fischer ist einer der besten trainer der liga, was sich leicht daran festmachen lässt, was er bei union jahrelang aus einem gehobenen zweitligakader herausgeholt hat. das muss man überhaupt erst mal schaffen und dann noch mehrere jahre hinternander wie er, das zeugt von qualität.
und bevor die ganzen ahnungslosen um die ecke kommen und was von hässlichem fußball und defenisvmist etc sabbeln: der mann guckt sich tatsächlich an, was er für eine mannschaft hat und was er wie am besten aus ihr herausholen kann. er ist in der schweiz 2x hinternander meister geworden plus einem pokalsieg und dabei hat er natürlich den entsprechenden offensivfussball spielen lassen, komplett mit tor- und punkteschnitt von über 2 pro spiel. weil das seine mannschaft dort eben hergegeben hat. der ist ein fähiger wie interessanter trainer.
mit dem würden wir hier keinen alibi-ballbesitz-standfußball wie unter riera durchleiden müssen, der hätte uns viel erspart...
Ein Urs Fischer spricht weder von Haien noch Balkonen, sondern arbeitet unaufgeregt und ruhig am Wesentlichen...ein wenig Neid kommt da bei mir schon auf.
Ein Urs Fischer spricht weder von Haien noch Balkonen, sondern arbeitet unaufgeregt und ruhig am Wesentlichen...ein wenig Neid kommt da bei mir schon auf.
Um Gottes Willen...
Füge zum bestehenden Kader einen guten Sechser hinzu und wir würden mit Fischer kompakt stehen und unsere Stärken im schnellen Umschalten und Pressing ausspielen. Ich bin überzeugt, dass er aktuell hier mehr Erfolg hätte. Ob man auf lange Sicht besseren Fußball bekommt, da habe ich meine Zweifel. Ich habe allerdings auch meine Zweifel ob wir das Geld für Ballbesitz Fußball aufbringen können. Den Fußball, den man anstrebt, bekommt kein Trainer mit dem Kader hin.
Füge zum bestehenden Kader einen guten Sechser hinzu und wir würden mit Fischer kompakt stehen und unsere Stärken im schnellen Umschalten und Pressing ausspielen. Ich bin überzeugt, dass er aktuell hier mehr Erfolg hätte. Ob man auf lange Sicht besseren Fußball bekommt, da habe ich meine Zweifel. Ich habe allerdings auch meine Zweifel ob wir das Geld für Ballbesitz Fußball aufbringen können. Den Fußball, den man anstrebt, bekommt kein Trainer mit dem Kader hin.
genau deshalb wäre ja einer wie fischer der richtige gewesen, weil der die truppe ratzfatz wieder im engeren sinne, also defensiv wie offensiv auf die füße gestellt bekommen hätte, weil er eben erst mal auf die stärken gesetzt hätte, in unserem fall eben pressen, umschalten etc., um die mannschaft dann mittelfristig an einen erweiterten gameplan mit mehr ballbesitz heranzuführen.
Alle meine Union-Kumpels bzw. -Arbeitskollegen verehren Urs Fischer. Aber alle sagen auch, dass der Urs-Fischer-Fußball erfolgreich, aber mitunter grausam anzusehen ist. Das hat für Union Berlin damals gereicht. Das reicht für Mainz.
Sozusagen der Funkel der Gegenwart.
Ob man das in Frankfurt will? Muss jeder selber wissen....
Alle meine Union-Kumpels bzw. -Arbeitskollegen verehren Urs Fischer. Aber alle sagen auch, dass der Urs-Fischer-Fußball erfolgreich, aber mitunter grausam anzusehen ist.
dann frag mal leute mit ahnung bzgl. seiner schweizer zeit und lass dir beschreiben, was die unter fischer fußball so verstehen oder gesehen haben...
Ein Urs Fischer spricht weder von Haien noch Balkonen, sondern arbeitet unaufgeregt und ruhig am Wesentlichen...ein wenig Neid kommt da bei mir schon auf.
Um Gottes Willen...
Füge zum bestehenden Kader einen guten Sechser hinzu und wir würden mit Fischer kompakt stehen und unsere Stärken im schnellen Umschalten und Pressing ausspielen. Ich bin überzeugt, dass er aktuell hier mehr Erfolg hätte. Ob man auf lange Sicht besseren Fußball bekommt, da habe ich meine Zweifel. Ich habe allerdings auch meine Zweifel ob wir das Geld für Ballbesitz Fußball aufbringen können. Den Fußball, den man anstrebt, bekommt kein Trainer mit dem Kader hin.
Füge zum bestehenden Kader einen guten Sechser hinzu und wir würden mit Fischer kompakt stehen und unsere Stärken im schnellen Umschalten und Pressing ausspielen. Ich bin überzeugt, dass er aktuell hier mehr Erfolg hätte. Ob man auf lange Sicht besseren Fußball bekommt, da habe ich meine Zweifel. Ich habe allerdings auch meine Zweifel ob wir das Geld für Ballbesitz Fußball aufbringen können. Den Fußball, den man anstrebt, bekommt kein Trainer mit dem Kader hin.
genau deshalb wäre ja einer wie fischer der richtige gewesen, weil der die truppe ratzfatz wieder im engeren sinne, also defensiv wie offensiv auf die füße gestellt bekommen hätte, weil er eben erst mal auf die stärken gesetzt hätte, in unserem fall eben pressen, umschalten etc., um die mannschaft dann mittelfristig an einen erweiterten gameplan mit mehr ballbesitz heranzuführen.
Alle meine Union-Kumpels bzw. -Arbeitskollegen verehren Urs Fischer. Aber alle sagen auch, dass der Urs-Fischer-Fußball erfolgreich, aber mitunter grausam anzusehen ist. Das hat für Union Berlin damals gereicht. Das reicht für Mainz.
Sozusagen der Funkel der Gegenwart.
Ob man das in Frankfurt will? Muss jeder selber wissen....
Alle meine Union-Kumpels bzw. -Arbeitskollegen verehren Urs Fischer. Aber alle sagen auch, dass der Urs-Fischer-Fußball erfolgreich, aber mitunter grausam anzusehen ist.
dann frag mal leute mit ahnung bzgl. seiner schweizer zeit und lass dir beschreiben, was die unter fischer fußball so verstehen oder gesehen haben...
Alle meine Union-Kumpels bzw. -Arbeitskollegen verehren Urs Fischer. Aber alle sagen auch, dass der Urs-Fischer-Fußball erfolgreich, aber mitunter grausam anzusehen ist.
dann frag mal leute mit ahnung bzgl. seiner schweizer zeit und lass dir beschreiben, was die unter fischer fußball so verstehen oder gesehen haben...
Weißt du: Ich lasse mir ungern von jemandem vorschreiben, wen ich als "Leute mit Ahnung" einordne. Und deine unangemessene Arroganz kannst du dir an dieser Stelle von mir aus gerne in den Ar.sch schieben, wenn du möchtest. Danke, Ende.
Alle meine Union-Kumpels bzw. -Arbeitskollegen verehren Urs Fischer. Aber alle sagen auch, dass der Urs-Fischer-Fußball erfolgreich, aber mitunter grausam anzusehen ist.
dann frag mal leute mit ahnung bzgl. seiner schweizer zeit und lass dir beschreiben, was die unter fischer fußball so verstehen oder gesehen haben...
Alle meine Union-Kumpels bzw. -Arbeitskollegen verehren Urs Fischer. Aber alle sagen auch, dass der Urs-Fischer-Fußball erfolgreich, aber mitunter grausam anzusehen ist.
dann frag mal leute mit ahnung bzgl. seiner schweizer zeit und lass dir beschreiben, was die unter fischer fußball so verstehen oder gesehen haben...
Weißt du: Ich lasse mir ungern von jemandem vorschreiben, wen ich als "Leute mit Ahnung" einordne. Und deine unangemessene Arroganz kannst du dir an dieser Stelle von mir aus gerne in den Ar.sch schieben, wenn du möchtest. Danke, Ende.
Alle meine Union-Kumpels bzw. -Arbeitskollegen verehren Urs Fischer. Aber alle sagen auch, dass der Urs-Fischer-Fußball erfolgreich, aber mitunter grausam anzusehen ist.
dann frag mal leute mit ahnung bzgl. seiner schweizer zeit und lass dir beschreiben, was die unter fischer fußball so verstehen oder gesehen haben...
Weißt du: Ich lasse mir ungern von jemandem vorschreiben, wen ich als "Leute mit Ahnung" einordne. Und deine unangemessene Arroganz kannst du dir an dieser Stelle von mir aus gerne in den Ar.sch schieben, wenn du möchtest. Danke, Ende.
wenn du bewusst einen teil seiner erfolgreichen karriere ausklammern möchtest, weil dieser argumentatorisch nicht zu dem passt, was du hier verkaufen möchtest, dann hat das nichts mit arroganz zu tun, dir zu raten, dich nicht nur mit union-fans zu fischer auszutauschen, sondern mal mit leuten zu reden, die den etwas anders gearteten fußball in der schweiz mitbekommen haben...
Alle meine Union-Kumpels bzw. -Arbeitskollegen verehren Urs Fischer. Aber alle sagen auch, dass der Urs-Fischer-Fußball erfolgreich, aber mitunter grausam anzusehen ist.
dann frag mal leute mit ahnung bzgl. seiner schweizer zeit und lass dir beschreiben, was die unter fischer fußball so verstehen oder gesehen haben...
Weißt du: Ich lasse mir ungern von jemandem vorschreiben, wen ich als "Leute mit Ahnung" einordne. Und deine unangemessene Arroganz kannst du dir an dieser Stelle von mir aus gerne in den Ar.sch schieben, wenn du möchtest. Danke, Ende.
Alle meine Union-Kumpels bzw. -Arbeitskollegen verehren Urs Fischer. Aber alle sagen auch, dass der Urs-Fischer-Fußball erfolgreich, aber mitunter grausam anzusehen ist.
dann frag mal leute mit ahnung bzgl. seiner schweizer zeit und lass dir beschreiben, was die unter fischer fußball so verstehen oder gesehen haben...
Weißt du: Ich lasse mir ungern von jemandem vorschreiben, wen ich als "Leute mit Ahnung" einordne. Und deine unangemessene Arroganz kannst du dir an dieser Stelle von mir aus gerne in den Ar.sch schieben, wenn du möchtest. Danke, Ende.
wenn du bewusst einen teil seiner erfolgreichen karriere ausklammern möchtest, weil dieser argumentatorisch nicht zu dem passt, was du hier verkaufen möchtest, dann hat das nichts mit arroganz zu tun, dir zu raten, dich nicht nur mit union-fans zu fischer auszutauschen, sondern mal mit leuten zu reden, die den etwas anders gearteten fußball in der schweiz mitbekommen haben...
Alle meine Union-Kumpels bzw. -Arbeitskollegen verehren Urs Fischer. Aber alle sagen auch, dass der Urs-Fischer-Fußball erfolgreich, aber mitunter grausam anzusehen ist.
dann frag mal leute mit ahnung bzgl. seiner schweizer zeit und lass dir beschreiben, was die unter fischer fußball so verstehen oder gesehen haben...
Weißt du: Ich lasse mir ungern von jemandem vorschreiben, wen ich als "Leute mit Ahnung" einordne. Und deine unangemessene Arroganz kannst du dir an dieser Stelle von mir aus gerne in den Ar.sch schieben, wenn du möchtest. Danke, Ende.
wenn du bewusst einen teil seiner erfolgreichen karriere ausklammern möchtest, weil dieser argumentatorisch nicht zu dem passt, was du hier verkaufen möchtest, dann hat das nichts mit arroganz zu tun, dir zu raten, dich nicht nur mit union-fans zu fischer auszutauschen, sondern mal mit leuten zu reden, die den etwas anders gearteten fußball in der schweiz mitbekommen haben...
Sorry, will jetzt nix sagen , Mainz Gras grüner etc., aber wenn ich sehe, was deren Trainer oder der von Augsburg mit so nem Schrottkader besser machen, unglaublich. Vielleicht noch mal ne Woche Urlaub geben, um den Kopf frei zu bekommen.Es kann auch mit nem Rumpfkader mal ne Ecke geübt werden.Man muss sich die letzten 4-5 Spiele mal anschauen. Vom heißesten Scheiß in Europa zum Langweiler der Liga.....
Sorry, will jetzt nix sagen , Mainz Gras grüner etc., aber wenn ich sehe, was deren Trainer oder der von Augsburg mit so nem Schrottkader besser machen, unglaublich. Vielleicht noch mal ne Woche Urlaub geben, um den Kopf frei zu bekommen.Es kann auch mit nem Rumpfkader mal ne Ecke geübt werden.Man muss sich die letzten 4-5 Spiele mal anschauen. Vom heißesten Scheiß in Europa zum Langweiler der Liga.....
Sorry, will jetzt nix sagen , Mainz Gras grüner etc., aber wenn ich sehe, was deren Trainer oder der von Augsburg mit so nem Schrottkader besser machen, unglaublich. Vielleicht noch mal ne Woche Urlaub geben, um den Kopf frei zu bekommen.Es kann auch mit nem Rumpfkader mal ne Ecke geübt werden.Man muss sich die letzten 4-5 Spiele mal anschauen. Vom heißesten Scheiß in Europa zum Langweiler der Liga.....
Ich bin gespannt, was er bzw. ob er in den restlichen Spielen noch was entwickeln kann. In 6 Wochen hat er es geschafft, die Abwehr etwas zu stabilisieren. Für mich zu wenig, bei dem Kader und den Gegnern die wir hatten. Hat er Spieler verbessert? Eher kaum Larsson spielt ein schlechte Saison. Doan wird immer schlechter, wird aber auch dort aufgestellt, wo er nicht hingehört. Burkhardt bis auf das Tor hängt komplett in der Luft. Aufstellung und Wechsel versteht kein Mensch. Interviews nach dem Spiel bestehen aus irgendwelche Phrasen und Durchhalteparolen. Aus meiner Sicht versucht er was zu spielen, was mit dem Kader gar nicht möglich ist. Anstatt flexibel zu schauen, welches System passt zu dem Kader. Wenn man mit ihm in die nächste Saison gehen sollte, braucht man einen komplett neuen Kader mit Spielern a la Iniesta und Xavi, damit er sein Barca Tiki Taka spielen lassen kann. Bin auf die letzten 6 Spiele gespannt, ob da noch eine Entwicklung sichtbar ist. Im Prinzip ist es mir egal, ob wir um die CL oder EL Plätze spielen. Ich möchte wieder attraktiven Fußball wie unter Hütter und Glasner sehen.
Nun lasst mir bitte mal den Albert in Ruhe und ihn machen lassen.
Das Problem ist die Mannschaft, zu mindestens in der Zusammenstellung, ein Team, das keines ist. Auch ein Vincent Kompany würde mit diesen Spielern, die keine Einheit darstellen, nichts reissen.
Dass die Spieler, die zur Stammelf mit Bank zählen, kein gutes Team bilden, war unter Dino schon sehr klar erkennbar.
Mag sein, dass ein Doan in Freiburg gut performt hat. In Frankfurt tut er es nicht. Mag sein, dass Spieler wie Ache, Futkeu, Matanovic in Frankfurt nichts auf die Reihe bekamen. Bei anderen Vereinen liefern diese Spieler.
Ich hoffe auf einen großen Umbruch. Bleiben sollen m.M.n.
Amenda Kritisieren Brown Baum Kosugi
Højlund Uzun
Kalimuendo Ebnoutalib Burkardt Jupp
Arrhov und Kosugi eine Chance geben, sich zu zeigen, zu entwickeln. Uzun wird erst beweisen müssen, dass er konstant gute Leistungen bringt. Auch ihm würde ich Zeit und Einsätze geben. Knauff halte ich noch.
Den Vertag mit Mario hätte ich bei aller Sympathie und seinen Verdiensten nicht verlängert. Brown wird mit großer Wahrscheinlichkeit gehen.
Sofern möglich, die Zusammenarbeit mit allen anderen Spielern (ja auch mit Koch, Theate, Larsson, aber auch mit Collins, Chaïbi, Skhiri, Bahoya, Doan) beenden.
Zur neuen Saison brauchen wir Spieler, die ein wirkliches Team bilden, in der Lage sind, Ideen des Trainers zu verstehen und umzusetzen, mental auf der Höhe sind und das Kovac-Kämpfer-Gen haben. Dann wird es auch wieder Spaß machen, die Spiele zu sehen und der Erfolg wird sich einstellen.
Nun lasst mir bitte mal den Albert in Ruhe und ihn machen lassen.
Das Problem ist die Mannschaft, zu mindestens in der Zusammenstellung, ein Team, das keines ist. Auch ein Vincent Kompany würde mit diesen Spielern, die keine Einheit darstellen, nichts reissen.
Dass die Spieler, die zur Stammelf mit Bank zählen, kein gutes Team bilden, war unter Dino schon sehr klar erkennbar.
Mag sein, dass ein Doan in Freiburg gut performt hat. In Frankfurt tut er es nicht. Mag sein, dass Spieler wie Ache, Futkeu, Matanovic in Frankfurt nichts auf die Reihe bekamen. Bei anderen Vereinen liefern diese Spieler.
Ich hoffe auf einen großen Umbruch. Bleiben sollen m.M.n.
Amenda Kritisieren Brown Baum Kosugi
Højlund Uzun
Kalimuendo Ebnoutalib Burkardt Jupp
Arrhov und Kosugi eine Chance geben, sich zu zeigen, zu entwickeln. Uzun wird erst beweisen müssen, dass er konstant gute Leistungen bringt. Auch ihm würde ich Zeit und Einsätze geben. Knauff halte ich noch.
Den Vertag mit Mario hätte ich bei aller Sympathie und seinen Verdiensten nicht verlängert. Brown wird mit großer Wahrscheinlichkeit gehen.
Sofern möglich, die Zusammenarbeit mit allen anderen Spielern (ja auch mit Koch, Theate, Larsson, aber auch mit Collins, Chaïbi, Skhiri, Bahoya, Doan) beenden.
Zur neuen Saison brauchen wir Spieler, die ein wirkliches Team bilden, in der Lage sind, Ideen des Trainers zu verstehen und umzusetzen, mental auf der Höhe sind und das Kovac-Kämpfer-Gen haben. Dann wird es auch wieder Spaß machen, die Spiele zu sehen und der Erfolg wird sich einstellen.
Ich möchte noch einmal auf die Kritik an Riera eingehen, die in den letzten Tagen geäußert wurde. Ich mache das noch vor den anstehenden Spielen, damit nachher keiner sagt, dass ich das nur poste, falls wir jetzt wieder Spiele gewinnen sollten. Ich bin von den Dingen, die ich schreibe, vollkommen überzeugt.
Klar ist für mich aber auch, dass angesichts des schwierigen Restprogramms in den letzten Saisonspielen gegen Köln und in Wolfsburg mindestens vier, eher sechs Punkte Pflicht sind, falls wir uns für das internationale Geschäft qualifizieren möchten. Sollten wir beide Spiele nicht gewinnen, dann könnte es tatsächlich eng werden für Riera. Dennoch kann ich die negative Stimmung um unseren Trainer gleich in mehrerer Hinsicht nicht ganz nachvollziehen.
Kritik an der Rhetorik des Trainers
Was mich am meisten stört, aber gleichzeitig auch die lächerlichste Kritik ist, ist das Aufblasen der Sprüche von Riera. Ich dachte, da wären wir nach den ersten Wochen schon drüber hinweg. Es gibt viele Trainer, die bildlich sprechen, aber ich habe es wirklich noch nie erlebt, dass das so zum Thema gemacht und darauf herumgeritten wird. Wenn ein deutscher Trainer die geläufige Floskel „Wir dürfen den Kopf nicht in den Sand stecken“ äußert, gehe ich doch auch nicht davon aus, dass die Mannschaft das nächste Strandresort aufsucht, um sich als verkappte Sträuße zu betätigen.
Als Niko Kovač einzelne Spieler als „Krieger“ bezeichnet hat, gab es zwar ebenfalls Kritik für die Wortwahl, aber auch damals ist niemand ernsthaft davon ausgegangen, dass sich die Spieler bei ihrem jeweiligen Militär melden oder als Gladiatoren ins Stadion einmarschieren. Gut, Christoph Daum hat seine Spieler tatsächlich mal durchs Feuer oder zumindest auf Kohlen laufen lassen, aber das ist ein anderes Thema. Jedenfalls geht mir das gehörig auf die Nerven und zeugt auch nicht von einer seriösen Berichterstattung.
Berichte über interne Zweifel
Gleichzeitig würde es mich doch sehr verwundern, falls die Berichte über interne Zweifel an Riera stimmen sollten. Das könnte ich wirklich null nachvollziehen und da hätten in meinen Augen auch die Verantwortlichen versagt, die im Vorfeld der Verpflichtung den Deal moderiert und eingetütet hätten. Wenn man die Geschichten aus Slowenien und Frankreich gehört hat, dann tritt Riera hier doch sehr moderat auf und zeigt sich in der Außendarstellung vor allem dem Gegner gegenüber bisher sehr respektvoll, wenn ich beispielsweise an die Worte für Dino oder Frank Schmidt denke.
Wenn man da intern wirklich schon nervös werden sollte, ob das mit Riera in dieser Hinsicht gut geht, wäre das für mich nach gerade einmal zwei Monaten ein fatales Signal. Wenn man sich auch nur ein bisschen mit der Personalie Riera beschäftigt, wusste man vorher ganz genau, wer hier aufschlagen würde. Da hat auch Riera selbst nie ein Geheimnis drum gemacht. Insofern sollten das dann auch alle wichtigen Personen im Verein mittragen, wenn die Entscheidung für eine Verpflichtung von Riera getroffen wurde.
Kritik an der trainingsfreien Woche
Kommen wir zu der vielseitig kritisierten trainingsfreien Woche. Da kann ich die Kritik teilweise nachvollziehen. Hauptsächlich aber aus dem Grund, weil mir klar war, dass das ein schlechtes Zeichen nach außen senden und für öffentliche Kritik sorgen würde. Rein inhaltlich kann ich die Entscheidung hingegen sogar verstehen. Ich bin jetzt kein professionell lizenzierter Trainer, aber bei der Menge an Nationalspielern, die wir abstellen, ist das Training in der Länderspielpause für Mannschaften wie uns meiner Meinung nach nur eine bessere Bewegungstherapie.
Klar, mit Uzun, Knauff, Amaimouni, Ebnoutalib, Kalimuendo und Burkardt mögen wir jetzt mal einen Großteil der Offensive beisammen gehabt haben. Aber wer stand denn noch zur Verfügung? Zwei Mittelfeldspieler und vier Verteidiger. Wie viele Spielformen kann man mit diesem Personal sinnvoll absolvieren? Sollen unsere Offensivspieler im Sechs vs. Sechs gegen eine zusammengewürfelte Viererkette aus Baum, Chandler, Koch und Kosugi sowie einer Doppelsechs mit Dahoud und Götze die Spielzüge einstudieren?
Zumal man nicht vergessen sollte, dass Uzun, Knauff und Ebnoutalib alle erst nach längerfristigen Ausfällen wenige Tage zurück im Mannschaftstraining waren und auch Burkardt noch ein ganzes Stück von 100 Prozent entfernt ist. Da ist es in meinen Augen nicht weniger nachvollziehbar, dass diese Spieler individuell noch mal eine Woche den Fokus verstärkt auf die Athletik setzen.
Kritik an der spielerischen Weiterentwicklung
Kommen wir zur sportlichen Bewertung. Bin ich mit den vergangenen Spielen zufrieden? Nein. Hätte ich mir gewünscht, dass man gegen St. Pauli und Mainz gewinnt? Ja. Finde ich einzelne Entscheidungen auch schwer nachvollziehbar? Ja. Kann ich die diesbezügliche sportliche Kritik an Riera also nachvollziehen? Nicht wirklich. Zumindest nicht in dieser Form. Tut mir leid, aber wer wirklich geglaubt hat, dass Riera nach wenigen Wochen eine vollkommen verunsicherte Mannschaft nicht nur erheblich stabilisiert, sondern dass wir in der Kürze der Zeit dann auch noch tiefstehende Mannschaft dominieren und vom Platz fegen, der hat eindeutig eine zu hohe Erwartungshaltung.
Das ist für die allermeisten Mannschaften ein Problem und auch bei uns seit vielen Jahren die Krux in der Entwicklung, deren Schritt schon die letzten drei Trainer nicht geschafft haben. Dazu kamen für Riera erschwerte Bedingungen. Ja, jetzt mögen fast alle Offensivkräfte wieder fit sein. Aber das war in den vergangenen Wochen bei Weitem nicht immer so, zumal selbst die Spieler, die gespielt haben, mehrheitlich noch angeschlagen und nicht vollständig fit waren.
Ich will noch einmal daran erinnern, dass wir vor der Ankunft Rieras einen Sieg aus den letzten 13 Spielen geholt haben. In diesen 13 Spielen haben wir ganze achtmal mindestens drei Gegentore gefangen. Zum Zeitpunkt der Übernahme hatten wir die schlechteste Defensive der gesamten Liga. Da ist es in meinen Augen schon eine erhebliche Leistung, wie schnell Riera die Defensive stabilisiert hat. Noch einmal zur Verdeutlichung: Die drei Zu-Null-Spiele gegen Freiburg, St. Pauli und Heidenheim waren ein eingestellter Vereinsrekord. Sollten wir gegen Köln zu Null gewinnen, wären vier Heimsiege dieser Art in Folge ebenfalls ein eingestellter Vereinsrekord. Bis zum Spiel in Mainz hatten wir in der Zeit unter Riera die beste Defensive der Liga und einen Schnitt von rund zwei Punkten. Das alles wegen eines schlechten Resultates bereits infrage zu stellen, ist geradezu absurd.
Ja, das Spiel in Mainz war schlecht. Aber deswegen bin ich nicht bereit, jetzt schon alles einzureißen. Zumal wir unter Riera nicht nur Spielglück hatten. Gegen Union und Mainz fangen wir sehr spät unglückliche Gegentore, ohne die wir auch gut und gerne drei Punkte mehr haben könnten. Der Führungstreffer von Mainz wird so krumm abgefälscht, dass der vielleicht in einem von Hundert Fällen reingeht. Gegen St. Pauli müssten wir eigentlich eine halbe Stunde in Überzahl spielen und bekommen stattdessen eine Woche später gegen Heidenheim selbst eine gelb-rote Karte.
Kritik an den Standards
Es gibt zwei Punkte, die mich tatsächlich stören. Das sind leider aber auch schon seit vielen Jahren leidige Punkte in unserem Spiel. Da wären zum einen die Standards. Da kann ich wirklich schon nach kurzer Zeit eine signifikante Verbesserung erwarten, zumal laut Riera ja pro Woche eine ganze Trainingseinheit dafür aufgewendet wird. Defensiv haben wir uns bei gegnerischen Freistößen und Ecken schon verbessert, was auch damit einhergeht, dass wir insgesamt deutlich mannorientierter und nicht mehr so viel im Raum verteidigen.
Das erste Gegentor gegen Mainz sowie der Pfostenschuss von Becker kurz vor Schluss, die beide aus gegnerischen Einwürfen entstanden, waren hingegen hanebüchen verteidigt. Da hat Mainz jeweils einfach schnell auf die ballferne Seite verlagert und dort riesige Räume vorgefunden. Das war eindeutig einstudiert, sodass sie das im Vorfeld als veritable Schwachstelle ausgemacht haben. Tatsächlich hatten wir diese Saison schon öfters mit schnellen Seitenverlagerungen auf die ballferne Seite unsere Probleme, das war in der Regel aber aus dem Spiel heraus. Ich erinnere da vor allem an die Gegentore im Heimspiel gegen Dortmund oder in Aserbaidschan. Das sind letztlich viel zu einfache Gegentore, auf die Mainz nachweislich auch gezielt spekuliert hat.
Gleichzeitig sind die offensiven Standards auch unter Riera weiterhin von einer beeindruckenden Ideenlosigkeit gekennzeichnet. Da kommt wirklich überhaupt keine Gefahr auf, während es in der Liga Mannschaften gibt, die sich auf Standards spezialisiert haben und wo es jedes Mal im Strafraum brennt. Mainz hat das im letzten Spiel gut vorgemacht, auch wenn der Schiedsrichter dann zum Glück einiges zu unseren Gunsten weggepfiffen hat.
Wir kriegen es hingegen noch nicht mal hin, die neue Meta umzusetzen und den Torwart im Fünfer zu blocken. Stattdessen werden die Bälle so geschlagen, dass der sie unbedrängt abfangen kann. Und in den Situationen, in denen wir tatsächlich mal eine etwas ausgefeiltere Variante spielen wollten, waren die im Vorfeld so vorhersehbar und grotesk schlecht ausgespielt, dass wir im Nachhinein noch in einen Konter laufen.
Kritik an der Zielstrebigkeit in Richtung Tor
Der zweite Punkt ist, dass wir einfach viel zu oft den Ball ins Tor tragen wollen. In den letzten Spielen nahmen auch die Rückpässe wieder zu. Ich würde mir wünschen, dass man stattdessen zielstrebiger in Richtung Tor spielen würde. Im Zweifelsfall einfach mal flanken oder von außerhalb des Strafraums schießen. Ich sehe Woche für Woche in fast jedem Spiel wie dadurch Tore fallen. Und wenn es eben nur ein krummes und abgefälschtes Ding oder ein zweiter Ball ist, der im Strafraum vor die Füße fällt.
Wenn ich den Ball nicht dorthin bringe, wo es für den Gegner gefährlich wird – also in den Strafraum – kann ich ihn auch nicht unter Druck setzen. Und wenn ich nicht aufs Tor schieße, kann ich auch keine Tore erzielen und damit auch kein Spiel gewinnen (außer in dem einen Fall, als Bielefeld mal ohne Torschuss gegen Leverkusen gewonnen hat, weil Hradecky über einen Rückpass gesäbelt hatte). Leider haben wir auch in diesem Bereich ein großes Defizit und mit Ausnahme von Uzun keinen einzigen Spieler im Kader, der mal aus der zweiten Reihe für Torgefahr sorgen kann.
Fazit
Klar, ich bin angesichts des Saisonverlaufes auch enttäuscht. Ich würde mir angesichts des Europapokalfinals in Frankfurt auch wünschen, dass wir uns noch für die Europa League qualifizieren. Unter dem Strich muss man aber sehen, dass in dieser Saison in so ziemlich jedem Bereich zu viele Fehler gemacht wurden und das aufgrund des Punktevorsprungs der Konkurrenz kein realistisches Ziel mehr ist. Daran haben viele Variablen ihren Anteil, von der Kaderplanung über die vielen Verletzten bis hin zu den Trainern und den individuellen Leistungen der Spieler. Diesen Frust jetzt aber hauptsächlich bei Riera abzuladen, bevor dieser überhaupt eine Transferperiode oder ein Trainingslager Zeit hatte, um die Mannschaft nach seinen Vorstellungen zu formen, kann ich wirklich nicht nachvollziehen.
Nun lasst mir bitte mal den Albert in Ruhe und ihn machen lassen.
Das Problem ist die Mannschaft, zu mindestens in der Zusammenstellung, ein Team, das keines ist. Auch ein Vincent Kompany würde mit diesen Spielern, die keine Einheit darstellen, nichts reissen.
Dass die Spieler, die zur Stammelf mit Bank zählen, kein gutes Team bilden, war unter Dino schon sehr klar erkennbar.
Mag sein, dass ein Doan in Freiburg gut performt hat. In Frankfurt tut er es nicht. Mag sein, dass Spieler wie Ache, Futkeu, Matanovic in Frankfurt nichts auf die Reihe bekamen. Bei anderen Vereinen liefern diese Spieler.
Ich hoffe auf einen großen Umbruch. Bleiben sollen m.M.n.
Amenda Kritisieren Brown Baum Kosugi
Højlund Uzun
Kalimuendo Ebnoutalib Burkardt Jupp
Arrhov und Kosugi eine Chance geben, sich zu zeigen, zu entwickeln. Uzun wird erst beweisen müssen, dass er konstant gute Leistungen bringt. Auch ihm würde ich Zeit und Einsätze geben. Knauff halte ich noch.
Den Vertag mit Mario hätte ich bei aller Sympathie und seinen Verdiensten nicht verlängert. Brown wird mit großer Wahrscheinlichkeit gehen.
Sofern möglich, die Zusammenarbeit mit allen anderen Spielern (ja auch mit Koch, Theate, Larsson, aber auch mit Collins, Chaïbi, Skhiri, Bahoya, Doan) beenden.
Zur neuen Saison brauchen wir Spieler, die ein wirkliches Team bilden, in der Lage sind, Ideen des Trainers zu verstehen und umzusetzen, mental auf der Höhe sind und das Kovac-Kämpfer-Gen haben. Dann wird es auch wieder Spaß machen, die Spiele zu sehen und der Erfolg wird sich einstellen.
Mag sein, dass ein Doan in Freiburg gut performt hat. In Frankfurt tut er es nicht.
So ein Käse.
Doan hat aufgrhört zu performen, als AR ihn über die Positionen rotiert hat.
Nach meiner Meinung eine klare Fehlplanung des Trainers, die uns jede Menge Geschwindigkeit, Torgefahr und feine Flanken auf Rechts kostet.
Keine Ahnung, was AR sich da denkt.
Ist mir auch ein Rätsel. Lass ihn doch RA spielen, das was er gut kann. Doan hat ja selbst schon gesagt das ihm der Kopf raucht, man merkt einfach das er nicht frei agiert. Ab der 70.min kann man dann Jupp reinwerfen der immer sofort auf Betriebstemperatur ist.
Wir haben geballte Offensivpower, das müsste jeden Gegner beeindrucken können. Tut es aber irgendwie nicht weil wir uns selbst im Weg stehen. Gestern war es ja schon etwas besser als die Spiele zuvor, trotzdem hatte der FC mit schlechteren Einzelspielern und einfachem Fussball bessere Torchancen als wir. In der Matrix stimmt das alles hinten und vorne nicht bei uns.
Ich möchte noch einmal auf die Kritik an Riera eingehen, die in den letzten Tagen geäußert wurde. Ich mache das noch vor den anstehenden Spielen, damit nachher keiner sagt, dass ich das nur poste, falls wir jetzt wieder Spiele gewinnen sollten. Ich bin von den Dingen, die ich schreibe, vollkommen überzeugt.
Klar ist für mich aber auch, dass angesichts des schwierigen Restprogramms in den letzten Saisonspielen gegen Köln und in Wolfsburg mindestens vier, eher sechs Punkte Pflicht sind, falls wir uns für das internationale Geschäft qualifizieren möchten. Sollten wir beide Spiele nicht gewinnen, dann könnte es tatsächlich eng werden für Riera. Dennoch kann ich die negative Stimmung um unseren Trainer gleich in mehrerer Hinsicht nicht ganz nachvollziehen.
Kritik an der Rhetorik des Trainers
Was mich am meisten stört, aber gleichzeitig auch die lächerlichste Kritik ist, ist das Aufblasen der Sprüche von Riera. Ich dachte, da wären wir nach den ersten Wochen schon drüber hinweg. Es gibt viele Trainer, die bildlich sprechen, aber ich habe es wirklich noch nie erlebt, dass das so zum Thema gemacht und darauf herumgeritten wird. Wenn ein deutscher Trainer die geläufige Floskel „Wir dürfen den Kopf nicht in den Sand stecken“ äußert, gehe ich doch auch nicht davon aus, dass die Mannschaft das nächste Strandresort aufsucht, um sich als verkappte Sträuße zu betätigen.
Als Niko Kovač einzelne Spieler als „Krieger“ bezeichnet hat, gab es zwar ebenfalls Kritik für die Wortwahl, aber auch damals ist niemand ernsthaft davon ausgegangen, dass sich die Spieler bei ihrem jeweiligen Militär melden oder als Gladiatoren ins Stadion einmarschieren. Gut, Christoph Daum hat seine Spieler tatsächlich mal durchs Feuer oder zumindest auf Kohlen laufen lassen, aber das ist ein anderes Thema. Jedenfalls geht mir das gehörig auf die Nerven und zeugt auch nicht von einer seriösen Berichterstattung.
Berichte über interne Zweifel
Gleichzeitig würde es mich doch sehr verwundern, falls die Berichte über interne Zweifel an Riera stimmen sollten. Das könnte ich wirklich null nachvollziehen und da hätten in meinen Augen auch die Verantwortlichen versagt, die im Vorfeld der Verpflichtung den Deal moderiert und eingetütet hätten. Wenn man die Geschichten aus Slowenien und Frankreich gehört hat, dann tritt Riera hier doch sehr moderat auf und zeigt sich in der Außendarstellung vor allem dem Gegner gegenüber bisher sehr respektvoll, wenn ich beispielsweise an die Worte für Dino oder Frank Schmidt denke.
Wenn man da intern wirklich schon nervös werden sollte, ob das mit Riera in dieser Hinsicht gut geht, wäre das für mich nach gerade einmal zwei Monaten ein fatales Signal. Wenn man sich auch nur ein bisschen mit der Personalie Riera beschäftigt, wusste man vorher ganz genau, wer hier aufschlagen würde. Da hat auch Riera selbst nie ein Geheimnis drum gemacht. Insofern sollten das dann auch alle wichtigen Personen im Verein mittragen, wenn die Entscheidung für eine Verpflichtung von Riera getroffen wurde.
Kritik an der trainingsfreien Woche
Kommen wir zu der vielseitig kritisierten trainingsfreien Woche. Da kann ich die Kritik teilweise nachvollziehen. Hauptsächlich aber aus dem Grund, weil mir klar war, dass das ein schlechtes Zeichen nach außen senden und für öffentliche Kritik sorgen würde. Rein inhaltlich kann ich die Entscheidung hingegen sogar verstehen. Ich bin jetzt kein professionell lizenzierter Trainer, aber bei der Menge an Nationalspielern, die wir abstellen, ist das Training in der Länderspielpause für Mannschaften wie uns meiner Meinung nach nur eine bessere Bewegungstherapie.
Klar, mit Uzun, Knauff, Amaimouni, Ebnoutalib, Kalimuendo und Burkardt mögen wir jetzt mal einen Großteil der Offensive beisammen gehabt haben. Aber wer stand denn noch zur Verfügung? Zwei Mittelfeldspieler und vier Verteidiger. Wie viele Spielformen kann man mit diesem Personal sinnvoll absolvieren? Sollen unsere Offensivspieler im Sechs vs. Sechs gegen eine zusammengewürfelte Viererkette aus Baum, Chandler, Koch und Kosugi sowie einer Doppelsechs mit Dahoud und Götze die Spielzüge einstudieren?
Zumal man nicht vergessen sollte, dass Uzun, Knauff und Ebnoutalib alle erst nach längerfristigen Ausfällen wenige Tage zurück im Mannschaftstraining waren und auch Burkardt noch ein ganzes Stück von 100 Prozent entfernt ist. Da ist es in meinen Augen nicht weniger nachvollziehbar, dass diese Spieler individuell noch mal eine Woche den Fokus verstärkt auf die Athletik setzen.
Kritik an der spielerischen Weiterentwicklung
Kommen wir zur sportlichen Bewertung. Bin ich mit den vergangenen Spielen zufrieden? Nein. Hätte ich mir gewünscht, dass man gegen St. Pauli und Mainz gewinnt? Ja. Finde ich einzelne Entscheidungen auch schwer nachvollziehbar? Ja. Kann ich die diesbezügliche sportliche Kritik an Riera also nachvollziehen? Nicht wirklich. Zumindest nicht in dieser Form. Tut mir leid, aber wer wirklich geglaubt hat, dass Riera nach wenigen Wochen eine vollkommen verunsicherte Mannschaft nicht nur erheblich stabilisiert, sondern dass wir in der Kürze der Zeit dann auch noch tiefstehende Mannschaft dominieren und vom Platz fegen, der hat eindeutig eine zu hohe Erwartungshaltung.
Das ist für die allermeisten Mannschaften ein Problem und auch bei uns seit vielen Jahren die Krux in der Entwicklung, deren Schritt schon die letzten drei Trainer nicht geschafft haben. Dazu kamen für Riera erschwerte Bedingungen. Ja, jetzt mögen fast alle Offensivkräfte wieder fit sein. Aber das war in den vergangenen Wochen bei Weitem nicht immer so, zumal selbst die Spieler, die gespielt haben, mehrheitlich noch angeschlagen und nicht vollständig fit waren.
Ich will noch einmal daran erinnern, dass wir vor der Ankunft Rieras einen Sieg aus den letzten 13 Spielen geholt haben. In diesen 13 Spielen haben wir ganze achtmal mindestens drei Gegentore gefangen. Zum Zeitpunkt der Übernahme hatten wir die schlechteste Defensive der gesamten Liga. Da ist es in meinen Augen schon eine erhebliche Leistung, wie schnell Riera die Defensive stabilisiert hat. Noch einmal zur Verdeutlichung: Die drei Zu-Null-Spiele gegen Freiburg, St. Pauli und Heidenheim waren ein eingestellter Vereinsrekord. Sollten wir gegen Köln zu Null gewinnen, wären vier Heimsiege dieser Art in Folge ebenfalls ein eingestellter Vereinsrekord. Bis zum Spiel in Mainz hatten wir in der Zeit unter Riera die beste Defensive der Liga und einen Schnitt von rund zwei Punkten. Das alles wegen eines schlechten Resultates bereits infrage zu stellen, ist geradezu absurd.
Ja, das Spiel in Mainz war schlecht. Aber deswegen bin ich nicht bereit, jetzt schon alles einzureißen. Zumal wir unter Riera nicht nur Spielglück hatten. Gegen Union und Mainz fangen wir sehr spät unglückliche Gegentore, ohne die wir auch gut und gerne drei Punkte mehr haben könnten. Der Führungstreffer von Mainz wird so krumm abgefälscht, dass der vielleicht in einem von Hundert Fällen reingeht. Gegen St. Pauli müssten wir eigentlich eine halbe Stunde in Überzahl spielen und bekommen stattdessen eine Woche später gegen Heidenheim selbst eine gelb-rote Karte.
Kritik an den Standards
Es gibt zwei Punkte, die mich tatsächlich stören. Das sind leider aber auch schon seit vielen Jahren leidige Punkte in unserem Spiel. Da wären zum einen die Standards. Da kann ich wirklich schon nach kurzer Zeit eine signifikante Verbesserung erwarten, zumal laut Riera ja pro Woche eine ganze Trainingseinheit dafür aufgewendet wird. Defensiv haben wir uns bei gegnerischen Freistößen und Ecken schon verbessert, was auch damit einhergeht, dass wir insgesamt deutlich mannorientierter und nicht mehr so viel im Raum verteidigen.
Das erste Gegentor gegen Mainz sowie der Pfostenschuss von Becker kurz vor Schluss, die beide aus gegnerischen Einwürfen entstanden, waren hingegen hanebüchen verteidigt. Da hat Mainz jeweils einfach schnell auf die ballferne Seite verlagert und dort riesige Räume vorgefunden. Das war eindeutig einstudiert, sodass sie das im Vorfeld als veritable Schwachstelle ausgemacht haben. Tatsächlich hatten wir diese Saison schon öfters mit schnellen Seitenverlagerungen auf die ballferne Seite unsere Probleme, das war in der Regel aber aus dem Spiel heraus. Ich erinnere da vor allem an die Gegentore im Heimspiel gegen Dortmund oder in Aserbaidschan. Das sind letztlich viel zu einfache Gegentore, auf die Mainz nachweislich auch gezielt spekuliert hat.
Gleichzeitig sind die offensiven Standards auch unter Riera weiterhin von einer beeindruckenden Ideenlosigkeit gekennzeichnet. Da kommt wirklich überhaupt keine Gefahr auf, während es in der Liga Mannschaften gibt, die sich auf Standards spezialisiert haben und wo es jedes Mal im Strafraum brennt. Mainz hat das im letzten Spiel gut vorgemacht, auch wenn der Schiedsrichter dann zum Glück einiges zu unseren Gunsten weggepfiffen hat.
Wir kriegen es hingegen noch nicht mal hin, die neue Meta umzusetzen und den Torwart im Fünfer zu blocken. Stattdessen werden die Bälle so geschlagen, dass der sie unbedrängt abfangen kann. Und in den Situationen, in denen wir tatsächlich mal eine etwas ausgefeiltere Variante spielen wollten, waren die im Vorfeld so vorhersehbar und grotesk schlecht ausgespielt, dass wir im Nachhinein noch in einen Konter laufen.
Kritik an der Zielstrebigkeit in Richtung Tor
Der zweite Punkt ist, dass wir einfach viel zu oft den Ball ins Tor tragen wollen. In den letzten Spielen nahmen auch die Rückpässe wieder zu. Ich würde mir wünschen, dass man stattdessen zielstrebiger in Richtung Tor spielen würde. Im Zweifelsfall einfach mal flanken oder von außerhalb des Strafraums schießen. Ich sehe Woche für Woche in fast jedem Spiel wie dadurch Tore fallen. Und wenn es eben nur ein krummes und abgefälschtes Ding oder ein zweiter Ball ist, der im Strafraum vor die Füße fällt.
Wenn ich den Ball nicht dorthin bringe, wo es für den Gegner gefährlich wird – also in den Strafraum – kann ich ihn auch nicht unter Druck setzen. Und wenn ich nicht aufs Tor schieße, kann ich auch keine Tore erzielen und damit auch kein Spiel gewinnen (außer in dem einen Fall, als Bielefeld mal ohne Torschuss gegen Leverkusen gewonnen hat, weil Hradecky über einen Rückpass gesäbelt hatte). Leider haben wir auch in diesem Bereich ein großes Defizit und mit Ausnahme von Uzun keinen einzigen Spieler im Kader, der mal aus der zweiten Reihe für Torgefahr sorgen kann.
Fazit
Klar, ich bin angesichts des Saisonverlaufes auch enttäuscht. Ich würde mir angesichts des Europapokalfinals in Frankfurt auch wünschen, dass wir uns noch für die Europa League qualifizieren. Unter dem Strich muss man aber sehen, dass in dieser Saison in so ziemlich jedem Bereich zu viele Fehler gemacht wurden und das aufgrund des Punktevorsprungs der Konkurrenz kein realistisches Ziel mehr ist. Daran haben viele Variablen ihren Anteil, von der Kaderplanung über die vielen Verletzten bis hin zu den Trainern und den individuellen Leistungen der Spieler. Diesen Frust jetzt aber hauptsächlich bei Riera abzuladen, bevor dieser überhaupt eine Transferperiode oder ein Trainingslager Zeit hatte, um die Mannschaft nach seinen Vorstellungen zu formen, kann ich wirklich nicht nachvollziehen.
Kleine Anmerkungen, damit nicht nur Applaus vorherrscht für den zumeist starken Beitrag.
DonGuillermo schrieb:
Was mich am meisten stört, aber gleichzeitig auch die lächerlichste Kritik ist, ist das Aufblasen der Sprüche von Riera.
Da muss ich Dir schon widersprechen. Aufblasen ist natürlich nicht sinnvoll, aber die Art und Weise, wie Riera Sprüche klopft, gepaart mit seiner Ausstrahlung und Mimik, das fliegt ihm bei schlechten Leistungen um die Ohren. Das können Du und andere ja anders sehen, die Medien und die breite Öffentlichkeit sehen das eher auch so.
DonGuillermo schrieb:
Gleichzeitig würde es mich doch sehr verwundern, falls die Berichte über interne Zweifel an Riera stimmen sollten.
Da kommt es ja drauf an, wo intern Zweifel aufkommen. Bei Krösche? Da wäre es verwunderlich. Bei anderen Mitarbeitern, die in die Riera-Auswahl nicht wirklich eingebunden waren? Bei Spielern? Wäre es da auch verwunderlich?
DonGuillermo schrieb:
Kann ich die diesbezügliche sportliche Kritik an Riera also nachvollziehen? Nicht wirklich. Zumindest nicht in dieser Form. Tut mir leid, aber wer wirklich geglaubt hat, dass Riera nach wenigen Wochen eine vollkommen verunsicherte Mannschaft nicht nur erheblich stabilisiert, sondern dass wir in der Kürze der Zeit dann auch noch tiefstehende Mannschaft dominieren und vom Platz fegen, der hat eindeutig eine zu hohe Erwartungshaltung.
Bei letzterem Teil gebe ich Dir recht. Das mit der Stabilisierung... Naja, zum Teil ist sie ja gegeben. Zum Teil schaffen es aber andere Trainer durchaus verunsicherte Teams schneller zu stabilisieren. Da komme ich ja wieder zu dem Punkt, dass es völliger Quatsch war Riera zu dem Zeitpunkt zu holen, wenn man weiß, dass es nach oben schwierig wird und Conference League oder Platz 8 die Spieler wohl kaum noch juckt, ganz zu schweigen von den anderen Problemen. Damit verbrennt man den Trainer komplett.
DonGuillermo schrieb:
Unter dem Strich muss man aber sehen, dass in dieser Saison in so ziemlich jedem Bereich zu viele Fehler gemacht wurden und das aufgrund des Punktevorsprungs der Konkurrenz kein realistisches Ziel mehr ist
Das ist völlig richtig.
DonGuillermo schrieb:
Diesen Frust jetzt aber hauptsächlich bei Riera abzuladen, bevor dieser überhaupt eine Transferperiode oder ein Trainingslager Zeit hatte, um die Mannschaft nach seinen Vorstellungen zu formen, kann ich wirklich nicht nachvollziehen.
Hauptsächlich macht auch kein Sinn. Riera ist ein Rad im Getriebe und er hat noch eben keine Vorbereitung gemacht, eben der Grund, warum ich die Einstellung mitten in der Saison für falsch halte für so eine Art Trainer. Aber ich muss auch sagen, dass viele einfach dachten, dass das "Dino weg, die Probleme werden gelöst" Denken mancher einfach halt Quatsch war. Es gibt strukturelle Probleme, die kein Trainer sofort lösen kann und für die auch nicht einer alleine verantwortlich war. Man hat hier z.B. einen Trainer hauptsächlich dafür verantwortlich gemacht, dass es scheisse läuft und jetzt wundern sich vor allem die Leute, die das getan haben, darüber, dass man bei Riera strenger hinschaut? Das ist doch schon eine reine Trotzreaktion jetzt auch (auch von mir) angesichts der absurden Verantwortungsfragen.
Und nochmal: Ich befürchte, dass Riera verbrannt ist nach der Saison, weil einfach der Zeitpunkt für diese Art Trainer quatschiger nicht sein kann. Die Erwartungshaltung ist hier einfach eine andere und Riera würde, wenn wir jetzt noch paar solcher Leistungen wie zuletzt sehen, mit einer enormen Hypothek in die nächste Saison gehen, ähnlich wie Dino nach seiner 1. Saison übrigens (den dann eine Platz 3 Saison mit Highperformern im Team gerettet hat).
SGE_Werner schrieb: Da muss ich Dir schon widersprechen. Aufblasen ist natürlich nicht sinnvoll, aber die Art und Weise, wie Riera Sprüche klopft, gepaart mit seiner Ausstrahlung und Mimik, das fliegt ihm bei schlechten Leistungen um die Ohren. Das können Du und andere ja anders sehen, die Medien und die breite Öffentlichkeit sehen das eher auch so.
Mir ist schon klar, dass ein solcher Trainer auch eher Gegenwind bekommt. Siehe Sandro Wagner. Das ist ja auch okay. Erst recht, wenn er faktisch falsche Dinge erzählt, wie es wohl zuletzt mit den "immer mehr Chancen als der Gegner" vorkam. Da erwarte ich auch von Journalisten, dass das entsprechend als Falschaussage eingeordnet wird. Was mich stört, ist die doch sehr forciert wirkende Kritik wie beispielsweise die buchstäbliche Auslegung des Balkonspruchs.
Wie gesagt, es gibt auch genügend andere Trainer, die bildhafte Sprache oder Phrasen verwenden. Bei Riera wird das meiner Meinung nach aber doch sehr bewusst negativ ausgelegt. Das mag dann Leute wie Martin Harnik erfreuen, die Riera grundsätzlich kritisch sehen. Für mich hat das dann aber nichts mit seriöser Berichterstattung zu tun. Da gibt es wirklich andere und relevantere Dinge, für die man Riera kritisieren kann.
Ich muss auch im Vergleich zu meinem vorherigen Post aktualisieren, dass ich die jetzige destruktive Note in Rieras Kommunikation für absolut kritikwürdig halte. Nach dem Spiel in Mainz zu behaupten, dass es ein Wunder gewesen wäre wenn wir dort gewonnen hätten, ist – selbst wenn es angesichts der Bilanz in Mainz sarkastisch gemeint war – genauso wenig hilfreich wie jetzt nach dem Spiel gegen Köln darauf hinzuweisen, dass wir zum Zeitpunkt von Rieras Übernahme die schlechteste Defensive der europäischen Topligen hatten.
Letzteres habe ich übrigens mal schnell gegengecheckt: Metz hatte nach dem 20. Spieltag tatsächlich 46 Gegentore und damit eines mehr als wir zum vergleichbaren Zeitpunkt. Das würde ich aber im Kontext nicht überbewerten und Riera der bewussten Falschaussage bezichtigen. Gibt ja auch durchaus Leute, die Frankreich nicht mehr wie traditionell als eine der Topligen sehen. Entscheidend für mich ist: In diesen Punkten mögen wahre Kerne stecken, sie lenken aber zum jetzigen Zeitpunkt ab und sind vollkommen irrelevant – auch gemessen an Rieras eigener Maxime.
Das ist nämlich genau der Punkt, den ich vor der Verpflichtung Rieras befürchtet habe. Es war aus Slowenien und Frankreich bekannt, dass Riera gerade nach Niederlagen gerne anderswo die Schuld sucht. Dort hat er sich wohl vor allem an gegnerischen Trainern und den Schiedsrichtern abgearbeitet. Wenn sich das jetzt bei uns aber auf die eigenen Spieler ausschlägt, dann ist das ein Problem. Damit meine ich nicht, dass man einen einzelnen Spieler auch mal öffentlich kritisieren darf. Aber der gesamten Mannschaft mehr oder weniger die Qualität abzusprechen, das geht einfach nicht. Da müssen Krösche und Hardung zusehen, dass sie Riera entweder etwas einfangen oder das selbst besser moderieren. Denn so wird die ständige Unruhe rund um Rieras Kommunikation sicher nicht abebben.
SGE_Werner schrieb: Da kommt es ja drauf an, wo intern Zweifel aufkommen. Bei Krösche? Da wäre es verwunderlich. Bei anderen Mitarbeitern, die in die Riera-Auswahl nicht wirklich eingebunden waren? Bei Spielern? Wäre es da auch verwunderlich?
Naja, sicher nicht bei Krösche. Das kommt schon woanders her. Aber irgendjemand scheint das ja zu befeuern, wenn medial von interner Unruhe und Kritik berichtet wird. Und da ist für mich eben die Frage, ob Krösche die Verpflichtung vorher auch gut genug präsentiert und moderiert hat. Angeblich war ja zumindest der Aufsichtsrat Feuer und Flamme. Wie gesagt, man wusste im Voraus ganz genau, welchen Typ man mit Riera verpflichtet. Und dann erwarte ich von der sportlichen Führung auch, dass sie den gesamten Staff mitnimmt. Im Zweifel muss Krösche Riera stärken, denn ein angeschossener Trainer bringt niemandem was. Aber wenn wenn es nach zwei Monaten bereits entsprechende Zweifel an Riera geben sollte, dann spricht das auch nicht unbedingt dafür, dass das langfristig funktioniert.
Dass einzelne Spieler mal zweifeln oder unzufrieden sind – geschenkt, gehört beim Fußball dazu. Du wirst sehr selten bis überhaupt nie den kompletten Kader zufriedenstellen können. Ich glaube auch kaum, dass wir eine Situation wie bei Real Madrid oder Bayern München haben, wo einflussreiche Spieler durch Kontakt zu höherrangigen Offiziellen den Trainer rasieren können. Da würde Krösche nicht mitspielen. Aber wenn die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Abteilungen im Staff nicht funktioniert und dort nicht alle mitziehen, dann ist das schon ein großes Problem.
Aus sportlicher Sicht halte ich einige Kritikpunkte auch für übertrieben. Ich gehe selbst nicht mit allen Personalentscheidungen des Trainers konform. Das dürfte aber auch bei jedem anderen Trainer auf der Welt so sein. Kalimuendo hat jetzt nach der Partie in München zum zweiten Mal eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er auch aus einer Flügelposition heraus entscheidenden Einfluss auf das Spiel nehmen kann. In der Hinsicht wurde ja zuletzt oft die Positionierung von Kalimuendo am Flügel kritisiert und eine echte Doppelspitze gefordert.
Auch die Entscheidung Götze aus dem Kader zu nehmen, wurde in meinen Augen viel zu stark kritisiert. In welchen Spielen hat Götze der Mannschaft diese Saison sportlich etwas gegeben? Er hat im Pokal gegen Dortmund ein richtig starkes Spiel (und folgerichtig auch eine seiner einzigen beiden Torbeteiligungen) gemacht. Die Aufholjagd in München kann man ihm auch noch anrechnen, auch wenn da Burkardt und Kalimuendo sicherlich den größeren Anteil hatten. Aber sonst? Es mag ja sein, dass er für die meisten Leute auf ewig der WM-Held von 2014 bleibt und deshalb von vielen Fans am meisten gefeiert wird und die Journalisten aus einer Nichtnominierung eine große Story machen.
Gemessen an den aktuellen Leistungen war die Entscheidung aber nicht unverhältnismäßig. Seit seiner Verletzung zum Ende der vergangenen Saison – als Götze wirklich in Topform und ein entscheidender Spieler war – ist er schlichtweg nicht mehr wirklich auf die Beine gekommen. Schon in der Hinrunde hat es ja ewig gedauert, bis er überhaupt mal wieder in der Startelf stand. Dass ausgerechnet er im Spiel gegen Köln die beiden Ballverluste vor den Gegentoren zu verantworten hatte, obwohl er wegen seiner vermeintlichen Ballsicherheit eingewechselt wurde, passt da ins Bild. Da lag der Trainer offensichtlich doch nicht so falsch, zuletzt öfter auf Götze verzichtet zu haben.
Zum Schluss das aktuelle Thema um Uzun. Ich gebe zu, dass ich ebenfalls Uzun in der Startelf erwartet hätte. Hätte Riera im ersten Wechselfenster statt Chaïbi auch Uzun bringen können? Sicher, aber das kann ich Riera ja wohl kaum ankreiden, wenn Chaïbi mit einer schönen Einzelaktion das Führungstor vorbereitet. Nach der Führung hätte ich Uzun dann auch nicht mehr eingewechselt. Zum einen, weil er eben tatsächlich im Vergleich zu anderen Spielern defensive Mängel aufweist (auch wenn das schon deutlich besser geworden ist), zum anderen bringt er offensiv kaum Tempo für Konter oder die körperliche Präsenz eines Ebnoutalibs mit, um den Ball mit dem Rücken zum Tor festzumachen.
Insofern konnte ich auch diese Entscheidung zumindest in weiten Teilen nachvollziehen. Mag ja sein, dass Uzun deswegen sauer ist. Aber wenn jetzt wirklich jede Personalentscheidung des Trainers von einem hypersensiblen Umfeld zum Politikum hochstilisiert wird, dann haben wir ein Problem. Das liegt dann aber nicht am Trainer.
SGE_Werner schrieb: Und nochmal: Ich befürchte, dass Riera verbrannt ist nach der Saison, weil einfach der Zeitpunkt für diese Art Trainer quatschiger nicht sein kann. Die Erwartungshaltung ist hier einfach eine andere und Riera würde, wenn wir jetzt noch paar solcher Leistungen wie zuletzt sehen, mit einer enormen Hypothek in die nächste Saison gehen, ähnlich wie Dino nach seiner 1. Saison übrigens (den dann eine Platz 3 Saison mit Highperformern im Team gerettet hat).
Ich glaube tatsächlich, dass es von der Endplatzierung abhängen wird. Qualifiziert man sich für einen europäischen Wettbewerb – und sei es nur die Conference League – kann man das immer noch als Erfolg verkaufen. Wie du schon erwähnt hast, mag Riera dann trotzdem wie Dino nach der ersten Saison mit einer Hypothek in die nächste Saison gehen, Krösche hat aber eben in einer solchen Ausgangslage schon bewiesen, dass er dem Druck standhalten kann.
Verspielen wir jetzt im Saisonendspurt noch die Qualifikation für den Europapokal, dann bin ich mir tatsächlich nicht sicher, ob Riera in der kommenden Saison noch Trainer von Eintracht Frankfurt ist. Dann könnte der öffentliche Druck wirklich zu groß werden. Ich denke, das wäre auch bei einigen Fans nach dieser eher enttäuschenden Saison noch einmal der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringen und für eine explosive Stimmung sorgen könnte. Schließlich haben wir uns trotz aller Schwächen in dieser Saison zumindest immer im Bereich um Platz 7 bewegt. Da kann Krösche noch so oft betonen, dass er den Trainer erst im Laufe der kommenden Saison bewerten wird.
Ich würde mir jedenfalls wünschen, dass wir mit Riera die Kurve bekommen. Alleine schon deswegen, weil nach zwei Trainerentlassungen wohl auch bei einem neuen Coach schnell Unruhe herrschen würde und wir zudem im Worst Case bis 2028 noch zwei weitere komplette Trainerteams für ein geschätztes Budget von über zehn Millionen weiterbezahlen müssten. Unabhängig davon bleibe ich weiterhin dabei, dass die rein inhaltliche Kritik an Riera in dieser Form nicht angemessen ist. Ich glaube auch, dass er die Mannschaft zukünftig spielerisch weiterentwickeln kann. Viele seiner Ideen finde ich sportlich durchaus interessant, auch wenn nicht alles aufgegangen ist.
Leute, bei den Gegnern der letzten 4 Spiele müssen einfach mehr Punkte drin sein. Insbesondere, wenn man so auftritt wie unser Trainer. Und so unten, wie die Mannschaft nach DT von vielen hier wahrgenommen wurde, habe ich sie nicht gesehen. Der Trainerwechsel war ein Fehler, vielleicht ein genereller.
Mag sein, dass ein Doan in Freiburg gut performt hat. In Frankfurt tut er es nicht.
So ein Käse.
Doan hat aufgrhört zu performen, als AR ihn über die Positionen rotiert hat.
Nach meiner Meinung eine klare Fehlplanung des Trainers, die uns jede Menge Geschwindigkeit, Torgefahr und feine Flanken auf Rechts kostet.
Keine Ahnung, was AR sich da denkt.
Ist mir auch ein Rätsel. Lass ihn doch RA spielen, das was er gut kann. Doan hat ja selbst schon gesagt das ihm der Kopf raucht, man merkt einfach das er nicht frei agiert. Ab der 70.min kann man dann Jupp reinwerfen der immer sofort auf Betriebstemperatur ist.
Wir haben geballte Offensivpower, das müsste jeden Gegner beeindrucken können. Tut es aber irgendwie nicht weil wir uns selbst im Weg stehen. Gestern war es ja schon etwas besser als die Spiele zuvor, trotzdem hatte der FC mit schlechteren Einzelspielern und einfachem Fussball bessere Torchancen als wir. In der Matrix stimmt das alles hinten und vorne nicht bei uns.
und bevor die ganzen ahnungslosen um die ecke kommen und was von hässlichem fußball und defenisvmist etc sabbeln: der mann guckt sich tatsächlich an, was er für eine mannschaft hat und was er wie am besten aus ihr herausholen kann. er ist in der schweiz 2x hinternander meister geworden plus einem pokalsieg und dabei hat er natürlich den entsprechenden offensivfussball spielen lassen, komplett mit tor- und punkteschnitt von über 2 pro spiel. weil das seine mannschaft dort eben hergegeben hat. der ist ein fähiger wie interessanter trainer.
mit dem würden wir hier keinen alibi-ballbesitz-standfußball wie unter riera durchleiden müssen, der hätte uns viel erspart...
Um Gottes Willen...
Füge zum bestehenden Kader einen guten Sechser hinzu und wir würden mit Fischer kompakt stehen und unsere Stärken im schnellen Umschalten und Pressing ausspielen. Ich bin überzeugt, dass er aktuell hier mehr Erfolg hätte. Ob man auf lange Sicht besseren Fußball bekommt, da habe ich meine Zweifel. Ich habe allerdings auch meine Zweifel ob wir das Geld für Ballbesitz Fußball aufbringen können. Den Fußball, den man anstrebt, bekommt kein Trainer mit dem Kader hin.
genau deshalb wäre ja einer wie fischer der richtige gewesen, weil der die truppe ratzfatz wieder im engeren sinne, also defensiv wie offensiv auf die füße gestellt bekommen hätte, weil er eben erst mal auf die stärken gesetzt hätte, in unserem fall eben pressen, umschalten etc., um die mannschaft dann mittelfristig an einen erweiterten gameplan mit mehr ballbesitz heranzuführen.
Sozusagen der Funkel der Gegenwart.
Ob man das in Frankfurt will? Muss jeder selber wissen....
dann frag mal leute mit ahnung bzgl. seiner schweizer zeit und lass dir beschreiben, was die unter fischer fußball so verstehen oder gesehen haben...
Füge zum bestehenden Kader einen guten Sechser hinzu und wir würden mit Fischer kompakt stehen und unsere Stärken im schnellen Umschalten und Pressing ausspielen. Ich bin überzeugt, dass er aktuell hier mehr Erfolg hätte. Ob man auf lange Sicht besseren Fußball bekommt, da habe ich meine Zweifel. Ich habe allerdings auch meine Zweifel ob wir das Geld für Ballbesitz Fußball aufbringen können. Den Fußball, den man anstrebt, bekommt kein Trainer mit dem Kader hin.
genau deshalb wäre ja einer wie fischer der richtige gewesen, weil der die truppe ratzfatz wieder im engeren sinne, also defensiv wie offensiv auf die füße gestellt bekommen hätte, weil er eben erst mal auf die stärken gesetzt hätte, in unserem fall eben pressen, umschalten etc., um die mannschaft dann mittelfristig an einen erweiterten gameplan mit mehr ballbesitz heranzuführen.
Sozusagen der Funkel der Gegenwart.
Ob man das in Frankfurt will? Muss jeder selber wissen....
dann frag mal leute mit ahnung bzgl. seiner schweizer zeit und lass dir beschreiben, was die unter fischer fußball so verstehen oder gesehen haben...
Weißt du: Ich lasse mir ungern von jemandem vorschreiben, wen ich als "Leute mit Ahnung" einordne. Und deine unangemessene Arroganz kannst du dir an dieser Stelle von mir aus gerne in den Ar.sch schieben, wenn du möchtest. Danke, Ende.
dann frag mal leute mit ahnung bzgl. seiner schweizer zeit und lass dir beschreiben, was die unter fischer fußball so verstehen oder gesehen haben...
Weißt du: Ich lasse mir ungern von jemandem vorschreiben, wen ich als "Leute mit Ahnung" einordne. Und deine unangemessene Arroganz kannst du dir an dieser Stelle von mir aus gerne in den Ar.sch schieben, wenn du möchtest. Danke, Ende.
wenn du bewusst einen teil seiner erfolgreichen karriere ausklammern möchtest, weil dieser argumentatorisch nicht zu dem passt, was du hier verkaufen möchtest, dann hat das nichts mit arroganz zu tun, dir zu raten, dich nicht nur mit union-fans zu fischer auszutauschen, sondern mal mit leuten zu reden, die den etwas anders gearteten fußball in der schweiz mitbekommen haben...
Weißt du: Ich lasse mir ungern von jemandem vorschreiben, wen ich als "Leute mit Ahnung" einordne. Und deine unangemessene Arroganz kannst du dir an dieser Stelle von mir aus gerne in den Ar.sch schieben, wenn du möchtest. Danke, Ende.
wenn du bewusst einen teil seiner erfolgreichen karriere ausklammern möchtest, weil dieser argumentatorisch nicht zu dem passt, was du hier verkaufen möchtest, dann hat das nichts mit arroganz zu tun, dir zu raten, dich nicht nur mit union-fans zu fischer auszutauschen, sondern mal mit leuten zu reden, die den etwas anders gearteten fußball in der schweiz mitbekommen haben...
wenn du bewusst einen teil seiner erfolgreichen karriere ausklammern möchtest, weil dieser argumentatorisch nicht zu dem passt, was du hier verkaufen möchtest, dann hat das nichts mit arroganz zu tun, dir zu raten, dich nicht nur mit union-fans zu fischer auszutauschen, sondern mal mit leuten zu reden, die den etwas anders gearteten fußball in der schweiz mitbekommen haben...
Aus meiner Sicht versucht er was zu spielen, was mit dem Kader gar nicht möglich ist. Anstatt flexibel zu schauen, welches System passt zu dem Kader.
Wenn man mit ihm in die nächste Saison gehen sollte, braucht man einen komplett neuen Kader mit Spielern a la Iniesta und Xavi, damit er sein Barca Tiki Taka spielen lassen kann.
Bin auf die letzten 6 Spiele gespannt, ob da noch eine Entwicklung sichtbar ist.
Im Prinzip ist es mir egal, ob wir um die CL oder EL Plätze spielen. Ich möchte wieder attraktiven Fußball wie unter Hütter und Glasner sehen.
Das Problem ist die Mannschaft, zu mindestens in der Zusammenstellung, ein Team, das keines ist. Auch ein Vincent Kompany würde mit diesen Spielern, die keine Einheit darstellen, nichts reissen.
Dass die Spieler, die zur Stammelf mit Bank zählen, kein gutes Team bilden, war unter Dino schon sehr klar erkennbar.
Mag sein, dass ein Doan in Freiburg gut performt hat. In Frankfurt tut er es nicht. Mag sein, dass Spieler wie Ache, Futkeu, Matanovic in Frankfurt nichts auf die Reihe bekamen. Bei anderen Vereinen liefern diese Spieler.
Ich hoffe auf einen großen Umbruch. Bleiben sollen m.M.n.
Amenda
Kritisieren
Brown
Baum
Kosugi
Højlund
Uzun
Kalimuendo
Ebnoutalib
Burkardt
Jupp
Arrhov und Kosugi eine Chance geben, sich zu zeigen, zu entwickeln. Uzun wird erst beweisen müssen, dass er konstant gute Leistungen bringt. Auch ihm würde ich Zeit und Einsätze geben. Knauff halte ich noch.
Den Vertag mit Mario hätte ich bei aller Sympathie und seinen Verdiensten nicht verlängert. Brown wird mit großer Wahrscheinlichkeit gehen.
Sofern möglich, die Zusammenarbeit mit allen anderen Spielern (ja auch mit Koch, Theate, Larsson, aber auch mit Collins, Chaïbi, Skhiri, Bahoya, Doan) beenden.
Zur neuen Saison brauchen wir Spieler, die ein wirkliches Team bilden, in der Lage sind, Ideen des Trainers zu verstehen und umzusetzen, mental auf der Höhe sind und das Kovac-Kämpfer-Gen haben. Dann wird es auch wieder Spaß machen, die Spiele zu sehen und der Erfolg wird sich einstellen.
Kristensen
So ein Käse.
Doan hat aufgrhört zu performen, als AR ihn über die Positionen rotiert hat.
Nach meiner Meinung eine klare Fehlplanung des Trainers, die uns jede Menge Geschwindigkeit, Torgefahr und feine Flanken auf Rechts kostet.
Keine Ahnung, was AR sich da denkt.
Das Problem ist die Mannschaft, zu mindestens in der Zusammenstellung, ein Team, das keines ist. Auch ein Vincent Kompany würde mit diesen Spielern, die keine Einheit darstellen, nichts reissen.
Dass die Spieler, die zur Stammelf mit Bank zählen, kein gutes Team bilden, war unter Dino schon sehr klar erkennbar.
Mag sein, dass ein Doan in Freiburg gut performt hat. In Frankfurt tut er es nicht. Mag sein, dass Spieler wie Ache, Futkeu, Matanovic in Frankfurt nichts auf die Reihe bekamen. Bei anderen Vereinen liefern diese Spieler.
Ich hoffe auf einen großen Umbruch. Bleiben sollen m.M.n.
Amenda
Kritisieren
Brown
Baum
Kosugi
Højlund
Uzun
Kalimuendo
Ebnoutalib
Burkardt
Jupp
Arrhov und Kosugi eine Chance geben, sich zu zeigen, zu entwickeln. Uzun wird erst beweisen müssen, dass er konstant gute Leistungen bringt. Auch ihm würde ich Zeit und Einsätze geben. Knauff halte ich noch.
Den Vertag mit Mario hätte ich bei aller Sympathie und seinen Verdiensten nicht verlängert. Brown wird mit großer Wahrscheinlichkeit gehen.
Sofern möglich, die Zusammenarbeit mit allen anderen Spielern (ja auch mit Koch, Theate, Larsson, aber auch mit Collins, Chaïbi, Skhiri, Bahoya, Doan) beenden.
Zur neuen Saison brauchen wir Spieler, die ein wirkliches Team bilden, in der Lage sind, Ideen des Trainers zu verstehen und umzusetzen, mental auf der Höhe sind und das Kovac-Kämpfer-Gen haben. Dann wird es auch wieder Spaß machen, die Spiele zu sehen und der Erfolg wird sich einstellen.
Kristensen
War schon ok, man darf ihn auch mal kritisieren, den Wikinger,,,
Kristensen
War schon ok, man darf ihn auch mal kritisieren, den Wikinger,,,
Klar ist für mich aber auch, dass angesichts des schwierigen Restprogramms in den letzten Saisonspielen gegen Köln und in Wolfsburg mindestens vier, eher sechs Punkte Pflicht sind, falls wir uns für das internationale Geschäft qualifizieren möchten. Sollten wir beide Spiele nicht gewinnen, dann könnte es tatsächlich eng werden für Riera. Dennoch kann ich die negative Stimmung um unseren Trainer gleich in mehrerer Hinsicht nicht ganz nachvollziehen.
Kritik an der Rhetorik des Trainers
Was mich am meisten stört, aber gleichzeitig auch die lächerlichste Kritik ist, ist das Aufblasen der Sprüche von Riera. Ich dachte, da wären wir nach den ersten Wochen schon drüber hinweg. Es gibt viele Trainer, die bildlich sprechen, aber ich habe es wirklich noch nie erlebt, dass das so zum Thema gemacht und darauf herumgeritten wird. Wenn ein deutscher Trainer die geläufige Floskel „Wir dürfen den Kopf nicht in den Sand stecken“ äußert, gehe ich doch auch nicht davon aus, dass die Mannschaft das nächste Strandresort aufsucht, um sich als verkappte Sträuße zu betätigen.
Als Niko Kovač einzelne Spieler als „Krieger“ bezeichnet hat, gab es zwar ebenfalls Kritik für die Wortwahl, aber auch damals ist niemand ernsthaft davon ausgegangen, dass sich die Spieler bei ihrem jeweiligen Militär melden oder als Gladiatoren ins Stadion einmarschieren. Gut, Christoph Daum hat seine Spieler tatsächlich mal durchs Feuer oder zumindest auf Kohlen laufen lassen, aber das ist ein anderes Thema. Jedenfalls geht mir das gehörig auf die Nerven und zeugt auch nicht von einer seriösen Berichterstattung.
Berichte über interne Zweifel
Gleichzeitig würde es mich doch sehr verwundern, falls die Berichte über interne Zweifel an Riera stimmen sollten. Das könnte ich wirklich null nachvollziehen und da hätten in meinen Augen auch die Verantwortlichen versagt, die im Vorfeld der Verpflichtung den Deal moderiert und eingetütet hätten. Wenn man die Geschichten aus Slowenien und Frankreich gehört hat, dann tritt Riera hier doch sehr moderat auf und zeigt sich in der Außendarstellung vor allem dem Gegner gegenüber bisher sehr respektvoll, wenn ich beispielsweise an die Worte für Dino oder Frank Schmidt denke.
Wenn man da intern wirklich schon nervös werden sollte, ob das mit Riera in dieser Hinsicht gut geht, wäre das für mich nach gerade einmal zwei Monaten ein fatales Signal. Wenn man sich auch nur ein bisschen mit der Personalie Riera beschäftigt, wusste man vorher ganz genau, wer hier aufschlagen würde. Da hat auch Riera selbst nie ein Geheimnis drum gemacht. Insofern sollten das dann auch alle wichtigen Personen im Verein mittragen, wenn die Entscheidung für eine Verpflichtung von Riera getroffen wurde.
Kritik an der trainingsfreien Woche
Kommen wir zu der vielseitig kritisierten trainingsfreien Woche. Da kann ich die Kritik teilweise nachvollziehen. Hauptsächlich aber aus dem Grund, weil mir klar war, dass das ein schlechtes Zeichen nach außen senden und für öffentliche Kritik sorgen würde. Rein inhaltlich kann ich die Entscheidung hingegen sogar verstehen. Ich bin jetzt kein professionell lizenzierter Trainer, aber bei der Menge an Nationalspielern, die wir abstellen, ist das Training in der Länderspielpause für Mannschaften wie uns meiner Meinung nach nur eine bessere Bewegungstherapie.
Klar, mit Uzun, Knauff, Amaimouni, Ebnoutalib, Kalimuendo und Burkardt mögen wir jetzt mal einen Großteil der Offensive beisammen gehabt haben. Aber wer stand denn noch zur Verfügung? Zwei Mittelfeldspieler und vier Verteidiger. Wie viele Spielformen kann man mit diesem Personal sinnvoll absolvieren? Sollen unsere Offensivspieler im Sechs vs. Sechs gegen eine zusammengewürfelte Viererkette aus Baum, Chandler, Koch und Kosugi sowie einer Doppelsechs mit Dahoud und Götze die Spielzüge einstudieren?
Zumal man nicht vergessen sollte, dass Uzun, Knauff und Ebnoutalib alle erst nach längerfristigen Ausfällen wenige Tage zurück im Mannschaftstraining waren und auch Burkardt noch ein ganzes Stück von 100 Prozent entfernt ist. Da ist es in meinen Augen nicht weniger nachvollziehbar, dass diese Spieler individuell noch mal eine Woche den Fokus verstärkt auf die Athletik setzen.
Kritik an der spielerischen Weiterentwicklung
Kommen wir zur sportlichen Bewertung. Bin ich mit den vergangenen Spielen zufrieden? Nein. Hätte ich mir gewünscht, dass man gegen St. Pauli und Mainz gewinnt? Ja. Finde ich einzelne Entscheidungen auch schwer nachvollziehbar? Ja. Kann ich die diesbezügliche sportliche Kritik an Riera also nachvollziehen? Nicht wirklich. Zumindest nicht in dieser Form. Tut mir leid, aber wer wirklich geglaubt hat, dass Riera nach wenigen Wochen eine vollkommen verunsicherte Mannschaft nicht nur erheblich stabilisiert, sondern dass wir in der Kürze der Zeit dann auch noch tiefstehende Mannschaft dominieren und vom Platz fegen, der hat eindeutig eine zu hohe Erwartungshaltung.
Das ist für die allermeisten Mannschaften ein Problem und auch bei uns seit vielen Jahren die Krux in der Entwicklung, deren Schritt schon die letzten drei Trainer nicht geschafft haben. Dazu kamen für Riera erschwerte Bedingungen. Ja, jetzt mögen fast alle Offensivkräfte wieder fit sein. Aber das war in den vergangenen Wochen bei Weitem nicht immer so, zumal selbst die Spieler, die gespielt haben, mehrheitlich noch angeschlagen und nicht vollständig fit waren.
Ich will noch einmal daran erinnern, dass wir vor der Ankunft Rieras einen Sieg aus den letzten 13 Spielen geholt haben. In diesen 13 Spielen haben wir ganze achtmal mindestens drei Gegentore gefangen. Zum Zeitpunkt der Übernahme hatten wir die schlechteste Defensive der gesamten Liga. Da ist es in meinen Augen schon eine erhebliche Leistung, wie schnell Riera die Defensive stabilisiert hat. Noch einmal zur Verdeutlichung: Die drei Zu-Null-Spiele gegen Freiburg, St. Pauli und Heidenheim waren ein eingestellter Vereinsrekord. Sollten wir gegen Köln zu Null gewinnen, wären vier Heimsiege dieser Art in Folge ebenfalls ein eingestellter Vereinsrekord. Bis zum Spiel in Mainz hatten wir in der Zeit unter Riera die beste Defensive der Liga und einen Schnitt von rund zwei Punkten. Das alles wegen eines schlechten Resultates bereits infrage zu stellen, ist geradezu absurd.
Ja, das Spiel in Mainz war schlecht. Aber deswegen bin ich nicht bereit, jetzt schon alles einzureißen. Zumal wir unter Riera nicht nur Spielglück hatten. Gegen Union und Mainz fangen wir sehr spät unglückliche Gegentore, ohne die wir auch gut und gerne drei Punkte mehr haben könnten. Der Führungstreffer von Mainz wird so krumm abgefälscht, dass der vielleicht in einem von Hundert Fällen reingeht. Gegen St. Pauli müssten wir eigentlich eine halbe Stunde in Überzahl spielen und bekommen stattdessen eine Woche später gegen Heidenheim selbst eine gelb-rote Karte.
Kritik an den Standards
Es gibt zwei Punkte, die mich tatsächlich stören. Das sind leider aber auch schon seit vielen Jahren leidige Punkte in unserem Spiel. Da wären zum einen die Standards. Da kann ich wirklich schon nach kurzer Zeit eine signifikante Verbesserung erwarten, zumal laut Riera ja pro Woche eine ganze Trainingseinheit dafür aufgewendet wird. Defensiv haben wir uns bei gegnerischen Freistößen und Ecken schon verbessert, was auch damit einhergeht, dass wir insgesamt deutlich mannorientierter und nicht mehr so viel im Raum verteidigen.
Das erste Gegentor gegen Mainz sowie der Pfostenschuss von Becker kurz vor Schluss, die beide aus gegnerischen Einwürfen entstanden, waren hingegen hanebüchen verteidigt. Da hat Mainz jeweils einfach schnell auf die ballferne Seite verlagert und dort riesige Räume vorgefunden. Das war eindeutig einstudiert, sodass sie das im Vorfeld als veritable Schwachstelle ausgemacht haben. Tatsächlich hatten wir diese Saison schon öfters mit schnellen Seitenverlagerungen auf die ballferne Seite unsere Probleme, das war in der Regel aber aus dem Spiel heraus. Ich erinnere da vor allem an die Gegentore im Heimspiel gegen Dortmund oder in Aserbaidschan. Das sind letztlich viel zu einfache Gegentore, auf die Mainz nachweislich auch gezielt spekuliert hat.
Gleichzeitig sind die offensiven Standards auch unter Riera weiterhin von einer beeindruckenden Ideenlosigkeit gekennzeichnet. Da kommt wirklich überhaupt keine Gefahr auf, während es in der Liga Mannschaften gibt, die sich auf Standards spezialisiert haben und wo es jedes Mal im Strafraum brennt. Mainz hat das im letzten Spiel gut vorgemacht, auch wenn der Schiedsrichter dann zum Glück einiges zu unseren Gunsten weggepfiffen hat.
Wir kriegen es hingegen noch nicht mal hin, die neue Meta umzusetzen und den Torwart im Fünfer zu blocken. Stattdessen werden die Bälle so geschlagen, dass der sie unbedrängt abfangen kann. Und in den Situationen, in denen wir tatsächlich mal eine etwas ausgefeiltere Variante spielen wollten, waren die im Vorfeld so vorhersehbar und grotesk schlecht ausgespielt, dass wir im Nachhinein noch in einen Konter laufen.
Kritik an der Zielstrebigkeit in Richtung Tor
Der zweite Punkt ist, dass wir einfach viel zu oft den Ball ins Tor tragen wollen. In den letzten Spielen nahmen auch die Rückpässe wieder zu. Ich würde mir wünschen, dass man stattdessen zielstrebiger in Richtung Tor spielen würde. Im Zweifelsfall einfach mal flanken oder von außerhalb des Strafraums schießen. Ich sehe Woche für Woche in fast jedem Spiel wie dadurch Tore fallen. Und wenn es eben nur ein krummes und abgefälschtes Ding oder ein zweiter Ball ist, der im Strafraum vor die Füße fällt.
Wenn ich den Ball nicht dorthin bringe, wo es für den Gegner gefährlich wird – also in den Strafraum – kann ich ihn auch nicht unter Druck setzen. Und wenn ich nicht aufs Tor schieße, kann ich auch keine Tore erzielen und damit auch kein Spiel gewinnen (außer in dem einen Fall, als Bielefeld mal ohne Torschuss gegen Leverkusen gewonnen hat, weil Hradecky über einen Rückpass gesäbelt hatte). Leider haben wir auch in diesem Bereich ein großes Defizit und mit Ausnahme von Uzun keinen einzigen Spieler im Kader, der mal aus der zweiten Reihe für Torgefahr sorgen kann.
Fazit
Klar, ich bin angesichts des Saisonverlaufes auch enttäuscht. Ich würde mir angesichts des Europapokalfinals in Frankfurt auch wünschen, dass wir uns noch für die Europa League qualifizieren. Unter dem Strich muss man aber sehen, dass in dieser Saison in so ziemlich jedem Bereich zu viele Fehler gemacht wurden und das aufgrund des Punktevorsprungs der Konkurrenz kein realistisches Ziel mehr ist. Daran haben viele Variablen ihren Anteil, von der Kaderplanung über die vielen Verletzten bis hin zu den Trainern und den individuellen Leistungen der Spieler. Diesen Frust jetzt aber hauptsächlich bei Riera abzuladen, bevor dieser überhaupt eine Transferperiode oder ein Trainingslager Zeit hatte, um die Mannschaft nach seinen Vorstellungen zu formen, kann ich wirklich nicht nachvollziehen.
Mich hat nicht nur die Art und Weise der Form, sondern vor allem der Inhalt sehr beeindruckt.
Vielen Dank für diesen (mehrfach) lesenswerten Beitrag!
Das Problem ist die Mannschaft, zu mindestens in der Zusammenstellung, ein Team, das keines ist. Auch ein Vincent Kompany würde mit diesen Spielern, die keine Einheit darstellen, nichts reissen.
Dass die Spieler, die zur Stammelf mit Bank zählen, kein gutes Team bilden, war unter Dino schon sehr klar erkennbar.
Mag sein, dass ein Doan in Freiburg gut performt hat. In Frankfurt tut er es nicht. Mag sein, dass Spieler wie Ache, Futkeu, Matanovic in Frankfurt nichts auf die Reihe bekamen. Bei anderen Vereinen liefern diese Spieler.
Ich hoffe auf einen großen Umbruch. Bleiben sollen m.M.n.
Amenda
Kritisieren
Brown
Baum
Kosugi
Højlund
Uzun
Kalimuendo
Ebnoutalib
Burkardt
Jupp
Arrhov und Kosugi eine Chance geben, sich zu zeigen, zu entwickeln. Uzun wird erst beweisen müssen, dass er konstant gute Leistungen bringt. Auch ihm würde ich Zeit und Einsätze geben. Knauff halte ich noch.
Den Vertag mit Mario hätte ich bei aller Sympathie und seinen Verdiensten nicht verlängert. Brown wird mit großer Wahrscheinlichkeit gehen.
Sofern möglich, die Zusammenarbeit mit allen anderen Spielern (ja auch mit Koch, Theate, Larsson, aber auch mit Collins, Chaïbi, Skhiri, Bahoya, Doan) beenden.
Zur neuen Saison brauchen wir Spieler, die ein wirkliches Team bilden, in der Lage sind, Ideen des Trainers zu verstehen und umzusetzen, mental auf der Höhe sind und das Kovac-Kämpfer-Gen haben. Dann wird es auch wieder Spaß machen, die Spiele zu sehen und der Erfolg wird sich einstellen.
So ein Käse.
Doan hat aufgrhört zu performen, als AR ihn über die Positionen rotiert hat.
Nach meiner Meinung eine klare Fehlplanung des Trainers, die uns jede Menge Geschwindigkeit, Torgefahr und feine Flanken auf Rechts kostet.
Keine Ahnung, was AR sich da denkt.
Ist mir auch ein Rätsel. Lass ihn doch RA spielen, das was er gut kann. Doan hat ja selbst schon gesagt das ihm der Kopf raucht, man merkt einfach das er nicht frei agiert.
Ab der 70.min kann man dann Jupp reinwerfen der immer sofort auf Betriebstemperatur ist.
Wir haben geballte Offensivpower, das müsste jeden Gegner beeindrucken können. Tut es aber irgendwie nicht weil wir uns selbst im Weg stehen. Gestern war es ja schon etwas besser als die Spiele zuvor, trotzdem hatte der FC mit schlechteren Einzelspielern und einfachem Fussball bessere Torchancen als wir.
In der Matrix stimmt das alles hinten und vorne nicht bei uns.
Klar ist für mich aber auch, dass angesichts des schwierigen Restprogramms in den letzten Saisonspielen gegen Köln und in Wolfsburg mindestens vier, eher sechs Punkte Pflicht sind, falls wir uns für das internationale Geschäft qualifizieren möchten. Sollten wir beide Spiele nicht gewinnen, dann könnte es tatsächlich eng werden für Riera. Dennoch kann ich die negative Stimmung um unseren Trainer gleich in mehrerer Hinsicht nicht ganz nachvollziehen.
Kritik an der Rhetorik des Trainers
Was mich am meisten stört, aber gleichzeitig auch die lächerlichste Kritik ist, ist das Aufblasen der Sprüche von Riera. Ich dachte, da wären wir nach den ersten Wochen schon drüber hinweg. Es gibt viele Trainer, die bildlich sprechen, aber ich habe es wirklich noch nie erlebt, dass das so zum Thema gemacht und darauf herumgeritten wird. Wenn ein deutscher Trainer die geläufige Floskel „Wir dürfen den Kopf nicht in den Sand stecken“ äußert, gehe ich doch auch nicht davon aus, dass die Mannschaft das nächste Strandresort aufsucht, um sich als verkappte Sträuße zu betätigen.
Als Niko Kovač einzelne Spieler als „Krieger“ bezeichnet hat, gab es zwar ebenfalls Kritik für die Wortwahl, aber auch damals ist niemand ernsthaft davon ausgegangen, dass sich die Spieler bei ihrem jeweiligen Militär melden oder als Gladiatoren ins Stadion einmarschieren. Gut, Christoph Daum hat seine Spieler tatsächlich mal durchs Feuer oder zumindest auf Kohlen laufen lassen, aber das ist ein anderes Thema. Jedenfalls geht mir das gehörig auf die Nerven und zeugt auch nicht von einer seriösen Berichterstattung.
Berichte über interne Zweifel
Gleichzeitig würde es mich doch sehr verwundern, falls die Berichte über interne Zweifel an Riera stimmen sollten. Das könnte ich wirklich null nachvollziehen und da hätten in meinen Augen auch die Verantwortlichen versagt, die im Vorfeld der Verpflichtung den Deal moderiert und eingetütet hätten. Wenn man die Geschichten aus Slowenien und Frankreich gehört hat, dann tritt Riera hier doch sehr moderat auf und zeigt sich in der Außendarstellung vor allem dem Gegner gegenüber bisher sehr respektvoll, wenn ich beispielsweise an die Worte für Dino oder Frank Schmidt denke.
Wenn man da intern wirklich schon nervös werden sollte, ob das mit Riera in dieser Hinsicht gut geht, wäre das für mich nach gerade einmal zwei Monaten ein fatales Signal. Wenn man sich auch nur ein bisschen mit der Personalie Riera beschäftigt, wusste man vorher ganz genau, wer hier aufschlagen würde. Da hat auch Riera selbst nie ein Geheimnis drum gemacht. Insofern sollten das dann auch alle wichtigen Personen im Verein mittragen, wenn die Entscheidung für eine Verpflichtung von Riera getroffen wurde.
Kritik an der trainingsfreien Woche
Kommen wir zu der vielseitig kritisierten trainingsfreien Woche. Da kann ich die Kritik teilweise nachvollziehen. Hauptsächlich aber aus dem Grund, weil mir klar war, dass das ein schlechtes Zeichen nach außen senden und für öffentliche Kritik sorgen würde. Rein inhaltlich kann ich die Entscheidung hingegen sogar verstehen. Ich bin jetzt kein professionell lizenzierter Trainer, aber bei der Menge an Nationalspielern, die wir abstellen, ist das Training in der Länderspielpause für Mannschaften wie uns meiner Meinung nach nur eine bessere Bewegungstherapie.
Klar, mit Uzun, Knauff, Amaimouni, Ebnoutalib, Kalimuendo und Burkardt mögen wir jetzt mal einen Großteil der Offensive beisammen gehabt haben. Aber wer stand denn noch zur Verfügung? Zwei Mittelfeldspieler und vier Verteidiger. Wie viele Spielformen kann man mit diesem Personal sinnvoll absolvieren? Sollen unsere Offensivspieler im Sechs vs. Sechs gegen eine zusammengewürfelte Viererkette aus Baum, Chandler, Koch und Kosugi sowie einer Doppelsechs mit Dahoud und Götze die Spielzüge einstudieren?
Zumal man nicht vergessen sollte, dass Uzun, Knauff und Ebnoutalib alle erst nach längerfristigen Ausfällen wenige Tage zurück im Mannschaftstraining waren und auch Burkardt noch ein ganzes Stück von 100 Prozent entfernt ist. Da ist es in meinen Augen nicht weniger nachvollziehbar, dass diese Spieler individuell noch mal eine Woche den Fokus verstärkt auf die Athletik setzen.
Kritik an der spielerischen Weiterentwicklung
Kommen wir zur sportlichen Bewertung. Bin ich mit den vergangenen Spielen zufrieden? Nein. Hätte ich mir gewünscht, dass man gegen St. Pauli und Mainz gewinnt? Ja. Finde ich einzelne Entscheidungen auch schwer nachvollziehbar? Ja. Kann ich die diesbezügliche sportliche Kritik an Riera also nachvollziehen? Nicht wirklich. Zumindest nicht in dieser Form. Tut mir leid, aber wer wirklich geglaubt hat, dass Riera nach wenigen Wochen eine vollkommen verunsicherte Mannschaft nicht nur erheblich stabilisiert, sondern dass wir in der Kürze der Zeit dann auch noch tiefstehende Mannschaft dominieren und vom Platz fegen, der hat eindeutig eine zu hohe Erwartungshaltung.
Das ist für die allermeisten Mannschaften ein Problem und auch bei uns seit vielen Jahren die Krux in der Entwicklung, deren Schritt schon die letzten drei Trainer nicht geschafft haben. Dazu kamen für Riera erschwerte Bedingungen. Ja, jetzt mögen fast alle Offensivkräfte wieder fit sein. Aber das war in den vergangenen Wochen bei Weitem nicht immer so, zumal selbst die Spieler, die gespielt haben, mehrheitlich noch angeschlagen und nicht vollständig fit waren.
Ich will noch einmal daran erinnern, dass wir vor der Ankunft Rieras einen Sieg aus den letzten 13 Spielen geholt haben. In diesen 13 Spielen haben wir ganze achtmal mindestens drei Gegentore gefangen. Zum Zeitpunkt der Übernahme hatten wir die schlechteste Defensive der gesamten Liga. Da ist es in meinen Augen schon eine erhebliche Leistung, wie schnell Riera die Defensive stabilisiert hat. Noch einmal zur Verdeutlichung: Die drei Zu-Null-Spiele gegen Freiburg, St. Pauli und Heidenheim waren ein eingestellter Vereinsrekord. Sollten wir gegen Köln zu Null gewinnen, wären vier Heimsiege dieser Art in Folge ebenfalls ein eingestellter Vereinsrekord. Bis zum Spiel in Mainz hatten wir in der Zeit unter Riera die beste Defensive der Liga und einen Schnitt von rund zwei Punkten. Das alles wegen eines schlechten Resultates bereits infrage zu stellen, ist geradezu absurd.
Ja, das Spiel in Mainz war schlecht. Aber deswegen bin ich nicht bereit, jetzt schon alles einzureißen. Zumal wir unter Riera nicht nur Spielglück hatten. Gegen Union und Mainz fangen wir sehr spät unglückliche Gegentore, ohne die wir auch gut und gerne drei Punkte mehr haben könnten. Der Führungstreffer von Mainz wird so krumm abgefälscht, dass der vielleicht in einem von Hundert Fällen reingeht. Gegen St. Pauli müssten wir eigentlich eine halbe Stunde in Überzahl spielen und bekommen stattdessen eine Woche später gegen Heidenheim selbst eine gelb-rote Karte.
Kritik an den Standards
Es gibt zwei Punkte, die mich tatsächlich stören. Das sind leider aber auch schon seit vielen Jahren leidige Punkte in unserem Spiel. Da wären zum einen die Standards. Da kann ich wirklich schon nach kurzer Zeit eine signifikante Verbesserung erwarten, zumal laut Riera ja pro Woche eine ganze Trainingseinheit dafür aufgewendet wird. Defensiv haben wir uns bei gegnerischen Freistößen und Ecken schon verbessert, was auch damit einhergeht, dass wir insgesamt deutlich mannorientierter und nicht mehr so viel im Raum verteidigen.
Das erste Gegentor gegen Mainz sowie der Pfostenschuss von Becker kurz vor Schluss, die beide aus gegnerischen Einwürfen entstanden, waren hingegen hanebüchen verteidigt. Da hat Mainz jeweils einfach schnell auf die ballferne Seite verlagert und dort riesige Räume vorgefunden. Das war eindeutig einstudiert, sodass sie das im Vorfeld als veritable Schwachstelle ausgemacht haben. Tatsächlich hatten wir diese Saison schon öfters mit schnellen Seitenverlagerungen auf die ballferne Seite unsere Probleme, das war in der Regel aber aus dem Spiel heraus. Ich erinnere da vor allem an die Gegentore im Heimspiel gegen Dortmund oder in Aserbaidschan. Das sind letztlich viel zu einfache Gegentore, auf die Mainz nachweislich auch gezielt spekuliert hat.
Gleichzeitig sind die offensiven Standards auch unter Riera weiterhin von einer beeindruckenden Ideenlosigkeit gekennzeichnet. Da kommt wirklich überhaupt keine Gefahr auf, während es in der Liga Mannschaften gibt, die sich auf Standards spezialisiert haben und wo es jedes Mal im Strafraum brennt. Mainz hat das im letzten Spiel gut vorgemacht, auch wenn der Schiedsrichter dann zum Glück einiges zu unseren Gunsten weggepfiffen hat.
Wir kriegen es hingegen noch nicht mal hin, die neue Meta umzusetzen und den Torwart im Fünfer zu blocken. Stattdessen werden die Bälle so geschlagen, dass der sie unbedrängt abfangen kann. Und in den Situationen, in denen wir tatsächlich mal eine etwas ausgefeiltere Variante spielen wollten, waren die im Vorfeld so vorhersehbar und grotesk schlecht ausgespielt, dass wir im Nachhinein noch in einen Konter laufen.
Kritik an der Zielstrebigkeit in Richtung Tor
Der zweite Punkt ist, dass wir einfach viel zu oft den Ball ins Tor tragen wollen. In den letzten Spielen nahmen auch die Rückpässe wieder zu. Ich würde mir wünschen, dass man stattdessen zielstrebiger in Richtung Tor spielen würde. Im Zweifelsfall einfach mal flanken oder von außerhalb des Strafraums schießen. Ich sehe Woche für Woche in fast jedem Spiel wie dadurch Tore fallen. Und wenn es eben nur ein krummes und abgefälschtes Ding oder ein zweiter Ball ist, der im Strafraum vor die Füße fällt.
Wenn ich den Ball nicht dorthin bringe, wo es für den Gegner gefährlich wird – also in den Strafraum – kann ich ihn auch nicht unter Druck setzen. Und wenn ich nicht aufs Tor schieße, kann ich auch keine Tore erzielen und damit auch kein Spiel gewinnen (außer in dem einen Fall, als Bielefeld mal ohne Torschuss gegen Leverkusen gewonnen hat, weil Hradecky über einen Rückpass gesäbelt hatte). Leider haben wir auch in diesem Bereich ein großes Defizit und mit Ausnahme von Uzun keinen einzigen Spieler im Kader, der mal aus der zweiten Reihe für Torgefahr sorgen kann.
Fazit
Klar, ich bin angesichts des Saisonverlaufes auch enttäuscht. Ich würde mir angesichts des Europapokalfinals in Frankfurt auch wünschen, dass wir uns noch für die Europa League qualifizieren. Unter dem Strich muss man aber sehen, dass in dieser Saison in so ziemlich jedem Bereich zu viele Fehler gemacht wurden und das aufgrund des Punktevorsprungs der Konkurrenz kein realistisches Ziel mehr ist. Daran haben viele Variablen ihren Anteil, von der Kaderplanung über die vielen Verletzten bis hin zu den Trainern und den individuellen Leistungen der Spieler. Diesen Frust jetzt aber hauptsächlich bei Riera abzuladen, bevor dieser überhaupt eine Transferperiode oder ein Trainingslager Zeit hatte, um die Mannschaft nach seinen Vorstellungen zu formen, kann ich wirklich nicht nachvollziehen.
Da muss ich Dir schon widersprechen. Aufblasen ist natürlich nicht sinnvoll, aber die Art und Weise, wie Riera Sprüche klopft, gepaart mit seiner Ausstrahlung und Mimik, das fliegt ihm bei schlechten Leistungen um die Ohren. Das können Du und andere ja anders sehen, die Medien und die breite Öffentlichkeit sehen das eher auch so.
Da kommt es ja drauf an, wo intern Zweifel aufkommen. Bei Krösche? Da wäre es verwunderlich. Bei anderen Mitarbeitern, die in die Riera-Auswahl nicht wirklich eingebunden waren? Bei Spielern? Wäre es da auch verwunderlich?
Bei letzterem Teil gebe ich Dir recht. Das mit der Stabilisierung... Naja, zum Teil ist sie ja gegeben. Zum Teil schaffen es aber andere Trainer durchaus verunsicherte Teams schneller zu stabilisieren. Da komme ich ja wieder zu dem Punkt, dass es völliger Quatsch war Riera zu dem Zeitpunkt zu holen, wenn man weiß, dass es nach oben schwierig wird und Conference League oder Platz 8 die Spieler wohl kaum noch juckt, ganz zu schweigen von den anderen Problemen. Damit verbrennt man den Trainer komplett.
Das ist völlig richtig.
Hauptsächlich macht auch kein Sinn. Riera ist ein Rad im Getriebe und er hat noch eben keine Vorbereitung gemacht, eben der Grund, warum ich die Einstellung mitten in der Saison für falsch halte für so eine Art Trainer.
Aber ich muss auch sagen, dass viele einfach dachten, dass das "Dino weg, die Probleme werden gelöst" Denken mancher einfach halt Quatsch war. Es gibt strukturelle Probleme, die kein Trainer sofort lösen kann und für die auch nicht einer alleine verantwortlich war. Man hat hier z.B. einen Trainer hauptsächlich dafür verantwortlich gemacht, dass es scheisse läuft und jetzt wundern sich vor allem die Leute, die das getan haben, darüber, dass man bei Riera strenger hinschaut? Das ist doch schon eine reine Trotzreaktion jetzt auch (auch von mir) angesichts der absurden Verantwortungsfragen.
Und nochmal: Ich befürchte, dass Riera verbrannt ist nach der Saison, weil einfach der Zeitpunkt für diese Art Trainer quatschiger nicht sein kann. Die Erwartungshaltung ist hier einfach eine andere und Riera würde, wenn wir jetzt noch paar solcher Leistungen wie zuletzt sehen, mit einer enormen Hypothek in die nächste Saison gehen, ähnlich wie Dino nach seiner 1. Saison übrigens (den dann eine Platz 3 Saison mit Highperformern im Team gerettet hat).
Mir ist schon klar, dass ein solcher Trainer auch eher Gegenwind bekommt. Siehe Sandro Wagner. Das ist ja auch okay. Erst recht, wenn er faktisch falsche Dinge erzählt, wie es wohl zuletzt mit den "immer mehr Chancen als der Gegner" vorkam. Da erwarte ich auch von Journalisten, dass das entsprechend als Falschaussage eingeordnet wird. Was mich stört, ist die doch sehr forciert wirkende Kritik wie beispielsweise die buchstäbliche Auslegung des Balkonspruchs.
Wie gesagt, es gibt auch genügend andere Trainer, die bildhafte Sprache oder Phrasen verwenden. Bei Riera wird das meiner Meinung nach aber doch sehr bewusst negativ ausgelegt. Das mag dann Leute wie Martin Harnik erfreuen, die Riera grundsätzlich kritisch sehen. Für mich hat das dann aber nichts mit seriöser Berichterstattung zu tun. Da gibt es wirklich andere und relevantere Dinge, für die man Riera kritisieren kann.
Ich muss auch im Vergleich zu meinem vorherigen Post aktualisieren, dass ich die jetzige destruktive Note in Rieras Kommunikation für absolut kritikwürdig halte. Nach dem Spiel in Mainz zu behaupten, dass es ein Wunder gewesen wäre wenn wir dort gewonnen hätten, ist – selbst wenn es angesichts der Bilanz in Mainz sarkastisch gemeint war – genauso wenig hilfreich wie jetzt nach dem Spiel gegen Köln darauf hinzuweisen, dass wir zum Zeitpunkt von Rieras Übernahme die schlechteste Defensive der europäischen Topligen hatten.
Letzteres habe ich übrigens mal schnell gegengecheckt: Metz hatte nach dem 20. Spieltag tatsächlich 46 Gegentore und damit eines mehr als wir zum vergleichbaren Zeitpunkt. Das würde ich aber im Kontext nicht überbewerten und Riera der bewussten Falschaussage bezichtigen. Gibt ja auch durchaus Leute, die Frankreich nicht mehr wie traditionell als eine der Topligen sehen. Entscheidend für mich ist: In diesen Punkten mögen wahre Kerne stecken, sie lenken aber zum jetzigen Zeitpunkt ab und sind vollkommen irrelevant – auch gemessen an Rieras eigener Maxime.
Das ist nämlich genau der Punkt, den ich vor der Verpflichtung Rieras befürchtet habe. Es war aus Slowenien und Frankreich bekannt, dass Riera gerade nach Niederlagen gerne anderswo die Schuld sucht. Dort hat er sich wohl vor allem an gegnerischen Trainern und den Schiedsrichtern abgearbeitet. Wenn sich das jetzt bei uns aber auf die eigenen Spieler ausschlägt, dann ist das ein Problem. Damit meine ich nicht, dass man einen einzelnen Spieler auch mal öffentlich kritisieren darf. Aber der gesamten Mannschaft mehr oder weniger die Qualität abzusprechen, das geht einfach nicht. Da müssen Krösche und Hardung zusehen, dass sie Riera entweder etwas einfangen oder das selbst besser moderieren. Denn so wird die ständige Unruhe rund um Rieras Kommunikation sicher nicht abebben.
Naja, sicher nicht bei Krösche. Das kommt schon woanders her. Aber irgendjemand scheint das ja zu befeuern, wenn medial von interner Unruhe und Kritik berichtet wird. Und da ist für mich eben die Frage, ob Krösche die Verpflichtung vorher auch gut genug präsentiert und moderiert hat. Angeblich war ja zumindest der Aufsichtsrat Feuer und Flamme. Wie gesagt, man wusste im Voraus ganz genau, welchen Typ man mit Riera verpflichtet. Und dann erwarte ich von der sportlichen Führung auch, dass sie den gesamten Staff mitnimmt. Im Zweifel muss Krösche Riera stärken, denn ein angeschossener Trainer bringt niemandem was. Aber wenn wenn es nach zwei Monaten bereits entsprechende Zweifel an Riera geben sollte, dann spricht das auch nicht unbedingt dafür, dass das langfristig funktioniert.
Dass einzelne Spieler mal zweifeln oder unzufrieden sind – geschenkt, gehört beim Fußball dazu. Du wirst sehr selten bis überhaupt nie den kompletten Kader zufriedenstellen können. Ich glaube auch kaum, dass wir eine Situation wie bei Real Madrid oder Bayern München haben, wo einflussreiche Spieler durch Kontakt zu höherrangigen Offiziellen den Trainer rasieren können. Da würde Krösche nicht mitspielen. Aber wenn die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Abteilungen im Staff nicht funktioniert und dort nicht alle mitziehen, dann ist das schon ein großes Problem.
Aus sportlicher Sicht halte ich einige Kritikpunkte auch für übertrieben. Ich gehe selbst nicht mit allen Personalentscheidungen des Trainers konform. Das dürfte aber auch bei jedem anderen Trainer auf der Welt so sein. Kalimuendo hat jetzt nach der Partie in München zum zweiten Mal eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er auch aus einer Flügelposition heraus entscheidenden Einfluss auf das Spiel nehmen kann. In der Hinsicht wurde ja zuletzt oft die Positionierung von Kalimuendo am Flügel kritisiert und eine echte Doppelspitze gefordert.
Auch die Entscheidung Götze aus dem Kader zu nehmen, wurde in meinen Augen viel zu stark kritisiert. In welchen Spielen hat Götze der Mannschaft diese Saison sportlich etwas gegeben? Er hat im Pokal gegen Dortmund ein richtig starkes Spiel (und folgerichtig auch eine seiner einzigen beiden Torbeteiligungen) gemacht. Die Aufholjagd in München kann man ihm auch noch anrechnen, auch wenn da Burkardt und Kalimuendo sicherlich den größeren Anteil hatten. Aber sonst? Es mag ja sein, dass er für die meisten Leute auf ewig der WM-Held von 2014 bleibt und deshalb von vielen Fans am meisten gefeiert wird und die Journalisten aus einer Nichtnominierung eine große Story machen.
Gemessen an den aktuellen Leistungen war die Entscheidung aber nicht unverhältnismäßig. Seit seiner Verletzung zum Ende der vergangenen Saison – als Götze wirklich in Topform und ein entscheidender Spieler war – ist er schlichtweg nicht mehr wirklich auf die Beine gekommen. Schon in der Hinrunde hat es ja ewig gedauert, bis er überhaupt mal wieder in der Startelf stand. Dass ausgerechnet er im Spiel gegen Köln die beiden Ballverluste vor den Gegentoren zu verantworten hatte, obwohl er wegen seiner vermeintlichen Ballsicherheit eingewechselt wurde, passt da ins Bild. Da lag der Trainer offensichtlich doch nicht so falsch, zuletzt öfter auf Götze verzichtet zu haben.
Zum Schluss das aktuelle Thema um Uzun. Ich gebe zu, dass ich ebenfalls Uzun in der Startelf erwartet hätte. Hätte Riera im ersten Wechselfenster statt Chaïbi auch Uzun bringen können? Sicher, aber das kann ich Riera ja wohl kaum ankreiden, wenn Chaïbi mit einer schönen Einzelaktion das Führungstor vorbereitet. Nach der Führung hätte ich Uzun dann auch nicht mehr eingewechselt. Zum einen, weil er eben tatsächlich im Vergleich zu anderen Spielern defensive Mängel aufweist (auch wenn das schon deutlich besser geworden ist), zum anderen bringt er offensiv kaum Tempo für Konter oder die körperliche Präsenz eines Ebnoutalibs mit, um den Ball mit dem Rücken zum Tor festzumachen.
Insofern konnte ich auch diese Entscheidung zumindest in weiten Teilen nachvollziehen. Mag ja sein, dass Uzun deswegen sauer ist. Aber wenn jetzt wirklich jede Personalentscheidung des Trainers von einem hypersensiblen Umfeld zum Politikum hochstilisiert wird, dann haben wir ein Problem. Das liegt dann aber nicht am Trainer.
Ich glaube tatsächlich, dass es von der Endplatzierung abhängen wird. Qualifiziert man sich für einen europäischen Wettbewerb – und sei es nur die Conference League – kann man das immer noch als Erfolg verkaufen. Wie du schon erwähnt hast, mag Riera dann trotzdem wie Dino nach der ersten Saison mit einer Hypothek in die nächste Saison gehen, Krösche hat aber eben in einer solchen Ausgangslage schon bewiesen, dass er dem Druck standhalten kann.
Verspielen wir jetzt im Saisonendspurt noch die Qualifikation für den Europapokal, dann bin ich mir tatsächlich nicht sicher, ob Riera in der kommenden Saison noch Trainer von Eintracht Frankfurt ist. Dann könnte der öffentliche Druck wirklich zu groß werden. Ich denke, das wäre auch bei einigen Fans nach dieser eher enttäuschenden Saison noch einmal der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringen und für eine explosive Stimmung sorgen könnte. Schließlich haben wir uns trotz aller Schwächen in dieser Saison zumindest immer im Bereich um Platz 7 bewegt. Da kann Krösche noch so oft betonen, dass er den Trainer erst im Laufe der kommenden Saison bewerten wird.
Ich würde mir jedenfalls wünschen, dass wir mit Riera die Kurve bekommen. Alleine schon deswegen, weil nach zwei Trainerentlassungen wohl auch bei einem neuen Coach schnell Unruhe herrschen würde und wir zudem im Worst Case bis 2028 noch zwei weitere komplette Trainerteams für ein geschätztes Budget von über zehn Millionen weiterbezahlen müssten. Unabhängig davon bleibe ich weiterhin dabei, dass die rein inhaltliche Kritik an Riera in dieser Form nicht angemessen ist. Ich glaube auch, dass er die Mannschaft zukünftig spielerisch weiterentwickeln kann. Viele seiner Ideen finde ich sportlich durchaus interessant, auch wenn nicht alles aufgegangen ist.
So ein Käse.
Doan hat aufgrhört zu performen, als AR ihn über die Positionen rotiert hat.
Nach meiner Meinung eine klare Fehlplanung des Trainers, die uns jede Menge Geschwindigkeit, Torgefahr und feine Flanken auf Rechts kostet.
Keine Ahnung, was AR sich da denkt.
Ist mir auch ein Rätsel. Lass ihn doch RA spielen, das was er gut kann. Doan hat ja selbst schon gesagt das ihm der Kopf raucht, man merkt einfach das er nicht frei agiert.
Ab der 70.min kann man dann Jupp reinwerfen der immer sofort auf Betriebstemperatur ist.
Wir haben geballte Offensivpower, das müsste jeden Gegner beeindrucken können. Tut es aber irgendwie nicht weil wir uns selbst im Weg stehen. Gestern war es ja schon etwas besser als die Spiele zuvor, trotzdem hatte der FC mit schlechteren Einzelspielern und einfachem Fussball bessere Torchancen als wir.
In der Matrix stimmt das alles hinten und vorne nicht bei uns.