E-Mobilität

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E- Mobilität also mit Akku wird nur sehr begrenzt, eine Nische füllen.
Das ein jedes "ständig bzw. unentwegt" von A nach B, individuell fahren kann/wird halte ich für ausgeschlossen. Ich setzte hierfür keinen Zeitraum, für die nötigen Veränderung, an(wie sollte ich). Es wird vielleicht 30 Jahre brauchen?
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HessiP schrieb:

Adlerdenis schrieb:

Hinzu kommt, dass die FFF-Bewegung eine möglicherweise noch größere Anti-Reaktion hervorgerufen hat (Man betrachte z.B. nur mal die Mitgliederzahlen von "Fridays for Hubraum" im Vergleich zu FFF bei Facebook), so dass der gemeine deutsche Autofahrer derzeit eigentlich überhaupt kein Interesse hat, seine fette Spritschleuder stehen zu lassen.


Der Vergleich zwischen einer mit Fakeprofilen aufgefüllten Facebookgruppe und einer Bewegung, die zeitweise Millionen von Menschen auf die Straße bringt, ist natürlich absolut repräsentativ für die Stimmung im Lande.

Es war ja nur ein Beispiel. Ob die Gruppe mit Fakeprofilen aufgefüllt ist, weiß ich nicht, du? Hast du alle überprüft? Ich fand das nur ganz nett zur Verdeutlichung, da eine eigentlich völlig schwachsinnige Gruppe innerhalb von wenigen Tagen förmlich expoldiert ist. Genau so,wie sich Leute Fuck-Greta.Sticker aufs Auto bappen oder ich schon öfters sowas gelesen habe wie "ich kauf mir nen Diesel - jetzt erst Recht!". Sind natürlich nur subjektive Eindrücke, aber die Stimmung in Deutschland scheint mir zumindest nicht so zu sein, dass die Leute alle nur darauf warten, dass die Ladeinfrastruktur steht und sie endlich E-Auto fahren können.
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Bin gerade dabei, meine PV-Anlage zu erweitern, mir eine Wallbox in die Garage zu kleben und dann emissionsfrei und mit meinem selbst erzeugten Solarstrom durch die Gegend zu fahren. Kenne noch zwei Leute in der Nachbarschaft, die das auch machen.
Und dann bappen wir uns noch einen Aufkleber "E-Mobil - jetzt erst recht" aufs Auto.
Sind wir dann alle auch repräsentativ für die "Stimmung im Land"?
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Bin gerade dabei, meine PV-Anlage zu erweitern, mir eine Wallbox in die Garage zu kleben und dann emissionsfrei und mit meinem selbst erzeugten Solarstrom durch die Gegend zu fahren. Kenne noch zwei Leute in der Nachbarschaft, die das auch machen.
Und dann bappen wir uns noch einen Aufkleber "E-Mobil - jetzt erst recht" aufs Auto.
Sind wir dann alle auch repräsentativ für die "Stimmung im Land"?
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WuerzburgerAdler schrieb:

Bin gerade dabei, meine PV-Anlage zu erweitern, mir eine Wallbox in die Garage zu kleben und dann emissionsfrei und mit meinem selbst erzeugten Solarstrom durch die Gegend zu fahren. Kenne noch zwei Leute in der Nachbarschaft, die das auch machen.
Und dann bappen wir uns noch einen Aufkleber "E-Mobil - jetzt erst recht" aufs Auto.
Sind wir dann alle auch repräsentativ für die "Stimmung im Land"?

Nö. Die Mehrheit im Land hat weder ein Einfamilienhaus, noch die Kohle um PV Anlage und E-Mobil zu finanzieren!
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WuerzburgerAdler schrieb:

Bin gerade dabei, meine PV-Anlage zu erweitern, mir eine Wallbox in die Garage zu kleben und dann emissionsfrei und mit meinem selbst erzeugten Solarstrom durch die Gegend zu fahren. Kenne noch zwei Leute in der Nachbarschaft, die das auch machen.
Und dann bappen wir uns noch einen Aufkleber "E-Mobil - jetzt erst recht" aufs Auto.
Sind wir dann alle auch repräsentativ für die "Stimmung im Land"?

Nö. Die Mehrheit im Land hat weder ein Einfamilienhaus, noch die Kohle um PV Anlage und E-Mobil zu finanzieren!
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FrankenAdler schrieb:

WuerzburgerAdler schrieb:

Bin gerade dabei, meine PV-Anlage zu erweitern, mir eine Wallbox in die Garage zu kleben und dann emissionsfrei und mit meinem selbst erzeugten Solarstrom durch die Gegend zu fahren. Kenne noch zwei Leute in der Nachbarschaft, die das auch machen.
Und dann bappen wir uns noch einen Aufkleber "E-Mobil - jetzt erst recht" aufs Auto.
Sind wir dann alle auch repräsentativ für die "Stimmung im Land"?

Nö. Die Mehrheit im Land hat weder ein Einfamilienhaus, noch die Kohle um PV Anlage und E-Mobil zu finanzieren!

Na und? Ich stelle meine Wallbox gegen ein faires Entgelt als Ladestation für andere zur Verfügung. Eine auch für mich sinnvolle Sache angesichts der auslaufenden Vergütungsverträge für Solarstrom. Guck dich einfach mal um, wie viele Dächer voll mit PV-Modulen sind. Wenn dieses Beispiel Schule macht, wäre auch den Nicht-Hausbesitzern geholfen.
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WA, wir wissen wo Deine Wallbox steht
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WA, wir wissen wo Deine Wallbox steht
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adlerkadabra schrieb:

Wallbox


Ich Ahnungsloser. Eine Wandsteckdose bzw. Wandladestation als Schnittstelle zum Kfz Ist gemeint. 🤗
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FrankenAdler schrieb:

WuerzburgerAdler schrieb:

Bin gerade dabei, meine PV-Anlage zu erweitern, mir eine Wallbox in die Garage zu kleben und dann emissionsfrei und mit meinem selbst erzeugten Solarstrom durch die Gegend zu fahren. Kenne noch zwei Leute in der Nachbarschaft, die das auch machen.
Und dann bappen wir uns noch einen Aufkleber "E-Mobil - jetzt erst recht" aufs Auto.
Sind wir dann alle auch repräsentativ für die "Stimmung im Land"?

Nö. Die Mehrheit im Land hat weder ein Einfamilienhaus, noch die Kohle um PV Anlage und E-Mobil zu finanzieren!

Na und? Ich stelle meine Wallbox gegen ein faires Entgelt als Ladestation für andere zur Verfügung. Eine auch für mich sinnvolle Sache angesichts der auslaufenden Vergütungsverträge für Solarstrom. Guck dich einfach mal um, wie viele Dächer voll mit PV-Modulen sind. Wenn dieses Beispiel Schule macht, wäre auch den Nicht-Hausbesitzern geholfen.
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WuerzburgerAdler schrieb:

FrankenAdler schrieb:

WuerzburgerAdler schrieb:

Bin gerade dabei, meine PV-Anlage zu erweitern, mir eine Wallbox in die Garage zu kleben und dann emissionsfrei und mit meinem selbst erzeugten Solarstrom durch die Gegend zu fahren. Kenne noch zwei Leute in der Nachbarschaft, die das auch machen.
Und dann bappen wir uns noch einen Aufkleber "E-Mobil - jetzt erst recht" aufs Auto.
Sind wir dann alle auch repräsentativ für die "Stimmung im Land"?

Nö. Die Mehrheit im Land hat weder ein Einfamilienhaus, noch die Kohle um PV Anlage und E-Mobil zu finanzieren!

Na und? Ich stelle meine Wallbox gegen ein faires Entgelt als Ladestation für andere zur Verfügung. Eine auch für mich sinnvolle Sache angesichts der auslaufenden Vergütungsverträge für Solarstrom. Guck dich einfach mal um, wie viele Dächer voll mit PV-Modulen sind. Wenn dieses Beispiel Schule macht, wäre auch den Nicht-Hausbesitzern geholfen.

Kein Ding. Finde es ja gut, dass du dein Geld sinnvoll nutzt. Du könntest damit ja auch auf Kreuzfahrten gehen oder rund um die Welt fliegen. Stattdessen machst du sinnvolle Dinge.
Nichtsdestotrotz kann sich das die Mehrheit nicht leisten. Und damit stellt das genausowenig eine Lösung dar, wie es repräsentativ ist, wenn Pendler vom Land Probleme mit der Zugverbindung haben.
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WuerzburgerAdler schrieb:

FrankenAdler schrieb:

WuerzburgerAdler schrieb:

Bin gerade dabei, meine PV-Anlage zu erweitern, mir eine Wallbox in die Garage zu kleben und dann emissionsfrei und mit meinem selbst erzeugten Solarstrom durch die Gegend zu fahren. Kenne noch zwei Leute in der Nachbarschaft, die das auch machen.
Und dann bappen wir uns noch einen Aufkleber "E-Mobil - jetzt erst recht" aufs Auto.
Sind wir dann alle auch repräsentativ für die "Stimmung im Land"?

Nö. Die Mehrheit im Land hat weder ein Einfamilienhaus, noch die Kohle um PV Anlage und E-Mobil zu finanzieren!

Na und? Ich stelle meine Wallbox gegen ein faires Entgelt als Ladestation für andere zur Verfügung. Eine auch für mich sinnvolle Sache angesichts der auslaufenden Vergütungsverträge für Solarstrom. Guck dich einfach mal um, wie viele Dächer voll mit PV-Modulen sind. Wenn dieses Beispiel Schule macht, wäre auch den Nicht-Hausbesitzern geholfen.

Kein Ding. Finde es ja gut, dass du dein Geld sinnvoll nutzt. Du könntest damit ja auch auf Kreuzfahrten gehen oder rund um die Welt fliegen. Stattdessen machst du sinnvolle Dinge.
Nichtsdestotrotz kann sich das die Mehrheit nicht leisten. Und damit stellt das genausowenig eine Lösung dar, wie es repräsentativ ist, wenn Pendler vom Land Probleme mit der Zugverbindung haben.
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FrankenAdler schrieb:

Nichtsdestotrotz kann sich das die Mehrheit nicht leisten. Und damit stellt das genausowenig eine Lösung dar, wie es repräsentativ ist, wenn Pendler vom Land Probleme mit der Zugverbindung haben.

Da sind wir uns doch einig. In diesem Fall ist aber der Weg das Ziel. Es geht um das Drehen an Stellschrauben. Da ist der Verzicht genauso wichtig wie der kreative Umgang mit unseren Ressourcen.
Und dass der ÖPNV und die Bahn dringend verbessert werden müssen, ist ebenso klar.
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WuerzburgerAdler schrieb:

FrankenAdler schrieb:

WuerzburgerAdler schrieb:

Bin gerade dabei, meine PV-Anlage zu erweitern, mir eine Wallbox in die Garage zu kleben und dann emissionsfrei und mit meinem selbst erzeugten Solarstrom durch die Gegend zu fahren. Kenne noch zwei Leute in der Nachbarschaft, die das auch machen.
Und dann bappen wir uns noch einen Aufkleber "E-Mobil - jetzt erst recht" aufs Auto.
Sind wir dann alle auch repräsentativ für die "Stimmung im Land"?

Nö. Die Mehrheit im Land hat weder ein Einfamilienhaus, noch die Kohle um PV Anlage und E-Mobil zu finanzieren!

Na und? Ich stelle meine Wallbox gegen ein faires Entgelt als Ladestation für andere zur Verfügung. Eine auch für mich sinnvolle Sache angesichts der auslaufenden Vergütungsverträge für Solarstrom. Guck dich einfach mal um, wie viele Dächer voll mit PV-Modulen sind. Wenn dieses Beispiel Schule macht, wäre auch den Nicht-Hausbesitzern geholfen.

Kein Ding. Finde es ja gut, dass du dein Geld sinnvoll nutzt. Du könntest damit ja auch auf Kreuzfahrten gehen oder rund um die Welt fliegen. Stattdessen machst du sinnvolle Dinge.
Nichtsdestotrotz kann sich das die Mehrheit nicht leisten. Und damit stellt das genausowenig eine Lösung dar, wie es repräsentativ ist, wenn Pendler vom Land Probleme mit der Zugverbindung haben.
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mal ungeachtet dessen, dass ich deine meinung teile, dass elektromobilitaet aktuell noch nicht fuer alle finanzierbar ist und da noch entwicklungsbedarf ist, liegen die kosten einer wandbox jetzt schon, je nach Leistung in einem aus meiner Sicht fuer die meisten Bevoerlkerungsteile finanzierbaren Bereich.

3,7KW kostet weniger als 500Euro und eine mit 22KW liegt bei ca. 800Euro.

natuerlich ist auch da ueberall noch luft nach oben respektive unten und nicht jeder wird sich zuhause von den gegebenheiten eine setzen koennen und auch nicht jeder kann sich aktuell eine kaufen, an vielen stellen werden mutmasslich auch vermieter aktiv werden muessen, aber selbst ladeboxen fuer den oeffentlichen raum mit abrechnungsmoeglichkeiten liegen in der 22kw loestung bei ca. 1300 euro.

aktuell kann sich nicht jeder weder emobilitaet noch wasserstoffmobilitaet leisten. aber wir muessen  dahinkommen, dass sich jeder mobilitaet in sinnvollen grenzen leisten koennen wird und ich bin ueberzeugt, dass es ein finanzierbares angebot fuer eine gewisse art der individualmobilitaet auch in zukunft geben wird.

alleine die aktuelle entwicklung der emobiltitaet geht in die richtige richtung, was nicht bedeutet, dass jetzt aktuell schon alles gut ist und dass wir selbstverstaendlich an vielen stellen noch entwicklungsbedarf haben.

wenn wir das ganze jetzt noch begleiten mit sinnvollen entwicklungsschritten in richtung wasserstoffmobilitaet, z.b. im schwerlastbereich und oepnv, sowie flugzeugen und endlich die richtigen entscheidungen im oepnv treffen, kann das alles was werden. da bin ich allerdings leider vorerst nicth so optimistisch.
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Xaver08 schrieb:

ich wuerde mich freuen, wenn das so waere, da ich denke, dass konkurrenz gut waere und ein system alleine nicht ausreichen wird. allerdings habe ich solche aussagen von insidern bereits vor ueber einem jahrzehnt gehoert.

der prognostizierte durchbruch ist ausgeblieben, jetzt hoere ich die aussagen wieder.

Auch ich erinnere mich daran, dass man sich vor einiger Zeit gerade bezüglich der Brennstoffzellentechnologie bereits ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt hat. Man sollte aber zugestehen: eine entsprechend forcierte Weiterentwicklung wurde den Unternehmen weder von der Öffentlichkeit noch von der Politik abverlangt.

Heute fahren immerhin die ersten Modelle mit solchem Antrieb, und sie fahren dem Vernehmen nach gut. Feine Reichweite, allerdings miese Tank-Infrastruktur - der Ausbau derselben sollte sich aber einfacher und rascher gestalten lassen als im Falle der E-Aufladesäulen.  

Experten hierzulande wie auch in China gehen von einer parallelen Weiterentwicklung von E und H aus. Das wäre gut, denn so hätten die einzelnen Nutzer ein breiteres Spektrum im Angebot, aus dem sie sich etwas zu ihrem individuellen Nutzungsprofil Passendes heraussuchen könnten.

Beide Technologien schleppen indessen den Rucksack mit sich herum, anfänglich im Produktionsprozess auf Energie zurückgreifen zu müssen, deren Erzeugung zur Zeit eben auch noch durch AKWs und Kohlekraftwerke geleistet wird; bzw. das Angewiesensein auf begrenzte Ressourcen von Bodenschätzen und alles andere als einwandfreie Umstände bei deren Förderung. Nicht zu vergessen die besonders E betreffende Problematik bei der finalen Entsorgung der Akkus.

Gibt wohl noch ne Menge zu tun.

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so oder so gibt es eine menge zu tun, da hast du recht, den rueckstand bezueglich der stromerzeugung halte ich nicht fuer so gravierend, da der die anteile in einem masse ansteigen werden, die dann auch regnerativ zu bedienen sind. bei wasserstoff moeglicherweise schwieriger als bei elektro, da der verbrauch durch den schlechteren wirkungsgrad hoeher ist.

wenn ich mich richtig entsinne, hattest du aber bezueglich der einschaetzung der chinesischen spezialisten der brennstoffzelle einen technologischen bzw. wirtschaftlichen rueckstand von 10-20 jahren bescheinigen.

ob sich der aufbau in summe einfacher realisieren laesst, sei mal dahingestellt, eine aktuelle studie des umweltbundesamtes schreibt einem (alleinigen) ausbau einer wasserstoffbasierten infrastuktur die hoechsten kosten zu:
hier die studie
https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/sensitivitaeten-zur-bewertung-der-kosten
hier auf der sonnenseite von franz alt eine zusammenfassung:
https://www.sonnenseite.com/de/mobilitaet/elektromobilitaet-schlaegt-wasserstoff-bei-energiewende-im-verkehr.html

ich halte die fokussierung auf eine variante allerdings fuer wenig zielfuehrend, da zum einen konkurrenz in den systemen mit sicherheit sinnvoll ist oder unterschiedliche anwendungen andere system erfordern koennen. so mag es durchaus sein, dass lkws, busse etc. sinnvollerweise ueber brennstoffzellen betrieben werden

auf dieser website findet sich eine lesenswerte auflistung versch. beitraege zum thema:
https://climatecrocks.com/2019/10/12/hydrogen-economy-rising-again/

das ist sowieso eine lesenswerte seite.

adlerkadabra schrieb:

Nicht zu vergessen die besonders E betreffende Problematik bei der finalen Entsorgung der Akkus.


wieso denn entsorgung? recycling!

ich kann mir vorstellen, dass auch da noch potential ist, sowohl in der entwicklung der recyclingprozesse als auch des designs der akkus.
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E highway  A5 zwischen Langen und Weiterstadt.
https://www.hessenschau.de/tv-sendung/e-highway-fuer-lkw-in-betrieb,video-91020.html
Hat denn jemand irgendetwas dazu beizutragen? Wie läufts, wie oft wurde da aufgeladen seit dem 07.05.2019?
Jemand aus der TU Darmstadt vielleicht?
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NewOldFechemer schrieb:

Hat denn jemand irgendetwas dazu beizutragen? Wie läufts, wie oft wurde da aufgeladen seit dem 07.05.2019?
Jemand aus der TU Darmstadt vielleicht?

Nun kam ja nix, wie auch?🤣


Bislang sind es zwei Lkw, die dort zu Testzwecken elektrisch fahren. [  ]
Die Technologie werde sich nicht durchsetzen. Sie sei zu teuer und zu kompliziert, so der @Bund der Steuerzahler!

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NewOldFechemer schrieb:

Hat denn jemand irgendetwas dazu beizutragen? Wie läufts, wie oft wurde da aufgeladen seit dem 07.05.2019?
Jemand aus der TU Darmstadt vielleicht?

Nun kam ja nix, wie auch?🤣


Bislang sind es zwei Lkw, die dort zu Testzwecken elektrisch fahren. [  ]
Die Technologie werde sich nicht durchsetzen. Sie sei zu teuer und zu kompliziert, so der @Bund der Steuerzahler!

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NewOldFechemer schrieb:

Bislang sind es zwei Lkw, die dort zu Testzwecken elektrisch fahren. [  ]
Die Technologie werde sich nicht durchsetzen. Sie sei zu teuer und zu kompliziert, so der @Bund der Steuerzahler!

Stimmt, die E-Antriebe mit Lithium /Ionenbatterien sind für den Schwerlastverkehr nicht geeignet. Die Reichweite ist lächerlich gering.
Aus heutiger Sicht ist die Wasserstofftechnologie die erfolgversprechende Wahl. Ist im Grunde auch Elektro. In einer chemischen Reaktion aus Wasserstoff aus dem Tank und Sauerstoff aus der Luft, entsteht Energie, die in Strom umgewandelt wird. Das einzige was noch erzeugt wird ist Wasserdampf.  Sauberer geht's nicht. Natürlich braucht es viel Strom bei Produktion von Wasserstoff. Das Wissen um diese Technik haben wir erstklassig im Land.

Hyundai will schon 2020 mit 1600 Wasserstofflastwagen in der Schweiz im Alltagsbetrieb testen.
Daimler ist auch auf dem Weg, aber da wird es noch ein paar Jahre dauern.
Wie bei der E-Mobilität ist beim Wasserstoff die Infrastruktur das Thema der Stunde.
Wenn da nicht endlich ein Ruck durchs Land geht wird es dauern. CO2 - Ziele ade.
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NewOldFechemer schrieb:

Bislang sind es zwei Lkw, die dort zu Testzwecken elektrisch fahren. [  ]
Die Technologie werde sich nicht durchsetzen. Sie sei zu teuer und zu kompliziert, so der @Bund der Steuerzahler!

Stimmt, die E-Antriebe mit Lithium /Ionenbatterien sind für den Schwerlastverkehr nicht geeignet. Die Reichweite ist lächerlich gering.
Aus heutiger Sicht ist die Wasserstofftechnologie die erfolgversprechende Wahl. Ist im Grunde auch Elektro. In einer chemischen Reaktion aus Wasserstoff aus dem Tank und Sauerstoff aus der Luft, entsteht Energie, die in Strom umgewandelt wird. Das einzige was noch erzeugt wird ist Wasserdampf.  Sauberer geht's nicht. Natürlich braucht es viel Strom bei Produktion von Wasserstoff. Das Wissen um diese Technik haben wir erstklassig im Land.

Hyundai will schon 2020 mit 1600 Wasserstofflastwagen in der Schweiz im Alltagsbetrieb testen.
Daimler ist auch auf dem Weg, aber da wird es noch ein paar Jahre dauern.
Wie bei der E-Mobilität ist beim Wasserstoff die Infrastruktur das Thema der Stunde.
Wenn da nicht endlich ein Ruck durchs Land geht wird es dauern. CO2 - Ziele ade.
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adlerkadabra schrieb:


So schnell ist sonst doch nur Kostic unterwegs. Und Walter natürlich, weiland.

Hier gibts eine recht instruktive Übersicht zu Alternativantrieben, mit jeder Menge weiterführender Links https://www.adac.de/verkehr/tanken-kraftstoff-antrieb/alternative-antriebe/alternative-antriebe/


Interessant https://www.adac.de/verkehr/tanken-kraftstoff-antrieb/alternative-antriebe/co2-treibhausgasbilanz-studie/
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auch interessant....

auke hoestra, der an der uni eindhoven zu mobilitaet forscht, hat die adac "studie" zerlegt.

er detektiert 6 klassische "fehler":
1.) ueberschaetze die emissionen waehrend der batterieherstellung
2.) unterschaetze die batterielebensdauer
3.) annahme eines konstant schlechten energiemixes ueber die lebensdauer des elektroautos
4.) unterschaetze den energieverbrauch des vergleichspartners zum elektroauto
5.) vernachlaessige den energieverbrauch bei der treibstoffherstellung
6.) systemfehler: kurz, ziehe nicht das potential des elektroautos in betracht --> hier der diesel mit nur maessigem co2 reduzierungspotential und das elektroauto mit dem potential von gegen 0 gehenden co2 emissionen

https://innovationorigins.com/tomorrow-is-why-german-automobile-club-study-is-the-anti-electric-lobby-at-its-finest/
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auch interessant....

auke hoestra, der an der uni eindhoven zu mobilitaet forscht, hat die adac "studie" zerlegt.

er detektiert 6 klassische "fehler":
1.) ueberschaetze die emissionen waehrend der batterieherstellung
2.) unterschaetze die batterielebensdauer
3.) annahme eines konstant schlechten energiemixes ueber die lebensdauer des elektroautos
4.) unterschaetze den energieverbrauch des vergleichspartners zum elektroauto
5.) vernachlaessige den energieverbrauch bei der treibstoffherstellung
6.) systemfehler: kurz, ziehe nicht das potential des elektroautos in betracht --> hier der diesel mit nur maessigem co2 reduzierungspotential und das elektroauto mit dem potential von gegen 0 gehenden co2 emissionen

https://innovationorigins.com/tomorrow-is-why-german-automobile-club-study-is-the-anti-electric-lobby-at-its-finest/
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Xaver08 schrieb:

auch interessant....

auke hoestra, der an der uni eindhoven zu mobilitaet forscht, hat die adac "studie" zerlegt.

er detektiert 6 klassische "fehler":
1.) ueberschaetze die emissionen waehrend der batterieherstellung
2.) unterschaetze die batterielebensdauer
3.) annahme eines konstant schlechten energiemixes ueber die lebensdauer des elektroautos
4.) unterschaetze den energieverbrauch des vergleichspartners zum elektroauto
5.) vernachlaessige den energieverbrauch bei der treibstoffherstellung
6.) systemfehler: kurz, ziehe nicht das potential des elektroautos in betracht --> hier der diesel mit nur maessigem co2 reduzierungspotential und das elektroauto mit dem potential von gegen 0 gehenden co2 emissionen

https://innovationorigins.com/tomorrow-is-why-german-automobile-club-study-is-the-anti-electric-lobby-at-its-finest/

Nun, als technischer Laie sehe ich mich völlig außerstande zu beurteilen, wer mit seinen Prämissen richtiger liegt, der Herr Hoestra oder der ADAC.

Das ist ein wenig wie die Auftritte der Währungs- und Wirtschaftsexperten. Ihre Ratschläge für Anleger oszillieren teils dramatisch zwischen Immobilien erwerben/Immobilien abstoßen, Edelmetalle zu minimum 30% im Portfolio halten vs höchstens 5-10%; investieren in Internetwährungen wie Bitcoin/statt solcher Währungen besser in zeitgenössischer Kunst oder Feld, Wald & Wiesen anlegen. Den Königsweg - es gibt ihn nicht.
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Xaver08 schrieb:

auch interessant....

auke hoestra, der an der uni eindhoven zu mobilitaet forscht, hat die adac "studie" zerlegt.

er detektiert 6 klassische "fehler":
1.) ueberschaetze die emissionen waehrend der batterieherstellung
2.) unterschaetze die batterielebensdauer
3.) annahme eines konstant schlechten energiemixes ueber die lebensdauer des elektroautos
4.) unterschaetze den energieverbrauch des vergleichspartners zum elektroauto
5.) vernachlaessige den energieverbrauch bei der treibstoffherstellung
6.) systemfehler: kurz, ziehe nicht das potential des elektroautos in betracht --> hier der diesel mit nur maessigem co2 reduzierungspotential und das elektroauto mit dem potential von gegen 0 gehenden co2 emissionen

https://innovationorigins.com/tomorrow-is-why-german-automobile-club-study-is-the-anti-electric-lobby-at-its-finest/

Nun, als technischer Laie sehe ich mich völlig außerstande zu beurteilen, wer mit seinen Prämissen richtiger liegt, der Herr Hoestra oder der ADAC.

Das ist ein wenig wie die Auftritte der Währungs- und Wirtschaftsexperten. Ihre Ratschläge für Anleger oszillieren teils dramatisch zwischen Immobilien erwerben/Immobilien abstoßen, Edelmetalle zu minimum 30% im Portfolio halten vs höchstens 5-10%; investieren in Internetwährungen wie Bitcoin/statt solcher Währungen besser in zeitgenössischer Kunst oder Feld, Wald & Wiesen anlegen. Den Königsweg - es gibt ihn nicht.
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hmm, das halte ich jetzt fuer ein wenig unter niveau, suggeriert es doch eine fehlende nachvollziehbarkeit in den aussagen, was so definivit nicht stimmt.

selbstverstaendlich geht es zu einem gewissen anteil erstmal um annahmen, die man natuerlich setzen kann, wie man sie will, die aber nachvollziehbar sein muessen und mehr oder weniger plausibel sind.

zu punkt 3.) so ist die annahme, der strommix bleibt wie er ist, zwar legitim, aber fuer eine finale bewertung wenig sinnvoll und am ende einfach quatsch
zu punkt 1.) die emissionen der waehrend der herstellung der batterie zu ueberschaetzen ist auch mit rel. begrenztem technischen verstand machbar, so die rahmenbedingungen dafuer aufgefuehrt sind. wenn man dann noch weiss, daß tesla seine batteriefabriken weitestgehend regenerativ betreibt und auch z.b. vw plant die kompeltte produtkoinskette so moeglich regenerativ betreiben zu wollen, kann man an den punkt auch schon einen haken setzen.
zu punkt 2.) dafuer reicht einfach ein blick auf die herstellerangaben um festzustellen, dass das meist nicht stimmt
4.) auch das ist ziemlich leicht nachvollziehbar


dein vergleich geht,wie ich finde, etwas ins leere, denn er suggeriert eine beliebigkeit in diesem thema, die so nicht existiert. zu diesen fragestellungen kann man durchaus klare antworten treffen, ein falsch oder richtig ist an vielen stellen einfach moeglich. ich finde aber, dass man durchaus merkt, dass das trommelfeuer der fehlinformationen zur elektromobilitaet durchaus wirkung zeigt.

man sollte das aber durchaus trennen davon, was die "richtige" loesung fuer die zukunft ist, ich kann mich da nicht oft genug wiederholen, dass ich nicht denke, dass emobilitaet das alleinheilmittel ist, sondern mit einem wandel im individualverkehr bzw. verkehr generell kombiniert werden muss und sehr wahrscheinlich mit wasserstoffmobilitaet fuer z.b. lkws, busse etc. kombiniert werden kann und sollte, da gibt es mit sicherheit nicht den koenigsweg.
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Xaver08 schrieb:

auch interessant....

auke hoestra, der an der uni eindhoven zu mobilitaet forscht, hat die adac "studie" zerlegt.

er detektiert 6 klassische "fehler":
1.) ueberschaetze die emissionen waehrend der batterieherstellung
2.) unterschaetze die batterielebensdauer
3.) annahme eines konstant schlechten energiemixes ueber die lebensdauer des elektroautos
4.) unterschaetze den energieverbrauch des vergleichspartners zum elektroauto
5.) vernachlaessige den energieverbrauch bei der treibstoffherstellung
6.) systemfehler: kurz, ziehe nicht das potential des elektroautos in betracht --> hier der diesel mit nur maessigem co2 reduzierungspotential und das elektroauto mit dem potential von gegen 0 gehenden co2 emissionen

https://innovationorigins.com/tomorrow-is-why-german-automobile-club-study-is-the-anti-electric-lobby-at-its-finest/

Nun, als technischer Laie sehe ich mich völlig außerstande zu beurteilen, wer mit seinen Prämissen richtiger liegt, der Herr Hoestra oder der ADAC.

Das ist ein wenig wie die Auftritte der Währungs- und Wirtschaftsexperten. Ihre Ratschläge für Anleger oszillieren teils dramatisch zwischen Immobilien erwerben/Immobilien abstoßen, Edelmetalle zu minimum 30% im Portfolio halten vs höchstens 5-10%; investieren in Internetwährungen wie Bitcoin/statt solcher Währungen besser in zeitgenössischer Kunst oder Feld, Wald & Wiesen anlegen. Den Königsweg - es gibt ihn nicht.
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adlerkadabra schrieb:

Das ist ein wenig wie die Auftritte der Währungs- und Wirtschaftsexperten. Ihre Ratschläge für Anleger oszillieren teils dramatisch zwischen Immobilien erwerben/Immobilien abstoßen, Edelmetalle zu minimum 30% im Portfolio halten vs höchstens 5-10%; investieren in Internetwährungen wie Bitcoin/statt solcher Währungen besser in zeitgenössischer Kunst oder Feld, Wald & Wiesen anlegen. Den Königsweg - es gibt ihn nicht.                                                        

Lieber adlerkadabra,
dir ist aber schon klar, dass es bei einem Nullsummenspiel wie dem Anlegermarkt für jeden, der auf steigende Kurse setzt, einen geben muss, der das genaue Gegenteil tut, damit der eine einen Gewinn haben kann.. Schau dir doch einfach mal eines von diesen Fußballspielen an, da ist das genauso. Einer gewinnt, einer verliert, bei Unentschieden ist nix los.
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adlerkadabra schrieb:

Das ist ein wenig wie die Auftritte der Währungs- und Wirtschaftsexperten. Ihre Ratschläge für Anleger oszillieren teils dramatisch zwischen Immobilien erwerben/Immobilien abstoßen, Edelmetalle zu minimum 30% im Portfolio halten vs höchstens 5-10%; investieren in Internetwährungen wie Bitcoin/statt solcher Währungen besser in zeitgenössischer Kunst oder Feld, Wald & Wiesen anlegen. Den Königsweg - es gibt ihn nicht.                                                        

Lieber adlerkadabra,
dir ist aber schon klar, dass es bei einem Nullsummenspiel wie dem Anlegermarkt für jeden, der auf steigende Kurse setzt, einen geben muss, der das genaue Gegenteil tut, damit der eine einen Gewinn haben kann.. Schau dir doch einfach mal eines von diesen Fußballspielen an, da ist das genauso. Einer gewinnt, einer verliert, bei Unentschieden ist nix los.
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stefank schrieb:

adlerkadabra schrieb:

Das ist ein wenig wie die Auftritte der Währungs- und Wirtschaftsexperten. Ihre Ratschläge für Anleger oszillieren teils dramatisch zwischen Immobilien erwerben/Immobilien abstoßen, Edelmetalle zu minimum 30% im Portfolio halten vs höchstens 5-10%; investieren in Internetwährungen wie Bitcoin/statt solcher Währungen besser in zeitgenössischer Kunst oder Feld, Wald & Wiesen anlegen. Den Königsweg - es gibt ihn nicht.                                                        

Lieber adlerkadabra,
dir ist aber schon klar, dass es bei einem Nullsummenspiel wie dem Anlegermarkt für jeden, der auf steigende Kurse setzt, einen geben muss, der das genaue Gegenteil tut, damit der eine einen Gewinn haben kann.. Schau dir doch einfach mal eines von diesen Fußballspielen an, da ist das genauso. Einer gewinnt, einer verliert, bei Unentschieden ist nix los.

stefank, mein Lieber: ich hab nach "Lieber adlerkadabra" verzückt aufgehört zu lesen und bin erst bei "eines von diesen Fußballspielen" wieder aus dem Delirium erwacht.Ja. JA!

Zeit mal wieder für einen Mahnumtrunk - an Anlässen sollte es nicht mangeln.

Beste Grüße in die Metropole, verbunden mit allen ehrerbietigen Complimenten an die Gemahlin -

der aale ak
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Dass mir irgendwas klar sein könnte - diese Unterstellung muss ich allerdings aufs Schärfste zurückweisen.
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In dem Sinne... ein Prosit wider die Klarheit oder so


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