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Mitgliederversammlungs - Gebabbel zum Peter-Fischer-Interview (AfD) [Ab #1209]

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Aber mal was zum essentiellen, mein Verein soll politisch sein.
Mein Verein soll für Gleichberechtigung, für Respekt und Offenheit stehen.
Mein Verein soll international sein.

In einer Zeit wo Fakten zu Glaubensentscheidungen denunziert werden, will ich, dass ich mir sicher sein kann, dass in unserem Land eben nicht die Klappe gehalten wird, sondern dass Menschen aufstehen und klar und deutlich machen, dass die Herkunft eines Menschen absolut egal ist, sondern der Mensch selbst zählt.

Ich werde nie der größte Fischerfan, dazu ist er mir zu dampfplauderig und aktive Partizipierung an dritten Halbzeiten steigert nicht nicht mein Ansehen von Personen.

Aber in den Punkten der Toleranz, der Internationalität meiner Heimatstadt und des Vereins meines Herzens ist er zu 100% der Präsident, den ich haben möchte.

Meine Frau ist Türkin und wartet gerade auf ihr Visum um zu mir nach Deutschland zu ziehen, ich habe ziemlich lange und ziemlich ausführlich mit ihr reden müssen, da sie Angst hatte aufgrund der Attacken auf Ausländer (Erdogan nutzt das über seine Medien durchaus um Stimmung gegen Deutschland und in Deutschland für ihn zu machen)

Das war schockierend für mich.

Ich liebe Frankfurt, ich liebe Hessen, ich liebe es auch hier in Berlin wo ich seit jetzt 9 Jahren eine neue Heimat gefunden habe. Meine Jugend habe ich mit Deutschen, Türken Amerikanern, Kanadiern, Engländern und so vielen Nationen in Frankfurt verbracht, dass ich diese Brandstifterpolitik, dieses Polemisieren und Vereinfachen von Herausforderungen auf den Punkt "Die sind schuld" niemals werde nachvollziehen können.

Mein Deutschland wurde aufgebaut von Kriegsflüchtlingen und Ausländern, von der Abstammung her bin ich halber Hesse und halber Sudete, deswegen kann ich gesunden Verstandes niemanden diskreditieren, der auf der Suche nach Sicherheit seine Heimat verlässt.
Denn niemand macht das leichten Herzens, einer meiner Urgroßväter weigerte sich mit Frau und Kindern zu fliehen, er wurde von der Roten Armee im Keller seines Hauses erschossen.

Die Migration hat uns in Deutschland stärker gemacht, egal ob nach dem Krieg oder Anfang der 90er als die Russlanddeutschen kamen oder auch die Flüchtlinge aus Ex-Jugoslawien.
Nicht falsch verstehen, Arschlöcher gibt es überall, aber das hat nichts mit der Herkunft zu tun.

Verdammt, als wir "Germanen" das letzte mal migriert sind, haben wir Rom abgefackelt (mehrmals).
Die wahre Klimamigration kommt auf uns als Gesellschaft noch zu, speziell wenn man sich mit der Topographie Afrikas beschäftigt (hat ja seinen Grund warum wir Europäer mit stabilem Golfstromklima und den regulierenden Bergketten so gut urbane Gesellschaften entwickeln konnten und in Afrika wo in großen Teilen gute Anbaugegenden sich aufgrund der klimatischen Bedingungen jedes Jahr woanders befinden können)

Diese Herausforderungen unserer Kinder und Enkel wird man nicht mit Zäunen und Mauern lösen können (fragt die Römer).
Und wenn dann solche geistigen Brandstifter durch die Lande ziehen, dann stellen sie nur eines sicher, nämlich dass die wahren Herausforderungen unserer Zeit ignoriert werden.

Jede Minute unsinnige Migrationsdebatte sollte für Bildung, Kindererziehung, Sozialwesen und Zukunftssicherung dieses Landes investiert werden, stattdessen gilt "Angst fressen Seele auf"
Dabei können wir es doch als Menschen eigentlich besser.

Und wenn es dann der Präsident meines Vereins ist, der bundesweit für Aufmerksamkeit sorgt, in dem er klar stellt, dass diese Saat der Angst bei uns keinen Platz hat, dann macht mich das noch stolzer mit dem Adler auf der Brust durch Berlin zu laufen.

Habe fertig.
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Ein richtig guter Beitrag! Danke dafür!
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Aber mal was zum essentiellen, mein Verein soll politisch sein.
Mein Verein soll für Gleichberechtigung, für Respekt und Offenheit stehen.
Mein Verein soll international sein.

In einer Zeit wo Fakten zu Glaubensentscheidungen denunziert werden, will ich, dass ich mir sicher sein kann, dass in unserem Land eben nicht die Klappe gehalten wird, sondern dass Menschen aufstehen und klar und deutlich machen, dass die Herkunft eines Menschen absolut egal ist, sondern der Mensch selbst zählt.

Ich werde nie der größte Fischerfan, dazu ist er mir zu dampfplauderig und aktive Partizipierung an dritten Halbzeiten steigert nicht nicht mein Ansehen von Personen.

Aber in den Punkten der Toleranz, der Internationalität meiner Heimatstadt und des Vereins meines Herzens ist er zu 100% der Präsident, den ich haben möchte.

Meine Frau ist Türkin und wartet gerade auf ihr Visum um zu mir nach Deutschland zu ziehen, ich habe ziemlich lange und ziemlich ausführlich mit ihr reden müssen, da sie Angst hatte aufgrund der Attacken auf Ausländer (Erdogan nutzt das über seine Medien durchaus um Stimmung gegen Deutschland und in Deutschland für ihn zu machen)

Das war schockierend für mich.

Ich liebe Frankfurt, ich liebe Hessen, ich liebe es auch hier in Berlin wo ich seit jetzt 9 Jahren eine neue Heimat gefunden habe. Meine Jugend habe ich mit Deutschen, Türken Amerikanern, Kanadiern, Engländern und so vielen Nationen in Frankfurt verbracht, dass ich diese Brandstifterpolitik, dieses Polemisieren und Vereinfachen von Herausforderungen auf den Punkt "Die sind schuld" niemals werde nachvollziehen können.

Mein Deutschland wurde aufgebaut von Kriegsflüchtlingen und Ausländern, von der Abstammung her bin ich halber Hesse und halber Sudete, deswegen kann ich gesunden Verstandes niemanden diskreditieren, der auf der Suche nach Sicherheit seine Heimat verlässt.
Denn niemand macht das leichten Herzens, einer meiner Urgroßväter weigerte sich mit Frau und Kindern zu fliehen, er wurde von der Roten Armee im Keller seines Hauses erschossen.

Die Migration hat uns in Deutschland stärker gemacht, egal ob nach dem Krieg oder Anfang der 90er als die Russlanddeutschen kamen oder auch die Flüchtlinge aus Ex-Jugoslawien.
Nicht falsch verstehen, Arschlöcher gibt es überall, aber das hat nichts mit der Herkunft zu tun.

Verdammt, als wir "Germanen" das letzte mal migriert sind, haben wir Rom abgefackelt (mehrmals).
Die wahre Klimamigration kommt auf uns als Gesellschaft noch zu, speziell wenn man sich mit der Topographie Afrikas beschäftigt (hat ja seinen Grund warum wir Europäer mit stabilem Golfstromklima und den regulierenden Bergketten so gut urbane Gesellschaften entwickeln konnten und in Afrika wo in großen Teilen gute Anbaugegenden sich aufgrund der klimatischen Bedingungen jedes Jahr woanders befinden können)

Diese Herausforderungen unserer Kinder und Enkel wird man nicht mit Zäunen und Mauern lösen können (fragt die Römer).
Und wenn dann solche geistigen Brandstifter durch die Lande ziehen, dann stellen sie nur eines sicher, nämlich dass die wahren Herausforderungen unserer Zeit ignoriert werden.

Jede Minute unsinnige Migrationsdebatte sollte für Bildung, Kindererziehung, Sozialwesen und Zukunftssicherung dieses Landes investiert werden, stattdessen gilt "Angst fressen Seele auf"
Dabei können wir es doch als Menschen eigentlich besser.

Und wenn es dann der Präsident meines Vereins ist, der bundesweit für Aufmerksamkeit sorgt, in dem er klar stellt, dass diese Saat der Angst bei uns keinen Platz hat, dann macht mich das noch stolzer mit dem Adler auf der Brust durch Berlin zu laufen.

Habe fertig.
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Finde ich auch.
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Aber mal was zum essentiellen, mein Verein soll politisch sein.
Mein Verein soll für Gleichberechtigung, für Respekt und Offenheit stehen.
Mein Verein soll international sein.

In einer Zeit wo Fakten zu Glaubensentscheidungen denunziert werden, will ich, dass ich mir sicher sein kann, dass in unserem Land eben nicht die Klappe gehalten wird, sondern dass Menschen aufstehen und klar und deutlich machen, dass die Herkunft eines Menschen absolut egal ist, sondern der Mensch selbst zählt.

Ich werde nie der größte Fischerfan, dazu ist er mir zu dampfplauderig und aktive Partizipierung an dritten Halbzeiten steigert nicht nicht mein Ansehen von Personen.

Aber in den Punkten der Toleranz, der Internationalität meiner Heimatstadt und des Vereins meines Herzens ist er zu 100% der Präsident, den ich haben möchte.

Meine Frau ist Türkin und wartet gerade auf ihr Visum um zu mir nach Deutschland zu ziehen, ich habe ziemlich lange und ziemlich ausführlich mit ihr reden müssen, da sie Angst hatte aufgrund der Attacken auf Ausländer (Erdogan nutzt das über seine Medien durchaus um Stimmung gegen Deutschland und in Deutschland für ihn zu machen)

Das war schockierend für mich.

Ich liebe Frankfurt, ich liebe Hessen, ich liebe es auch hier in Berlin wo ich seit jetzt 9 Jahren eine neue Heimat gefunden habe. Meine Jugend habe ich mit Deutschen, Türken Amerikanern, Kanadiern, Engländern und so vielen Nationen in Frankfurt verbracht, dass ich diese Brandstifterpolitik, dieses Polemisieren und Vereinfachen von Herausforderungen auf den Punkt "Die sind schuld" niemals werde nachvollziehen können.

Mein Deutschland wurde aufgebaut von Kriegsflüchtlingen und Ausländern, von der Abstammung her bin ich halber Hesse und halber Sudete, deswegen kann ich gesunden Verstandes niemanden diskreditieren, der auf der Suche nach Sicherheit seine Heimat verlässt.
Denn niemand macht das leichten Herzens, einer meiner Urgroßväter weigerte sich mit Frau und Kindern zu fliehen, er wurde von der Roten Armee im Keller seines Hauses erschossen.

Die Migration hat uns in Deutschland stärker gemacht, egal ob nach dem Krieg oder Anfang der 90er als die Russlanddeutschen kamen oder auch die Flüchtlinge aus Ex-Jugoslawien.
Nicht falsch verstehen, Arschlöcher gibt es überall, aber das hat nichts mit der Herkunft zu tun.

Verdammt, als wir "Germanen" das letzte mal migriert sind, haben wir Rom abgefackelt (mehrmals).
Die wahre Klimamigration kommt auf uns als Gesellschaft noch zu, speziell wenn man sich mit der Topographie Afrikas beschäftigt (hat ja seinen Grund warum wir Europäer mit stabilem Golfstromklima und den regulierenden Bergketten so gut urbane Gesellschaften entwickeln konnten und in Afrika wo in großen Teilen gute Anbaugegenden sich aufgrund der klimatischen Bedingungen jedes Jahr woanders befinden können)

Diese Herausforderungen unserer Kinder und Enkel wird man nicht mit Zäunen und Mauern lösen können (fragt die Römer).
Und wenn dann solche geistigen Brandstifter durch die Lande ziehen, dann stellen sie nur eines sicher, nämlich dass die wahren Herausforderungen unserer Zeit ignoriert werden.

Jede Minute unsinnige Migrationsdebatte sollte für Bildung, Kindererziehung, Sozialwesen und Zukunftssicherung dieses Landes investiert werden, stattdessen gilt "Angst fressen Seele auf"
Dabei können wir es doch als Menschen eigentlich besser.

Und wenn es dann der Präsident meines Vereins ist, der bundesweit für Aufmerksamkeit sorgt, in dem er klar stellt, dass diese Saat der Angst bei uns keinen Platz hat, dann macht mich das noch stolzer mit dem Adler auf der Brust durch Berlin zu laufen.

Habe fertig.
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Respekt.
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Aber mal was zum essentiellen, mein Verein soll politisch sein.
Mein Verein soll für Gleichberechtigung, für Respekt und Offenheit stehen.
Mein Verein soll international sein.

In einer Zeit wo Fakten zu Glaubensentscheidungen denunziert werden, will ich, dass ich mir sicher sein kann, dass in unserem Land eben nicht die Klappe gehalten wird, sondern dass Menschen aufstehen und klar und deutlich machen, dass die Herkunft eines Menschen absolut egal ist, sondern der Mensch selbst zählt.

Ich werde nie der größte Fischerfan, dazu ist er mir zu dampfplauderig und aktive Partizipierung an dritten Halbzeiten steigert nicht nicht mein Ansehen von Personen.

Aber in den Punkten der Toleranz, der Internationalität meiner Heimatstadt und des Vereins meines Herzens ist er zu 100% der Präsident, den ich haben möchte.

Meine Frau ist Türkin und wartet gerade auf ihr Visum um zu mir nach Deutschland zu ziehen, ich habe ziemlich lange und ziemlich ausführlich mit ihr reden müssen, da sie Angst hatte aufgrund der Attacken auf Ausländer (Erdogan nutzt das über seine Medien durchaus um Stimmung gegen Deutschland und in Deutschland für ihn zu machen)

Das war schockierend für mich.

Ich liebe Frankfurt, ich liebe Hessen, ich liebe es auch hier in Berlin wo ich seit jetzt 9 Jahren eine neue Heimat gefunden habe. Meine Jugend habe ich mit Deutschen, Türken Amerikanern, Kanadiern, Engländern und so vielen Nationen in Frankfurt verbracht, dass ich diese Brandstifterpolitik, dieses Polemisieren und Vereinfachen von Herausforderungen auf den Punkt "Die sind schuld" niemals werde nachvollziehen können.

Mein Deutschland wurde aufgebaut von Kriegsflüchtlingen und Ausländern, von der Abstammung her bin ich halber Hesse und halber Sudete, deswegen kann ich gesunden Verstandes niemanden diskreditieren, der auf der Suche nach Sicherheit seine Heimat verlässt.
Denn niemand macht das leichten Herzens, einer meiner Urgroßväter weigerte sich mit Frau und Kindern zu fliehen, er wurde von der Roten Armee im Keller seines Hauses erschossen.

Die Migration hat uns in Deutschland stärker gemacht, egal ob nach dem Krieg oder Anfang der 90er als die Russlanddeutschen kamen oder auch die Flüchtlinge aus Ex-Jugoslawien.
Nicht falsch verstehen, Arschlöcher gibt es überall, aber das hat nichts mit der Herkunft zu tun.

Verdammt, als wir "Germanen" das letzte mal migriert sind, haben wir Rom abgefackelt (mehrmals).
Die wahre Klimamigration kommt auf uns als Gesellschaft noch zu, speziell wenn man sich mit der Topographie Afrikas beschäftigt (hat ja seinen Grund warum wir Europäer mit stabilem Golfstromklima und den regulierenden Bergketten so gut urbane Gesellschaften entwickeln konnten und in Afrika wo in großen Teilen gute Anbaugegenden sich aufgrund der klimatischen Bedingungen jedes Jahr woanders befinden können)

Diese Herausforderungen unserer Kinder und Enkel wird man nicht mit Zäunen und Mauern lösen können (fragt die Römer).
Und wenn dann solche geistigen Brandstifter durch die Lande ziehen, dann stellen sie nur eines sicher, nämlich dass die wahren Herausforderungen unserer Zeit ignoriert werden.

Jede Minute unsinnige Migrationsdebatte sollte für Bildung, Kindererziehung, Sozialwesen und Zukunftssicherung dieses Landes investiert werden, stattdessen gilt "Angst fressen Seele auf"
Dabei können wir es doch als Menschen eigentlich besser.

Und wenn es dann der Präsident meines Vereins ist, der bundesweit für Aufmerksamkeit sorgt, in dem er klar stellt, dass diese Saat der Angst bei uns keinen Platz hat, dann macht mich das noch stolzer mit dem Adler auf der Brust durch Berlin zu laufen.

Habe fertig.
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Dem kann ich mich nur zu 100 % anschließen. Dieser Betrag gehört zu den Besten in diesem thread. Bavo
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Ich finde es ist ein schlimmer Beitrag mit aus dem Zusammenhang gerissenen historischen Ungenauigkeiten und Einzelbeispielen.
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Ich finde es ist ein schlimmer Beitrag mit aus dem Zusammenhang gerissenen historischen Ungenauigkeiten und Einzelbeispielen.
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Was ich finde schreib ich jetzt nicht weil es in allen Belangen grob gegen die Netiquette verstößt....
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Ich stimme allerdings in der Sache und ideologisch auch zu. Aber das mit der Germanen und Rom (wir sind alle Migranten usw.) vielleicht mal besser analysieren.
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Ich finde es ist ein schlimmer Beitrag mit aus dem Zusammenhang gerissenen historischen Ungenauigkeiten und Einzelbeispielen.
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Berserker-Ulf schrieb:

Ich finde es ist ein schlimmer Beitrag mit aus dem Zusammenhang gerissenen historischen Ungenauigkeiten und Einzelbeispielen.


Achso. Na dann können wir ja weiter Rassisten tolerieren.
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Berserker-Ulf schrieb:

Ich finde es ist ein schlimmer Beitrag mit aus dem Zusammenhang gerissenen historischen Ungenauigkeiten und Einzelbeispielen.


Achso. Na dann können wir ja weiter Rassisten tolerieren.
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brockman schrieb:

Berserker-Ulf schrieb:

Ich finde es ist ein schlimmer Beitrag mit aus dem Zusammenhang gerissenen historischen Ungenauigkeiten und Einzelbeispielen.


Achso. Na dann können wir ja weiter Rassisten tolerieren.


Er hat ja recht, na ja schlimm finde ich meinen Beitrag nicht.

Aber eines lieber Ulf hast Du übersehen, bei Deiner inhaltlichen Kritik.

Dokumente müssen immer im Kontext gelesen werden (Quellenarbeit 101).
Mein Beitrag war die emotionale Darstellung eines frisch mit einer Ausländerin verheirateten Fussballfans in einem Fussballforum.

Sei jedoch versichert, dass ich mir über die verschiedenen Faktoren sowohl der keltischen, germanischen und auch diversen anderen Völkerwanderungen bewusst bin.
Jedoch ist das Fussballforum ein ungeeigneter Platz einen auf Mommsen zu machen.

Du kannst gerne den historischen Anteil aus meinem Post nehmen, im D&D einen Thread eröffnen, genau den gesamten historischen Zusammenhang darlegen und meine Punkte widerlegen.
Wird bestimmt eine interessante Diskussion.
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Ich stimme allerdings in der Sache und ideologisch auch zu. Aber das mit der Germanen und Rom (wir sind alle Migranten usw.) vielleicht mal besser analysieren.
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Dann erhelle uns doch bitte mit deiner Weisheit.
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Für möglicherweise zu extrem oder sonstige zu extrem formulierte Kritik entschuldige ich mich. Ich Werde wohl tatsächlich einen Thread im dies und das aufmachen wo man das Thema nochmal angemessener ohne Zuviel aktuellen und persönlichen  Bezug  behandeln kann. Es gibt meiner Erfahrung ohnehin zuwenig kulturhistorische Themen in fussballforen.
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Man muss auch aufpassen was rechts und links heißt. Rechts wählen heißt nicht schlecht. Links wählen heißt nicht gut.
Ist bei vielen aber so im Kopf. Es geht da um politische Grundeinstellungen. Gefährlich wirds wenn (auf beiden Seiten bezogen) Ausgrenzung, (Fremden)Hass,  Rassismus oder anarchistische Gedanken dazukommen.
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DownUnder schrieb:

[...]Rassismus oder anarchistische Gedanken dazukommen.


So hi, ich schreib nicht viel, aber das hier ist ein Thema mit dem ich mich in meinem Leben mehr als mit Fussball (ich weiß, Verbresche) beschäftige. Ich bin Anarchist, seit ich denken kann politisch interessiert und auch lange aktiv in verschiedener Form.

- Rechts wählen heißt immer schlecht. Rechte Politik richtet sich immer an ein Klientel das von der Angst oder der Unfähigkleit Zusammenhänge zu erkennen anderer profitiert. Rechte Politik hat nie eine wirklich soziale Komponente, außer manchmal einer Fassade welche aber bei genauerer Betrachtung schnell bröckelt. Rechte Politik bedeutet immer Abgrenzung, Ausgrenzung und Ausbeutung von "Schwachen"... Und für mich geht das mit vielen Politiker*innen in den großen "Volksparteien" los. Auch wenn ich weiß, dass ich als ganz links-außen Stehender eine andere Perspektive hab als vermutlich einige hier: soziale Politik geht anders, da geben sich fast alle aktuellen einflussreicheren Politiker*innen gar nichts. Und ich will auch keine "Herrschaft des Volkes". Herrschen ist schlecht, ebenso wie der Volksbegriff, der sofort wieder zum Thema Abgrenzung führt.
Die AfD ist die vorläufige Krönung des Haufens Scheiße. Wer das nicht erkennt, hätte damals auch die NSDAP gewählt und macht sich mitschuldig, falls die AfD jemals die Regierung stellen sollte. Ich bin froh, das Fischer das ebenso sieht, auch wenn wir an anderer Stelle sicher auch anderer Meinung sein werden. Faschist*innen und solche die es werden wollen verdienen keine Toleranz, so sorry!

- Links wählen ist nicht automatisch gut... da stimme ich voll und ganz zu. Die durchaus nationalistischen Tendenzen der Wagenknecht Bewegung sind widerlich und verabscheuungswürdig. Auch Stalinos und autokratische Kommunist*innen (damit sind explizit nicht alle Kommunist*innen gemeint) entsprechen nicht meiner perfekten politischen Utopie. Daher will ich an dieser Stelle auch nochmal eine kleine Kritik am Che in der Kurve loswerden: Stalin war nicht cool, da lag der "gute" Ernesto mal ganz weit daneben.

- ich habe eine Frage @DownUnder: jemals ein Buch über Anarchismus gelesen? Jemals etwas anderes darüber gehört, als die gesellschaftsgängige Meinung Anarchismus sei Chaos und Zerstörung? Nein? Ich schätze, die Gleichsetzung von Faschisten und Anarchisten hätte den Weg niemal ins Forum gefunden wenn dem so wäre.  Anarchismus ist meines Wissens die einzige politische Theorie, die die absolute, herrschaftsfreie Gleichbehandlung aller Menschen als eigenständiges Individuum zulässt. Und ja, es ist eine Theorie die im kleinen aber sehr schön funktioniert, warum dann nicht irgendwann auch im großen?

So, verzeiht mit falls sich ein, zwei Fehler eingeschlichen haben sollten, solche stupiden Vergleiche bringen mich etwas in Rage und ich will ja auch keine ewigen Romane schreiben.

Still loving Peter Fischer's Anti-Arschlöcher-Haltung!

Und bevor jemand fragt: es hat nie jemand behauptet, dass mensch als Linke*r tolerant gegeüber allem sein müsse. Solange andere Menschen aus Gründen von Faschismus, Sexismus, Rassismus, Homo- Transphobie etc. Probleme haben toleriert zu werden, toleriere ich eben jene Arschlöcher nicht.
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DownUnder schrieb:

[...]Rassismus oder anarchistische Gedanken dazukommen.


So hi, ich schreib nicht viel, aber das hier ist ein Thema mit dem ich mich in meinem Leben mehr als mit Fussball (ich weiß, Verbresche) beschäftige. Ich bin Anarchist, seit ich denken kann politisch interessiert und auch lange aktiv in verschiedener Form.

- Rechts wählen heißt immer schlecht. Rechte Politik richtet sich immer an ein Klientel das von der Angst oder der Unfähigkleit Zusammenhänge zu erkennen anderer profitiert. Rechte Politik hat nie eine wirklich soziale Komponente, außer manchmal einer Fassade welche aber bei genauerer Betrachtung schnell bröckelt. Rechte Politik bedeutet immer Abgrenzung, Ausgrenzung und Ausbeutung von "Schwachen"... Und für mich geht das mit vielen Politiker*innen in den großen "Volksparteien" los. Auch wenn ich weiß, dass ich als ganz links-außen Stehender eine andere Perspektive hab als vermutlich einige hier: soziale Politik geht anders, da geben sich fast alle aktuellen einflussreicheren Politiker*innen gar nichts. Und ich will auch keine "Herrschaft des Volkes". Herrschen ist schlecht, ebenso wie der Volksbegriff, der sofort wieder zum Thema Abgrenzung führt.
Die AfD ist die vorläufige Krönung des Haufens Scheiße. Wer das nicht erkennt, hätte damals auch die NSDAP gewählt und macht sich mitschuldig, falls die AfD jemals die Regierung stellen sollte. Ich bin froh, das Fischer das ebenso sieht, auch wenn wir an anderer Stelle sicher auch anderer Meinung sein werden. Faschist*innen und solche die es werden wollen verdienen keine Toleranz, so sorry!

- Links wählen ist nicht automatisch gut... da stimme ich voll und ganz zu. Die durchaus nationalistischen Tendenzen der Wagenknecht Bewegung sind widerlich und verabscheuungswürdig. Auch Stalinos und autokratische Kommunist*innen (damit sind explizit nicht alle Kommunist*innen gemeint) entsprechen nicht meiner perfekten politischen Utopie. Daher will ich an dieser Stelle auch nochmal eine kleine Kritik am Che in der Kurve loswerden: Stalin war nicht cool, da lag der "gute" Ernesto mal ganz weit daneben.

- ich habe eine Frage @DownUnder: jemals ein Buch über Anarchismus gelesen? Jemals etwas anderes darüber gehört, als die gesellschaftsgängige Meinung Anarchismus sei Chaos und Zerstörung? Nein? Ich schätze, die Gleichsetzung von Faschisten und Anarchisten hätte den Weg niemal ins Forum gefunden wenn dem so wäre.  Anarchismus ist meines Wissens die einzige politische Theorie, die die absolute, herrschaftsfreie Gleichbehandlung aller Menschen als eigenständiges Individuum zulässt. Und ja, es ist eine Theorie die im kleinen aber sehr schön funktioniert, warum dann nicht irgendwann auch im großen?

So, verzeiht mit falls sich ein, zwei Fehler eingeschlichen haben sollten, solche stupiden Vergleiche bringen mich etwas in Rage und ich will ja auch keine ewigen Romane schreiben.

Still loving Peter Fischer's Anti-Arschlöcher-Haltung!

Und bevor jemand fragt: es hat nie jemand behauptet, dass mensch als Linke*r tolerant gegeüber allem sein müsse. Solange andere Menschen aus Gründen von Faschismus, Sexismus, Rassismus, Homo- Transphobie etc. Probleme haben toleriert zu werden, toleriere ich eben jene Arschlöcher nicht.
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Sorry, wir sind hier beim Fußball, und nicht bei einer Wahlkampfveranstaltung. So oft wie du das Wort "Links" erwähnst, muss man ja wohl links wählen.

Ich finde das geht bisschen zu weit an freier Meinungsäußerung vorbei. Aber okay.
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Herr Fischer sollte sich IMHO einfach mal auf und für seine SGE freuen anstatt ständig seine persönliche politische Ideologie zu repräsentieren! Wir sind hier beim Sport !!!
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Herr Fischer sollte sich IMHO einfach mal auf und für seine SGE freuen anstatt ständig seine persönliche politische Ideologie zu repräsentieren! Wir sind hier beim Sport !!!
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Och nö. Noch so ein AfD Freund
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Herr Fischer sollte sich IMHO einfach mal auf und für seine SGE freuen anstatt ständig seine persönliche politische Ideologie zu repräsentieren! Wir sind hier beim Sport !!!
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Heul leise!
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Sorry, wir sind hier beim Fußball, und nicht bei einer Wahlkampfveranstaltung. So oft wie du das Wort "Links" erwähnst, muss man ja wohl links wählen.

Ich finde das geht bisschen zu weit an freier Meinungsäußerung vorbei. Aber okay.
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Jojo1994 schrieb:

und nicht bei einer Wahlkampfveranstaltung.


Höh? Für wen hab ich denn Wahlkampf gemacht? Das was ich wollen würde, steht nicht zur Wahl...

Und ich hab grad mal durchgezählt: wenn mich das zu so später Stunde nicht täuscht, kommt das Wort "Links" im Text dreimal vor... bei 460 Wörtern ein verschwindend geringer Prozentsatz (0,65%)? Und dafür gehst du wählen?

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Och nö. Noch so ein AfD Freund
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Genau, wenn man nicht link ist, ist man gleich rechts. Es gibt vielleicht auch Menschen, die unpolitisch sind, oder verstößt das auch gegen die Satzung des Vereins?
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Genau, wenn man nicht link ist, ist man gleich rechts. Es gibt vielleicht auch Menschen, die unpolitisch sind, oder verstößt das auch gegen die Satzung des Vereins?
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basslinebill schrieb:

Genau, wenn man nicht link ist, ist man gleich rechts. Es gibt vielleicht auch Menschen, die unpolitisch sind, oder verstößt das auch gegen die Satzung des Vereins?

Und warum sollten sich unpolitisch Menschen darüber aufregen, dass sich unser Vereinspräsident für Weltoffenheit, Vielfalt, Respekt und ein friedliches Miteinander einsetzt und gegen Hass, Hetze, Rassismus, Antisemitismus und Niedertracht einsteht?
Ganz dünne Beiträge, die da von dir kommen. Geh besser pennen, das wird  nicht mehr besser.


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