Um das klarzustellen: Ich will damit keine Aufstellungen, Einwechslungen, Spielweisen oder Interviews rechtfertigen. Würde mir auch wünschen, manches würde anders/besser laufen. Aber ich sehe persönlich das Problem, dass wir Zeitungsartikel, in denen kaum Mühe oder News stecken, viel zu ernst nehmen. Die Zeitungen leben von Aufmerksamkeit und Klicks und das wird generiert – zur Not eben künstlich.
Um das klarzustellen: Ich will damit keine Aufstellungen, Einwechslungen, Spielweisen oder Interviews rechtfertigen. Würde mir auch wünschen, manches würde anders/besser laufen. Aber ich sehe persönlich das Problem, dass wir Zeitungsartikel, in denen kaum Mühe oder News stecken, viel zu ernst nehmen. Die Zeitungen leben von Aufmerksamkeit und Klicks und das wird generiert – zur Not eben künstlich.
sie müssen oft in kurzer zeit für klicks was zusammenschreiben und wir schenken zu dem zu viel aufmerksamkeit = guter punkt.
ich hoffe nur, dein beitrag wird nicht dahingehend fehlinterpretiert, dass es hier keine artikel mehr gibt, die auf recherche/ hintergrundinformationen beruhen.
Da wird seit Wochen davon geraunt, dass es mannschaftsinterne und vereinsinterne Irritationen gäbe, ohne dass dazu Ross und Reiter genannt werden. Das empfinde ich persönlich also absolut unseriös. Eigentlich eine Frechheit! Entweder man liefert endlich Fakten und Aussagen aus der Mannschaft und dem inneren Kreis des Vereins, um solchen Aussagen zu stützen, oder man unterlässt diese tendenziöse Berichterstattung.
Die Journalisten können ja schlecht ihre Quellen nennen. Wäre das seriös?
danke für diesen einwurf. denn: werden in den medien, die über politisches tagesgeschehen berichten, ständig die quellen der journalisten genannt? es ist ein basic von journalisten im hintergrund quellen aufzutun dann einordnend zu berichten. was würde passieren, wenn journalisten ständig ihre quellen nennen würden? dass dies nicht lange funktionieren kann sollte schnell klar sein.
gleichzeitig öffnet es natürlich wege, dass man als journalist ohne quellenangabe eigene poitik machen kann. hier muss jeder selbst entscheiden, wieviel misstrauen er medien generell und bestimmten journalisten im besonderen entgegenbringt.
konkret zur sache: ingo durstewitz bekleckert sich hier wirklich nicht mit ruhm. albert riera liefert allerdings auch zuverlässig material.
An dieser Stelle würde ich gerne einhaken, weil ich seit Jahrzehnten in der Branche arbeite. Meiner Meinung nach ist vielen Fans noch nicht klar, auf welch unterirdischem Niveau 99 Prozent der veröffentlichten Fußballartikel sind und wie niedrig der News-Wert tatsächlich ist. Und mit welchen sprachlichen Mitteln gearbeitet wird, um das zu verschleiern.
Das trifft auch auf die Produkte der Ippen-Gruppe zu - also in unserem Fall vor allem die Frankfurter Rundschau . Bei Ippen gibt es das Konzept des "Content kuratierens", so wird es zumindest von Redakteuren, die dort arbeiten, genannt. Dahinter stehen zwei Dinge. Erstens erhalten alte Artikel neue Überschriften, Teaser, manchmal Bilder und ein neues Datum, um Suchmaschinen vorzugaukeln, es handle sich um neue Artikel. Deswegen kann es passieren, dass der gleiche Artikel unter zwei Überschriften bei Google auftaucht und auch veraltet sein kann.
Zu diesem "Content kuratieren" gehört auch, dass Inhalte anderer Zeitungen übernommen werden. Etwa die Bild-Aussage, dass Uzun unzufrieden sei. Und daraus wird dann ein Artikel gestrickt, der aussieht, als sei er ein Original. Irgendwo steht in einem Nebensatz "wie Bild meldet" und dann folgen noch mindestens 499 Wörter (500 Wörter gilt als Grenze, um bei Google Discover gelistet zu werden).
transfermarkt.de reizt dieses Konzept IMO extrem aus, aber das ist dort systemimmanent.
Daneben gibt es bei Ippen (wie bei allen anderen Medienunternehmen) klare Klickzahlziele, die sich auf die einzelnen Redakteure herunterbrechen lassen. Diese Ziele werden mal mehr mal weniger offensiv an die Redakteure kommuniziert. Je nachdem, wie es läuft. Ich weiß von Ippen-Redakteuren (nicht in Frankfurt), deren Vorgabe es war, täglich fünf Artikel zu produzieren, die Untergrenze waren drei.
Um irgendwelchen Spielern in den Mund zu legen, sie seien unzufrieden und denken an einen Wechsel, reicht es schon, wenn irgendjemand aus dem weiteren Umfeld des Spielers seinen Unmut auf Twitter, Facebook, Instagram oder sonstwo kundgetan hat.
Und es gibt einen Unterschied, die Quelle nicht zu nennen, weil man sie schützen möchte, und die Quelle nicht zu nennen, weil sie von Lesern als lächrlich wahrgenommen werden würde. Besonders im Fußball-Journalismus ist in vielen Fällen Letzteres der Fall. Als Redakteur, der viel Zeit damit verbringt, Content zu kuratieren, verwässere ich mir doch die wenigen exklusiven Infos, die ich habe, nicht vorsätzlich. Eben weil viel kalt vom Schreibtisch aus verfasst wird. Fliegt einem Journalisten dann eine Quelle zu, wird zumindest eingegrenzt, wo sie herkommt. Also etwa: "Wie im Kabinentrakt zu hören ist" oder "Wie Verantwortliche bestätigen".
Die einzigen zwei Aussagen aus dem Bild-Bericht über Uzun, die vermeintlich nicht kalt nur vom Schreibtisch aus getätigt sind, sind: "Nach BILD-Informationen kam dieser Riera-Angriff bei Uzun – wenig überraschend – überhaupt nicht gut an." "Nach BILD-Informationen ist Uzun deshalb jetzt sogar schon so weit, dass er an einen Abschied im Sommer denkt." Ob das jetzt von Quellen kommt, die so klar identifizierbar sind, dass man nicht einmal eine Eingrenzung vornehmen darf oder ob es Quellen sind, die der Leser eher lächerlich finden würde, kann ja jeder selbst beurteilen. Auch, ob das Aussagen sind, die eine News wert sind.
wichtig ist am Ende auf dem Platz und vor allem was an Punkten rausspringt. Hinterfragt werden muss aufgrund der fehlenden Besserungen durch die Trainerwechsel, weshalb der erwünschte Effekt nicht eintrat. Für mich hat es zwei Gründe: 1. Riera funzt einfach nicht. Weder fussballerisch noch in der Punkteausbeute ist eine merklich Besserung zu erkennen. Schon der erste Trainerwechsel der internen Interimslösung half nicht. Häufig hilft das ja bereits, v. a. wenn es am alten Trainer lag.
2. Wenn der 2 x Trainerwechsel nicht den gewünschten Effekt gebracht haben, muss natürlich die Zusammenstellung des Kaders hinterfragt werden, sowohl qualitativ als auch charakterlich. Wo sind die Leitwölfe, die wie Rode in der EL über den Zenit hinausgehen.
Dafür gibt es für Krösche einen eigenen Thread. Bei Riera kann man inzwischen sagen, dass es ihm nicht gelang, das Maximum aus der Mannschaft zu holen. Wenn man nach Mainz schaut, was der Trainerwechsel dort gebracht hat, muss man sagen, dass Riera auf ganzer Linie enttäuscht. Mit der Sprücheklopferei tut er sich selbst und am wenigsten dem Verein einen Gefallen.
wichtig ist am Ende auf dem Platz und vor allem was an Punkten rausspringt. Hinterfragt werden muss aufgrund der fehlenden Besserungen durch die Trainerwechsel, weshalb der erwünschte Effekt nicht eintrat. Für mich hat es zwei Gründe: 1. Riera funzt einfach nicht. Weder fussballerisch noch in der Punkteausbeute ist eine merklich Besserung zu erkennen. Schon der erste Trainerwechsel der internen Interimslösung half nicht. Häufig hilft das ja bereits, v. a. wenn es am alten Trainer lag.
2. Wenn der 2 x Trainerwechsel nicht den gewünschten Effekt gebracht haben, muss natürlich die Zusammenstellung des Kaders hinterfragt werden, sowohl qualitativ als auch charakterlich. Wo sind die Leitwölfe, die wie Rode in der EL über den Zenit hinausgehen.
Dafür gibt es für Krösche einen eigenen Thread. Bei Riera kann man inzwischen sagen, dass es ihm nicht gelang, das Maximum aus der Mannschaft zu holen. Wenn man nach Mainz schaut, was der Trainerwechsel dort gebracht hat, muss man sagen, dass Riera auf ganzer Linie enttäuscht. Mit der Sprücheklopferei tut er sich selbst und am wenigsten dem Verein einen Gefallen.
Hmmm. Das klingt sehr einseitig und geht in die Richtung der kritischen Artikel aus der lokalen Presse. Ich hab gerade Mal geguckt, wie die ersten Spiele bei Alonso in Leverkusen waren. Der ist ja auch sehr bescheiden gestartet. Bleiben wir bei den Fakten: Riera hat acht Spiele als Trainer hinter sich, davon hat er zwei verloren. Er hat immer wieder kuriose Sprüche geklopft und spricht kein Deutsch. Von internen Spannungen oder anderen Konflikten zwischen ihm und der Mannschaft oder gar den Verein wissen wir nichts, da es keine Belege sondern eher Mutmaßungen darüber gibt. Die Mannschaft hat noch nicht seinen Spielstil verinnerlicht, aber auch in dieser Saison drei Trainerteams zerschlissen. Bisher wirkt das alles noch nicht eingespielt und es erfolgen komische Entscheidungen bezüglich der Aufstellung ( Spieler spielen nicht auf ihrer Position) , der Trainer kam aber auch als die Wechselperiode durch war, er hatte wenig Zeit die Mannschaft kennenlernen, keine Vorbereitung und kein Trainingslager. Weiterhin ist AR als Trainer bisher ein relativ unbeschriebenes Blatt und kann Erfolge vor allem in Slowenien nachweisen, so war es übrigens bei Dino auch.
Fazit: Ich persönlich finden eine Bewertung des Trainers noch viel zu früh und kann nicht verstehen, warum viele seine Entlassung fordern. Ich würde gern noch abwarten. Ich mag auch keine Sprücheklopfer, aber diese Balkonnummer wird ihm wohl ewig nachhängen genau wie die acht Tage frei in der spielfreien Zeit.
Da wird seit Wochen davon geraunt, dass es mannschaftsinterne und vereinsinterne Irritationen gäbe, ohne dass dazu Ross und Reiter genannt werden. Das empfinde ich persönlich also absolut unseriös. Eigentlich eine Frechheit! Entweder man liefert endlich Fakten und Aussagen aus der Mannschaft und dem inneren Kreis des Vereins, um solchen Aussagen zu stützen, oder man unterlässt diese tendenziöse Berichterstattung.
Die Journalisten können ja schlecht ihre Quellen nennen. Wäre das seriös?
danke für diesen einwurf. denn: werden in den medien, die über politisches tagesgeschehen berichten, ständig die quellen der journalisten genannt? es ist ein basic von journalisten im hintergrund quellen aufzutun dann einordnend zu berichten. was würde passieren, wenn journalisten ständig ihre quellen nennen würden? dass dies nicht lange funktionieren kann sollte schnell klar sein.
gleichzeitig öffnet es natürlich wege, dass man als journalist ohne quellenangabe eigene poitik machen kann. hier muss jeder selbst entscheiden, wieviel misstrauen er medien generell und bestimmten journalisten im besonderen entgegenbringt.
konkret zur sache: ingo durstewitz bekleckert sich hier wirklich nicht mit ruhm. albert riera liefert allerdings auch zuverlässig material.
An dieser Stelle würde ich gerne einhaken, weil ich seit Jahrzehnten in der Branche arbeite. Meiner Meinung nach ist vielen Fans noch nicht klar, auf welch unterirdischem Niveau 99 Prozent der veröffentlichten Fußballartikel sind und wie niedrig der News-Wert tatsächlich ist. Und mit welchen sprachlichen Mitteln gearbeitet wird, um das zu verschleiern.
Das trifft auch auf die Produkte der Ippen-Gruppe zu - also in unserem Fall vor allem die Frankfurter Rundschau . Bei Ippen gibt es das Konzept des "Content kuratierens", so wird es zumindest von Redakteuren, die dort arbeiten, genannt. Dahinter stehen zwei Dinge. Erstens erhalten alte Artikel neue Überschriften, Teaser, manchmal Bilder und ein neues Datum, um Suchmaschinen vorzugaukeln, es handle sich um neue Artikel. Deswegen kann es passieren, dass der gleiche Artikel unter zwei Überschriften bei Google auftaucht und auch veraltet sein kann.
Zu diesem "Content kuratieren" gehört auch, dass Inhalte anderer Zeitungen übernommen werden. Etwa die Bild-Aussage, dass Uzun unzufrieden sei. Und daraus wird dann ein Artikel gestrickt, der aussieht, als sei er ein Original. Irgendwo steht in einem Nebensatz "wie Bild meldet" und dann folgen noch mindestens 499 Wörter (500 Wörter gilt als Grenze, um bei Google Discover gelistet zu werden).
transfermarkt.de reizt dieses Konzept IMO extrem aus, aber das ist dort systemimmanent.
Daneben gibt es bei Ippen (wie bei allen anderen Medienunternehmen) klare Klickzahlziele, die sich auf die einzelnen Redakteure herunterbrechen lassen. Diese Ziele werden mal mehr mal weniger offensiv an die Redakteure kommuniziert. Je nachdem, wie es läuft. Ich weiß von Ippen-Redakteuren (nicht in Frankfurt), deren Vorgabe es war, täglich fünf Artikel zu produzieren, die Untergrenze waren drei.
Um irgendwelchen Spielern in den Mund zu legen, sie seien unzufrieden und denken an einen Wechsel, reicht es schon, wenn irgendjemand aus dem weiteren Umfeld des Spielers seinen Unmut auf Twitter, Facebook, Instagram oder sonstwo kundgetan hat.
Und es gibt einen Unterschied, die Quelle nicht zu nennen, weil man sie schützen möchte, und die Quelle nicht zu nennen, weil sie von Lesern als lächrlich wahrgenommen werden würde. Besonders im Fußball-Journalismus ist in vielen Fällen Letzteres der Fall. Als Redakteur, der viel Zeit damit verbringt, Content zu kuratieren, verwässere ich mir doch die wenigen exklusiven Infos, die ich habe, nicht vorsätzlich. Eben weil viel kalt vom Schreibtisch aus verfasst wird. Fliegt einem Journalisten dann eine Quelle zu, wird zumindest eingegrenzt, wo sie herkommt. Also etwa: "Wie im Kabinentrakt zu hören ist" oder "Wie Verantwortliche bestätigen".
Die einzigen zwei Aussagen aus dem Bild-Bericht über Uzun, die vermeintlich nicht kalt nur vom Schreibtisch aus getätigt sind, sind: "Nach BILD-Informationen kam dieser Riera-Angriff bei Uzun – wenig überraschend – überhaupt nicht gut an." "Nach BILD-Informationen ist Uzun deshalb jetzt sogar schon so weit, dass er an einen Abschied im Sommer denkt." Ob das jetzt von Quellen kommt, die so klar identifizierbar sind, dass man nicht einmal eine Eingrenzung vornehmen darf oder ob es Quellen sind, die der Leser eher lächerlich finden würde, kann ja jeder selbst beurteilen. Auch, ob das Aussagen sind, die eine News wert sind.
Irgendwer hat ja zuvor geschrieben, dass es Methoden rechter Öffentlichkeit wären, Journalismus als solchen zu diffamieren. Soweit so richtig. Aber es war verbunden mit dem kurzschlüssigen Zusammenhang, dass auch die Kritik an Frankfurter Fußballjournalismus auf jene Denkecke schließen ließe.
Letztlich geht es bei einer Kritik an spezifischem journalistischen output um spezifische Kriterien, die man daran anlegt. Das hat dein Beitrag sehr konkret herausgesrbeitet.
wichtig ist am Ende auf dem Platz und vor allem was an Punkten rausspringt. Hinterfragt werden muss aufgrund der fehlenden Besserungen durch die Trainerwechsel, weshalb der erwünschte Effekt nicht eintrat. Für mich hat es zwei Gründe: 1. Riera funzt einfach nicht. Weder fussballerisch noch in der Punkteausbeute ist eine merklich Besserung zu erkennen. Schon der erste Trainerwechsel der internen Interimslösung half nicht. Häufig hilft das ja bereits, v. a. wenn es am alten Trainer lag.
2. Wenn der 2 x Trainerwechsel nicht den gewünschten Effekt gebracht haben, muss natürlich die Zusammenstellung des Kaders hinterfragt werden, sowohl qualitativ als auch charakterlich. Wo sind die Leitwölfe, die wie Rode in der EL über den Zenit hinausgehen.
Dafür gibt es für Krösche einen eigenen Thread. Bei Riera kann man inzwischen sagen, dass es ihm nicht gelang, das Maximum aus der Mannschaft zu holen. Wenn man nach Mainz schaut, was der Trainerwechsel dort gebracht hat, muss man sagen, dass Riera auf ganzer Linie enttäuscht. Mit der Sprücheklopferei tut er sich selbst und am wenigsten dem Verein einen Gefallen.
Ich habe nichts gegen Riera und hoffte auf großen Erfolg. Was ich gar nicht leiden kann und davon gibt es leider viel zu viele sind Menschen, die sehr selbstbewusst sind und keine Leistungen bringen bzw. wo sich dann nach einiger Zeit zeigt, das vieles heiße Luft war. Deswegen finde ich es sehr unklug von Menschen, an neuen Arbeitsplätzen, gleich Stimmung zu machen, anstatt erstmal ruhig die Arbeit zu machen und dann zu reden, wenn man die Leute usw. alles besser kennt. Ich hatte auch schon beruflich mit sooo vielen Leuten zu tun, die große Sprüche drauf hatten, bei den meisten bleib es aber dabei. Am erfolgreichsten sind selbstbewusste Leute, die nicht immer gleich den Drang haben allen erzählen zu müssen, wie toll und gut sie sind.
Ich verstehe deinen Ansatz und wir sind da auch gar nicht so weit auseinander. Nur bin ich eben der Meinung, dass man Riera erstmal so nehmen sollte wie er eben ist. Denn was man aus der Presse so vernimmt, ist doch alles reine Spekulation. Nichts von alledem ist wirklich belegt, was da so alles behauptet wird.
Wie schnell man sich vergaloppiert, zeigt doch der Fall Larrson. Hier wird erst behauptet, dass er im Sommer wechseln will, nun stellt sich heraus, dass dies auf einem Missverständnis beruht.
Damit will ich sagen, dass man vorsichtiger sein sollte in seiner Beurteilung eines Menschen. Ich bin eben der Meinung, nur weil Riera authentisch ist, sollte man ihm das nicht zur Last legen. Und dabei bleibe ich auch.
Wie schnell man sich vergaloppiert, zeigt doch der Fall Larrson. Hier wird erst behauptet, dass er im Sommer wechseln will, nun stellt sich heraus, dass dies auf einem Missverständnis beruht.
Genau hiervor habe ich bevor dieser Artikel erschien schon gewarnt. Die Abschiedsgerüchte ordne ich ganz anders ein wie die Gerüchte zum Trainer. Gründe hatte ich benannt. Zu denen beiden gibt es ständig Abschiedsgerüchte oder Wechselgerüchte. Die nehme ich nicht mehr erst.
Natürlich nehme wir Riera so wie er ist. Muss man ja auch solange er unser Trainer ist. Grundsätzlich finde ich seine Einstellung ja auch super. Und Du hast Recht er kann eigentlich erst zur neuen Saison erst richtig bewertet werden, da bin ich eigentlich auch bei Dir. Und ich hoffe er hat hier riesigen Erfolg. Mich stört auch nicht was die Prese schreibt, nur wenn ich dann feststelle, das sie mit einigem Recht haben könnten, das löst das bei mir Verunsicherung aus und man denkt darüber nach, was los ist. Und mittlerweile bin ich gar nicht mehr überzeugt davon es richtig wäre mit Riera weiter zu machen (eigener Eindruck), aber nicht wegen der Presse, sondern weil er ein sehr unglückliches Bild abgibt. Gründe habe ich mehrfach genannt. Außerdem müßten uns wohl viele Spieler verlassen, damit Riera die Spieler bekommt die er sich wünscht und die beides können und komplett sind.(offensiv und defensiv spielen). Das wird ein brutales unterfangen.
wichtig ist am Ende auf dem Platz und vor allem was an Punkten rausspringt. Hinterfragt werden muss aufgrund der fehlenden Besserungen durch die Trainerwechsel, weshalb der erwünschte Effekt nicht eintrat. Für mich hat es zwei Gründe: 1. Riera funzt einfach nicht. Weder fussballerisch noch in der Punkteausbeute ist eine merklich Besserung zu erkennen. Schon der erste Trainerwechsel der internen Interimslösung half nicht. Häufig hilft das ja bereits, v. a. wenn es am alten Trainer lag.
2. Wenn der 2 x Trainerwechsel nicht den gewünschten Effekt gebracht haben, muss natürlich die Zusammenstellung des Kaders hinterfragt werden, sowohl qualitativ als auch charakterlich. Wo sind die Leitwölfe, die wie Rode in der EL über den Zenit hinausgehen.
Dafür gibt es für Krösche einen eigenen Thread. Bei Riera kann man inzwischen sagen, dass es ihm nicht gelang, das Maximum aus der Mannschaft zu holen. Wenn man nach Mainz schaut, was der Trainerwechsel dort gebracht hat, muss man sagen, dass Riera auf ganzer Linie enttäuscht. Mit der Sprücheklopferei tut er sich selbst und am wenigsten dem Verein einen Gefallen.
wichtig ist am Ende auf dem Platz und vor allem was an Punkten rausspringt. Hinterfragt werden muss aufgrund der fehlenden Besserungen durch die Trainerwechsel, weshalb der erwünschte Effekt nicht eintrat. Für mich hat es zwei Gründe: 1. Riera funzt einfach nicht. Weder fussballerisch noch in der Punkteausbeute ist eine merklich Besserung zu erkennen. Schon der erste Trainerwechsel der internen Interimslösung half nicht. Häufig hilft das ja bereits, v. a. wenn es am alten Trainer lag.
2. Wenn der 2 x Trainerwechsel nicht den gewünschten Effekt gebracht haben, muss natürlich die Zusammenstellung des Kaders hinterfragt werden, sowohl qualitativ als auch charakterlich. Wo sind die Leitwölfe, die wie Rode in der EL über den Zenit hinausgehen.
Dafür gibt es für Krösche einen eigenen Thread. Bei Riera kann man inzwischen sagen, dass es ihm nicht gelang, das Maximum aus der Mannschaft zu holen. Wenn man nach Mainz schaut, was der Trainerwechsel dort gebracht hat, muss man sagen, dass Riera auf ganzer Linie enttäuscht. Mit der Sprücheklopferei tut er sich selbst und am wenigsten dem Verein einen Gefallen.
Hmmm. Das klingt sehr einseitig und geht in die Richtung der kritischen Artikel aus der lokalen Presse. Ich hab gerade Mal geguckt, wie die ersten Spiele bei Alonso in Leverkusen waren. Der ist ja auch sehr bescheiden gestartet. Bleiben wir bei den Fakten: Riera hat acht Spiele als Trainer hinter sich, davon hat er zwei verloren. Er hat immer wieder kuriose Sprüche geklopft und spricht kein Deutsch. Von internen Spannungen oder anderen Konflikten zwischen ihm und der Mannschaft oder gar den Verein wissen wir nichts, da es keine Belege sondern eher Mutmaßungen darüber gibt. Die Mannschaft hat noch nicht seinen Spielstil verinnerlicht, aber auch in dieser Saison drei Trainerteams zerschlissen. Bisher wirkt das alles noch nicht eingespielt und es erfolgen komische Entscheidungen bezüglich der Aufstellung ( Spieler spielen nicht auf ihrer Position) , der Trainer kam aber auch als die Wechselperiode durch war, er hatte wenig Zeit die Mannschaft kennenlernen, keine Vorbereitung und kein Trainingslager. Weiterhin ist AR als Trainer bisher ein relativ unbeschriebenes Blatt und kann Erfolge vor allem in Slowenien nachweisen, so war es übrigens bei Dino auch.
Fazit: Ich persönlich finden eine Bewertung des Trainers noch viel zu früh und kann nicht verstehen, warum viele seine Entlassung fordern. Ich würde gern noch abwarten. Ich mag auch keine Sprücheklopfer, aber diese Balkonnummer wird ihm wohl ewig nachhängen genau wie die acht Tage frei in der spielfreien Zeit.
Irgendwer hat ja zuvor geschrieben, dass es Methoden rechter Öffentlichkeit wären, Journalismus als solchen zu diffamieren. Soweit so richtig. Aber es war verbunden mit dem kurzschlüssigen Zusammenhang, dass auch die Kritik an Frankfurter Fußballjournalismus auf jene Denkecke schließen ließe.
Letztlich geht es bei einer Kritik an spezifischem journalistischen output um spezifische Kriterien, die man daran anlegt. Das hat dein Beitrag sehr konkret herausgesrbeitet.
Bleiben aber trotzdem die sicher auch nicht eineindeutig zu beantwortenden Fragen zum Graubereich, wo Kritik in vermeintliche Verachtung kippt (wo liegt da z.B. eine satirische Haltung), wer das bestimmt und in welchem Eigeninteresse diese Bestimmung möglicherweise vorgenommen wird.
Die Einordnung von Kirchhahn bringt es wunderbar auf den Punkt: Das was hier von der Handvoll der üblichen Eintracht-Berichterstatter*innen inhaltlich Woche für Woche geliefert wird, ist an guten journalistischen Standards gemessen schon sehr dürftig. Vor allem zeigt sich das wiederholt in sportlich kriselnden Zeiten.
Die Frage ist doch, ist ein Kommentar eines Journalisten „die Presse“ und die Meinung/Interpretation dazu ein einschiessen, bloß weil es einem nicht gefällt was gesagt wird
die Aussagen vom HR Hofmeister zeigt wie die Presse sich auf ihn eingeschossen hat
Das klingt alles komplett unzusammenhängend. Und Beweise gibt es ja auch gar keine für die Aussagen die getätigt werden. Und der letzte dumme Satz "spätestens im Sommer, vielleicht aber auch deutlich früher" sei die Ära vorbei: Der letzte Spieltag ist am 16.05. - das ist in 5 Wochen. Der kann mir doch nicht erzählen, dass er selbst glaubt man entlässt "deutlich früher" den Trainer. Was für ein Scheißgebabbel...
Die Frage ist doch, ist ein Kommentar eines Journalisten „die Presse“ und die Meinung/Interpretation dazu ein einschiessen, bloß weil es einem nicht gefällt was gesagt wird
Die Frage ist doch, ist ein Kommentar eines Journalisten „die Presse“ und die Meinung/Interpretation dazu ein einschiessen, bloß weil es einem nicht gefällt was gesagt wird
Eben, nur wenn deine Meinung nicht mit der von Phil übereinstimmt, gibt es eben nur keine Schnittmenge. Ein einschießen suggeriert was negatives und unterstellt, das deine Meinung richtiger als eine andere dazu ist
Eben, nur wenn deine Meinung nicht mit der von Phil übereinstimmt, gibt es eben nur keine Schnittmenge. Ein einschießen suggeriert was negatives und unterstellt, das deine Meinung richtiger als eine andere dazu ist
Eben, nur wenn deine Meinung nicht mit der von Phil übereinstimmt, gibt es eben nur keine Schnittmenge. Ein einschießen suggeriert was negatives und unterstellt, das deine Meinung richtiger als eine andere dazu ist
völlig falsch interpretiert war gemeint. Es ist meine Meinung, dass die Presse völlig überzogen sich auf Riera eingeschossen hat. Das kann man natürlich anders sehen. Was ich mir aber nachsagen muss, dass ich das nur schreibe, weil ich inhaltlich anderer Meinung bin und das auch nicht in allen Punkten
völlig falsch interpretiert war gemeint. Es ist meine Meinung, dass die Presse völlig überzogen sich auf Riera eingeschossen hat. Das kann man natürlich anders sehen. Was ich mir aber nachsagen muss, dass ich das nur schreibe, weil ich inhaltlich anderer Meinung bin und das auch nicht in allen Punkten
völlig falsch interpretiert war gemeint. Es ist meine Meinung, dass die Presse völlig überzogen sich auf Riera eingeschossen hat. Das kann man natürlich anders sehen. Was ich mir aber nachsagen muss, dass ich das nur schreibe, weil ich inhaltlich anderer Meinung bin und das auch nicht in allen Punkten
Da wird seit Wochen davon geraunt, dass es mannschaftsinterne und vereinsinterne Irritationen gäbe, ohne dass dazu Ross und Reiter genannt werden. Das empfinde ich persönlich also absolut unseriös. Eigentlich eine Frechheit! Entweder man liefert endlich Fakten und Aussagen aus der Mannschaft und dem inneren Kreis des Vereins, um solchen Aussagen zu stützen, oder man unterlässt diese tendenziöse Berichterstattung.
Die Journalisten können ja schlecht ihre Quellen nennen. Wäre das seriös?
danke für diesen einwurf. denn: werden in den medien, die über politisches tagesgeschehen berichten, ständig die quellen der journalisten genannt? es ist ein basic von journalisten im hintergrund quellen aufzutun dann einordnend zu berichten. was würde passieren, wenn journalisten ständig ihre quellen nennen würden? dass dies nicht lange funktionieren kann sollte schnell klar sein.
gleichzeitig öffnet es natürlich wege, dass man als journalist ohne quellenangabe eigene poitik machen kann. hier muss jeder selbst entscheiden, wieviel misstrauen er medien generell und bestimmten journalisten im besonderen entgegenbringt.
konkret zur sache: ingo durstewitz bekleckert sich hier wirklich nicht mit ruhm. albert riera liefert allerdings auch zuverlässig material.
An dieser Stelle würde ich gerne einhaken, weil ich seit Jahrzehnten in der Branche arbeite. Meiner Meinung nach ist vielen Fans noch nicht klar, auf welch unterirdischem Niveau 99 Prozent der veröffentlichten Fußballartikel sind und wie niedrig der News-Wert tatsächlich ist. Und mit welchen sprachlichen Mitteln gearbeitet wird, um das zu verschleiern.
Das trifft auch auf die Produkte der Ippen-Gruppe zu - also in unserem Fall vor allem die Frankfurter Rundschau . Bei Ippen gibt es das Konzept des "Content kuratierens", so wird es zumindest von Redakteuren, die dort arbeiten, genannt. Dahinter stehen zwei Dinge. Erstens erhalten alte Artikel neue Überschriften, Teaser, manchmal Bilder und ein neues Datum, um Suchmaschinen vorzugaukeln, es handle sich um neue Artikel. Deswegen kann es passieren, dass der gleiche Artikel unter zwei Überschriften bei Google auftaucht und auch veraltet sein kann.
Zu diesem "Content kuratieren" gehört auch, dass Inhalte anderer Zeitungen übernommen werden. Etwa die Bild-Aussage, dass Uzun unzufrieden sei. Und daraus wird dann ein Artikel gestrickt, der aussieht, als sei er ein Original. Irgendwo steht in einem Nebensatz "wie Bild meldet" und dann folgen noch mindestens 499 Wörter (500 Wörter gilt als Grenze, um bei Google Discover gelistet zu werden).
transfermarkt.de reizt dieses Konzept IMO extrem aus, aber das ist dort systemimmanent.
Daneben gibt es bei Ippen (wie bei allen anderen Medienunternehmen) klare Klickzahlziele, die sich auf die einzelnen Redakteure herunterbrechen lassen. Diese Ziele werden mal mehr mal weniger offensiv an die Redakteure kommuniziert. Je nachdem, wie es läuft. Ich weiß von Ippen-Redakteuren (nicht in Frankfurt), deren Vorgabe es war, täglich fünf Artikel zu produzieren, die Untergrenze waren drei.
Um irgendwelchen Spielern in den Mund zu legen, sie seien unzufrieden und denken an einen Wechsel, reicht es schon, wenn irgendjemand aus dem weiteren Umfeld des Spielers seinen Unmut auf Twitter, Facebook, Instagram oder sonstwo kundgetan hat.
Und es gibt einen Unterschied, die Quelle nicht zu nennen, weil man sie schützen möchte, und die Quelle nicht zu nennen, weil sie von Lesern als lächrlich wahrgenommen werden würde. Besonders im Fußball-Journalismus ist in vielen Fällen Letzteres der Fall. Als Redakteur, der viel Zeit damit verbringt, Content zu kuratieren, verwässere ich mir doch die wenigen exklusiven Infos, die ich habe, nicht vorsätzlich. Eben weil viel kalt vom Schreibtisch aus verfasst wird. Fliegt einem Journalisten dann eine Quelle zu, wird zumindest eingegrenzt, wo sie herkommt. Also etwa: "Wie im Kabinentrakt zu hören ist" oder "Wie Verantwortliche bestätigen".
Die einzigen zwei Aussagen aus dem Bild-Bericht über Uzun, die vermeintlich nicht kalt nur vom Schreibtisch aus getätigt sind, sind: "Nach BILD-Informationen kam dieser Riera-Angriff bei Uzun – wenig überraschend – überhaupt nicht gut an." "Nach BILD-Informationen ist Uzun deshalb jetzt sogar schon so weit, dass er an einen Abschied im Sommer denkt." Ob das jetzt von Quellen kommt, die so klar identifizierbar sind, dass man nicht einmal eine Eingrenzung vornehmen darf oder ob es Quellen sind, die der Leser eher lächerlich finden würde, kann ja jeder selbst beurteilen. Auch, ob das Aussagen sind, die eine News wert sind.
Meiner Meinung nach ist vielen Fans noch nicht klar, auf welch unterirdischem Niveau 99 Prozent der veröffentlichten Fußballartikel sind und wie niedrig der News-Wert tatsächlich ist. Und mit welchen sprachlichen Mitteln gearbeitet wird, um das zu verschleiern.
Danke. Nun sehen ich klarer.
Zuerst dachte ich, eine baldige AR-Entlassung wäre demnach ein akzeptabeler Kollateralschaden für die. Nee, es wäre aus deren Sicht geschäftsfördernd. Der ein oder andere hier, lässt sich entsprechend vor deren Karren spannen. Bewusst oder unbewusst.
die Aussagen vom HR Hofmeister zeigt wie die Presse sich auf ihn eingeschossen hat
Das klingt alles komplett unzusammenhängend. Und Beweise gibt es ja auch gar keine für die Aussagen die getätigt werden. Und der letzte dumme Satz "spätestens im Sommer, vielleicht aber auch deutlich früher" sei die Ära vorbei: Der letzte Spieltag ist am 16.05. - das ist in 5 Wochen. Der kann mir doch nicht erzählen, dass er selbst glaubt man entlässt "deutlich früher" den Trainer. Was für ein Scheißgebabbel...
die Aussagen vom HR Hofmeister zeigt wie die Presse sich auf ihn eingeschossen hat
Das klingt alles komplett unzusammenhängend. Und Beweise gibt es ja auch gar keine für die Aussagen die getätigt werden. Und der letzte dumme Satz "spätestens im Sommer, vielleicht aber auch deutlich früher" sei die Ära vorbei: Der letzte Spieltag ist am 16.05. - das ist in 5 Wochen. Der kann mir doch nicht erzählen, dass er selbst glaubt man entlässt "deutlich früher" den Trainer. Was für ein Scheißgebabbel...
das halte ich gar nicht für ausgeschlossen, dass Riera bei Niederlage in Wolfsburg gehen muss.
Bereits bei Toppi hat man den falschen Zeitpunkt ausgewählt. Entweder ich entlasse Toppi zur Winterpause, wenn ich der Überzeugung bin, es liegt an ihm oder nicht. Im Januar dann war ein sehr schlechter Zeitpunkt, wo es nichts gebracht hat.
Den Fehler wird Krösche evtl nicht ein zweites Mal machen. Da wird auch nicht entgangen sein, was Riera insgesamt alles abgezogen hat. Abschiedsspiel, verdiente Spieler degradiert, Sprüche, wo völlig daneben sind. Wirtschaftlich ist das Saisonabschneiden sehr bedeutsam und wenn Bayern, Freiburg und Mainz so weiter machen kann Platz 7 für die EL reichen. Ich will beim Finale daheim nicht Conference L spielen und mit Riera sollte man schon ein 2:0 gegen Köln über die Zeit bringen und vieles mehr .
die Aussagen vom HR Hofmeister zeigt wie die Presse sich auf ihn eingeschossen hat
Das klingt alles komplett unzusammenhängend. Und Beweise gibt es ja auch gar keine für die Aussagen die getätigt werden. Und der letzte dumme Satz "spätestens im Sommer, vielleicht aber auch deutlich früher" sei die Ära vorbei: Der letzte Spieltag ist am 16.05. - das ist in 5 Wochen. Der kann mir doch nicht erzählen, dass er selbst glaubt man entlässt "deutlich früher" den Trainer. Was für ein Scheißgebabbel...
die Aussagen vom HR Hofmeister zeigt wie die Presse sich auf ihn eingeschossen hat
Das klingt alles komplett unzusammenhängend. Und Beweise gibt es ja auch gar keine für die Aussagen die getätigt werden. Und der letzte dumme Satz "spätestens im Sommer, vielleicht aber auch deutlich früher" sei die Ära vorbei: Der letzte Spieltag ist am 16.05. - das ist in 5 Wochen. Der kann mir doch nicht erzählen, dass er selbst glaubt man entlässt "deutlich früher" den Trainer. Was für ein Scheißgebabbel...
das halte ich gar nicht für ausgeschlossen, dass Riera bei Niederlage in Wolfsburg gehen muss.
Bereits bei Toppi hat man den falschen Zeitpunkt ausgewählt. Entweder ich entlasse Toppi zur Winterpause, wenn ich der Überzeugung bin, es liegt an ihm oder nicht. Im Januar dann war ein sehr schlechter Zeitpunkt, wo es nichts gebracht hat.
Den Fehler wird Krösche evtl nicht ein zweites Mal machen. Da wird auch nicht entgangen sein, was Riera insgesamt alles abgezogen hat. Abschiedsspiel, verdiente Spieler degradiert, Sprüche, wo völlig daneben sind. Wirtschaftlich ist das Saisonabschneiden sehr bedeutsam und wenn Bayern, Freiburg und Mainz so weiter machen kann Platz 7 für die EL reichen. Ich will beim Finale daheim nicht Conference L spielen und mit Riera sollte man schon ein 2:0 gegen Köln über die Zeit bringen und vieles mehr .
die Aussagen vom HR Hofmeister zeigt wie die Presse sich auf ihn eingeschossen hat
Das klingt alles komplett unzusammenhängend. Und Beweise gibt es ja auch gar keine für die Aussagen die getätigt werden. Und der letzte dumme Satz "spätestens im Sommer, vielleicht aber auch deutlich früher" sei die Ära vorbei: Der letzte Spieltag ist am 16.05. - das ist in 5 Wochen. Der kann mir doch nicht erzählen, dass er selbst glaubt man entlässt "deutlich früher" den Trainer. Was für ein Scheißgebabbel...
sie müssen oft in kurzer zeit für klicks was zusammenschreiben und wir schenken zu dem zu viel aufmerksamkeit = guter punkt.
ich hoffe nur, dein beitrag wird nicht dahingehend fehlinterpretiert, dass es hier keine artikel mehr gibt, die auf recherche/ hintergrundinformationen beruhen.
An dieser Stelle würde ich gerne einhaken, weil ich seit Jahrzehnten in der Branche arbeite. Meiner Meinung nach ist vielen Fans noch nicht klar, auf welch unterirdischem Niveau 99 Prozent der veröffentlichten Fußballartikel sind und wie niedrig der News-Wert tatsächlich ist. Und mit welchen sprachlichen Mitteln gearbeitet wird, um das zu verschleiern.
Das trifft auch auf die Produkte der Ippen-Gruppe zu - also in unserem Fall vor allem die Frankfurter Rundschau . Bei Ippen gibt es das Konzept des "Content kuratierens", so wird es zumindest von Redakteuren, die dort arbeiten, genannt. Dahinter stehen zwei Dinge. Erstens erhalten alte Artikel neue Überschriften, Teaser, manchmal Bilder und ein neues Datum, um Suchmaschinen vorzugaukeln, es handle sich um neue Artikel. Deswegen kann es passieren, dass der gleiche Artikel unter zwei Überschriften bei Google auftaucht und auch veraltet sein kann.
Zu diesem "Content kuratieren" gehört auch, dass Inhalte anderer Zeitungen übernommen werden. Etwa die Bild-Aussage, dass Uzun unzufrieden sei. Und daraus wird dann ein Artikel gestrickt, der aussieht, als sei er ein Original. Irgendwo steht in einem Nebensatz "wie Bild meldet" und dann folgen noch mindestens 499 Wörter (500 Wörter gilt als Grenze, um bei Google Discover gelistet zu werden).
transfermarkt.de reizt dieses Konzept IMO extrem aus, aber das ist dort systemimmanent.
Daneben gibt es bei Ippen (wie bei allen anderen Medienunternehmen) klare Klickzahlziele, die sich auf die einzelnen Redakteure herunterbrechen lassen. Diese Ziele werden mal mehr mal weniger offensiv an die Redakteure kommuniziert. Je nachdem, wie es läuft. Ich weiß von Ippen-Redakteuren (nicht in Frankfurt), deren Vorgabe es war, täglich fünf Artikel zu produzieren, die Untergrenze waren drei.
Das führt dazu, dass viel "kalt" geschrieben wird. Also vom Schreibtisch aus. Da werden einfach Interviews und Daten interpretiert und bekannte Dinge neu zusammengemischt. Hier mal drei Beispiele für Artikel, bei denen ich davon ausgehe, dass sie kalt geschrieben wurden und bei denen ich den Zeitaufwand auf jeweils zwei Stunden schätze:
https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/reizthema-can-uzun-so-brisant-ist-die-lage-um-das-eintracht-juwel-zr-94255182.html
https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/erntet-unmut-im-klub-albert-riera-kritisiert-can-uzun-oeffentlich-und-94250270.html
https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/can-uzun-denkt-an-eintracht-abschied-erster-top-klub-beisst-an-zr-94251675.html
Um irgendwelchen Spielern in den Mund zu legen, sie seien unzufrieden und denken an einen Wechsel, reicht es schon, wenn irgendjemand aus dem weiteren Umfeld des Spielers seinen Unmut auf Twitter, Facebook, Instagram oder sonstwo kundgetan hat.
Und es gibt einen Unterschied, die Quelle nicht zu nennen, weil man sie schützen möchte, und die Quelle nicht zu nennen, weil sie von Lesern als lächrlich wahrgenommen werden würde. Besonders im Fußball-Journalismus ist in vielen Fällen Letzteres der Fall. Als Redakteur, der viel Zeit damit verbringt, Content zu kuratieren, verwässere ich mir doch die wenigen exklusiven Infos, die ich habe, nicht vorsätzlich. Eben weil viel kalt vom Schreibtisch aus verfasst wird. Fliegt einem Journalisten dann eine Quelle zu, wird zumindest eingegrenzt, wo sie herkommt. Also etwa: "Wie im Kabinentrakt zu hören ist" oder "Wie Verantwortliche bestätigen".
Die einzigen zwei Aussagen aus dem Bild-Bericht über Uzun, die vermeintlich nicht kalt nur vom Schreibtisch aus getätigt sind, sind:
"Nach BILD-Informationen kam dieser Riera-Angriff bei Uzun – wenig überraschend – überhaupt nicht gut an."
"Nach BILD-Informationen ist Uzun deshalb jetzt sogar schon so weit, dass er an einen Abschied im Sommer denkt."
Ob das jetzt von Quellen kommt, die so klar identifizierbar sind, dass man nicht einmal eine Eingrenzung vornehmen darf oder ob es Quellen sind, die der Leser eher lächerlich finden würde, kann ja jeder selbst beurteilen. Auch, ob das Aussagen sind, die eine News wert sind.
Dies bestätigt mir, aber relativiert auch so einiges.
2. Wenn der 2 x Trainerwechsel nicht den gewünschten Effekt gebracht haben, muss natürlich die Zusammenstellung des Kaders hinterfragt werden, sowohl qualitativ als auch charakterlich. Wo sind die Leitwölfe, die wie Rode in der EL über den Zenit hinausgehen.
Dafür gibt es für Krösche einen eigenen Thread. Bei Riera kann man inzwischen sagen, dass es ihm nicht gelang, das Maximum aus der Mannschaft zu holen. Wenn man nach Mainz schaut, was der Trainerwechsel dort gebracht hat, muss man sagen, dass Riera auf ganzer Linie enttäuscht. Mit der Sprücheklopferei tut er sich selbst und am wenigsten dem Verein einen Gefallen.
so schnell, solche Bewertungen?
Hmmm. Das klingt sehr einseitig und geht in die Richtung der kritischen Artikel aus der lokalen Presse. Ich hab gerade Mal geguckt, wie die ersten Spiele bei Alonso in Leverkusen waren. Der ist ja auch sehr bescheiden gestartet. Bleiben wir bei den Fakten:
Riera hat acht Spiele als Trainer hinter sich, davon hat er zwei verloren.
Er hat immer wieder kuriose Sprüche geklopft und spricht kein Deutsch.
Von internen Spannungen oder anderen Konflikten zwischen ihm und der Mannschaft oder gar den Verein wissen wir nichts, da es keine Belege sondern eher Mutmaßungen darüber gibt.
Die Mannschaft hat noch nicht seinen Spielstil verinnerlicht, aber auch in dieser Saison drei Trainerteams zerschlissen.
Bisher wirkt das alles noch nicht eingespielt und es erfolgen komische Entscheidungen bezüglich der Aufstellung ( Spieler spielen nicht auf ihrer Position) , der Trainer kam aber auch als die Wechselperiode durch war, er hatte wenig Zeit die Mannschaft kennenlernen, keine Vorbereitung und kein Trainingslager.
Weiterhin ist AR als Trainer bisher ein relativ unbeschriebenes Blatt und kann Erfolge vor allem in Slowenien nachweisen, so war es übrigens bei Dino auch.
Fazit: Ich persönlich finden eine Bewertung des Trainers noch viel zu früh und kann nicht verstehen, warum viele seine Entlassung fordern. Ich würde gern noch abwarten. Ich mag auch keine Sprücheklopfer, aber diese Balkonnummer wird ihm wohl ewig nachhängen genau wie die acht Tage frei in der spielfreien Zeit.
An dieser Stelle würde ich gerne einhaken, weil ich seit Jahrzehnten in der Branche arbeite. Meiner Meinung nach ist vielen Fans noch nicht klar, auf welch unterirdischem Niveau 99 Prozent der veröffentlichten Fußballartikel sind und wie niedrig der News-Wert tatsächlich ist. Und mit welchen sprachlichen Mitteln gearbeitet wird, um das zu verschleiern.
Das trifft auch auf die Produkte der Ippen-Gruppe zu - also in unserem Fall vor allem die Frankfurter Rundschau . Bei Ippen gibt es das Konzept des "Content kuratierens", so wird es zumindest von Redakteuren, die dort arbeiten, genannt. Dahinter stehen zwei Dinge. Erstens erhalten alte Artikel neue Überschriften, Teaser, manchmal Bilder und ein neues Datum, um Suchmaschinen vorzugaukeln, es handle sich um neue Artikel. Deswegen kann es passieren, dass der gleiche Artikel unter zwei Überschriften bei Google auftaucht und auch veraltet sein kann.
Zu diesem "Content kuratieren" gehört auch, dass Inhalte anderer Zeitungen übernommen werden. Etwa die Bild-Aussage, dass Uzun unzufrieden sei. Und daraus wird dann ein Artikel gestrickt, der aussieht, als sei er ein Original. Irgendwo steht in einem Nebensatz "wie Bild meldet" und dann folgen noch mindestens 499 Wörter (500 Wörter gilt als Grenze, um bei Google Discover gelistet zu werden).
transfermarkt.de reizt dieses Konzept IMO extrem aus, aber das ist dort systemimmanent.
Daneben gibt es bei Ippen (wie bei allen anderen Medienunternehmen) klare Klickzahlziele, die sich auf die einzelnen Redakteure herunterbrechen lassen. Diese Ziele werden mal mehr mal weniger offensiv an die Redakteure kommuniziert. Je nachdem, wie es läuft. Ich weiß von Ippen-Redakteuren (nicht in Frankfurt), deren Vorgabe es war, täglich fünf Artikel zu produzieren, die Untergrenze waren drei.
Das führt dazu, dass viel "kalt" geschrieben wird. Also vom Schreibtisch aus. Da werden einfach Interviews und Daten interpretiert und bekannte Dinge neu zusammengemischt. Hier mal drei Beispiele für Artikel, bei denen ich davon ausgehe, dass sie kalt geschrieben wurden und bei denen ich den Zeitaufwand auf jeweils zwei Stunden schätze:
https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/reizthema-can-uzun-so-brisant-ist-die-lage-um-das-eintracht-juwel-zr-94255182.html
https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/erntet-unmut-im-klub-albert-riera-kritisiert-can-uzun-oeffentlich-und-94250270.html
https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/can-uzun-denkt-an-eintracht-abschied-erster-top-klub-beisst-an-zr-94251675.html
Um irgendwelchen Spielern in den Mund zu legen, sie seien unzufrieden und denken an einen Wechsel, reicht es schon, wenn irgendjemand aus dem weiteren Umfeld des Spielers seinen Unmut auf Twitter, Facebook, Instagram oder sonstwo kundgetan hat.
Und es gibt einen Unterschied, die Quelle nicht zu nennen, weil man sie schützen möchte, und die Quelle nicht zu nennen, weil sie von Lesern als lächrlich wahrgenommen werden würde. Besonders im Fußball-Journalismus ist in vielen Fällen Letzteres der Fall. Als Redakteur, der viel Zeit damit verbringt, Content zu kuratieren, verwässere ich mir doch die wenigen exklusiven Infos, die ich habe, nicht vorsätzlich. Eben weil viel kalt vom Schreibtisch aus verfasst wird. Fliegt einem Journalisten dann eine Quelle zu, wird zumindest eingegrenzt, wo sie herkommt. Also etwa: "Wie im Kabinentrakt zu hören ist" oder "Wie Verantwortliche bestätigen".
Die einzigen zwei Aussagen aus dem Bild-Bericht über Uzun, die vermeintlich nicht kalt nur vom Schreibtisch aus getätigt sind, sind:
"Nach BILD-Informationen kam dieser Riera-Angriff bei Uzun – wenig überraschend – überhaupt nicht gut an."
"Nach BILD-Informationen ist Uzun deshalb jetzt sogar schon so weit, dass er an einen Abschied im Sommer denkt."
Ob das jetzt von Quellen kommt, die so klar identifizierbar sind, dass man nicht einmal eine Eingrenzung vornehmen darf oder ob es Quellen sind, die der Leser eher lächerlich finden würde, kann ja jeder selbst beurteilen. Auch, ob das Aussagen sind, die eine News wert sind.
Irgendwer hat ja zuvor geschrieben, dass es Methoden rechter Öffentlichkeit wären, Journalismus als solchen zu diffamieren. Soweit so richtig. Aber es war verbunden mit dem kurzschlüssigen Zusammenhang, dass auch die Kritik an Frankfurter Fußballjournalismus auf jene Denkecke schließen ließe.
Letztlich geht es bei einer Kritik an spezifischem journalistischen output um spezifische Kriterien, die man daran anlegt. Das hat dein Beitrag sehr konkret herausgesrbeitet.
jo.
nein, nein und nochmals nein. ich habe es nun wirklich mehrfach geschrieben:
kritik an journalisten = gut und wichtig.
verächtlich machen von journalisten = in einem boot sitzen mit rechtsradikalen
der unterschied ist doch nun wirklich nicht so schwer zu verstehen.
2. Wenn der 2 x Trainerwechsel nicht den gewünschten Effekt gebracht haben, muss natürlich die Zusammenstellung des Kaders hinterfragt werden, sowohl qualitativ als auch charakterlich. Wo sind die Leitwölfe, die wie Rode in der EL über den Zenit hinausgehen.
Dafür gibt es für Krösche einen eigenen Thread. Bei Riera kann man inzwischen sagen, dass es ihm nicht gelang, das Maximum aus der Mannschaft zu holen. Wenn man nach Mainz schaut, was der Trainerwechsel dort gebracht hat, muss man sagen, dass Riera auf ganzer Linie enttäuscht. Mit der Sprücheklopferei tut er sich selbst und am wenigsten dem Verein einen Gefallen.
so schnell, solche Bewertungen?
Ich verstehe deinen Ansatz und wir sind da auch gar nicht so weit auseinander. Nur bin ich eben der Meinung, dass man Riera erstmal so nehmen sollte wie er eben ist.
Denn was man aus der Presse so vernimmt, ist doch alles reine Spekulation. Nichts von alledem ist wirklich belegt, was da so alles behauptet wird.
Wie schnell man sich vergaloppiert, zeigt doch der Fall Larrson. Hier wird erst behauptet, dass er im Sommer wechseln will, nun stellt sich heraus, dass dies auf einem Missverständnis beruht.
Damit will ich sagen, dass man vorsichtiger sein sollte in seiner Beurteilung eines Menschen. Ich bin eben der Meinung, nur weil Riera authentisch ist, sollte man ihm das nicht zur Last legen. Und dabei bleibe ich auch.
Genau hiervor habe ich bevor dieser Artikel erschien schon gewarnt.
Die Abschiedsgerüchte ordne ich ganz anders ein wie die Gerüchte zum Trainer. Gründe hatte ich benannt.
Zu denen beiden gibt es ständig Abschiedsgerüchte oder Wechselgerüchte. Die nehme ich nicht mehr erst.
Natürlich nehme wir Riera so wie er ist. Muss man ja auch solange er unser Trainer ist.
Grundsätzlich finde ich seine Einstellung ja auch super. Und Du hast Recht er kann eigentlich erst zur neuen
Saison erst richtig bewertet werden, da bin ich eigentlich auch bei Dir. Und ich hoffe er hat hier riesigen Erfolg.
Mich stört auch nicht was die Prese schreibt, nur wenn ich dann feststelle, das sie mit einigem Recht haben könnten,
das löst das bei mir Verunsicherung aus und man denkt darüber nach, was los ist.
Und mittlerweile bin ich gar nicht mehr überzeugt davon es richtig wäre mit Riera weiter zu machen (eigener Eindruck),
aber nicht wegen der Presse, sondern weil er ein sehr unglückliches Bild abgibt.
Gründe habe ich mehrfach genannt.
Außerdem müßten uns wohl viele Spieler verlassen, damit Riera die Spieler bekommt die er sich wünscht und die
beides können und komplett sind.(offensiv und defensiv spielen).
Das wird ein brutales unterfangen.
2. Wenn der 2 x Trainerwechsel nicht den gewünschten Effekt gebracht haben, muss natürlich die Zusammenstellung des Kaders hinterfragt werden, sowohl qualitativ als auch charakterlich. Wo sind die Leitwölfe, die wie Rode in der EL über den Zenit hinausgehen.
Dafür gibt es für Krösche einen eigenen Thread. Bei Riera kann man inzwischen sagen, dass es ihm nicht gelang, das Maximum aus der Mannschaft zu holen. Wenn man nach Mainz schaut, was der Trainerwechsel dort gebracht hat, muss man sagen, dass Riera auf ganzer Linie enttäuscht. Mit der Sprücheklopferei tut er sich selbst und am wenigsten dem Verein einen Gefallen.
Hmmm. Das klingt sehr einseitig und geht in die Richtung der kritischen Artikel aus der lokalen Presse. Ich hab gerade Mal geguckt, wie die ersten Spiele bei Alonso in Leverkusen waren. Der ist ja auch sehr bescheiden gestartet. Bleiben wir bei den Fakten:
Riera hat acht Spiele als Trainer hinter sich, davon hat er zwei verloren.
Er hat immer wieder kuriose Sprüche geklopft und spricht kein Deutsch.
Von internen Spannungen oder anderen Konflikten zwischen ihm und der Mannschaft oder gar den Verein wissen wir nichts, da es keine Belege sondern eher Mutmaßungen darüber gibt.
Die Mannschaft hat noch nicht seinen Spielstil verinnerlicht, aber auch in dieser Saison drei Trainerteams zerschlissen.
Bisher wirkt das alles noch nicht eingespielt und es erfolgen komische Entscheidungen bezüglich der Aufstellung ( Spieler spielen nicht auf ihrer Position) , der Trainer kam aber auch als die Wechselperiode durch war, er hatte wenig Zeit die Mannschaft kennenlernen, keine Vorbereitung und kein Trainingslager.
Weiterhin ist AR als Trainer bisher ein relativ unbeschriebenes Blatt und kann Erfolge vor allem in Slowenien nachweisen, so war es übrigens bei Dino auch.
Fazit: Ich persönlich finden eine Bewertung des Trainers noch viel zu früh und kann nicht verstehen, warum viele seine Entlassung fordern. Ich würde gern noch abwarten. Ich mag auch keine Sprücheklopfer, aber diese Balkonnummer wird ihm wohl ewig nachhängen genau wie die acht Tage frei in der spielfreien Zeit.
Irgendwer hat ja zuvor geschrieben, dass es Methoden rechter Öffentlichkeit wären, Journalismus als solchen zu diffamieren. Soweit so richtig. Aber es war verbunden mit dem kurzschlüssigen Zusammenhang, dass auch die Kritik an Frankfurter Fußballjournalismus auf jene Denkecke schließen ließe.
Letztlich geht es bei einer Kritik an spezifischem journalistischen output um spezifische Kriterien, die man daran anlegt. Das hat dein Beitrag sehr konkret herausgesrbeitet.
jo.
nein, nein und nochmals nein. ich habe es nun wirklich mehrfach geschrieben:
kritik an journalisten = gut und wichtig.
verächtlich machen von journalisten = in einem boot sitzen mit rechtsradikalen
der unterschied ist doch nun wirklich nicht so schwer zu verstehen.
Bleiben aber trotzdem die sicher auch nicht eineindeutig zu beantwortenden Fragen zum Graubereich, wo Kritik in vermeintliche Verachtung kippt (wo liegt da z.B. eine satirische Haltung), wer das bestimmt und in welchem Eigeninteresse diese Bestimmung möglicherweise vorgenommen wird.
Die Einordnung von Kirchhahn bringt es wunderbar auf den Punkt: Das was hier von der Handvoll der üblichen Eintracht-Berichterstatter*innen inhaltlich Woche für Woche geliefert wird, ist an guten journalistischen Standards gemessen schon sehr dürftig. Vor allem zeigt sich das wiederholt in sportlich kriselnden Zeiten.
https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt/eintracht-frankfurt-news-ticker-ist-die-aera-riera-bald-schon-wieder-vorbei,bundesliga-ticker-104.html
die Aussagen vom HR Hofmeister zeigt wie die Presse sich auf ihn eingeschossen hat
Das klingt alles komplett unzusammenhängend. Und Beweise gibt es ja auch gar keine für die Aussagen die getätigt werden.
Und der letzte dumme Satz "spätestens im Sommer, vielleicht aber auch deutlich früher" sei die Ära vorbei:
Der letzte Spieltag ist am 16.05. - das ist in 5 Wochen.
Der kann mir doch nicht erzählen, dass er selbst glaubt man entlässt "deutlich früher" den Trainer.
Was für ein Scheißgebabbel...
https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt/eintracht-frankfurt-news-ticker-ist-die-aera-riera-bald-schon-wieder-vorbei,bundesliga-ticker-104.html
die Aussagen vom HR Hofmeister zeigt wie die Presse sich auf ihn eingeschossen hat
Das wollte ich damit nur sagen.
Das wollte ich damit nur sagen.
Das wollte ich damit nur sagen.
Es ist meine Meinung, dass die Presse völlig überzogen sich auf Riera eingeschossen hat.
Das kann man natürlich anders sehen.
Was ich mir aber nachsagen muss, dass ich das nur schreibe, weil ich inhaltlich anderer Meinung bin und das auch nicht in allen Punkten
Es ist meine Meinung, dass die Presse völlig überzogen sich auf Riera eingeschossen hat.
Das kann man natürlich anders sehen.
Was ich mir aber nachsagen muss, dass ich das nur schreibe, weil ich inhaltlich anderer Meinung bin und das auch nicht in allen Punkten
Was ich mir aber nicht nachsagen muss....
wenn die Ergebnisse und Leistungen konstanter werden, wird auch die Kritik verstummen
Es ist meine Meinung, dass die Presse völlig überzogen sich auf Riera eingeschossen hat.
Das kann man natürlich anders sehen.
Was ich mir aber nachsagen muss, dass ich das nur schreibe, weil ich inhaltlich anderer Meinung bin und das auch nicht in allen Punkten
Was ich mir aber nicht nachsagen muss....
wenn die Ergebnisse und Leistungen konstanter werden, wird auch die Kritik verstummen
An dieser Stelle würde ich gerne einhaken, weil ich seit Jahrzehnten in der Branche arbeite. Meiner Meinung nach ist vielen Fans noch nicht klar, auf welch unterirdischem Niveau 99 Prozent der veröffentlichten Fußballartikel sind und wie niedrig der News-Wert tatsächlich ist. Und mit welchen sprachlichen Mitteln gearbeitet wird, um das zu verschleiern.
Das trifft auch auf die Produkte der Ippen-Gruppe zu - also in unserem Fall vor allem die Frankfurter Rundschau . Bei Ippen gibt es das Konzept des "Content kuratierens", so wird es zumindest von Redakteuren, die dort arbeiten, genannt. Dahinter stehen zwei Dinge. Erstens erhalten alte Artikel neue Überschriften, Teaser, manchmal Bilder und ein neues Datum, um Suchmaschinen vorzugaukeln, es handle sich um neue Artikel. Deswegen kann es passieren, dass der gleiche Artikel unter zwei Überschriften bei Google auftaucht und auch veraltet sein kann.
Zu diesem "Content kuratieren" gehört auch, dass Inhalte anderer Zeitungen übernommen werden. Etwa die Bild-Aussage, dass Uzun unzufrieden sei. Und daraus wird dann ein Artikel gestrickt, der aussieht, als sei er ein Original. Irgendwo steht in einem Nebensatz "wie Bild meldet" und dann folgen noch mindestens 499 Wörter (500 Wörter gilt als Grenze, um bei Google Discover gelistet zu werden).
transfermarkt.de reizt dieses Konzept IMO extrem aus, aber das ist dort systemimmanent.
Daneben gibt es bei Ippen (wie bei allen anderen Medienunternehmen) klare Klickzahlziele, die sich auf die einzelnen Redakteure herunterbrechen lassen. Diese Ziele werden mal mehr mal weniger offensiv an die Redakteure kommuniziert. Je nachdem, wie es läuft. Ich weiß von Ippen-Redakteuren (nicht in Frankfurt), deren Vorgabe es war, täglich fünf Artikel zu produzieren, die Untergrenze waren drei.
Das führt dazu, dass viel "kalt" geschrieben wird. Also vom Schreibtisch aus. Da werden einfach Interviews und Daten interpretiert und bekannte Dinge neu zusammengemischt. Hier mal drei Beispiele für Artikel, bei denen ich davon ausgehe, dass sie kalt geschrieben wurden und bei denen ich den Zeitaufwand auf jeweils zwei Stunden schätze:
https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/reizthema-can-uzun-so-brisant-ist-die-lage-um-das-eintracht-juwel-zr-94255182.html
https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/erntet-unmut-im-klub-albert-riera-kritisiert-can-uzun-oeffentlich-und-94250270.html
https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/can-uzun-denkt-an-eintracht-abschied-erster-top-klub-beisst-an-zr-94251675.html
Um irgendwelchen Spielern in den Mund zu legen, sie seien unzufrieden und denken an einen Wechsel, reicht es schon, wenn irgendjemand aus dem weiteren Umfeld des Spielers seinen Unmut auf Twitter, Facebook, Instagram oder sonstwo kundgetan hat.
Und es gibt einen Unterschied, die Quelle nicht zu nennen, weil man sie schützen möchte, und die Quelle nicht zu nennen, weil sie von Lesern als lächrlich wahrgenommen werden würde. Besonders im Fußball-Journalismus ist in vielen Fällen Letzteres der Fall. Als Redakteur, der viel Zeit damit verbringt, Content zu kuratieren, verwässere ich mir doch die wenigen exklusiven Infos, die ich habe, nicht vorsätzlich. Eben weil viel kalt vom Schreibtisch aus verfasst wird. Fliegt einem Journalisten dann eine Quelle zu, wird zumindest eingegrenzt, wo sie herkommt. Also etwa: "Wie im Kabinentrakt zu hören ist" oder "Wie Verantwortliche bestätigen".
Die einzigen zwei Aussagen aus dem Bild-Bericht über Uzun, die vermeintlich nicht kalt nur vom Schreibtisch aus getätigt sind, sind:
"Nach BILD-Informationen kam dieser Riera-Angriff bei Uzun – wenig überraschend – überhaupt nicht gut an."
"Nach BILD-Informationen ist Uzun deshalb jetzt sogar schon so weit, dass er an einen Abschied im Sommer denkt."
Ob das jetzt von Quellen kommt, die so klar identifizierbar sind, dass man nicht einmal eine Eingrenzung vornehmen darf oder ob es Quellen sind, die der Leser eher lächerlich finden würde, kann ja jeder selbst beurteilen. Auch, ob das Aussagen sind, die eine News wert sind.
Danke. Nun sehen ich klarer.
Zuerst dachte ich, eine baldige AR-Entlassung wäre demnach ein akzeptabeler Kollateralschaden für die. Nee, es wäre aus deren Sicht geschäftsfördernd. Der ein oder andere hier, lässt sich entsprechend vor deren Karren spannen. Bewusst oder unbewusst.
https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt/eintracht-frankfurt-news-ticker-ist-die-aera-riera-bald-schon-wieder-vorbei,bundesliga-ticker-104.html
die Aussagen vom HR Hofmeister zeigt wie die Presse sich auf ihn eingeschossen hat
Das klingt alles komplett unzusammenhängend. Und Beweise gibt es ja auch gar keine für die Aussagen die getätigt werden.
Und der letzte dumme Satz "spätestens im Sommer, vielleicht aber auch deutlich früher" sei die Ära vorbei:
Der letzte Spieltag ist am 16.05. - das ist in 5 Wochen.
Der kann mir doch nicht erzählen, dass er selbst glaubt man entlässt "deutlich früher" den Trainer.
Was für ein Scheißgebabbel...
das halte ich gar nicht für ausgeschlossen, dass Riera bei Niederlage in Wolfsburg gehen muss.
Bereits bei Toppi hat man den falschen Zeitpunkt ausgewählt. Entweder ich entlasse Toppi zur Winterpause, wenn ich der Überzeugung bin, es liegt an ihm oder nicht. Im Januar dann war ein sehr schlechter Zeitpunkt, wo es nichts gebracht hat.
Den Fehler wird Krösche evtl nicht ein zweites Mal machen. Da wird auch nicht entgangen sein, was Riera insgesamt alles abgezogen hat. Abschiedsspiel, verdiente Spieler degradiert, Sprüche, wo völlig daneben sind. Wirtschaftlich ist das Saisonabschneiden sehr bedeutsam und wenn Bayern, Freiburg und Mainz so weiter machen kann Platz 7 für die EL reichen. Ich will beim Finale daheim nicht Conference L spielen und mit Riera sollte man schon ein 2:0 gegen Köln über die Zeit bringen und vieles mehr .
Das klingt alles komplett unzusammenhängend. Und Beweise gibt es ja auch gar keine für die Aussagen die getätigt werden.
Und der letzte dumme Satz "spätestens im Sommer, vielleicht aber auch deutlich früher" sei die Ära vorbei:
Der letzte Spieltag ist am 16.05. - das ist in 5 Wochen.
Der kann mir doch nicht erzählen, dass er selbst glaubt man entlässt "deutlich früher" den Trainer.
Was für ein Scheißgebabbel...
das halte ich gar nicht für ausgeschlossen, dass Riera bei Niederlage in Wolfsburg gehen muss.
Bereits bei Toppi hat man den falschen Zeitpunkt ausgewählt. Entweder ich entlasse Toppi zur Winterpause, wenn ich der Überzeugung bin, es liegt an ihm oder nicht. Im Januar dann war ein sehr schlechter Zeitpunkt, wo es nichts gebracht hat.
Den Fehler wird Krösche evtl nicht ein zweites Mal machen. Da wird auch nicht entgangen sein, was Riera insgesamt alles abgezogen hat. Abschiedsspiel, verdiente Spieler degradiert, Sprüche, wo völlig daneben sind. Wirtschaftlich ist das Saisonabschneiden sehr bedeutsam und wenn Bayern, Freiburg und Mainz so weiter machen kann Platz 7 für die EL reichen. Ich will beim Finale daheim nicht Conference L spielen und mit Riera sollte man schon ein 2:0 gegen Köln über die Zeit bringen und vieles mehr .
Wir haben Fans denen reicht daa nicht
Das klingt alles komplett unzusammenhängend. Und Beweise gibt es ja auch gar keine für die Aussagen die getätigt werden.
Und der letzte dumme Satz "spätestens im Sommer, vielleicht aber auch deutlich früher" sei die Ära vorbei:
Der letzte Spieltag ist am 16.05. - das ist in 5 Wochen.
Der kann mir doch nicht erzählen, dass er selbst glaubt man entlässt "deutlich früher" den Trainer.
Was für ein Scheißgebabbel...