War wirklich wieder ein unterhaltsames Rennen. Gönne es Van Aert. Er fährt in meinen Augen immer offensiv. Auch wenn er am Ende nicht so viel gearbeitet hat wie Pogacar war er es dennoch der in die Attacke gegangen ist. Er hat auch nicht nur am Hinterrad gehangen sondern einen guten Teil beigetragen. Denke es ist einfach das Los solch einer Dominanz bei Pogacar.
Auch bei den Frauen natürlich ein schönes Ergebnis. Toll wie sich Koch gegen die beiden Vismafahrerinnen durchsetzt. Koch sehr stark, aber die Vismarfahrerinnen waren sich wohl auch zu sicher. Oder wollten partout Vos den Sieg ermöglichen/ schenken. Sich so auf Vos festzulegen, dass Ferrant-Prevot komplett die Arbeit macht, anstatt abwechselnd versuchen zu attackieren war wohl ein Fehler. Vor allem weil Ferrant-Prevot den stärkeren Eindruck hinterließ.
Mal schauen was das Radsportjahr noch so bringt. Mit Seixas ist ein neuer spannender Fahrer schon mittendrin.
Völlig legitim, nicht für Pogacar zu arbeiten. Und taktisch großartig. Vorne genug beitragen (auch Pogacar konnte ja kein Interesse daran haben, van der Poel oder Pedersen wieder herankommen zu lassen) und hinten durch den Teamkollegen Laporte "stören lassen". Da haben die Verfolger van der Poel zu lange alleine gelassen, den immensen Rückstand konnte er nicht alleine aufholen, wenn vorne zwei derartige Spezialisten ihr Heil in der Flucht suchen.
Und bei allem Pech, was van Aert in letzter Zeit hatte, war das durchaus ein schönes Ergebnis, ja. Hoffe, dass der mal wieder fit in die großen Rundfahrten geht - dann kann er wieder gleichzeitig auf Etappenjagd gehen und als Edelhelfer dienen. Erinnere mich noch an dessen spektakulären Sieg bei der doppelten Ventoux-Überfahrt.
War wirklich wieder ein unterhaltsames Rennen. Gönne es Van Aert. Er fährt in meinen Augen immer offensiv. Auch wenn er am Ende nicht so viel gearbeitet hat wie Pogacar war er es dennoch der in die Attacke gegangen ist. Er hat auch nicht nur am Hinterrad gehangen sondern einen guten Teil beigetragen. Denke es ist einfach das Los solch einer Dominanz bei Pogacar.
Auch bei den Frauen natürlich ein schönes Ergebnis. Toll wie sich Koch gegen die beiden Vismafahrerinnen durchsetzt. Koch sehr stark, aber die Vismarfahrerinnen waren sich wohl auch zu sicher. Oder wollten partout Vos den Sieg ermöglichen/ schenken. Sich so auf Vos festzulegen, dass Ferrant-Prevot komplett die Arbeit macht, anstatt abwechselnd versuchen zu attackieren war wohl ein Fehler. Vor allem weil Ferrant-Prevot den stärkeren Eindruck hinterließ.
Mal schauen was das Radsportjahr noch so bringt. Mit Seixas ist ein neuer spannender Fahrer schon mittendrin.
Aktuell läuft übrigens das Amstel Gold Race. So langsam zerfallen die einzelnen Gruppen. Vorne Skjelmose, Evenepoel und Grégoire, die erst den lange Führenden Frigo aufgefahren und am Anstieg dann distanziert haben. Sie sind aber nicht weit vorne. Zwanzig Sekunden zurück folgt eine Verfolgergruppe u.a. mit Philipsen.
Noch 16 km. Bei der vorletzten Überfahrt über den Cauberg hat Evenepoel das Tempo angezogen, allerdings eher kontrolliert und in Zeitfahrermanier denn als klassische Attacke. Skjelmose ist dran geblieben, Grégoire musste abreißen lassen. Die Verfolgergruppe hat inzwischen 45 Sekunden Rückstand. Die scheinen also auch nicht mehr zulegen zu können. Evenepoel dürfte im Zweifel der stärkste Fahrer sein, Skjelmose hängt auch praktisch nur am Hinterrad. Aber ähnlich wie Pogacar und van Aert kürzlich, sagt das recht wenig über den Ausgang des Rennens aus. Skjelmose ist ein guter Bergfahrer und es kann gut sein, dass er einfach am Hinterrad bleibt und dann bergauf den Sieg einfährt.
Merkwürdiges Finale. Irgendwie bin ich davon ausgegangen, dass einer der beiden versuchen würde am Berg anzugreifen - aber nix da. Am Ende dann gemütliches Einrollen in den Schlussspurt und Evenepoel greift plötzlich an und siegt im Spurt. Gegen die Topstars wirkt es immer so, als fehle es ihm an Explosivität, aber das war ne deutliche Angelegenheit. Vielleicht kann er mit der entsprechenden Vorbereitung und wenn er gesund und verletzungsfrei durchs Frühjahr kommt ja auch bei den Rundfahrten mithalten. Wir werden sehen. Heute jedenfalls wirkte das ziemlich locker.
Eigentlich mag ich den Remco wirklich ganz gerne, aber heute bei diesem (in der Tat merkwürdigen) Finale habe ich zu Skjelmose gehalten, weil mir der Anblick des Logos auf dem Trikot von Remco nach dem gestrigen Stadionerlebnis immer noch akute Übelkeit bescherte und ich es einfach nicht mehr sehen konnte. Für Cosnefroy als Dritter auf dem Podium hat es mich gefreut, das war eine kleine Überraschung, und auch ein Lob an Frigo als "letzter Mohikaner" der Ausreißergruppe. Ich hoffe er tritt nicht in die Spuren seines Namensvetters Dario, der 2005 bei der Tour verhaftet wurde.
Merkwürdiges Finale. Irgendwie bin ich davon ausgegangen, dass einer der beiden versuchen würde am Berg anzugreifen - aber nix da. Am Ende dann gemütliches Einrollen in den Schlussspurt und Evenepoel greift plötzlich an und siegt im Spurt. Gegen die Topstars wirkt es immer so, als fehle es ihm an Explosivität, aber das war ne deutliche Angelegenheit. Vielleicht kann er mit der entsprechenden Vorbereitung und wenn er gesund und verletzungsfrei durchs Frühjahr kommt ja auch bei den Rundfahrten mithalten. Wir werden sehen. Heute jedenfalls wirkte das ziemlich locker.
Eigentlich mag ich den Remco wirklich ganz gerne, aber heute bei diesem (in der Tat merkwürdigen) Finale habe ich zu Skjelmose gehalten, weil mir der Anblick des Logos auf dem Trikot von Remco nach dem gestrigen Stadionerlebnis immer noch akute Übelkeit bescherte und ich es einfach nicht mehr sehen konnte. Für Cosnefroy als Dritter auf dem Podium hat es mich gefreut, das war eine kleine Überraschung, und auch ein Lob an Frigo als "letzter Mohikaner" der Ausreißergruppe. Ich hoffe er tritt nicht in die Spuren seines Namensvetters Dario, der 2005 bei der Tour verhaftet wurde.
In Paul Seixas darf Frankreich sich wohl langsam wieder Hoffnung auf einen richtigen Star aus dem eigenen Land machen. Nach der Katalonien-Rundfahrt, die er überlegen vor Lipowitz gewann und vor allem am Berg nach Belieben die Konkurrenz distanzierte (inkl. des Auftaktzeitfahrens am Berg, es geht also mitnichten "nur" um seine jugendliche Explosivität) gewann er nun als jüngster Fahrer aller Zeiten (19, der bisher Jüngste was Merckx mit 21 Jahren) die Flèche Wallonne, indem er an der Mur de Huy allen davon fuhr:
In Paul Seixas darf Frankreich sich wohl langsam wieder Hoffnung auf einen richtigen Star aus dem eigenen Land machen. Nach der Katalonien-Rundfahrt, die er überlegen vor Lipowitz gewann und vor allem am Berg nach Belieben die Konkurrenz distanzierte (inkl. des Auftaktzeitfahrens am Berg, es geht also mitnichten "nur" um seine jugendliche Explosivität) gewann er nun als jüngster Fahrer aller Zeiten (19, der bisher Jüngste was Merckx mit 21 Jahren) die Flèche Wallonne, indem er an der Mur de Huy allen davon fuhr:
Ich konnte es auch nicht gucken, fand aber den Antritt von Seixas durchaus beeindruckend.
Die Franzosen mussten sich ja jahrzehntelang einen Tourfavoriten erträumen. Alaphilippe war mal ein Jahr sehr stark, Rolland immerhin am Berg stark, aber eher für einzelne Etappen in denen man ihn fahren ließ, weils für den ganz großen Wurf eben nicht reichen würde, Lino, Voeckler und Co. ließ man gewähren, weil sie im Hochgebirge über mehrere Etappen locker ne Stunde liegen lassen würden etc., Jalabert war auch eher Etappenjäger und Virenque, naja, in Hochzeiten des Dopings selbst Protagonist nicht gut genug für Armstrong, Ullrich oder Pantani.
Seixas ist noch so jung, dass er auch noch in ein paar Jahren Entwicklung die Nachfolge von Pogacar antreten könnte. Auf den bin ich echt gespannt. Eh faszinierend, wie jung Fahrer heute schon vorne mitfahren. Früher waren sie locker über Mitte 20 hinaus bevor man überhaupt in diese Sphären kam.
Ich konnte es auch nicht gucken, fand aber den Antritt von Seixas durchaus beeindruckend.
Die Franzosen mussten sich ja jahrzehntelang einen Tourfavoriten erträumen. Alaphilippe war mal ein Jahr sehr stark, Rolland immerhin am Berg stark, aber eher für einzelne Etappen in denen man ihn fahren ließ, weils für den ganz großen Wurf eben nicht reichen würde, Lino, Voeckler und Co. ließ man gewähren, weil sie im Hochgebirge über mehrere Etappen locker ne Stunde liegen lassen würden etc., Jalabert war auch eher Etappenjäger und Virenque, naja, in Hochzeiten des Dopings selbst Protagonist nicht gut genug für Armstrong, Ullrich oder Pantani.
Seixas ist noch so jung, dass er auch noch in ein paar Jahren Entwicklung die Nachfolge von Pogacar antreten könnte. Auf den bin ich echt gespannt. Eh faszinierend, wie jung Fahrer heute schon vorne mitfahren. Früher waren sie locker über Mitte 20 hinaus bevor man überhaupt in diese Sphären kam.
Träumchen - ich mache mir nen Kaffee und will mich vor Eurosport klemmen, um die spannenden letzten Kilometer zu verfolgen ... dabei ist das Rennen schon vorbei. Hatte echt nicht auf dem Schirm, dass das um 4 schon gelaufen ist. Hab zugegebenermaßen völlig verpasst, mich vorab mal schlau zu machen. Bin insgeheim davon ausgegangen, dass das wohl so gegen 5 enden wird. Naja, selbst dran schuld.
Ja, schade, konnte es auch nicht sehen, aber ich hatte ein schönes Alternativprogramm am Brentanobad, deshalb will ich nicht meckern. Schaue mir jetzt mal die Zusammenfassung an.
Träumchen - ich mache mir nen Kaffee und will mich vor Eurosport klemmen, um die spannenden letzten Kilometer zu verfolgen ... dabei ist das Rennen schon vorbei. Hatte echt nicht auf dem Schirm, dass das um 4 schon gelaufen ist. Hab zugegebenermaßen völlig verpasst, mich vorab mal schlau zu machen. Bin insgeheim davon ausgegangen, dass das wohl so gegen 5 enden wird. Naja, selbst dran schuld.
Ja, schade, konnte es auch nicht sehen, aber ich hatte ein schönes Alternativprogramm am Brentanobad, deshalb will ich nicht meckern. Schaue mir jetzt mal die Zusammenfassung an.
Morgen beginnt mit dem Giro d'Italia die erste Grand Tour des Jahres. Als Favorit wird Jonas Vingegaard gehandelt, der 2022 und 2023 bereits die Tour de France und im vergangenen Jahr die Vuelta a España gewinnen konnte und der damit in einen kleinen Kreis von Fahrern vorstoßen könnte, die alle 3 großen Rundfahrten gewinnen konnten.
Morgen beginnt mit dem Giro d'Italia die erste Grand Tour des Jahres. Als Favorit wird Jonas Vingegaard gehandelt, der 2022 und 2023 bereits die Tour de France und im vergangenen Jahr die Vuelta a España gewinnen konnte und der damit in einen kleinen Kreis von Fahrern vorstoßen könnte, die alle 3 großen Rundfahrten gewinnen konnten.
Die erste Etappe ist rum, passiert ist erwartungsgemäß noch nichts. Daher hier eine nette Spielerei ... eine Einschätzung der Favoriten mit Auflistung ihrer jeweiligen Stärken:
Sooo, das war der Giro-Auftakt in Bulgarien. Magnier hat sich zwei Etappensiege geholt und Vingegaard gestern am Berg angedeutet, dass der Rest sich wird strecken müssen. Allerdings orakele ich mal, dass Pogacar sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen hätte.
Morgen ist Ruhetag, ab Dienstag gehts in Italien weiter. Die erste echte Prüfung kommt Freitag am Blockhaus: nicht die Restaurantkette, sonst würde ich auf Süle oder Boniface tippen, sondern ein ehemaliger Polizei- und Militärposten in Süditalien - damals war es schick beim Militär deutsche Namen zu vergeben, daher so weit außenhalb Tirols der regional eher untypische Namen.
Auch im Französischen ist "Le blockhaus" ein Begriff für Bunker. Freue mich auf die morgige Etappe, dann wieder auf vertrautem Terrain für den Giro. Hat mich ja irgendwie gefreut für Bulgarien, dass sie den Zuschlag bekamen, und man sah stellenweise auch viel Begeisterung am Streckenrand, aber für mich geht es erst jetzt so richtig los.
Sooo, das war der Giro-Auftakt in Bulgarien. Magnier hat sich zwei Etappensiege geholt und Vingegaard gestern am Berg angedeutet, dass der Rest sich wird strecken müssen. Allerdings orakele ich mal, dass Pogacar sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen hätte.
Morgen ist Ruhetag, ab Dienstag gehts in Italien weiter. Die erste echte Prüfung kommt Freitag am Blockhaus: nicht die Restaurantkette, sonst würde ich auf Süle oder Boniface tippen, sondern ein ehemaliger Polizei- und Militärposten in Süditalien - damals war es schick beim Militär deutsche Namen zu vergeben, daher so weit außenhalb Tirols der regional eher untypische Namen.
Auch im Französischen ist "Le blockhaus" ein Begriff für Bunker. Freue mich auf die morgige Etappe, dann wieder auf vertrautem Terrain für den Giro. Hat mich ja irgendwie gefreut für Bulgarien, dass sie den Zuschlag bekamen, und man sah stellenweise auch viel Begeisterung am Streckenrand, aber für mich geht es erst jetzt so richtig los.
Spannendes Finale heute in Cosenza in Kalabrien (architektonisch interessante Stadt, was man so in den TV-Bildern nebenbei gesehen hat) und mit Ciccone ein Italiener in Rosa, bravo!
Gestern war ja was los - zwei starke Ausreißer und alles lief darauf hinaus, dass sie sich das gemütlich aufteilen: einer holt den Etappensieg, der andere fährt ins rosa Trikot. Es kam dann zwar genauso aber der Weg dahin war durch die Regenlotterie (schlechte Sicht, glitschige Straßen, man kam nicht zwingend schneller voran, wenn man schnell fuhr, sondern wenn man Vorsicht walten ließ und Stürze vermied) mehr als lebhaft.
Heute am Feiertag dann leider eine eher langweilige Etappe voraussichtlich mit Massensprint in Neapel. Mal gucken, ob Präfektur und Polizei ausländische Teilnehmer aus Sicherheitsgründen ausschließen.
Gönne es Van Aert. Er fährt in meinen Augen immer offensiv. Auch wenn er am Ende nicht so viel gearbeitet hat wie Pogacar war er es dennoch der in die Attacke gegangen ist. Er hat auch nicht nur am Hinterrad gehangen sondern einen guten Teil beigetragen.
Denke es ist einfach das Los solch einer Dominanz bei Pogacar.
Auch bei den Frauen natürlich ein schönes Ergebnis.
Toll wie sich Koch gegen die beiden Vismafahrerinnen durchsetzt.
Koch sehr stark, aber die Vismarfahrerinnen waren sich wohl auch zu sicher. Oder wollten partout Vos den Sieg ermöglichen/ schenken. Sich so auf Vos festzulegen, dass Ferrant-Prevot komplett die Arbeit macht, anstatt abwechselnd versuchen zu attackieren war wohl ein Fehler. Vor allem weil Ferrant-Prevot den stärkeren Eindruck hinterließ.
Mal schauen was das Radsportjahr noch so bringt. Mit Seixas ist ein neuer spannender Fahrer schon mittendrin.
Und bei allem Pech, was van Aert in letzter Zeit hatte, war das durchaus ein schönes Ergebnis, ja. Hoffe, dass der mal wieder fit in die großen Rundfahrten geht - dann kann er wieder gleichzeitig auf Etappenjagd gehen und als Edelhelfer dienen. Erinnere mich noch an dessen spektakulären Sieg bei der doppelten Ventoux-Überfahrt.
Gönne es Van Aert. Er fährt in meinen Augen immer offensiv. Auch wenn er am Ende nicht so viel gearbeitet hat wie Pogacar war er es dennoch der in die Attacke gegangen ist. Er hat auch nicht nur am Hinterrad gehangen sondern einen guten Teil beigetragen.
Denke es ist einfach das Los solch einer Dominanz bei Pogacar.
Auch bei den Frauen natürlich ein schönes Ergebnis.
Toll wie sich Koch gegen die beiden Vismafahrerinnen durchsetzt.
Koch sehr stark, aber die Vismarfahrerinnen waren sich wohl auch zu sicher. Oder wollten partout Vos den Sieg ermöglichen/ schenken. Sich so auf Vos festzulegen, dass Ferrant-Prevot komplett die Arbeit macht, anstatt abwechselnd versuchen zu attackieren war wohl ein Fehler. Vor allem weil Ferrant-Prevot den stärkeren Eindruck hinterließ.
Mal schauen was das Radsportjahr noch so bringt. Mit Seixas ist ein neuer spannender Fahrer schon mittendrin.
Absolut, das war eine große Überraschung mit Franzi.
https://www.eurosport.de/radsport/paris-roubaix-m/2026/jens-voigt-exklusiv-mathieu-van-der-poel-war-der-staerkste-fahrer-in-hoelle-des-nordens_sto23290051/story.shtml
Evenepoel dürfte im Zweifel der stärkste Fahrer sein, Skjelmose hängt auch praktisch nur am Hinterrad. Aber ähnlich wie Pogacar und van Aert kürzlich, sagt das recht wenig über den Ausgang des Rennens aus. Skjelmose ist ein guter Bergfahrer und es kann gut sein, dass er einfach am Hinterrad bleibt und dann bergauf den Sieg einfährt.
Für Cosnefroy als Dritter auf dem Podium hat es mich gefreut, das war eine kleine Überraschung, und auch ein Lob an Frigo als "letzter Mohikaner" der Ausreißergruppe. Ich hoffe er tritt nicht in die Spuren seines Namensvetters Dario, der 2005 bei der Tour verhaftet wurde.
Für Cosnefroy als Dritter auf dem Podium hat es mich gefreut, das war eine kleine Überraschung, und auch ein Lob an Frigo als "letzter Mohikaner" der Ausreißergruppe. Ich hoffe er tritt nicht in die Spuren seines Namensvetters Dario, der 2005 bei der Tour verhaftet wurde.
https://www.sportschau.de/radsport/youngstar-paul-seixas-gewinnt-fleche-wallonne,audio-fleche-wallonne-100.html
Das war wirklich ein Statement an der Mauer.
https://www.sportschau.de/radsport/youngstar-paul-seixas-gewinnt-fleche-wallonne,audio-fleche-wallonne-100.html
Das war wirklich ein Statement an der Mauer.
Die Franzosen mussten sich ja jahrzehntelang einen Tourfavoriten erträumen. Alaphilippe war mal ein Jahr sehr stark, Rolland immerhin am Berg stark, aber eher für einzelne Etappen in denen man ihn fahren ließ, weils für den ganz großen Wurf eben nicht reichen würde, Lino, Voeckler und Co. ließ man gewähren, weil sie im Hochgebirge über mehrere Etappen locker ne Stunde liegen lassen würden etc., Jalabert war auch eher Etappenjäger und Virenque, naja, in Hochzeiten des Dopings selbst Protagonist nicht gut genug für Armstrong, Ullrich oder Pantani.
Seixas ist noch so jung, dass er auch noch in ein paar Jahren Entwicklung die Nachfolge von Pogacar antreten könnte. Auf den bin ich echt gespannt. Eh faszinierend, wie jung Fahrer heute schon vorne mitfahren. Früher waren sie locker über Mitte 20 hinaus bevor man überhaupt in diese Sphären kam.
Das war wirklich ein Statement an der Mauer.
Die Franzosen mussten sich ja jahrzehntelang einen Tourfavoriten erträumen. Alaphilippe war mal ein Jahr sehr stark, Rolland immerhin am Berg stark, aber eher für einzelne Etappen in denen man ihn fahren ließ, weils für den ganz großen Wurf eben nicht reichen würde, Lino, Voeckler und Co. ließ man gewähren, weil sie im Hochgebirge über mehrere Etappen locker ne Stunde liegen lassen würden etc., Jalabert war auch eher Etappenjäger und Virenque, naja, in Hochzeiten des Dopings selbst Protagonist nicht gut genug für Armstrong, Ullrich oder Pantani.
Seixas ist noch so jung, dass er auch noch in ein paar Jahren Entwicklung die Nachfolge von Pogacar antreten könnte. Auf den bin ich echt gespannt. Eh faszinierend, wie jung Fahrer heute schon vorne mitfahren. Früher waren sie locker über Mitte 20 hinaus bevor man überhaupt in diese Sphären kam.
Schaue mir jetzt mal die Zusammenfassung an.
Schaue mir jetzt mal die Zusammenfassung an.
Hier der Link zur offiziellen Site des Rennens:
https://www.giroditalia.it/en/the-route/
Hier der Link zur offiziellen Site des Rennens:
https://www.giroditalia.it/en/the-route/
https://www.cyclingmagazine.de/2026/05/07/giro-ditalia-2026-favoriten-herausforderer-mit-ihren-staerken-und-schwaechen/?amp
Morgen ist Ruhetag, ab Dienstag gehts in Italien weiter. Die erste echte Prüfung kommt Freitag am Blockhaus: nicht die Restaurantkette, sonst würde ich auf Süle oder Boniface tippen, sondern ein ehemaliger Polizei- und Militärposten in Süditalien - damals war es schick beim Militär deutsche Namen zu vergeben, daher so weit außenhalb Tirols der regional eher untypische Namen.
Morgen ist Ruhetag, ab Dienstag gehts in Italien weiter. Die erste echte Prüfung kommt Freitag am Blockhaus: nicht die Restaurantkette, sonst würde ich auf Süle oder Boniface tippen, sondern ein ehemaliger Polizei- und Militärposten in Süditalien - damals war es schick beim Militär deutsche Namen zu vergeben, daher so weit außenhalb Tirols der regional eher untypische Namen.
Heute am Feiertag dann leider eine eher langweilige Etappe voraussichtlich mit Massensprint in Neapel. Mal gucken, ob Präfektur und Polizei ausländische Teilnehmer aus Sicherheitsgründen ausschließen.