SaW WE 27./28.07.19 - Gebabbel

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Die bösen geldgeilen Fussballspieler heutzutage die nur noch auf die Kohle schauen und dennen absolut nichts mehr am Verein liegt. Was ein Bullshit.

Zum Start der Bundesliga gab es bis in die 80er schon jedes Jahr in der Bundesliga je 100 - 110 Zu- und Abgänge, was in den 80ern dann auf 120 - 160 gestiegen ist.
In den 90ern waren es dann schon 140 - 170 pro Jahr und Ende der 90er sind die Zahlen sogar erstmals auf bis zu 200 gestiegen.
Während der 2000er stiegen die Zahlen dann auf 200 - 250 und haben sich in den 2010ern bei 250 - 290 eingependelt.

Jetzt könnte man natürlich behaupten das diese Zahlen belegen das die Spieler weniger vereinstreu sind als früher. NEIN, KANN MAN NICHT!

Bis in die 70er waren Auswechslungen selbst bei Verletzungen nicht erlaubt und einen ersten kleinen Anstieg bei den Transfers gab es erst als man erstmals einen verletzten Spieler pro Spiel auswechseln durfte. Den nächsten Anstieg gab es dann als man nicht nur wegen einer Verletzung wechseln durfte und für den Anstieg in den 90ern waren 2 Änderungen verantwortlich.
Seit Mitte der 90er durfte man pro Spiel 2 Feldspieler + 1 Torhüter auswechseln und dank des Bosman-Urteils konnten die Vereine ihre Spieler nicht mehr in Geiselhaft nehmen nachdem ihr Vertrag ausgelaufen war.
Dann gab es wieder einen Anstieg als man 3 Spieler pro Partie wechseln durfte und nichtmehr nur 2 Feldspieler + 1 Torhüter.

Es wurde also schon eifrig der Verein gewechselt als der Spieltagskader noch aus 11 Spielern bestanden hat und es gab immer dann mehr Transfers als die Vereine wegen der zusätzlichen Wechsel ihren Kader erweitert hatten. Was man auch daran sieht das die durchschnittliche Kadergröße bei jeder Regeländerung gewachsen ist.
Zudem ist in den letzten 20 Jahren die Anzahl der Pflichtspiele gestiegen und die Belastung im Spiel ist deutlich gestiegen, weswegen man öfter rotieren muss und dafür auch einen entsprechend großen Kader braucht.

Die Schuld an den vielen Transfers liegt also bei der bösen FIFA die durch ihre Regeländerungen die Vereine dazu zwingt mehr Spieler zu kaufen die andernfalls in niedrigeren Ligen kicken würden oder einem normalen Beruf nachgehen würden.

Ich empfehle dir der FIFA folgende Regeländerungen vorzuschlagen:
- Verbot von Auswechslungen
- Reduzierung der Pflichtspiele um mindestens ein Drittel
- Wiedereinführung von Geiselhaft bei Fussballern gegen geltendes internationales Recht
- maximale Laufleistung von 8 Kilometern pro Spieler und Partie. Sobald ein Spieler die 8 Kilometer erreicht hat muss er sich am Mittelkreis in einen Liegestuhl setzen und bis zum Abpfiff die BILD-"Zeitung" lesen um sich zu entspannen.

Mit diesen Regeländerungen wird der Fussball sicher wieder so schön wie in der Steinzeit in der einige User mental festhängen.
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Ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich die Aussage der vorderen User war, dafür machst du hier ein ganz schönes Fass auf.
Ich denke, dass an den Aussagen "Verträge gelten im Profifussball nicht mehr viel" und "das Geld ist angesichts der geopolitischen Situation ungerecht verteilt" viel Wahres dran ist, und nichts anderes sagen die Beiträge, auf die du antwortest, aus.
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Ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich die Aussage der vorderen User war, dafür machst du hier ein ganz schönes Fass auf.
Ich denke, dass an den Aussagen "Verträge gelten im Profifussball nicht mehr viel" und "das Geld ist angesichts der geopolitischen Situation ungerecht verteilt" viel Wahres dran ist, und nichts anderes sagen die Beiträge, auf die du antwortest, aus.
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Naja, das mit den Verträgen machen wir uns ja auch selbst zu Nutze. Sonst könnten wir ja auch keine Spieler kaufen.
Und über die Gehälter von Profisportlern müssen wir ja nun echt nicht disktuieren.
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Naja, das mit den Verträgen machen wir uns ja auch selbst zu Nutze. Sonst könnten wir ja auch keine Spieler kaufen.
Und über die Gehälter von Profisportlern müssen wir ja nun echt nicht disktuieren.
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Wer ausser den Spielern soll denn das Geld bekommen, ich hätte nix dagegen wenn der von mir und meinen kollegen generierte Umsatz zum grössten Teil in meiner Tasche landen würde, anstatt im Neubau des Junior Chefs.
Wenn Spieler nicht den Verein wechseln würden würde Loddar Matthäus wahrscheinlich immer noch für Herzogenaurach kicken.
Ganz abgesehen davon haben auch Profifussballer ein Recht auf freie Wahl des Arbeitgebers. Ich fände es ziemlich scheisse wenn mein aktueller Arbeitgeber mir vorschreiben dürfte für wen ich als nächstes arbeite
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Ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich die Aussage der vorderen User war, dafür machst du hier ein ganz schönes Fass auf.
Ich denke, dass an den Aussagen "Verträge gelten im Profifussball nicht mehr viel" und "das Geld ist angesichts der geopolitischen Situation ungerecht verteilt" viel Wahres dran ist, und nichts anderes sagen die Beiträge, auf die du antwortest, aus.
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An den Aussagen ist nicht nur wenig sondern garnichts dran. Fussballer waren schon immer Söldner, was ua in diesem Video erklärt wird und warum es heutzutage mehr Transfers gibt als vor 50 Jahren habe ich in meinem Beitrag erklärt.

Und das Fussballer zuviel verdienen ist ebenfalls kompletter Unfug.
Fussballer, sowie Sportler und Künstler im Allgemeien, bekommen ziemlich genau soviel wie sie verdienen. Und zwar weil sie nicht nur Geld für ihre sportliche oder künstlerische Leistung bekommen sondern auch für ihre Marktfähigkeit.

Nehmen wir mal an die arbeitest bei Miele und schraubst dort Waschmaschinen zusammen für 2.000€ brutto im Monat. Plötzlich kommt Miele auf die Idee das sie dich als den weltbesten Waschmaschinenzusammenschrauber der Welt vermarkten könnten. T-Shirts und der ganze Merchandisingkram, kostenpflichtige Livestreams und Fernsehübertragungen, 10.000€ für eine 500€-Waschmaschine mit deinem Autogramm die du zusammengeschraubt hast, das volle Programm. Und damit verdient Miele zig Millionen.
Würdest du da brav weiter für 2.000€ brutto im Monat arbeiten oder würdest du ein paar Millionen von dem Geld haben wollen das Miele mit deiner Vermaktung macht?
Du würdest mit einer Schubkarre zum Vorstand fahren und dennen sagen das sie die Schubkarre schleunigst mit großen Scheinen voll machen sollen.
Bei Profisportlern läuft das nicht anders. Die verdienen soviel Geld weil jeder Otto-Normaltrottel sich Merchandising kauft, Sky und Co aboniert, ins Stadion geht und eine Bratwurst für 4€ isst. Und unsere Profifussballerinnen müssen nebenher arbeiten weil dort keine 50.000 Zuschauer im Stadion sind sondern nur 500, 500 die keine 30+ € pro Karte zahlen sondern nur 10€. Und bei dennen verkauft die ganze Mannschaft weniger Trikots als einer unserer Bankdrücker, genau wie CR7 alleine in Italien mehr Trikots verkauft als unsere gesamte Mannschaft weltweit.

Du willst das Profifussballer weniger Geld bekommen? Dann kündige alle deine Abos bei Sky und Co, hör auf Merchandising zu kaufen, klick nichtmehr auf Artikel zur Eintracht oder anderen Vereinen und geh nichtmehr ins Stadion.

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An den Aussagen ist nicht nur wenig sondern garnichts dran. Fussballer waren schon immer Söldner, was ua in diesem Video erklärt wird und warum es heutzutage mehr Transfers gibt als vor 50 Jahren habe ich in meinem Beitrag erklärt.

Und das Fussballer zuviel verdienen ist ebenfalls kompletter Unfug.
Fussballer, sowie Sportler und Künstler im Allgemeien, bekommen ziemlich genau soviel wie sie verdienen. Und zwar weil sie nicht nur Geld für ihre sportliche oder künstlerische Leistung bekommen sondern auch für ihre Marktfähigkeit.

Nehmen wir mal an die arbeitest bei Miele und schraubst dort Waschmaschinen zusammen für 2.000€ brutto im Monat. Plötzlich kommt Miele auf die Idee das sie dich als den weltbesten Waschmaschinenzusammenschrauber der Welt vermarkten könnten. T-Shirts und der ganze Merchandisingkram, kostenpflichtige Livestreams und Fernsehübertragungen, 10.000€ für eine 500€-Waschmaschine mit deinem Autogramm die du zusammengeschraubt hast, das volle Programm. Und damit verdient Miele zig Millionen.
Würdest du da brav weiter für 2.000€ brutto im Monat arbeiten oder würdest du ein paar Millionen von dem Geld haben wollen das Miele mit deiner Vermaktung macht?
Du würdest mit einer Schubkarre zum Vorstand fahren und dennen sagen das sie die Schubkarre schleunigst mit großen Scheinen voll machen sollen.
Bei Profisportlern läuft das nicht anders. Die verdienen soviel Geld weil jeder Otto-Normaltrottel sich Merchandising kauft, Sky und Co aboniert, ins Stadion geht und eine Bratwurst für 4€ isst. Und unsere Profifussballerinnen müssen nebenher arbeiten weil dort keine 50.000 Zuschauer im Stadion sind sondern nur 500, 500 die keine 30+ € pro Karte zahlen sondern nur 10€. Und bei dennen verkauft die ganze Mannschaft weniger Trikots als einer unserer Bankdrücker, genau wie CR7 alleine in Italien mehr Trikots verkauft als unsere gesamte Mannschaft weltweit.

Du willst das Profifussballer weniger Geld bekommen? Dann kündige alle deine Abos bei Sky und Co, hör auf Merchandising zu kaufen, klick nichtmehr auf Artikel zur Eintracht oder anderen Vereinen und geh nichtmehr ins Stadion.

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Wer ausser den Spielern soll denn das Geld bekommen, ich hätte nix dagegen wenn der von mir und meinen kollegen generierte Umsatz zum grössten Teil in meiner Tasche landen würde, anstatt im Neubau des Junior Chefs.
Wenn Spieler nicht den Verein wechseln würden würde Loddar Matthäus wahrscheinlich immer noch für Herzogenaurach kicken.
Ganz abgesehen davon haben auch Profifussballer ein Recht auf freie Wahl des Arbeitgebers. Ich fände es ziemlich scheisse wenn mein aktueller Arbeitgeber mir vorschreiben dürfte für wen ich als nächstes arbeite
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Und genau so war es aber bis zum Bosman-Urteil. Wenn der Vertrag ausgelaufen war konnte der Verein dem Spieler einen neuen Vertrag zu reduzierten Konditionen anbieten und der Spieler musste den Vertrag annehmen wenn er keinen neuen Verein gefunden hat der mindestens genauso viel Gehalt geboten und eine Ablösesumme gezahlt hatte. Im Fall von Bosman wollte der alte Verein nur noch 10% des ursprünglichen Gehalts zahlen und hatte eine Ablöse von mehreren 100.000€ verlangt. Für einen belgischen Zweitligaprofi Anfang der 90er.

Man stelle sich mal vor man würde als Ingenieur einen Projektvertrag über 4 Jahre abschließen aus dem man vorzeitig nur gegen eine festgelegte Summe raus darf. Nachdem der Vertrag ausläuft kommt dann der Arbeitgeber und verlangt das man brav für 8,50€ Mindestlohn weiter bei ihm arbeitet wenn man keine Firma findet die 1 Million an den alten Arbeitgeber zahlt.
Im Falle des Ingenieurs würde man von Sklavenhandel und Geiselhaft sprechen während man bei Fussballern von geldgeilen Söldnern spricht.
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An den Aussagen ist nicht nur wenig sondern garnichts dran. Fussballer waren schon immer Söldner, was ua in diesem Video erklärt wird und warum es heutzutage mehr Transfers gibt als vor 50 Jahren habe ich in meinem Beitrag erklärt.

Und das Fussballer zuviel verdienen ist ebenfalls kompletter Unfug.
Fussballer, sowie Sportler und Künstler im Allgemeien, bekommen ziemlich genau soviel wie sie verdienen. Und zwar weil sie nicht nur Geld für ihre sportliche oder künstlerische Leistung bekommen sondern auch für ihre Marktfähigkeit.

Nehmen wir mal an die arbeitest bei Miele und schraubst dort Waschmaschinen zusammen für 2.000€ brutto im Monat. Plötzlich kommt Miele auf die Idee das sie dich als den weltbesten Waschmaschinenzusammenschrauber der Welt vermarkten könnten. T-Shirts und der ganze Merchandisingkram, kostenpflichtige Livestreams und Fernsehübertragungen, 10.000€ für eine 500€-Waschmaschine mit deinem Autogramm die du zusammengeschraubt hast, das volle Programm. Und damit verdient Miele zig Millionen.
Würdest du da brav weiter für 2.000€ brutto im Monat arbeiten oder würdest du ein paar Millionen von dem Geld haben wollen das Miele mit deiner Vermaktung macht?
Du würdest mit einer Schubkarre zum Vorstand fahren und dennen sagen das sie die Schubkarre schleunigst mit großen Scheinen voll machen sollen.
Bei Profisportlern läuft das nicht anders. Die verdienen soviel Geld weil jeder Otto-Normaltrottel sich Merchandising kauft, Sky und Co aboniert, ins Stadion geht und eine Bratwurst für 4€ isst. Und unsere Profifussballerinnen müssen nebenher arbeiten weil dort keine 50.000 Zuschauer im Stadion sind sondern nur 500, 500 die keine 30+ € pro Karte zahlen sondern nur 10€. Und bei dennen verkauft die ganze Mannschaft weniger Trikots als einer unserer Bankdrücker, genau wie CR7 alleine in Italien mehr Trikots verkauft als unsere gesamte Mannschaft weltweit.

Du willst das Profifussballer weniger Geld bekommen? Dann kündige alle deine Abos bei Sky und Co, hör auf Merchandising zu kaufen, klick nichtmehr auf Artikel zur Eintracht oder anderen Vereinen und geh nichtmehr ins Stadion.

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Viele Worte, aber m.E. immer noch am Thema vorbei, besonders dein imaginäres Bsp. mit Miele ergibt gar keinen Sinn.
Von "Söldnertum" und "verdienen" von Geld hat m.E. niemand außer dir gesprochen.
Hier nochmal die Aussagen:
- "Verträge zählen wenig im Profifussball": Kann man in Zeiten, in denen sich Profis aus Verträgen richtiggehend raustreiken, durchaus so sehen, auch wenn ich persönlich nicht unbedingt dahinter stehe
- "das Geld ist angesichts Hunger, Seuchen, Umweltkrisen etc. ungerecht verteilt": Ist eben etwas anderes als "die Spieler verdienen das Geld nicht", sonern imo eher ein Appell, hin und wieder in uns zu gehen und bestehende Systeme zu hinterfragen. Die Aktion um Elliott geht da eher (wenn auch nicht 100%) in die Richtung, wie ich die Aussage verstehe.
Aber da wir da jetzt nur aneinander vorbeidiskutieren, klink ich mich lieber aus, und das soll jetzt ehrlich nicht die beleidigte Leberworscht sein.
Einträchtliche Grüße!
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Und genau so war es aber bis zum Bosman-Urteil. Wenn der Vertrag ausgelaufen war konnte der Verein dem Spieler einen neuen Vertrag zu reduzierten Konditionen anbieten und der Spieler musste den Vertrag annehmen wenn er keinen neuen Verein gefunden hat der mindestens genauso viel Gehalt geboten und eine Ablösesumme gezahlt hatte. Im Fall von Bosman wollte der alte Verein nur noch 10% des ursprünglichen Gehalts zahlen und hatte eine Ablöse von mehreren 100.000€ verlangt. Für einen belgischen Zweitligaprofi Anfang der 90er.

Man stelle sich mal vor man würde als Ingenieur einen Projektvertrag über 4 Jahre abschließen aus dem man vorzeitig nur gegen eine festgelegte Summe raus darf. Nachdem der Vertrag ausläuft kommt dann der Arbeitgeber und verlangt das man brav für 8,50€ Mindestlohn weiter bei ihm arbeitet wenn man keine Firma findet die 1 Million an den alten Arbeitgeber zahlt.
Im Falle des Ingenieurs würde man von Sklavenhandel und Geiselhaft sprechen während man bei Fussballern von geldgeilen Söldnern spricht.
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PS: Beim Bosman-Urteil bin ich eher bei dir, die Details waren mir bis dato auch nicht voll bewusst.
Ein ehrlich gemeintes Danke dafür!
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Viele Worte, aber m.E. immer noch am Thema vorbei, besonders dein imaginäres Bsp. mit Miele ergibt gar keinen Sinn.
Von "Söldnertum" und "verdienen" von Geld hat m.E. niemand außer dir gesprochen.
Hier nochmal die Aussagen:
- "Verträge zählen wenig im Profifussball": Kann man in Zeiten, in denen sich Profis aus Verträgen richtiggehend raustreiken, durchaus so sehen, auch wenn ich persönlich nicht unbedingt dahinter stehe
- "das Geld ist angesichts Hunger, Seuchen, Umweltkrisen etc. ungerecht verteilt": Ist eben etwas anderes als "die Spieler verdienen das Geld nicht", sonern imo eher ein Appell, hin und wieder in uns zu gehen und bestehende Systeme zu hinterfragen. Die Aktion um Elliott geht da eher (wenn auch nicht 100%) in die Richtung, wie ich die Aussage verstehe.
Aber da wir da jetzt nur aneinander vorbeidiskutieren, klink ich mich lieber aus, und das soll jetzt ehrlich nicht die beleidigte Leberworscht sein.
Einträchtliche Grüße!
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Die Aussage das Verträge heutzutage nichts mehr zählen impliziert aber Söldnertum und es wird immer von Söldnertum geredet wenn über das Thema geredet wird. Nur weil in dem Beitrag nicht explizit das Wort "Söldnertum" benutzt wird läuft die generelle Aussage aber genau darauf hinaus.
Zumal Spieler auch früher schon oft, nicht selten erfolgreich, versucht haben sich aus ihrem Vertrag zu streiken oder durch einen Streik einen besseren Vertrag zu bekommen. Was auch in dem von mir verlinkten Video aufgezeigt wird. Und das machen die Spieler nicht erst seit ein paar Jahrzehnten sondern schon seit den Anfangszeiten in den 1800ern.

Bei der Ungleichverteilung des Geldes ist es nicht anders. In dem Beitrag wurde diesmal von Hunger etc geredet, in quasi jedem anderen Beitrag bezüglich der Einkünfte von Profisportlern wird aber der Vergleich zur Bundeskanzlerin, Pflegekräften oder anderen Berufsgruppen gezogen.
Ich bin ja auch der Meinung das wir weniger Geld für sinnlosen Kram ausgeben und mehr Geld in den Erhalt des Planeten, unsere Mitmenschen und andere Sachen stecken sollten. Zb in Krankenkassen- und Pflegekassenbeiträge damit man die Pflegesätze erhöhen und Pflegekräfte besser bezahlen oder mehr Pflegekräfte einstellen kann.
Der Mensch ist generell aber eher faul und möchte das alles so bleibt wie es ist. Genau deswegen haben wir die Regierung die wir haben und die die Gesetze beschließt die alles so belassen wie es ist statt nötige Änderungen anzustoßen.

Du hast vollkommen recht damit das nicht explizit davon geschrieben wurde. MMn ist der Tenor in dem Beitrag aber der selbe wie in anderen Wortmeldungen in dennen es um die Themen geht.
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Die Aussage das Verträge heutzutage nichts mehr zählen impliziert aber Söldnertum und es wird immer von Söldnertum geredet wenn über das Thema geredet wird. Nur weil in dem Beitrag nicht explizit das Wort "Söldnertum" benutzt wird läuft die generelle Aussage aber genau darauf hinaus.
Zumal Spieler auch früher schon oft, nicht selten erfolgreich, versucht haben sich aus ihrem Vertrag zu streiken oder durch einen Streik einen besseren Vertrag zu bekommen. Was auch in dem von mir verlinkten Video aufgezeigt wird. Und das machen die Spieler nicht erst seit ein paar Jahrzehnten sondern schon seit den Anfangszeiten in den 1800ern.

Bei der Ungleichverteilung des Geldes ist es nicht anders. In dem Beitrag wurde diesmal von Hunger etc geredet, in quasi jedem anderen Beitrag bezüglich der Einkünfte von Profisportlern wird aber der Vergleich zur Bundeskanzlerin, Pflegekräften oder anderen Berufsgruppen gezogen.
Ich bin ja auch der Meinung das wir weniger Geld für sinnlosen Kram ausgeben und mehr Geld in den Erhalt des Planeten, unsere Mitmenschen und andere Sachen stecken sollten. Zb in Krankenkassen- und Pflegekassenbeiträge damit man die Pflegesätze erhöhen und Pflegekräfte besser bezahlen oder mehr Pflegekräfte einstellen kann.
Der Mensch ist generell aber eher faul und möchte das alles so bleibt wie es ist. Genau deswegen haben wir die Regierung die wir haben und die die Gesetze beschließt die alles so belassen wie es ist statt nötige Änderungen anzustoßen.

Du hast vollkommen recht damit das nicht explizit davon geschrieben wurde. MMn ist der Tenor in dem Beitrag aber der selbe wie in anderen Wortmeldungen in dennen es um die Themen geht.
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Maddux schrieb:

Ich bin ja auch der Meinung das wir weniger Geld für sinnlosen Kram ausgeben und mehr Geld in den Erhalt des Planeten, unsere Mitmenschen und andere Sachen stecken sollten. Zb in Krankenkassen- und Pflegekassenbeiträge damit man die Pflegesätze erhöhen und Pflegekräfte besser bezahlen oder mehr Pflegekräfte einstellen kann.
Der Mensch ist generell aber eher faul und möchte das alles so bleibt wie es ist. Genau deswegen haben wir die Regierung die wir haben und die die Gesetze beschließt die alles so belassen wie es ist statt nötige Änderungen anzustoßen.


Durch deinen letzten Absatz verstehe ich nun auch besser, warum du so reagiert hast,wie du es hast. Ich hab's halt etwas anders verstanden. Alles gut!
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Natürlich bedeuten Verträge im Profifussball noch was. Sie bedeuten sogar mehr als nur die Regelung eines Arbeitsverhältnisses. Durch die mögliche Übertragung an einen anderen Verein wird der Spieler zum Asset des Vereins.

Dann greift das typische kapitalistische Finanzwettspiel. Dem Spieler wird ein virtueller Marktwert angedichtet. Daran sind viele Meinungsmacher beteiligt, dadurch balangsiert sich dieser Wert etwas aus. Eine Bestätigung dieser Annahme entsteht dann durch konkrete Nachfrage und durch die Ablöseusancen.

Der „Besitz“ am Spieler wird dadurch zu einem „konkreten“ Wert, Teil des Mannschaftswerts - immer noch irreal eigentlich, aber wie das im Finanzkreisen so beliebt ist, irgendwie doch auch Grundlage zur Bewertung des „Vereinswerts“, was oft nur Spielerei ist, aber bei den börsennotierten Vereinen dann doch bei der Bewertung herangezogen wird. In anderen Märkten greifen hier die Märchen der Ratingagenturen, im Fußball halt der Transfermarkt und anderer Gerüchteköche.

Warum der kleine Exkurs? Die Spieler kicken nicht nur für einen Verein, sie stellen auch einen Wert dar. Einen Wert, der sich quasi in Luft auflöst, wenn der Vertrag zwischen Spieler und Verein ausläuft, bevor dieser Wert „realisiert“ werden kann. Und das ist etwas, dass sich vor allem die Vereine kaum noch leisten können.

Natürlich hätte ich wie viele andere Jovic und Haller hier noch jahrelang spielen sehen wollen. Auf der anderen Seite stehen die 100 Millionen Ablöse. Ich denke, das Thema Vertragstreue sollte fairerweise auch immer unter diesem Aspekt betrachtet werden.


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Da hab ich ja eine Mine losgetreten...
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Und die Augsburger Allgemeine so:

Martin Hinteregger lässt die FCA-Fans seit Wochen im Ungewissen.


So so. Martin Hinteregger lässt die Fans im Ungewissen? Wie macht er das denn? In dem er in jedem Interview sagt, dass er nach Frankfurt möchte?

Reuter lässt die Fans auch nicht im Ungewissen. Der sagt: Angebot zu niedrig

Bobic lässt die Fans auch nicht im Unklaren. Verhandlungen ziehen sich. Zu teuer.

Hier ein paar Ersatzvorschläge:

"Martin Hinteregger verwirrt die Journalisten, weil er eine klare Ansage macht, sich aber trotzdem professionell verhält."

"Wichtige Entscheidungen sind kompliziert und brauchen Zeit und das gefällt uns nicht."

Ist trotz allem aber ein fairer Artikel.
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Ich frage mich, ob Rode die Hasebe Position  später übernehmen wird in der Abwehr. Kann ich mir gut vorstellen.
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Tolles Interview von 11Freunde mit Luka. Liest sich schön, wenn auch mit feuchten Augen. Der Junge darf jederzeit wiederkommen.
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Tolles Interview von 11Freunde mit Luka. Liest sich schön, wenn auch mit feuchten Augen. Der Junge darf jederzeit wiederkommen.
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Luka ist ein toller Typ, viel emotionaler und ehrlicher, als ich das bei seiner Verpflichtung erwartet hatte. Wir könen alle stolz sein, ihn bei uns gehabt zu haben, und es ist immer wieder schön zu lesen, das auch ihm die gemeinsame Zeit noch etwas bedeutet. Einmal , immer !
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Luka ist ein toller Typ, viel emotionaler und ehrlicher, als ich das bei seiner Verpflichtung erwartet hatte. Wir könen alle stolz sein, ihn bei uns gehabt zu haben, und es ist immer wieder schön zu lesen, das auch ihm die gemeinsame Zeit noch etwas bedeutet. Einmal , immer !
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Knickerbocker schrieb:

Luka ist ein toller Typ, viel emotionaler und ehrlicher, als ich das bei seiner Verpflichtung erwartet hatte. Wir könen alle stolz sein, ihn bei uns gehabt zu haben, und es ist immer wieder schön zu lesen, das auch ihm die gemeinsame Zeit noch etwas bedeutet. Einmal , immer !

Falls er Heimweh bekommt, sammeln wir auch ihn wieder ein....das wird er auch wissen..
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Tolles Interview von 11Freunde mit Luka. Liest sich schön, wenn auch mit feuchten Augen. Der Junge darf jederzeit wiederkommen.
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Auf jeden Fall. Einfach schön das so zu lesen, nicht nur der Teil über die Eintracht. Aber es ist doch in weiten Teilen das Interview aus der "Players Tribune", was wir hier schon mal hatten, mit kleinen Ergänzungen. Oder irre ich mich?
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Wird das Testspiel heute übertragen?
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Wird das Testspiel heute übertragen?
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Bei Eintracht TV


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