Das ist dann aber nicht mal mehr ein "Bankplatz". Das ist dann "Trainingsgruppe 2". Bei Dahoud hat das m.E. nach nicht geklappt, weil er dramatisch überbezahlt war. Es wurden da 3+ Mio kolportiert. Da war es für ihn sinnvoller, das Jahr auszusitzen. Zumal er nicht mehr zu den jüngsten gehört. Ich muss mir das irgendwie schönreden. Ich muss mir einreden, daß es irgendeine Chance gibt, daß wir nicht Gladbach 2.0 werden.
Das ist dann aber nicht mal mehr ein "Bankplatz". Das ist dann "Trainingsgruppe 2". Bei Dahoud hat das m.E. nach nicht geklappt, weil er dramatisch überbezahlt war. Es wurden da 3+ Mio kolportiert. Da war es für ihn sinnvoller, das Jahr auszusitzen. Zumal er nicht mehr zu den jüngsten gehört. Ich muss mir das irgendwie schönreden. Ich muss mir einreden, daß es irgendeine Chance gibt, daß wir nicht Gladbach 2.0 werden.
Du denkst einfach zu problembehaftet, weil dir die Erinnerungen an die schönen Eintrachtzeiten fehlen. Wie du selbst sagst, bist du erst seit 40 Jahren dabei und hast die grausige Ohms Ära erlebt, das haben viele hier auch. Es gab aber auch eine Zeit davor, die ich als die Schönere bezeichnen würde und in der sich all diese Fragen überhaupt nicht stellten.....bessere Spieler, bessere Trainer, schlanke Führungsstruktur und vor allem besserer Fußball mit besseren Ergebnissen. Deine Gedanken muß sich Herr Krösche und Herr Zamberk machen , weil das in ihre Verantwortlichkeit gehört und dafür werden sie auch gut bezahlt. Wir stehen draußen und haben keinen Einblick in die tatsächlichen Gegebenheiten.....
Das ist dann aber nicht mal mehr ein "Bankplatz". Das ist dann "Trainingsgruppe 2". Bei Dahoud hat das m.E. nach nicht geklappt, weil er dramatisch überbezahlt war. Es wurden da 3+ Mio kolportiert. Da war es für ihn sinnvoller, das Jahr auszusitzen. Zumal er nicht mehr zu den jüngsten gehört. Ich muss mir das irgendwie schönreden. Ich muss mir einreden, daß es irgendeine Chance gibt, daß wir nicht Gladbach 2.0 werden.
Du denkst einfach zu problembehaftet, weil dir die Erinnerungen an die schönen Eintrachtzeiten fehlen. Wie du selbst sagst, bist du erst seit 40 Jahren dabei und hast die grausige Ohms Ära erlebt, das haben viele hier auch. Es gab aber auch eine Zeit davor, die ich als die Schönere bezeichnen würde und in der sich all diese Fragen überhaupt nicht stellten.....bessere Spieler, bessere Trainer, schlanke Führungsstruktur und vor allem besserer Fußball mit besseren Ergebnissen. Deine Gedanken muß sich Herr Krösche und Herr Zamberk machen , weil das in ihre Verantwortlichkeit gehört und dafür werden sie auch gut bezahlt. Wir stehen draußen und haben keinen Einblick in die tatsächlichen Gegebenheiten.....
Danke, das tut irgendwie gut das zu lesen. Ich habe leider Hölzenbein, Grabowski und Nickel nie live spielen gesehen. Auf jeden Fall gab es damals noch nicht den Automatismus, daß jeder gute Spieler, den einer der "Nicht Großen" hervorbrachte, sofort den Verein verlassen hat. Netzer, Heynckes und Berti blieben in Gladbach, Löhr, Müller und Overath in Köln u.s.w. Gut, schlechtes Beispiel. Denn Gladbach, Köln, auch die Eintracht, das waren ja die "Großen", neben den Bayern... Es waren auf jeden Fall "bessere" Zeiten für das Produkt Fußball. Ohne Fernsehgelder, ohne Berater, ohne Weiterverkaufsbeteiligungen.
Genau, dieses 10 Jahren andauernde Scheitern muss beendet werden. Unbedingt. Kann man ja garnicht mehr mit ansehen. Und diese katastrophale finanzielle Entwicklung von 120 auf knapp 400 Mios. Jahresumsatz All das schöne Geld … 🙄
Sorry, aber bin grad froh, Dir kein Geschäftsmodell erklären zu müssen. Weia
Herablassend, arrogant, anmaßend.
Du bezeichnest den an sachlichen Fakten orientierten Beitrag von @philadlerist als herablassend, arrogant und anmaßend, titulierst aber Timmo Hardung als "besseren Grüßaugust, ohne jegliche Richtlinienkompetenz."
Des Weiteren maßt du dir an, "dass das so oft als "alternativlos" gepriesene Geschäftsmodell völlig gescheitert ist."
underdog since 1899 schrieb:
Hinzu kommt, dass du deinen geballten Frust in einer dermaßen arroganten Art rüberbringst, das man nur noch kotzen möchte.
Sorry, das ich dir das jetzt so unverblümt sage. Aber was du hier teilweise vom Stapel lässt, ist von sachlich konstruktiver Kritik so weit entfernt, wie die derzeitige Mondmission Artemis 2 von der Erde.
Gut gebrüllt, Löwe. Und Du wirst bestimmt viel Applaus dafür ernten. Denn "common sense" steht ja hoch im Kurs, in diesem Forum. Vielleicht schaffen wir es, das ganze wieder auf ein etwas sachlicheres Niveau zu bringen? Ein Niveau, welches einzig und allein der philadlerist verlassen hat. These : Das Geschäftsmodell funktioniert nicht Meine Argumente sind: -seelenlose Mannschaft ohne Identifikationsfiguren und Leader. Das ist nun wahrlich kein neues Thema. -Ständiger "Turnover", weil ja jeder Spieler, der eine gewisse Entwicklung abschließt sofort "den nächsten Schritt geht", sprich verkauft wird. -Ein absolut fragwürdiges Finanzmodell, welches hier im Forum, aber auch in den Median breit diskutiert wird. Um das zu konkretisieren: Eine Bilanz (24/25) ist nur dann gerade mal ausgeglichen, wenn man einen Transferüberschuss von 50 Mio (die genauen Zahlen wurden im Finanzen Thread ausführlich diskutiert) erwirtschaften kann. Und dann wird kolportiert, daß wir in der laufenden Saison erneut auf ein 20Mio Minus zusteuern. In einer Saison, in der wir Ekitiké verkauft haben u.s.w. Mit Champions League Teilnahme. -Was passiert also, wenn Europa wegfällt und die Hochrisiko Investments (nichts anderes sind die genannten Spielerinvestitionen: Verletzungsgefahr, nicht wie geplant verlaufende Entwicklung, sportlicher Misserfolg) floppen?
Das sind m.E. berechtigte Fragen. Meinetwegen, wenn es Euch "Experten" wichtig ist, dann eben die Fragen eines besorgten Laien. Allerdings eines Laien, der seit 40 Jahren Eintracht Fan ist, der Leute wie Matthias Ohms mitbekommen hat. Die Eskalation kam vom Philadleristen, der nichts von den obigen Argumenten entkräftet hat, sondern lediglich das Argument auf der Pfanne hat: "Umsatz von 120Mio auf 400 Mio - GEIL!!!". Bin ich frustriert? Ja, natürlich! Aber nicht, weil wir 7. oder 11. werden. Sondern, weil dieser Unsinn einfach weiterpraktiziert wird. Weil die nächsten "Talente" für teuer Geld gekauft werden, statt dringend benötigter "gestandener" Verstärkungen auf dem Platz. Weil statt eines Trainers, der Bodenständigkeit rein bringt, die nächste Labertasche (hatten wir schon lange nicht mehr) verpflichtet wurde. Ein Trainer, der nach 7 Spielen mit seinem Latein am Ende ist und die Schuld öffentlich beim Vorgänger sucht. Sehr gerne (keine Ironie) würde ich mal ernsthafte Argumente hören, warum der eingeschlagene Kurs funktionieren kann. Aber arrogant ist es nicht, diese Fragen zu stellen. Arrogant ist es, wie der philadlerist oder Du darauf antwortet. Und lasst bitte Eure "Ironie" und Eure Provokationen stecken.
Gut gebrüllt, Löwe. Und Du wirst bestimmt viel Applaus dafür ernten. Denn "common sense" steht ja hoch im Kurs, in diesem Forum. Vielleicht schaffen wir es, das ganze wieder auf ein etwas sachlicheres Niveau zu bringen? Ein Niveau, welches einzig und allein der philadlerist verlassen hat.
Mir liegt es fern, für irgendetwas was ich in meinem Leben verzapfe Applaus ernten zu wollen. Dies nur kurz zu deiner Infomotion.
DoctorJ83 schrieb:
Aber arrogant ist es nicht, diese Fragen zu stellen. Arrogant ist es, wie der philadlerist oder Du darauf antwortet. Und lasst bitte Eure "Ironie" und Eure Provokationen stecken.
Natürlich ist es völlig legitim Dinge nachzufragen. Auch wenn man mal etwas infrage stellt, ist es nicht per se von arroganter Natur dies zu tun. Es kommt eben auf das wie an. Und hier solltest du zuallererst mal auf dich selbst schauen, bevor du mit dem Finger auf andere zeigst. Denn das mein lieber ist astreiner Whataboutism welchen du da betreibst. Genau das, was du mir erst neulich hier im Forum (berechtigterweise) unterstellt hast.
Den Rest deines Beitrags hake ich unter ferner liefen ab, denn deine Wortwahl ist sicher noch deinem Frust geschuldet. Von daher verspüre ich auch wenig Lust, darauf näher einzugehen.
Gut gebrüllt, Löwe. Und Du wirst bestimmt viel Applaus dafür ernten. Denn "common sense" steht ja hoch im Kurs, in diesem Forum. Vielleicht schaffen wir es, das ganze wieder auf ein etwas sachlicheres Niveau zu bringen? Ein Niveau, welches einzig und allein der philadlerist verlassen hat.
Mir liegt es fern, für irgendetwas was ich in meinem Leben verzapfe Applaus ernten zu wollen. Dies nur kurz zu deiner Infomotion.
DoctorJ83 schrieb:
Aber arrogant ist es nicht, diese Fragen zu stellen. Arrogant ist es, wie der philadlerist oder Du darauf antwortet. Und lasst bitte Eure "Ironie" und Eure Provokationen stecken.
Natürlich ist es völlig legitim Dinge nachzufragen. Auch wenn man mal etwas infrage stellt, ist es nicht per se von arroganter Natur dies zu tun. Es kommt eben auf das wie an. Und hier solltest du zuallererst mal auf dich selbst schauen, bevor du mit dem Finger auf andere zeigst. Denn das mein lieber ist astreiner Whataboutism welchen du da betreibst. Genau das, was du mir erst neulich hier im Forum (berechtigterweise) unterstellt hast.
Den Rest deines Beitrags hake ich unter ferner liefen ab, denn deine Wortwahl ist sicher noch deinem Frust geschuldet. Von daher verspüre ich auch wenig Lust, darauf näher einzugehen.
Schade. Für einen Moment dachte ich wirklich, Du bringst tatsächlich Argumente. Aber Du bist meinem Wunsch, auf die sachliche Ebene zurückzukehren, dann lieber doch nicht nachgekommen und hast stattdessen wieder meine Person angegriffen.
"Ein Ad-hominem-Argument (lateinisch für „zum Menschen“) ist ein logischer Fehlschluss, bei dem die persönliche Eigenschaft, das Motiv oder der Hintergrund einer Person angegriffen wird, anstatt sich inhaltlich mit ihrer Aussage auseinanderzusetzen. Ziel ist es, die Position durch Diskreditierung des Vertreters abzuwerten."
Wo Du in meiner (letzten) Aussage "whataboutism" gesehen haben möchtest verstehe ich allen ernstes nicht. Es ging um meine These, daß das Geschäftsmodell der Eintracht (welches meiner Meinung nach in dieser radikalen Form erst seit Abgang der Büffelherde praktiziert wird), gescheitert ist, oder sich im Begriff befindet, zu scheitern. Der Philadlerist hat daraufhin das Gegenargument angebracht, daß sich der Umsatz "von 120 Mio auf 400 Mio" erhöht habe (soweit auch alles in Ordnung) und dann nachgelegt: "Wie gut, daß ich Dir kein Geschäftsmodell erklären muss...auweia". Das halte ich für herablassend und eben arrogant. Dann musstest Du dem Philadleristen zur Seite springen und hast in selbst äußerst fragwürdiger Wortwahl meine Person angegriffen. Ich habe dann angeboten Argumente auszutauschen, und meinerseits einige aufgezählt. Und weil Dir das jetzt zu anstrengend wird, greifst Du mich wiederum persönlich an, verwendest den Begriff "whataboutism" falsch und stellst schon wieder auf meine Sprache und meinen "Frust" ab. Ich warte immer noch auf (inhaltliche) Argumente. Die bist Du mir bei all den persönlichen Vorwürfen schuldig.
Nach der unterirdischen ersten Halbzeit, die im Prinzip nur aus sinnlosen und drucklosem Ballgeschiebe bestand - Ausnahme Kalimuendo - hat man nach der Einwechslung von Chaïbi (3 Klassen besser als Oskar) und Jupp erstmals Fußball gespielt und ist folgerichtig 2:0 in Führung gegangen. Und dann macht Albert eigentlich das genau richtige und bringt mit Skhiri und Götze zwei routinierte Spieler die eigentlich prädestiniert dafür sind so ein Spiel sicher und stabil runterzuspielen.
Und was passiert? Beide schaffen es nicht annähernd sich der Dynamik des Spiels anzupassen und gehen gnadenlos unter. Ich denke das war’s erstmal für die beiden unter Riera. Da wir keinen Tuta oder Rode mehr haben wird es wohl auf ein ZM mit Larsson und Chaïbi hinauslaufen. Ja, Oskar rennt und macht und tut, aber fußballerisch langt es einfach (noch) nicht.
Nach der unterirdischen ersten Halbzeit, die im Prinzip nur aus sinnlosen und drucklosem Ballgeschiebe bestand - Ausnahme Kalimuendo - hat man nach der Einwechslung von Chaïbi (3 Klassen besser als Oskar) und Jupp erstmals Fußball gespielt und ist folgerichtig 2:0 in Führung gegangen. Und dann macht Albert eigentlich das genau richtige und bringt mit Skhiri und Götze zwei routinierte Spieler die eigentlich prädestiniert dafür sind so ein Spiel sicher und stabil runterzuspielen.
Und was passiert? Beide schaffen es nicht annähernd sich der Dynamik des Spiels anzupassen und gehen gnadenlos unter. Ich denke das war’s erstmal für die beiden unter Riera. Da wir keinen Tuta oder Rode mehr haben wird es wohl auf ein ZM mit Larsson und Chaïbi hinauslaufen. Ja, Oskar rennt und macht und tut, aber fußballerisch langt es einfach (noch) nicht.
Mach mal halb lang mit deiner Äußerung "Chaibi war 3 Klassen besser als Oscar"...😬 Ja, Chaibi hat nach seiner Einwechslung für Schwung gesorgt und das 1:0 vorbereitet. Chaibi und Höjlund sind dennoch zwei verschiedene Spielertypen und ich weiß auch nicht warum Höjlund hier und da so schlecht gesehen wurde. Im Gegenteil: Ich fand er hat ne ordentliche Partie gespielt. Immerhin hatte Oscar in der ersten Hälfte mit zwei guten Pässen die beiden Chancen von Knauff und Kalimuendo eingeleitet und ansonsten fand ich ihn auch in den Zweikämpfen bissig. Einer der wenigen Spieler, die bei der Eintracht im Mittelfeld mal dazwischen gehen können. Ich finde Höjlund kommt oftmals viel zu schlecht weg. Insgesamt war unser Spiel, erste Halbzeit eher mit einer Fünferkette defensiv und in der zweiten Hälfte im 4-3-3 unterwegs, ein wenig besser als die Spiele davor (Mainz, Heidenheim, Pauli), aber dennoch immer noch nicht befriedigend... Kalimuendo war sehr belebend auf links. Leider waren die Einwechslungen von Götze und Skhiri ein "Griff ins Klo". Aber da steckt man halt nicht drin. Mir ist es dann auch immer zu einfach zu sagen: Riera hat sich da vercoacht. Die Intention verstehe ich hinter den beiden Wechseln. Riera wollte mit Mario und Ellyes, nach der Führung, dafür sorgen das beide Ruhe in unser Spiel bekommen... Leider ging es nach hinten los...🤷
Riera wollte mit Mario und Ellyes, nach der Führung, dafür sorgen das beide Ruhe in unser Spiel bekommen...
Wollte er das wirklich? Ich bin eher beim Kommentar des HR:
"Einer Nachfrage, von wem der Impuls für mehr Stabilität und eine etwas weniger riskante Spielweise hätte kommen können, wich Koch dann aus. Da sein Trainer wenige Minuten später aber verriet, dass Koch nach dem zweiten Tor bei ihm vorstellig geworden war und sich nach der Möglichkeit einer veränderten Herangehensweise erkundigt hatte, wird die Sache schnell klarer. "Robin hat gefragt, ob wir weiter so spielen. Ich sagte: 'Ja, weil so haben wir zwei Tore geschossen.'" Riera wollte mehr, Koch hätte sich offenbar mehr Kompaktheit gewünscht. Der Rest ist bekannt."
Die Intention verstehe ich hinter den beiden Wechseln. Riera wollte mit Mario und Ellyes, nach der Führung, dafür sorgen das beide Ruhe in unser Spiel bekommen... Leider ging es nach hinten los...🤷
Auf der anderen Seite muss man so ehrlich sein, dass Mario schöne Offensivaktionen hatte. Dass man ihn jetzt weniger als Defensivstabilisator einsetzt, sollte auch Riera wissen.
Nach der unterirdischen ersten Halbzeit, die im Prinzip nur aus sinnlosen und drucklosem Ballgeschiebe bestand - Ausnahme Kalimuendo - hat man nach der Einwechslung von Chaïbi (3 Klassen besser als Oskar) und Jupp erstmals Fußball gespielt und ist folgerichtig 2:0 in Führung gegangen. Und dann macht Albert eigentlich das genau richtige und bringt mit Skhiri und Götze zwei routinierte Spieler die eigentlich prädestiniert dafür sind so ein Spiel sicher und stabil runterzuspielen.
Und was passiert? Beide schaffen es nicht annähernd sich der Dynamik des Spiels anzupassen und gehen gnadenlos unter. Ich denke das war’s erstmal für die beiden unter Riera. Da wir keinen Tuta oder Rode mehr haben wird es wohl auf ein ZM mit Larsson und Chaïbi hinauslaufen. Ja, Oskar rennt und macht und tut, aber fußballerisch langt es einfach (noch) nicht.
Mach mal halb lang mit deiner Äußerung "Chaibi war 3 Klassen besser als Oscar"...😬 Ja, Chaibi hat nach seiner Einwechslung für Schwung gesorgt und das 1:0 vorbereitet. Chaibi und Höjlund sind dennoch zwei verschiedene Spielertypen und ich weiß auch nicht warum Höjlund hier und da so schlecht gesehen wurde. Im Gegenteil: Ich fand er hat ne ordentliche Partie gespielt. Immerhin hatte Oscar in der ersten Hälfte mit zwei guten Pässen die beiden Chancen von Knauff und Kalimuendo eingeleitet und ansonsten fand ich ihn auch in den Zweikämpfen bissig. Einer der wenigen Spieler, die bei der Eintracht im Mittelfeld mal dazwischen gehen können. Ich finde Höjlund kommt oftmals viel zu schlecht weg. Insgesamt war unser Spiel, erste Halbzeit eher mit einer Fünferkette defensiv und in der zweiten Hälfte im 4-3-3 unterwegs, ein wenig besser als die Spiele davor (Mainz, Heidenheim, Pauli), aber dennoch immer noch nicht befriedigend... Kalimuendo war sehr belebend auf links. Leider waren die Einwechslungen von Götze und Skhiri ein "Griff ins Klo". Aber da steckt man halt nicht drin. Mir ist es dann auch immer zu einfach zu sagen: Riera hat sich da vercoacht. Die Intention verstehe ich hinter den beiden Wechseln. Riera wollte mit Mario und Ellyes, nach der Führung, dafür sorgen das beide Ruhe in unser Spiel bekommen... Leider ging es nach hinten los...🤷
Nach der unterirdischen ersten Halbzeit, die im Prinzip nur aus sinnlosen und drucklosem Ballgeschiebe bestand - Ausnahme Kalimuendo - hat man nach der Einwechslung von Chaïbi (3 Klassen besser als Oskar) und Jupp erstmals Fußball gespielt und ist folgerichtig 2:0 in Führung gegangen. Und dann macht Albert eigentlich das genau richtige und bringt mit Skhiri und Götze zwei routinierte Spieler die eigentlich prädestiniert dafür sind so ein Spiel sicher und stabil runterzuspielen.
Und was passiert? Beide schaffen es nicht annähernd sich der Dynamik des Spiels anzupassen und gehen gnadenlos unter. Ich denke das war’s erstmal für die beiden unter Riera. Da wir keinen Tuta oder Rode mehr haben wird es wohl auf ein ZM mit Larsson und Chaïbi hinauslaufen. Ja, Oskar rennt und macht und tut, aber fußballerisch langt es einfach (noch) nicht.
Mach mal halb lang mit deiner Äußerung "Chaibi war 3 Klassen besser als Oscar"...😬 Ja, Chaibi hat nach seiner Einwechslung für Schwung gesorgt und das 1:0 vorbereitet. Chaibi und Höjlund sind dennoch zwei verschiedene Spielertypen und ich weiß auch nicht warum Höjlund hier und da so schlecht gesehen wurde. Im Gegenteil: Ich fand er hat ne ordentliche Partie gespielt. Immerhin hatte Oscar in der ersten Hälfte mit zwei guten Pässen die beiden Chancen von Knauff und Kalimuendo eingeleitet und ansonsten fand ich ihn auch in den Zweikämpfen bissig. Einer der wenigen Spieler, die bei der Eintracht im Mittelfeld mal dazwischen gehen können. Ich finde Höjlund kommt oftmals viel zu schlecht weg. Insgesamt war unser Spiel, erste Halbzeit eher mit einer Fünferkette defensiv und in der zweiten Hälfte im 4-3-3 unterwegs, ein wenig besser als die Spiele davor (Mainz, Heidenheim, Pauli), aber dennoch immer noch nicht befriedigend... Kalimuendo war sehr belebend auf links. Leider waren die Einwechslungen von Götze und Skhiri ein "Griff ins Klo". Aber da steckt man halt nicht drin. Mir ist es dann auch immer zu einfach zu sagen: Riera hat sich da vercoacht. Die Intention verstehe ich hinter den beiden Wechseln. Riera wollte mit Mario und Ellyes, nach der Führung, dafür sorgen das beide Ruhe in unser Spiel bekommen... Leider ging es nach hinten los...🤷
Riera wollte mit Mario und Ellyes, nach der Führung, dafür sorgen das beide Ruhe in unser Spiel bekommen...
Wollte er das wirklich? Ich bin eher beim Kommentar des HR:
"Einer Nachfrage, von wem der Impuls für mehr Stabilität und eine etwas weniger riskante Spielweise hätte kommen können, wich Koch dann aus. Da sein Trainer wenige Minuten später aber verriet, dass Koch nach dem zweiten Tor bei ihm vorstellig geworden war und sich nach der Möglichkeit einer veränderten Herangehensweise erkundigt hatte, wird die Sache schnell klarer. "Robin hat gefragt, ob wir weiter so spielen. Ich sagte: 'Ja, weil so haben wir zwei Tore geschossen.'" Riera wollte mehr, Koch hätte sich offenbar mehr Kompaktheit gewünscht. Der Rest ist bekannt."
Riera wollte mit Mario und Ellyes, nach der Führung, dafür sorgen das beide Ruhe in unser Spiel bekommen...
Wollte er das wirklich? Ich bin eher beim Kommentar des HR:
"Einer Nachfrage, von wem der Impuls für mehr Stabilität und eine etwas weniger riskante Spielweise hätte kommen können, wich Koch dann aus. Da sein Trainer wenige Minuten später aber verriet, dass Koch nach dem zweiten Tor bei ihm vorstellig geworden war und sich nach der Möglichkeit einer veränderten Herangehensweise erkundigt hatte, wird die Sache schnell klarer. "Robin hat gefragt, ob wir weiter so spielen. Ich sagte: 'Ja, weil so haben wir zwei Tore geschossen.'" Riera wollte mehr, Koch hätte sich offenbar mehr Kompaktheit gewünscht. Der Rest ist bekannt."
Nee. Riera wollte bestimmt, nach der 2:0 Führung und mit den Einwechslungen von Skhiri und Götze, das absolutes Chaos herrscht und sich keiner mehr an seine Positionen hält *Ironie off* 🙄 Zumindest hat AR Koch und Co. mit Sicherheit nicht verboten richtig zu verteidigen... Beide Gegentore hätten unsere Abwehrspieler verhindern können. Es waren genug Spieler hinten. Aber wenn man den Kölnern nur Geleitschutz gibt, kann das natürlich nix werden.... 🤷
Ich fand Oskar auch nicht so schlecht, er war deutlich ein Aktivposten ergänzt sich gut mit Hugo. Wir haben bis zum 2:0 ein ordentliches Spiel gemacht gegen eine Mannschaft, für die es noch richtig um etwas geht und die sich entsprechend reingehauen hat. Dass noch nicht alles klappt, ist geschenkt, aber ich hatte doch einen Eindruck (übrigens im Gegenzug zu DT), daß Spielzüge einstudiert waren. Der Knackpunkt war die Einwechselung von Götze, der zweimal den Ball im Mittelfeld verloren hat. Hier zeigt sich einfach, was schon in vielen Spielen diese Saison offensichtlich war: Götze ist zu langsam in den Beinen und leider zunehmend auch im Denken für die zunehmend aggressiv pressenden BL-Mannschaften. ich weiß nicht, welche Zusagen er bekommen hat, aber ich glaube nicht, daß AR ihn so schnell wieder einsetzt. Zumal es ja Ersatz gibt: In diesem Zusammenhang finde ich die öffentliche Kritik an Uzun zwar inhaltlich gerechtfertigt, aber nicht sinnvoll und denke, da´ß diese PK der erste Dominostein war, der dazu führt, daß AR im Endeffekt keine Zukunft bei der Eintracht hat.
Ich fand Oskar auch nicht so schlecht, er war deutlich ein Aktivposten ergänzt sich gut mit Hugo. Wir haben bis zum 2:0 ein ordentliches Spiel gemacht gegen eine Mannschaft, für die es noch richtig um etwas geht und die sich entsprechend reingehauen hat. Dass noch nicht alles klappt, ist geschenkt, aber ich hatte doch einen Eindruck (übrigens im Gegenzug zu DT), daß Spielzüge einstudiert waren. Der Knackpunkt war die Einwechselung von Götze, der zweimal den Ball im Mittelfeld verloren hat. Hier zeigt sich einfach, was schon in vielen Spielen diese Saison offensichtlich war: Götze ist zu langsam in den Beinen und leider zunehmend auch im Denken für die zunehmend aggressiv pressenden BL-Mannschaften. ich weiß nicht, welche Zusagen er bekommen hat, aber ich glaube nicht, daß AR ihn so schnell wieder einsetzt. Zumal es ja Ersatz gibt: In diesem Zusammenhang finde ich die öffentliche Kritik an Uzun zwar inhaltlich gerechtfertigt, aber nicht sinnvoll und denke, da´ß diese PK der erste Dominostein war, der dazu führt, daß AR im Endeffekt keine Zukunft bei der Eintracht hat.
Sagen wir so: Vielleicht Perspektivisch nicht. Damit meine ich die Zukunft von AR. Aber in dieser Saison wird er bleiben. Umfeld und Medien haben DT zu Fall gebracht, natürlich stimmten auch die Ergebnisse nicht. Jetzt scheint es mir in eine ähnliche Richtung zu gehen, wobei Albert auch immer wieder komische Sachen macht. Aber nochmal: Die Mannschaft hat es ernsthaft fertig gebracht, in einer Saison drei Trainerteams zu verschleißen!
Nach der unterirdischen ersten Halbzeit, die im Prinzip nur aus sinnlosen und drucklosem Ballgeschiebe bestand - Ausnahme Kalimuendo - hat man nach der Einwechslung von Chaïbi (3 Klassen besser als Oskar) und Jupp erstmals Fußball gespielt und ist folgerichtig 2:0 in Führung gegangen. Und dann macht Albert eigentlich das genau richtige und bringt mit Skhiri und Götze zwei routinierte Spieler die eigentlich prädestiniert dafür sind so ein Spiel sicher und stabil runterzuspielen.
Und was passiert? Beide schaffen es nicht annähernd sich der Dynamik des Spiels anzupassen und gehen gnadenlos unter. Ich denke das war’s erstmal für die beiden unter Riera. Da wir keinen Tuta oder Rode mehr haben wird es wohl auf ein ZM mit Larsson und Chaïbi hinauslaufen. Ja, Oskar rennt und macht und tut, aber fußballerisch langt es einfach (noch) nicht.
Mach mal halb lang mit deiner Äußerung "Chaibi war 3 Klassen besser als Oscar"...😬 Ja, Chaibi hat nach seiner Einwechslung für Schwung gesorgt und das 1:0 vorbereitet. Chaibi und Höjlund sind dennoch zwei verschiedene Spielertypen und ich weiß auch nicht warum Höjlund hier und da so schlecht gesehen wurde. Im Gegenteil: Ich fand er hat ne ordentliche Partie gespielt. Immerhin hatte Oscar in der ersten Hälfte mit zwei guten Pässen die beiden Chancen von Knauff und Kalimuendo eingeleitet und ansonsten fand ich ihn auch in den Zweikämpfen bissig. Einer der wenigen Spieler, die bei der Eintracht im Mittelfeld mal dazwischen gehen können. Ich finde Höjlund kommt oftmals viel zu schlecht weg. Insgesamt war unser Spiel, erste Halbzeit eher mit einer Fünferkette defensiv und in der zweiten Hälfte im 4-3-3 unterwegs, ein wenig besser als die Spiele davor (Mainz, Heidenheim, Pauli), aber dennoch immer noch nicht befriedigend... Kalimuendo war sehr belebend auf links. Leider waren die Einwechslungen von Götze und Skhiri ein "Griff ins Klo". Aber da steckt man halt nicht drin. Mir ist es dann auch immer zu einfach zu sagen: Riera hat sich da vercoacht. Die Intention verstehe ich hinter den beiden Wechseln. Riera wollte mit Mario und Ellyes, nach der Führung, dafür sorgen das beide Ruhe in unser Spiel bekommen... Leider ging es nach hinten los...🤷
Die Intention verstehe ich hinter den beiden Wechseln. Riera wollte mit Mario und Ellyes, nach der Führung, dafür sorgen das beide Ruhe in unser Spiel bekommen... Leider ging es nach hinten los...🤷
Auf der anderen Seite muss man so ehrlich sein, dass Mario schöne Offensivaktionen hatte. Dass man ihn jetzt weniger als Defensivstabilisator einsetzt, sollte auch Riera wissen.
Die Intention verstehe ich hinter den beiden Wechseln. Riera wollte mit Mario und Ellyes, nach der Führung, dafür sorgen das beide Ruhe in unser Spiel bekommen... Leider ging es nach hinten los...🤷
Auf der anderen Seite muss man so ehrlich sein, dass Mario schöne Offensivaktionen hatte. Dass man ihn jetzt weniger als Defensivstabilisator einsetzt, sollte auch Riera wissen.
Hm, DT hat ihn eine zeitlang auf der 6 gebracht. So what? Auch Chaibi wurde einen Sommer davor als 6er Option aufgebaut und in Summe kein neuer 6 verpflichtet, obwohl Oskar verletzt war, meine ich.
Jedenfalls war die Idee mit Götze den Ball mehr halten können, nicht um einen frischen Fahrgast beim Busparken im 16er mehr zu haben. Mario interpretiert das gerne mit Freilaufen an der Seitenlinie, wo er keine Lösungen mehr findet, wie noch 24.
Ich fand Oskar auch nicht so schlecht, er war deutlich ein Aktivposten ergänzt sich gut mit Hugo. Wir haben bis zum 2:0 ein ordentliches Spiel gemacht gegen eine Mannschaft, für die es noch richtig um etwas geht und die sich entsprechend reingehauen hat. Dass noch nicht alles klappt, ist geschenkt, aber ich hatte doch einen Eindruck (übrigens im Gegenzug zu DT), daß Spielzüge einstudiert waren. Der Knackpunkt war die Einwechselung von Götze, der zweimal den Ball im Mittelfeld verloren hat. Hier zeigt sich einfach, was schon in vielen Spielen diese Saison offensichtlich war: Götze ist zu langsam in den Beinen und leider zunehmend auch im Denken für die zunehmend aggressiv pressenden BL-Mannschaften. ich weiß nicht, welche Zusagen er bekommen hat, aber ich glaube nicht, daß AR ihn so schnell wieder einsetzt. Zumal es ja Ersatz gibt: In diesem Zusammenhang finde ich die öffentliche Kritik an Uzun zwar inhaltlich gerechtfertigt, aber nicht sinnvoll und denke, da´ß diese PK der erste Dominostein war, der dazu führt, daß AR im Endeffekt keine Zukunft bei der Eintracht hat.
Ich fand Oskar auch nicht so schlecht, er war deutlich ein Aktivposten ergänzt sich gut mit Hugo. Wir haben bis zum 2:0 ein ordentliches Spiel gemacht gegen eine Mannschaft, für die es noch richtig um etwas geht und die sich entsprechend reingehauen hat. Dass noch nicht alles klappt, ist geschenkt, aber ich hatte doch einen Eindruck (übrigens im Gegenzug zu DT), daß Spielzüge einstudiert waren. Der Knackpunkt war die Einwechselung von Götze, der zweimal den Ball im Mittelfeld verloren hat. Hier zeigt sich einfach, was schon in vielen Spielen diese Saison offensichtlich war: Götze ist zu langsam in den Beinen und leider zunehmend auch im Denken für die zunehmend aggressiv pressenden BL-Mannschaften. ich weiß nicht, welche Zusagen er bekommen hat, aber ich glaube nicht, daß AR ihn so schnell wieder einsetzt. Zumal es ja Ersatz gibt: In diesem Zusammenhang finde ich die öffentliche Kritik an Uzun zwar inhaltlich gerechtfertigt, aber nicht sinnvoll und denke, da´ß diese PK der erste Dominostein war, der dazu führt, daß AR im Endeffekt keine Zukunft bei der Eintracht hat.
Sagen wir so: Vielleicht Perspektivisch nicht. Damit meine ich die Zukunft von AR. Aber in dieser Saison wird er bleiben. Umfeld und Medien haben DT zu Fall gebracht, natürlich stimmten auch die Ergebnisse nicht. Jetzt scheint es mir in eine ähnliche Richtung zu gehen, wobei Albert auch immer wieder komische Sachen macht. Aber nochmal: Die Mannschaft hat es ernsthaft fertig gebracht, in einer Saison drei Trainerteams zu verschleißen!
Genau, dieses 10 Jahren andauernde Scheitern muss beendet werden. Unbedingt. Kann man ja garnicht mehr mit ansehen. Und diese katastrophale finanzielle Entwicklung von 120 auf knapp 400 Mios. Jahresumsatz All das schöne Geld … 🙄
Sorry, aber bin grad froh, Dir kein Geschäftsmodell erklären zu müssen. Weia
Herablassend, arrogant, anmaßend. Von 10 Jahren spricht ja gar keiner. Es geht im wesentlichen um die Zeit nach Ben Manga. Als offensichtlich persönliches Gespür und und Expertise durch KI und irgendwelche Datenmasken ersetzt wurden. Und die 400 Mio Jahresumsatz muss man sich auch leisten können. Können wir aber nicht, ohne Jahr für Jahr die halbe Mannschaft zu verkaufen. Man dreht sich mit der Diskussion auch seit Monaten im Kreis. Führt man Beispiele wie Stuttgart, Hoffenheim oder Freiburg an (und letzteres ist ganz schön ekelhaft), dann gibt es immer 1000 gute Gründe, warum die ihre Identifikationsfiguren halten können, wir aber nicht. Wenn Du schon so eine Riesenfresse hast, dann gib Dir doch mal zumindest ein bisschen Mühe und begründe mal, was die bekackten 400 Mio bringen, wenn man Woche für Woche gegen Mannschaften wie St.Pauli, Mainz oder Köln -ja, Köln war heute besser als wir!- in den Allerwertesten getreten bekommt.
Soso, herablassend … So wie Angestellte der Eintracht als Grüßonkel zu bezeichnen? Und Riesenfresse, das ist ja mal ein Konter wie aus dem Sprachkindergarten. Respekt!
Ich weiß ja, dass das nicht allen gefällt, aber die großen Vereine - also die, die stabil jedes Jahr CL spielen - sind uns immer noch weit voraus. FCB - jetzt mal egal wie sich das unter Hoeness entwickelt hat - steht bei etwa 1 Milliarde Umsatz. Auch die andern nächsten 20 Vereine in Europa, also die Konkurrenz um die talentiersten Jungspieler und vor allem um die erfahrenen, alles weghauenden 6er mit Torgefahr, sind uns vom Umsatz her weit voraus. Was das in einem kapitalistischen System bedeutet? Ich bin sicher, das ist hier (fast) jedem klar. Marmoush geht ja nicht nach Manchester, weil er sich hier nicht wohlfühlt und hier gerne seine Karriere zuende gespielt hätte, er verdient halt 15 Millionen statt 3 Millionen. Ähnlich Pacho, Heki, Kolo usw. Wisst Ihr auch. Und zu unserem Vorteil waren die Verträge von diesen Jungs so gut angelegt, dass die Eintracht davon mittelfristig profitiert.
Die Alternative? Klar, gibt es. Cleverle UH hat es erst kürzlich empfohlen: einfach die besten Spieler nicht verkaufen und schon klappt‘s mit der Meisterschaft. Kleines Problem: dafür reichen 400 Mios Umsatz halt nicht, wenn man solchen Spielern wie Kane, Musiala oder Olise 15 Mios Jahresgehalt überweisen muss. Bei den Bayern ist unser Gesamtumsatz das Budget für den Spielerkader.
Nächste Alternative: kleinere Brötchen backen. Weltstars aus dem Hut des NLZ zaubern, die dann für fast immer bei uns bleiben, aus Liebe zum Verein. Klappt doch bei den Bayern auch. So Typen wie dieser Karl. Noch keine 20 und schon Nationalspieler. Sein kleiner Bruder kickt übrigens immer noch bei uns im NLZ, aber nicht mehr lange. Auch der wird dem Ruf nach München folgen wie sein großer Bruder. Emre Can, Süle und andere lassen grüßen. Worum geht es in den NLZs? Tja, leider auch um Gelt, Etat, Budget, Knete, PinkePinke und hie und da auch mal nen Job für Papi oder Mami (sehr beliebt bei RedBull). Am Ende also auch hier darum, dass man sich die guten Trainer und Spieler für den Nachwuchs leisten kann. Und ja, auch um größere Professionalität und Kontinuität in Nachwuchsarbeit. Ich glaube, Stuttgart, Schalke und Hertha sind durchaus Vorbilder, die man irgendwann erreichen möchte. Aber das dauert noch.
Letztlich ist das aber doch eher eine große romantische Idee. Selbst die baskischen Klubs, die wirklich ein leuchtendes Beispiel für diese Strategie sind - lokale Talente, intensive Bindung zwischen Spieler, Fans, Verein und Umfeld - schauen ja auch nur alle paar Jahre mal im UEFA-Cup vorbei. Ich gestehe denen aber zu, dass sie als eine der wenigen Beispiele für diese gelungene Strategie durchaus zu bewundern sind. Aber ich würde mal behaupten, dass Hessen als Identifikationsrahmen das einfach nicht hergibt. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer des modernen Frankfurters liegt bei knapp unter zwei Jahren. Wir sind kein gallisches Dorf im Widerstand wie Blbao, wir sind ein Flughafen mit Bembelromantik - um es mal sehr überspitzt zu sagen. Das Identifikationspotential Hessen ist da längst nicht so groß wie bei den Basken.
Nächste Strategie: Einfach underdog bleiben und in jedes Spiel mit dem Kovacschen fighting spirit gehen: wir haben keine Chance, aber die nutzen wir. Keine Schönspieler holen, sondern Fußballarbeiter. Blutgrätschenkerle. Die Kyriakos und Zambranos dieser Welt. Und dann wieder von Saison zu Saison hoffen, dass für die 40 Punkte reicht. Ist auch ok. Ich war auch in der Zeit glühender Eintrachtfan.
Seit einigen Jahren - also mit der Amtsübernahme von Hellmann und der Relegation 2016 - weht hier aber ein anderer Wind. Da haben sich einige vorgenommen aus diesem Underdog-Gefängnis auszubrechen und zu versuchen, die Lücke nach oben, oder zumindest zu den europäischen Plätzen, zu schließen. Was ehrlich gesagt über die zehn Jahre ganz gut gelungen ist. Jetzt erleben wir halt mal eine Delle, Dinge laufen diese Saison nicht rund. Ja, Kaderzusammenstellung, fehlender 6er, Verletzungsseuche, Trainerwechsel - wir alle sehen ja, dass es knirscht. Und denke, dass auch Vorstand und sportliche Leitung sehen, wo es hakt. Und Lösungen finden werden.
Was aber keinen Sinn macht, und das behaupte ich mal nach über 40 Jahren als Unternehmer, ist alle paar Jahre je nach Tabellenstand die Strategie zu verändern. Was ja normalerweise in D gemacht wird, in dem man Vorstände, Geschäftsführer und Strategen entlässt. Ich glaub, wir haben es da mit Hellmann, Bobic und Krösche gut getroffen. Auch die Trainerwahl hat lange gepasst. Und ja, mir gefällt auch nicht, was ich da zurzeit auf dem Platz sehe, aber deswegen bricht doch nicht gleich die ganze Welt mitsamt einer Dekade Entwicklung zusammen und sämtliche Teufel müssen an Wände gemalt, Menschen als Grüßauguste diffamiert und sämtliche Talente als verwunschene Fehleinkäufe abgestempelt werden. Seh ich halt so nicht.
gute Einordnung, wir sollten nur nicht in eine Abwärtsspirale kommen (z.B. wenn wir nicht mehr international spielen) , dazu sind unsere Fixkosten zu hoch, und die zu senken wird sehr schwierig. Aber das weißt Du ja sicher auch als Unternehmer
Soso, herablassend … So wie Angestellte der Eintracht als Grüßonkel zu bezeichnen? Und Riesenfresse, das ist ja mal ein Konter wie aus dem Sprachkindergarten. Respekt!
Ich weiß ja, dass das nicht allen gefällt, aber die großen Vereine - also die, die stabil jedes Jahr CL spielen - sind uns immer noch weit voraus. FCB - jetzt mal egal wie sich das unter Hoeness entwickelt hat - steht bei etwa 1 Milliarde Umsatz. Auch die andern nächsten 20 Vereine in Europa, also die Konkurrenz um die talentiersten Jungspieler und vor allem um die erfahrenen, alles weghauenden 6er mit Torgefahr, sind uns vom Umsatz her weit voraus. Was das in einem kapitalistischen System bedeutet? Ich bin sicher, das ist hier (fast) jedem klar. Marmoush geht ja nicht nach Manchester, weil er sich hier nicht wohlfühlt und hier gerne seine Karriere zuende gespielt hätte, er verdient halt 15 Millionen statt 3 Millionen. Ähnlich Pacho, Heki, Kolo usw. Wisst Ihr auch. Und zu unserem Vorteil waren die Verträge von diesen Jungs so gut angelegt, dass die Eintracht davon mittelfristig profitiert.
Die Alternative? Klar, gibt es. Cleverle UH hat es erst kürzlich empfohlen: einfach die besten Spieler nicht verkaufen und schon klappt‘s mit der Meisterschaft. Kleines Problem: dafür reichen 400 Mios Umsatz halt nicht, wenn man solchen Spielern wie Kane, Musiala oder Olise 15 Mios Jahresgehalt überweisen muss. Bei den Bayern ist unser Gesamtumsatz das Budget für den Spielerkader.
Nächste Alternative: kleinere Brötchen backen. Weltstars aus dem Hut des NLZ zaubern, die dann für fast immer bei uns bleiben, aus Liebe zum Verein. Klappt doch bei den Bayern auch. So Typen wie dieser Karl. Noch keine 20 und schon Nationalspieler. Sein kleiner Bruder kickt übrigens immer noch bei uns im NLZ, aber nicht mehr lange. Auch der wird dem Ruf nach München folgen wie sein großer Bruder. Emre Can, Süle und andere lassen grüßen. Worum geht es in den NLZs? Tja, leider auch um Gelt, Etat, Budget, Knete, PinkePinke und hie und da auch mal nen Job für Papi oder Mami (sehr beliebt bei RedBull). Am Ende also auch hier darum, dass man sich die guten Trainer und Spieler für den Nachwuchs leisten kann. Und ja, auch um größere Professionalität und Kontinuität in Nachwuchsarbeit. Ich glaube, Stuttgart, Schalke und Hertha sind durchaus Vorbilder, die man irgendwann erreichen möchte. Aber das dauert noch.
Letztlich ist das aber doch eher eine große romantische Idee. Selbst die baskischen Klubs, die wirklich ein leuchtendes Beispiel für diese Strategie sind - lokale Talente, intensive Bindung zwischen Spieler, Fans, Verein und Umfeld - schauen ja auch nur alle paar Jahre mal im UEFA-Cup vorbei. Ich gestehe denen aber zu, dass sie als eine der wenigen Beispiele für diese gelungene Strategie durchaus zu bewundern sind. Aber ich würde mal behaupten, dass Hessen als Identifikationsrahmen das einfach nicht hergibt. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer des modernen Frankfurters liegt bei knapp unter zwei Jahren. Wir sind kein gallisches Dorf im Widerstand wie Blbao, wir sind ein Flughafen mit Bembelromantik - um es mal sehr überspitzt zu sagen. Das Identifikationspotential Hessen ist da längst nicht so groß wie bei den Basken.
Nächste Strategie: Einfach underdog bleiben und in jedes Spiel mit dem Kovacschen fighting spirit gehen: wir haben keine Chance, aber die nutzen wir. Keine Schönspieler holen, sondern Fußballarbeiter. Blutgrätschenkerle. Die Kyriakos und Zambranos dieser Welt. Und dann wieder von Saison zu Saison hoffen, dass für die 40 Punkte reicht. Ist auch ok. Ich war auch in der Zeit glühender Eintrachtfan.
Seit einigen Jahren - also mit der Amtsübernahme von Hellmann und der Relegation 2016 - weht hier aber ein anderer Wind. Da haben sich einige vorgenommen aus diesem Underdog-Gefängnis auszubrechen und zu versuchen, die Lücke nach oben, oder zumindest zu den europäischen Plätzen, zu schließen. Was ehrlich gesagt über die zehn Jahre ganz gut gelungen ist. Jetzt erleben wir halt mal eine Delle, Dinge laufen diese Saison nicht rund. Ja, Kaderzusammenstellung, fehlender 6er, Verletzungsseuche, Trainerwechsel - wir alle sehen ja, dass es knirscht. Und denke, dass auch Vorstand und sportliche Leitung sehen, wo es hakt. Und Lösungen finden werden.
Was aber keinen Sinn macht, und das behaupte ich mal nach über 40 Jahren als Unternehmer, ist alle paar Jahre je nach Tabellenstand die Strategie zu verändern. Was ja normalerweise in D gemacht wird, in dem man Vorstände, Geschäftsführer und Strategen entlässt. Ich glaub, wir haben es da mit Hellmann, Bobic und Krösche gut getroffen. Auch die Trainerwahl hat lange gepasst. Und ja, mir gefällt auch nicht, was ich da zurzeit auf dem Platz sehe, aber deswegen bricht doch nicht gleich die ganze Welt mitsamt einer Dekade Entwicklung zusammen und sämtliche Teufel müssen an Wände gemalt, Menschen als Grüßauguste diffamiert und sämtliche Talente als verwunschene Fehleinkäufe abgestempelt werden. Seh ich halt so nicht.
ein toller, sachlicher und unsere Situation sehr gut beschreibender Beitrag
Hallo Philadlerist, ich verzichte im Sinne der Übersichtlichkeit jetzt mal auf ein Gesamtzitat Deines Beitrags. Zunächst möchte ich Dir aufrichtig für den wirklich gut geschriebenen und zu weiten Teilen auch stichhaltigen Beitrag danken. Und Du hast recht, meine Wortwahl ("Riesenfresse")war weder etwas, auf das ich besonders stolz sein sollte, noch hat es meinen Standpunkt in jeglicher Form glaubwürdiger gemacht. Also bitte ich für diesen Begriff um Entschuldigung. Bei Dir persönlich. Die "Erregung", die die Bezeichnung von Hardung als "Grüßaugust" hervorgerufen hat, kann ich nicht nachvollziehen. In der Tat bin ich kein sonderlich großer Fan seiner Person. Das gilt auch für Markus Krösche und sehr viele andere Vertreter sportlicher Leitungen im Profifußball. Ich halte diese Tätigkeit im Vergleich zu dem, was ich mache, noch mehr im Vergleich zu dem was ich jahrelang gemacht habe, aber auch im Vergleich zu vergleichbaren Tätigkeiten wie von Rechtsanwälten, Managern, Ingenieuren, Programmierern, IT-Fachleuten u.s.w. für überschaubar. Und definitiv für dramatisch überbezahlt. Die KI beziffert ein "durchschnittliches Einkommen" eines Sportdirektors mit ca. 500000€. Vorstandsmitglieder wie Krösche oder Hellmann dürften noch in ganz anderen Sphären unterwegs sein. Dein, wie gesagt bemerkenswerter, Beitrag unterteilt sich in 7 Abschnitte: 1. Natürlich sind die Bayern kein Maßstab. Das erwartet keiner. Und die Abgänge der Stars sind unvermeidlich. Hier besteht nicht der geringste Dissenz. 2. Es muss nicht Lennart Karl sein. Mir reicht schon ein neuer Sebastian Rode oder ein neuer Marco Russ. Und das muss auch nicht jedes Jahr klappen. Niklas Süle hat die Eintracht 2009 als 13-jähriger verlassen. Nach Darmstadt. Soll da Geld eine Rolle gespielt haben? Oder Jobs für die Eltern? Can ist 2009 als 15-jähriger zu den Bayern gegangen. Ob hier Geld im Spiel war, ist nicht mehr seriös im Netz nachvollziehbar. Auf den ersten Blick ist das Verhältnis aus Ausgaben für Spieler mit der jeweiligen dazugehörigen Marktwertentwicklung überall völlig in Ordnung. Auf den zweiten Blick gibt es aber bereits jetzt schon wirklich grenzwertige Fälle: Arrhov (bis zu 8 Mio für einen 16-jährigen), Kosugi (6 Mio), Ebimbe (6,5 Mio + Berater), Nkounkou (8 Mio + Berater), Smolcic (2,5 Mio + Berater), Lisztes (4 Mio + Boni + Berater), Ngankam (4 Mio), Wahi (26 Mio + Berater). Das sind 65 Mio zzgl. Beraterhonoraren in Millionenhöhe in den letzten 3 Jahren. 3. Das Argument kann ich jetzt gar nicht nachvollziehen. Denn was soll an Regionen wie Stuttgart, Freiburg oder Leverkusen (?) attraktiver sein? Und selbst wenn dem so wäre: Zumindest fließen dann die Transfereinnahmen in die richtigen Taschen, fallen nicht diese horrenden Beraterkosten und Wiederverkaufsbeteiligungen an. Das von Dir vorher zitierte Bilbao hatte letztes Jahr einen Umsatz von 174 Mio. Sie hatten ein Transferminus von 18 Mio und trotzdem einen Nettogewinn von 7 Mio. Bergamo hatte wohl noch nie einen höheren Umsatz als 250 Mio. 4. "Underdog", dafür aber mit einer Mannschaft, die den Namen auch verdient, die Identifikationsfiguren aufweist und von der man sich nicht jedes Jahr ein neues Trikot beflocken lassen muss....Ja, das hätte in der Tat wieder etwas. Von all den Mannschaften seit 2016 (da kommen wir ja gleich drauf zu sprechen), waren das schon die Mannschaften 2021-23 für mich. Und das lag v.a. an Spielern wie Kevin, Rode, Hinti, Hasebe, Abraham, aber auch NDicka, Kamada oder Silva. Natürlich waren auch die Trainer besondere Figuren, die ja auch später ihren Weg gegangen sind. 5. Hier muss ich Dir klar widersprechen. Nach der geschafften Relegation 2016 sind wir zwar jedes Jahr besser geworden, aber die wirtschaftliche Ausrichtung in den ersten 3 Jahren war ein eiserner Sparkurs. Wir konnten uns nur Leihspieler leisten. Und woanders gescheiterte, wie z.B. Filip. Haller war, glaube ich vor der Saison 18/19 schon ein Riesentransfer mit 7 Mio. Die Einnahmen von Jovic und Haller, später Rebic im Tausch mit Silva sind ja aus dem sportlichen Erfolg heraus entstanden. Das war nicht so "geplant". Bobic ist da mehr oder weniger durch die irre Saison von Jovic reingeschlittert. Die Europaliga-Einnahmen haben sehr geholfen, aber das war alles noch in einem völlig überschaubaren Rahmen. Wirklich angefangen, hat das, wie ich es bezeichne, "radikale" Modell mit Kolo Muani. Da folgten dann mit Marmoush, Heki, Pacho, Lindström die ersten Spieler, die nach 1-1,5 Jahren direkt wieder verkauft wurden. In der Saison 23/24 hatten wir einen Transferüberschuss von 62 Mio (!). Und dazu jedes Jahr noch die Einnahmen aus dem internationalen Geschäft. Und das führt uns zu: 6. Du sagst, das besagte Geschäftsmodell gibt es seit 2016. Ich behaupte, das gibt es erst seit 2023. Damals lag der Umsatz bei 310 Mio. Eine dem damaligen sportlichen Ranking (Europa League Aspirant) absolut angemessene Größenordnung . Das, was mit Angst macht und mich "sämtliche Teufel an die Wände malen lässt", ist das Umsatzwachstum von diesen 310 auf die aktuellen 400 Mio binnen 2 1/2 Jahren und das bei Verlusten in der Bilanz. Ich habe die Frage oft in diesem Forum gestellt und keiner hat sie beantwortet: Warum brauchen wir zwischen 40 und 60 Mio Transferüberschuss jedes Jahr, um unsere Bilanz ausgeglichen gestalten zu können? Hätten wir nicht genauso große Chancen aufs internationale Geschäft mit einem Jahresumsatz von 300 Mio und einem Spielerkader, der etwas mehr im Hier und Jetzt ihren Höhepunkt hat, statt in der Zukunft? In einer Zukunft, die dann eh bei einem anderen Verein stattfindet? Ich hoffe das klingt nicht zu wirr. Aber die mediale Berichterstattung zu dem Thema gibt für mich durchaus Anlass zur Sorge. Danke nochmals für Deinen Beitrag und die Arbeit, die Du da reingesteckt hast.
Soso, herablassend … So wie Angestellte der Eintracht als Grüßonkel zu bezeichnen? Und Riesenfresse, das ist ja mal ein Konter wie aus dem Sprachkindergarten. Respekt!
Ich weiß ja, dass das nicht allen gefällt, aber die großen Vereine - also die, die stabil jedes Jahr CL spielen - sind uns immer noch weit voraus. FCB - jetzt mal egal wie sich das unter Hoeness entwickelt hat - steht bei etwa 1 Milliarde Umsatz. Auch die andern nächsten 20 Vereine in Europa, also die Konkurrenz um die talentiersten Jungspieler und vor allem um die erfahrenen, alles weghauenden 6er mit Torgefahr, sind uns vom Umsatz her weit voraus. Was das in einem kapitalistischen System bedeutet? Ich bin sicher, das ist hier (fast) jedem klar. Marmoush geht ja nicht nach Manchester, weil er sich hier nicht wohlfühlt und hier gerne seine Karriere zuende gespielt hätte, er verdient halt 15 Millionen statt 3 Millionen. Ähnlich Pacho, Heki, Kolo usw. Wisst Ihr auch. Und zu unserem Vorteil waren die Verträge von diesen Jungs so gut angelegt, dass die Eintracht davon mittelfristig profitiert.
Die Alternative? Klar, gibt es. Cleverle UH hat es erst kürzlich empfohlen: einfach die besten Spieler nicht verkaufen und schon klappt‘s mit der Meisterschaft. Kleines Problem: dafür reichen 400 Mios Umsatz halt nicht, wenn man solchen Spielern wie Kane, Musiala oder Olise 15 Mios Jahresgehalt überweisen muss. Bei den Bayern ist unser Gesamtumsatz das Budget für den Spielerkader.
Nächste Alternative: kleinere Brötchen backen. Weltstars aus dem Hut des NLZ zaubern, die dann für fast immer bei uns bleiben, aus Liebe zum Verein. Klappt doch bei den Bayern auch. So Typen wie dieser Karl. Noch keine 20 und schon Nationalspieler. Sein kleiner Bruder kickt übrigens immer noch bei uns im NLZ, aber nicht mehr lange. Auch der wird dem Ruf nach München folgen wie sein großer Bruder. Emre Can, Süle und andere lassen grüßen. Worum geht es in den NLZs? Tja, leider auch um Gelt, Etat, Budget, Knete, PinkePinke und hie und da auch mal nen Job für Papi oder Mami (sehr beliebt bei RedBull). Am Ende also auch hier darum, dass man sich die guten Trainer und Spieler für den Nachwuchs leisten kann. Und ja, auch um größere Professionalität und Kontinuität in Nachwuchsarbeit. Ich glaube, Stuttgart, Schalke und Hertha sind durchaus Vorbilder, die man irgendwann erreichen möchte. Aber das dauert noch.
Letztlich ist das aber doch eher eine große romantische Idee. Selbst die baskischen Klubs, die wirklich ein leuchtendes Beispiel für diese Strategie sind - lokale Talente, intensive Bindung zwischen Spieler, Fans, Verein und Umfeld - schauen ja auch nur alle paar Jahre mal im UEFA-Cup vorbei. Ich gestehe denen aber zu, dass sie als eine der wenigen Beispiele für diese gelungene Strategie durchaus zu bewundern sind. Aber ich würde mal behaupten, dass Hessen als Identifikationsrahmen das einfach nicht hergibt. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer des modernen Frankfurters liegt bei knapp unter zwei Jahren. Wir sind kein gallisches Dorf im Widerstand wie Blbao, wir sind ein Flughafen mit Bembelromantik - um es mal sehr überspitzt zu sagen. Das Identifikationspotential Hessen ist da längst nicht so groß wie bei den Basken.
Nächste Strategie: Einfach underdog bleiben und in jedes Spiel mit dem Kovacschen fighting spirit gehen: wir haben keine Chance, aber die nutzen wir. Keine Schönspieler holen, sondern Fußballarbeiter. Blutgrätschenkerle. Die Kyriakos und Zambranos dieser Welt. Und dann wieder von Saison zu Saison hoffen, dass für die 40 Punkte reicht. Ist auch ok. Ich war auch in der Zeit glühender Eintrachtfan.
Seit einigen Jahren - also mit der Amtsübernahme von Hellmann und der Relegation 2016 - weht hier aber ein anderer Wind. Da haben sich einige vorgenommen aus diesem Underdog-Gefängnis auszubrechen und zu versuchen, die Lücke nach oben, oder zumindest zu den europäischen Plätzen, zu schließen. Was ehrlich gesagt über die zehn Jahre ganz gut gelungen ist. Jetzt erleben wir halt mal eine Delle, Dinge laufen diese Saison nicht rund. Ja, Kaderzusammenstellung, fehlender 6er, Verletzungsseuche, Trainerwechsel - wir alle sehen ja, dass es knirscht. Und denke, dass auch Vorstand und sportliche Leitung sehen, wo es hakt. Und Lösungen finden werden.
Was aber keinen Sinn macht, und das behaupte ich mal nach über 40 Jahren als Unternehmer, ist alle paar Jahre je nach Tabellenstand die Strategie zu verändern. Was ja normalerweise in D gemacht wird, in dem man Vorstände, Geschäftsführer und Strategen entlässt. Ich glaub, wir haben es da mit Hellmann, Bobic und Krösche gut getroffen. Auch die Trainerwahl hat lange gepasst. Und ja, mir gefällt auch nicht, was ich da zurzeit auf dem Platz sehe, aber deswegen bricht doch nicht gleich die ganze Welt mitsamt einer Dekade Entwicklung zusammen und sämtliche Teufel müssen an Wände gemalt, Menschen als Grüßauguste diffamiert und sämtliche Talente als verwunschene Fehleinkäufe abgestempelt werden. Seh ich halt so nicht.
Soso, herablassend … So wie Angestellte der Eintracht als Grüßonkel zu bezeichnen? Und Riesenfresse, das ist ja mal ein Konter wie aus dem Sprachkindergarten. Respekt!
Ich weiß ja, dass das nicht allen gefällt, aber die großen Vereine - also die, die stabil jedes Jahr CL spielen - sind uns immer noch weit voraus. FCB - jetzt mal egal wie sich das unter Hoeness entwickelt hat - steht bei etwa 1 Milliarde Umsatz. Auch die andern nächsten 20 Vereine in Europa, also die Konkurrenz um die talentiersten Jungspieler und vor allem um die erfahrenen, alles weghauenden 6er mit Torgefahr, sind uns vom Umsatz her weit voraus. Was das in einem kapitalistischen System bedeutet? Ich bin sicher, das ist hier (fast) jedem klar. Marmoush geht ja nicht nach Manchester, weil er sich hier nicht wohlfühlt und hier gerne seine Karriere zuende gespielt hätte, er verdient halt 15 Millionen statt 3 Millionen. Ähnlich Pacho, Heki, Kolo usw. Wisst Ihr auch. Und zu unserem Vorteil waren die Verträge von diesen Jungs so gut angelegt, dass die Eintracht davon mittelfristig profitiert.
Die Alternative? Klar, gibt es. Cleverle UH hat es erst kürzlich empfohlen: einfach die besten Spieler nicht verkaufen und schon klappt‘s mit der Meisterschaft. Kleines Problem: dafür reichen 400 Mios Umsatz halt nicht, wenn man solchen Spielern wie Kane, Musiala oder Olise 15 Mios Jahresgehalt überweisen muss. Bei den Bayern ist unser Gesamtumsatz das Budget für den Spielerkader.
Nächste Alternative: kleinere Brötchen backen. Weltstars aus dem Hut des NLZ zaubern, die dann für fast immer bei uns bleiben, aus Liebe zum Verein. Klappt doch bei den Bayern auch. So Typen wie dieser Karl. Noch keine 20 und schon Nationalspieler. Sein kleiner Bruder kickt übrigens immer noch bei uns im NLZ, aber nicht mehr lange. Auch der wird dem Ruf nach München folgen wie sein großer Bruder. Emre Can, Süle und andere lassen grüßen. Worum geht es in den NLZs? Tja, leider auch um Gelt, Etat, Budget, Knete, PinkePinke und hie und da auch mal nen Job für Papi oder Mami (sehr beliebt bei RedBull). Am Ende also auch hier darum, dass man sich die guten Trainer und Spieler für den Nachwuchs leisten kann. Und ja, auch um größere Professionalität und Kontinuität in Nachwuchsarbeit. Ich glaube, Stuttgart, Schalke und Hertha sind durchaus Vorbilder, die man irgendwann erreichen möchte. Aber das dauert noch.
Letztlich ist das aber doch eher eine große romantische Idee. Selbst die baskischen Klubs, die wirklich ein leuchtendes Beispiel für diese Strategie sind - lokale Talente, intensive Bindung zwischen Spieler, Fans, Verein und Umfeld - schauen ja auch nur alle paar Jahre mal im UEFA-Cup vorbei. Ich gestehe denen aber zu, dass sie als eine der wenigen Beispiele für diese gelungene Strategie durchaus zu bewundern sind. Aber ich würde mal behaupten, dass Hessen als Identifikationsrahmen das einfach nicht hergibt. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer des modernen Frankfurters liegt bei knapp unter zwei Jahren. Wir sind kein gallisches Dorf im Widerstand wie Blbao, wir sind ein Flughafen mit Bembelromantik - um es mal sehr überspitzt zu sagen. Das Identifikationspotential Hessen ist da längst nicht so groß wie bei den Basken.
Nächste Strategie: Einfach underdog bleiben und in jedes Spiel mit dem Kovacschen fighting spirit gehen: wir haben keine Chance, aber die nutzen wir. Keine Schönspieler holen, sondern Fußballarbeiter. Blutgrätschenkerle. Die Kyriakos und Zambranos dieser Welt. Und dann wieder von Saison zu Saison hoffen, dass für die 40 Punkte reicht. Ist auch ok. Ich war auch in der Zeit glühender Eintrachtfan.
Seit einigen Jahren - also mit der Amtsübernahme von Hellmann und der Relegation 2016 - weht hier aber ein anderer Wind. Da haben sich einige vorgenommen aus diesem Underdog-Gefängnis auszubrechen und zu versuchen, die Lücke nach oben, oder zumindest zu den europäischen Plätzen, zu schließen. Was ehrlich gesagt über die zehn Jahre ganz gut gelungen ist. Jetzt erleben wir halt mal eine Delle, Dinge laufen diese Saison nicht rund. Ja, Kaderzusammenstellung, fehlender 6er, Verletzungsseuche, Trainerwechsel - wir alle sehen ja, dass es knirscht. Und denke, dass auch Vorstand und sportliche Leitung sehen, wo es hakt. Und Lösungen finden werden.
Was aber keinen Sinn macht, und das behaupte ich mal nach über 40 Jahren als Unternehmer, ist alle paar Jahre je nach Tabellenstand die Strategie zu verändern. Was ja normalerweise in D gemacht wird, in dem man Vorstände, Geschäftsführer und Strategen entlässt. Ich glaub, wir haben es da mit Hellmann, Bobic und Krösche gut getroffen. Auch die Trainerwahl hat lange gepasst. Und ja, mir gefällt auch nicht, was ich da zurzeit auf dem Platz sehe, aber deswegen bricht doch nicht gleich die ganze Welt mitsamt einer Dekade Entwicklung zusammen und sämtliche Teufel müssen an Wände gemalt, Menschen als Grüßauguste diffamiert und sämtliche Talente als verwunschene Fehleinkäufe abgestempelt werden. Seh ich halt so nicht.
gute Einordnung, wir sollten nur nicht in eine Abwärtsspirale kommen (z.B. wenn wir nicht mehr international spielen) , dazu sind unsere Fixkosten zu hoch, und die zu senken wird sehr schwierig. Aber das weißt Du ja sicher auch als Unternehmer
gute Einordnung, wir sollten nur nicht in eine Abwärtsspirale kommen (z.B. wenn wir nicht mehr international spielen) , dazu sind unsere Fixkosten zu hoch, und die zu senken wird sehr schwierig. Aber das weißt Du ja sicher auch als Unternehmer
Also ich war zugegebenermaßen immer sehr konservativ im meinem Vorgehen, also Investitionen aus Gewinnen vorzunehmen. Mir wäre der Fußball in der Form zu spekulativ. Deswegen hab ich aber nicht weniger Respekt für Hellmann und Krösche, die versuchen jedes Jahr 50 Mios oder mehr nur durch Transfers zu erwirtschaften. Oh, momentemal, hat ja bisher geklappt. Und wird im Sommer wieder klappen, wenn nicht irgendjemand Brown die Beine absägt. Wie gesagt, wäre nicht mein Style, aber im Kampf um Talente muss man vor allem schnell sein.
So sehr ich Riera als Trainertyp mag, aber so wie er sich präsentiert und auch was er mit der Mannschaft anstellt oder umsetzt, hat das wenig Sinn weiter zu machen. So stark die Begeisterung zu Beginn war, so schnell folgte die Ernüchterung. Habe mich blenden lassen, von seiner Spielerkarriere und seinem Erfolgreichen Stationen bei seinen Ex-Vereinen al Trainer. Hier passt es leider gar nicht ! Hoffe dieses Missverständnis wird schnell beendet.
So sehr ich Riera als Trainertyp mag, aber so wie er sich präsentiert und auch was er mit der Mannschaft anstellt oder umsetzt, hat das wenig Sinn weiter zu machen. So stark die Begeisterung zu Beginn war, so schnell folgte die Ernüchterung. Habe mich blenden lassen, von seiner Spielerkarriere und seinem Erfolgreichen Stationen bei seinen Ex-Vereinen al Trainer. Hier passt es leider gar nicht ! Hoffe dieses Missverständnis wird schnell beendet.
gute Einordnung, wir sollten nur nicht in eine Abwärtsspirale kommen (z.B. wenn wir nicht mehr international spielen) , dazu sind unsere Fixkosten zu hoch, und die zu senken wird sehr schwierig. Aber das weißt Du ja sicher auch als Unternehmer
gute Einordnung, wir sollten nur nicht in eine Abwärtsspirale kommen (z.B. wenn wir nicht mehr international spielen) , dazu sind unsere Fixkosten zu hoch, und die zu senken wird sehr schwierig. Aber das weißt Du ja sicher auch als Unternehmer
Also ich war zugegebenermaßen immer sehr konservativ im meinem Vorgehen, also Investitionen aus Gewinnen vorzunehmen. Mir wäre der Fußball in der Form zu spekulativ. Deswegen hab ich aber nicht weniger Respekt für Hellmann und Krösche, die versuchen jedes Jahr 50 Mios oder mehr nur durch Transfers zu erwirtschaften. Oh, momentemal, hat ja bisher geklappt. Und wird im Sommer wieder klappen, wenn nicht irgendjemand Brown die Beine absägt. Wie gesagt, wäre nicht mein Style, aber im Kampf um Talente muss man vor allem schnell sein.
Hallo, war gestern im Stadion. Bin immer noch enttäuscht. Was ist vorne etwas besser gestaltete wurde hinten mit dem ***** eingerissen Also ich seh da keine Entwicklung zu Dino da hätte man mit dem auch die Song Saison beenden können und danach einen Neustart machen können Dass hier hat nur Geld gekostet [edit: Letzte Zeile wegen groben Unfugs gelöscht]
So sehr ich Riera als Trainertyp mag, aber so wie er sich präsentiert und auch was er mit der Mannschaft anstellt oder umsetzt, hat das wenig Sinn weiter zu machen. So stark die Begeisterung zu Beginn war, so schnell folgte die Ernüchterung. Habe mich blenden lassen, von seiner Spielerkarriere und seinem Erfolgreichen Stationen bei seinen Ex-Vereinen al Trainer. Hier passt es leider gar nicht ! Hoffe dieses Missverständnis wird schnell beendet.
So schnell kippt die Stimmung. Bei sehr vielen und schon ist der Trainer der Böse....Aber wahrscheinlich hat da jeder sein Päckchen zu tragen.
Ja habe ich ja zugegeben. Nur war das von Anfang an klar. Wer die Klappe aufreißt, ist der Held wenn es funktioniert, aber es kann genauso viel schneller ins negative gehen, da man dadurch eine gewisse Erwartungshaltung weckt.
So schnell kippt die Stimmung. Bei sehr vielen und schon ist der Trainer der Böse....Aber wahrscheinlich hat da jeder sein Päckchen zu tragen.
Ja habe ich ja zugegeben. Nur war das von Anfang an klar. Wer die Klappe aufreißt, ist der Held wenn es funktioniert, aber es kann genauso viel schneller ins negative gehen, da man dadurch eine gewisse Erwartungshaltung weckt.
Das ist grundsätzlich im Leben so. Aber ich denke, dass da auch medial ordentlich aufgerundet wurde. Im Prinzip geht's jetzt nur noch um ihn und um seine Äußerungen.
Ich muss mir das irgendwie schönreden. Ich muss mir einreden, daß es irgendeine Chance gibt, daß wir nicht Gladbach 2.0 werden.
Du denkst einfach zu problembehaftet, weil dir die Erinnerungen an die schönen Eintrachtzeiten fehlen.
Wie du selbst sagst, bist du erst seit 40 Jahren dabei und hast die grausige Ohms Ära erlebt, das haben viele hier auch.
Es gab aber auch eine Zeit davor, die ich als die Schönere bezeichnen würde und in der sich all diese Fragen überhaupt nicht stellten.....bessere Spieler, bessere Trainer, schlanke Führungsstruktur und vor allem besserer Fußball mit besseren Ergebnissen.
Deine Gedanken muß sich Herr Krösche und Herr Zamberk machen , weil das in ihre Verantwortlichkeit gehört und dafür werden sie auch gut bezahlt.
Wir stehen draußen und haben keinen Einblick in die tatsächlichen Gegebenheiten.....
Danke, das tut irgendwie gut das zu lesen. Ich habe leider Hölzenbein, Grabowski und Nickel nie live spielen gesehen. Auf jeden Fall gab es damals noch nicht den Automatismus, daß jeder gute Spieler, den einer der "Nicht Großen" hervorbrachte, sofort den Verein verlassen hat. Netzer, Heynckes und Berti blieben in Gladbach, Löhr, Müller und Overath in Köln u.s.w. Gut, schlechtes Beispiel. Denn Gladbach, Köln, auch die Eintracht, das waren ja die "Großen", neben den Bayern...
Es waren auf jeden Fall "bessere" Zeiten für das Produkt Fußball. Ohne Fernsehgelder, ohne Berater, ohne Weiterverkaufsbeteiligungen.
Du bezeichnest den an sachlichen Fakten orientierten Beitrag von @philadlerist als herablassend, arrogant und anmaßend, titulierst aber Timmo Hardung als "besseren Grüßaugust, ohne jegliche Richtlinienkompetenz."
Des Weiteren maßt du dir an, "dass das so oft als "alternativlos" gepriesene Geschäftsmodell völlig gescheitert ist."
Gut gebrüllt, Löwe. Und Du wirst bestimmt viel Applaus dafür ernten. Denn "common sense" steht ja hoch im Kurs, in diesem Forum. Vielleicht schaffen wir es, das ganze wieder auf ein etwas sachlicheres Niveau zu bringen? Ein Niveau, welches einzig und allein der philadlerist verlassen hat.
These : Das Geschäftsmodell funktioniert nicht
Meine Argumente sind:
-seelenlose Mannschaft ohne Identifikationsfiguren und Leader. Das ist nun wahrlich kein neues Thema.
-Ständiger "Turnover", weil ja jeder Spieler, der eine gewisse Entwicklung abschließt sofort "den nächsten Schritt geht", sprich verkauft wird.
-Ein absolut fragwürdiges Finanzmodell, welches hier im Forum, aber auch in den Median breit diskutiert wird. Um das zu konkretisieren: Eine Bilanz (24/25) ist nur dann gerade mal ausgeglichen, wenn man einen Transferüberschuss von 50 Mio (die genauen Zahlen wurden im Finanzen Thread ausführlich diskutiert) erwirtschaften kann. Und dann wird kolportiert, daß wir in der laufenden Saison erneut auf ein 20Mio Minus zusteuern. In einer Saison, in der wir Ekitiké verkauft haben u.s.w. Mit Champions League Teilnahme.
-Was passiert also, wenn Europa wegfällt und die Hochrisiko Investments (nichts anderes sind die genannten Spielerinvestitionen: Verletzungsgefahr, nicht wie geplant verlaufende Entwicklung, sportlicher Misserfolg) floppen?
Das sind m.E. berechtigte Fragen. Meinetwegen, wenn es Euch "Experten" wichtig ist, dann eben die Fragen eines besorgten Laien. Allerdings eines Laien, der seit 40 Jahren Eintracht Fan ist, der Leute wie Matthias Ohms mitbekommen hat.
Die Eskalation kam vom Philadleristen, der nichts von den obigen Argumenten entkräftet hat, sondern lediglich das Argument auf der Pfanne hat: "Umsatz von 120Mio auf 400 Mio - GEIL!!!".
Bin ich frustriert? Ja, natürlich! Aber nicht, weil wir 7. oder 11. werden. Sondern, weil dieser Unsinn einfach weiterpraktiziert wird. Weil die nächsten "Talente" für teuer Geld gekauft werden, statt dringend benötigter "gestandener" Verstärkungen auf dem Platz. Weil statt eines Trainers, der Bodenständigkeit rein bringt, die nächste Labertasche (hatten wir schon lange nicht mehr) verpflichtet wurde. Ein Trainer, der nach 7 Spielen mit seinem Latein am Ende ist und die Schuld öffentlich beim Vorgänger sucht.
Sehr gerne (keine Ironie) würde ich mal ernsthafte Argumente hören, warum der eingeschlagene Kurs funktionieren kann.
Aber arrogant ist es nicht, diese Fragen zu stellen. Arrogant ist es, wie der philadlerist oder Du darauf antwortet. Und lasst bitte Eure "Ironie" und Eure Provokationen stecken.
Mir liegt es fern, für irgendetwas was ich in meinem Leben verzapfe Applaus ernten zu wollen. Dies nur kurz zu deiner Infomotion.
Natürlich ist es völlig legitim Dinge nachzufragen. Auch wenn man mal etwas infrage stellt, ist es nicht per se von arroganter Natur dies zu tun.
Es kommt eben auf das wie an. Und hier solltest du zuallererst mal auf dich selbst schauen, bevor du mit dem Finger auf andere zeigst. Denn das mein lieber ist astreiner Whataboutism welchen du da betreibst. Genau das, was du mir erst neulich hier im Forum (berechtigterweise) unterstellt hast.
Den Rest deines Beitrags hake ich unter ferner liefen ab, denn deine Wortwahl ist sicher noch deinem Frust geschuldet. Von daher verspüre ich auch wenig Lust, darauf näher einzugehen.
Schade. Für einen Moment dachte ich wirklich, Du bringst tatsächlich Argumente. Aber Du bist meinem Wunsch, auf die sachliche Ebene zurückzukehren, dann lieber doch nicht nachgekommen und hast stattdessen wieder meine Person angegriffen.
"Ein Ad-hominem-Argument (lateinisch für „zum Menschen“) ist ein logischer Fehlschluss, bei dem die persönliche Eigenschaft, das Motiv oder der Hintergrund einer Person angegriffen wird, anstatt sich inhaltlich mit ihrer Aussage auseinanderzusetzen. Ziel ist es, die Position durch Diskreditierung des Vertreters abzuwerten."
Wo Du in meiner (letzten) Aussage "whataboutism" gesehen haben möchtest verstehe ich allen ernstes nicht. Es ging um meine These, daß das Geschäftsmodell der Eintracht (welches meiner Meinung nach in dieser radikalen Form erst seit Abgang der Büffelherde praktiziert wird), gescheitert ist, oder sich im Begriff befindet, zu scheitern. Der Philadlerist hat daraufhin das Gegenargument angebracht, daß sich der Umsatz "von 120 Mio auf 400 Mio" erhöht habe (soweit auch alles in Ordnung) und dann nachgelegt: "Wie gut, daß ich Dir kein Geschäftsmodell erklären muss...auweia". Das halte ich für herablassend und eben arrogant.
Dann musstest Du dem Philadleristen zur Seite springen und hast in selbst äußerst fragwürdiger Wortwahl meine Person angegriffen. Ich habe dann angeboten Argumente auszutauschen, und meinerseits einige aufgezählt.
Und weil Dir das jetzt zu anstrengend wird, greifst Du mich wiederum persönlich an, verwendest den Begriff "whataboutism" falsch und stellst schon wieder auf meine Sprache und meinen "Frust" ab.
Ich warte immer noch auf (inhaltliche) Argumente. Die bist Du mir bei all den persönlichen Vorwürfen schuldig.
Nach der unterirdischen ersten Halbzeit, die im Prinzip nur aus sinnlosen und drucklosem Ballgeschiebe bestand - Ausnahme Kalimuendo - hat man nach der Einwechslung von Chaïbi (3 Klassen besser als Oskar) und Jupp erstmals Fußball gespielt und ist folgerichtig 2:0 in Führung gegangen. Und dann macht Albert eigentlich das genau richtige und bringt mit Skhiri und Götze zwei routinierte Spieler die eigentlich prädestiniert dafür sind so ein Spiel sicher und stabil runterzuspielen.
Und was passiert? Beide schaffen es nicht annähernd sich der Dynamik des Spiels anzupassen und gehen gnadenlos unter. Ich denke das war’s erstmal für die beiden unter Riera. Da wir keinen Tuta oder Rode mehr haben wird es wohl auf ein ZM mit Larsson und Chaïbi hinauslaufen. Ja, Oskar rennt und macht und tut, aber fußballerisch langt es einfach (noch) nicht.
Mach mal halb lang mit deiner Äußerung "Chaibi war 3 Klassen besser als Oscar"...😬
Ja, Chaibi hat nach seiner Einwechslung für Schwung gesorgt und das 1:0 vorbereitet. Chaibi und Höjlund sind dennoch zwei verschiedene Spielertypen und ich weiß auch nicht warum Höjlund hier und da so schlecht gesehen wurde. Im Gegenteil: Ich fand er hat ne ordentliche Partie gespielt. Immerhin hatte Oscar in der ersten Hälfte mit zwei guten Pässen die beiden Chancen von Knauff und Kalimuendo eingeleitet und ansonsten fand ich ihn auch in den Zweikämpfen bissig. Einer der wenigen Spieler, die bei der Eintracht im Mittelfeld mal dazwischen gehen können. Ich finde Höjlund kommt oftmals viel zu schlecht weg.
Insgesamt war unser Spiel, erste Halbzeit eher mit einer Fünferkette defensiv und in der zweiten Hälfte im 4-3-3 unterwegs, ein wenig besser als die Spiele davor (Mainz, Heidenheim, Pauli), aber dennoch immer noch nicht befriedigend...
Kalimuendo war sehr belebend auf links.
Leider waren die Einwechslungen von Götze und Skhiri ein "Griff ins Klo". Aber da steckt man halt nicht drin. Mir ist es dann auch immer zu einfach zu sagen: Riera hat sich da vercoacht. Die Intention verstehe ich hinter den beiden Wechseln. Riera wollte mit Mario und Ellyes, nach der Führung, dafür sorgen das beide Ruhe in unser Spiel bekommen... Leider ging es nach hinten los...🤷
Wollte er das wirklich? Ich bin eher beim Kommentar des HR:
"Einer Nachfrage, von wem der Impuls für mehr Stabilität und eine etwas weniger riskante Spielweise hätte kommen können, wich Koch dann aus. Da sein Trainer wenige Minuten später aber verriet, dass Koch nach dem zweiten Tor bei ihm vorstellig geworden war und sich nach der Möglichkeit einer veränderten Herangehensweise erkundigt hatte, wird die Sache schnell klarer. "Robin hat gefragt, ob wir weiter so spielen. Ich sagte: 'Ja, weil so haben wir zwei Tore geschossen.'" Riera wollte mehr, Koch hätte sich offenbar mehr Kompaktheit gewünscht. Der Rest ist bekannt."
https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt/fuehrung-verspielt-seltsame-pk-eintracht-frankfurt-und-riera-erzeugen-kopfschuetteln-v1,eintracht-riera-koeln-100.html
Auf der anderen Seite muss man so ehrlich sein, dass Mario schöne Offensivaktionen hatte. Dass man ihn jetzt weniger als Defensivstabilisator einsetzt, sollte auch Riera wissen.
Mach mal halb lang mit deiner Äußerung "Chaibi war 3 Klassen besser als Oscar"...😬
Ja, Chaibi hat nach seiner Einwechslung für Schwung gesorgt und das 1:0 vorbereitet. Chaibi und Höjlund sind dennoch zwei verschiedene Spielertypen und ich weiß auch nicht warum Höjlund hier und da so schlecht gesehen wurde. Im Gegenteil: Ich fand er hat ne ordentliche Partie gespielt. Immerhin hatte Oscar in der ersten Hälfte mit zwei guten Pässen die beiden Chancen von Knauff und Kalimuendo eingeleitet und ansonsten fand ich ihn auch in den Zweikämpfen bissig. Einer der wenigen Spieler, die bei der Eintracht im Mittelfeld mal dazwischen gehen können. Ich finde Höjlund kommt oftmals viel zu schlecht weg.
Insgesamt war unser Spiel, erste Halbzeit eher mit einer Fünferkette defensiv und in der zweiten Hälfte im 4-3-3 unterwegs, ein wenig besser als die Spiele davor (Mainz, Heidenheim, Pauli), aber dennoch immer noch nicht befriedigend...
Kalimuendo war sehr belebend auf links.
Leider waren die Einwechslungen von Götze und Skhiri ein "Griff ins Klo". Aber da steckt man halt nicht drin. Mir ist es dann auch immer zu einfach zu sagen: Riera hat sich da vercoacht. Die Intention verstehe ich hinter den beiden Wechseln. Riera wollte mit Mario und Ellyes, nach der Führung, dafür sorgen das beide Ruhe in unser Spiel bekommen... Leider ging es nach hinten los...🤷
Mach mal halb lang mit deiner Äußerung "Chaibi war 3 Klassen besser als Oscar"...😬
Ja, Chaibi hat nach seiner Einwechslung für Schwung gesorgt und das 1:0 vorbereitet. Chaibi und Höjlund sind dennoch zwei verschiedene Spielertypen und ich weiß auch nicht warum Höjlund hier und da so schlecht gesehen wurde. Im Gegenteil: Ich fand er hat ne ordentliche Partie gespielt. Immerhin hatte Oscar in der ersten Hälfte mit zwei guten Pässen die beiden Chancen von Knauff und Kalimuendo eingeleitet und ansonsten fand ich ihn auch in den Zweikämpfen bissig. Einer der wenigen Spieler, die bei der Eintracht im Mittelfeld mal dazwischen gehen können. Ich finde Höjlund kommt oftmals viel zu schlecht weg.
Insgesamt war unser Spiel, erste Halbzeit eher mit einer Fünferkette defensiv und in der zweiten Hälfte im 4-3-3 unterwegs, ein wenig besser als die Spiele davor (Mainz, Heidenheim, Pauli), aber dennoch immer noch nicht befriedigend...
Kalimuendo war sehr belebend auf links.
Leider waren die Einwechslungen von Götze und Skhiri ein "Griff ins Klo". Aber da steckt man halt nicht drin. Mir ist es dann auch immer zu einfach zu sagen: Riera hat sich da vercoacht. Die Intention verstehe ich hinter den beiden Wechseln. Riera wollte mit Mario und Ellyes, nach der Führung, dafür sorgen das beide Ruhe in unser Spiel bekommen... Leider ging es nach hinten los...🤷
Wollte er das wirklich? Ich bin eher beim Kommentar des HR:
"Einer Nachfrage, von wem der Impuls für mehr Stabilität und eine etwas weniger riskante Spielweise hätte kommen können, wich Koch dann aus. Da sein Trainer wenige Minuten später aber verriet, dass Koch nach dem zweiten Tor bei ihm vorstellig geworden war und sich nach der Möglichkeit einer veränderten Herangehensweise erkundigt hatte, wird die Sache schnell klarer. "Robin hat gefragt, ob wir weiter so spielen. Ich sagte: 'Ja, weil so haben wir zwei Tore geschossen.'" Riera wollte mehr, Koch hätte sich offenbar mehr Kompaktheit gewünscht. Der Rest ist bekannt."
https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt/fuehrung-verspielt-seltsame-pk-eintracht-frankfurt-und-riera-erzeugen-kopfschuetteln-v1,eintracht-riera-koeln-100.html
Nee. Riera wollte bestimmt, nach der 2:0 Führung und mit den Einwechslungen von Skhiri und Götze, das absolutes Chaos herrscht und sich keiner mehr an seine Positionen hält *Ironie off* 🙄
Zumindest hat AR Koch und Co. mit Sicherheit nicht verboten richtig zu verteidigen... Beide Gegentore hätten unsere Abwehrspieler verhindern können. Es waren genug Spieler hinten. Aber wenn man den Kölnern nur Geleitschutz gibt, kann das natürlich nix werden.... 🤷
Der Knackpunkt war die Einwechselung von Götze, der zweimal den Ball im Mittelfeld verloren hat. Hier zeigt sich einfach, was schon in vielen Spielen diese Saison offensichtlich war: Götze ist zu langsam in den Beinen und leider zunehmend auch im Denken für die zunehmend aggressiv pressenden BL-Mannschaften. ich weiß nicht, welche Zusagen er bekommen hat, aber ich glaube nicht, daß AR ihn so schnell wieder einsetzt. Zumal es ja Ersatz gibt:
In diesem Zusammenhang finde ich die öffentliche Kritik an Uzun zwar inhaltlich gerechtfertigt, aber nicht sinnvoll und denke, da´ß diese PK der erste Dominostein war, der dazu führt, daß AR im Endeffekt keine Zukunft bei der Eintracht hat.
Sagen wir so: Vielleicht Perspektivisch nicht. Damit meine ich die Zukunft von AR. Aber in dieser Saison wird er bleiben.
Umfeld und Medien haben DT zu Fall gebracht, natürlich stimmten auch die Ergebnisse nicht. Jetzt scheint es mir in eine ähnliche Richtung zu gehen, wobei Albert auch immer wieder komische Sachen macht. Aber nochmal: Die Mannschaft hat es ernsthaft fertig gebracht, in einer Saison drei Trainerteams zu verschleißen!
Mach mal halb lang mit deiner Äußerung "Chaibi war 3 Klassen besser als Oscar"...😬
Ja, Chaibi hat nach seiner Einwechslung für Schwung gesorgt und das 1:0 vorbereitet. Chaibi und Höjlund sind dennoch zwei verschiedene Spielertypen und ich weiß auch nicht warum Höjlund hier und da so schlecht gesehen wurde. Im Gegenteil: Ich fand er hat ne ordentliche Partie gespielt. Immerhin hatte Oscar in der ersten Hälfte mit zwei guten Pässen die beiden Chancen von Knauff und Kalimuendo eingeleitet und ansonsten fand ich ihn auch in den Zweikämpfen bissig. Einer der wenigen Spieler, die bei der Eintracht im Mittelfeld mal dazwischen gehen können. Ich finde Höjlund kommt oftmals viel zu schlecht weg.
Insgesamt war unser Spiel, erste Halbzeit eher mit einer Fünferkette defensiv und in der zweiten Hälfte im 4-3-3 unterwegs, ein wenig besser als die Spiele davor (Mainz, Heidenheim, Pauli), aber dennoch immer noch nicht befriedigend...
Kalimuendo war sehr belebend auf links.
Leider waren die Einwechslungen von Götze und Skhiri ein "Griff ins Klo". Aber da steckt man halt nicht drin. Mir ist es dann auch immer zu einfach zu sagen: Riera hat sich da vercoacht. Die Intention verstehe ich hinter den beiden Wechseln. Riera wollte mit Mario und Ellyes, nach der Führung, dafür sorgen das beide Ruhe in unser Spiel bekommen... Leider ging es nach hinten los...🤷
Auf der anderen Seite muss man so ehrlich sein, dass Mario schöne Offensivaktionen hatte. Dass man ihn jetzt weniger als Defensivstabilisator einsetzt, sollte auch Riera wissen.
Hm, DT hat ihn eine zeitlang auf der 6 gebracht. So what? Auch Chaibi wurde einen Sommer davor als 6er Option aufgebaut und in Summe kein neuer 6 verpflichtet, obwohl Oskar verletzt war, meine ich.
Jedenfalls war die Idee mit Götze den Ball mehr halten können, nicht um einen frischen Fahrgast beim Busparken im 16er mehr zu haben. Mario interpretiert das gerne mit Freilaufen an der Seitenlinie, wo er keine Lösungen mehr findet, wie noch 24.
Der Knackpunkt war die Einwechselung von Götze, der zweimal den Ball im Mittelfeld verloren hat. Hier zeigt sich einfach, was schon in vielen Spielen diese Saison offensichtlich war: Götze ist zu langsam in den Beinen und leider zunehmend auch im Denken für die zunehmend aggressiv pressenden BL-Mannschaften. ich weiß nicht, welche Zusagen er bekommen hat, aber ich glaube nicht, daß AR ihn so schnell wieder einsetzt. Zumal es ja Ersatz gibt:
In diesem Zusammenhang finde ich die öffentliche Kritik an Uzun zwar inhaltlich gerechtfertigt, aber nicht sinnvoll und denke, da´ß diese PK der erste Dominostein war, der dazu führt, daß AR im Endeffekt keine Zukunft bei der Eintracht hat.
Sagen wir so: Vielleicht Perspektivisch nicht. Damit meine ich die Zukunft von AR. Aber in dieser Saison wird er bleiben.
Umfeld und Medien haben DT zu Fall gebracht, natürlich stimmten auch die Ergebnisse nicht. Jetzt scheint es mir in eine ähnliche Richtung zu gehen, wobei Albert auch immer wieder komische Sachen macht. Aber nochmal: Die Mannschaft hat es ernsthaft fertig gebracht, in einer Saison drei Trainerteams zu verschleißen!
Herablassend, arrogant, anmaßend.
Von 10 Jahren spricht ja gar keiner. Es geht im wesentlichen um die Zeit nach Ben Manga. Als offensichtlich persönliches Gespür und und Expertise durch KI und irgendwelche Datenmasken ersetzt wurden. Und die 400 Mio Jahresumsatz muss man sich auch leisten können. Können wir aber nicht, ohne Jahr für Jahr die halbe Mannschaft zu verkaufen.
Man dreht sich mit der Diskussion auch seit Monaten im Kreis. Führt man Beispiele wie Stuttgart, Hoffenheim oder Freiburg an (und letzteres ist ganz schön ekelhaft), dann gibt es immer 1000 gute Gründe, warum die ihre Identifikationsfiguren halten können, wir aber nicht.
Wenn Du schon so eine Riesenfresse hast, dann gib Dir doch mal zumindest ein bisschen Mühe und begründe mal, was die bekackten 400 Mio bringen, wenn man Woche für Woche gegen Mannschaften wie St.Pauli, Mainz oder Köln -ja, Köln war heute besser als wir!- in den Allerwertesten getreten bekommt.
Und Riesenfresse, das ist ja mal ein Konter wie aus dem Sprachkindergarten. Respekt!
Ich weiß ja, dass das nicht allen gefällt, aber die großen Vereine - also die, die stabil jedes Jahr CL spielen - sind uns immer noch weit voraus. FCB - jetzt mal egal wie sich das unter Hoeness entwickelt hat - steht bei etwa 1 Milliarde Umsatz. Auch die andern nächsten 20 Vereine in Europa, also die Konkurrenz um die talentiersten Jungspieler und vor allem um die erfahrenen, alles weghauenden 6er mit Torgefahr, sind uns vom Umsatz her weit voraus.
Was das in einem kapitalistischen System bedeutet? Ich bin sicher, das ist hier (fast) jedem klar. Marmoush geht ja nicht nach Manchester, weil er sich hier nicht wohlfühlt und hier gerne seine Karriere zuende gespielt hätte, er verdient halt 15 Millionen statt 3 Millionen. Ähnlich Pacho, Heki, Kolo usw. Wisst Ihr auch.
Und zu unserem Vorteil waren die Verträge von diesen Jungs so gut angelegt, dass die Eintracht davon mittelfristig profitiert.
Die Alternative? Klar, gibt es. Cleverle UH hat es erst kürzlich empfohlen: einfach die besten Spieler nicht verkaufen und schon klappt‘s mit der Meisterschaft. Kleines Problem: dafür reichen 400 Mios Umsatz halt nicht, wenn man solchen Spielern wie Kane, Musiala oder Olise 15 Mios Jahresgehalt überweisen muss. Bei den Bayern ist unser Gesamtumsatz das Budget für den Spielerkader.
Nächste Alternative: kleinere Brötchen backen. Weltstars aus dem Hut des NLZ zaubern, die dann für fast immer bei uns bleiben, aus Liebe zum Verein. Klappt doch bei den Bayern auch. So Typen wie dieser Karl. Noch keine 20 und schon Nationalspieler. Sein kleiner Bruder kickt übrigens immer noch bei uns im NLZ, aber nicht mehr lange. Auch der wird dem Ruf nach München folgen wie sein großer Bruder. Emre Can, Süle und andere lassen grüßen. Worum geht es in den NLZs? Tja, leider auch um Gelt, Etat, Budget, Knete, PinkePinke und hie und da auch mal nen Job für Papi oder Mami (sehr beliebt bei RedBull). Am Ende also auch hier darum, dass man sich die guten Trainer und Spieler für den Nachwuchs leisten kann.
Und ja, auch um größere Professionalität und Kontinuität in Nachwuchsarbeit. Ich glaube, Stuttgart, Schalke und Hertha sind durchaus Vorbilder, die man irgendwann erreichen möchte. Aber das dauert noch.
Letztlich ist das aber doch eher eine große romantische Idee. Selbst die baskischen Klubs, die wirklich ein leuchtendes Beispiel für diese Strategie sind - lokale Talente, intensive Bindung zwischen Spieler, Fans, Verein und Umfeld - schauen ja auch nur alle paar Jahre mal im UEFA-Cup vorbei. Ich gestehe denen aber zu, dass sie als eine der wenigen Beispiele für diese gelungene Strategie durchaus zu bewundern sind. Aber ich würde mal behaupten, dass Hessen als Identifikationsrahmen das einfach nicht hergibt. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer des modernen Frankfurters liegt bei knapp unter zwei Jahren. Wir sind kein gallisches Dorf im Widerstand wie Blbao, wir sind ein Flughafen mit Bembelromantik - um es mal sehr überspitzt zu sagen. Das Identifikationspotential Hessen ist da längst nicht so groß wie bei den Basken.
Nächste Strategie: Einfach underdog bleiben und in jedes Spiel mit dem Kovacschen fighting spirit gehen: wir haben keine Chance, aber die nutzen wir. Keine Schönspieler holen, sondern Fußballarbeiter. Blutgrätschenkerle. Die Kyriakos und Zambranos dieser Welt. Und dann wieder von Saison zu Saison hoffen, dass für die 40 Punkte reicht.
Ist auch ok. Ich war auch in der Zeit glühender Eintrachtfan.
Seit einigen Jahren - also mit der Amtsübernahme von Hellmann und der Relegation 2016 - weht hier aber ein anderer Wind. Da haben sich einige vorgenommen aus diesem Underdog-Gefängnis auszubrechen und zu versuchen, die Lücke nach oben, oder zumindest zu den europäischen Plätzen, zu schließen.
Was ehrlich gesagt über die zehn Jahre ganz gut gelungen ist. Jetzt erleben wir halt mal eine Delle, Dinge laufen diese Saison nicht rund. Ja, Kaderzusammenstellung, fehlender 6er, Verletzungsseuche, Trainerwechsel - wir alle sehen ja, dass es knirscht. Und denke, dass auch Vorstand und sportliche Leitung sehen, wo es hakt. Und Lösungen finden werden.
Was aber keinen Sinn macht, und das behaupte ich mal nach über 40 Jahren als Unternehmer, ist alle paar Jahre je nach Tabellenstand die Strategie zu verändern. Was ja normalerweise in D gemacht wird, in dem man Vorstände, Geschäftsführer und Strategen entlässt. Ich glaub, wir haben es da mit Hellmann, Bobic und Krösche gut getroffen. Auch die Trainerwahl hat lange gepasst.
Und ja, mir gefällt auch nicht, was ich da zurzeit auf dem Platz sehe, aber deswegen bricht doch nicht gleich die ganze Welt mitsamt einer Dekade Entwicklung zusammen und sämtliche Teufel müssen an Wände gemalt, Menschen als Grüßauguste diffamiert und sämtliche Talente als verwunschene Fehleinkäufe abgestempelt werden.
Seh ich halt so nicht.
ein toller, sachlicher und unsere Situation sehr gut beschreibender Beitrag
ich verzichte im Sinne der Übersichtlichkeit jetzt mal auf ein Gesamtzitat Deines Beitrags. Zunächst möchte ich Dir aufrichtig für den wirklich gut geschriebenen und zu weiten Teilen auch stichhaltigen Beitrag danken. Und Du hast recht, meine Wortwahl ("Riesenfresse")war weder etwas, auf das ich besonders stolz sein sollte, noch hat es meinen Standpunkt in jeglicher Form glaubwürdiger gemacht. Also bitte ich für diesen Begriff um Entschuldigung. Bei Dir persönlich.
Die "Erregung", die die Bezeichnung von Hardung als "Grüßaugust" hervorgerufen hat, kann ich nicht nachvollziehen. In der Tat bin ich kein sonderlich großer Fan seiner Person. Das gilt auch für Markus Krösche und sehr viele andere Vertreter sportlicher Leitungen im Profifußball. Ich halte diese Tätigkeit im Vergleich zu dem, was ich mache, noch mehr im Vergleich zu dem was ich jahrelang gemacht habe, aber auch im Vergleich zu vergleichbaren Tätigkeiten wie von Rechtsanwälten, Managern, Ingenieuren, Programmierern, IT-Fachleuten u.s.w. für überschaubar. Und definitiv für dramatisch überbezahlt. Die KI beziffert ein "durchschnittliches Einkommen" eines Sportdirektors mit ca. 500000€. Vorstandsmitglieder wie Krösche oder Hellmann dürften noch in ganz anderen Sphären unterwegs sein.
Dein, wie gesagt bemerkenswerter, Beitrag unterteilt sich in 7 Abschnitte:
1. Natürlich sind die Bayern kein Maßstab. Das erwartet keiner. Und die Abgänge der Stars sind unvermeidlich. Hier besteht nicht der geringste Dissenz.
2. Es muss nicht Lennart Karl sein. Mir reicht schon ein neuer Sebastian Rode oder ein neuer Marco Russ. Und das muss auch nicht jedes Jahr klappen. Niklas Süle hat die Eintracht 2009 als 13-jähriger verlassen. Nach Darmstadt. Soll da Geld eine Rolle gespielt haben? Oder Jobs für die Eltern? Can ist 2009 als 15-jähriger zu den Bayern gegangen. Ob hier Geld im Spiel war, ist nicht mehr seriös im Netz nachvollziehbar.
Auf den ersten Blick ist das Verhältnis aus Ausgaben für Spieler mit der jeweiligen dazugehörigen Marktwertentwicklung überall völlig in Ordnung. Auf den zweiten Blick gibt es aber bereits jetzt schon wirklich grenzwertige Fälle: Arrhov (bis zu 8 Mio für einen 16-jährigen), Kosugi (6 Mio), Ebimbe (6,5 Mio + Berater), Nkounkou (8 Mio + Berater), Smolcic (2,5 Mio + Berater), Lisztes (4 Mio + Boni + Berater), Ngankam (4 Mio), Wahi (26 Mio + Berater). Das sind 65 Mio zzgl. Beraterhonoraren in Millionenhöhe in den letzten 3 Jahren.
3. Das Argument kann ich jetzt gar nicht nachvollziehen. Denn was soll an Regionen wie Stuttgart, Freiburg oder Leverkusen (?) attraktiver sein? Und selbst wenn dem so wäre: Zumindest fließen dann die Transfereinnahmen in die richtigen Taschen, fallen nicht diese horrenden Beraterkosten und Wiederverkaufsbeteiligungen an.
Das von Dir vorher zitierte Bilbao hatte letztes Jahr einen Umsatz von 174 Mio. Sie hatten ein Transferminus von 18 Mio und trotzdem einen Nettogewinn von 7 Mio. Bergamo hatte wohl noch nie einen höheren Umsatz als 250 Mio.
4. "Underdog", dafür aber mit einer Mannschaft, die den Namen auch verdient, die Identifikationsfiguren aufweist und von der man sich nicht jedes Jahr ein neues Trikot beflocken lassen muss....Ja, das hätte in der Tat wieder etwas. Von all den Mannschaften seit 2016 (da kommen wir ja gleich drauf zu sprechen), waren das schon die Mannschaften 2021-23 für mich. Und das lag v.a. an Spielern wie Kevin, Rode, Hinti, Hasebe, Abraham, aber auch NDicka, Kamada oder Silva. Natürlich waren auch die Trainer besondere Figuren, die ja auch später ihren Weg gegangen sind.
5. Hier muss ich Dir klar widersprechen. Nach der geschafften Relegation 2016 sind wir zwar jedes Jahr besser geworden, aber die wirtschaftliche Ausrichtung in den ersten 3 Jahren war ein eiserner Sparkurs. Wir konnten uns nur Leihspieler leisten. Und woanders gescheiterte, wie z.B. Filip. Haller war, glaube ich vor der Saison 18/19 schon ein Riesentransfer mit 7 Mio.
Die Einnahmen von Jovic und Haller, später Rebic im Tausch mit Silva sind ja aus dem sportlichen Erfolg heraus entstanden. Das war nicht so "geplant". Bobic ist da mehr oder weniger durch die irre Saison von Jovic reingeschlittert. Die Europaliga-Einnahmen haben sehr geholfen, aber das war alles noch in einem völlig überschaubaren Rahmen.
Wirklich angefangen, hat das, wie ich es bezeichne, "radikale" Modell mit Kolo Muani. Da folgten dann mit Marmoush, Heki, Pacho, Lindström die ersten Spieler, die nach 1-1,5 Jahren direkt wieder verkauft wurden. In der Saison 23/24 hatten wir einen Transferüberschuss von 62 Mio (!). Und dazu jedes Jahr noch die Einnahmen aus dem internationalen Geschäft.
Und das führt uns zu:
6. Du sagst, das besagte Geschäftsmodell gibt es seit 2016. Ich behaupte, das gibt es erst seit 2023. Damals lag der Umsatz bei 310 Mio. Eine dem damaligen sportlichen Ranking (Europa League Aspirant) absolut angemessene Größenordnung . Das, was mit Angst macht und mich "sämtliche Teufel an die Wände malen lässt", ist das Umsatzwachstum von diesen 310 auf die aktuellen 400 Mio binnen 2 1/2 Jahren und das bei Verlusten in der Bilanz.
Ich habe die Frage oft in diesem Forum gestellt und keiner hat sie beantwortet: Warum brauchen wir zwischen 40 und 60 Mio Transferüberschuss jedes Jahr, um unsere Bilanz ausgeglichen gestalten zu können?
Hätten wir nicht genauso große Chancen aufs internationale Geschäft mit einem Jahresumsatz von 300 Mio und einem Spielerkader, der etwas mehr im Hier und Jetzt ihren Höhepunkt hat, statt in der Zukunft? In einer Zukunft, die dann eh bei einem anderen Verein stattfindet?
Ich hoffe das klingt nicht zu wirr. Aber die mediale Berichterstattung zu dem Thema gibt für mich durchaus Anlass zur Sorge.
Danke nochmals für Deinen Beitrag und die Arbeit, die Du da reingesteckt hast.
Und Riesenfresse, das ist ja mal ein Konter wie aus dem Sprachkindergarten. Respekt!
Ich weiß ja, dass das nicht allen gefällt, aber die großen Vereine - also die, die stabil jedes Jahr CL spielen - sind uns immer noch weit voraus. FCB - jetzt mal egal wie sich das unter Hoeness entwickelt hat - steht bei etwa 1 Milliarde Umsatz. Auch die andern nächsten 20 Vereine in Europa, also die Konkurrenz um die talentiersten Jungspieler und vor allem um die erfahrenen, alles weghauenden 6er mit Torgefahr, sind uns vom Umsatz her weit voraus.
Was das in einem kapitalistischen System bedeutet? Ich bin sicher, das ist hier (fast) jedem klar. Marmoush geht ja nicht nach Manchester, weil er sich hier nicht wohlfühlt und hier gerne seine Karriere zuende gespielt hätte, er verdient halt 15 Millionen statt 3 Millionen. Ähnlich Pacho, Heki, Kolo usw. Wisst Ihr auch.
Und zu unserem Vorteil waren die Verträge von diesen Jungs so gut angelegt, dass die Eintracht davon mittelfristig profitiert.
Die Alternative? Klar, gibt es. Cleverle UH hat es erst kürzlich empfohlen: einfach die besten Spieler nicht verkaufen und schon klappt‘s mit der Meisterschaft. Kleines Problem: dafür reichen 400 Mios Umsatz halt nicht, wenn man solchen Spielern wie Kane, Musiala oder Olise 15 Mios Jahresgehalt überweisen muss. Bei den Bayern ist unser Gesamtumsatz das Budget für den Spielerkader.
Nächste Alternative: kleinere Brötchen backen. Weltstars aus dem Hut des NLZ zaubern, die dann für fast immer bei uns bleiben, aus Liebe zum Verein. Klappt doch bei den Bayern auch. So Typen wie dieser Karl. Noch keine 20 und schon Nationalspieler. Sein kleiner Bruder kickt übrigens immer noch bei uns im NLZ, aber nicht mehr lange. Auch der wird dem Ruf nach München folgen wie sein großer Bruder. Emre Can, Süle und andere lassen grüßen. Worum geht es in den NLZs? Tja, leider auch um Gelt, Etat, Budget, Knete, PinkePinke und hie und da auch mal nen Job für Papi oder Mami (sehr beliebt bei RedBull). Am Ende also auch hier darum, dass man sich die guten Trainer und Spieler für den Nachwuchs leisten kann.
Und ja, auch um größere Professionalität und Kontinuität in Nachwuchsarbeit. Ich glaube, Stuttgart, Schalke und Hertha sind durchaus Vorbilder, die man irgendwann erreichen möchte. Aber das dauert noch.
Letztlich ist das aber doch eher eine große romantische Idee. Selbst die baskischen Klubs, die wirklich ein leuchtendes Beispiel für diese Strategie sind - lokale Talente, intensive Bindung zwischen Spieler, Fans, Verein und Umfeld - schauen ja auch nur alle paar Jahre mal im UEFA-Cup vorbei. Ich gestehe denen aber zu, dass sie als eine der wenigen Beispiele für diese gelungene Strategie durchaus zu bewundern sind. Aber ich würde mal behaupten, dass Hessen als Identifikationsrahmen das einfach nicht hergibt. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer des modernen Frankfurters liegt bei knapp unter zwei Jahren. Wir sind kein gallisches Dorf im Widerstand wie Blbao, wir sind ein Flughafen mit Bembelromantik - um es mal sehr überspitzt zu sagen. Das Identifikationspotential Hessen ist da längst nicht so groß wie bei den Basken.
Nächste Strategie: Einfach underdog bleiben und in jedes Spiel mit dem Kovacschen fighting spirit gehen: wir haben keine Chance, aber die nutzen wir. Keine Schönspieler holen, sondern Fußballarbeiter. Blutgrätschenkerle. Die Kyriakos und Zambranos dieser Welt. Und dann wieder von Saison zu Saison hoffen, dass für die 40 Punkte reicht.
Ist auch ok. Ich war auch in der Zeit glühender Eintrachtfan.
Seit einigen Jahren - also mit der Amtsübernahme von Hellmann und der Relegation 2016 - weht hier aber ein anderer Wind. Da haben sich einige vorgenommen aus diesem Underdog-Gefängnis auszubrechen und zu versuchen, die Lücke nach oben, oder zumindest zu den europäischen Plätzen, zu schließen.
Was ehrlich gesagt über die zehn Jahre ganz gut gelungen ist. Jetzt erleben wir halt mal eine Delle, Dinge laufen diese Saison nicht rund. Ja, Kaderzusammenstellung, fehlender 6er, Verletzungsseuche, Trainerwechsel - wir alle sehen ja, dass es knirscht. Und denke, dass auch Vorstand und sportliche Leitung sehen, wo es hakt. Und Lösungen finden werden.
Was aber keinen Sinn macht, und das behaupte ich mal nach über 40 Jahren als Unternehmer, ist alle paar Jahre je nach Tabellenstand die Strategie zu verändern. Was ja normalerweise in D gemacht wird, in dem man Vorstände, Geschäftsführer und Strategen entlässt. Ich glaub, wir haben es da mit Hellmann, Bobic und Krösche gut getroffen. Auch die Trainerwahl hat lange gepasst.
Und ja, mir gefällt auch nicht, was ich da zurzeit auf dem Platz sehe, aber deswegen bricht doch nicht gleich die ganze Welt mitsamt einer Dekade Entwicklung zusammen und sämtliche Teufel müssen an Wände gemalt, Menschen als Grüßauguste diffamiert und sämtliche Talente als verwunschene Fehleinkäufe abgestempelt werden.
Seh ich halt so nicht.
Und Riesenfresse, das ist ja mal ein Konter wie aus dem Sprachkindergarten. Respekt!
Ich weiß ja, dass das nicht allen gefällt, aber die großen Vereine - also die, die stabil jedes Jahr CL spielen - sind uns immer noch weit voraus. FCB - jetzt mal egal wie sich das unter Hoeness entwickelt hat - steht bei etwa 1 Milliarde Umsatz. Auch die andern nächsten 20 Vereine in Europa, also die Konkurrenz um die talentiersten Jungspieler und vor allem um die erfahrenen, alles weghauenden 6er mit Torgefahr, sind uns vom Umsatz her weit voraus.
Was das in einem kapitalistischen System bedeutet? Ich bin sicher, das ist hier (fast) jedem klar. Marmoush geht ja nicht nach Manchester, weil er sich hier nicht wohlfühlt und hier gerne seine Karriere zuende gespielt hätte, er verdient halt 15 Millionen statt 3 Millionen. Ähnlich Pacho, Heki, Kolo usw. Wisst Ihr auch.
Und zu unserem Vorteil waren die Verträge von diesen Jungs so gut angelegt, dass die Eintracht davon mittelfristig profitiert.
Die Alternative? Klar, gibt es. Cleverle UH hat es erst kürzlich empfohlen: einfach die besten Spieler nicht verkaufen und schon klappt‘s mit der Meisterschaft. Kleines Problem: dafür reichen 400 Mios Umsatz halt nicht, wenn man solchen Spielern wie Kane, Musiala oder Olise 15 Mios Jahresgehalt überweisen muss. Bei den Bayern ist unser Gesamtumsatz das Budget für den Spielerkader.
Nächste Alternative: kleinere Brötchen backen. Weltstars aus dem Hut des NLZ zaubern, die dann für fast immer bei uns bleiben, aus Liebe zum Verein. Klappt doch bei den Bayern auch. So Typen wie dieser Karl. Noch keine 20 und schon Nationalspieler. Sein kleiner Bruder kickt übrigens immer noch bei uns im NLZ, aber nicht mehr lange. Auch der wird dem Ruf nach München folgen wie sein großer Bruder. Emre Can, Süle und andere lassen grüßen. Worum geht es in den NLZs? Tja, leider auch um Gelt, Etat, Budget, Knete, PinkePinke und hie und da auch mal nen Job für Papi oder Mami (sehr beliebt bei RedBull). Am Ende also auch hier darum, dass man sich die guten Trainer und Spieler für den Nachwuchs leisten kann.
Und ja, auch um größere Professionalität und Kontinuität in Nachwuchsarbeit. Ich glaube, Stuttgart, Schalke und Hertha sind durchaus Vorbilder, die man irgendwann erreichen möchte. Aber das dauert noch.
Letztlich ist das aber doch eher eine große romantische Idee. Selbst die baskischen Klubs, die wirklich ein leuchtendes Beispiel für diese Strategie sind - lokale Talente, intensive Bindung zwischen Spieler, Fans, Verein und Umfeld - schauen ja auch nur alle paar Jahre mal im UEFA-Cup vorbei. Ich gestehe denen aber zu, dass sie als eine der wenigen Beispiele für diese gelungene Strategie durchaus zu bewundern sind. Aber ich würde mal behaupten, dass Hessen als Identifikationsrahmen das einfach nicht hergibt. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer des modernen Frankfurters liegt bei knapp unter zwei Jahren. Wir sind kein gallisches Dorf im Widerstand wie Blbao, wir sind ein Flughafen mit Bembelromantik - um es mal sehr überspitzt zu sagen. Das Identifikationspotential Hessen ist da längst nicht so groß wie bei den Basken.
Nächste Strategie: Einfach underdog bleiben und in jedes Spiel mit dem Kovacschen fighting spirit gehen: wir haben keine Chance, aber die nutzen wir. Keine Schönspieler holen, sondern Fußballarbeiter. Blutgrätschenkerle. Die Kyriakos und Zambranos dieser Welt. Und dann wieder von Saison zu Saison hoffen, dass für die 40 Punkte reicht.
Ist auch ok. Ich war auch in der Zeit glühender Eintrachtfan.
Seit einigen Jahren - also mit der Amtsübernahme von Hellmann und der Relegation 2016 - weht hier aber ein anderer Wind. Da haben sich einige vorgenommen aus diesem Underdog-Gefängnis auszubrechen und zu versuchen, die Lücke nach oben, oder zumindest zu den europäischen Plätzen, zu schließen.
Was ehrlich gesagt über die zehn Jahre ganz gut gelungen ist. Jetzt erleben wir halt mal eine Delle, Dinge laufen diese Saison nicht rund. Ja, Kaderzusammenstellung, fehlender 6er, Verletzungsseuche, Trainerwechsel - wir alle sehen ja, dass es knirscht. Und denke, dass auch Vorstand und sportliche Leitung sehen, wo es hakt. Und Lösungen finden werden.
Was aber keinen Sinn macht, und das behaupte ich mal nach über 40 Jahren als Unternehmer, ist alle paar Jahre je nach Tabellenstand die Strategie zu verändern. Was ja normalerweise in D gemacht wird, in dem man Vorstände, Geschäftsführer und Strategen entlässt. Ich glaub, wir haben es da mit Hellmann, Bobic und Krösche gut getroffen. Auch die Trainerwahl hat lange gepasst.
Und ja, mir gefällt auch nicht, was ich da zurzeit auf dem Platz sehe, aber deswegen bricht doch nicht gleich die ganze Welt mitsamt einer Dekade Entwicklung zusammen und sämtliche Teufel müssen an Wände gemalt, Menschen als Grüßauguste diffamiert und sämtliche Talente als verwunschene Fehleinkäufe abgestempelt werden.
Seh ich halt so nicht.
Also ich war zugegebenermaßen immer sehr konservativ im meinem Vorgehen, also Investitionen aus Gewinnen vorzunehmen. Mir wäre der Fußball in der Form zu spekulativ. Deswegen hab ich aber nicht weniger Respekt für Hellmann und Krösche, die versuchen jedes Jahr 50 Mios oder mehr nur durch Transfers zu erwirtschaften. Oh, momentemal, hat ja bisher geklappt. Und wird im Sommer wieder klappen, wenn nicht irgendjemand Brown die Beine absägt. Wie gesagt, wäre nicht mein Style, aber im Kampf um Talente muss man vor allem schnell sein.
Gut, dass der Beitrag nicht ausm Juli 1994 stammt und es um die Antrittsrede von Jupp Heynckes geht.
Gut, dass der Beitrag nicht ausm Juli 1994 stammt und es um die Antrittsrede von Jupp Heynckes geht.
Habe mich blenden lassen, von seiner Spielerkarriere und seinem Erfolgreichen Stationen bei seinen Ex-Vereinen al Trainer. Hier passt es leider gar nicht !
Hoffe dieses Missverständnis wird schnell beendet.
Gut, dass der Beitrag nicht ausm Juli 1994 stammt und es um die Antrittsrede von Jupp Heynckes geht.
Habe mich blenden lassen, von seiner Spielerkarriere und seinem Erfolgreichen Stationen bei seinen Ex-Vereinen al Trainer. Hier passt es leider gar nicht !
Hoffe dieses Missverständnis wird schnell beendet.
Also ich war zugegebenermaßen immer sehr konservativ im meinem Vorgehen, also Investitionen aus Gewinnen vorzunehmen. Mir wäre der Fußball in der Form zu spekulativ. Deswegen hab ich aber nicht weniger Respekt für Hellmann und Krösche, die versuchen jedes Jahr 50 Mios oder mehr nur durch Transfers zu erwirtschaften. Oh, momentemal, hat ja bisher geklappt. Und wird im Sommer wieder klappen, wenn nicht irgendjemand Brown die Beine absägt. Wie gesagt, wäre nicht mein Style, aber im Kampf um Talente muss man vor allem schnell sein.
Was ist vorne etwas besser gestaltete wurde hinten mit dem ***** eingerissen
Also ich seh da keine Entwicklung zu Dino da hätte man mit dem auch die Song Saison beenden können und danach einen Neustart machen können
Dass hier hat nur Geld gekostet
[edit: Letzte Zeile wegen groben Unfugs gelöscht]
Habe mich blenden lassen, von seiner Spielerkarriere und seinem Erfolgreichen Stationen bei seinen Ex-Vereinen al Trainer. Hier passt es leider gar nicht !
Hoffe dieses Missverständnis wird schnell beendet.
Ja habe ich ja zugegeben.
Nur war das von Anfang an klar.
Wer die Klappe aufreißt, ist der Held wenn es funktioniert, aber es kann genauso viel schneller ins negative gehen, da man dadurch eine gewisse Erwartungshaltung weckt.
Ja habe ich ja zugegeben.
Nur war das von Anfang an klar.
Wer die Klappe aufreißt, ist der Held wenn es funktioniert, aber es kann genauso viel schneller ins negative gehen, da man dadurch eine gewisse Erwartungshaltung weckt.