Das Erlebnis CL wurde letztendlich zum Trauma, welches seine Spuren bis dato hinterlässt. Aus dem Grund sehe ich bei uns auch kein Trainerproblem.
Nein, tut mir leid. Ganz so einfach ist es nicht. Bei der ersten CL-Teilnahme 22/23 hat sich eine wesentlich schwächer besetzte Mannschaft gegen starke Gegner blendend behauptet. Und der Anfang war mit einem 0:3 gegen Sporting zuhause auch alles andere als gelungen. Die Mannschaft hätte dieses Jahr von der Spielstärke gut und gerne mit Teams wie Galatasaray, Tottenham, Qarabag oder Bergamo mithalten können/müssen. Gegen Liverpool, bei Atletico und in Barcelona verlangt das ja keiner. Aber mit einer mental intakten Truppe wäre das niemals passiert. Ich glaube, das CL-Debakel war ein Symptom, aber nicht die Ursache.
Dieser Spieltag ist ein Spiegelbild der Saison: es läuft alles gegen uns...
St Pauli verliert durch einen unberechtigten Elfer gegen Köln (gut für Wolfsburg), Union verliert sehr unglücklich gegen Wolfsburg (natürlich auch gut für Wolfsburg, die m.E. nicht absteigen werden), dann natürlich unser gestriges Spiel und Freiburg gewinnt heute glücklich durch 2 abgefälschte Bälle gegen Heidenheim.
Neben Fehleinschätzungen der sportlichen Leitung und miserablen Leistungen zahlreicher Spieler hatten wir aber auch immenses Pech, das hinlänglich bekannt ist: eine selten erlebte Verletzungsserie, fehlendes Losglück und auch unglückliche Schiedsrichterentscheidungen (wir sind nach der wahren Tabelle das am stärksten benachteiligte Team). Das kann allen, den den Verantwortlichen und auch den Spielern schon den Nerv rauben...Man sieht aber wieder mal, wie sich vermeintliches Glück im letzten Spiel vergangene Saison gegen Freiburg in Pech umwandeln kann: was haben wir uns über die CL gefreut, aber tatsächlich hat uns dieses vermeintliche Glück letztlich finanziell nichts eingebracht und eine katastrophal freudlose Saison beschert...Hoffen wir mal, dass sich alles wieder mal ins Positive wendet.
Dieser Spieltag ist ein Spiegelbild der Saison: es läuft alles gegen uns...
St Pauli verliert durch einen unberechtigten Elfer gegen Köln (gut für Wolfsburg), Union verliert sehr unglücklich gegen Wolfsburg (natürlich auch gut für Wolfsburg, die m.E. nicht absteigen werden), dann natürlich unser gestriges Spiel und Freiburg gewinnt heute glücklich durch 2 abgefälschte Bälle gegen Heidenheim.
Neben Fehleinschätzungen der sportlichen Leitung und miserablen Leistungen zahlreicher Spieler hatten wir aber auch immenses Pech, das hinlänglich bekannt ist: eine selten erlebte Verletzungsserie, fehlendes Losglück und auch unglückliche Schiedsrichterentscheidungen (wir sind nach der wahren Tabelle das am stärksten benachteiligte Team). Das kann allen, den den Verantwortlichen und auch den Spielern schon den Nerv rauben...Man sieht aber wieder mal, wie sich vermeintliches Glück im letzten Spiel vergangene Saison gegen Freiburg in Pech umwandeln kann: was haben wir uns über die CL gefreut, aber tatsächlich hat uns dieses vermeintliche Glück letztlich finanziell nichts eingebracht und eine katastrophal freudlose Saison beschert...Hoffen wir mal, dass sich alles wieder mal ins Positive wendet.
Nein, da kann ich nicht zustimmen. Ich mag Freiburg wirklich überhaupt nicht! Aber die erzwingen das Glück eben auch, weil sie bissiger und geiler auf den Erfolg sind, als die Eintracht. Die Erfolge in der Europa League sind was anderes. Lächerlich, was sie da für Gegner hatten. Wenn ich mich erinnere, gegen wen wir so in Europa gespielt haben. Aber in der BuLi stehen sie momentan leider verdient vor uns. Wir sind ALLEINE dafür verantwortlich, daß wir das Ding in Mainz nicht gezogen haben, daß wir bei St.Pauli einmal aufs Tor geschossen haben und auch, daß Oskar an der Alten Försterei einen der dämlichsten Elfer seit langem verschuldet. Und am allerschlimmsten war das 2:2 nach 2:0 Führung gegen Köln zuhause. Wir bekommen sportlich leider genau das, was wir bisher verdienen!
Mal schauen was der exorbitant hochbezahlte Vorstand so lernt aus dieser katastrophalen Saison, in den man massenhaft Geld verbrannt hat durch miserabele Transfer- und Kaderpolitik und zumindest mal fragwürdige Handhabe bei der Trainerfrage.
Die Sasom mit Abschluss Platz 7 oder 8 wäre für mich nicht katastrophal, sondern ärgerlich. Dass dies so mal eintreten wird, hatte ich schon vor Jahren gesagt.
Dieser Spieltag ist ein Spiegelbild der Saison: es läuft alles gegen uns...
St Pauli verliert durch einen unberechtigten Elfer gegen Köln (gut für Wolfsburg), Union verliert sehr unglücklich gegen Wolfsburg (natürlich auch gut für Wolfsburg, die m.E. nicht absteigen werden), dann natürlich unser gestriges Spiel und Freiburg gewinnt heute glücklich durch 2 abgefälschte Bälle gegen Heidenheim.
Neben Fehleinschätzungen der sportlichen Leitung und miserablen Leistungen zahlreicher Spieler hatten wir aber auch immenses Pech, das hinlänglich bekannt ist: eine selten erlebte Verletzungsserie, fehlendes Losglück und auch unglückliche Schiedsrichterentscheidungen (wir sind nach der wahren Tabelle das am stärksten benachteiligte Team). Das kann allen, den den Verantwortlichen und auch den Spielern schon den Nerv rauben...Man sieht aber wieder mal, wie sich vermeintliches Glück im letzten Spiel vergangene Saison gegen Freiburg in Pech umwandeln kann: was haben wir uns über die CL gefreut, aber tatsächlich hat uns dieses vermeintliche Glück letztlich finanziell nichts eingebracht und eine katastrophal freudlose Saison beschert...Hoffen wir mal, dass sich alles wieder mal ins Positive wendet.
Man sieht aber wieder mal, wie sich vermeintliches Glück im letzten Spiel vergangene Saison gegen Freiburg in Pech umwandeln kann: was haben wir uns über die CL gefreut, aber tatsächlich hat uns dieses vermeintliche Glück letztlich finanziell nichts eingebracht und eine katastrophal freudlose Saison beschert..
Tja, wer hätte das gedacht. Ich hab ja hier schon mal von dieser Hochzeit letzten Sommer in Freiburg erzählt, wo ich eingeladen war und versucht habe, die dort anwesenden (sehr netten) SC-Fans irgendwie zu "trösten", dass die EL doch auch nicht schlecht sei. Jetzt zeigt sich (wie du sehr treffend schreibst) was vermeintliches Glück und Unglück war und wer so viele Monate danach - auch ganz objektiv gesehen, ohne Vereinsbrille - letztendlich in der besseren Situation ist.
Das Erlebnis CL wurde letztendlich zum Trauma, welches seine Spuren bis dato hinterlässt. Aus dem Grund sehe ich bei uns auch kein Trainerproblem.
Nein, tut mir leid. Ganz so einfach ist es nicht. Bei der ersten CL-Teilnahme 22/23 hat sich eine wesentlich schwächer besetzte Mannschaft gegen starke Gegner blendend behauptet. Und der Anfang war mit einem 0:3 gegen Sporting zuhause auch alles andere als gelungen. Die Mannschaft hätte dieses Jahr von der Spielstärke gut und gerne mit Teams wie Galatasaray, Tottenham, Qarabag oder Bergamo mithalten können/müssen. Gegen Liverpool, bei Atletico und in Barcelona verlangt das ja keiner. Aber mit einer mental intakten Truppe wäre das niemals passiert. Ich glaube, das CL-Debakel war ein Symptom, aber nicht die Ursache.
Ich glaube, das CL-Debakel war ein Symptom, aber nicht die Ursache.
Ich sprach auch nicht von ursächlich verantwortlich. Keine Ahnung was du mir da in den Mund legen möchtest. Es ging mir lediglich darum, dass die CL Farce ein weiteres Indiz für die Kopflastigkeit der Mannschaft darstellt. Du sprichst doch selbst von einem Symptom, empfindest aber meine These als nicht zutreffend. Dennoch ist es ein Puzzleteil im Gesamtkontext, was diese Saison betrifft. Du reitest eben die negative Welle, indem du vorwiegend den Trainer und den Vorstand in der Verantwortung siehst. Ich sehe vordergründig die Mannschaft und versuche mich in die Spieler hineinzuversetzen. Das unterscheidet unsere Kritik grundlegend. Außerdem habe ich nirgends einem Anspruch auf die Richtigkeit meiner Thesen erhoben.
Apropos Gesamtkontext: Bitte sei doch so nett und beziehe zukünftig selbigen in deine Ausführungen mit ein. Denn dann erscheint so manches in einem völlig anderen Zusammenhang. Es wäre schön, wenn du mir zukünftig diesem Respekt entgegenbringen könntest.
Ich glaube, das CL-Debakel war ein Symptom, aber nicht die Ursache.
Ich sprach auch nicht von ursächlich verantwortlich. Keine Ahnung was du mir da in den Mund legen möchtest. Es ging mir lediglich darum, dass die CL Farce ein weiteres Indiz für die Kopflastigkeit der Mannschaft darstellt. Du sprichst doch selbst von einem Symptom, empfindest aber meine These als nicht zutreffend. Dennoch ist es ein Puzzleteil im Gesamtkontext, was diese Saison betrifft. Du reitest eben die negative Welle, indem du vorwiegend den Trainer und den Vorstand in der Verantwortung siehst. Ich sehe vordergründig die Mannschaft und versuche mich in die Spieler hineinzuversetzen. Das unterscheidet unsere Kritik grundlegend. Außerdem habe ich nirgends einem Anspruch auf die Richtigkeit meiner Thesen erhoben.
Apropos Gesamtkontext: Bitte sei doch so nett und beziehe zukünftig selbigen in deine Ausführungen mit ein. Denn dann erscheint so manches in einem völlig anderen Zusammenhang. Es wäre schön, wenn du mir zukünftig diesem Respekt entgegenbringen könntest.
Oh nein, bitte nicht schon wieder! Also: Hier ist Dein Ausgangszitat in voller Länge, damit Du Dich auch nicht falsch zitiert fühlst:
"Nach einem Tag Abstand versuche ich mal meine Sicht der Dinge darzulegen. Zunächst fand ich unser Spiel gestern gar nicht so schlecht. Besonders in HZ 1 waren wir auf Augenhöhe. Danach wurden uns unsere Defizite, welche diese Mannschaft schon die ganze Saison begleiten gnadenlos aufgezeigt.
Es fängt stets damit an, dass wir keine wirklichen Zweikämpfe führen. Hier fehlt die Galligkeit und die Wucht in selbige zu gehen. Darüber hinaus steckt seit den krachenden Niederlagen in der CL die Verunsicherung in den Köpfen der Spieler fest. Ich möchte keinem der Jungs den Charakter absprechen, aber m.E. stimmt auch die Zusammensetzung der Mannschaft nicht wirklich.
Das fängt mMn schon auf der TW Position an. Auf selbiger herrscht von Saisonbeginn an keine Konstanz und keine Sicherheit. Dies überträgt sich auf unsere komplette Abwehr. Spieler wie Koch & Theate sind seit geraumer Zeit nur noch ein Schatten ihrer selbst. Im Mittelfeld fehlt es Kreativität. Einzig der Sturm scheint überdurchschnittlich besetzt. Nur leidet dessen Effektivität eben auch an den Defiziten, wie oben bereits angeführt. Einzig die individuelle Klasse einzelner Spieler führt derzeit noch zu etwas Torgefahr. Das reicht logischerweise aber nicht, wenn es im Kollektiv nicht stimmt. Und genau darin sehe ich unser Problem. Ich möchte keinem unserer Spieler damit die Qualität absprechen, aber es passt offenbar nicht zusammen. Oder um es mit den Worten von Ritsu Doan zu sagen: Es lässt damit kein schönes Gesamtbild zeichnen.
Nichtsdestoweniger sollte man mit der Mannschaft nun auch nicht zu hart ins Gericht gehen. Denn für viele gerade für die ganz jungen Spieler war die CL einfach eine Nummer zu groß. Ich würde sogar so weit gehen, dass sich dies auf die gesamte Mannschaft übertragen lässt. Das Erlebnis CL wurde letztendlich zum Trauma, welches seine Spuren bis dato hinterlässt. Aus dem Grund sehe ich bei uns auch kein Trainerproblem. Das Problem sitzt in den Köpfen der Spieler und deren Anlagen. Mit letzterem meine ich, dass einige nicht in der Lage scheinen, mit Druck umzugehen, geschweige denn jüngere Spieler mit an die Hand zu nehmen. Denn es ist offensichtlich, dass gerade die vermeintlich Erfahrenen zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind, anstatt eine Hilfe zu sein.
Meine These stützt sich u.a. auch darauf, da es am Anfang der Saison ja recht gut lief. Sprich genau bis zum Punkt X ab dem es langsam aber stetig immer schlechter wurde. Aus dem Grund sollte man nach der Saison bestimmte Positionen in der Mannschaft neu überdenken und dem Trainer eine faire Chance geben. Die richtigen Puzzleteile zu finden und eine Achse zu bilden, welche angefangen vom TW nebst Abwehr bis hin zum Angriff stimmiger zusammen gesetzt ist."
Ich möchte Dir gar nichts "in den Mund legen". Du stellst in Deinem Beitrag nun zum wiederholten mal auf die "traumatische Erfahrung" der viel zu schweren Champions League ab. Das sehe ich explizit nicht so. Deswegen habe ich die 22/23 Mannschaft als Gegenbeispiel angeführt. Man hat natürlich in der CL deftige Klatschen bekommen. Aber genauso auch in der Bundesliga (Leipzig, Hoffenheim, Bayern, Leverkusen). Die Mannschaft, da sind wir gleicher Meinung, hat ein gewaltiges mentales Problem. Eines das so groß ist, daß es nicht mal der Trainerwechsel kuriert hat. Es macht de facto bis jetzt fast überhaupt keinen Unterschied, ob Riera oder Toppmöller coached. Die individuelle Verteidigung ist mies, das Torwartspiel ist unterdurchschnittlich, auch völlig unabhängig davon welcher unserer beiden Torhüter spielt. Wir bekommen zu viele Tore, v.a. zu viele einfache Tore.
Die Aussage "Du reitest eben die negative Welle..." ist doch unnötig. Jetzt mal ehrlich. Ich persönlich denke halt eher, daß es an der charakterlichen Zusammenstellung der Mannschaft liegt, wenn so schwerwiegende mentale Probleme auftreten. Und ja, dafür sehe ich eher die sportliche Leitung in der Verantwortung. Typen wie Larsson, Bahoya, Chaibi sind primär karriereorientiert. Und mit dem Kopf m.E. viel zu wenig bei der Eintracht. Und andere, die eigentlich Führungsspieler sein sollten, wie Skhiri, Götze oder Koch, kommen dieser Rolle schon jahrelang nicht nach. Das ist m.E. ein unfreiwilliges Nebenprodukt des Geschäftsprinzips. Und, da bin ich zu 100% bei Dir: Die sind alle viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Das Wiedererzeugen einer Teamidentität sollte nun die erste und wichtigste Aufgabe für die sportliche Führung sein. Ob das als "Ballbesitz" oder "Umschaltmannschaft", ob mit AR oder ohne geschieht ist dann fast nebensächlich.
Das habe ich gestern nicht verstanden. Wieso laufen da dieselben Spieler auf, die es gegen den desolaten 17.kaum geschafft haben. Da gab es doch auch ganz andere Anforderungen.
Das zu behaupten und dann nicht danach zu handeln, mutet für mich seltsam an.
Andererseits wurde die Schallplatte ja quasi von der Schallplatte ersetzt, in der es um "ohne Ball" geht. Jetzt scheint es nicht wichtig zu sein, dass auf den Gegner ankommt.
Also irgendwie scheinen viele bei der CL Qualifikation letzte Saison das Unheil schon geahnt zu haben, zumindest könnte man das nach dem ein oder anderen Beitrag hier vermuten. Ich für mein Teil hatte mich einfach nur gefreut. Und dass das was nun passiert ist in Gänze absehbar war denke ich auch eher nicht. Man kann draus lernen, aber immer nur zurück schauen, was wäre gewesen wenn ist dauerhaft auch nicht produktiv. Eine selbstkritische Saisonanalyse ist sicher nötig und wird wohl auch kommen.
Also irgendwie scheinen viele bei der CL Qualifikation letzte Saison das Unheil schon geahnt zu haben, zumindest könnte man das nach dem ein oder anderen Beitrag hier vermuten. Ich für mein Teil hatte mich einfach nur gefreut. Und dass das was nun passiert ist in Gänze absehbar war denke ich auch eher nicht. Man kann draus lernen, aber immer nur zurück schauen, was wäre gewesen wenn ist dauerhaft auch nicht produktiv. Eine selbstkritische Saisonanalyse ist sicher nötig und wird wohl auch kommen.
Das war ja nun auch nicht völlig aus der Luft gegriffen, dass grade die jüngeren Spieler daran zu knabbern haben, wenn sie Woche für Woche abgefiedelt werden. Dass allerdings auch die erfahreneren Spieler sich davon so beeindrucken lassen, hätte ich jetzt nicht gedacht.
Also irgendwie scheinen viele bei der CL Qualifikation letzte Saison das Unheil schon geahnt zu haben, zumindest könnte man das nach dem ein oder anderen Beitrag hier vermuten. Ich für mein Teil hatte mich einfach nur gefreut. Und dass das was nun passiert ist in Gänze absehbar war denke ich auch eher nicht. Man kann draus lernen, aber immer nur zurück schauen, was wäre gewesen wenn ist dauerhaft auch nicht produktiv. Eine selbstkritische Saisonanalyse ist sicher nötig und wird wohl auch kommen.
Ich hatte zu dem Thema ja bereits den Vergleich zur 22/23er Mannschaft gezogen. Die waren individuell ganz sicher schwächer besetzt als die 25/26er Mannschaft. Und es hat gegen immerhin Olympique Marseille, Tottenham und Sporting wirklich bravourös geklappt. Der einzige Gegner, bei dem ich auf eine Niederlage wirklich gewettet hätte, war das Auswärtsspiel in Madrid. In Neapel waren wir letztlich besser als erwartet. In Barcelona hielt ich eine Überraschung aufgrund der Vorgeschichte für möglich. Das Liverpool, das sich dieses Jahr präsentiert hat, wäre unter "normalen" Umständen für uns zuhause schlagbar gewesen. Bergamo zuhause auch, genauso wie bei Qarabag. Die Eintracht hatte fast in der gesamten Spielzeit die Seuche, dieses Jahr. Und ich habe auch noch keine plausible Erklärung dafür gehört. Zwei völlig unterschiedliche Trainer haben letztlich dieselben Probleme gehabt. Und darüber, daß die mentale Komponente eine große Rolle gespielt hat, sind sich auch alle einig.
Mal schauen was der exorbitant hochbezahlte Vorstand so lernt aus dieser katastrophalen Saison, in den man massenhaft Geld verbrannt hat durch miserabele Transfer- und Kaderpolitik und zumindest mal fragwürdige Handhabe bei der Trainerfrage.
Die Sasom mit Abschluss Platz 7 oder 8 wäre für mich nicht katastrophal, sondern ärgerlich. Dass dies so mal eintreten wird, hatte ich schon vor Jahren gesagt.
Die Sasom mit Abschluss Platz 7 oder 8 wäre für mich nicht katastrophal, sondern ärgerlich. Dass dies so mal eintreten wird, hatte ich schon vor Jahren gesagt.
Das ist richtig. Das wurde von einzelen vorher gesagt. Und eigentlich war es logisch, das es diese Saison passieren wird. Denn höher wie Platz 3 ist unter normalen umständen utopisch und es war eigentlich fast immer bei solchen Vereinen wie uns, die mal so einen großen Erfolg hatten, das sie in der Folgesaison etwas abgestürtzt sind. Siehe Stuttgart, Gladbach oder auch einige andere Vereine. Ich habe immer gesagt, umso höher man fliegt umso tiefer kann man fallen.
Ich muss schon ehrlich sagen: Neben dem blutleeren Auftritt gegen Bergamo in der Champions League, wo man noch mal ein Grundstein für ein potenzielles Weiterkommen hätte legen können, sind die beiden Heimniederlagen gegen die Konstrukte aus Hoffenheim und Leipzig das größte Ärgernis in dieser Saison. Beide Gegner haben wir in Frankfurt zehn Jahre lang jeweils geradezu aufgefressen. Dieses Mal haben wir uns in beiden Spielen emotions- und einsatzlos abkochen lassen. Bezeichnend, dass wir in beiden Spielen nicht einmal eine gelbe Karte gezogen haben. Kein einziges taktisches Foul, um mal einen Angriff zu unterbinden. Kein Zeichen, in dem man mal jemanden über die Klinge springen lässt. Da tun die Niederlagen und der Jubel vor einem spärlich besetzten Auswärtsblock erst richtig weh.
Ist irgendwie auch die passende Metapher für diese Saison. Seit dem durchaus mitreißenden Saisonstart in den ersten beiden Monaten, der im Nachhinein aber wie schon oft erwähnt auch nur die bereits damals vorhandenen Probleme überdeckt hat, sind die Spiele über das restliche Jahr gesehen echt schwerlich zu ertragen. Insgeheim bin ich froh, wenn diese Saison endlich vorbei ist. So scheint es leider auch der Mannschaft zu gehen. Diese ist nun auch seit dem Trainerwechsel immer wieder von dieser seltsamen Lethargie betroffen, die sich schon durch große Teile der Saison zieht. In Mainz spaziert Sano vor dem zweiten Gegentor an fünf Gegenspielern vorbei bis zur Strafraumkante. Dieses Mal läuft Diomande parallel zum Strafraum an sechs Gegenspielern vorbei, kann sich im Strafraum den Ball noch mal auf den anderen Fuß legen und trotzdem nahezu unbedrängt abschließen.
Einfach nur schrecklich. Es ist ja nicht neu, dass wir im defensiven Mittelfeld ein Problem haben und häufig ein riesiges Loch klafft (Grüße gehen raus an Krösche, der sich seit geraumer Zeit weigert, einen Sechser zu verpflichten und meint, dass wir im zentralen Mittelfeld gut genug besetzt wären). Aber dass dann selbst die Abwehrspieler bestenfalls Geleitschutz bis in den Strafraum gewähren, schlimmstenfalls sogar aktiv den direkten Weg zum Tor aufmachen wie Theate vor dem ersten Gegentor gegen Köln, setzt dem Abwehrverhalten die Krone auf. Das ist an Passivität nicht mehr zu überbieten, wie wir es teilweise vermeiden, in die Zweikämpfe zu gehen. Kein Pressing im gegnerischen Aufbauspiel, kein Stören bei der Ballannahme, kein aktives Herausrücken auf den ballführenden Spieler.
Solche Basics muss ich natürlich – wie es Krösche nun gemacht hat – vor allem den Spielern vorwerfen. Dennoch sinkt nach diesem Spiel auch mein Vertrauen in den Trainer massiv. Von den propagierten Grundtugenden, die Riera stets predigt, habe ich in diesem Spiel rein gar nichts erkennen können. Und da werfe ich ihm nicht mal vor, dass er mit seiner Mannschaft eigentlich immer aktiv sein will. In allen bisherigen Heimspielen gegen Leipzig hatten wir schließlich jeweils (teils weit) unter 50 Prozent Ballbesitz. Da waren wir dieses Mal mit 51 Prozent sogar ganz vorne dabei. Das hilft uns aber nicht, wenn gegen den Ball bis auf in der Phase nach dem Ausgleich jegliche Aktivität fehlt.
Zu Rieras Ehrenrettung wäre eine offensivere Ausrichtung bei unserer Mittelfeldbesetzung gegen ein umschaltstarkes Leipzig auch reinstes Harakiri. Neben der Thematik des fehlenden Sechsers haben wir schon seit Jahren massive Tempodefizite im zentralen Mittelfeld, weshalb unser Spiel mit Ball auch häufig so zäh aussieht. Im Grunde haben wir im Sommer mit Aaronson unseren einzigen schnellen Zentrumsspieler gehen lassen. Larsson und Højlund bringen ja zumindest noch eine gewisse Dynamik, weshalb sie zuletzt auch das mit Abstand stärkste Mittelfeldduo gebildet haben. Da muss ich Riera dann aber hinterfragen, warum er mit Højlund ausgerechnet den besten Mittelfeldspieler wie bereits gegen Köln so früh vom Feld nimmt. In Wolfsburg war das okay, da hat Højlund nach über 80 Minuten angezeigt, dass er raus muss. Aber es wird doch sicher länger als für eine gute Stunde reichen.
Das Bild, das unser Mittelfeld in der Schlussphase bei den Umschaltsituationen abgegeben hat, wäre fast schon komisch, wenn es nicht so traurig wäre. Konter konnten wir kaum fahren, weil Knauff in mehreren Situationen so schnell vorne war, dass er überhaupt keine Anspielstation hatte. Ganz zum Schluss hat sogar Amenda als Rechtsverteidiger unser Mittelfeld mehrfach überspurtet. In der Rückwärtsbewegung trabt Uzun bestenfalls zurück, ein vollkommen entkräfteter Chaïbi (warum hat der dann durchgespielt) ist den Gegenspielern fast schon bemitleidenswert hinterhergehechelt und bei Skhiri muss ich schon aufpassen, dass ich mit meiner Äußerung nicht zu despektierlich werde, denn sein Bewegungsablauf hat seit geraumer Zeit mehr mit Altherren- denn mit Profifußball gemein.
Und dennoch muss ich Riera in einem Punkt beipflichten. Auch wenn Leipzig spielerisch klar überlegen war, so hatten wir vorne doch genügend Möglichkeiten, um mit etwas mehr Effizienz selbst drei Tore zu erzielen. Leider sind wir da aber auch schon in der Entstehung mehrmals an eigenem Unvermögen gescheitert. Hinten war Leipzig mit einer zusammengewürfelten Abwehr durchaus verwundbar. Selbst von den xGoals war der Unterschied nicht so gewaltig, wie es der Spielverlauf hergegeben hat. Alternativ hätte man natürlich vor allem das erste aber auch das zweite Gegentor halbwegs ernsthaft verteidigen können, wo wir beide Male den Gegner völlig frei durchlaufen lassen. Zu allem Überfluss patzt Zetterer beim zweiten Gegentor mal wieder klar und auch beim dritten Gegentor kann man ihn nicht komplett schuldfrei sprechen.
Neben den nicht zum ersten Mal unverständlichen Wechseln muss ich Riera aber auch schon die Aufstellung ankreiden. In den vergangenen Spielen hat Amaimouni ja häufig defensiv die Fünferkette aufgefüllt, aber was Amenda jetzt als Rechtsverteidiger soll, muss ich nicht verstehen. Mir ist schon klar, warum Riera das macht. Er will bei Ballbesitz weiterhin Brown aus der Viererkette ins Mittelfeld ziehen und hinten einen Dreieraufbau mit drei Innenverteidigern haben. Aber da muss man jetzt vielleicht mal pragmatisch sein und einfach auf eine echte Viererkette setzen. Ich glaube eine zentrale Anspielstation im Mittelfeld mehr würde uns guttun und so passiv wie wir verteidigen, macht es auch keinen Unterschied, ob am Ende ein Mann mehr oder weniger bei Ballverlust hinter dem Ball steht.
Zudem hoffe ich, dass es mit der Auswechslung von Theate nicht bei diesem einen Denkzettel bleibt. Ich hätte es vergangene Saison nicht geglaubt, dass ich das sagen würde, aber ich kann Theate mit seinen Alibiaktionen aktuell einfach nicht mehr sehen. Das war zwar am eklatantesten gegen Köln, aber es ist schon die gesamte Saison auffällig. Mal stürmt er vollkommen wild aus der taktischen Ordnung heraus und reißt Lücken für irgendwelche potenziellen Alleingänge, mal lässt er sich in einem Zweikampf völlig unmotiviert fallen, um einen absolut unwahrscheinlichen Freistoß zu provozieren und wird damit ebenfalls zum Sicherheitsrisiko.
Er ist sicher nicht alleine schuld, aber vielleicht ist es kein Zufall, dass die Abwehr seit seiner Rückkehr gegen Mainz wieder deutlich mehr ins Wanken gerät. Sollten wir wirklich auf eine echte Viererkette wechseln, gehört Theate aktuell auf die Bank, weil Amenda einfach besser ist. Da muss genauso das Leistungsprinzip gelten wie auf den Außen, wo Amaimouni und auch Knauff momentan deutlich mehr Impact aufs Spiel haben als Doan. Und im Mittelfeld sollte man sich vielleicht auch überlegen, ob man nicht noch mal Dahoud reaktiviert, bevor man wieder Skhiri oder Götze bringt.
Ich erwarte jedenfalls in den letzten vier Spielen noch mal eine deutliche Reaktion, um diese Saison versöhnlich zu beenden. Riera muss jetzt seinem Ruf als großartiger Motivator gerecht werden. So kann es jedenfalls nicht mehr weitergehen. Solche regungslosen Auftritte kann sich die Mannschaft eigentlich nicht mehr erlauben. Dann kippt die Stimmung zum Saisonende komplett. Es sind noch vier Spiele, es gibt mit Platz 7 ein ganz klares Ziel. Da muss jetzt noch mal richtig Feuer rein. Wir konnten das jedenfalls früher mal ganz gut, dass im Endspurt noch mal alle gebrannt haben.
Tafelberg schrieb: Die Sasom mit Abschluss Platz 7 oder 8 wäre für mich nicht katastrophal, sondern ärgerlich. Dass dies so mal eintreten wird, hatte ich schon vor Jahren gesagt.
Das mag in der Gesamtbetrachtung sicher stimmen. Wenn wir uns jetzt aber kurz vor Saisonschluss mit Fußball zum Abgewöhnen von Freiburg, die fünf englische Wochen am Stück spielen, überholen lassen und dadurch den siebten Rang verpassen, der am Ende der Saison (auch dank Freiburg) für die Europa League und damit die Chance auf ein Finale im eigenen Stadion reichen könnte, dann wird das vorsichtig gesagt auf einen gewissen Unmut stoßen. Und das auch vollkommen zurecht. So viel Ehrgeiz und Anspruchsdenken sollte im Verein dann doch herrschen, auch wenn eine Saison ohne Europapokal grundsätzlich nicht das Ende der Welt wäre.
Ich glaube, das CL-Debakel war ein Symptom, aber nicht die Ursache.
Ich sprach auch nicht von ursächlich verantwortlich. Keine Ahnung was du mir da in den Mund legen möchtest. Es ging mir lediglich darum, dass die CL Farce ein weiteres Indiz für die Kopflastigkeit der Mannschaft darstellt. Du sprichst doch selbst von einem Symptom, empfindest aber meine These als nicht zutreffend. Dennoch ist es ein Puzzleteil im Gesamtkontext, was diese Saison betrifft. Du reitest eben die negative Welle, indem du vorwiegend den Trainer und den Vorstand in der Verantwortung siehst. Ich sehe vordergründig die Mannschaft und versuche mich in die Spieler hineinzuversetzen. Das unterscheidet unsere Kritik grundlegend. Außerdem habe ich nirgends einem Anspruch auf die Richtigkeit meiner Thesen erhoben.
Apropos Gesamtkontext: Bitte sei doch so nett und beziehe zukünftig selbigen in deine Ausführungen mit ein. Denn dann erscheint so manches in einem völlig anderen Zusammenhang. Es wäre schön, wenn du mir zukünftig diesem Respekt entgegenbringen könntest.
Ich glaube, das CL-Debakel war ein Symptom, aber nicht die Ursache.
Ich sprach auch nicht von ursächlich verantwortlich. Keine Ahnung was du mir da in den Mund legen möchtest. Es ging mir lediglich darum, dass die CL Farce ein weiteres Indiz für die Kopflastigkeit der Mannschaft darstellt. Du sprichst doch selbst von einem Symptom, empfindest aber meine These als nicht zutreffend. Dennoch ist es ein Puzzleteil im Gesamtkontext, was diese Saison betrifft. Du reitest eben die negative Welle, indem du vorwiegend den Trainer und den Vorstand in der Verantwortung siehst. Ich sehe vordergründig die Mannschaft und versuche mich in die Spieler hineinzuversetzen. Das unterscheidet unsere Kritik grundlegend. Außerdem habe ich nirgends einem Anspruch auf die Richtigkeit meiner Thesen erhoben.
Apropos Gesamtkontext: Bitte sei doch so nett und beziehe zukünftig selbigen in deine Ausführungen mit ein. Denn dann erscheint so manches in einem völlig anderen Zusammenhang. Es wäre schön, wenn du mir zukünftig diesem Respekt entgegenbringen könntest.
Oh nein, bitte nicht schon wieder! Also: Hier ist Dein Ausgangszitat in voller Länge, damit Du Dich auch nicht falsch zitiert fühlst:
"Nach einem Tag Abstand versuche ich mal meine Sicht der Dinge darzulegen. Zunächst fand ich unser Spiel gestern gar nicht so schlecht. Besonders in HZ 1 waren wir auf Augenhöhe. Danach wurden uns unsere Defizite, welche diese Mannschaft schon die ganze Saison begleiten gnadenlos aufgezeigt.
Es fängt stets damit an, dass wir keine wirklichen Zweikämpfe führen. Hier fehlt die Galligkeit und die Wucht in selbige zu gehen. Darüber hinaus steckt seit den krachenden Niederlagen in der CL die Verunsicherung in den Köpfen der Spieler fest. Ich möchte keinem der Jungs den Charakter absprechen, aber m.E. stimmt auch die Zusammensetzung der Mannschaft nicht wirklich.
Das fängt mMn schon auf der TW Position an. Auf selbiger herrscht von Saisonbeginn an keine Konstanz und keine Sicherheit. Dies überträgt sich auf unsere komplette Abwehr. Spieler wie Koch & Theate sind seit geraumer Zeit nur noch ein Schatten ihrer selbst. Im Mittelfeld fehlt es Kreativität. Einzig der Sturm scheint überdurchschnittlich besetzt. Nur leidet dessen Effektivität eben auch an den Defiziten, wie oben bereits angeführt. Einzig die individuelle Klasse einzelner Spieler führt derzeit noch zu etwas Torgefahr. Das reicht logischerweise aber nicht, wenn es im Kollektiv nicht stimmt. Und genau darin sehe ich unser Problem. Ich möchte keinem unserer Spieler damit die Qualität absprechen, aber es passt offenbar nicht zusammen. Oder um es mit den Worten von Ritsu Doan zu sagen: Es lässt damit kein schönes Gesamtbild zeichnen.
Nichtsdestoweniger sollte man mit der Mannschaft nun auch nicht zu hart ins Gericht gehen. Denn für viele gerade für die ganz jungen Spieler war die CL einfach eine Nummer zu groß. Ich würde sogar so weit gehen, dass sich dies auf die gesamte Mannschaft übertragen lässt. Das Erlebnis CL wurde letztendlich zum Trauma, welches seine Spuren bis dato hinterlässt. Aus dem Grund sehe ich bei uns auch kein Trainerproblem. Das Problem sitzt in den Köpfen der Spieler und deren Anlagen. Mit letzterem meine ich, dass einige nicht in der Lage scheinen, mit Druck umzugehen, geschweige denn jüngere Spieler mit an die Hand zu nehmen. Denn es ist offensichtlich, dass gerade die vermeintlich Erfahrenen zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind, anstatt eine Hilfe zu sein.
Meine These stützt sich u.a. auch darauf, da es am Anfang der Saison ja recht gut lief. Sprich genau bis zum Punkt X ab dem es langsam aber stetig immer schlechter wurde. Aus dem Grund sollte man nach der Saison bestimmte Positionen in der Mannschaft neu überdenken und dem Trainer eine faire Chance geben. Die richtigen Puzzleteile zu finden und eine Achse zu bilden, welche angefangen vom TW nebst Abwehr bis hin zum Angriff stimmiger zusammen gesetzt ist."
Ich möchte Dir gar nichts "in den Mund legen". Du stellst in Deinem Beitrag nun zum wiederholten mal auf die "traumatische Erfahrung" der viel zu schweren Champions League ab. Das sehe ich explizit nicht so. Deswegen habe ich die 22/23 Mannschaft als Gegenbeispiel angeführt. Man hat natürlich in der CL deftige Klatschen bekommen. Aber genauso auch in der Bundesliga (Leipzig, Hoffenheim, Bayern, Leverkusen). Die Mannschaft, da sind wir gleicher Meinung, hat ein gewaltiges mentales Problem. Eines das so groß ist, daß es nicht mal der Trainerwechsel kuriert hat. Es macht de facto bis jetzt fast überhaupt keinen Unterschied, ob Riera oder Toppmöller coached. Die individuelle Verteidigung ist mies, das Torwartspiel ist unterdurchschnittlich, auch völlig unabhängig davon welcher unserer beiden Torhüter spielt. Wir bekommen zu viele Tore, v.a. zu viele einfache Tore.
Die Aussage "Du reitest eben die negative Welle..." ist doch unnötig. Jetzt mal ehrlich. Ich persönlich denke halt eher, daß es an der charakterlichen Zusammenstellung der Mannschaft liegt, wenn so schwerwiegende mentale Probleme auftreten. Und ja, dafür sehe ich eher die sportliche Leitung in der Verantwortung. Typen wie Larsson, Bahoya, Chaibi sind primär karriereorientiert. Und mit dem Kopf m.E. viel zu wenig bei der Eintracht. Und andere, die eigentlich Führungsspieler sein sollten, wie Skhiri, Götze oder Koch, kommen dieser Rolle schon jahrelang nicht nach. Das ist m.E. ein unfreiwilliges Nebenprodukt des Geschäftsprinzips. Und, da bin ich zu 100% bei Dir: Die sind alle viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Das Wiedererzeugen einer Teamidentität sollte nun die erste und wichtigste Aufgabe für die sportliche Führung sein. Ob das als "Ballbesitz" oder "Umschaltmannschaft", ob mit AR oder ohne geschieht ist dann fast nebensächlich.
entschuldige bitte, wir drehen uns hier im Kreis. Und wiederholt gehst du nicht auf Dinge ein, um welche ich dich gebeten habe. Erst im Nachgang nimmst du nun meinen Gesamtkontext zum Anlass, um deine Argumente, welche auf mich sehr absolut wirken, anzubringen. Entschuldige, aber für mich ist das kein guter Diskussionsstil, zumal du dir auch nicht die Mühe machst, meine Zitate in korrekter Form ins Forum zu stellen.
Ich habe mir dennoch die Mühe gemacht, deine Antworten an mich auseinander zu dröseln. Dabei beziehe ich mich im Besonderen auf unsere gemeinsame These, dass die Mannschaft ein Kopfproblem hat. Woher dieses rührt, vermag niemand wirklich zu beurteilen. Ich denke das wissen die Jungs teilweise selbst nicht so ganz. Die Aussagen von z.B. Burkhardt & Knauff lassen jedenfalls darauf schließen. Ich stütze mich grundsätzlich nur auf Aussagen, welche ich direkt von den Spielern als auch den Funktionären direkt so vernommen habe. Ich versuche diese im Anschluss einzuordnen und stelle diese in Form meiner Gedanken dann zur Diskussion. Dabei stelle ich, selbstredend, keinerlei Anspruch auf Richtigkeit.
Dass ich den Eindruck habe, du reitest auf einer Negativwelle, ist nicht persönlich gegen dich gerichtet. Vielmehr spiegeln dies deine Beiträge, sprich, die Form deiner Darlegung, wider. Du forderst u.a. den Rauswurf von Krösche und Hardung, falls man Platz sieben verpasst. Mit welcher Berechtigung denn eigentlich? Dabei scheint es dir Timmo Hardung im Besonderen angetan zu haben, denn selbigen beziehst du stets in deine Kritik mit ein. Was hat er denn im Speziellen falsch gemacht, weshalb du stets auch auf ihn abzielst? Sorry, aber ich möchte mir nicht anmaßen die Arbeit von Krösche und Hardung derart absolut zu beurteilen wie du es tust. Zudem lässt du oftmals eine Begründung für deine Aussagen/Forderungen vermissen. Auch das ist keine besonders gedeihliche Streitkultur.
Das sind u.a.genau die Dinge, welche es mir sehr schwer machen mit dir konstruktiv und sachlich zu diskutieren. Ansonsten habe ich in meinem Ausgangsbeitrag alles geschrieben, was ich zum Thema zu sagen habe und dem möchte ich auch nichts mehr hinzufügen.
Darüber hinaus steckt seit den krachenden Niederlagen in der CL die Verunsicherung in den Köpfen der Spieler fest.
Gladbach war der Tipping Point. Die wurden komplett auseinander geschraubt trotz CL Debakel.
Und dann kam der nicht gegebene Elfer und der Einbruch. Danach ging es nur noch um die Abwehr.
Im Nachgang ein Fehler. Wir hätten weiter die Jungs Harakiri spielen lassen sollen. Durch dieses verzweifelte Fehler abstellen wollen, wurde der Spielfluss der Mannschaft gegen die Wand gefahren.
Wäre meiner Meinung nach die bessere Lösung gewesen, lässt sich im Nachhinein aber natürlich auch leicht sagen.
Ich glaube, das CL-Debakel war ein Symptom, aber nicht die Ursache.
Ich sprach auch nicht von ursächlich verantwortlich. Keine Ahnung was du mir da in den Mund legen möchtest. Es ging mir lediglich darum, dass die CL Farce ein weiteres Indiz für die Kopflastigkeit der Mannschaft darstellt. Du sprichst doch selbst von einem Symptom, empfindest aber meine These als nicht zutreffend. Dennoch ist es ein Puzzleteil im Gesamtkontext, was diese Saison betrifft. Du reitest eben die negative Welle, indem du vorwiegend den Trainer und den Vorstand in der Verantwortung siehst. Ich sehe vordergründig die Mannschaft und versuche mich in die Spieler hineinzuversetzen. Das unterscheidet unsere Kritik grundlegend. Außerdem habe ich nirgends einem Anspruch auf die Richtigkeit meiner Thesen erhoben.
Apropos Gesamtkontext: Bitte sei doch so nett und beziehe zukünftig selbigen in deine Ausführungen mit ein. Denn dann erscheint so manches in einem völlig anderen Zusammenhang. Es wäre schön, wenn du mir zukünftig diesem Respekt entgegenbringen könntest.
Oh nein, bitte nicht schon wieder! Also: Hier ist Dein Ausgangszitat in voller Länge, damit Du Dich auch nicht falsch zitiert fühlst:
"Nach einem Tag Abstand versuche ich mal meine Sicht der Dinge darzulegen. Zunächst fand ich unser Spiel gestern gar nicht so schlecht. Besonders in HZ 1 waren wir auf Augenhöhe. Danach wurden uns unsere Defizite, welche diese Mannschaft schon die ganze Saison begleiten gnadenlos aufgezeigt.
Es fängt stets damit an, dass wir keine wirklichen Zweikämpfe führen. Hier fehlt die Galligkeit und die Wucht in selbige zu gehen. Darüber hinaus steckt seit den krachenden Niederlagen in der CL die Verunsicherung in den Köpfen der Spieler fest. Ich möchte keinem der Jungs den Charakter absprechen, aber m.E. stimmt auch die Zusammensetzung der Mannschaft nicht wirklich.
Das fängt mMn schon auf der TW Position an. Auf selbiger herrscht von Saisonbeginn an keine Konstanz und keine Sicherheit. Dies überträgt sich auf unsere komplette Abwehr. Spieler wie Koch & Theate sind seit geraumer Zeit nur noch ein Schatten ihrer selbst. Im Mittelfeld fehlt es Kreativität. Einzig der Sturm scheint überdurchschnittlich besetzt. Nur leidet dessen Effektivität eben auch an den Defiziten, wie oben bereits angeführt. Einzig die individuelle Klasse einzelner Spieler führt derzeit noch zu etwas Torgefahr. Das reicht logischerweise aber nicht, wenn es im Kollektiv nicht stimmt. Und genau darin sehe ich unser Problem. Ich möchte keinem unserer Spieler damit die Qualität absprechen, aber es passt offenbar nicht zusammen. Oder um es mit den Worten von Ritsu Doan zu sagen: Es lässt damit kein schönes Gesamtbild zeichnen.
Nichtsdestoweniger sollte man mit der Mannschaft nun auch nicht zu hart ins Gericht gehen. Denn für viele gerade für die ganz jungen Spieler war die CL einfach eine Nummer zu groß. Ich würde sogar so weit gehen, dass sich dies auf die gesamte Mannschaft übertragen lässt. Das Erlebnis CL wurde letztendlich zum Trauma, welches seine Spuren bis dato hinterlässt. Aus dem Grund sehe ich bei uns auch kein Trainerproblem. Das Problem sitzt in den Köpfen der Spieler und deren Anlagen. Mit letzterem meine ich, dass einige nicht in der Lage scheinen, mit Druck umzugehen, geschweige denn jüngere Spieler mit an die Hand zu nehmen. Denn es ist offensichtlich, dass gerade die vermeintlich Erfahrenen zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind, anstatt eine Hilfe zu sein.
Meine These stützt sich u.a. auch darauf, da es am Anfang der Saison ja recht gut lief. Sprich genau bis zum Punkt X ab dem es langsam aber stetig immer schlechter wurde. Aus dem Grund sollte man nach der Saison bestimmte Positionen in der Mannschaft neu überdenken und dem Trainer eine faire Chance geben. Die richtigen Puzzleteile zu finden und eine Achse zu bilden, welche angefangen vom TW nebst Abwehr bis hin zum Angriff stimmiger zusammen gesetzt ist."
Ich möchte Dir gar nichts "in den Mund legen". Du stellst in Deinem Beitrag nun zum wiederholten mal auf die "traumatische Erfahrung" der viel zu schweren Champions League ab. Das sehe ich explizit nicht so. Deswegen habe ich die 22/23 Mannschaft als Gegenbeispiel angeführt. Man hat natürlich in der CL deftige Klatschen bekommen. Aber genauso auch in der Bundesliga (Leipzig, Hoffenheim, Bayern, Leverkusen). Die Mannschaft, da sind wir gleicher Meinung, hat ein gewaltiges mentales Problem. Eines das so groß ist, daß es nicht mal der Trainerwechsel kuriert hat. Es macht de facto bis jetzt fast überhaupt keinen Unterschied, ob Riera oder Toppmöller coached. Die individuelle Verteidigung ist mies, das Torwartspiel ist unterdurchschnittlich, auch völlig unabhängig davon welcher unserer beiden Torhüter spielt. Wir bekommen zu viele Tore, v.a. zu viele einfache Tore.
Die Aussage "Du reitest eben die negative Welle..." ist doch unnötig. Jetzt mal ehrlich. Ich persönlich denke halt eher, daß es an der charakterlichen Zusammenstellung der Mannschaft liegt, wenn so schwerwiegende mentale Probleme auftreten. Und ja, dafür sehe ich eher die sportliche Leitung in der Verantwortung. Typen wie Larsson, Bahoya, Chaibi sind primär karriereorientiert. Und mit dem Kopf m.E. viel zu wenig bei der Eintracht. Und andere, die eigentlich Führungsspieler sein sollten, wie Skhiri, Götze oder Koch, kommen dieser Rolle schon jahrelang nicht nach. Das ist m.E. ein unfreiwilliges Nebenprodukt des Geschäftsprinzips. Und, da bin ich zu 100% bei Dir: Die sind alle viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Das Wiedererzeugen einer Teamidentität sollte nun die erste und wichtigste Aufgabe für die sportliche Führung sein. Ob das als "Ballbesitz" oder "Umschaltmannschaft", ob mit AR oder ohne geschieht ist dann fast nebensächlich.
entschuldige bitte, wir drehen uns hier im Kreis. Und wiederholt gehst du nicht auf Dinge ein, um welche ich dich gebeten habe. Erst im Nachgang nimmst du nun meinen Gesamtkontext zum Anlass, um deine Argumente, welche auf mich sehr absolut wirken, anzubringen. Entschuldige, aber für mich ist das kein guter Diskussionsstil, zumal du dir auch nicht die Mühe machst, meine Zitate in korrekter Form ins Forum zu stellen.
Ich habe mir dennoch die Mühe gemacht, deine Antworten an mich auseinander zu dröseln. Dabei beziehe ich mich im Besonderen auf unsere gemeinsame These, dass die Mannschaft ein Kopfproblem hat. Woher dieses rührt, vermag niemand wirklich zu beurteilen. Ich denke das wissen die Jungs teilweise selbst nicht so ganz. Die Aussagen von z.B. Burkhardt & Knauff lassen jedenfalls darauf schließen. Ich stütze mich grundsätzlich nur auf Aussagen, welche ich direkt von den Spielern als auch den Funktionären direkt so vernommen habe. Ich versuche diese im Anschluss einzuordnen und stelle diese in Form meiner Gedanken dann zur Diskussion. Dabei stelle ich, selbstredend, keinerlei Anspruch auf Richtigkeit.
Dass ich den Eindruck habe, du reitest auf einer Negativwelle, ist nicht persönlich gegen dich gerichtet. Vielmehr spiegeln dies deine Beiträge, sprich, die Form deiner Darlegung, wider. Du forderst u.a. den Rauswurf von Krösche und Hardung, falls man Platz sieben verpasst. Mit welcher Berechtigung denn eigentlich? Dabei scheint es dir Timmo Hardung im Besonderen angetan zu haben, denn selbigen beziehst du stets in deine Kritik mit ein. Was hat er denn im Speziellen falsch gemacht, weshalb du stets auch auf ihn abzielst? Sorry, aber ich möchte mir nicht anmaßen die Arbeit von Krösche und Hardung derart absolut zu beurteilen wie du es tust. Zudem lässt du oftmals eine Begründung für deine Aussagen/Forderungen vermissen. Auch das ist keine besonders gedeihliche Streitkultur.
Das sind u.a.genau die Dinge, welche es mir sehr schwer machen mit dir konstruktiv und sachlich zu diskutieren. Ansonsten habe ich in meinem Ausgangsbeitrag alles geschrieben, was ich zum Thema zu sagen habe und dem möchte ich auch nichts mehr hinzufügen.
entschuldige bitte, wir drehen uns hier im Kreis. Und wiederholt gehst du nicht auf Dinge ein, um welche ich dich gebeten habe. Erst im Nachgang nimmst du nun meinen Gesamtkontext zum Anlass, um deine Argumente, welche auf mich sehr absolut wirken, anzubringen. Entschuldige, aber für mich ist das kein guter Diskussionsstil, zumal du dir auch nicht die Mühe machst, meine Zitate in korrekter Form ins Forum zu stellen.
Ich habe mir dennoch die Mühe gemacht, deine Antworten an mich auseinander zu dröseln. Dabei beziehe ich mich im Besonderen auf unsere gemeinsame These, dass die Mannschaft ein Kopfproblem hat. Woher dieses rührt, vermag niemand wirklich zu beurteilen. Ich denke das wissen die Jungs teilweise selbst nicht so ganz. Die Aussagen von z.B. Burkhardt & Knauff lassen jedenfalls darauf schließen. Ich stütze mich grundsätzlich nur auf Aussagen, welche ich direkt von den Spielern als auch den Funktionären direkt so vernommen habe. Ich versuche diese im Anschluss einzuordnen und stelle diese in Form meiner Gedanken dann zur Diskussion. Dabei stelle ich, selbstredend, keinerlei Anspruch auf Richtigkeit.
Dass ich den Eindruck habe, du reitest auf einer Negativwelle, ist nicht persönlich gegen dich gerichtet. Vielmehr spiegeln dies deine Beiträge, sprich, die Form deiner Darlegung, wider. Du forderst u.a. den Rauswurf von Krösche und Hardung, falls man Platz sieben verpasst. Mit welcher Berechtigung denn eigentlich? Dabei scheint es dir Timmo Hardung im Besonderen angetan zu haben, denn selbigen beziehst du stets in deine Kritik mit ein. Was hat er denn im Speziellen falsch gemacht, weshalb du stets auch auf ihn abzielst? Sorry, aber ich möchte mir nicht anmaßen die Arbeit von Krösche und Hardung derart absolut zu beurteilen wie du es tust. Zudem lässt du oftmals eine Begründung für deine Aussagen/Forderungen vermissen. Auch das ist keine besonders gedeihliche Streitkultur.
Das sind u.a.genau die Dinge, welche es mir sehr schwer machen mit dir konstruktiv und sachlich zu diskutieren. Ansonsten habe ich in meinem Ausgangsbeitrag alles geschrieben, was ich zum Thema zu sagen habe und dem möchte ich auch nichts mehr hinzufügen.
Lieber Underdog, es stimmt, wir drehen uns wirklich im Kreis. Aber eine Gegenrede musst Du schon zulassen. Du kannst ja nicht einfach Deine Argumente/Angriffe austeilen und dann die Tür zumachen. Um dann von "gedeihlicher Streitkultur" zu sprechen. Also, ums kurz zu machen: -In Beitrag #71 bin ich auf akute und konkrete Vorwürfe an die sportliche Leitung eingegangen. Das als Antwort auf den Vorwurf der "oftmals fehlenden Begründung". -In Beitrag #156 bin ich auf die Frage eingegangen: "warum auch Hardung?" Offenbar hast Du hinter meinem verkürzten Zitat Deiner Aussage, als es um die Wirkung der CL-Klatschen ging, eine Strategie gewittert. Gab es nicht. Es ging alleine darum, daß ich es in dem Punkt anders sehe, als Du oder auch der Philadlerist (Beitrag #171). Auch ich weiß im übrigen nicht genau, wie die Zusammenarbeit/Arbeitsteilung zwischen Krösche und Hardung genau funktioniert. Gerade deshalb sitzen m.E. beide zusammen in einem Boot, gerade deshalb tragen beide gemeinsam Verantwortung. Du bist mit Deinem Grundvorwurf, daß ich das alles viel zu pessimistisch und schwarzmalerisch sehe, ja nicht alleine. Ich versuche meine Schlüsse zu ziehen und weniger zu kommentieren.
Ist auch mein Eindruck, dass die teils harten Klatschen in der CL etwas ungutes mit der Mannschaft gemacht haben. Hinzu kamen die Verletzungen von zB Uzun, der im September großartig performed hat, oder auch dem Abfall von Doan und Bahoya, die ebenfalls in der ersten Spielen ziemlich gut drauf waren. Im Oktober konnte man dann die Verunsicherung der Spieler fast mit den Händen greifen. Die Torhüterwechsel - teils ebenfalls durch Verletzungen erzwungen, teils durch Formschwächen - hat dann zusätzlich an der defensiven Stabilität gekratzt, ehe dann Koch sich sein Formtief genommen hat. Und spätestens wenn der Kapitän nicht mehr mit stolz geschwellter Brust voran geht, sinkt auch der Mut grade der jungen Spieler, die wahrscheinlich gar nicht verstehen, was grade um sie herum passiert.
Nicht dass alle jungen Spieler Sensibelchen wären, aber die, die letzte Saison so grandios den dritten Platz in der Liga erreicht hatten, gerieten doch sehr ins Schwimmen. Die jungen, die im Winter dazu kamen, waren von der Seuche ja nicht so angegriffen, sondern haben schon für frischen Wind gesorgt, allen voran Jupp und Kali. Younes hat ja leider das Pech erwischt, quasi direkt nach seinem triumphalen Toreinstand mit Verletzung auszufallen. So wie Jonny über vier Monate, den er ja im Sturm ersetzen sollte.
Ein fitter Jonny - und das ist auch meine Hoffnung für die nächste Saison - ist für mich einer der vermissten Mentalitätsspieler, an denen sich eine Mannschaft aufrichten kann. Dazu muss er allerdings, wie auch die anderen Leader wie Koch oder Kristensen, gut in Form sein. Wir werden im Sommer eine unruhige Zeit erleben
Hallo phil, gehe ich mit, allerdings ist auch Koch kein Leader oder er ist es nicht mehr. Von ihm bin ich besonders enttäuscht. Wir können weiter nach Ursachen suchen, jeder wir andere für diesen Leistungsabfall finden, aber mich haben in dieser Saison nur wenige Spiele bis fast gar keine Spiele der Eintracht überzeugt, selbst Siege nicht, denke man doch an die Rumpelsiegeeder Hinrunde gegen Mainz und Augsburg. Mit Albert Riera hat man keinen Feuerwehrmannn sondern einen Mentalitätstrainer geholt und auch das zündet nicht. Das ist schon merkwürdig, zumal wir uns das sage ich nochmal insgesamt drei!!! Trainerteams in dieser Spielzeit erleben durften....Mein Eindruck ist auch, dass einige Spieler das nicht verstehen was man von ihnen verlangt oder sie wollen es nicht. Dumm nur, dass es letztes Jahr noch ging. Gerade der Abfall der Abwehrkette erschließt sich mir so gar nicht.
Ist auch mein Eindruck, dass die teils harten Klatschen in der CL etwas ungutes mit der Mannschaft gemacht haben. Hinzu kamen die Verletzungen von zB Uzun, der im September großartig performed hat, oder auch dem Abfall von Doan und Bahoya, die ebenfalls in der ersten Spielen ziemlich gut drauf waren. Im Oktober konnte man dann die Verunsicherung der Spieler fast mit den Händen greifen. Die Torhüterwechsel - teils ebenfalls durch Verletzungen erzwungen, teils durch Formschwächen - hat dann zusätzlich an der defensiven Stabilität gekratzt, ehe dann Koch sich sein Formtief genommen hat. Und spätestens wenn der Kapitän nicht mehr mit stolz geschwellter Brust voran geht, sinkt auch der Mut grade der jungen Spieler, die wahrscheinlich gar nicht verstehen, was grade um sie herum passiert.
Nicht dass alle jungen Spieler Sensibelchen wären, aber die, die letzte Saison so grandios den dritten Platz in der Liga erreicht hatten, gerieten doch sehr ins Schwimmen. Die jungen, die im Winter dazu kamen, waren von der Seuche ja nicht so angegriffen, sondern haben schon für frischen Wind gesorgt, allen voran Jupp und Kali. Younes hat ja leider das Pech erwischt, quasi direkt nach seinem triumphalen Toreinstand mit Verletzung auszufallen. So wie Jonny über vier Monate, den er ja im Sturm ersetzen sollte.
Ein fitter Jonny - und das ist auch meine Hoffnung für die nächste Saison - ist für mich einer der vermissten Mentalitätsspieler, an denen sich eine Mannschaft aufrichten kann. Dazu muss er allerdings, wie auch die anderen Leader wie Koch oder Kristensen, gut in Form sein. Wir werden im Sommer eine unruhige Zeit erleben
Hallo phil, gehe ich mit, allerdings ist auch Koch kein Leader oder er ist es nicht mehr. Von ihm bin ich besonders enttäuscht. Wir können weiter nach Ursachen suchen, jeder wir andere für diesen Leistungsabfall finden, aber mich haben in dieser Saison nur wenige Spiele bis fast gar keine Spiele der Eintracht überzeugt, selbst Siege nicht, denke man doch an die Rumpelsiegeeder Hinrunde gegen Mainz und Augsburg. Mit Albert Riera hat man keinen Feuerwehrmannn sondern einen Mentalitätstrainer geholt und auch das zündet nicht. Das ist schon merkwürdig, zumal wir uns das sage ich nochmal insgesamt drei!!! Trainerteams in dieser Spielzeit erleben durften....Mein Eindruck ist auch, dass einige Spieler das nicht verstehen was man von ihnen verlangt oder sie wollen es nicht. Dumm nur, dass es letztes Jahr noch ging. Gerade der Abfall der Abwehrkette erschließt sich mir so gar nicht.
Was mir am Samstag beim Spiel besonders aufgefallen ist: - Die Stimmung im Stadion ist nicht mehr so wie früher. Ja, die NWK ist 90 Minuten durchgestartet, aber der Rest? Selbst bei „Wer nicht hüpft ist Offenbacher“ endeten die meisten Aktivitäten bei uns im Block (z.B. 3G). Die Gegengesänge „Eintracht - Frankfurt“ waren noch das Einzige, was gezündet hat: War aber nicht wirklich überwältigend, oder? Bei einigen von der NWK ausgehenden Aktivitäten wippten bei uns im Rang bestenfalls die Köpfe, wie bei alten Headbangern.: Sind wir alle zu alt geworden? Wie war das vor 10 Jahren, als wir am 30. Spieltag mit 49 Gegentoren (heute: 57!) und 27 Punkten auf Platz 17 standen, hinter Werder Bremen mit 31 Punkten?
- Gefühlt haben 9 Frankfurter (1 TW, 4 Defensive und 4 Offensive) gegen 13 Leipziger (1 TW, 6 Defensive, 6 Offensive) gekickt. Befand sich die Eintracht in der Defensive, dann standen (im wahrsten Sinne des Wortes) 4 Frankfurter gegen 6 Red Buller, war die Eintracht in der Offensive, dann 4 Frankfurter gegen 6 Leipziger. Das 1. Gegentor: Ich hatte den Eindruck, die SGE-Verteidigung dachte, das Spiel sei unterbrochen, und man warte auf die Schiedsrichter-Entscheidung, während die Rasenballsportler weiterkickten, als sei nichts gewesen. Eigenartig, oder?
Gefühlt haben 9 Frankfurter (1 TW, 4 Defensive und 4 Offensive) gegen 13 Leipziger (1 TW, 6 Defensive, 6 Offensive) gekickt. Befand sich die Eintracht in der Defensive, dann standen (im wahrsten Sinne des Wortes) 4 Frankfurter gegen 6 Red Buller, war die Eintracht in der Offensive, dann 4 Frankfurter gegen 6 Leipziger.
Das Thema Laufbereitschaft ist derzeit bei einigen (nicht bei allen) unserer Spieler nicht allzu ausgeprägt, was aber genau zu diesem Bild und den Ergebnissen führt, die wir gerade sehen.
Was mir am Samstag beim Spiel besonders aufgefallen ist: - Die Stimmung im Stadion ist nicht mehr so wie früher. Ja, die NWK ist 90 Minuten durchgestartet, aber der Rest? Selbst bei „Wer nicht hüpft ist Offenbacher“ endeten die meisten Aktivitäten bei uns im Block (z.B. 3G). Die Gegengesänge „Eintracht - Frankfurt“ waren noch das Einzige, was gezündet hat: War aber nicht wirklich überwältigend, oder? Bei einigen von der NWK ausgehenden Aktivitäten wippten bei uns im Rang bestenfalls die Köpfe, wie bei alten Headbangern.: Sind wir alle zu alt geworden? Wie war das vor 10 Jahren, als wir am 30. Spieltag mit 49 Gegentoren (heute: 57!) und 27 Punkten auf Platz 17 standen, hinter Werder Bremen mit 31 Punkten?
- Gefühlt haben 9 Frankfurter (1 TW, 4 Defensive und 4 Offensive) gegen 13 Leipziger (1 TW, 6 Defensive, 6 Offensive) gekickt. Befand sich die Eintracht in der Defensive, dann standen (im wahrsten Sinne des Wortes) 4 Frankfurter gegen 6 Red Buller, war die Eintracht in der Offensive, dann 4 Frankfurter gegen 6 Leipziger. Das 1. Gegentor: Ich hatte den Eindruck, die SGE-Verteidigung dachte, das Spiel sei unterbrochen, und man warte auf die Schiedsrichter-Entscheidung, während die Rasenballsportler weiterkickten, als sei nichts gewesen. Eigenartig, oder?
Das mit der Stimmung ist bzw war definitiv so, aber das ist auch nicht neu und seit Monaten der Fall bzw eine unschöne Tendenz..
Die Lethargie im Spiel in allen Bereichen, ist ja ein anderes Thema
Wie war das vor 10 Jahren, als wir am 30. Spieltag mit 49 Gegentoren (heute: 57!) und 27 Punkten auf Platz 17 standen, hinter Werder Bremen mit 31
Da hatten wir eine limitierte Mannschaft die alles gegeben hat. Heute haben wir eine qualitative Mannschaft die sich gehen lässt und wir spielen absolut emotionslosen Fußball. Machen wir uns nix vor, es ist einfach stink langweilig.
Was mir am Samstag beim Spiel besonders aufgefallen ist: - Die Stimmung im Stadion ist nicht mehr so wie früher. Ja, die NWK ist 90 Minuten durchgestartet, aber der Rest? Selbst bei „Wer nicht hüpft ist Offenbacher“ endeten die meisten Aktivitäten bei uns im Block (z.B. 3G). Die Gegengesänge „Eintracht - Frankfurt“ waren noch das Einzige, was gezündet hat: War aber nicht wirklich überwältigend, oder? Bei einigen von der NWK ausgehenden Aktivitäten wippten bei uns im Rang bestenfalls die Köpfe, wie bei alten Headbangern.: Sind wir alle zu alt geworden? Wie war das vor 10 Jahren, als wir am 30. Spieltag mit 49 Gegentoren (heute: 57!) und 27 Punkten auf Platz 17 standen, hinter Werder Bremen mit 31 Punkten?
- Gefühlt haben 9 Frankfurter (1 TW, 4 Defensive und 4 Offensive) gegen 13 Leipziger (1 TW, 6 Defensive, 6 Offensive) gekickt. Befand sich die Eintracht in der Defensive, dann standen (im wahrsten Sinne des Wortes) 4 Frankfurter gegen 6 Red Buller, war die Eintracht in der Offensive, dann 4 Frankfurter gegen 6 Leipziger. Das 1. Gegentor: Ich hatte den Eindruck, die SGE-Verteidigung dachte, das Spiel sei unterbrochen, und man warte auf die Schiedsrichter-Entscheidung, während die Rasenballsportler weiterkickten, als sei nichts gewesen. Eigenartig, oder?
Gefühlt haben 9 Frankfurter (1 TW, 4 Defensive und 4 Offensive) gegen 13 Leipziger (1 TW, 6 Defensive, 6 Offensive) gekickt. Befand sich die Eintracht in der Defensive, dann standen (im wahrsten Sinne des Wortes) 4 Frankfurter gegen 6 Red Buller, war die Eintracht in der Offensive, dann 4 Frankfurter gegen 6 Leipziger.
Das Thema Laufbereitschaft ist derzeit bei einigen (nicht bei allen) unserer Spieler nicht allzu ausgeprägt, was aber genau zu diesem Bild und den Ergebnissen führt, die wir gerade sehen.
Was mir am Samstag beim Spiel besonders aufgefallen ist: - Die Stimmung im Stadion ist nicht mehr so wie früher. Ja, die NWK ist 90 Minuten durchgestartet, aber der Rest? Selbst bei „Wer nicht hüpft ist Offenbacher“ endeten die meisten Aktivitäten bei uns im Block (z.B. 3G). Die Gegengesänge „Eintracht - Frankfurt“ waren noch das Einzige, was gezündet hat: War aber nicht wirklich überwältigend, oder? Bei einigen von der NWK ausgehenden Aktivitäten wippten bei uns im Rang bestenfalls die Köpfe, wie bei alten Headbangern.: Sind wir alle zu alt geworden? Wie war das vor 10 Jahren, als wir am 30. Spieltag mit 49 Gegentoren (heute: 57!) und 27 Punkten auf Platz 17 standen, hinter Werder Bremen mit 31 Punkten?
- Gefühlt haben 9 Frankfurter (1 TW, 4 Defensive und 4 Offensive) gegen 13 Leipziger (1 TW, 6 Defensive, 6 Offensive) gekickt. Befand sich die Eintracht in der Defensive, dann standen (im wahrsten Sinne des Wortes) 4 Frankfurter gegen 6 Red Buller, war die Eintracht in der Offensive, dann 4 Frankfurter gegen 6 Leipziger. Das 1. Gegentor: Ich hatte den Eindruck, die SGE-Verteidigung dachte, das Spiel sei unterbrochen, und man warte auf die Schiedsrichter-Entscheidung, während die Rasenballsportler weiterkickten, als sei nichts gewesen. Eigenartig, oder?
Was mir am Samstag beim Spiel besonders aufgefallen ist: - Die Stimmung im Stadion ist nicht mehr so wie früher. Ja, die NWK ist 90 Minuten durchgestartet, aber der Rest? Selbst bei „Wer nicht hüpft ist Offenbacher“ endeten die meisten Aktivitäten bei uns im Block (z.B. 3G). Die Gegengesänge „Eintracht - Frankfurt“ waren noch das Einzige, was gezündet hat: War aber nicht wirklich überwältigend, oder? Bei einigen von der NWK ausgehenden Aktivitäten wippten bei uns im Rang bestenfalls die Köpfe, wie bei alten Headbangern.: Sind wir alle zu alt geworden? Wie war das vor 10 Jahren, als wir am 30. Spieltag mit 49 Gegentoren (heute: 57!) und 27 Punkten auf Platz 17 standen, hinter Werder Bremen mit 31 Punkten?
- Gefühlt haben 9 Frankfurter (1 TW, 4 Defensive und 4 Offensive) gegen 13 Leipziger (1 TW, 6 Defensive, 6 Offensive) gekickt. Befand sich die Eintracht in der Defensive, dann standen (im wahrsten Sinne des Wortes) 4 Frankfurter gegen 6 Red Buller, war die Eintracht in der Offensive, dann 4 Frankfurter gegen 6 Leipziger. Das 1. Gegentor: Ich hatte den Eindruck, die SGE-Verteidigung dachte, das Spiel sei unterbrochen, und man warte auf die Schiedsrichter-Entscheidung, während die Rasenballsportler weiterkickten, als sei nichts gewesen. Eigenartig, oder?
Was mir am Samstag beim Spiel besonders aufgefallen ist: - Die Stimmung im Stadion ist nicht mehr so wie früher. Ja, die NWK ist 90 Minuten durchgestartet, aber der Rest? Selbst bei „Wer nicht hüpft ist Offenbacher“ endeten die meisten Aktivitäten bei uns im Block (z.B. 3G). Die Gegengesänge „Eintracht - Frankfurt“ waren noch das Einzige, was gezündet hat: War aber nicht wirklich überwältigend, oder? Bei einigen von der NWK ausgehenden Aktivitäten wippten bei uns im Rang bestenfalls die Köpfe, wie bei alten Headbangern.: Sind wir alle zu alt geworden? Wie war das vor 10 Jahren, als wir am 30. Spieltag mit 49 Gegentoren (heute: 57!) und 27 Punkten auf Platz 17 standen, hinter Werder Bremen mit 31 Punkten?
- Gefühlt haben 9 Frankfurter (1 TW, 4 Defensive und 4 Offensive) gegen 13 Leipziger (1 TW, 6 Defensive, 6 Offensive) gekickt. Befand sich die Eintracht in der Defensive, dann standen (im wahrsten Sinne des Wortes) 4 Frankfurter gegen 6 Red Buller, war die Eintracht in der Offensive, dann 4 Frankfurter gegen 6 Leipziger. Das 1. Gegentor: Ich hatte den Eindruck, die SGE-Verteidigung dachte, das Spiel sei unterbrochen, und man warte auf die Schiedsrichter-Entscheidung, während die Rasenballsportler weiterkickten, als sei nichts gewesen. Eigenartig, oder?
Das mit der Stimmung ist bzw war definitiv so, aber das ist auch nicht neu und seit Monaten der Fall bzw eine unschöne Tendenz..
Die Lethargie im Spiel in allen Bereichen, ist ja ein anderes Thema
entschuldige bitte, wir drehen uns hier im Kreis. Und wiederholt gehst du nicht auf Dinge ein, um welche ich dich gebeten habe. Erst im Nachgang nimmst du nun meinen Gesamtkontext zum Anlass, um deine Argumente, welche auf mich sehr absolut wirken, anzubringen. Entschuldige, aber für mich ist das kein guter Diskussionsstil, zumal du dir auch nicht die Mühe machst, meine Zitate in korrekter Form ins Forum zu stellen.
Ich habe mir dennoch die Mühe gemacht, deine Antworten an mich auseinander zu dröseln. Dabei beziehe ich mich im Besonderen auf unsere gemeinsame These, dass die Mannschaft ein Kopfproblem hat. Woher dieses rührt, vermag niemand wirklich zu beurteilen. Ich denke das wissen die Jungs teilweise selbst nicht so ganz. Die Aussagen von z.B. Burkhardt & Knauff lassen jedenfalls darauf schließen. Ich stütze mich grundsätzlich nur auf Aussagen, welche ich direkt von den Spielern als auch den Funktionären direkt so vernommen habe. Ich versuche diese im Anschluss einzuordnen und stelle diese in Form meiner Gedanken dann zur Diskussion. Dabei stelle ich, selbstredend, keinerlei Anspruch auf Richtigkeit.
Dass ich den Eindruck habe, du reitest auf einer Negativwelle, ist nicht persönlich gegen dich gerichtet. Vielmehr spiegeln dies deine Beiträge, sprich, die Form deiner Darlegung, wider. Du forderst u.a. den Rauswurf von Krösche und Hardung, falls man Platz sieben verpasst. Mit welcher Berechtigung denn eigentlich? Dabei scheint es dir Timmo Hardung im Besonderen angetan zu haben, denn selbigen beziehst du stets in deine Kritik mit ein. Was hat er denn im Speziellen falsch gemacht, weshalb du stets auch auf ihn abzielst? Sorry, aber ich möchte mir nicht anmaßen die Arbeit von Krösche und Hardung derart absolut zu beurteilen wie du es tust. Zudem lässt du oftmals eine Begründung für deine Aussagen/Forderungen vermissen. Auch das ist keine besonders gedeihliche Streitkultur.
Das sind u.a.genau die Dinge, welche es mir sehr schwer machen mit dir konstruktiv und sachlich zu diskutieren. Ansonsten habe ich in meinem Ausgangsbeitrag alles geschrieben, was ich zum Thema zu sagen habe und dem möchte ich auch nichts mehr hinzufügen.
entschuldige bitte, wir drehen uns hier im Kreis. Und wiederholt gehst du nicht auf Dinge ein, um welche ich dich gebeten habe. Erst im Nachgang nimmst du nun meinen Gesamtkontext zum Anlass, um deine Argumente, welche auf mich sehr absolut wirken, anzubringen. Entschuldige, aber für mich ist das kein guter Diskussionsstil, zumal du dir auch nicht die Mühe machst, meine Zitate in korrekter Form ins Forum zu stellen.
Ich habe mir dennoch die Mühe gemacht, deine Antworten an mich auseinander zu dröseln. Dabei beziehe ich mich im Besonderen auf unsere gemeinsame These, dass die Mannschaft ein Kopfproblem hat. Woher dieses rührt, vermag niemand wirklich zu beurteilen. Ich denke das wissen die Jungs teilweise selbst nicht so ganz. Die Aussagen von z.B. Burkhardt & Knauff lassen jedenfalls darauf schließen. Ich stütze mich grundsätzlich nur auf Aussagen, welche ich direkt von den Spielern als auch den Funktionären direkt so vernommen habe. Ich versuche diese im Anschluss einzuordnen und stelle diese in Form meiner Gedanken dann zur Diskussion. Dabei stelle ich, selbstredend, keinerlei Anspruch auf Richtigkeit.
Dass ich den Eindruck habe, du reitest auf einer Negativwelle, ist nicht persönlich gegen dich gerichtet. Vielmehr spiegeln dies deine Beiträge, sprich, die Form deiner Darlegung, wider. Du forderst u.a. den Rauswurf von Krösche und Hardung, falls man Platz sieben verpasst. Mit welcher Berechtigung denn eigentlich? Dabei scheint es dir Timmo Hardung im Besonderen angetan zu haben, denn selbigen beziehst du stets in deine Kritik mit ein. Was hat er denn im Speziellen falsch gemacht, weshalb du stets auch auf ihn abzielst? Sorry, aber ich möchte mir nicht anmaßen die Arbeit von Krösche und Hardung derart absolut zu beurteilen wie du es tust. Zudem lässt du oftmals eine Begründung für deine Aussagen/Forderungen vermissen. Auch das ist keine besonders gedeihliche Streitkultur.
Das sind u.a.genau die Dinge, welche es mir sehr schwer machen mit dir konstruktiv und sachlich zu diskutieren. Ansonsten habe ich in meinem Ausgangsbeitrag alles geschrieben, was ich zum Thema zu sagen habe und dem möchte ich auch nichts mehr hinzufügen.
Lieber Underdog, es stimmt, wir drehen uns wirklich im Kreis. Aber eine Gegenrede musst Du schon zulassen. Du kannst ja nicht einfach Deine Argumente/Angriffe austeilen und dann die Tür zumachen. Um dann von "gedeihlicher Streitkultur" zu sprechen. Also, ums kurz zu machen: -In Beitrag #71 bin ich auf akute und konkrete Vorwürfe an die sportliche Leitung eingegangen. Das als Antwort auf den Vorwurf der "oftmals fehlenden Begründung". -In Beitrag #156 bin ich auf die Frage eingegangen: "warum auch Hardung?" Offenbar hast Du hinter meinem verkürzten Zitat Deiner Aussage, als es um die Wirkung der CL-Klatschen ging, eine Strategie gewittert. Gab es nicht. Es ging alleine darum, daß ich es in dem Punkt anders sehe, als Du oder auch der Philadlerist (Beitrag #171). Auch ich weiß im übrigen nicht genau, wie die Zusammenarbeit/Arbeitsteilung zwischen Krösche und Hardung genau funktioniert. Gerade deshalb sitzen m.E. beide zusammen in einem Boot, gerade deshalb tragen beide gemeinsam Verantwortung. Du bist mit Deinem Grundvorwurf, daß ich das alles viel zu pessimistisch und schwarzmalerisch sehe, ja nicht alleine. Ich versuche meine Schlüsse zu ziehen und weniger zu kommentieren.
um unseren Diskus vielleicht zu einem erbaulichen Ende zu bringen möchte nur noch nachfolgendes dazu sagen: Es liegt nicht in meiner Absicht meine Argumente als Angriffe zu formulieren. Wenn letzteres bei dir so ankommt, dann sei dir gewiss, dass dem nicht so ist. Ich mache auch niemandem die Tür zu, indem ich meinen Argumenten keine mehr hinzufüge. Auf die deinen bin ich m.E. sehr konkret eingegangen, sodass ich deinen Vorwurf so nicht akzeptieren kann.
Zu guter Letzt möchte ich dir nochmals versichern, dass ich dir aus deiner eher pessimistischen Sicht der Dinge keinen Vorwurf konstruiere. Du siehst es eben aus einer anderen Warte, was ich durchaus so akzeptieren kann. Mich stört eben nur die Absolutheit, mit welcher du deine Ansichten darlegst. Sonst nichts.
Damit sollten wir es nun auch belassen, denn noch mehr OT möchte ich schon aus Respekt den anderen Usern gegenüber jetzt nicht mehr hinzufügen.
Ich glaube, das CL-Debakel war ein Symptom, aber nicht die Ursache.
Ich sprach auch nicht von ursächlich verantwortlich. Keine Ahnung was du mir da in den Mund legen möchtest. Es ging mir lediglich darum, dass die CL Farce ein weiteres Indiz für die Kopflastigkeit der Mannschaft darstellt. Du sprichst doch selbst von einem Symptom, empfindest aber meine These als nicht zutreffend. Dennoch ist es ein Puzzleteil im Gesamtkontext, was diese Saison betrifft. Du reitest eben die negative Welle, indem du vorwiegend den Trainer und den Vorstand in der Verantwortung siehst. Ich sehe vordergründig die Mannschaft und versuche mich in die Spieler hineinzuversetzen. Das unterscheidet unsere Kritik grundlegend. Außerdem habe ich nirgends einem Anspruch auf die Richtigkeit meiner Thesen erhoben.
Apropos Gesamtkontext: Bitte sei doch so nett und beziehe zukünftig selbigen in deine Ausführungen mit ein. Denn dann erscheint so manches in einem völlig anderen Zusammenhang. Es wäre schön, wenn du mir zukünftig diesem Respekt entgegenbringen könntest.
Oh nein, bitte nicht schon wieder! Also: Hier ist Dein Ausgangszitat in voller Länge, damit Du Dich auch nicht falsch zitiert fühlst:
"Nach einem Tag Abstand versuche ich mal meine Sicht der Dinge darzulegen. Zunächst fand ich unser Spiel gestern gar nicht so schlecht. Besonders in HZ 1 waren wir auf Augenhöhe. Danach wurden uns unsere Defizite, welche diese Mannschaft schon die ganze Saison begleiten gnadenlos aufgezeigt.
Es fängt stets damit an, dass wir keine wirklichen Zweikämpfe führen. Hier fehlt die Galligkeit und die Wucht in selbige zu gehen. Darüber hinaus steckt seit den krachenden Niederlagen in der CL die Verunsicherung in den Köpfen der Spieler fest. Ich möchte keinem der Jungs den Charakter absprechen, aber m.E. stimmt auch die Zusammensetzung der Mannschaft nicht wirklich.
Das fängt mMn schon auf der TW Position an. Auf selbiger herrscht von Saisonbeginn an keine Konstanz und keine Sicherheit. Dies überträgt sich auf unsere komplette Abwehr. Spieler wie Koch & Theate sind seit geraumer Zeit nur noch ein Schatten ihrer selbst. Im Mittelfeld fehlt es Kreativität. Einzig der Sturm scheint überdurchschnittlich besetzt. Nur leidet dessen Effektivität eben auch an den Defiziten, wie oben bereits angeführt. Einzig die individuelle Klasse einzelner Spieler führt derzeit noch zu etwas Torgefahr. Das reicht logischerweise aber nicht, wenn es im Kollektiv nicht stimmt. Und genau darin sehe ich unser Problem. Ich möchte keinem unserer Spieler damit die Qualität absprechen, aber es passt offenbar nicht zusammen. Oder um es mit den Worten von Ritsu Doan zu sagen: Es lässt damit kein schönes Gesamtbild zeichnen.
Nichtsdestoweniger sollte man mit der Mannschaft nun auch nicht zu hart ins Gericht gehen. Denn für viele gerade für die ganz jungen Spieler war die CL einfach eine Nummer zu groß. Ich würde sogar so weit gehen, dass sich dies auf die gesamte Mannschaft übertragen lässt. Das Erlebnis CL wurde letztendlich zum Trauma, welches seine Spuren bis dato hinterlässt. Aus dem Grund sehe ich bei uns auch kein Trainerproblem. Das Problem sitzt in den Köpfen der Spieler und deren Anlagen. Mit letzterem meine ich, dass einige nicht in der Lage scheinen, mit Druck umzugehen, geschweige denn jüngere Spieler mit an die Hand zu nehmen. Denn es ist offensichtlich, dass gerade die vermeintlich Erfahrenen zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind, anstatt eine Hilfe zu sein.
Meine These stützt sich u.a. auch darauf, da es am Anfang der Saison ja recht gut lief. Sprich genau bis zum Punkt X ab dem es langsam aber stetig immer schlechter wurde. Aus dem Grund sollte man nach der Saison bestimmte Positionen in der Mannschaft neu überdenken und dem Trainer eine faire Chance geben. Die richtigen Puzzleteile zu finden und eine Achse zu bilden, welche angefangen vom TW nebst Abwehr bis hin zum Angriff stimmiger zusammen gesetzt ist."
Ich möchte Dir gar nichts "in den Mund legen". Du stellst in Deinem Beitrag nun zum wiederholten mal auf die "traumatische Erfahrung" der viel zu schweren Champions League ab. Das sehe ich explizit nicht so. Deswegen habe ich die 22/23 Mannschaft als Gegenbeispiel angeführt. Man hat natürlich in der CL deftige Klatschen bekommen. Aber genauso auch in der Bundesliga (Leipzig, Hoffenheim, Bayern, Leverkusen). Die Mannschaft, da sind wir gleicher Meinung, hat ein gewaltiges mentales Problem. Eines das so groß ist, daß es nicht mal der Trainerwechsel kuriert hat. Es macht de facto bis jetzt fast überhaupt keinen Unterschied, ob Riera oder Toppmöller coached. Die individuelle Verteidigung ist mies, das Torwartspiel ist unterdurchschnittlich, auch völlig unabhängig davon welcher unserer beiden Torhüter spielt. Wir bekommen zu viele Tore, v.a. zu viele einfache Tore.
Die Aussage "Du reitest eben die negative Welle..." ist doch unnötig. Jetzt mal ehrlich. Ich persönlich denke halt eher, daß es an der charakterlichen Zusammenstellung der Mannschaft liegt, wenn so schwerwiegende mentale Probleme auftreten. Und ja, dafür sehe ich eher die sportliche Leitung in der Verantwortung. Typen wie Larsson, Bahoya, Chaibi sind primär karriereorientiert. Und mit dem Kopf m.E. viel zu wenig bei der Eintracht. Und andere, die eigentlich Führungsspieler sein sollten, wie Skhiri, Götze oder Koch, kommen dieser Rolle schon jahrelang nicht nach. Das ist m.E. ein unfreiwilliges Nebenprodukt des Geschäftsprinzips. Und, da bin ich zu 100% bei Dir: Die sind alle viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Das Wiedererzeugen einer Teamidentität sollte nun die erste und wichtigste Aufgabe für die sportliche Führung sein. Ob das als "Ballbesitz" oder "Umschaltmannschaft", ob mit AR oder ohne geschieht ist dann fast nebensächlich.
Darüber hinaus steckt seit den krachenden Niederlagen in der CL die Verunsicherung in den Köpfen der Spieler fest.
Gladbach war der Tipping Point. Die wurden komplett auseinander geschraubt trotz CL Debakel.
Und dann kam der nicht gegebene Elfer und der Einbruch. Danach ging es nur noch um die Abwehr.
Im Nachgang ein Fehler. Wir hätten weiter die Jungs Harakiri spielen lassen sollen. Durch dieses verzweifelte Fehler abstellen wollen, wurde der Spielfluss der Mannschaft gegen die Wand gefahren.
Wäre meiner Meinung nach die bessere Lösung gewesen, lässt sich im Nachhinein aber natürlich auch leicht sagen.
Darüber hinaus steckt seit den krachenden Niederlagen in der CL die Verunsicherung in den Köpfen der Spieler fest.
Gladbach war der Tipping Point. Die wurden komplett auseinander geschraubt trotz CL Debakel.
Und dann kam der nicht gegebene Elfer und der Einbruch. Danach ging es nur noch um die Abwehr.
Im Nachgang ein Fehler. Wir hätten weiter die Jungs Harakiri spielen lassen sollen. Durch dieses verzweifelte Fehler abstellen wollen, wurde der Spielfluss der Mannschaft gegen die Wand gefahren.
Wäre meiner Meinung nach die bessere Lösung gewesen, lässt sich im Nachhinein aber natürlich auch leicht sagen.
Dem kann ich absolut folgen. Obwohl ich den Ursprung schon auch in der CL sehe. Der Punkt X war dann aber sicher der nicht gegebene Elfer nebst dem Spielverlauf in Gladbach. Die Spieler sprachen ja seinerzeit selbst von einer gefühlten Niederlage. Der Knacks im Anschluß hallt offensichtlich noch bis heute nach.
entschuldige bitte, wir drehen uns hier im Kreis. Und wiederholt gehst du nicht auf Dinge ein, um welche ich dich gebeten habe. Erst im Nachgang nimmst du nun meinen Gesamtkontext zum Anlass, um deine Argumente, welche auf mich sehr absolut wirken, anzubringen. Entschuldige, aber für mich ist das kein guter Diskussionsstil, zumal du dir auch nicht die Mühe machst, meine Zitate in korrekter Form ins Forum zu stellen.
Ich habe mir dennoch die Mühe gemacht, deine Antworten an mich auseinander zu dröseln. Dabei beziehe ich mich im Besonderen auf unsere gemeinsame These, dass die Mannschaft ein Kopfproblem hat. Woher dieses rührt, vermag niemand wirklich zu beurteilen. Ich denke das wissen die Jungs teilweise selbst nicht so ganz. Die Aussagen von z.B. Burkhardt & Knauff lassen jedenfalls darauf schließen. Ich stütze mich grundsätzlich nur auf Aussagen, welche ich direkt von den Spielern als auch den Funktionären direkt so vernommen habe. Ich versuche diese im Anschluss einzuordnen und stelle diese in Form meiner Gedanken dann zur Diskussion. Dabei stelle ich, selbstredend, keinerlei Anspruch auf Richtigkeit.
Dass ich den Eindruck habe, du reitest auf einer Negativwelle, ist nicht persönlich gegen dich gerichtet. Vielmehr spiegeln dies deine Beiträge, sprich, die Form deiner Darlegung, wider. Du forderst u.a. den Rauswurf von Krösche und Hardung, falls man Platz sieben verpasst. Mit welcher Berechtigung denn eigentlich? Dabei scheint es dir Timmo Hardung im Besonderen angetan zu haben, denn selbigen beziehst du stets in deine Kritik mit ein. Was hat er denn im Speziellen falsch gemacht, weshalb du stets auch auf ihn abzielst? Sorry, aber ich möchte mir nicht anmaßen die Arbeit von Krösche und Hardung derart absolut zu beurteilen wie du es tust. Zudem lässt du oftmals eine Begründung für deine Aussagen/Forderungen vermissen. Auch das ist keine besonders gedeihliche Streitkultur.
Das sind u.a.genau die Dinge, welche es mir sehr schwer machen mit dir konstruktiv und sachlich zu diskutieren. Ansonsten habe ich in meinem Ausgangsbeitrag alles geschrieben, was ich zum Thema zu sagen habe und dem möchte ich auch nichts mehr hinzufügen.
Lieber Underdog, es stimmt, wir drehen uns wirklich im Kreis. Aber eine Gegenrede musst Du schon zulassen. Du kannst ja nicht einfach Deine Argumente/Angriffe austeilen und dann die Tür zumachen. Um dann von "gedeihlicher Streitkultur" zu sprechen. Also, ums kurz zu machen: -In Beitrag #71 bin ich auf akute und konkrete Vorwürfe an die sportliche Leitung eingegangen. Das als Antwort auf den Vorwurf der "oftmals fehlenden Begründung". -In Beitrag #156 bin ich auf die Frage eingegangen: "warum auch Hardung?" Offenbar hast Du hinter meinem verkürzten Zitat Deiner Aussage, als es um die Wirkung der CL-Klatschen ging, eine Strategie gewittert. Gab es nicht. Es ging alleine darum, daß ich es in dem Punkt anders sehe, als Du oder auch der Philadlerist (Beitrag #171). Auch ich weiß im übrigen nicht genau, wie die Zusammenarbeit/Arbeitsteilung zwischen Krösche und Hardung genau funktioniert. Gerade deshalb sitzen m.E. beide zusammen in einem Boot, gerade deshalb tragen beide gemeinsam Verantwortung. Du bist mit Deinem Grundvorwurf, daß ich das alles viel zu pessimistisch und schwarzmalerisch sehe, ja nicht alleine. Ich versuche meine Schlüsse zu ziehen und weniger zu kommentieren.
um unseren Diskus vielleicht zu einem erbaulichen Ende zu bringen möchte nur noch nachfolgendes dazu sagen: Es liegt nicht in meiner Absicht meine Argumente als Angriffe zu formulieren. Wenn letzteres bei dir so ankommt, dann sei dir gewiss, dass dem nicht so ist. Ich mache auch niemandem die Tür zu, indem ich meinen Argumenten keine mehr hinzufüge. Auf die deinen bin ich m.E. sehr konkret eingegangen, sodass ich deinen Vorwurf so nicht akzeptieren kann.
Zu guter Letzt möchte ich dir nochmals versichern, dass ich dir aus deiner eher pessimistischen Sicht der Dinge keinen Vorwurf konstruiere. Du siehst es eben aus einer anderen Warte, was ich durchaus so akzeptieren kann. Mich stört eben nur die Absolutheit, mit welcher du deine Ansichten darlegst. Sonst nichts.
Damit sollten wir es nun auch belassen, denn noch mehr OT möchte ich schon aus Respekt den anderen Usern gegenüber jetzt nicht mehr hinzufügen.
um unseren Diskus vielleicht zu einem erbaulichen Ende zu bringen möchte nur noch nachfolgendes dazu sagen: Es liegt nicht in meiner Absicht meine Argumente als Angriffe zu formulieren. Wenn letzteres bei dir so ankommt, dann sei dir gewiss, dass dem nicht so ist. Ich mache auch niemandem die Tür zu, indem ich meinen Argumenten keine mehr hinzufüge. Auf die deinen bin ich m.E. sehr konkret eingegangen, sodass ich deinen Vorwurf so nicht akzeptieren kann.
Zu guter Letzt möchte ich dir nochmals versichern, dass ich dir aus deiner eher pessimistischen Sicht der Dinge keinen Vorwurf konstruiere. Du siehst es eben aus einer anderen Warte, was ich durchaus so akzeptieren kann. Mich stört eben nur die Absolutheit, mit welcher du deine Ansichten darlegst. Sonst nichts.
Damit sollten wir es nun auch belassen, denn noch mehr OT möchte ich schon aus Respekt den anderen Usern gegenüber jetzt nicht mehr hinzufügen.
In diesem Sinne – Eintracht!
Eines möchte ich noch kurz zu deiner Erklärung anfügen: Deine Antworten, welche du anführst, sind teilweise gar nicht an mich direkt gerichtet. Selbige entstammen oftmals aus Diskussionen mit anderen Usern. Und genau das meine ich mit "keine besonders gedeihliche Streitkultur".
Ich verwende doch auch keine Aussagen aus einem völlig anderen Kontext, nur um meine Argumente dir gegenüber durch Zudrücken. Ich bin eben der Meinung, man sollte seinem Gegenüber zumindest insoweit respektieren, indem man sich auch auf den Dialog mit selbigem bezieht.
Darüber hinaus steckt seit den krachenden Niederlagen in der CL die Verunsicherung in den Köpfen der Spieler fest.
Gladbach war der Tipping Point. Die wurden komplett auseinander geschraubt trotz CL Debakel.
Und dann kam der nicht gegebene Elfer und der Einbruch. Danach ging es nur noch um die Abwehr.
Im Nachgang ein Fehler. Wir hätten weiter die Jungs Harakiri spielen lassen sollen. Durch dieses verzweifelte Fehler abstellen wollen, wurde der Spielfluss der Mannschaft gegen die Wand gefahren.
Wäre meiner Meinung nach die bessere Lösung gewesen, lässt sich im Nachhinein aber natürlich auch leicht sagen.
Darüber hinaus steckt seit den krachenden Niederlagen in der CL die Verunsicherung in den Köpfen der Spieler fest.
Gladbach war der Tipping Point. Die wurden komplett auseinander geschraubt trotz CL Debakel.
Und dann kam der nicht gegebene Elfer und der Einbruch. Danach ging es nur noch um die Abwehr.
Im Nachgang ein Fehler. Wir hätten weiter die Jungs Harakiri spielen lassen sollen. Durch dieses verzweifelte Fehler abstellen wollen, wurde der Spielfluss der Mannschaft gegen die Wand gefahren.
Wäre meiner Meinung nach die bessere Lösung gewesen, lässt sich im Nachhinein aber natürlich auch leicht sagen.
Dem kann ich absolut folgen. Obwohl ich den Ursprung schon auch in der CL sehe. Der Punkt X war dann aber sicher der nicht gegebene Elfer nebst dem Spielverlauf in Gladbach. Die Spieler sprachen ja seinerzeit selbst von einer gefühlten Niederlage. Der Knacks im Anschluß hallt offensichtlich noch bis heute nach.
Nein, tut mir leid. Ganz so einfach ist es nicht. Bei der ersten CL-Teilnahme 22/23 hat sich eine wesentlich schwächer besetzte Mannschaft gegen starke Gegner blendend behauptet. Und der Anfang war mit einem 0:3 gegen Sporting zuhause auch alles andere als gelungen.
Die Mannschaft hätte dieses Jahr von der Spielstärke gut und gerne mit Teams wie Galatasaray, Tottenham, Qarabag oder Bergamo mithalten können/müssen. Gegen Liverpool, bei Atletico und in Barcelona verlangt das ja keiner. Aber mit einer mental intakten Truppe wäre das niemals passiert.
Ich glaube, das CL-Debakel war ein Symptom, aber nicht die Ursache.
Da bin ich sehr ähnlicher Meinung.
St Pauli verliert durch einen unberechtigten Elfer gegen Köln (gut für Wolfsburg), Union verliert sehr unglücklich gegen Wolfsburg (natürlich auch gut für Wolfsburg, die m.E. nicht absteigen werden), dann natürlich unser gestriges Spiel und Freiburg gewinnt heute glücklich durch 2 abgefälschte Bälle gegen Heidenheim.
Neben Fehleinschätzungen der sportlichen Leitung und miserablen Leistungen zahlreicher Spieler hatten wir aber auch immenses Pech, das hinlänglich bekannt ist: eine selten erlebte Verletzungsserie, fehlendes Losglück und auch unglückliche Schiedsrichterentscheidungen (wir sind nach der wahren Tabelle das am stärksten benachteiligte Team). Das kann allen, den den Verantwortlichen und auch den Spielern schon den Nerv rauben...Man sieht aber wieder mal, wie sich vermeintliches Glück im letzten Spiel vergangene Saison gegen Freiburg in Pech umwandeln kann: was haben wir uns über die CL gefreut, aber tatsächlich hat uns dieses vermeintliche Glück letztlich finanziell nichts eingebracht und eine katastrophal freudlose Saison beschert...Hoffen wir mal, dass sich alles wieder mal ins Positive wendet.
Nein, da kann ich nicht zustimmen. Ich mag Freiburg wirklich überhaupt nicht! Aber die erzwingen das Glück eben auch, weil sie bissiger und geiler auf den Erfolg sind, als die Eintracht. Die Erfolge in der Europa League sind was anderes. Lächerlich, was sie da für Gegner hatten. Wenn ich mich erinnere, gegen wen wir so in Europa gespielt haben. Aber in der BuLi stehen sie momentan leider verdient vor uns.
Wir sind ALLEINE dafür verantwortlich, daß wir das Ding in Mainz nicht gezogen haben, daß wir bei St.Pauli einmal aufs Tor geschossen haben und auch, daß Oskar an der Alten Försterei einen der dämlichsten Elfer seit langem verschuldet. Und am allerschlimmsten war das 2:2 nach 2:0 Führung gegen Köln zuhause.
Wir bekommen sportlich leider genau das, was wir bisher verdienen!
St Pauli verliert durch einen unberechtigten Elfer gegen Köln (gut für Wolfsburg), Union verliert sehr unglücklich gegen Wolfsburg (natürlich auch gut für Wolfsburg, die m.E. nicht absteigen werden), dann natürlich unser gestriges Spiel und Freiburg gewinnt heute glücklich durch 2 abgefälschte Bälle gegen Heidenheim.
Neben Fehleinschätzungen der sportlichen Leitung und miserablen Leistungen zahlreicher Spieler hatten wir aber auch immenses Pech, das hinlänglich bekannt ist: eine selten erlebte Verletzungsserie, fehlendes Losglück und auch unglückliche Schiedsrichterentscheidungen (wir sind nach der wahren Tabelle das am stärksten benachteiligte Team). Das kann allen, den den Verantwortlichen und auch den Spielern schon den Nerv rauben...Man sieht aber wieder mal, wie sich vermeintliches Glück im letzten Spiel vergangene Saison gegen Freiburg in Pech umwandeln kann: was haben wir uns über die CL gefreut, aber tatsächlich hat uns dieses vermeintliche Glück letztlich finanziell nichts eingebracht und eine katastrophal freudlose Saison beschert...Hoffen wir mal, dass sich alles wieder mal ins Positive wendet.
Tja, wer hätte das gedacht. Ich hab ja hier schon mal von dieser Hochzeit letzten Sommer in Freiburg erzählt, wo ich eingeladen war und versucht habe, die dort anwesenden (sehr netten) SC-Fans irgendwie zu "trösten", dass die EL doch auch nicht schlecht sei.
Jetzt zeigt sich (wie du sehr treffend schreibst) was vermeintliches Glück und Unglück war und wer so viele Monate danach - auch ganz objektiv gesehen, ohne Vereinsbrille - letztendlich in der besseren Situation ist.
Nein, tut mir leid. Ganz so einfach ist es nicht. Bei der ersten CL-Teilnahme 22/23 hat sich eine wesentlich schwächer besetzte Mannschaft gegen starke Gegner blendend behauptet. Und der Anfang war mit einem 0:3 gegen Sporting zuhause auch alles andere als gelungen.
Die Mannschaft hätte dieses Jahr von der Spielstärke gut und gerne mit Teams wie Galatasaray, Tottenham, Qarabag oder Bergamo mithalten können/müssen. Gegen Liverpool, bei Atletico und in Barcelona verlangt das ja keiner. Aber mit einer mental intakten Truppe wäre das niemals passiert.
Ich glaube, das CL-Debakel war ein Symptom, aber nicht die Ursache.
Ich sprach auch nicht von ursächlich verantwortlich. Keine Ahnung was du mir da in den Mund legen möchtest. Es ging mir lediglich darum, dass die CL Farce ein weiteres Indiz für die Kopflastigkeit der Mannschaft darstellt. Du sprichst doch selbst von einem Symptom, empfindest aber meine These als nicht zutreffend. Dennoch ist es ein Puzzleteil im Gesamtkontext, was diese Saison betrifft. Du reitest eben die negative Welle, indem du vorwiegend den Trainer und den Vorstand in der Verantwortung siehst. Ich sehe vordergründig die Mannschaft und versuche mich in die Spieler hineinzuversetzen. Das unterscheidet unsere Kritik grundlegend. Außerdem habe ich nirgends einem Anspruch auf die Richtigkeit meiner Thesen erhoben.
Apropos Gesamtkontext: Bitte sei doch so nett und beziehe zukünftig selbigen in deine Ausführungen mit ein. Denn dann erscheint so manches in einem völlig anderen Zusammenhang. Es wäre schön, wenn du mir zukünftig diesem Respekt entgegenbringen könntest.
Oh nein, bitte nicht schon wieder!
Also: Hier ist Dein Ausgangszitat in voller Länge, damit Du Dich auch nicht falsch zitiert fühlst:
"Nach einem Tag Abstand versuche ich mal meine Sicht der Dinge darzulegen. Zunächst fand ich unser Spiel gestern gar nicht so schlecht. Besonders in HZ 1 waren wir auf Augenhöhe. Danach wurden uns unsere Defizite, welche diese Mannschaft schon die ganze Saison begleiten gnadenlos aufgezeigt.
Es fängt stets damit an, dass wir keine wirklichen Zweikämpfe führen. Hier fehlt die Galligkeit und die Wucht in selbige zu gehen.
Darüber hinaus steckt seit den krachenden Niederlagen in der CL die Verunsicherung in den Köpfen der Spieler fest. Ich möchte keinem der Jungs den Charakter absprechen, aber m.E. stimmt auch die Zusammensetzung der Mannschaft nicht wirklich.
Das fängt mMn schon auf der TW Position an. Auf selbiger herrscht von Saisonbeginn an keine Konstanz und keine Sicherheit. Dies überträgt sich auf unsere komplette Abwehr. Spieler wie Koch & Theate sind seit geraumer Zeit nur noch ein Schatten ihrer selbst. Im Mittelfeld fehlt es Kreativität. Einzig der Sturm scheint überdurchschnittlich besetzt. Nur leidet dessen Effektivität eben auch an den Defiziten, wie oben bereits angeführt. Einzig die individuelle Klasse einzelner Spieler führt derzeit noch zu etwas Torgefahr. Das reicht logischerweise aber nicht, wenn es im Kollektiv nicht stimmt. Und genau darin sehe ich unser Problem. Ich möchte keinem unserer Spieler damit die Qualität absprechen, aber es passt offenbar nicht zusammen. Oder um es mit den Worten von Ritsu Doan zu sagen: Es lässt damit kein schönes Gesamtbild zeichnen.
Nichtsdestoweniger sollte man mit der Mannschaft nun auch nicht zu hart ins Gericht gehen. Denn für viele gerade für die ganz jungen Spieler war die CL einfach eine Nummer zu groß. Ich würde sogar so weit gehen, dass sich dies auf die gesamte Mannschaft übertragen lässt.
Das Erlebnis CL wurde letztendlich zum Trauma, welches seine Spuren bis dato hinterlässt. Aus dem Grund sehe ich bei uns auch kein Trainerproblem. Das Problem sitzt in den Köpfen der Spieler und deren Anlagen. Mit letzterem meine ich, dass einige nicht in der Lage scheinen, mit Druck umzugehen, geschweige denn jüngere Spieler mit an die Hand zu nehmen.
Denn es ist offensichtlich, dass gerade die vermeintlich Erfahrenen zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind, anstatt eine Hilfe zu sein.
Meine These stützt sich u.a. auch darauf, da es am Anfang der Saison ja recht gut lief. Sprich genau bis zum Punkt X ab dem es langsam aber stetig immer schlechter wurde.
Aus dem Grund sollte man nach der Saison bestimmte Positionen in der Mannschaft neu überdenken und dem Trainer eine faire Chance geben. Die richtigen Puzzleteile zu finden und eine Achse zu bilden, welche angefangen vom TW nebst Abwehr bis hin zum Angriff stimmiger zusammen gesetzt ist."
Ich möchte Dir gar nichts "in den Mund legen". Du stellst in Deinem Beitrag nun zum wiederholten mal auf die "traumatische Erfahrung" der viel zu schweren Champions League ab. Das sehe ich explizit nicht so. Deswegen habe ich die 22/23 Mannschaft als Gegenbeispiel angeführt.
Man hat natürlich in der CL deftige Klatschen bekommen. Aber genauso auch in der Bundesliga (Leipzig, Hoffenheim, Bayern, Leverkusen). Die Mannschaft, da sind wir gleicher Meinung, hat ein gewaltiges mentales Problem. Eines das so groß ist, daß es nicht mal der Trainerwechsel kuriert hat.
Es macht de facto bis jetzt fast überhaupt keinen Unterschied, ob Riera oder Toppmöller coached. Die individuelle Verteidigung ist mies, das Torwartspiel ist unterdurchschnittlich, auch völlig unabhängig davon welcher unserer beiden Torhüter spielt. Wir bekommen zu viele Tore, v.a. zu viele einfache Tore.
Die Aussage "Du reitest eben die negative Welle..." ist doch unnötig. Jetzt mal ehrlich. Ich persönlich denke halt eher, daß es an der charakterlichen Zusammenstellung der Mannschaft liegt, wenn so schwerwiegende mentale Probleme auftreten. Und ja, dafür sehe ich eher die sportliche Leitung in der Verantwortung. Typen wie Larsson, Bahoya, Chaibi sind primär karriereorientiert. Und mit dem Kopf m.E. viel zu wenig bei der Eintracht. Und andere, die eigentlich Führungsspieler sein sollten, wie Skhiri, Götze oder Koch, kommen dieser Rolle schon jahrelang nicht nach.
Das ist m.E. ein unfreiwilliges Nebenprodukt des Geschäftsprinzips.
Und, da bin ich zu 100% bei Dir: Die sind alle viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Das Wiedererzeugen einer Teamidentität sollte nun die erste und wichtigste Aufgabe für die sportliche Führung sein.
Ob das als "Ballbesitz" oder "Umschaltmannschaft", ob mit AR oder ohne geschieht ist dann fast nebensächlich.
Ja, zum wesentlichen Teil.
Zum Anderen liegt es am Trainer, der die "bestgeeigneten" Spieler für dieses Unterfangen aufs Feld zu schicken hat.
Das zu behaupten und dann nicht danach zu handeln, mutet für mich seltsam an.
Andererseits wurde die Schallplatte ja quasi von der Schallplatte ersetzt, in der es um "ohne Ball" geht. Jetzt scheint es nicht wichtig zu sein, dass auf den Gegner ankommt.
Das war ja nun auch nicht völlig aus der Luft gegriffen, dass grade die jüngeren Spieler daran zu knabbern haben, wenn sie Woche für Woche abgefiedelt werden. Dass allerdings auch die erfahreneren Spieler sich davon so beeindrucken lassen, hätte ich jetzt nicht gedacht.
Ich hatte zu dem Thema ja bereits den Vergleich zur 22/23er Mannschaft gezogen. Die waren individuell ganz sicher schwächer besetzt als die 25/26er Mannschaft. Und es hat gegen immerhin Olympique Marseille, Tottenham und Sporting wirklich bravourös geklappt.
Der einzige Gegner, bei dem ich auf eine Niederlage wirklich gewettet hätte, war das Auswärtsspiel in Madrid. In Neapel waren wir letztlich besser als erwartet. In Barcelona hielt ich eine Überraschung aufgrund der Vorgeschichte für möglich. Das Liverpool, das sich dieses Jahr präsentiert hat, wäre unter "normalen" Umständen für uns zuhause schlagbar gewesen. Bergamo zuhause auch, genauso wie bei Qarabag.
Die Eintracht hatte fast in der gesamten Spielzeit die Seuche, dieses Jahr. Und ich habe auch noch keine plausible Erklärung dafür gehört. Zwei völlig unterschiedliche Trainer haben letztlich dieselben Probleme gehabt. Und darüber, daß die mentale Komponente eine große Rolle gespielt hat, sind sich auch alle einig.
Das ist richtig. Das wurde von einzelen vorher gesagt. Und eigentlich war es logisch, das es diese Saison passieren wird.
Denn höher wie Platz 3 ist unter normalen umständen utopisch und es war eigentlich fast immer bei solchen Vereinen wie uns, die mal so einen großen Erfolg hatten, das sie in der Folgesaison etwas abgestürtzt sind.
Siehe Stuttgart, Gladbach oder auch einige andere Vereine.
Ich habe immer gesagt, umso höher man fliegt umso tiefer kann man fallen.
Ich muss schon ehrlich sagen: Neben dem blutleeren Auftritt gegen Bergamo in der Champions League, wo man noch mal ein Grundstein für ein potenzielles Weiterkommen hätte legen können, sind die beiden Heimniederlagen gegen die Konstrukte aus Hoffenheim und Leipzig das größte Ärgernis in dieser Saison. Beide Gegner haben wir in Frankfurt zehn Jahre lang jeweils geradezu aufgefressen. Dieses Mal haben wir uns in beiden Spielen emotions- und einsatzlos abkochen lassen. Bezeichnend, dass wir in beiden Spielen nicht einmal eine gelbe Karte gezogen haben. Kein einziges taktisches Foul, um mal einen Angriff zu unterbinden. Kein Zeichen, in dem man mal jemanden über die Klinge springen lässt. Da tun die Niederlagen und der Jubel vor einem spärlich besetzten Auswärtsblock erst richtig weh.
Ist irgendwie auch die passende Metapher für diese Saison. Seit dem durchaus mitreißenden Saisonstart in den ersten beiden Monaten, der im Nachhinein aber wie schon oft erwähnt auch nur die bereits damals vorhandenen Probleme überdeckt hat, sind die Spiele über das restliche Jahr gesehen echt schwerlich zu ertragen. Insgeheim bin ich froh, wenn diese Saison endlich vorbei ist. So scheint es leider auch der Mannschaft zu gehen. Diese ist nun auch seit dem Trainerwechsel immer wieder von dieser seltsamen Lethargie betroffen, die sich schon durch große Teile der Saison zieht. In Mainz spaziert Sano vor dem zweiten Gegentor an fünf Gegenspielern vorbei bis zur Strafraumkante. Dieses Mal läuft Diomande parallel zum Strafraum an sechs Gegenspielern vorbei, kann sich im Strafraum den Ball noch mal auf den anderen Fuß legen und trotzdem nahezu unbedrängt abschließen.
Einfach nur schrecklich. Es ist ja nicht neu, dass wir im defensiven Mittelfeld ein Problem haben und häufig ein riesiges Loch klafft (Grüße gehen raus an Krösche, der sich seit geraumer Zeit weigert, einen Sechser zu verpflichten und meint, dass wir im zentralen Mittelfeld gut genug besetzt wären). Aber dass dann selbst die Abwehrspieler bestenfalls Geleitschutz bis in den Strafraum gewähren, schlimmstenfalls sogar aktiv den direkten Weg zum Tor aufmachen wie Theate vor dem ersten Gegentor gegen Köln, setzt dem Abwehrverhalten die Krone auf. Das ist an Passivität nicht mehr zu überbieten, wie wir es teilweise vermeiden, in die Zweikämpfe zu gehen. Kein Pressing im gegnerischen Aufbauspiel, kein Stören bei der Ballannahme, kein aktives Herausrücken auf den ballführenden Spieler.
Solche Basics muss ich natürlich – wie es Krösche nun gemacht hat – vor allem den Spielern vorwerfen. Dennoch sinkt nach diesem Spiel auch mein Vertrauen in den Trainer massiv. Von den propagierten Grundtugenden, die Riera stets predigt, habe ich in diesem Spiel rein gar nichts erkennen können. Und da werfe ich ihm nicht mal vor, dass er mit seiner Mannschaft eigentlich immer aktiv sein will. In allen bisherigen Heimspielen gegen Leipzig hatten wir schließlich jeweils (teils weit) unter 50 Prozent Ballbesitz. Da waren wir dieses Mal mit 51 Prozent sogar ganz vorne dabei. Das hilft uns aber nicht, wenn gegen den Ball bis auf in der Phase nach dem Ausgleich jegliche Aktivität fehlt.
Zu Rieras Ehrenrettung wäre eine offensivere Ausrichtung bei unserer Mittelfeldbesetzung gegen ein umschaltstarkes Leipzig auch reinstes Harakiri. Neben der Thematik des fehlenden Sechsers haben wir schon seit Jahren massive Tempodefizite im zentralen Mittelfeld, weshalb unser Spiel mit Ball auch häufig so zäh aussieht. Im Grunde haben wir im Sommer mit Aaronson unseren einzigen schnellen Zentrumsspieler gehen lassen. Larsson und Højlund bringen ja zumindest noch eine gewisse Dynamik, weshalb sie zuletzt auch das mit Abstand stärkste Mittelfeldduo gebildet haben. Da muss ich Riera dann aber hinterfragen, warum er mit Højlund ausgerechnet den besten Mittelfeldspieler wie bereits gegen Köln so früh vom Feld nimmt. In Wolfsburg war das okay, da hat Højlund nach über 80 Minuten angezeigt, dass er raus muss. Aber es wird doch sicher länger als für eine gute Stunde reichen.
Das Bild, das unser Mittelfeld in der Schlussphase bei den Umschaltsituationen abgegeben hat, wäre fast schon komisch, wenn es nicht so traurig wäre. Konter konnten wir kaum fahren, weil Knauff in mehreren Situationen so schnell vorne war, dass er überhaupt keine Anspielstation hatte. Ganz zum Schluss hat sogar Amenda als Rechtsverteidiger unser Mittelfeld mehrfach überspurtet. In der Rückwärtsbewegung trabt Uzun bestenfalls zurück, ein vollkommen entkräfteter Chaïbi (warum hat der dann durchgespielt) ist den Gegenspielern fast schon bemitleidenswert hinterhergehechelt und bei Skhiri muss ich schon aufpassen, dass ich mit meiner Äußerung nicht zu despektierlich werde, denn sein Bewegungsablauf hat seit geraumer Zeit mehr mit Altherren- denn mit Profifußball gemein.
Und dennoch muss ich Riera in einem Punkt beipflichten. Auch wenn Leipzig spielerisch klar überlegen war, so hatten wir vorne doch genügend Möglichkeiten, um mit etwas mehr Effizienz selbst drei Tore zu erzielen. Leider sind wir da aber auch schon in der Entstehung mehrmals an eigenem Unvermögen gescheitert. Hinten war Leipzig mit einer zusammengewürfelten Abwehr durchaus verwundbar. Selbst von den xGoals war der Unterschied nicht so gewaltig, wie es der Spielverlauf hergegeben hat. Alternativ hätte man natürlich vor allem das erste aber auch das zweite Gegentor halbwegs ernsthaft verteidigen können, wo wir beide Male den Gegner völlig frei durchlaufen lassen. Zu allem Überfluss patzt Zetterer beim zweiten Gegentor mal wieder klar und auch beim dritten Gegentor kann man ihn nicht komplett schuldfrei sprechen.
Neben den nicht zum ersten Mal unverständlichen Wechseln muss ich Riera aber auch schon die Aufstellung ankreiden. In den vergangenen Spielen hat Amaimouni ja häufig defensiv die Fünferkette aufgefüllt, aber was Amenda jetzt als Rechtsverteidiger soll, muss ich nicht verstehen. Mir ist schon klar, warum Riera das macht. Er will bei Ballbesitz weiterhin Brown aus der Viererkette ins Mittelfeld ziehen und hinten einen Dreieraufbau mit drei Innenverteidigern haben. Aber da muss man jetzt vielleicht mal pragmatisch sein und einfach auf eine echte Viererkette setzen. Ich glaube eine zentrale Anspielstation im Mittelfeld mehr würde uns guttun und so passiv wie wir verteidigen, macht es auch keinen Unterschied, ob am Ende ein Mann mehr oder weniger bei Ballverlust hinter dem Ball steht.
Zudem hoffe ich, dass es mit der Auswechslung von Theate nicht bei diesem einen Denkzettel bleibt. Ich hätte es vergangene Saison nicht geglaubt, dass ich das sagen würde, aber ich kann Theate mit seinen Alibiaktionen aktuell einfach nicht mehr sehen. Das war zwar am eklatantesten gegen Köln, aber es ist schon die gesamte Saison auffällig. Mal stürmt er vollkommen wild aus der taktischen Ordnung heraus und reißt Lücken für irgendwelche potenziellen Alleingänge, mal lässt er sich in einem Zweikampf völlig unmotiviert fallen, um einen absolut unwahrscheinlichen Freistoß zu provozieren und wird damit ebenfalls zum Sicherheitsrisiko.
Er ist sicher nicht alleine schuld, aber vielleicht ist es kein Zufall, dass die Abwehr seit seiner Rückkehr gegen Mainz wieder deutlich mehr ins Wanken gerät. Sollten wir wirklich auf eine echte Viererkette wechseln, gehört Theate aktuell auf die Bank, weil Amenda einfach besser ist. Da muss genauso das Leistungsprinzip gelten wie auf den Außen, wo Amaimouni und auch Knauff momentan deutlich mehr Impact aufs Spiel haben als Doan. Und im Mittelfeld sollte man sich vielleicht auch überlegen, ob man nicht noch mal Dahoud reaktiviert, bevor man wieder Skhiri oder Götze bringt.
Ich erwarte jedenfalls in den letzten vier Spielen noch mal eine deutliche Reaktion, um diese Saison versöhnlich zu beenden. Riera muss jetzt seinem Ruf als großartiger Motivator gerecht werden. So kann es jedenfalls nicht mehr weitergehen. Solche regungslosen Auftritte kann sich die Mannschaft eigentlich nicht mehr erlauben. Dann kippt die Stimmung zum Saisonende komplett. Es sind noch vier Spiele, es gibt mit Platz 7 ein ganz klares Ziel. Da muss jetzt noch mal richtig Feuer rein. Wir konnten das jedenfalls früher mal ganz gut, dass im Endspurt noch mal alle gebrannt haben.
Das mag in der Gesamtbetrachtung sicher stimmen. Wenn wir uns jetzt aber kurz vor Saisonschluss mit Fußball zum Abgewöhnen von Freiburg, die fünf englische Wochen am Stück spielen, überholen lassen und dadurch den siebten Rang verpassen, der am Ende der Saison (auch dank Freiburg) für die Europa League und damit die Chance auf ein Finale im eigenen Stadion reichen könnte, dann wird das vorsichtig gesagt auf einen gewissen Unmut stoßen. Und das auch vollkommen zurecht. So viel Ehrgeiz und Anspruchsdenken sollte im Verein dann doch herrschen, auch wenn eine Saison ohne Europapokal grundsätzlich nicht das Ende der Welt wäre.
Ich sprach auch nicht von ursächlich verantwortlich. Keine Ahnung was du mir da in den Mund legen möchtest. Es ging mir lediglich darum, dass die CL Farce ein weiteres Indiz für die Kopflastigkeit der Mannschaft darstellt. Du sprichst doch selbst von einem Symptom, empfindest aber meine These als nicht zutreffend. Dennoch ist es ein Puzzleteil im Gesamtkontext, was diese Saison betrifft. Du reitest eben die negative Welle, indem du vorwiegend den Trainer und den Vorstand in der Verantwortung siehst. Ich sehe vordergründig die Mannschaft und versuche mich in die Spieler hineinzuversetzen. Das unterscheidet unsere Kritik grundlegend. Außerdem habe ich nirgends einem Anspruch auf die Richtigkeit meiner Thesen erhoben.
Apropos Gesamtkontext: Bitte sei doch so nett und beziehe zukünftig selbigen in deine Ausführungen mit ein. Denn dann erscheint so manches in einem völlig anderen Zusammenhang. Es wäre schön, wenn du mir zukünftig diesem Respekt entgegenbringen könntest.
Oh nein, bitte nicht schon wieder!
Also: Hier ist Dein Ausgangszitat in voller Länge, damit Du Dich auch nicht falsch zitiert fühlst:
"Nach einem Tag Abstand versuche ich mal meine Sicht der Dinge darzulegen. Zunächst fand ich unser Spiel gestern gar nicht so schlecht. Besonders in HZ 1 waren wir auf Augenhöhe. Danach wurden uns unsere Defizite, welche diese Mannschaft schon die ganze Saison begleiten gnadenlos aufgezeigt.
Es fängt stets damit an, dass wir keine wirklichen Zweikämpfe führen. Hier fehlt die Galligkeit und die Wucht in selbige zu gehen.
Darüber hinaus steckt seit den krachenden Niederlagen in der CL die Verunsicherung in den Köpfen der Spieler fest. Ich möchte keinem der Jungs den Charakter absprechen, aber m.E. stimmt auch die Zusammensetzung der Mannschaft nicht wirklich.
Das fängt mMn schon auf der TW Position an. Auf selbiger herrscht von Saisonbeginn an keine Konstanz und keine Sicherheit. Dies überträgt sich auf unsere komplette Abwehr. Spieler wie Koch & Theate sind seit geraumer Zeit nur noch ein Schatten ihrer selbst. Im Mittelfeld fehlt es Kreativität. Einzig der Sturm scheint überdurchschnittlich besetzt. Nur leidet dessen Effektivität eben auch an den Defiziten, wie oben bereits angeführt. Einzig die individuelle Klasse einzelner Spieler führt derzeit noch zu etwas Torgefahr. Das reicht logischerweise aber nicht, wenn es im Kollektiv nicht stimmt. Und genau darin sehe ich unser Problem. Ich möchte keinem unserer Spieler damit die Qualität absprechen, aber es passt offenbar nicht zusammen. Oder um es mit den Worten von Ritsu Doan zu sagen: Es lässt damit kein schönes Gesamtbild zeichnen.
Nichtsdestoweniger sollte man mit der Mannschaft nun auch nicht zu hart ins Gericht gehen. Denn für viele gerade für die ganz jungen Spieler war die CL einfach eine Nummer zu groß. Ich würde sogar so weit gehen, dass sich dies auf die gesamte Mannschaft übertragen lässt.
Das Erlebnis CL wurde letztendlich zum Trauma, welches seine Spuren bis dato hinterlässt. Aus dem Grund sehe ich bei uns auch kein Trainerproblem. Das Problem sitzt in den Köpfen der Spieler und deren Anlagen. Mit letzterem meine ich, dass einige nicht in der Lage scheinen, mit Druck umzugehen, geschweige denn jüngere Spieler mit an die Hand zu nehmen.
Denn es ist offensichtlich, dass gerade die vermeintlich Erfahrenen zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind, anstatt eine Hilfe zu sein.
Meine These stützt sich u.a. auch darauf, da es am Anfang der Saison ja recht gut lief. Sprich genau bis zum Punkt X ab dem es langsam aber stetig immer schlechter wurde.
Aus dem Grund sollte man nach der Saison bestimmte Positionen in der Mannschaft neu überdenken und dem Trainer eine faire Chance geben. Die richtigen Puzzleteile zu finden und eine Achse zu bilden, welche angefangen vom TW nebst Abwehr bis hin zum Angriff stimmiger zusammen gesetzt ist."
Ich möchte Dir gar nichts "in den Mund legen". Du stellst in Deinem Beitrag nun zum wiederholten mal auf die "traumatische Erfahrung" der viel zu schweren Champions League ab. Das sehe ich explizit nicht so. Deswegen habe ich die 22/23 Mannschaft als Gegenbeispiel angeführt.
Man hat natürlich in der CL deftige Klatschen bekommen. Aber genauso auch in der Bundesliga (Leipzig, Hoffenheim, Bayern, Leverkusen). Die Mannschaft, da sind wir gleicher Meinung, hat ein gewaltiges mentales Problem. Eines das so groß ist, daß es nicht mal der Trainerwechsel kuriert hat.
Es macht de facto bis jetzt fast überhaupt keinen Unterschied, ob Riera oder Toppmöller coached. Die individuelle Verteidigung ist mies, das Torwartspiel ist unterdurchschnittlich, auch völlig unabhängig davon welcher unserer beiden Torhüter spielt. Wir bekommen zu viele Tore, v.a. zu viele einfache Tore.
Die Aussage "Du reitest eben die negative Welle..." ist doch unnötig. Jetzt mal ehrlich. Ich persönlich denke halt eher, daß es an der charakterlichen Zusammenstellung der Mannschaft liegt, wenn so schwerwiegende mentale Probleme auftreten. Und ja, dafür sehe ich eher die sportliche Leitung in der Verantwortung. Typen wie Larsson, Bahoya, Chaibi sind primär karriereorientiert. Und mit dem Kopf m.E. viel zu wenig bei der Eintracht. Und andere, die eigentlich Führungsspieler sein sollten, wie Skhiri, Götze oder Koch, kommen dieser Rolle schon jahrelang nicht nach.
Das ist m.E. ein unfreiwilliges Nebenprodukt des Geschäftsprinzips.
Und, da bin ich zu 100% bei Dir: Die sind alle viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Das Wiedererzeugen einer Teamidentität sollte nun die erste und wichtigste Aufgabe für die sportliche Führung sein.
Ob das als "Ballbesitz" oder "Umschaltmannschaft", ob mit AR oder ohne geschieht ist dann fast nebensächlich.
entschuldige bitte, wir drehen uns hier im Kreis. Und wiederholt gehst du nicht auf Dinge ein, um welche ich dich gebeten habe. Erst im Nachgang nimmst du nun meinen Gesamtkontext zum Anlass, um deine Argumente, welche auf mich sehr absolut wirken, anzubringen. Entschuldige, aber für mich ist das kein guter Diskussionsstil, zumal du dir auch nicht die Mühe machst, meine Zitate in korrekter Form ins Forum zu stellen.
Ich habe mir dennoch die Mühe gemacht, deine Antworten an mich auseinander zu dröseln. Dabei beziehe ich mich im Besonderen auf unsere gemeinsame These, dass die Mannschaft ein Kopfproblem hat. Woher dieses rührt, vermag niemand wirklich zu beurteilen. Ich denke das wissen die Jungs teilweise selbst nicht so ganz. Die Aussagen von z.B. Burkhardt & Knauff lassen jedenfalls darauf schließen. Ich stütze mich grundsätzlich nur auf Aussagen, welche ich direkt von den Spielern als auch den Funktionären direkt so vernommen habe. Ich versuche diese im Anschluss einzuordnen und stelle diese in Form meiner Gedanken dann zur Diskussion. Dabei stelle ich, selbstredend, keinerlei Anspruch auf Richtigkeit.
Dass ich den Eindruck habe, du reitest auf einer Negativwelle, ist nicht persönlich gegen dich gerichtet. Vielmehr spiegeln dies deine Beiträge, sprich, die Form deiner Darlegung, wider. Du forderst u.a. den Rauswurf von Krösche und Hardung, falls man Platz sieben verpasst. Mit welcher Berechtigung denn eigentlich? Dabei scheint es dir Timmo Hardung im Besonderen angetan zu haben, denn selbigen beziehst du stets in deine Kritik mit ein. Was hat er denn im Speziellen falsch gemacht, weshalb du stets auch auf ihn abzielst? Sorry, aber ich möchte mir nicht anmaßen die Arbeit von Krösche und Hardung derart absolut zu beurteilen wie du es tust. Zudem lässt du oftmals eine Begründung für deine Aussagen/Forderungen vermissen. Auch das ist keine besonders gedeihliche Streitkultur.
Das sind u.a.genau die Dinge, welche es mir sehr schwer machen mit dir konstruktiv und sachlich zu diskutieren. Ansonsten habe ich in meinem Ausgangsbeitrag alles geschrieben, was ich zum Thema zu sagen habe und dem möchte ich auch nichts mehr hinzufügen.
Gladbach war der Tipping Point.
Die wurden komplett auseinander geschraubt trotz CL Debakel.
Und dann kam der nicht gegebene Elfer und der Einbruch.
Danach ging es nur noch um die Abwehr.
Im Nachgang ein Fehler.
Wir hätten weiter die Jungs Harakiri spielen lassen sollen.
Durch dieses verzweifelte Fehler abstellen wollen, wurde der Spielfluss der Mannschaft gegen die Wand gefahren.
Wäre meiner Meinung nach die bessere Lösung gewesen, lässt sich im Nachhinein aber natürlich auch leicht sagen.
Oh nein, bitte nicht schon wieder!
Also: Hier ist Dein Ausgangszitat in voller Länge, damit Du Dich auch nicht falsch zitiert fühlst:
"Nach einem Tag Abstand versuche ich mal meine Sicht der Dinge darzulegen. Zunächst fand ich unser Spiel gestern gar nicht so schlecht. Besonders in HZ 1 waren wir auf Augenhöhe. Danach wurden uns unsere Defizite, welche diese Mannschaft schon die ganze Saison begleiten gnadenlos aufgezeigt.
Es fängt stets damit an, dass wir keine wirklichen Zweikämpfe führen. Hier fehlt die Galligkeit und die Wucht in selbige zu gehen.
Darüber hinaus steckt seit den krachenden Niederlagen in der CL die Verunsicherung in den Köpfen der Spieler fest. Ich möchte keinem der Jungs den Charakter absprechen, aber m.E. stimmt auch die Zusammensetzung der Mannschaft nicht wirklich.
Das fängt mMn schon auf der TW Position an. Auf selbiger herrscht von Saisonbeginn an keine Konstanz und keine Sicherheit. Dies überträgt sich auf unsere komplette Abwehr. Spieler wie Koch & Theate sind seit geraumer Zeit nur noch ein Schatten ihrer selbst. Im Mittelfeld fehlt es Kreativität. Einzig der Sturm scheint überdurchschnittlich besetzt. Nur leidet dessen Effektivität eben auch an den Defiziten, wie oben bereits angeführt. Einzig die individuelle Klasse einzelner Spieler führt derzeit noch zu etwas Torgefahr. Das reicht logischerweise aber nicht, wenn es im Kollektiv nicht stimmt. Und genau darin sehe ich unser Problem. Ich möchte keinem unserer Spieler damit die Qualität absprechen, aber es passt offenbar nicht zusammen. Oder um es mit den Worten von Ritsu Doan zu sagen: Es lässt damit kein schönes Gesamtbild zeichnen.
Nichtsdestoweniger sollte man mit der Mannschaft nun auch nicht zu hart ins Gericht gehen. Denn für viele gerade für die ganz jungen Spieler war die CL einfach eine Nummer zu groß. Ich würde sogar so weit gehen, dass sich dies auf die gesamte Mannschaft übertragen lässt.
Das Erlebnis CL wurde letztendlich zum Trauma, welches seine Spuren bis dato hinterlässt. Aus dem Grund sehe ich bei uns auch kein Trainerproblem. Das Problem sitzt in den Köpfen der Spieler und deren Anlagen. Mit letzterem meine ich, dass einige nicht in der Lage scheinen, mit Druck umzugehen, geschweige denn jüngere Spieler mit an die Hand zu nehmen.
Denn es ist offensichtlich, dass gerade die vermeintlich Erfahrenen zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind, anstatt eine Hilfe zu sein.
Meine These stützt sich u.a. auch darauf, da es am Anfang der Saison ja recht gut lief. Sprich genau bis zum Punkt X ab dem es langsam aber stetig immer schlechter wurde.
Aus dem Grund sollte man nach der Saison bestimmte Positionen in der Mannschaft neu überdenken und dem Trainer eine faire Chance geben. Die richtigen Puzzleteile zu finden und eine Achse zu bilden, welche angefangen vom TW nebst Abwehr bis hin zum Angriff stimmiger zusammen gesetzt ist."
Ich möchte Dir gar nichts "in den Mund legen". Du stellst in Deinem Beitrag nun zum wiederholten mal auf die "traumatische Erfahrung" der viel zu schweren Champions League ab. Das sehe ich explizit nicht so. Deswegen habe ich die 22/23 Mannschaft als Gegenbeispiel angeführt.
Man hat natürlich in der CL deftige Klatschen bekommen. Aber genauso auch in der Bundesliga (Leipzig, Hoffenheim, Bayern, Leverkusen). Die Mannschaft, da sind wir gleicher Meinung, hat ein gewaltiges mentales Problem. Eines das so groß ist, daß es nicht mal der Trainerwechsel kuriert hat.
Es macht de facto bis jetzt fast überhaupt keinen Unterschied, ob Riera oder Toppmöller coached. Die individuelle Verteidigung ist mies, das Torwartspiel ist unterdurchschnittlich, auch völlig unabhängig davon welcher unserer beiden Torhüter spielt. Wir bekommen zu viele Tore, v.a. zu viele einfache Tore.
Die Aussage "Du reitest eben die negative Welle..." ist doch unnötig. Jetzt mal ehrlich. Ich persönlich denke halt eher, daß es an der charakterlichen Zusammenstellung der Mannschaft liegt, wenn so schwerwiegende mentale Probleme auftreten. Und ja, dafür sehe ich eher die sportliche Leitung in der Verantwortung. Typen wie Larsson, Bahoya, Chaibi sind primär karriereorientiert. Und mit dem Kopf m.E. viel zu wenig bei der Eintracht. Und andere, die eigentlich Führungsspieler sein sollten, wie Skhiri, Götze oder Koch, kommen dieser Rolle schon jahrelang nicht nach.
Das ist m.E. ein unfreiwilliges Nebenprodukt des Geschäftsprinzips.
Und, da bin ich zu 100% bei Dir: Die sind alle viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Das Wiedererzeugen einer Teamidentität sollte nun die erste und wichtigste Aufgabe für die sportliche Führung sein.
Ob das als "Ballbesitz" oder "Umschaltmannschaft", ob mit AR oder ohne geschieht ist dann fast nebensächlich.
entschuldige bitte, wir drehen uns hier im Kreis. Und wiederholt gehst du nicht auf Dinge ein, um welche ich dich gebeten habe. Erst im Nachgang nimmst du nun meinen Gesamtkontext zum Anlass, um deine Argumente, welche auf mich sehr absolut wirken, anzubringen. Entschuldige, aber für mich ist das kein guter Diskussionsstil, zumal du dir auch nicht die Mühe machst, meine Zitate in korrekter Form ins Forum zu stellen.
Ich habe mir dennoch die Mühe gemacht, deine Antworten an mich auseinander zu dröseln. Dabei beziehe ich mich im Besonderen auf unsere gemeinsame These, dass die Mannschaft ein Kopfproblem hat. Woher dieses rührt, vermag niemand wirklich zu beurteilen. Ich denke das wissen die Jungs teilweise selbst nicht so ganz. Die Aussagen von z.B. Burkhardt & Knauff lassen jedenfalls darauf schließen. Ich stütze mich grundsätzlich nur auf Aussagen, welche ich direkt von den Spielern als auch den Funktionären direkt so vernommen habe. Ich versuche diese im Anschluss einzuordnen und stelle diese in Form meiner Gedanken dann zur Diskussion. Dabei stelle ich, selbstredend, keinerlei Anspruch auf Richtigkeit.
Dass ich den Eindruck habe, du reitest auf einer Negativwelle, ist nicht persönlich gegen dich gerichtet. Vielmehr spiegeln dies deine Beiträge, sprich, die Form deiner Darlegung, wider. Du forderst u.a. den Rauswurf von Krösche und Hardung, falls man Platz sieben verpasst. Mit welcher Berechtigung denn eigentlich? Dabei scheint es dir Timmo Hardung im Besonderen angetan zu haben, denn selbigen beziehst du stets in deine Kritik mit ein. Was hat er denn im Speziellen falsch gemacht, weshalb du stets auch auf ihn abzielst? Sorry, aber ich möchte mir nicht anmaßen die Arbeit von Krösche und Hardung derart absolut zu beurteilen wie du es tust. Zudem lässt du oftmals eine Begründung für deine Aussagen/Forderungen vermissen. Auch das ist keine besonders gedeihliche Streitkultur.
Das sind u.a.genau die Dinge, welche es mir sehr schwer machen mit dir konstruktiv und sachlich zu diskutieren. Ansonsten habe ich in meinem Ausgangsbeitrag alles geschrieben, was ich zum Thema zu sagen habe und dem möchte ich auch nichts mehr hinzufügen.
Lieber Underdog,
es stimmt, wir drehen uns wirklich im Kreis. Aber eine Gegenrede musst Du schon zulassen. Du kannst ja nicht einfach Deine Argumente/Angriffe austeilen und dann die Tür zumachen. Um dann von "gedeihlicher Streitkultur" zu sprechen.
Also, ums kurz zu machen:
-In Beitrag #71 bin ich auf akute und konkrete Vorwürfe an die sportliche Leitung eingegangen. Das als Antwort auf den Vorwurf der "oftmals fehlenden Begründung".
-In Beitrag #156 bin ich auf die Frage eingegangen: "warum auch Hardung?"
Offenbar hast Du hinter meinem verkürzten Zitat Deiner Aussage, als es um die Wirkung der CL-Klatschen ging, eine Strategie gewittert. Gab es nicht. Es ging alleine darum, daß ich es in dem Punkt anders sehe, als Du oder auch der Philadlerist (Beitrag #171).
Auch ich weiß im übrigen nicht genau, wie die Zusammenarbeit/Arbeitsteilung zwischen Krösche und Hardung genau funktioniert. Gerade deshalb sitzen m.E. beide zusammen in einem Boot, gerade deshalb tragen beide gemeinsam Verantwortung.
Du bist mit Deinem Grundvorwurf, daß ich das alles viel zu pessimistisch und schwarzmalerisch sehe, ja nicht alleine.
Ich versuche meine Schlüsse zu ziehen und weniger zu kommentieren.
Beste Grüße
Im Oktober konnte man dann die Verunsicherung der Spieler fast mit den Händen greifen. Die Torhüterwechsel - teils ebenfalls durch Verletzungen erzwungen, teils durch Formschwächen - hat dann zusätzlich an der defensiven Stabilität gekratzt, ehe dann Koch sich sein Formtief genommen hat. Und spätestens wenn der Kapitän nicht mehr mit stolz geschwellter Brust voran geht, sinkt auch der Mut grade der jungen Spieler, die wahrscheinlich gar nicht verstehen, was grade um sie herum passiert.
Nicht dass alle jungen Spieler Sensibelchen wären, aber die, die letzte Saison so grandios den dritten Platz in der Liga erreicht hatten, gerieten doch sehr ins Schwimmen. Die jungen, die im Winter dazu kamen, waren von der Seuche ja nicht so angegriffen, sondern haben schon für frischen Wind gesorgt, allen voran Jupp und Kali. Younes hat ja leider das Pech erwischt, quasi direkt nach seinem triumphalen Toreinstand mit Verletzung auszufallen. So wie Jonny über vier Monate, den er ja im Sturm ersetzen sollte.
Ein fitter Jonny - und das ist auch meine Hoffnung für die nächste Saison - ist für mich einer der vermissten Mentalitätsspieler, an denen sich eine Mannschaft aufrichten kann. Dazu muss er allerdings, wie auch die anderen Leader wie Koch oder Kristensen, gut in Form sein.
Wir werden im Sommer eine unruhige Zeit erleben
Im Oktober konnte man dann die Verunsicherung der Spieler fast mit den Händen greifen. Die Torhüterwechsel - teils ebenfalls durch Verletzungen erzwungen, teils durch Formschwächen - hat dann zusätzlich an der defensiven Stabilität gekratzt, ehe dann Koch sich sein Formtief genommen hat. Und spätestens wenn der Kapitän nicht mehr mit stolz geschwellter Brust voran geht, sinkt auch der Mut grade der jungen Spieler, die wahrscheinlich gar nicht verstehen, was grade um sie herum passiert.
Nicht dass alle jungen Spieler Sensibelchen wären, aber die, die letzte Saison so grandios den dritten Platz in der Liga erreicht hatten, gerieten doch sehr ins Schwimmen. Die jungen, die im Winter dazu kamen, waren von der Seuche ja nicht so angegriffen, sondern haben schon für frischen Wind gesorgt, allen voran Jupp und Kali. Younes hat ja leider das Pech erwischt, quasi direkt nach seinem triumphalen Toreinstand mit Verletzung auszufallen. So wie Jonny über vier Monate, den er ja im Sturm ersetzen sollte.
Ein fitter Jonny - und das ist auch meine Hoffnung für die nächste Saison - ist für mich einer der vermissten Mentalitätsspieler, an denen sich eine Mannschaft aufrichten kann. Dazu muss er allerdings, wie auch die anderen Leader wie Koch oder Kristensen, gut in Form sein.
Wir werden im Sommer eine unruhige Zeit erleben
- Die Stimmung im Stadion ist nicht mehr so wie früher. Ja, die NWK ist 90 Minuten durchgestartet, aber der Rest?
Selbst bei „Wer nicht hüpft ist Offenbacher“ endeten die meisten Aktivitäten bei uns im Block (z.B. 3G). Die Gegengesänge „Eintracht - Frankfurt“ waren noch das Einzige, was gezündet hat: War aber nicht wirklich überwältigend, oder? Bei einigen von der NWK ausgehenden Aktivitäten wippten bei uns im Rang bestenfalls die Köpfe, wie bei alten Headbangern.:
Sind wir alle zu alt geworden?
Wie war das vor 10 Jahren, als wir am 30. Spieltag mit 49 Gegentoren (heute: 57!) und 27 Punkten auf Platz 17 standen, hinter Werder Bremen mit 31 Punkten?
- Gefühlt haben 9 Frankfurter (1 TW, 4 Defensive und 4 Offensive) gegen 13 Leipziger (1 TW, 6 Defensive, 6 Offensive) gekickt.
Befand sich die Eintracht in der Defensive, dann standen (im wahrsten Sinne des Wortes) 4 Frankfurter gegen 6 Red Buller, war die Eintracht in der Offensive, dann 4 Frankfurter gegen 6 Leipziger.
Das 1. Gegentor:
Ich hatte den Eindruck, die SGE-Verteidigung dachte, das Spiel sei unterbrochen, und man warte auf die Schiedsrichter-Entscheidung, während die Rasenballsportler weiterkickten, als sei nichts gewesen.
Eigenartig, oder?
Das Thema Laufbereitschaft ist derzeit bei einigen (nicht bei allen) unserer Spieler nicht allzu ausgeprägt, was aber genau zu diesem Bild und den Ergebnissen führt, die wir gerade sehen.
Den Eindruck hatte ich nicht.
Das mit der Stimmung ist bzw war definitiv so, aber das ist auch nicht neu und seit Monaten der Fall bzw eine unschöne Tendenz..
Die Lethargie im Spiel in allen Bereichen, ist ja ein anderes Thema
Total traurig
Da hatten wir eine limitierte Mannschaft die alles gegeben hat. Heute haben wir eine qualitative Mannschaft die sich gehen lässt und wir spielen absolut emotionslosen Fußball. Machen wir uns nix vor, es ist einfach stink langweilig.
- Die Stimmung im Stadion ist nicht mehr so wie früher. Ja, die NWK ist 90 Minuten durchgestartet, aber der Rest?
Selbst bei „Wer nicht hüpft ist Offenbacher“ endeten die meisten Aktivitäten bei uns im Block (z.B. 3G). Die Gegengesänge „Eintracht - Frankfurt“ waren noch das Einzige, was gezündet hat: War aber nicht wirklich überwältigend, oder? Bei einigen von der NWK ausgehenden Aktivitäten wippten bei uns im Rang bestenfalls die Köpfe, wie bei alten Headbangern.:
Sind wir alle zu alt geworden?
Wie war das vor 10 Jahren, als wir am 30. Spieltag mit 49 Gegentoren (heute: 57!) und 27 Punkten auf Platz 17 standen, hinter Werder Bremen mit 31 Punkten?
- Gefühlt haben 9 Frankfurter (1 TW, 4 Defensive und 4 Offensive) gegen 13 Leipziger (1 TW, 6 Defensive, 6 Offensive) gekickt.
Befand sich die Eintracht in der Defensive, dann standen (im wahrsten Sinne des Wortes) 4 Frankfurter gegen 6 Red Buller, war die Eintracht in der Offensive, dann 4 Frankfurter gegen 6 Leipziger.
Das 1. Gegentor:
Ich hatte den Eindruck, die SGE-Verteidigung dachte, das Spiel sei unterbrochen, und man warte auf die Schiedsrichter-Entscheidung, während die Rasenballsportler weiterkickten, als sei nichts gewesen.
Eigenartig, oder?
Das Thema Laufbereitschaft ist derzeit bei einigen (nicht bei allen) unserer Spieler nicht allzu ausgeprägt, was aber genau zu diesem Bild und den Ergebnissen führt, die wir gerade sehen.
- Die Stimmung im Stadion ist nicht mehr so wie früher. Ja, die NWK ist 90 Minuten durchgestartet, aber der Rest?
Selbst bei „Wer nicht hüpft ist Offenbacher“ endeten die meisten Aktivitäten bei uns im Block (z.B. 3G). Die Gegengesänge „Eintracht - Frankfurt“ waren noch das Einzige, was gezündet hat: War aber nicht wirklich überwältigend, oder? Bei einigen von der NWK ausgehenden Aktivitäten wippten bei uns im Rang bestenfalls die Köpfe, wie bei alten Headbangern.:
Sind wir alle zu alt geworden?
Wie war das vor 10 Jahren, als wir am 30. Spieltag mit 49 Gegentoren (heute: 57!) und 27 Punkten auf Platz 17 standen, hinter Werder Bremen mit 31 Punkten?
- Gefühlt haben 9 Frankfurter (1 TW, 4 Defensive und 4 Offensive) gegen 13 Leipziger (1 TW, 6 Defensive, 6 Offensive) gekickt.
Befand sich die Eintracht in der Defensive, dann standen (im wahrsten Sinne des Wortes) 4 Frankfurter gegen 6 Red Buller, war die Eintracht in der Offensive, dann 4 Frankfurter gegen 6 Leipziger.
Das 1. Gegentor:
Ich hatte den Eindruck, die SGE-Verteidigung dachte, das Spiel sei unterbrochen, und man warte auf die Schiedsrichter-Entscheidung, während die Rasenballsportler weiterkickten, als sei nichts gewesen.
Eigenartig, oder?
Den Eindruck hatte ich nicht.
- Die Stimmung im Stadion ist nicht mehr so wie früher. Ja, die NWK ist 90 Minuten durchgestartet, aber der Rest?
Selbst bei „Wer nicht hüpft ist Offenbacher“ endeten die meisten Aktivitäten bei uns im Block (z.B. 3G). Die Gegengesänge „Eintracht - Frankfurt“ waren noch das Einzige, was gezündet hat: War aber nicht wirklich überwältigend, oder? Bei einigen von der NWK ausgehenden Aktivitäten wippten bei uns im Rang bestenfalls die Köpfe, wie bei alten Headbangern.:
Sind wir alle zu alt geworden?
Wie war das vor 10 Jahren, als wir am 30. Spieltag mit 49 Gegentoren (heute: 57!) und 27 Punkten auf Platz 17 standen, hinter Werder Bremen mit 31 Punkten?
- Gefühlt haben 9 Frankfurter (1 TW, 4 Defensive und 4 Offensive) gegen 13 Leipziger (1 TW, 6 Defensive, 6 Offensive) gekickt.
Befand sich die Eintracht in der Defensive, dann standen (im wahrsten Sinne des Wortes) 4 Frankfurter gegen 6 Red Buller, war die Eintracht in der Offensive, dann 4 Frankfurter gegen 6 Leipziger.
Das 1. Gegentor:
Ich hatte den Eindruck, die SGE-Verteidigung dachte, das Spiel sei unterbrochen, und man warte auf die Schiedsrichter-Entscheidung, während die Rasenballsportler weiterkickten, als sei nichts gewesen.
Eigenartig, oder?
Das mit der Stimmung ist bzw war definitiv so, aber das ist auch nicht neu und seit Monaten der Fall bzw eine unschöne Tendenz..
Die Lethargie im Spiel in allen Bereichen, ist ja ein anderes Thema
Total traurig
entschuldige bitte, wir drehen uns hier im Kreis. Und wiederholt gehst du nicht auf Dinge ein, um welche ich dich gebeten habe. Erst im Nachgang nimmst du nun meinen Gesamtkontext zum Anlass, um deine Argumente, welche auf mich sehr absolut wirken, anzubringen. Entschuldige, aber für mich ist das kein guter Diskussionsstil, zumal du dir auch nicht die Mühe machst, meine Zitate in korrekter Form ins Forum zu stellen.
Ich habe mir dennoch die Mühe gemacht, deine Antworten an mich auseinander zu dröseln. Dabei beziehe ich mich im Besonderen auf unsere gemeinsame These, dass die Mannschaft ein Kopfproblem hat. Woher dieses rührt, vermag niemand wirklich zu beurteilen. Ich denke das wissen die Jungs teilweise selbst nicht so ganz. Die Aussagen von z.B. Burkhardt & Knauff lassen jedenfalls darauf schließen. Ich stütze mich grundsätzlich nur auf Aussagen, welche ich direkt von den Spielern als auch den Funktionären direkt so vernommen habe. Ich versuche diese im Anschluss einzuordnen und stelle diese in Form meiner Gedanken dann zur Diskussion. Dabei stelle ich, selbstredend, keinerlei Anspruch auf Richtigkeit.
Dass ich den Eindruck habe, du reitest auf einer Negativwelle, ist nicht persönlich gegen dich gerichtet. Vielmehr spiegeln dies deine Beiträge, sprich, die Form deiner Darlegung, wider. Du forderst u.a. den Rauswurf von Krösche und Hardung, falls man Platz sieben verpasst. Mit welcher Berechtigung denn eigentlich? Dabei scheint es dir Timmo Hardung im Besonderen angetan zu haben, denn selbigen beziehst du stets in deine Kritik mit ein. Was hat er denn im Speziellen falsch gemacht, weshalb du stets auch auf ihn abzielst? Sorry, aber ich möchte mir nicht anmaßen die Arbeit von Krösche und Hardung derart absolut zu beurteilen wie du es tust. Zudem lässt du oftmals eine Begründung für deine Aussagen/Forderungen vermissen. Auch das ist keine besonders gedeihliche Streitkultur.
Das sind u.a.genau die Dinge, welche es mir sehr schwer machen mit dir konstruktiv und sachlich zu diskutieren. Ansonsten habe ich in meinem Ausgangsbeitrag alles geschrieben, was ich zum Thema zu sagen habe und dem möchte ich auch nichts mehr hinzufügen.
Lieber Underdog,
es stimmt, wir drehen uns wirklich im Kreis. Aber eine Gegenrede musst Du schon zulassen. Du kannst ja nicht einfach Deine Argumente/Angriffe austeilen und dann die Tür zumachen. Um dann von "gedeihlicher Streitkultur" zu sprechen.
Also, ums kurz zu machen:
-In Beitrag #71 bin ich auf akute und konkrete Vorwürfe an die sportliche Leitung eingegangen. Das als Antwort auf den Vorwurf der "oftmals fehlenden Begründung".
-In Beitrag #156 bin ich auf die Frage eingegangen: "warum auch Hardung?"
Offenbar hast Du hinter meinem verkürzten Zitat Deiner Aussage, als es um die Wirkung der CL-Klatschen ging, eine Strategie gewittert. Gab es nicht. Es ging alleine darum, daß ich es in dem Punkt anders sehe, als Du oder auch der Philadlerist (Beitrag #171).
Auch ich weiß im übrigen nicht genau, wie die Zusammenarbeit/Arbeitsteilung zwischen Krösche und Hardung genau funktioniert. Gerade deshalb sitzen m.E. beide zusammen in einem Boot, gerade deshalb tragen beide gemeinsam Verantwortung.
Du bist mit Deinem Grundvorwurf, daß ich das alles viel zu pessimistisch und schwarzmalerisch sehe, ja nicht alleine.
Ich versuche meine Schlüsse zu ziehen und weniger zu kommentieren.
Beste Grüße
um unseren Diskus vielleicht zu einem erbaulichen Ende zu bringen möchte nur noch nachfolgendes dazu sagen: Es liegt nicht in meiner Absicht meine Argumente als Angriffe zu formulieren. Wenn letzteres bei dir so ankommt, dann sei dir gewiss, dass dem nicht so ist.
Ich mache auch niemandem die Tür zu, indem ich meinen Argumenten keine mehr hinzufüge. Auf die deinen bin ich m.E. sehr konkret eingegangen, sodass ich deinen Vorwurf so nicht akzeptieren kann.
Zu guter Letzt möchte ich dir nochmals versichern, dass ich dir aus deiner eher pessimistischen Sicht der Dinge keinen Vorwurf konstruiere. Du siehst es eben aus einer anderen Warte, was ich durchaus so akzeptieren kann. Mich stört eben nur die Absolutheit, mit welcher du deine Ansichten darlegst. Sonst nichts.
Damit sollten wir es nun auch belassen, denn noch mehr OT möchte ich schon aus Respekt den anderen Usern gegenüber jetzt nicht mehr hinzufügen.
In diesem Sinne – Eintracht!
Oh nein, bitte nicht schon wieder!
Also: Hier ist Dein Ausgangszitat in voller Länge, damit Du Dich auch nicht falsch zitiert fühlst:
"Nach einem Tag Abstand versuche ich mal meine Sicht der Dinge darzulegen. Zunächst fand ich unser Spiel gestern gar nicht so schlecht. Besonders in HZ 1 waren wir auf Augenhöhe. Danach wurden uns unsere Defizite, welche diese Mannschaft schon die ganze Saison begleiten gnadenlos aufgezeigt.
Es fängt stets damit an, dass wir keine wirklichen Zweikämpfe führen. Hier fehlt die Galligkeit und die Wucht in selbige zu gehen.
Darüber hinaus steckt seit den krachenden Niederlagen in der CL die Verunsicherung in den Köpfen der Spieler fest. Ich möchte keinem der Jungs den Charakter absprechen, aber m.E. stimmt auch die Zusammensetzung der Mannschaft nicht wirklich.
Das fängt mMn schon auf der TW Position an. Auf selbiger herrscht von Saisonbeginn an keine Konstanz und keine Sicherheit. Dies überträgt sich auf unsere komplette Abwehr. Spieler wie Koch & Theate sind seit geraumer Zeit nur noch ein Schatten ihrer selbst. Im Mittelfeld fehlt es Kreativität. Einzig der Sturm scheint überdurchschnittlich besetzt. Nur leidet dessen Effektivität eben auch an den Defiziten, wie oben bereits angeführt. Einzig die individuelle Klasse einzelner Spieler führt derzeit noch zu etwas Torgefahr. Das reicht logischerweise aber nicht, wenn es im Kollektiv nicht stimmt. Und genau darin sehe ich unser Problem. Ich möchte keinem unserer Spieler damit die Qualität absprechen, aber es passt offenbar nicht zusammen. Oder um es mit den Worten von Ritsu Doan zu sagen: Es lässt damit kein schönes Gesamtbild zeichnen.
Nichtsdestoweniger sollte man mit der Mannschaft nun auch nicht zu hart ins Gericht gehen. Denn für viele gerade für die ganz jungen Spieler war die CL einfach eine Nummer zu groß. Ich würde sogar so weit gehen, dass sich dies auf die gesamte Mannschaft übertragen lässt.
Das Erlebnis CL wurde letztendlich zum Trauma, welches seine Spuren bis dato hinterlässt. Aus dem Grund sehe ich bei uns auch kein Trainerproblem. Das Problem sitzt in den Köpfen der Spieler und deren Anlagen. Mit letzterem meine ich, dass einige nicht in der Lage scheinen, mit Druck umzugehen, geschweige denn jüngere Spieler mit an die Hand zu nehmen.
Denn es ist offensichtlich, dass gerade die vermeintlich Erfahrenen zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind, anstatt eine Hilfe zu sein.
Meine These stützt sich u.a. auch darauf, da es am Anfang der Saison ja recht gut lief. Sprich genau bis zum Punkt X ab dem es langsam aber stetig immer schlechter wurde.
Aus dem Grund sollte man nach der Saison bestimmte Positionen in der Mannschaft neu überdenken und dem Trainer eine faire Chance geben. Die richtigen Puzzleteile zu finden und eine Achse zu bilden, welche angefangen vom TW nebst Abwehr bis hin zum Angriff stimmiger zusammen gesetzt ist."
Ich möchte Dir gar nichts "in den Mund legen". Du stellst in Deinem Beitrag nun zum wiederholten mal auf die "traumatische Erfahrung" der viel zu schweren Champions League ab. Das sehe ich explizit nicht so. Deswegen habe ich die 22/23 Mannschaft als Gegenbeispiel angeführt.
Man hat natürlich in der CL deftige Klatschen bekommen. Aber genauso auch in der Bundesliga (Leipzig, Hoffenheim, Bayern, Leverkusen). Die Mannschaft, da sind wir gleicher Meinung, hat ein gewaltiges mentales Problem. Eines das so groß ist, daß es nicht mal der Trainerwechsel kuriert hat.
Es macht de facto bis jetzt fast überhaupt keinen Unterschied, ob Riera oder Toppmöller coached. Die individuelle Verteidigung ist mies, das Torwartspiel ist unterdurchschnittlich, auch völlig unabhängig davon welcher unserer beiden Torhüter spielt. Wir bekommen zu viele Tore, v.a. zu viele einfache Tore.
Die Aussage "Du reitest eben die negative Welle..." ist doch unnötig. Jetzt mal ehrlich. Ich persönlich denke halt eher, daß es an der charakterlichen Zusammenstellung der Mannschaft liegt, wenn so schwerwiegende mentale Probleme auftreten. Und ja, dafür sehe ich eher die sportliche Leitung in der Verantwortung. Typen wie Larsson, Bahoya, Chaibi sind primär karriereorientiert. Und mit dem Kopf m.E. viel zu wenig bei der Eintracht. Und andere, die eigentlich Führungsspieler sein sollten, wie Skhiri, Götze oder Koch, kommen dieser Rolle schon jahrelang nicht nach.
Das ist m.E. ein unfreiwilliges Nebenprodukt des Geschäftsprinzips.
Und, da bin ich zu 100% bei Dir: Die sind alle viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Das Wiedererzeugen einer Teamidentität sollte nun die erste und wichtigste Aufgabe für die sportliche Führung sein.
Ob das als "Ballbesitz" oder "Umschaltmannschaft", ob mit AR oder ohne geschieht ist dann fast nebensächlich.
Gladbach war der Tipping Point.
Die wurden komplett auseinander geschraubt trotz CL Debakel.
Und dann kam der nicht gegebene Elfer und der Einbruch.
Danach ging es nur noch um die Abwehr.
Im Nachgang ein Fehler.
Wir hätten weiter die Jungs Harakiri spielen lassen sollen.
Durch dieses verzweifelte Fehler abstellen wollen, wurde der Spielfluss der Mannschaft gegen die Wand gefahren.
Wäre meiner Meinung nach die bessere Lösung gewesen, lässt sich im Nachhinein aber natürlich auch leicht sagen.
Dem kann ich absolut folgen. Obwohl ich den Ursprung schon auch in der CL sehe. Der Punkt X war dann aber sicher der nicht gegebene Elfer nebst dem Spielverlauf in Gladbach. Die Spieler sprachen ja seinerzeit selbst von einer gefühlten Niederlage. Der Knacks im Anschluß hallt offensichtlich noch bis heute nach.
Lieber Underdog,
es stimmt, wir drehen uns wirklich im Kreis. Aber eine Gegenrede musst Du schon zulassen. Du kannst ja nicht einfach Deine Argumente/Angriffe austeilen und dann die Tür zumachen. Um dann von "gedeihlicher Streitkultur" zu sprechen.
Also, ums kurz zu machen:
-In Beitrag #71 bin ich auf akute und konkrete Vorwürfe an die sportliche Leitung eingegangen. Das als Antwort auf den Vorwurf der "oftmals fehlenden Begründung".
-In Beitrag #156 bin ich auf die Frage eingegangen: "warum auch Hardung?"
Offenbar hast Du hinter meinem verkürzten Zitat Deiner Aussage, als es um die Wirkung der CL-Klatschen ging, eine Strategie gewittert. Gab es nicht. Es ging alleine darum, daß ich es in dem Punkt anders sehe, als Du oder auch der Philadlerist (Beitrag #171).
Auch ich weiß im übrigen nicht genau, wie die Zusammenarbeit/Arbeitsteilung zwischen Krösche und Hardung genau funktioniert. Gerade deshalb sitzen m.E. beide zusammen in einem Boot, gerade deshalb tragen beide gemeinsam Verantwortung.
Du bist mit Deinem Grundvorwurf, daß ich das alles viel zu pessimistisch und schwarzmalerisch sehe, ja nicht alleine.
Ich versuche meine Schlüsse zu ziehen und weniger zu kommentieren.
Beste Grüße
um unseren Diskus vielleicht zu einem erbaulichen Ende zu bringen möchte nur noch nachfolgendes dazu sagen: Es liegt nicht in meiner Absicht meine Argumente als Angriffe zu formulieren. Wenn letzteres bei dir so ankommt, dann sei dir gewiss, dass dem nicht so ist.
Ich mache auch niemandem die Tür zu, indem ich meinen Argumenten keine mehr hinzufüge. Auf die deinen bin ich m.E. sehr konkret eingegangen, sodass ich deinen Vorwurf so nicht akzeptieren kann.
Zu guter Letzt möchte ich dir nochmals versichern, dass ich dir aus deiner eher pessimistischen Sicht der Dinge keinen Vorwurf konstruiere. Du siehst es eben aus einer anderen Warte, was ich durchaus so akzeptieren kann. Mich stört eben nur die Absolutheit, mit welcher du deine Ansichten darlegst. Sonst nichts.
Damit sollten wir es nun auch belassen, denn noch mehr OT möchte ich schon aus Respekt den anderen Usern gegenüber jetzt nicht mehr hinzufügen.
In diesem Sinne – Eintracht!
Eines möchte ich noch kurz zu deiner Erklärung anfügen: Deine Antworten, welche du anführst, sind teilweise gar nicht an mich direkt gerichtet. Selbige entstammen oftmals aus Diskussionen mit anderen Usern. Und genau das meine ich mit "keine besonders gedeihliche Streitkultur".
Ich verwende doch auch keine Aussagen aus einem völlig anderen Kontext, nur um meine Argumente dir gegenüber durch Zudrücken. Ich bin eben der Meinung, man sollte seinem Gegenüber zumindest insoweit respektieren, indem man sich auch auf den Dialog mit selbigem bezieht.
Nun aber wirklich Schluss mit OT.
Gladbach war der Tipping Point.
Die wurden komplett auseinander geschraubt trotz CL Debakel.
Und dann kam der nicht gegebene Elfer und der Einbruch.
Danach ging es nur noch um die Abwehr.
Im Nachgang ein Fehler.
Wir hätten weiter die Jungs Harakiri spielen lassen sollen.
Durch dieses verzweifelte Fehler abstellen wollen, wurde der Spielfluss der Mannschaft gegen die Wand gefahren.
Wäre meiner Meinung nach die bessere Lösung gewesen, lässt sich im Nachhinein aber natürlich auch leicht sagen.
Dem kann ich absolut folgen. Obwohl ich den Ursprung schon auch in der CL sehe. Der Punkt X war dann aber sicher der nicht gegebene Elfer nebst dem Spielverlauf in Gladbach. Die Spieler sprachen ja seinerzeit selbst von einer gefühlten Niederlage. Der Knacks im Anschluß hallt offensichtlich noch bis heute nach.