Er hat die Gegentore 1 und 3 gezeigt bekommen und erklärt, was nicht richtig lief. Das war schon kompliziert und ich denke dass Spieler hier Probleme haben können. Er sprach dabei auch immer wieder über das Verhalten gegen die beiden Bremer Joker. Keine Ahnung, aber ich habe den Begriff - abgesehen von eingewechselten Spielern die treffen - noch nicht gehört. Vielleicht geht es den Spielern ähnlich und DT erklärt das Verhalten gegen Joker und keiner versteht was er überhaupt will.
Er hat die Gegentore 1 und 3 gezeigt bekommen und erklärt, was nicht richtig lief. Das war schon kompliziert und ich denke dass Spieler hier Probleme haben können. Er sprach dabei auch immer wieder über das Verhalten gegen die beiden Bremer Joker. Keine Ahnung, aber ich habe den Begriff - abgesehen von eingewechselten Spielern die treffen - noch nicht gehört. Vielleicht geht es den Spielern ähnlich und DT erklärt das Verhalten gegen Joker und keiner versteht was er überhaupt will.
Vermutete ich schon in Dinos erster Saison, und diese Saison ist es genau das gleiche. Er kleistert die Spieler mit so viel unterschiedlichen Varianten und taktischen Details zu. So das keiner mehr einen Plan hat und überfordert ist. Ein guter Trainer optimiert Systeme, damit jeder Spieler seine Stärken ausspielen kann und nicht überfordert ist. Das kann Dino aber nicht. Im Gegenteil, man hat das Gefühl es wird immer schlimmer.
Er hat die Gegentore 1 und 3 gezeigt bekommen und erklärt, was nicht richtig lief. Das war schon kompliziert und ich denke dass Spieler hier Probleme haben können. Er sprach dabei auch immer wieder über das Verhalten gegen die beiden Bremer Joker. Keine Ahnung, aber ich habe den Begriff - abgesehen von eingewechselten Spielern die treffen - noch nicht gehört. Vielleicht geht es den Spielern ähnlich und DT erklärt das Verhalten gegen Joker und keiner versteht was er überhaupt will.
Vermutete ich schon in Dinos erster Saison, und diese Saison ist es genau das gleiche. Er kleistert die Spieler mit so viel unterschiedlichen Varianten und taktischen Details zu. So das keiner mehr einen Plan hat und überfordert ist. Ein guter Trainer optimiert Systeme, damit jeder Spieler seine Stärken ausspielen kann und nicht überfordert ist. Das kann Dino aber nicht. Im Gegenteil, man hat das Gefühl es wird immer schlimmer.
U.a. sollte man Doan anders einsetzen, so sind seine Stärken verschenkt.
Er hat die Gegentore 1 und 3 gezeigt bekommen und erklärt, was nicht richtig lief. Das war schon kompliziert und ich denke dass Spieler hier Probleme haben können. Er sprach dabei auch immer wieder über das Verhalten gegen die beiden Bremer Joker. Keine Ahnung, aber ich habe den Begriff - abgesehen von eingewechselten Spielern die treffen - noch nicht gehört. Vielleicht geht es den Spielern ähnlich und DT erklärt das Verhalten gegen Joker und keiner versteht was er überhaupt will.
Genau. Dachte ich mir auch. Was soll das Gelaber von „Jokern“? Sind wir in Hollywood? Woher kommt das? Von Dino selbst? Oder vielleicht von dem Schuhschnabel mit dem Laptop, der da immer mit rumrennt? Alles Theoretiker….
Gerade zum ersten Mal gelesen, hier im vom Kicker verlinkten Artikel ist der Begriff Joker mit den ‚Schienenspielern‘ erklärt. Ich habe das in 37,5 Jahren noch nie gehört oder gelesen. Und ich schaue sehr oft und lese auch viel über Fußball, aber Joker war neu. Danke DT, wieder was gelernt
Genau. Dachte ich mir auch. Was soll das Gelaber von „Jokern“? Sind wir in Hollywood? Woher kommt das? Von Dino selbst? Oder vielleicht von dem Schuhschnabel mit dem Laptop, der da immer mit rumrennt? Alles Theoretiker….
Gerade zum ersten Mal gelesen, hier im vom Kicker verlinkten Artikel ist der Begriff Joker mit den ‚Schienenspielern‘ erklärt. Ich habe das in 37,5 Jahren noch nie gehört oder gelesen. Und ich schaue sehr oft und lese auch viel über Fußball, aber Joker war neu. Danke DT, wieder was gelernt
Bite nicht. Dem seine einzigen Werkzeuge heißen "Preisschild", "Schaufenster" und "Ausstiegsklausel"...
Wenn er es heute wieder verpasst zu handeln und mit Toppmöller weiter macht, steht er in meinem Augen genauso in der Kritik. Er kann doch nicht ernsthaft glauben, das hier noch was sinnvolles mit Toppmöller rauskommt.
Ein sehr glücklicher Punkt nach einem weiteren desolaten Auftritt.
Jede halbwegs organisierte Mannschaft macht uns das Leben schwer. Spielerisch finden wir keine Lösungen, die offensive ist individuell stark, kollektiv leidet sie unter den selben Krankheiten wie die Defensive. Wir haben keine Struktur, teilweise keine Hierachie, keine Abläufe, nichts. Die Jungs könnten es besser, aber man muss ihnen schon etwas an die Hand geben und das geschieht zum einfach nicht.
Haben wir neben dem Trainer noch andere Baustellen und Probleme? Ja.
Aber mit einem Trainerwechsel könnte man die größten angehen. Dino kann es offensichtlich nicht. Seit Monaten dieselben Fehler, dass selbe traurige Gekicke. Man lässt sich von Bremen dominieren. Gegen Stuttgart war es schon grausam, aber gegen Bremen kann und darf das nicht der Anspruch sein.
Es gibt keinen Grund mit DT weiterzumachen. Jedes weitere Spiel mit DT sind vorprogrammierte Enttäuschungen. Es ist auch egal wer jetzt erstmal interimsweise an der Seitenlinie steht. Die Mannschaft kann nicht noch plan- und strukturloser spielen als unter Toppmöller.
Bite nicht. Dem seine einzigen Werkzeuge heißen "Preisschild", "Schaufenster" und "Ausstiegsklausel"...
Wenn er es heute wieder verpasst zu handeln und mit Toppmöller weiter macht, steht er in meinem Augen genauso in der Kritik. Er kann doch nicht ernsthaft glauben, das hier noch was sinnvolles mit Toppmöller rauskommt.
Dino hat in dem Sky-Interview gezeigt was für ein messerscharfer Analytiker er ist. Seine Erklärung zu den Gegentoren war absolut schlüssig. Die Abwehrspieler ganz hinten waren die ärmsten Säue, weil weiter vorne Räume unnötigerweise aufgemacht wurden und der mannschaftliche Verbund, der den Schnittstellenpass hätte verhindern müssen, einfach nicht da war.
Was er dabei nicht erwähnt hat: Es ist der Trainer, der der Mannschaft diese Automatismen einprügeln muss, und das ist nun mal Dino selbst.
Bemerkenswert an dem Interview war auch Dinos Körpersprache. Da war nichts mehr von dem selbstbewussten Trainer, der Optimismus versprüht und klar ansagt was und wie geändert werden muss. Sondern das war Resignation pur. Da hat einer fast körperlich eingestanden dass er mit seinem Latein am Ende ist.
Genau. Bringt aber nichts, zu versuchen, das irgendwie durchdrücken zu wollen. Das ist zwar seine Idee vom Spiel und wenn das so funktionieren sollte mag das auch richtig erfolgreich sein, aber wenn er merkt dass es einfach nicht funktioniert (vielleicht liegt es am Personal), muss er sich etwas anderes überlegen. Mit seiner Spielidee ist er hier aber wohl leider gescheitert, das wird nichts. Jetzt geht’s wohl darum ob er bereit ist einen anderen Plan zu entwickeln oder eben nicht.
Eine Nacht darüber geschlafen. Bin immer noch maximal genervt und enttäuscht. Kann nicht fassen, dass wir die Probleme zum zigsten Mal wiederholt und uns von dieser Bremer Mannschaft so dermaßen haben vorführen lassen.
Das war und ist peinlich. Unser Auftritt war peinlich.
Wir sind zum Aufbaugegner der Nation mutiert. Jede Mannschaft, sei sie so limitiert wie möglich, erhält gegen uns wilde Offensivaktionen, entwickelt dadurch Selbstbewusstsein und macht uns dann fertig. Und das alles in 90 Minuten.
Und bei uns wiederum reichen Kleinigkeiten, um uns völlig aus dem Konzept zu bringen. Die Spieler haben 10-15 Gute Minuten. Dann muss Kristensen raus. Mit einem Mann weniger ziehen wir uns zurück und Bremen darf Angriff über Angriff aufziehen. Mit jedem Angriff gewinnen sie mehr Sicherheit. Und wir schaffen es nicht mehr, den Schalter umzulegen. Und dann rennen wir 75 Minuten der Musik hinterher.
Mit DEM Kader und DEM Potenzial ist das einfach nur unterirdisch.
So leid es mir für Dino tut. Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Entweder du lieferst oder es kommt ein anderer, der liefert. Und weil Dino jetzt zig Chancen nicht nutzen konnte, brauchen wir einen, der es jetzt mal tut. Einer, der die Mannschaft wieder mit Selbstbewusstsein ausstattet und die emotion zurückbringt
Einer, der die Mannschaft wieder mit Selbstbewusstsein ausstattet
Durch starkes Selbstbewusstsein entwickelt man keine starke Leistung. Es geht nur umgekehrt Durch starke Leistung entwickelt man starkes Selbstbewusstsein.
Eine Nacht darüber geschlafen. Bin immer noch maximal genervt und enttäuscht. Kann nicht fassen, dass wir die Probleme zum zigsten Mal wiederholt und uns von dieser Bremer Mannschaft so dermaßen haben vorführen lassen.
Das war und ist peinlich. Unser Auftritt war peinlich.
Wir sind zum Aufbaugegner der Nation mutiert. Jede Mannschaft, sei sie so limitiert wie möglich, erhält gegen uns wilde Offensivaktionen, entwickelt dadurch Selbstbewusstsein und macht uns dann fertig. Und das alles in 90 Minuten.
Und bei uns wiederum reichen Kleinigkeiten, um uns völlig aus dem Konzept zu bringen. Die Spieler haben 10-15 Gute Minuten. Dann muss Kristensen raus. Mit einem Mann weniger ziehen wir uns zurück und Bremen darf Angriff über Angriff aufziehen. Mit jedem Angriff gewinnen sie mehr Sicherheit. Und wir schaffen es nicht mehr, den Schalter umzulegen. Und dann rennen wir 75 Minuten der Musik hinterher.
Mit DEM Kader und DEM Potenzial ist das einfach nur unterirdisch.
So leid es mir für Dino tut. Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Entweder du lieferst oder es kommt ein anderer, der liefert. Und weil Dino jetzt zig Chancen nicht nutzen konnte, brauchen wir einen, der es jetzt mal tut. Einer, der die Mannschaft wieder mit Selbstbewusstsein ausstattet und die emotion zurückbringt
Sehr gute Analyse, ich sehe trotzdem niemanden, der uns im Moment helfen kann. Rose passt nicht zur SGE, das hat Thomas Schaaf Vibes Edin T ist ein junger und eher unerfahrener Trainer, es soll ja Erfahrung sein und Glasner und Alsonso sind nicht das Regal der SGE.
Und bei uns wiederum reichen Kleinigkeiten, um uns völlig aus dem Konzept zu bringen.
Und genau das ist leider der Punkt, der für mich bzgl. Dino auch am kritischsten ist, abseits der taktischen Dauermängel. Das habe ich ja auch schon letztens bemängelt. Es kann doch nicht sein, dass bei jeder Verletzung, jeder Chance des Gegners usw. das Team mental und taktisch (Umsetzung) so instabil wird. Und entweder der Trainer findet da eine Lösung oder er muss gehen. Man hat halt Dino logischerweise Zeit gegeben, wir sind ja nicht Schalke 2020. Aber jetzt ist halt der Kredit und das Vertrauen komplett aufgebraucht, dass er diese Probleme gelöst bekommt.
(Und so sehr ich Dino mag und schätze, die Mechanismen des Profifussballs greifen hier, wie Du schon sagst: Leistungsgesellschaft, man kann nicht ewig zuschauen).
Eine Nacht darüber geschlafen. Bin immer noch maximal genervt und enttäuscht. Kann nicht fassen, dass wir die Probleme zum zigsten Mal wiederholt und uns von dieser Bremer Mannschaft so dermaßen haben vorführen lassen.
Das war und ist peinlich. Unser Auftritt war peinlich.
Wir sind zum Aufbaugegner der Nation mutiert. Jede Mannschaft, sei sie so limitiert wie möglich, erhält gegen uns wilde Offensivaktionen, entwickelt dadurch Selbstbewusstsein und macht uns dann fertig. Und das alles in 90 Minuten.
Und bei uns wiederum reichen Kleinigkeiten, um uns völlig aus dem Konzept zu bringen. Die Spieler haben 10-15 Gute Minuten. Dann muss Kristensen raus. Mit einem Mann weniger ziehen wir uns zurück und Bremen darf Angriff über Angriff aufziehen. Mit jedem Angriff gewinnen sie mehr Sicherheit. Und wir schaffen es nicht mehr, den Schalter umzulegen. Und dann rennen wir 75 Minuten der Musik hinterher.
Mit DEM Kader und DEM Potenzial ist das einfach nur unterirdisch.
So leid es mir für Dino tut. Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Entweder du lieferst oder es kommt ein anderer, der liefert. Und weil Dino jetzt zig Chancen nicht nutzen konnte, brauchen wir einen, der es jetzt mal tut. Einer, der die Mannschaft wieder mit Selbstbewusstsein ausstattet und die emotion zurückbringt
Tja, das war der Casus Knacktus in der ersten Hz. Die Verletzung von Kristensen. Hätte ein anderer Trainer da besser reagiert und Kristensen direkt ausgewechselt? Zu dem frühen Zeitpunkt bei Führung das bis dahin gut funktionierende Konzept aufgegeben? Toppmöller hat einfach gehofft, dass die Ärzte die Blutung schnell stoppen können. So dauerte es halt 5 Minuten. Und ja, das hat den Bremern geholfen ins Spiel zurückzufinden. Blöd gelaufen
Und nein, ein Trainer kann eine Mannschaft nicht mit Selbstbewusstsein ausstatten. Der kann ihnen andere Taktiken, Stellunsspielweisen etc beibringen, er kann emotionaler ansprechen, aber das nötige Selbstbewusstsein können sich die Spieler nur durch eigene Leistungen holen.
Er hat die Gegentore 1 und 3 gezeigt bekommen und erklärt, was nicht richtig lief. Das war schon kompliziert und ich denke dass Spieler hier Probleme haben können. Er sprach dabei auch immer wieder über das Verhalten gegen die beiden Bremer Joker. Keine Ahnung, aber ich habe den Begriff - abgesehen von eingewechselten Spielern die treffen - noch nicht gehört. Vielleicht geht es den Spielern ähnlich und DT erklärt das Verhalten gegen Joker und keiner versteht was er überhaupt will.
Vermutete ich schon in Dinos erster Saison, und diese Saison ist es genau das gleiche. Er kleistert die Spieler mit so viel unterschiedlichen Varianten und taktischen Details zu. So das keiner mehr einen Plan hat und überfordert ist. Ein guter Trainer optimiert Systeme, damit jeder Spieler seine Stärken ausspielen kann und nicht überfordert ist. Das kann Dino aber nicht. Im Gegenteil, man hat das Gefühl es wird immer schlimmer.
Er hat die Gegentore 1 und 3 gezeigt bekommen und erklärt, was nicht richtig lief. Das war schon kompliziert und ich denke dass Spieler hier Probleme haben können. Er sprach dabei auch immer wieder über das Verhalten gegen die beiden Bremer Joker. Keine Ahnung, aber ich habe den Begriff - abgesehen von eingewechselten Spielern die treffen - noch nicht gehört. Vielleicht geht es den Spielern ähnlich und DT erklärt das Verhalten gegen Joker und keiner versteht was er überhaupt will.
Vermutete ich schon in Dinos erster Saison, und diese Saison ist es genau das gleiche. Er kleistert die Spieler mit so viel unterschiedlichen Varianten und taktischen Details zu. So das keiner mehr einen Plan hat und überfordert ist. Ein guter Trainer optimiert Systeme, damit jeder Spieler seine Stärken ausspielen kann und nicht überfordert ist. Das kann Dino aber nicht. Im Gegenteil, man hat das Gefühl es wird immer schlimmer.
U.a. sollte man Doan anders einsetzen, so sind seine Stärken verschenkt.
Ein Doan, der dort als rechter Verteidiger all seiner Stärken beraubt wird und zum richtigen Zeitpunkt auf den „Joker“ gehen soll? In der letzten Kette, auf die über mehr als 30 Minuten ein Angriff nach dem anderen rollt, weil die beiden Positionen davor, besetzt mit Skhiri und Chaïbi, im Mittelfeld keinerlei Zugriff haben?
Skhiri, der seit Monaten keinen positiven Impact mehr hat, ausschließlich defensiv denkt und mit nahezu jedem Versuch, Bälle nach vorne zu spielen, durch Ballverluste gegnerische Konter einleitet. Chaïbi, ebenfalls mit einer „Wildcard“ ausgestattet, der nur dem Ball hinterherläuft und weder nach vorne noch nach hinten eine Bindung herstellt.
Sorry, so schlüssig die Analyse der Gegentore und ihrer Entstehung an sich auch klingen mag: Das ist die Aufgabe eines Analysten. Die Analysen und Phrasen in den Pressekonferenzen langweilen mittlerweile seit Wochen.
Der Trainer hingegen hat die Aufgabe, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, dass eine sehr limitierte Bremer Mannschaft ein solches Spiel aufziehen kann und darf – und dass es überhaupt zu genau diesen Gegentoren kommt.
Es gab genug Optionen auf der Bank, um rechtzeitig einzugreifen und Bremen schon deutlich weiter vorne zu beschäftigen: Einen Højlund, der den Bremern permanent auf den Knöcheln gestanden hätte, einen Uzun, der in einer etwas zurückgezogenen Position die Bremer hätte binden können, etc. etc.
Dass die Spieler offenbar nicht mehr wissen, was das Trainerteam eigentlich will, liegt meines Erachtens nicht an den Spielern, sondern an einer „Spielidee“, die keiner versteht und/oder die nicht klar vermittelt wird.
Gegen Bremen mit mindestens sieben defensiv orientierten Spielern aufzulaufen, lässt doch bereits erahnen, wie die Mannschaft vor dem Spiel eingestellt war. Das man sich dann nach Führungen zurückzieht scheint ja eine Vorgabe zu sein. Ein Ingame-Coaching, das daraus besteht, dass drei Trainer minutenlang auf ein Tablet starren, um erst dann zu reagieren, wenn es hinten geklingelt hat und man wieder einmal in Rückstand geraten ist, spricht für sich.
Dino hat in dem Sky-Interview gezeigt was für ein messerscharfer Analytiker er ist. Seine Erklärung zu den Gegentoren war absolut schlüssig. Die Abwehrspieler ganz hinten waren die ärmsten Säue, weil weiter vorne Räume unnötigerweise aufgemacht wurden und der mannschaftliche Verbund, der den Schnittstellenpass hätte verhindern müssen, einfach nicht da war.
Was er dabei nicht erwähnt hat: Es ist der Trainer, der der Mannschaft diese Automatismen einprügeln muss, und das ist nun mal Dino selbst.
Bemerkenswert an dem Interview war auch Dinos Körpersprache. Da war nichts mehr von dem selbstbewussten Trainer, der Optimismus versprüht und klar ansagt was und wie geändert werden muss. Sondern das war Resignation pur. Da hat einer fast körperlich eingestanden dass er mit seinem Latein am Ende ist.
Genau. Bringt aber nichts, zu versuchen, das irgendwie durchdrücken zu wollen. Das ist zwar seine Idee vom Spiel und wenn das so funktionieren sollte mag das auch richtig erfolgreich sein, aber wenn er merkt dass es einfach nicht funktioniert (vielleicht liegt es am Personal), muss er sich etwas anderes überlegen. Mit seiner Spielidee ist er hier aber wohl leider gescheitert, das wird nichts. Jetzt geht’s wohl darum ob er bereit ist einen anderen Plan zu entwickeln oder eben nicht.
Mit 39 Gegentoren nach 18 ST auf Platz 7 dürfte auch ein Buli Rekord sein. Vielleicht gab es das mal in den 70ern?
Nö, drei Mal darfst raten, wer zuletzt 39 Gegentore hatte und in der ersten Tabellenhälfte war und wer zuletzt mit min. 39 Gegentoren auf Platz 7 stand:
14/15 : Frankfurt (39 Gegentore / Platz 9) - Sag ja, erinnert an Schaaf 87/88 : Hamburg (42 ! Gegentore / Platz 8) 85/86 : Uerdingen (45 ! Gegentore / Platz 9) 82/83 : Bielefeld (41 Gegentore / Platz 9) 81/82 : Frankfurt (42 Gegentore / Platz 7)
Buchmanns Geist ist hoffentlich nicht auf Dino übergesprungen.
Kritik ist ja ok. Wenn ich aber schon vor dem Spiel ironische Kommentare lese, wenn unser bester Vorlagengeber wieder in die Mannschaft kommt… Da gibt es noch weitere völlig überzogene Kommentare (auch jetzt nach dem Spiel), die zumindest mir den Spaß an dem Forum vermiesen. Das habe ich gemeint. An konstruktiver Kritik ist nix auszusetzen und dafür ist so ein Forum ja da.
Wenn ich aber schon vor dem Spiel ironische Kommentare lese, wenn unser bester Vorlagengeber wieder in die Mannschaft kommt…
Der beste Vorlagengeber hat auch heute tatsächlich wieder eine Vorlage gegeben. Und was hat er in den restlichen 89 Minuten beigetragen, wie ist er lethargisch aufgetreten, wieviele Fehlpässee gespielt und eine mega Chance verdaddelt.. Und wann, vor wie viel Monaten, hat er die meisten dieser Vorlagen gegeben und was ist in der Zwischenzeit von ihm gekommen?
Er hat die Gegentore 1 und 3 gezeigt bekommen und erklärt, was nicht richtig lief. Das war schon kompliziert und ich denke dass Spieler hier Probleme haben können. Er sprach dabei auch immer wieder über das Verhalten gegen die beiden Bremer Joker. Keine Ahnung, aber ich habe den Begriff - abgesehen von eingewechselten Spielern die treffen - noch nicht gehört. Vielleicht geht es den Spielern ähnlich und DT erklärt das Verhalten gegen Joker und keiner versteht was er überhaupt will.
Vermutete ich schon in Dinos erster Saison, und diese Saison ist es genau das gleiche. Er kleistert die Spieler mit so viel unterschiedlichen Varianten und taktischen Details zu. So das keiner mehr einen Plan hat und überfordert ist. Ein guter Trainer optimiert Systeme, damit jeder Spieler seine Stärken ausspielen kann und nicht überfordert ist. Das kann Dino aber nicht. Im Gegenteil, man hat das Gefühl es wird immer schlimmer.
U.a. sollte man Doan anders einsetzen, so sind seine Stärken verschenkt.
Also die Analyse von Dino lässt mich ratlos zurück. Er legt den Finger in die Wunde und erkennt das Problem genau. Wie kann es dann sein, dass die Spieler das nicht verstehen? Das muss doch ein Profifußballer umsetzen können, dafür macht man doch Taktikschulung und Analyse. Die können doch nicht immer wieder die gleichen Fehler machen, wenn man ihnen klar verdeutlicht "nicht zu früh auf die Schienenspieler gehen". Allein der Satz muss doch für Verständnis sorgen?! Ich gehe mit den Stimmen hier mit, die sagen, dass Dino es nicht erklärt bekommt. Er scheint kein guter "Lehrer" zu sein. Es gibt Leute die sind fachlich sehr gut, können aber schlecht erklären und das scheint das Problem zu sein. Vielleicht wäre auch Doan seine neue Position gut zu vermitteln und er könnte das auch spielen, wenn es nicht daran liegt, dass er nicht nachvollziehen kann was von ihm verlangt wird.
Ich weiß aber auch nicht wie sich das ändern soll. Dino müsste doch schon selbst gemerkt haben, dass das was er sagt nicht ankommt. Dass er es nicht vermittelt bekommt. Man könnte ja auch mal fragen woran hat et jelegen? Oder die Spieler müssten mal sagen "Trainer, ich blick kaum noch durch und ich mache immer dir selben Fehler". Irgendwo knirscht es ganz gewaltig.
Also die Analyse von Dino lässt mich ratlos zurück. Er legt den Finger in die Wunde und erkennt das Problem genau. Wie kann es dann sein, dass die Spieler das nicht verstehen? Das muss doch ein Profifußballer umsetzen können, dafür macht man doch Taktikschulung und Analyse. Die können doch nicht immer wieder die gleichen Fehler machen, wenn man ihnen klar verdeutlicht "nicht zu früh auf die Schienenspieler gehen". Allein der Satz muss doch für Verständnis sorgen?! Ich gehe mit den Stimmen hier mit, die sagen, dass Dino es nicht erklärt bekommt. Er scheint kein guter "Lehrer" zu sein. Es gibt Leute die sind fachlich sehr gut, können aber schlecht erklären und das scheint das Problem zu sein. Vielleicht wäre auch Doan seine neue Position gut zu vermitteln und er könnte das auch spielen, wenn es nicht daran liegt, dass er nicht nachvollziehen kann was von ihm verlangt wird.
Ich weiß aber auch nicht wie sich das ändern soll. Dino müsste doch schon selbst gemerkt haben, dass das was er sagt nicht ankommt. Dass er es nicht vermittelt bekommt. Man könnte ja auch mal fragen woran hat et jelegen? Oder die Spieler müssten mal sagen "Trainer, ich blick kaum noch durch und ich mache immer dir selben Fehler". Irgendwo knirscht es ganz gewaltig.
Das sind ja exakt die Erkenntnisse, die wir hier seit einem Viertel Jahr, eigentlich schon länger, durchkauen... Den so klugen Worten folgen keine Taten oder Reaktionen, null.
In meinem Augen ist es auch seitens DT viel zu oft eine sehr falsche Selbstwahrnehmung und verlogene Schönrederei. Tolle Moral wird dann immer wieder attestiert, weil die Mannschaft einen Rückstand hinterher gelaufen ist und den Ausgleich gemacht hat.
Ja, was soll denn noch passieren? Soll Kristensen aufhören zu laufen? Soll Theate anfangen zu heulen? Soll Santos auch an den Pfosten setzen, damit DT kapiert, dass es an der Spielidee liegt, die er seit Jahren nicht richtig vermittelt bekommt.
Jedesmal wird drauf hingewiesen, wie toll es auch der Gegner gemacht hat und wie bockstark Bremen ja ist. Drei Spiele Null Tore, gegen und drei Tore in einem Spiel. Bockstark also nur gegen unsere Spielidee.
Die Brücke zwischen Abwehr und Sturm existiert nicht mehr und was mich am meisten aufregt ist, dass wir nahezu keine vertikalen Pässe mehr spielen. Raumgewinn entsteht mehr oder weniger zufällig aus Befreiungsschlägen oder wenn der Gegner wir aufgerückt ist, aber nie - wie beispielsweise beim letzten Gegentor in Stuttgart - aus dem Spiel heraus.
Insgesamt ist das alles aber fast egal vor dem Hintergrund, dass die Eintracht inzwischen die Ausstrahlung einer toten Taube hat und nicht etwa die eines stolzen Adlers, der die Krallen ausfährt...
Ich würde gerne mal wieder Emotionen fühlen und sehen und es erschreckt mich sonst, wie wenig mir das am Ende gestern nahe ging
Nicht nur das, er sagte auch, dass sie ja wissen würden, was sie falsch machen ....
Da sehe ich auch das Problem, denn wenn die Spieler wissen, was sie ändern müssen und es nicht machen, dann wird das nie besser.
Nun ist da die Mehrzahl der Spieler auch letzte Saison dabei gewesen, wo es teilweise sehr gut lief, die können doch nicht alle das Kicken verlernt haben, wobei wir da natürlich noch Heki und auch Kevin hatten und nun natürlich auch einige Langzeitausfälle. Warum und wie der Film gerissen ist, ist mir immer noch ein Rätsel.
Eine Nacht darüber geschlafen. Bin immer noch maximal genervt und enttäuscht. Kann nicht fassen, dass wir die Probleme zum zigsten Mal wiederholt und uns von dieser Bremer Mannschaft so dermaßen haben vorführen lassen.
Das war und ist peinlich. Unser Auftritt war peinlich.
Wir sind zum Aufbaugegner der Nation mutiert. Jede Mannschaft, sei sie so limitiert wie möglich, erhält gegen uns wilde Offensivaktionen, entwickelt dadurch Selbstbewusstsein und macht uns dann fertig. Und das alles in 90 Minuten.
Und bei uns wiederum reichen Kleinigkeiten, um uns völlig aus dem Konzept zu bringen. Die Spieler haben 10-15 Gute Minuten. Dann muss Kristensen raus. Mit einem Mann weniger ziehen wir uns zurück und Bremen darf Angriff über Angriff aufziehen. Mit jedem Angriff gewinnen sie mehr Sicherheit. Und wir schaffen es nicht mehr, den Schalter umzulegen. Und dann rennen wir 75 Minuten der Musik hinterher.
Mit DEM Kader und DEM Potenzial ist das einfach nur unterirdisch.
So leid es mir für Dino tut. Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Entweder du lieferst oder es kommt ein anderer, der liefert. Und weil Dino jetzt zig Chancen nicht nutzen konnte, brauchen wir einen, der es jetzt mal tut. Einer, der die Mannschaft wieder mit Selbstbewusstsein ausstattet und die emotion zurückbringt
Einer, der die Mannschaft wieder mit Selbstbewusstsein ausstattet
Durch starkes Selbstbewusstsein entwickelt man keine starke Leistung. Es geht nur umgekehrt Durch starke Leistung entwickelt man starkes Selbstbewusstsein.
Nicht nur das, er sagte auch, dass sie ja wissen würden, was sie falsch machen ....
Da sehe ich auch das Problem, denn wenn die Spieler wissen, was sie ändern müssen und es nicht machen, dann wird das nie besser.
Nun ist da die Mehrzahl der Spieler auch letzte Saison dabei gewesen, wo es teilweise sehr gut lief, die können doch nicht alle das Kicken verlernt haben, wobei wir da natürlich noch Heki und auch Kevin hatten und nun natürlich auch einige Langzeitausfälle. Warum und wie der Film gerissen ist, ist mir immer noch ein Rätsel.
Kam erst jetzt dazu, mir die Zusammenfassung anzuschauen.
Das Positive: Ich fand unsere drei Tore allesamt wunderschön herausgespielt und abgeschlossen.
Das Negative: Diese Steilpässe, die unserer Abwehr immer wieder das Genick brechen. Mir graut jetzt schon davor, was wir in dieser Richtung nächsten SA im Waldstadion von den Blau-Weißen sehen werden, die sind ja auch nicht doof und qualitativ noch wesentlich besser aufgestellt als die Grün-Weißen gestern.
Ein bisschen fühle ich mich auch an die Schaaf-Zeiten erinnert, da gab es solche wilden Spiele und Ergebnisse öfter. Aber damals hatten wir einen anderen Anspruch und ein anderes Budget.
Also die Analyse von Dino lässt mich ratlos zurück. Er legt den Finger in die Wunde und erkennt das Problem genau. Wie kann es dann sein, dass die Spieler das nicht verstehen? Das muss doch ein Profifußballer umsetzen können, dafür macht man doch Taktikschulung und Analyse. Die können doch nicht immer wieder die gleichen Fehler machen, wenn man ihnen klar verdeutlicht "nicht zu früh auf die Schienenspieler gehen". Allein der Satz muss doch für Verständnis sorgen?! Ich gehe mit den Stimmen hier mit, die sagen, dass Dino es nicht erklärt bekommt. Er scheint kein guter "Lehrer" zu sein. Es gibt Leute die sind fachlich sehr gut, können aber schlecht erklären und das scheint das Problem zu sein. Vielleicht wäre auch Doan seine neue Position gut zu vermitteln und er könnte das auch spielen, wenn es nicht daran liegt, dass er nicht nachvollziehen kann was von ihm verlangt wird.
Ich weiß aber auch nicht wie sich das ändern soll. Dino müsste doch schon selbst gemerkt haben, dass das was er sagt nicht ankommt. Dass er es nicht vermittelt bekommt. Man könnte ja auch mal fragen woran hat et jelegen? Oder die Spieler müssten mal sagen "Trainer, ich blick kaum noch durch und ich mache immer dir selben Fehler". Irgendwo knirscht es ganz gewaltig.
Also die Analyse von Dino lässt mich ratlos zurück. Er legt den Finger in die Wunde und erkennt das Problem genau. Wie kann es dann sein, dass die Spieler das nicht verstehen? Das muss doch ein Profifußballer umsetzen können, dafür macht man doch Taktikschulung und Analyse. Die können doch nicht immer wieder die gleichen Fehler machen, wenn man ihnen klar verdeutlicht "nicht zu früh auf die Schienenspieler gehen". Allein der Satz muss doch für Verständnis sorgen?! Ich gehe mit den Stimmen hier mit, die sagen, dass Dino es nicht erklärt bekommt. Er scheint kein guter "Lehrer" zu sein. Es gibt Leute die sind fachlich sehr gut, können aber schlecht erklären und das scheint das Problem zu sein. Vielleicht wäre auch Doan seine neue Position gut zu vermitteln und er könnte das auch spielen, wenn es nicht daran liegt, dass er nicht nachvollziehen kann was von ihm verlangt wird.
Ich weiß aber auch nicht wie sich das ändern soll. Dino müsste doch schon selbst gemerkt haben, dass das was er sagt nicht ankommt. Dass er es nicht vermittelt bekommt. Man könnte ja auch mal fragen woran hat et jelegen? Oder die Spieler müssten mal sagen "Trainer, ich blick kaum noch durch und ich mache immer dir selben Fehler". Irgendwo knirscht es ganz gewaltig.
Das sind ja exakt die Erkenntnisse, die wir hier seit einem Viertel Jahr, eigentlich schon länger, durchkauen... Den so klugen Worten folgen keine Taten oder Reaktionen, null.
In meinem Augen ist es auch seitens DT viel zu oft eine sehr falsche Selbstwahrnehmung und verlogene Schönrederei. Tolle Moral wird dann immer wieder attestiert, weil die Mannschaft einen Rückstand hinterher gelaufen ist und den Ausgleich gemacht hat.
Ja, was soll denn noch passieren? Soll Kristensen aufhören zu laufen? Soll Theate anfangen zu heulen? Soll Santos auch an den Pfosten setzen, damit DT kapiert, dass es an der Spielidee liegt, die er seit Jahren nicht richtig vermittelt bekommt.
Jedesmal wird drauf hingewiesen, wie toll es auch der Gegner gemacht hat und wie bockstark Bremen ja ist. Drei Spiele Null Tore, gegen und drei Tore in einem Spiel. Bockstark also nur gegen unsere Spielidee.
Die Brücke zwischen Abwehr und Sturm existiert nicht mehr und was mich am meisten aufregt ist, dass wir nahezu keine vertikalen Pässe mehr spielen. Raumgewinn entsteht mehr oder weniger zufällig aus Befreiungsschlägen oder wenn der Gegner wir aufgerückt ist, aber nie - wie beispielsweise beim letzten Gegentor in Stuttgart - aus dem Spiel heraus.
Insgesamt ist das alles aber fast egal vor dem Hintergrund, dass die Eintracht inzwischen die Ausstrahlung einer toten Taube hat und nicht etwa die eines stolzen Adlers, der die Krallen ausfährt...
Ich würde gerne mal wieder Emotionen fühlen und sehen und es erschreckt mich sonst, wie wenig mir das am Ende gestern nahe ging
Er hat die Gegentore 1 und 3 gezeigt bekommen und erklärt, was nicht richtig lief. Das war schon kompliziert und ich denke dass Spieler hier Probleme haben können. Er sprach dabei auch immer wieder über das Verhalten gegen die beiden Bremer Joker. Keine Ahnung, aber ich habe den Begriff - abgesehen von eingewechselten Spielern die treffen - noch nicht gehört. Vielleicht geht es den Spielern ähnlich und DT erklärt das Verhalten gegen Joker und keiner versteht was er überhaupt will.
Vermutete ich schon in Dinos erster Saison, und diese Saison ist es genau das gleiche. Er kleistert die Spieler mit so viel unterschiedlichen Varianten und taktischen Details zu. So das keiner mehr einen Plan hat und überfordert ist. Ein guter Trainer optimiert Systeme, damit jeder Spieler seine Stärken ausspielen kann und nicht überfordert ist. Das kann Dino aber nicht. Im Gegenteil, man hat das Gefühl es wird immer schlimmer.
U.a. sollte man Doan anders einsetzen, so sind seine Stärken verschenkt.
Ein Doan, der dort als rechter Verteidiger all seiner Stärken beraubt wird und zum richtigen Zeitpunkt auf den „Joker“ gehen soll? In der letzten Kette, auf die über mehr als 30 Minuten ein Angriff nach dem anderen rollt, weil die beiden Positionen davor, besetzt mit Skhiri und Chaïbi, im Mittelfeld keinerlei Zugriff haben?
Skhiri, der seit Monaten keinen positiven Impact mehr hat, ausschließlich defensiv denkt und mit nahezu jedem Versuch, Bälle nach vorne zu spielen, durch Ballverluste gegnerische Konter einleitet. Chaïbi, ebenfalls mit einer „Wildcard“ ausgestattet, der nur dem Ball hinterherläuft und weder nach vorne noch nach hinten eine Bindung herstellt.
Sorry, so schlüssig die Analyse der Gegentore und ihrer Entstehung an sich auch klingen mag: Das ist die Aufgabe eines Analysten. Die Analysen und Phrasen in den Pressekonferenzen langweilen mittlerweile seit Wochen.
Der Trainer hingegen hat die Aufgabe, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, dass eine sehr limitierte Bremer Mannschaft ein solches Spiel aufziehen kann und darf – und dass es überhaupt zu genau diesen Gegentoren kommt.
Es gab genug Optionen auf der Bank, um rechtzeitig einzugreifen und Bremen schon deutlich weiter vorne zu beschäftigen: Einen Højlund, der den Bremern permanent auf den Knöcheln gestanden hätte, einen Uzun, der in einer etwas zurückgezogenen Position die Bremer hätte binden können, etc. etc.
Dass die Spieler offenbar nicht mehr wissen, was das Trainerteam eigentlich will, liegt meines Erachtens nicht an den Spielern, sondern an einer „Spielidee“, die keiner versteht und/oder die nicht klar vermittelt wird.
Gegen Bremen mit mindestens sieben defensiv orientierten Spielern aufzulaufen, lässt doch bereits erahnen, wie die Mannschaft vor dem Spiel eingestellt war. Das man sich dann nach Führungen zurückzieht scheint ja eine Vorgabe zu sein. Ein Ingame-Coaching, das daraus besteht, dass drei Trainer minutenlang auf ein Tablet starren, um erst dann zu reagieren, wenn es hinten geklingelt hat und man wieder einmal in Rückstand geraten ist, spricht für sich.
Vermutete ich schon in Dinos erster Saison, und diese Saison ist es genau das gleiche. Er kleistert die Spieler mit so viel unterschiedlichen Varianten und taktischen Details zu. So das keiner mehr einen Plan hat und überfordert ist.
Ein guter Trainer optimiert Systeme, damit jeder Spieler seine Stärken ausspielen kann und nicht überfordert ist.
Das kann Dino aber nicht. Im Gegenteil, man hat das Gefühl es wird immer schlimmer.
U.a. sollte man Doan anders einsetzen, so sind seine Stärken verschenkt.
Er.muss jetzt reagieren
Wenn er es heute wieder verpasst zu handeln und mit Toppmöller weiter macht, steht er in meinem Augen genauso in der Kritik. Er kann doch nicht ernsthaft glauben, das hier noch was sinnvolles mit Toppmöller rauskommt.
Jede halbwegs organisierte Mannschaft macht uns das Leben schwer. Spielerisch finden wir keine Lösungen, die offensive ist individuell stark, kollektiv leidet sie unter den selben Krankheiten wie die Defensive. Wir haben keine Struktur, teilweise keine Hierachie, keine Abläufe, nichts. Die Jungs könnten es besser, aber man muss ihnen schon etwas an die Hand geben und das geschieht zum einfach nicht.
Haben wir neben dem Trainer noch andere Baustellen und Probleme? Ja.
Aber mit einem Trainerwechsel könnte man die größten angehen. Dino kann es offensichtlich nicht. Seit Monaten dieselben Fehler, dass selbe traurige Gekicke. Man lässt sich von Bremen dominieren. Gegen Stuttgart war es schon grausam, aber gegen Bremen kann und darf das nicht der Anspruch sein.
Es gibt keinen Grund mit DT weiterzumachen. Jedes weitere Spiel mit DT sind vorprogrammierte Enttäuschungen. Es ist auch egal wer jetzt erstmal interimsweise an der Seitenlinie steht. Die Mannschaft kann nicht noch plan- und strukturloser spielen als unter Toppmöller.
Wenn er es heute wieder verpasst zu handeln und mit Toppmöller weiter macht, steht er in meinem Augen genauso in der Kritik. Er kann doch nicht ernsthaft glauben, das hier noch was sinnvolles mit Toppmöller rauskommt.
Was er dabei nicht erwähnt hat: Es ist der Trainer, der der Mannschaft diese Automatismen einprügeln muss, und das ist nun mal Dino selbst.
Bemerkenswert an dem Interview war auch Dinos Körpersprache. Da war nichts mehr von dem selbstbewussten Trainer, der Optimismus versprüht und klar ansagt was und wie geändert werden muss. Sondern das war Resignation pur. Da hat einer fast körperlich eingestanden dass er mit seinem Latein am Ende ist.
Das war und ist peinlich. Unser Auftritt war peinlich.
Wir sind zum Aufbaugegner der Nation mutiert. Jede Mannschaft, sei sie so limitiert wie möglich, erhält gegen uns wilde Offensivaktionen, entwickelt dadurch Selbstbewusstsein und macht uns dann fertig. Und das alles in 90 Minuten.
Und bei uns wiederum reichen Kleinigkeiten, um uns völlig aus dem Konzept zu bringen. Die Spieler haben 10-15 Gute Minuten. Dann muss Kristensen raus. Mit einem Mann weniger ziehen wir uns zurück und Bremen darf Angriff über Angriff aufziehen. Mit jedem Angriff gewinnen sie mehr Sicherheit. Und wir schaffen es nicht mehr, den Schalter umzulegen. Und dann rennen wir 75 Minuten der Musik hinterher.
Mit DEM Kader und DEM Potenzial ist das einfach nur unterirdisch.
So leid es mir für Dino tut. Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Entweder du lieferst oder es kommt ein anderer, der liefert. Und weil Dino jetzt zig Chancen nicht nutzen konnte, brauchen wir einen, der es jetzt mal tut. Einer, der die Mannschaft wieder mit Selbstbewusstsein ausstattet und die emotion zurückbringt
Durch starkes Selbstbewusstsein entwickelt man keine starke Leistung.
Es geht nur umgekehrt
Durch starke Leistung entwickelt man starkes Selbstbewusstsein.
Sehr gute Analyse, ich sehe trotzdem niemanden, der uns im Moment helfen kann. Rose passt nicht zur SGE, das hat Thomas Schaaf Vibes Edin T ist ein junger und eher unerfahrener Trainer, es soll ja Erfahrung sein und Glasner und Alsonso sind nicht das Regal der SGE.
Und genau das ist leider der Punkt, der für mich bzgl. Dino auch am kritischsten ist, abseits der taktischen Dauermängel.
Das habe ich ja auch schon letztens bemängelt. Es kann doch nicht sein, dass bei jeder Verletzung, jeder Chance des Gegners usw. das Team mental und taktisch (Umsetzung) so instabil wird. Und entweder der Trainer findet da eine Lösung oder er muss gehen. Man hat halt Dino logischerweise Zeit gegeben, wir sind ja nicht Schalke 2020. Aber jetzt ist halt der Kredit und das Vertrauen komplett aufgebraucht, dass er diese Probleme gelöst bekommt.
(Und so sehr ich Dino mag und schätze, die Mechanismen des Profifussballs greifen hier, wie Du schon sagst: Leistungsgesellschaft, man kann nicht ewig zuschauen).
Tja, das war der Casus Knacktus in der ersten Hz. Die Verletzung von Kristensen.
Hätte ein anderer Trainer da besser reagiert und Kristensen direkt ausgewechselt? Zu dem frühen Zeitpunkt bei Führung das bis dahin gut funktionierende Konzept aufgegeben?
Toppmöller hat einfach gehofft, dass die Ärzte die Blutung schnell stoppen können. So dauerte es halt 5 Minuten. Und ja, das hat den Bremern geholfen ins Spiel zurückzufinden. Blöd gelaufen
Und nein, ein Trainer kann eine Mannschaft nicht mit Selbstbewusstsein ausstatten. Der kann ihnen andere Taktiken, Stellunsspielweisen etc beibringen, er kann emotionaler ansprechen, aber das nötige Selbstbewusstsein können sich die Spieler nur durch eigene Leistungen holen.
Vermutete ich schon in Dinos erster Saison, und diese Saison ist es genau das gleiche. Er kleistert die Spieler mit so viel unterschiedlichen Varianten und taktischen Details zu. So das keiner mehr einen Plan hat und überfordert ist.
Ein guter Trainer optimiert Systeme, damit jeder Spieler seine Stärken ausspielen kann und nicht überfordert ist.
Das kann Dino aber nicht. Im Gegenteil, man hat das Gefühl es wird immer schlimmer.
U.a. sollte man Doan anders einsetzen, so sind seine Stärken verschenkt.
Das habe ich auch gedacht. Was soll der da hinten??
In der letzten Kette, auf die über mehr als 30 Minuten ein Angriff nach dem anderen rollt, weil die beiden Positionen davor, besetzt mit Skhiri und Chaïbi, im Mittelfeld keinerlei Zugriff haben?
Skhiri, der seit Monaten keinen positiven Impact mehr hat, ausschließlich defensiv denkt und mit nahezu jedem Versuch, Bälle nach vorne zu spielen, durch Ballverluste gegnerische Konter einleitet.
Chaïbi, ebenfalls mit einer „Wildcard“ ausgestattet, der nur dem Ball hinterherläuft und weder nach vorne noch nach hinten eine Bindung herstellt.
Sorry, so schlüssig die Analyse der Gegentore und ihrer Entstehung an sich auch klingen mag: Das ist die Aufgabe eines Analysten.
Die Analysen und Phrasen in den Pressekonferenzen langweilen mittlerweile seit Wochen.
Der Trainer hingegen hat die Aufgabe, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, dass eine sehr limitierte Bremer Mannschaft ein solches Spiel aufziehen kann und darf – und dass es überhaupt zu genau diesen Gegentoren kommt.
Es gab genug Optionen auf der Bank, um rechtzeitig einzugreifen und Bremen schon deutlich weiter vorne zu beschäftigen:
Einen Højlund, der den Bremern permanent auf den Knöcheln gestanden hätte, einen Uzun, der in einer etwas zurückgezogenen Position die Bremer hätte binden können, etc. etc.
Dass die Spieler offenbar nicht mehr wissen, was das Trainerteam eigentlich will, liegt meines Erachtens nicht an den Spielern, sondern an einer „Spielidee“, die keiner versteht und/oder die nicht klar vermittelt wird.
Gegen Bremen mit mindestens sieben defensiv orientierten Spielern aufzulaufen, lässt doch bereits erahnen, wie die Mannschaft vor dem Spiel eingestellt war.
Das man sich dann nach Führungen zurückzieht scheint ja eine Vorgabe zu sein.
Ein Ingame-Coaching, das daraus besteht, dass drei Trainer minutenlang auf ein Tablet starren, um erst dann zu reagieren, wenn es hinten geklingelt hat und man wieder einmal in Rückstand geraten ist, spricht für sich.
Was er dabei nicht erwähnt hat: Es ist der Trainer, der der Mannschaft diese Automatismen einprügeln muss, und das ist nun mal Dino selbst.
Bemerkenswert an dem Interview war auch Dinos Körpersprache. Da war nichts mehr von dem selbstbewussten Trainer, der Optimismus versprüht und klar ansagt was und wie geändert werden muss. Sondern das war Resignation pur. Da hat einer fast körperlich eingestanden dass er mit seinem Latein am Ende ist.
Nö, drei Mal darfst raten, wer zuletzt 39 Gegentore hatte und in der ersten Tabellenhälfte war und wer zuletzt mit min. 39 Gegentoren auf Platz 7 stand:
14/15 : Frankfurt (39 Gegentore / Platz 9) - Sag ja, erinnert an Schaaf
87/88 : Hamburg (42 ! Gegentore / Platz 8)
85/86 : Uerdingen (45 ! Gegentore / Platz 9)
82/83 : Bielefeld (41 Gegentore / Platz 9)
81/82 : Frankfurt (42 Gegentore / Platz 7)
Buchmanns Geist ist hoffentlich nicht auf Dino übergesprungen.
Wenn ich aber schon vor dem Spiel ironische Kommentare lese, wenn unser bester Vorlagengeber wieder in die Mannschaft kommt…
Da gibt es noch weitere völlig überzogene Kommentare (auch jetzt nach dem Spiel), die zumindest mir den Spaß an dem Forum vermiesen. Das habe ich gemeint. An konstruktiver Kritik ist nix auszusetzen und dafür ist so ein Forum ja da.
Der beste Vorlagengeber hat auch heute tatsächlich wieder eine Vorlage gegeben. Und was hat er in den restlichen 89 Minuten beigetragen, wie ist er lethargisch aufgetreten, wieviele Fehlpässee gespielt und eine mega Chance verdaddelt.. Und wann, vor wie viel Monaten, hat er die meisten dieser Vorlagen gegeben und was ist in der Zwischenzeit von ihm gekommen?
U.a. sollte man Doan anders einsetzen, so sind seine Stärken verschenkt.
Das habe ich auch gedacht. Was soll der da hinten??
Er legt den Finger in die Wunde und erkennt das Problem genau.
Wie kann es dann sein, dass die Spieler das nicht verstehen? Das muss doch ein Profifußballer umsetzen können, dafür macht man doch Taktikschulung und Analyse.
Die können doch nicht immer wieder die gleichen Fehler machen, wenn man ihnen klar verdeutlicht "nicht zu früh auf die Schienenspieler gehen". Allein der Satz muss doch für Verständnis sorgen?!
Ich gehe mit den Stimmen hier mit, die sagen, dass Dino es nicht erklärt bekommt. Er scheint kein guter "Lehrer" zu sein. Es gibt Leute die sind fachlich sehr gut, können aber schlecht erklären und das scheint das Problem zu sein.
Vielleicht wäre auch Doan seine neue Position gut zu vermitteln und er könnte das auch spielen, wenn es nicht daran liegt, dass er nicht nachvollziehen kann was von ihm verlangt wird.
Ich weiß aber auch nicht wie sich das ändern soll. Dino müsste doch schon selbst gemerkt haben, dass das was er sagt nicht ankommt. Dass er es nicht vermittelt bekommt. Man könnte ja auch mal fragen woran hat et jelegen?
Oder die Spieler müssten mal sagen "Trainer, ich blick kaum noch durch und ich mache immer dir selben Fehler".
Irgendwo knirscht es ganz gewaltig.
Das sind ja exakt die Erkenntnisse, die wir hier seit einem Viertel Jahr, eigentlich schon länger, durchkauen... Den so klugen Worten folgen keine Taten oder Reaktionen, null.
In meinem Augen ist es auch seitens DT viel zu oft eine sehr falsche Selbstwahrnehmung und verlogene Schönrederei. Tolle Moral wird dann immer wieder attestiert, weil die Mannschaft einen Rückstand hinterher gelaufen ist und den Ausgleich gemacht hat.
Ja, was soll denn noch passieren? Soll Kristensen aufhören zu laufen? Soll Theate anfangen zu heulen? Soll Santos auch an den Pfosten setzen, damit DT kapiert, dass es an der Spielidee liegt, die er seit Jahren nicht richtig vermittelt bekommt.
Jedesmal wird drauf hingewiesen, wie toll es auch der Gegner gemacht hat und wie bockstark Bremen ja ist. Drei Spiele Null Tore, gegen und drei Tore in einem Spiel. Bockstark also nur gegen unsere Spielidee.
Die Brücke zwischen Abwehr und Sturm existiert nicht mehr und was mich am meisten aufregt ist, dass wir nahezu keine vertikalen Pässe mehr spielen. Raumgewinn entsteht mehr oder weniger zufällig aus Befreiungsschlägen oder wenn der Gegner wir aufgerückt ist, aber nie - wie beispielsweise beim letzten Gegentor in Stuttgart - aus dem Spiel heraus.
Insgesamt ist das alles aber fast egal vor dem Hintergrund, dass die Eintracht inzwischen die Ausstrahlung einer toten Taube hat und nicht etwa die eines stolzen Adlers, der die Krallen ausfährt...
Ich würde gerne mal wieder Emotionen fühlen und sehen und es erschreckt mich sonst, wie wenig mir das am Ende gestern nahe ging
„Wir sind steht’s bemüht.“
Da sehe ich auch das Problem, denn wenn die Spieler wissen, was sie ändern müssen und es nicht machen, dann wird das nie besser.
Nun ist da die Mehrzahl der Spieler auch letzte Saison dabei gewesen, wo es teilweise sehr gut lief, die können doch nicht alle das Kicken verlernt haben, wobei wir da natürlich noch Heki und auch Kevin hatten und nun natürlich auch einige Langzeitausfälle. Warum und wie der Film gerissen ist, ist mir immer noch ein Rätsel.
Das war und ist peinlich. Unser Auftritt war peinlich.
Wir sind zum Aufbaugegner der Nation mutiert. Jede Mannschaft, sei sie so limitiert wie möglich, erhält gegen uns wilde Offensivaktionen, entwickelt dadurch Selbstbewusstsein und macht uns dann fertig. Und das alles in 90 Minuten.
Und bei uns wiederum reichen Kleinigkeiten, um uns völlig aus dem Konzept zu bringen. Die Spieler haben 10-15 Gute Minuten. Dann muss Kristensen raus. Mit einem Mann weniger ziehen wir uns zurück und Bremen darf Angriff über Angriff aufziehen. Mit jedem Angriff gewinnen sie mehr Sicherheit. Und wir schaffen es nicht mehr, den Schalter umzulegen. Und dann rennen wir 75 Minuten der Musik hinterher.
Mit DEM Kader und DEM Potenzial ist das einfach nur unterirdisch.
So leid es mir für Dino tut. Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Entweder du lieferst oder es kommt ein anderer, der liefert. Und weil Dino jetzt zig Chancen nicht nutzen konnte, brauchen wir einen, der es jetzt mal tut. Einer, der die Mannschaft wieder mit Selbstbewusstsein ausstattet und die emotion zurückbringt
Durch starkes Selbstbewusstsein entwickelt man keine starke Leistung.
Es geht nur umgekehrt
Durch starke Leistung entwickelt man starkes Selbstbewusstsein.
Da sehe ich auch das Problem, denn wenn die Spieler wissen, was sie ändern müssen und es nicht machen, dann wird das nie besser.
Nun ist da die Mehrzahl der Spieler auch letzte Saison dabei gewesen, wo es teilweise sehr gut lief, die können doch nicht alle das Kicken verlernt haben, wobei wir da natürlich noch Heki und auch Kevin hatten und nun natürlich auch einige Langzeitausfälle. Warum und wie der Film gerissen ist, ist mir immer noch ein Rätsel.
Das Positive: Ich fand unsere drei Tore allesamt wunderschön herausgespielt und abgeschlossen.
Das Negative: Diese Steilpässe, die unserer Abwehr immer wieder das Genick brechen. Mir graut jetzt schon davor, was wir in dieser Richtung nächsten SA im Waldstadion von den Blau-Weißen sehen werden, die sind ja auch nicht doof und qualitativ noch wesentlich besser aufgestellt als die Grün-Weißen gestern.
Ein bisschen fühle ich mich auch an die Schaaf-Zeiten erinnert, da gab es solche wilden Spiele und Ergebnisse öfter. Aber damals hatten wir einen anderen Anspruch und ein anderes Budget.
Er legt den Finger in die Wunde und erkennt das Problem genau.
Wie kann es dann sein, dass die Spieler das nicht verstehen? Das muss doch ein Profifußballer umsetzen können, dafür macht man doch Taktikschulung und Analyse.
Die können doch nicht immer wieder die gleichen Fehler machen, wenn man ihnen klar verdeutlicht "nicht zu früh auf die Schienenspieler gehen". Allein der Satz muss doch für Verständnis sorgen?!
Ich gehe mit den Stimmen hier mit, die sagen, dass Dino es nicht erklärt bekommt. Er scheint kein guter "Lehrer" zu sein. Es gibt Leute die sind fachlich sehr gut, können aber schlecht erklären und das scheint das Problem zu sein.
Vielleicht wäre auch Doan seine neue Position gut zu vermitteln und er könnte das auch spielen, wenn es nicht daran liegt, dass er nicht nachvollziehen kann was von ihm verlangt wird.
Ich weiß aber auch nicht wie sich das ändern soll. Dino müsste doch schon selbst gemerkt haben, dass das was er sagt nicht ankommt. Dass er es nicht vermittelt bekommt. Man könnte ja auch mal fragen woran hat et jelegen?
Oder die Spieler müssten mal sagen "Trainer, ich blick kaum noch durch und ich mache immer dir selben Fehler".
Irgendwo knirscht es ganz gewaltig.
Das sind ja exakt die Erkenntnisse, die wir hier seit einem Viertel Jahr, eigentlich schon länger, durchkauen... Den so klugen Worten folgen keine Taten oder Reaktionen, null.
In meinem Augen ist es auch seitens DT viel zu oft eine sehr falsche Selbstwahrnehmung und verlogene Schönrederei. Tolle Moral wird dann immer wieder attestiert, weil die Mannschaft einen Rückstand hinterher gelaufen ist und den Ausgleich gemacht hat.
Ja, was soll denn noch passieren? Soll Kristensen aufhören zu laufen? Soll Theate anfangen zu heulen? Soll Santos auch an den Pfosten setzen, damit DT kapiert, dass es an der Spielidee liegt, die er seit Jahren nicht richtig vermittelt bekommt.
Jedesmal wird drauf hingewiesen, wie toll es auch der Gegner gemacht hat und wie bockstark Bremen ja ist. Drei Spiele Null Tore, gegen und drei Tore in einem Spiel. Bockstark also nur gegen unsere Spielidee.
Die Brücke zwischen Abwehr und Sturm existiert nicht mehr und was mich am meisten aufregt ist, dass wir nahezu keine vertikalen Pässe mehr spielen. Raumgewinn entsteht mehr oder weniger zufällig aus Befreiungsschlägen oder wenn der Gegner wir aufgerückt ist, aber nie - wie beispielsweise beim letzten Gegentor in Stuttgart - aus dem Spiel heraus.
Insgesamt ist das alles aber fast egal vor dem Hintergrund, dass die Eintracht inzwischen die Ausstrahlung einer toten Taube hat und nicht etwa die eines stolzen Adlers, der die Krallen ausfährt...
Ich würde gerne mal wieder Emotionen fühlen und sehen und es erschreckt mich sonst, wie wenig mir das am Ende gestern nahe ging
U.a. sollte man Doan anders einsetzen, so sind seine Stärken verschenkt.
In der letzten Kette, auf die über mehr als 30 Minuten ein Angriff nach dem anderen rollt, weil die beiden Positionen davor, besetzt mit Skhiri und Chaïbi, im Mittelfeld keinerlei Zugriff haben?
Skhiri, der seit Monaten keinen positiven Impact mehr hat, ausschließlich defensiv denkt und mit nahezu jedem Versuch, Bälle nach vorne zu spielen, durch Ballverluste gegnerische Konter einleitet.
Chaïbi, ebenfalls mit einer „Wildcard“ ausgestattet, der nur dem Ball hinterherläuft und weder nach vorne noch nach hinten eine Bindung herstellt.
Sorry, so schlüssig die Analyse der Gegentore und ihrer Entstehung an sich auch klingen mag: Das ist die Aufgabe eines Analysten.
Die Analysen und Phrasen in den Pressekonferenzen langweilen mittlerweile seit Wochen.
Der Trainer hingegen hat die Aufgabe, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, dass eine sehr limitierte Bremer Mannschaft ein solches Spiel aufziehen kann und darf – und dass es überhaupt zu genau diesen Gegentoren kommt.
Es gab genug Optionen auf der Bank, um rechtzeitig einzugreifen und Bremen schon deutlich weiter vorne zu beschäftigen:
Einen Højlund, der den Bremern permanent auf den Knöcheln gestanden hätte, einen Uzun, der in einer etwas zurückgezogenen Position die Bremer hätte binden können, etc. etc.
Dass die Spieler offenbar nicht mehr wissen, was das Trainerteam eigentlich will, liegt meines Erachtens nicht an den Spielern, sondern an einer „Spielidee“, die keiner versteht und/oder die nicht klar vermittelt wird.
Gegen Bremen mit mindestens sieben defensiv orientierten Spielern aufzulaufen, lässt doch bereits erahnen, wie die Mannschaft vor dem Spiel eingestellt war.
Das man sich dann nach Führungen zurückzieht scheint ja eine Vorgabe zu sein.
Ein Ingame-Coaching, das daraus besteht, dass drei Trainer minutenlang auf ein Tablet starren, um erst dann zu reagieren, wenn es hinten geklingelt hat und man wieder einmal in Rückstand geraten ist, spricht für sich.