Die Koalitionsverhandlungen sind gescheitert...

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Neuwahlen wären glaube ich nicht gut (Beispiel wegen Thema Kandidaten) und eine GroKo wäre auch nicht gut.
Das scheitern von Jamaika ist aus meiner Sicht, das dümmste was der SPD passieren konnte.
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naja, erst scheitert jamaika, dann scheitert groko, dann wird vlt ja doch nochmal etwas weiter sondiert. jedenfalls sagt der eine so, der andere so...

"Eines ist doch klar: Scheitert die GroKo, haben wir eine andere Lage", sagte Kubicki den Zeitungen des RND

Kubicki schließt neue Jamaika-Sondierungen nicht aus (tagesspiegel)
FDP-Vize Wolfgang Kubicki: "Wir sind schließlich keine Dogmatiker". FDP-Chef Christian Lindner: Kubicki ist "wohl falsch interpretiert worden".
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Die dürfen gerne noch weiter sondieren, jeder mit jedem Gespräche führen, vorverhandeln, prüfen und dieses und jenes abwarten. Meinetwegen bis Ostern übernächstes Jahr. Und dann Neuwahlen mit richtigem Wahlkampf im Vorfeld ...

Wenn die Regierung nicht ganz so handlungsfähig ist wie in den letzten Jahren, halte ich das für ganz erholsam. Ich erwarte nicht, dass dies für diejenigen, die hart arbeiten und sich an die Regeln halten, von Nachteil ist. Eher im Gegenteil.

Der Bundestag ist übrigens voll handlungsfähig.
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Mainhattener schrieb:

Mich überzeugt jetzt aktuell auch keiner.


Es fällt auch wirklich niemand mehr bei der SPD besonders auf, den man eine tragende Rolle zutrauen könnte. Was übrigens auch für die CDU gilt. Dort positioniert sich nach meiner Meinung nach Klöckner immer offensiver, die es aber nicht mal geschafft hat RLP zu gewinnen.

Bouffier? Da wären mir noch vor ein paar Jahren die Fußnägel alleine beim Gedanken abgefallen. Seit dem der aber schwarzgrüner MP ist, fällt der mir nicht mehr sonderlich auf. Also nicht negativ.

Bei der Suche nach SPD-Leuten für die Zukunft, fallen mir also zwei CDU-Namen ein. Das zeigt doch schon das ganze Dilemma...
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meine Personal Tipps für die Zukunft
CDU: spätestens 2021 Kramp-Karrenberger (Saar MP), Klöckner und insbes. Spahn sehe ich eher später an der Reihe.
SPD: wird auf Nahles oder Schwesig hinauslaufen, Scholz ist durch die G20 Sache deutlich angeschlagen, kann seinen Ehrgeiz auch nicht einschätzen.

Aber dies ist erstmal Zukunftsmusik, kurzfristig sehe ich bis Ostern ca. eine erneute GroKo auf uns zukommen
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der SPD Parteitag stimmt ergebnisoffene Gespräche mit CDU/CSU zu. Ich bin gespannt wann die neue GroKo stehen wird. Dass Herr Schulz noch so fest im Sattel sitzt, wundert mich, aber in der jetzigen Situation nochmal das Spitzenpersonal auszutauschen?
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der SPD Parteitag stimmt ergebnisoffene Gespräche mit CDU/CSU zu. Ich bin gespannt wann die neue GroKo stehen wird. Dass Herr Schulz noch so fest im Sattel sitzt, wundert mich, aber in der jetzigen Situation nochmal das Spitzenpersonal auszutauschen?
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Tafelberg schrieb:

der SPD Parteitag stimmt ergebnisoffene Gespräche mit CDU/CSU zu. Ich bin gespannt wann die neue GroKo stehen wird. Dass Herr Schulz noch so fest im Sattel sitzt, wundert mich, aber in der jetzigen Situation nochmal das Spitzenpersonal auszutauschen?

guten morgen tafelberg. mein grossvater meinte immer, gutes personal ist schwer zu finden. damit kann er recht gehabt haben, wenn ich mir das spitzenpersonal der spd anhöre:
https://m.youtube.com/watch?v=VZ_I4itIBJY&time_continue=6

anklicken auf eigene gefahr.
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meine Personal Tipps für die Zukunft
CDU: spätestens 2021 Kramp-Karrenberger (Saar MP), Klöckner und insbes. Spahn sehe ich eher später an der Reihe.
SPD: wird auf Nahles oder Schwesig hinauslaufen, Scholz ist durch die G20 Sache deutlich angeschlagen, kann seinen Ehrgeiz auch nicht einschätzen.

Aber dies ist erstmal Zukunftsmusik, kurzfristig sehe ich bis Ostern ca. eine erneute GroKo auf uns zukommen
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Tafelberg schrieb:


SPD: wird auf Nahles oder Schwesig hinauslaufen, Scholz ist durch die G20 Sache deutlich angeschlagen, kann seinen Ehrgeiz auch nicht einschätzen.




Also mit der Nahles tun die sich auch keinen Gefallen. Die müsste erstmal überlegen bevor sie was sagt. Die Äußerung nach der Wahl ( ab morgen gibt es auf die Fresse ) oder die Rede gestern auf dem Parteitag ( Bätschi,Bätschi) Kommt mir irgendwie wie ein protziges Kind vor. Bekomme ich nicht das was ich will, dann schmeiße ich mich auf den Boden und schreie bis ich keine Luft mehr bekomme.
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Tafelberg schrieb:

der SPD Parteitag stimmt ergebnisoffene Gespräche mit CDU/CSU zu. Ich bin gespannt wann die neue GroKo stehen wird. Dass Herr Schulz noch so fest im Sattel sitzt, wundert mich, aber in der jetzigen Situation nochmal das Spitzenpersonal auszutauschen?

guten morgen tafelberg. mein grossvater meinte immer, gutes personal ist schwer zu finden. damit kann er recht gehabt haben, wenn ich mir das spitzenpersonal der spd anhöre:
https://m.youtube.com/watch?v=VZ_I4itIBJY&time_continue=6

anklicken auf eigene gefahr.
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Hab ja auch ein paar Mal gesagt, die haben bei der SPD einfach keine Kandidaten und ich bezweifel dass es in einer neuen GroKo besser wird, da sitzen dann die selben wieder auf ihren Posten.
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Hab ja auch ein paar Mal gesagt, die haben bei der SPD einfach keine Kandidaten und ich bezweifel dass es in einer neuen GroKo besser wird, da sitzen dann die selben wieder auf ihren Posten.
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Mainhattener schrieb:

Hab ja auch ein paar Mal gesagt, die haben bei der SPD einfach keine Kandidaten

hat der Hassknecht auch schon festgestellt: https://www.youtube.com/watch?v=QjL5lNjVtJ4
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Etwas haben die Sondierer immerhin geschafft.

"Jamaika-Aus" wurde ganz aktuell zum Wort des Jahres 2017 gewählt.

Glückwunsch

spiegel-online

"Jamaika-Aus" ist das Wort des Jahres 2017. Das gab die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) bekannt. Der Begriff stehe nicht nur für die schwierige Regierungsbildung, sondern sei auch sprachlich interessant.


Der Name des Staats Jamaika habe in Deutschland eine neue Bedeutung bekommen, weil die Farben seiner Flagge für die (gescheiterte) schwarz-gelb-grüne Koalition stünden. Außerdem sei die Aussprache eingedeutscht worden. Mit dem Zusatz "Aus" werde umgangssprachlich auf das erfolglose Ende der Sondierungsgespräche zwischen CDU, CSU, FDP und Grünen verwiesen.
Auf dem zweiten Platz landete "Ehe für alle", dahinter "#MeToo". In die Liste schaffen es Begriffe, die nach dem Urteil der Sprachexperten für 2017 gesellschaftlich und politisch besonders relevant sind. Die Häufigkeit des Wortes ist weniger entscheidend.
Es geht vielmehr um seine Signifikanz, Popularität und sprachliche Qualität. Die Expertenjury wertet mehrere Tausend Fundstellen in Medien und externe Vorschläge aus, um aus den zehn wichtigsten Wörtern des Jahres eine Rangliste zu erstellen. Eine Wertung oder Empfehlung ist damit aber nicht verbunden.
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Etwas haben die Sondierer immerhin geschafft.

"Jamaika-Aus" wurde ganz aktuell zum Wort des Jahres 2017 gewählt.

Glückwunsch

spiegel-online

"Jamaika-Aus" ist das Wort des Jahres 2017. Das gab die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) bekannt. Der Begriff stehe nicht nur für die schwierige Regierungsbildung, sondern sei auch sprachlich interessant.


Der Name des Staats Jamaika habe in Deutschland eine neue Bedeutung bekommen, weil die Farben seiner Flagge für die (gescheiterte) schwarz-gelb-grüne Koalition stünden. Außerdem sei die Aussprache eingedeutscht worden. Mit dem Zusatz "Aus" werde umgangssprachlich auf das erfolglose Ende der Sondierungsgespräche zwischen CDU, CSU, FDP und Grünen verwiesen.
Auf dem zweiten Platz landete "Ehe für alle", dahinter "#MeToo". In die Liste schaffen es Begriffe, die nach dem Urteil der Sprachexperten für 2017 gesellschaftlich und politisch besonders relevant sind. Die Häufigkeit des Wortes ist weniger entscheidend.
Es geht vielmehr um seine Signifikanz, Popularität und sprachliche Qualität. Die Expertenjury wertet mehrere Tausend Fundstellen in Medien und externe Vorschläge aus, um aus den zehn wichtigsten Wörtern des Jahres eine Rangliste zu erstellen. Eine Wertung oder Empfehlung ist damit aber nicht verbunden.
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Eine wirklich wertschöpfende Arbeit.
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Tafelberg schrieb:


SPD: wird auf Nahles oder Schwesig hinauslaufen, Scholz ist durch die G20 Sache deutlich angeschlagen, kann seinen Ehrgeiz auch nicht einschätzen.




Also mit der Nahles tun die sich auch keinen Gefallen. Die müsste erstmal überlegen bevor sie was sagt. Die Äußerung nach der Wahl ( ab morgen gibt es auf die Fresse ) oder die Rede gestern auf dem Parteitag ( Bätschi,Bätschi) Kommt mir irgendwie wie ein protziges Kind vor. Bekomme ich nicht das was ich will, dann schmeiße ich mich auf den Boden und schreie bis ich keine Luft mehr bekomme.
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Eintracht23 schrieb:

Also mit der Nahles tun die sich auch keinen Gefallen. Die müsste erstmal überlegen bevor sie was sagt. Die Äußerung nach der Wahl ( ab morgen gibt es auf die Fresse ) oder die Rede gestern auf dem Parteitag ( Bätschi,Bätschi) Kommt mir irgendwie wie ein protziges Kind vor.

Also, mit der passenden Musik drunter, wird das Bätschi richtig groovy um nicht zu sagen geradezu funky:

https://twitter.com/radioeins/status/939148902674071552

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http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-12/grosse-koalition-angela-merkel-cdu-spd-sondierungen?cid=16947270#cid-16947270

Vor Beginn der Sondierungsgespräche mit der SPD hat Bundeskanzlerin Angela Merkel erneut betont, dass sie nicht über Alternativen zu einer großen Koalition verhandeln will. Die CDU-Vorsitzende sagte, für sie komme nur eine erneute große Koalition infrage. Modelle einer Minderheitsregierung schloss die Kanzlerin aus.  
[...]
Solche Modelle waren nach den Worten Merkels in einer Sitzung des CDU-Bundesvorstands am Montag aber überhaupt kein Thema. In der Union bestehe Einigkeit darüber, dass die Bildung einer stabilen Regierung "gut und wichtig für Deutschland" sei. Verständigen sich Union und Sozialdemokraten in den Sondierungen nicht auf eine erneute Koalition, "dann wäre die SPD nicht der privilegierte Partner und dann würde man sich vollkommen neu als Union orientieren müssen", sagte die CDU-Vorsitzende.


Bemerkenswerte Aussagen der Kanzlerin. Das bedeutet, dass man der SPD gleich mal ihren Parteitagsbeschluss, "ergebnisoffen" zu verhandeln, grinsend vor deren Augen zerreisst. Und ihr gleichzeitig schon mal die traditionelle Deppenrolle in der GroKo ankündigt. Es scheint, die Bundestagswahl hat bei der CDU und Merkel im Speziellen überhaupt kein Fünkchen Erkenntnis gebracht. Die machen einfach weiter als wäre nichts gewesen.
Wenn die SPD da mitmacht, dann kann ihnen eh keiner mehr helfen.
Und am Ende klingt die Ankündigung, beim Scheitern einer GroKo "sich vollkommen neu als Union orientieren" zu wollen, fast wie eine Drohung. Denn dann bleibt nach Lage der Sitzverteilung eigentlich nur die Orientierung in Richtung Himmelbraun...
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Wenn die SPD sich nicht endgültig zerlegen will, wird sie da nicht mitspielen dürfen.
Die SPD ist ja so zusagen der Klügere der nachgegeben hat und doch noch mit der CDU gesprochen hat bzw. wird.
Jetzt müssen sie auch die Klügeren sein und ihren Kurs weiterführen den sie eingeschlagen haben oder wollten, die SPD MUSS sich erneuern und mit dem totalen folgen der Kanzlerin wird dies nicht passieren.
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Wenn die SPD sich nicht endgültig zerlegen will, wird sie da nicht mitspielen dürfen.
Die SPD ist ja so zusagen der Klügere der nachgegeben hat und doch noch mit der CDU gesprochen hat bzw. wird.
Jetzt müssen sie auch die Klügeren sein und ihren Kurs weiterführen den sie eingeschlagen haben oder wollten, die SPD MUSS sich erneuern und mit dem totalen folgen der Kanzlerin wird dies nicht passieren.
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Bin voll deiner Meinung - das wäre das Armutszeugnis schlechthin da mitzumachen!
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Lindner siniert über eine Jamaika Koalition nach einer möglichen Neuwahl, da ja CSU und Grüne sich personell aufgestellt haben.

Dieser Affenzirkus in der Berliner Politik ist absurd

http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_82941126/fdp-chef-christian-lindner-denkt-wieder-ueber-jamaika-buendnis-nach.html
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Lindner siniert über eine Jamaika Koalition nach einer möglichen Neuwahl, da ja CSU und Grüne sich personell aufgestellt haben.

Dieser Affenzirkus in der Berliner Politik ist absurd

http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_82941126/fdp-chef-christian-lindner-denkt-wieder-ueber-jamaika-buendnis-nach.html
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Darüber hätte ich heute auch beinahe meinen Kaffee verschüttet.
Was glauben die eigentlich, was die da tun? Nach der nächsten Wahl gleich nochmal das selbe Fiasko? Regierungsbildung als Selbstzweck?

Ich will jetzt langsam mal eine handlungsfähige Regierung sehen. Die hat nämlich Dinge zu erledigen, die hunderte Millionen Menschen betreffen.
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Darüber hätte ich heute auch beinahe meinen Kaffee verschüttet.
Was glauben die eigentlich, was die da tun? Nach der nächsten Wahl gleich nochmal das selbe Fiasko? Regierungsbildung als Selbstzweck?

Ich will jetzt langsam mal eine handlungsfähige Regierung sehen. Die hat nämlich Dinge zu erledigen, die hunderte Millionen Menschen betreffen.
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über Politkverdruss braucht man sich dann nicht zu wundern
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Der Demokratie überschüssig; es braucht wieder eine starke Hand!
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Der Demokratie überschüssig; es braucht wieder eine starke Hand!
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Ffm60ziger schrieb:

es braucht wieder eine starke Hand!



bitte nicht


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