Die Koalitionsverhandlungen sind gescheitert...

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Den Gegnern von Glyphosat geht es in erster Linie gar nicht um die Krebsgefahr. Alle Herbizide, Insektizide, Fungizide, Pestizide sind in hohem Maße gesundheitsschädlich und artenfeindlich, ebenso wie sie überflüssig sind. Es gibt im ökologischen Land- und auch Weinbau inzwischen sehr intelligente Lösungen, mit Schädlingen und Unkraut auch ohne Gifte fertig zu werden.

So lange Ernährung aber eine Industrie ist, die billiges, qualitativ minderwertiges Essen (ohne Nährstoffe, Vitamine, Minerale etc.) in möglichst großen Mengen produzieren will und wir alle eine Lebensmittelvernichtungsquote von mehr als 70 % schulterzuckend in Kauf nehmen, wird das Artensterben, die Verseuchung von Böden und Wasser sowie die weitere Zunahme von Zivilisations- und ernährungsbedingten Krankheiten und Todesfällen nicht enden.

Das Bienensterben ist vermutlich ein letztes, eindringliches Warnsignal an die Menschen.
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Ich fand es schon zu Kohl-Zeiten nicht vorteilhaft, dass ein Kanzler sechzehn Jahre derselbe ist.
Frau Merkel geht jetzt ebenfalls ins 13.-16. Jahr. Das ist eindeutig zu lange; liegt natürlich auch an der CDU.
Vielleicht sollte man Kanzleramtszeiten auf zwei Wahlperioden beschränken.
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ein wie ich finde, nach lesen des artikels, interessanter blickwinkel auf das thema glysophat. und ja stefank du darfst gerne wieder den autor und die zeitung in frage stellen.
aus der sz:
http://www.sueddeutsche.de/wissen/landwirtschaft-die-neuzulassung-von-glyphosat-ist-richtig-1.3769325
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Dulcolax schrieb:

ein wie ich finde, nach lesen des artikels, interessanter blickwinkel auf das thema glysophat. und ja stefank du darfst gerne wieder den autor und die zeitung in frage stellen.

Über die Süddeutsche  lässt sich nur sagen, dass sie eine der konservativen deutschen Qualitätszeitungen ist. Den Autor muss ich allerdings sehr in Frage stellen, es scheint mir sogar so zu sein, dass er in Wirklichkeit eine Autorin ist.
Und der interessante Blickwinkel besteht vor allem darin, über die Nichtexistenz von besseren chemischen Altenativen zu Glyphosat völlig die Wahrheit zu sagen. Um daraus allerdings ein Argument pro Glyphosat zu drechseln, braucht es schon des Tricks, die nichtchemischen Alternativen einfach zu verschweigen: https://www.global2000.at/glyphosat-alternativen-landwirtschaft
Wer also seine politischen Auffassungen bestätigt sehen will und an Fakten weniger interessiert ist, ist mit dem Artikel sehr gut bedient.
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Dulcolax schrieb:

ein wie ich finde, nach lesen des artikels, interessanter blickwinkel auf das thema glysophat. und ja stefank du darfst gerne wieder den autor und die zeitung in frage stellen.

Über die Süddeutsche  lässt sich nur sagen, dass sie eine der konservativen deutschen Qualitätszeitungen ist. Den Autor muss ich allerdings sehr in Frage stellen, es scheint mir sogar so zu sein, dass er in Wirklichkeit eine Autorin ist.
Und der interessante Blickwinkel besteht vor allem darin, über die Nichtexistenz von besseren chemischen Altenativen zu Glyphosat völlig die Wahrheit zu sagen. Um daraus allerdings ein Argument pro Glyphosat zu drechseln, braucht es schon des Tricks, die nichtchemischen Alternativen einfach zu verschweigen: https://www.global2000.at/glyphosat-alternativen-landwirtschaft
Wer also seine politischen Auffassungen bestätigt sehen will und an Fakten weniger interessiert ist, ist mit dem Artikel sehr gut bedient.
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danke. auf dich ist verlass
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danke. auf dich ist verlass
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jetzt wäre es aber dochmal an der zeit nicht nur feststellung persönlicher natur und fragen im sinne von "und was ist mit... " zu stellen, sondern sich mal mit der sache auseinanderzusetzen.

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edmund schrieb:

Haliaeetus schrieb:

edmund schrieb:

Was für ein rechter Quark hier gerührt wird.

Bei Quark gehe ich konform. Das Verhalten von Schmidt ist alles andere als vertrauensbildend im Hinblick auf eine mögliche neue Groko. Aber wieso rechts? Hätte ein Linker dieselbe Aussage getroffen, wäre sie genauso dumm bzw. provokant gewesen. Darauf in rechts-links-Manier anzuspringen halte ich übrigens für reichlich blöde. Der Provokateur wird sich ins Fäustchen lachen.

Ich bezog mich auf die Beiträge von sm71 und mj, nicht auf Herrn Schmidt  

Und ich mich auf Deinen, mit dem Du ja auf emjott geantwortet hattest: der hatte Unsinn geschrieben, denn natürlich ist das Verhalten von Schmidt jede Aufregung wert, da es mit allen Prinzipien bricht, eine Arroganz und Ignoranz zutage treten lässt, die andere Meinungen per se herabwürdigt und geringer wertet und zuletzt alle Gepflogenheiten mit Füßen tritt ... selbst innerhalb der eigenen Partei, innerhalb der Fraktion sowieso gehört das thematisiert und entsprechende Konsequenzen gezogen ... vor allem wenn dann der nächste Dünnbrettbohrer noch auf denselben Zug aufspringt (ich rede von Dobrindt).
Und bei Spielmacher71 kann ich beim besten Willen nicht erkennen, inwiefern der hier rechten Quark geäußert haben sollte.
edmund schrieb:

.... Stöckchen....                                              

Mir egal, ob Stöckchen oder selbst Unsinn. Provokationen müssen nicht sein. Unsachlich wars nämlich in jedem Fall.
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Haliaeetus schrieb:


edmund schrieb:

.... Stöckchen....                                              

Mir egal, ob Stöckchen oder selbst Unsinn. Provokationen müssen nicht sein. Unsachlich wars nämlich in jedem Fall.

Lieber Haliaeetus,
ich wundere mich, dass ich offenbar augenblicklich nicht in der Lage zu sein scheine, mich so präzise auszudrücken, dass es allgemeinverständlich wird.
Mir liegt allerdings in der Regel daran, verstanden zu werden.
Daher jetzt doch.
Ich bezog mich mit "Stöckchen " auf folgenden Post:

"Dortelweil-Adler schrieb:

Es ist sehr schwer etwas zu schreiben das nicht rechts von Edmund ist

DA
"

Da hielt der User DA mir nun ein Stöckchen hin, über das ich nicht springen wollte, jetzt mache ich es der Verständlichkeit wegen doch.
Ganz kurz: Wer meine Posts liest, erkennt schnell, dass ich ein grünlinksliberaler Verfassungspatriot bin - da ist noch viel Platz nach links...
Wahrscheinlich erscheine ich manchen, die sich für links halten, als Revisionist, als Agent des Klassenfeindes dazu.
Dass ich so flachen Rechten - wie manchen hier - nicht immer entgegne, mag man mir verzeihen.
Im übrigen sind mir kluge Konservative bedeutend lieber als dumme Linke.
Schönen Tag der ganzen Runde
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Haliaeetus schrieb:


edmund schrieb:

.... Stöckchen....                                              

Mir egal, ob Stöckchen oder selbst Unsinn. Provokationen müssen nicht sein. Unsachlich wars nämlich in jedem Fall.

Lieber Haliaeetus,
ich wundere mich, dass ich offenbar augenblicklich nicht in der Lage zu sein scheine, mich so präzise auszudrücken, dass es allgemeinverständlich wird.
Mir liegt allerdings in der Regel daran, verstanden zu werden.
Daher jetzt doch.
Ich bezog mich mit "Stöckchen " auf folgenden Post:

"Dortelweil-Adler schrieb:

Es ist sehr schwer etwas zu schreiben das nicht rechts von Edmund ist

DA
"

Da hielt der User DA mir nun ein Stöckchen hin, über das ich nicht springen wollte, jetzt mache ich es der Verständlichkeit wegen doch.
Ganz kurz: Wer meine Posts liest, erkennt schnell, dass ich ein grünlinksliberaler Verfassungspatriot bin - da ist noch viel Platz nach links...
Wahrscheinlich erscheine ich manchen, die sich für links halten, als Revisionist, als Agent des Klassenfeindes dazu.
Dass ich so flachen Rechten - wie manchen hier - nicht immer entgegne, mag man mir verzeihen.
Im übrigen sind mir kluge Konservative bedeutend lieber als dumme Linke.
Schönen Tag der ganzen Runde
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edmund schrieb:

Im übrigen sind mir kluge Konservative bedeutend lieber als dumme Linke.


Mir auch!
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Jetzt mal ehrlich glaubt hier ernsthaft jemand Schmidt hat das im Alleingang gemacht? Das Thema ist doch nicht erst seit heute auf dem Tisch und wurde garantiert schon des öfteren besprochen. Die Lobby Arbeit dahinter hat ja auch nicht erst gestern stattgefunden.

Schmidt wird jetzt einfach das Bauernopfer sein und der Rest der CSU/CDU wird sagen man wusste davon nichts.
Das ganze währe wahrscheinlich kein Problem geworden wenn die Regierung schon stehen würde aber so hat halt der Zeitplan nicht mehr gepasst.

Der Fall zeigt für mich mal wieder sehr gut wie viel Einfluss die Wirtschaft auf die Politik hat.
Man sollte dazu immer im Hinterkopf behalten das es im Bundestag mehr Dauerakkreditierung von Lobbyisten als von Abgeordneten gibt.

Ich hoffe das dieses Thema wieder etwas Fahrt in Richtung verbindliches Lobbyregister bringt.
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crasher1985 schrieb:

Der Fall zeigt für mich mal wieder sehr gut wie viel Einfluss die Wirtschaft auf die Politik hat.

Was du meinst, das der Fall zeigt das sich Parteispenden lohnen. Für Geld machen unsere Politiker alles, dabei ist es denen scheißegal wie schlecht es für Umwelt und Menschen ist.
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einen eigenen CSU Thread will ich nicht aufmachen, passt aber dennoch hier:
Seehofer hält sich anscheinend für unersetzbar und will/soll PV bleiben. Ich rechne damit, dass er in einer neuen Regierung -an der wird ja die CSU mit ihrem eigenwilligen Charme beteiligt sein- einen wichtigen Posten bekommt (Finanz- oder Wirtschaftsminister). Söder wird neuer bayr. MP, da kommt Freude auf
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einen eigenen CSU Thread will ich nicht aufmachen, passt aber dennoch hier:
Seehofer hält sich anscheinend für unersetzbar und will/soll PV bleiben. Ich rechne damit, dass er in einer neuen Regierung -an der wird ja die CSU mit ihrem eigenwilligen Charme beteiligt sein- einen wichtigen Posten bekommt (Finanz- oder Wirtschaftsminister). Söder wird neuer bayr. MP, da kommt Freude auf
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Tafelberg schrieb:

Seehofer hält sich anscheinend für unersetzbar und will/soll PV bleiben.

Find ich gut, da kann er den Laden noch mehr an die Wand fahren.
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Ich fand es schon zu Kohl-Zeiten nicht vorteilhaft, dass ein Kanzler sechzehn Jahre derselbe ist.
Frau Merkel geht jetzt ebenfalls ins 13.-16. Jahr. Das ist eindeutig zu lange; liegt natürlich auch an der CDU.
Vielleicht sollte man Kanzleramtszeiten auf zwei Wahlperioden beschränken.
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Attila67 schrieb:

Ich fand es schon zu Kohl-Zeiten nicht vorteilhaft, dass ein Kanzler sechzehn Jahre derselbe ist.
Frau Merkel geht jetzt ebenfalls ins 13.-16. Jahr. Das ist eindeutig zu lange; liegt natürlich auch an der CDU.
Vielleicht sollte man Kanzleramtszeiten auf zwei Wahlperioden beschränken.


Sehe ich ähnlich. Zumal Merkel ja auch mal zu Beginn ihrer Kanzlerschaft gesagt hat, dass sie sich 16 Jahre wie Kohl nicht vorstellen könnte. Aber irgendwie scheint Macht dann doch etwas zu sein, an das man sich gewöhnt und auch klammert. Kohl hat ja auch nicht freiwillig aufgehört. Der hatte ja auch 98 kandidiert und wahrscheinlich weitergemacht, bis es gesundheitlich nicht mehr gegangen wäre.

Und bei Kohl war die SPD ja noch irgendwie auf Augenhöhe. Da hätte es ohne die Einheit vielleicht schon nach der keine dritte Amtszeit gegeben. Und wenn ich mich recht erinnere sah man bis zu seinem Rücktritt auch Engholm als Favoriten für 94 an.

Bei Merkel kann es ja mit Blick auf die Entwicklung der Parteien sein, dass auch in 4 oder 8 Jahren immer noch die CDU die Partei mit den meisten Stimmen ist. Durch die immer weitergehende Schwächung der SPD, die bei einer Regierungsbeteiligung wohl nicht besser wird und dem Aufkommen der AFD auch Rot-Rot-Grün nicht mehr möglich scheint (worauf man ja 2013 noch zu Gunsten der Groko verzichtet hat) sehe ich erstmal keine regierungsfähigen Mehrheiten ohne Merkel.
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Attila67 schrieb:

Ich fand es schon zu Kohl-Zeiten nicht vorteilhaft, dass ein Kanzler sechzehn Jahre derselbe ist.
Frau Merkel geht jetzt ebenfalls ins 13.-16. Jahr. Das ist eindeutig zu lange; liegt natürlich auch an der CDU.
Vielleicht sollte man Kanzleramtszeiten auf zwei Wahlperioden beschränken.


Sehe ich ähnlich. Zumal Merkel ja auch mal zu Beginn ihrer Kanzlerschaft gesagt hat, dass sie sich 16 Jahre wie Kohl nicht vorstellen könnte. Aber irgendwie scheint Macht dann doch etwas zu sein, an das man sich gewöhnt und auch klammert. Kohl hat ja auch nicht freiwillig aufgehört. Der hatte ja auch 98 kandidiert und wahrscheinlich weitergemacht, bis es gesundheitlich nicht mehr gegangen wäre.

Und bei Kohl war die SPD ja noch irgendwie auf Augenhöhe. Da hätte es ohne die Einheit vielleicht schon nach der keine dritte Amtszeit gegeben. Und wenn ich mich recht erinnere sah man bis zu seinem Rücktritt auch Engholm als Favoriten für 94 an.

Bei Merkel kann es ja mit Blick auf die Entwicklung der Parteien sein, dass auch in 4 oder 8 Jahren immer noch die CDU die Partei mit den meisten Stimmen ist. Durch die immer weitergehende Schwächung der SPD, die bei einer Regierungsbeteiligung wohl nicht besser wird und dem Aufkommen der AFD auch Rot-Rot-Grün nicht mehr möglich scheint (worauf man ja 2013 noch zu Gunsten der Groko verzichtet hat) sehe ich erstmal keine regierungsfähigen Mehrheiten ohne Merkel.
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Exil-Adler-NRW schrieb:

Und bei Kohl war die SPD ja noch irgendwie auf Augenhöhe. Da hätte es ohne die Einheit vielleicht schon nach der keine dritte Amtszeit gegeben.

Bei Kohl wäre sogar schon viel früher Schluss gewesen, wenn hohe Funktionäre der CDU nicht systematisch gelogen und die Ermittlungen im Flick-Untersuchungsausschuss behindert hätten. Die FDP hätte (damals wars ja noch faktisch ein Dreiparteiensystem) den Spuk damals beenden können. Aber Bestechung, Korruption etc. standen "deren" liberalen Idealen halt nicht entgegen.
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Es wird insgesamt jetzt sehr interessant.
Die CDU ist nach dem Glyphosat Skandal gehörig unter Druck geraten. Dazu kommen die geplanten Prämien für abgelehnte Asylbewerber und der interne Streit um die Abschiebung nach Syrien.

In der Schwesterpartei brodelt es immer mehr.

Ich bin gespannt wie sich das ganze jetzt Entwickelt auch in Bezug auf mögliche Sondierungen mit der SPD. Macht die CDU bei einer GroKo mit Sozialdemokratischer Politik mit? Wird man also trotzt der Stimmmehrheit mehr oder weniger Juniorpartner oder legt man es auf Neuwahlen an? ( Meiner Ansicht nach würden Neuwahlen ein Ende der Ära Merkel bedeuten).


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Es wird insgesamt jetzt sehr interessant.
Die CDU ist nach dem Glyphosat Skandal gehörig unter Druck geraten. Dazu kommen die geplanten Prämien für abgelehnte Asylbewerber und der interne Streit um die Abschiebung nach Syrien.

In der Schwesterpartei brodelt es immer mehr.

Ich bin gespannt wie sich das ganze jetzt Entwickelt auch in Bezug auf mögliche Sondierungen mit der SPD. Macht die CDU bei einer GroKo mit Sozialdemokratischer Politik mit? Wird man also trotzt der Stimmmehrheit mehr oder weniger Juniorpartner oder legt man es auf Neuwahlen an? ( Meiner Ansicht nach würden Neuwahlen ein Ende der Ära Merkel bedeuten).


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Neuwahlen verändert das "Problem" mit den Mehrheitsverhältnissen doch nicht wirklich
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Neuwahlen verändert das "Problem" mit den Mehrheitsverhältnissen doch nicht wirklich
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Weiß mans? Außerdem können ja auch die folgenden Sondierungen oder Koalitionsverhandlungen mit anderem Personal ganz anders aussehen.
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Weiß mans? Außerdem können ja auch die folgenden Sondierungen oder Koalitionsverhandlungen mit anderem Personal ganz anders aussehen.
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ja, sicher kann es das. Ich rechne aber eher weniger mit Neuwahlen, sondern mit einer GroKo.
Frau Merkel wird sicher 2021 nicht mehr antreten und ggf. vorher schon abtreten.
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ja, sicher kann es das. Ich rechne aber eher weniger mit Neuwahlen, sondern mit einer GroKo.
Frau Merkel wird sicher 2021 nicht mehr antreten und ggf. vorher schon abtreten.
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Ich rechne auch nicht mit Neuwahlen. Aber nachdem Du das ins Spiel gebracht hattest, hab eich mich eben dazu geäußert.
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Neuwahlen verändert das "Problem" mit den Mehrheitsverhältnissen doch nicht wirklich
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Tafelberg schrieb:

Neuwahlen verändert das "Problem" mit den Mehrheitsverhältnissen doch nicht wirklich
                                     


Das behaupte ich auch nicht. Aber seit wann geht es in der Politik darum Probleme zu lösen?
Aus der jetzigen Situation geht die CDU so oder so als Verlierer hervor .. entweder als "Junior Partner" einer GroKo oder durch Stimmverluste in Neuwahlen.
Die SPD wird nun versuchen zu bewerten was Neuwahlen für die eigene Partei bringen würden. Klassische Risikoanalyse würde ich sagen. Und wenn man meint das Neuwahlen mehr vorteile bringen als eine GroKo wird man darauf hinarbeiten.

Die Sondierungen jetzt sind doch so oder so ein guter Schachzug. Entweder darf die SPD Ihre Politik machen dann sind sie die Gewinner und falls sich die CDU weigert wird man in der Öffentlichkeit sagen die CDU verweigert sich obwohl man sogar von der ursprünglichen Position keine Groko angerückt ist.
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Tafelberg schrieb:

Neuwahlen verändert das "Problem" mit den Mehrheitsverhältnissen doch nicht wirklich
                                     


Das behaupte ich auch nicht. Aber seit wann geht es in der Politik darum Probleme zu lösen?
Aus der jetzigen Situation geht die CDU so oder so als Verlierer hervor .. entweder als "Junior Partner" einer GroKo oder durch Stimmverluste in Neuwahlen.
Die SPD wird nun versuchen zu bewerten was Neuwahlen für die eigene Partei bringen würden. Klassische Risikoanalyse würde ich sagen. Und wenn man meint das Neuwahlen mehr vorteile bringen als eine GroKo wird man darauf hinarbeiten.

Die Sondierungen jetzt sind doch so oder so ein guter Schachzug. Entweder darf die SPD Ihre Politik machen dann sind sie die Gewinner und falls sich die CDU weigert wird man in der Öffentlichkeit sagen die CDU verweigert sich obwohl man sogar von der ursprünglichen Position keine Groko angerückt ist.
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crasher1985 schrieb:

Die SPD wird nun versuchen zu bewerten was Neuwahlen für die eigene Partei bringen würden.

das ganze dilemma der sozialdemokratie lässig in einem satz zusammengefasst. die spd versucht immer das zu machen, von dem sie sich den meisten zuspruch erhofft. das ist nicht zwingend das, was das beste für (europa, das land und) die partei ist. und sie paart das gerne auch mit einer katastrophalen kommunikation...
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crasher1985 schrieb:

Die SPD wird nun versuchen zu bewerten was Neuwahlen für die eigene Partei bringen würden.

das ganze dilemma der sozialdemokratie lässig in einem satz zusammengefasst. die spd versucht immer das zu machen, von dem sie sich den meisten zuspruch erhofft. das ist nicht zwingend das, was das beste für (europa, das land und) die partei ist. und sie paart das gerne auch mit einer katastrophalen kommunikation...
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Neuwahlen wären glaube ich nicht gut (Beispiel wegen Thema Kandidaten) und eine GroKo wäre auch nicht gut.
Das scheitern von Jamaika ist aus meiner Sicht, das dümmste was der SPD passieren konnte.


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