Eure Erlebnisse aus Berlin

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Keine Ahnung, ob das jetzt wirklich ins "Auswärts dabei" gehört. Bei Bundesligaspielen ist das einfacher, weil da ja klar definiert ist, was Heim- und was Auswärtsspiel ist. Ich werde nun also die nächsten Minuten oder so damit verbringen, mich ein wenig zu sortieren und das Erlebte irgendwie zu formulieren.

Anders als im vergangenen Jahr, in dem ich morgens früh angereist bin und dann nachts zurück, entschloss ich mich dieses Mal Berlin auszukosten und zwei Übernachtungen einzuplanen, zumal ich letztes Jahr in der Nacht vor dem Spiel kaum ein Auge zu getan habe und entsprechend gerädert schon angekommen bin. Dieses Mal also Anreise am Freitag, noch schnell einen Stadtrundgang in Potsdam eingelegt, um mich dann am Samstag entspannt ins Getümmel werfen zu können. Tja, netter Plan, aber geschlafen habe ich vor Aufregung wieder kaum. Immerhin war ich dann schon früh wach und konnte mich schon vormittags einstimmen. Und dann geisterte mir wieder dieses Lied im Kopf herum, ein Wechselbad der Gefühle zwischen Bangen und Hoffnung, Vorfreude und Zuversicht: I don't know where I'm gonna end today ... spread your wings and fly ... don't be afraid, I will catch you if you fall ... it turns out I will have the best day of my life ...

Um 9 war ich am Anleger am Haus der Kulturen der Welt, praktisch ganz vorne in der Reihe, da eine ganze Traube Adler am anderen Anleger noch näher am HKW wartete und dann im Pulk zum richtigen Anleger stapfte. War aber alles kein Problem, das erste Boot war noch nicht gerammelt voll. Die Stimmung allerdings war auch hier schon gut, auch wenn man noch etwas warm werden musste. Die Sonne mag geholfen haben, auch wenn wir Adler ja gemeinhin nicht den Wechselwarmen angehören. Dennoch wurde der Kapitän eines Bootes, der während wir noch am Anleger warteten vorbeifuhr und uns ein fröhliches "Energie Cottbus" entgegen schmetterte eher ignoriert oder bestenfalls mit gleichgültigem Wohlwollen zurück gegrüßt.

Der Törn nahm dann aber gleich in doppelter Hinsicht Fahrt auf: wir setzen uns in Bewegung, am HKW und Bundeskanzleramt vorbei Spreeaufwärts, und trafen auch bald die ersten Fans. Frankfurter wurden zum Wechselgesang animiert, Bayern mit einem dreifachen "Championsleague-Versager FCB" gegrüßt. Parallel wurde vom Band Frankfurter Liedgut abgespielt und wir sangen uns so langsam ein. Pünktlich zur ersten Brücke waren wir bei "Erbarme, zu spät, die Hesse komme", was mit dem entsprechenden Echo wunderbar laut zurückprallte. So ging die Fahrt bis an Museumsinsel und Dom vorbei, wir schmähten Bayern, feierten mit Frankfurtern und animierten Jogger ein wenig die Hufe zu schwingen. Zwei Highlights der Bootstour waren für mich ein vollschlanker Bayer, der sich viehisch aufregte über das Champions-League-Lied und uns aufforderte doch her zu kommen (wir sind zwar Adler, aber fliegen können doch die wenigsten) und ein Labrador, der seinen Kopf durch ein Brückengeländer steckte und interessiert beobachtete, was sich unter ihm auf der Spree tat. Frauchen wollte zwar zunächst weiter aber spätestens als wir dem Hund zujubelten, war es besiegelt: nun musste sie warten, bis wir unter der Brücke verschwinden und der Labrador sich satt gesehen hat. Aber damit nicht genug, denn nachdem wir die Brücke unterquert hatten und Frauchen aufbrechen wollte, trottete der Hund gemütlich aber bestimmt zur anderen Seite, steckte abermals den Kopf durchs Geländer und schaute uns nach - abermals besungen und gefeiert. Wir können also mit stolz behaupten schon vor dem Spiel einen sandfarbenen Fan hinzu gewonnen zu haben.

Nach der Bootstour gings mit kurzer Erfrischung an den Spreewiesen am Hackenschen Markt und Perspektivwechsel auf die nun an uns vorbeiziehenden Boote zum Dom. So ein wenig Kultur vor dem Fanfest durfte es sein und von der Kuppel hatte man einen schönen Rundumblick zu Rotem Rathaus, Alex, Museumsinsel, Spree mit neuerlichen Fanboot undundund. Zurück in Richtung Westen legten wir noch einen kurzen Stopp am Mahnmal der Bücherverbrennung ein, gingen durchs Brandenburger Tor, stärkten und mit einer Currywurst und bekamen dann auch langsam Durst aufs erste Bier, so dass wir uns in Richtung Breitscheidplatz aufmachten. Unterwegs lernten wir Brasilianer, Chilenen und Ekuadorianer kennen, die zwar mit der Eintracht bis dato nichts anfangen konnten, nach netten Gesprächen aber hoch und heilig versprachen uns am Abend die Daumen drücken zu wollen, auch wenn wir ihnen nicht unbedingt Hoffnung auf Erfolg machen konnten.

Am Breitscheidplatz trafen wir dann bei für mich übertrieben lauter Beschallung, teils verabredet, teils zufällig auf einem schon bekannte und neu kennen zu lernende User, Modkollegen und andere Bekannte aus dem zivilen Leben, man trank gemeinsam Bierchen, tauschte sich aus und brach dann irgendwann zum Fanmarsch auf. Zahlreiche Gesänge, Biere, Bekanntschaften, Böller und Bengalos später trafen wir am Stadion ein. Ich sicherte mir erst einmal "mein Shirt", bevor wieder ein findiger Ebay-Verkäufer mir zuvor kommen konnte, stürzte mich dann aber nochmal ins Vergnügen außerhalb.

Zum Spiel muss man wohl nicht viel sagen. Es war gleichermaßen unerwartet wie verdient und am Ende ein vom Willen getragener Triumph, der Schmähungen ggü. den Bayerndeppen, die (aus welchem Grund und über welche Kanäle auch immer) bei uns im Kontingent saßen, noch süßer erscheinen ließ. Großartig zu sehen, wie unsere Multi-Kulti-Truppe, die doch so nie funktionieren könne, wie vielfach prognostiziert wurde, harmonierte ... und zwar auf, wie auch außerhalb des Platzes. Von Grüppchenbildung innerhalb der Sprachgruppen war nichts zu spüren: Fabián sprang Haller auf den Rücken und ließ sich von ihm Huckepack tragen, Holländer und Deutsche lagen sich in den Armen, Kroatien- und Mexiko-Fahnen harmonierten mit dem goldenen Glitter und ich vermag nicht zu beurteilen, ob der Funke von den Rängen aufs Feld, von Spieler zu Spieler, von unten auf uns oder ob überhaupt irgendetwas überspringen musste. Alles in allem wars einfach nur ein schierer Rausch der Gefühle. Oder um den Beitrag wiederum mit einem Liedchen zu beenden: Alles auf Rausch, wann hört dieser Wahnsinn auf?, alles auf Rausch, unterschätzt uns, lacht uns aus!
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auch wenn es uns nicht vergönnt war eine Karte zu bekommen, so hatten wir ein unglaubliches Wochenende mit vielen tollen Erlebnissen:
Freitags nachmittags im Regierungsviertel mit Brandenburger Tor (das übliche) und abends Treffen beim Griechen "Hellas" in Wedding mit den geschätzten Forenkollgen ismirdochegal und seinen Fanclub Freunden. Das Lokal ist sehr zu empfehlen (reichhaltige Speisenauswahl).
Samstags haben wir das Indeed Programm in vollen Zügen genossen bzw. mitgemacht: Schiffahrt, anscheinend gleicher Zeitpkt. wie Haliaetus und danach die Busfahrt im Doppeldecker. Permanente Eintracht und Rodgau Monotones Lieder und Zuwinken von uns wohlgesonnenen Touristen, Berlinern und SGE Anhänger. Die Bayern "Fans" hatten es nicht leicht, sie mussten immer wieder das "CL Versager" ertragen

Nachmittags das Fanfest auf dem Breitscheidplatz und das Wiedersehen diverser Foristen. Dass die Musik nicht mein Geschmack traf, egal....Den völlig emotionalisierten Peter Fischer auf der Bühne zu erleben (Herr Feldmann, da können Sie sich was abschauen), einige Pokalsieger von 1988 wie u.a. Uli Stein war einmalig.....

Abends dann im Art Stalker Public Viewing mit Großteils SGE Fans war einmalig und unvergesslich, anschließend auf dem Weg nach Kreuzberg zur Bembel Bar, leider ist die U Bahn zwischenzeitlich ausgefallen...aber wir kamen dann irgendwann an, das Lokal und die Straße davor brechend voller mehr als gut gelaunter Eintracht Fans
was eine Freude!

Zum Römerberg haben wir es nicht mehr geschafft, da war schon alles dicht

nochmals Danke an alle Organisatoren für das Indeed Programm, für das Fan Fest. Solch ein tolles Wochenende rund um die Eintracht werde ich nie vergessen!
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Auf Grund der Tatsache, das ich zwar VM aber kein DK-Besitzer bin, stand ich vor der Wahl, zuhause im TV oder PV im Waldstadion und entschied mich für letzteres und hatte zumindest das "Berlin-Feeling" dort. Nach den üblichen Planungen der An- und Abreise, entschied ich mich für den Flixbus zur Anreise; denn mir wurde eine sehr günstige Direkt-Verbindung von Lippstadt nach FFM offeriert. Quasi mitten in der Nacht um 6 Uhr früh fuhr mich meine Frau dann mit dem Auto nach Lippstadt. Durch das Sauer- und Ederbergland ging es nach FFM und fuhr mit der S-Bahn. direkt zum Stadion. Ich war sehr zeitig da, mußte aber auch zuerst im Lindner einchecken. Nachdem ich mein Zimmer dort bezogen hatte, machte ich es mir im hauseigenen Biergarten bei Ebbler gemütlich und genoss die Sonne. Schnell stellte ich fest, das ich nicht der einzige Eintrachtler im Lindner war. Ich lernte ein Pärchen aus Nordhorn und eine Familie aus Philippstal (hoffe ich schreibe den Ort jetzt richtig ) kennen und freundete mich mit diesen an. Nach diversen Ebbler wurde es dann zeit den kurzen Fußweg hinter der Gegentribüne zu bewältigen und betrat das Waldstadion bei der Wintersporthalle. Da auf den Sitzplätzen freie Platzwahl angesagt war fand ich auch ein nettes Plätzchen mit guten Blick zur Leinwand. Nun wurde dem Anpfiff entgegen gefiebert und ein HR-Moderator heizte die Stimmung mit Rückblicken auf die früheren Pokalsiege an. Nun war es soweit die Deutsche Nationalhymne. Ich reckte meinen Adler Warstein-Schal in den Himmel und sang voller inbrunst mit.
Wie wir ja inzwischen wissen, gelang uns an diesem Abend ein grandioser Coup und wir wurden deutscher Pokalsiger 2018 und die Stimmung explodierte im Waldstadion. Mir schoss es durch den Kopf 30 verdammte Jahre und das ich das mit meinen 60 Jahren (Stand jetzt! ) nochmal erleben darf. Ich stand da jubelnd, mit Tränen in den Augen und konnte dennoch das erlebte noch nicht so ganz begreifen: Nachdem ich wieder halbwegs klar denken konnte machte ich mich auf den Weg zurück ins Lindner und nach und nach trafen alle Adler an der Hotelbar ein. Hier decke ich nun das Mäntelchen des Schweigens drüber und kann nur sagen es war eine lange feuchte Nacht
Trotz langer Nacht wurde ich schon gegen 7 Uhr wach und ging zum Frühstück runter. Dort wurde ich erstmal unfreiwillig "Opfer von diversen Kameras" einer japanischen Reisegruppe (Hasebe und Kamada habt ihr etwa ausgeplaudert wie berühmt die Fans der SGE sind? ) . Da ich nach dem wirklich guten Frühstück (alles was das Herz begehrt!) noch Zeit hatte, ging ich auf mein Zimmer zurück und schaute noch etwas fern. Darüber bin ich nochmal völlig engepennt. Um 12:05 Uhr wachte ich auf. Scheisse Check-Out war um 12: Bei Anruf bei der Rezeption sagt man mir dann Herr F. aus W. machen sie sich keinen Stress und machen sich entspannt fertig. Da ich aber zum Römer wollte, machte ich mich in Windeseile fertig und los zur S-Bahn. Dort traf ich die Familie aus Philippstal wieder und wir fuhren gemeinsam zum Römer. Den Empfang hat ja auch mit Sicherheit jeder erlebt. Es war einfach grandios.
Nun wurde es Zeit den Heimweg, ins Land der schwarz-gelben und blau weißen , anzutreten und fuhr mit dem ICE nach Düsseldorf. Überall auf meinem Triumphzug durch NRW flogen mir die Herzen und Gratulationen entgegen, bis ich in einem Zug zwischen Düsseldorf und Wuppertal den "Sensenmann" traf. Ich dachte so bei mir Helmut, nun hast du es nach 30 Jahren noch einmal erleben dürfen und nun mußt du abtreten! Doch weit gefehlt, um den "Sensenmann" handelte es sich nur um einen jungen maskierten Mann, der zu einer Gothic-Party fuhr. Nun kann ich auch nochmal Europa erleben (oder Europa darf mich erleben )
Schliesslich kam ich freudetrunken wieder in Meschede an, wo mich meine Frau vom Zug abholte. Sie interessiert sich zwar nicht für Fussball, aber toleriert meine Leidenschaft. Mit einem markerschütternden Schrei "Hier regiert die SGE" stieg ich aus dem Zug, reckte meinen Eintrachtschal in den Abendhimmel unter den verdutzten Blicken der Passanten und meine Frau lachte sich weg. Nun endete der "30jährige Weg" voller Freude und ich saß am frühen Pfingstmontag morgen zum Frühdienst in meinem Büro wie ein "Schluck Wasser in der Kurve" und hatte zum Glück nicht viel zu tun das ich doch ne sehr ruhige Kugel schieben konnte und das mit 100 % Feiertagszulage
Herzlich grüßen möchte ich an dieser Stelle noch einmal Philippstal und Nordhorn und hoffe ihr habt auch gut den Heimweg gefunden
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Auf Grund der Tatsache, das ich zwar VM aber kein DK-Besitzer bin, stand ich vor der Wahl, zuhause im TV oder PV im Waldstadion und entschied mich für letzteres und hatte zumindest das "Berlin-Feeling" dort. Nach den üblichen Planungen der An- und Abreise, entschied ich mich für den Flixbus zur Anreise; denn mir wurde eine sehr günstige Direkt-Verbindung von Lippstadt nach FFM offeriert. Quasi mitten in der Nacht um 6 Uhr früh fuhr mich meine Frau dann mit dem Auto nach Lippstadt. Durch das Sauer- und Ederbergland ging es nach FFM und fuhr mit der S-Bahn. direkt zum Stadion. Ich war sehr zeitig da, mußte aber auch zuerst im Lindner einchecken. Nachdem ich mein Zimmer dort bezogen hatte, machte ich es mir im hauseigenen Biergarten bei Ebbler gemütlich und genoss die Sonne. Schnell stellte ich fest, das ich nicht der einzige Eintrachtler im Lindner war. Ich lernte ein Pärchen aus Nordhorn und eine Familie aus Philippstal (hoffe ich schreibe den Ort jetzt richtig ) kennen und freundete mich mit diesen an. Nach diversen Ebbler wurde es dann zeit den kurzen Fußweg hinter der Gegentribüne zu bewältigen und betrat das Waldstadion bei der Wintersporthalle. Da auf den Sitzplätzen freie Platzwahl angesagt war fand ich auch ein nettes Plätzchen mit guten Blick zur Leinwand. Nun wurde dem Anpfiff entgegen gefiebert und ein HR-Moderator heizte die Stimmung mit Rückblicken auf die früheren Pokalsiege an. Nun war es soweit die Deutsche Nationalhymne. Ich reckte meinen Adler Warstein-Schal in den Himmel und sang voller inbrunst mit.
Wie wir ja inzwischen wissen, gelang uns an diesem Abend ein grandioser Coup und wir wurden deutscher Pokalsiger 2018 und die Stimmung explodierte im Waldstadion. Mir schoss es durch den Kopf 30 verdammte Jahre und das ich das mit meinen 60 Jahren (Stand jetzt! ) nochmal erleben darf. Ich stand da jubelnd, mit Tränen in den Augen und konnte dennoch das erlebte noch nicht so ganz begreifen: Nachdem ich wieder halbwegs klar denken konnte machte ich mich auf den Weg zurück ins Lindner und nach und nach trafen alle Adler an der Hotelbar ein. Hier decke ich nun das Mäntelchen des Schweigens drüber und kann nur sagen es war eine lange feuchte Nacht
Trotz langer Nacht wurde ich schon gegen 7 Uhr wach und ging zum Frühstück runter. Dort wurde ich erstmal unfreiwillig "Opfer von diversen Kameras" einer japanischen Reisegruppe (Hasebe und Kamada habt ihr etwa ausgeplaudert wie berühmt die Fans der SGE sind? ) . Da ich nach dem wirklich guten Frühstück (alles was das Herz begehrt!) noch Zeit hatte, ging ich auf mein Zimmer zurück und schaute noch etwas fern. Darüber bin ich nochmal völlig engepennt. Um 12:05 Uhr wachte ich auf. Scheisse Check-Out war um 12: Bei Anruf bei der Rezeption sagt man mir dann Herr F. aus W. machen sie sich keinen Stress und machen sich entspannt fertig. Da ich aber zum Römer wollte, machte ich mich in Windeseile fertig und los zur S-Bahn. Dort traf ich die Familie aus Philippstal wieder und wir fuhren gemeinsam zum Römer. Den Empfang hat ja auch mit Sicherheit jeder erlebt. Es war einfach grandios.
Nun wurde es Zeit den Heimweg, ins Land der schwarz-gelben und blau weißen , anzutreten und fuhr mit dem ICE nach Düsseldorf. Überall auf meinem Triumphzug durch NRW flogen mir die Herzen und Gratulationen entgegen, bis ich in einem Zug zwischen Düsseldorf und Wuppertal den "Sensenmann" traf. Ich dachte so bei mir Helmut, nun hast du es nach 30 Jahren noch einmal erleben dürfen und nun mußt du abtreten! Doch weit gefehlt, um den "Sensenmann" handelte es sich nur um einen jungen maskierten Mann, der zu einer Gothic-Party fuhr. Nun kann ich auch nochmal Europa erleben (oder Europa darf mich erleben )
Schliesslich kam ich freudetrunken wieder in Meschede an, wo mich meine Frau vom Zug abholte. Sie interessiert sich zwar nicht für Fussball, aber toleriert meine Leidenschaft. Mit einem markerschütternden Schrei "Hier regiert die SGE" stieg ich aus dem Zug, reckte meinen Eintrachtschal in den Abendhimmel unter den verdutzten Blicken der Passanten und meine Frau lachte sich weg. Nun endete der "30jährige Weg" voller Freude und ich saß am frühen Pfingstmontag morgen zum Frühdienst in meinem Büro wie ein "Schluck Wasser in der Kurve" und hatte zum Glück nicht viel zu tun das ich doch ne sehr ruhige Kugel schieben konnte und das mit 100 % Feiertagszulage
Herzlich grüßen möchte ich an dieser Stelle noch einmal Philippstal und Nordhorn und hoffe ihr habt auch gut den Heimweg gefunden
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Richtig geil!
Sauerländer sind ja bekanntlich hart im Nehmen und schützenfestgestählt. Aber das ist echt mal ne coole Tour und sicher mehr als nur eine besondere Genugtuung, wenn man nach 30 Jahren "Einsamkeit" endlich mal die Exklusivrechte auf ausgelassenen Jubel hat.
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Janz Balin war eene Wolke, will sagen: Es war super, absolut geil! Wetter, Stimmung, Programm und natürlich das Spiel und Spielergebnis- alles hat gepasst!
Als ich nach 8 Stunden Fahrt von Heidelberg Freitagabend um 10 endlich an meinem Hotel im Wedding ankam, fand ich einen Parkplatz direkt an der Müllerstraße hinter einem Münchner BMW- mit Eintracht Aufkleber. Vor dem Hoteleingang stand ein Mann und erkannte gleich mit Sympathie in der Stimme: "Ah, ein  Frankfurt Fan!" Als ich mir im 24 h Stundenshop gegenüber ein (oder auch mehr ) Gutenabendbier holte, meinte der junge Mann beim Kassieren:" Ich wünsch' Euch morgen alles Gute!" Das nenn' ich mal einen guten Start J!

Was sich schon auf der langwierigen Anfahrt am Freitagnachmittag mit der Vielzahl von Autos mit Adlerinsignien andeutete, bestätigte sich am Samstag. Eintracht Fans all überall, Menschen in Trikots, mit Schals und anderen Fanutensilien, die sie als Adler auswiesen, bevölkerten die Stadt und bestimmten das Stadtbild. Ganz Berlin war ein Adlerhorst! Und auch am Spieltag auffällig die Sympathie, die einem als Eintracht Anhänger auch von neutralen Personen entgegenschlug.

Beides vereint, die vielen Adler und die Sympathie der anderen, erlebte man auf der Schifffahrt vom Haus der Kulturen bis ins Nikolaiviertel. *An dieser Stelle mal ein ganz fettes Danke an Indeed für dieses und andere Superangebote!*  Auf dem Schiff wurde gesungen und skandiert, teilweise im Wechselgesang mit Eintrachtfans, die den Weg säumten, immer unter der Anteilnahme auch anderer Personen am Ufer. Egal ob für die Leute in den vielen Cafés und Restaurants, Spaziergänger oder Hochzeitsgesellschaften: Wir waren eine Attraktion, die aufmerksames, wohlwollendes Interesse erntete. Natürlich passierte man auch einige Bayernsympathisanten, die meisten davon hatten sich im Biergarten der "Zollpackstation" am Spreeufer versammelt, wahrscheinlich, weil dort "Augustiner" ausgeschenkt wurde. Einer von denen zog sogar freiwillig seine Lederhose aus (zumindest halb) und streckte uns seinen Allerwertesten entgegen. Naja, jeder blamiert sich so gut wie er kann.

Viel könnte ich noch erzählen: Von der flammenden Rede unseres Präsidenten und Volkstribuns Peter "Peter" Fischer am Breitscheidplatz über den stimmungsvollen Fanmarsch unter Polizeibegleitung ins Olympiastadion bis zum Spiel und den Gänsehautgefühlen dabei und danach. Aber das habt Ihr ja zum großen Teil selbst erlebt. Darum zum Abschluss nur das Zitat eines FC Fans aus dem Kölner Forum, das stellvertretend dafür steht :

"Und was für ne geile Szene, als der Typ zum 3:1 aufs Tor lief.
Was müssen das für geile 5 Sekunden sein!"


Ja, es waren geile 5 Sekunden, vermutlich die 5 geilsten Sekunden meines Fanlebens .

Beste Grüße
Adler aus Freiburg (eigentlich aus Südwestfalen und jetzt in Schwetzingen wohnend)
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Auf Grund der Tatsache, das ich zwar VM aber kein DK-Besitzer bin, stand ich vor der Wahl, zuhause im TV oder PV im Waldstadion und entschied mich für letzteres und hatte zumindest das "Berlin-Feeling" dort. Nach den üblichen Planungen der An- und Abreise, entschied ich mich für den Flixbus zur Anreise; denn mir wurde eine sehr günstige Direkt-Verbindung von Lippstadt nach FFM offeriert. Quasi mitten in der Nacht um 6 Uhr früh fuhr mich meine Frau dann mit dem Auto nach Lippstadt. Durch das Sauer- und Ederbergland ging es nach FFM und fuhr mit der S-Bahn. direkt zum Stadion. Ich war sehr zeitig da, mußte aber auch zuerst im Lindner einchecken. Nachdem ich mein Zimmer dort bezogen hatte, machte ich es mir im hauseigenen Biergarten bei Ebbler gemütlich und genoss die Sonne. Schnell stellte ich fest, das ich nicht der einzige Eintrachtler im Lindner war. Ich lernte ein Pärchen aus Nordhorn und eine Familie aus Philippstal (hoffe ich schreibe den Ort jetzt richtig ) kennen und freundete mich mit diesen an. Nach diversen Ebbler wurde es dann zeit den kurzen Fußweg hinter der Gegentribüne zu bewältigen und betrat das Waldstadion bei der Wintersporthalle. Da auf den Sitzplätzen freie Platzwahl angesagt war fand ich auch ein nettes Plätzchen mit guten Blick zur Leinwand. Nun wurde dem Anpfiff entgegen gefiebert und ein HR-Moderator heizte die Stimmung mit Rückblicken auf die früheren Pokalsiege an. Nun war es soweit die Deutsche Nationalhymne. Ich reckte meinen Adler Warstein-Schal in den Himmel und sang voller inbrunst mit.
Wie wir ja inzwischen wissen, gelang uns an diesem Abend ein grandioser Coup und wir wurden deutscher Pokalsiger 2018 und die Stimmung explodierte im Waldstadion. Mir schoss es durch den Kopf 30 verdammte Jahre und das ich das mit meinen 60 Jahren (Stand jetzt! ) nochmal erleben darf. Ich stand da jubelnd, mit Tränen in den Augen und konnte dennoch das erlebte noch nicht so ganz begreifen: Nachdem ich wieder halbwegs klar denken konnte machte ich mich auf den Weg zurück ins Lindner und nach und nach trafen alle Adler an der Hotelbar ein. Hier decke ich nun das Mäntelchen des Schweigens drüber und kann nur sagen es war eine lange feuchte Nacht
Trotz langer Nacht wurde ich schon gegen 7 Uhr wach und ging zum Frühstück runter. Dort wurde ich erstmal unfreiwillig "Opfer von diversen Kameras" einer japanischen Reisegruppe (Hasebe und Kamada habt ihr etwa ausgeplaudert wie berühmt die Fans der SGE sind? ) . Da ich nach dem wirklich guten Frühstück (alles was das Herz begehrt!) noch Zeit hatte, ging ich auf mein Zimmer zurück und schaute noch etwas fern. Darüber bin ich nochmal völlig engepennt. Um 12:05 Uhr wachte ich auf. Scheisse Check-Out war um 12: Bei Anruf bei der Rezeption sagt man mir dann Herr F. aus W. machen sie sich keinen Stress und machen sich entspannt fertig. Da ich aber zum Römer wollte, machte ich mich in Windeseile fertig und los zur S-Bahn. Dort traf ich die Familie aus Philippstal wieder und wir fuhren gemeinsam zum Römer. Den Empfang hat ja auch mit Sicherheit jeder erlebt. Es war einfach grandios.
Nun wurde es Zeit den Heimweg, ins Land der schwarz-gelben und blau weißen , anzutreten und fuhr mit dem ICE nach Düsseldorf. Überall auf meinem Triumphzug durch NRW flogen mir die Herzen und Gratulationen entgegen, bis ich in einem Zug zwischen Düsseldorf und Wuppertal den "Sensenmann" traf. Ich dachte so bei mir Helmut, nun hast du es nach 30 Jahren noch einmal erleben dürfen und nun mußt du abtreten! Doch weit gefehlt, um den "Sensenmann" handelte es sich nur um einen jungen maskierten Mann, der zu einer Gothic-Party fuhr. Nun kann ich auch nochmal Europa erleben (oder Europa darf mich erleben )
Schliesslich kam ich freudetrunken wieder in Meschede an, wo mich meine Frau vom Zug abholte. Sie interessiert sich zwar nicht für Fussball, aber toleriert meine Leidenschaft. Mit einem markerschütternden Schrei "Hier regiert die SGE" stieg ich aus dem Zug, reckte meinen Eintrachtschal in den Abendhimmel unter den verdutzten Blicken der Passanten und meine Frau lachte sich weg. Nun endete der "30jährige Weg" voller Freude und ich saß am frühen Pfingstmontag morgen zum Frühdienst in meinem Büro wie ein "Schluck Wasser in der Kurve" und hatte zum Glück nicht viel zu tun das ich doch ne sehr ruhige Kugel schieben konnte und das mit 100 % Feiertagszulage
Herzlich grüßen möchte ich an dieser Stelle noch einmal Philippstal und Nordhorn und hoffe ihr habt auch gut den Heimweg gefunden
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Grüße nach Warstein. Nach 5 Stunden Römerberg auch den Weg nach Nordhorn wiedergefunden.Stoßen jetzt gerade auf den Pokalsieger und die gute Zeit in Frankfurt mit einen Adler Schoppe an. (Keine Ahnung wer der edle Spender ist)😉👍
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Nur ein paar wild zusammengewürfelte Impressionen...:

Die nette Verkäuferin am Bahnhofskiosk in Langen, die mir schon am frühen Samstagmorgen lächelnd viel Glück und den Sieg wünscht, so als hätte sie eine Vorahnung...

Die völlig überfüllte U2 vom Bahnhof Zoo zum Stadion, von Eintracht-Gesängen bebend, heiß und stickig, ich (und einige andere wohl auch) dem Kreislaufkollaps nahe, aber egal, wir sind tatsächlich in Berlin, es geht tatsächlich zum Olympiastadion!

Ante Rebic läuft aufs Tor zu und schießt, ich blicke genau in die untergehende Sonne und sehe den Ball nicht mehr, blinded by the light, aber das Stadion jubelt, es muss das 1:0 sein, es ist das 1:0!

Mijats Lauf auf das leere Tor, die Zeit steht still, Sekunden für die Ewigkeit...

Nach dem Abpfiff Jubel, Umarmen, Abklatschen mit allen Leuten drumherum, aber dann plötzlich auch so ein Moment des Innehaltens... wo irgendwie fast jeder Im Block mal ein paar Momente völlig still in sich versunken und nur mit sich allein sein muss, um das Ganze zu verarbeiten. Viele haben Tränen in den Augen. Und dann ist dieser Moment vorbei... und es wird weiter Party gemacht!

Am nächsten Morgen im Hotelzimmer aufwachen und realisieren: Er war kein Traum! Dann am Vormittag durch die Stadt bummeln und überall das gleiche breite Grinsen auf den Gesichtern der vielen, vielen schwarz-weiß gekleideten Passanten sehen.

Und schließlich für die Rückfahrt aus alter Gewohnheit einen Platz im Ruhebereich des ICE gebucht und ziemlich schnell gemerkt: Das wird heut nix mit der Ruhe! Und sich seltsamerweise nicht darüber ärgern, sondern die Müdigkeit vergessen, alles andere als ruhig sein, mit wildfremden Menschen singen, Bier trinken, rumalbern, gute Gespräche führen, im Stream auf dem Handy die Bilder vom Römer anschauen und sich einfach nur freuen!.

Deutscher Pokalsieger: SGE! ...immer noch in Endlosschleife in meinen Ohren.
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Ich werfe hier auch nur mal paar Impressionen des "Samstages für die Ewigkeit" rein:
-Der Einstieg in den ICE in Braunschweig,in dem meine Tasche im mit singenden Frankfurtern überfüllten Bordrestaurant sofort in die Ecke flog und sofort zur Tagesordnung übergegangen wurde...
-Der unvergessliche Fanmarsch, "unterstützt" mit Freibier von Krombacher.
-Unser Ständchen "Und schon wieder keine Stimmung FCB.."am Telekom-Promo-Stand vorm Stadion, bei dem wildfremde Adler sofort mit eingestimmt haben und sich die Telekom-Mitarbeiter über uns kaputt gelacht haben. Der Chef des Standes wollte uns aber partout nicht sein Mikro geben
-Die Bayernfans, die vor uns Frankfurtern scheinbar gehörig Schiss hatten, weil "wir ja alle so gefährlich sind"
-Auf der anderen Seite aber auch die sehr fairen Bayernfans, die, als ich nach dem Spiel fast 20 Minuten vor Freude weinend zusammengesunken auf nem Sitz saß, zu mir gekommen sind und mir gratuliert haben und anerkannt haben dass es ein verdienter Sieg war.

Es gibt noch so viele Anekdoten-  von diesem Tag erzähle ich noch meinen Enkeln. Ich habe etwas gebraucht, um zu realisieren, dass das nach 28 Jahren Fansein der erste richtige Titel war, den ich erlebt habe. Die Bedeutung, live dabei gewesen zu sein, wird einem ähnlich wie beim 5-1 gegen Lautern 99 wohl erst etwas später richtig bewusst. Beim Schreiben dieser Zeilen kullern aber schon wieder die Tränen...
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So, ich muss meine Gedanke hier jetzt auch nochmal niederschreiben.
Habe gerade extra nochmal die alten Dauerkarten kontrolliert: Seit der Saison 2007/2008, also seit meinem 10. Lebensjahr bin ich Dauerkartenbesitzer. Somit habe ich ziemlich genau die Hälfte meines Lebens Woche für Woche die Heimspiele und auch jede Menge Auswärtsspiele besucht. Darunter einige tolle Erlebnisse, wie das Relegations-Rückspiel in Nürnberg, das EL-Spiel in Bourdeux oder der Wiederaufstieg. Natürlich musste ich auch viele traurige Tage erleben: Abstieg 2011 in Dortmund, das verlorene Pokalfinale im letzen Jahr oder das EL-Aus gegen Porto.  
Nach diesen 10 bzw. 20 Jahren, in denen die Eintracht immer ein großer Teil war, endlich das erste mal einen Titel feiern zu können bereitet mir immer noch Gänsehaut.
Aber der Reihe nach: Die Anreise verlief, deutlich entspannter als im letzen Jahr, mit dem ICE am Samstag Morgen. Nach dem Einchecken ins Hotel und einer kleinen Stärkung im Steakhaus, machte ich mich auf den Weg zum Witzlebenplatz, um den Marsch zum Stadion anzutreten. Einige Biere, Kurze und 2 Stunden später kamen wir dann am Stadion an. Aus der guten Laune und der doch zuversichtlichen Stimmung heraus, haben wir dann noch noch pro Person nen 10er auf nen Sieg der Eintracht getippt- dazu später mehr.
Sind dann schon gegen 17:30 zu den Kontrollen gegangen, da wir in einer Gruppe von 10Leuten, leider Karten für 10 verschiedene Blöcke hatten, aber natürlich dennoch einigermaßen beieinander stehen wollten. Das war auch kein Problem. Dank zum Unterrang hin geöffneter Toiletten und meterlangen unbewachte Geländern, ging alles viel einfacher als zunächst befürchtet und so machten wir es uns im Unterrang bequem.
Was dann in den 90Minuten passiert ist, war einfach schier unglaublich.
So eine Atmosphäre, wie sie vergangenen Samstag im Berliner Olympiastadion geherrscht hat, habe ich noch nie zuvor bei einem Fußballspiel erleben dürfen. 90minuten-lang bedingungsloser Support von 25Tausend Adlern in der Ostkurve und eine Choreo, die wohl deutschlandweit ihres Gleichen sucht. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die Szenen unmittelbar nach dem Tor von Mijat in der Nachspielzeit: Jeder um mich herum hatte Freudentränen in den Augen und man lag sich in den Armen.
Nach minutenlanger Feierei und der langersehnten Pokalübergabe fiel mir der Tippschein im meinem Portemonnaie ein, welcher dank 100€ Einsatz mittlerweile einen Wert von knapp 1300€ hatte.
Zurück in der Innenstadt, holten wir uns also triumphal unseren Gewinn ab und ließen die Nacht über einen nicht geringen Teil dessen zurück in die Berliner Club- und Gastronomie-Wirtschaft fließen.
Danke Eintracht für das wohl geilste Wochenende meines Lebens.
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Nur ein paar wild zusammengewürfelte Impressionen...:

Die nette Verkäuferin am Bahnhofskiosk in Langen, die mir schon am frühen Samstagmorgen lächelnd viel Glück und den Sieg wünscht, so als hätte sie eine Vorahnung...

Die völlig überfüllte U2 vom Bahnhof Zoo zum Stadion, von Eintracht-Gesängen bebend, heiß und stickig, ich (und einige andere wohl auch) dem Kreislaufkollaps nahe, aber egal, wir sind tatsächlich in Berlin, es geht tatsächlich zum Olympiastadion!

Ante Rebic läuft aufs Tor zu und schießt, ich blicke genau in die untergehende Sonne und sehe den Ball nicht mehr, blinded by the light, aber das Stadion jubelt, es muss das 1:0 sein, es ist das 1:0!

Mijats Lauf auf das leere Tor, die Zeit steht still, Sekunden für die Ewigkeit...

Nach dem Abpfiff Jubel, Umarmen, Abklatschen mit allen Leuten drumherum, aber dann plötzlich auch so ein Moment des Innehaltens... wo irgendwie fast jeder Im Block mal ein paar Momente völlig still in sich versunken und nur mit sich allein sein muss, um das Ganze zu verarbeiten. Viele haben Tränen in den Augen. Und dann ist dieser Moment vorbei... und es wird weiter Party gemacht!

Am nächsten Morgen im Hotelzimmer aufwachen und realisieren: Er war kein Traum! Dann am Vormittag durch die Stadt bummeln und überall das gleiche breite Grinsen auf den Gesichtern der vielen, vielen schwarz-weiß gekleideten Passanten sehen.

Und schließlich für die Rückfahrt aus alter Gewohnheit einen Platz im Ruhebereich des ICE gebucht und ziemlich schnell gemerkt: Das wird heut nix mit der Ruhe! Und sich seltsamerweise nicht darüber ärgern, sondern die Müdigkeit vergessen, alles andere als ruhig sein, mit wildfremden Menschen singen, Bier trinken, rumalbern, gute Gespräche führen, im Stream auf dem Handy die Bilder vom Römer anschauen und sich einfach nur freuen!.

Deutscher Pokalsieger: SGE! ...immer noch in Endlosschleife in meinen Ohren.
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Fantastisch schrieb:

Die völlig überfüllte U2 vom Bahnhof Zoo zum Stadion, von Eintracht-Gesängen bebend, heiß und stickig, ich (und einige andere wohl auch) dem Kreislaufkollaps nahe, aber egal, wir sind tatsächlich in Berlin, es geht tatsächlich zum Olympiastadion!

Ich teile uneingeschränkt Deine Eindrücke und ich bin eigentlich nicht jemand, der freiwillig überfüllte Plätze sucht, doch an diesem Tag war alles anders: die Rückfahrt in der U2 war auch genial. Ich habe selten die Wartezeit, um überhaupt in den U-Bahnhof zu gelangen, so genossen. Ob man dann eine völlig überfüllte U-Bahn allerdings mit "wer nicht hüpft ist Offenbacher" animieren sollte, steht auf einem anderen Blatt

Da ich bereits Freitag mit Family anreiste, konnte sich meine fußball-desinteressierte Frau samstags tagsüber in der Stadt und am Spreebogen selbst davon überzeugen, dass das ja ein bisschen müde ist, was die Bayern Fans hier so abliefern. Zwei Eintrachtschiffe begegneten sich gerade, die Eintrachtler am Ufer stimmten mit ein und das Duell außerhalb des Platzes war eigentlich schon um 12:30 Uhr mittags entschieden ... und mein Söhne haben im Starbucks am Brandenburger Tor nichts bezahlt, weil sie das richtige Trikot anhatten

Kurzum, ein Wochenende für die Ewigkeit.
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Fantastisch schrieb:

Die völlig überfüllte U2 vom Bahnhof Zoo zum Stadion, von Eintracht-Gesängen bebend, heiß und stickig, ich (und einige andere wohl auch) dem Kreislaufkollaps nahe, aber egal, wir sind tatsächlich in Berlin, es geht tatsächlich zum Olympiastadion!

Ich teile uneingeschränkt Deine Eindrücke und ich bin eigentlich nicht jemand, der freiwillig überfüllte Plätze sucht, doch an diesem Tag war alles anders: die Rückfahrt in der U2 war auch genial. Ich habe selten die Wartezeit, um überhaupt in den U-Bahnhof zu gelangen, so genossen. Ob man dann eine völlig überfüllte U-Bahn allerdings mit "wer nicht hüpft ist Offenbacher" animieren sollte, steht auf einem anderen Blatt

Da ich bereits Freitag mit Family anreiste, konnte sich meine fußball-desinteressierte Frau samstags tagsüber in der Stadt und am Spreebogen selbst davon überzeugen, dass das ja ein bisschen müde ist, was die Bayern Fans hier so abliefern. Zwei Eintrachtschiffe begegneten sich gerade, die Eintrachtler am Ufer stimmten mit ein und das Duell außerhalb des Platzes war eigentlich schon um 12:30 Uhr mittags entschieden ... und mein Söhne haben im Starbucks am Brandenburger Tor nichts bezahlt, weil sie das richtige Trikot anhatten

Kurzum, ein Wochenende für die Ewigkeit.
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mikulle schrieb:

Ob man dann eine völlig überfüllte U-Bahn allerdings mit "wer nicht hüpft ist Offenbacher" animieren sollte, steht auf einem anderen Blatt


Gern geschehen
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Fantastisch schrieb:

Die völlig überfüllte U2 vom Bahnhof Zoo zum Stadion, von Eintracht-Gesängen bebend, heiß und stickig, ich (und einige andere wohl auch) dem Kreislaufkollaps nahe, aber egal, wir sind tatsächlich in Berlin, es geht tatsächlich zum Olympiastadion!

Ich teile uneingeschränkt Deine Eindrücke und ich bin eigentlich nicht jemand, der freiwillig überfüllte Plätze sucht, doch an diesem Tag war alles anders: die Rückfahrt in der U2 war auch genial. Ich habe selten die Wartezeit, um überhaupt in den U-Bahnhof zu gelangen, so genossen. Ob man dann eine völlig überfüllte U-Bahn allerdings mit "wer nicht hüpft ist Offenbacher" animieren sollte, steht auf einem anderen Blatt

Da ich bereits Freitag mit Family anreiste, konnte sich meine fußball-desinteressierte Frau samstags tagsüber in der Stadt und am Spreebogen selbst davon überzeugen, dass das ja ein bisschen müde ist, was die Bayern Fans hier so abliefern. Zwei Eintrachtschiffe begegneten sich gerade, die Eintrachtler am Ufer stimmten mit ein und das Duell außerhalb des Platzes war eigentlich schon um 12:30 Uhr mittags entschieden ... und mein Söhne haben im Starbucks am Brandenburger Tor nichts bezahlt, weil sie das richtige Trikot anhatten

Kurzum, ein Wochenende für die Ewigkeit.
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mikulle schrieb:

Ich teile uneingeschränkt Deine Eindrücke und ich bin eigentlich nicht jemand, der freiwillig überfüllte Plätze sucht, doch an diesem Tag war alles anders: die Rückfahrt in der U2 war auch genial. Ich habe selten die Wartezeit, um überhaupt in den U-Bahnhof zu gelangen, so genossen.
Dort, muss ich zugeben, haben wir angesichts der Warteschlange kehrtgemacht und sind auf die andere Seite des Stadions zur S-Bahn-Station gelaufen, wo es flott und ohne Wartezeit ging. Die S-Bahn war ja eigentlich für die Bayern vorgesehen, aber die waren zu diesem Zeitpunkt eh schon alle weg.
mikulle schrieb:

Kurzum, ein Wochenende für die Ewigkeit.
Unterschreib!
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Grüße nach Warstein. Nach 5 Stunden Römerberg auch den Weg nach Nordhorn wiedergefunden.Stoßen jetzt gerade auf den Pokalsieger und die gute Zeit in Frankfurt mit einen Adler Schoppe an. (Keine Ahnung wer der edle Spender ist)😉👍
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waldinho schrieb:

Grüße nach Warstein. Nach 5 Stunden Römerberg auch den Weg nach Nordhorn wiedergefunden.Stoßen jetzt gerade auf den Pokalsieger und die gute Zeit in Frankfurt mit einen Adler Schoppe an. (Keine Ahnung wer der edle Spender ist)😉👍


Danke schön ihr beiden

Aber keine Ahnung welcher Volltrottel sich von seinem edlen Getränk namens Ebbler trennt. Der Typ muss ja echt einen an der Waffel haben
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Es ist nicht zu verhindern, man wird tatsächlich angesehen als hätte man nicht alle Tassen im Schrank oder besser - noch nicht mal ein einzige Scherbe, die man vorzeigen könnte - aber selbstverständlich habe ich nach dem Spiel gegen die Mainzer mein Hotelzimmer in Berlin gebucht!

Das Spiel auf Schalke verfolgte ich daheim im Sessel und am späten Abend hörte ich ein "...das muss doch nicht sein!" meiner Frau - warmiraberegal. Das Haus wusste jetzt, es ist etwas wichtiges passiert - die Eintracht steht im Endspiel!
Fast täglich kam die Reise nach Berlin zur Sprache, sei es mit den Leuten aus dem EFC, sei es mit den Leuten, die ich hier aus dem Forum kenn oder sei es, dass sich meine Frau anhören musste wie sehr ich mich freue und wie wichtig das ist dort live dabei zu sein und und und!

Die Nacht vom 17./18.05. war für mich wie die Zeit als ich Kind war vom 23./24.12.
"Es ist wie früher - bei Zeiten ins Bett gehen, dann ist früher Bescherung", sagte mein EFC-Chef und damit traf er den Nagel auf den Kopf.
Am Freitag, den 18.05. dann in der Wohnung hin- und herlaufend, dann in die Straßenbahn und die Blicke der Bewohner der Stadt Mainz genießen - richtig schön genießen - mit dem Wunsch, die Straßenbahn muss nicht schnell fahren - lass sie mein T-Shirt sehen "Die Rückkehr der Adler!"
Tut gut, so 'ne Straßenbahnfahrt durch Mainz - mir jedenfalls!
Absichtlich mit der Regionalbahn um 08:00 Uhr von Mainz Hbf nach Frankfurt (Main) Hbf und auch hier wieder die Blicke der Menschen, die an die Arbeit fuhren und die ersten "Viel Glück-Wünsche" die ich hörte.
Gutes Gefühl!

Zugfahrt nach Berlin Hbf! Eintracht Fans im ganzen Zug! Wunderbares Gefühl zu wissen, wir haben es geschafft, wir werden es angehen und wir sind Adler!

In Berlin Hbf angekommen, wurde mir im Hotel mitgeteilt, dass das Buchungssystem abgestürzt sei.
„Das kann ich auch, ich warte dann an der Bar“, der Angestellte hinter dem Tresen fands gut, mir hats geschmeckt und dann ging es doch ganz schnell.
Tasche aufs Zimmer gebracht und mit Leuten aus dem EFC vor dem Hbf getroffen. Dann kam mein Kumpel „Tafelberg“ und seine Frau dazu und wir machten unseren Plan wahr – zum Griechen soll es gehen!
Und wenn „ismirdochegal“ plant, dann kann man sich drauf verlassen, dass spätestens nach 5 Minuten einer sagt: „Hätte man ihn nicht machen lassen sollen…!“
Die „organisierte Irrfahrt“ mit dem Taxi brachte uns ins Wedding zur Taverne „Hellas“ – kann ich wirklich nur empfehlen!
So verging der erste Abend bei Mousaka, Rotwein, dem einen oder anderen Ouzo  und der großen Vorfreude auf das Spiel am kommenden Tag.
Tafelbergs Vorschlag am nächsten Tag eine Schiffsfahrt (!) zu machen, war ein guter Vorschlag und ich muss sagen, das Alter forderte seinen Tribut – todmüde fiel ich im Hotel in die Kiste und schlief – wie nur ein Beamter schliefen kann!

Samsdaach! Frühstück! Kaffee!
Treffen wieder vor dem Hbf und dann mit „Tafelberg“, seiner Frau, 4 weiteren aus dem EFC zum Schiff!
Abfahrt und es wurde laut! Gesungen, gefeiert, gewunken – die Menschen auf den Brücken und am Spreeufer winkten uns zu, freuten sich mit uns, sangen mit – einfach unvergesslich!
Vereinzelte Bayernkunden mit offenen Mündern – planlos durch Berlin ziehend – scheint sich die Mannschaft auch für das Spiel vorgenommen zu haben?!

Breitscheidplatz! Alexanderplatz letztes Jahr war klasse, Breitscheidplatz war auch klasse!
Schlucken müssen, als ich die Gedenkstätte sah, an der vor nicht allzu langer Zeit Menschen durch einen geisteskranken Terroristen mit einem Lkw  ermordet wurden!
Treffen mit weiteren Bekannten und „vorglühen“ ohne die Kontrolle zu verlieren!
Es war voll (der Platz), es war schön (das Fest) und es war ein Gefühl von purer Freude als ich dann mit meinen Leuten zum Olympiastadion fuhr!
Wieder hundemüde durch das viele rumlaufen, musste sich der „ismirdochegal“ – bewacht von seinen  EFC-Kumpanen mal n halbes Stündchen hiiieleeche! Meri s halt aach net mehr de Jüngste!

Dann im Stadion! Diese Ultras! Diese Typen! Wieder einen riesigen Aufwand betrieben – Gänsehaut und Stolz, dass ich einer von denen war, der in der Ostkurve stehen konnte und in meinem Leben , damals als Jungspund die Weichen in die richtige Richtung gelegt habe! Eintracht Frankfurt Fan geworden! Passt!

Nach 10 Minuten führen wir einsnull! Wildfremde Menschen liegen sich in den Armen, schreien sich ihr Einverständnis über den Treffer in die Ohren – unglaublich Szenen!
Treffer für die Bauern! Zweifel? Jetzt schnell ein Tor schießen! Die Bauern sind heute schlagbar!
Zwoeins durch Ante – Jubel! Toben! Wir packen’s! Und dann?! Warte mal! Der geht an die Seitenlinie! Diese Pfeife gibt das Tor nicht! Entsetzen! Angst!
Doch Tor! Tooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooor! Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!
Nachspielzeit! Leute ihr habts selbst gesehen, selbst erlebt! Was soll ich schreiben?
Nur kein Elfmeter – kein Elfmeter! Und wenn – Lukas: Halt das Ding! Heute nicht! Heute gewinnen die nicht! Heute sind wir dran – nach 30 Jahren! Nur wir! Nur wir!
Wieder richtig entschieden! Kein Elfmeter!

Und dann läuft er los – der Mijat! Steh eh das ganze Spiel – muss also nicht aufstehen!
Lauf Mijat! Lauf! Das gibt’s doch gar nicht! Lauf Mijat!
Dann steht er da! Der ismirdochegal! Flennt! Weiß, wie alle anderen Adler auch – Heute gewinnen wir! Heute ist unser Tag! Nach 30 Jahren! Heute hauen wir sie weg – die Bauern!

Mittlerweile habe ich mir das Spiel mehrfach angesehen. Ich jubel bei jedem Tor als würde es live geschossen! Es ist ein Traum! Und es ist traumhaft, dass wir alle Adler sind!
Ich bin unbeschreiblich glücklich und ich bin stolz, dass ich mit Euch hier in unserem Forum schreiben kann und das wir träumen können von Reisen durch Europa!

Danke SGE! Danke Mannschaft! Danke Trainer! Danke Ultras! Danke Fans!

Gehen wir es an! Zeigen wir allen was wir sind! Zu Recht stolze Adlerträger!

Nur die SGE!

(Jetzt wird‘ ich awwer mied)
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Es ist nicht zu verhindern, man wird tatsächlich angesehen als hätte man nicht alle Tassen im Schrank oder besser - noch nicht mal ein einzige Scherbe, die man vorzeigen könnte - aber selbstverständlich habe ich nach dem Spiel gegen die Mainzer mein Hotelzimmer in Berlin gebucht!

Das Spiel auf Schalke verfolgte ich daheim im Sessel und am späten Abend hörte ich ein "...das muss doch nicht sein!" meiner Frau - warmiraberegal. Das Haus wusste jetzt, es ist etwas wichtiges passiert - die Eintracht steht im Endspiel!
Fast täglich kam die Reise nach Berlin zur Sprache, sei es mit den Leuten aus dem EFC, sei es mit den Leuten, die ich hier aus dem Forum kenn oder sei es, dass sich meine Frau anhören musste wie sehr ich mich freue und wie wichtig das ist dort live dabei zu sein und und und!

Die Nacht vom 17./18.05. war für mich wie die Zeit als ich Kind war vom 23./24.12.
"Es ist wie früher - bei Zeiten ins Bett gehen, dann ist früher Bescherung", sagte mein EFC-Chef und damit traf er den Nagel auf den Kopf.
Am Freitag, den 18.05. dann in der Wohnung hin- und herlaufend, dann in die Straßenbahn und die Blicke der Bewohner der Stadt Mainz genießen - richtig schön genießen - mit dem Wunsch, die Straßenbahn muss nicht schnell fahren - lass sie mein T-Shirt sehen "Die Rückkehr der Adler!"
Tut gut, so 'ne Straßenbahnfahrt durch Mainz - mir jedenfalls!
Absichtlich mit der Regionalbahn um 08:00 Uhr von Mainz Hbf nach Frankfurt (Main) Hbf und auch hier wieder die Blicke der Menschen, die an die Arbeit fuhren und die ersten "Viel Glück-Wünsche" die ich hörte.
Gutes Gefühl!

Zugfahrt nach Berlin Hbf! Eintracht Fans im ganzen Zug! Wunderbares Gefühl zu wissen, wir haben es geschafft, wir werden es angehen und wir sind Adler!

In Berlin Hbf angekommen, wurde mir im Hotel mitgeteilt, dass das Buchungssystem abgestürzt sei.
„Das kann ich auch, ich warte dann an der Bar“, der Angestellte hinter dem Tresen fands gut, mir hats geschmeckt und dann ging es doch ganz schnell.
Tasche aufs Zimmer gebracht und mit Leuten aus dem EFC vor dem Hbf getroffen. Dann kam mein Kumpel „Tafelberg“ und seine Frau dazu und wir machten unseren Plan wahr – zum Griechen soll es gehen!
Und wenn „ismirdochegal“ plant, dann kann man sich drauf verlassen, dass spätestens nach 5 Minuten einer sagt: „Hätte man ihn nicht machen lassen sollen…!“
Die „organisierte Irrfahrt“ mit dem Taxi brachte uns ins Wedding zur Taverne „Hellas“ – kann ich wirklich nur empfehlen!
So verging der erste Abend bei Mousaka, Rotwein, dem einen oder anderen Ouzo  und der großen Vorfreude auf das Spiel am kommenden Tag.
Tafelbergs Vorschlag am nächsten Tag eine Schiffsfahrt (!) zu machen, war ein guter Vorschlag und ich muss sagen, das Alter forderte seinen Tribut – todmüde fiel ich im Hotel in die Kiste und schlief – wie nur ein Beamter schliefen kann!

Samsdaach! Frühstück! Kaffee!
Treffen wieder vor dem Hbf und dann mit „Tafelberg“, seiner Frau, 4 weiteren aus dem EFC zum Schiff!
Abfahrt und es wurde laut! Gesungen, gefeiert, gewunken – die Menschen auf den Brücken und am Spreeufer winkten uns zu, freuten sich mit uns, sangen mit – einfach unvergesslich!
Vereinzelte Bayernkunden mit offenen Mündern – planlos durch Berlin ziehend – scheint sich die Mannschaft auch für das Spiel vorgenommen zu haben?!

Breitscheidplatz! Alexanderplatz letztes Jahr war klasse, Breitscheidplatz war auch klasse!
Schlucken müssen, als ich die Gedenkstätte sah, an der vor nicht allzu langer Zeit Menschen durch einen geisteskranken Terroristen mit einem Lkw  ermordet wurden!
Treffen mit weiteren Bekannten und „vorglühen“ ohne die Kontrolle zu verlieren!
Es war voll (der Platz), es war schön (das Fest) und es war ein Gefühl von purer Freude als ich dann mit meinen Leuten zum Olympiastadion fuhr!
Wieder hundemüde durch das viele rumlaufen, musste sich der „ismirdochegal“ – bewacht von seinen  EFC-Kumpanen mal n halbes Stündchen hiiieleeche! Meri s halt aach net mehr de Jüngste!

Dann im Stadion! Diese Ultras! Diese Typen! Wieder einen riesigen Aufwand betrieben – Gänsehaut und Stolz, dass ich einer von denen war, der in der Ostkurve stehen konnte und in meinem Leben , damals als Jungspund die Weichen in die richtige Richtung gelegt habe! Eintracht Frankfurt Fan geworden! Passt!

Nach 10 Minuten führen wir einsnull! Wildfremde Menschen liegen sich in den Armen, schreien sich ihr Einverständnis über den Treffer in die Ohren – unglaublich Szenen!
Treffer für die Bauern! Zweifel? Jetzt schnell ein Tor schießen! Die Bauern sind heute schlagbar!
Zwoeins durch Ante – Jubel! Toben! Wir packen’s! Und dann?! Warte mal! Der geht an die Seitenlinie! Diese Pfeife gibt das Tor nicht! Entsetzen! Angst!
Doch Tor! Tooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooor! Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!
Nachspielzeit! Leute ihr habts selbst gesehen, selbst erlebt! Was soll ich schreiben?
Nur kein Elfmeter – kein Elfmeter! Und wenn – Lukas: Halt das Ding! Heute nicht! Heute gewinnen die nicht! Heute sind wir dran – nach 30 Jahren! Nur wir! Nur wir!
Wieder richtig entschieden! Kein Elfmeter!

Und dann läuft er los – der Mijat! Steh eh das ganze Spiel – muss also nicht aufstehen!
Lauf Mijat! Lauf! Das gibt’s doch gar nicht! Lauf Mijat!
Dann steht er da! Der ismirdochegal! Flennt! Weiß, wie alle anderen Adler auch – Heute gewinnen wir! Heute ist unser Tag! Nach 30 Jahren! Heute hauen wir sie weg – die Bauern!

Mittlerweile habe ich mir das Spiel mehrfach angesehen. Ich jubel bei jedem Tor als würde es live geschossen! Es ist ein Traum! Und es ist traumhaft, dass wir alle Adler sind!
Ich bin unbeschreiblich glücklich und ich bin stolz, dass ich mit Euch hier in unserem Forum schreiben kann und das wir träumen können von Reisen durch Europa!

Danke SGE! Danke Mannschaft! Danke Trainer! Danke Ultras! Danke Fans!

Gehen wir es an! Zeigen wir allen was wir sind! Zu Recht stolze Adlerträger!

Nur die SGE!

(Jetzt wird‘ ich awwer mied)
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Als wäre man dabei gewesen ... Moment: ich war dabei!
Genial, wie Du die Emotionen rüber bringst!
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Es ist nicht zu verhindern, man wird tatsächlich angesehen als hätte man nicht alle Tassen im Schrank oder besser - noch nicht mal ein einzige Scherbe, die man vorzeigen könnte - aber selbstverständlich habe ich nach dem Spiel gegen die Mainzer mein Hotelzimmer in Berlin gebucht!

Das Spiel auf Schalke verfolgte ich daheim im Sessel und am späten Abend hörte ich ein "...das muss doch nicht sein!" meiner Frau - warmiraberegal. Das Haus wusste jetzt, es ist etwas wichtiges passiert - die Eintracht steht im Endspiel!
Fast täglich kam die Reise nach Berlin zur Sprache, sei es mit den Leuten aus dem EFC, sei es mit den Leuten, die ich hier aus dem Forum kenn oder sei es, dass sich meine Frau anhören musste wie sehr ich mich freue und wie wichtig das ist dort live dabei zu sein und und und!

Die Nacht vom 17./18.05. war für mich wie die Zeit als ich Kind war vom 23./24.12.
"Es ist wie früher - bei Zeiten ins Bett gehen, dann ist früher Bescherung", sagte mein EFC-Chef und damit traf er den Nagel auf den Kopf.
Am Freitag, den 18.05. dann in der Wohnung hin- und herlaufend, dann in die Straßenbahn und die Blicke der Bewohner der Stadt Mainz genießen - richtig schön genießen - mit dem Wunsch, die Straßenbahn muss nicht schnell fahren - lass sie mein T-Shirt sehen "Die Rückkehr der Adler!"
Tut gut, so 'ne Straßenbahnfahrt durch Mainz - mir jedenfalls!
Absichtlich mit der Regionalbahn um 08:00 Uhr von Mainz Hbf nach Frankfurt (Main) Hbf und auch hier wieder die Blicke der Menschen, die an die Arbeit fuhren und die ersten "Viel Glück-Wünsche" die ich hörte.
Gutes Gefühl!

Zugfahrt nach Berlin Hbf! Eintracht Fans im ganzen Zug! Wunderbares Gefühl zu wissen, wir haben es geschafft, wir werden es angehen und wir sind Adler!

In Berlin Hbf angekommen, wurde mir im Hotel mitgeteilt, dass das Buchungssystem abgestürzt sei.
„Das kann ich auch, ich warte dann an der Bar“, der Angestellte hinter dem Tresen fands gut, mir hats geschmeckt und dann ging es doch ganz schnell.
Tasche aufs Zimmer gebracht und mit Leuten aus dem EFC vor dem Hbf getroffen. Dann kam mein Kumpel „Tafelberg“ und seine Frau dazu und wir machten unseren Plan wahr – zum Griechen soll es gehen!
Und wenn „ismirdochegal“ plant, dann kann man sich drauf verlassen, dass spätestens nach 5 Minuten einer sagt: „Hätte man ihn nicht machen lassen sollen…!“
Die „organisierte Irrfahrt“ mit dem Taxi brachte uns ins Wedding zur Taverne „Hellas“ – kann ich wirklich nur empfehlen!
So verging der erste Abend bei Mousaka, Rotwein, dem einen oder anderen Ouzo  und der großen Vorfreude auf das Spiel am kommenden Tag.
Tafelbergs Vorschlag am nächsten Tag eine Schiffsfahrt (!) zu machen, war ein guter Vorschlag und ich muss sagen, das Alter forderte seinen Tribut – todmüde fiel ich im Hotel in die Kiste und schlief – wie nur ein Beamter schliefen kann!

Samsdaach! Frühstück! Kaffee!
Treffen wieder vor dem Hbf und dann mit „Tafelberg“, seiner Frau, 4 weiteren aus dem EFC zum Schiff!
Abfahrt und es wurde laut! Gesungen, gefeiert, gewunken – die Menschen auf den Brücken und am Spreeufer winkten uns zu, freuten sich mit uns, sangen mit – einfach unvergesslich!
Vereinzelte Bayernkunden mit offenen Mündern – planlos durch Berlin ziehend – scheint sich die Mannschaft auch für das Spiel vorgenommen zu haben?!

Breitscheidplatz! Alexanderplatz letztes Jahr war klasse, Breitscheidplatz war auch klasse!
Schlucken müssen, als ich die Gedenkstätte sah, an der vor nicht allzu langer Zeit Menschen durch einen geisteskranken Terroristen mit einem Lkw  ermordet wurden!
Treffen mit weiteren Bekannten und „vorglühen“ ohne die Kontrolle zu verlieren!
Es war voll (der Platz), es war schön (das Fest) und es war ein Gefühl von purer Freude als ich dann mit meinen Leuten zum Olympiastadion fuhr!
Wieder hundemüde durch das viele rumlaufen, musste sich der „ismirdochegal“ – bewacht von seinen  EFC-Kumpanen mal n halbes Stündchen hiiieleeche! Meri s halt aach net mehr de Jüngste!

Dann im Stadion! Diese Ultras! Diese Typen! Wieder einen riesigen Aufwand betrieben – Gänsehaut und Stolz, dass ich einer von denen war, der in der Ostkurve stehen konnte und in meinem Leben , damals als Jungspund die Weichen in die richtige Richtung gelegt habe! Eintracht Frankfurt Fan geworden! Passt!

Nach 10 Minuten führen wir einsnull! Wildfremde Menschen liegen sich in den Armen, schreien sich ihr Einverständnis über den Treffer in die Ohren – unglaublich Szenen!
Treffer für die Bauern! Zweifel? Jetzt schnell ein Tor schießen! Die Bauern sind heute schlagbar!
Zwoeins durch Ante – Jubel! Toben! Wir packen’s! Und dann?! Warte mal! Der geht an die Seitenlinie! Diese Pfeife gibt das Tor nicht! Entsetzen! Angst!
Doch Tor! Tooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooor! Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!
Nachspielzeit! Leute ihr habts selbst gesehen, selbst erlebt! Was soll ich schreiben?
Nur kein Elfmeter – kein Elfmeter! Und wenn – Lukas: Halt das Ding! Heute nicht! Heute gewinnen die nicht! Heute sind wir dran – nach 30 Jahren! Nur wir! Nur wir!
Wieder richtig entschieden! Kein Elfmeter!

Und dann läuft er los – der Mijat! Steh eh das ganze Spiel – muss also nicht aufstehen!
Lauf Mijat! Lauf! Das gibt’s doch gar nicht! Lauf Mijat!
Dann steht er da! Der ismirdochegal! Flennt! Weiß, wie alle anderen Adler auch – Heute gewinnen wir! Heute ist unser Tag! Nach 30 Jahren! Heute hauen wir sie weg – die Bauern!

Mittlerweile habe ich mir das Spiel mehrfach angesehen. Ich jubel bei jedem Tor als würde es live geschossen! Es ist ein Traum! Und es ist traumhaft, dass wir alle Adler sind!
Ich bin unbeschreiblich glücklich und ich bin stolz, dass ich mit Euch hier in unserem Forum schreiben kann und das wir träumen können von Reisen durch Europa!

Danke SGE! Danke Mannschaft! Danke Trainer! Danke Ultras! Danke Fans!

Gehen wir es an! Zeigen wir allen was wir sind! Zu Recht stolze Adlerträger!

Nur die SGE!

(Jetzt wird‘ ich awwer mied)
#
ismirdochegal! schrieb:

Es ist nicht zu verhindern, man wird tatsächlich angesehen als hätte man nicht alle Tassen im Schrank oder besser - noch nicht mal ein einzige Scherbe, die man vorzeigen könnte - aber selbstverständlich habe ich nach dem Spiel gegen die Mainzer mein Hotelzimmer in Berlin gebucht!

Das Spiel auf Schalke verfolgte ich daheim im Sessel und am späten Abend hörte ich ein "...das muss doch nicht sein!" meiner Frau - warmiraberegal. Das Haus wusste jetzt, es ist etwas wichtiges passiert - die Eintracht steht im Endspiel!
Fast täglich kam die Reise nach Berlin zur Sprache, sei es mit den Leuten aus dem EFC, sei es mit den Leuten, die ich hier aus dem Forum kenn oder sei es, dass sich meine Frau anhören musste wie sehr ich mich freue und wie wichtig das ist dort live dabei zu sein und und und!

Die Nacht vom 17./18.05. war für mich wie die Zeit als ich Kind war vom 23./24.12.
"Es ist wie früher - bei Zeiten ins Bett gehen, dann ist früher Bescherung", sagte mein EFC-Chef und damit traf er den Nagel auf den Kopf.
Am Freitag, den 18.05. dann in der Wohnung hin- und herlaufend, dann in die Straßenbahn und die Blicke der Bewohner der Stadt Mainz genießen - richtig schön genießen - mit dem Wunsch, die Straßenbahn muss nicht schnell fahren - lass sie mein T-Shirt sehen "Die Rückkehr der Adler!"
Tut gut, so 'ne Straßenbahnfahrt durch Mainz - mir jedenfalls!
Absichtlich mit der Regionalbahn um 08:00 Uhr von Mainz Hbf nach Frankfurt (Main) Hbf und auch hier wieder die Blicke der Menschen, die an die Arbeit fuhren und die ersten "Viel Glück-Wünsche" die ich hörte.
Gutes Gefühl!

Zugfahrt nach Berlin Hbf! Eintracht Fans im ganzen Zug! Wunderbares Gefühl zu wissen, wir haben es geschafft, wir werden es angehen und wir sind Adler!

In Berlin Hbf angekommen, wurde mir im Hotel mitgeteilt, dass das Buchungssystem abgestürzt sei.
„Das kann ich auch, ich warte dann an der Bar“, der Angestellte hinter dem Tresen fands gut, mir hats geschmeckt und dann ging es doch ganz schnell.
Tasche aufs Zimmer gebracht und mit Leuten aus dem EFC vor dem Hbf getroffen. Dann kam mein Kumpel „Tafelberg“ und seine Frau dazu und wir machten unseren Plan wahr – zum Griechen soll es gehen!
Und wenn „ismirdochegal“ plant, dann kann man sich drauf verlassen, dass spätestens nach 5 Minuten einer sagt: „Hätte man ihn nicht machen lassen sollen…!“
Die „organisierte Irrfahrt“ mit dem Taxi brachte uns ins Wedding zur Taverne „Hellas“ – kann ich wirklich nur empfehlen!
So verging der erste Abend bei Mousaka, Rotwein, dem einen oder anderen Ouzo  und der großen Vorfreude auf das Spiel am kommenden Tag.
Tafelbergs Vorschlag am nächsten Tag eine Schiffsfahrt (!) zu machen, war ein guter Vorschlag und ich muss sagen, das Alter forderte seinen Tribut – todmüde fiel ich im Hotel in die Kiste und schlief – wie nur ein Beamter schliefen kann!

Samsdaach! Frühstück! Kaffee!
Treffen wieder vor dem Hbf und dann mit „Tafelberg“, seiner Frau, 4 weiteren aus dem EFC zum Schiff!
Abfahrt und es wurde laut! Gesungen, gefeiert, gewunken – die Menschen auf den Brücken und am Spreeufer winkten uns zu, freuten sich mit uns, sangen mit – einfach unvergesslich!
Vereinzelte Bayernkunden mit offenen Mündern – planlos durch Berlin ziehend – scheint sich die Mannschaft auch für das Spiel vorgenommen zu haben?!

Breitscheidplatz! Alexanderplatz letztes Jahr war klasse, Breitscheidplatz war auch klasse!
Schlucken müssen, als ich die Gedenkstätte sah, an der vor nicht allzu langer Zeit Menschen durch einen geisteskranken Terroristen mit einem Lkw  ermordet wurden!
Treffen mit weiteren Bekannten und „vorglühen“ ohne die Kontrolle zu verlieren!
Es war voll (der Platz), es war schön (das Fest) und es war ein Gefühl von purer Freude als ich dann mit meinen Leuten zum Olympiastadion fuhr!
Wieder hundemüde durch das viele rumlaufen, musste sich der „ismirdochegal“ – bewacht von seinen  EFC-Kumpanen mal n halbes Stündchen hiiieleeche! Meri s halt aach net mehr de Jüngste!

Dann im Stadion! Diese Ultras! Diese Typen! Wieder einen riesigen Aufwand betrieben – Gänsehaut und Stolz, dass ich einer von denen war, der in der Ostkurve stehen konnte und in meinem Leben , damals als Jungspund die Weichen in die richtige Richtung gelegt habe! Eintracht Frankfurt Fan geworden! Passt!

Nach 10 Minuten führen wir einsnull! Wildfremde Menschen liegen sich in den Armen, schreien sich ihr Einverständnis über den Treffer in die Ohren – unglaublich Szenen!
Treffer für die Bauern! Zweifel? Jetzt schnell ein Tor schießen! Die Bauern sind heute schlagbar!
Zwoeins durch Ante – Jubel! Toben! Wir packen’s! Und dann?! Warte mal! Der geht an die Seitenlinie! Diese Pfeife gibt das Tor nicht! Entsetzen! Angst!
Doch Tor! Tooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooor! Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!
Nachspielzeit! Leute ihr habts selbst gesehen, selbst erlebt! Was soll ich schreiben?
Nur kein Elfmeter – kein Elfmeter! Und wenn – Lukas: Halt das Ding! Heute nicht! Heute gewinnen die nicht! Heute sind wir dran – nach 30 Jahren! Nur wir! Nur wir!
Wieder richtig entschieden! Kein Elfmeter!

Und dann läuft er los – der Mijat! Steh eh das ganze Spiel – muss also nicht aufstehen!
Lauf Mijat! Lauf! Das gibt’s doch gar nicht! Lauf Mijat!
Dann steht er da! Der ismirdochegal! Flennt! Weiß, wie alle anderen Adler auch – Heute gewinnen wir! Heute ist unser Tag! Nach 30 Jahren! Heute hauen wir sie weg – die Bauern!

Mittlerweile habe ich mir das Spiel mehrfach angesehen. Ich jubel bei jedem Tor als würde es live geschossen! Es ist ein Traum! Und es ist traumhaft, dass wir alle Adler sind!
Ich bin unbeschreiblich glücklich und ich bin stolz, dass ich mit Euch hier in unserem Forum schreiben kann und das wir träumen können von Reisen durch Europa!

Danke SGE! Danke Mannschaft! Danke Trainer! Danke Ultras! Danke Fans!

Gehen wir es an! Zeigen wir allen was wir sind! Zu Recht stolze Adlerträger!

Nur die SGE!

(Jetzt wird‘ ich awwer mied)



Stark!!!!!!!
Frankfurter Jungs...
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Es ist nicht zu verhindern, man wird tatsächlich angesehen als hätte man nicht alle Tassen im Schrank oder besser - noch nicht mal ein einzige Scherbe, die man vorzeigen könnte - aber selbstverständlich habe ich nach dem Spiel gegen die Mainzer mein Hotelzimmer in Berlin gebucht!

Das Spiel auf Schalke verfolgte ich daheim im Sessel und am späten Abend hörte ich ein "...das muss doch nicht sein!" meiner Frau - warmiraberegal. Das Haus wusste jetzt, es ist etwas wichtiges passiert - die Eintracht steht im Endspiel!
Fast täglich kam die Reise nach Berlin zur Sprache, sei es mit den Leuten aus dem EFC, sei es mit den Leuten, die ich hier aus dem Forum kenn oder sei es, dass sich meine Frau anhören musste wie sehr ich mich freue und wie wichtig das ist dort live dabei zu sein und und und!

Die Nacht vom 17./18.05. war für mich wie die Zeit als ich Kind war vom 23./24.12.
"Es ist wie früher - bei Zeiten ins Bett gehen, dann ist früher Bescherung", sagte mein EFC-Chef und damit traf er den Nagel auf den Kopf.
Am Freitag, den 18.05. dann in der Wohnung hin- und herlaufend, dann in die Straßenbahn und die Blicke der Bewohner der Stadt Mainz genießen - richtig schön genießen - mit dem Wunsch, die Straßenbahn muss nicht schnell fahren - lass sie mein T-Shirt sehen "Die Rückkehr der Adler!"
Tut gut, so 'ne Straßenbahnfahrt durch Mainz - mir jedenfalls!
Absichtlich mit der Regionalbahn um 08:00 Uhr von Mainz Hbf nach Frankfurt (Main) Hbf und auch hier wieder die Blicke der Menschen, die an die Arbeit fuhren und die ersten "Viel Glück-Wünsche" die ich hörte.
Gutes Gefühl!

Zugfahrt nach Berlin Hbf! Eintracht Fans im ganzen Zug! Wunderbares Gefühl zu wissen, wir haben es geschafft, wir werden es angehen und wir sind Adler!

In Berlin Hbf angekommen, wurde mir im Hotel mitgeteilt, dass das Buchungssystem abgestürzt sei.
„Das kann ich auch, ich warte dann an der Bar“, der Angestellte hinter dem Tresen fands gut, mir hats geschmeckt und dann ging es doch ganz schnell.
Tasche aufs Zimmer gebracht und mit Leuten aus dem EFC vor dem Hbf getroffen. Dann kam mein Kumpel „Tafelberg“ und seine Frau dazu und wir machten unseren Plan wahr – zum Griechen soll es gehen!
Und wenn „ismirdochegal“ plant, dann kann man sich drauf verlassen, dass spätestens nach 5 Minuten einer sagt: „Hätte man ihn nicht machen lassen sollen…!“
Die „organisierte Irrfahrt“ mit dem Taxi brachte uns ins Wedding zur Taverne „Hellas“ – kann ich wirklich nur empfehlen!
So verging der erste Abend bei Mousaka, Rotwein, dem einen oder anderen Ouzo  und der großen Vorfreude auf das Spiel am kommenden Tag.
Tafelbergs Vorschlag am nächsten Tag eine Schiffsfahrt (!) zu machen, war ein guter Vorschlag und ich muss sagen, das Alter forderte seinen Tribut – todmüde fiel ich im Hotel in die Kiste und schlief – wie nur ein Beamter schliefen kann!

Samsdaach! Frühstück! Kaffee!
Treffen wieder vor dem Hbf und dann mit „Tafelberg“, seiner Frau, 4 weiteren aus dem EFC zum Schiff!
Abfahrt und es wurde laut! Gesungen, gefeiert, gewunken – die Menschen auf den Brücken und am Spreeufer winkten uns zu, freuten sich mit uns, sangen mit – einfach unvergesslich!
Vereinzelte Bayernkunden mit offenen Mündern – planlos durch Berlin ziehend – scheint sich die Mannschaft auch für das Spiel vorgenommen zu haben?!

Breitscheidplatz! Alexanderplatz letztes Jahr war klasse, Breitscheidplatz war auch klasse!
Schlucken müssen, als ich die Gedenkstätte sah, an der vor nicht allzu langer Zeit Menschen durch einen geisteskranken Terroristen mit einem Lkw  ermordet wurden!
Treffen mit weiteren Bekannten und „vorglühen“ ohne die Kontrolle zu verlieren!
Es war voll (der Platz), es war schön (das Fest) und es war ein Gefühl von purer Freude als ich dann mit meinen Leuten zum Olympiastadion fuhr!
Wieder hundemüde durch das viele rumlaufen, musste sich der „ismirdochegal“ – bewacht von seinen  EFC-Kumpanen mal n halbes Stündchen hiiieleeche! Meri s halt aach net mehr de Jüngste!

Dann im Stadion! Diese Ultras! Diese Typen! Wieder einen riesigen Aufwand betrieben – Gänsehaut und Stolz, dass ich einer von denen war, der in der Ostkurve stehen konnte und in meinem Leben , damals als Jungspund die Weichen in die richtige Richtung gelegt habe! Eintracht Frankfurt Fan geworden! Passt!

Nach 10 Minuten führen wir einsnull! Wildfremde Menschen liegen sich in den Armen, schreien sich ihr Einverständnis über den Treffer in die Ohren – unglaublich Szenen!
Treffer für die Bauern! Zweifel? Jetzt schnell ein Tor schießen! Die Bauern sind heute schlagbar!
Zwoeins durch Ante – Jubel! Toben! Wir packen’s! Und dann?! Warte mal! Der geht an die Seitenlinie! Diese Pfeife gibt das Tor nicht! Entsetzen! Angst!
Doch Tor! Tooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooor! Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!
Nachspielzeit! Leute ihr habts selbst gesehen, selbst erlebt! Was soll ich schreiben?
Nur kein Elfmeter – kein Elfmeter! Und wenn – Lukas: Halt das Ding! Heute nicht! Heute gewinnen die nicht! Heute sind wir dran – nach 30 Jahren! Nur wir! Nur wir!
Wieder richtig entschieden! Kein Elfmeter!

Und dann läuft er los – der Mijat! Steh eh das ganze Spiel – muss also nicht aufstehen!
Lauf Mijat! Lauf! Das gibt’s doch gar nicht! Lauf Mijat!
Dann steht er da! Der ismirdochegal! Flennt! Weiß, wie alle anderen Adler auch – Heute gewinnen wir! Heute ist unser Tag! Nach 30 Jahren! Heute hauen wir sie weg – die Bauern!

Mittlerweile habe ich mir das Spiel mehrfach angesehen. Ich jubel bei jedem Tor als würde es live geschossen! Es ist ein Traum! Und es ist traumhaft, dass wir alle Adler sind!
Ich bin unbeschreiblich glücklich und ich bin stolz, dass ich mit Euch hier in unserem Forum schreiben kann und das wir träumen können von Reisen durch Europa!

Danke SGE! Danke Mannschaft! Danke Trainer! Danke Ultras! Danke Fans!

Gehen wir es an! Zeigen wir allen was wir sind! Zu Recht stolze Adlerträger!

Nur die SGE!

(Jetzt wird‘ ich awwer mied)
#
ismirnichtegal !

Klasse auf den Punkt gebracht, da finde ich mich perfekt wieder.
Danke dafür !
#
Ich kann das kaum in Worte fassen, bin am fünften Tag nach dem legendärischen Sieg immer noch im Innersten berührt und kann unser Glück nicht fassen.
Bin sonst ja nicht um Worte verlegen, aber diesmal flenne ich schon beim Versuch, aufzuschreiben was ich erlebt habe.
Trotzdem versuche ich es mal:

Danke.

Für ein unvergessliches Wochenende, für einen erfüllten Traum, ein "dass ich das noch erleben darf", dafür dass Mijat gemacht hat dass die Zeit still steht und dafür dass ich hautnah dabei sein durfte, für eine kaputte Brille und dutzende blauer Flecken, dafür dass ich mich hab umstimmen lassen und kurz vor knapp noch beschlossen habe mitzufahren - alles andere hätte ich mir im Nachhinein im Leben niemals verziehen - für den Freund der nach dem Spiel bei mir war als alles zu viel war, für´s Taxi und für alles andere auch.
Wer sich wiedererkennt darf sich gern wiedererkennen.

Ich habe es an anderer Stelle schonmal so ähnlich gesagt:
Venedig sehen und sterben?  Ich habe am Samstag in Berlin Venedig gesehen.

Danke dafür.
#
Es ist nicht zu verhindern, man wird tatsächlich angesehen als hätte man nicht alle Tassen im Schrank oder besser - noch nicht mal ein einzige Scherbe, die man vorzeigen könnte - aber selbstverständlich habe ich nach dem Spiel gegen die Mainzer mein Hotelzimmer in Berlin gebucht!

Das Spiel auf Schalke verfolgte ich daheim im Sessel und am späten Abend hörte ich ein "...das muss doch nicht sein!" meiner Frau - warmiraberegal. Das Haus wusste jetzt, es ist etwas wichtiges passiert - die Eintracht steht im Endspiel!
Fast täglich kam die Reise nach Berlin zur Sprache, sei es mit den Leuten aus dem EFC, sei es mit den Leuten, die ich hier aus dem Forum kenn oder sei es, dass sich meine Frau anhören musste wie sehr ich mich freue und wie wichtig das ist dort live dabei zu sein und und und!

Die Nacht vom 17./18.05. war für mich wie die Zeit als ich Kind war vom 23./24.12.
"Es ist wie früher - bei Zeiten ins Bett gehen, dann ist früher Bescherung", sagte mein EFC-Chef und damit traf er den Nagel auf den Kopf.
Am Freitag, den 18.05. dann in der Wohnung hin- und herlaufend, dann in die Straßenbahn und die Blicke der Bewohner der Stadt Mainz genießen - richtig schön genießen - mit dem Wunsch, die Straßenbahn muss nicht schnell fahren - lass sie mein T-Shirt sehen "Die Rückkehr der Adler!"
Tut gut, so 'ne Straßenbahnfahrt durch Mainz - mir jedenfalls!
Absichtlich mit der Regionalbahn um 08:00 Uhr von Mainz Hbf nach Frankfurt (Main) Hbf und auch hier wieder die Blicke der Menschen, die an die Arbeit fuhren und die ersten "Viel Glück-Wünsche" die ich hörte.
Gutes Gefühl!

Zugfahrt nach Berlin Hbf! Eintracht Fans im ganzen Zug! Wunderbares Gefühl zu wissen, wir haben es geschafft, wir werden es angehen und wir sind Adler!

In Berlin Hbf angekommen, wurde mir im Hotel mitgeteilt, dass das Buchungssystem abgestürzt sei.
„Das kann ich auch, ich warte dann an der Bar“, der Angestellte hinter dem Tresen fands gut, mir hats geschmeckt und dann ging es doch ganz schnell.
Tasche aufs Zimmer gebracht und mit Leuten aus dem EFC vor dem Hbf getroffen. Dann kam mein Kumpel „Tafelberg“ und seine Frau dazu und wir machten unseren Plan wahr – zum Griechen soll es gehen!
Und wenn „ismirdochegal“ plant, dann kann man sich drauf verlassen, dass spätestens nach 5 Minuten einer sagt: „Hätte man ihn nicht machen lassen sollen…!“
Die „organisierte Irrfahrt“ mit dem Taxi brachte uns ins Wedding zur Taverne „Hellas“ – kann ich wirklich nur empfehlen!
So verging der erste Abend bei Mousaka, Rotwein, dem einen oder anderen Ouzo  und der großen Vorfreude auf das Spiel am kommenden Tag.
Tafelbergs Vorschlag am nächsten Tag eine Schiffsfahrt (!) zu machen, war ein guter Vorschlag und ich muss sagen, das Alter forderte seinen Tribut – todmüde fiel ich im Hotel in die Kiste und schlief – wie nur ein Beamter schliefen kann!

Samsdaach! Frühstück! Kaffee!
Treffen wieder vor dem Hbf und dann mit „Tafelberg“, seiner Frau, 4 weiteren aus dem EFC zum Schiff!
Abfahrt und es wurde laut! Gesungen, gefeiert, gewunken – die Menschen auf den Brücken und am Spreeufer winkten uns zu, freuten sich mit uns, sangen mit – einfach unvergesslich!
Vereinzelte Bayernkunden mit offenen Mündern – planlos durch Berlin ziehend – scheint sich die Mannschaft auch für das Spiel vorgenommen zu haben?!

Breitscheidplatz! Alexanderplatz letztes Jahr war klasse, Breitscheidplatz war auch klasse!
Schlucken müssen, als ich die Gedenkstätte sah, an der vor nicht allzu langer Zeit Menschen durch einen geisteskranken Terroristen mit einem Lkw  ermordet wurden!
Treffen mit weiteren Bekannten und „vorglühen“ ohne die Kontrolle zu verlieren!
Es war voll (der Platz), es war schön (das Fest) und es war ein Gefühl von purer Freude als ich dann mit meinen Leuten zum Olympiastadion fuhr!
Wieder hundemüde durch das viele rumlaufen, musste sich der „ismirdochegal“ – bewacht von seinen  EFC-Kumpanen mal n halbes Stündchen hiiieleeche! Meri s halt aach net mehr de Jüngste!

Dann im Stadion! Diese Ultras! Diese Typen! Wieder einen riesigen Aufwand betrieben – Gänsehaut und Stolz, dass ich einer von denen war, der in der Ostkurve stehen konnte und in meinem Leben , damals als Jungspund die Weichen in die richtige Richtung gelegt habe! Eintracht Frankfurt Fan geworden! Passt!

Nach 10 Minuten führen wir einsnull! Wildfremde Menschen liegen sich in den Armen, schreien sich ihr Einverständnis über den Treffer in die Ohren – unglaublich Szenen!
Treffer für die Bauern! Zweifel? Jetzt schnell ein Tor schießen! Die Bauern sind heute schlagbar!
Zwoeins durch Ante – Jubel! Toben! Wir packen’s! Und dann?! Warte mal! Der geht an die Seitenlinie! Diese Pfeife gibt das Tor nicht! Entsetzen! Angst!
Doch Tor! Tooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooor! Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!
Nachspielzeit! Leute ihr habts selbst gesehen, selbst erlebt! Was soll ich schreiben?
Nur kein Elfmeter – kein Elfmeter! Und wenn – Lukas: Halt das Ding! Heute nicht! Heute gewinnen die nicht! Heute sind wir dran – nach 30 Jahren! Nur wir! Nur wir!
Wieder richtig entschieden! Kein Elfmeter!

Und dann läuft er los – der Mijat! Steh eh das ganze Spiel – muss also nicht aufstehen!
Lauf Mijat! Lauf! Das gibt’s doch gar nicht! Lauf Mijat!
Dann steht er da! Der ismirdochegal! Flennt! Weiß, wie alle anderen Adler auch – Heute gewinnen wir! Heute ist unser Tag! Nach 30 Jahren! Heute hauen wir sie weg – die Bauern!

Mittlerweile habe ich mir das Spiel mehrfach angesehen. Ich jubel bei jedem Tor als würde es live geschossen! Es ist ein Traum! Und es ist traumhaft, dass wir alle Adler sind!
Ich bin unbeschreiblich glücklich und ich bin stolz, dass ich mit Euch hier in unserem Forum schreiben kann und das wir träumen können von Reisen durch Europa!

Danke SGE! Danke Mannschaft! Danke Trainer! Danke Ultras! Danke Fans!

Gehen wir es an! Zeigen wir allen was wir sind! Zu Recht stolze Adlerträger!

Nur die SGE!

(Jetzt wird‘ ich awwer mied)
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toller authentischer Bericht Klaus!
Das Berlin Pokal WE -leider ohne die Möglichkeit im Stadion zu sein- werde ich nie vergessen und wird ein wichtiger Bestandteil meines (Eintracht) Lebens sein. Letztendlich weiß man ja nie, ob man so was noch mal erleben darf -wir sind eben nicht der "andere Verein"- und genau deswegen soll man dies dankbar "aufnehmen", es fällt mir gerade kein besseres Wort ein.
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Es ist nicht zu verhindern, man wird tatsächlich angesehen als hätte man nicht alle Tassen im Schrank oder besser - noch nicht mal ein einzige Scherbe, die man vorzeigen könnte - aber selbstverständlich habe ich nach dem Spiel gegen die Mainzer mein Hotelzimmer in Berlin gebucht!

Das Spiel auf Schalke verfolgte ich daheim im Sessel und am späten Abend hörte ich ein "...das muss doch nicht sein!" meiner Frau - warmiraberegal. Das Haus wusste jetzt, es ist etwas wichtiges passiert - die Eintracht steht im Endspiel!
Fast täglich kam die Reise nach Berlin zur Sprache, sei es mit den Leuten aus dem EFC, sei es mit den Leuten, die ich hier aus dem Forum kenn oder sei es, dass sich meine Frau anhören musste wie sehr ich mich freue und wie wichtig das ist dort live dabei zu sein und und und!

Die Nacht vom 17./18.05. war für mich wie die Zeit als ich Kind war vom 23./24.12.
"Es ist wie früher - bei Zeiten ins Bett gehen, dann ist früher Bescherung", sagte mein EFC-Chef und damit traf er den Nagel auf den Kopf.
Am Freitag, den 18.05. dann in der Wohnung hin- und herlaufend, dann in die Straßenbahn und die Blicke der Bewohner der Stadt Mainz genießen - richtig schön genießen - mit dem Wunsch, die Straßenbahn muss nicht schnell fahren - lass sie mein T-Shirt sehen "Die Rückkehr der Adler!"
Tut gut, so 'ne Straßenbahnfahrt durch Mainz - mir jedenfalls!
Absichtlich mit der Regionalbahn um 08:00 Uhr von Mainz Hbf nach Frankfurt (Main) Hbf und auch hier wieder die Blicke der Menschen, die an die Arbeit fuhren und die ersten "Viel Glück-Wünsche" die ich hörte.
Gutes Gefühl!

Zugfahrt nach Berlin Hbf! Eintracht Fans im ganzen Zug! Wunderbares Gefühl zu wissen, wir haben es geschafft, wir werden es angehen und wir sind Adler!

In Berlin Hbf angekommen, wurde mir im Hotel mitgeteilt, dass das Buchungssystem abgestürzt sei.
„Das kann ich auch, ich warte dann an der Bar“, der Angestellte hinter dem Tresen fands gut, mir hats geschmeckt und dann ging es doch ganz schnell.
Tasche aufs Zimmer gebracht und mit Leuten aus dem EFC vor dem Hbf getroffen. Dann kam mein Kumpel „Tafelberg“ und seine Frau dazu und wir machten unseren Plan wahr – zum Griechen soll es gehen!
Und wenn „ismirdochegal“ plant, dann kann man sich drauf verlassen, dass spätestens nach 5 Minuten einer sagt: „Hätte man ihn nicht machen lassen sollen…!“
Die „organisierte Irrfahrt“ mit dem Taxi brachte uns ins Wedding zur Taverne „Hellas“ – kann ich wirklich nur empfehlen!
So verging der erste Abend bei Mousaka, Rotwein, dem einen oder anderen Ouzo  und der großen Vorfreude auf das Spiel am kommenden Tag.
Tafelbergs Vorschlag am nächsten Tag eine Schiffsfahrt (!) zu machen, war ein guter Vorschlag und ich muss sagen, das Alter forderte seinen Tribut – todmüde fiel ich im Hotel in die Kiste und schlief – wie nur ein Beamter schliefen kann!

Samsdaach! Frühstück! Kaffee!
Treffen wieder vor dem Hbf und dann mit „Tafelberg“, seiner Frau, 4 weiteren aus dem EFC zum Schiff!
Abfahrt und es wurde laut! Gesungen, gefeiert, gewunken – die Menschen auf den Brücken und am Spreeufer winkten uns zu, freuten sich mit uns, sangen mit – einfach unvergesslich!
Vereinzelte Bayernkunden mit offenen Mündern – planlos durch Berlin ziehend – scheint sich die Mannschaft auch für das Spiel vorgenommen zu haben?!

Breitscheidplatz! Alexanderplatz letztes Jahr war klasse, Breitscheidplatz war auch klasse!
Schlucken müssen, als ich die Gedenkstätte sah, an der vor nicht allzu langer Zeit Menschen durch einen geisteskranken Terroristen mit einem Lkw  ermordet wurden!
Treffen mit weiteren Bekannten und „vorglühen“ ohne die Kontrolle zu verlieren!
Es war voll (der Platz), es war schön (das Fest) und es war ein Gefühl von purer Freude als ich dann mit meinen Leuten zum Olympiastadion fuhr!
Wieder hundemüde durch das viele rumlaufen, musste sich der „ismirdochegal“ – bewacht von seinen  EFC-Kumpanen mal n halbes Stündchen hiiieleeche! Meri s halt aach net mehr de Jüngste!

Dann im Stadion! Diese Ultras! Diese Typen! Wieder einen riesigen Aufwand betrieben – Gänsehaut und Stolz, dass ich einer von denen war, der in der Ostkurve stehen konnte und in meinem Leben , damals als Jungspund die Weichen in die richtige Richtung gelegt habe! Eintracht Frankfurt Fan geworden! Passt!

Nach 10 Minuten führen wir einsnull! Wildfremde Menschen liegen sich in den Armen, schreien sich ihr Einverständnis über den Treffer in die Ohren – unglaublich Szenen!
Treffer für die Bauern! Zweifel? Jetzt schnell ein Tor schießen! Die Bauern sind heute schlagbar!
Zwoeins durch Ante – Jubel! Toben! Wir packen’s! Und dann?! Warte mal! Der geht an die Seitenlinie! Diese Pfeife gibt das Tor nicht! Entsetzen! Angst!
Doch Tor! Tooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooor! Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!
Nachspielzeit! Leute ihr habts selbst gesehen, selbst erlebt! Was soll ich schreiben?
Nur kein Elfmeter – kein Elfmeter! Und wenn – Lukas: Halt das Ding! Heute nicht! Heute gewinnen die nicht! Heute sind wir dran – nach 30 Jahren! Nur wir! Nur wir!
Wieder richtig entschieden! Kein Elfmeter!

Und dann läuft er los – der Mijat! Steh eh das ganze Spiel – muss also nicht aufstehen!
Lauf Mijat! Lauf! Das gibt’s doch gar nicht! Lauf Mijat!
Dann steht er da! Der ismirdochegal! Flennt! Weiß, wie alle anderen Adler auch – Heute gewinnen wir! Heute ist unser Tag! Nach 30 Jahren! Heute hauen wir sie weg – die Bauern!

Mittlerweile habe ich mir das Spiel mehrfach angesehen. Ich jubel bei jedem Tor als würde es live geschossen! Es ist ein Traum! Und es ist traumhaft, dass wir alle Adler sind!
Ich bin unbeschreiblich glücklich und ich bin stolz, dass ich mit Euch hier in unserem Forum schreiben kann und das wir träumen können von Reisen durch Europa!

Danke SGE! Danke Mannschaft! Danke Trainer! Danke Ultras! Danke Fans!

Gehen wir es an! Zeigen wir allen was wir sind! Zu Recht stolze Adlerträger!

Nur die SGE!

(Jetzt wird‘ ich awwer mied)
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Ganz toll geschrieben. Gänsehaut pur. Danke dafür


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