich nur ein Vorschlag der Eintracht war und nie so mit der Stadt vereinbart wurde:

Die Eintracht ging in ihren Überlegungen, die sie der Stadt vorlegte, von jeweils rund 30 Millionen Euro für Beton und Digitalisierung aus.


Im Dezember äußerte sich dann Frank selbst zum Ausbau, weil zu diesem Zeitpunkt eine Magistratsvorlage eingereicht wurde, die von Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung abgesegnet werden musste.

Darin wurden dann neben den Grundsätzlichkeiten - dass die Eintracht Betreiber wird, zukünftig die Einnahmen aus Namenssponsoring, Catering etc. kassiert und das Stadion eben auf knapp 60.000 Zuschauer ausbaut - weitere Eckpunkte benannt. Die Kaltmiete liegt demnach bei 8 Millionen Euro pro Jahr, die Eintracht darf das Stadion an 300 Tagen im Jahr nutzen und dabei auch andere Veranstaltungen organisieren oder an Dritte untervermieten, die Stadt selbst behält eine Eigennutzungsquote von 20 Prozent und die Betriebskosten werden zu 90 Prozent von der Eintracht und zu 10 Prozent von der Stadt getragen.

Quelle ist hierbei die FNP (https://www.fnp.de/frankfurt/eintracht-frankfurt-sge-moechte-stadion-ausbauen-koennte-hsv-ueberholen-zr-13283236.html).

In diesem wird sich auch direkt auf Frank bezogen:

Der Ausbau kostet nach Franks Angaben rund zehn Millionen Euro.


Diese Zahlen wurden auch in einem Bericht von Stadionwelt (https://www.stadionwelt.de/news/19839/sportdezernent-aeussert-sich-zum-stadionausbau) so bestätigt.

Auch hier wird explizit Frank zitiert:

Der Sportdezernent der Stadt, Markus Frank, hat nun weitere Einzelheiten zur zukünftigen Ausrichtung bekanntgegeben. Demnach belaufen sich die Kosten für den Ausbau des Stadions von 51.500 auf rund 60.000 Plätze auf ca. zehn Millionen Euro. Diese werden von der Stadt übernommen, wobei der Verein im Gegenzug zukünftig acht Millionen Euro Kaltmiete zahlen soll.


Am 24. Januar hatte dann der Magistrat der Stadt die Vorlage über die Eckpunkte des Vertrages angenommen. Da wurden in einer offiziellen Pressemitteilung der Stadt wohl auch die zehn Millionen Beteiligungskosten der Stadt sowie die anderen Eckpunkte bestätigt. Als Quellen habe ich hierfür Berichte vom HR (https://www.hessenschau.de/sport/fussball/miete-nutzungsrechte-ausbaukosten-eintracht-soll-8-millionen-euro-stadionmiete-bezahlen,stadion-eintracht-nutzungsrechte-100.html) sowie dem Main-Riedberg Magazin (https://main-riedberg.de/eintracht-stadt-stadion-mietvertrag-steht/) gefunden.

Dort heißt es diesbezüglich
Die Stadt übernimmt ihrerseits die rund zehn Millionen Euro für die Kapazitätserweiterung der Arena.
beziehungsweise
Die Stadt Frankfurt am Main trägt die Kosten für die Kapazitätserweiterung der Arena in Höhe von rund 10 Millionen Euro [... ]


Und am 30. Juni wurden dann wenige Stunden vor Inkrafttreten des Vertrages ab dem 1. Juli die Verhandlungen endlich mit der Vertragsunterzeichnung abgeschlossen. Hier berichteten mit der FAZ (https://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/bundesliga/eintracht-frankfurt-und-die-stadt-unterschreiben-vertrag-ueber-stadionmiete-16840332.html), der FR (https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/eintracht-frankfurt-stadion-deutsche-bank-park-zr-90006324.html) und dem Kicker (https://www.kicker.de/778768/artikel) auch mehrere Medien darüber, ohne noch einmal einzeln auf die Kosten einzugehen.

Zuletzt gab es dann am 4. August noch Berichte, dass sich die Eintracht mit der Stadt wegen der aktuellen Lage in Nachverhandlungen auf einen Mietnachlass geeinigt hat. Demnach wird die Miete während der Zeit der Pandemie gemäß der Zuschauerzahl gestaffelt. Hier haben FAZ (https://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/bundesliga/bundesliga-eintracht-frankfurt-bekommt-mietnachlass-fuer-stadion-16888866.html) und FR (https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/leuchtturm-im-stadtwald-90017118.html) noch einmal berichtet.

Ich meine noch im Kopf zu haben, dass die Eintracht aber weiterhin mindestens 4 Millionen Euro (also die Hälfte der eigentlich vereinbarten Miete) pro Jahr bezahlen müsste - auch wenn in der kompletten kommenden Saison nicht ein einziger Zuschauer ins Stadion darf. Dazu konnte ich aber keine Quelle mehr finden. Insofern würde ich das nicht als gesicherte Information nehmen.

In einigen Berichten fand sich der Hinweis, dass tatsächlich auch perspektivisch die Ostkurve umgebaut beziehungsweise erweitert werden könnte. Damit würde dann auch die reine Sitzplatzkapazität für internationale Spiele auf knapp 54.000 Zuschauer ansteigen und damit könnten wir dann auch Finalspiele in den Europapokalwettbewerben austragen.

Im Zuge der Recherche bin ich diesbezüglich auch auf einen etwas älteren, aber sehr interessanten Artikel in der FR gestoßen (https://www.fr.de/frankfurt/commerzbank-org26634/zurueck-traumprojekt-stadion-11108491.html). Dort wurde mit Hans-Joachim Paap, dem Mann hinter dem Entwurf des Neubaus für die WM 2006, über die Umbaupläne der Eintracht gesprochen. Paap schätzte damals die Kosten des reinen Ausbaus auf 30 Millionen. In dem Bericht wird auch die Vorstellung der Eintracht aufgenommen, die ihrerseits für die Digitalisierung 30 Millionen in die Hand nehmen will. Paap hatte damals zusätzlich vorgeschlagen, die beiden Medientürme auf der Seite der Haupttribüne fertigzustellen. Die sollten ja ursprünglich für Werbung und Beleuchtung genutzt werden (beziehungsweise wurden auch hin und wieder kurzzeitig dafür genutzt?), aber die Commerzbank hatte sich wohl geweigert, dass auf den Türmen dauerhaft für ein anderes Unternehmen Werbung gemacht werden darf. Wäre tatsächlich wünschenswert, wenn die jetzt auch mal fertiggestellt und sinnvoll genutzt werden könnten.

Insofern komme ich zu dem Schluss, dass das 30+30 Modell wohl tatsächlich nur ein Vorschlag beziehungsweise die Vorstellung der Eintracht war, mit der man in die Verhandlungen gegangen ist. Tatsächlich gab es aber wohl nie eine Einigung, dass die Stadt 30 Millionen für den Ausbau beisteuert. Insofern hatte ich selbst das auch falsch in Erinnerung. Ist aber natürlich die Frage, ob die 10 Millionen tatsächlich realistisch sind, wenn sowohl die Eintracht als auch der ursprüngliche Architekt des Stadions während der Planungen für eine Machbarkeitsstudie mit 30 Millionen Euro kalkuliert haben. Das sind schließlich keine Amateure. Vielleicht ist es ja wie so häufig und die Kosten explodieren bei städtischen Bauprojekten im Vergleich zur ursprünglichen Planung. Solange wir uns mit der Stadt darauf geeinigt haben, dass sie die Kosten für den strukturellen Ausbau übernehmen und vertraglich nicht explizit festgehalten ist, dass die Stadt nur 10 Millionen für den Ausbau beisteuert, kann es uns recht sein. Ich gehe aber mal davon aus, dass sich die Eintracht diesbezüglich abgesichert hat und nicht am Ende selbst auf etwaigen Mehrkosten sitzenbleibt.
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das mit den medientürmen finde ich sehr interessant, das hab ich vorher noch nie gelesen.
hatte immer was davon gehört das das entlüftung türmer sein sollen und mich gefragt wie das (technisch) funktionieren soll?

das sowohl coba als auch der stadion betreiber bei 400k gegeiert haben, obwohl die eintracht weit mehr als erwartet als stadionmiete in den 15y bezahlt hat bzw. die coba 15y die namensrechte hatte, spricht für sich...

finde die zwei türme in der aktuellen form echt potthässlich und schon dilletantisch das man die nicht wenigstens in eintracht farben "verschönert" oder als werbe türme benutzt um noch ein paar euros zu generieren.
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propain schrieb:

Beim Fußball darf der verschließbare Teil eh nicht verwendet werden, einzig Schalke darf sein Dach bei Abendspielen verschließen weil es wegen Ruhestörung ein Urteil gibt.

Wir hatten aber schon Spiele mit geschlossenem Dach.
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WuerzburgerAdler schrieb:

propain schrieb:

Beim Fußball darf der verschließbare Teil eh nicht verwendet werden, einzig Schalke darf sein Dach bei Abendspielen verschließen weil es wegen Ruhestörung ein Urteil gibt.

Wir hatten aber schon Spiele mit geschlossenem Dach.


Mir wurde bei der Stadionführung gesagt, das es ja auch eher ein "Sonnensegel" ist, und bei Regen wohl nicht geschlossen werden soll/darf, genauso wie bei Schnee, und dann auch nur in gewissen Monaten, usw.

Auf gut Deutsch: Fußballspiele mit "Sonnensegel" ist sehr unwahrscheinlich. Zumindest laut dem Führer, der uns das Stadion gezeigt hat.
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das mit den medientürmen finde ich sehr interessant, das hab ich vorher noch nie gelesen.
hatte immer was davon gehört das das entlüftung türmer sein sollen und mich gefragt wie das (technisch) funktionieren soll?

das sowohl coba als auch der stadion betreiber bei 400k gegeiert haben, obwohl die eintracht weit mehr als erwartet als stadionmiete in den 15y bezahlt hat bzw. die coba 15y die namensrechte hatte, spricht für sich...

finde die zwei türme in der aktuellen form echt potthässlich und schon dilletantisch das man die nicht wenigstens in eintracht farben "verschönert" oder als werbe türme benutzt um noch ein paar euros zu generieren.
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Habe hierzu noch einen alten Artikel aus der FAZ von 2007 gefunden (https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/stadion-soll-15-millionen-euro-mehr-einbringen-1492174.html). Die Medientürme dienen demnach wohl in der Tat auch der Be- und Entlüftung der Tribünengebäude, könnten aber eben auch als Werbefläche verwendet werden.

Ging aber wohl nicht nur um die Kosten von 400.000 Euro, sondern die Commerzbank wollte wie gesagt auch keine dauerhafte Werbung für ein anderes Unternehmen auf diesen Flächen haben. Laut Meinung der Commerzbank wäre damit ihr Namensrecht am Stadion beeinträchtigt worden, während die Stadiongesellschaft der Meinung war, dass die beiden Medientürme außerhalb des im Stadionvertrags geregelten Geländes lägen. Das Thema hat sich ja jetzt eh erledigt, weil im neuen Vertrag klar geregelt ist, dass die Deutsche Bank die Namensrechte des gesamten Geländes innehat und nicht nur des Stadions.

Ist dann halt die Frage, ob die Deutsche Bank Werbung für ein anderes Unternehmen akzeptiert, auf den Türmen zusätzliche Werbung für die Deutsche Bank gemacht wird oder man die Dinger beispielweise einfach verglast und dann in den Farben der Eintracht erstrahlen lässt. So macht das ja beispielsweise Köln an seinem Stadion. Oder es passiert - wie die letzten 15 Jahre - nichts. Wäre aber wünschenswert, wenn wir damit entweder weitere Einnahmen generieren (laut damaliger Schätzung der Stadiongesellschaft knapp eine Million Euro) oder die Türme zumindest in unseren Vereinsfarben gestalten könnten.
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Habe hierzu noch einen alten Artikel aus der FAZ von 2007 gefunden (https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/stadion-soll-15-millionen-euro-mehr-einbringen-1492174.html). Die Medientürme dienen demnach wohl in der Tat auch der Be- und Entlüftung der Tribünengebäude, könnten aber eben auch als Werbefläche verwendet werden.

Ging aber wohl nicht nur um die Kosten von 400.000 Euro, sondern die Commerzbank wollte wie gesagt auch keine dauerhafte Werbung für ein anderes Unternehmen auf diesen Flächen haben. Laut Meinung der Commerzbank wäre damit ihr Namensrecht am Stadion beeinträchtigt worden, während die Stadiongesellschaft der Meinung war, dass die beiden Medientürme außerhalb des im Stadionvertrags geregelten Geländes lägen. Das Thema hat sich ja jetzt eh erledigt, weil im neuen Vertrag klar geregelt ist, dass die Deutsche Bank die Namensrechte des gesamten Geländes innehat und nicht nur des Stadions.

Ist dann halt die Frage, ob die Deutsche Bank Werbung für ein anderes Unternehmen akzeptiert, auf den Türmen zusätzliche Werbung für die Deutsche Bank gemacht wird oder man die Dinger beispielweise einfach verglast und dann in den Farben der Eintracht erstrahlen lässt. So macht das ja beispielsweise Köln an seinem Stadion. Oder es passiert - wie die letzten 15 Jahre - nichts. Wäre aber wünschenswert, wenn wir damit entweder weitere Einnahmen generieren (laut damaliger Schätzung der Stadiongesellschaft knapp eine Million Euro) oder die Türme zumindest in unseren Vereinsfarben gestalten könnten.
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hab so das ungute gefühl das wie die letzten 15y nichts passieren wird.
das wäre durch aus eine frage die man hellman mal stellen könnte (forums treff?)
denn zu diesem thema hat er oder der verein sich noch garnicht geäußert ob da was geplant ist.

alles in allem gibt es von hellman sehr viele schwammige antworten...
was die digitalisierung angeht, was (genau) gehört da alles das?,
konzept mit der deutschen bank zur namensgebung "deutsche bank park" (was ist da genau geplant),
als auch zum stadionausbau an sich, da gibt es ja noch keine belastbaren (veröffentlichten) bilder, außer diesem einen waagen photoshop bild, das eigentlich mehr fragen aufwirft...

ich hätte mir immer noch gewünscht man würde das spielfeld absenken und die unterränge ost, west und gegen zum spielfeld hin verlängern, das gäbe locker weitere 3k+ plätze.
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hab so das ungute gefühl das wie die letzten 15y nichts passieren wird.
das wäre durch aus eine frage die man hellman mal stellen könnte (forums treff?)
denn zu diesem thema hat er oder der verein sich noch garnicht geäußert ob da was geplant ist.

alles in allem gibt es von hellman sehr viele schwammige antworten...
was die digitalisierung angeht, was (genau) gehört da alles das?,
konzept mit der deutschen bank zur namensgebung "deutsche bank park" (was ist da genau geplant),
als auch zum stadionausbau an sich, da gibt es ja noch keine belastbaren (veröffentlichten) bilder, außer diesem einen waagen photoshop bild, das eigentlich mehr fragen aufwirft...

ich hätte mir immer noch gewünscht man würde das spielfeld absenken und die unterränge ost, west und gegen zum spielfeld hin verlängern, das gäbe locker weitere 3k+ plätze.
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strassenapotheker schrieb:

das wäre durch aus eine frage die man hellman mal stellen könnte (forums treff?)
Es gibt einen Fred, in dem Du die Frage gerne vorlegen kannst.
strassenapotheker schrieb:

was die digitalisierung angeht, was (genau) gehört da alles das?,
Diese Frage existiert im o.g. Fred sinngemäß bereits.
strassenapotheker schrieb:

konzept mit der deutschen bank zur namensgebung "deutsche bank park" (was ist da genau geplant),
als auch zum stadionausbau an sich, da gibt es ja noch keine belastbaren (veröffentlichten) bilder, außer diesem einen waagen photoshop bild, das eigentlich mehr fragen aufwirft...

ich hätte mir immer noch gewünscht man würde das spielfeld absenken und die unterränge ost, west und gegen zum spielfeld hin verlängern, das gäbe locker weitere 3k+ plätze.
All das kannst Du ebenfalls gerne in Fragen formulieren und im o.g. Fred vorlegen
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propain schrieb:

Beim Fußball darf der verschließbare Teil eh nicht verwendet werden, einzig Schalke darf sein Dach bei Abendspielen verschließen weil es wegen Ruhestörung ein Urteil gibt.

Wir hatten aber schon Spiele mit geschlossenem Dach.
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WuerzburgerAdler schrieb:

propain schrieb:

Beim Fußball darf der verschließbare Teil eh nicht verwendet werden, einzig Schalke darf sein Dach bei Abendspielen verschließen weil es wegen Ruhestörung ein Urteil gibt.

Wir hatten aber schon Spiele mit geschlossenem Dach.

Ich weiß, war ja da. Aber das war bevor man bei der DFL sagte das Fußball kein Hallensport ist.
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https://www.instagram.com/deutschebankpark/
neue bilder in der live story!

der würfel sieht schon ganz nice aus.
hat auch eine gute umfang wie man jetzt erkennen kann.

ich frag mich wieso die nicht zuerst das gelb an der aufhängung übermalt und dann mit dem aufbau angefangen haben
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WuerzburgerAdler schrieb:

propain schrieb:

Beim Fußball darf der verschließbare Teil eh nicht verwendet werden, einzig Schalke darf sein Dach bei Abendspielen verschließen weil es wegen Ruhestörung ein Urteil gibt.

Wir hatten aber schon Spiele mit geschlossenem Dach.

Ich weiß, war ja da. Aber das war bevor man bei der DFL sagte das Fußball kein Hallensport ist.
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OK, das ist an mir vorbeigegangen.
Eigentlich eine Frechheit, dass ich da nicht konsultiert wurde.
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der Würfel sieht auf den Bildern echt brutal aus, obwohl er ja noch nichtmal fertig ist.

Hoffe inständig, dass das Gitter schwarz wird, ansonsten stürze ich in eine tiefe Depression...
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OK, das ist an mir vorbeigegangen.
Eigentlich eine Frechheit, dass ich da nicht konsultiert wurde.
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WuerzburgerAdler schrieb:

OK, das ist an mir vorbeigegangen.
Eigentlich eine Frechheit, dass ich da nicht konsultiert wurde.


Streng genommen steht dennoch nirgendwo, dass es verboten ist. Der Schiedsrichter entscheidet am Ende und die sind zumindest angehalten, das Spiel im "Freien" stattfinden zu lassen.
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der Würfel sieht auf den Bildern echt brutal aus, obwohl er ja noch nichtmal fertig ist.

Hoffe inständig, dass das Gitter schwarz wird, ansonsten stürze ich in eine tiefe Depression...
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LaAguila1985 schrieb:

Hoffe inständig, dass das Gitter schwarz wird, ansonsten stürze ich in eine tiefe Depression...
Welches Gitter meinst Du?
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LaAguila1985 schrieb:

Hoffe inständig, dass das Gitter schwarz wird, ansonsten stürze ich in eine tiefe Depression...
Welches Gitter meinst Du?
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die "Halterung" für das Stadiondach oberhalb des Videowürfels. Ist jetzt noch Gelb aber soll schwarz werden.
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die "Halterung" für das Stadiondach oberhalb des Videowürfels. Ist jetzt noch Gelb aber soll schwarz werden.
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Puuuhhh. Gott sei Dank.
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die "Halterung" für das Stadiondach oberhalb des Videowürfels. Ist jetzt noch Gelb aber soll schwarz werden.
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LaAguila1985 schrieb:

... jetzt noch Gelb aber soll schwarz werden.        


Je eher der letzte unnötige gelbe Farbtupfer entfernt wird, desto besser ist es.  
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https://www.instagram.com/deutschebankpark/

der würfel ist jetzt komplett, sehr feines teil!
die halterung ist jetzt auch schwarz.

in der live story sieht man, das gerade noch tests gemacht werden
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https://www.instagram.com/deutschebankpark/

der würfel ist jetzt komplett, sehr feines teil!
die halterung ist jetzt auch schwarz.

in der live story sieht man, das gerade noch tests gemacht werden
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wow, das ging jetzt aber schnell. Damit hätte ich nicht gerechnet, dass das heute alles schon fertig ist. Respekt an die Verantwortlichen!
Sieht richtig fein aus das Teil. Auch mit der schwarzen Halterung kommt das nochmal viel, viel besser von der Optik.
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also die "Münder" bzw. Blocköffnungen sind weiß gestrichen worden. Sieht man auf Instagram.

Habe heute beim Testspiel in Amsterdam eine interessante Beobachtung gemacht bei der Amsterdam Arena. Die haben im Zuge des Umbaus des Stadions die größen Öffnungen in den Ecken mehr oder weniger fast zu gemacht und es sieht nun dadurch noch viel besser aus. Vielleicht wäre das bei uns auch mölich. Nebeneffekt wäre, dass man noch mehr Plätze generiert. Des Weiteren wäre ja auf der Haupt und Gegentribüne noch die eine oder andere Reihe ganz unten noch möglich....glaube jedoch, dass man leider dort nichts ändert im Zuge unseres Umbaus.

Ich werde gerne eines besseren belehrt...


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