Mich würden eure Einschätzungen interessieren, was die Perspektiven für Jungs aus unserem eigenen NLZ angeht. Vor allem, weil ich selber dazu wirklich noch keine Meinung habe, vor allem aufgrund mangelnder Hintergrund-Infos.
Ganz grundsätzlich: Wie verzahnt ist die Profi-Mannschaft mit derU17, U19 oder der U21? Wie läuft der Austausch zwischen Dino und den Nachwuchstrainern. Wie genau kennt Dino die Nachwuchskicker? Warum stellen die versammelten Journalisten in den wöchentlichen PKs nicht mal zu diesem Thema Fragen?
Was fehlt Leuten wie Ebu Bekir Is, Noah Fenyö, Marvin Dills oder Nilo Neuendorff (usw.) zum Bundesliga-Debüt? Was ist von Niko Ilicevic langfristig zu erwarten?
Vielfach wird ja z.B. gefordert, dass Alexander Staff jetzt mal rein geworfen wird. Immerhin Träger der Fritz-Walter-Medaille in Gold des Jahrgangs 2008 und noch vor einem gewissen Lennart Karl. Aus Fan-Sicht wäre das natürlich ein Traum, wenn so einer mal rein kommt und einschlägt. Aber wie weit ist der Junge wirklich? Warum zögert Dino, ihn mal einzubauen? Ist er wirklich so viel weiter vom Profi-Fußball entfernt, wie z.B. ein Amaimouni-Echghouyab, der im ersten Spiel gleich trifft? Und wie sieht es bei Staff eigentlich mit einem Anschlussvertrag aus?
Wie weit klafft die Fan-Sehnsucht nach Profis aus dem eigenen Nachwuchs derzeit mit der Realität auseinander?
Mich würden eure Einschätzungen interessieren, was die Perspektiven für Jungs aus unserem eigenen NLZ angeht. Vor allem, weil ich selber dazu wirklich noch keine Meinung habe, vor allem aufgrund mangelnder Hintergrund-Infos.
Ganz grundsätzlich: Wie verzahnt ist die Profi-Mannschaft mit derU17, U19 oder der U21? Wie läuft der Austausch zwischen Dino und den Nachwuchstrainern. Wie genau kennt Dino die Nachwuchskicker? Warum stellen die versammelten Journalisten in den wöchentlichen PKs nicht mal zu diesem Thema Fragen?
Was fehlt Leuten wie Ebu Bekir Is, Noah Fenyö, Marvin Dills oder Nilo Neuendorff (usw.) zum Bundesliga-Debüt? Was ist von Niko Ilicevic langfristig zu erwarten?
Vielfach wird ja z.B. gefordert, dass Alexander Staff jetzt mal rein geworfen wird. Immerhin Träger der Fritz-Walter-Medaille in Gold des Jahrgangs 2008 und noch vor einem gewissen Lennart Karl. Aus Fan-Sicht wäre das natürlich ein Traum, wenn so einer mal rein kommt und einschlägt. Aber wie weit ist der Junge wirklich? Warum zögert Dino, ihn mal einzubauen? Ist er wirklich so viel weiter vom Profi-Fußball entfernt, wie z.B. ein Amaimouni-Echghouyab, der im ersten Spiel gleich trifft? Und wie sieht es bei Staff eigentlich mit einem Anschlussvertrag aus?
Wie weit klafft die Fan-Sehnsucht nach Profis aus dem eigenen Nachwuchs derzeit mit der Realität auseinander?
Nun gut. Zu diesem Schluss wäre ich jetzt wahrscheinlich auch gekommen, ohne die Spiele der U21 zu verfolgen. Aber was ist denn jetzt z.B. mit dem hier vielfach geforderten Staff? Warum wird der von Dino (bis auf eine Kader-Nominierung in Hamburg) weitgehend links liegen gelassen?
Nun gut. Zu diesem Schluss wäre ich jetzt wahrscheinlich auch gekommen, ohne die Spiele der U21 zu verfolgen. Aber was ist denn jetzt z.B. mit dem hier vielfach geforderten Staff? Warum wird der von Dino (bis auf eine Kader-Nominierung in Hamburg) weitgehend links liegen gelassen?
Nun gut. Zu diesem Schluss wäre ich jetzt wahrscheinlich auch gekommen, ohne die Spiele der U21 zu verfolgen. Aber was ist denn jetzt z.B. mit dem hier vielfach geforderten Staff? Warum wird der von Dino (bis auf eine Kader-Nominierung in Hamburg) weitgehend links liegen gelassen?
ich meine hier ml gelesen zu haben, dass staff noch nie mit den profis trainert hat. das kann man jetzt auch in verschiedene richtungen interpretieren.
Nun gut. Zu diesem Schluss wäre ich jetzt wahrscheinlich auch gekommen, ohne die Spiele der U21 zu verfolgen. Aber was ist denn jetzt z.B. mit dem hier vielfach geforderten Staff? Warum wird der von Dino (bis auf eine Kader-Nominierung in Hamburg) weitgehend links liegen gelassen?
Nun gut. Zu diesem Schluss wäre ich jetzt wahrscheinlich auch gekommen, ohne die Spiele der U21 zu verfolgen. Aber was ist denn jetzt z.B. mit dem hier vielfach geforderten Staff? Warum wird der von Dino (bis auf eine Kader-Nominierung in Hamburg) weitgehend links liegen gelassen?
ich meine hier ml gelesen zu haben, dass staff noch nie mit den profis trainert hat. das kann man jetzt auch in verschiedene richtungen interpretieren.
Offiziell hat Staff nur noch bis Ende dieser Saison Vertrag. Ein User hat hier schon mal geschrieben, das er vermutlich verlängert hat. Ob das stimmt weiß keiner. Vielleicht liegt es auch an der Vertragssituation, falls er doch nicht bleiben will.
Nun gut. Zu diesem Schluss wäre ich jetzt wahrscheinlich auch gekommen, ohne die Spiele der U21 zu verfolgen. Aber was ist denn jetzt z.B. mit dem hier vielfach geforderten Staff? Warum wird der von Dino (bis auf eine Kader-Nominierung in Hamburg) weitgehend links liegen gelassen?
ich meine hier ml gelesen zu haben, dass staff noch nie mit den profis trainert hat. das kann man jetzt auch in verschiedene richtungen interpretieren.
Also das kann ich dementieren, Staff hat sehr wohl schon mit den Profis trainiert! Allerdings nach Ansicht der Trainer wohl noch so einige Defizite erkennen lassen. (Letzteres wurde mir auch nur zugetragen)
Nun gut. Zu diesem Schluss wäre ich jetzt wahrscheinlich auch gekommen, ohne die Spiele der U21 zu verfolgen. Aber was ist denn jetzt z.B. mit dem hier vielfach geforderten Staff? Warum wird der von Dino (bis auf eine Kader-Nominierung in Hamburg) weitgehend links liegen gelassen?
ich meine hier ml gelesen zu haben, dass staff noch nie mit den profis trainert hat. das kann man jetzt auch in verschiedene richtungen interpretieren.
Offiziell hat Staff nur noch bis Ende dieser Saison Vertrag. Ein User hat hier schon mal geschrieben, das er vermutlich verlängert hat. Ob das stimmt weiß keiner. Vielleicht liegt es auch an der Vertragssituation, falls er doch nicht bleiben will.
Nun gut. Zu diesem Schluss wäre ich jetzt wahrscheinlich auch gekommen, ohne die Spiele der U21 zu verfolgen. Aber was ist denn jetzt z.B. mit dem hier vielfach geforderten Staff? Warum wird der von Dino (bis auf eine Kader-Nominierung in Hamburg) weitgehend links liegen gelassen?
ich meine hier ml gelesen zu haben, dass staff noch nie mit den profis trainert hat. das kann man jetzt auch in verschiedene richtungen interpretieren.
Nun gut. Zu diesem Schluss wäre ich jetzt wahrscheinlich auch gekommen, ohne die Spiele der U21 zu verfolgen. Aber was ist denn jetzt z.B. mit dem hier vielfach geforderten Staff? Warum wird der von Dino (bis auf eine Kader-Nominierung in Hamburg) weitgehend links liegen gelassen?
ich meine hier ml gelesen zu haben, dass staff noch nie mit den profis trainert hat. das kann man jetzt auch in verschiedene richtungen interpretieren.
Also das kann ich dementieren, Staff hat sehr wohl schon mit den Profis trainiert! Allerdings nach Ansicht der Trainer wohl noch so einige Defizite erkennen lassen. (Letzteres wurde mir auch nur zugetragen)
Nun gut. Zu diesem Schluss wäre ich jetzt wahrscheinlich auch gekommen, ohne die Spiele der U21 zu verfolgen. Aber was ist denn jetzt z.B. mit dem hier vielfach geforderten Staff? Warum wird der von Dino (bis auf eine Kader-Nominierung in Hamburg) weitgehend links liegen gelassen?
ich meine hier ml gelesen zu haben, dass staff noch nie mit den profis trainert hat. das kann man jetzt auch in verschiedene richtungen interpretieren.
Also das kann ich dementieren, Staff hat sehr wohl schon mit den Profis trainiert! Allerdings nach Ansicht der Trainer wohl noch so einige Defizite erkennen lassen. (Letzteres wurde mir auch nur zugetragen)
super, danke für die klarstellung. heißt dann aber wohl eben auch, dass man mit einem kaderplatz/ einsatz nicht zu rechnen braucht, wenn er schon im training als noch nicht so weit beurteilt wurde.
Nun gut. Zu diesem Schluss wäre ich jetzt wahrscheinlich auch gekommen, ohne die Spiele der U21 zu verfolgen. Aber was ist denn jetzt z.B. mit dem hier vielfach geforderten Staff? Warum wird der von Dino (bis auf eine Kader-Nominierung in Hamburg) weitgehend links liegen gelassen?
ich meine hier ml gelesen zu haben, dass staff noch nie mit den profis trainert hat. das kann man jetzt auch in verschiedene richtungen interpretieren.
Also das kann ich dementieren, Staff hat sehr wohl schon mit den Profis trainiert! Allerdings nach Ansicht der Trainer wohl noch so einige Defizite erkennen lassen. (Letzteres wurde mir auch nur zugetragen)
Nun gut. Zu diesem Schluss wäre ich jetzt wahrscheinlich auch gekommen, ohne die Spiele der U21 zu verfolgen. Aber was ist denn jetzt z.B. mit dem hier vielfach geforderten Staff? Warum wird der von Dino (bis auf eine Kader-Nominierung in Hamburg) weitgehend links liegen gelassen?
ich meine hier ml gelesen zu haben, dass staff noch nie mit den profis trainert hat. das kann man jetzt auch in verschiedene richtungen interpretieren.
Also das kann ich dementieren, Staff hat sehr wohl schon mit den Profis trainiert! Allerdings nach Ansicht der Trainer wohl noch so einige Defizite erkennen lassen. (Letzteres wurde mir auch nur zugetragen)
super, danke für die klarstellung. heißt dann aber wohl eben auch, dass man mit einem kaderplatz/ einsatz nicht zu rechnen braucht, wenn er schon im training als noch nicht so weit beurteilt wurde.
Aus eigener Kenntnis kann ich auch nichts Näheres beisteuern aber ich kenne jemand, der wirklich sehr nah dran ist und er meinte, dass Staff definitiv rein körperlich noch nicht für den Seniorenbereich bereit ist und dafür Starodid , zumindest noch, geeigneter wäre.
Da ich meinen Bekannten für fachlich geeignet halte, bin ich geneigt, dies zu glauben. Tatsächlich wird Staff ja auch praktisch nicht in der U21 sondern in der U19 eingesetzt.
Sollte er verlängern oder verlängert haben, werden wir dem Bub wohl noch ein paar Monate zum Muskelaufbau zugestehen müssen.
Nun gut. Zu diesem Schluss wäre ich jetzt wahrscheinlich auch gekommen, ohne die Spiele der U21 zu verfolgen. Aber was ist denn jetzt z.B. mit dem hier vielfach geforderten Staff? Warum wird der von Dino (bis auf eine Kader-Nominierung in Hamburg) weitgehend links liegen gelassen?
ich meine hier ml gelesen zu haben, dass staff noch nie mit den profis trainert hat. das kann man jetzt auch in verschiedene richtungen interpretieren.
Also das kann ich dementieren, Staff hat sehr wohl schon mit den Profis trainiert! Allerdings nach Ansicht der Trainer wohl noch so einige Defizite erkennen lassen. (Letzteres wurde mir auch nur zugetragen)
super, danke für die klarstellung. heißt dann aber wohl eben auch, dass man mit einem kaderplatz/ einsatz nicht zu rechnen braucht, wenn er schon im training als noch nicht so weit beurteilt wurde.
Aus eigener Kenntnis kann ich auch nichts Näheres beisteuern aber ich kenne jemand, der wirklich sehr nah dran ist und er meinte, dass Staff definitiv rein körperlich noch nicht für den Seniorenbereich bereit ist und dafür Starodid , zumindest noch, geeigneter wäre.
Da ich meinen Bekannten für fachlich geeignet halte, bin ich geneigt, dies zu glauben. Tatsächlich wird Staff ja auch praktisch nicht in der U21 sondern in der U19 eingesetzt.
Sollte er verlängern oder verlängert haben, werden wir dem Bub wohl noch ein paar Monate zum Muskelaufbau zugestehen müssen.
Aus eigener Kenntnis kann ich auch nichts Näheres beisteuern aber ich kenne jemand, der wirklich sehr nah dran ist und er meinte, dass Staff definitiv rein körperlich noch nicht für den Seniorenbereich bereit ist und dafür Starodid , zumindest noch, geeigneter wäre.
Da ich meinen Bekannten für fachlich geeignet halte, bin ich geneigt, dies zu glauben. Tatsächlich wird Staff ja auch praktisch nicht in der U21 sondern in der U19 eingesetzt.
Sollte er verlängern oder verlängert haben, werden wir dem Bub wohl noch ein paar Monate zum Muskelaufbau zugestehen müssen.
Der neue Japaner für die U21 hat ja auch schon im Seniorenbereich gespielt, genauso wie die Jungs Bekir Is, Fenyö, Dills, Starodid, Inanoglu(der hat übrigens schon 3.Liga gespielt!)... Doumbia war ja schon ein paar mal im Kader bei den Profis. Ich denke die haben da einfach noch die Nase vorn. Wäre halt gut wenn die U21 im Sommer wieder in die Regio aufsteigt. Hessenliga ist vom Niveau her einfach zu niedrig.
Christopher Michel scheint hier mitzulesen und hat heute auf der PK tatsächlich mal wegen Staff nachgefragt. Er trainiert wohl seit Jahresbeginn mit den Profis. Dino meinte vielsagend "wir haben ihn auf dem Schirm". Und er reist mit nach Bremen, ohne dass ihm Dino eine Kader-Platz-Garantie ausgesprochen hat.
Christopher Michel scheint hier mitzulesen und hat heute auf der PK tatsächlich mal wegen Staff nachgefragt. Er trainiert wohl seit Jahresbeginn mit den Profis. Dino meinte vielsagend "wir haben ihn auf dem Schirm". Und er reist mit nach Bremen, ohne dass ihm Dino eine Kader-Platz-Garantie ausgesprochen hat.
Christopher Michel scheint hier mitzulesen und hat heute auf der PK tatsächlich mal wegen Staff nachgefragt. Er trainiert wohl seit Jahresbeginn mit den Profis. Dino meinte vielsagend "wir haben ihn auf dem Schirm". Und er reist mit nach Bremen, ohne dass ihm Dino eine Kader-Platz-Garantie ausgesprochen hat.
Christopher Michel scheint hier mitzulesen und hat heute auf der PK tatsächlich mal wegen Staff nachgefragt. Er trainiert wohl seit Jahresbeginn mit den Profis. Dino meinte vielsagend "wir haben ihn auf dem Schirm". Und er reist mit nach Bremen, ohne dass ihm Dino eine Kader-Platz-Garantie ausgesprochen hat.
Aus eigener Kenntnis kann ich auch nichts Näheres beisteuern aber ich kenne jemand, der wirklich sehr nah dran ist und er meinte, dass Staff definitiv rein körperlich noch nicht für den Seniorenbereich bereit ist und dafür Starodid , zumindest noch, geeigneter wäre.
Da ich meinen Bekannten für fachlich geeignet halte, bin ich geneigt, dies zu glauben. Tatsächlich wird Staff ja auch praktisch nicht in der U21 sondern in der U19 eingesetzt.
Sollte er verlängern oder verlängert haben, werden wir dem Bub wohl noch ein paar Monate zum Muskelaufbau zugestehen müssen.
Aus eigener Kenntnis kann ich auch nichts Näheres beisteuern aber ich kenne jemand, der wirklich sehr nah dran ist und er meinte, dass Staff definitiv rein körperlich noch nicht für den Seniorenbereich bereit ist und dafür Starodid , zumindest noch, geeigneter wäre.
Da ich meinen Bekannten für fachlich geeignet halte, bin ich geneigt, dies zu glauben. Tatsächlich wird Staff ja auch praktisch nicht in der U21 sondern in der U19 eingesetzt.
Sollte er verlängern oder verlängert haben, werden wir dem Bub wohl noch ein paar Monate zum Muskelaufbau zugestehen müssen.
Der neue Japaner für die U21 hat ja auch schon im Seniorenbereich gespielt, genauso wie die Jungs Bekir Is, Fenyö, Dills, Starodid, Inanoglu(der hat übrigens schon 3.Liga gespielt!)... Doumbia war ja schon ein paar mal im Kader bei den Profis. Ich denke die haben da einfach noch die Nase vorn. Wäre halt gut wenn die U21 im Sommer wieder in die Regio aufsteigt. Hessenliga ist vom Niveau her einfach zu niedrig.
Konnte Alexander Staff eigentlich inzwischen an den Verein gebunden werden? Irgendwann kam ja mal das Gerücht auf, dass er die Eintracht verlassen will.
Im Zuge der Gerüchte um einen Abgang wurde in mehreren Medien davon berichtet, dass Staff tatsächlich noch bis 2028 an die Eintracht gebunden ist. Offiziell bestätigt ist jedoch weiterhin lediglich ein Vertrag bis Saisonende. Aber dann hätte Staff sicher schon woanders einen Vertrag unterschrieben. Egal wie groß man jetzt persönlich sein Talent einschätzt, bei seiner Vita würde er nicht im letzten Vertragsmonat ohne Verein für die kommende Saison dastehen.
Meine Vermutung – und die habe ich bereits vor geraumer Zeit im Forum geteilt – ist, dass der Vertrag bis 2028 zu seinem 18. Geburtstag am 12. Juni offiziell mitgeteilt wird beziehungsweise zu diesem Zeitpunkt sein Förder- in einen Profivertrag umgewandelt wird. Das ist eigentlich seit Jahren bei allen Vereinen gängige Praxis. Ich glaube, es ist auch rechtlich überhaupt nicht möglich, vor der Volljährigkeit einen Profivertrag zu unterschreiben. Die Spielberechtigung von minderjährigen Spielern im Profibereich wird ja noch mal gesondert geregelt.
Zudem dürfen Spieler unter 18 Jahren ohnehin nur für maximal drei Jahre vertraglich gebunden werden. In der Regel spielen die Spieler also bis dahin mit einem Fördervertrag, der dann zum 18. Geburtstag in einen vorverhandelten und oft längerfristigen Profivertrag umgewandelt wird. Das war selbst bei absoluten Toptalenten wie Jamal Musiala oder Florian Wirtz der Fall. Sprich, länger als bis 2028 hätte man Staff aktuell ohnehin nicht binden können.
Alles Weitere wird man dann im Sommer sehen. Nachdem Krösche öffentlich jetzt so in die Offensive gegangen ist, bin ich vorsichtig optimistisch, dass wir tatsächlich ein paar Jungs nachhaltig einbauen. Ob die aktuelle Riege wie Baum, Staff oder İş hier nach der gelebten Praxis der letzten Jahre aber wirklich eine Perspektive sehen und sich längerfristig an die Eintracht binden, sei mal dahingestellt. Da sehe ich die Chancen bei Iličević doch höher, dem man ganz klare Signale gegeben hat – nicht zuletzt durch die persönliche Erwähnung von Hütter bei der Antritts-PK.
Konnte Alexander Staff eigentlich inzwischen an den Verein gebunden werden? Irgendwann kam ja mal das Gerücht auf, dass er die Eintracht verlassen will.
Im Zuge der Gerüchte um einen Abgang wurde in mehreren Medien davon berichtet, dass Staff tatsächlich noch bis 2028 an die Eintracht gebunden ist. Offiziell bestätigt ist jedoch weiterhin lediglich ein Vertrag bis Saisonende. Aber dann hätte Staff sicher schon woanders einen Vertrag unterschrieben. Egal wie groß man jetzt persönlich sein Talent einschätzt, bei seiner Vita würde er nicht im letzten Vertragsmonat ohne Verein für die kommende Saison dastehen.
Meine Vermutung – und die habe ich bereits vor geraumer Zeit im Forum geteilt – ist, dass der Vertrag bis 2028 zu seinem 18. Geburtstag am 12. Juni offiziell mitgeteilt wird beziehungsweise zu diesem Zeitpunkt sein Förder- in einen Profivertrag umgewandelt wird. Das ist eigentlich seit Jahren bei allen Vereinen gängige Praxis. Ich glaube, es ist auch rechtlich überhaupt nicht möglich, vor der Volljährigkeit einen Profivertrag zu unterschreiben. Die Spielberechtigung von minderjährigen Spielern im Profibereich wird ja noch mal gesondert geregelt.
Zudem dürfen Spieler unter 18 Jahren ohnehin nur für maximal drei Jahre vertraglich gebunden werden. In der Regel spielen die Spieler also bis dahin mit einem Fördervertrag, der dann zum 18. Geburtstag in einen vorverhandelten und oft längerfristigen Profivertrag umgewandelt wird. Das war selbst bei absoluten Toptalenten wie Jamal Musiala oder Florian Wirtz der Fall. Sprich, länger als bis 2028 hätte man Staff aktuell ohnehin nicht binden können.
Alles Weitere wird man dann im Sommer sehen. Nachdem Krösche öffentlich jetzt so in die Offensive gegangen ist, bin ich vorsichtig optimistisch, dass wir tatsächlich ein paar Jungs nachhaltig einbauen. Ob die aktuelle Riege wie Baum, Staff oder İş hier nach der gelebten Praxis der letzten Jahre aber wirklich eine Perspektive sehen und sich längerfristig an die Eintracht binden, sei mal dahingestellt. Da sehe ich die Chancen bei Iličević doch höher, dem man ganz klare Signale gegeben hat – nicht zuletzt durch die persönliche Erwähnung von Hütter bei der Antritts-PK.
Im Zuge der Gerüchte um einen Abgang wurde in mehreren Medien davon berichtet, dass Staff tatsächlich noch bis 2028 an die Eintracht gebunden ist. Offiziell bestätigt ist jedoch weiterhin lediglich ein Vertrag bis Saisonende. Aber dann hätte Staff sicher schon woanders einen Vertrag unterschrieben. Egal wie groß man jetzt persönlich sein Talent einschätzt, bei seiner Vita würde er nicht im letzten Vertragsmonat ohne Verein für die kommende Saison dastehen.
Meine Vermutung – und die habe ich bereits vor geraumer Zeit im Forum geteilt – ist, dass der Vertrag bis 2028 zu seinem 18. Geburtstag am 12. Juni offiziell mitgeteilt wird beziehungsweise zu diesem Zeitpunkt sein Förder- in einen Profivertrag umgewandelt wird. Das ist eigentlich seit Jahren bei allen Vereinen gängige Praxis. Ich glaube, es ist auch rechtlich überhaupt nicht möglich, vor der Volljährigkeit einen Profivertrag zu unterschreiben. Die Spielberechtigung von minderjährigen Spielern im Profibereich wird ja noch mal gesondert geregelt.
Zudem dürfen Spieler unter 18 Jahren ohnehin nur für maximal drei Jahre vertraglich gebunden werden. In der Regel spielen die Spieler also bis dahin mit einem Fördervertrag, der dann zum 18. Geburtstag in einen vorverhandelten und oft längerfristigen Profivertrag umgewandelt wird. Das war selbst bei absoluten Toptalenten wie Jamal Musiala oder Florian Wirtz der Fall. Sprich, länger als bis 2028 hätte man Staff aktuell ohnehin nicht binden können.
Alles Weitere wird man dann im Sommer sehen. Nachdem Krösche öffentlich jetzt so in die Offensive gegangen ist, bin ich vorsichtig optimistisch, dass wir tatsächlich ein paar Jungs nachhaltig einbauen. Ob die aktuelle Riege wie Baum, Staff oder İş hier nach der gelebten Praxis der letzten Jahre aber wirklich eine Perspektive sehen und sich längerfristig an die Eintracht binden, sei mal dahingestellt. Da sehe ich die Chancen bei Iličević doch höher, dem man ganz klare Signale gegeben hat – nicht zuletzt durch die persönliche Erwähnung von Hütter bei der Antritts-PK.
Es hatte sich abgezeichnet, dass sich Josef Haßfeld einem anderen Verein anschließen wird. Ich zitiere mal aus meiner Einschätzung zur U17 vor rund eineinhalb Monaten:
DonGuillermo schrieb: Die Vertragssituation – sofern die Angaben auf Transfermarkt alle so stimmen – macht mir in dem einen oder anderen Fall jedoch etwas Sorge. Mit Josef Haßfeld, Bilal Daaou und Tarik Boujataoui laufen angeblich bei drei Leistungsträgern die Verträge aus.
Bei Haßfeld macht es einen stutzig, dass er als bester Torschütze in der U17 verbleibt, während Marcello Bouvier vorzeitig in die U19 befördert wurde. Haßfeld ist immerhin aktueller U17-Nationalspieler für Deutschland und dort auch eher gesetzt. Von den Sturmtalenten ist er in seinem Jahrgang schon eines der größten. Das könnte dafür sprechen, dass sich die Eintracht bei ihm eher weniger Hoffnungen auf eine Verlängerung macht.
Mit Daaou und Boujataoui, die beide sicher auch umworben waren, konnte man die Verträge verlängern, Haßfeld hat sich hingegen nun für Hoffenheim entschieden. Davon konnte man aber wie gesagt ausgehen, nachdem Bouvier und nicht Haßfeld vorzeitig in die U19 befördert wurde. Das war ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Eintracht wohl selbst nicht mehr mit einer Vertragsverlängerung gerechnet hat.
Es ist natürlich für den Jugendbereich schon ein schmerzhafter Abgang, weil Haßfeld eben aktueller U-Nationalspieler und eines der größten Sturmtalente seines Jahrgangs ist. In der U19 wäre er sicher unumstrittener Leistungsträger gewesen. Zudem ist es mal wieder ein vielversprechendes Talent, das uns von Hoffenheim abgeworben wurde. Unter Alex Richter wurden die Abgänge von talentierten Spieler zwar deutlich verringert, aber Hoffenheim bedient sich trotzdem noch so gut wie jedes Jahr bei uns.
Persönlich bewerte ich den Verlust von Natnael Abraha im Vorjahr jedoch für schwerwiegender. Der konnte bei Hoffenheim in der Rückrunde aber eben schon mit 17/18 Jahren regelmäßig dritte Liga spielen. Man muss das schon richtig einordnen. Hoffenheim ist dieses Jahr mit der A-Jugend Deutscher Meister geworden, mit der B-Jugend hat man im Finale verloren. Vor zwei Jahren hat die Hoffenheimer U19 sogar das Double geholt. Dazu spielt die zweite Mannschaft aktuell noch in der Dritte Liga, wo viele junge Spieler bereits früh hochklassige Spielpraxis erhalten. Nimmt man noch hinzu, dass Hoffenheim mit am meisten Geld in den Jugendbereich steckt und im NLZ infrastrukturell auch top aufgestellt ist, braucht sich niemand wundern, dass mancher Spieler dorthin wechseln möchte.
Bedeutet aber eben auch nicht zwingend, dass in Hoffenheim alle den Sprung schaffen beziehungsweise der Spieler sich auch bei den Profis durchsetzen kann. Deren großes Stürmertalent Max Moerstedt, das noch mal zwei, drei Jahre weiter in der Entwicklung als Staff oder Haßfeld ist, kam diese Saison auch nur auf 400 Spielminuten. Mo Damar und Luka Hyryläinen, die wir vor vier Jahren für insgesamt 1,5 Millionen Euro an Hoffenheim abgegeben haben, konnten sich dort auch nicht durchsetzen. Und unseren Senkrechtstarter Amaimouni-Echghouyab hat man dort offensichtlich auch nicht in der Bundesliga gesehen, sodass er jetzt bei uns durchstarten konnte.
Der Eintracht kann man in dem Fall auch wenig vorwerfen. Haßfeld wurde vergangene Saison bereits als Jungjahrgang in der U17 eingesetzt, war in der Rückrunde sogar schon Stammspieler. Dieses Jahr hat er leistungsmäßig noch mal einen Sprung gemacht und sich auch in der U17-Nationalmannschaft etabliert. Das lief jetzt eben mit dem auslaufenden Vertrag zusammen. Wenn Hoffenheim entsprechend früh an ihn herangetreten ist – und darauf weist wie oben beschrieben einiges hin – dann kann die Eintracht da wenig machen, wenn sich der Spieler anders entscheidet.
Grundsätzlich würde ich Staff weiterhin als größeres Talent einschätzen. Er hat in der Jugend auch die weitaus bessere Quote, wobei beide natürlich unterschiedliche Spielertypen sind. Wenn ich Vergleichsspieler bei den Profis nennen müsste, dann sind das ironischerweise bei Haßfeld Fisnik Asllani und bei Staff Jonathan Burkardt. Haßfeld ist ein großgewachsener, aber technisch sehr versierter Stürmer, den man auch gut ins Kombinationsspiel einbinden kann. Teilweise hat er in der U17 sogar die Freistöße geschossen, obwohl dort mit Philip Buchta und Luka Radić zwei absolute Standardspezialisten im Kader stehen. Staff hingegen ist ein Arbeitstier, das viel unterwegs ist, aber gleichzeitig ein absoluter Strafraumstürmer, der dort fast immer richtig steht und seine Tore macht.
Die Kritik bei Staff lautet ja immer, dass er keine herausragenden Fähigkeiten besitzt sowie körperlich noch an sich arbeiten muss. Selbiges wurde stets über Burkardt gesagt, der aber trotzdem immer seine Tore macht. Und darauf kommt es als Stürmer letztlich an. Wenn man jetzt natürlich wie bei den Profis einen direkten Vergleich zwischen Hugo Ekitiké, der nun einmal Anlagen zur absoluten Weltklasse besitzt und vieles im Alleingang regeln kann, und Jonathan Burkardt zieht, dann kann man nur enttäuscht sein. Das wäre aber in meinen Augen die falsche Erwartungshaltung.
Darüber hinaus könnte man in diesem Thread noch Benjamin Džanović aus der U19 erwähnen, der uns ebenfalls verlassen wird. Der hat diese Saison ganze 29 Scorer in 24 Spielen erzielt, dazu fünf Scorer in acht Spielen in der Youth League. Das war für den aufmerksamen Beobachter aber auch schon seit Monaten mehr oder weniger klar. Die Gründe dafür habe ich bereits Anfang Februar im Thread der U19 aufgeführt und würde sie hier ebenfalls noch mal zitieren:
DonGuillermo schrieb: Ich glaube, dass er den Verein im Sommer verlassen wird. Sowohl bei ihm als auch bei Philipp Eisele ist es jedenfalls auffällig, dass die Zukunft im letzten Jugendjahr noch nicht geklärt ist, obwohl beide zumindest klare Kandidaten für die zweite Mannschaft sein sollten. Die meisten Spieler in dieser Kategorie erhalten ja bereits kurz nach ihrem 18. Geburtstag einen Profivertrag.
Möglicherweise wartet Dzanovic mit einer Entscheidung auch noch ab, bis der wahrscheinliche Aufstieg der zweiten Mannschaft in die Regionalliga feststeht. Dass er diese Saison trotz seiner überragenden Werte in der U19 aber kein einziges Mal im Kader der U21 und meines Wissens auch nie im Training der Profis dabei war (was Ende 2024/Anfang 2025 definitiv der Fall war), ist für mich ein Indiz für einen Abgang.
Zum einen glaube ich auch daran, dass er einen ähnlichen Weg wie zuletzt Mladenovic oder Mandic einschlagen könnte. Als U-Nationalspieler Bosniens ist er genau wie Mladenovic sicherlich auch für einige Profiteams auf dem Balkan interessant. Falls er in Deutschland bleiben möchte, dürfte sich aber wahrscheinlich auch ein Zweitligist finden, der ebenfalls über eine zweite Mannschaft in der Regionalliga verfügt. Das könnte dann wie bei Mandic mit dem Paket von sicherer Spielzeit in der Regionalliga und einem möglichen schnellen Sprung zu den Profis den Ausschlag geben.
Zum anderen gehe ich davon aus, dass die Eintracht schlichtweg andere Spieler priorisieren könnte. Sollte die zweite Mannschaft wirklich aufsteigen, gehe ich stark davon aus, dass man Alexander Staff, Alessandro Gaul Souza und Keziah Oteng-Mensah auf Regionalliganiveau fördern und weiter an den Herrenfußball heranführen möchte. Das ist dann aber schon eine komplette Offensivreihe an jungen Spielern. Zumal man auch bei den Profis gerade erst mit Ayoube Amaimouni-Echghouyab einen jungen Spieler mit einem sehr ähnlichen Profil verpflichtet hat, auch wenn Dzanovic auf der anderen Seite spielt.
Die Kurzfassung lautet, dass Džanović gerade nach dieser Saison sicher bessere Angebote vorliegen dürften, als nur in der Regionalliga zu spielen, während die Eintracht die Entwicklung anderer Spieler (in meinen Augen korrekterweise) priorisiert. Außerdem besitzt der im Winter verpflichtete Jupp ein sehr ähnliches Profil und ist voll eingeschlagen. Alles in allem ergibt sich somit für beide Seiten nicht die beste Perspektive für einen Sprung zu den Profis.
Es hatte sich abgezeichnet, dass sich Josef Haßfeld einem anderen Verein anschließen wird. Ich zitiere mal aus meiner Einschätzung zur U17 vor rund eineinhalb Monaten:
DonGuillermo schrieb: Die Vertragssituation – sofern die Angaben auf Transfermarkt alle so stimmen – macht mir in dem einen oder anderen Fall jedoch etwas Sorge. Mit Josef Haßfeld, Bilal Daaou und Tarik Boujataoui laufen angeblich bei drei Leistungsträgern die Verträge aus.
Bei Haßfeld macht es einen stutzig, dass er als bester Torschütze in der U17 verbleibt, während Marcello Bouvier vorzeitig in die U19 befördert wurde. Haßfeld ist immerhin aktueller U17-Nationalspieler für Deutschland und dort auch eher gesetzt. Von den Sturmtalenten ist er in seinem Jahrgang schon eines der größten. Das könnte dafür sprechen, dass sich die Eintracht bei ihm eher weniger Hoffnungen auf eine Verlängerung macht.
Mit Daaou und Boujataoui, die beide sicher auch umworben waren, konnte man die Verträge verlängern, Haßfeld hat sich hingegen nun für Hoffenheim entschieden. Davon konnte man aber wie gesagt ausgehen, nachdem Bouvier und nicht Haßfeld vorzeitig in die U19 befördert wurde. Das war ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Eintracht wohl selbst nicht mehr mit einer Vertragsverlängerung gerechnet hat.
Es ist natürlich für den Jugendbereich schon ein schmerzhafter Abgang, weil Haßfeld eben aktueller U-Nationalspieler und eines der größten Sturmtalente seines Jahrgangs ist. In der U19 wäre er sicher unumstrittener Leistungsträger gewesen. Zudem ist es mal wieder ein vielversprechendes Talent, das uns von Hoffenheim abgeworben wurde. Unter Alex Richter wurden die Abgänge von talentierten Spieler zwar deutlich verringert, aber Hoffenheim bedient sich trotzdem noch so gut wie jedes Jahr bei uns.
Persönlich bewerte ich den Verlust von Natnael Abraha im Vorjahr jedoch für schwerwiegender. Der konnte bei Hoffenheim in der Rückrunde aber eben schon mit 17/18 Jahren regelmäßig dritte Liga spielen. Man muss das schon richtig einordnen. Hoffenheim ist dieses Jahr mit der A-Jugend Deutscher Meister geworden, mit der B-Jugend hat man im Finale verloren. Vor zwei Jahren hat die Hoffenheimer U19 sogar das Double geholt. Dazu spielt die zweite Mannschaft aktuell noch in der Dritte Liga, wo viele junge Spieler bereits früh hochklassige Spielpraxis erhalten. Nimmt man noch hinzu, dass Hoffenheim mit am meisten Geld in den Jugendbereich steckt und im NLZ infrastrukturell auch top aufgestellt ist, braucht sich niemand wundern, dass mancher Spieler dorthin wechseln möchte.
Bedeutet aber eben auch nicht zwingend, dass in Hoffenheim alle den Sprung schaffen beziehungsweise der Spieler sich auch bei den Profis durchsetzen kann. Deren großes Stürmertalent Max Moerstedt, das noch mal zwei, drei Jahre weiter in der Entwicklung als Staff oder Haßfeld ist, kam diese Saison auch nur auf 400 Spielminuten. Mo Damar und Luka Hyryläinen, die wir vor vier Jahren für insgesamt 1,5 Millionen Euro an Hoffenheim abgegeben haben, konnten sich dort auch nicht durchsetzen. Und unseren Senkrechtstarter Amaimouni-Echghouyab hat man dort offensichtlich auch nicht in der Bundesliga gesehen, sodass er jetzt bei uns durchstarten konnte.
Der Eintracht kann man in dem Fall auch wenig vorwerfen. Haßfeld wurde vergangene Saison bereits als Jungjahrgang in der U17 eingesetzt, war in der Rückrunde sogar schon Stammspieler. Dieses Jahr hat er leistungsmäßig noch mal einen Sprung gemacht und sich auch in der U17-Nationalmannschaft etabliert. Das lief jetzt eben mit dem auslaufenden Vertrag zusammen. Wenn Hoffenheim entsprechend früh an ihn herangetreten ist – und darauf weist wie oben beschrieben einiges hin – dann kann die Eintracht da wenig machen, wenn sich der Spieler anders entscheidet.
Grundsätzlich würde ich Staff weiterhin als größeres Talent einschätzen. Er hat in der Jugend auch die weitaus bessere Quote, wobei beide natürlich unterschiedliche Spielertypen sind. Wenn ich Vergleichsspieler bei den Profis nennen müsste, dann sind das ironischerweise bei Haßfeld Fisnik Asllani und bei Staff Jonathan Burkardt. Haßfeld ist ein großgewachsener, aber technisch sehr versierter Stürmer, den man auch gut ins Kombinationsspiel einbinden kann. Teilweise hat er in der U17 sogar die Freistöße geschossen, obwohl dort mit Philip Buchta und Luka Radić zwei absolute Standardspezialisten im Kader stehen. Staff hingegen ist ein Arbeitstier, das viel unterwegs ist, aber gleichzeitig ein absoluter Strafraumstürmer, der dort fast immer richtig steht und seine Tore macht.
Die Kritik bei Staff lautet ja immer, dass er keine herausragenden Fähigkeiten besitzt sowie körperlich noch an sich arbeiten muss. Selbiges wurde stets über Burkardt gesagt, der aber trotzdem immer seine Tore macht. Und darauf kommt es als Stürmer letztlich an. Wenn man jetzt natürlich wie bei den Profis einen direkten Vergleich zwischen Hugo Ekitiké, der nun einmal Anlagen zur absoluten Weltklasse besitzt und vieles im Alleingang regeln kann, und Jonathan Burkardt zieht, dann kann man nur enttäuscht sein. Das wäre aber in meinen Augen die falsche Erwartungshaltung.
Darüber hinaus könnte man in diesem Thread noch Benjamin Džanović aus der U19 erwähnen, der uns ebenfalls verlassen wird. Der hat diese Saison ganze 29 Scorer in 24 Spielen erzielt, dazu fünf Scorer in acht Spielen in der Youth League. Das war für den aufmerksamen Beobachter aber auch schon seit Monaten mehr oder weniger klar. Die Gründe dafür habe ich bereits Anfang Februar im Thread der U19 aufgeführt und würde sie hier ebenfalls noch mal zitieren:
DonGuillermo schrieb: Ich glaube, dass er den Verein im Sommer verlassen wird. Sowohl bei ihm als auch bei Philipp Eisele ist es jedenfalls auffällig, dass die Zukunft im letzten Jugendjahr noch nicht geklärt ist, obwohl beide zumindest klare Kandidaten für die zweite Mannschaft sein sollten. Die meisten Spieler in dieser Kategorie erhalten ja bereits kurz nach ihrem 18. Geburtstag einen Profivertrag.
Möglicherweise wartet Dzanovic mit einer Entscheidung auch noch ab, bis der wahrscheinliche Aufstieg der zweiten Mannschaft in die Regionalliga feststeht. Dass er diese Saison trotz seiner überragenden Werte in der U19 aber kein einziges Mal im Kader der U21 und meines Wissens auch nie im Training der Profis dabei war (was Ende 2024/Anfang 2025 definitiv der Fall war), ist für mich ein Indiz für einen Abgang.
Zum einen glaube ich auch daran, dass er einen ähnlichen Weg wie zuletzt Mladenovic oder Mandic einschlagen könnte. Als U-Nationalspieler Bosniens ist er genau wie Mladenovic sicherlich auch für einige Profiteams auf dem Balkan interessant. Falls er in Deutschland bleiben möchte, dürfte sich aber wahrscheinlich auch ein Zweitligist finden, der ebenfalls über eine zweite Mannschaft in der Regionalliga verfügt. Das könnte dann wie bei Mandic mit dem Paket von sicherer Spielzeit in der Regionalliga und einem möglichen schnellen Sprung zu den Profis den Ausschlag geben.
Zum anderen gehe ich davon aus, dass die Eintracht schlichtweg andere Spieler priorisieren könnte. Sollte die zweite Mannschaft wirklich aufsteigen, gehe ich stark davon aus, dass man Alexander Staff, Alessandro Gaul Souza und Keziah Oteng-Mensah auf Regionalliganiveau fördern und weiter an den Herrenfußball heranführen möchte. Das ist dann aber schon eine komplette Offensivreihe an jungen Spielern. Zumal man auch bei den Profis gerade erst mit Ayoube Amaimouni-Echghouyab einen jungen Spieler mit einem sehr ähnlichen Profil verpflichtet hat, auch wenn Dzanovic auf der anderen Seite spielt.
Die Kurzfassung lautet, dass Džanović gerade nach dieser Saison sicher bessere Angebote vorliegen dürften, als nur in der Regionalliga zu spielen, während die Eintracht die Entwicklung anderer Spieler (in meinen Augen korrekterweise) priorisiert. Außerdem besitzt der im Winter verpflichtete Jupp ein sehr ähnliches Profil und ist voll eingeschlagen. Alles in allem ergibt sich somit für beide Seiten nicht die beste Perspektive für einen Sprung zu den Profis.
Klingt aber ein bisschen so, als ob man als Eintracht Frankfurt nicht in der Lage ist, die besten Talente zu binden. Lennart Karl war wohl das größte Talent aus der jüngeren Vergangenheit, welches man nicht vom Eintracht Weg überzeugen konnte.
Es hatte sich abgezeichnet, dass sich Josef Haßfeld einem anderen Verein anschließen wird. Ich zitiere mal aus meiner Einschätzung zur U17 vor rund eineinhalb Monaten:
DonGuillermo schrieb: Die Vertragssituation – sofern die Angaben auf Transfermarkt alle so stimmen – macht mir in dem einen oder anderen Fall jedoch etwas Sorge. Mit Josef Haßfeld, Bilal Daaou und Tarik Boujataoui laufen angeblich bei drei Leistungsträgern die Verträge aus.
Bei Haßfeld macht es einen stutzig, dass er als bester Torschütze in der U17 verbleibt, während Marcello Bouvier vorzeitig in die U19 befördert wurde. Haßfeld ist immerhin aktueller U17-Nationalspieler für Deutschland und dort auch eher gesetzt. Von den Sturmtalenten ist er in seinem Jahrgang schon eines der größten. Das könnte dafür sprechen, dass sich die Eintracht bei ihm eher weniger Hoffnungen auf eine Verlängerung macht.
Mit Daaou und Boujataoui, die beide sicher auch umworben waren, konnte man die Verträge verlängern, Haßfeld hat sich hingegen nun für Hoffenheim entschieden. Davon konnte man aber wie gesagt ausgehen, nachdem Bouvier und nicht Haßfeld vorzeitig in die U19 befördert wurde. Das war ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Eintracht wohl selbst nicht mehr mit einer Vertragsverlängerung gerechnet hat.
Es ist natürlich für den Jugendbereich schon ein schmerzhafter Abgang, weil Haßfeld eben aktueller U-Nationalspieler und eines der größten Sturmtalente seines Jahrgangs ist. In der U19 wäre er sicher unumstrittener Leistungsträger gewesen. Zudem ist es mal wieder ein vielversprechendes Talent, das uns von Hoffenheim abgeworben wurde. Unter Alex Richter wurden die Abgänge von talentierten Spieler zwar deutlich verringert, aber Hoffenheim bedient sich trotzdem noch so gut wie jedes Jahr bei uns.
Persönlich bewerte ich den Verlust von Natnael Abraha im Vorjahr jedoch für schwerwiegender. Der konnte bei Hoffenheim in der Rückrunde aber eben schon mit 17/18 Jahren regelmäßig dritte Liga spielen. Man muss das schon richtig einordnen. Hoffenheim ist dieses Jahr mit der A-Jugend Deutscher Meister geworden, mit der B-Jugend hat man im Finale verloren. Vor zwei Jahren hat die Hoffenheimer U19 sogar das Double geholt. Dazu spielt die zweite Mannschaft aktuell noch in der Dritte Liga, wo viele junge Spieler bereits früh hochklassige Spielpraxis erhalten. Nimmt man noch hinzu, dass Hoffenheim mit am meisten Geld in den Jugendbereich steckt und im NLZ infrastrukturell auch top aufgestellt ist, braucht sich niemand wundern, dass mancher Spieler dorthin wechseln möchte.
Bedeutet aber eben auch nicht zwingend, dass in Hoffenheim alle den Sprung schaffen beziehungsweise der Spieler sich auch bei den Profis durchsetzen kann. Deren großes Stürmertalent Max Moerstedt, das noch mal zwei, drei Jahre weiter in der Entwicklung als Staff oder Haßfeld ist, kam diese Saison auch nur auf 400 Spielminuten. Mo Damar und Luka Hyryläinen, die wir vor vier Jahren für insgesamt 1,5 Millionen Euro an Hoffenheim abgegeben haben, konnten sich dort auch nicht durchsetzen. Und unseren Senkrechtstarter Amaimouni-Echghouyab hat man dort offensichtlich auch nicht in der Bundesliga gesehen, sodass er jetzt bei uns durchstarten konnte.
Der Eintracht kann man in dem Fall auch wenig vorwerfen. Haßfeld wurde vergangene Saison bereits als Jungjahrgang in der U17 eingesetzt, war in der Rückrunde sogar schon Stammspieler. Dieses Jahr hat er leistungsmäßig noch mal einen Sprung gemacht und sich auch in der U17-Nationalmannschaft etabliert. Das lief jetzt eben mit dem auslaufenden Vertrag zusammen. Wenn Hoffenheim entsprechend früh an ihn herangetreten ist – und darauf weist wie oben beschrieben einiges hin – dann kann die Eintracht da wenig machen, wenn sich der Spieler anders entscheidet.
Grundsätzlich würde ich Staff weiterhin als größeres Talent einschätzen. Er hat in der Jugend auch die weitaus bessere Quote, wobei beide natürlich unterschiedliche Spielertypen sind. Wenn ich Vergleichsspieler bei den Profis nennen müsste, dann sind das ironischerweise bei Haßfeld Fisnik Asllani und bei Staff Jonathan Burkardt. Haßfeld ist ein großgewachsener, aber technisch sehr versierter Stürmer, den man auch gut ins Kombinationsspiel einbinden kann. Teilweise hat er in der U17 sogar die Freistöße geschossen, obwohl dort mit Philip Buchta und Luka Radić zwei absolute Standardspezialisten im Kader stehen. Staff hingegen ist ein Arbeitstier, das viel unterwegs ist, aber gleichzeitig ein absoluter Strafraumstürmer, der dort fast immer richtig steht und seine Tore macht.
Die Kritik bei Staff lautet ja immer, dass er keine herausragenden Fähigkeiten besitzt sowie körperlich noch an sich arbeiten muss. Selbiges wurde stets über Burkardt gesagt, der aber trotzdem immer seine Tore macht. Und darauf kommt es als Stürmer letztlich an. Wenn man jetzt natürlich wie bei den Profis einen direkten Vergleich zwischen Hugo Ekitiké, der nun einmal Anlagen zur absoluten Weltklasse besitzt und vieles im Alleingang regeln kann, und Jonathan Burkardt zieht, dann kann man nur enttäuscht sein. Das wäre aber in meinen Augen die falsche Erwartungshaltung.
Darüber hinaus könnte man in diesem Thread noch Benjamin Džanović aus der U19 erwähnen, der uns ebenfalls verlassen wird. Der hat diese Saison ganze 29 Scorer in 24 Spielen erzielt, dazu fünf Scorer in acht Spielen in der Youth League. Das war für den aufmerksamen Beobachter aber auch schon seit Monaten mehr oder weniger klar. Die Gründe dafür habe ich bereits Anfang Februar im Thread der U19 aufgeführt und würde sie hier ebenfalls noch mal zitieren:
DonGuillermo schrieb: Ich glaube, dass er den Verein im Sommer verlassen wird. Sowohl bei ihm als auch bei Philipp Eisele ist es jedenfalls auffällig, dass die Zukunft im letzten Jugendjahr noch nicht geklärt ist, obwohl beide zumindest klare Kandidaten für die zweite Mannschaft sein sollten. Die meisten Spieler in dieser Kategorie erhalten ja bereits kurz nach ihrem 18. Geburtstag einen Profivertrag.
Möglicherweise wartet Dzanovic mit einer Entscheidung auch noch ab, bis der wahrscheinliche Aufstieg der zweiten Mannschaft in die Regionalliga feststeht. Dass er diese Saison trotz seiner überragenden Werte in der U19 aber kein einziges Mal im Kader der U21 und meines Wissens auch nie im Training der Profis dabei war (was Ende 2024/Anfang 2025 definitiv der Fall war), ist für mich ein Indiz für einen Abgang.
Zum einen glaube ich auch daran, dass er einen ähnlichen Weg wie zuletzt Mladenovic oder Mandic einschlagen könnte. Als U-Nationalspieler Bosniens ist er genau wie Mladenovic sicherlich auch für einige Profiteams auf dem Balkan interessant. Falls er in Deutschland bleiben möchte, dürfte sich aber wahrscheinlich auch ein Zweitligist finden, der ebenfalls über eine zweite Mannschaft in der Regionalliga verfügt. Das könnte dann wie bei Mandic mit dem Paket von sicherer Spielzeit in der Regionalliga und einem möglichen schnellen Sprung zu den Profis den Ausschlag geben.
Zum anderen gehe ich davon aus, dass die Eintracht schlichtweg andere Spieler priorisieren könnte. Sollte die zweite Mannschaft wirklich aufsteigen, gehe ich stark davon aus, dass man Alexander Staff, Alessandro Gaul Souza und Keziah Oteng-Mensah auf Regionalliganiveau fördern und weiter an den Herrenfußball heranführen möchte. Das ist dann aber schon eine komplette Offensivreihe an jungen Spielern. Zumal man auch bei den Profis gerade erst mit Ayoube Amaimouni-Echghouyab einen jungen Spieler mit einem sehr ähnlichen Profil verpflichtet hat, auch wenn Dzanovic auf der anderen Seite spielt.
Die Kurzfassung lautet, dass Džanović gerade nach dieser Saison sicher bessere Angebote vorliegen dürften, als nur in der Regionalliga zu spielen, während die Eintracht die Entwicklung anderer Spieler (in meinen Augen korrekterweise) priorisiert. Außerdem besitzt der im Winter verpflichtete Jupp ein sehr ähnliches Profil und ist voll eingeschlagen. Alles in allem ergibt sich somit für beide Seiten nicht die beste Perspektive für einen Sprung zu den Profis.
Klingt aber ein bisschen so, als ob man als Eintracht Frankfurt nicht in der Lage ist, die besten Talente zu binden. Lennart Karl war wohl das größte Talent aus der jüngeren Vergangenheit, welches man nicht vom Eintracht Weg überzeugen konnte.
Schönesge schrieb: Klingt aber ein bisschen so, als ob man als Eintracht Frankfurt nicht in der Lage ist, die besten Talente zu binden. Lennart Karl war wohl das größte Talent aus der jüngeren Vergangenheit, welches man nicht vom Eintracht Weg überzeugen konnte.
Was jetzt aber auch niemanden überraschen sollte. Die meisten Vereine verlieren jedes Jahr irgendein Talent, das sie gerne gehalten hätten. Und ein absoluter Überflieger, dem jeder das Talent zur Weltkarriere bescheinigt, wird bei uns vermutlich nie seine gesamte Jugendzeit absolvieren. Schau dir nur mal an, wo die meisten Nationalspieler den Sprung zu den Profis gemacht haben, vor allem jene, die früh als Riesentalente galten wie Moukoko, Musiala, Karl, Havertz oder Beier, früher auch Özil oder Kroos.
Die haben alle ursprünglich mal in anderen NLZs gespielt. Dann gibt es noch die Spieler wie Wirtz oder Kimmich, die am Übergang zum Profifußball gewechselt sind, bzw. Götze oder Lahm, die fast von Anfang an bei einem der ganz großen Player waren. Dann hattest du noch die Schalker, die in ihrer Glanzzeit sowohl ein großer und finanzstarker Verein waren als auch eine hervorragende Jugendarbeit mit Spielern wie Neuer, Draxler, Sané oder Ouédraogo besaßen. Stuttgart ist noch eine ähnliche Nummer. Geschichten wie ein El Mala, der in Gladbach aussortiert wurde und dann bei Viktoria Köln über die Jugend und die dritte Liga den Sprung geschafft hat, oder Goretzka, der bis zum ersten Profijahr in Bochum geblieben ist, gibt es natürlich auch, sind aber die Ausnahme.
Da können wir mit einigen anderen Vereinen einfach nicht mithalten. Sei es aus finanziellen, infrastrukturellen oder sportlichen Gründen. Ist ja bei den Profis nicht anders. Im Jugendbereich wird seit Jahren immer früher und intensiver abgeworben. Es gibt Spieler, die wechseln teilweise jedes Jahr und haben in bis zu vier verschiedenen NLZs gespielt. Und das nicht nur im dichtbesiedelten NRW, wo sich die Profivereine tummeln. Richard Makengo ist so ein – wenn auch eher unbekanntes – Beispiel. Ist als gebürtiger Frankfurter insgesamt dreimal zum FSV zurückgekehrt (stand dort diese Saison ein Mal im Regionalligakader), kam 2023 vom FSV zu uns, ist 2024 nach Schalke (wo er sogar Kapitän war), 2025 zum FSV zurück und wechselt jetzt im Sommer in die U19 von Lautern.
Karl ist bei uns ja nur das letzte prominente Beispiel. Emre Can ist mit 15 zu den Bayern, Niklas Süle mit 14 nach Hoffenheim, Jeff Chabot mit 16 nach Leipzig, Marvin Schwäbe mit 18 nach Hoffenheim gegangen. Auch wenn sie den Sprung nicht ganz geschafft haben, könnte man noch die Itters nennen, die mit 16 nach Wolfsburg sind.
Bei Karl wusste wirklich jeder in Deutschland früh genug Bescheid über das Talent. Der ist auch bei uns in der Jugend voll herausgestochen. Deshalb sind die Bayern auch schon an ihn und seine Familie herangetreten, als er 13 Jahre alt war. Deshalb wird er seit er 16 ist von Michael Ballack beraten. Aber was soll die Eintracht machen? In dem Alter kannst du einen Spieler noch weniger rechtlich an den Verein binden und ihn zwingen, hier zu spielen. Die Bayern haben die Eintracht dann vor vollendete Tatsachen gestellt, die Eintracht hat ihn daraufhin nicht mehr eingesetzt, weshalb er vor dem Wechsel zu den Bayern noch mal für ein halbes Jahr zum Heimatverein nach Aschaffenburg zurück ist.
Fairerweise muss man sagen, dass nach der Generation Kittel/Stendera/Kempf/Waldschmidt der Jugendbereich bei uns jahrelang mehr oder weniger brach lag, weil er schon zuvor viel zu lange stiefmütterlich behandelt wurde. Das hat sich in den letzten Jahren unter der Leitung von Alex Richter und seit der Ausgliederung des NLZs in die AG deutlich verbessert, auch wenn wir weiterhin gewisse Limitationen haben. Momentan stehen wir sowohl von den Ergebnissen als auch von den Talenten wohl so gut wie seit über zehn Jahren nicht mehr da. Unter anderem stellen wir von allen Bundesligisten mit die meisten deutschen U-Nationalspieler. Es geht also absolut in die richtige Richtung.
Aktuell sehe ich eher das Problem, dass es im Profibereich an der Bereitschaft mangelt, die Jungs auch mal spielen zu lassen. Aymen Barkok war jetzt auch nicht der überragende Jugendspieler und hat sich letztlich auch nicht vollständig in der Bundesliga etabliert, aber der hatte wenigstens mal eine Chance bekommen und sie zumindest so genutzt, dass er für ein paar Jahre doch ein wertvoller Kaderspieler war, der seine Impulse gesetzt hat. So stehen am Ende auch 113 Bundesligaspiele in seiner Vita. Ohne diese Chance wäre er vielleicht nie in die Bundesliga gekommen. Selbst Brown und Collins haben anfangs keine Chance bekommen, sich dann aber nach ihren Bundesligadebüts innerhalb von einem Jahr bis in die Nationalmannschaft gespielt. Man sollte immer mal ein paar Jungs reinwerfen, vor allem wenn es der Rest der Mannschaft ohnehin nicht besser macht.
Wenn Baum nach überragender Leihsaison als bester Zweitligaspieler auf seiner Position kaum eine Chance bekommt, ist das ein schlechtes Zeichen. Wenn Staff als vermeintlich größtes Sturmtalent trotz Verletzung sämtlicher Stürmer keine Chance erhält, ist das ein schlechtes Zeichen. Wenn einem İş als vermeintlichem Toptalent, das im Trainingslager bei den Profis überzeugt hat, ein bereits aussortierter Dahoud vorgezogen wird, der im Trainingslager nicht mal dabei war, ist das ein schlechtes Zeichen. Das sind Dinge, die uns in der Nachwuchsarbeit wieder über Jahre zurückwerfen können, weil das logischerweise auch alle talentierten Spieler und deren Umfelder registrieren.
Bei allen anderen Vereinen funktioniert es auch, nur bei uns findet man immer irgendwelche Ausreden. Es muss ja auch nicht immer ein Lennart Karl sein. Ein Marco Russ oder ein Timothy Chandler waren jetzt auch nicht die begnadeten Fußballer vor dem Herrn. Beide haben trotzdem jeweils rund 300 Bundesligaspiele absolviert und somit eine deutlich bessere Karriere hingelegt als die meisten großen Talente. Damit stehen beide sogar in den Top Ten der Spieler mit den meisten Bundesligaspielen, die jemals in unserer Jugendabteilung waren. Das ist jedenfalls sinnvoller und nachhaltiger sowie ein deutlich gangbarer Weg als 7,5 Millionen Euro Ablöse für Niels Nkounkou oder dicke Millionengehälter für Michy Batshuayi oder Mo Dahoud zu zahlen, die uns am Ende in Relation dazu sportlich maximal bedingt weiterhelfen.
In Freiburg oder Mainz laufen jetzt auch nicht nur Toptalente rum. Trotzdem ist dort die Durchlässigkeit enorm hoch und es schaffen vergleichsweise viele den Sprung in die Bundesliga, sodass nahezu der halbe Kader aus Eigengewächsen besteht. Weil das an diesen Standorten gelebte Praxis ist. Genau da müssen wir bestenfalls auch hinkommen. Weil es eben auch in der Jugend immer einen größeren Fisch gibt und das auch in Zukunft sicher nicht das Pfund ist, mit dem wir wuchern können. Aber in der Rhein-Main-Region laufen genug Talente rum, dass wir es schaffen sollten, den einen oder anderen selbst für unsere Profimannschaft auszubilden.
Zu diesen Themen gab es im entsprechenden Thread vor einigen Monaten auch schon eine Diskussion. Hierzu mal der Link zum Ausgangspost (https://community.eintracht.de/forum/diskussionen/142711?page=2#5835785). Ich werde wahrscheinlich die Tage auch noch mal ein Saisonfazit zur U17, U19 und U21 posten sowie in einem Beitrag bezüglich der Kaderplanung noch mal auf das Thema Jugendspieler eingehen.
Vor allem, weil ich selber dazu wirklich noch keine Meinung habe, vor allem aufgrund mangelnder Hintergrund-Infos.
Ganz grundsätzlich: Wie verzahnt ist die Profi-Mannschaft mit derU17, U19 oder der U21? Wie läuft der Austausch zwischen Dino und den Nachwuchstrainern. Wie genau kennt Dino die Nachwuchskicker?
Warum stellen die versammelten Journalisten in den wöchentlichen PKs nicht mal zu diesem Thema Fragen?
Was fehlt Leuten wie Ebu Bekir Is, Noah Fenyö, Marvin Dills oder Nilo Neuendorff (usw.) zum Bundesliga-Debüt? Was ist von Niko Ilicevic langfristig zu erwarten?
Vielfach wird ja z.B. gefordert, dass Alexander Staff jetzt mal rein geworfen wird. Immerhin Träger der Fritz-Walter-Medaille in Gold des Jahrgangs 2008 und noch vor einem gewissen Lennart Karl. Aus Fan-Sicht wäre das natürlich ein Traum, wenn so einer mal rein kommt und einschlägt. Aber wie weit ist der Junge wirklich? Warum zögert Dino, ihn mal einzubauen? Ist er wirklich so viel weiter vom Profi-Fußball entfernt, wie z.B. ein Amaimouni-Echghouyab, der im ersten Spiel gleich trifft? Und wie sieht es bei Staff eigentlich mit einem Anschlussvertrag aus?
Wie weit klafft die Fan-Sehnsucht nach Profis aus dem eigenen Nachwuchs derzeit mit der Realität auseinander?
Die Realität der U21 ist fünfte Liga. Zumindest bei denen die dort spielen dürfte die Fan-Sehnsucht sehr weit von der Realität entfernt sein.
Vor allem, weil ich selber dazu wirklich noch keine Meinung habe, vor allem aufgrund mangelnder Hintergrund-Infos.
Ganz grundsätzlich: Wie verzahnt ist die Profi-Mannschaft mit derU17, U19 oder der U21? Wie läuft der Austausch zwischen Dino und den Nachwuchstrainern. Wie genau kennt Dino die Nachwuchskicker?
Warum stellen die versammelten Journalisten in den wöchentlichen PKs nicht mal zu diesem Thema Fragen?
Was fehlt Leuten wie Ebu Bekir Is, Noah Fenyö, Marvin Dills oder Nilo Neuendorff (usw.) zum Bundesliga-Debüt? Was ist von Niko Ilicevic langfristig zu erwarten?
Vielfach wird ja z.B. gefordert, dass Alexander Staff jetzt mal rein geworfen wird. Immerhin Träger der Fritz-Walter-Medaille in Gold des Jahrgangs 2008 und noch vor einem gewissen Lennart Karl. Aus Fan-Sicht wäre das natürlich ein Traum, wenn so einer mal rein kommt und einschlägt. Aber wie weit ist der Junge wirklich? Warum zögert Dino, ihn mal einzubauen? Ist er wirklich so viel weiter vom Profi-Fußball entfernt, wie z.B. ein Amaimouni-Echghouyab, der im ersten Spiel gleich trifft? Und wie sieht es bei Staff eigentlich mit einem Anschlussvertrag aus?
Wie weit klafft die Fan-Sehnsucht nach Profis aus dem eigenen Nachwuchs derzeit mit der Realität auseinander?
Die Realität der U21 ist fünfte Liga. Zumindest bei denen die dort spielen dürfte die Fan-Sehnsucht sehr weit von der Realität entfernt sein.
Aber was ist denn jetzt z.B. mit dem hier vielfach geforderten Staff? Warum wird der von Dino (bis auf eine Kader-Nominierung in Hamburg) weitgehend links liegen gelassen?
Die Realität der U21 ist fünfte Liga. Zumindest bei denen die dort spielen dürfte die Fan-Sehnsucht sehr weit von der Realität entfernt sein.
Aber was ist denn jetzt z.B. mit dem hier vielfach geforderten Staff? Warum wird der von Dino (bis auf eine Kader-Nominierung in Hamburg) weitgehend links liegen gelassen?
ich meine hier ml gelesen zu haben, dass staff noch nie mit den profis trainert hat.
das kann man jetzt auch in verschiedene richtungen interpretieren.
Aber was ist denn jetzt z.B. mit dem hier vielfach geforderten Staff? Warum wird der von Dino (bis auf eine Kader-Nominierung in Hamburg) weitgehend links liegen gelassen?
ich meine hier ml gelesen zu haben, dass staff noch nie mit den profis trainert hat.
das kann man jetzt auch in verschiedene richtungen interpretieren.
Also das kann ich dementieren, Staff hat sehr wohl schon mit den Profis trainiert!
Allerdings nach Ansicht der Trainer wohl noch so einige Defizite erkennen lassen.
(Letzteres wurde mir auch nur zugetragen)
ich meine hier ml gelesen zu haben, dass staff noch nie mit den profis trainert hat.
das kann man jetzt auch in verschiedene richtungen interpretieren.
ich meine hier ml gelesen zu haben, dass staff noch nie mit den profis trainert hat.
das kann man jetzt auch in verschiedene richtungen interpretieren.
Also das kann ich dementieren, Staff hat sehr wohl schon mit den Profis trainiert!
Allerdings nach Ansicht der Trainer wohl noch so einige Defizite erkennen lassen.
(Letzteres wurde mir auch nur zugetragen)
super, danke für die klarstellung.
heißt dann aber wohl eben auch, dass man mit einem kaderplatz/ einsatz nicht zu rechnen braucht, wenn er schon im training als noch nicht so weit beurteilt wurde.
Also das kann ich dementieren, Staff hat sehr wohl schon mit den Profis trainiert!
Allerdings nach Ansicht der Trainer wohl noch so einige Defizite erkennen lassen.
(Letzteres wurde mir auch nur zugetragen)
super, danke für die klarstellung.
heißt dann aber wohl eben auch, dass man mit einem kaderplatz/ einsatz nicht zu rechnen braucht, wenn er schon im training als noch nicht so weit beurteilt wurde.
Da ich meinen Bekannten für fachlich geeignet halte, bin ich geneigt, dies zu glauben. Tatsächlich wird Staff ja auch praktisch nicht in der U21 sondern in der U19 eingesetzt.
Sollte er verlängern oder verlängert haben, werden wir dem Bub wohl noch ein paar Monate zum Muskelaufbau zugestehen müssen.
super, danke für die klarstellung.
heißt dann aber wohl eben auch, dass man mit einem kaderplatz/ einsatz nicht zu rechnen braucht, wenn er schon im training als noch nicht so weit beurteilt wurde.
Da ich meinen Bekannten für fachlich geeignet halte, bin ich geneigt, dies zu glauben. Tatsächlich wird Staff ja auch praktisch nicht in der U21 sondern in der U19 eingesetzt.
Sollte er verlängern oder verlängert haben, werden wir dem Bub wohl noch ein paar Monate zum Muskelaufbau zugestehen müssen.
Der neue Japaner für die U21 hat ja auch schon im Seniorenbereich gespielt, genauso wie die Jungs Bekir Is, Fenyö, Dills, Starodid, Inanoglu(der hat übrigens schon 3.Liga gespielt!)... Doumbia war ja schon ein paar mal im Kader bei den Profis. Ich denke die haben da einfach noch die Nase vorn.
Wäre halt gut wenn die U21 im Sommer wieder in die Regio aufsteigt. Hessenliga ist vom Niveau her einfach zu niedrig.
Er trainiert wohl seit Jahresbeginn mit den Profis. Dino meinte vielsagend "wir haben ihn auf dem Schirm". Und er reist mit nach Bremen, ohne dass ihm Dino eine Kader-Platz-Garantie ausgesprochen hat.
irre wende!
Er trainiert wohl seit Jahresbeginn mit den Profis. Dino meinte vielsagend "wir haben ihn auf dem Schirm". Und er reist mit nach Bremen, ohne dass ihm Dino eine Kader-Platz-Garantie ausgesprochen hat.
irre wende!
Da ich meinen Bekannten für fachlich geeignet halte, bin ich geneigt, dies zu glauben. Tatsächlich wird Staff ja auch praktisch nicht in der U21 sondern in der U19 eingesetzt.
Sollte er verlängern oder verlängert haben, werden wir dem Bub wohl noch ein paar Monate zum Muskelaufbau zugestehen müssen.
Der neue Japaner für die U21 hat ja auch schon im Seniorenbereich gespielt, genauso wie die Jungs Bekir Is, Fenyö, Dills, Starodid, Inanoglu(der hat übrigens schon 3.Liga gespielt!)... Doumbia war ja schon ein paar mal im Kader bei den Profis. Ich denke die haben da einfach noch die Nase vorn.
Wäre halt gut wenn die U21 im Sommer wieder in die Regio aufsteigt. Hessenliga ist vom Niveau her einfach zu niedrig.
https://www.transfermarkt.ch/-sky-quot-dardai-lockt-frankfurt-talent-fenyo-nach-ungarn-wechsel-zum-ujpest-fc/view/news/473959
"Dem Vernehmen nach handelt es sich bei dem Wechsel um eine Leihe bis Saisonende inklusive Kaufoption. Die SGE soll sich wiederum eine Rückkaufklausel gesichert haben."
https://www.transfermarkt.ch/-sky-quot-dardai-lockt-frankfurt-talent-fenyo-nach-ungarn-wechsel-zum-ujpest-fc/view/news/473959
"Dem Vernehmen nach handelt es sich bei dem Wechsel um eine Leihe bis Saisonende inklusive Kaufoption. Die SGE soll sich wiederum eine Rückkaufklausel gesichert haben."
Irgendwann kam ja mal das Gerücht auf, dass er die Eintracht verlassen will.
Meine Vermutung – und die habe ich bereits vor geraumer Zeit im Forum geteilt – ist, dass der Vertrag bis 2028 zu seinem 18. Geburtstag am 12. Juni offiziell mitgeteilt wird beziehungsweise zu diesem Zeitpunkt sein Förder- in einen Profivertrag umgewandelt wird. Das ist eigentlich seit Jahren bei allen Vereinen gängige Praxis. Ich glaube, es ist auch rechtlich überhaupt nicht möglich, vor der Volljährigkeit einen Profivertrag zu unterschreiben. Die Spielberechtigung von minderjährigen Spielern im Profibereich wird ja noch mal gesondert geregelt.
Zudem dürfen Spieler unter 18 Jahren ohnehin nur für maximal drei Jahre vertraglich gebunden werden. In der Regel spielen die Spieler also bis dahin mit einem Fördervertrag, der dann zum 18. Geburtstag in einen vorverhandelten und oft längerfristigen Profivertrag umgewandelt wird. Das war selbst bei absoluten Toptalenten wie Jamal Musiala oder Florian Wirtz der Fall. Sprich, länger als bis 2028 hätte man Staff aktuell ohnehin nicht binden können.
Alles Weitere wird man dann im Sommer sehen. Nachdem Krösche öffentlich jetzt so in die Offensive gegangen ist, bin ich vorsichtig optimistisch, dass wir tatsächlich ein paar Jungs nachhaltig einbauen. Ob die aktuelle Riege wie Baum, Staff oder İş hier nach der gelebten Praxis der letzten Jahre aber wirklich eine Perspektive sehen und sich längerfristig an die Eintracht binden, sei mal dahingestellt. Da sehe ich die Chancen bei Iličević doch höher, dem man ganz klare Signale gegeben hat – nicht zuletzt durch die persönliche Erwähnung von Hütter bei der Antritts-PK.
Irgendwann kam ja mal das Gerücht auf, dass er die Eintracht verlassen will.
Meine Vermutung – und die habe ich bereits vor geraumer Zeit im Forum geteilt – ist, dass der Vertrag bis 2028 zu seinem 18. Geburtstag am 12. Juni offiziell mitgeteilt wird beziehungsweise zu diesem Zeitpunkt sein Förder- in einen Profivertrag umgewandelt wird. Das ist eigentlich seit Jahren bei allen Vereinen gängige Praxis. Ich glaube, es ist auch rechtlich überhaupt nicht möglich, vor der Volljährigkeit einen Profivertrag zu unterschreiben. Die Spielberechtigung von minderjährigen Spielern im Profibereich wird ja noch mal gesondert geregelt.
Zudem dürfen Spieler unter 18 Jahren ohnehin nur für maximal drei Jahre vertraglich gebunden werden. In der Regel spielen die Spieler also bis dahin mit einem Fördervertrag, der dann zum 18. Geburtstag in einen vorverhandelten und oft längerfristigen Profivertrag umgewandelt wird. Das war selbst bei absoluten Toptalenten wie Jamal Musiala oder Florian Wirtz der Fall. Sprich, länger als bis 2028 hätte man Staff aktuell ohnehin nicht binden können.
Alles Weitere wird man dann im Sommer sehen. Nachdem Krösche öffentlich jetzt so in die Offensive gegangen ist, bin ich vorsichtig optimistisch, dass wir tatsächlich ein paar Jungs nachhaltig einbauen. Ob die aktuelle Riege wie Baum, Staff oder İş hier nach der gelebten Praxis der letzten Jahre aber wirklich eine Perspektive sehen und sich längerfristig an die Eintracht binden, sei mal dahingestellt. Da sehe ich die Chancen bei Iličević doch höher, dem man ganz klare Signale gegeben hat – nicht zuletzt durch die persönliche Erwähnung von Hütter bei der Antritts-PK.
Meine Vermutung – und die habe ich bereits vor geraumer Zeit im Forum geteilt – ist, dass der Vertrag bis 2028 zu seinem 18. Geburtstag am 12. Juni offiziell mitgeteilt wird beziehungsweise zu diesem Zeitpunkt sein Förder- in einen Profivertrag umgewandelt wird. Das ist eigentlich seit Jahren bei allen Vereinen gängige Praxis. Ich glaube, es ist auch rechtlich überhaupt nicht möglich, vor der Volljährigkeit einen Profivertrag zu unterschreiben. Die Spielberechtigung von minderjährigen Spielern im Profibereich wird ja noch mal gesondert geregelt.
Zudem dürfen Spieler unter 18 Jahren ohnehin nur für maximal drei Jahre vertraglich gebunden werden. In der Regel spielen die Spieler also bis dahin mit einem Fördervertrag, der dann zum 18. Geburtstag in einen vorverhandelten und oft längerfristigen Profivertrag umgewandelt wird. Das war selbst bei absoluten Toptalenten wie Jamal Musiala oder Florian Wirtz der Fall. Sprich, länger als bis 2028 hätte man Staff aktuell ohnehin nicht binden können.
Alles Weitere wird man dann im Sommer sehen. Nachdem Krösche öffentlich jetzt so in die Offensive gegangen ist, bin ich vorsichtig optimistisch, dass wir tatsächlich ein paar Jungs nachhaltig einbauen. Ob die aktuelle Riege wie Baum, Staff oder İş hier nach der gelebten Praxis der letzten Jahre aber wirklich eine Perspektive sehen und sich längerfristig an die Eintracht binden, sei mal dahingestellt. Da sehe ich die Chancen bei Iličević doch höher, dem man ganz klare Signale gegeben hat – nicht zuletzt durch die persönliche Erwähnung von Hütter bei der Antritts-PK.
Kann das ggf jemand einschätzen?
Mit Daaou und Boujataoui, die beide sicher auch umworben waren, konnte man die Verträge verlängern, Haßfeld hat sich hingegen nun für Hoffenheim entschieden. Davon konnte man aber wie gesagt ausgehen, nachdem Bouvier und nicht Haßfeld vorzeitig in die U19 befördert wurde. Das war ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Eintracht wohl selbst nicht mehr mit einer Vertragsverlängerung gerechnet hat.
Es ist natürlich für den Jugendbereich schon ein schmerzhafter Abgang, weil Haßfeld eben aktueller U-Nationalspieler und eines der größten Sturmtalente seines Jahrgangs ist. In der U19 wäre er sicher unumstrittener Leistungsträger gewesen. Zudem ist es mal wieder ein vielversprechendes Talent, das uns von Hoffenheim abgeworben wurde. Unter Alex Richter wurden die Abgänge von talentierten Spieler zwar deutlich verringert, aber Hoffenheim bedient sich trotzdem noch so gut wie jedes Jahr bei uns.
Persönlich bewerte ich den Verlust von Natnael Abraha im Vorjahr jedoch für schwerwiegender. Der konnte bei Hoffenheim in der Rückrunde aber eben schon mit 17/18 Jahren regelmäßig dritte Liga spielen. Man muss das schon richtig einordnen. Hoffenheim ist dieses Jahr mit der A-Jugend Deutscher Meister geworden, mit der B-Jugend hat man im Finale verloren. Vor zwei Jahren hat die Hoffenheimer U19 sogar das Double geholt. Dazu spielt die zweite Mannschaft aktuell noch in der Dritte Liga, wo viele junge Spieler bereits früh hochklassige Spielpraxis erhalten. Nimmt man noch hinzu, dass Hoffenheim mit am meisten Geld in den Jugendbereich steckt und im NLZ infrastrukturell auch top aufgestellt ist, braucht sich niemand wundern, dass mancher Spieler dorthin wechseln möchte.
Bedeutet aber eben auch nicht zwingend, dass in Hoffenheim alle den Sprung schaffen beziehungsweise der Spieler sich auch bei den Profis durchsetzen kann. Deren großes Stürmertalent Max Moerstedt, das noch mal zwei, drei Jahre weiter in der Entwicklung als Staff oder Haßfeld ist, kam diese Saison auch nur auf 400 Spielminuten. Mo Damar und Luka Hyryläinen, die wir vor vier Jahren für insgesamt 1,5 Millionen Euro an Hoffenheim abgegeben haben, konnten sich dort auch nicht durchsetzen. Und unseren Senkrechtstarter Amaimouni-Echghouyab hat man dort offensichtlich auch nicht in der Bundesliga gesehen, sodass er jetzt bei uns durchstarten konnte.
Der Eintracht kann man in dem Fall auch wenig vorwerfen. Haßfeld wurde vergangene Saison bereits als Jungjahrgang in der U17 eingesetzt, war in der Rückrunde sogar schon Stammspieler. Dieses Jahr hat er leistungsmäßig noch mal einen Sprung gemacht und sich auch in der U17-Nationalmannschaft etabliert. Das lief jetzt eben mit dem auslaufenden Vertrag zusammen. Wenn Hoffenheim entsprechend früh an ihn herangetreten ist – und darauf weist wie oben beschrieben einiges hin – dann kann die Eintracht da wenig machen, wenn sich der Spieler anders entscheidet.
Grundsätzlich würde ich Staff weiterhin als größeres Talent einschätzen. Er hat in der Jugend auch die weitaus bessere Quote, wobei beide natürlich unterschiedliche Spielertypen sind. Wenn ich Vergleichsspieler bei den Profis nennen müsste, dann sind das ironischerweise bei Haßfeld Fisnik Asllani und bei Staff Jonathan Burkardt. Haßfeld ist ein großgewachsener, aber technisch sehr versierter Stürmer, den man auch gut ins Kombinationsspiel einbinden kann. Teilweise hat er in der U17 sogar die Freistöße geschossen, obwohl dort mit Philip Buchta und Luka Radić zwei absolute Standardspezialisten im Kader stehen. Staff hingegen ist ein Arbeitstier, das viel unterwegs ist, aber gleichzeitig ein absoluter Strafraumstürmer, der dort fast immer richtig steht und seine Tore macht.
Die Kritik bei Staff lautet ja immer, dass er keine herausragenden Fähigkeiten besitzt sowie körperlich noch an sich arbeiten muss. Selbiges wurde stets über Burkardt gesagt, der aber trotzdem immer seine Tore macht. Und darauf kommt es als Stürmer letztlich an. Wenn man jetzt natürlich wie bei den Profis einen direkten Vergleich zwischen Hugo Ekitiké, der nun einmal Anlagen zur absoluten Weltklasse besitzt und vieles im Alleingang regeln kann, und Jonathan Burkardt zieht, dann kann man nur enttäuscht sein. Das wäre aber in meinen Augen die falsche Erwartungshaltung.
Darüber hinaus könnte man in diesem Thread noch Benjamin Džanović aus der U19 erwähnen, der uns ebenfalls verlassen wird. Der hat diese Saison ganze 29 Scorer in 24 Spielen erzielt, dazu fünf Scorer in acht Spielen in der Youth League. Das war für den aufmerksamen Beobachter aber auch schon seit Monaten mehr oder weniger klar. Die Gründe dafür habe ich bereits Anfang Februar im Thread der U19 aufgeführt und würde sie hier ebenfalls noch mal zitieren:
Die Kurzfassung lautet, dass Džanović gerade nach dieser Saison sicher bessere Angebote vorliegen dürften, als nur in der Regionalliga zu spielen, während die Eintracht die Entwicklung anderer Spieler (in meinen Augen korrekterweise) priorisiert. Außerdem besitzt der im Winter verpflichtete Jupp ein sehr ähnliches Profil und ist voll eingeschlagen. Alles in allem ergibt sich somit für beide Seiten nicht die beste Perspektive für einen Sprung zu den Profis.
Kann das ggf jemand einschätzen?
Mit Daaou und Boujataoui, die beide sicher auch umworben waren, konnte man die Verträge verlängern, Haßfeld hat sich hingegen nun für Hoffenheim entschieden. Davon konnte man aber wie gesagt ausgehen, nachdem Bouvier und nicht Haßfeld vorzeitig in die U19 befördert wurde. Das war ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Eintracht wohl selbst nicht mehr mit einer Vertragsverlängerung gerechnet hat.
Es ist natürlich für den Jugendbereich schon ein schmerzhafter Abgang, weil Haßfeld eben aktueller U-Nationalspieler und eines der größten Sturmtalente seines Jahrgangs ist. In der U19 wäre er sicher unumstrittener Leistungsträger gewesen. Zudem ist es mal wieder ein vielversprechendes Talent, das uns von Hoffenheim abgeworben wurde. Unter Alex Richter wurden die Abgänge von talentierten Spieler zwar deutlich verringert, aber Hoffenheim bedient sich trotzdem noch so gut wie jedes Jahr bei uns.
Persönlich bewerte ich den Verlust von Natnael Abraha im Vorjahr jedoch für schwerwiegender. Der konnte bei Hoffenheim in der Rückrunde aber eben schon mit 17/18 Jahren regelmäßig dritte Liga spielen. Man muss das schon richtig einordnen. Hoffenheim ist dieses Jahr mit der A-Jugend Deutscher Meister geworden, mit der B-Jugend hat man im Finale verloren. Vor zwei Jahren hat die Hoffenheimer U19 sogar das Double geholt. Dazu spielt die zweite Mannschaft aktuell noch in der Dritte Liga, wo viele junge Spieler bereits früh hochklassige Spielpraxis erhalten. Nimmt man noch hinzu, dass Hoffenheim mit am meisten Geld in den Jugendbereich steckt und im NLZ infrastrukturell auch top aufgestellt ist, braucht sich niemand wundern, dass mancher Spieler dorthin wechseln möchte.
Bedeutet aber eben auch nicht zwingend, dass in Hoffenheim alle den Sprung schaffen beziehungsweise der Spieler sich auch bei den Profis durchsetzen kann. Deren großes Stürmertalent Max Moerstedt, das noch mal zwei, drei Jahre weiter in der Entwicklung als Staff oder Haßfeld ist, kam diese Saison auch nur auf 400 Spielminuten. Mo Damar und Luka Hyryläinen, die wir vor vier Jahren für insgesamt 1,5 Millionen Euro an Hoffenheim abgegeben haben, konnten sich dort auch nicht durchsetzen. Und unseren Senkrechtstarter Amaimouni-Echghouyab hat man dort offensichtlich auch nicht in der Bundesliga gesehen, sodass er jetzt bei uns durchstarten konnte.
Der Eintracht kann man in dem Fall auch wenig vorwerfen. Haßfeld wurde vergangene Saison bereits als Jungjahrgang in der U17 eingesetzt, war in der Rückrunde sogar schon Stammspieler. Dieses Jahr hat er leistungsmäßig noch mal einen Sprung gemacht und sich auch in der U17-Nationalmannschaft etabliert. Das lief jetzt eben mit dem auslaufenden Vertrag zusammen. Wenn Hoffenheim entsprechend früh an ihn herangetreten ist – und darauf weist wie oben beschrieben einiges hin – dann kann die Eintracht da wenig machen, wenn sich der Spieler anders entscheidet.
Grundsätzlich würde ich Staff weiterhin als größeres Talent einschätzen. Er hat in der Jugend auch die weitaus bessere Quote, wobei beide natürlich unterschiedliche Spielertypen sind. Wenn ich Vergleichsspieler bei den Profis nennen müsste, dann sind das ironischerweise bei Haßfeld Fisnik Asllani und bei Staff Jonathan Burkardt. Haßfeld ist ein großgewachsener, aber technisch sehr versierter Stürmer, den man auch gut ins Kombinationsspiel einbinden kann. Teilweise hat er in der U17 sogar die Freistöße geschossen, obwohl dort mit Philip Buchta und Luka Radić zwei absolute Standardspezialisten im Kader stehen. Staff hingegen ist ein Arbeitstier, das viel unterwegs ist, aber gleichzeitig ein absoluter Strafraumstürmer, der dort fast immer richtig steht und seine Tore macht.
Die Kritik bei Staff lautet ja immer, dass er keine herausragenden Fähigkeiten besitzt sowie körperlich noch an sich arbeiten muss. Selbiges wurde stets über Burkardt gesagt, der aber trotzdem immer seine Tore macht. Und darauf kommt es als Stürmer letztlich an. Wenn man jetzt natürlich wie bei den Profis einen direkten Vergleich zwischen Hugo Ekitiké, der nun einmal Anlagen zur absoluten Weltklasse besitzt und vieles im Alleingang regeln kann, und Jonathan Burkardt zieht, dann kann man nur enttäuscht sein. Das wäre aber in meinen Augen die falsche Erwartungshaltung.
Darüber hinaus könnte man in diesem Thread noch Benjamin Džanović aus der U19 erwähnen, der uns ebenfalls verlassen wird. Der hat diese Saison ganze 29 Scorer in 24 Spielen erzielt, dazu fünf Scorer in acht Spielen in der Youth League. Das war für den aufmerksamen Beobachter aber auch schon seit Monaten mehr oder weniger klar. Die Gründe dafür habe ich bereits Anfang Februar im Thread der U19 aufgeführt und würde sie hier ebenfalls noch mal zitieren:
Die Kurzfassung lautet, dass Džanović gerade nach dieser Saison sicher bessere Angebote vorliegen dürften, als nur in der Regionalliga zu spielen, während die Eintracht die Entwicklung anderer Spieler (in meinen Augen korrekterweise) priorisiert. Außerdem besitzt der im Winter verpflichtete Jupp ein sehr ähnliches Profil und ist voll eingeschlagen. Alles in allem ergibt sich somit für beide Seiten nicht die beste Perspektive für einen Sprung zu den Profis.
Klingt aber ein bisschen so, als ob man als Eintracht Frankfurt nicht in der Lage ist, die besten Talente zu binden. Lennart Karl war wohl das größte Talent aus der jüngeren Vergangenheit, welches man nicht vom Eintracht Weg überzeugen konnte.
Mit Daaou und Boujataoui, die beide sicher auch umworben waren, konnte man die Verträge verlängern, Haßfeld hat sich hingegen nun für Hoffenheim entschieden. Davon konnte man aber wie gesagt ausgehen, nachdem Bouvier und nicht Haßfeld vorzeitig in die U19 befördert wurde. Das war ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Eintracht wohl selbst nicht mehr mit einer Vertragsverlängerung gerechnet hat.
Es ist natürlich für den Jugendbereich schon ein schmerzhafter Abgang, weil Haßfeld eben aktueller U-Nationalspieler und eines der größten Sturmtalente seines Jahrgangs ist. In der U19 wäre er sicher unumstrittener Leistungsträger gewesen. Zudem ist es mal wieder ein vielversprechendes Talent, das uns von Hoffenheim abgeworben wurde. Unter Alex Richter wurden die Abgänge von talentierten Spieler zwar deutlich verringert, aber Hoffenheim bedient sich trotzdem noch so gut wie jedes Jahr bei uns.
Persönlich bewerte ich den Verlust von Natnael Abraha im Vorjahr jedoch für schwerwiegender. Der konnte bei Hoffenheim in der Rückrunde aber eben schon mit 17/18 Jahren regelmäßig dritte Liga spielen. Man muss das schon richtig einordnen. Hoffenheim ist dieses Jahr mit der A-Jugend Deutscher Meister geworden, mit der B-Jugend hat man im Finale verloren. Vor zwei Jahren hat die Hoffenheimer U19 sogar das Double geholt. Dazu spielt die zweite Mannschaft aktuell noch in der Dritte Liga, wo viele junge Spieler bereits früh hochklassige Spielpraxis erhalten. Nimmt man noch hinzu, dass Hoffenheim mit am meisten Geld in den Jugendbereich steckt und im NLZ infrastrukturell auch top aufgestellt ist, braucht sich niemand wundern, dass mancher Spieler dorthin wechseln möchte.
Bedeutet aber eben auch nicht zwingend, dass in Hoffenheim alle den Sprung schaffen beziehungsweise der Spieler sich auch bei den Profis durchsetzen kann. Deren großes Stürmertalent Max Moerstedt, das noch mal zwei, drei Jahre weiter in der Entwicklung als Staff oder Haßfeld ist, kam diese Saison auch nur auf 400 Spielminuten. Mo Damar und Luka Hyryläinen, die wir vor vier Jahren für insgesamt 1,5 Millionen Euro an Hoffenheim abgegeben haben, konnten sich dort auch nicht durchsetzen. Und unseren Senkrechtstarter Amaimouni-Echghouyab hat man dort offensichtlich auch nicht in der Bundesliga gesehen, sodass er jetzt bei uns durchstarten konnte.
Der Eintracht kann man in dem Fall auch wenig vorwerfen. Haßfeld wurde vergangene Saison bereits als Jungjahrgang in der U17 eingesetzt, war in der Rückrunde sogar schon Stammspieler. Dieses Jahr hat er leistungsmäßig noch mal einen Sprung gemacht und sich auch in der U17-Nationalmannschaft etabliert. Das lief jetzt eben mit dem auslaufenden Vertrag zusammen. Wenn Hoffenheim entsprechend früh an ihn herangetreten ist – und darauf weist wie oben beschrieben einiges hin – dann kann die Eintracht da wenig machen, wenn sich der Spieler anders entscheidet.
Grundsätzlich würde ich Staff weiterhin als größeres Talent einschätzen. Er hat in der Jugend auch die weitaus bessere Quote, wobei beide natürlich unterschiedliche Spielertypen sind. Wenn ich Vergleichsspieler bei den Profis nennen müsste, dann sind das ironischerweise bei Haßfeld Fisnik Asllani und bei Staff Jonathan Burkardt. Haßfeld ist ein großgewachsener, aber technisch sehr versierter Stürmer, den man auch gut ins Kombinationsspiel einbinden kann. Teilweise hat er in der U17 sogar die Freistöße geschossen, obwohl dort mit Philip Buchta und Luka Radić zwei absolute Standardspezialisten im Kader stehen. Staff hingegen ist ein Arbeitstier, das viel unterwegs ist, aber gleichzeitig ein absoluter Strafraumstürmer, der dort fast immer richtig steht und seine Tore macht.
Die Kritik bei Staff lautet ja immer, dass er keine herausragenden Fähigkeiten besitzt sowie körperlich noch an sich arbeiten muss. Selbiges wurde stets über Burkardt gesagt, der aber trotzdem immer seine Tore macht. Und darauf kommt es als Stürmer letztlich an. Wenn man jetzt natürlich wie bei den Profis einen direkten Vergleich zwischen Hugo Ekitiké, der nun einmal Anlagen zur absoluten Weltklasse besitzt und vieles im Alleingang regeln kann, und Jonathan Burkardt zieht, dann kann man nur enttäuscht sein. Das wäre aber in meinen Augen die falsche Erwartungshaltung.
Darüber hinaus könnte man in diesem Thread noch Benjamin Džanović aus der U19 erwähnen, der uns ebenfalls verlassen wird. Der hat diese Saison ganze 29 Scorer in 24 Spielen erzielt, dazu fünf Scorer in acht Spielen in der Youth League. Das war für den aufmerksamen Beobachter aber auch schon seit Monaten mehr oder weniger klar. Die Gründe dafür habe ich bereits Anfang Februar im Thread der U19 aufgeführt und würde sie hier ebenfalls noch mal zitieren:
Die Kurzfassung lautet, dass Džanović gerade nach dieser Saison sicher bessere Angebote vorliegen dürften, als nur in der Regionalliga zu spielen, während die Eintracht die Entwicklung anderer Spieler (in meinen Augen korrekterweise) priorisiert. Außerdem besitzt der im Winter verpflichtete Jupp ein sehr ähnliches Profil und ist voll eingeschlagen. Alles in allem ergibt sich somit für beide Seiten nicht die beste Perspektive für einen Sprung zu den Profis.
Klingt aber ein bisschen so, als ob man als Eintracht Frankfurt nicht in der Lage ist, die besten Talente zu binden. Lennart Karl war wohl das größte Talent aus der jüngeren Vergangenheit, welches man nicht vom Eintracht Weg überzeugen konnte.
Was jetzt aber auch niemanden überraschen sollte. Die meisten Vereine verlieren jedes Jahr irgendein Talent, das sie gerne gehalten hätten. Und ein absoluter Überflieger, dem jeder das Talent zur Weltkarriere bescheinigt, wird bei uns vermutlich nie seine gesamte Jugendzeit absolvieren. Schau dir nur mal an, wo die meisten Nationalspieler den Sprung zu den Profis gemacht haben, vor allem jene, die früh als Riesentalente galten wie Moukoko, Musiala, Karl, Havertz oder Beier, früher auch Özil oder Kroos.
Die haben alle ursprünglich mal in anderen NLZs gespielt. Dann gibt es noch die Spieler wie Wirtz oder Kimmich, die am Übergang zum Profifußball gewechselt sind, bzw. Götze oder Lahm, die fast von Anfang an bei einem der ganz großen Player waren. Dann hattest du noch die Schalker, die in ihrer Glanzzeit sowohl ein großer und finanzstarker Verein waren als auch eine hervorragende Jugendarbeit mit Spielern wie Neuer, Draxler, Sané oder Ouédraogo besaßen. Stuttgart ist noch eine ähnliche Nummer. Geschichten wie ein El Mala, der in Gladbach aussortiert wurde und dann bei Viktoria Köln über die Jugend und die dritte Liga den Sprung geschafft hat, oder Goretzka, der bis zum ersten Profijahr in Bochum geblieben ist, gibt es natürlich auch, sind aber die Ausnahme.
Da können wir mit einigen anderen Vereinen einfach nicht mithalten. Sei es aus finanziellen, infrastrukturellen oder sportlichen Gründen. Ist ja bei den Profis nicht anders. Im Jugendbereich wird seit Jahren immer früher und intensiver abgeworben. Es gibt Spieler, die wechseln teilweise jedes Jahr und haben in bis zu vier verschiedenen NLZs gespielt. Und das nicht nur im dichtbesiedelten NRW, wo sich die Profivereine tummeln. Richard Makengo ist so ein – wenn auch eher unbekanntes – Beispiel. Ist als gebürtiger Frankfurter insgesamt dreimal zum FSV zurückgekehrt (stand dort diese Saison ein Mal im Regionalligakader), kam 2023 vom FSV zu uns, ist 2024 nach Schalke (wo er sogar Kapitän war), 2025 zum FSV zurück und wechselt jetzt im Sommer in die U19 von Lautern.
Karl ist bei uns ja nur das letzte prominente Beispiel. Emre Can ist mit 15 zu den Bayern, Niklas Süle mit 14 nach Hoffenheim, Jeff Chabot mit 16 nach Leipzig, Marvin Schwäbe mit 18 nach Hoffenheim gegangen. Auch wenn sie den Sprung nicht ganz geschafft haben, könnte man noch die Itters nennen, die mit 16 nach Wolfsburg sind.
Bei Karl wusste wirklich jeder in Deutschland früh genug Bescheid über das Talent. Der ist auch bei uns in der Jugend voll herausgestochen. Deshalb sind die Bayern auch schon an ihn und seine Familie herangetreten, als er 13 Jahre alt war. Deshalb wird er seit er 16 ist von Michael Ballack beraten. Aber was soll die Eintracht machen? In dem Alter kannst du einen Spieler noch weniger rechtlich an den Verein binden und ihn zwingen, hier zu spielen. Die Bayern haben die Eintracht dann vor vollendete Tatsachen gestellt, die Eintracht hat ihn daraufhin nicht mehr eingesetzt, weshalb er vor dem Wechsel zu den Bayern noch mal für ein halbes Jahr zum Heimatverein nach Aschaffenburg zurück ist.
Fairerweise muss man sagen, dass nach der Generation Kittel/Stendera/Kempf/Waldschmidt der Jugendbereich bei uns jahrelang mehr oder weniger brach lag, weil er schon zuvor viel zu lange stiefmütterlich behandelt wurde. Das hat sich in den letzten Jahren unter der Leitung von Alex Richter und seit der Ausgliederung des NLZs in die AG deutlich verbessert, auch wenn wir weiterhin gewisse Limitationen haben. Momentan stehen wir sowohl von den Ergebnissen als auch von den Talenten wohl so gut wie seit über zehn Jahren nicht mehr da. Unter anderem stellen wir von allen Bundesligisten mit die meisten deutschen U-Nationalspieler. Es geht also absolut in die richtige Richtung.
Aktuell sehe ich eher das Problem, dass es im Profibereich an der Bereitschaft mangelt, die Jungs auch mal spielen zu lassen. Aymen Barkok war jetzt auch nicht der überragende Jugendspieler und hat sich letztlich auch nicht vollständig in der Bundesliga etabliert, aber der hatte wenigstens mal eine Chance bekommen und sie zumindest so genutzt, dass er für ein paar Jahre doch ein wertvoller Kaderspieler war, der seine Impulse gesetzt hat. So stehen am Ende auch 113 Bundesligaspiele in seiner Vita. Ohne diese Chance wäre er vielleicht nie in die Bundesliga gekommen. Selbst Brown und Collins haben anfangs keine Chance bekommen, sich dann aber nach ihren Bundesligadebüts innerhalb von einem Jahr bis in die Nationalmannschaft gespielt. Man sollte immer mal ein paar Jungs reinwerfen, vor allem wenn es der Rest der Mannschaft ohnehin nicht besser macht.
Wenn Baum nach überragender Leihsaison als bester Zweitligaspieler auf seiner Position kaum eine Chance bekommt, ist das ein schlechtes Zeichen. Wenn Staff als vermeintlich größtes Sturmtalent trotz Verletzung sämtlicher Stürmer keine Chance erhält, ist das ein schlechtes Zeichen. Wenn einem İş als vermeintlichem Toptalent, das im Trainingslager bei den Profis überzeugt hat, ein bereits aussortierter Dahoud vorgezogen wird, der im Trainingslager nicht mal dabei war, ist das ein schlechtes Zeichen. Das sind Dinge, die uns in der Nachwuchsarbeit wieder über Jahre zurückwerfen können, weil das logischerweise auch alle talentierten Spieler und deren Umfelder registrieren.
Bei allen anderen Vereinen funktioniert es auch, nur bei uns findet man immer irgendwelche Ausreden. Es muss ja auch nicht immer ein Lennart Karl sein. Ein Marco Russ oder ein Timothy Chandler waren jetzt auch nicht die begnadeten Fußballer vor dem Herrn. Beide haben trotzdem jeweils rund 300 Bundesligaspiele absolviert und somit eine deutlich bessere Karriere hingelegt als die meisten großen Talente. Damit stehen beide sogar in den Top Ten der Spieler mit den meisten Bundesligaspielen, die jemals in unserer Jugendabteilung waren. Das ist jedenfalls sinnvoller und nachhaltiger sowie ein deutlich gangbarer Weg als 7,5 Millionen Euro Ablöse für Niels Nkounkou oder dicke Millionengehälter für Michy Batshuayi oder Mo Dahoud zu zahlen, die uns am Ende in Relation dazu sportlich maximal bedingt weiterhelfen.
In Freiburg oder Mainz laufen jetzt auch nicht nur Toptalente rum. Trotzdem ist dort die Durchlässigkeit enorm hoch und es schaffen vergleichsweise viele den Sprung in die Bundesliga, sodass nahezu der halbe Kader aus Eigengewächsen besteht. Weil das an diesen Standorten gelebte Praxis ist. Genau da müssen wir bestenfalls auch hinkommen. Weil es eben auch in der Jugend immer einen größeren Fisch gibt und das auch in Zukunft sicher nicht das Pfund ist, mit dem wir wuchern können. Aber in der Rhein-Main-Region laufen genug Talente rum, dass wir es schaffen sollten, den einen oder anderen selbst für unsere Profimannschaft auszubilden.
Zu diesen Themen gab es im entsprechenden Thread vor einigen Monaten auch schon eine Diskussion. Hierzu mal der Link zum Ausgangspost (https://community.eintracht.de/forum/diskussionen/142711?page=2#5835785). Ich werde wahrscheinlich die Tage auch noch mal ein Saisonfazit zur U17, U19 und U21 posten sowie in einem Beitrag bezüglich der Kaderplanung noch mal auf das Thema Jugendspieler eingehen.