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Corona-Virus (Teil II)


Thread wurde von SGE_Werner am Sonntag, 20. Dezember 2020, 20:22 Uhr um 20:22 Uhr gesperrt weil:
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reggaetyp schrieb:

Darf ich fragen, weshalb du den Verweis auf die Grippewellen anbringst?


Weil immer und immer wieder der Bezug zu "Ist doch nur wie bei einer Grippesaison" hergestellt wird von "Corona-Relativierern" und daher diese Marke einer schweren Grippewelle (25.000 Tote in Deutschland = 300 pro 1.000.000 Einwohner) eine Vergleichsgröße darstellt.

Das heißt, dass einige Länder innerhalb von 5 Monaten deutlich mehr Tote hatten als in jeder stärkeren Grippesaison. Und das trotz teils erheblicher Maßnahmen. Und selbst in Ländern wie Deutschland starben an Corona etwa so viele Menschen wie in einer durchschnittlichen Grippesaison. Trotz erheblicher Maßnahmen. Und zwar nach 5 Monaten, davon großteils Frühling und Sommer.

Kurzum: Ich habe die Argumentation der "Ist doch nur wie bei einer Grippesaison" widerlegen wollen. Wäre dem so, hätte kein Land trotz der starken Maßnahmen über den Werten einer normalen bis starken Grippesaison landen dürfen. Erst recht nicht nach 5 Monaten.

Man muss nicht immer bei meinen Zahlen Dinge reininterpretieren, die mir negativ ausgelegt werden könnten. Dann kann ich es auch lassen. Oder demnächst einen 449-seitigen Erläuterungstext dazu bringen.
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Danke für die Zahlen und die Erläuterungen.
Das Problem bei den blanken Zahlen ist, dass durchaus jemand auf die Idee kommen kann, darauf zu verweisen, dass wir nur ein knappes Drittel an Todesfällen im Vergleich zu einer Grippesaison haben.
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Danke für die Zahlen und die Erläuterungen.
Das Problem bei den blanken Zahlen ist, dass durchaus jemand auf die Idee kommen kann, darauf zu verweisen, dass wir nur ein knappes Drittel an Todesfällen im Vergleich zu einer Grippesaison haben.
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Luzbert schrieb:

Danke für die Zahlen und die Erläuterungen.
Das Problem bei den blanken Zahlen ist, dass durchaus jemand auf die Idee kommen kann, darauf zu verweisen, dass wir nur ein knappes Drittel an Todesfällen im Vergleich zu einer Grippesaison haben.

Darauf bin ich ja zunächst reingefallen.
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Danke für die Zahlen und die Erläuterungen.
Das Problem bei den blanken Zahlen ist, dass durchaus jemand auf die Idee kommen kann, darauf zu verweisen, dass wir nur ein knappes Drittel an Todesfällen im Vergleich zu einer Grippesaison haben.
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Luzbert schrieb:

Das Problem bei den blanken Zahlen ist, dass durchaus jemand auf die Idee kommen kann, darauf zu verweisen, dass wir nur ein knappes Drittel an Todesfällen im Vergleich zu einer Grippesaison haben.
     


Zu einer schweren Grippesaison. Habe letztens schon wieder mich mit Leuten auseinander setzen müssen, die geschrieben haben, es wären ja nur gut 9.000 Menschen gestorben, was ja nicht so viel wäre angesichts von sonst 10.000 - 25.000 Grippetoten pro Jahr. Da habe ich dann kurz zurück gefragt, wie viele es denn geworden wären ohne Maßnahmen...

Das ist ja das Problem, die Leute bringen die niedrigeren Zahlen in Deutschland nicht in Zusammenhang mit den Maßnahmen.
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Luzbert schrieb:

Das Problem bei den blanken Zahlen ist, dass durchaus jemand auf die Idee kommen kann, darauf zu verweisen, dass wir nur ein knappes Drittel an Todesfällen im Vergleich zu einer Grippesaison haben.
     


Zu einer schweren Grippesaison. Habe letztens schon wieder mich mit Leuten auseinander setzen müssen, die geschrieben haben, es wären ja nur gut 9.000 Menschen gestorben, was ja nicht so viel wäre angesichts von sonst 10.000 - 25.000 Grippetoten pro Jahr. Da habe ich dann kurz zurück gefragt, wie viele es denn geworden wären ohne Maßnahmen...

Das ist ja das Problem, die Leute bringen die niedrigeren Zahlen in Deutschland nicht in Zusammenhang mit den Maßnahmen.
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SGE_Werner schrieb:

Zu einer schweren Grippesaison

Ich habe es bewusst anders ausgedrückt, weil ich zeigen wollte, wie schnell sich alles ändert, wenn mal ein Wörtchen weg fällt.
Damit ist mir übrigens das Gleiche wie Dir passiert. Ich dachte, meine Intention sei klar.
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aus spanien kommt eine der aktuell grössten studien zur bestimmung der ifr (infection fatality rate), alle tote im verhaeltnis zu allen infektionen. das laesst sich schwer bestimmen, aber umso laenger die krankheit dauert, umso genauer werden die zahlen.

aktuell liegt der wert bei 0,86% (er ist wie bekannt altersabhaengig, fuer frauen etwas niedriger und für männer etwas höher). die zahl beruht auf bestätigten corona toten, wenn man geschätzte zahlen zugrunde legt, bestimmt die studie die ifr auf ca. 1,07%

Direktlink zur Studie: https://t.co/OFk42N44md?amp=1
Über Twitter geht es hier hin: https://twitter.com/ScottGottliebMD/status/1292240958571061248

Bei 30-60 Millionen erwarteten Infektionen für Deutschland für eine Herdenimmunitaet waeren das dann zwischen 250 000 und 500 000 Tote.
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Soviel Knie, in die man sich schießen kann, hat der gemeine homo sapiens nicht:
https://www.spiegel.de/panorama/thomas-berthold-spricht-auf-anti-corona-demo-a-8f115184-6085-455c-9018-6ed3733439a5

Das "sapiens" nehme ich eventuell zurück.


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Soviel Knie, in die man sich schießen kann, hat der gemeine homo sapiens nicht:
https://www.spiegel.de/panorama/thomas-berthold-spricht-auf-anti-corona-demo-a-8f115184-6085-455c-9018-6ed3733439a5

Das "sapiens" nehme ich eventuell zurück.


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adlerkadabra schrieb:

Soviel Knie, in die man sich schießen kann, hat der gemeine homo sapiens nicht:
https://www.spiegel.de/panorama/thomas-berthold-spricht-auf-anti-corona-demo-a-8f115184-6085-455c-9018-6ed3733439a5

Das "sapiens" nehme ich eventuell zurück.


O sorry: sehe gerade, das hätte in "Verschwörungstheorien" gehört.
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aus spanien kommt eine der aktuell grössten studien zur bestimmung der ifr (infection fatality rate), alle tote im verhaeltnis zu allen infektionen. das laesst sich schwer bestimmen, aber umso laenger die krankheit dauert, umso genauer werden die zahlen.

aktuell liegt der wert bei 0,86% (er ist wie bekannt altersabhaengig, fuer frauen etwas niedriger und für männer etwas höher). die zahl beruht auf bestätigten corona toten, wenn man geschätzte zahlen zugrunde legt, bestimmt die studie die ifr auf ca. 1,07%

Direktlink zur Studie: https://t.co/OFk42N44md?amp=1
Über Twitter geht es hier hin: https://twitter.com/ScottGottliebMD/status/1292240958571061248

Bei 30-60 Millionen erwarteten Infektionen für Deutschland für eine Herdenimmunitaet waeren das dann zwischen 250 000 und 500 000 Tote.
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Xaver08 schrieb:

Bei 30-60 Millionen erwarteten Infektionen für Deutschland für eine Herdenimmunitaet waeren das dann zwischen 250 000 und 500 000 Tote.
     


Joa, wenn man die spanischen Zahlen halt auf Deutschland überträgt. Wird aber fraglich sein, ob wir genauso überlastet wären wie die Krankenhäuser und das Gesundheitswesen zB in Madrid im April und dadurch eine ähnlich hohe Sterblichkeitsrate hätten.

Singapur zB hat eine Sterblichkeitsrate von 0,05 % bei immerhin schon 55.000 bestätigten Infektionen. Ja, Bevölkerung ist jünger... Aber ich denke, das hängt wirklich auch von den Gegebenheiten vor Ort ab. Bei einer Herdenimmunität wäre aber selbst im besten Fall von einer sechsstelligen Anzahl an Toten auszugehen.
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Xaver08 schrieb:

Bei 30-60 Millionen erwarteten Infektionen für Deutschland für eine Herdenimmunitaet waeren das dann zwischen 250 000 und 500 000 Tote.
     


Joa, wenn man die spanischen Zahlen halt auf Deutschland überträgt. Wird aber fraglich sein, ob wir genauso überlastet wären wie die Krankenhäuser und das Gesundheitswesen zB in Madrid im April und dadurch eine ähnlich hohe Sterblichkeitsrate hätten.

Singapur zB hat eine Sterblichkeitsrate von 0,05 % bei immerhin schon 55.000 bestätigten Infektionen. Ja, Bevölkerung ist jünger... Aber ich denke, das hängt wirklich auch von den Gegebenheiten vor Ort ab. Bei einer Herdenimmunität wäre aber selbst im besten Fall von einer sechsstelligen Anzahl an Toten auszugehen.
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SGE_Werner schrieb:

Wird aber fraglich sein, ob wir genauso überlastet wären wie die Krankenhäuser und das Gesundheitswesen zB in Madrid im April und dadurch eine ähnlich hohe Sterblichkeitsrate hätten.


deshalb habe ich bewusst den vergleich zur herdenimmunitaet durch durchseuchung gezogen, der garantiert ein fall ist, bei dem das gesundheitssystem ueberlastet waere, werner.
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SGE_Werner schrieb:

Wird aber fraglich sein, ob wir genauso überlastet wären wie die Krankenhäuser und das Gesundheitswesen zB in Madrid im April und dadurch eine ähnlich hohe Sterblichkeitsrate hätten.


deshalb habe ich bewusst den vergleich zur herdenimmunitaet durch durchseuchung gezogen, der garantiert ein fall ist, bei dem das gesundheitssystem ueberlastet waere, werner.
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Xaver08 schrieb:

deshalb habe ich bewusst den vergleich zur herdenimmunitaet durch durchseuchung gezogen, der garantiert ein fall ist, bei dem das gesundheitssystem ueberlastet waere, werner.
     


Das ist klar, zumindest dann, wenn man dies innerhalb von 1-2 Jahren erreichen würde.
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Der Begriff "Herdenimmunität" ist noch nicht gesichert. Man weiß noch viel zu wenig, um der Herdenimmunität einen wirksamen Schutz gegen das Virus zuzurechnen. Insbesondere weiß man nicht, wie lange die per Infektion erworbene Immunität anhält. Es gibt Berichte über Infizierte, bei denen sich bereits einige Wochen danach keine Antikörper mehr nachweisen ließen.
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Der Begriff "Herdenimmunität" ist noch nicht gesichert. Man weiß noch viel zu wenig, um der Herdenimmunität einen wirksamen Schutz gegen das Virus zuzurechnen. Insbesondere weiß man nicht, wie lange die per Infektion erworbene Immunität anhält. Es gibt Berichte über Infizierte, bei denen sich bereits einige Wochen danach keine Antikörper mehr nachweisen ließen.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Der Begriff "Herdenimmunität" ist noch nicht gesichert. Man weiß noch viel zu wenig, um der Herdenimmunität einen wirksamen Schutz gegen das Virus zuzurechnen. Insbesondere weiß man nicht, wie lange die per Infektion erworbene Immunität anhält. Es gibt Berichte über Infizierte, bei denen sich bereits einige Wochen danach keine Antikörper mehr nachweisen ließen.


Und das wird dann wohl wie bei der Grippe eine Saisonale Impfperiode für Corona dann geben fürchte ich.
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Bei uns war Heute das erste Testspiel am start. Und ich muss sagen:

Die Einhaltung sämtlicher Hygienemaßnahmen haben dort keinen interessiert, und wurden dort zum Teil auch nicht wirklich eingehalten. Das fand ich dann schon komisch, jeder wusste: "eigentlich dürfen wir das nicht, wir machens aber trotzdem". Sogar Zuschauer hatten wir. Menschen, die sich hinters Tor gestellt haben, in den Wald, das sie keiner sieht. Auch an der Straße standen Menschen (und das bei einem Testspiel). Aber wer soll die weg jagen oder weg schicken eher? Das macht doch keiner. Dann ist man am Ende nur der Spielverderber. Schwierige Nummer wie ich finde.

Was lerne ich darauß? Ich muss wirklich abwägen ob ich aktuell kicken will, oder doch lieber mich weiter versuche abzuschotten um sicher aus der Sache zu kommen.

Schön wars für alle trotzdem, und gewonnen haben wir auch noch. Dazu mein Beitrag im Sinne von "Corona im Amateurfußball".
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Wochenstand

https://jwl869.wixsite.com/corona

Man merkt langsam, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man jede Woche sowas wie hier macht...

Deutschland

In dieser Woche gab es 5.815 Neuinfektionen, das sind noch mal knapp 1.100 mehr als in der Vorwoche. Es gibt also einen stetigen Anstieg, wenn auch nicht steil...

Gestorben sind 35 Menschen in dieser Woche, etwas mehr als in der Vorwoche. Die Sterbefallzahlen stagnieren seit knapp 4 Wochen und liegen immer bei 4 oder 5 Todesfälle pro Tag im Schnitt.

Bis auf den Hotspot Dingolfing gibt es eigentlich keine weiteren Hotspots in Deutschland, sondern nunmehr viele Kreise, die einfach ein paar Fälle mehr haben als noch vor paar Wochen, aber nicht exorbitant hoch liegen.
Darunter sind zB auch Hamburg, Duisburg, Düren, Oxxenbach...

Keine schöne Entwicklung also in Deutschland, aber auch noch keine überdramatische Situation. Noch nicht.

Europa

Wir haben wieder stark steigende Neuinfektionszahlen (über 50 % Anstieg) im Baltikum, in Finnland, Griechenland, Irland, Niederlande, Norwegen, Spanien und Ungarn. Sinkende Fallzahlen nur teilweise auf dem Balkan sowie Nord-Balkan, besser bekannt als Österreich.

Insgesamt sind die Neuinfektionen in Europa um 15 % zur Vorwoche gestiegen.
Die Sterbefallzahlen hingegen sind stabil.

Gemessen an der Bevölkerung ist besonders Rumänien jetzt auffällig, da sterben täglich ca. 40 Menschen.

Nord- und Mittelamerika

Eine positive Entwicklung gibt es auf dem amerikanischen Kontinent. Kanada, Mexiko und USA alle mit ca. 15 % weniger Neuinfektionen als noch in der Vorwoche. Auch die Sterbezahlen sinken in den USA (ca. 1.000 am Tag noch) , in Mexiko sind sie noch mal leicht gestiegen.

Südamerika

Immer noch stagnierende (zB Brasilien) oder leicht steigende Neuinfektionszahlen.
Ähnlich ergeht es den Sterbezahlen. Brasilien immer noch mit ca. 1.000 Todesfällen am Tag (wie in den USA), immer noch hohe Zahlen zudem in Kolumbien und Peru, auch Argentinien steigt.

Afrika

Stark steigende Zahlen in Marokko, dafür sinkende Infektionszahlen in Südafrika und Ägypten.
Die Sterbezahlen sind wieder leicht gestiegen (vor allem dank Südafrika).

Generell ist Afrika schwer zu bewerten, da immer wieder schlagartig Nachmeldungen kommen usw. und daher als Schwankungen schwer ins Gewicht fallen.

Nahost

Sinkende Fallzahlen bei den Saudis und in den Emiraten. Ansonsten noch steigende Fallzahlen im Libanon und im Irak. Insgesamt unterm Strich stagnierende Zahlen.
Die Sterbezahlen sind leicht gesunken, was an den Zahlen aus dem Iran liegt.

Asien

Leicht steigende Fallzahlen auf den Philippinen und in Indien. Indien hatte diese Woche auch die meisten Neuinfektionen, wenn man nur die absoluten Zahlen betrachtet.

Eine weiterhin positive Entwicklung der Zahlen gibt es in Afghanistan und Pakistan.

In Australien übrigens endlich mal wieder sinkende Fallzahlen.

Weltweit

Diese Woche 1,78 Millionen Neuinfektionen. Damit sind die Neuinfektionen erstmals seit Anfang Mai wieder leicht gesunken. In der Zwischenzeit gab es jede Woche steigende Infektionszahlen (seit Anfang Mai haben sie sich verdreifacht).

Gestorben sind diese Woche knapp 41.000 Menschen, ein Prozent mehr als in der Vorwoche. Insgesamt ist hier aber auch eine Stagnation wieder eingetreten.

Mittlerweile sind wir bei 19,94 Millionen bestätigten Infektionen (also heute Nacht dann 20 Mio) und 732.000 Todesfällen. Im jetzigen Tempo ist davon auszugehen, dass wir in der letzten Septemberwoche 1.000.000 Todesopfer haben und bis Jahresende mindestens noch mal eine halbe Million mehr.

Aber vielleicht läuft es auch glimpflicher ab.
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Thanks a lot, Werner.
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Wochenstand

https://jwl869.wixsite.com/corona

Man merkt langsam, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man jede Woche sowas wie hier macht...

Deutschland

In dieser Woche gab es 5.815 Neuinfektionen, das sind noch mal knapp 1.100 mehr als in der Vorwoche. Es gibt also einen stetigen Anstieg, wenn auch nicht steil...

Gestorben sind 35 Menschen in dieser Woche, etwas mehr als in der Vorwoche. Die Sterbefallzahlen stagnieren seit knapp 4 Wochen und liegen immer bei 4 oder 5 Todesfälle pro Tag im Schnitt.

Bis auf den Hotspot Dingolfing gibt es eigentlich keine weiteren Hotspots in Deutschland, sondern nunmehr viele Kreise, die einfach ein paar Fälle mehr haben als noch vor paar Wochen, aber nicht exorbitant hoch liegen.
Darunter sind zB auch Hamburg, Duisburg, Düren, Oxxenbach...

Keine schöne Entwicklung also in Deutschland, aber auch noch keine überdramatische Situation. Noch nicht.

Europa

Wir haben wieder stark steigende Neuinfektionszahlen (über 50 % Anstieg) im Baltikum, in Finnland, Griechenland, Irland, Niederlande, Norwegen, Spanien und Ungarn. Sinkende Fallzahlen nur teilweise auf dem Balkan sowie Nord-Balkan, besser bekannt als Österreich.

Insgesamt sind die Neuinfektionen in Europa um 15 % zur Vorwoche gestiegen.
Die Sterbefallzahlen hingegen sind stabil.

Gemessen an der Bevölkerung ist besonders Rumänien jetzt auffällig, da sterben täglich ca. 40 Menschen.

Nord- und Mittelamerika

Eine positive Entwicklung gibt es auf dem amerikanischen Kontinent. Kanada, Mexiko und USA alle mit ca. 15 % weniger Neuinfektionen als noch in der Vorwoche. Auch die Sterbezahlen sinken in den USA (ca. 1.000 am Tag noch) , in Mexiko sind sie noch mal leicht gestiegen.

Südamerika

Immer noch stagnierende (zB Brasilien) oder leicht steigende Neuinfektionszahlen.
Ähnlich ergeht es den Sterbezahlen. Brasilien immer noch mit ca. 1.000 Todesfällen am Tag (wie in den USA), immer noch hohe Zahlen zudem in Kolumbien und Peru, auch Argentinien steigt.

Afrika

Stark steigende Zahlen in Marokko, dafür sinkende Infektionszahlen in Südafrika und Ägypten.
Die Sterbezahlen sind wieder leicht gestiegen (vor allem dank Südafrika).

Generell ist Afrika schwer zu bewerten, da immer wieder schlagartig Nachmeldungen kommen usw. und daher als Schwankungen schwer ins Gewicht fallen.

Nahost

Sinkende Fallzahlen bei den Saudis und in den Emiraten. Ansonsten noch steigende Fallzahlen im Libanon und im Irak. Insgesamt unterm Strich stagnierende Zahlen.
Die Sterbezahlen sind leicht gesunken, was an den Zahlen aus dem Iran liegt.

Asien

Leicht steigende Fallzahlen auf den Philippinen und in Indien. Indien hatte diese Woche auch die meisten Neuinfektionen, wenn man nur die absoluten Zahlen betrachtet.

Eine weiterhin positive Entwicklung der Zahlen gibt es in Afghanistan und Pakistan.

In Australien übrigens endlich mal wieder sinkende Fallzahlen.

Weltweit

Diese Woche 1,78 Millionen Neuinfektionen. Damit sind die Neuinfektionen erstmals seit Anfang Mai wieder leicht gesunken. In der Zwischenzeit gab es jede Woche steigende Infektionszahlen (seit Anfang Mai haben sie sich verdreifacht).

Gestorben sind diese Woche knapp 41.000 Menschen, ein Prozent mehr als in der Vorwoche. Insgesamt ist hier aber auch eine Stagnation wieder eingetreten.

Mittlerweile sind wir bei 19,94 Millionen bestätigten Infektionen (also heute Nacht dann 20 Mio) und 732.000 Todesfällen. Im jetzigen Tempo ist davon auszugehen, dass wir in der letzten Septemberwoche 1.000.000 Todesopfer haben und bis Jahresende mindestens noch mal eine halbe Million mehr.

Aber vielleicht läuft es auch glimpflicher ab.
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Merci vielmals, wie man im Nordwestbalkan (vulgo Schweiz) sagt 😅
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Danke auch von mir für die regelmäßige Mühe, Werner.
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Wochenstand

https://jwl869.wixsite.com/corona

Man merkt langsam, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man jede Woche sowas wie hier macht...

Deutschland

In dieser Woche gab es 5.815 Neuinfektionen, das sind noch mal knapp 1.100 mehr als in der Vorwoche. Es gibt also einen stetigen Anstieg, wenn auch nicht steil...

Gestorben sind 35 Menschen in dieser Woche, etwas mehr als in der Vorwoche. Die Sterbefallzahlen stagnieren seit knapp 4 Wochen und liegen immer bei 4 oder 5 Todesfälle pro Tag im Schnitt.

Bis auf den Hotspot Dingolfing gibt es eigentlich keine weiteren Hotspots in Deutschland, sondern nunmehr viele Kreise, die einfach ein paar Fälle mehr haben als noch vor paar Wochen, aber nicht exorbitant hoch liegen.
Darunter sind zB auch Hamburg, Duisburg, Düren, Oxxenbach...

Keine schöne Entwicklung also in Deutschland, aber auch noch keine überdramatische Situation. Noch nicht.

Europa

Wir haben wieder stark steigende Neuinfektionszahlen (über 50 % Anstieg) im Baltikum, in Finnland, Griechenland, Irland, Niederlande, Norwegen, Spanien und Ungarn. Sinkende Fallzahlen nur teilweise auf dem Balkan sowie Nord-Balkan, besser bekannt als Österreich.

Insgesamt sind die Neuinfektionen in Europa um 15 % zur Vorwoche gestiegen.
Die Sterbefallzahlen hingegen sind stabil.

Gemessen an der Bevölkerung ist besonders Rumänien jetzt auffällig, da sterben täglich ca. 40 Menschen.

Nord- und Mittelamerika

Eine positive Entwicklung gibt es auf dem amerikanischen Kontinent. Kanada, Mexiko und USA alle mit ca. 15 % weniger Neuinfektionen als noch in der Vorwoche. Auch die Sterbezahlen sinken in den USA (ca. 1.000 am Tag noch) , in Mexiko sind sie noch mal leicht gestiegen.

Südamerika

Immer noch stagnierende (zB Brasilien) oder leicht steigende Neuinfektionszahlen.
Ähnlich ergeht es den Sterbezahlen. Brasilien immer noch mit ca. 1.000 Todesfällen am Tag (wie in den USA), immer noch hohe Zahlen zudem in Kolumbien und Peru, auch Argentinien steigt.

Afrika

Stark steigende Zahlen in Marokko, dafür sinkende Infektionszahlen in Südafrika und Ägypten.
Die Sterbezahlen sind wieder leicht gestiegen (vor allem dank Südafrika).

Generell ist Afrika schwer zu bewerten, da immer wieder schlagartig Nachmeldungen kommen usw. und daher als Schwankungen schwer ins Gewicht fallen.

Nahost

Sinkende Fallzahlen bei den Saudis und in den Emiraten. Ansonsten noch steigende Fallzahlen im Libanon und im Irak. Insgesamt unterm Strich stagnierende Zahlen.
Die Sterbezahlen sind leicht gesunken, was an den Zahlen aus dem Iran liegt.

Asien

Leicht steigende Fallzahlen auf den Philippinen und in Indien. Indien hatte diese Woche auch die meisten Neuinfektionen, wenn man nur die absoluten Zahlen betrachtet.

Eine weiterhin positive Entwicklung der Zahlen gibt es in Afghanistan und Pakistan.

In Australien übrigens endlich mal wieder sinkende Fallzahlen.

Weltweit

Diese Woche 1,78 Millionen Neuinfektionen. Damit sind die Neuinfektionen erstmals seit Anfang Mai wieder leicht gesunken. In der Zwischenzeit gab es jede Woche steigende Infektionszahlen (seit Anfang Mai haben sie sich verdreifacht).

Gestorben sind diese Woche knapp 41.000 Menschen, ein Prozent mehr als in der Vorwoche. Insgesamt ist hier aber auch eine Stagnation wieder eingetreten.

Mittlerweile sind wir bei 19,94 Millionen bestätigten Infektionen (also heute Nacht dann 20 Mio) und 732.000 Todesfällen. Im jetzigen Tempo ist davon auszugehen, dass wir in der letzten Septemberwoche 1.000.000 Todesopfer haben und bis Jahresende mindestens noch mal eine halbe Million mehr.

Aber vielleicht läuft es auch glimpflicher ab.
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Danke Werner!
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Gut 1200 Neuinfektionen an einem Montag, das gab es zuletzt am 20. April.
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Gut 1200 Neuinfektionen an einem Montag, das gab es zuletzt am 20. April.
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Uff.


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