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Nachbetrachtung zum unnötigen Remis in Darmstadt

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Okocha1993 schrieb:

Anthrax schrieb:

Sehe gerade zum ersten Mal die Statistik.
12:8 Torschüsse
23:5 Flanken
60:31 % Dribblingquote
4:1 Ecken


Für Darmstadt....

Ist ja abartig.

Und dass wohl fast allein aufgrund der letzten 30 bis 40 Minuten, weist auf die Passivität der Eintracht hin, kann man auch draus lernen.


Man muss daraus lernen. Zwingend.
Und das möglichst schnell, denn jetzt kommen noch 3 solcher Mamnschaften.
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Daraus lernen? Ich verfolge seit 30 Jahren die Spiele gegen die Tabellenletzten. Ein Remis ist noch die glückliche Ausnahme!
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War kacke heute.
Aber wenn man realistisch ist,haben wir in den letzten 3 Spielen Gladbach,Leipzig,Lilien mit überschaubarer Leistung satt gepunktet.
Das hätte gegen Gladbach und Leipzig auch anders laufen können.
Weiter gehts und weiter fleißig punkten.....
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War kacke heute.
Aber wenn man realistisch ist,haben wir in den letzten 3 Spielen Gladbach,Leipzig,Lilien mit überschaubarer Leistung satt gepunktet.
Das hätte gegen Gladbach und Leipzig auch anders laufen können.
Weiter gehts und weiter fleißig punkten.....
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So kann man das sehen und so sehe ich es auch.
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Krösche war nicht amüsiert nach dem Spiel. Geht mir genauso. Das ganze fühlt sich nach einer heftigen Klatsche an.
Mal gespannt ob sich auf dem Transfermarkt noch etwas für uns tut, und zwar auf der Zu- als auch Abgangsseite.
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Es war heute keiner auf der Bank, den man hätte bringen können. Ich hab das vor dem Spiel mit Entsetzen festgestellt. Sind die 3 Afrika Cup Spieler zurück, sieht es anders aus. Das sind alles Stammspieler. Da käme dann Qualität von der Bank. Hauge und co sind nicht wirklich Alternativen. Buta war heute der Prellbock, aber er war der Einzige heute auf der Bank, den man reinwerfen kann. Der Rest ist eben eher nicht stark genug für die erste Elf oder Halbinvalide oder aber schon älter wie Hasebe.
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Positiv weiterhin Niels Nkounkou, der ein sehr schönes Tor erzielt hat und vor allem in der ersten Halbzeit wieder zu unseren Besten zählte.  Wenn man die letzten Spiele betrachtet, ist er mittlerweile eine Art Lebensversicherung für unsere Offensive. Ich gehe fest davon aus, dass er noch besser wird.
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Daraus lernen? Ich verfolge seit 30 Jahren die Spiele gegen die Tabellenletzten. Ein Remis ist noch die glückliche Ausnahme!
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Steinfan schrieb:

Daraus lernen? Ich verfolge seit 30 Jahren die Spiele gegen die Tabellenletzten. Ein Remis ist noch die glückliche Ausnahme!


Also die letzten 2-3 Jahre war die Bilanz nicht wirklich gut. Davor unter Hütter und Kovac ging es sogar.
Nicht drin sind Spiele in den ersten 3 Spieltagen gegen die zu dem Zeitpunkt Tabellenletzten.

3:0 Niederlage in Bochum
3:0 Sieg gegen Schalke
2:1 Sieg gegen Fürth
0:0 Remis in Fürth
4:3 Niederlage auf Schalke
2:1 Niederlage in Paderborn
3:2 Sieg gegen Paderborn
3:0 Sieg in Stuttgart
1:0 Sieg in Nürnberg
1:0 Sieg in Köln
4:2 Sieg gegen Köln
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Othello schrieb:

Bommer1974 schrieb:

In zwei Spielen 4 Punkte auf Stuttgart aufgeholt. So geht's weiter und wir werden 5 und kommen in die CL

Läuft!        

Wenn wir so weiterspielen wird das nix

Das wird. Heute war doch klar.... Diva und so
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Bommer1974 schrieb:

Wenn wir so weiterspielen wird das nix

Das wird. Heute war doch klar.... Diva und so        

Ich kann das Wort Diva oder Diva vom Main nicht mehr hören. ;Das verharmlost das üble Gekicke heute nachmittag.
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Man hätte heute so schön an Stuttgart und Leipzig ranrücken können. Sehr ärgerlich.
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Man hätte heute so schön an Stuttgart und Leipzig ranrücken können. Sehr ärgerlich.
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sgevolker schrieb:

Man hätte heute so schön an Stuttgart und Leipzig ranrücken können. Sehr ärgerlich.


Ja klar aber man hat heute 34 Minuten lang um den Ausgleich gebettelt.
Daher trauer ich weniger dem Ergebnis hinterher, sondern ärgere mich extrem über das Auftreten nach dem Anschlusstreffer .
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Positiv:
60 Minuten lang die Darmstädter klar kontrolliert und dominiert. 2:0 geführt. Muss man ohne die drei Afrikaner auch erst mal machen.
Stark in dieser Phase Ebimbe, Nkounkou, vdBeek (Klasse Pass vor dem 2:0), überragend: Kalajdzic.

Sehr schön auch, dass eines der Hauptprobleme der Vorrunde überwunden zu sein scheint: auch heute wieder ein rechtzeitiges Nachrücken bei Balleroberungen und schnellen Angriffen. Bei beiden Toren waren wir mit 3, 4 Spielern in der gegnerischen Box.
Defensiv Koch wie gewohnt stark.

Negativ:
Der Spielaufbau war schon in Halbzeit 1 viel zu langsam, zu behäbig und fehlerbehaftet. Götze trägt kaum etwas bei, auch wenn er hin und wieder einen Sahnepass auspackt. Auch Pacho im Aufbau unsicher, Tuta nervt mit seinem ständigen auf-dem-Ball-Herumtreten und Larsson scheint ein wenig erschöpft zu sein. Gerade Götze und Pacho übersahen mehrfach den völlig frei stehenden Nkounkou, der den Ball schnell in des Gegners Hälfte hätte bringen können.

Mit der Auswechslung von vdB ging es dann los. Ebimbe und Kalajdzic physisch am Ende (Ebimbe verdaddelte das praktisch sichere dritte Tor, weil er einen Konter zu spät auf Nkounkou gab, der allein vor dem TW gestanden hätte). Der Rest zog sich viel zu weit zurück, sodass die Darmstädter keine Probleme hatten, in Schlagdistanz zum Tor zu gelangen.

Am Ende nur noch Panik. Völlig unbedrängte Befreiungsschläge ins Seitenaus, obwohl der nächste freie Mann 5 Meter entfernt stand. Hier vor allem Pacho sehr hektisch. Die Fehler von Trapp und Tuta waren dann die finalen Geschenke an Darmstadt.

Wie man die Auswechslungen kritisieren kann ist mir ein Rätsel. Kalajdzic war sichtbar platt, dito Ebimbe, eigentlich hätte auch Larsson rausgemusst. Dass er durchspielte rächte sich dann, weil er vor dem Ausgleich nicht mehr hinterher kam. Rode hätte früher kommen können, aber große Fehler haben Ngankam und Hauge auch nicht gemacht.

Der konditionelle Einbruch Mitte der 2. Halbzeit stimmt nachdenklich. Ohne Kraft keine Konzentration, Fehler kommen dann zwangsläufig. Und auch das Zurückziehen an den eigenen Strafraum ist dann zwangsläufig, weil man keine Kraft mehr hat, den Mittelfeldkampf anzunehmen.

Dumm gelaufen, aber auch lehrreich. Und: bis zum Anschlusstreffer war es ein absolut ordentliches Auswärtsspiel mit einigen sehr schönen Highlights, in dem man auch in den Zweikämpfen klar vorne lag.
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WürzburgerAdler schrieb:

Wie man die Auswechslungen kritisieren kann ist mir ein Rätsel. Kalajdzic war sichtbar platt, dito Ebimbe, eigentlich hätte auch Larsson rausgemusst. Dass er durchspielte rächte sich dann, weil er vor dem Ausgleich nicht mehr hinterher kam. Rode hätte früher kommen können, aber große Fehler haben Ngankam und Hauge auch nicht gemacht.

Der konditionelle Einbruch Mitte der 2. Halbzeit stimmt nachdenklich. Ohne Kraft keine Konzentration, Fehler kommen dann zwangsläufig. Und auch das Zurückziehen an den eigenen Strafraum ist dann zwangsläufig, weil man keine Kraft mehr hat, den Mittelfeldkampf anzunehmen.


Ich finde den konditionellen Einbruch nicht mal so extrem kritisch, wohl aber die fehlende Reaktion von Toppmöller darauf. Wie du selbst schreibst, waren ab der 75. Minute Ebimbe, Kalajdzic, Knauff und auch Larsson sichtbar platt (könnte am seifigen Rasen gelegen haben, oder am körperlich aggresiven Spiel der Lilien). Dennoch sieht sich Toppmöller das Drama lieber weitere 15 Minuten an, bevor er in irgendeiner Form darauf reagiert. Gleichzeitig wirft Lieberknecht in der 80. Minute nochmals drei neue Offensivleute rein, was das Problem noch vergrößert hat.

Natürlich sind in der aktuellen Form Ngankam, Hauge, Max, Rode und Smolcic keine spielerische Verbesserung zu den oben genannten - aber wenn die platt sind und ich offenbar ohnehin nur den Vorsprung über die Zeit retten will, dann werfe ich doch zumindest Leute rein, die frisch genug sind, defensiv alle Löcher zuzulaufen. Selbstverständlich ist der Ausgleich heute erst *nach* der Einwechslung der frischen Leute gefallen, aber dass man den Ausgleich nicht schon in Minute 75-90 kassiert hat, war mehr Glück als Verstand. Man hat lange genug darum gebettelt.
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Okocha1993 schrieb:

Anthrax schrieb:

Sehe gerade zum ersten Mal die Statistik.
12:8 Torschüsse
23:5 Flanken
60:31 % Dribblingquote
4:1 Ecken


Für Darmstadt....

Ist ja abartig.

Und dass wohl fast allein aufgrund der letzten 30 bis 40 Minuten, weist auf die Passivität der Eintracht hin, kann man auch draus lernen.


Man muss daraus lernen. Zwingend.
Und das möglichst schnell, denn jetzt kommen noch 3 solcher Mamnschaften.
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Anthrax schrieb:

Man muss daraus lernen. Zwingend.

Manche werden es nie mehr lernen: Tuta ! Immer wieder diese dummen Fehler, im Freundschaftsspiel gegen Freiburg schon ganz erbaermlich ... Hoffentlich kommt dieser Amenda...
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derexperte schrieb:

Mal gespannt ob sich auf dem Transfermarkt noch etwas für uns tut, und zwar auf der Zu- als auch Abgangsseite.


Was soll man denn alles noch auf dem Transfermarkt tun? So im Winter .. wo nur die "Top-Angebote" existieren. Es ist nun der x-te "vermeintlich kleine und machbare" Gegner diese Saison, der dann irgendwann gemerkt hat: "Hoppla, den Riesen-Respekt brauchen wir nicht zu haben. Die spielen zwar als Schönwetterspieler schön herum. Aber wenn wir nur minimal unangenehm werden, bringt das die vollkommen aus der Fassung. Denn mit Zweikampfannahme haben die es nicht so."

Ich würde gerne sagen: "Ich kann das jedem technisch limitierten Verein künftig nur raten, genauso gegen uns zu spielen." Aber prinzipiell brauch ich das ja nicht mehr. Das haben alle mittlerweile gerafft. Von Bochum über Aberdeen hin zu Saarbrücken und Darmstadt. Die, die es auch nach 18 Spieltagen noch nicht verstanden haben, sind wir.
Man, was bin ich über diese verschenkten Punkte im Stile von "Zu doof zum Kacken" bedient.
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Adler_Steigflug schrieb:

derexperte schrieb:

Mal gespannt ob sich auf dem Transfermarkt noch etwas für uns tut, und zwar auf der Zu- als auch Abgangsseite.


Was soll man denn alles noch auf dem Transfermarkt tun? So im Winter .. wo nur die "Top-Angebote" existieren. Es ist nun der x-te "vermeintlich kleine und machbare" Gegner diese Saison, der dann irgendwann gemerkt hat: "Hoppla, den Riesen-Respekt brauchen wir nicht zu haben. Die spielen zwar als Schönwetterspieler schön herum. Aber wenn wir nur minimal unangenehm werden, bringt das die vollkommen aus der Fassung. Denn mit Zweikampfannahme haben die es nicht so."

Ich würde gerne sagen: "Ich kann das jedem technisch limitierten Verein künftig nur raten, genauso gegen uns zu spielen." Aber prinzipiell brauch ich das ja nicht mehr. Das haben alle mittlerweile gerafft. Von Bochum über Aberdeen hin zu Saarbrücken und Darmstadt. Die, die es auch nach 18 Spieltagen noch nicht verstanden haben, sind wir.
Man, was bin ich über diese verschenkten Punkte im Stile von "Zu doof zum Kacken" bedient.

Man scheint doch durchaus noch an Spielern dran zu sein.
Und wenn man noch ein paar bekommt, kann man überlegen, ob es mit Spielern der Kategorie Ngankam, Hauge oder Aaronson in der Rückrunde Sinn macht oder ob man sie ganz bzw. per Leihe versucht abzugeben.
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Es war heute keiner auf der Bank, den man hätte bringen können. Ich hab das vor dem Spiel mit Entsetzen festgestellt. Sind die 3 Afrika Cup Spieler zurück, sieht es anders aus. Das sind alles Stammspieler. Da käme dann Qualität von der Bank. Hauge und co sind nicht wirklich Alternativen. Buta war heute der Prellbock, aber er war der Einzige heute auf der Bank, den man reinwerfen kann. Der Rest ist eben eher nicht stark genug für die erste Elf oder Halbinvalide oder aber schon älter wie Hasebe.
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Älter als Hasebe auf der Reservebank?
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Älter als Hasebe auf der Reservebank?
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Ich meinte so alt wie Hasebe. Sorry
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Kalajdžić  geht nicht von einer schweren Verletzung aus. Weiß jemand bereits mehr?
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Positiv:
60 Minuten lang die Darmstädter klar kontrolliert und dominiert. 2:0 geführt. Muss man ohne die drei Afrikaner auch erst mal machen.
Stark in dieser Phase Ebimbe, Nkounkou, vdBeek (Klasse Pass vor dem 2:0), überragend: Kalajdzic.

Sehr schön auch, dass eines der Hauptprobleme der Vorrunde überwunden zu sein scheint: auch heute wieder ein rechtzeitiges Nachrücken bei Balleroberungen und schnellen Angriffen. Bei beiden Toren waren wir mit 3, 4 Spielern in der gegnerischen Box.
Defensiv Koch wie gewohnt stark.

Negativ:
Der Spielaufbau war schon in Halbzeit 1 viel zu langsam, zu behäbig und fehlerbehaftet. Götze trägt kaum etwas bei, auch wenn er hin und wieder einen Sahnepass auspackt. Auch Pacho im Aufbau unsicher, Tuta nervt mit seinem ständigen auf-dem-Ball-Herumtreten und Larsson scheint ein wenig erschöpft zu sein. Gerade Götze und Pacho übersahen mehrfach den völlig frei stehenden Nkounkou, der den Ball schnell in des Gegners Hälfte hätte bringen können.

Mit der Auswechslung von vdB ging es dann los. Ebimbe und Kalajdzic physisch am Ende (Ebimbe verdaddelte das praktisch sichere dritte Tor, weil er einen Konter zu spät auf Nkounkou gab, der allein vor dem TW gestanden hätte). Der Rest zog sich viel zu weit zurück, sodass die Darmstädter keine Probleme hatten, in Schlagdistanz zum Tor zu gelangen.

Am Ende nur noch Panik. Völlig unbedrängte Befreiungsschläge ins Seitenaus, obwohl der nächste freie Mann 5 Meter entfernt stand. Hier vor allem Pacho sehr hektisch. Die Fehler von Trapp und Tuta waren dann die finalen Geschenke an Darmstadt.

Wie man die Auswechslungen kritisieren kann ist mir ein Rätsel. Kalajdzic war sichtbar platt, dito Ebimbe, eigentlich hätte auch Larsson rausgemusst. Dass er durchspielte rächte sich dann, weil er vor dem Ausgleich nicht mehr hinterher kam. Rode hätte früher kommen können, aber große Fehler haben Ngankam und Hauge auch nicht gemacht.

Der konditionelle Einbruch Mitte der 2. Halbzeit stimmt nachdenklich. Ohne Kraft keine Konzentration, Fehler kommen dann zwangsläufig. Und auch das Zurückziehen an den eigenen Strafraum ist dann zwangsläufig, weil man keine Kraft mehr hat, den Mittelfeldkampf anzunehmen.

Dumm gelaufen, aber auch lehrreich. Und: bis zum Anschlusstreffer war es ein absolut ordentliches Auswärtsspiel mit einigen sehr schönen Highlights, in dem man auch in den Zweikämpfen klar vorne lag.
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WürzburgerAdler schrieb:

Der konditionelle Einbruch Mitte der 2. Halbzeit stimmt nachdenklich. Ohne Kraft keine Konzentration, Fehler kommen dann zwangsläufig. Und auch das Zurückziehen an den eigenen Strafraum ist dann zwangsläufig, weil man keine Kraft mehr hat, den Mittelfeldkampf anzunehmen.


Das verwundert mich auch, zumal unser Spiel in der ersten Hälfte ja auch nicht von kräftezehrendem Tempofußball erzählt hat. Ballgeschiebe mit doch eher seltenen Intensivläufen - und die Abwehr im Schongang gegen einen  unfassbar harmlosen Gegner.

Leistungsmäßig ist das einfach seit einiger Zeit viel zu wenig. Und dieses reflexartige Gerede vom Aufarbeiten hat keine Wirkung über eine Woche hinaus. Die Niederlagen gegen Paok, in Augsburg und in Saarbrücken führten zu einer Wutrede von Krösche und einer Aufarbeitung. Dann kam der starke Auftritt gegen die Bayern, wo einfach alles genau gepasst hat.

Und dann? Ja, danach spielte die Mannschaft den gleichen uninspirierten Mist zusammen wie vorher. In Aberdeen wurde das schöngeredet, weil wir ja schon weiter waren, in Leverkusen kann man ja - wie jedes Jahr - sowieso verlieren. Der Sieg gegen Gladbach kam mehr oder weniger deshalb zustande, weil die Spieler nach dem Platzverweis für die Fohlen die taktische Marschroute über den Haufen warfen und nach vorne gegangen sind. Spielerisch war das über 90 Minuten Käse und nicht im Entferntesten zwingend.

In Leipzig gab es - wie heute - in der zweiten Hälfte keinerlei Entlastung. So war es schon sehr glücklich, die drei Punkte eingefahren zu haben. Das gleiche Bild, nur gegen einen ungleich schwächeren Gegner, haben wir heute gesehen. Und jetzt wieder Aufarbeitung?

Für mich sind das taktische und strukturelle Probleme. Wir haben keinen, der wirklich Verantwortung übernimmt, und das, was Toppmöller da spielen lässt, gefällt mir überhaupt nicht. Langsames Ballgeschiebe und im Zweifel immer den Rückwärtsgang einlegen. Heute wunderbar zu sehen, als Pacho gegen Ende der ersten Halbzeit abstoppt und mit der Hand anzeigt "langsam, ruhig"...

Und was den Kader angeht, lasse ich die Ausrede mit dem Afrika-Cup heute nicht wirklich gelten. Darmstadt war heute dermaßen schlecht, dass wir mit jedem unserer Spieler das Ding hätten nach Hause bringen müssen. Aber dazu muss man halt auch mal dagegenhalten und nicht nur aus mehreren Metern Entfernung zuschauen, was der Gegenspieler so treibt.

Für mich bleiben zwei Fragen: die Mentalitätsfrage (bei einigen Spielern) und inzwischen auch - sorry - die Trainerfrage. Denn Toppmöller erscheint mir noch nicht erfahren (oder flexibel) genug, das System auf das vorhandene "Spielermaterial" zu adaptieren. Vielmehr wirkt es für mich so, als würde er krampfhaft versuchen, die Spieler in sein System zu pressen.
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Ich meinte so alt wie Hasebe. Sorry
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Wer ist so alt wie Hasebe? Auf der Reservebank?
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WürzburgerAdler schrieb:

Der konditionelle Einbruch Mitte der 2. Halbzeit stimmt nachdenklich. Ohne Kraft keine Konzentration, Fehler kommen dann zwangsläufig. Und auch das Zurückziehen an den eigenen Strafraum ist dann zwangsläufig, weil man keine Kraft mehr hat, den Mittelfeldkampf anzunehmen.


Das verwundert mich auch, zumal unser Spiel in der ersten Hälfte ja auch nicht von kräftezehrendem Tempofußball erzählt hat. Ballgeschiebe mit doch eher seltenen Intensivläufen - und die Abwehr im Schongang gegen einen  unfassbar harmlosen Gegner.

Leistungsmäßig ist das einfach seit einiger Zeit viel zu wenig. Und dieses reflexartige Gerede vom Aufarbeiten hat keine Wirkung über eine Woche hinaus. Die Niederlagen gegen Paok, in Augsburg und in Saarbrücken führten zu einer Wutrede von Krösche und einer Aufarbeitung. Dann kam der starke Auftritt gegen die Bayern, wo einfach alles genau gepasst hat.

Und dann? Ja, danach spielte die Mannschaft den gleichen uninspirierten Mist zusammen wie vorher. In Aberdeen wurde das schöngeredet, weil wir ja schon weiter waren, in Leverkusen kann man ja - wie jedes Jahr - sowieso verlieren. Der Sieg gegen Gladbach kam mehr oder weniger deshalb zustande, weil die Spieler nach dem Platzverweis für die Fohlen die taktische Marschroute über den Haufen warfen und nach vorne gegangen sind. Spielerisch war das über 90 Minuten Käse und nicht im Entferntesten zwingend.

In Leipzig gab es - wie heute - in der zweiten Hälfte keinerlei Entlastung. So war es schon sehr glücklich, die drei Punkte eingefahren zu haben. Das gleiche Bild, nur gegen einen ungleich schwächeren Gegner, haben wir heute gesehen. Und jetzt wieder Aufarbeitung?

Für mich sind das taktische und strukturelle Probleme. Wir haben keinen, der wirklich Verantwortung übernimmt, und das, was Toppmöller da spielen lässt, gefällt mir überhaupt nicht. Langsames Ballgeschiebe und im Zweifel immer den Rückwärtsgang einlegen. Heute wunderbar zu sehen, als Pacho gegen Ende der ersten Halbzeit abstoppt und mit der Hand anzeigt "langsam, ruhig"...

Und was den Kader angeht, lasse ich die Ausrede mit dem Afrika-Cup heute nicht wirklich gelten. Darmstadt war heute dermaßen schlecht, dass wir mit jedem unserer Spieler das Ding hätten nach Hause bringen müssen. Aber dazu muss man halt auch mal dagegenhalten und nicht nur aus mehreren Metern Entfernung zuschauen, was der Gegenspieler so treibt.

Für mich bleiben zwei Fragen: die Mentalitätsfrage (bei einigen Spielern) und inzwischen auch - sorry - die Trainerfrage. Denn Toppmöller erscheint mir noch nicht erfahren (oder flexibel) genug, das System auf das vorhandene "Spielermaterial" zu adaptieren. Vielmehr wirkt es für mich so, als würde er krampfhaft versuchen, die Spieler in sein System zu pressen.
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Mich wundert das nicht. Die Pause war nur kurz, kaum Zeit zum regenerieren. Es gibt nur wenige Optionen mal zu wechseln, meistens sind diese erzwungen gewesen durch Verletzungen. Larsson zum Beispiel ist sichtbar platt muss aber mangels Alternativen ran. Die Spieler die erzeigt reinkommen führen zu einem Qualitätsverlust und wenn man dann noch im Kopf müde ist und der Gegner einen voll unter Druck setzt kommt genau das dabei raus.
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Wer ist so alt wie Hasebe? Auf der Reservebank?
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Ich hätte mich gefreut, wenn der „alte Hasebe“ spätestens nach dem ersten Gegentor gekommen wäre. Er hätte die Abwehr stabilisiert. Er ist in der Lage  als Einziger aus der Abwehr heraus einen Pass auf einen Mitspieler zu spielen, der sogar ankommt statt dieses wilde Herausschlagen ins Nirgendwo oder gleich direkt in die Füße des Gegners. Er ist in der Lage die Abwehr zu beruhigen allein durch seine Anwesenheit, selbst wenn er nicht am Ball ist. Es wäre auch eine schöne Geste gewesen zu seinem 40. Geburtstag.
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Okocha1993 schrieb:

Und bitte Trapp nicht gleich wieder verdammen, nachdem er gegen Leipzig so in den Himmel gehoben wurde.


Trapp war nach dem bösen Foul in der 59. meiner Meinung nach leicht angeschlagen.
Die Härte von Darmstadt hat sich leider ausgezahlt aus deren Perspektive.
Dem Pfeiffer wünsche ich ein solides Karma demnächst.
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Dann soll sich Trapp auswechseln lassen... so stärkt er der Mannschaft definitiv nicht den Rücken und es bringt niemanden weiter - außer den Gegener....
Eintracht ist echt der Aufbaugegener für die im Keller befindlichen Mannschaften...


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