SAW 27.01.21 Gebabbel

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Bobic braucht keinen windigen Horst um mehr zu verdienen als hier. Hat er 2018 beim Treffen schon gesagt, dass er woanders mehr verdienen könnte. Aber hier kann er in Ruhe arbeiten. Und genau das könnte er in Berlin nicht.

Noch Fragen?
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Basaltkopp schrieb:

Bobic braucht keinen windigen Horst um mehr zu verdienen als hier. Hat er 2018 beim Treffen schon gesagt, dass er woanders mehr verdienen könnte. Aber hier kann er in Ruhe arbeiten. Und genau das könnte er in Berlin nicht.

Noch Fragen?



Ich bin komplett bei Dir!!

Hoffe sehr dass der Fredi sich an all das noch erinnert, wenn der windige Horst mit Geld und Versprechungen winkt.
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Ihr glaubt ernsthaft, dass es für ihn keine Überlegung wert ist zum Hauptstadtklub mit nahezu unbegrenzten finanziellen Möglichkeiten zu gehen? Ich wäre da sehr vorsichtig, das ist eher eine verklärte Fansicht.

Im Bobicfred wurde es eben richtig geschrieben, nichts ist unmöglich und schon gar nicht Donnerstags.

Gruß
tobago
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Die sogenannte "Zeitung" will vor unserem Match gegen den "Big City Club" ihre Auflage steigern. Schön Bild (ähm blöd) wer die kauft...
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Ihr glaubt ernsthaft, dass es für ihn keine Überlegung wert ist zum Hauptstadtklub mit nahezu unbegrenzten finanziellen Möglichkeiten zu gehen? Ich wäre da sehr vorsichtig, das ist eher eine verklärte Fansicht.

Im Bobicfred wurde es eben richtig geschrieben, nichts ist unmöglich und schon gar nicht Donnerstags.

Gruß
tobago
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tobago schrieb:

Ihr glaubt ernsthaft, dass es für ihn keine Überlegung wert ist zum Hauptstadtklub mit nahezu unbegrenzten finanziellen Möglichkeiten zu gehen? Ich wäre da sehr vorsichtig, das ist eher eine verklärte Fansicht.

Das ist auch meine Sicht.
Bobic steht Investoren deutlich offener gegenüber als der restliche Vorstand und weite Teile der Anhängerschaft.
In Berlin bekäme er Geld und Gestaltungsmöglichkeiten auf einem völlig anderen Niveau.
Die Pläne dort wird er sich sehr genau anschauen und wenn er dort seine gestalterischen Träume verwirklichen kann, wird er wechseln.
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tobago schrieb:

Ihr glaubt ernsthaft, dass es für ihn keine Überlegung wert ist zum Hauptstadtklub mit nahezu unbegrenzten finanziellen Möglichkeiten zu gehen? Ich wäre da sehr vorsichtig, das ist eher eine verklärte Fansicht.

Das ist auch meine Sicht.
Bobic steht Investoren deutlich offener gegenüber als der restliche Vorstand und weite Teile der Anhängerschaft.
In Berlin bekäme er Geld und Gestaltungsmöglichkeiten auf einem völlig anderen Niveau.
Die Pläne dort wird er sich sehr genau anschauen und wenn er dort seine gestalterischen Träume verwirklichen kann, wird er wechseln.
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OT  wie geht es Herrn Frankenbach? vor einigen Wochen war er an Corona erkrankt und es war iwo zu lesen, dass es ihm nicht gut geht
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OT  wie geht es Herrn Frankenbach? vor einigen Wochen war er an Corona erkrankt und es war iwo zu lesen, dass es ihm nicht gut geht
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Ohne Dir eine Quelle nennen zu können, aber irgendwie habe ich mitbekommen, dass es ihm deutlich besser geht  
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tobago schrieb:

Ihr glaubt ernsthaft, dass es für ihn keine Überlegung wert ist zum Hauptstadtklub mit nahezu unbegrenzten finanziellen Möglichkeiten zu gehen? Ich wäre da sehr vorsichtig, das ist eher eine verklärte Fansicht.

Das ist auch meine Sicht.
Bobic steht Investoren deutlich offener gegenüber als der restliche Vorstand und weite Teile der Anhängerschaft.
In Berlin bekäme er Geld und Gestaltungsmöglichkeiten auf einem völlig anderen Niveau.
Die Pläne dort wird er sich sehr genau anschauen und wenn er dort seine gestalterischen Träume verwirklichen kann, wird er wechseln.
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Luzbert schrieb:

tobago schrieb:

Ihr glaubt ernsthaft, dass es für ihn keine Überlegung wert ist zum Hauptstadtklub mit nahezu unbegrenzten finanziellen Möglichkeiten zu gehen? Ich wäre da sehr vorsichtig, das ist eher eine verklärte Fansicht.

Das ist auch meine Sicht.
Bobic steht Investoren deutlich offener gegenüber als der restliche Vorstand und weite Teile der Anhängerschaft.
In Berlin bekäme er Geld und Gestaltungsmöglichkeiten auf einem völlig anderen Niveau.
Die Pläne dort wird er sich sehr genau anschauen und wenn er dort seine gestalterischen Träume verwirklichen kann, wird er wechseln.

Woher kommt denn das Märchen, dass er bei der Hertha mehr Geld für Gestaltungsmöglichkeiten hätte? Die haben doch praktisch alles bereits ausgegeben bzw. für die Tilgung von Verbindlichkeiten genutzt. Hier in Frankfurt bestünde zumindest theoretisch die Möglichkeit weitere Anteile zu verkaufen und damit Kapital zu generieren. Zudem stehen wir derzeit sowohl sportlich als auch finanziell ohnehin vor der Hertha. Sollten beide Vereine die Saison in den derzeitigen Tabellenregionen abschließen geht die Einnahmenschere auf Grund der TV Gelder noch weiter auseinander.
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tobago schrieb:

Ihr glaubt ernsthaft, dass es für ihn keine Überlegung wert ist zum Hauptstadtklub mit nahezu unbegrenzten finanziellen Möglichkeiten zu gehen? Ich wäre da sehr vorsichtig, das ist eher eine verklärte Fansicht.

Das ist auch meine Sicht.
Bobic steht Investoren deutlich offener gegenüber als der restliche Vorstand und weite Teile der Anhängerschaft.
In Berlin bekäme er Geld und Gestaltungsmöglichkeiten auf einem völlig anderen Niveau.
Die Pläne dort wird er sich sehr genau anschauen und wenn er dort seine gestalterischen Träume verwirklichen kann, wird er wechseln.
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Ja, so klar und eindeutig, wie das viele hier sehen, ist die Entscheidung sicherlich nicht. Ganz im Gegenteil. Es gibt für FB sicherlich sehr gute Gründe hierzubleiben und genauso gute, die für die Hertha sprechen. Hier eine Entscheidung vorherzusagen ist Kaffeesatzleserei (wobei man eine 50-prozentige Chance hat, hinterher "Ich hab's ja gleich gesagt" schreiben zu können).

Aus Sicht der Hertha kann ich nur sagen: Ja, unbedingt. Bobic wäre für euch eine Ideallösung. Einen besseren könnte Hertha nicht bekommen.

Aus unserer Sicht wäre es enorm wichtig, Bobic zu halten. All die großen Veränderung, vom NLZ über die Digitalisierung bis zum neuen Stadionvertrag, greifen erst nach der Coronakrise in vollem Ausmaß. Da kommen noch einmal wichtige Entscheidungen und Weichenstellung auf uns zu. Aus meiner Sicht wäre es wichtig, wenn Bobic dabei an Bord ist.
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Was ich mir vorstellen kann ist, dass ein Typ wie Bobic seine gesetzten Ziele erreichen möchte bevor er woanders hingeht. So ehrgeizig wie der ist hat er mit Sicherheit nicht das Ziel gehabt nach dieser Saison wegzugehen. Das würde für ihn sprechen. Was dagegen spricht, ist dass die Hertha mit dem Investor riesengroße Ziele hat und ganz oben angreifen möchte (ich glaube ja sie scheitern).

Oder es ist alles nur blödes Geschreibsel, das ist auch eine Möglichkeit.

Gruß
tobago
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Ihr glaubt ernsthaft, dass es für ihn keine Überlegung wert ist zum Hauptstadtklub mit nahezu unbegrenzten finanziellen Möglichkeiten zu gehen? Ich wäre da sehr vorsichtig, das ist eher eine verklärte Fansicht.

Im Bobicfred wurde es eben richtig geschrieben, nichts ist unmöglich und schon gar nicht Donnerstags.

Gruß
tobago
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tobago schrieb:

Ihr glaubt ernsthaft, dass es für ihn keine Überlegung wert ist zum Hauptstadtklub mit nahezu unbegrenzten finanziellen Möglichkeiten zu gehen? Ich wäre da sehr vorsichtig, das ist eher eine verklärte Fansicht.

Im Bobicfred wurde es eben richtig geschrieben, nichts ist unmöglich und schon gar nicht Donnerstags.

Gruß
tobago


Jo, erinnert daran, was viele damals bei Kovac sagten und was an Naivität nicht zu überbieten war. Denke Bobic wird bleiben (sofern es überhaupt ein Angebot gibt), aber klar ist gar nichts.
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Das attraktivste dürfte sein, dass man in Berlin über den Bau eines neuen, reinen Fußballstadions nachdenkt. Das wiederum wäre eine sehr interessante Aufgabe, die jeden Manager reizen könnte ...
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Das attraktivste dürfte sein, dass man in Berlin über den Bau eines neuen, reinen Fußballstadions nachdenkt. Das wiederum wäre eine sehr interessante Aufgabe, die jeden Manager reizen könnte ...
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philadlerist schrieb:

Das attraktivste dürfte sein, dass man in Berlin über den Bau eines neuen, reinen Fußballstadions nachdenkt. Das wiederum wäre eine sehr interessante Aufgabe, die jeden Manager reizen könnte ...

Das wäre für Berlin ja eine völlig neue Idee, das da noch niemand drauf gekommen ist.
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Das ist letztlich in der Hauptsache eine Geldfrage ob FB geht. Ich erwarte aber eigentlich das ein Verein wie Dortmund kommt wenn FB mit der Eintracht dieses Jahr die CL erreicht und da ist noch viel mehr zu verdienen. Wie so etwas laufen kann hat FB wohl in Stuttgart erlebt. Deshalb glaube ich nicht an Berlin.
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Luzbert schrieb:

tobago schrieb:

Ihr glaubt ernsthaft, dass es für ihn keine Überlegung wert ist zum Hauptstadtklub mit nahezu unbegrenzten finanziellen Möglichkeiten zu gehen? Ich wäre da sehr vorsichtig, das ist eher eine verklärte Fansicht.

Das ist auch meine Sicht.
Bobic steht Investoren deutlich offener gegenüber als der restliche Vorstand und weite Teile der Anhängerschaft.
In Berlin bekäme er Geld und Gestaltungsmöglichkeiten auf einem völlig anderen Niveau.
Die Pläne dort wird er sich sehr genau anschauen und wenn er dort seine gestalterischen Träume verwirklichen kann, wird er wechseln.

Woher kommt denn das Märchen, dass er bei der Hertha mehr Geld für Gestaltungsmöglichkeiten hätte? Die haben doch praktisch alles bereits ausgegeben bzw. für die Tilgung von Verbindlichkeiten genutzt. Hier in Frankfurt bestünde zumindest theoretisch die Möglichkeit weitere Anteile zu verkaufen und damit Kapital zu generieren. Zudem stehen wir derzeit sowohl sportlich als auch finanziell ohnehin vor der Hertha. Sollten beide Vereine die Saison in den derzeitigen Tabellenregionen abschließen geht die Einnahmenschere auf Grund der TV Gelder noch weiter auseinander.
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tont schrieb:

Woher kommt denn das Märchen, dass er bei der Hertha mehr Geld für Gestaltungsmöglichkeiten hätte? Die haben doch praktisch alles bereits ausgegeben bzw. für die Tilgung von Verbindlichkeiten genutzt. . . .

Hatten die nicht kürzlich finanzielle Probleme, weil der Investor eine zugesagte Tranche nicht so schnell zahlen konnte, wie erwartet worden war? Das klang doch so, als habe der sein "Hertha-Kapital" weitgehend aufgezehrt. Ich denke, dass dort die finanziellen Möglichkeiten längst nicht so "unbegrenzt" sind, wie vielfach angenommen wird.
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Ich finde ja gut, dass Ache wieder fit ist (wollte erst wieder mit im Boot schreiben, aber das war mir dann zu zotig). Man muss schon sagen, dass wir enorm an Geschwindigkeit zugelegt haben. Und ich meine damit weniger Hasebes Zwischenhoch, als z.B. Jovic, Hrustic und Ache
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Bei Bobic kann ich mir so ziemlich alles vorstellen. Er ist hier nicht groß verwurzelt (wenn dann schon eher in Berlin) und wurde für seine offene Haltung gegenüber Investorenvereinen ja zu Beginn seiner Amtszeit auch von den Ultras angefeindet. Zuletzt gab es ja auch Gerüchte darüber, dass die DFL ihn vielleicht auch als Nachfolger von Christian Seifert ab Sommer 2022 im Blick hat. Wären sicher auch beides spannende Aufgaben für Bobic.

In dem Fall handelt es sich natürlich nur um einen Bericht von einem der größten Schmierfinkblätter der Welt. Ich finde es aber immer wieder erstaunlich, wie viele Fans bei solchen Meldungen mit möglichen negativen Folgen für die Eintracht daran glauben, dass da absolut nichts dran sein kann. Sicherlich muss man bei jedem Journalist und jeder Meldung die Glaubwürdigkeit abwägen, aber bei den Medien arbeiten auch nicht ausschließlich Vollidioten, die allesamt keine Ahnung haben oder der Eintracht mit irgendwelchen in die Welt gesetzten Gerüchten vorsätzlich schaden wollen.

Aber gut, dasselbe Thema hatten wir ja erst vor ein paar Jahren mit Kovač. Der hatte einen Wechsel im Vorfeld sogar öffentlich abgestritten und versichert, dass er in der kommenden Saison Trainer der Eintracht bleiben würde, sodass da einige mal wieder eine böse Medienkampagne gegen die Eintracht vermutet hatten. Zwei Wochen später war der Vertrag bei den Bayern unterschrieben. Natürlich mit der öffentlichen Begründung, dass am dynamischen Donnerstag alles ganz schnell und plötzlich gegangen sei und es vorher keinen direkten Kontakt gegeben habe.

Seit dem Theater von NadW sollte da eigentlich jeder Fan der Eintracht bereits diese Lektion gelernt haben. Öffentliche Aussagen von Leuten aus dem Fußballgeschäft entsprechen bei weitem nicht immer der Wahrheit, weil sie befangen sind und ein Eigeninteresse haben. Da glaube ich im Zweifelsfall eher einem schlüssigen Bericht von einem glaubwürdigen Journalisten. Insofern gebe ich jetzt auch nichts darauf, dass Bobic vor drei Jahren mal gesagt hat, dass er zugunsten der Eintracht schon bessere Angebote ausgeschlagen habe. Genauso wenig glaube ich jetzt aber, dass er schon auf gepackten Koffern sitzt. Aber mal ganz unabhängig von dem Bericht kann ich mir als Fußballfan schon sehr gut vorstellen, dass Bobic einer der Kandidaten bei der Hertha ist.

Ob er dann auch wirklich Bock auf die Hertha hat, nachdem er hier in den letzten Jahren den gesamten Verein umgekrempelt und viele Stellen mit eigenen Vertrauten besetzt hat, steht auf einem anderen Blatt. Wir haben sicher auch noch Entwicklungspotential und bei der Hertha übt Windhorst schon einen gewissen Einfluss aus, während Bobic hier zumindest im sportlichen Bereich mehr oder weniger der Alleinbestimmer ist.

tont schrieb:
Woher kommt denn das Märchen, dass er bei der Hertha mehr Geld für Gestaltungsmöglichkeiten hätte? Die haben doch praktisch alles bereits ausgegeben bzw. für die Tilgung von Verbindlichkeiten genutzt.


Dieser Punkt ist jedoch faktisch falsch. Die Hertha hätte im vergangenen Oktober noch eine Zahlung von 100 Millionen Euro von Windhorst bekommen sollen. Diese Zahlung wurde jedoch laut offiziellen Angaben aufgeschoben und soll jetzt bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres überwiesen werden. Sprich, bis zum 30. Juni 2021, da die Hertha nach der Saison und nicht dem Kalenderjahr bilanziert.

Gerüchteweise wollte Windhorst wohl nicht, dass die alten Verantwortlichen weiterhin erfolglos das Geld verballern. Einem neuen Verantwortlichen würde das Geld dann aber im Sommer wohl zur Verfügung stehen. Und sofern die wirklich komplett in Transfers gesteckt würden, wären 100 Millionen Euro in Coronazeiten sicher deutlich mehr Geld, als die meisten Vereine zur Verfügung haben. Inklusive der Eintracht.

tont schrieb:
Hier in Frankfurt bestünde zumindest theoretisch die Möglichkeit weitere Anteile zu verkaufen und damit Kapital zu generieren.


Nebenbei gibt es gerade hier bei der Hertha auch noch viel mehr Spielraum, sollte sich Windhorst oder ein anderer Investor bei neuen Verantwortlichen zu weiteren Investments bereit erklären. Die Lizenzspielerabteilung der Hertha wurde zwar in eine GmbH & Co. KGaA ausgegliedert und Windhorst investiert auch in diese. Die Komplementärin dieser Kommanditgesellschaft ist aber die Hertha BSC Verwaltung GmbH, die zu 100 Prozent vom e.V. gehalten wird und alleine über die Besetzung der kompletten Geschäftsführung bestimmt.

Deshalb wird Windhorst mit seinen Unternehmen und Partnern bereits nach der letzten Zahlung des bereits verabredeten Investments 66,6 Prozent der Anteile an der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA halten, ohne damit die 50+1 Regel zu verletzten. Der e.V. besitzt durch die oben beschriebene Struktur rechtlich gesehen weiterhin die geforderte Stimmenmehrheit und bleibt damit der alleinige Geschäftsführer im operativen Geschäft.

Wie man am Beispiel Klinsmann sieht, übt Windhorst natürlich trotzdem Einfluss auf das operative Geschäft aus. Aber die Hertha könnte auch die restlichen 33,4 Prozent der Anteile an der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA verkaufen und würde zumindest auf dem Papier trotzdem noch komplett eigenständig sein. Und wenn man jetzt bedenkt, dass Windhorst für die bereits erworbenen 66,6 Prozent der Anteile 375 Millionen Euro investiert hat, kann man sich ungefähr ausrechnen, was die Hertha da noch bekommen könnte. Vor allem, wenn man denn tatsächlich mal Erfolg haben sollte.

Vermutlich mehr Geld, als wir für die restlichen 17,88 Prozent der Vereinanteile - die wir noch verkaufen könnten - erlösen würden. Im Zuge der letzten Kapitalerhöhung bei uns haben übrigens 18,55 Prozent der Anteile für 15 Millionen Euro den Besitzer gewechselt. Und das war damals auch nicht nur ein Freundschaftsdienst unseres langjährigen Aufsichtsrats Philip Holzer. Dessen Freund und Mitaktionär Stephen Orenstein hat kurz darauf einen Sitz im Aufsichtsrat der AG erhalten. Holzer selbst ist letztes Jahr Nachfolger von Steubing als Vorsitzender des Aufsichtsrats geworden. Darüber hinaus wurde der Aufsichtsrat von neun auf sieben Personen verkleinert, sodass sich natürlich die Einflussnahme der einzelnen Aufsichtsräte erhöht hat. Das kam auch dem e.V. entgegen, der jetzt mit drei Vereinsvertretern im siebenköpfigen Aufsichtsrat aber immer noch keine Mehrheit besitzt, obwohl er mit Abstand der größte Aktionär der AG ist. Und nicht zuletzt stellen Holzer und Orenstein seitdem gemeinsam mit Peter Fischer vom Hauptaktionär des e.V. den Hauptausschuss des Aufsichtsrats, der bei gewissen Dingen wie Spielertransfers teilweise eigenständig einen Beschluss des Vorstands durchwinken oder ein Veto einlegen kann.

Das bedeutet, dass bei uns die Aktionäre Holzer und Orenstein nicht nur für 15 Millionen Euro 18,55 Prozent der Anteile an der AG, sondern auch ein ziemliches Mitspracherecht beziehungsweise durch die Mehrheit im Hauptausschuss gewissermaßen sogar eine unverhältnismäßige Machtfülle im Aufsichtsrat erhalten haben. Sollte man vielleicht auch mal bedenken, wenn man Lars Windhorst bei der Hertha kritisiert, der zumindest rein rechtlich gesehen überhaupt kein Mitspracherecht besitzt. Auch wenn natürlich dort genauso Gefolgsleute von Windhorst im Aufsichtsrat installiert wurden.

Unser Glück ist aber, dass Holzer (genau wie alle anderen Aktionäre und Aufsichtsräte der Eintracht) schon sehr lange mit der Eintracht verbandelt und offenbar auch ein Teamplayer ist. Außerdem hat sich auch das Verhältnis zwischen AG und e.V. in den letzten Jahren deutlich gebessert und es wird konstruktiver zusammengearbeitet. Das könnte bei uns aber selbst mit den bestehenden Strukturen und ohne einen großen Investor alles viel schlimmer aussehen. Hat es ja auch schon, selbst in den 2000er Jahren hat es noch regelmäßig geknallt und beispielsweise die Verzahnung zwischen den Jugendabteilungen unter der Leitung des e.V. und der Profimannschaft unter der Verantwortung der AG war ein absolutes Trauerspiel.
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Bei Bobic kann ich mir so ziemlich alles vorstellen. Er ist hier nicht groß verwurzelt (wenn dann schon eher in Berlin) und wurde für seine offene Haltung gegenüber Investorenvereinen ja zu Beginn seiner Amtszeit auch von den Ultras angefeindet. Zuletzt gab es ja auch Gerüchte darüber, dass die DFL ihn vielleicht auch als Nachfolger von Christian Seifert ab Sommer 2022 im Blick hat. Wären sicher auch beides spannende Aufgaben für Bobic.

In dem Fall handelt es sich natürlich nur um einen Bericht von einem der größten Schmierfinkblätter der Welt. Ich finde es aber immer wieder erstaunlich, wie viele Fans bei solchen Meldungen mit möglichen negativen Folgen für die Eintracht daran glauben, dass da absolut nichts dran sein kann. Sicherlich muss man bei jedem Journalist und jeder Meldung die Glaubwürdigkeit abwägen, aber bei den Medien arbeiten auch nicht ausschließlich Vollidioten, die allesamt keine Ahnung haben oder der Eintracht mit irgendwelchen in die Welt gesetzten Gerüchten vorsätzlich schaden wollen.

Aber gut, dasselbe Thema hatten wir ja erst vor ein paar Jahren mit Kovač. Der hatte einen Wechsel im Vorfeld sogar öffentlich abgestritten und versichert, dass er in der kommenden Saison Trainer der Eintracht bleiben würde, sodass da einige mal wieder eine böse Medienkampagne gegen die Eintracht vermutet hatten. Zwei Wochen später war der Vertrag bei den Bayern unterschrieben. Natürlich mit der öffentlichen Begründung, dass am dynamischen Donnerstag alles ganz schnell und plötzlich gegangen sei und es vorher keinen direkten Kontakt gegeben habe.

Seit dem Theater von NadW sollte da eigentlich jeder Fan der Eintracht bereits diese Lektion gelernt haben. Öffentliche Aussagen von Leuten aus dem Fußballgeschäft entsprechen bei weitem nicht immer der Wahrheit, weil sie befangen sind und ein Eigeninteresse haben. Da glaube ich im Zweifelsfall eher einem schlüssigen Bericht von einem glaubwürdigen Journalisten. Insofern gebe ich jetzt auch nichts darauf, dass Bobic vor drei Jahren mal gesagt hat, dass er zugunsten der Eintracht schon bessere Angebote ausgeschlagen habe. Genauso wenig glaube ich jetzt aber, dass er schon auf gepackten Koffern sitzt. Aber mal ganz unabhängig von dem Bericht kann ich mir als Fußballfan schon sehr gut vorstellen, dass Bobic einer der Kandidaten bei der Hertha ist.

Ob er dann auch wirklich Bock auf die Hertha hat, nachdem er hier in den letzten Jahren den gesamten Verein umgekrempelt und viele Stellen mit eigenen Vertrauten besetzt hat, steht auf einem anderen Blatt. Wir haben sicher auch noch Entwicklungspotential und bei der Hertha übt Windhorst schon einen gewissen Einfluss aus, während Bobic hier zumindest im sportlichen Bereich mehr oder weniger der Alleinbestimmer ist.

tont schrieb:
Woher kommt denn das Märchen, dass er bei der Hertha mehr Geld für Gestaltungsmöglichkeiten hätte? Die haben doch praktisch alles bereits ausgegeben bzw. für die Tilgung von Verbindlichkeiten genutzt.


Dieser Punkt ist jedoch faktisch falsch. Die Hertha hätte im vergangenen Oktober noch eine Zahlung von 100 Millionen Euro von Windhorst bekommen sollen. Diese Zahlung wurde jedoch laut offiziellen Angaben aufgeschoben und soll jetzt bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres überwiesen werden. Sprich, bis zum 30. Juni 2021, da die Hertha nach der Saison und nicht dem Kalenderjahr bilanziert.

Gerüchteweise wollte Windhorst wohl nicht, dass die alten Verantwortlichen weiterhin erfolglos das Geld verballern. Einem neuen Verantwortlichen würde das Geld dann aber im Sommer wohl zur Verfügung stehen. Und sofern die wirklich komplett in Transfers gesteckt würden, wären 100 Millionen Euro in Coronazeiten sicher deutlich mehr Geld, als die meisten Vereine zur Verfügung haben. Inklusive der Eintracht.

tont schrieb:
Hier in Frankfurt bestünde zumindest theoretisch die Möglichkeit weitere Anteile zu verkaufen und damit Kapital zu generieren.


Nebenbei gibt es gerade hier bei der Hertha auch noch viel mehr Spielraum, sollte sich Windhorst oder ein anderer Investor bei neuen Verantwortlichen zu weiteren Investments bereit erklären. Die Lizenzspielerabteilung der Hertha wurde zwar in eine GmbH & Co. KGaA ausgegliedert und Windhorst investiert auch in diese. Die Komplementärin dieser Kommanditgesellschaft ist aber die Hertha BSC Verwaltung GmbH, die zu 100 Prozent vom e.V. gehalten wird und alleine über die Besetzung der kompletten Geschäftsführung bestimmt.

Deshalb wird Windhorst mit seinen Unternehmen und Partnern bereits nach der letzten Zahlung des bereits verabredeten Investments 66,6 Prozent der Anteile an der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA halten, ohne damit die 50+1 Regel zu verletzten. Der e.V. besitzt durch die oben beschriebene Struktur rechtlich gesehen weiterhin die geforderte Stimmenmehrheit und bleibt damit der alleinige Geschäftsführer im operativen Geschäft.

Wie man am Beispiel Klinsmann sieht, übt Windhorst natürlich trotzdem Einfluss auf das operative Geschäft aus. Aber die Hertha könnte auch die restlichen 33,4 Prozent der Anteile an der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA verkaufen und würde zumindest auf dem Papier trotzdem noch komplett eigenständig sein. Und wenn man jetzt bedenkt, dass Windhorst für die bereits erworbenen 66,6 Prozent der Anteile 375 Millionen Euro investiert hat, kann man sich ungefähr ausrechnen, was die Hertha da noch bekommen könnte. Vor allem, wenn man denn tatsächlich mal Erfolg haben sollte.

Vermutlich mehr Geld, als wir für die restlichen 17,88 Prozent der Vereinanteile - die wir noch verkaufen könnten - erlösen würden. Im Zuge der letzten Kapitalerhöhung bei uns haben übrigens 18,55 Prozent der Anteile für 15 Millionen Euro den Besitzer gewechselt. Und das war damals auch nicht nur ein Freundschaftsdienst unseres langjährigen Aufsichtsrats Philip Holzer. Dessen Freund und Mitaktionär Stephen Orenstein hat kurz darauf einen Sitz im Aufsichtsrat der AG erhalten. Holzer selbst ist letztes Jahr Nachfolger von Steubing als Vorsitzender des Aufsichtsrats geworden. Darüber hinaus wurde der Aufsichtsrat von neun auf sieben Personen verkleinert, sodass sich natürlich die Einflussnahme der einzelnen Aufsichtsräte erhöht hat. Das kam auch dem e.V. entgegen, der jetzt mit drei Vereinsvertretern im siebenköpfigen Aufsichtsrat aber immer noch keine Mehrheit besitzt, obwohl er mit Abstand der größte Aktionär der AG ist. Und nicht zuletzt stellen Holzer und Orenstein seitdem gemeinsam mit Peter Fischer vom Hauptaktionär des e.V. den Hauptausschuss des Aufsichtsrats, der bei gewissen Dingen wie Spielertransfers teilweise eigenständig einen Beschluss des Vorstands durchwinken oder ein Veto einlegen kann.

Das bedeutet, dass bei uns die Aktionäre Holzer und Orenstein nicht nur für 15 Millionen Euro 18,55 Prozent der Anteile an der AG, sondern auch ein ziemliches Mitspracherecht beziehungsweise durch die Mehrheit im Hauptausschuss gewissermaßen sogar eine unverhältnismäßige Machtfülle im Aufsichtsrat erhalten haben. Sollte man vielleicht auch mal bedenken, wenn man Lars Windhorst bei der Hertha kritisiert, der zumindest rein rechtlich gesehen überhaupt kein Mitspracherecht besitzt. Auch wenn natürlich dort genauso Gefolgsleute von Windhorst im Aufsichtsrat installiert wurden.

Unser Glück ist aber, dass Holzer (genau wie alle anderen Aktionäre und Aufsichtsräte der Eintracht) schon sehr lange mit der Eintracht verbandelt und offenbar auch ein Teamplayer ist. Außerdem hat sich auch das Verhältnis zwischen AG und e.V. in den letzten Jahren deutlich gebessert und es wird konstruktiver zusammengearbeitet. Das könnte bei uns aber selbst mit den bestehenden Strukturen und ohne einen großen Investor alles viel schlimmer aussehen. Hat es ja auch schon, selbst in den 2000er Jahren hat es noch regelmäßig geknallt und beispielsweise die Verzahnung zwischen den Jugendabteilungen unter der Leitung des e.V. und der Profimannschaft unter der Verantwortung der AG war ein absolutes Trauerspiel.
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DonGuillermo schrieb:


Dieser Punkt ist jedoch faktisch falsch. Die Hertha hätte im vergangenen Oktober noch eine Zahlung von 100 Millionen Euro von Windhorst bekommen sollen. Diese Zahlung wurde jedoch laut offiziellen Angaben aufgeschoben und soll jetzt bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres überwiesen werden. Sprich, bis zum 30. Juni 2021, da die Hertha nach der Saison und nicht dem Kalenderjahr bilanziert.

Gerüchteweise wollte Windhorst wohl nicht, dass die alten Verantwortlichen weiterhin erfolglos das Geld verballern. Einem neuen Verantwortlichen würde das Geld dann aber im Sommer wohl zur Verfügung stehen. Und sofern die wirklich komplett in Transfers gesteckt würden, wären 100 Millionen Euro in Coronazeiten sicher deutlich mehr Geld, als die meisten Vereine zur Verfügung haben. Inklusive der Eintracht.

Der Punkt ist nicht faktisch falsch. Hertha hat ein Gehaltsgefüge, was sich nicht ansatzweise finanziert. Schon 18/19 hatten die lt. Preetz (er sagte in irgendeinem Interview April oder Mai 2018, dass man 12 Mio. Transferüberschuss erzielen müsse) ein Minus. Im Winter 19/20 ist die Mannschaft ja erheblich aufgerüstet worden und entsprechend teurer. Das Minus also entsprechend höher. Im Sommer wurde nochmals aufgerüstet und das in Coronazeiten. Daher dürften die bisherigen 270 Mio. zu nicht unerheblichen Teilen (12 Mio. Minus 18/19, 76 Mio. Ablösung Altinvestor, 120 Mio. Transferminus, Verlust 19/20, Verlust 20/21, kommender Verlust 21/22 weg sein. Im Gegenteil werden die letzten 100 Mio. recht sicher wenigstens teilweise für die Verluste 21/22 benötigt.

Spekulativ würde ich sagen, dass sicher nicht mehr als ca. 70 Mio. Spielgeld da ist. Investiert man dieses, muss aber 21/22 die CL erreicht werden, weil sonst kein Geld mehr für den Verlust in 22/23 da wäre.

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DonGuillermo schrieb:


Dieser Punkt ist jedoch faktisch falsch. Die Hertha hätte im vergangenen Oktober noch eine Zahlung von 100 Millionen Euro von Windhorst bekommen sollen. Diese Zahlung wurde jedoch laut offiziellen Angaben aufgeschoben und soll jetzt bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres überwiesen werden. Sprich, bis zum 30. Juni 2021, da die Hertha nach der Saison und nicht dem Kalenderjahr bilanziert.

Gerüchteweise wollte Windhorst wohl nicht, dass die alten Verantwortlichen weiterhin erfolglos das Geld verballern. Einem neuen Verantwortlichen würde das Geld dann aber im Sommer wohl zur Verfügung stehen. Und sofern die wirklich komplett in Transfers gesteckt würden, wären 100 Millionen Euro in Coronazeiten sicher deutlich mehr Geld, als die meisten Vereine zur Verfügung haben. Inklusive der Eintracht.

Der Punkt ist nicht faktisch falsch. Hertha hat ein Gehaltsgefüge, was sich nicht ansatzweise finanziert. Schon 18/19 hatten die lt. Preetz (er sagte in irgendeinem Interview April oder Mai 2018, dass man 12 Mio. Transferüberschuss erzielen müsse) ein Minus. Im Winter 19/20 ist die Mannschaft ja erheblich aufgerüstet worden und entsprechend teurer. Das Minus also entsprechend höher. Im Sommer wurde nochmals aufgerüstet und das in Coronazeiten. Daher dürften die bisherigen 270 Mio. zu nicht unerheblichen Teilen (12 Mio. Minus 18/19, 76 Mio. Ablösung Altinvestor, 120 Mio. Transferminus, Verlust 19/20, Verlust 20/21, kommender Verlust 21/22 weg sein. Im Gegenteil werden die letzten 100 Mio. recht sicher wenigstens teilweise für die Verluste 21/22 benötigt.

Spekulativ würde ich sagen, dass sicher nicht mehr als ca. 70 Mio. Spielgeld da ist. Investiert man dieses, muss aber 21/22 die CL erreicht werden, weil sonst kein Geld mehr für den Verlust in 22/23 da wäre.

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Das ist wie Musik in meinen Ohren
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DonGuillermo schrieb:


Dieser Punkt ist jedoch faktisch falsch. Die Hertha hätte im vergangenen Oktober noch eine Zahlung von 100 Millionen Euro von Windhorst bekommen sollen. Diese Zahlung wurde jedoch laut offiziellen Angaben aufgeschoben und soll jetzt bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres überwiesen werden. Sprich, bis zum 30. Juni 2021, da die Hertha nach der Saison und nicht dem Kalenderjahr bilanziert.

Gerüchteweise wollte Windhorst wohl nicht, dass die alten Verantwortlichen weiterhin erfolglos das Geld verballern. Einem neuen Verantwortlichen würde das Geld dann aber im Sommer wohl zur Verfügung stehen. Und sofern die wirklich komplett in Transfers gesteckt würden, wären 100 Millionen Euro in Coronazeiten sicher deutlich mehr Geld, als die meisten Vereine zur Verfügung haben. Inklusive der Eintracht.

Der Punkt ist nicht faktisch falsch. Hertha hat ein Gehaltsgefüge, was sich nicht ansatzweise finanziert. Schon 18/19 hatten die lt. Preetz (er sagte in irgendeinem Interview April oder Mai 2018, dass man 12 Mio. Transferüberschuss erzielen müsse) ein Minus. Im Winter 19/20 ist die Mannschaft ja erheblich aufgerüstet worden und entsprechend teurer. Das Minus also entsprechend höher. Im Sommer wurde nochmals aufgerüstet und das in Coronazeiten. Daher dürften die bisherigen 270 Mio. zu nicht unerheblichen Teilen (12 Mio. Minus 18/19, 76 Mio. Ablösung Altinvestor, 120 Mio. Transferminus, Verlust 19/20, Verlust 20/21, kommender Verlust 21/22 weg sein. Im Gegenteil werden die letzten 100 Mio. recht sicher wenigstens teilweise für die Verluste 21/22 benötigt.

Spekulativ würde ich sagen, dass sicher nicht mehr als ca. 70 Mio. Spielgeld da ist. Investiert man dieses, muss aber 21/22 die CL erreicht werden, weil sonst kein Geld mehr für den Verlust in 22/23 da wäre.

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ce, ehemals concordi-eagle schrieb:
Der Punkt ist nicht faktisch falsch. Hertha hat ein Gehaltsgefüge, was sich nicht ansatzweise finanziert. Schon 18/19 hatten die lt. Preetz (er sagte in irgendeinem Interview April oder Mai 2018, dass man 12 Mio. Transferüberschuss erzielen müsse) ein Minus. Im Winter 19/20 ist die Mannschaft ja erheblich aufgerüstet worden und entsprechend teurer. Das Minus also entsprechend höher. Im Sommer wurde nochmals aufgerüstet und das in Coronazeiten. Daher dürften die bisherigen 270 Mio. zu nicht unerheblichen Teilen (12 Mio. Minus 18/19, 76 Mio. Ablösung Altinvestor, 120 Mio. Transferminus, Verlust 19/20, Verlust 20/21, kommender Verlust 21/22 weg sein. Im Gegenteil werden die letzten 100 Mio. recht sicher wenigstens teilweise für die Verluste 21/22 benötigt.

Spekulativ würde ich sagen, dass sicher nicht mehr als ca. 70 Mio. Spielgeld da ist. Investiert man dieses, muss aber 21/22 die CL erreicht werden, weil sonst kein Geld mehr für den Verlust in 22/23 da wäre.


Das Gehaltsgefüge ist auf Dauer ohne Erfolg sicher nicht stemmbar. Das ist richtig. Im Geschäftsjahr 18/19 hatte Hertha bereits ohne die dicken Neuzugänge einen Etat von 62,4 Millionen Euro (wir zum Vergleich 93 Millionen) bei einem Umsatz von lediglich 140,7 Millionen Euro (wir zum Vergleich 301 Millionen). Dementsprechend hatte die Hertha damals auch 26 Millionen Euro Verlust und wir 37 Millionen Euro Gewinn gemacht. Allerdings sind auch die damaligen Topverdiener Kalou und Ibišević mittlerweile weg. Die sollen wohl sogar noch mehr verdient haben als einige der teuren Neuzugänge aus den letzten beiden Jahren.

Trotzdem ist die Aussage insofern faktisch falsch, da die Hertha im Sommer vermutlich (solange die Tranche von Windhorst auch überwiesen wird) noch deutlich mehr Spielraum als nahezu alle anderen Vereine haben wird. Und das kann auf dem Coronamarkt schon ein sehr großer Vorteil sein. Letzten Sommer hat Real beispielsweise schon trotz laufenden Vertrags einen James Rodríguez ablösefrei abgegeben, mit dem Everton dieses Jahr das erste Mal seit Jahren um die Europapokalplätze in der Premier League mitspielt, obwohl sie die Jahre zuvor teilweise horrende Summen investiert haben. Solche Deals werden auch diesen Sommer wieder möglich sein, womit man an Spieler kommt, die sonst eigentlich unerreichbar sind.

Zumal Bobic bei uns unter Beweis gestellt hat, dass er durchaus auch auf kreative und entwicklungsfähige Lösungen setzen kann und nicht nur nach großen Namen einkauft. Nicht zuletzt könnte man notfalls einen Cunha wohl mit deutlichem Gewinn verkaufen und auch für Selke kriegt die Hertha im Sommer voraussichtlich noch 15 Millionen Euro (!) von Werder. Darüber hinaus besteht wie schon beschrieben noch die Möglichkeit, weitere 33,4 Prozent der Anteile zu verkaufen, ohne dafür großartig an Einfluss zu verlieren.

Langfristig gesehen wäre die Eintracht die sicherere Sache, weil hier mittlerweile auch deutlich mehr Substanz drin steckt und Bobic hier ja wie schon erwähnt auch viele Vertraute installiert hat. Die Hertha wäre hingegen eher ein Vabanquespiel, aber das waren wir damals bei der Amtsübernahme von Bobic erst recht. Die Hertha bietet aber eben nicht nur ein hohes Risiko, sondern auch einen hohen Lohn. Wenn die sich so klug wie Leipzig angestellt hätten, könnten die sicher auch um die Champions League mitspielen und dann würde sich das Ding auch lohnen. Zumal man den Verantwortlichen der Hertha insofern zustimmen muss, dass Berlin als Metropole sicher noch viel mehr Potential bieten würde, wenn man als Verein nicht so eine graue Maus wäre. Aber auch bei uns wurde immer das ungenutzte Potential beschworen und schau dir an, wie wir uns unter Bobic entwickelt haben.
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ce, ehemals concordi-eagle schrieb:
Der Punkt ist nicht faktisch falsch. Hertha hat ein Gehaltsgefüge, was sich nicht ansatzweise finanziert. Schon 18/19 hatten die lt. Preetz (er sagte in irgendeinem Interview April oder Mai 2018, dass man 12 Mio. Transferüberschuss erzielen müsse) ein Minus. Im Winter 19/20 ist die Mannschaft ja erheblich aufgerüstet worden und entsprechend teurer. Das Minus also entsprechend höher. Im Sommer wurde nochmals aufgerüstet und das in Coronazeiten. Daher dürften die bisherigen 270 Mio. zu nicht unerheblichen Teilen (12 Mio. Minus 18/19, 76 Mio. Ablösung Altinvestor, 120 Mio. Transferminus, Verlust 19/20, Verlust 20/21, kommender Verlust 21/22 weg sein. Im Gegenteil werden die letzten 100 Mio. recht sicher wenigstens teilweise für die Verluste 21/22 benötigt.

Spekulativ würde ich sagen, dass sicher nicht mehr als ca. 70 Mio. Spielgeld da ist. Investiert man dieses, muss aber 21/22 die CL erreicht werden, weil sonst kein Geld mehr für den Verlust in 22/23 da wäre.


Das Gehaltsgefüge ist auf Dauer ohne Erfolg sicher nicht stemmbar. Das ist richtig. Im Geschäftsjahr 18/19 hatte Hertha bereits ohne die dicken Neuzugänge einen Etat von 62,4 Millionen Euro (wir zum Vergleich 93 Millionen) bei einem Umsatz von lediglich 140,7 Millionen Euro (wir zum Vergleich 301 Millionen). Dementsprechend hatte die Hertha damals auch 26 Millionen Euro Verlust und wir 37 Millionen Euro Gewinn gemacht. Allerdings sind auch die damaligen Topverdiener Kalou und Ibišević mittlerweile weg. Die sollen wohl sogar noch mehr verdient haben als einige der teuren Neuzugänge aus den letzten beiden Jahren.

Trotzdem ist die Aussage insofern faktisch falsch, da die Hertha im Sommer vermutlich (solange die Tranche von Windhorst auch überwiesen wird) noch deutlich mehr Spielraum als nahezu alle anderen Vereine haben wird. Und das kann auf dem Coronamarkt schon ein sehr großer Vorteil sein. Letzten Sommer hat Real beispielsweise schon trotz laufenden Vertrags einen James Rodríguez ablösefrei abgegeben, mit dem Everton dieses Jahr das erste Mal seit Jahren um die Europapokalplätze in der Premier League mitspielt, obwohl sie die Jahre zuvor teilweise horrende Summen investiert haben. Solche Deals werden auch diesen Sommer wieder möglich sein, womit man an Spieler kommt, die sonst eigentlich unerreichbar sind.

Zumal Bobic bei uns unter Beweis gestellt hat, dass er durchaus auch auf kreative und entwicklungsfähige Lösungen setzen kann und nicht nur nach großen Namen einkauft. Nicht zuletzt könnte man notfalls einen Cunha wohl mit deutlichem Gewinn verkaufen und auch für Selke kriegt die Hertha im Sommer voraussichtlich noch 15 Millionen Euro (!) von Werder. Darüber hinaus besteht wie schon beschrieben noch die Möglichkeit, weitere 33,4 Prozent der Anteile zu verkaufen, ohne dafür großartig an Einfluss zu verlieren.

Langfristig gesehen wäre die Eintracht die sicherere Sache, weil hier mittlerweile auch deutlich mehr Substanz drin steckt und Bobic hier ja wie schon erwähnt auch viele Vertraute installiert hat. Die Hertha wäre hingegen eher ein Vabanquespiel, aber das waren wir damals bei der Amtsübernahme von Bobic erst recht. Die Hertha bietet aber eben nicht nur ein hohes Risiko, sondern auch einen hohen Lohn. Wenn die sich so klug wie Leipzig angestellt hätten, könnten die sicher auch um die Champions League mitspielen und dann würde sich das Ding auch lohnen. Zumal man den Verantwortlichen der Hertha insofern zustimmen muss, dass Berlin als Metropole sicher noch viel mehr Potential bieten würde, wenn man als Verein nicht so eine graue Maus wäre. Aber auch bei uns wurde immer das ungenutzte Potential beschworen und schau dir an, wie wir uns unter Bobic entwickelt haben.
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So interessant die Ausführungen sind sie sind nach meiner Meinung so gar nicht nötig. FB geht nicht zu einem Verein der gegen den Abstieg spielt. Auch da braucht er Jahre und geht ein hohes Risiko ein.  Wenn Dortmund nicht die CL erreicht oder Völler in Rente geht werden da auch Stellen frei die ganz andere Möglichkeiten bieten. Mit Erfolg dieses Jahr mit uns ist vieles möglich. Vielleicht kommen sogar die Engländer oder Spanier. Warum sollte er da nach Berlin gehen. Glaube ich nicht.


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