Mich würde auch mal interessieren, was mit "Eintracht Frankfurt Fussball" der letzten 20 Jahre denn genau gemeint ist?
Wer hat denn vom Eintracht Frankfurt Fussball der letzten 20 Jahre geredet? Hellmann redet generell vom Eintracht-Frankfurt-Fußball. Und wenn man den Vodcast gesehen hat, dann weiß man, dass die Erklärung mit geliefert wird. Stichwort "Intensität". Und Beispiele liefern Strasheim und Hellmann auch. Zum Beispiel eine Szene, als David Abraham an der Seitenlinie Sandro Wagner über die Klinge springen lässt.
Und wenn man sich diesem Vibe nicht aus Prinzip verweigert, dann fallen doch tausend Situationen ein, die für diesen Eintracht Frankfurt Fußball stehen. Sei es ein Stefan Aigner, der nach 18 Sekunden gegen die Bayern eine Gelbe Karte kassiert. Sei es ein Hasebe, der gegen Chelsea die Hammer-Grätsche raus holt. Sei es ein Abraham, der sich gegen Dortmund in der Relegations-Saison in der letzten Minute in den Schuss wirft, der sonst todessicher zum Ausgleich geführt hätte. Sei es ein Ante Rebic, der sich nix scheißt und als Ein-Mann-Büffelherde die Bayern-Abwehr überrennt. Sei es ein Kevin-Prince-Boateng, der mit einem einzigen Move zwei Gegenspieler zusammenknallen lässt, dass er wie Obelix und die Gegenspieler wie die Legionäre aus Kleinbonum aussehen. Sei es ein Seppl Rode, der wie Hulk Sporting Lissabon in der 2. Halbzeit alleine zerstört. Sei es ein Kevin Trapp, der mit einer Jahrhundert-Parade die Führung der Rangers in der letzten Minute der Verlängerung verhindert. Sei es ein Abraham, der dem Freiburg-Trainer nicht ausweicht und somit die Trainer-Schwalbe des Jahrtausends provoziert. Sei es ein Kostic, bei dem sich das ganze Stadion von den Sitzen erhebt, sobald er den Ball nur an der Außenlinie auf den linken Schlappen kriegt, weil jeder genau weiß, was gleich passiert. Sei es ein Christopher Lenz, der mit Eiern so dick wie Wassermelonen an den Elfmeterpunkt kommt, verwandelt und dann den Zeigefinger auf den Mund legt vor der Rangers Kurve.
Die Liste ließe sich unendlich fortsetzen. Genau das ist Eintracht Frankfurt Fußball. Wer das nicht versteht, hat es nie gefühlt.
ich spare mir hier einen fullquote deines postings: danke, hast du sehr schön zusmmengefasst.
genau diese art von intensität ist elementarer teil der eintracht-fußball-dna und sollte einer der grundpfeiler sein, auf dem unser "neuer" oder von mir aus "verbesserter" fußball aufbauen sollte.
es war hier nie ziel, sich in eine mentalitätsbefreite schönspielertruppe ohne behauptungswillen zu entwickeln, die bei auch nur einem hauch von gegnerdruck viel zu schnell in sich zusammenfällt wie ein kartenhaus, um gegentore förmlich bettelt und dann regelmäßig adäquat abgeschossen wird.
und ich für meinen teil verstehe jeden, der sich hieran stört und sich daraufhin auch nicht mit "tabellenplatz soundso" oder "soundsovielst beste offensive der liga" abspeisen lassen möchte. die probleme gehen tiefer als derartige momentaufnahmen...
ich spare mir hier einen fullquote deines postings: danke, hast du sehr schön zusmmengefasst.
genau diese art von intensität ist elementarer teil der eintracht-fußball-dna und sollte einer der grundpfeiler sein, auf dem unser "neuer" oder von mir aus "verbesserter" fußball aufbauen sollte.
es war hier nie ziel, sich in eine mentalitätsbefreite schönspielertruppe ohne behauptungswillen zu entwickeln, die bei auch nur einem hauch von gegnerdruck viel zu schnell in sich zusammenfällt wie ein kartenhaus, um gegentore förmlich bettelt und dann regelmäßig adäquat abgeschossen wird.
und ich für meinen teil verstehe jeden, der sich hieran stört und sich daraufhin auch nicht mit "tabellenplatz soundso" oder "soundsovielst beste offensive der liga" abspeisen lassen möchte. die probleme gehen tiefer als derartige momentaufnahmen...
Ich geh bei allem mit, außer der "Eintracht-DNA", in der das Fighten drin liegen soll. Das würde von den Verantwortlichen (Hellmann?) irgendwann erfunden, passt herrlich zu bestimmten Zeiten (Büffelherde, etc.), aber ist sicherlich kein Merkmal, das immer oder von Anfang an da war. Gut, 1899 habe ich nicht mitgekriegt, aber die letzten 40 Jahre schon und da war das kein Dauermerkmal. Gerne dürfen wir uns da wieder hin entwickeln, aber es war einfach auch nicht immer da.
Mich würde auch mal interessieren, was mit "Eintracht Frankfurt Fussball" der letzten 20 Jahre denn genau gemeint ist?
Wer hat denn vom Eintracht Frankfurt Fussball der letzten 20 Jahre geredet? Hellmann redet generell vom Eintracht-Frankfurt-Fußball. Und wenn man den Vodcast gesehen hat, dann weiß man, dass die Erklärung mit geliefert wird. Stichwort "Intensität". Und Beispiele liefern Strasheim und Hellmann auch. Zum Beispiel eine Szene, als David Abraham an der Seitenlinie Sandro Wagner über die Klinge springen lässt.
Und wenn man sich diesem Vibe nicht aus Prinzip verweigert, dann fallen doch tausend Situationen ein, die für diesen Eintracht Frankfurt Fußball stehen. Sei es ein Stefan Aigner, der nach 18 Sekunden gegen die Bayern eine Gelbe Karte kassiert. Sei es ein Hasebe, der gegen Chelsea die Hammer-Grätsche raus holt. Sei es ein Abraham, der sich gegen Dortmund in der Relegations-Saison in der letzten Minute in den Schuss wirft, der sonst todessicher zum Ausgleich geführt hätte. Sei es ein Ante Rebic, der sich nix scheißt und als Ein-Mann-Büffelherde die Bayern-Abwehr überrennt. Sei es ein Kevin-Prince-Boateng, der mit einem einzigen Move zwei Gegenspieler zusammenknallen lässt, dass er wie Obelix und die Gegenspieler wie die Legionäre aus Kleinbonum aussehen. Sei es ein Seppl Rode, der wie Hulk Sporting Lissabon in der 2. Halbzeit alleine zerstört. Sei es ein Kevin Trapp, der mit einer Jahrhundert-Parade die Führung der Rangers in der letzten Minute der Verlängerung verhindert. Sei es ein Abraham, der dem Freiburg-Trainer nicht ausweicht und somit die Trainer-Schwalbe des Jahrtausends provoziert. Sei es ein Kostic, bei dem sich das ganze Stadion von den Sitzen erhebt, sobald er den Ball nur an der Außenlinie auf den linken Schlappen kriegt, weil jeder genau weiß, was gleich passiert. Sei es ein Christopher Lenz, der mit Eiern so dick wie Wassermelonen an den Elfmeterpunkt kommt, verwandelt und dann den Zeigefinger auf den Mund legt vor der Rangers Kurve.
Die Liste ließe sich unendlich fortsetzen. Genau das ist Eintracht Frankfurt Fußball. Wer das nicht versteht, hat es nie gefühlt.
Wer hat denn vom Eintracht Frankfurt Fussball der letzten 20 Jahre geredet?
Ich bin einfach mal rückblickend die Trainerstile der letzten 20 Jahre im Schnelllauf durchgegangen. underdog hatte das einfach nur übernommen, die Zahl hatte aber nix mit dem Interview zu tun.
Ansonsten zählst du halt gewisse High-Light-Moments auf, die aber vielleicht nicht repräsentativ für die gesamte Zeit sind. Ja.. es fehlen irgendwie die coolen Momente. Aber gewisse Konstellationen werden halt nicht mehr wiederkehren... und der Underdog (der Verein, nicht der User ), der selbst die eigenen Fans überrascht und entflammt, sind wir seit spätestens 2022 nicht mehr. Die Eintracht wollte sukzessive weg vom physischen Umschaltspiel und hin zu mehr Ballkontrolle und filigranem Spiel. Den Umbau konnte man schon ab dem Wegfall der Büffelherde und dem Zugang von Kamada und da Silva sehen. Sachen, die ein Hinti, ein Abraham, ein Ante, Kevin-Prince etc. gemacht haben wird man so nicht mehr sehen. Das ist ja nicht nur vom Trainer gewollt. Dino hat ne Zielvorgabe, und der bekommt halt die entsprechenden Werkzeuge an die Hand. Du kannst ja auch nem Koch nicht sagen "Mach mal ein richtig gutes Beef Wellington an Rotweinschalotten und Trüffelkroketten", gibst ihm die Zutatenliste in die Hand... und beschwerst dich dann später darüber, dass das alles kein Pep hat. Frühere Köche hatten richtig gute deftige Hausmannskost gemacht, die viel würziger waren: Chili con Carne, Pfefferschnitzel... so was halt.
Aber, um das nochmal festzuhalten: Ich bin ja auch nicht frei von Kritik gegenüber Dino und vor allem nicht gegenüber Teilen der Mannschaft. a) Mir zeigen mittlerweile zu viele auch erfahrene Spieler keine Leistung (Michy, Wahi) oder nur sehr schwankende Leistungen (Koch, Larsson, Theate). Woran liegt es? Bei den jungen Spielern ist das vielleicht noch eher verzeihbar (Collins, Bahoya), es hilft uns aber halt auch nicht weiter. Der Torwartwechsel hat in meinen Augen nix großartig gebracht, außer dass er für kurze Zeit Unruhe hereinbrachte und bei mir die Frage aufwirft, wie und wann genau man denn Santos wieder aufbauen bzw. einsetzen möchte. b) Doppelbelastungen hatten wir früher auch. Der Fußball war zudem besonders unter Kovac und Hütter noch sehr zweikampfbetont und erforderte viel Laufleistung... sprich: er war sehr anstrengend, von daher brachen wir auch gerne zum Saisonende ein. Nichtsdestotrotz haben wir eine hohe Verletzungsrate diese Saison. Und da lösen einzelne Verletzungen viel aus (Kristensen, Burkardt). Versagt hier die Belastungssteuerung? c) Wenn wir weiterhin dieses Klein-Klein-Aufbauspiel aus der Abwehr heraus machen, mit Querpässen ohne Ende, entwickle ich noch ein Magengeschwür.
"... Aber, um das nochmal festzuhalten: Ich bin ja auch nicht frei von Kritik gegenüber Dino und vor allem nicht gegenüber Teilen der Mannschaft. a) Mir zeigen mittlerweile zu viele auch erfahrene Spieler keine Leistung (Michy, Wahi) oder nur sehr schwankende Leistungen (Koch, Larsson, Theate). Woran liegt es? Bei den jungen Spielern ist das vielleicht noch eher verzeihbar (Collins, Bahoya), es hilft uns aber halt auch nicht weiter. Der Torwartwechsel hat in meinen Augen nix großartig gebracht, außer dass er für kurze Zeit Unruhe hereinbrachte und bei mir die Frage aufwirft, wie und wann genau man denn Santos wieder aufbauen bzw. einsetzen möchte. b) Doppelbelastungen hatten wir früher auch. Der Fußball war zudem besonders unter Kovac und Hütter noch sehr zweikampfbetont und erforderte viel Laufleistung... sprich: er war sehr anstrengend, von daher brachen wir auch gerne zum Saisonende ein. Nichtsdestotrotz haben wir eine hohe Verletzungsrate diese Saison. Und da lösen einzelne Verletzungen viel aus (Kristensen, Burkardt). Versagt hier die Belastungssteuerung? c) Wenn wir weiterhin dieses Klein-Klein-Aufbauspiel aus der Abwehr heraus machen, mit Querpässen ohne Ende, entwickle ich noch ein Magengeschwür."
Finde, Du triffst den Nerv und zeigst die Probleme auf und stellst die richtigen Fragen. Kann unterschiedliche Ursachen für diese Probleme geben, aber auffällig sind sie allemal. Vor allem auch, weil sich scheinbar nichts ändert und sie eher noch zunehmen.
ich spare mir hier einen fullquote deines postings: danke, hast du sehr schön zusmmengefasst.
genau diese art von intensität ist elementarer teil der eintracht-fußball-dna und sollte einer der grundpfeiler sein, auf dem unser "neuer" oder von mir aus "verbesserter" fußball aufbauen sollte.
es war hier nie ziel, sich in eine mentalitätsbefreite schönspielertruppe ohne behauptungswillen zu entwickeln, die bei auch nur einem hauch von gegnerdruck viel zu schnell in sich zusammenfällt wie ein kartenhaus, um gegentore förmlich bettelt und dann regelmäßig adäquat abgeschossen wird.
und ich für meinen teil verstehe jeden, der sich hieran stört und sich daraufhin auch nicht mit "tabellenplatz soundso" oder "soundsovielst beste offensive der liga" abspeisen lassen möchte. die probleme gehen tiefer als derartige momentaufnahmen...
ich spare mir hier einen fullquote deines postings: danke, hast du sehr schön zusmmengefasst.
genau diese art von intensität ist elementarer teil der eintracht-fußball-dna und sollte einer der grundpfeiler sein, auf dem unser "neuer" oder von mir aus "verbesserter" fußball aufbauen sollte.
es war hier nie ziel, sich in eine mentalitätsbefreite schönspielertruppe ohne behauptungswillen zu entwickeln, die bei auch nur einem hauch von gegnerdruck viel zu schnell in sich zusammenfällt wie ein kartenhaus, um gegentore förmlich bettelt und dann regelmäßig adäquat abgeschossen wird.
und ich für meinen teil verstehe jeden, der sich hieran stört und sich daraufhin auch nicht mit "tabellenplatz soundso" oder "soundsovielst beste offensive der liga" abspeisen lassen möchte. die probleme gehen tiefer als derartige momentaufnahmen...
Ich geh bei allem mit, außer der "Eintracht-DNA", in der das Fighten drin liegen soll. Das würde von den Verantwortlichen (Hellmann?) irgendwann erfunden, passt herrlich zu bestimmten Zeiten (Büffelherde, etc.), aber ist sicherlich kein Merkmal, das immer oder von Anfang an da war. Gut, 1899 habe ich nicht mitgekriegt, aber die letzten 40 Jahre schon und da war das kein Dauermerkmal. Gerne dürfen wir uns da wieder hin entwickeln, aber es war einfach auch nicht immer da.
Wer hat denn vom Eintracht Frankfurt Fussball der letzten 20 Jahre geredet?
Ich bin einfach mal rückblickend die Trainerstile der letzten 20 Jahre im Schnelllauf durchgegangen. underdog hatte das einfach nur übernommen, die Zahl hatte aber nix mit dem Interview zu tun.
Ansonsten zählst du halt gewisse High-Light-Moments auf, die aber vielleicht nicht repräsentativ für die gesamte Zeit sind. Ja.. es fehlen irgendwie die coolen Momente. Aber gewisse Konstellationen werden halt nicht mehr wiederkehren... und der Underdog (der Verein, nicht der User ), der selbst die eigenen Fans überrascht und entflammt, sind wir seit spätestens 2022 nicht mehr. Die Eintracht wollte sukzessive weg vom physischen Umschaltspiel und hin zu mehr Ballkontrolle und filigranem Spiel. Den Umbau konnte man schon ab dem Wegfall der Büffelherde und dem Zugang von Kamada und da Silva sehen. Sachen, die ein Hinti, ein Abraham, ein Ante, Kevin-Prince etc. gemacht haben wird man so nicht mehr sehen. Das ist ja nicht nur vom Trainer gewollt. Dino hat ne Zielvorgabe, und der bekommt halt die entsprechenden Werkzeuge an die Hand. Du kannst ja auch nem Koch nicht sagen "Mach mal ein richtig gutes Beef Wellington an Rotweinschalotten und Trüffelkroketten", gibst ihm die Zutatenliste in die Hand... und beschwerst dich dann später darüber, dass das alles kein Pep hat. Frühere Köche hatten richtig gute deftige Hausmannskost gemacht, die viel würziger waren: Chili con Carne, Pfefferschnitzel... so was halt.
Aber, um das nochmal festzuhalten: Ich bin ja auch nicht frei von Kritik gegenüber Dino und vor allem nicht gegenüber Teilen der Mannschaft. a) Mir zeigen mittlerweile zu viele auch erfahrene Spieler keine Leistung (Michy, Wahi) oder nur sehr schwankende Leistungen (Koch, Larsson, Theate). Woran liegt es? Bei den jungen Spielern ist das vielleicht noch eher verzeihbar (Collins, Bahoya), es hilft uns aber halt auch nicht weiter. Der Torwartwechsel hat in meinen Augen nix großartig gebracht, außer dass er für kurze Zeit Unruhe hereinbrachte und bei mir die Frage aufwirft, wie und wann genau man denn Santos wieder aufbauen bzw. einsetzen möchte. b) Doppelbelastungen hatten wir früher auch. Der Fußball war zudem besonders unter Kovac und Hütter noch sehr zweikampfbetont und erforderte viel Laufleistung... sprich: er war sehr anstrengend, von daher brachen wir auch gerne zum Saisonende ein. Nichtsdestotrotz haben wir eine hohe Verletzungsrate diese Saison. Und da lösen einzelne Verletzungen viel aus (Kristensen, Burkardt). Versagt hier die Belastungssteuerung? c) Wenn wir weiterhin dieses Klein-Klein-Aufbauspiel aus der Abwehr heraus machen, mit Querpässen ohne Ende, entwickle ich noch ein Magengeschwür.
"... Aber, um das nochmal festzuhalten: Ich bin ja auch nicht frei von Kritik gegenüber Dino und vor allem nicht gegenüber Teilen der Mannschaft. a) Mir zeigen mittlerweile zu viele auch erfahrene Spieler keine Leistung (Michy, Wahi) oder nur sehr schwankende Leistungen (Koch, Larsson, Theate). Woran liegt es? Bei den jungen Spielern ist das vielleicht noch eher verzeihbar (Collins, Bahoya), es hilft uns aber halt auch nicht weiter. Der Torwartwechsel hat in meinen Augen nix großartig gebracht, außer dass er für kurze Zeit Unruhe hereinbrachte und bei mir die Frage aufwirft, wie und wann genau man denn Santos wieder aufbauen bzw. einsetzen möchte. b) Doppelbelastungen hatten wir früher auch. Der Fußball war zudem besonders unter Kovac und Hütter noch sehr zweikampfbetont und erforderte viel Laufleistung... sprich: er war sehr anstrengend, von daher brachen wir auch gerne zum Saisonende ein. Nichtsdestotrotz haben wir eine hohe Verletzungsrate diese Saison. Und da lösen einzelne Verletzungen viel aus (Kristensen, Burkardt). Versagt hier die Belastungssteuerung? c) Wenn wir weiterhin dieses Klein-Klein-Aufbauspiel aus der Abwehr heraus machen, mit Querpässen ohne Ende, entwickle ich noch ein Magengeschwür."
Finde, Du triffst den Nerv und zeigst die Probleme auf und stellst die richtigen Fragen. Kann unterschiedliche Ursachen für diese Probleme geben, aber auffällig sind sie allemal. Vor allem auch, weil sich scheinbar nichts ändert und sie eher noch zunehmen.
Henk hat recht, in den 70ern waren wir nämlich genau als Schönspielertruppe bekannt und als launische Diva. Der Fußball, den Ihr als unser Markenzeichen beschreibt, hat vor gerade mal zehn Jahren Kovac eingeführt und populär gemacht
Henk hat recht, in den 70ern waren wir nämlich genau als Schönspielertruppe bekannt und als launische Diva. Der Fußball, den Ihr als unser Markenzeichen beschreibt, hat vor gerade mal zehn Jahren Kovac eingeführt und populär gemacht
Ehrmantraut war m. E. ein Coach, der das mit seinem Team ebenfalls gelebt hat. Das ist nun auch schon fast 30 Jahre her. Jedenfalls begann ich damals den zuvor von mir als "schnöselig" definierten Eintrachfußball wieder als "richtigen" Fußball anzusehen. Klar, das ging nicht konstant so weiter ...
Was ich nur sagen wollte: es gab schon immer Phasen mit (gefühlt) "richtigem" Eintracht-Fußball und Phasen mit (gefühlt) "schnöseligem" Eintracht-Fußball. Aktuell sind wir irgendwo im Graubereich dazwischen, finde ich ...
es ging seit kovac um kontinuierliche weiterentwicklung in sachen konrollieter(er) fußball und mehr ballbesitz unter beibehaltung der oben dargestellten intensität und mentalität.
es ging seit kovac um kontinuierliche weiterentwicklung in sachen konrollieter(er) fußball und mehr ballbesitz unter beibehaltung der oben dargestellten intensität und mentalität.
Ja, gerne. Aber "DNA" bedeutet ja wohl, dass es ursprünglich da war. Und das ist nicht der Fall. (Sollte aber auch nur eine Randnotiz sein, denn natürlich ist die fehlende Intensität, das, was jetzt nahezu alle stören dürfte und auch in anderen Jahrzehnten gestört hat, wenn sie fehlte.)
es ging seit kovac um kontinuierliche weiterentwicklung in sachen konrollieter(er) fußball und mehr ballbesitz unter beibehaltung der oben dargestellten intensität und mentalität.
es ging seit kovac um kontinuierliche weiterentwicklung in sachen konrollieter(er) fußball und mehr ballbesitz unter beibehaltung der oben dargestellten intensität und mentalität.
Ja, gerne. Aber "DNA" bedeutet ja wohl, dass es ursprünglich da war. Und das ist nicht der Fall. (Sollte aber auch nur eine Randnotiz sein, denn natürlich ist die fehlende Intensität, das, was jetzt nahezu alle stören dürfte und auch in anderen Jahrzehnten gestört hat, wenn sie fehlte.)
Aber "DNA" bedeutet ja wohl, dass es ursprünglich da war.
nein, weil fußball eben oftmals in gewissen phasen läuft und es augenblicklich bspw. wirklich ziemlich latte ist, wie geil der fußball 2000 war. is ne geile anekdote, mehr nicht. weil es ne andere zeit und ne andere phase war.
wenn es dir irgendwas bringt, mach für dich "dna der jüngeren eintracht geschichte draus". is aber faktisch latte.
denn am ende des tages wollte man auf etwas aufbauen, wofür kovac den grundstein gelegt hatte und damit eine sehr erfolgreiche phase eingeläutet hatte, die zum gewinn des dfb-pokals, einem furiosen el-halbfinale sowie zu einem el-sieg (und 2 dfb-pkalfinalteilnahmen) geführt hat. unter drei verschiedenen trainern, mit verschiedenen spielstilen im engeren sinne, aber eben einer von derselben intensität geprägten spielanlage.
es ging seit kovac um kontinuierliche weiterentwicklung in sachen konrollieter(er) fußball und mehr ballbesitz unter beibehaltung der oben dargestellten intensität und mentalität.
Diese Weiterentwicklung hat man zum Beispiel von dinos erster zur zweiten Saison gesehen
ich habe jetzt extra noch mal nachgeschaut, ob sich dein post wirklich auf meines bezog. tut es. wobei ich folgendes geschrieben hatte:
es ging seit kovac um kontinuierliche weiterentwicklung in sachen konrollieter(er) fußball und mehr ballbesitz unter beibehaltung der oben dargestellten intensität und mentalität.
ich spreche toppmöller keinesfalls ab, dass das in seiner zweiten saison anders aussah als in seiner ersten. aber mit "beibehaltung von intensität und mentalität" hatte das unter ihm noch nie was zu tun, diese komponente wurde in seiner amtszeit quasi komplett rausgemendelt - ob das nun auf ihn oder krösche bzw jeweils zu welchem maße zurückgeht, darüber kann man dann ne münze werfen...
es ging seit kovac um kontinuierliche weiterentwicklung in sachen konrollieter(er) fußball und mehr ballbesitz unter beibehaltung der oben dargestellten intensität und mentalität.
Ja, gerne. Aber "DNA" bedeutet ja wohl, dass es ursprünglich da war. Und das ist nicht der Fall. (Sollte aber auch nur eine Randnotiz sein, denn natürlich ist die fehlende Intensität, das, was jetzt nahezu alle stören dürfte und auch in anderen Jahrzehnten gestört hat, wenn sie fehlte.)
Aber "DNA" bedeutet ja wohl, dass es ursprünglich da war.
nein, weil fußball eben oftmals in gewissen phasen läuft und es augenblicklich bspw. wirklich ziemlich latte ist, wie geil der fußball 2000 war. is ne geile anekdote, mehr nicht. weil es ne andere zeit und ne andere phase war.
wenn es dir irgendwas bringt, mach für dich "dna der jüngeren eintracht geschichte draus". is aber faktisch latte.
denn am ende des tages wollte man auf etwas aufbauen, wofür kovac den grundstein gelegt hatte und damit eine sehr erfolgreiche phase eingeläutet hatte, die zum gewinn des dfb-pokals, einem furiosen el-halbfinale sowie zu einem el-sieg (und 2 dfb-pkalfinalteilnahmen) geführt hat. unter drei verschiedenen trainern, mit verschiedenen spielstilen im engeren sinne, aber eben einer von derselben intensität geprägten spielanlage.
denn am ende des tages wollte man auf etwas aufbauen, wofür kovac den grundstein gelegt hatte und damit eine sehr erfolgreiche phase eingeläutet hatte, die zum gewinn des dfb-pokals, einem furiosen el-halbfinale sowie zu einem el-sieg (und 2 dfb-pkalfinalteilnahmen) geführt hat. unter drei verschiedenen trainern, mit verschiedenen spielstilen im engeren sinne, aber eben einer von derselben intensität geprägten spielanlage.
Wenn wir bei der Erfolgsbetrachtung sind, kann man noch einen weiteren Trainer nennen, der die Eintracht erstmals in der gesamten Vereinsgeschichte über die Liga in die CL führte. Gehört dann fairerweise auch zur DNA.
Aber "DNA" bedeutet ja wohl, dass es ursprünglich da war.
nein, weil fußball eben oftmals in gewissen phasen läuft (...)
doch. ich meinte natürlich den begriff "DNA" als solches, losgelöst von fußball. und der bedeutet nunmal, dass etwas von anfang an da war und das ist hier nicht der fall. (wie ich schon schrieb: lediglich ein nebenaspekt.)
Aber "DNA" bedeutet ja wohl, dass es ursprünglich da war.
nein, weil fußball eben oftmals in gewissen phasen läuft und es augenblicklich bspw. wirklich ziemlich latte ist, wie geil der fußball 2000 war. is ne geile anekdote, mehr nicht. weil es ne andere zeit und ne andere phase war.
wenn es dir irgendwas bringt, mach für dich "dna der jüngeren eintracht geschichte draus". is aber faktisch latte.
denn am ende des tages wollte man auf etwas aufbauen, wofür kovac den grundstein gelegt hatte und damit eine sehr erfolgreiche phase eingeläutet hatte, die zum gewinn des dfb-pokals, einem furiosen el-halbfinale sowie zu einem el-sieg (und 2 dfb-pkalfinalteilnahmen) geführt hat. unter drei verschiedenen trainern, mit verschiedenen spielstilen im engeren sinne, aber eben einer von derselben intensität geprägten spielanlage.
denn am ende des tages wollte man auf etwas aufbauen, wofür kovac den grundstein gelegt hatte und damit eine sehr erfolgreiche phase eingeläutet hatte, die zum gewinn des dfb-pokals, einem furiosen el-halbfinale sowie zu einem el-sieg (und 2 dfb-pkalfinalteilnahmen) geführt hat. unter drei verschiedenen trainern, mit verschiedenen spielstilen im engeren sinne, aber eben einer von derselben intensität geprägten spielanlage.
Wenn wir bei der Erfolgsbetrachtung sind, kann man noch einen weiteren Trainer nennen, der die Eintracht erstmals in der gesamten Vereinsgeschichte über die Liga in die CL führte. Gehört dann fairerweise auch zur DNA.
denn am ende des tages wollte man auf etwas aufbauen, wofür kovac den grundstein gelegt hatte und damit eine sehr erfolgreiche phase eingeläutet hatte, die zum gewinn des dfb-pokals, einem furiosen el-halbfinale sowie zu einem el-sieg (und 2 dfb-pkalfinalteilnahmen) geführt hat. unter drei verschiedenen trainern, mit verschiedenen spielstilen im engeren sinne, aber eben einer von derselben intensität geprägten spielanlage.
Wenn wir bei der Erfolgsbetrachtung sind, kann man noch einen weiteren Trainer nennen, der die Eintracht erstmals in der gesamten Vereinsgeschichte über die Liga in die CL führte. Gehört dann fairerweise auch zur DNA.
es ging hier ganz offensichtlich nicht um eine erfolgsbetrachtung sondern um die schnittmenge in sachen intensität in der spielanlage, die diese drei trainer hatten (und nicht um die erfolge per se) - und toppmöllers platz drei mag mit vielen dingen zu tun gehabt haben, aber sicher nicht mit einer vergleichbaren intensität oder mentalität auf dem platz...
Diese Weiterentwicklung hat man zum Beispiel von dinos erster zur zweiten Saison gesehen
ich habe jetzt extra noch mal nachgeschaut, ob sich dein post wirklich auf meines bezog. tut es. wobei ich folgendes geschrieben hatte:
es ging seit kovac um kontinuierliche weiterentwicklung in sachen konrollieter(er) fußball und mehr ballbesitz unter beibehaltung der oben dargestellten intensität und mentalität.
ich spreche toppmöller keinesfalls ab, dass das in seiner zweiten saison anders aussah als in seiner ersten. aber mit "beibehaltung von intensität und mentalität" hatte das unter ihm noch nie was zu tun, diese komponente wurde in seiner amtszeit quasi komplett rausgemendelt - ob das nun auf ihn oder krösche bzw jeweils zu welchem maße zurückgeht, darüber kann man dann ne münze werfen...
denn am ende des tages wollte man auf etwas aufbauen, wofür kovac den grundstein gelegt hatte und damit eine sehr erfolgreiche phase eingeläutet hatte, die zum gewinn des dfb-pokals, einem furiosen el-halbfinale sowie zu einem el-sieg (und 2 dfb-pkalfinalteilnahmen) geführt hat. unter drei verschiedenen trainern, mit verschiedenen spielstilen im engeren sinne, aber eben einer von derselben intensität geprägten spielanlage.
Wenn wir bei der Erfolgsbetrachtung sind, kann man noch einen weiteren Trainer nennen, der die Eintracht erstmals in der gesamten Vereinsgeschichte über die Liga in die CL führte. Gehört dann fairerweise auch zur DNA.
denn am ende des tages wollte man auf etwas aufbauen, wofür kovac den grundstein gelegt hatte und damit eine sehr erfolgreiche phase eingeläutet hatte, die zum gewinn des dfb-pokals, einem furiosen el-halbfinale sowie zu einem el-sieg (und 2 dfb-pkalfinalteilnahmen) geführt hat. unter drei verschiedenen trainern, mit verschiedenen spielstilen im engeren sinne, aber eben einer von derselben intensität geprägten spielanlage.
Wenn wir bei der Erfolgsbetrachtung sind, kann man noch einen weiteren Trainer nennen, der die Eintracht erstmals in der gesamten Vereinsgeschichte über die Liga in die CL führte. Gehört dann fairerweise auch zur DNA.
es ging hier ganz offensichtlich nicht um eine erfolgsbetrachtung sondern um die schnittmenge in sachen intensität in der spielanlage, die diese drei trainer hatten (und nicht um die erfolge per se) - und toppmöllers platz drei mag mit vielen dingen zu tun gehabt haben, aber sicher nicht mit einer vergleichbaren intensität oder mentalität auf dem platz...
denn am ende des tages wollte man auf etwas aufbauen, wofür kovac den grundstein gelegt hatte und damit eine sehr erfolgreiche phase eingeläutet hatte, die zum gewinn des dfb-pokals, einem furiosen el-halbfinale sowie zu einem el-sieg (und 2 dfb-pkalfinalteilnahmen) geführt hat. unter drei verschiedenen trainern, mit verschiedenen spielstilen im engeren sinne, aber eben einer von derselben intensität geprägten spielanlage.
Wenn wir bei der Erfolgsbetrachtung sind, kann man noch einen weiteren Trainer nennen, der die Eintracht erstmals in der gesamten Vereinsgeschichte über die Liga in die CL führte. Gehört dann fairerweise auch zur DNA.
es ging hier ganz offensichtlich nicht um eine erfolgsbetrachtung sondern um die schnittmenge in sachen intensität in der spielanlage, die diese drei trainer hatten (und nicht um die erfolge per se) - und toppmöllers platz drei mag mit vielen dingen zu tun gehabt haben, aber sicher nicht mit einer vergleichbaren intensität oder mentalität auf dem platz...
Das heißt wir sind sogar mit angezogener Handbremse Dritter geworden.
nein, aber sicherlich nicht mit einem vergleichbar intensiven fußball wie unter den vorgenannten - was vielleicht sogar einer der gründe war, weshalb es dieses mal tatsächlich geklappt hatte mit der cl und man nicht kurz vor toresschluss noch verkackt hatte....
Henk hat recht, in den 70ern waren wir nämlich genau als Schönspielertruppe bekannt und als launische Diva. Der Fußball, den Ihr als unser Markenzeichen beschreibt, hat vor gerade mal zehn Jahren Kovac eingeführt und populär gemacht
Henk hat recht, in den 70ern waren wir nämlich genau als Schönspielertruppe bekannt und als launische Diva. Der Fußball, den Ihr als unser Markenzeichen beschreibt, hat vor gerade mal zehn Jahren Kovac eingeführt und populär gemacht
Ehrmantraut war m. E. ein Coach, der das mit seinem Team ebenfalls gelebt hat. Das ist nun auch schon fast 30 Jahre her. Jedenfalls begann ich damals den zuvor von mir als "schnöselig" definierten Eintrachfußball wieder als "richtigen" Fußball anzusehen. Klar, das ging nicht konstant so weiter ...
Was ich nur sagen wollte: es gab schon immer Phasen mit (gefühlt) "richtigem" Eintracht-Fußball und Phasen mit (gefühlt) "schnöseligem" Eintracht-Fußball. Aktuell sind wir irgendwo im Graubereich dazwischen, finde ich ...
Ehrmantraut war m. E. ein Coach, der das mit seinem Team ebenfalls gelebt hat. Das ist nun auch schon fast 30 Jahre her. Jedenfalls begann ich damals den zuvor von mir als "schnöselig" definierten Eintrachfußball wieder als "richtigen" Fußball anzusehen.
Mein Lieblingscoach 🤗
Da ging es mir nicht mal sooo um das Fußballerische (also: nicht nur), sondern um Auftreten und Symbolkraft. Als Lautern mit uns abstieg, hatten die recht schnell begriffen, worum es geht. Wir lebten hingegen noch weiter in unserem Wolkenkuckucksheim. In den Köpfen war der Wiederaufstieg reine Formsache, quasi ein Selbstläufer. Das spiegelte sich auch in der Art und Weiser wieder, wie wir Fußball spielten: selbstgefälliger Schönwetterfußball (oder: "schnöselig", wie du ihn nennst ). Horst versuchte, eine gewisse Bodenhaftung herzustellen. Damit hatte er bei den Spielern Erfolg und stellte einen sehr auf Mentalität, Kampf und Teamleistung basierenden Fußball in den Vordergrund und keinen auf individuelle Qualität basierenden "schönen Fußball". Bei unserem "Make Eintracht Frankfurt great again"-Management eckte er damals halt an. Die Mentalität stimmte damals... und mit diesem Kritikpunkt von lattenknaller kann ich auch was anfangen. Wenn die Spieler unkonzentriert Fehlpässe auf Fehlpässe schlagen und damit Kontergegentore verursachen, dann stimmt sie nicht. Wenn sie nach Ballverlust lustlos hinterhertraben, dann stimmt sie nicht. Wenn man, wie bei Koch gesehen, selber hinten Fehler fabriziert und danach die Mitspieler anschnauzt, dann stimmt sie nicht.
Das heißt wir sind sogar mit angezogener Handbremse Dritter geworden.
nein, aber sicherlich nicht mit einem vergleichbar intensiven fußball wie unter den vorgenannten - was vielleicht sogar einer der gründe war, weshalb es dieses mal tatsächlich geklappt hatte mit der cl und man nicht kurz vor toresschluss noch verkackt hatte....
Na eben, am Ende zählt das Ergebnis. Hellmanns ist doch der Erste der rumkräht wenn die Intensität stimmt, es sich aber dann nicht in den Ergebnissen widerspiegelt. Im Grunde genommen sind zudem die wenig intensiveren Spiele (subjektiv) der Hinrunde erklärbar. Du versuchst in der CL mitzuhalten, gehst nahezu an deine Belastungsgrenze, spielst gut mit, holst dann aber zu wenig bis gar nix raus. Das geht dann in die Köpfe oder lastet dann an der Konzentrationsfähigkeit. Dann kommen eben in einer Abwärtsspirale ohne schlecht zu sein solche Spiele in der Buli zustande wie gg Mainz, wo nur Punkte und nicht schön spielen zählen, die dann hier kritisiert werden.
Bei dem Thema CL sehe ich das so, wie wenn Wehen Wiesbaden jeden Mittwoch gg Bayern BVB und uns spielt, dort gut mithält alles oder mehr noch reinwirft und am Ende nicht punktet. Man hat quasi seine Körner verbrannt ohne was zählbares. Ggf dachte man aber auch dass man das schafft.
Wir waren spielerisch gg Liverpool Madrid und auch Barca nicht wirklich schlecht, Bergamo darfst auch nicht so verlieren. Aber was machen solche Spielverläufe mit einem Spieler, der trotzdem alles für sich gesehen versucht abzureißen. Nur um dann mit schweren Beinen aus dem Flieger zu steigen um dann wieder BuLi spielen zu „müssen“. Dafür waren dann aber die Ergebnisse nach den Spielen so gesehen bis auf Union noch Ok weil man nicht verlor.
Aber "DNA" bedeutet ja wohl, dass es ursprünglich da war.
nein, weil fußball eben oftmals in gewissen phasen läuft und es augenblicklich bspw. wirklich ziemlich latte ist, wie geil der fußball 2000 war. is ne geile anekdote, mehr nicht. weil es ne andere zeit und ne andere phase war.
wenn es dir irgendwas bringt, mach für dich "dna der jüngeren eintracht geschichte draus". is aber faktisch latte.
denn am ende des tages wollte man auf etwas aufbauen, wofür kovac den grundstein gelegt hatte und damit eine sehr erfolgreiche phase eingeläutet hatte, die zum gewinn des dfb-pokals, einem furiosen el-halbfinale sowie zu einem el-sieg (und 2 dfb-pkalfinalteilnahmen) geführt hat. unter drei verschiedenen trainern, mit verschiedenen spielstilen im engeren sinne, aber eben einer von derselben intensität geprägten spielanlage.
Aber "DNA" bedeutet ja wohl, dass es ursprünglich da war.
nein, weil fußball eben oftmals in gewissen phasen läuft (...)
doch. ich meinte natürlich den begriff "DNA" als solches, losgelöst von fußball. und der bedeutet nunmal, dass etwas von anfang an da war und das ist hier nicht der fall. (wie ich schon schrieb: lediglich ein nebenaspekt.)
Das heißt wir sind sogar mit angezogener Handbremse Dritter geworden.
nein, aber sicherlich nicht mit einem vergleichbar intensiven fußball wie unter den vorgenannten - was vielleicht sogar einer der gründe war, weshalb es dieses mal tatsächlich geklappt hatte mit der cl und man nicht kurz vor toresschluss noch verkackt hatte....
Na eben, am Ende zählt das Ergebnis. Hellmanns ist doch der Erste der rumkräht wenn die Intensität stimmt, es sich aber dann nicht in den Ergebnissen widerspiegelt. Im Grunde genommen sind zudem die wenig intensiveren Spiele (subjektiv) der Hinrunde erklärbar. Du versuchst in der CL mitzuhalten, gehst nahezu an deine Belastungsgrenze, spielst gut mit, holst dann aber zu wenig bis gar nix raus. Das geht dann in die Köpfe oder lastet dann an der Konzentrationsfähigkeit. Dann kommen eben in einer Abwärtsspirale ohne schlecht zu sein solche Spiele in der Buli zustande wie gg Mainz, wo nur Punkte und nicht schön spielen zählen, die dann hier kritisiert werden.
Bei dem Thema CL sehe ich das so, wie wenn Wehen Wiesbaden jeden Mittwoch gg Bayern BVB und uns spielt, dort gut mithält alles oder mehr noch reinwirft und am Ende nicht punktet. Man hat quasi seine Körner verbrannt ohne was zählbares. Ggf dachte man aber auch dass man das schafft.
Wir waren spielerisch gg Liverpool Madrid und auch Barca nicht wirklich schlecht, Bergamo darfst auch nicht so verlieren. Aber was machen solche Spielverläufe mit einem Spieler, der trotzdem alles für sich gesehen versucht abzureißen. Nur um dann mit schweren Beinen aus dem Flieger zu steigen um dann wieder BuLi spielen zu „müssen“. Dafür waren dann aber die Ergebnisse nach den Spielen so gesehen bis auf Union noch Ok weil man nicht verlor.
(aber ich fürchte, dass hier gleich off-topic angemahnt wird)
(aber ich fürchte, dass hier gleich off-topic angemahnt wird)
Daran hab ich auch gedacht.
Daran hab ich auch gedacht.
Wer hat denn vom Eintracht Frankfurt Fussball der letzten 20 Jahre geredet? Hellmann redet generell vom Eintracht-Frankfurt-Fußball. Und wenn man den Vodcast gesehen hat, dann weiß man, dass die Erklärung mit geliefert wird. Stichwort "Intensität". Und Beispiele liefern Strasheim und Hellmann auch. Zum Beispiel eine Szene, als David Abraham an der Seitenlinie Sandro Wagner über die Klinge springen lässt.
Und wenn man sich diesem Vibe nicht aus Prinzip verweigert, dann fallen doch tausend Situationen ein, die für diesen Eintracht Frankfurt Fußball stehen. Sei es ein Stefan Aigner, der nach 18 Sekunden gegen die Bayern eine Gelbe Karte kassiert. Sei es ein Hasebe, der gegen Chelsea die Hammer-Grätsche raus holt. Sei es ein Abraham, der sich gegen Dortmund in der Relegations-Saison in der letzten Minute in den Schuss wirft, der sonst todessicher zum Ausgleich geführt hätte. Sei es ein Ante Rebic, der sich nix scheißt und als Ein-Mann-Büffelherde die Bayern-Abwehr überrennt. Sei es ein Kevin-Prince-Boateng, der mit einem einzigen Move zwei Gegenspieler zusammenknallen lässt, dass er wie Obelix und die Gegenspieler wie die Legionäre aus Kleinbonum aussehen. Sei es ein Seppl Rode, der wie Hulk Sporting Lissabon in der 2. Halbzeit alleine zerstört. Sei es ein Kevin Trapp, der mit einer Jahrhundert-Parade die Führung der Rangers in der letzten Minute der Verlängerung verhindert. Sei es ein Abraham, der dem Freiburg-Trainer nicht ausweicht und somit die Trainer-Schwalbe des Jahrtausends provoziert. Sei es ein Kostic, bei dem sich das ganze Stadion von den Sitzen erhebt, sobald er den Ball nur an der Außenlinie auf den linken Schlappen kriegt, weil jeder genau weiß, was gleich passiert. Sei es ein Christopher Lenz, der mit Eiern so dick wie Wassermelonen an den Elfmeterpunkt kommt, verwandelt und dann den Zeigefinger auf den Mund legt vor der Rangers Kurve.
Die Liste ließe sich unendlich fortsetzen. Genau das ist Eintracht Frankfurt Fußball. Wer das nicht versteht, hat es nie gefühlt.
ich spare mir hier einen fullquote deines postings: danke, hast du sehr schön zusmmengefasst.
genau diese art von intensität ist elementarer teil der eintracht-fußball-dna und sollte einer der grundpfeiler sein, auf dem unser "neuer" oder von mir aus "verbesserter" fußball aufbauen sollte.
es war hier nie ziel, sich in eine mentalitätsbefreite schönspielertruppe ohne behauptungswillen zu entwickeln, die bei auch nur einem hauch von gegnerdruck viel zu schnell in sich zusammenfällt wie ein kartenhaus, um gegentore förmlich bettelt und dann regelmäßig adäquat abgeschossen wird.
und ich für meinen teil verstehe jeden, der sich hieran stört und sich daraufhin auch nicht mit "tabellenplatz soundso" oder "soundsovielst beste offensive der liga" abspeisen lassen möchte. die probleme gehen tiefer als derartige momentaufnahmen...
Ich geh bei allem mit, außer der "Eintracht-DNA", in der das Fighten drin liegen soll.
Das würde von den Verantwortlichen (Hellmann?) irgendwann erfunden, passt herrlich zu bestimmten Zeiten (Büffelherde, etc.), aber ist sicherlich kein Merkmal, das immer oder von Anfang an da war.
Gut, 1899 habe ich nicht mitgekriegt, aber die letzten 40 Jahre schon und da war das kein Dauermerkmal.
Gerne dürfen wir uns da wieder hin entwickeln, aber es war einfach auch nicht immer da.
Wer hat denn vom Eintracht Frankfurt Fussball der letzten 20 Jahre geredet? Hellmann redet generell vom Eintracht-Frankfurt-Fußball. Und wenn man den Vodcast gesehen hat, dann weiß man, dass die Erklärung mit geliefert wird. Stichwort "Intensität". Und Beispiele liefern Strasheim und Hellmann auch. Zum Beispiel eine Szene, als David Abraham an der Seitenlinie Sandro Wagner über die Klinge springen lässt.
Und wenn man sich diesem Vibe nicht aus Prinzip verweigert, dann fallen doch tausend Situationen ein, die für diesen Eintracht Frankfurt Fußball stehen. Sei es ein Stefan Aigner, der nach 18 Sekunden gegen die Bayern eine Gelbe Karte kassiert. Sei es ein Hasebe, der gegen Chelsea die Hammer-Grätsche raus holt. Sei es ein Abraham, der sich gegen Dortmund in der Relegations-Saison in der letzten Minute in den Schuss wirft, der sonst todessicher zum Ausgleich geführt hätte. Sei es ein Ante Rebic, der sich nix scheißt und als Ein-Mann-Büffelherde die Bayern-Abwehr überrennt. Sei es ein Kevin-Prince-Boateng, der mit einem einzigen Move zwei Gegenspieler zusammenknallen lässt, dass er wie Obelix und die Gegenspieler wie die Legionäre aus Kleinbonum aussehen. Sei es ein Seppl Rode, der wie Hulk Sporting Lissabon in der 2. Halbzeit alleine zerstört. Sei es ein Kevin Trapp, der mit einer Jahrhundert-Parade die Führung der Rangers in der letzten Minute der Verlängerung verhindert. Sei es ein Abraham, der dem Freiburg-Trainer nicht ausweicht und somit die Trainer-Schwalbe des Jahrtausends provoziert. Sei es ein Kostic, bei dem sich das ganze Stadion von den Sitzen erhebt, sobald er den Ball nur an der Außenlinie auf den linken Schlappen kriegt, weil jeder genau weiß, was gleich passiert. Sei es ein Christopher Lenz, der mit Eiern so dick wie Wassermelonen an den Elfmeterpunkt kommt, verwandelt und dann den Zeigefinger auf den Mund legt vor der Rangers Kurve.
Die Liste ließe sich unendlich fortsetzen. Genau das ist Eintracht Frankfurt Fußball. Wer das nicht versteht, hat es nie gefühlt.
Ich bin einfach mal rückblickend die Trainerstile der letzten 20 Jahre im Schnelllauf durchgegangen. underdog hatte das einfach nur übernommen, die Zahl hatte aber nix mit dem Interview zu tun.
Ansonsten zählst du halt gewisse High-Light-Moments auf, die aber vielleicht nicht repräsentativ für die gesamte Zeit sind. Ja.. es fehlen irgendwie die coolen Momente. Aber gewisse Konstellationen werden halt nicht mehr wiederkehren... und der Underdog (der Verein, nicht der User ), der selbst die eigenen Fans überrascht und entflammt, sind wir seit spätestens 2022 nicht mehr.
Die Eintracht wollte sukzessive weg vom physischen Umschaltspiel und hin zu mehr Ballkontrolle und filigranem Spiel. Den Umbau konnte man schon ab dem Wegfall der Büffelherde und dem Zugang von Kamada und da Silva sehen. Sachen, die ein Hinti, ein Abraham, ein Ante, Kevin-Prince etc. gemacht haben wird man so nicht mehr sehen. Das ist ja nicht nur vom Trainer gewollt. Dino hat ne Zielvorgabe, und der bekommt halt die entsprechenden Werkzeuge an die Hand. Du kannst ja auch nem Koch nicht sagen "Mach mal ein richtig gutes Beef Wellington an Rotweinschalotten und Trüffelkroketten", gibst ihm die Zutatenliste in die Hand... und beschwerst dich dann später darüber, dass das alles kein Pep hat. Frühere Köche hatten richtig gute deftige Hausmannskost gemacht, die viel würziger waren: Chili con Carne, Pfefferschnitzel... so was halt.
Aber, um das nochmal festzuhalten: Ich bin ja auch nicht frei von Kritik gegenüber Dino und vor allem nicht gegenüber Teilen der Mannschaft.
a) Mir zeigen mittlerweile zu viele auch erfahrene Spieler keine Leistung (Michy, Wahi) oder nur sehr schwankende Leistungen (Koch, Larsson, Theate). Woran liegt es? Bei den jungen Spielern ist das vielleicht noch eher verzeihbar (Collins, Bahoya), es hilft uns aber halt auch nicht weiter. Der Torwartwechsel hat in meinen Augen nix großartig gebracht, außer dass er für kurze Zeit Unruhe hereinbrachte und bei mir die Frage aufwirft, wie und wann genau man denn Santos wieder aufbauen bzw. einsetzen möchte.
b) Doppelbelastungen hatten wir früher auch. Der Fußball war zudem besonders unter Kovac und Hütter noch sehr zweikampfbetont und erforderte viel Laufleistung... sprich: er war sehr anstrengend, von daher brachen wir auch gerne zum Saisonende ein. Nichtsdestotrotz haben wir eine hohe Verletzungsrate diese Saison. Und da lösen einzelne Verletzungen viel aus (Kristensen, Burkardt). Versagt hier die Belastungssteuerung?
c) Wenn wir weiterhin dieses Klein-Klein-Aufbauspiel aus der Abwehr heraus machen, mit Querpässen ohne Ende, entwickle ich noch ein Magengeschwür.
a) Mir zeigen mittlerweile zu viele auch erfahrene Spieler keine Leistung (Michy, Wahi) oder nur sehr schwankende Leistungen (Koch, Larsson, Theate). Woran liegt es? Bei den jungen Spielern ist das vielleicht noch eher verzeihbar (Collins, Bahoya), es hilft uns aber halt auch nicht weiter. Der Torwartwechsel hat in meinen Augen nix großartig gebracht, außer dass er für kurze Zeit Unruhe hereinbrachte und bei mir die Frage aufwirft, wie und wann genau man denn Santos wieder aufbauen bzw. einsetzen möchte.
b) Doppelbelastungen hatten wir früher auch. Der Fußball war zudem besonders unter Kovac und Hütter noch sehr zweikampfbetont und erforderte viel Laufleistung... sprich: er war sehr anstrengend, von daher brachen wir auch gerne zum Saisonende ein. Nichtsdestotrotz haben wir eine hohe Verletzungsrate diese Saison. Und da lösen einzelne Verletzungen viel aus (Kristensen, Burkardt). Versagt hier die Belastungssteuerung?
c) Wenn wir weiterhin dieses Klein-Klein-Aufbauspiel aus der Abwehr heraus machen, mit Querpässen ohne Ende, entwickle ich noch ein Magengeschwür."
Finde, Du triffst den Nerv und zeigst die Probleme auf und stellst die richtigen Fragen. Kann unterschiedliche Ursachen für diese Probleme geben, aber auffällig sind sie allemal. Vor allem auch, weil sich scheinbar nichts ändert und sie eher noch zunehmen.
ich spare mir hier einen fullquote deines postings: danke, hast du sehr schön zusmmengefasst.
genau diese art von intensität ist elementarer teil der eintracht-fußball-dna und sollte einer der grundpfeiler sein, auf dem unser "neuer" oder von mir aus "verbesserter" fußball aufbauen sollte.
es war hier nie ziel, sich in eine mentalitätsbefreite schönspielertruppe ohne behauptungswillen zu entwickeln, die bei auch nur einem hauch von gegnerdruck viel zu schnell in sich zusammenfällt wie ein kartenhaus, um gegentore förmlich bettelt und dann regelmäßig adäquat abgeschossen wird.
und ich für meinen teil verstehe jeden, der sich hieran stört und sich daraufhin auch nicht mit "tabellenplatz soundso" oder "soundsovielst beste offensive der liga" abspeisen lassen möchte. die probleme gehen tiefer als derartige momentaufnahmen...
Ich geh bei allem mit, außer der "Eintracht-DNA", in der das Fighten drin liegen soll.
Das würde von den Verantwortlichen (Hellmann?) irgendwann erfunden, passt herrlich zu bestimmten Zeiten (Büffelherde, etc.), aber ist sicherlich kein Merkmal, das immer oder von Anfang an da war.
Gut, 1899 habe ich nicht mitgekriegt, aber die letzten 40 Jahre schon und da war das kein Dauermerkmal.
Gerne dürfen wir uns da wieder hin entwickeln, aber es war einfach auch nicht immer da.
Ich bin einfach mal rückblickend die Trainerstile der letzten 20 Jahre im Schnelllauf durchgegangen. underdog hatte das einfach nur übernommen, die Zahl hatte aber nix mit dem Interview zu tun.
Ansonsten zählst du halt gewisse High-Light-Moments auf, die aber vielleicht nicht repräsentativ für die gesamte Zeit sind. Ja.. es fehlen irgendwie die coolen Momente. Aber gewisse Konstellationen werden halt nicht mehr wiederkehren... und der Underdog (der Verein, nicht der User ), der selbst die eigenen Fans überrascht und entflammt, sind wir seit spätestens 2022 nicht mehr.
Die Eintracht wollte sukzessive weg vom physischen Umschaltspiel und hin zu mehr Ballkontrolle und filigranem Spiel. Den Umbau konnte man schon ab dem Wegfall der Büffelherde und dem Zugang von Kamada und da Silva sehen. Sachen, die ein Hinti, ein Abraham, ein Ante, Kevin-Prince etc. gemacht haben wird man so nicht mehr sehen. Das ist ja nicht nur vom Trainer gewollt. Dino hat ne Zielvorgabe, und der bekommt halt die entsprechenden Werkzeuge an die Hand. Du kannst ja auch nem Koch nicht sagen "Mach mal ein richtig gutes Beef Wellington an Rotweinschalotten und Trüffelkroketten", gibst ihm die Zutatenliste in die Hand... und beschwerst dich dann später darüber, dass das alles kein Pep hat. Frühere Köche hatten richtig gute deftige Hausmannskost gemacht, die viel würziger waren: Chili con Carne, Pfefferschnitzel... so was halt.
Aber, um das nochmal festzuhalten: Ich bin ja auch nicht frei von Kritik gegenüber Dino und vor allem nicht gegenüber Teilen der Mannschaft.
a) Mir zeigen mittlerweile zu viele auch erfahrene Spieler keine Leistung (Michy, Wahi) oder nur sehr schwankende Leistungen (Koch, Larsson, Theate). Woran liegt es? Bei den jungen Spielern ist das vielleicht noch eher verzeihbar (Collins, Bahoya), es hilft uns aber halt auch nicht weiter. Der Torwartwechsel hat in meinen Augen nix großartig gebracht, außer dass er für kurze Zeit Unruhe hereinbrachte und bei mir die Frage aufwirft, wie und wann genau man denn Santos wieder aufbauen bzw. einsetzen möchte.
b) Doppelbelastungen hatten wir früher auch. Der Fußball war zudem besonders unter Kovac und Hütter noch sehr zweikampfbetont und erforderte viel Laufleistung... sprich: er war sehr anstrengend, von daher brachen wir auch gerne zum Saisonende ein. Nichtsdestotrotz haben wir eine hohe Verletzungsrate diese Saison. Und da lösen einzelne Verletzungen viel aus (Kristensen, Burkardt). Versagt hier die Belastungssteuerung?
c) Wenn wir weiterhin dieses Klein-Klein-Aufbauspiel aus der Abwehr heraus machen, mit Querpässen ohne Ende, entwickle ich noch ein Magengeschwür.
a) Mir zeigen mittlerweile zu viele auch erfahrene Spieler keine Leistung (Michy, Wahi) oder nur sehr schwankende Leistungen (Koch, Larsson, Theate). Woran liegt es? Bei den jungen Spielern ist das vielleicht noch eher verzeihbar (Collins, Bahoya), es hilft uns aber halt auch nicht weiter. Der Torwartwechsel hat in meinen Augen nix großartig gebracht, außer dass er für kurze Zeit Unruhe hereinbrachte und bei mir die Frage aufwirft, wie und wann genau man denn Santos wieder aufbauen bzw. einsetzen möchte.
b) Doppelbelastungen hatten wir früher auch. Der Fußball war zudem besonders unter Kovac und Hütter noch sehr zweikampfbetont und erforderte viel Laufleistung... sprich: er war sehr anstrengend, von daher brachen wir auch gerne zum Saisonende ein. Nichtsdestotrotz haben wir eine hohe Verletzungsrate diese Saison. Und da lösen einzelne Verletzungen viel aus (Kristensen, Burkardt). Versagt hier die Belastungssteuerung?
c) Wenn wir weiterhin dieses Klein-Klein-Aufbauspiel aus der Abwehr heraus machen, mit Querpässen ohne Ende, entwickle ich noch ein Magengeschwür."
Finde, Du triffst den Nerv und zeigst die Probleme auf und stellst die richtigen Fragen. Kann unterschiedliche Ursachen für diese Probleme geben, aber auffällig sind sie allemal. Vor allem auch, weil sich scheinbar nichts ändert und sie eher noch zunehmen.
Ehrmantraut war m. E. ein Coach, der das mit seinem Team ebenfalls gelebt hat. Das ist nun auch schon fast 30 Jahre her. Jedenfalls begann ich damals den zuvor von mir als "schnöselig" definierten Eintrachfußball wieder als "richtigen" Fußball anzusehen.
Klar, das ging nicht konstant so weiter ...
Was ich nur sagen wollte: es gab schon immer Phasen mit (gefühlt) "richtigem" Eintracht-Fußball und Phasen mit (gefühlt) "schnöseligem" Eintracht-Fußball. Aktuell sind wir irgendwo im Graubereich dazwischen, finde ich ...
Ja, gerne.
Aber "DNA" bedeutet ja wohl, dass es ursprünglich da war.
Und das ist nicht der Fall.
(Sollte aber auch nur eine Randnotiz sein, denn natürlich ist die fehlende Intensität, das, was jetzt nahezu alle stören dürfte und auch in anderen Jahrzehnten gestört hat, wenn sie fehlte.)
Ja, gerne.
Aber "DNA" bedeutet ja wohl, dass es ursprünglich da war.
Und das ist nicht der Fall.
(Sollte aber auch nur eine Randnotiz sein, denn natürlich ist die fehlende Intensität, das, was jetzt nahezu alle stören dürfte und auch in anderen Jahrzehnten gestört hat, wenn sie fehlte.)
nein, weil fußball eben oftmals in gewissen phasen läuft und es augenblicklich bspw. wirklich ziemlich latte ist, wie geil der fußball 2000 war. is ne geile anekdote, mehr nicht. weil es ne andere zeit und ne andere phase war.
wenn es dir irgendwas bringt, mach für dich "dna der jüngeren eintracht geschichte draus". is aber faktisch latte.
denn am ende des tages wollte man auf etwas aufbauen, wofür kovac den grundstein gelegt hatte und damit eine sehr erfolgreiche phase eingeläutet hatte, die zum gewinn des dfb-pokals, einem furiosen el-halbfinale sowie zu einem el-sieg (und 2 dfb-pkalfinalteilnahmen) geführt hat. unter drei verschiedenen trainern, mit verschiedenen spielstilen im engeren sinne, aber eben einer von derselben intensität geprägten spielanlage.
eben eintracht dna (der letzen jahre/phase).
ich habe jetzt extra noch mal nachgeschaut, ob sich dein post wirklich auf meines bezog. tut es. wobei ich folgendes geschrieben hatte:
ich spreche toppmöller keinesfalls ab, dass das in seiner zweiten saison anders aussah als in seiner ersten. aber mit "beibehaltung von intensität und mentalität" hatte das unter ihm noch nie was zu tun, diese komponente wurde in seiner amtszeit quasi komplett rausgemendelt - ob das nun auf ihn oder krösche bzw jeweils zu welchem maße zurückgeht, darüber kann man dann ne münze werfen...
Ja, gerne.
Aber "DNA" bedeutet ja wohl, dass es ursprünglich da war.
Und das ist nicht der Fall.
(Sollte aber auch nur eine Randnotiz sein, denn natürlich ist die fehlende Intensität, das, was jetzt nahezu alle stören dürfte und auch in anderen Jahrzehnten gestört hat, wenn sie fehlte.)
nein, weil fußball eben oftmals in gewissen phasen läuft und es augenblicklich bspw. wirklich ziemlich latte ist, wie geil der fußball 2000 war. is ne geile anekdote, mehr nicht. weil es ne andere zeit und ne andere phase war.
wenn es dir irgendwas bringt, mach für dich "dna der jüngeren eintracht geschichte draus". is aber faktisch latte.
denn am ende des tages wollte man auf etwas aufbauen, wofür kovac den grundstein gelegt hatte und damit eine sehr erfolgreiche phase eingeläutet hatte, die zum gewinn des dfb-pokals, einem furiosen el-halbfinale sowie zu einem el-sieg (und 2 dfb-pkalfinalteilnahmen) geführt hat. unter drei verschiedenen trainern, mit verschiedenen spielstilen im engeren sinne, aber eben einer von derselben intensität geprägten spielanlage.
eben eintracht dna (der letzen jahre/phase).
Wenn wir bei der Erfolgsbetrachtung sind, kann man noch einen weiteren Trainer nennen, der die Eintracht erstmals in der gesamten Vereinsgeschichte über die Liga in die CL führte. Gehört dann fairerweise auch zur DNA.
doch.
ich meinte natürlich den begriff "DNA" als solches, losgelöst von fußball.
und der bedeutet nunmal, dass etwas von anfang an da war und das ist hier nicht der fall.
(wie ich schon schrieb: lediglich ein nebenaspekt.)
gerne, absolut.
nein, weil fußball eben oftmals in gewissen phasen läuft und es augenblicklich bspw. wirklich ziemlich latte ist, wie geil der fußball 2000 war. is ne geile anekdote, mehr nicht. weil es ne andere zeit und ne andere phase war.
wenn es dir irgendwas bringt, mach für dich "dna der jüngeren eintracht geschichte draus". is aber faktisch latte.
denn am ende des tages wollte man auf etwas aufbauen, wofür kovac den grundstein gelegt hatte und damit eine sehr erfolgreiche phase eingeläutet hatte, die zum gewinn des dfb-pokals, einem furiosen el-halbfinale sowie zu einem el-sieg (und 2 dfb-pkalfinalteilnahmen) geführt hat. unter drei verschiedenen trainern, mit verschiedenen spielstilen im engeren sinne, aber eben einer von derselben intensität geprägten spielanlage.
eben eintracht dna (der letzen jahre/phase).
Wenn wir bei der Erfolgsbetrachtung sind, kann man noch einen weiteren Trainer nennen, der die Eintracht erstmals in der gesamten Vereinsgeschichte über die Liga in die CL führte. Gehört dann fairerweise auch zur DNA.
es ging hier ganz offensichtlich nicht um eine erfolgsbetrachtung sondern um die schnittmenge in sachen intensität in der spielanlage, die diese drei trainer hatten (und nicht um die erfolge per se) - und toppmöllers platz drei mag mit vielen dingen zu tun gehabt haben, aber sicher nicht mit einer vergleichbaren intensität oder mentalität auf dem platz...
ich habe jetzt extra noch mal nachgeschaut, ob sich dein post wirklich auf meines bezog. tut es. wobei ich folgendes geschrieben hatte:
ich spreche toppmöller keinesfalls ab, dass das in seiner zweiten saison anders aussah als in seiner ersten. aber mit "beibehaltung von intensität und mentalität" hatte das unter ihm noch nie was zu tun, diese komponente wurde in seiner amtszeit quasi komplett rausgemendelt - ob das nun auf ihn oder krösche bzw jeweils zu welchem maße zurückgeht, darüber kann man dann ne münze werfen...
Wenn wir bei der Erfolgsbetrachtung sind, kann man noch einen weiteren Trainer nennen, der die Eintracht erstmals in der gesamten Vereinsgeschichte über die Liga in die CL führte. Gehört dann fairerweise auch zur DNA.
es ging hier ganz offensichtlich nicht um eine erfolgsbetrachtung sondern um die schnittmenge in sachen intensität in der spielanlage, die diese drei trainer hatten (und nicht um die erfolge per se) - und toppmöllers platz drei mag mit vielen dingen zu tun gehabt haben, aber sicher nicht mit einer vergleichbaren intensität oder mentalität auf dem platz...
Man was wäre möglich gewesen, wir hätten noch Intensität und Galligkeit gezeigt!
es ging hier ganz offensichtlich nicht um eine erfolgsbetrachtung sondern um die schnittmenge in sachen intensität in der spielanlage, die diese drei trainer hatten (und nicht um die erfolge per se) - und toppmöllers platz drei mag mit vielen dingen zu tun gehabt haben, aber sicher nicht mit einer vergleichbaren intensität oder mentalität auf dem platz...
Man was wäre möglich gewesen, wir hätten noch Intensität und Galligkeit gezeigt!
nein, aber sicherlich nicht mit einem vergleichbar intensiven fußball wie unter den vorgenannten - was vielleicht sogar einer der gründe war, weshalb es dieses mal tatsächlich geklappt hatte mit der cl und man nicht kurz vor toresschluss noch verkackt hatte....
Ehrmantraut war m. E. ein Coach, der das mit seinem Team ebenfalls gelebt hat. Das ist nun auch schon fast 30 Jahre her. Jedenfalls begann ich damals den zuvor von mir als "schnöselig" definierten Eintrachfußball wieder als "richtigen" Fußball anzusehen.
Klar, das ging nicht konstant so weiter ...
Was ich nur sagen wollte: es gab schon immer Phasen mit (gefühlt) "richtigem" Eintracht-Fußball und Phasen mit (gefühlt) "schnöseligem" Eintracht-Fußball. Aktuell sind wir irgendwo im Graubereich dazwischen, finde ich ...
Mein Lieblingscoach 🤗
Da ging es mir nicht mal sooo um das Fußballerische (also: nicht nur), sondern um Auftreten und Symbolkraft. Als Lautern mit uns abstieg, hatten die recht schnell begriffen, worum es geht. Wir lebten hingegen noch weiter in unserem Wolkenkuckucksheim. In den Köpfen war der Wiederaufstieg reine Formsache, quasi ein Selbstläufer. Das spiegelte sich auch in der Art und Weiser wieder, wie wir Fußball spielten: selbstgefälliger Schönwetterfußball (oder: "schnöselig", wie du ihn nennst ). Horst versuchte, eine gewisse Bodenhaftung herzustellen. Damit hatte er bei den Spielern Erfolg und stellte einen sehr auf Mentalität, Kampf und Teamleistung basierenden Fußball in den Vordergrund und keinen auf individuelle Qualität basierenden "schönen Fußball". Bei unserem "Make Eintracht Frankfurt great again"-Management eckte er damals halt an.
Die Mentalität stimmte damals... und mit diesem Kritikpunkt von lattenknaller kann ich auch was anfangen. Wenn die Spieler unkonzentriert Fehlpässe auf Fehlpässe schlagen und damit Kontergegentore verursachen, dann stimmt sie nicht. Wenn sie nach Ballverlust lustlos hinterhertraben, dann stimmt sie nicht. Wenn man, wie bei Koch gesehen, selber hinten Fehler fabriziert und danach die Mitspieler anschnauzt, dann stimmt sie nicht.
Man was wäre möglich gewesen, wir hätten noch Intensität und Galligkeit gezeigt!
nein, aber sicherlich nicht mit einem vergleichbar intensiven fußball wie unter den vorgenannten - was vielleicht sogar einer der gründe war, weshalb es dieses mal tatsächlich geklappt hatte mit der cl und man nicht kurz vor toresschluss noch verkackt hatte....
Bei dem Thema CL sehe ich das so, wie wenn Wehen Wiesbaden jeden Mittwoch gg Bayern BVB und uns spielt, dort gut mithält alles oder mehr noch reinwirft und am Ende nicht punktet. Man hat quasi seine Körner verbrannt ohne was zählbares. Ggf dachte man aber auch dass man das schafft.
Wir waren spielerisch gg Liverpool Madrid und auch Barca nicht wirklich schlecht, Bergamo darfst auch nicht so verlieren. Aber was machen solche Spielverläufe mit einem Spieler, der trotzdem alles für sich gesehen versucht abzureißen. Nur um dann mit schweren Beinen aus dem Flieger zu steigen um dann wieder BuLi spielen zu „müssen“. Dafür waren dann aber die Ergebnisse nach den Spielen so gesehen bis auf Union noch Ok weil man nicht verlor.
nein, weil fußball eben oftmals in gewissen phasen läuft und es augenblicklich bspw. wirklich ziemlich latte ist, wie geil der fußball 2000 war. is ne geile anekdote, mehr nicht. weil es ne andere zeit und ne andere phase war.
wenn es dir irgendwas bringt, mach für dich "dna der jüngeren eintracht geschichte draus". is aber faktisch latte.
denn am ende des tages wollte man auf etwas aufbauen, wofür kovac den grundstein gelegt hatte und damit eine sehr erfolgreiche phase eingeläutet hatte, die zum gewinn des dfb-pokals, einem furiosen el-halbfinale sowie zu einem el-sieg (und 2 dfb-pkalfinalteilnahmen) geführt hat. unter drei verschiedenen trainern, mit verschiedenen spielstilen im engeren sinne, aber eben einer von derselben intensität geprägten spielanlage.
eben eintracht dna (der letzen jahre/phase).
doch.
ich meinte natürlich den begriff "DNA" als solches, losgelöst von fußball.
und der bedeutet nunmal, dass etwas von anfang an da war und das ist hier nicht der fall.
(wie ich schon schrieb: lediglich ein nebenaspekt.)
gerne, absolut.
nein, aber sicherlich nicht mit einem vergleichbar intensiven fußball wie unter den vorgenannten - was vielleicht sogar einer der gründe war, weshalb es dieses mal tatsächlich geklappt hatte mit der cl und man nicht kurz vor toresschluss noch verkackt hatte....
Bei dem Thema CL sehe ich das so, wie wenn Wehen Wiesbaden jeden Mittwoch gg Bayern BVB und uns spielt, dort gut mithält alles oder mehr noch reinwirft und am Ende nicht punktet. Man hat quasi seine Körner verbrannt ohne was zählbares. Ggf dachte man aber auch dass man das schafft.
Wir waren spielerisch gg Liverpool Madrid und auch Barca nicht wirklich schlecht, Bergamo darfst auch nicht so verlieren. Aber was machen solche Spielverläufe mit einem Spieler, der trotzdem alles für sich gesehen versucht abzureißen. Nur um dann mit schweren Beinen aus dem Flieger zu steigen um dann wieder BuLi spielen zu „müssen“. Dafür waren dann aber die Ergebnisse nach den Spielen so gesehen bis auf Union noch Ok weil man nicht verlor.