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Zweite Mannschaft

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Schade!

SGV Freiberg - Eintracht II  2:1 (0:1)
Tore:
0:1 Keito Kumashiro (3. Min.)
1:1 Gwang-in Lee (83. Min.)(Handelfmeter)
2:1 Julian Kudala (90. Min.)(Foulelfmeter)

Zuschauer: 6070
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Also wenn man die Zusammenfassungen sieht, dann waren das am Ende doch zwei sehr fragwürdige Elfmeter. Zumal wenige Sekunden vor dem dritten Elfer schon der Freiberger Mitspieler im Zweikampf zweimal zuckt und offensichtlich überlegt, sich einzuhaken und fallen zu lassen. So hat die Niederlage einen sehr bitteren Beigeschmack. Ist ja nicht so, dass Freiberg mit seinen Investitionen und der neuen Spielstätte nicht ohnehin schon der große Favorit in der Regionalliga Südwest ist. Da müssen die jetzt nicht auch noch vom Schiedsrichter bevorteilt werden.

Dennoch hat die Mannschaft erneut unter Beweis gestellt, dass man mit den Spitzenteams auf Augenhöhe agieren kann. Besonders auffällig war wieder Kumashiro. Wenn Wünsch den einen Ball ins leere Tor schiebt und der Freiberger Torwart keine Monsterparade bei dem Flugkopfball gegen die Laufrichtung auspackt, dann geht Kumashiro hier mit zwei Toren und einer Vorlage vom Feld. Hoffentlich steht die Mannschaft zur Winterpause stabil in den gesicherten Tabellenregionen, sodass man auf ihn verzichten und in eine höhere Liga verleihen kann. Wäre für seine Entwicklung echt schade, wenn er noch viel länger unterklassig spielen müsste. Ich hätte mir ja jetzt schon eine Leihe gewünscht.
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Also wenn man die Zusammenfassungen sieht, dann waren das am Ende doch zwei sehr fragwürdige Elfmeter. Zumal wenige Sekunden vor dem dritten Elfer schon der Freiberger Mitspieler im Zweikampf zweimal zuckt und offensichtlich überlegt, sich einzuhaken und fallen zu lassen. So hat die Niederlage einen sehr bitteren Beigeschmack. Ist ja nicht so, dass Freiberg mit seinen Investitionen und der neuen Spielstätte nicht ohnehin schon der große Favorit in der Regionalliga Südwest ist. Da müssen die jetzt nicht auch noch vom Schiedsrichter bevorteilt werden.

Dennoch hat die Mannschaft erneut unter Beweis gestellt, dass man mit den Spitzenteams auf Augenhöhe agieren kann. Besonders auffällig war wieder Kumashiro. Wenn Wünsch den einen Ball ins leere Tor schiebt und der Freiberger Torwart keine Monsterparade bei dem Flugkopfball gegen die Laufrichtung auspackt, dann geht Kumashiro hier mit zwei Toren und einer Vorlage vom Feld. Hoffentlich steht die Mannschaft zur Winterpause stabil in den gesicherten Tabellenregionen, sodass man auf ihn verzichten und in eine höhere Liga verleihen kann. Wäre für seine Entwicklung echt schade, wenn er noch viel länger unterklassig spielen müsste. Ich hätte mir ja jetzt schon eine Leihe gewünscht.
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Da ich aus Zeitgründen das Auswärtsspiel unserer ersten in Berlin nicht besuchte gönnte ich mir einen Ausflug zum Spiel unserer Zweiten gegen Freiberg. Mal was Neues. Dazu ein "kleiner" Reisebericht für die Freunde der Zweiten hier im Forum.

Der SGV Freiberg (SGV steht übrigens  für Sport- und Gesangsverein)war in den letzten Regionalligajahren tabellenmäßig  zumeist relativ vorne allerdings hatte der Verein einen möglichen Aufstieg in die dritte Liga bislang gescheut. Mit Beginn dieser Saison hat sich das geändert. So zog man vom beschaulichen Freiberger Wasen-Stadion mit einem Fassungsvermögen von 4.000 Zuschauern in das etwa 30km weiter nördlich liegende Franken-Stadion nach Heilbronn welches über 17.000 Plätze bietet. Außerdem änderte man den Vereinsnamen auf Heilbronn-Freiberg ab. Man sieht die Zukunft wohl jetzt in Heilbronn sehr zum Kummer des dortigen Traditionsvereins VfR Heilbronn. Diese verloren ihre bisherige Spielstätte und müssen nun auf einem Kunstrasenplatz antreten.

Von der SGV Vereinsseite hatte man sich überlegt für das erste Heimspiel in Heilbronn gegen unsere Zweite ein größeres Drumherum zu organisieren um möglichst schnell Zuschauer in Heilbronn zu aquirieren die bislang mit Freiberg nichts zu tun hatten.

So wurden 8.000 Freikarten angekündigt sofern man sich vorab auf der SGV anmeldet. Auch sollte großes Stadionfest mit Unterhaltungsprogramm und Gewinnspielen stattfinden. So trommelte man zumindest auf der Homepage ohne jedoch Details zu nennen. Dazu später mehr.

Nachdem ich mein Gratis Stehplatzticket per Mail erhalten hatte ging es mit der Bahn morgens los. In Mannheim erfolgte der Umstieg. Allerdings ging der gut gefüllte Anschlusszug nicht nach Heilbronn sondern nur bis Bad Friedrichshall da am Heilbronner Bahnhof Bauarbeiten waren. Vorbei an Sinsheim tuckerte man dorthin und sammelte auf der Fahrt wieder erhebliche Verspätung. Angekommen in Bad Friedrichshall ging es in einem überfüllten Ersatzverkehrsbus zumHeilbronner Bahnhof und von dort zu Fuß ans Stadion.

Dort lief mir schon mit Harald das erste bekannte Frankfurter Gesicht über den Weg. Er hatte auch keinen Bock auf das Spiel bei Union.

Da es bis zur die Stadionöffnung noch etwas dauerte schaute ich mir draußen an was bei dem groß angekündigten Fanfest so alles geboten wurde - und das war doch verglichen mit den Ankündigungen sehr dürftig. Eine Bühne mit DJ bzw. mit einer Art Schautanz gestellt von einem örtlichen Privatradiosender, einen Stand wo man die Fussball-Schusskraft an einer Dartsscheibe testen konnte und noch was für die Kids sowie einige Tische und Bierbänke. Dazu ein Getränkewagen und drei kleine Imbisswägen ... das war alles. Nun gut, natürlich kann man keine Großveranstaltung dort erwarten aber es war doch ebbes dünn wenn man vorher so groß tönt.

Neben dem Frankenstadion steht ein großes Ausflugslokal namens Food Court mit großem Biergarten und entsprechendem  gastronomischen Angebot. Dies hatte als Konkurrenz bestimmt auch Einfluss auf die Ausstattung des Fanfestes. Im Biergarten gönnte ich mir zwei Weinschorlen. Die feilgebotenen Essensangebote fand ich doch etwas überteuert.

Dann öffneten sich endlich die Stadiontore. Der Verein hatte sich dazu entschlossen nun grundsätzlich jeden Besucher gratis ins Stadion zu lassen. Sehr viele Familien mit Kindern nahmen dieses Angebot wahr und so konnten tatsächlich über 6.000 Zuschauer gezählt werden. Stimmung gab es keine auch wenn der Stadionsprecher sich mehrfach darum bemühte.  

Beim Einlass in einen Nebenblock wurde ich extrem gefilzt da der Ordner sonst nichts zu tun hatte. Er durchschaute mein friedliches Wesen und Aussehen. Er erkannte trotz meines hohen Alters den satanistischen Ritualmörder und notorisch marodierenden brandschatzenden Hooligan in mir sofort. Daher dauerte das Ganze  etwas länger denn er war bemüht seine Vorgaben zu 1.000 Prozent zu erfüllen. Die mitgeführte Panzerfaust und die beiden Morgensterne hatte er allerdings übersehen

Mittlerweile waren noch einige Frankfurter mehr im Stadion in einem Hintertorstehplatz in einem kleinen Auswärtsblock. Ich gesellte mich aber neben Altadler Roland auf die Sitzplätze auf einer Stahlrohrtribüne auf der Gegengeraden. Diese füllte sich recht schnell mit den ganzen Familien.

Erfreulicherweise ging die Eintracht nach drei Minuten durch Kumashiro mit 0 zu 1 in Führung und hätte bei etwas mehr Sorgfalt rasch das 0 zu 2 nachlegen können. Dann übernahm Freiberg das Spiel und Siljevic im Tor konnte sich mehrfach auszeichnen. Allerdings verursachte er mit einem Foul an einem durchgebrochenen Freiberger Stürmer einen Foulelfmeter und kassierte die gelbe Karte. Glücklicherweise ging der Elfer nur an den linken Pfosten und flog wieder zurück aufs Feld. Bis zur Halbzeit diktierte Freiberg dann zwar das Spiel aber wirklich gefährlich war da nichts.

Nun war die Halbzeit und ich war gespannt auf das hochposaunte Halbzeitprogramm und die angekündigten Gewinnspiele. Ähm... das Gewinnspiel bestand darin daß an insgesamt drei (!) ausgegebenen Getränkebechern im Stadion Markierungen waren und die Besitzer irgendwas gewannen. Was genau blieb mir verborgen. Sonst gab es nichts zu gewinnen. Das Halbzeitprogramm bestand aus einer etwa vierminütigen "Hupfdohlen-Tanzeinlage" von sechs jugendlichen Mädels ... und das war alles.

Nun waren wir auf die zweite Halbzeit gespannt. Immer noch hielten wir die 1  zu 0  Führung. Wünsch bzw. Kumashiro hätten bei unseren Kontern noch ein weiteres Tor erzielen können ... eigentlich müssen. Freiberg rannte zwar weiter an aber es kam nichts gefährliches. Als wir uns schon mit einem mmöglichen Punktgewinn oder Auswärtssieg anfreunden wollten pfiff der Schiri einen Handelfmeter und in der Schlußminute nochmals einen Foulelfmeter. Beide Elfer verwandelten die Freiberger und nach dem 2 zu 1 kam so etwas ähnliches wie Jubel im Stadion auf. Beide Elfer waren aus meiner Sichtperspektive nicht so eindeutig und ich hätte mir gerne mal eine Wiederholung im Fernsehen angeschaut. DonGuillermo hat im Beitrag weiter oben ja auch die Fragwürdigkeit angesprochen.

Na gut, mit Pech verloren. Einziges Trostpflaster war daß Freiberg jetzt die Kackers nicht alleine an der Tabellenführung lässt.

Nsch dem Spiel musste erst einmal das Buschaos am Heilbronner Bahnhof überstanden werden. Nicht nur die Ersatzbusse sondern auch ein Flixbus und einer nach Budapest verstopften alles und die Kennzeichnung der Ersatzbusse ließ zu wünschen übrig. Aber auch das war dann geschafft und wie fast zu erwarten kam der Zug aus Mannheim mit einer halbstündigen Verspätung in Bad Friedrichshall an. Zu allem Unglück musste ich das Drama in Berlin mit unserer Ersten am Liveticker miterleben und war entsprechend bedient insbesondere da ich erst mit einer erheblichen Verspätung in FFM angekommen bin.

Was solls, Haken dran und mit ein paar abendlichen Bier den Tag dann schön getrunken.  Die nächste Auswärtsfahrt mit der Zweiten kommt gewiss und da haben wir vielleicht mehr Spielglück.
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Da ich aus Zeitgründen das Auswärtsspiel unserer ersten in Berlin nicht besuchte gönnte ich mir einen Ausflug zum Spiel unserer Zweiten gegen Freiberg. Mal was Neues. Dazu ein "kleiner" Reisebericht für die Freunde der Zweiten hier im Forum.

Der SGV Freiberg (SGV steht übrigens  für Sport- und Gesangsverein)war in den letzten Regionalligajahren tabellenmäßig  zumeist relativ vorne allerdings hatte der Verein einen möglichen Aufstieg in die dritte Liga bislang gescheut. Mit Beginn dieser Saison hat sich das geändert. So zog man vom beschaulichen Freiberger Wasen-Stadion mit einem Fassungsvermögen von 4.000 Zuschauern in das etwa 30km weiter nördlich liegende Franken-Stadion nach Heilbronn welches über 17.000 Plätze bietet. Außerdem änderte man den Vereinsnamen auf Heilbronn-Freiberg ab. Man sieht die Zukunft wohl jetzt in Heilbronn sehr zum Kummer des dortigen Traditionsvereins VfR Heilbronn. Diese verloren ihre bisherige Spielstätte und müssen nun auf einem Kunstrasenplatz antreten.

Von der SGV Vereinsseite hatte man sich überlegt für das erste Heimspiel in Heilbronn gegen unsere Zweite ein größeres Drumherum zu organisieren um möglichst schnell Zuschauer in Heilbronn zu aquirieren die bislang mit Freiberg nichts zu tun hatten.

So wurden 8.000 Freikarten angekündigt sofern man sich vorab auf der SGV anmeldet. Auch sollte großes Stadionfest mit Unterhaltungsprogramm und Gewinnspielen stattfinden. So trommelte man zumindest auf der Homepage ohne jedoch Details zu nennen. Dazu später mehr.

Nachdem ich mein Gratis Stehplatzticket per Mail erhalten hatte ging es mit der Bahn morgens los. In Mannheim erfolgte der Umstieg. Allerdings ging der gut gefüllte Anschlusszug nicht nach Heilbronn sondern nur bis Bad Friedrichshall da am Heilbronner Bahnhof Bauarbeiten waren. Vorbei an Sinsheim tuckerte man dorthin und sammelte auf der Fahrt wieder erhebliche Verspätung. Angekommen in Bad Friedrichshall ging es in einem überfüllten Ersatzverkehrsbus zumHeilbronner Bahnhof und von dort zu Fuß ans Stadion.

Dort lief mir schon mit Harald das erste bekannte Frankfurter Gesicht über den Weg. Er hatte auch keinen Bock auf das Spiel bei Union.

Da es bis zur die Stadionöffnung noch etwas dauerte schaute ich mir draußen an was bei dem groß angekündigten Fanfest so alles geboten wurde - und das war doch verglichen mit den Ankündigungen sehr dürftig. Eine Bühne mit DJ bzw. mit einer Art Schautanz gestellt von einem örtlichen Privatradiosender, einen Stand wo man die Fussball-Schusskraft an einer Dartsscheibe testen konnte und noch was für die Kids sowie einige Tische und Bierbänke. Dazu ein Getränkewagen und drei kleine Imbisswägen ... das war alles. Nun gut, natürlich kann man keine Großveranstaltung dort erwarten aber es war doch ebbes dünn wenn man vorher so groß tönt.

Neben dem Frankenstadion steht ein großes Ausflugslokal namens Food Court mit großem Biergarten und entsprechendem  gastronomischen Angebot. Dies hatte als Konkurrenz bestimmt auch Einfluss auf die Ausstattung des Fanfestes. Im Biergarten gönnte ich mir zwei Weinschorlen. Die feilgebotenen Essensangebote fand ich doch etwas überteuert.

Dann öffneten sich endlich die Stadiontore. Der Verein hatte sich dazu entschlossen nun grundsätzlich jeden Besucher gratis ins Stadion zu lassen. Sehr viele Familien mit Kindern nahmen dieses Angebot wahr und so konnten tatsächlich über 6.000 Zuschauer gezählt werden. Stimmung gab es keine auch wenn der Stadionsprecher sich mehrfach darum bemühte.  

Beim Einlass in einen Nebenblock wurde ich extrem gefilzt da der Ordner sonst nichts zu tun hatte. Er durchschaute mein friedliches Wesen und Aussehen. Er erkannte trotz meines hohen Alters den satanistischen Ritualmörder und notorisch marodierenden brandschatzenden Hooligan in mir sofort. Daher dauerte das Ganze  etwas länger denn er war bemüht seine Vorgaben zu 1.000 Prozent zu erfüllen. Die mitgeführte Panzerfaust und die beiden Morgensterne hatte er allerdings übersehen

Mittlerweile waren noch einige Frankfurter mehr im Stadion in einem Hintertorstehplatz in einem kleinen Auswärtsblock. Ich gesellte mich aber neben Altadler Roland auf die Sitzplätze auf einer Stahlrohrtribüne auf der Gegengeraden. Diese füllte sich recht schnell mit den ganzen Familien.

Erfreulicherweise ging die Eintracht nach drei Minuten durch Kumashiro mit 0 zu 1 in Führung und hätte bei etwas mehr Sorgfalt rasch das 0 zu 2 nachlegen können. Dann übernahm Freiberg das Spiel und Siljevic im Tor konnte sich mehrfach auszeichnen. Allerdings verursachte er mit einem Foul an einem durchgebrochenen Freiberger Stürmer einen Foulelfmeter und kassierte die gelbe Karte. Glücklicherweise ging der Elfer nur an den linken Pfosten und flog wieder zurück aufs Feld. Bis zur Halbzeit diktierte Freiberg dann zwar das Spiel aber wirklich gefährlich war da nichts.

Nun war die Halbzeit und ich war gespannt auf das hochposaunte Halbzeitprogramm und die angekündigten Gewinnspiele. Ähm... das Gewinnspiel bestand darin daß an insgesamt drei (!) ausgegebenen Getränkebechern im Stadion Markierungen waren und die Besitzer irgendwas gewannen. Was genau blieb mir verborgen. Sonst gab es nichts zu gewinnen. Das Halbzeitprogramm bestand aus einer etwa vierminütigen "Hupfdohlen-Tanzeinlage" von sechs jugendlichen Mädels ... und das war alles.

Nun waren wir auf die zweite Halbzeit gespannt. Immer noch hielten wir die 1  zu 0  Führung. Wünsch bzw. Kumashiro hätten bei unseren Kontern noch ein weiteres Tor erzielen können ... eigentlich müssen. Freiberg rannte zwar weiter an aber es kam nichts gefährliches. Als wir uns schon mit einem mmöglichen Punktgewinn oder Auswärtssieg anfreunden wollten pfiff der Schiri einen Handelfmeter und in der Schlußminute nochmals einen Foulelfmeter. Beide Elfer verwandelten die Freiberger und nach dem 2 zu 1 kam so etwas ähnliches wie Jubel im Stadion auf. Beide Elfer waren aus meiner Sichtperspektive nicht so eindeutig und ich hätte mir gerne mal eine Wiederholung im Fernsehen angeschaut. DonGuillermo hat im Beitrag weiter oben ja auch die Fragwürdigkeit angesprochen.

Na gut, mit Pech verloren. Einziges Trostpflaster war daß Freiberg jetzt die Kackers nicht alleine an der Tabellenführung lässt.

Nsch dem Spiel musste erst einmal das Buschaos am Heilbronner Bahnhof überstanden werden. Nicht nur die Ersatzbusse sondern auch ein Flixbus und einer nach Budapest verstopften alles und die Kennzeichnung der Ersatzbusse ließ zu wünschen übrig. Aber auch das war dann geschafft und wie fast zu erwarten kam der Zug aus Mannheim mit einer halbstündigen Verspätung in Bad Friedrichshall an. Zu allem Unglück musste ich das Drama in Berlin mit unserer Ersten am Liveticker miterleben und war entsprechend bedient insbesondere da ich erst mit einer erheblichen Verspätung in FFM angekommen bin.

Was solls, Haken dran und mit ein paar abendlichen Bier den Tag dann schön getrunken.  Die nächste Auswärtsfahrt mit der Zweiten kommt gewiss und da haben wir vielleicht mehr Spielglück.
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Kleiner Nachtrag: Ich habe mich jetzt ein bischen mit der Historie des VfR Heilbronn beschäftigt. Nach einer Insolvenz backt man dort seit einigen Jahren nur noch kleine Brötchen in den unteren Ligen. Der Verlust der Heilbronner Spielstätte liegt also nicht an der SGV Freiberg sondern an der Ligazugehörigkeit des VfR welche zu geringen Zuschauereinnahmen führt die keine Finanzierung der Nutzung des Frankenstadions ermöglicht. Die Stadt Heilbronn ist daher sehr angetan vom Umzug der SGV Freiberg damit durch deren Stadionnutzung Gelder in die Stadtkasse kommen.

Ob der Zuschauerzuspruch aus dem "Eröffnungsspiel" dauerhaft sein wird bezweifle ich sehr. Zudem konkurriert der Club ja auch mit den beiden nahegelegenen Bundesligaclubs Hoppenheim und dem VfB Stuttgart um Fans.
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Da ich aus Zeitgründen das Auswärtsspiel unserer ersten in Berlin nicht besuchte gönnte ich mir einen Ausflug zum Spiel unserer Zweiten gegen Freiberg. Mal was Neues. Dazu ein "kleiner" Reisebericht für die Freunde der Zweiten hier im Forum.

Der SGV Freiberg (SGV steht übrigens  für Sport- und Gesangsverein)war in den letzten Regionalligajahren tabellenmäßig  zumeist relativ vorne allerdings hatte der Verein einen möglichen Aufstieg in die dritte Liga bislang gescheut. Mit Beginn dieser Saison hat sich das geändert. So zog man vom beschaulichen Freiberger Wasen-Stadion mit einem Fassungsvermögen von 4.000 Zuschauern in das etwa 30km weiter nördlich liegende Franken-Stadion nach Heilbronn welches über 17.000 Plätze bietet. Außerdem änderte man den Vereinsnamen auf Heilbronn-Freiberg ab. Man sieht die Zukunft wohl jetzt in Heilbronn sehr zum Kummer des dortigen Traditionsvereins VfR Heilbronn. Diese verloren ihre bisherige Spielstätte und müssen nun auf einem Kunstrasenplatz antreten.

Von der SGV Vereinsseite hatte man sich überlegt für das erste Heimspiel in Heilbronn gegen unsere Zweite ein größeres Drumherum zu organisieren um möglichst schnell Zuschauer in Heilbronn zu aquirieren die bislang mit Freiberg nichts zu tun hatten.

So wurden 8.000 Freikarten angekündigt sofern man sich vorab auf der SGV anmeldet. Auch sollte großes Stadionfest mit Unterhaltungsprogramm und Gewinnspielen stattfinden. So trommelte man zumindest auf der Homepage ohne jedoch Details zu nennen. Dazu später mehr.

Nachdem ich mein Gratis Stehplatzticket per Mail erhalten hatte ging es mit der Bahn morgens los. In Mannheim erfolgte der Umstieg. Allerdings ging der gut gefüllte Anschlusszug nicht nach Heilbronn sondern nur bis Bad Friedrichshall da am Heilbronner Bahnhof Bauarbeiten waren. Vorbei an Sinsheim tuckerte man dorthin und sammelte auf der Fahrt wieder erhebliche Verspätung. Angekommen in Bad Friedrichshall ging es in einem überfüllten Ersatzverkehrsbus zumHeilbronner Bahnhof und von dort zu Fuß ans Stadion.

Dort lief mir schon mit Harald das erste bekannte Frankfurter Gesicht über den Weg. Er hatte auch keinen Bock auf das Spiel bei Union.

Da es bis zur die Stadionöffnung noch etwas dauerte schaute ich mir draußen an was bei dem groß angekündigten Fanfest so alles geboten wurde - und das war doch verglichen mit den Ankündigungen sehr dürftig. Eine Bühne mit DJ bzw. mit einer Art Schautanz gestellt von einem örtlichen Privatradiosender, einen Stand wo man die Fussball-Schusskraft an einer Dartsscheibe testen konnte und noch was für die Kids sowie einige Tische und Bierbänke. Dazu ein Getränkewagen und drei kleine Imbisswägen ... das war alles. Nun gut, natürlich kann man keine Großveranstaltung dort erwarten aber es war doch ebbes dünn wenn man vorher so groß tönt.

Neben dem Frankenstadion steht ein großes Ausflugslokal namens Food Court mit großem Biergarten und entsprechendem  gastronomischen Angebot. Dies hatte als Konkurrenz bestimmt auch Einfluss auf die Ausstattung des Fanfestes. Im Biergarten gönnte ich mir zwei Weinschorlen. Die feilgebotenen Essensangebote fand ich doch etwas überteuert.

Dann öffneten sich endlich die Stadiontore. Der Verein hatte sich dazu entschlossen nun grundsätzlich jeden Besucher gratis ins Stadion zu lassen. Sehr viele Familien mit Kindern nahmen dieses Angebot wahr und so konnten tatsächlich über 6.000 Zuschauer gezählt werden. Stimmung gab es keine auch wenn der Stadionsprecher sich mehrfach darum bemühte.  

Beim Einlass in einen Nebenblock wurde ich extrem gefilzt da der Ordner sonst nichts zu tun hatte. Er durchschaute mein friedliches Wesen und Aussehen. Er erkannte trotz meines hohen Alters den satanistischen Ritualmörder und notorisch marodierenden brandschatzenden Hooligan in mir sofort. Daher dauerte das Ganze  etwas länger denn er war bemüht seine Vorgaben zu 1.000 Prozent zu erfüllen. Die mitgeführte Panzerfaust und die beiden Morgensterne hatte er allerdings übersehen

Mittlerweile waren noch einige Frankfurter mehr im Stadion in einem Hintertorstehplatz in einem kleinen Auswärtsblock. Ich gesellte mich aber neben Altadler Roland auf die Sitzplätze auf einer Stahlrohrtribüne auf der Gegengeraden. Diese füllte sich recht schnell mit den ganzen Familien.

Erfreulicherweise ging die Eintracht nach drei Minuten durch Kumashiro mit 0 zu 1 in Führung und hätte bei etwas mehr Sorgfalt rasch das 0 zu 2 nachlegen können. Dann übernahm Freiberg das Spiel und Siljevic im Tor konnte sich mehrfach auszeichnen. Allerdings verursachte er mit einem Foul an einem durchgebrochenen Freiberger Stürmer einen Foulelfmeter und kassierte die gelbe Karte. Glücklicherweise ging der Elfer nur an den linken Pfosten und flog wieder zurück aufs Feld. Bis zur Halbzeit diktierte Freiberg dann zwar das Spiel aber wirklich gefährlich war da nichts.

Nun war die Halbzeit und ich war gespannt auf das hochposaunte Halbzeitprogramm und die angekündigten Gewinnspiele. Ähm... das Gewinnspiel bestand darin daß an insgesamt drei (!) ausgegebenen Getränkebechern im Stadion Markierungen waren und die Besitzer irgendwas gewannen. Was genau blieb mir verborgen. Sonst gab es nichts zu gewinnen. Das Halbzeitprogramm bestand aus einer etwa vierminütigen "Hupfdohlen-Tanzeinlage" von sechs jugendlichen Mädels ... und das war alles.

Nun waren wir auf die zweite Halbzeit gespannt. Immer noch hielten wir die 1  zu 0  Führung. Wünsch bzw. Kumashiro hätten bei unseren Kontern noch ein weiteres Tor erzielen können ... eigentlich müssen. Freiberg rannte zwar weiter an aber es kam nichts gefährliches. Als wir uns schon mit einem mmöglichen Punktgewinn oder Auswärtssieg anfreunden wollten pfiff der Schiri einen Handelfmeter und in der Schlußminute nochmals einen Foulelfmeter. Beide Elfer verwandelten die Freiberger und nach dem 2 zu 1 kam so etwas ähnliches wie Jubel im Stadion auf. Beide Elfer waren aus meiner Sichtperspektive nicht so eindeutig und ich hätte mir gerne mal eine Wiederholung im Fernsehen angeschaut. DonGuillermo hat im Beitrag weiter oben ja auch die Fragwürdigkeit angesprochen.

Na gut, mit Pech verloren. Einziges Trostpflaster war daß Freiberg jetzt die Kackers nicht alleine an der Tabellenführung lässt.

Nsch dem Spiel musste erst einmal das Buschaos am Heilbronner Bahnhof überstanden werden. Nicht nur die Ersatzbusse sondern auch ein Flixbus und einer nach Budapest verstopften alles und die Kennzeichnung der Ersatzbusse ließ zu wünschen übrig. Aber auch das war dann geschafft und wie fast zu erwarten kam der Zug aus Mannheim mit einer halbstündigen Verspätung in Bad Friedrichshall an. Zu allem Unglück musste ich das Drama in Berlin mit unserer Ersten am Liveticker miterleben und war entsprechend bedient insbesondere da ich erst mit einer erheblichen Verspätung in FFM angekommen bin.

Was solls, Haken dran und mit ein paar abendlichen Bier den Tag dann schön getrunken.  Die nächste Auswärtsfahrt mit der Zweiten kommt gewiss und da haben wir vielleicht mehr Spielglück.
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Danke dir für deinen Bericht!
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Da ich aus Zeitgründen das Auswärtsspiel unserer ersten in Berlin nicht besuchte gönnte ich mir einen Ausflug zum Spiel unserer Zweiten gegen Freiberg. Mal was Neues. Dazu ein "kleiner" Reisebericht für die Freunde der Zweiten hier im Forum.

Der SGV Freiberg (SGV steht übrigens  für Sport- und Gesangsverein)war in den letzten Regionalligajahren tabellenmäßig  zumeist relativ vorne allerdings hatte der Verein einen möglichen Aufstieg in die dritte Liga bislang gescheut. Mit Beginn dieser Saison hat sich das geändert. So zog man vom beschaulichen Freiberger Wasen-Stadion mit einem Fassungsvermögen von 4.000 Zuschauern in das etwa 30km weiter nördlich liegende Franken-Stadion nach Heilbronn welches über 17.000 Plätze bietet. Außerdem änderte man den Vereinsnamen auf Heilbronn-Freiberg ab. Man sieht die Zukunft wohl jetzt in Heilbronn sehr zum Kummer des dortigen Traditionsvereins VfR Heilbronn. Diese verloren ihre bisherige Spielstätte und müssen nun auf einem Kunstrasenplatz antreten.

Von der SGV Vereinsseite hatte man sich überlegt für das erste Heimspiel in Heilbronn gegen unsere Zweite ein größeres Drumherum zu organisieren um möglichst schnell Zuschauer in Heilbronn zu aquirieren die bislang mit Freiberg nichts zu tun hatten.

So wurden 8.000 Freikarten angekündigt sofern man sich vorab auf der SGV anmeldet. Auch sollte großes Stadionfest mit Unterhaltungsprogramm und Gewinnspielen stattfinden. So trommelte man zumindest auf der Homepage ohne jedoch Details zu nennen. Dazu später mehr.

Nachdem ich mein Gratis Stehplatzticket per Mail erhalten hatte ging es mit der Bahn morgens los. In Mannheim erfolgte der Umstieg. Allerdings ging der gut gefüllte Anschlusszug nicht nach Heilbronn sondern nur bis Bad Friedrichshall da am Heilbronner Bahnhof Bauarbeiten waren. Vorbei an Sinsheim tuckerte man dorthin und sammelte auf der Fahrt wieder erhebliche Verspätung. Angekommen in Bad Friedrichshall ging es in einem überfüllten Ersatzverkehrsbus zumHeilbronner Bahnhof und von dort zu Fuß ans Stadion.

Dort lief mir schon mit Harald das erste bekannte Frankfurter Gesicht über den Weg. Er hatte auch keinen Bock auf das Spiel bei Union.

Da es bis zur die Stadionöffnung noch etwas dauerte schaute ich mir draußen an was bei dem groß angekündigten Fanfest so alles geboten wurde - und das war doch verglichen mit den Ankündigungen sehr dürftig. Eine Bühne mit DJ bzw. mit einer Art Schautanz gestellt von einem örtlichen Privatradiosender, einen Stand wo man die Fussball-Schusskraft an einer Dartsscheibe testen konnte und noch was für die Kids sowie einige Tische und Bierbänke. Dazu ein Getränkewagen und drei kleine Imbisswägen ... das war alles. Nun gut, natürlich kann man keine Großveranstaltung dort erwarten aber es war doch ebbes dünn wenn man vorher so groß tönt.

Neben dem Frankenstadion steht ein großes Ausflugslokal namens Food Court mit großem Biergarten und entsprechendem  gastronomischen Angebot. Dies hatte als Konkurrenz bestimmt auch Einfluss auf die Ausstattung des Fanfestes. Im Biergarten gönnte ich mir zwei Weinschorlen. Die feilgebotenen Essensangebote fand ich doch etwas überteuert.

Dann öffneten sich endlich die Stadiontore. Der Verein hatte sich dazu entschlossen nun grundsätzlich jeden Besucher gratis ins Stadion zu lassen. Sehr viele Familien mit Kindern nahmen dieses Angebot wahr und so konnten tatsächlich über 6.000 Zuschauer gezählt werden. Stimmung gab es keine auch wenn der Stadionsprecher sich mehrfach darum bemühte.  

Beim Einlass in einen Nebenblock wurde ich extrem gefilzt da der Ordner sonst nichts zu tun hatte. Er durchschaute mein friedliches Wesen und Aussehen. Er erkannte trotz meines hohen Alters den satanistischen Ritualmörder und notorisch marodierenden brandschatzenden Hooligan in mir sofort. Daher dauerte das Ganze  etwas länger denn er war bemüht seine Vorgaben zu 1.000 Prozent zu erfüllen. Die mitgeführte Panzerfaust und die beiden Morgensterne hatte er allerdings übersehen

Mittlerweile waren noch einige Frankfurter mehr im Stadion in einem Hintertorstehplatz in einem kleinen Auswärtsblock. Ich gesellte mich aber neben Altadler Roland auf die Sitzplätze auf einer Stahlrohrtribüne auf der Gegengeraden. Diese füllte sich recht schnell mit den ganzen Familien.

Erfreulicherweise ging die Eintracht nach drei Minuten durch Kumashiro mit 0 zu 1 in Führung und hätte bei etwas mehr Sorgfalt rasch das 0 zu 2 nachlegen können. Dann übernahm Freiberg das Spiel und Siljevic im Tor konnte sich mehrfach auszeichnen. Allerdings verursachte er mit einem Foul an einem durchgebrochenen Freiberger Stürmer einen Foulelfmeter und kassierte die gelbe Karte. Glücklicherweise ging der Elfer nur an den linken Pfosten und flog wieder zurück aufs Feld. Bis zur Halbzeit diktierte Freiberg dann zwar das Spiel aber wirklich gefährlich war da nichts.

Nun war die Halbzeit und ich war gespannt auf das hochposaunte Halbzeitprogramm und die angekündigten Gewinnspiele. Ähm... das Gewinnspiel bestand darin daß an insgesamt drei (!) ausgegebenen Getränkebechern im Stadion Markierungen waren und die Besitzer irgendwas gewannen. Was genau blieb mir verborgen. Sonst gab es nichts zu gewinnen. Das Halbzeitprogramm bestand aus einer etwa vierminütigen "Hupfdohlen-Tanzeinlage" von sechs jugendlichen Mädels ... und das war alles.

Nun waren wir auf die zweite Halbzeit gespannt. Immer noch hielten wir die 1  zu 0  Führung. Wünsch bzw. Kumashiro hätten bei unseren Kontern noch ein weiteres Tor erzielen können ... eigentlich müssen. Freiberg rannte zwar weiter an aber es kam nichts gefährliches. Als wir uns schon mit einem mmöglichen Punktgewinn oder Auswärtssieg anfreunden wollten pfiff der Schiri einen Handelfmeter und in der Schlußminute nochmals einen Foulelfmeter. Beide Elfer verwandelten die Freiberger und nach dem 2 zu 1 kam so etwas ähnliches wie Jubel im Stadion auf. Beide Elfer waren aus meiner Sichtperspektive nicht so eindeutig und ich hätte mir gerne mal eine Wiederholung im Fernsehen angeschaut. DonGuillermo hat im Beitrag weiter oben ja auch die Fragwürdigkeit angesprochen.

Na gut, mit Pech verloren. Einziges Trostpflaster war daß Freiberg jetzt die Kackers nicht alleine an der Tabellenführung lässt.

Nsch dem Spiel musste erst einmal das Buschaos am Heilbronner Bahnhof überstanden werden. Nicht nur die Ersatzbusse sondern auch ein Flixbus und einer nach Budapest verstopften alles und die Kennzeichnung der Ersatzbusse ließ zu wünschen übrig. Aber auch das war dann geschafft und wie fast zu erwarten kam der Zug aus Mannheim mit einer halbstündigen Verspätung in Bad Friedrichshall an. Zu allem Unglück musste ich das Drama in Berlin mit unserer Ersten am Liveticker miterleben und war entsprechend bedient insbesondere da ich erst mit einer erheblichen Verspätung in FFM angekommen bin.

Was solls, Haken dran und mit ein paar abendlichen Bier den Tag dann schön getrunken.  Die nächste Auswärtsfahrt mit der Zweiten kommt gewiss und da haben wir vielleicht mehr Spielglück.
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Auch von mir noch vielen Dank für den Bericht, Leichtmatrose!
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Das Unentschieden am Freitag gegen Walldorf war schon etwas ärgerlich, auch wenn der Gegner in den ersten Minuten besser war und zum Ende hin auch die Möglichkeit hatte, das Spiel zu entscheiden. Da hat Siljevic zumindest den Punkt mit zwei Monsterparaden gesichert. Vorher hätte man das Spiel aber bereits in die eigene Richtung lenken können. Nachdem Wünsch bei Freiberg am leeren Tor vorbeischoss, setzte er dieses Mal einen freien Abschluss aus fünf Metern über das Tor. Zudem hat der Schiedsrichter einen klaren Elfmeter für unsere Jungs übersehen.

Insgesamt war das aber wieder ein guter Auftritt. Man kann denke ich schon sagen, dass die Jungs in der Regionalliga angekommen sind, auch wenn es bisher sicher ein paar Punkte zu wenig sind. Bei einer jungen Mannschaft sollte man aber auch im Laufe der Saison eine Entwicklung erwarten können. Aktuell scheint mir Ochojski nach seinen Problemen am Rücken noch nicht wieder bei 100 Prozent, sodass ich ihn gegen Walldorf ungewohnt fehlerbehaftet gesehen habe. Da mit Kirchhoff die andere erfahrene Stütze weiterhin verletzt fehlt, wirkt sich das schon auf die Mannschaft aus.

Ich finde auch die Lösung mit Owusu Etse in der Innenverteidigung nur bedingt gut. In der Situation vor dem Gegentor muss er konsequenter klären. Da Kirchoff und Eisele Yupanqui weiterhin verletzt sind, Boakye Osei auf links aushelfen muss und Maluze zu den Profis hochgezogen wurde, ist die Position aber auch recht dünn besetzt. Eigentlich schade, denn Boakye Osei macht auf links eine richtig gute Figur. Nachdem seine Entwicklung in den vergangenen Jahren ziemlich stagniert hat, beweist er aktuell, dass er zumindest auf diesem Niveau ein dominanter Verteidiger sein kann.

Einen großen Sprung haben für mich auch Bekir Is und Dills gemacht. Es war ja so ein bisschen die Hoffnung, dass sie das Herzstück der Mannschaft bilden und das ist bisher auch voll aufgegangen. Beide sind mittlerweile absolut gesetzt und haben körperlich so zugelegt, dass sie sich in dem Bereich jetzt auch auf einem Niveau befinden, um bei den Herren zu bestehen. Sollte es im Laufe der Saison bei den Profis zu personellen Engpässen im Mittelfeld kommen, erhalten die beiden hoffentlich ihre Chance.

Ebu ist vor allem gegen den Ball deutlich aggressiver und gewinnt neben seinen spielerischen Fähigkeiten auch mehr Zweikämpfe. Bei Dills habe ich noch vor wenigen Wochen geschrieben, dass er seine vorhandene Torgefährlichkeit mehr ausspielen müsste. Gesagt, getan. Mit zwei Treffern in den ersten fünf Spielen hat er jetzt schon mehr auf dem Konto als in der kompletten vergangenen Saison in der Hessenliga. Überhaupt spielt er mit einem enormen Zug in Richtung Tor und sucht häufig den Abschluss.

Ansonsten stellt Wünsch trotz eines oft ausbleibenden Endprodukts Woche für Woche unter Beweis, dass in dieser Liga nur ganz wenige Gegenspieler sein Tempo mitgehen können. Didoss bestätigt für mich ebenfalls die bisherigen positiven Eindrücke, auch wenn er dieses Mal Aktien am Gegentor hatte. Selbiges gilt für Chemwor, den ich nach seinen Einwechslungen immer als belebendes Element empfinde.

Cisse ist hingegen für mich so ein bisschen ein Opfer der Umstände. Mit seiner Körperlichkeit und seiner Schnelligkeit hat er brutale Anlagen, kommt aber hinter dem gesetzten Kumashiro in der Regel nur von der Bank. Meistens muss er dann im Spielverlauf als Konterstürmer eher unplatzierten langen Bällen nachjagen und sich ziemlich allein auf weiter Flur an der gegnerischen Abwehrreihe aufreiben.

Hoffentlich gelingt es der Mannschaft, jetzt während der englischen Woche in Fulda und gegen Homburg weitere wichtige Punkte einzufahren. Es wäre schade, wenn man bei den bisherigen Leistungen schon punktemäßig ins Hintertreffen geraten würde. Wobei man sagen muss, dass die Liga in dieser Saison sehr ausgeglichen scheint. Ein Blick auf die Tabelle zeigt auch, dass man noch nicht unruhig werden muss: Mit Freiberg, den Stuttgarter Kickers und Aalen waren in den ersten fünf Spielen drei Teams aus dem oberen Drittel als Gegner dabei.
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Heute, Mittwoch 08.09.2026, 19 Uhr, gastiert unsere zweite Mannschaft in Fulda.
Es werden rund 1.600 Besucher im Stadion Johannisau in Fulda erwartet, darunter zahlreiche Eintracht-Fans.
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Heute, Mittwoch 08.09.2026, 19 Uhr, gastiert unsere zweite Mannschaft in Fulda.
Es werden rund 1.600 Besucher im Stadion Johannisau in Fulda erwartet, darunter zahlreiche Eintracht-Fans.
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Hessenpower schrieb:

Heute, Mittwoch 08.09.2026, 19 Uhr, gastiert unsere zweite Mannschaft in Fulda.
Es werden rund 1.600 Besucher im Stadion Johannisau in Fulda erwartet, darunter zahlreiche Eintracht-Fans.


Muss natürlich Mittwoch, 09.09.2026, 19 Uhr, heißen.
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Hessenpower schrieb:

Heute, Mittwoch 08.09.2026, 19 Uhr, gastiert unsere zweite Mannschaft in Fulda.
Es werden rund 1.600 Besucher im Stadion Johannisau in Fulda erwartet, darunter zahlreiche Eintracht-Fans.


Muss natürlich Mittwoch, 09.09.2026, 19 Uhr, heißen.
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