>

Nachbetrachtung zum leichtfertig gegönnten Unentschieden gegen Kölle

#
Das ist dann aber nicht mal mehr ein "Bankplatz". Das ist dann "Trainingsgruppe 2". Bei Dahoud hat das m.E. nach nicht geklappt, weil er dramatisch überbezahlt war. Es wurden da 3+ Mio kolportiert. Da war es für ihn sinnvoller, das Jahr auszusitzen. Zumal er nicht mehr zu den jüngsten gehört.
Ich muss mir das irgendwie schönreden. Ich muss mir einreden, daß es irgendeine Chance gibt, daß wir nicht Gladbach 2.0 werden.
#
DoctorJ83 schrieb:

Das ist dann aber nicht mal mehr ein "Bankplatz". Das ist dann "Trainingsgruppe 2". Bei Dahoud hat das m.E. nach nicht geklappt, weil er dramatisch überbezahlt war. Es wurden da 3+ Mio kolportiert. Da war es für ihn sinnvoller, das Jahr auszusitzen. Zumal er nicht mehr zu den jüngsten gehört.
Ich muss mir das irgendwie schönreden. Ich muss mir einreden, daß es irgendeine Chance gibt, daß wir nicht Gladbach 2.0 werden.

Du denkst einfach zu problembehaftet, weil dir die Erinnerungen an die schönen Eintrachtzeiten fehlen.
Wie du selbst sagst, bist du erst seit 40 Jahren dabei und hast die grausige Ohms Ära erlebt, das haben viele hier auch.
Es gab aber auch eine Zeit davor, die ich als die Schönere bezeichnen würde und in der sich all diese Fragen überhaupt nicht stellten.....bessere Spieler, bessere Trainer, schlanke Führungsstruktur und vor allem besserer Fußball mit besseren Ergebnissen.
Deine Gedanken muß sich Herr Krösche und Herr Zamberk machen , weil das in ihre Verantwortlichkeit gehört und dafür werden sie auch gut bezahlt.
Wir stehen draußen und haben keinen Einblick in die tatsächlichen Gegebenheiten.....
#
DoctorJ83 schrieb:

philadlerist schrieb:

Genau, dieses 10 Jahren andauernde Scheitern muss beendet werden.
Unbedingt. Kann man ja garnicht mehr mit ansehen.
Und diese katastrophale finanzielle Entwicklung von 120 auf knapp 400 Mios. Jahresumsatz
All das schöne Geld …  🙄

Sorry, aber bin grad froh, Dir kein Geschäftsmodell erklären zu müssen. Weia

Herablassend, arrogant, anmaßend.


Du bezeichnest den an sachlichen Fakten orientierten Beitrag von @philadlerist als herablassend, arrogant und anmaßend, titulierst aber Timmo Hardung als "besseren Grüßaugust, ohne jegliche Richtlinienkompetenz."

Des Weiteren maßt du dir an, "dass das so oft als "alternativlos" gepriesene Geschäftsmodell völlig gescheitert ist."

underdog since 1899 schrieb:

Hinzu kommt, dass du deinen geballten Frust in einer dermaßen arroganten Art rüberbringst, das man nur noch kotzen möchte.

Sorry, das ich dir das jetzt so unverblümt sage. Aber was du hier teilweise vom Stapel lässt, ist von sachlich konstruktiver Kritik so weit entfernt, wie die derzeitige Mondmission Artemis 2 von der Erde.

Gut gebrüllt, Löwe. Und Du wirst bestimmt viel Applaus dafür ernten. Denn "common sense" steht ja hoch im Kurs, in diesem Forum. Vielleicht schaffen wir es, das ganze wieder auf ein etwas sachlicheres Niveau zu bringen? Ein Niveau, welches einzig und allein der philadlerist verlassen hat.
These : Das Geschäftsmodell funktioniert nicht
Meine Argumente sind:
-seelenlose Mannschaft ohne Identifikationsfiguren und Leader. Das ist nun wahrlich kein neues Thema.
-Ständiger "Turnover", weil ja jeder Spieler, der eine gewisse Entwicklung abschließt sofort "den nächsten Schritt geht", sprich verkauft wird.
-Ein absolut fragwürdiges Finanzmodell, welches hier im Forum, aber auch in den Median breit diskutiert wird. Um das zu konkretisieren: Eine Bilanz (24/25) ist nur dann gerade mal ausgeglichen, wenn man einen Transferüberschuss von 50 Mio (die genauen Zahlen wurden im Finanzen Thread ausführlich diskutiert) erwirtschaften kann. Und dann wird kolportiert, daß wir in der laufenden Saison erneut auf ein 20Mio Minus zusteuern. In einer Saison, in der wir Ekitiké verkauft haben u.s.w. Mit Champions League Teilnahme.
-Was passiert also, wenn Europa wegfällt und die Hochrisiko Investments (nichts anderes sind die genannten Spielerinvestitionen: Verletzungsgefahr, nicht wie geplant verlaufende Entwicklung, sportlicher Misserfolg) floppen?

Das sind m.E. berechtigte Fragen. Meinetwegen, wenn es Euch "Experten" wichtig ist, dann eben die Fragen eines besorgten Laien. Allerdings eines Laien, der seit 40 Jahren Eintracht Fan ist, der Leute wie Matthias Ohms mitbekommen hat.
Die Eskalation kam vom Philadleristen, der nichts von den obigen Argumenten entkräftet hat, sondern lediglich das Argument auf der Pfanne hat: "Umsatz von 120Mio auf 400 Mio - GEIL!!!".
Bin ich frustriert? Ja, natürlich! Aber nicht, weil wir 7. oder 11. werden. Sondern, weil dieser Unsinn einfach weiterpraktiziert wird. Weil die nächsten "Talente" für teuer Geld gekauft werden, statt dringend benötigter "gestandener" Verstärkungen auf dem Platz. Weil statt eines Trainers, der Bodenständigkeit rein bringt, die nächste Labertasche (hatten wir schon lange nicht mehr) verpflichtet wurde. Ein Trainer, der nach 7 Spielen mit seinem Latein am Ende ist und die Schuld öffentlich beim Vorgänger sucht.
Sehr gerne (keine Ironie) würde ich mal ernsthafte Argumente hören, warum der eingeschlagene Kurs funktionieren kann.
Aber arrogant ist es nicht, diese Fragen zu stellen. Arrogant ist es, wie der philadlerist oder Du darauf antwortet. Und lasst bitte Eure "Ironie" und Eure Provokationen stecken.
#
DoctorJ83 schrieb:

Gut gebrüllt, Löwe. Und Du wirst bestimmt viel Applaus dafür ernten. Denn "common sense" steht ja hoch im Kurs, in diesem Forum. Vielleicht schaffen wir es, das ganze wieder auf ein etwas sachlicheres Niveau zu bringen? Ein Niveau, welches einzig und allein der philadlerist verlassen hat.

Mir liegt es fern, für irgendetwas was ich in meinem Leben verzapfe Applaus ernten zu wollen. Dies nur kurz zu deiner Infomotion.
DoctorJ83 schrieb:

Aber arrogant ist es nicht, diese Fragen zu stellen. Arrogant ist es, wie der philadlerist oder Du darauf antwortet. Und lasst bitte Eure "Ironie" und Eure Provokationen stecken.

Natürlich ist es völlig legitim Dinge nachzufragen. Auch wenn man mal etwas infrage stellt, ist es nicht per se von arroganter Natur dies zu tun.
Es kommt eben auf das wie an. Und hier solltest du zuallererst mal auf dich selbst schauen, bevor du mit dem Finger auf andere zeigst. Denn das mein lieber ist astreiner Whataboutism welchen du da betreibst. Genau das, was du mir erst neulich hier im Forum (berechtigterweise) unterstellt hast.

Den Rest deines Beitrags hake ich unter ferner liefen ab, denn deine Wortwahl ist sicher noch deinem Frust geschuldet. Von daher verspüre ich auch wenig Lust, darauf näher einzugehen.
#
Ich bin einigermaßen ratlos.

Nach der unterirdischen ersten Halbzeit, die im Prinzip nur aus sinnlosen und drucklosem Ballgeschiebe bestand - Ausnahme Kalimuendo - hat man nach der Einwechslung von Chaïbi (3 Klassen besser als Oskar) und Jupp erstmals Fußball gespielt und ist folgerichtig 2:0 in Führung gegangen. Und dann macht Albert eigentlich das genau richtige und bringt mit Skhiri und Götze zwei routinierte Spieler die eigentlich prädestiniert dafür sind so ein Spiel sicher und stabil runterzuspielen.

Und was passiert? Beide schaffen es nicht annähernd sich der Dynamik des Spiels anzupassen und gehen gnadenlos unter. Ich denke das war’s erstmal für die beiden unter Riera. Da wir keinen Tuta oder Rode mehr haben wird es wohl auf ein ZM mit Larsson und Chaïbi hinauslaufen. Ja, Oskar rennt und macht und tut, aber fußballerisch langt es einfach (noch) nicht.
#
lego57 schrieb:

Ich bin einigermaßen ratlos.

Nach der unterirdischen ersten Halbzeit, die im Prinzip nur aus sinnlosen und drucklosem Ballgeschiebe bestand - Ausnahme Kalimuendo - hat man nach der Einwechslung von Chaïbi (3 Klassen besser als Oskar) und Jupp erstmals Fußball gespielt und ist folgerichtig 2:0 in Führung gegangen. Und dann macht Albert eigentlich das genau richtige und bringt mit Skhiri und Götze zwei routinierte Spieler die eigentlich prädestiniert dafür sind so ein Spiel sicher und stabil runterzuspielen.

Und was passiert? Beide schaffen es nicht annähernd sich der Dynamik des Spiels anzupassen und gehen gnadenlos unter. Ich denke das war’s erstmal für die beiden unter Riera. Da wir keinen Tuta oder Rode mehr haben wird es wohl auf ein ZM mit Larsson und Chaïbi hinauslaufen. Ja, Oskar rennt und macht und tut, aber fußballerisch langt es einfach (noch) nicht.


Mach mal halb lang mit deiner Äußerung "Chaibi war 3 Klassen besser als Oscar"...😬
Ja, Chaibi hat nach seiner Einwechslung für Schwung gesorgt und das 1:0 vorbereitet. Chaibi und Höjlund sind dennoch zwei verschiedene Spielertypen und ich weiß auch nicht warum Höjlund hier und da so schlecht gesehen wurde. Im Gegenteil: Ich fand er hat ne ordentliche Partie gespielt. Immerhin hatte Oscar in der ersten Hälfte mit zwei guten Pässen die beiden Chancen von Knauff und Kalimuendo eingeleitet und ansonsten fand ich ihn auch in den Zweikämpfen bissig. Einer der wenigen Spieler, die bei der Eintracht im Mittelfeld mal dazwischen gehen können. Ich finde Höjlund kommt oftmals viel zu schlecht weg.
Insgesamt war unser Spiel, erste Halbzeit eher mit einer Fünferkette defensiv und in der zweiten Hälfte im 4-3-3 unterwegs, ein wenig besser als die Spiele davor (Mainz, Heidenheim, Pauli), aber dennoch immer noch nicht befriedigend...
Kalimuendo war sehr belebend auf links.
Leider waren die Einwechslungen von Götze und Skhiri ein "Griff ins Klo". Aber da steckt man halt nicht drin. Mir ist es dann auch immer zu einfach zu sagen: Riera hat sich da vercoacht. Die Intention verstehe ich hinter den beiden Wechseln. Riera wollte mit Mario und Ellyes, nach der Führung, dafür sorgen das beide Ruhe in unser Spiel bekommen... Leider ging es nach hinten los...🤷
#
lego57 schrieb:

Ich bin einigermaßen ratlos.

Nach der unterirdischen ersten Halbzeit, die im Prinzip nur aus sinnlosen und drucklosem Ballgeschiebe bestand - Ausnahme Kalimuendo - hat man nach der Einwechslung von Chaïbi (3 Klassen besser als Oskar) und Jupp erstmals Fußball gespielt und ist folgerichtig 2:0 in Führung gegangen. Und dann macht Albert eigentlich das genau richtige und bringt mit Skhiri und Götze zwei routinierte Spieler die eigentlich prädestiniert dafür sind so ein Spiel sicher und stabil runterzuspielen.

Und was passiert? Beide schaffen es nicht annähernd sich der Dynamik des Spiels anzupassen und gehen gnadenlos unter. Ich denke das war’s erstmal für die beiden unter Riera. Da wir keinen Tuta oder Rode mehr haben wird es wohl auf ein ZM mit Larsson und Chaïbi hinauslaufen. Ja, Oskar rennt und macht und tut, aber fußballerisch langt es einfach (noch) nicht.


Mach mal halb lang mit deiner Äußerung "Chaibi war 3 Klassen besser als Oscar"...😬
Ja, Chaibi hat nach seiner Einwechslung für Schwung gesorgt und das 1:0 vorbereitet. Chaibi und Höjlund sind dennoch zwei verschiedene Spielertypen und ich weiß auch nicht warum Höjlund hier und da so schlecht gesehen wurde. Im Gegenteil: Ich fand er hat ne ordentliche Partie gespielt. Immerhin hatte Oscar in der ersten Hälfte mit zwei guten Pässen die beiden Chancen von Knauff und Kalimuendo eingeleitet und ansonsten fand ich ihn auch in den Zweikämpfen bissig. Einer der wenigen Spieler, die bei der Eintracht im Mittelfeld mal dazwischen gehen können. Ich finde Höjlund kommt oftmals viel zu schlecht weg.
Insgesamt war unser Spiel, erste Halbzeit eher mit einer Fünferkette defensiv und in der zweiten Hälfte im 4-3-3 unterwegs, ein wenig besser als die Spiele davor (Mainz, Heidenheim, Pauli), aber dennoch immer noch nicht befriedigend...
Kalimuendo war sehr belebend auf links.
Leider waren die Einwechslungen von Götze und Skhiri ein "Griff ins Klo". Aber da steckt man halt nicht drin. Mir ist es dann auch immer zu einfach zu sagen: Riera hat sich da vercoacht. Die Intention verstehe ich hinter den beiden Wechseln. Riera wollte mit Mario und Ellyes, nach der Führung, dafür sorgen das beide Ruhe in unser Spiel bekommen... Leider ging es nach hinten los...🤷
#
Die Frage ist, ob AR Götze auf Druck der Medien eingewechselt hat.
#
lego57 schrieb:

Ich bin einigermaßen ratlos.

Nach der unterirdischen ersten Halbzeit, die im Prinzip nur aus sinnlosen und drucklosem Ballgeschiebe bestand - Ausnahme Kalimuendo - hat man nach der Einwechslung von Chaïbi (3 Klassen besser als Oskar) und Jupp erstmals Fußball gespielt und ist folgerichtig 2:0 in Führung gegangen. Und dann macht Albert eigentlich das genau richtige und bringt mit Skhiri und Götze zwei routinierte Spieler die eigentlich prädestiniert dafür sind so ein Spiel sicher und stabil runterzuspielen.

Und was passiert? Beide schaffen es nicht annähernd sich der Dynamik des Spiels anzupassen und gehen gnadenlos unter. Ich denke das war’s erstmal für die beiden unter Riera. Da wir keinen Tuta oder Rode mehr haben wird es wohl auf ein ZM mit Larsson und Chaïbi hinauslaufen. Ja, Oskar rennt und macht und tut, aber fußballerisch langt es einfach (noch) nicht.


Mach mal halb lang mit deiner Äußerung "Chaibi war 3 Klassen besser als Oscar"...😬
Ja, Chaibi hat nach seiner Einwechslung für Schwung gesorgt und das 1:0 vorbereitet. Chaibi und Höjlund sind dennoch zwei verschiedene Spielertypen und ich weiß auch nicht warum Höjlund hier und da so schlecht gesehen wurde. Im Gegenteil: Ich fand er hat ne ordentliche Partie gespielt. Immerhin hatte Oscar in der ersten Hälfte mit zwei guten Pässen die beiden Chancen von Knauff und Kalimuendo eingeleitet und ansonsten fand ich ihn auch in den Zweikämpfen bissig. Einer der wenigen Spieler, die bei der Eintracht im Mittelfeld mal dazwischen gehen können. Ich finde Höjlund kommt oftmals viel zu schlecht weg.
Insgesamt war unser Spiel, erste Halbzeit eher mit einer Fünferkette defensiv und in der zweiten Hälfte im 4-3-3 unterwegs, ein wenig besser als die Spiele davor (Mainz, Heidenheim, Pauli), aber dennoch immer noch nicht befriedigend...
Kalimuendo war sehr belebend auf links.
Leider waren die Einwechslungen von Götze und Skhiri ein "Griff ins Klo". Aber da steckt man halt nicht drin. Mir ist es dann auch immer zu einfach zu sagen: Riera hat sich da vercoacht. Die Intention verstehe ich hinter den beiden Wechseln. Riera wollte mit Mario und Ellyes, nach der Führung, dafür sorgen das beide Ruhe in unser Spiel bekommen... Leider ging es nach hinten los...🤷
#
Adlersupporter schrieb:

Riera wollte mit Mario und Ellyes, nach der Führung, dafür sorgen das beide Ruhe in unser Spiel bekommen...

Wollte er das wirklich? Ich bin eher beim Kommentar des HR:

"Einer Nachfrage, von wem der Impuls für mehr Stabilität und eine etwas weniger riskante Spielweise hätte kommen können, wich Koch dann aus. Da sein Trainer wenige Minuten später aber verriet, dass Koch nach dem zweiten Tor bei ihm vorstellig geworden war und sich nach der Möglichkeit einer veränderten Herangehensweise erkundigt hatte, wird die Sache schnell klarer. "Robin hat gefragt, ob wir weiter so spielen. Ich sagte: 'Ja, weil so haben wir zwei Tore geschossen.'" Riera wollte mehr, Koch hätte sich offenbar mehr Kompaktheit gewünscht. Der Rest ist bekannt."

https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt/fuehrung-verspielt-seltsame-pk-eintracht-frankfurt-und-riera-erzeugen-kopfschuetteln-v1,eintracht-riera-koeln-100.html
#
Ich fand Oskar auch nicht so schlecht, er war deutlich ein Aktivposten ergänzt sich gut mit Hugo. Wir haben bis zum 2:0 ein ordentliches Spiel gemacht gegen eine Mannschaft, für die es noch richtig um etwas geht und die sich entsprechend reingehauen hat. Dass noch nicht alles klappt, ist geschenkt, aber ich hatte doch einen Eindruck (übrigens im Gegenzug zu DT), daß Spielzüge einstudiert waren.
Der Knackpunkt war die Einwechselung von Götze, der zweimal den Ball im Mittelfeld verloren hat. Hier zeigt sich einfach, was schon in vielen Spielen diese Saison offensichtlich war: Götze ist zu langsam in den Beinen und leider zunehmend auch im Denken für die zunehmend aggressiv pressenden BL-Mannschaften. ich weiß nicht, welche Zusagen er bekommen hat, aber ich glaube nicht, daß AR ihn so schnell wieder einsetzt. Zumal es ja Ersatz gibt:
In diesem Zusammenhang finde ich die öffentliche Kritik an Uzun zwar inhaltlich gerechtfertigt, aber nicht sinnvoll und denke, da´ß diese PK der erste Dominostein war, der dazu führt, daß AR im Endeffekt keine Zukunft bei der Eintracht hat.
#
lego57 schrieb:

Ich bin einigermaßen ratlos.

Nach der unterirdischen ersten Halbzeit, die im Prinzip nur aus sinnlosen und drucklosem Ballgeschiebe bestand - Ausnahme Kalimuendo - hat man nach der Einwechslung von Chaïbi (3 Klassen besser als Oskar) und Jupp erstmals Fußball gespielt und ist folgerichtig 2:0 in Führung gegangen. Und dann macht Albert eigentlich das genau richtige und bringt mit Skhiri und Götze zwei routinierte Spieler die eigentlich prädestiniert dafür sind so ein Spiel sicher und stabil runterzuspielen.

Und was passiert? Beide schaffen es nicht annähernd sich der Dynamik des Spiels anzupassen und gehen gnadenlos unter. Ich denke das war’s erstmal für die beiden unter Riera. Da wir keinen Tuta oder Rode mehr haben wird es wohl auf ein ZM mit Larsson und Chaïbi hinauslaufen. Ja, Oskar rennt und macht und tut, aber fußballerisch langt es einfach (noch) nicht.


Mach mal halb lang mit deiner Äußerung "Chaibi war 3 Klassen besser als Oscar"...😬
Ja, Chaibi hat nach seiner Einwechslung für Schwung gesorgt und das 1:0 vorbereitet. Chaibi und Höjlund sind dennoch zwei verschiedene Spielertypen und ich weiß auch nicht warum Höjlund hier und da so schlecht gesehen wurde. Im Gegenteil: Ich fand er hat ne ordentliche Partie gespielt. Immerhin hatte Oscar in der ersten Hälfte mit zwei guten Pässen die beiden Chancen von Knauff und Kalimuendo eingeleitet und ansonsten fand ich ihn auch in den Zweikämpfen bissig. Einer der wenigen Spieler, die bei der Eintracht im Mittelfeld mal dazwischen gehen können. Ich finde Höjlund kommt oftmals viel zu schlecht weg.
Insgesamt war unser Spiel, erste Halbzeit eher mit einer Fünferkette defensiv und in der zweiten Hälfte im 4-3-3 unterwegs, ein wenig besser als die Spiele davor (Mainz, Heidenheim, Pauli), aber dennoch immer noch nicht befriedigend...
Kalimuendo war sehr belebend auf links.
Leider waren die Einwechslungen von Götze und Skhiri ein "Griff ins Klo". Aber da steckt man halt nicht drin. Mir ist es dann auch immer zu einfach zu sagen: Riera hat sich da vercoacht. Die Intention verstehe ich hinter den beiden Wechseln. Riera wollte mit Mario und Ellyes, nach der Führung, dafür sorgen das beide Ruhe in unser Spiel bekommen... Leider ging es nach hinten los...🤷
#
Adlersupporter schrieb:

Die Intention verstehe ich hinter den beiden Wechseln. Riera wollte mit Mario und Ellyes, nach der Führung, dafür sorgen das beide Ruhe in unser Spiel bekommen... Leider ging es nach hinten los...🤷


Auf der anderen Seite muss man so ehrlich sein, dass Mario schöne Offensivaktionen hatte. Dass man ihn jetzt weniger als Defensivstabilisator einsetzt, sollte auch Riera wissen.
#
Ich fand Oskar auch nicht so schlecht, er war deutlich ein Aktivposten ergänzt sich gut mit Hugo. Wir haben bis zum 2:0 ein ordentliches Spiel gemacht gegen eine Mannschaft, für die es noch richtig um etwas geht und die sich entsprechend reingehauen hat. Dass noch nicht alles klappt, ist geschenkt, aber ich hatte doch einen Eindruck (übrigens im Gegenzug zu DT), daß Spielzüge einstudiert waren.
Der Knackpunkt war die Einwechselung von Götze, der zweimal den Ball im Mittelfeld verloren hat. Hier zeigt sich einfach, was schon in vielen Spielen diese Saison offensichtlich war: Götze ist zu langsam in den Beinen und leider zunehmend auch im Denken für die zunehmend aggressiv pressenden BL-Mannschaften. ich weiß nicht, welche Zusagen er bekommen hat, aber ich glaube nicht, daß AR ihn so schnell wieder einsetzt. Zumal es ja Ersatz gibt:
In diesem Zusammenhang finde ich die öffentliche Kritik an Uzun zwar inhaltlich gerechtfertigt, aber nicht sinnvoll und denke, da´ß diese PK der erste Dominostein war, der dazu führt, daß AR im Endeffekt keine Zukunft bei der Eintracht hat.
#
Brig95 schrieb:

Ich fand Oskar auch nicht so schlecht, er war deutlich ein Aktivposten ergänzt sich gut mit Hugo. Wir haben bis zum 2:0 ein ordentliches Spiel gemacht gegen eine Mannschaft, für die es noch richtig um etwas geht und die sich entsprechend reingehauen hat. Dass noch nicht alles klappt, ist geschenkt, aber ich hatte doch einen Eindruck (übrigens im Gegenzug zu DT), daß Spielzüge einstudiert waren.
Der Knackpunkt war die Einwechselung von Götze, der zweimal den Ball im Mittelfeld verloren hat. Hier zeigt sich einfach, was schon in vielen Spielen diese Saison offensichtlich war: Götze ist zu langsam in den Beinen und leider zunehmend auch im Denken für die zunehmend aggressiv pressenden BL-Mannschaften. ich weiß nicht, welche Zusagen er bekommen hat, aber ich glaube nicht, daß AR ihn so schnell wieder einsetzt. Zumal es ja Ersatz gibt:
In diesem Zusammenhang finde ich die öffentliche Kritik an Uzun zwar inhaltlich gerechtfertigt, aber nicht sinnvoll und denke, da´ß diese PK der erste Dominostein war, der dazu führt, daß AR im Endeffekt keine Zukunft bei der Eintracht hat.

Sagen wir so: Vielleicht Perspektivisch nicht. Damit meine ich die Zukunft von AR. Aber in dieser Saison wird er bleiben.
Umfeld und Medien haben DT zu Fall gebracht, natürlich stimmten auch die Ergebnisse nicht.  Jetzt scheint es mir in eine ähnliche Richtung zu gehen, wobei Albert auch immer wieder komische Sachen macht. Aber nochmal: Die Mannschaft hat es ernsthaft fertig gebracht, in einer Saison drei Trainerteams zu verschleißen!
#
philadlerist schrieb:

Genau, dieses 10 Jahren andauernde Scheitern muss beendet werden.
Unbedingt. Kann man ja garnicht mehr mit ansehen.
Und diese katastrophale finanzielle Entwicklung von 120 auf knapp 400 Mios. Jahresumsatz
All das schöne Geld …  🙄

Sorry, aber bin grad froh, Dir kein Geschäftsmodell erklären zu müssen. Weia

Herablassend, arrogant, anmaßend.
Von 10 Jahren spricht ja gar keiner. Es geht im wesentlichen um die Zeit nach Ben Manga. Als offensichtlich persönliches Gespür und und Expertise durch KI und irgendwelche Datenmasken ersetzt wurden. Und die 400 Mio Jahresumsatz muss man sich auch leisten können. Können wir aber nicht, ohne Jahr für Jahr die halbe Mannschaft zu verkaufen.
Man dreht sich mit der Diskussion auch seit Monaten im Kreis. Führt man Beispiele wie Stuttgart, Hoffenheim oder Freiburg an (und letzteres ist ganz schön ekelhaft), dann gibt es immer 1000 gute Gründe, warum die ihre Identifikationsfiguren halten können, wir aber nicht.  
Wenn Du schon so eine Riesenfresse hast, dann gib Dir doch mal zumindest ein bisschen Mühe und begründe mal, was die bekackten 400 Mio bringen, wenn man Woche für Woche gegen Mannschaften wie St.Pauli, Mainz oder Köln -ja, Köln war heute besser als wir!- in den Allerwertesten getreten bekommt.
#
Soso, herablassend … So wie Angestellte der Eintracht als Grüßonkel zu bezeichnen?
Und Riesenfresse, das ist ja mal ein Konter wie aus dem Sprachkindergarten. Respekt!

Ich weiß ja, dass das nicht allen gefällt, aber die großen Vereine - also die, die stabil jedes Jahr CL spielen - sind uns immer noch weit voraus. FCB - jetzt mal egal wie sich das unter Hoeness entwickelt hat - steht bei etwa 1 Milliarde Umsatz. Auch  die andern nächsten 20 Vereine in Europa, also die Konkurrenz um die talentiersten Jungspieler und vor allem um die erfahrenen, alles weghauenden 6er mit Torgefahr, sind uns vom Umsatz her weit voraus.
Was das in einem kapitalistischen System bedeutet? Ich bin sicher, das ist hier (fast) jedem klar.  Marmoush geht ja nicht nach Manchester, weil er sich hier nicht wohlfühlt und hier gerne seine Karriere zuende gespielt hätte, er verdient halt 15 Millionen statt 3 Millionen. Ähnlich Pacho, Heki, Kolo usw. Wisst Ihr auch.
Und zu unserem Vorteil waren die Verträge von diesen Jungs so gut angelegt, dass die Eintracht davon mittelfristig profitiert.

Die Alternative? Klar, gibt es. Cleverle UH hat es erst kürzlich empfohlen: einfach die besten Spieler nicht verkaufen und schon klappt‘s mit der Meisterschaft. Kleines Problem: dafür reichen 400 Mios Umsatz halt nicht, wenn man solchen Spielern wie Kane, Musiala oder Olise 15 Mios Jahresgehalt überweisen muss. Bei den Bayern ist unser Gesamtumsatz das Budget für den Spielerkader.

Nächste Alternative: kleinere Brötchen backen. Weltstars aus dem Hut des NLZ zaubern, die dann für fast immer bei uns bleiben, aus Liebe zum Verein. Klappt doch bei den Bayern auch. So Typen wie dieser Karl. Noch keine 20 und schon Nationalspieler. Sein kleiner Bruder kickt übrigens immer noch bei uns im NLZ, aber nicht mehr lange. Auch der wird dem Ruf nach München folgen wie sein großer Bruder. Emre Can, Süle und andere lassen grüßen. Worum geht es in den NLZs? Tja, leider auch um Gelt, Etat, Budget, Knete, PinkePinke und hie und da auch mal nen Job für Papi oder Mami (sehr beliebt bei RedBull). Am Ende also auch hier darum, dass man sich die guten Trainer und Spieler für den Nachwuchs leisten kann.
Und ja, auch um größere Professionalität und Kontinuität in Nachwuchsarbeit. Ich glaube, Stuttgart, Schalke und Hertha sind durchaus Vorbilder, die man irgendwann erreichen möchte. Aber das dauert noch.

Letztlich ist das aber doch eher eine große romantische Idee. Selbst die baskischen Klubs, die wirklich ein leuchtendes Beispiel für diese Strategie sind - lokale Talente, intensive Bindung zwischen Spieler, Fans, Verein und Umfeld - schauen ja auch nur alle paar Jahre mal im UEFA-Cup vorbei. Ich gestehe denen aber zu, dass sie als eine der wenigen Beispiele für diese gelungene Strategie durchaus zu bewundern sind. Aber ich würde mal behaupten, dass Hessen als Identifikationsrahmen das einfach nicht hergibt. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer des modernen Frankfurters liegt bei knapp unter zwei Jahren. Wir sind kein gallisches Dorf im Widerstand wie Blbao, wir sind ein Flughafen mit Bembelromantik - um es mal sehr überspitzt zu sagen. Das Identifikationspotential Hessen ist da längst nicht so groß wie bei den Basken.

Nächste Strategie: Einfach underdog bleiben und in jedes Spiel mit dem Kovacschen fighting spirit gehen: wir haben keine Chance, aber die nutzen wir.  Keine Schönspieler holen, sondern Fußballarbeiter. Blutgrätschenkerle.  Die Kyriakos und Zambranos dieser Welt. Und dann wieder von Saison zu Saison hoffen, dass für die 40 Punkte reicht.
Ist auch ok. Ich war auch in der Zeit glühender Eintrachtfan.

Seit einigen Jahren - also mit der Amtsübernahme von Hellmann und der Relegation 2016 - weht hier aber ein anderer Wind. Da haben sich einige vorgenommen aus diesem Underdog-Gefängnis auszubrechen und zu versuchen, die Lücke nach oben, oder zumindest zu den europäischen Plätzen, zu schließen.
Was ehrlich gesagt über die zehn Jahre ganz gut gelungen ist. Jetzt erleben wir halt mal eine Delle, Dinge laufen diese Saison nicht rund. Ja, Kaderzusammenstellung, fehlender 6er, Verletzungsseuche, Trainerwechsel - wir alle sehen ja, dass es knirscht. Und denke, dass auch Vorstand und sportliche Leitung sehen, wo es hakt. Und Lösungen finden werden.

Was aber keinen Sinn macht, und das behaupte ich mal nach über 40 Jahren als Unternehmer, ist alle paar Jahre je nach Tabellenstand die Strategie zu verändern. Was ja normalerweise in D gemacht wird, in dem man Vorstände, Geschäftsführer und Strategen entlässt. Ich glaub, wir haben es da mit Hellmann, Bobic und Krösche gut getroffen. Auch die Trainerwahl hat lange gepasst.  
Und ja, mir gefällt auch nicht, was ich da zurzeit auf dem Platz sehe, aber deswegen bricht doch nicht gleich die ganze Welt mitsamt einer Dekade Entwicklung zusammen und sämtliche Teufel müssen an Wände gemalt, Menschen als Grüßauguste diffamiert und sämtliche Talente als verwunschene Fehleinkäufe abgestempelt werden.
Seh ich halt so nicht.
#
Soso, herablassend … So wie Angestellte der Eintracht als Grüßonkel zu bezeichnen?
Und Riesenfresse, das ist ja mal ein Konter wie aus dem Sprachkindergarten. Respekt!

Ich weiß ja, dass das nicht allen gefällt, aber die großen Vereine - also die, die stabil jedes Jahr CL spielen - sind uns immer noch weit voraus. FCB - jetzt mal egal wie sich das unter Hoeness entwickelt hat - steht bei etwa 1 Milliarde Umsatz. Auch  die andern nächsten 20 Vereine in Europa, also die Konkurrenz um die talentiersten Jungspieler und vor allem um die erfahrenen, alles weghauenden 6er mit Torgefahr, sind uns vom Umsatz her weit voraus.
Was das in einem kapitalistischen System bedeutet? Ich bin sicher, das ist hier (fast) jedem klar.  Marmoush geht ja nicht nach Manchester, weil er sich hier nicht wohlfühlt und hier gerne seine Karriere zuende gespielt hätte, er verdient halt 15 Millionen statt 3 Millionen. Ähnlich Pacho, Heki, Kolo usw. Wisst Ihr auch.
Und zu unserem Vorteil waren die Verträge von diesen Jungs so gut angelegt, dass die Eintracht davon mittelfristig profitiert.

Die Alternative? Klar, gibt es. Cleverle UH hat es erst kürzlich empfohlen: einfach die besten Spieler nicht verkaufen und schon klappt‘s mit der Meisterschaft. Kleines Problem: dafür reichen 400 Mios Umsatz halt nicht, wenn man solchen Spielern wie Kane, Musiala oder Olise 15 Mios Jahresgehalt überweisen muss. Bei den Bayern ist unser Gesamtumsatz das Budget für den Spielerkader.

Nächste Alternative: kleinere Brötchen backen. Weltstars aus dem Hut des NLZ zaubern, die dann für fast immer bei uns bleiben, aus Liebe zum Verein. Klappt doch bei den Bayern auch. So Typen wie dieser Karl. Noch keine 20 und schon Nationalspieler. Sein kleiner Bruder kickt übrigens immer noch bei uns im NLZ, aber nicht mehr lange. Auch der wird dem Ruf nach München folgen wie sein großer Bruder. Emre Can, Süle und andere lassen grüßen. Worum geht es in den NLZs? Tja, leider auch um Gelt, Etat, Budget, Knete, PinkePinke und hie und da auch mal nen Job für Papi oder Mami (sehr beliebt bei RedBull). Am Ende also auch hier darum, dass man sich die guten Trainer und Spieler für den Nachwuchs leisten kann.
Und ja, auch um größere Professionalität und Kontinuität in Nachwuchsarbeit. Ich glaube, Stuttgart, Schalke und Hertha sind durchaus Vorbilder, die man irgendwann erreichen möchte. Aber das dauert noch.

Letztlich ist das aber doch eher eine große romantische Idee. Selbst die baskischen Klubs, die wirklich ein leuchtendes Beispiel für diese Strategie sind - lokale Talente, intensive Bindung zwischen Spieler, Fans, Verein und Umfeld - schauen ja auch nur alle paar Jahre mal im UEFA-Cup vorbei. Ich gestehe denen aber zu, dass sie als eine der wenigen Beispiele für diese gelungene Strategie durchaus zu bewundern sind. Aber ich würde mal behaupten, dass Hessen als Identifikationsrahmen das einfach nicht hergibt. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer des modernen Frankfurters liegt bei knapp unter zwei Jahren. Wir sind kein gallisches Dorf im Widerstand wie Blbao, wir sind ein Flughafen mit Bembelromantik - um es mal sehr überspitzt zu sagen. Das Identifikationspotential Hessen ist da längst nicht so groß wie bei den Basken.

Nächste Strategie: Einfach underdog bleiben und in jedes Spiel mit dem Kovacschen fighting spirit gehen: wir haben keine Chance, aber die nutzen wir.  Keine Schönspieler holen, sondern Fußballarbeiter. Blutgrätschenkerle.  Die Kyriakos und Zambranos dieser Welt. Und dann wieder von Saison zu Saison hoffen, dass für die 40 Punkte reicht.
Ist auch ok. Ich war auch in der Zeit glühender Eintrachtfan.

Seit einigen Jahren - also mit der Amtsübernahme von Hellmann und der Relegation 2016 - weht hier aber ein anderer Wind. Da haben sich einige vorgenommen aus diesem Underdog-Gefängnis auszubrechen und zu versuchen, die Lücke nach oben, oder zumindest zu den europäischen Plätzen, zu schließen.
Was ehrlich gesagt über die zehn Jahre ganz gut gelungen ist. Jetzt erleben wir halt mal eine Delle, Dinge laufen diese Saison nicht rund. Ja, Kaderzusammenstellung, fehlender 6er, Verletzungsseuche, Trainerwechsel - wir alle sehen ja, dass es knirscht. Und denke, dass auch Vorstand und sportliche Leitung sehen, wo es hakt. Und Lösungen finden werden.

Was aber keinen Sinn macht, und das behaupte ich mal nach über 40 Jahren als Unternehmer, ist alle paar Jahre je nach Tabellenstand die Strategie zu verändern. Was ja normalerweise in D gemacht wird, in dem man Vorstände, Geschäftsführer und Strategen entlässt. Ich glaub, wir haben es da mit Hellmann, Bobic und Krösche gut getroffen. Auch die Trainerwahl hat lange gepasst.  
Und ja, mir gefällt auch nicht, was ich da zurzeit auf dem Platz sehe, aber deswegen bricht doch nicht gleich die ganze Welt mitsamt einer Dekade Entwicklung zusammen und sämtliche Teufel müssen an Wände gemalt, Menschen als Grüßauguste diffamiert und sämtliche Talente als verwunschene Fehleinkäufe abgestempelt werden.
Seh ich halt so nicht.
#
Danke Philadlerist für deine  realistische Einordnung der Gesamtsituation, unterschreib ich vollumfänglich
#
Soso, herablassend … So wie Angestellte der Eintracht als Grüßonkel zu bezeichnen?
Und Riesenfresse, das ist ja mal ein Konter wie aus dem Sprachkindergarten. Respekt!

Ich weiß ja, dass das nicht allen gefällt, aber die großen Vereine - also die, die stabil jedes Jahr CL spielen - sind uns immer noch weit voraus. FCB - jetzt mal egal wie sich das unter Hoeness entwickelt hat - steht bei etwa 1 Milliarde Umsatz. Auch  die andern nächsten 20 Vereine in Europa, also die Konkurrenz um die talentiersten Jungspieler und vor allem um die erfahrenen, alles weghauenden 6er mit Torgefahr, sind uns vom Umsatz her weit voraus.
Was das in einem kapitalistischen System bedeutet? Ich bin sicher, das ist hier (fast) jedem klar.  Marmoush geht ja nicht nach Manchester, weil er sich hier nicht wohlfühlt und hier gerne seine Karriere zuende gespielt hätte, er verdient halt 15 Millionen statt 3 Millionen. Ähnlich Pacho, Heki, Kolo usw. Wisst Ihr auch.
Und zu unserem Vorteil waren die Verträge von diesen Jungs so gut angelegt, dass die Eintracht davon mittelfristig profitiert.

Die Alternative? Klar, gibt es. Cleverle UH hat es erst kürzlich empfohlen: einfach die besten Spieler nicht verkaufen und schon klappt‘s mit der Meisterschaft. Kleines Problem: dafür reichen 400 Mios Umsatz halt nicht, wenn man solchen Spielern wie Kane, Musiala oder Olise 15 Mios Jahresgehalt überweisen muss. Bei den Bayern ist unser Gesamtumsatz das Budget für den Spielerkader.

Nächste Alternative: kleinere Brötchen backen. Weltstars aus dem Hut des NLZ zaubern, die dann für fast immer bei uns bleiben, aus Liebe zum Verein. Klappt doch bei den Bayern auch. So Typen wie dieser Karl. Noch keine 20 und schon Nationalspieler. Sein kleiner Bruder kickt übrigens immer noch bei uns im NLZ, aber nicht mehr lange. Auch der wird dem Ruf nach München folgen wie sein großer Bruder. Emre Can, Süle und andere lassen grüßen. Worum geht es in den NLZs? Tja, leider auch um Gelt, Etat, Budget, Knete, PinkePinke und hie und da auch mal nen Job für Papi oder Mami (sehr beliebt bei RedBull). Am Ende also auch hier darum, dass man sich die guten Trainer und Spieler für den Nachwuchs leisten kann.
Und ja, auch um größere Professionalität und Kontinuität in Nachwuchsarbeit. Ich glaube, Stuttgart, Schalke und Hertha sind durchaus Vorbilder, die man irgendwann erreichen möchte. Aber das dauert noch.

Letztlich ist das aber doch eher eine große romantische Idee. Selbst die baskischen Klubs, die wirklich ein leuchtendes Beispiel für diese Strategie sind - lokale Talente, intensive Bindung zwischen Spieler, Fans, Verein und Umfeld - schauen ja auch nur alle paar Jahre mal im UEFA-Cup vorbei. Ich gestehe denen aber zu, dass sie als eine der wenigen Beispiele für diese gelungene Strategie durchaus zu bewundern sind. Aber ich würde mal behaupten, dass Hessen als Identifikationsrahmen das einfach nicht hergibt. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer des modernen Frankfurters liegt bei knapp unter zwei Jahren. Wir sind kein gallisches Dorf im Widerstand wie Blbao, wir sind ein Flughafen mit Bembelromantik - um es mal sehr überspitzt zu sagen. Das Identifikationspotential Hessen ist da längst nicht so groß wie bei den Basken.

Nächste Strategie: Einfach underdog bleiben und in jedes Spiel mit dem Kovacschen fighting spirit gehen: wir haben keine Chance, aber die nutzen wir.  Keine Schönspieler holen, sondern Fußballarbeiter. Blutgrätschenkerle.  Die Kyriakos und Zambranos dieser Welt. Und dann wieder von Saison zu Saison hoffen, dass für die 40 Punkte reicht.
Ist auch ok. Ich war auch in der Zeit glühender Eintrachtfan.

Seit einigen Jahren - also mit der Amtsübernahme von Hellmann und der Relegation 2016 - weht hier aber ein anderer Wind. Da haben sich einige vorgenommen aus diesem Underdog-Gefängnis auszubrechen und zu versuchen, die Lücke nach oben, oder zumindest zu den europäischen Plätzen, zu schließen.
Was ehrlich gesagt über die zehn Jahre ganz gut gelungen ist. Jetzt erleben wir halt mal eine Delle, Dinge laufen diese Saison nicht rund. Ja, Kaderzusammenstellung, fehlender 6er, Verletzungsseuche, Trainerwechsel - wir alle sehen ja, dass es knirscht. Und denke, dass auch Vorstand und sportliche Leitung sehen, wo es hakt. Und Lösungen finden werden.

Was aber keinen Sinn macht, und das behaupte ich mal nach über 40 Jahren als Unternehmer, ist alle paar Jahre je nach Tabellenstand die Strategie zu verändern. Was ja normalerweise in D gemacht wird, in dem man Vorstände, Geschäftsführer und Strategen entlässt. Ich glaub, wir haben es da mit Hellmann, Bobic und Krösche gut getroffen. Auch die Trainerwahl hat lange gepasst.  
Und ja, mir gefällt auch nicht, was ich da zurzeit auf dem Platz sehe, aber deswegen bricht doch nicht gleich die ganze Welt mitsamt einer Dekade Entwicklung zusammen und sämtliche Teufel müssen an Wände gemalt, Menschen als Grüßauguste diffamiert und sämtliche Talente als verwunschene Fehleinkäufe abgestempelt werden.
Seh ich halt so nicht.
#
gute Einordnung, wir sollten nur nicht in eine Abwärtsspirale kommen (z.B. wenn wir nicht mehr international spielen) , dazu sind unsere Fixkosten zu hoch, und die zu senken wird sehr schwierig. Aber das weißt Du ja sicher auch als Unternehmer
#
Ich bin ein Jupp Fan. Der ist rotzfrech und traut sich was, weiter so,da haben wir einen richtig guten Transfer gelandet
#
Ich bin ein Jupp Fan. Der ist rotzfrech und traut sich was, weiter so,da haben wir einen richtig guten Transfer gelandet
#
Tafelberg schrieb:

Ich bin ein Jupp Fan. Der ist rotzfrech und traut sich was, weiter so,da haben wir einen richtig guten Transfer gelandet


Gut, dass der Beitrag nicht ausm Juli 1994 stammt und es um die Antrittsrede von Jupp Heynckes geht.
#
So sehr ich Riera  als Trainertyp mag, aber so wie er sich präsentiert und auch was er mit der Mannschaft anstellt oder umsetzt, hat das wenig Sinn weiter zu machen. So stark die Begeisterung zu Beginn war, so schnell folgte die Ernüchterung.
Habe mich blenden lassen, von seiner Spielerkarriere und seinem Erfolgreichen Stationen bei seinen Ex-Vereinen al Trainer. Hier passt es leider gar nicht !
Hoffe dieses Missverständnis wird schnell beendet.
#
Tafelberg schrieb:

Ich bin ein Jupp Fan. Der ist rotzfrech und traut sich was, weiter so,da haben wir einen richtig guten Transfer gelandet


Gut, dass der Beitrag nicht ausm Juli 1994 stammt und es um die Antrittsrede von Jupp Heynckes geht.
#
Ja,ich hatte kurz  überlegt es klarzustellen

#
So sehr ich Riera  als Trainertyp mag, aber so wie er sich präsentiert und auch was er mit der Mannschaft anstellt oder umsetzt, hat das wenig Sinn weiter zu machen. So stark die Begeisterung zu Beginn war, so schnell folgte die Ernüchterung.
Habe mich blenden lassen, von seiner Spielerkarriere und seinem Erfolgreichen Stationen bei seinen Ex-Vereinen al Trainer. Hier passt es leider gar nicht !
Hoffe dieses Missverständnis wird schnell beendet.
#
Wir sind hier nicht beim HSV oder Schalke 04
#
gute Einordnung, wir sollten nur nicht in eine Abwärtsspirale kommen (z.B. wenn wir nicht mehr international spielen) , dazu sind unsere Fixkosten zu hoch, und die zu senken wird sehr schwierig. Aber das weißt Du ja sicher auch als Unternehmer
#
Brig95 schrieb:

gute Einordnung, wir sollten nur nicht in eine Abwärtsspirale kommen (z.B. wenn wir nicht mehr international spielen) , dazu sind unsere Fixkosten zu hoch, und die zu senken wird sehr schwierig. Aber das weißt Du ja sicher auch als Unternehmer

Also ich war zugegebenermaßen immer sehr konservativ im meinem Vorgehen, also Investitionen aus Gewinnen vorzunehmen. Mir wäre der Fußball in der Form zu spekulativ. Deswegen hab ich aber nicht weniger Respekt für Hellmann und Krösche, die versuchen jedes Jahr 50 Mios oder mehr nur durch Transfers zu erwirtschaften. Oh, momentemal, hat ja bisher geklappt. Und wird im Sommer wieder klappen, wenn nicht irgendjemand Brown die Beine absägt. Wie gesagt, wäre nicht mein Style, aber im Kampf um Talente muss man vor allem schnell sein.
#
Hallo, war gestern im Stadion. Bin immer noch enttäuscht.
Was ist vorne etwas besser gestaltete wurde hinten mit dem ***** eingerissen
Also ich seh da keine Entwicklung zu Dino da hätte man mit dem auch die Song Saison beenden können und danach einen Neustart machen können
Dass hier hat nur Geld gekostet
[edit: Letzte Zeile wegen groben Unfugs gelöscht]
#
So sehr ich Riera  als Trainertyp mag, aber so wie er sich präsentiert und auch was er mit der Mannschaft anstellt oder umsetzt, hat das wenig Sinn weiter zu machen. So stark die Begeisterung zu Beginn war, so schnell folgte die Ernüchterung.
Habe mich blenden lassen, von seiner Spielerkarriere und seinem Erfolgreichen Stationen bei seinen Ex-Vereinen al Trainer. Hier passt es leider gar nicht !
Hoffe dieses Missverständnis wird schnell beendet.
#
So schnell kippt die Stimmung. Bei sehr vielen und schon ist der Trainer der Böse....Aber wahrscheinlich hat da jeder sein Päckchen zu tragen.
#
So schnell kippt die Stimmung. Bei sehr vielen und schon ist der Trainer der Böse....Aber wahrscheinlich hat da jeder sein Päckchen zu tragen.
#
DJLars schrieb:

So schnell kippt die Stimmung. Bei sehr vielen und schon ist der Trainer der Böse....Aber wahrscheinlich hat da jeder sein Päckchen zu tragen.


Ja habe ich ja zugegeben.
Nur war das von Anfang an klar.
Wer die Klappe aufreißt, ist der Held wenn es funktioniert, aber es kann genauso viel schneller ins negative gehen, da man dadurch eine gewisse Erwartungshaltung weckt.


Teilen