CL-Reform / Super League

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Adler_Steigflug schrieb:

Interessant, dass du das hervorhebst. Ich pflichte dir bei und war auch schon geneigt, dies als einzigen kleinen Kritikpunkt anzusprechen. Baut man mal alles andere um den Profi-Fußball ab, so bleibt im Endeffekt: Es ist Sport. Und der Sport gehört schlussendlich den Sportlern bzw. den Vereinen, in denen sie tätig sind. Der Fußball gehört nicht den geldgeilen Säcken in den Verbänden, Vereinsspitzen und auch nicht den Investoren. Er gehört aber auch nicht den Fans. Von daher können die sich auch gerne daran stören, dass ein Möller, der vor Dekaden Dummheiten gemacht hat, jetzt bei der Eintracht tätig ist. Sie haben aber kein Mitspracherecht bei solchen Entscheidungen. Leider tun manche aber so, als ob der Verein sich rein um den Fan dreht.
Der Profi-Fußball soll nicht zurück zu den Fans geholt werden. Er muss wieder das werden, was er im Grunde darstellt: Ein Sport mit Wettbewerbscharakter. Das Erschaffen von Eliten hat keinen Wettbewerbscharakter. Im Gegenteil: Es ist rein programmatisch, um konstante Klassen zu schaffen... und keinen freien und rein sportlichen Wettbewerb.


Überragend zusammengefasst, was ich ausdrücken wollte.
Ich finde es einfach falsch, dass sich jemand anmaßt über eine Sportart Besitz zu ergreifen. Fans sind eine Begleiterscheinung des Fußballs. Eine, die ihn auch trägt und populärer macht. Aber Fußball gehört für mich in erster Linie denen, die ihn spielen.
Meines Erachtens haben das viele derer vergessen, die über die Zukunft des Fußballs diskutieren.
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Ich glaube hier wird vergessen das sämtliche Veranstaltungen von Sport, Theater, Konzerte und was es noch alles gibt ohne Fans/Zuschauer nichts wären, sie wären schlicht uninteressant und würden von vielen nicht ausgeübt werden. Für Frankfurt würde das heißen, da würden dann immer noch ein paar Leute auf der Hundswiese kicken und hätte Jacken als Torpfosten, wären keine Schlappekicker. Ohne Menschen die sich für Dinge begeistern wäre einiges nicht möglich, das gilt für die Menschen die das ausüben, aber auch für die Menschen die sich das anschauen.
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Adler_Steigflug schrieb:

Interessant, dass du das hervorhebst. Ich pflichte dir bei und war auch schon geneigt, dies als einzigen kleinen Kritikpunkt anzusprechen. Baut man mal alles andere um den Profi-Fußball ab, so bleibt im Endeffekt: Es ist Sport. Und der Sport gehört schlussendlich den Sportlern bzw. den Vereinen, in denen sie tätig sind. Der Fußball gehört nicht den geldgeilen Säcken in den Verbänden, Vereinsspitzen und auch nicht den Investoren. Er gehört aber auch nicht den Fans. Von daher können die sich auch gerne daran stören, dass ein Möller, der vor Dekaden Dummheiten gemacht hat, jetzt bei der Eintracht tätig ist. Sie haben aber kein Mitspracherecht bei solchen Entscheidungen. Leider tun manche aber so, als ob der Verein sich rein um den Fan dreht.
Der Profi-Fußball soll nicht zurück zu den Fans geholt werden. Er muss wieder das werden, was er im Grunde darstellt: Ein Sport mit Wettbewerbscharakter. Das Erschaffen von Eliten hat keinen Wettbewerbscharakter. Im Gegenteil: Es ist rein programmatisch, um konstante Klassen zu schaffen... und keinen freien und rein sportlichen Wettbewerb.


Überragend zusammengefasst, was ich ausdrücken wollte.
Ich finde es einfach falsch, dass sich jemand anmaßt über eine Sportart Besitz zu ergreifen. Fans sind eine Begleiterscheinung des Fußballs. Eine, die ihn auch trägt und populärer macht. Aber Fußball gehört für mich in erster Linie denen, die ihn spielen.
Meines Erachtens haben das viele derer vergessen, die über die Zukunft des Fußballs diskutieren.
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Stehen hier nicht zwei grundsätzlich verschiedene Begrifflichkeiten oder Themen zur Debatte?

Einerseits "der Fußball". Werner hatte das ja oben bereits angedeutet.
Der gehörte immer und für ewig den kleinen Kindern, die ihn auf dem Hof oder auf der Straße speieln. Und natürlich den größeren, die ihr leben lang daran Spaß haben. Und den vereinen, die damit Menschen mit Freude am Speil zusammenführen. Das ist der Sport, der mit Geld nichts zu tun hat. Und das Freude am Spielen oder Zuschauen denklogisch niemandem gehören kann, dürfte ja außer Frage stehen.


Und auf der anderen Seite der Profifußball.
Der gehört m.E. allein jenen, die damit ihr Geld verdienen. Also den Clubs und den organisierenden Verbänden.

Deswegen kann auch eine Super- oder Champions League m.E. niemandem etwas wegnehmen. Es geht mich nichts an, was etwa die Eintracht Frankfurt Fußball AG treibt. Weder bin ich bei dieser Mitglied, und könnte es ja auch nicht sein, noch gehört mir ein Teil des Unternehmens.

Insofern sehe ich das etwas anders als etwa ElzerAdler weiter oben.
Wenn mich der Profifußball anwidert oder ich mich von diesem zumindest entfremde, dann kann ich mich jederzeit von diesem fernhalten, ihm die Liebe entziehen.
Ich kann und sollte aber nicht erwarten, dass er sich nach mir oder irgendeinem anderen Anhänger ausrichtet. Auch wenn er das sinnvollerweise tun sollte, wenn er mit mit und all den anderen Geld verdienen möchte.

Das Mailänder Statement verdient also natürlich volle Zustimmung in seiner Absicht, den Funktionären den Spiegel vorzuhalten. Inhaltlich halte ich es aber für naiv, einen Anspruch an den Zustand oder die Konzeption des Profifußballs erkennen zu wollen.
Woher sollte der Anspruch auch entspringen? Ist er naturgegeben? Mit Ticket- und Merchandising-Käufen verdient? Oder allein schon deshalb, weil man jahre- oder jahrzehntelang mit "seinem" Verein mitgefiebert hat?

Letztlich haben doch z.B. die Engländer aus Protest gegen das damals einzughaltende Invetorenunwesen bereits vor Jahren vorgemacht, was den Fans gehören kann: Ein selbstgegründeter Verein wie etwa der FC United of Manchester. Der gehört den Fans.

Wenn der aktuelle Protest in England, Italien oder sonstwo etwas zum Guten bewirkt hat: ganz prima.
Aber dann war es doch wohl nicht die Einsicht der Funktionäre, dass ihnen der Profifußball nicht gehört, sondern die simple betriebswirtschaftliche Erkenntnis, welche Vorstellungen die zahlende Kundschaft von dem Produkt hat. Und das sage ich mit aller Bitternis.
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Adler_Steigflug schrieb:

Interessant, dass du das hervorhebst. Ich pflichte dir bei und war auch schon geneigt, dies als einzigen kleinen Kritikpunkt anzusprechen. Baut man mal alles andere um den Profi-Fußball ab, so bleibt im Endeffekt: Es ist Sport. Und der Sport gehört schlussendlich den Sportlern bzw. den Vereinen, in denen sie tätig sind. Der Fußball gehört nicht den geldgeilen Säcken in den Verbänden, Vereinsspitzen und auch nicht den Investoren. Er gehört aber auch nicht den Fans. Von daher können die sich auch gerne daran stören, dass ein Möller, der vor Dekaden Dummheiten gemacht hat, jetzt bei der Eintracht tätig ist. Sie haben aber kein Mitspracherecht bei solchen Entscheidungen. Leider tun manche aber so, als ob der Verein sich rein um den Fan dreht.
Der Profi-Fußball soll nicht zurück zu den Fans geholt werden. Er muss wieder das werden, was er im Grunde darstellt: Ein Sport mit Wettbewerbscharakter. Das Erschaffen von Eliten hat keinen Wettbewerbscharakter. Im Gegenteil: Es ist rein programmatisch, um konstante Klassen zu schaffen... und keinen freien und rein sportlichen Wettbewerb.


Überragend zusammengefasst, was ich ausdrücken wollte.
Ich finde es einfach falsch, dass sich jemand anmaßt über eine Sportart Besitz zu ergreifen. Fans sind eine Begleiterscheinung des Fußballs. Eine, die ihn auch trägt und populärer macht. Aber Fußball gehört für mich in erster Linie denen, die ihn spielen.
Meines Erachtens haben das viele derer vergessen, die über die Zukunft des Fußballs diskutieren.
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SGE_Werner schrieb:

Adler_Steigflug schrieb:

Interessant, dass du das hervorhebst. Ich pflichte dir bei und war auch schon geneigt, dies als einzigen kleinen Kritikpunkt anzusprechen. Baut man mal alles andere um den Profi-Fußball ab, so bleibt im Endeffekt: Es ist Sport. Und der Sport gehört schlussendlich den Sportlern bzw. den Vereinen, in denen sie tätig sind. Der Fußball gehört nicht den geldgeilen Säcken in den Verbänden, Vereinsspitzen und auch nicht den Investoren. Er gehört aber auch nicht den Fans. Von daher können die sich auch gerne daran stören, dass ein Möller, der vor Dekaden Dummheiten gemacht hat, jetzt bei der Eintracht tätig ist. Sie haben aber kein Mitspracherecht bei solchen Entscheidungen. Leider tun manche aber so, als ob der Verein sich rein um den Fan dreht.
Der Profi-Fußball soll nicht zurück zu den Fans geholt werden. Er muss wieder das werden, was er im Grunde darstellt: Ein Sport mit Wettbewerbscharakter. Das Erschaffen von Eliten hat keinen Wettbewerbscharakter. Im Gegenteil: Es ist rein programmatisch, um konstante Klassen zu schaffen... und keinen freien und rein sportlichen Wettbewerb.


Überragend zusammengefasst, was ich ausdrücken wollte.
Ich finde es einfach falsch, dass sich jemand anmaßt über eine Sportart Besitz zu ergreifen. Fans sind eine Begleiterscheinung des Fußballs. Eine, die ihn auch trägt und populärer macht. Aber Fußball gehört für mich in erster Linie denen, die ihn spielen.
Meines Erachtens haben das viele derer vergessen, die über die Zukunft des Fußballs diskutieren.

Da bin ich eher bei Propain. Der Profifußball gehört aus meiner Sicht überhaupt nicht denen, die ihn spielen, sondern eher denen, die den ganzen Bumms finanzieren, was nun mal die Fans und Zuschauer sind.
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SGE_Werner schrieb:

Adler_Steigflug schrieb:

Interessant, dass du das hervorhebst. Ich pflichte dir bei und war auch schon geneigt, dies als einzigen kleinen Kritikpunkt anzusprechen. Baut man mal alles andere um den Profi-Fußball ab, so bleibt im Endeffekt: Es ist Sport. Und der Sport gehört schlussendlich den Sportlern bzw. den Vereinen, in denen sie tätig sind. Der Fußball gehört nicht den geldgeilen Säcken in den Verbänden, Vereinsspitzen und auch nicht den Investoren. Er gehört aber auch nicht den Fans. Von daher können die sich auch gerne daran stören, dass ein Möller, der vor Dekaden Dummheiten gemacht hat, jetzt bei der Eintracht tätig ist. Sie haben aber kein Mitspracherecht bei solchen Entscheidungen. Leider tun manche aber so, als ob der Verein sich rein um den Fan dreht.
Der Profi-Fußball soll nicht zurück zu den Fans geholt werden. Er muss wieder das werden, was er im Grunde darstellt: Ein Sport mit Wettbewerbscharakter. Das Erschaffen von Eliten hat keinen Wettbewerbscharakter. Im Gegenteil: Es ist rein programmatisch, um konstante Klassen zu schaffen... und keinen freien und rein sportlichen Wettbewerb.


Überragend zusammengefasst, was ich ausdrücken wollte.
Ich finde es einfach falsch, dass sich jemand anmaßt über eine Sportart Besitz zu ergreifen. Fans sind eine Begleiterscheinung des Fußballs. Eine, die ihn auch trägt und populärer macht. Aber Fußball gehört für mich in erster Linie denen, die ihn spielen.
Meines Erachtens haben das viele derer vergessen, die über die Zukunft des Fußballs diskutieren.

Da bin ich eher bei Propain. Der Profifußball gehört aus meiner Sicht überhaupt nicht denen, die ihn spielen, sondern eher denen, die den ganzen Bumms finanzieren, was nun mal die Fans und Zuschauer sind.
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Vorsicht, der Anteil der Tickets am Einkommen ist seit jeher rückläufig. Die wichtigste Geldquelle sind Pay TV-Zuschauer mit ihren Abos, Käufer von Merchandising Produkten, und die Mäzene, die es immer noch gibt. Denen willst Du den Fußball nicht überlassen.
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Ich glaube hier wird vergessen das sämtliche Veranstaltungen von Sport, Theater, Konzerte und was es noch alles gibt ohne Fans/Zuschauer nichts wären, sie wären schlicht uninteressant und würden von vielen nicht ausgeübt werden. Für Frankfurt würde das heißen, da würden dann immer noch ein paar Leute auf der Hundswiese kicken und hätte Jacken als Torpfosten, wären keine Schlappekicker. Ohne Menschen die sich für Dinge begeistern wäre einiges nicht möglich, das gilt für die Menschen die das ausüben, aber auch für die Menschen die sich das anschauen.
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propain schrieb:

Ich glaube hier wird vergessen das sämtliche Veranstaltungen von Sport, Theater, Konzerte und was es noch alles gibt ohne Fans/Zuschauer nichts wären, sie wären schlicht uninteressant und würden von vielen nicht ausgeübt werden. Für Frankfurt würde das heißen, da würden dann immer noch ein paar Leute auf der Hundswiese kicken und hätte Jacken als Torpfosten, wären keine Schlappekicker. Ohne Menschen die sich für Dinge begeistern wäre einiges nicht möglich, das gilt für die Menschen die das ausüben, aber auch für die Menschen die sich das anschauen.

Sehe ich auch so. Begrifflichkeiten wie x/y „gehört der Fußball“ sind denke ich nicht sonderlich geschickt. „Der Fußball“ ist ja ein vielschichtiger Begriff. Geht es aber um den Profifußball, dann sind die Fans und Zuschauer für meine Begriffe dann doch deutlich mehr als eine Randerscheinung. Ohne sie würde es diese ganze Welt des Profifußball nicht geben; sie bezahlen sie direkt oder indirekt und ermöglichen das Ganze damit im Endeffekt. Und das ist dann halt schon mehr als nur die 22 Menschen, die einem Ball hinterherjagen. Das sage ich als langjähriger Amateurkicker, der das Spiel „an sich“, also ohne Zuschauer (bzw. ein paar verirren sich ja doch Sonntags immer noch irgendwie dahin ) ebenfalls absolut liebt. Aber das muss man schon vom Profifussball trennen, und bei letzterem finde ich es legitim und logisch, dass diejenigen, die den ganzen Bums bezahlen und mit der gelebten Fankultur einen wertvollen Teil zum Gesamtphänomen beitragen, eine Stimme bekommen.
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Vorsicht, der Anteil der Tickets am Einkommen ist seit jeher rückläufig. Die wichtigste Geldquelle sind Pay TV-Zuschauer mit ihren Abos, Käufer von Merchandising Produkten, und die Mäzene, die es immer noch gibt. Denen willst Du den Fußball nicht überlassen.
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J_Boettcher schrieb:

Vorsicht, der Anteil der Tickets am Einkommen ist seit jeher rückläufig. Die wichtigste Geldquelle sind Pay TV-Zuschauer mit ihren Abos, Käufer von Merchandising Produkten, und die Mäzene, die es immer noch gibt. Denen willst Du den Fußball nicht überlassen.

Er redet von Fans und Zuschauern, da gehören die am TV genauso dazu. Von daher ist da nix mit Vorsicht.
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J_Boettcher schrieb:

Vorsicht, der Anteil der Tickets am Einkommen ist seit jeher rückläufig. Die wichtigste Geldquelle sind Pay TV-Zuschauer mit ihren Abos, Käufer von Merchandising Produkten, und die Mäzene, die es immer noch gibt. Denen willst Du den Fußball nicht überlassen.

Er redet von Fans und Zuschauern, da gehören die am TV genauso dazu. Von daher ist da nix mit Vorsicht.
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propain schrieb:

J_Boettcher schrieb:

Vorsicht, der Anteil der Tickets am Einkommen ist seit jeher rückläufig. Die wichtigste Geldquelle sind Pay TV-Zuschauer mit ihren Abos, Käufer von Merchandising Produkten, und die Mäzene, die es immer noch gibt. Denen willst Du den Fußball nicht überlassen.

Er redet von Fans und Zuschauern, da gehören die am TV genauso dazu....


Ja... und die spielen einen großen Teil der Einnahmen, insbesondere bei den europäischen Wettbewerben, ein. Die generieren die Kohle, die die Bosse gierig aufsaugen, auf dass sie sich bestätigt fühlen.
Fans sind nicht nur Teil des Profi-Fußballs. Sie sind der Grund. Sie befeuern ihn. Sie kaufen die Tickets, trinken vor Ort das Bier und essen die Worscht oder schauen sich zu Millionen Spiele vor der Glotze an. Der Markt (anders kann man beim Profifussball nicht sprechen) reagiert darauf. Bosse, Bonzen und Investoren finden sich bestätigt, dass hier die große Kohle zu machen ist.
Der Fan im Stadion will zu traditionelleren Wurzeln zurück...aber wohin genau? Er organisiert große Choreos, sorgt für volle Stadien, sorgt für bombastische Stimmung. Er ist der Produzent des Events und verunglimpft die Konsumenten (die dann automatisch auftreten) genau als das: Eventies und Konsumenten. Solche Bilder sind aber genau das, was die Leute vor den Fernsehern auch sehen wollen.... und damit ist die Kohle für die Big Bosse zu machen.
Das ist kein schönes Spiel... schlussendlich bin ich Eintracht-Fan. Ich kann diese Liebe nicht begründen noch abstellen. Wenn ich dann auch nur einen Zentimeter weiter über den Tellerrand schaue ist alles andere um den Profifussball ziemlicher Schmutz. Und die Eintracht ist ein Teil der Maschinerie. Mit einer nicht kleinen Wahrscheinlichkeit spielen wir nächste Saison CL... und haben dann diese Bonzenvereine als Gegner, produzieren oder konsumieren das Event. Und davon nehme ich mich nicht aus. Aber es hinterlässt einen merkwürdigen Beigeschmack. Ein Paradoxon. Man möchte den sportlich größtmöglichen Erfolg für seinen Herzensverein, was einfach die Beteiligung an diesem ganzen Kack zur Folge hat.
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Fans sind natürlich ein wesentlicher Bestandteil der Populärkultur Fußball, des kommerziellen Fußballs usw.
Ohne sie kein Geld und weniger Reichweite des Sports an sich. Unstrittig.

Es war auch einfach ein Hinweis darauf, dass dieser Anspruch der Fans, dass ihnen der Fußball gehören mag (manche Plakate in den Stadien gehen ja auch in die Richtung), mir immer schon etwas zu vermessen vorkam, weil Fußball mehr ist als das, was sich in den Kurven und im Profifußball abspielt. Und dass grundsätzlich die, die den Fußball spielen (und zwar nicht für zig Millionen), in der ganzen Betrachtung seit Jahren keine Rolle mehr spielen. Weder für die Verbände (siehe DFB bzgl. Amateurfußball) noch für die Medien noch für viele Fans.

Aber das hat jetzt nur eingeschränkt mit der Super League zu tun, daher ist für mich das Ganze auch kein Thema für hier auf Dauer.
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Schöne Diskussion.
Ich möchte gerne 2 weitere Aspekte hinzufügen. Zunächst mal

1. Die soziale Rolle eines Volkssports
Der Fußball nimmt eine gewichtige Rolle im sozialen Gefüge unserer Gesellschaft ein. Und zwar sowohl im Amateurbereich (z. B. Integration durch Fußballspielen im Verein, Gesundheitsförderung, Sucht- und Kriminalitätsprävention, Aufhebung sozialer Unterschiede auf dem Platz und beim Training etc.), als auch im Profifußball (Identifikation der Massen mit einem Verein, Vorbildfunktion der Stars, Leben für den Fußball als Fan, Fußball als Reiseziel etc.).

Insofern gibt es eine große Verantwortung für den Fußball. Der Amateurfußball nimmt seit vielen Jahrzehnten diese Rolle mit großem Verantwortungsbewusstsein wahr, der Profifußball eher nur symbolisch (Fair geht vor, Anti-Rassismus, Sanktionierung von einzelnen Spielern etc.) und kaum über Ansätze hinaus. Darüber hinaus gibt es beim Profifußball keinerlei Kontrollinstanz, den z. B. Kommunen im Amateurfußball über Förderungen, Genehmigungen, Zuschüsse, Sportanlagen etc. schon ausüben können.

Wir sehen: trotz gleicher Verantwortungslage in sozialen Bereichen "gehört" der Profifußball eigentlich ausschließlich den direkt Beteiligten, während beim Amateurfußball die Mitglieder eines Vereins und diverse andere Organe eine Mitwirkungs- und Mitbestimmungsmöglichkeit haben. Diese Möglichkeiten auf Fanseite sind im Profifußball eher zu vernachlässigen - es gibt sie de facto nicht. Ausnahmen wie die Montagsspiele bestätigen erstens nur die Regel und wären evtl. wegen Mangel an Akzeptanz ohnehin abgeschafft worden.
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2. Das Verhalten der Fans im Profifußball

Gehört der Profifußball den Fans? Stand jetzt mit Sicherheit nicht. Vereinzelte Erfolge täuschen über die Gesamtlage hinweg.
Das Dilemma der Fans im Profifußball ist die Ambivalenz: durch ihr Verhalten machen sie Fußballspiele zu einem Event, ein Begriff, den sie eigentlich verabscheuen. Durch das Kaufen von Tickets, Trikots oder TV-Abos ermöglichen sie den ganzen Zirkus mit seiner Dauerspirale überhaupt erst, einen Zirkus, den sie eigentlich ablehnen. Die Fans reagieren auf diese "Machtlosigkeit" mit Protest in diverser Form und ziehen sich auf das Produzieren von "Stimmung" zurück, was in weiten Teilen Bewunderung (Choreos), aber auch Ablehnung erfährt (Dauersingsang, Pyro). Ein Dilemma, aus dem die Fans - Stand jetzt - keinen Ausweg finden und das die "Herrschenden" unbehelligt weitermachen lässt.

Am wichtigsten ist mir aber Punkt 3: Wettbewerb und Fairness

Fußball ist ein Wettkampfsport mit Regeln. So war das immer und es machte den Fußball groß. Der Bessere soll gewinnen, nur wer die Regeln einhält, darf erfolgreich sein usw.
Schon mit der Einführung der Gruppenphasen hat sich der Wettbewerb reduziert: bis zum Viertplatzierten der Landeswertung reicht inzwischen die direkte Qualifikation. Niemand wird Eintracht Frankfurt "Champion" nennen, wenn sie dieses Jahr den vierten Platz erreicht.
Mit den Wildcards der jetzigen CL-Reform hat der Profifußball die beiden Grundwerte des Fußballs (Wettbewerb und Fairness) endgültig verlassen. Da braucht es noch nicht mal eine SuperLeague. Das ist der endgültige Verrat an der Sportart Fußball, der mit der Aushebelung des "Financial Fairplay" begann.
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Danke für die vielen guten Beiträge hier. Die Frage, wem der Fußball gehört, stellt sich eigentlich nicht. Im Grunde gehört der Fußball nur dem Fußball. Dem Spiel an sich. Und dafür reichen zwei Tore aus Jacken  und ein bespielbarer Untergrund. Und halt Menschen, die diesen Sport ausüben. Das ist Fußball in reiner Form und dieser Fußball ist selbsterklärend. Das ist der Zauber dieses Spiels.

Im Grunde geht der Zauber aber schon im organisierten Amateur- und Nachwuchsfußball etwas verloren.  Selbst in der F-Jugend wird das Spiel in gewisse Zwänge gepfercht und auch da gibt es mitunter schon negative Begleiterscheinungen (pöbelnde Eltern, brüllende Trainer usw.). Alleine der organisierte Trainingsbetrieb nimmt ein Stück weit den Zauber. Ich bin ja im Nachwuchsfußball aktiv und ich habe mich schon das ein oder andere mal erwischt, dass ich die Kinder angeschnauzt habe, weil sie den Ball nicht einfach mal liegen lassen konnten, während ich Ansagen mache. Aber im Grunde kann ich diesen Trieb bis heute nachempfinden, dass man was mit diesem Ball anstellen möchte, sobald der vor einem liegt. Daher sage ich auch immer allen Eltern, die mich fragen, wie ihr Kind ein/eine besserer Fußballer/in wird: „Lasst sie spielen. Bei euch im Garten oder auf dem Bolzplatz.“  Wir können im Nachwuchsfußball noch so ein gutes Training machen, das verpufft aber trotzdem, wenn die Kinder sich nicht ihren Fußballinstinkt vom Bolzplatz oder vom Fußball-Käfig holen. Denn genau an diesen Orten lebt der Fußball in seiner reinsten Form. Und dort entwickeln gute Fußballer/innen ihre Qualitäten.

Der reine Sport wird im organisierten Bereich vom ganz kleinen, bis ins ganz große immer weiter verraten. Und die Perversion des ganzen gipfelt dann in solchen Sachen wie wir jetzt mit der Super League oder der CL-Reform erleben. Das hat mit dem ursprünglichen Spiel nichts mehr zu tun.

Und zu der unbequemen Wahrheit gehört in meinen Augen auch, dass jeder und jede, der/die einer Champions League Teilnahme der Eintracht entgegenfiebern, nicht Lösung sondern Teil des Problems ist. So hart das klingen mag.
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Obwohl die Super League-Kuh zunächst einmal vom Eis zu schein seint, finde ich recht interessant, was mancherorts zu den (vermeintlichen) Möglichkeiten derUEFA und Konsorten geschrieben worden war. Hier z.B.:

https://www.zeit.de/sport/2021-04/super-league-uefa-fifa-team-ausschluss-fussball-europa/komplettansicht
Die Uefa hat auch deswegen eingeschränkte Möglichkeiten, Vereine und Spieler zu bestrafen, weil sie ein Monopolist ist. Nur sie veranstaltet einen europäischen Clubwettbewerb. "Sie ist marktbeherrschend bei der Organisation von Fußballwettbewerben", sagt Orth. Wenn sie nun Spieler und Vereine, die an der neuen Super League teilnehmen, aussperren will, "schützt sie nur ihr Monopol vor neuem Wettbewerb, ohne dass sie selbst in Form von Leistungswettbewerb das Produkt verbessert", sagt Orth.

Die dortige Auffassung als zutreffend unterstellt, muss die UEFA wohl überaus froh sein, dass dieser Kelch zunächst einmal noch an ihr vorübergegangen ist. Die anderenfalls möglicherweise im Raume stehenden Schadensersatzsummen hätte wohl selbst eine UEFA nicht einfach aus der Portokasse gezahlt. Von der Unklarheit, wie es mit laufenden oder noch anstehenden Wettbewerben weitergegangen wäre, einmal ganz abgesehen.

Vielleicht wäre damit der Rattenschwanz an rechtlichen Auseinandersetzungen das wirkliche Ende des europäischen Fußballs, wie wir ihn aktuell kennen, gewesen. Und nicht, ob jetzt ein paar Vereine eine Operettenliga mit Spielen in China oder sonstwo feiern.


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Ja, aber wenn es eine Superleague gibt, sind sie nicht mehr Monopolist ... 🤔
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Danke für die vielen guten Beiträge hier. Die Frage, wem der Fußball gehört, stellt sich eigentlich nicht. Im Grunde gehört der Fußball nur dem Fußball. Dem Spiel an sich. Und dafür reichen zwei Tore aus Jacken  und ein bespielbarer Untergrund. Und halt Menschen, die diesen Sport ausüben. Das ist Fußball in reiner Form und dieser Fußball ist selbsterklärend. Das ist der Zauber dieses Spiels.

Im Grunde geht der Zauber aber schon im organisierten Amateur- und Nachwuchsfußball etwas verloren.  Selbst in der F-Jugend wird das Spiel in gewisse Zwänge gepfercht und auch da gibt es mitunter schon negative Begleiterscheinungen (pöbelnde Eltern, brüllende Trainer usw.). Alleine der organisierte Trainingsbetrieb nimmt ein Stück weit den Zauber. Ich bin ja im Nachwuchsfußball aktiv und ich habe mich schon das ein oder andere mal erwischt, dass ich die Kinder angeschnauzt habe, weil sie den Ball nicht einfach mal liegen lassen konnten, während ich Ansagen mache. Aber im Grunde kann ich diesen Trieb bis heute nachempfinden, dass man was mit diesem Ball anstellen möchte, sobald der vor einem liegt. Daher sage ich auch immer allen Eltern, die mich fragen, wie ihr Kind ein/eine besserer Fußballer/in wird: „Lasst sie spielen. Bei euch im Garten oder auf dem Bolzplatz.“  Wir können im Nachwuchsfußball noch so ein gutes Training machen, das verpufft aber trotzdem, wenn die Kinder sich nicht ihren Fußballinstinkt vom Bolzplatz oder vom Fußball-Käfig holen. Denn genau an diesen Orten lebt der Fußball in seiner reinsten Form. Und dort entwickeln gute Fußballer/innen ihre Qualitäten.

Der reine Sport wird im organisierten Bereich vom ganz kleinen, bis ins ganz große immer weiter verraten. Und die Perversion des ganzen gipfelt dann in solchen Sachen wie wir jetzt mit der Super League oder der CL-Reform erleben. Das hat mit dem ursprünglichen Spiel nichts mehr zu tun.

Und zu der unbequemen Wahrheit gehört in meinen Augen auch, dass jeder und jede, der/die einer Champions League Teilnahme der Eintracht entgegenfiebern, nicht Lösung sondern Teil des Problems ist. So hart das klingen mag.
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brodo schrieb:

Und zu der unbequemen Wahrheit gehört in meinen Augen auch, dass jeder und jede, der/die einer Champions League Teilnahme der Eintracht entgegenfiebern, nicht Lösung sondern Teil des Problems ist. So hart das klingen mag.

Natürlich. Genauso wie jeder Teil des Problems ist der eine Dauerkarte besitzt, sich ein Trikot kauft wo Silva hinten drauf steht, ein Sky Abo hat....
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Wenn es tatsächlich dazu kommen sollte dann ist die Champions League auch im Eimer. Dann sprudelt nichts mehr ohne diese Clubs.
Das wäre natürlich die Chance zurück zu den Ursprüngen zu kommen.
Cup der Landesmeister
Uefa Cup
Cup der Pokalsieger

Wegen mir dann auch jedes Spiel im Pay und Free TV wenn der Preis fair ist, auch wenn das Radio damals ein wichtiger Begleiter war.

Ich erinnere mich da sofort spontan zurück an 1989,wo die Eintracht durch einen Treffer von Marc Wilmots im Viertelfinale der Pokalsieger beim KV Mechelen ausgeschieden ist. Dieses Rückspiel hatte ich im damals im Wohnzimmer meiner Eltern neben einem Röhrenradio auf HR 1 gebannt mitverfolgt.

Man wird eine gewisse Entwicklung vielleicht einbremsen aber dauerhaft nicht stoppen können.
Die Uefa wird vor den "großen 12" so lange buckeln um die Champions League zu retten, bis die materiellen Forderungen weitestgehend erfüllt sind. Irgendwann wird dann ein Verein wie Eintracht Frankfurt noch Geld mitbringen müssen um in diesem Zirkus mitspielen zu dürfen.
Ähnlich wie bei Cockpitvergaben in der Formel 1.




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igorpamic schrieb:
... ...
Man wird eine gewisse Entwicklung vielleicht einbremsen aber dauerhaft nicht stoppen können.
Die Uefa wird vor den "großen 12" so lange buckeln um die Champions League zu retten, bis die materiellen Forderungen weitestgehend erfüllt sind. ... ...


Die 12 sind aber grade dermaßen vor die Wand gelaufen, dass sie die UEFA ij Zukunft mit ihrer Superliga nicht mehr so leicht erschrecken können. Insofern haben sich da tatsächlich die Machtverhältnisse ein wenig verschoben. Das könnten die Verbände eigentlich gut nutzen, um auch diesen kranken Kompromiss der CL-Reform nochmal in die Hand zu nehmen...
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brodo schrieb:

Und zu der unbequemen Wahrheit gehört in meinen Augen auch, dass jeder und jede, der/die einer Champions League Teilnahme der Eintracht entgegenfiebern, nicht Lösung sondern Teil des Problems ist. So hart das klingen mag.

Natürlich. Genauso wie jeder Teil des Problems ist der eine Dauerkarte besitzt, sich ein Trikot kauft wo Silva hinten drauf steht, ein Sky Abo hat....
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vonNachtmahr1982 schrieb:

brodo schrieb:

Und zu der unbequemen Wahrheit gehört in meinen Augen auch, dass jeder und jede, der/die einer Champions League Teilnahme der Eintracht entgegenfiebern, nicht Lösung sondern Teil des Problems ist. So hart das klingen mag.

Natürlich. Genauso wie jeder Teil des Problems ist der eine Dauerkarte besitzt, sich ein Trikot kauft wo Silva hinten drauf steht, ein Sky Abo hat....

Richtig. Vor allem aber das mit dem Sky-Abo. Und dem 2. und 3. Abo.
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Danke für die vielen guten Beiträge hier. Die Frage, wem der Fußball gehört, stellt sich eigentlich nicht. Im Grunde gehört der Fußball nur dem Fußball. Dem Spiel an sich. Und dafür reichen zwei Tore aus Jacken  und ein bespielbarer Untergrund. Und halt Menschen, die diesen Sport ausüben. Das ist Fußball in reiner Form und dieser Fußball ist selbsterklärend. Das ist der Zauber dieses Spiels.

Im Grunde geht der Zauber aber schon im organisierten Amateur- und Nachwuchsfußball etwas verloren.  Selbst in der F-Jugend wird das Spiel in gewisse Zwänge gepfercht und auch da gibt es mitunter schon negative Begleiterscheinungen (pöbelnde Eltern, brüllende Trainer usw.). Alleine der organisierte Trainingsbetrieb nimmt ein Stück weit den Zauber. Ich bin ja im Nachwuchsfußball aktiv und ich habe mich schon das ein oder andere mal erwischt, dass ich die Kinder angeschnauzt habe, weil sie den Ball nicht einfach mal liegen lassen konnten, während ich Ansagen mache. Aber im Grunde kann ich diesen Trieb bis heute nachempfinden, dass man was mit diesem Ball anstellen möchte, sobald der vor einem liegt. Daher sage ich auch immer allen Eltern, die mich fragen, wie ihr Kind ein/eine besserer Fußballer/in wird: „Lasst sie spielen. Bei euch im Garten oder auf dem Bolzplatz.“  Wir können im Nachwuchsfußball noch so ein gutes Training machen, das verpufft aber trotzdem, wenn die Kinder sich nicht ihren Fußballinstinkt vom Bolzplatz oder vom Fußball-Käfig holen. Denn genau an diesen Orten lebt der Fußball in seiner reinsten Form. Und dort entwickeln gute Fußballer/innen ihre Qualitäten.

Der reine Sport wird im organisierten Bereich vom ganz kleinen, bis ins ganz große immer weiter verraten. Und die Perversion des ganzen gipfelt dann in solchen Sachen wie wir jetzt mit der Super League oder der CL-Reform erleben. Das hat mit dem ursprünglichen Spiel nichts mehr zu tun.

Und zu der unbequemen Wahrheit gehört in meinen Augen auch, dass jeder und jede, der/die einer Champions League Teilnahme der Eintracht entgegenfiebern, nicht Lösung sondern Teil des Problems ist. So hart das klingen mag.
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brodo schrieb:

Und zu der unbequemen Wahrheit gehört in meinen Augen auch, dass jeder und jede, der/die einer Champions League Teilnahme der Eintracht entgegenfiebern, nicht Lösung sondern Teil des Problems ist. So hart das klingen mag.


Richtig. Daher ist meine Vorfreude auch eher gedämpft sollten wir die CL erreichen. Als Fan im Stadion werte ich diesen Mist ja noch erheblich auf. Die UEFA wird mit unseren beeindruckenden Choreos wieder tolle Werbeclips drehen.
Andererseits gefällt mir wiederum der Gedanke nächstes Jahr der fiese Stachel im ***** der Reichen und unbequeme Neuankömmling zu sein. Wenigstens für ein paar Gruppenspiele.
Ich hoffe das man die Spiele dafür nutzt auch den einen oder anderen Protest zu platzieren.

Ein fader Beigeschmack aber bleibt und ein ungutes Gefühl. Man singt die Hymne mit und sollte den Moment eigentlich genießen. Aber die Hymne repräsentiert nun mal einen unfairen, versauten Wettbewerb.
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brodo schrieb:

Und zu der unbequemen Wahrheit gehört in meinen Augen auch, dass jeder und jede, der/die einer Champions League Teilnahme der Eintracht entgegenfiebern, nicht Lösung sondern Teil des Problems ist. So hart das klingen mag.


Richtig. Daher ist meine Vorfreude auch eher gedämpft sollten wir die CL erreichen. Als Fan im Stadion werte ich diesen Mist ja noch erheblich auf. Die UEFA wird mit unseren beeindruckenden Choreos wieder tolle Werbeclips drehen.
Andererseits gefällt mir wiederum der Gedanke nächstes Jahr der fiese Stachel im ***** der Reichen und unbequeme Neuankömmling zu sein. Wenigstens für ein paar Gruppenspiele.
Ich hoffe das man die Spiele dafür nutzt auch den einen oder anderen Protest zu platzieren.

Ein fader Beigeschmack aber bleibt und ein ungutes Gefühl. Man singt die Hymne mit und sollte den Moment eigentlich genießen. Aber die Hymne repräsentiert nun mal einen unfairen, versauten Wettbewerb.
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Du würdest ernsthaft die CL Hymne mitsingen? 🤣🤣🤣🤣
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Du würdest ernsthaft die CL Hymne mitsingen? 🤣🤣🤣🤣
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Basaltkopp schrieb:

Du würdest ernsthaft die CL Hymne mitsingen? 🤣🤣🤣🤣



Ne vermutlich nicht...aber man würde sie gerne mal hören im eigenen Stadion. Das wollte ich damit sagen
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Basaltkopp schrieb:

Du würdest ernsthaft die CL Hymne mitsingen? 🤣🤣🤣🤣



Ne vermutlich nicht...aber man würde sie gerne mal hören im eigenen Stadion. Das wollte ich damit sagen
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Diegito schrieb:

Basaltkopp schrieb:

Du würdest ernsthaft die CL Hymne mitsingen? 🤣🤣🤣🤣



Ne vermutlich nicht...aber man würde sie gerne mal hören im eigenen Stadion. Das wollte ich damit sagen

Vielleicht einfach nur mit anderem Text:"Des is die Eintracht......die Eintracht!!"
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brodo schrieb:

Und zu der unbequemen Wahrheit gehört in meinen Augen auch, dass jeder und jede, der/die einer Champions League Teilnahme der Eintracht entgegenfiebern, nicht Lösung sondern Teil des Problems ist. So hart das klingen mag.


Richtig. Daher ist meine Vorfreude auch eher gedämpft sollten wir die CL erreichen. Als Fan im Stadion werte ich diesen Mist ja noch erheblich auf. Die UEFA wird mit unseren beeindruckenden Choreos wieder tolle Werbeclips drehen.
Andererseits gefällt mir wiederum der Gedanke nächstes Jahr der fiese Stachel im ***** der Reichen und unbequeme Neuankömmling zu sein. Wenigstens für ein paar Gruppenspiele.
Ich hoffe das man die Spiele dafür nutzt auch den einen oder anderen Protest zu platzieren.

Ein fader Beigeschmack aber bleibt und ein ungutes Gefühl. Man singt die Hymne mit und sollte den Moment eigentlich genießen. Aber die Hymne repräsentiert nun mal einen unfairen, versauten Wettbewerb.
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Diegito schrieb:

Die UEFA wird mit unseren beeindruckenden Choreos wieder tolle Werbeclips drehen.



Es ist ja nun aber auch kein Gesetz, dass es da unbedingt Choreos geben muss.


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