Dass sie s nicht versucht (auf den eigenen Nachwuchs zu setzen) behaupte ich ja gar nicht. Aber es kommt wirklich viel, viel zu wenig dabei rum. Ich bezweifle stark, daß Cajetan Lenz ein einzigartiges Talent ist. Eichhorn schon eher. Aber auch für Lenz müssen wir wieder 10 Mio + Berater + Weiterverkauf hinblättern. Nur, um dann ein "Talent" zu haben, bei dem die Chancen, daß er wirkliche BuLi Minuten spielt, vielleicht bei 50% liegt. Es leuchtet ein, daß das Risiko bei den vermeintlichen Superstars von morgen hoch ist (Heki, Larsson, Bahoya). Aber bei einem Ersatzspieler aus der 2.Liga? Selbst Hardung hat vor nicht allzu langer Zeit in einem Interview zugegeben, daß sich die Preise für diese "Mittelklassetalente" dramatisch gesteigert haben. Ich fühle mich überhaupt nicht wohl bei der Sache. Denn letztlich haben wir dann viele Mio in der U23 oder auf der Bank, aber immer noch keine "Leader" auf dem Platz.
Ok, dann frage ich mal andersrum: Was wäre denn dein Ansatz? Ich frage auch deshalb, da du auf meine obigen Argumente offenbar nicht eingehen möchtest. Mich interessiert es wirklich, welchen Lösungsansatz, was unseren eigenen Nachwuchs betriff, du ad hoc wählen würdest, sprich, wen siehst du schon soweit, dass er uns definitiv helfen könnte?
Dazu habe ich noch eine Anschlussfrage: Du bezweifelst, dass Cajetan Lenz ein Ausnahmetalent ist. Eichhorn hingegen traust du es zu. Was unterscheidet die beiden dMn, dass du zu solch einem Urteil kommst?
BTW ist Cajetan Lenz aktueller U21 Nationalspieler. Ich gebe zu, dass ich den Bub auch nicht näher kenne. Aber die Referenz eines U-Nationalspielers ist sicher nicht die schlechteste. Kennet Eichhorn hingegen ist erst 16 und spielt derzeit in der U17 Nationalmannschaft. Sein weiterer Werdegang ist derzeit nur sehr schwer zu beurteilen. Zumindest ich kann dahingehend noch keine Prognose wagen. Was Lenz betrifft übrigens auch nicht. Nur ihn sehe ich etwas weiter und reifer, zumal er bereits in die U19, U20 durchlaufen hat und nun in der U21 Nationalmannschaft spielt. Du siehst also, dass ich versuche deine Argumente aufzugreifen. Von daher wäre es schön, wenn du mir wenigstens ein paar grundlegende Dinge zu deiner Argumentation mitgeben würdest. Denn wie soll sonst eine fundierte Diskussion entstehen?
Dass sie s nicht versucht (auf den eigenen Nachwuchs zu setzen) behaupte ich ja gar nicht. Aber es kommt wirklich viel, viel zu wenig dabei rum. Ich bezweifle stark, daß Cajetan Lenz ein einzigartiges Talent ist. Eichhorn schon eher. Aber auch für Lenz müssen wir wieder 10 Mio + Berater + Weiterverkauf hinblättern. Nur, um dann ein "Talent" zu haben, bei dem die Chancen, daß er wirkliche BuLi Minuten spielt, vielleicht bei 50% liegt. Es leuchtet ein, daß das Risiko bei den vermeintlichen Superstars von morgen hoch ist (Heki, Larsson, Bahoya). Aber bei einem Ersatzspieler aus der 2.Liga? Selbst Hardung hat vor nicht allzu langer Zeit in einem Interview zugegeben, daß sich die Preise für diese "Mittelklassetalente" dramatisch gesteigert haben. Ich fühle mich überhaupt nicht wohl bei der Sache. Denn letztlich haben wir dann viele Mio in der U23 oder auf der Bank, aber immer noch keine "Leader" auf dem Platz.
Ok, dann frage ich mal andersrum: Was wäre denn dein Ansatz? Ich frage auch deshalb, da du auf meine obigen Argumente offenbar nicht eingehen möchtest. Mich interessiert es wirklich, welchen Lösungsansatz, was unseren eigenen Nachwuchs betriff, du ad hoc wählen würdest, sprich, wen siehst du schon soweit, dass er uns definitiv helfen könnte?
Dazu habe ich noch eine Anschlussfrage: Du bezweifelst, dass Cajetan Lenz ein Ausnahmetalent ist. Eichhorn hingegen traust du es zu. Was unterscheidet die beiden dMn, dass du zu solch einem Urteil kommst?
BTW ist Cajetan Lenz aktueller U21 Nationalspieler. Ich gebe zu, dass ich den Bub auch nicht näher kenne. Aber die Referenz eines U-Nationalspielers ist sicher nicht die schlechteste. Kennet Eichhorn hingegen ist erst 16 und spielt derzeit in der U17 Nationalmannschaft. Sein weiterer Werdegang ist derzeit nur sehr schwer zu beurteilen. Zumindest ich kann dahingehend noch keine Prognose wagen. Was Lenz betrifft übrigens auch nicht. Nur ihn sehe ich etwas weiter und reifer, zumal er bereits in die U19, U20 durchlaufen hat und nun in der U21 Nationalmannschaft spielt. Du siehst also, dass ich versuche deine Argumente aufzugreifen. Von daher wäre es schön, wenn du mir wenigstens ein paar grundlegende Dinge zu deiner Argumentation mitgeben würdest. Denn wie soll sonst eine fundierte Diskussion entstehen?
Ich wollte jetzt im nächsten Teil der Antwort auf die Frage Lenz vs. Eichhorn und was ist da der Unterschied, eingehen. Ehrlich gesagt fehlt mir der Sachverstand, um seriös bewerten zu können, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, ob Eichhorn oder Lenz gestandene BuLi Spieler, Nationalspieler, Superstars, was auch immer, werden. Dafür muss man eben ein Talentscout sein. Sicher ist jedoch, daß ein nicht gerade unerheblicher Unsicherheitsfaktor bei all diesen "Talenten" dabei ist. Nimm mal Jobe Bellingham. Riesentheater, Riesennachfrage. Dortmund hat 30,5 Mio + Berater + Weiterverkaufsbeteiligung gelöhnt und er hat in 2300 Minuten 4 Assists diese Saison. Nicht sonderlich spektakulär. Noch vor wenigen Jahren waren die Gewinnmargen bei derartigen Talenten riesig. Aber jetzt will eben schon der Ausbildungsverein mitverdienen. Bei Lenz kommt es eben auf die Umstände des Transfers an. Wenn die Basisablöse schon bis auf 12 Mio steigt, dazu noch Boni, Weiterverkaufsbeteiligung und Berater, dann sag ich nein danke. Und zwar, weil es für mich dann in den Relationen nicht mehr abbildbar ist. Wir können uns Kalimuendo für 27 Mio nicht leisten, obwohl wir wissen, daß das dann ein essentieller Teil (neben, Jonny, Jupp, Younes) der Offensive ist. Er funktioniert als Hängende Spitze, er funktioniert als Mittelstürmer, er funktioniert als Linksaußen. Im Mittelfeld wurden ja auch zahlreiche andere Namen gerüchtet: Eric Martel, Matthias Jensen von Brentford, Nebel, Anthony Dennis u.a. Kaum einer dieser Spieler wäre viel teurer als Lenz, aber all diese Spieler haben ihre Tauglichkeit in europäischen Top-Ligen nachgewiesen. OK, Nebel und Lenz sind sicherlich völlig unterschiedliche Spieletypen. Was wäre bei Eichhorn anders? Was das Risiko angeht, eigentlich nichts. Aber durch die extreme Nachfrage (es gibt Gerüchte um Bayern, Leipzig, Dortmund, Leverkusen, Eintracht, City, Arsenal und United) ist auch ein extremes Gewinnpotential vorhanden. Aber -ähnlich wie bei Bellingham letztes Jahr- haben wir eh keine Chance. Vom Grundprinzip her würde ich eher gerne "Führungsspieler", "Mentalitätsspieler", "körperlich robuste Spieler" bei uns sehen, als "Superathleten", "Weltklassetechniker" oder "Toptalente". Ich denke, man bekommt für solche Ablösesummen, wie sie hier für Lenz spekuliert werden, durchaus erfahrene(re) Spieler in Europa, die Lust auf die Eintracht haben und einen echten Unterschied auf dem Feld machen können. Ich finde halt, daß zu viele dieser "Talente", v.a. in letzter Zeit sich nicht mehr entwickeln, bzw. die Investition dann keine Früchte trägt.
vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Deine Begründungen sind durchaus nachvollziehbar. Dennoch bleibe ich bei meiner Meinung, dass unseren Weg auf junge Talente anstatt fertige Profis zu setzen derzeit noch immer alternativlos ist. Auch zum Thema Wiederverkaufswert, als auch zum Thema eigene Jugend resp. Leistungszentrum, habe ich in meinen vorigen Beiträgen bereits ausreichend Stellung bezogen, sodass ich hoffe, dass du es nicht als respektlos erachtest, wenn ich das nun nicht alles nochmals wiederhole.
Abschließend nur noch soviel: Der Schlüssel zum Erfolg heißt Geduld, auch wenn ich mir durchaus bewusst bin, dass man im modernen Fußball keine Zeit bekommt. Dennoch ist dies mMn nach der einig gangbare Weg, sofern man nicht die finanziellen Mittel der wirklich großen Vereine oder derer mit Mäzen oder ähnlichem hat. Mehr finanzielles Risiko verbunden mit zwangsläufig hohen Gehältern führt, für einen Verein wie die Eintracht, derzeit mittelfristig bis kurzfristig in den Ruin. Genau daraufhin wird man zwangsläufig steuern, sofern wir ab jetzt nur noch auf fertige Spieler setzen würden, deren Wiederverkaufswert nur sehr gering bis gar nicht mehr vorhanden ist. Den genau das wäre mMn das Gladbach 2.0 von dem du mahnend sprichst.
Wichtig ist eben, dass man bei aller Schnelllebigkeit des modernen Fußballs dennoch die Ruhe bewahrt. Indem man eben die Geduld aufbringt und seinem Konzept vertraut, auch wenn es zwischenzeitlich mal etwas hakt. Mahnende Beispiele, welche diese Geduld nicht haben/hatten gibt es doch genug. Siehe Schalke, HSV, Hertha und Konsorten. Erinnert sei auch an unsere Vergangenheit. Dies sollte eigentlich Mahnung genug sein.
Mein Wunschspieler für die kommende Saison heißt Finn Dahmen.
Die Torwartplanung im Sommer fand ich nachvollziehbar. Auf das Talent Santos setzen und mit Zetti einen soliden Mann dazuholen. Leider ist die Wette nicht aufgegangen. Santos hat das Verletzungspech an der Backe und wusste bei seinen Einsätzen diese Saison leider so gar nicht zu überzeugen. Und Zetti ist halt "nur" okay – nicht mehr. Mir wäre wohler die Reißleine zu ziehen und eine echte 1 zu verpflichten.
Dahmen hat sich in Augsburg prächtig entwickelt. 54 Saisongegentore sehen auf dem Papier nicht so prickelnd aus, aber seine Defensive hat halt viel zugelassen. Tatsächlich hat Augsburg rein statistisch noch mehr xGoals kassiert. Er ist jetzt mit 28 im besten Torwartalter und hat im Sommer nur noch ein Jahr Vertrag. Da könnte man ihn womöglich für einen anständigen Preis loseisen und Jahre Kontinuität auf der Position sichern. Noch dazu ist er als gebürtiger Wiesbadener und ehemaliger Jugendspieler auch in unserer Region verwurzelt, wobei das für mich nur ein netter Bonus ist.
Mein Wunschspieler für die kommende Saison heißt Finn Dahmen.
Die Torwartplanung im Sommer fand ich nachvollziehbar. Auf das Talent Santos setzen und mit Zetti einen soliden Mann dazuholen. Leider ist die Wette nicht aufgegangen. Santos hat das Verletzungspech an der Backe und wusste bei seinen Einsätzen diese Saison leider so gar nicht zu überzeugen. Und Zetti ist halt "nur" okay – nicht mehr. Mir wäre wohler die Reißleine zu ziehen und eine echte 1 zu verpflichten.
Dahmen hat sich in Augsburg prächtig entwickelt. 54 Saisongegentore sehen auf dem Papier nicht so prickelnd aus, aber seine Defensive hat halt viel zugelassen. Tatsächlich hat Augsburg rein statistisch noch mehr xGoals kassiert. Er ist jetzt mit 28 im besten Torwartalter und hat im Sommer nur noch ein Jahr Vertrag. Da könnte man ihn womöglich für einen anständigen Preis loseisen und Jahre Kontinuität auf der Position sichern. Noch dazu ist er als gebürtiger Wiesbadener und ehemaliger Jugendspieler auch in unserer Region verwurzelt, wobei das für mich nur ein netter Bonus ist.
Mein Wunschspieler für die kommende Saison heißt Finn Dahmen.
Die Torwartplanung im Sommer fand ich nachvollziehbar. Auf das Talent Santos setzen und mit Zetti einen soliden Mann dazuholen. Leider ist die Wette nicht aufgegangen. Santos hat das Verletzungspech an der Backe und wusste bei seinen Einsätzen diese Saison leider so gar nicht zu überzeugen. Und Zetti ist halt "nur" okay – nicht mehr. Mir wäre wohler die Reißleine zu ziehen und eine echte 1 zu verpflichten.
Dahmen hat sich in Augsburg prächtig entwickelt. 54 Saisongegentore sehen auf dem Papier nicht so prickelnd aus, aber seine Defensive hat halt viel zugelassen. Tatsächlich hat Augsburg rein statistisch noch mehr xGoals kassiert. Er ist jetzt mit 28 im besten Torwartalter und hat im Sommer nur noch ein Jahr Vertrag. Da könnte man ihn womöglich für einen anständigen Preis loseisen und Jahre Kontinuität auf der Position sichern. Noch dazu ist er als gebürtiger Wiesbadener und ehemaliger Jugendspieler auch in unserer Region verwurzelt, wobei das für mich nur ein netter Bonus ist.
Ehrlich gesagt sind 15-20 Mio schon ein Dealbreaker in unserer derzeitigen finanziellen Situation. Klar kommt was durch Verkäufe rein, aber diese Euros sind (eigentlich) allesamt verplant. Z.B. sollte es absolute Priorität haben, Kalimuendo ganz zu verpflichten. Das ist nämlich ein Spieler, von dem wir wissen, daß er bei uns funktioniert.
Du verrennst dich ein wenig im Thema "finanzielle Situation" in Richtung Panik.
Auch wenn wir miese machen sind wir wohl noch weit von der Insolvenz entfernt 😉
Die laufende Saison dürfte für uns deutlich billiger werden als die letzte aufgrund der hohen Bonuszahlungen beim erreichen der CL. Dazu wurde ja auch das EK erhöht um auch eine Saison ohne Europa gut zu kompensieren und obwohl wir auf Transfererlöse angewiesen sind werden wir nach der Saison nicht in die Situation kommen unserer Spieler deutlich unter Wert verkaufen zu müssen um handlungsfähig zu bleiben.
Ich glaub außer Draxler von der Bild und dir hält kaum ein Mensch das "das Ende ist nah" Schild in die Luft.
Naja, das "Ende" vielleicht nicht. Es wird schon Bundesliga Fußball in Frankfurt geben. Aber das wird dann eher das viel zitierte Gladbach 2.0. Du hast auch zu 100% recht: Die Situation ist nicht "bedrohlich", aber wir werden wohl nach dieser Saison auf recht vielen hoch dotierten Verträgen sitzen und dafür recht mittelmäßige Leistungen bekommen. Und die aufregenden Spieler, die werden in den nächsten 1-2 Jahren verkauft (Brown, Uzun, Jupp).
Dann zähl mal auf wie viele Leistungsträger und Stars uns in den kommenden 3 Jahren ablösefrei verlassen oder wir 6 Monate vor Vertragsende für Kleingeld abgeben müssen.
Das uns Uzun und Brown und andere verlassen werden ist doch genau so geplant damit das alles läuft.
Und ein Vertrag in Frankfurt ist für die "Topstars" eher nicht lukrativ, Koch hätte bspw bei Leverkusen und dem BVB mindestens das doppelte (fix) Gehalt bekommen. Bei uns hat er vermutlich letzte Saison 6-7-8 Millionen verdient und diese Saison wird er dann vermutlich "nur" bei 4-4,5 Millionen landen
Und bevor du jetzt Schalke und Hertha und co als Argument bringst: nein, wir haben keine vermeintlichen Topstars geholt und denen ein 10 Mio Gehalt gegeben damit wir sie nie wieder los werden ohne das wir zusätzlich noch Abfindung zahlen müssen anstatt Ablöse zu bekommen.
Naja, das "Ende" vielleicht nicht. Es wird schon Bundesliga Fußball in Frankfurt geben. Aber das wird dann eher das viel zitierte Gladbach 2.0. Du hast auch zu 100% recht: Die Situation ist nicht "bedrohlich", aber wir werden wohl nach dieser Saison auf recht vielen hoch dotierten Verträgen sitzen und dafür recht mittelmäßige Leistungen bekommen. Und die aufregenden Spieler, die werden in den nächsten 1-2 Jahren verkauft (Brown, Uzun, Jupp).
Dann zähl mal auf wie viele Leistungsträger und Stars uns in den kommenden 3 Jahren ablösefrei verlassen oder wir 6 Monate vor Vertragsende für Kleingeld abgeben müssen.
Das uns Uzun und Brown und andere verlassen werden ist doch genau so geplant damit das alles läuft.
Und ein Vertrag in Frankfurt ist für die "Topstars" eher nicht lukrativ, Koch hätte bspw bei Leverkusen und dem BVB mindestens das doppelte (fix) Gehalt bekommen. Bei uns hat er vermutlich letzte Saison 6-7-8 Millionen verdient und diese Saison wird er dann vermutlich "nur" bei 4-4,5 Millionen landen
Und bevor du jetzt Schalke und Hertha und co als Argument bringst: nein, wir haben keine vermeintlichen Topstars geholt und denen ein 10 Mio Gehalt gegeben damit wir sie nie wieder los werden ohne das wir zusätzlich noch Abfindung zahlen müssen anstatt Ablöse zu bekommen.
Diese Panikmache ist natürlich Quark und nicht angebracht aber man muss schon sagen, dass man sich ein wenig von der Champions League hat unter Druck setzen lassen. Man hat da, für SGE Verhältnisse, relativ große Summen in die Hand genommen und auch gute Spieler verpflichtet, wird jetzt aber eventuell nicht international vertreten sein. Ich hoffe wir machen erfolgreich den "Schritt zurück" und suchen wieder selbst die eher unbekannten Spieler, mit Jupp hat man da ja schon wieder gut begonnen. Die Position, Schlüsselspieler der Konkurrenz zu verpflichten oder bei größeren Talenten im Rennen zu sein, muss man jetzt erstmal Stuttgart überlassen.
Dann zähl mal auf wie viele Leistungsträger und Stars uns in den kommenden 3 Jahren ablösefrei verlassen oder wir 6 Monate vor Vertragsende für Kleingeld abgeben müssen.
Das uns Uzun und Brown und andere verlassen werden ist doch genau so geplant damit das alles läuft.
Und ein Vertrag in Frankfurt ist für die "Topstars" eher nicht lukrativ, Koch hätte bspw bei Leverkusen und dem BVB mindestens das doppelte (fix) Gehalt bekommen. Bei uns hat er vermutlich letzte Saison 6-7-8 Millionen verdient und diese Saison wird er dann vermutlich "nur" bei 4-4,5 Millionen landen
Und bevor du jetzt Schalke und Hertha und co als Argument bringst: nein, wir haben keine vermeintlichen Topstars geholt und denen ein 10 Mio Gehalt gegeben damit wir sie nie wieder los werden ohne das wir zusätzlich noch Abfindung zahlen müssen anstatt Ablöse zu bekommen.
Ganz vieles an Deiner Argumentation ist ja stichhaltig. Aber wir brauchen Transferüberschüsse von über 50 Mio (2024/25) bzw. 35 Mio (2025/26), um ausgeglichene Bilanzen hinzubekommen. Das kann auf Dauer gar nicht funktionieren. Erst recht nicht, wenn die sogenannten "Talente" mittlerweile inkl. Beraterhonoraren, Weiterverkaufsbeteiligungen und Boni in 2-stelligen Millionenbereichen liegen. Kosugi, Arrhov, Smolcic, Ebimbe, Nkounkou, Amenda, Lisztes. Da kommt ganz schön was zusammen und die Trefferquote ist gering. Und die notwendigen Verkäufe der "Treffer" reißen dann spielerisch und emotional jeweils Riesenlöcher in die Mannschaft. Haben wir uns wirklich von den Verkäufen von Pacho, Kolo, Marmoush und Heki erholt? Es gibt jetzt schon konkret ein massives Problem mit Götze, Skhiri, Uzun und Doan. Mit Younes läuft das auch alles andere als rund. Wenn wir jetzt Nene Brown im Sommer verkaufen, fehlt das nächste Kernstück. Mich erinnert das alles an Moneyball. Nur mit dem Unterschied, daß es nicht funktioniert. Der gro´ße Europa League Sieg passierte, bevor wir angefangen haben Moneyball zu spielen. Ja, da war auch Glück dabei. Aber die Mannschaft hatte v.a. Typen: Kevin, Hinti, Rode, Kostic....
Dann zähl mal auf wie viele Leistungsträger und Stars uns in den kommenden 3 Jahren ablösefrei verlassen oder wir 6 Monate vor Vertragsende für Kleingeld abgeben müssen.
Das uns Uzun und Brown und andere verlassen werden ist doch genau so geplant damit das alles läuft.
Und ein Vertrag in Frankfurt ist für die "Topstars" eher nicht lukrativ, Koch hätte bspw bei Leverkusen und dem BVB mindestens das doppelte (fix) Gehalt bekommen. Bei uns hat er vermutlich letzte Saison 6-7-8 Millionen verdient und diese Saison wird er dann vermutlich "nur" bei 4-4,5 Millionen landen
Und bevor du jetzt Schalke und Hertha und co als Argument bringst: nein, wir haben keine vermeintlichen Topstars geholt und denen ein 10 Mio Gehalt gegeben damit wir sie nie wieder los werden ohne das wir zusätzlich noch Abfindung zahlen müssen anstatt Ablöse zu bekommen.
Diese Panikmache ist natürlich Quark und nicht angebracht aber man muss schon sagen, dass man sich ein wenig von der Champions League hat unter Druck setzen lassen. Man hat da, für SGE Verhältnisse, relativ große Summen in die Hand genommen und auch gute Spieler verpflichtet, wird jetzt aber eventuell nicht international vertreten sein. Ich hoffe wir machen erfolgreich den "Schritt zurück" und suchen wieder selbst die eher unbekannten Spieler, mit Jupp hat man da ja schon wieder gut begonnen. Die Position, Schlüsselspieler der Konkurrenz zu verpflichten oder bei größeren Talenten im Rennen zu sein, muss man jetzt erstmal Stuttgart überlassen.
Dann zähl mal auf wie viele Leistungsträger und Stars uns in den kommenden 3 Jahren ablösefrei verlassen oder wir 6 Monate vor Vertragsende für Kleingeld abgeben müssen.
Das uns Uzun und Brown und andere verlassen werden ist doch genau so geplant damit das alles läuft.
Und ein Vertrag in Frankfurt ist für die "Topstars" eher nicht lukrativ, Koch hätte bspw bei Leverkusen und dem BVB mindestens das doppelte (fix) Gehalt bekommen. Bei uns hat er vermutlich letzte Saison 6-7-8 Millionen verdient und diese Saison wird er dann vermutlich "nur" bei 4-4,5 Millionen landen
Und bevor du jetzt Schalke und Hertha und co als Argument bringst: nein, wir haben keine vermeintlichen Topstars geholt und denen ein 10 Mio Gehalt gegeben damit wir sie nie wieder los werden ohne das wir zusätzlich noch Abfindung zahlen müssen anstatt Ablöse zu bekommen.
Dann zähl mal auf wie viele Leistungsträger und Stars uns in den kommenden 3 Jahren ablösefrei verlassen oder wir 6 Monate vor Vertragsende für Kleingeld abgeben müssen.
Das uns Uzun und Brown und andere verlassen werden ist doch genau so geplant damit das alles läuft.
Und ein Vertrag in Frankfurt ist für die "Topstars" eher nicht lukrativ, Koch hätte bspw bei Leverkusen und dem BVB mindestens das doppelte (fix) Gehalt bekommen. Bei uns hat er vermutlich letzte Saison 6-7-8 Millionen verdient und diese Saison wird er dann vermutlich "nur" bei 4-4,5 Millionen landen
Und bevor du jetzt Schalke und Hertha und co als Argument bringst: nein, wir haben keine vermeintlichen Topstars geholt und denen ein 10 Mio Gehalt gegeben damit wir sie nie wieder los werden ohne das wir zusätzlich noch Abfindung zahlen müssen anstatt Ablöse zu bekommen.
Ganz vieles an Deiner Argumentation ist ja stichhaltig. Aber wir brauchen Transferüberschüsse von über 50 Mio (2024/25) bzw. 35 Mio (2025/26), um ausgeglichene Bilanzen hinzubekommen. Das kann auf Dauer gar nicht funktionieren. Erst recht nicht, wenn die sogenannten "Talente" mittlerweile inkl. Beraterhonoraren, Weiterverkaufsbeteiligungen und Boni in 2-stelligen Millionenbereichen liegen. Kosugi, Arrhov, Smolcic, Ebimbe, Nkounkou, Amenda, Lisztes. Da kommt ganz schön was zusammen und die Trefferquote ist gering. Und die notwendigen Verkäufe der "Treffer" reißen dann spielerisch und emotional jeweils Riesenlöcher in die Mannschaft. Haben wir uns wirklich von den Verkäufen von Pacho, Kolo, Marmoush und Heki erholt? Es gibt jetzt schon konkret ein massives Problem mit Götze, Skhiri, Uzun und Doan. Mit Younes läuft das auch alles andere als rund. Wenn wir jetzt Nene Brown im Sommer verkaufen, fehlt das nächste Kernstück. Mich erinnert das alles an Moneyball. Nur mit dem Unterschied, daß es nicht funktioniert. Der gro´ße Europa League Sieg passierte, bevor wir angefangen haben Moneyball zu spielen. Ja, da war auch Glück dabei. Aber die Mannschaft hatte v.a. Typen: Kevin, Hinti, Rode, Kostic....
Dass sie s nicht versucht (auf den eigenen Nachwuchs zu setzen) behaupte ich ja gar nicht. Aber es kommt wirklich viel, viel zu wenig dabei rum. Ich bezweifle stark, daß Cajetan Lenz ein einzigartiges Talent ist. Eichhorn schon eher. Aber auch für Lenz müssen wir wieder 10 Mio + Berater + Weiterverkauf hinblättern. Nur, um dann ein "Talent" zu haben, bei dem die Chancen, daß er wirkliche BuLi Minuten spielt, vielleicht bei 50% liegt. Es leuchtet ein, daß das Risiko bei den vermeintlichen Superstars von morgen hoch ist (Heki, Larsson, Bahoya). Aber bei einem Ersatzspieler aus der 2.Liga? Selbst Hardung hat vor nicht allzu langer Zeit in einem Interview zugegeben, daß sich die Preise für diese "Mittelklassetalente" dramatisch gesteigert haben. Ich fühle mich überhaupt nicht wohl bei der Sache. Denn letztlich haben wir dann viele Mio in der U23 oder auf der Bank, aber immer noch keine "Leader" auf dem Platz.
Ok, dann frage ich mal andersrum: Was wäre denn dein Ansatz? Ich frage auch deshalb, da du auf meine obigen Argumente offenbar nicht eingehen möchtest. Mich interessiert es wirklich, welchen Lösungsansatz, was unseren eigenen Nachwuchs betriff, du ad hoc wählen würdest, sprich, wen siehst du schon soweit, dass er uns definitiv helfen könnte?
Dazu habe ich noch eine Anschlussfrage: Du bezweifelst, dass Cajetan Lenz ein Ausnahmetalent ist. Eichhorn hingegen traust du es zu. Was unterscheidet die beiden dMn, dass du zu solch einem Urteil kommst?
BTW ist Cajetan Lenz aktueller U21 Nationalspieler. Ich gebe zu, dass ich den Bub auch nicht näher kenne. Aber die Referenz eines U-Nationalspielers ist sicher nicht die schlechteste. Kennet Eichhorn hingegen ist erst 16 und spielt derzeit in der U17 Nationalmannschaft. Sein weiterer Werdegang ist derzeit nur sehr schwer zu beurteilen. Zumindest ich kann dahingehend noch keine Prognose wagen. Was Lenz betrifft übrigens auch nicht. Nur ihn sehe ich etwas weiter und reifer, zumal er bereits in die U19, U20 durchlaufen hat und nun in der U21 Nationalmannschaft spielt. Du siehst also, dass ich versuche deine Argumente aufzugreifen. Von daher wäre es schön, wenn du mir wenigstens ein paar grundlegende Dinge zu deiner Argumentation mitgeben würdest. Denn wie soll sonst eine fundierte Diskussion entstehen?
Ich wollte jetzt im nächsten Teil der Antwort auf die Frage Lenz vs. Eichhorn und was ist da der Unterschied, eingehen. Ehrlich gesagt fehlt mir der Sachverstand, um seriös bewerten zu können, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, ob Eichhorn oder Lenz gestandene BuLi Spieler, Nationalspieler, Superstars, was auch immer, werden. Dafür muss man eben ein Talentscout sein. Sicher ist jedoch, daß ein nicht gerade unerheblicher Unsicherheitsfaktor bei all diesen "Talenten" dabei ist. Nimm mal Jobe Bellingham. Riesentheater, Riesennachfrage. Dortmund hat 30,5 Mio + Berater + Weiterverkaufsbeteiligung gelöhnt und er hat in 2300 Minuten 4 Assists diese Saison. Nicht sonderlich spektakulär. Noch vor wenigen Jahren waren die Gewinnmargen bei derartigen Talenten riesig. Aber jetzt will eben schon der Ausbildungsverein mitverdienen. Bei Lenz kommt es eben auf die Umstände des Transfers an. Wenn die Basisablöse schon bis auf 12 Mio steigt, dazu noch Boni, Weiterverkaufsbeteiligung und Berater, dann sag ich nein danke. Und zwar, weil es für mich dann in den Relationen nicht mehr abbildbar ist. Wir können uns Kalimuendo für 27 Mio nicht leisten, obwohl wir wissen, daß das dann ein essentieller Teil (neben, Jonny, Jupp, Younes) der Offensive ist. Er funktioniert als Hängende Spitze, er funktioniert als Mittelstürmer, er funktioniert als Linksaußen. Im Mittelfeld wurden ja auch zahlreiche andere Namen gerüchtet: Eric Martel, Matthias Jensen von Brentford, Nebel, Anthony Dennis u.a. Kaum einer dieser Spieler wäre viel teurer als Lenz, aber all diese Spieler haben ihre Tauglichkeit in europäischen Top-Ligen nachgewiesen. OK, Nebel und Lenz sind sicherlich völlig unterschiedliche Spieletypen. Was wäre bei Eichhorn anders? Was das Risiko angeht, eigentlich nichts. Aber durch die extreme Nachfrage (es gibt Gerüchte um Bayern, Leipzig, Dortmund, Leverkusen, Eintracht, City, Arsenal und United) ist auch ein extremes Gewinnpotential vorhanden. Aber -ähnlich wie bei Bellingham letztes Jahr- haben wir eh keine Chance. Vom Grundprinzip her würde ich eher gerne "Führungsspieler", "Mentalitätsspieler", "körperlich robuste Spieler" bei uns sehen, als "Superathleten", "Weltklassetechniker" oder "Toptalente". Ich denke, man bekommt für solche Ablösesummen, wie sie hier für Lenz spekuliert werden, durchaus erfahrene(re) Spieler in Europa, die Lust auf die Eintracht haben und einen echten Unterschied auf dem Feld machen können. Ich finde halt, daß zu viele dieser "Talente", v.a. in letzter Zeit sich nicht mehr entwickeln, bzw. die Investition dann keine Früchte trägt.
vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Deine Begründungen sind durchaus nachvollziehbar. Dennoch bleibe ich bei meiner Meinung, dass unseren Weg auf junge Talente anstatt fertige Profis zu setzen derzeit noch immer alternativlos ist. Auch zum Thema Wiederverkaufswert, als auch zum Thema eigene Jugend resp. Leistungszentrum, habe ich in meinen vorigen Beiträgen bereits ausreichend Stellung bezogen, sodass ich hoffe, dass du es nicht als respektlos erachtest, wenn ich das nun nicht alles nochmals wiederhole.
Abschließend nur noch soviel: Der Schlüssel zum Erfolg heißt Geduld, auch wenn ich mir durchaus bewusst bin, dass man im modernen Fußball keine Zeit bekommt. Dennoch ist dies mMn nach der einig gangbare Weg, sofern man nicht die finanziellen Mittel der wirklich großen Vereine oder derer mit Mäzen oder ähnlichem hat. Mehr finanzielles Risiko verbunden mit zwangsläufig hohen Gehältern führt, für einen Verein wie die Eintracht, derzeit mittelfristig bis kurzfristig in den Ruin. Genau daraufhin wird man zwangsläufig steuern, sofern wir ab jetzt nur noch auf fertige Spieler setzen würden, deren Wiederverkaufswert nur sehr gering bis gar nicht mehr vorhanden ist. Den genau das wäre mMn das Gladbach 2.0 von dem du mahnend sprichst.
Wichtig ist eben, dass man bei aller Schnelllebigkeit des modernen Fußballs dennoch die Ruhe bewahrt. Indem man eben die Geduld aufbringt und seinem Konzept vertraut, auch wenn es zwischenzeitlich mal etwas hakt. Mahnende Beispiele, welche diese Geduld nicht haben/hatten gibt es doch genug. Siehe Schalke, HSV, Hertha und Konsorten. Erinnert sei auch an unsere Vergangenheit. Dies sollte eigentlich Mahnung genug sein.
Wo Du natürlich absolut recht hast, ist die Tatsache, daß man nun wirklich nicht damit rechnen konnte, daß Koch, Theate, Kristensen alle einbrechen. Die waren solide wie Beton in 24/25 und es war wirklich nicht vorauszusehen. Götze und Skhiri sind andere Geschichten. Das war m.Mng. nach durchaus voraussehbar. Deshalb hier auch meine größte Kritik. Ich hoffe einfach, daß es irgendwie alles gut wird.
Also auch ich sehe unseren eingeschlagenen Weg als Richtig und auch Alternativlos an und ja da muss man auch mit Stagnation und Rückschlägen rechnen. Meiner Meinung ist auch nicht unsere Strategie der Talenteentwicklung unser Problem, sondern vielnehr das die geplanten erfahrenen "Stützpfeiler" in der Mannschaft nicht funktionieren, damit sich die Jungen an Ihnen orientieren, ausrichten und entwickeln kõnnen. Koch und Theate suchen seit Monaten ihre Normalform, Kristensen hat die Verletzungsseuche, Skihiri läuft nur noch hinterher, Götze mag noch Einfluss in der Kabine haben, aber sein Input auf unser Spiel ist überschaubar. Doan - sorry aber es kann nicht nur an der taktische Ausrichtung liegen, das er nicht mal mehr mittelmässig performt. Burkardt kommt nach seiner Verletzung nur langsam in Tritt, wird aber auch viel zu selten in Szene gesetzt und wenn, dann allein gelassen.
Wenn diese Pfeiler selbst ins wanken geraten, ist es für manche junge Talente schwer sich zu entwickeln.
Das zweite Problem was mitunter von den Verantwortlichen falsch eingeschätzt wurde ist, davon auszugehen das unsere Talente (Collins, Larrson, Højlund, Santos, Bahoya, Uzun) automatisch ihre Leistung von letzter Saison wiederholen oder gar steigern können. Oder zumindest nicht alle in das selbe Leistungsloch fallen!
Ach es kam so einiges zusammen, zum denkbar dümmsten Zeitpunkt.....
Aber ich denke da wird man jetzt schon in die Analyse gehen um das aufzuarbeiten und die vermeintlich richtigen Antworten und Schritte finden.
Doan - sorry aber es kann nicht nur an der taktische Ausrichtung liegen, das er nicht mal mehr mittelmässig performt.
spiel den fußball, für den er geholt wurde und stell ihn auf die position, für die er geholt wurde und ich halte es für mehr als wahrscheinlich, dass er wieder so performed wie in freiburg. mach das nicht und man hat den nächsten fall skhiri, bei dem sich keiner beschweren darf das es (nicht) läuft wie es läuft...
Da hast Du natürlich einen großen Punkt! Wenn man vor der Saison gewusst hätte, daß Koch, Theate, Kristensen, Skhiri, Götze, Doan und Burkardt allesamt Probleme haben würden, geschweige denn bis zu "Totalausfällen" abstürzen würden, dann hätte man sich vermutlich Sorgen um den Klassenerhalt gemacht. Das ist schon irre. Bei Skhiri und Götze war es allerdings vorhersehbar. Hojlund hat sich m.E. tatsächlich gesteigert und Collins zumindest stabilisiert. Die größte Enttäuschung bei den jungen ist sicherlich Larsson.
Also auch ich sehe unseren eingeschlagenen Weg als Richtig und auch Alternativlos an und ja da muss man auch mit Stagnation und Rückschlägen rechnen. Meiner Meinung ist auch nicht unsere Strategie der Talenteentwicklung unser Problem, sondern vielnehr das die geplanten erfahrenen "Stützpfeiler" in der Mannschaft nicht funktionieren, damit sich die Jungen an Ihnen orientieren, ausrichten und entwickeln kõnnen. Koch und Theate suchen seit Monaten ihre Normalform, Kristensen hat die Verletzungsseuche, Skihiri läuft nur noch hinterher, Götze mag noch Einfluss in der Kabine haben, aber sein Input auf unser Spiel ist überschaubar. Doan - sorry aber es kann nicht nur an der taktische Ausrichtung liegen, das er nicht mal mehr mittelmässig performt. Burkardt kommt nach seiner Verletzung nur langsam in Tritt, wird aber auch viel zu selten in Szene gesetzt und wenn, dann allein gelassen.
Wenn diese Pfeiler selbst ins wanken geraten, ist es für manche junge Talente schwer sich zu entwickeln.
Das zweite Problem was mitunter von den Verantwortlichen falsch eingeschätzt wurde ist, davon auszugehen das unsere Talente (Collins, Larrson, Højlund, Santos, Bahoya, Uzun) automatisch ihre Leistung von letzter Saison wiederholen oder gar steigern können. Oder zumindest nicht alle in das selbe Leistungsloch fallen!
Ach es kam so einiges zusammen, zum denkbar dümmsten Zeitpunkt.....
Aber ich denke da wird man jetzt schon in die Analyse gehen um das aufzuarbeiten und die vermeintlich richtigen Antworten und Schritte finden.
Doan - sorry aber es kann nicht nur an der taktische Ausrichtung liegen, das er nicht mal mehr mittelmässig performt.
spiel den fußball, für den er geholt wurde und stell ihn auf die position, für die er geholt wurde und ich halte es für mehr als wahrscheinlich, dass er wieder so performed wie in freiburg. mach das nicht und man hat den nächsten fall skhiri, bei dem sich keiner beschweren darf das es (nicht) läuft wie es läuft...
Das sehe ich ähnlich, auch bei Jonny fällt auf dass er absolut in der Luft hängt und wenig Aktente hat. Doan spielt aktuell aber noch nicht mal. Die beiden sind aber leider ihrer Stärken beraubt. Auch Jonny muss viel höher und näher an der Box sein, und damit meine ich nicht näher vorne zu sein nachdem man sich 30 mal den Ball zugespielt hat. Offensivleute brauchen auch Rückendeckung von hinten, wenn der Fehler dann ist, dass man zu offen ist, stell ich eben die 4er Kette so kompakt , das zB Brown eben nicht.überall rum läuft oder mit presst. Das System muss doch auch mit kleinen Anpassungen zu Dinos luftiger Abwehr möglich sein, sonst wird man ja nie mehr pressen können. Gestern wurde Larsson auch gefragt, warum man offensiv wenig Durchschlagskraft hatte, er meinte dann das man zu passiv war. Je nachdem wie man das auslegt, ist das entweder im Zugriff eine Kritik oder er will gern mehr Biss weiter vorne, darf mitunter aber (taktisch) nicht. Wir haben so begnadete Kicker gestern auf der Bank gehabt, da wird es doch möglich sein, mit der Kapelle und anderer Formation den Gegner zu fordern. Leipzig hat ohne Aufwand gestern den Dreier mitgenommen.
Doan - sorry aber es kann nicht nur an der taktische Ausrichtung liegen, das er nicht mal mehr mittelmässig performt.
spiel den fußball, für den er geholt wurde und stell ihn auf die position, für die er geholt wurde und ich halte es für mehr als wahrscheinlich, dass er wieder so performed wie in freiburg. mach das nicht und man hat den nächsten fall skhiri, bei dem sich keiner beschweren darf das es (nicht) läuft wie es läuft...
Das sehe ich ähnlich, auch bei Jonny fällt auf dass er absolut in der Luft hängt und wenig Aktente hat. Doan spielt aktuell aber noch nicht mal. Die beiden sind aber leider ihrer Stärken beraubt. Auch Jonny muss viel höher und näher an der Box sein, und damit meine ich nicht näher vorne zu sein nachdem man sich 30 mal den Ball zugespielt hat. Offensivleute brauchen auch Rückendeckung von hinten, wenn der Fehler dann ist, dass man zu offen ist, stell ich eben die 4er Kette so kompakt , das zB Brown eben nicht.überall rum läuft oder mit presst. Das System muss doch auch mit kleinen Anpassungen zu Dinos luftiger Abwehr möglich sein, sonst wird man ja nie mehr pressen können. Gestern wurde Larsson auch gefragt, warum man offensiv wenig Durchschlagskraft hatte, er meinte dann das man zu passiv war. Je nachdem wie man das auslegt, ist das entweder im Zugriff eine Kritik oder er will gern mehr Biss weiter vorne, darf mitunter aber (taktisch) nicht. Wir haben so begnadete Kicker gestern auf der Bank gehabt, da wird es doch möglich sein, mit der Kapelle und anderer Formation den Gegner zu fordern. Leipzig hat ohne Aufwand gestern den Dreier mitgenommen.
Das System muss doch auch mit kleinen Anpassungen zu Dinos luftiger Abwehr möglich sein, sonst wird man ja nie mehr pressen können.
das ist ein wirklich wichtiger wie trauriger punkt: wir haben zig jahre hier unter diversen trainern pressinglastigen fußball gespielt und jetzt hatte eine bestimmte ausprägung davon nicht sonderlich gut funktioniert (was eben z.t. auch mit dem personal zusammenhing - stichwort fehlende schnelle iv und ein fehlender absichernder 6er im dm) und dann will man das kind mit dem badewasser ausschütten hat seit riera "umschaltverbot"...
zu burkardt gilt annähernd dasselbe wie bzgl doan, der wurde auch für einen bestimmten fußball geholt und man hat gesehen, wieviel besser er funktioniert hat, als dieser unter toppmöller gespielt wurde. faktisch ist burkardt der wohl beste pressingstürmer der liga und seine rolle gerade beläuft sich auf die eines besseren tap-in-merchants.
Das sehe ich ähnlich, auch bei Jonny fällt auf dass er absolut in der Luft hängt und wenig Aktente hat. Doan spielt aktuell aber noch nicht mal. Die beiden sind aber leider ihrer Stärken beraubt. Auch Jonny muss viel höher und näher an der Box sein, und damit meine ich nicht näher vorne zu sein nachdem man sich 30 mal den Ball zugespielt hat. Offensivleute brauchen auch Rückendeckung von hinten, wenn der Fehler dann ist, dass man zu offen ist, stell ich eben die 4er Kette so kompakt , das zB Brown eben nicht.überall rum läuft oder mit presst. Das System muss doch auch mit kleinen Anpassungen zu Dinos luftiger Abwehr möglich sein, sonst wird man ja nie mehr pressen können. Gestern wurde Larsson auch gefragt, warum man offensiv wenig Durchschlagskraft hatte, er meinte dann das man zu passiv war. Je nachdem wie man das auslegt, ist das entweder im Zugriff eine Kritik oder er will gern mehr Biss weiter vorne, darf mitunter aber (taktisch) nicht. Wir haben so begnadete Kicker gestern auf der Bank gehabt, da wird es doch möglich sein, mit der Kapelle und anderer Formation den Gegner zu fordern. Leipzig hat ohne Aufwand gestern den Dreier mitgenommen.
Das System muss doch auch mit kleinen Anpassungen zu Dinos luftiger Abwehr möglich sein, sonst wird man ja nie mehr pressen können.
das ist ein wirklich wichtiger wie trauriger punkt: wir haben zig jahre hier unter diversen trainern pressinglastigen fußball gespielt und jetzt hatte eine bestimmte ausprägung davon nicht sonderlich gut funktioniert (was eben z.t. auch mit dem personal zusammenhing - stichwort fehlende schnelle iv und ein fehlender absichernder 6er im dm) und dann will man das kind mit dem badewasser ausschütten hat seit riera "umschaltverbot"...
zu burkardt gilt annähernd dasselbe wie bzgl doan, der wurde auch für einen bestimmten fußball geholt und man hat gesehen, wieviel besser er funktioniert hat, als dieser unter toppmöller gespielt wurde. faktisch ist burkardt der wohl beste pressingstürmer der liga und seine rolle gerade beläuft sich auf die eines besseren tap-in-merchants.
Die Frage ist, kann Riera sein Ego zurücknehmen und seine taktische Ausrichtung an die Spieler anpassen. Oder schafft er tatsächlich den fußballerischen Turnaround mit 90% des Kaders und mit den für ihn wichtigen Neuzugängen.
Die Eintracht darf aber nicht den Fahler machen, die DNA des Clubs durch einen Trainer so extrem zu verändern, dass es nach seinem Weggang ein noch größerer Scherbenhaufen wäre.
Das System muss doch auch mit kleinen Anpassungen zu Dinos luftiger Abwehr möglich sein, sonst wird man ja nie mehr pressen können.
das ist ein wirklich wichtiger wie trauriger punkt: wir haben zig jahre hier unter diversen trainern pressinglastigen fußball gespielt und jetzt hatte eine bestimmte ausprägung davon nicht sonderlich gut funktioniert (was eben z.t. auch mit dem personal zusammenhing - stichwort fehlende schnelle iv und ein fehlender absichernder 6er im dm) und dann will man das kind mit dem badewasser ausschütten hat seit riera "umschaltverbot"...
zu burkardt gilt annähernd dasselbe wie bzgl doan, der wurde auch für einen bestimmten fußball geholt und man hat gesehen, wieviel besser er funktioniert hat, als dieser unter toppmöller gespielt wurde. faktisch ist burkardt der wohl beste pressingstürmer der liga und seine rolle gerade beläuft sich auf die eines besseren tap-in-merchants.
Die Frage ist, kann Riera sein Ego zurücknehmen und seine taktische Ausrichtung an die Spieler anpassen. Oder schafft er tatsächlich den fußballerischen Turnaround mit 90% des Kaders und mit den für ihn wichtigen Neuzugängen.
Die Eintracht darf aber nicht den Fahler machen, die DNA des Clubs durch einen Trainer so extrem zu verändern, dass es nach seinem Weggang ein noch größerer Scherbenhaufen wäre.
Die Frage ist, kann Riera sein Ego zurücknehmen und seine taktische Ausrichtung an die Spieler anpassen.
ich könnte es jetzt moderat formulieren und schreiben, dass ich das bezweifele. faktisch halte ich es aber schlicht für ausgeschlossen.
bei toppmöller hat man es nach der einen saison hardcore- ballbesitzmist auch nur nach knallharter aufarbeitung plus neuem, erfahrenen co-trainer geschafft, davon wegzukommen. wobei man da noch den vorteil hatte, dass sich dank marmoush und ekitike der entsprechende umschaltfußball quasi von selbst ergeben hat.
riera hat sein bild von fußball was er durchdrücken will. er kommt neu in eine liga, die er nicht kennt und findet eine auf pressinglastigen umschaltfußball optimierte mannschaft vor, deren unlängst getätigten beiden 20-mio-transfers genau dafür angeschafft wurden. und in dieser situation, wo er nicht viel zeit hat und eine abwehr im engeren sinne mittelfristig stabilisieren soll ohne dass die offensive hinkt... wählt er die variante, die am wenigsten zu den spielern passt, die er vorfindet und die deutlich anspruchsvoller ist und auch länger zu implementieren dauert.
mehr muss ich nicht wissen, was da in der zukunft warten wird.
franchise schrieb:
Oder schafft er tatsächlich den fußballerischen Turnaround mit 90% des Kaders und mit den für ihn wichtigen Neuzugängen.
halte ich schlicht für aussichtslos, dazu passt der fußball zu wenig zum vorhandenen personal, was wir gerade auf dem platz regelmäßig bewundern dürfen. da würde nur komplettaustausch der ersten 15-18 leute helfen...
franchise schrieb:
Die Eintracht darf aber nicht den Fahler machen, die DNA des Clubs durch einen Trainer so extrem zu verändern, dass es nach seinem Weggang ein noch größerer Scherbenhaufen wäre.
da bin ich völlig bei dir, aber rieras sehenden auges getätigte verpflichtung lässt mich so rat- bis fassungslos zurück, dass ich das eigentlich blödsinnige beispiel vom komplettaustausch (s.o) nicht mal mehr gänzlich wegwischen würde wollen. vielleicht möchte krösche uns tatsächlich neu auf die füße stellen und hat beschlossen, dass wir jetzt ballbesitzmannschaft im engeren sinne werden sollen und nach riera würde dann ggf ein weiterer hradcore-ballbesitz-verfechter als trainer kommen. egal, wie bescheuert das aufgrund der realitäten anmuten mag.
Das Ajax 433 und das Bayern 4231 wird immer verankert bleiben. Die Trainer die kommen bauen die Taktik danach aus und justieren mit ihren Mitteln. Sie bringen also kein neues System ein sondern arbeiten mit dem für die Konstanz wichtige Ausrichtung des Clubs, damit man nicht immer neue Spieler für neue Systeme benötigt
Das Ajax 433 und das Bayern 4231 wird immer verankert bleiben. Die Trainer die kommen bauen die Taktik danach aus und justieren mit ihren Mitteln. Sie bringen also kein neues System ein sondern arbeiten mit dem für die Konstanz wichtige Ausrichtung des Clubs, damit man nicht immer neue Spieler für neue Systeme benötigt
Schlich und ergreifend Identität, sieht man hier vor Ort halt im Moment nicht.
Die Frage ist, kann Riera sein Ego zurücknehmen und seine taktische Ausrichtung an die Spieler anpassen. Oder schafft er tatsächlich den fußballerischen Turnaround mit 90% des Kaders und mit den für ihn wichtigen Neuzugängen.
Die Eintracht darf aber nicht den Fahler machen, die DNA des Clubs durch einen Trainer so extrem zu verändern, dass es nach seinem Weggang ein noch größerer Scherbenhaufen wäre.
Die Frage ist, kann Riera sein Ego zurücknehmen und seine taktische Ausrichtung an die Spieler anpassen.
ich könnte es jetzt moderat formulieren und schreiben, dass ich das bezweifele. faktisch halte ich es aber schlicht für ausgeschlossen.
bei toppmöller hat man es nach der einen saison hardcore- ballbesitzmist auch nur nach knallharter aufarbeitung plus neuem, erfahrenen co-trainer geschafft, davon wegzukommen. wobei man da noch den vorteil hatte, dass sich dank marmoush und ekitike der entsprechende umschaltfußball quasi von selbst ergeben hat.
riera hat sein bild von fußball was er durchdrücken will. er kommt neu in eine liga, die er nicht kennt und findet eine auf pressinglastigen umschaltfußball optimierte mannschaft vor, deren unlängst getätigten beiden 20-mio-transfers genau dafür angeschafft wurden. und in dieser situation, wo er nicht viel zeit hat und eine abwehr im engeren sinne mittelfristig stabilisieren soll ohne dass die offensive hinkt... wählt er die variante, die am wenigsten zu den spielern passt, die er vorfindet und die deutlich anspruchsvoller ist und auch länger zu implementieren dauert.
mehr muss ich nicht wissen, was da in der zukunft warten wird.
franchise schrieb:
Oder schafft er tatsächlich den fußballerischen Turnaround mit 90% des Kaders und mit den für ihn wichtigen Neuzugängen.
halte ich schlicht für aussichtslos, dazu passt der fußball zu wenig zum vorhandenen personal, was wir gerade auf dem platz regelmäßig bewundern dürfen. da würde nur komplettaustausch der ersten 15-18 leute helfen...
franchise schrieb:
Die Eintracht darf aber nicht den Fahler machen, die DNA des Clubs durch einen Trainer so extrem zu verändern, dass es nach seinem Weggang ein noch größerer Scherbenhaufen wäre.
da bin ich völlig bei dir, aber rieras sehenden auges getätigte verpflichtung lässt mich so rat- bis fassungslos zurück, dass ich das eigentlich blödsinnige beispiel vom komplettaustausch (s.o) nicht mal mehr gänzlich wegwischen würde wollen. vielleicht möchte krösche uns tatsächlich neu auf die füße stellen und hat beschlossen, dass wir jetzt ballbesitzmannschaft im engeren sinne werden sollen und nach riera würde dann ggf ein weiterer hradcore-ballbesitz-verfechter als trainer kommen. egal, wie bescheuert das aufgrund der realitäten anmuten mag.
Das Ajax 433 und das Bayern 4231 wird immer verankert bleiben. Die Trainer die kommen bauen die Taktik danach aus und justieren mit ihren Mitteln. Sie bringen also kein neues System ein sondern arbeiten mit dem für die Konstanz wichtige Ausrichtung des Clubs, damit man nicht immer neue Spieler für neue Systeme benötigt
Das Ajax 433 und das Bayern 4231 wird immer verankert bleiben. Die Trainer die kommen bauen die Taktik danach aus und justieren mit ihren Mitteln. Sie bringen also kein neues System ein sondern arbeiten mit dem für die Konstanz wichtige Ausrichtung des Clubs, damit man nicht immer neue Spieler für neue Systeme benötigt
Schlich und ergreifend Identität, sieht man hier vor Ort halt im Moment nicht.
vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Deine Begründungen sind durchaus nachvollziehbar. Dennoch bleibe ich bei meiner Meinung, dass unseren Weg auf junge Talente anstatt fertige Profis zu setzen derzeit noch immer alternativlos ist. Auch zum Thema Wiederverkaufswert, als auch zum Thema eigene Jugend resp. Leistungszentrum, habe ich in meinen vorigen Beiträgen bereits ausreichend Stellung bezogen, sodass ich hoffe, dass du es nicht als respektlos erachtest, wenn ich das nun nicht alles nochmals wiederhole.
Abschließend nur noch soviel: Der Schlüssel zum Erfolg heißt Geduld, auch wenn ich mir durchaus bewusst bin, dass man im modernen Fußball keine Zeit bekommt. Dennoch ist dies mMn nach der einig gangbare Weg, sofern man nicht die finanziellen Mittel der wirklich großen Vereine oder derer mit Mäzen oder ähnlichem hat. Mehr finanzielles Risiko verbunden mit zwangsläufig hohen Gehältern führt, für einen Verein wie die Eintracht, derzeit mittelfristig bis kurzfristig in den Ruin. Genau daraufhin wird man zwangsläufig steuern, sofern wir ab jetzt nur noch auf fertige Spieler setzen würden, deren Wiederverkaufswert nur sehr gering bis gar nicht mehr vorhanden ist. Den genau das wäre mMn das Gladbach 2.0 von dem du mahnend sprichst.
Wichtig ist eben, dass man bei aller Schnelllebigkeit des modernen Fußballs dennoch die Ruhe bewahrt. Indem man eben die Geduld aufbringt und seinem Konzept vertraut, auch wenn es zwischenzeitlich mal etwas hakt. Mahnende Beispiele, welche diese Geduld nicht haben/hatten gibt es doch genug. Siehe Schalke, HSV, Hertha und Konsorten. Erinnert sei auch an unsere Vergangenheit. Dies sollte eigentlich Mahnung genug sein.
Wo Du natürlich absolut recht hast, ist die Tatsache, daß man nun wirklich nicht damit rechnen konnte, daß Koch, Theate, Kristensen alle einbrechen. Die waren solide wie Beton in 24/25 und es war wirklich nicht vorauszusehen. Götze und Skhiri sind andere Geschichten. Das war m.Mng. nach durchaus voraussehbar. Deshalb hier auch meine größte Kritik. Ich hoffe einfach, daß es irgendwie alles gut wird.
Also auch ich sehe unseren eingeschlagenen Weg als Richtig und auch Alternativlos an und ja da muss man auch mit Stagnation und Rückschlägen rechnen. Meiner Meinung ist auch nicht unsere Strategie der Talenteentwicklung unser Problem, sondern vielnehr das die geplanten erfahrenen "Stützpfeiler" in der Mannschaft nicht funktionieren, damit sich die Jungen an Ihnen orientieren, ausrichten und entwickeln kõnnen. Koch und Theate suchen seit Monaten ihre Normalform, Kristensen hat die Verletzungsseuche, Skihiri läuft nur noch hinterher, Götze mag noch Einfluss in der Kabine haben, aber sein Input auf unser Spiel ist überschaubar. Doan - sorry aber es kann nicht nur an der taktische Ausrichtung liegen, das er nicht mal mehr mittelmässig performt. Burkardt kommt nach seiner Verletzung nur langsam in Tritt, wird aber auch viel zu selten in Szene gesetzt und wenn, dann allein gelassen.
Wenn diese Pfeiler selbst ins wanken geraten, ist es für manche junge Talente schwer sich zu entwickeln.
Das zweite Problem was mitunter von den Verantwortlichen falsch eingeschätzt wurde ist, davon auszugehen das unsere Talente (Collins, Larrson, Højlund, Santos, Bahoya, Uzun) automatisch ihre Leistung von letzter Saison wiederholen oder gar steigern können. Oder zumindest nicht alle in das selbe Leistungsloch fallen!
Ach es kam so einiges zusammen, zum denkbar dümmsten Zeitpunkt.....
Aber ich denke da wird man jetzt schon in die Analyse gehen um das aufzuarbeiten und die vermeintlich richtigen Antworten und Schritte finden.
Da hast Du natürlich einen großen Punkt! Wenn man vor der Saison gewusst hätte, daß Koch, Theate, Kristensen, Skhiri, Götze, Doan und Burkardt allesamt Probleme haben würden, geschweige denn bis zu "Totalausfällen" abstürzen würden, dann hätte man sich vermutlich Sorgen um den Klassenerhalt gemacht. Das ist schon irre. Bei Skhiri und Götze war es allerdings vorhersehbar. Hojlund hat sich m.E. tatsächlich gesteigert und Collins zumindest stabilisiert. Die größte Enttäuschung bei den jungen ist sicherlich Larsson.
Dazu habe ich noch eine Anschlussfrage: Du bezweifelst, dass Cajetan Lenz ein Ausnahmetalent ist. Eichhorn hingegen traust du es zu.
Was unterscheidet die beiden dMn, dass du zu solch einem Urteil kommst?
BTW ist Cajetan Lenz aktueller U21 Nationalspieler. Ich gebe zu, dass ich den Bub auch nicht näher kenne. Aber die Referenz eines U-Nationalspielers ist sicher nicht die schlechteste. Kennet Eichhorn hingegen ist erst 16 und spielt derzeit in der U17 Nationalmannschaft. Sein weiterer Werdegang ist derzeit nur sehr schwer zu beurteilen. Zumindest ich kann dahingehend noch keine Prognose wagen. Was Lenz betrifft übrigens auch nicht. Nur ihn sehe ich etwas weiter und reifer, zumal er bereits in die U19, U20 durchlaufen hat und nun in der U21 Nationalmannschaft spielt. Du siehst also, dass ich versuche deine Argumente aufzugreifen. Von daher wäre es schön, wenn du mir wenigstens ein paar grundlegende Dinge zu deiner Argumentation mitgeben würdest. Denn wie soll sonst eine fundierte Diskussion entstehen?
Ich wollte jetzt im nächsten Teil der Antwort auf die Frage Lenz vs. Eichhorn und was ist da der Unterschied, eingehen. Ehrlich gesagt fehlt mir der Sachverstand, um seriös bewerten zu können, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, ob Eichhorn oder Lenz gestandene BuLi Spieler, Nationalspieler, Superstars, was auch immer, werden. Dafür muss man eben ein Talentscout sein. Sicher ist jedoch, daß ein nicht gerade unerheblicher Unsicherheitsfaktor bei all diesen "Talenten" dabei ist.
Nimm mal Jobe Bellingham. Riesentheater, Riesennachfrage. Dortmund hat 30,5 Mio + Berater + Weiterverkaufsbeteiligung gelöhnt und er hat in 2300 Minuten 4 Assists diese Saison. Nicht sonderlich spektakulär. Noch vor wenigen Jahren waren die Gewinnmargen bei derartigen Talenten riesig. Aber jetzt will eben schon der Ausbildungsverein mitverdienen.
Bei Lenz kommt es eben auf die Umstände des Transfers an. Wenn die Basisablöse schon bis auf 12 Mio steigt, dazu noch Boni, Weiterverkaufsbeteiligung und Berater, dann sag ich nein danke. Und zwar, weil es für mich dann in den Relationen nicht mehr abbildbar ist. Wir können uns Kalimuendo für 27 Mio nicht leisten, obwohl wir wissen, daß das dann ein essentieller Teil (neben, Jonny, Jupp, Younes) der Offensive ist. Er funktioniert als Hängende Spitze, er funktioniert als Mittelstürmer, er funktioniert als Linksaußen.
Im Mittelfeld wurden ja auch zahlreiche andere Namen gerüchtet: Eric Martel, Matthias Jensen von Brentford, Nebel, Anthony Dennis u.a. Kaum einer dieser Spieler wäre viel teurer als Lenz, aber all diese Spieler haben ihre Tauglichkeit in europäischen Top-Ligen nachgewiesen. OK, Nebel und Lenz sind sicherlich völlig unterschiedliche Spieletypen.
Was wäre bei Eichhorn anders? Was das Risiko angeht, eigentlich nichts. Aber durch die extreme Nachfrage (es gibt Gerüchte um Bayern, Leipzig, Dortmund, Leverkusen, Eintracht, City, Arsenal und United) ist auch ein extremes Gewinnpotential vorhanden. Aber -ähnlich wie bei Bellingham letztes Jahr- haben wir eh keine Chance.
Vom Grundprinzip her würde ich eher gerne "Führungsspieler", "Mentalitätsspieler", "körperlich robuste Spieler" bei uns sehen, als "Superathleten", "Weltklassetechniker" oder "Toptalente". Ich denke, man bekommt für solche Ablösesummen, wie sie hier für Lenz spekuliert werden, durchaus erfahrene(re) Spieler in Europa, die Lust auf die Eintracht haben und einen echten Unterschied auf dem Feld machen können.
Ich finde halt, daß zu viele dieser "Talente", v.a. in letzter Zeit sich nicht mehr entwickeln, bzw. die Investition dann keine Früchte trägt.
vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Deine Begründungen sind durchaus nachvollziehbar. Dennoch bleibe ich bei meiner Meinung, dass unseren Weg auf junge Talente anstatt fertige Profis zu setzen derzeit noch immer alternativlos ist. Auch zum Thema Wiederverkaufswert, als auch zum Thema eigene Jugend resp. Leistungszentrum, habe ich in meinen vorigen Beiträgen bereits ausreichend Stellung bezogen, sodass ich hoffe, dass du es nicht als respektlos erachtest, wenn ich das nun nicht alles nochmals wiederhole.
Abschließend nur noch soviel: Der Schlüssel zum Erfolg heißt Geduld, auch wenn ich mir durchaus bewusst bin, dass man im modernen Fußball keine Zeit bekommt. Dennoch ist dies mMn nach der einig gangbare Weg, sofern man nicht die finanziellen Mittel der wirklich großen Vereine oder derer mit Mäzen oder ähnlichem hat. Mehr finanzielles Risiko verbunden mit zwangsläufig hohen Gehältern führt, für einen Verein wie die Eintracht, derzeit mittelfristig bis kurzfristig in den Ruin. Genau daraufhin wird man zwangsläufig steuern, sofern wir ab jetzt nur noch auf fertige Spieler setzen würden, deren Wiederverkaufswert nur sehr gering bis gar nicht mehr vorhanden ist. Den genau das wäre mMn das Gladbach 2.0 von dem du mahnend sprichst.
Wichtig ist eben, dass man bei aller Schnelllebigkeit des modernen Fußballs dennoch die Ruhe bewahrt. Indem man eben die Geduld aufbringt und seinem Konzept vertraut, auch wenn es zwischenzeitlich mal etwas hakt. Mahnende Beispiele, welche diese Geduld nicht haben/hatten gibt es doch genug. Siehe Schalke, HSV, Hertha und Konsorten. Erinnert sei auch an unsere Vergangenheit. Dies sollte eigentlich Mahnung genug sein.
Die Torwartplanung im Sommer fand ich nachvollziehbar. Auf das Talent Santos setzen und mit Zetti einen soliden Mann dazuholen. Leider ist die Wette nicht aufgegangen. Santos hat das Verletzungspech an der Backe und wusste bei seinen Einsätzen diese Saison leider so gar nicht zu überzeugen. Und Zetti ist halt "nur" okay – nicht mehr. Mir wäre wohler die Reißleine zu ziehen und eine echte 1 zu verpflichten.
Dahmen hat sich in Augsburg prächtig entwickelt. 54 Saisongegentore sehen auf dem Papier nicht so prickelnd aus, aber seine Defensive hat halt viel zugelassen. Tatsächlich hat Augsburg rein statistisch noch mehr xGoals kassiert. Er ist jetzt mit 28 im besten Torwartalter und hat im Sommer nur noch ein Jahr Vertrag. Da könnte man ihn womöglich für einen anständigen Preis loseisen und Jahre Kontinuität auf der Position sichern. Noch dazu ist er als gebürtiger Wiesbadener und ehemaliger Jugendspieler auch in unserer Region verwurzelt, wobei das für mich nur ein netter Bonus ist.
Würde ich auch nehmen.
was neben seiner guten entwicklung ein wichtiger punkt ist.
würde ich auch sofort nehmen.
Die Torwartplanung im Sommer fand ich nachvollziehbar. Auf das Talent Santos setzen und mit Zetti einen soliden Mann dazuholen. Leider ist die Wette nicht aufgegangen. Santos hat das Verletzungspech an der Backe und wusste bei seinen Einsätzen diese Saison leider so gar nicht zu überzeugen. Und Zetti ist halt "nur" okay – nicht mehr. Mir wäre wohler die Reißleine zu ziehen und eine echte 1 zu verpflichten.
Dahmen hat sich in Augsburg prächtig entwickelt. 54 Saisongegentore sehen auf dem Papier nicht so prickelnd aus, aber seine Defensive hat halt viel zugelassen. Tatsächlich hat Augsburg rein statistisch noch mehr xGoals kassiert. Er ist jetzt mit 28 im besten Torwartalter und hat im Sommer nur noch ein Jahr Vertrag. Da könnte man ihn womöglich für einen anständigen Preis loseisen und Jahre Kontinuität auf der Position sichern. Noch dazu ist er als gebürtiger Wiesbadener und ehemaliger Jugendspieler auch in unserer Region verwurzelt, wobei das für mich nur ein netter Bonus ist.
Würde ich auch nehmen.
Ich auch, aber am Wochenende darf er sich gerne eine Auszeit nehmen 😉
Tja leider hegt der Dosen-Club aus Leipzig die gleichen Gedanken
https://www.transfermarkt.de/wechselt-finn-dahmen-zu-rb-leipzig-/thread/forum/154/thread_id/1189828/page/1#anchor_3354589
Aber vielleicht hat er ja Heimweh!?
Die Torwartplanung im Sommer fand ich nachvollziehbar. Auf das Talent Santos setzen und mit Zetti einen soliden Mann dazuholen. Leider ist die Wette nicht aufgegangen. Santos hat das Verletzungspech an der Backe und wusste bei seinen Einsätzen diese Saison leider so gar nicht zu überzeugen. Und Zetti ist halt "nur" okay – nicht mehr. Mir wäre wohler die Reißleine zu ziehen und eine echte 1 zu verpflichten.
Dahmen hat sich in Augsburg prächtig entwickelt. 54 Saisongegentore sehen auf dem Papier nicht so prickelnd aus, aber seine Defensive hat halt viel zugelassen. Tatsächlich hat Augsburg rein statistisch noch mehr xGoals kassiert. Er ist jetzt mit 28 im besten Torwartalter und hat im Sommer nur noch ein Jahr Vertrag. Da könnte man ihn womöglich für einen anständigen Preis loseisen und Jahre Kontinuität auf der Position sichern. Noch dazu ist er als gebürtiger Wiesbadener und ehemaliger Jugendspieler auch in unserer Region verwurzelt, wobei das für mich nur ein netter Bonus ist.
was neben seiner guten entwicklung ein wichtiger punkt ist.
würde ich auch sofort nehmen.
Du verrennst dich ein wenig im Thema "finanzielle Situation" in Richtung Panik.
Auch wenn wir miese machen sind wir wohl noch weit von der Insolvenz entfernt 😉
Die laufende Saison dürfte für uns deutlich billiger werden als die letzte aufgrund der hohen Bonuszahlungen beim erreichen der CL.
Dazu wurde ja auch das EK erhöht um auch eine Saison ohne Europa gut zu kompensieren und obwohl wir auf Transfererlöse angewiesen sind werden wir nach der Saison nicht in die Situation kommen unserer Spieler deutlich unter Wert verkaufen zu müssen um handlungsfähig zu bleiben.
Ich glaub außer Draxler von der Bild und dir hält kaum ein Mensch das "das Ende ist nah" Schild in die Luft.
Du hast auch zu 100% recht: Die Situation ist nicht "bedrohlich", aber wir werden wohl nach dieser Saison auf recht vielen hoch dotierten Verträgen sitzen und dafür recht mittelmäßige Leistungen bekommen.
Und die aufregenden Spieler, die werden in den nächsten 1-2 Jahren verkauft (Brown, Uzun, Jupp).
Dann zähl mal auf wie viele Leistungsträger und Stars uns in den kommenden 3 Jahren ablösefrei verlassen oder wir 6 Monate vor Vertragsende für Kleingeld abgeben müssen.
Das uns Uzun und Brown und andere verlassen werden ist doch genau so geplant damit das alles läuft.
Und ein Vertrag in Frankfurt ist für die "Topstars" eher nicht lukrativ, Koch hätte bspw bei Leverkusen und dem BVB mindestens das doppelte (fix) Gehalt bekommen. Bei uns hat er vermutlich letzte Saison 6-7-8 Millionen verdient und diese Saison wird er dann vermutlich "nur" bei 4-4,5 Millionen landen
Und bevor du jetzt Schalke und Hertha und co als Argument bringst: nein, wir haben keine vermeintlichen Topstars geholt und denen ein 10 Mio Gehalt gegeben damit wir sie nie wieder los werden ohne das wir zusätzlich noch Abfindung zahlen müssen anstatt Ablöse zu bekommen.
Du hast auch zu 100% recht: Die Situation ist nicht "bedrohlich", aber wir werden wohl nach dieser Saison auf recht vielen hoch dotierten Verträgen sitzen und dafür recht mittelmäßige Leistungen bekommen.
Und die aufregenden Spieler, die werden in den nächsten 1-2 Jahren verkauft (Brown, Uzun, Jupp).
Dann zähl mal auf wie viele Leistungsträger und Stars uns in den kommenden 3 Jahren ablösefrei verlassen oder wir 6 Monate vor Vertragsende für Kleingeld abgeben müssen.
Das uns Uzun und Brown und andere verlassen werden ist doch genau so geplant damit das alles läuft.
Und ein Vertrag in Frankfurt ist für die "Topstars" eher nicht lukrativ, Koch hätte bspw bei Leverkusen und dem BVB mindestens das doppelte (fix) Gehalt bekommen. Bei uns hat er vermutlich letzte Saison 6-7-8 Millionen verdient und diese Saison wird er dann vermutlich "nur" bei 4-4,5 Millionen landen
Und bevor du jetzt Schalke und Hertha und co als Argument bringst: nein, wir haben keine vermeintlichen Topstars geholt und denen ein 10 Mio Gehalt gegeben damit wir sie nie wieder los werden ohne das wir zusätzlich noch Abfindung zahlen müssen anstatt Ablöse zu bekommen.
Ich hoffe wir machen erfolgreich den "Schritt zurück" und suchen wieder selbst die eher unbekannten Spieler, mit Jupp hat man da ja schon wieder gut begonnen. Die Position, Schlüsselspieler der Konkurrenz zu verpflichten oder bei größeren Talenten im Rennen zu sein, muss man jetzt erstmal Stuttgart überlassen.
Ganz vieles an Deiner Argumentation ist ja stichhaltig. Aber wir brauchen Transferüberschüsse von über 50 Mio (2024/25) bzw. 35 Mio (2025/26), um ausgeglichene Bilanzen hinzubekommen. Das kann auf Dauer gar nicht funktionieren. Erst recht nicht, wenn die sogenannten "Talente" mittlerweile inkl. Beraterhonoraren, Weiterverkaufsbeteiligungen und Boni in 2-stelligen Millionenbereichen liegen. Kosugi, Arrhov, Smolcic, Ebimbe, Nkounkou, Amenda, Lisztes. Da kommt ganz schön was zusammen und die Trefferquote ist gering.
Und die notwendigen Verkäufe der "Treffer" reißen dann spielerisch und emotional jeweils Riesenlöcher in die Mannschaft. Haben wir uns wirklich von den Verkäufen von Pacho, Kolo, Marmoush und Heki erholt?
Es gibt jetzt schon konkret ein massives Problem mit Götze, Skhiri, Uzun und Doan. Mit Younes läuft das auch alles andere als rund.
Wenn wir jetzt Nene Brown im Sommer verkaufen, fehlt das nächste Kernstück.
Mich erinnert das alles an Moneyball. Nur mit dem Unterschied, daß es nicht funktioniert. Der gro´ße Europa League Sieg passierte, bevor wir angefangen haben Moneyball zu spielen.
Ja, da war auch Glück dabei. Aber die Mannschaft hatte v.a. Typen: Kevin, Hinti, Rode, Kostic....
Dann zähl mal auf wie viele Leistungsträger und Stars uns in den kommenden 3 Jahren ablösefrei verlassen oder wir 6 Monate vor Vertragsende für Kleingeld abgeben müssen.
Das uns Uzun und Brown und andere verlassen werden ist doch genau so geplant damit das alles läuft.
Und ein Vertrag in Frankfurt ist für die "Topstars" eher nicht lukrativ, Koch hätte bspw bei Leverkusen und dem BVB mindestens das doppelte (fix) Gehalt bekommen. Bei uns hat er vermutlich letzte Saison 6-7-8 Millionen verdient und diese Saison wird er dann vermutlich "nur" bei 4-4,5 Millionen landen
Und bevor du jetzt Schalke und Hertha und co als Argument bringst: nein, wir haben keine vermeintlichen Topstars geholt und denen ein 10 Mio Gehalt gegeben damit wir sie nie wieder los werden ohne das wir zusätzlich noch Abfindung zahlen müssen anstatt Ablöse zu bekommen.
Ich hoffe wir machen erfolgreich den "Schritt zurück" und suchen wieder selbst die eher unbekannten Spieler, mit Jupp hat man da ja schon wieder gut begonnen. Die Position, Schlüsselspieler der Konkurrenz zu verpflichten oder bei größeren Talenten im Rennen zu sein, muss man jetzt erstmal Stuttgart überlassen.
Dann zähl mal auf wie viele Leistungsträger und Stars uns in den kommenden 3 Jahren ablösefrei verlassen oder wir 6 Monate vor Vertragsende für Kleingeld abgeben müssen.
Das uns Uzun und Brown und andere verlassen werden ist doch genau so geplant damit das alles läuft.
Und ein Vertrag in Frankfurt ist für die "Topstars" eher nicht lukrativ, Koch hätte bspw bei Leverkusen und dem BVB mindestens das doppelte (fix) Gehalt bekommen. Bei uns hat er vermutlich letzte Saison 6-7-8 Millionen verdient und diese Saison wird er dann vermutlich "nur" bei 4-4,5 Millionen landen
Und bevor du jetzt Schalke und Hertha und co als Argument bringst: nein, wir haben keine vermeintlichen Topstars geholt und denen ein 10 Mio Gehalt gegeben damit wir sie nie wieder los werden ohne das wir zusätzlich noch Abfindung zahlen müssen anstatt Ablöse zu bekommen.
Ganz vieles an Deiner Argumentation ist ja stichhaltig. Aber wir brauchen Transferüberschüsse von über 50 Mio (2024/25) bzw. 35 Mio (2025/26), um ausgeglichene Bilanzen hinzubekommen. Das kann auf Dauer gar nicht funktionieren. Erst recht nicht, wenn die sogenannten "Talente" mittlerweile inkl. Beraterhonoraren, Weiterverkaufsbeteiligungen und Boni in 2-stelligen Millionenbereichen liegen. Kosugi, Arrhov, Smolcic, Ebimbe, Nkounkou, Amenda, Lisztes. Da kommt ganz schön was zusammen und die Trefferquote ist gering.
Und die notwendigen Verkäufe der "Treffer" reißen dann spielerisch und emotional jeweils Riesenlöcher in die Mannschaft. Haben wir uns wirklich von den Verkäufen von Pacho, Kolo, Marmoush und Heki erholt?
Es gibt jetzt schon konkret ein massives Problem mit Götze, Skhiri, Uzun und Doan. Mit Younes läuft das auch alles andere als rund.
Wenn wir jetzt Nene Brown im Sommer verkaufen, fehlt das nächste Kernstück.
Mich erinnert das alles an Moneyball. Nur mit dem Unterschied, daß es nicht funktioniert. Der gro´ße Europa League Sieg passierte, bevor wir angefangen haben Moneyball zu spielen.
Ja, da war auch Glück dabei. Aber die Mannschaft hatte v.a. Typen: Kevin, Hinti, Rode, Kostic....
Ich wollte jetzt im nächsten Teil der Antwort auf die Frage Lenz vs. Eichhorn und was ist da der Unterschied, eingehen. Ehrlich gesagt fehlt mir der Sachverstand, um seriös bewerten zu können, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, ob Eichhorn oder Lenz gestandene BuLi Spieler, Nationalspieler, Superstars, was auch immer, werden. Dafür muss man eben ein Talentscout sein. Sicher ist jedoch, daß ein nicht gerade unerheblicher Unsicherheitsfaktor bei all diesen "Talenten" dabei ist.
Nimm mal Jobe Bellingham. Riesentheater, Riesennachfrage. Dortmund hat 30,5 Mio + Berater + Weiterverkaufsbeteiligung gelöhnt und er hat in 2300 Minuten 4 Assists diese Saison. Nicht sonderlich spektakulär. Noch vor wenigen Jahren waren die Gewinnmargen bei derartigen Talenten riesig. Aber jetzt will eben schon der Ausbildungsverein mitverdienen.
Bei Lenz kommt es eben auf die Umstände des Transfers an. Wenn die Basisablöse schon bis auf 12 Mio steigt, dazu noch Boni, Weiterverkaufsbeteiligung und Berater, dann sag ich nein danke. Und zwar, weil es für mich dann in den Relationen nicht mehr abbildbar ist. Wir können uns Kalimuendo für 27 Mio nicht leisten, obwohl wir wissen, daß das dann ein essentieller Teil (neben, Jonny, Jupp, Younes) der Offensive ist. Er funktioniert als Hängende Spitze, er funktioniert als Mittelstürmer, er funktioniert als Linksaußen.
Im Mittelfeld wurden ja auch zahlreiche andere Namen gerüchtet: Eric Martel, Matthias Jensen von Brentford, Nebel, Anthony Dennis u.a. Kaum einer dieser Spieler wäre viel teurer als Lenz, aber all diese Spieler haben ihre Tauglichkeit in europäischen Top-Ligen nachgewiesen. OK, Nebel und Lenz sind sicherlich völlig unterschiedliche Spieletypen.
Was wäre bei Eichhorn anders? Was das Risiko angeht, eigentlich nichts. Aber durch die extreme Nachfrage (es gibt Gerüchte um Bayern, Leipzig, Dortmund, Leverkusen, Eintracht, City, Arsenal und United) ist auch ein extremes Gewinnpotential vorhanden. Aber -ähnlich wie bei Bellingham letztes Jahr- haben wir eh keine Chance.
Vom Grundprinzip her würde ich eher gerne "Führungsspieler", "Mentalitätsspieler", "körperlich robuste Spieler" bei uns sehen, als "Superathleten", "Weltklassetechniker" oder "Toptalente". Ich denke, man bekommt für solche Ablösesummen, wie sie hier für Lenz spekuliert werden, durchaus erfahrene(re) Spieler in Europa, die Lust auf die Eintracht haben und einen echten Unterschied auf dem Feld machen können.
Ich finde halt, daß zu viele dieser "Talente", v.a. in letzter Zeit sich nicht mehr entwickeln, bzw. die Investition dann keine Früchte trägt.
vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Deine Begründungen sind durchaus nachvollziehbar. Dennoch bleibe ich bei meiner Meinung, dass unseren Weg auf junge Talente anstatt fertige Profis zu setzen derzeit noch immer alternativlos ist. Auch zum Thema Wiederverkaufswert, als auch zum Thema eigene Jugend resp. Leistungszentrum, habe ich in meinen vorigen Beiträgen bereits ausreichend Stellung bezogen, sodass ich hoffe, dass du es nicht als respektlos erachtest, wenn ich das nun nicht alles nochmals wiederhole.
Abschließend nur noch soviel: Der Schlüssel zum Erfolg heißt Geduld, auch wenn ich mir durchaus bewusst bin, dass man im modernen Fußball keine Zeit bekommt. Dennoch ist dies mMn nach der einig gangbare Weg, sofern man nicht die finanziellen Mittel der wirklich großen Vereine oder derer mit Mäzen oder ähnlichem hat. Mehr finanzielles Risiko verbunden mit zwangsläufig hohen Gehältern führt, für einen Verein wie die Eintracht, derzeit mittelfristig bis kurzfristig in den Ruin. Genau daraufhin wird man zwangsläufig steuern, sofern wir ab jetzt nur noch auf fertige Spieler setzen würden, deren Wiederverkaufswert nur sehr gering bis gar nicht mehr vorhanden ist. Den genau das wäre mMn das Gladbach 2.0 von dem du mahnend sprichst.
Wichtig ist eben, dass man bei aller Schnelllebigkeit des modernen Fußballs dennoch die Ruhe bewahrt. Indem man eben die Geduld aufbringt und seinem Konzept vertraut, auch wenn es zwischenzeitlich mal etwas hakt. Mahnende Beispiele, welche diese Geduld nicht haben/hatten gibt es doch genug. Siehe Schalke, HSV, Hertha und Konsorten. Erinnert sei auch an unsere Vergangenheit. Dies sollte eigentlich Mahnung genug sein.
Götze und Skhiri sind andere Geschichten. Das war m.Mng. nach durchaus voraussehbar. Deshalb hier auch meine größte Kritik.
Ich hoffe einfach, daß es irgendwie alles gut wird.
Meiner Meinung ist auch nicht unsere Strategie der Talenteentwicklung unser Problem, sondern vielnehr das die geplanten erfahrenen "Stützpfeiler" in der Mannschaft nicht funktionieren, damit sich die Jungen an Ihnen orientieren, ausrichten und entwickeln kõnnen.
Koch und Theate suchen seit Monaten ihre Normalform,
Kristensen hat die Verletzungsseuche,
Skihiri läuft nur noch hinterher,
Götze mag noch Einfluss in der Kabine haben, aber sein Input auf unser Spiel ist überschaubar.
Doan - sorry aber es kann nicht nur an der taktische Ausrichtung liegen, das er nicht mal mehr mittelmässig performt.
Burkardt kommt nach seiner Verletzung nur langsam in Tritt, wird aber auch viel zu selten in Szene gesetzt und wenn, dann allein gelassen.
Wenn diese Pfeiler selbst ins wanken geraten, ist es für manche junge Talente schwer sich zu entwickeln.
Das zweite Problem was mitunter von den Verantwortlichen falsch eingeschätzt wurde ist, davon auszugehen das unsere Talente (Collins, Larrson, Højlund, Santos, Bahoya, Uzun) automatisch ihre Leistung von letzter Saison wiederholen oder gar steigern können.
Oder zumindest nicht alle in das selbe Leistungsloch fallen!
Ach es kam so einiges zusammen, zum denkbar dümmsten Zeitpunkt.....
Aber ich denke da wird man jetzt schon in die Analyse gehen um das aufzuarbeiten und die vermeintlich richtigen Antworten und Schritte finden.
spiel den fußball, für den er geholt wurde und stell ihn auf die position, für die er geholt wurde und ich halte es für mehr als wahrscheinlich, dass er wieder so performed wie in freiburg. mach das nicht und man hat den nächsten fall skhiri, bei dem sich keiner beschweren darf das es (nicht) läuft wie es läuft...
Das ist schon irre. Bei Skhiri und Götze war es allerdings vorhersehbar.
Hojlund hat sich m.E. tatsächlich gesteigert und Collins zumindest stabilisiert. Die größte Enttäuschung bei den jungen ist sicherlich Larsson.
Meiner Meinung ist auch nicht unsere Strategie der Talenteentwicklung unser Problem, sondern vielnehr das die geplanten erfahrenen "Stützpfeiler" in der Mannschaft nicht funktionieren, damit sich die Jungen an Ihnen orientieren, ausrichten und entwickeln kõnnen.
Koch und Theate suchen seit Monaten ihre Normalform,
Kristensen hat die Verletzungsseuche,
Skihiri läuft nur noch hinterher,
Götze mag noch Einfluss in der Kabine haben, aber sein Input auf unser Spiel ist überschaubar.
Doan - sorry aber es kann nicht nur an der taktische Ausrichtung liegen, das er nicht mal mehr mittelmässig performt.
Burkardt kommt nach seiner Verletzung nur langsam in Tritt, wird aber auch viel zu selten in Szene gesetzt und wenn, dann allein gelassen.
Wenn diese Pfeiler selbst ins wanken geraten, ist es für manche junge Talente schwer sich zu entwickeln.
Das zweite Problem was mitunter von den Verantwortlichen falsch eingeschätzt wurde ist, davon auszugehen das unsere Talente (Collins, Larrson, Højlund, Santos, Bahoya, Uzun) automatisch ihre Leistung von letzter Saison wiederholen oder gar steigern können.
Oder zumindest nicht alle in das selbe Leistungsloch fallen!
Ach es kam so einiges zusammen, zum denkbar dümmsten Zeitpunkt.....
Aber ich denke da wird man jetzt schon in die Analyse gehen um das aufzuarbeiten und die vermeintlich richtigen Antworten und Schritte finden.
spiel den fußball, für den er geholt wurde und stell ihn auf die position, für die er geholt wurde und ich halte es für mehr als wahrscheinlich, dass er wieder so performed wie in freiburg. mach das nicht und man hat den nächsten fall skhiri, bei dem sich keiner beschweren darf das es (nicht) läuft wie es läuft...
Gestern wurde Larsson auch gefragt, warum man offensiv wenig Durchschlagskraft hatte, er meinte dann das man zu passiv war. Je nachdem wie man das auslegt, ist das entweder im Zugriff eine Kritik oder er will gern mehr Biss weiter vorne, darf mitunter aber (taktisch) nicht.
Wir haben so begnadete Kicker gestern auf der Bank gehabt, da wird es doch möglich sein, mit der Kapelle und anderer Formation den Gegner zu fordern. Leipzig hat ohne Aufwand gestern den Dreier mitgenommen.
spiel den fußball, für den er geholt wurde und stell ihn auf die position, für die er geholt wurde und ich halte es für mehr als wahrscheinlich, dass er wieder so performed wie in freiburg. mach das nicht und man hat den nächsten fall skhiri, bei dem sich keiner beschweren darf das es (nicht) läuft wie es läuft...
Gestern wurde Larsson auch gefragt, warum man offensiv wenig Durchschlagskraft hatte, er meinte dann das man zu passiv war. Je nachdem wie man das auslegt, ist das entweder im Zugriff eine Kritik oder er will gern mehr Biss weiter vorne, darf mitunter aber (taktisch) nicht.
Wir haben so begnadete Kicker gestern auf der Bank gehabt, da wird es doch möglich sein, mit der Kapelle und anderer Formation den Gegner zu fordern. Leipzig hat ohne Aufwand gestern den Dreier mitgenommen.
das ist ein wirklich wichtiger wie trauriger punkt:
wir haben zig jahre hier unter diversen trainern pressinglastigen fußball gespielt und jetzt hatte eine bestimmte ausprägung davon nicht sonderlich gut funktioniert (was eben z.t. auch mit dem personal zusammenhing - stichwort fehlende schnelle iv und ein fehlender absichernder 6er im dm) und dann will man das kind mit dem badewasser ausschütten hat seit riera "umschaltverbot"...
zu burkardt gilt annähernd dasselbe wie bzgl doan, der wurde auch für einen bestimmten fußball geholt und man hat gesehen, wieviel besser er funktioniert hat, als dieser unter toppmöller gespielt wurde. faktisch ist burkardt der wohl beste pressingstürmer der liga und seine rolle gerade beläuft sich auf die eines besseren tap-in-merchants.
Gestern wurde Larsson auch gefragt, warum man offensiv wenig Durchschlagskraft hatte, er meinte dann das man zu passiv war. Je nachdem wie man das auslegt, ist das entweder im Zugriff eine Kritik oder er will gern mehr Biss weiter vorne, darf mitunter aber (taktisch) nicht.
Wir haben so begnadete Kicker gestern auf der Bank gehabt, da wird es doch möglich sein, mit der Kapelle und anderer Formation den Gegner zu fordern. Leipzig hat ohne Aufwand gestern den Dreier mitgenommen.
das ist ein wirklich wichtiger wie trauriger punkt:
wir haben zig jahre hier unter diversen trainern pressinglastigen fußball gespielt und jetzt hatte eine bestimmte ausprägung davon nicht sonderlich gut funktioniert (was eben z.t. auch mit dem personal zusammenhing - stichwort fehlende schnelle iv und ein fehlender absichernder 6er im dm) und dann will man das kind mit dem badewasser ausschütten hat seit riera "umschaltverbot"...
zu burkardt gilt annähernd dasselbe wie bzgl doan, der wurde auch für einen bestimmten fußball geholt und man hat gesehen, wieviel besser er funktioniert hat, als dieser unter toppmöller gespielt wurde. faktisch ist burkardt der wohl beste pressingstürmer der liga und seine rolle gerade beläuft sich auf die eines besseren tap-in-merchants.
Die Eintracht darf aber nicht den Fahler machen, die DNA des Clubs durch einen Trainer so extrem zu verändern, dass es nach seinem Weggang ein noch größerer Scherbenhaufen wäre.
das ist ein wirklich wichtiger wie trauriger punkt:
wir haben zig jahre hier unter diversen trainern pressinglastigen fußball gespielt und jetzt hatte eine bestimmte ausprägung davon nicht sonderlich gut funktioniert (was eben z.t. auch mit dem personal zusammenhing - stichwort fehlende schnelle iv und ein fehlender absichernder 6er im dm) und dann will man das kind mit dem badewasser ausschütten hat seit riera "umschaltverbot"...
zu burkardt gilt annähernd dasselbe wie bzgl doan, der wurde auch für einen bestimmten fußball geholt und man hat gesehen, wieviel besser er funktioniert hat, als dieser unter toppmöller gespielt wurde. faktisch ist burkardt der wohl beste pressingstürmer der liga und seine rolle gerade beläuft sich auf die eines besseren tap-in-merchants.
Die Eintracht darf aber nicht den Fahler machen, die DNA des Clubs durch einen Trainer so extrem zu verändern, dass es nach seinem Weggang ein noch größerer Scherbenhaufen wäre.
ich könnte es jetzt moderat formulieren und schreiben, dass ich das bezweifele. faktisch halte ich es aber schlicht für ausgeschlossen.
bei toppmöller hat man es nach der einen saison hardcore- ballbesitzmist auch nur nach knallharter aufarbeitung plus neuem, erfahrenen co-trainer geschafft, davon wegzukommen. wobei man da noch den vorteil hatte, dass sich dank marmoush und ekitike der entsprechende umschaltfußball quasi von selbst ergeben hat.
riera hat sein bild von fußball was er durchdrücken will. er kommt neu in eine liga, die er nicht kennt und findet eine auf pressinglastigen umschaltfußball optimierte mannschaft vor, deren unlängst getätigten beiden 20-mio-transfers genau dafür angeschafft wurden. und in dieser situation, wo er nicht viel zeit hat und eine abwehr im engeren sinne mittelfristig stabilisieren soll ohne dass die offensive hinkt... wählt er die variante, die am wenigsten zu den spielern passt, die er vorfindet und die deutlich anspruchsvoller ist und auch länger zu implementieren dauert.
mehr muss ich nicht wissen, was da in der zukunft warten wird.
halte ich schlicht für aussichtslos, dazu passt der fußball zu wenig zum vorhandenen personal, was wir gerade auf dem platz regelmäßig bewundern dürfen. da würde nur komplettaustausch der ersten 15-18 leute helfen...
da bin ich völlig bei dir, aber rieras sehenden auges getätigte verpflichtung lässt mich so rat- bis fassungslos zurück, dass ich das eigentlich blödsinnige beispiel vom komplettaustausch (s.o) nicht mal mehr gänzlich wegwischen würde wollen. vielleicht möchte krösche uns tatsächlich neu auf die füße stellen und hat beschlossen, dass wir jetzt ballbesitzmannschaft im engeren sinne werden sollen und nach riera würde dann ggf ein weiterer hradcore-ballbesitz-verfechter als trainer kommen. egal, wie bescheuert das aufgrund der realitäten anmuten mag.
Das Ajax 433 und das Bayern 4231 wird immer verankert bleiben. Die Trainer die kommen bauen die Taktik danach aus und justieren mit ihren Mitteln. Sie bringen also kein neues System ein sondern arbeiten mit dem für die Konstanz wichtige Ausrichtung des Clubs, damit man nicht immer neue Spieler für neue Systeme benötigt
Schlich und ergreifend Identität, sieht man hier vor Ort halt im Moment nicht.
Die Eintracht darf aber nicht den Fahler machen, die DNA des Clubs durch einen Trainer so extrem zu verändern, dass es nach seinem Weggang ein noch größerer Scherbenhaufen wäre.
ich könnte es jetzt moderat formulieren und schreiben, dass ich das bezweifele. faktisch halte ich es aber schlicht für ausgeschlossen.
bei toppmöller hat man es nach der einen saison hardcore- ballbesitzmist auch nur nach knallharter aufarbeitung plus neuem, erfahrenen co-trainer geschafft, davon wegzukommen. wobei man da noch den vorteil hatte, dass sich dank marmoush und ekitike der entsprechende umschaltfußball quasi von selbst ergeben hat.
riera hat sein bild von fußball was er durchdrücken will. er kommt neu in eine liga, die er nicht kennt und findet eine auf pressinglastigen umschaltfußball optimierte mannschaft vor, deren unlängst getätigten beiden 20-mio-transfers genau dafür angeschafft wurden. und in dieser situation, wo er nicht viel zeit hat und eine abwehr im engeren sinne mittelfristig stabilisieren soll ohne dass die offensive hinkt... wählt er die variante, die am wenigsten zu den spielern passt, die er vorfindet und die deutlich anspruchsvoller ist und auch länger zu implementieren dauert.
mehr muss ich nicht wissen, was da in der zukunft warten wird.
halte ich schlicht für aussichtslos, dazu passt der fußball zu wenig zum vorhandenen personal, was wir gerade auf dem platz regelmäßig bewundern dürfen. da würde nur komplettaustausch der ersten 15-18 leute helfen...
da bin ich völlig bei dir, aber rieras sehenden auges getätigte verpflichtung lässt mich so rat- bis fassungslos zurück, dass ich das eigentlich blödsinnige beispiel vom komplettaustausch (s.o) nicht mal mehr gänzlich wegwischen würde wollen. vielleicht möchte krösche uns tatsächlich neu auf die füße stellen und hat beschlossen, dass wir jetzt ballbesitzmannschaft im engeren sinne werden sollen und nach riera würde dann ggf ein weiterer hradcore-ballbesitz-verfechter als trainer kommen. egal, wie bescheuert das aufgrund der realitäten anmuten mag.
Das Ajax 433 und das Bayern 4231 wird immer verankert bleiben. Die Trainer die kommen bauen die Taktik danach aus und justieren mit ihren Mitteln. Sie bringen also kein neues System ein sondern arbeiten mit dem für die Konstanz wichtige Ausrichtung des Clubs, damit man nicht immer neue Spieler für neue Systeme benötigt
Schlich und ergreifend Identität, sieht man hier vor Ort halt im Moment nicht.
vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Deine Begründungen sind durchaus nachvollziehbar. Dennoch bleibe ich bei meiner Meinung, dass unseren Weg auf junge Talente anstatt fertige Profis zu setzen derzeit noch immer alternativlos ist. Auch zum Thema Wiederverkaufswert, als auch zum Thema eigene Jugend resp. Leistungszentrum, habe ich in meinen vorigen Beiträgen bereits ausreichend Stellung bezogen, sodass ich hoffe, dass du es nicht als respektlos erachtest, wenn ich das nun nicht alles nochmals wiederhole.
Abschließend nur noch soviel: Der Schlüssel zum Erfolg heißt Geduld, auch wenn ich mir durchaus bewusst bin, dass man im modernen Fußball keine Zeit bekommt. Dennoch ist dies mMn nach der einig gangbare Weg, sofern man nicht die finanziellen Mittel der wirklich großen Vereine oder derer mit Mäzen oder ähnlichem hat. Mehr finanzielles Risiko verbunden mit zwangsläufig hohen Gehältern führt, für einen Verein wie die Eintracht, derzeit mittelfristig bis kurzfristig in den Ruin. Genau daraufhin wird man zwangsläufig steuern, sofern wir ab jetzt nur noch auf fertige Spieler setzen würden, deren Wiederverkaufswert nur sehr gering bis gar nicht mehr vorhanden ist. Den genau das wäre mMn das Gladbach 2.0 von dem du mahnend sprichst.
Wichtig ist eben, dass man bei aller Schnelllebigkeit des modernen Fußballs dennoch die Ruhe bewahrt. Indem man eben die Geduld aufbringt und seinem Konzept vertraut, auch wenn es zwischenzeitlich mal etwas hakt. Mahnende Beispiele, welche diese Geduld nicht haben/hatten gibt es doch genug. Siehe Schalke, HSV, Hertha und Konsorten. Erinnert sei auch an unsere Vergangenheit. Dies sollte eigentlich Mahnung genug sein.
Götze und Skhiri sind andere Geschichten. Das war m.Mng. nach durchaus voraussehbar. Deshalb hier auch meine größte Kritik.
Ich hoffe einfach, daß es irgendwie alles gut wird.
Meiner Meinung ist auch nicht unsere Strategie der Talenteentwicklung unser Problem, sondern vielnehr das die geplanten erfahrenen "Stützpfeiler" in der Mannschaft nicht funktionieren, damit sich die Jungen an Ihnen orientieren, ausrichten und entwickeln kõnnen.
Koch und Theate suchen seit Monaten ihre Normalform,
Kristensen hat die Verletzungsseuche,
Skihiri läuft nur noch hinterher,
Götze mag noch Einfluss in der Kabine haben, aber sein Input auf unser Spiel ist überschaubar.
Doan - sorry aber es kann nicht nur an der taktische Ausrichtung liegen, das er nicht mal mehr mittelmässig performt.
Burkardt kommt nach seiner Verletzung nur langsam in Tritt, wird aber auch viel zu selten in Szene gesetzt und wenn, dann allein gelassen.
Wenn diese Pfeiler selbst ins wanken geraten, ist es für manche junge Talente schwer sich zu entwickeln.
Das zweite Problem was mitunter von den Verantwortlichen falsch eingeschätzt wurde ist, davon auszugehen das unsere Talente (Collins, Larrson, Højlund, Santos, Bahoya, Uzun) automatisch ihre Leistung von letzter Saison wiederholen oder gar steigern können.
Oder zumindest nicht alle in das selbe Leistungsloch fallen!
Ach es kam so einiges zusammen, zum denkbar dümmsten Zeitpunkt.....
Aber ich denke da wird man jetzt schon in die Analyse gehen um das aufzuarbeiten und die vermeintlich richtigen Antworten und Schritte finden.
Das ist schon irre. Bei Skhiri und Götze war es allerdings vorhersehbar.
Hojlund hat sich m.E. tatsächlich gesteigert und Collins zumindest stabilisiert. Die größte Enttäuschung bei den jungen ist sicherlich Larsson.
Würde ich auch nehmen.
Ich auch, aber am Wochenende darf er sich gerne eine Auszeit nehmen 😉