(Vor der) Bundestagswahl - 26. September 2021

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Söders Zustimmungswerte in Bayern übrigens auch gesunken.

In einer Umfrage von GMS ein Absinken von 47 auf 40 % bei der CSU. Zugegebenermaßen ist in dem selben Zeitraum (Mitte Februar > Ende März) bei der bundesdeutschen Umfrage von GMS die Union um 11 % eingebrochen.
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Osterruhe? Hat noch nie funktioniert!
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Basaltkopp schrieb:

Osterruhe? Hat noch nie funktioniert!

Schon seit 2000 Jahren nicht...verordnete Ruhe gibt es nicht, im Gegenteil....da hilft auch Urbi et Orbi der Gruselkutten nix...was muß das für ein Nachtwächterstaat sein, der auf solche Ideen kommt.....
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FrankenAdler schrieb:

Das sind keine Sticheleien, das ist nichts als eine Beschreibung dessen, wie Marktliberale ihre Ideologie als alternativlos erklären um alle Ansätze eines alternativen politischen Handelns das auch nur im entferntesten staatlich regulative Elemente enthält, als Tod von Demokratie und Marktwirtschaft zu brandmarken.
Diese Ideologie des unregulierten und ungebremsten Wachstums bleibt nach wie vor ein fast unangreifbarer Glsubenssatz. Obwohl die Folgen dieses Konzepts jetzt schon die Existenzgrundlage unserer Kinder völlig destabilisiert haben und ein weiter so unweigerlich in den Kollaps führen wird.
Trotzdem ist der Glaube an die Kräfte des Marktes ungebrochen.
Wie krass das im politischen System verankert ist, kann man derzeit gut sehen. Man sieht, was ohne staatlichen Eingriff passiert - wie die Vielzahl an Appellen ungehört in den Führungsetagen der Wirtschaft verhallt.
Wenn ich von Religion schreibe, dann deshalb, weil nur Religionen sich als alternativlos präsentieren.


Das ist ja alles schön und gut, hat nur mit mir nichts zu tun.

Es ist ein Unding, dass hier versucht wegen wirklich verhältnismäßig sanfter Kritik an manchen grünen Regulierungsbestrebungen in die marktliberale Ecke gestellt werden soll.

Kommt doch mal aus euren Vorurteilen raus. Dieses komische Klassenkampfs-Denken und blinder Hass auf die Wirtschaft ist sowas von veraltet und unzutreffend auf die politische Lage, legt doch mal ne neue Schallplatte auf, anstatt einfach immer wieder nur den gleichen Mist wie seit Jahrzehnten zu blubbern. Das wirkt so, als sei man politisch einfach vor ein paar Jahrzehnten geistig stehen geblieben und wiederholt deshalb immer wieder nur das alte Gewäsch. Das ist ebenso lahm wie ermüdend.  
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Adlerdenis schrieb:

Das wirkt so, als sei man politisch einfach vor ein paar Jahrzehnten geistig stehen geblieben und wiederholt deshalb immer wieder nur das alte Gewäsch. Das ist ebenso lahm wie ermüdend.  


So wie Friedrich Merz?

Mal im Ernst, ich bin Generation Kohl, höher, schneller, weiter, die Renten sind sicher, bloß nicht zu viel regulieren...

Aber jetzt bin ich Vater, 43, schaue mich um, und Stelle fest, dass wir in einer Welt der Monopole und Oligopole leben.

Der freie Markt ist genau so eine Lüge wie der Sozialismus der DDR.

Der Unterschied ist, dass deren Propaganda billiger produziert wurde (ich verweise mal pauschal auf die letzte John Oliver Folge zum Thema Plastik, die Beispiele sind aber Legion)

Ob Telekommunikation, Energie, Verkehr, Ernährung, weniger Regulierung endet immer und ausschließlich in der Ausbeutung des Kunden, der Angestellten oder Billiglohnländern, oft alles zusammen.

Man nehme doch nur die Vergleichsportale, wo nicht die besten Angebote oben stehen, sondern sie gekauft wurden.

Ich arbeite jetzt 10 Jahre im Kundendienst und fast alle Auftraggeber hatten eines gemeinsam, der Bestandskunde interessiert einen Scheiß.

Dazu kommen Strukturen bei zB den Mobilfunkanbietern wo intern die Abteilungen gegen einander gehetzt werden und es nur um gemeldete Zahlen geht, dass Maos Großer Sprung wie ein Leuchtfeuer der Realitätsnähe wirkt.

10 Jahre im Getriebe des reinsten Kapitalistischsten Sektor haben alle Überzeugung und Vertrauen in dieses System aus mir raus gebrannt.
Und meine Projekte haben immer alles versucht um zu den Guten zu gehören.

Wenn du mir eine Erfolgsgeschichte des Kapitalismus nennen kannst, der nicht auf dem Leid anderer Menschen basiert, bitte schön.
Aber unsere Marktwirtschaft mag vieles sein, sozial ist sie seit 40 Jahren nicht mehr.
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Adlerdenis schrieb:

Das wirkt so, als sei man politisch einfach vor ein paar Jahrzehnten geistig stehen geblieben und wiederholt deshalb immer wieder nur das alte Gewäsch. Das ist ebenso lahm wie ermüdend.  


So wie Friedrich Merz?

Mal im Ernst, ich bin Generation Kohl, höher, schneller, weiter, die Renten sind sicher, bloß nicht zu viel regulieren...

Aber jetzt bin ich Vater, 43, schaue mich um, und Stelle fest, dass wir in einer Welt der Monopole und Oligopole leben.

Der freie Markt ist genau so eine Lüge wie der Sozialismus der DDR.

Der Unterschied ist, dass deren Propaganda billiger produziert wurde (ich verweise mal pauschal auf die letzte John Oliver Folge zum Thema Plastik, die Beispiele sind aber Legion)

Ob Telekommunikation, Energie, Verkehr, Ernährung, weniger Regulierung endet immer und ausschließlich in der Ausbeutung des Kunden, der Angestellten oder Billiglohnländern, oft alles zusammen.

Man nehme doch nur die Vergleichsportale, wo nicht die besten Angebote oben stehen, sondern sie gekauft wurden.

Ich arbeite jetzt 10 Jahre im Kundendienst und fast alle Auftraggeber hatten eines gemeinsam, der Bestandskunde interessiert einen Scheiß.

Dazu kommen Strukturen bei zB den Mobilfunkanbietern wo intern die Abteilungen gegen einander gehetzt werden und es nur um gemeldete Zahlen geht, dass Maos Großer Sprung wie ein Leuchtfeuer der Realitätsnähe wirkt.

10 Jahre im Getriebe des reinsten Kapitalistischsten Sektor haben alle Überzeugung und Vertrauen in dieses System aus mir raus gebrannt.
Und meine Projekte haben immer alles versucht um zu den Guten zu gehören.

Wenn du mir eine Erfolgsgeschichte des Kapitalismus nennen kannst, der nicht auf dem Leid anderer Menschen basiert, bitte schön.
Aber unsere Marktwirtschaft mag vieles sein, sozial ist sie seit 40 Jahren nicht mehr.
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Ich sehe mich ähnlich desillusioniert.

Wobei es das eigentlich nicht trifft. So wirklich bestand die Illusion ja nie. Es war mehr eine Hoffnung.

Schade, dass selbst die Generation, um deren ***** es viel mehr geht, als noch um den meinen, ein Umdenken nicht um jeden Preis wünscht.

Aber einen Vorwurf mag ich daraus nicht basteln. Meine Generation um die 50 hat es auch nicht geschafft, etwas zu drehen. Viele haben profitiert und werden abtreten,  bevor die Lichter ausgehen.

So wird aus Kohls "Gnade der späten Geburt" mutmaßlich mal die Gnade der rechtzeitigen Geburt.
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Adlerdenis schrieb:

Das wirkt so, als sei man politisch einfach vor ein paar Jahrzehnten geistig stehen geblieben und wiederholt deshalb immer wieder nur das alte Gewäsch. Das ist ebenso lahm wie ermüdend.  


So wie Friedrich Merz?

Mal im Ernst, ich bin Generation Kohl, höher, schneller, weiter, die Renten sind sicher, bloß nicht zu viel regulieren...

Aber jetzt bin ich Vater, 43, schaue mich um, und Stelle fest, dass wir in einer Welt der Monopole und Oligopole leben.

Der freie Markt ist genau so eine Lüge wie der Sozialismus der DDR.

Der Unterschied ist, dass deren Propaganda billiger produziert wurde (ich verweise mal pauschal auf die letzte John Oliver Folge zum Thema Plastik, die Beispiele sind aber Legion)

Ob Telekommunikation, Energie, Verkehr, Ernährung, weniger Regulierung endet immer und ausschließlich in der Ausbeutung des Kunden, der Angestellten oder Billiglohnländern, oft alles zusammen.

Man nehme doch nur die Vergleichsportale, wo nicht die besten Angebote oben stehen, sondern sie gekauft wurden.

Ich arbeite jetzt 10 Jahre im Kundendienst und fast alle Auftraggeber hatten eines gemeinsam, der Bestandskunde interessiert einen Scheiß.

Dazu kommen Strukturen bei zB den Mobilfunkanbietern wo intern die Abteilungen gegen einander gehetzt werden und es nur um gemeldete Zahlen geht, dass Maos Großer Sprung wie ein Leuchtfeuer der Realitätsnähe wirkt.

10 Jahre im Getriebe des reinsten Kapitalistischsten Sektor haben alle Überzeugung und Vertrauen in dieses System aus mir raus gebrannt.
Und meine Projekte haben immer alles versucht um zu den Guten zu gehören.

Wenn du mir eine Erfolgsgeschichte des Kapitalismus nennen kannst, der nicht auf dem Leid anderer Menschen basiert, bitte schön.
Aber unsere Marktwirtschaft mag vieles sein, sozial ist sie seit 40 Jahren nicht mehr.
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Du, ganz offen: Ich hab in meinen Jobs auch genug Scheiße gesehen...ich hab z. B. im Frankfurt im Finanzvertrieb gearbeitet, da wird man auch nicht gerade in seinem Glauben an Menschheit und System gestärkt.
Und nochmal, den freien Markt im Wortsinn halte ich ebenfalls für einen großen Mist.

Und du hast schon Recht, wo einer gewinnt, verliert ein anderer. Aber was ist jetzt die Konsequenz? Den Kapitalismus abschaffen? Die Planwirtschaft verbessert gar nix und sorgt nur dafür, dass es den Menschen noch beschissener geht, das hat man ja oft genug gesehen.




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Du, ganz offen: Ich hab in meinen Jobs auch genug Scheiße gesehen...ich hab z. B. im Frankfurt im Finanzvertrieb gearbeitet, da wird man auch nicht gerade in seinem Glauben an Menschheit und System gestärkt.
Und nochmal, den freien Markt im Wortsinn halte ich ebenfalls für einen großen Mist.

Und du hast schon Recht, wo einer gewinnt, verliert ein anderer. Aber was ist jetzt die Konsequenz? Den Kapitalismus abschaffen? Die Planwirtschaft verbessert gar nix und sorgt nur dafür, dass es den Menschen noch beschissener geht, das hat man ja oft genug gesehen.




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Adlerdenis schrieb:

Und du hast schon Recht, wo einer gewinnt, verliert ein anderer. Aber was ist jetzt die Konsequenz? Den Kapitalismus abschaffen? Die Planwirtschaft verbessert gar nix und sorgt nur dafür, dass es den Menschen noch beschissener geht, das hat man ja oft genug gesehen.

Ich glaube felsenfest daran, dass es zwischen zügellosem Turbokapitalismus und Planwirtschaft farbenfrohe Grauabstufungen gibt.
Die Konsequenz sieht dann eben so aus, dass an relevanten Stellen sinnvolle Regelungen geschaffen werden.
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Kapitalismus wird ja nicht erst seit der Neuzeit praktiziert und basierte immer auf der Ausbeutung der Abhängigen und Schwächeren...das war im Absolutismus so, im 18. Jahrhundert mit der Ostindien Company und im 19. Jahrhundert zum Beginn der Industrialisierung....von der Kolonialisierung anderer Länder gar nicht zu reden....Profitgier und Gewinnmaximierung zu Lasten anderer war immer das Leitbild und ist es auch heute noch...wer viel hat, bekommt noch mehr und wer nix hat, bekommt wenig oder gar nix....daran hat auch kein politisches System je etwas geändert oder überhaupt ändern wollen, weil es in Jahrhunderten manifestiert wurde und der Irrglaube damit begründet, das ein imaginärer "Markt" das von selbst regelt
Der regelt nur eins, nämlich die Verfestigung von Ungleichheit und Ungerechtigkeit.
Eigenverantworung ist immer noch das Credo der FDP, d.h. die Reichen kommen davon und die Armen sind scheißegal, weil selbst schuld an ihrer Situation....ich kenne keine Staatsform, die solche Zustände auch nur annährend ändern wollte oder könnte...auch kein Sozialismus, wo alle gleichermaßen arm sind...so erstrebenswert ist das auch nicht...
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Adlerdenis schrieb:

Und du hast schon Recht, wo einer gewinnt, verliert ein anderer. Aber was ist jetzt die Konsequenz? Den Kapitalismus abschaffen? Die Planwirtschaft verbessert gar nix und sorgt nur dafür, dass es den Menschen noch beschissener geht, das hat man ja oft genug gesehen.

Ich glaube felsenfest daran, dass es zwischen zügellosem Turbokapitalismus und Planwirtschaft farbenfrohe Grauabstufungen gibt.
Die Konsequenz sieht dann eben so aus, dass an relevanten Stellen sinnvolle Regelungen geschaffen werden.
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Luzbert schrieb:

Ich glaube felsenfest daran, dass es zwischen zügellosem Turbokapitalismus und Planwirtschaft farbenfrohe Grauabstufungen gibt.

Das Problem ist die Gier und Skrupellosigkeit mancher Menschen.
Die würden weiterhin Mittel und Wege finden einen, ich nenne es mal gesitteten, Kapitalismus zu missbrauchen.
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Adlerdenis schrieb:

Und du hast schon Recht, wo einer gewinnt, verliert ein anderer. Aber was ist jetzt die Konsequenz? Den Kapitalismus abschaffen? Die Planwirtschaft verbessert gar nix und sorgt nur dafür, dass es den Menschen noch beschissener geht, das hat man ja oft genug gesehen.

Ich glaube felsenfest daran, dass es zwischen zügellosem Turbokapitalismus und Planwirtschaft farbenfrohe Grauabstufungen gibt.
Die Konsequenz sieht dann eben so aus, dass an relevanten Stellen sinnvolle Regelungen geschaffen werden.
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Luzbert schrieb:

Ich glaube felsenfest daran, dass es zwischen zügellosem Turbokapitalismus und Planwirtschaft farbenfrohe Grauabstufungen gibt.
Die Konsequenz sieht dann eben so aus, dass an relevanten Stellen sinnvolle Regelungen geschaffen werden.

Das ist eigentlich genau meine Meinung. Und wie diese Regelungen auszusehen haben, muss halt politisch und gesellschaftlich ausdiskutiert werden. Hier könnte man fast den Eindruck kriegen, es gibt nur das Wahlprogramm der Grünen und auf der anderen Seite die Marktradikalität. Das Forum neigt dazu, Extremszenarien gegenüberzustellen.
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Im Hinblick auf die kommende Bundestagswahl, der verfügbaren Parteien und deren angebliche "Programme", sowie der proklamierten Personen wird sich für den geneigten Wähler, wie auch immer er sich entscheidet, grundsätzlich überhaupt nichts ändern.
Es geht in allererster Linie nur um Machterhalt oder Machterringung, nicht um Bedürfnisse, Hoffnungen oder Wünsche der Bevölkerung.
Darum ist es nie gegangen und wären nicht zuviele so blauäugig und politisch unmündig, sich von der Wahl einer Partei eine Verbesserung ihrer Lebensumstände zu erhoffen und das auch wirklich deutlich zu machen, käme vielleicht mal ein Umdenken der politisch privilegierten Kaste zustande..
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Im Hinblick auf die kommende Bundestagswahl, der verfügbaren Parteien und deren angebliche "Programme", sowie der proklamierten Personen wird sich für den geneigten Wähler, wie auch immer er sich entscheidet, grundsätzlich überhaupt nichts ändern.
Es geht in allererster Linie nur um Machterhalt oder Machterringung, nicht um Bedürfnisse, Hoffnungen oder Wünsche der Bevölkerung.
Darum ist es nie gegangen und wären nicht zuviele so blauäugig und politisch unmündig, sich von der Wahl einer Partei eine Verbesserung ihrer Lebensumstände zu erhoffen und das auch wirklich deutlich zu machen, käme vielleicht mal ein Umdenken der politisch privilegierten Kaste zustande..
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Ich muss da an meine Jugend denken, wo mir oft von Älteren eingeredet wurde, wie schlimm es doch wäre wenn die SPD / Die CDU den nächsten Kanzler stellt, und wie wir das dann merken würden etc. pp. Als Jugendlicher hab ich mir sowas noch echt zu Herzen genommen, bis ich dann irgendwann verblüfft feststellte, dass ich eigentlich gar nicht merke, ob gerade die CDU oder die SPD regiert.
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Ich muss da an meine Jugend denken, wo mir oft von Älteren eingeredet wurde, wie schlimm es doch wäre wenn die SPD / Die CDU den nächsten Kanzler stellt, und wie wir das dann merken würden etc. pp. Als Jugendlicher hab ich mir sowas noch echt zu Herzen genommen, bis ich dann irgendwann verblüfft feststellte, dass ich eigentlich gar nicht merke, ob gerade die CDU oder die SPD regiert.
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Adlerdenis schrieb:

Ich muss da an meine Jugend denken,

Wenn ich das sage, hat das seine Berechtigung, aber du bist doch noch ein junger Kerl, der alles noch vor sich hat....
Inhaltlich hast du natürlich recht, weil alle beliebig und damit austauschbar sind, ohne das eine erkennbare Veränderung oder Wirkung zustande käme....
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Adlerdenis schrieb:

Ich muss da an meine Jugend denken,

Wenn ich das sage, hat das seine Berechtigung, aber du bist doch noch ein junger Kerl, der alles noch vor sich hat....
Inhaltlich hast du natürlich recht, weil alle beliebig und damit austauschbar sind, ohne das eine erkennbare Veränderung oder Wirkung zustande käme....
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cm47 schrieb:

Adlerdenis schrieb:

Ich muss da an meine Jugend denken,

Wenn ich das sage, hat das seine Berechtigung, aber du bist doch noch ein junger Kerl, der alles noch vor sich hat....
Inhaltlich hast du natürlich recht, weil alle beliebig und damit austauschbar sind, ohne das eine erkennbare Veränderung oder Wirkung zustande käme....

Danke, aber als jugendlich kann ich mich inzwischen leider auch nicht mehr definieren
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cm47 schrieb:

Adlerdenis schrieb:

Ich muss da an meine Jugend denken,

Wenn ich das sage, hat das seine Berechtigung, aber du bist doch noch ein junger Kerl, der alles noch vor sich hat....
Inhaltlich hast du natürlich recht, weil alle beliebig und damit austauschbar sind, ohne das eine erkennbare Veränderung oder Wirkung zustande käme....

Danke, aber als jugendlich kann ich mich inzwischen leider auch nicht mehr definieren
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Adlerdenis schrieb:

cm47 schrieb:

Adlerdenis schrieb:

Ich muss da an meine Jugend denken,

Wenn ich das sage, hat das seine Berechtigung, aber du bist doch noch ein junger Kerl, der alles noch vor sich hat....
Inhaltlich hast du natürlich recht, weil alle beliebig und damit austauschbar sind, ohne das eine erkennbare Veränderung oder Wirkung zustande käme....

Danke, aber als jugendlich kann ich mich inzwischen leider auch nicht mehr definieren

Ach, man sollte nicht zuviel auf das biologische Alter starren...wichtig sind Einstellung und ein frohes Gemüt sowie Offenheit für alles Neue, ohne das Alte aus dem Blick zu verlieren.
Eintracht, Wein, Weib und Gesang, das hält frisch und kregel, alles andere sind nur Zahlen.....
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Luzbert schrieb:

Ich glaube felsenfest daran, dass es zwischen zügellosem Turbokapitalismus und Planwirtschaft farbenfrohe Grauabstufungen gibt.
Die Konsequenz sieht dann eben so aus, dass an relevanten Stellen sinnvolle Regelungen geschaffen werden.

Das ist eigentlich genau meine Meinung. Und wie diese Regelungen auszusehen haben, muss halt politisch und gesellschaftlich ausdiskutiert werden. Hier könnte man fast den Eindruck kriegen, es gibt nur das Wahlprogramm der Grünen und auf der anderen Seite die Marktradikalität. Das Forum neigt dazu, Extremszenarien gegenüberzustellen.
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Adlerdenis schrieb:

Hier könnte man fast den Eindruck kriegen, es gibt nur das Wahlprogramm der Grünen und auf der anderen Seite die Marktradikalität. Das Forum neigt dazu, Extremszenarien gegenüberzustellen.

Nein, das glaube ich nicht. Am hawischer z. B. ist lediglich seine Bibeltreue zur Union extrem. Und am Wahlprogramm der Grünen schon gleich zweimal nichts. Das war es früher vielleicht mal. Aber ganz vielleicht.
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Adlerdenis schrieb:

Hier könnte man fast den Eindruck kriegen, es gibt nur das Wahlprogramm der Grünen und auf der anderen Seite die Marktradikalität. Das Forum neigt dazu, Extremszenarien gegenüberzustellen.

Nein, das glaube ich nicht. Am hawischer z. B. ist lediglich seine Bibeltreue zur Union extrem. Und am Wahlprogramm der Grünen schon gleich zweimal nichts. Das war es früher vielleicht mal. Aber ganz vielleicht.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Adlerdenis schrieb:

Hier könnte man fast den Eindruck kriegen, es gibt nur das Wahlprogramm der Grünen und auf der anderen Seite die Marktradikalität. Das Forum neigt dazu, Extremszenarien gegenüberzustellen.

Nein, das glaube ich nicht. Am hawischer z. B. ist lediglich seine Bibeltreue zur Union extrem. Und am Wahlprogramm der Grünen schon gleich zweimal nichts. Das war es früher vielleicht mal. Aber ganz vielleicht.

Damit wollte ich nicht sagen, dass die Leute hier extreme Ansichten haben. Ich meinte, dass bei Kritik an gewissen Regulierungsmaßnahmen halt der Turbokapitalismus als Gegenmodell ausgepackt wird, so als gäbe es nur komplette Regulierung oder halt gar keine, aber nix dazwischen.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Adlerdenis schrieb:

Hier könnte man fast den Eindruck kriegen, es gibt nur das Wahlprogramm der Grünen und auf der anderen Seite die Marktradikalität. Das Forum neigt dazu, Extremszenarien gegenüberzustellen.

Nein, das glaube ich nicht. Am hawischer z. B. ist lediglich seine Bibeltreue zur Union extrem. Und am Wahlprogramm der Grünen schon gleich zweimal nichts. Das war es früher vielleicht mal. Aber ganz vielleicht.

Damit wollte ich nicht sagen, dass die Leute hier extreme Ansichten haben. Ich meinte, dass bei Kritik an gewissen Regulierungsmaßnahmen halt der Turbokapitalismus als Gegenmodell ausgepackt wird, so als gäbe es nur komplette Regulierung oder halt gar keine, aber nix dazwischen.
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Adlerdenis schrieb:

WuerzburgerAdler schrieb:

Adlerdenis schrieb:

Hier könnte man fast den Eindruck kriegen, es gibt nur das Wahlprogramm der Grünen und auf der anderen Seite die Marktradikalität. Das Forum neigt dazu, Extremszenarien gegenüberzustellen.

Nein, das glaube ich nicht. Am hawischer z. B. ist lediglich seine Bibeltreue zur Union extrem. Und am Wahlprogramm der Grünen schon gleich zweimal nichts. Das war es früher vielleicht mal. Aber ganz vielleicht.

Damit wollte ich nicht sagen, dass die Leute hier extreme Ansichten haben. Ich meinte, dass bei Kritik an gewissen Regulierungsmaßnahmen halt der Turbokapitalismus als Gegenmodell ausgepackt wird, so als gäbe es nur komplette Regulierung oder halt gar keine, aber nix dazwischen.

Naja, was heißt da "komplette Regulierung"? Das Beispiel Zucker zeigt doch wieder - wie so oft -, dass es sich um ein Verständnisproblem handelt. Niemand will irgendjemanden daran hindern, seine Speisen nach Lust und Laune zu süßen. Man will nur eine gefährliche Volkskrankheit bekämpfen, die auf dem Rücken ahnungsloser Zuckerverbraucher zugunsten einer endlos gierigen Industrie läuft. Und schon wird von "kompletter Regulierung" gesprochen.

Das ist jetzt das dritte Beispiel, das wir beide in letzter Zeit diskutieren und feststellen müssen, dass es da Verständnisprobleme gibt. Deshalb auch mein Amüsement über das "extreme" Wahlprogramm der Grünen. Da ist nix extrem.
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Adlerdenis schrieb:

Hier könnte man fast den Eindruck kriegen, es gibt nur das Wahlprogramm der Grünen und auf der anderen Seite die Marktradikalität. Das Forum neigt dazu, Extremszenarien gegenüberzustellen.

Nein, das glaube ich nicht. Am hawischer z. B. ist lediglich seine Bibeltreue zur Union extrem. Und am Wahlprogramm der Grünen schon gleich zweimal nichts. Das war es früher vielleicht mal. Aber ganz vielleicht.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Adlerdenis schrieb:

Hier könnte man fast den Eindruck kriegen, es gibt nur das Wahlprogramm der Grünen und auf der anderen Seite die Marktradikalität. Das Forum neigt dazu, Extremszenarien gegenüberzustellen.

Nein, das glaube ich nicht. Am hawischer z. B. ist lediglich seine Bibeltreue zur Union extrem. Und am Wahlprogramm der Grünen schon gleich zweimal nichts. Das war es früher vielleicht mal. Aber ganz vielleicht.

Oh ha. Ich bin lediglich bei meiner Bibeltreue zur Union extrem? Erstens kann ich mit der Bibel und der Kirche sowieso nichts anfangen, zweitens nehme ich die Union oft nur in Schutz  um wenigstens hier ein wenig Meinungsvielfalt diesbezüglich zu generieren.

Ansonsten, wenn es ans regieren geht, ist das Parteiprogramm ganz unten im Koffer.
Das hat meine Angie mit meiner Union nun 16 Jahre immer wieder bewiesen.
Von der Wehrpflicht über den Atomausstieg bis zur Homoehe, die vielen Kleinigkeiten der Sozialdemokratisierung. Nicht umsonst sind die Sozis stolz auf ihre Regierungserfolge.
Mmh, vielleicht sollte ich es doch mal mit den Grünen versuchen. Söder schreibt ja auch schon gemeinsame Briefe mit Kretschmann.
Andererseits, wenn ich dann nicht mehr als Indianerhäuptling zum Fasching gehen darf...?
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WuerzburgerAdler schrieb:

Adlerdenis schrieb:

Hier könnte man fast den Eindruck kriegen, es gibt nur das Wahlprogramm der Grünen und auf der anderen Seite die Marktradikalität. Das Forum neigt dazu, Extremszenarien gegenüberzustellen.

Nein, das glaube ich nicht. Am hawischer z. B. ist lediglich seine Bibeltreue zur Union extrem. Und am Wahlprogramm der Grünen schon gleich zweimal nichts. Das war es früher vielleicht mal. Aber ganz vielleicht.

Oh ha. Ich bin lediglich bei meiner Bibeltreue zur Union extrem? Erstens kann ich mit der Bibel und der Kirche sowieso nichts anfangen, zweitens nehme ich die Union oft nur in Schutz  um wenigstens hier ein wenig Meinungsvielfalt diesbezüglich zu generieren.

Ansonsten, wenn es ans regieren geht, ist das Parteiprogramm ganz unten im Koffer.
Das hat meine Angie mit meiner Union nun 16 Jahre immer wieder bewiesen.
Von der Wehrpflicht über den Atomausstieg bis zur Homoehe, die vielen Kleinigkeiten der Sozialdemokratisierung. Nicht umsonst sind die Sozis stolz auf ihre Regierungserfolge.
Mmh, vielleicht sollte ich es doch mal mit den Grünen versuchen. Söder schreibt ja auch schon gemeinsame Briefe mit Kretschmann.
Andererseits, wenn ich dann nicht mehr als Indianerhäuptling zum Fasching gehen darf...?
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Autokorrektur. Der Bayer meinte Bibertreue. 🤓
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WuerzburgerAdler schrieb:

Adlerdenis schrieb:

Hier könnte man fast den Eindruck kriegen, es gibt nur das Wahlprogramm der Grünen und auf der anderen Seite die Marktradikalität. Das Forum neigt dazu, Extremszenarien gegenüberzustellen.

Nein, das glaube ich nicht. Am hawischer z. B. ist lediglich seine Bibeltreue zur Union extrem. Und am Wahlprogramm der Grünen schon gleich zweimal nichts. Das war es früher vielleicht mal. Aber ganz vielleicht.

Oh ha. Ich bin lediglich bei meiner Bibeltreue zur Union extrem? Erstens kann ich mit der Bibel und der Kirche sowieso nichts anfangen, zweitens nehme ich die Union oft nur in Schutz  um wenigstens hier ein wenig Meinungsvielfalt diesbezüglich zu generieren.

Ansonsten, wenn es ans regieren geht, ist das Parteiprogramm ganz unten im Koffer.
Das hat meine Angie mit meiner Union nun 16 Jahre immer wieder bewiesen.
Von der Wehrpflicht über den Atomausstieg bis zur Homoehe, die vielen Kleinigkeiten der Sozialdemokratisierung. Nicht umsonst sind die Sozis stolz auf ihre Regierungserfolge.
Mmh, vielleicht sollte ich es doch mal mit den Grünen versuchen. Söder schreibt ja auch schon gemeinsame Briefe mit Kretschmann.
Andererseits, wenn ich dann nicht mehr als Indianerhäuptling zum Fasching gehen darf...?
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Immer wieder muss der arme Kretsche hier herhalten...

Kurz noch an den Würzburger: "Extrem" im Sinne politischer Extreme nicht, es zielt aber schon auf eine sehr starke Regulierung diverser Bereiche ab, ob man diese jetzt befürwortet, oder nicht.
Im Grunde ist diese Diskussion aber auch echt Zeitverschwendung, denn sofern die Grünen keine absolute Mehrheit holen, wird dieses Programm in der Form sowieso nicht umgesetzt werden.


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