Knueller schrieb: Die Entfremdung von der Eintracht, die ich bei mir und quasi in meinem kompletten Umfeld feststelle und die auch hier ausführlich thematisiert wurde, hängt meines Erachtens nach nicht ausschließlich aber doch maßgeblich mit einer Übermodernisierung und -kapitalisierung der Eintracht zusammen - und die trägt Hellmanns Handschrift als spritus rector der letzten Jahre.
SemperFi hat da im vorangegangenen Beitrag schon einige gute Punkte angebracht, warum es nach den vergangenen Jahren vielleicht völlig normal ist, dass aktuell etwas emotionaler Leerlauf herrscht. Wobei ich mir schon wünschen würde, wenn du für die "Übermodernisierung und -kapitalisierung" ein paar konkrete Beispiele anfügen würdest. So ist das für mich nur ein Buzzwort, bei dem ich nicht zwingend weiß, was du Hellmann wirklich vorwirfst.
Die Bar "Zum Jürgen" hätte es wegen mir jetzt auch nicht unbedingt gebraucht. Andere wiederum freuen sich darüber. Das Angebot wird ja wohl auch durchaus angenommen. Ist für mich jetzt insgesamt aber auch kein großer Faktor. Rein grundsätzlich geht mir die Eventisierung des Fußballs schon auf die Nerven, aber das hält sich bei uns zum Glück noch in Grenzen. Die damalige Entscheidung für Trainingslager im arabischen Raum fand ich auch scheiße und habe das deutlich kritisiert. Nur um mal ein paar Beispiele zu bringen, wo man dann für ein Für und Wider argumentieren könnte.
Darüber hinaus: War es denn wirklich besser, als wir uns – bei allem Respekt – jahrelang Spieler wie Benny Köhler oder Benjamin Huggel angeschaut haben, uns abgehalfterte Ex-Nationalspieler wie Marko Rehmer oder Mehdi Mahdavikia als die großen Stars verkauft wurden und wir im Spätherbst oder Winter oft in einem halbvollen Stadion gespielt haben, das auf den ersten Blick mit seinem blau-gelben Branding äußerlich wirklich nichts mit Eintracht Frankfurt zu tun hatte?
Ich hatte zu diesen Zeiten schon meine Dauerkarte und habe die Stimmung im und um das Stadion erlebt. Und die war meiner Erinnerung nach jetzt nicht wirklich besser oder sogar euphorisch. Da wurden dann halt Aufstiege und der Klassenerhalt bejubelt, ein vereinzeltes Pokalfinale und die zwei versprengten Europapokalteilnahmen innerhalb von 30 Jahren waren die großen Erfolge. Das ist ja auch alles okay. Das ist Teil unserer Geschichte, war ebenfalls sehr emotional und hat mich in meinem Fansein auch sehr geprägt. Ich habe viele tolle Erinnerungen an die Aufstiegssaison unter Funkel oder das erste Bundesligajahr mit Veh. Das sind aus Fansicht zwei meiner Lieblingsjahre. Gerade in der Anfangszeit von Funkel herrschte stadionweit auch noch ein viel größerer Zusammenhalt unter den Fans.
Dennoch empfand ich gerade die letzten Jahre unter Bruchhagen, nach der zu diesem Zeitpunkt bereits erfolgten und gelungenen Konsolidierung, immer so, dass eine bleierne Schwere auf dem Verein lag. Wir sind ambitionslos vor uns hergedümpelt, während Bruchhagen den Oberlehrer raushängen ließ und allen erklären wollte, warum Eintracht Frankfurt froh sein kann, überhaupt im "modernen Städtekampf Bundesliga" mitzuwirken. Deshalb verstehe ich nicht, warum manche geradezu nostalgisch auf diese Zeit zurückblicken und selbst heute noch Jahr für Jahr die Maxime 40 Punkte hochhalten. Das hat für mich mehr mit einer PTSD gemein, die aus unserer Zeit als Fahrstuhlverein resultiert.
Wenn es um einen Zeitrahmen davor geht, kann ich das nicht wirklich beurteilen. Ich bin erst gegen Ende des letzten Jahrhunderts geboren worden. Mir gefallen viele Auswüchse des modernen Fußballs auch nicht. Deshalb bin ich heute auch umso mehr Eintracht- denn allgemeiner Fußballfan. Ich würde auch zur Eintracht gehen, wenn wir wieder in der zweiten Liga spielen oder sogar noch weiter abstürzen würden. Schließlich gehe ich auch heute zu den Frauen, zur zweiten Mannschaft, schaue mir die U19 oder U17 an. Da sind wenn es hoch kommt auch nur ein paar Tausend Fans dabei. Das wäre mir auch lieber als ein völliger Ausverkauf der Werte, für die Eintracht Frankfurt steht.
Möglicherweise ist der Fußball in den unteren Ligen auch noch ehrlicher. Die Frage ist, würden wir uns dann wirklich mehr freuen oder euphorischer sein? Klar, ein Abstieg kann immer auch eine Rückbesinnung auf die wichtigen Werte und ein Startschuss in eine bessere Zukunft sein. Es erscheint mir dennoch wenig erstrebenswert, diesen Weg ganz bewusst einzuschlagen. Sorry, falls das an dieser Stelle etwas abseits des Themas und hochgradig spekulativ war.
Ich bin erst gegen Ende des letzten Jahrhunderts geboren worden.
Wow, irgendwie hätte ich Dich meiner Altersriege 50+ gesehen, wohl weil ich im spanisch sprachigen Raum zumeist ältere Personen so + Vornamen angeredet habe, wenn wir enger waren oder eben weil Deine Beiträge immer sehr niveauvoll daherkommen und zumeist zutreffend erscheinen. So wie diese Auslassungen. Mein Kompliment.
DonGuillermo schrieb:
Schließlich gehe ich auch heute zu den Frauen, zur zweiten Mannschaft, schaue mir die U19 oder U17 an. Da sind wenn es hoch kommt auch nur ein paar Tausend Fans dabei. Das wäre mir auch lieber als ein völliger Ausverkauf der Werte, für die Eintracht Frankfurt steht.
In dem Alter hast Du aber sehr viel Zeit "so neben her". Eintracht Fussball scheint Dein Leidenschaft zu sein.
Habe ja nun auch schon ein paar Eintrachtjahre auf dem Buckel. Aber mir ist klar, dass die erfolgreichen letzten 10 Jahre im Wesentlichen auf das Konto derer gehen, die Eintracht Frankfurt als Ganzes am ehesten verstanden haben. Dafür bin ich definitiv dankbar. Hellmann ist da auf jeden Fall ein prägender Teil davon. Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist das Wirken unseres ehemaligen Präsidenten Fischers. Sie schafften es zusammen mit weiteren Personen und dem Fanumdeld die PS des Vereins (endlich) auf die Straße zu bringen.
Es wäre sehr schade, wenn dieser erfolgreiche Weg zu einem Ende kommen sollte. Insofern unterstütze ich die Verlängerung, denn so erhöht sich mE die Wahrscheinlichkeit, dass die Eintracht weiterhin erfolgreich sein kann und ggf auch mal wieder einen Titel gewinnen darf. Die letzte Saison war aber definitiv ein Rückschritt, welcher erstmal über den Sommer verarbeitet und dann revidiert werden muss. Das wird gewiss nicht einfach. Und vielleicht tut es der Eintracht Seele mal gut, wieder vor Augen geführt zu bekommen, dass internationale Spiele keine Selbstverständlichkeit sind und hart erarbeitet werden müssen.
Habe ja nun auch schon ein paar Eintrachtjahre auf dem Buckel. Aber mir ist klar, dass die erfolgreichen letzten 10 Jahre im Wesentlichen auf das Konto derer gehen, die Eintracht Frankfurt als Ganzes am ehesten verstanden haben. Dafür bin ich definitiv dankbar. Hellmann ist da auf jeden Fall ein prägender Teil davon. Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist das Wirken unseres ehemaligen Präsidenten Fischers. Sie schafften es zusammen mit weiteren Personen und dem Fanumdeld die PS des Vereins (endlich) auf die Straße zu bringen.
Es wäre sehr schade, wenn dieser erfolgreiche Weg zu einem Ende kommen sollte. Insofern unterstütze ich die Verlängerung, denn so erhöht sich mE die Wahrscheinlichkeit, dass die Eintracht weiterhin erfolgreich sein kann und ggf auch mal wieder einen Titel gewinnen darf. Die letzte Saison war aber definitiv ein Rückschritt, welcher erstmal über den Sommer verarbeitet und dann revidiert werden muss. Das wird gewiss nicht einfach. Und vielleicht tut es der Eintracht Seele mal gut, wieder vor Augen geführt zu bekommen, dass internationale Spiele keine Selbstverständlichkeit sind und hart erarbeitet werden müssen.
Danke, sehr runder Post. Ich hoffe, daß im Umkehrschluß die kolportierte Zahl für die Verlängerung dem angemessen Rechnung trägt und gegenüber anderen, die auch für diese Erfolge Verantwortung tragen, nicht zu stark ausreißt.
In der Tat scheint das Gehalt ziemlich gut - aber natürlich immer die Frage der Relation
Relation ist das Zauberwort....ich finde nicht, das er unverhältnismäßig für seine Aufgaben verdient....etlich DAX Vorstände verdienen deutlich mehr, falls die kolportierten Zahlen richtig sind....und kaum ein BL-Spieler würde für das Jahresgehalt überhaupt die Schuhe aus dem Schrank holen....Hellmann hat sich eben am Wochengehalt von Ronaldo in Saudi-Arabien orientiert.....
Relation ist das Zauberwort....ich finde nicht, das er unverhältnismäßig für seine Aufgaben verdient....etlich DAX Vorstände verdienen deutlich mehr, falls die kolportierten Zahlen richtig sind....
Ich denke jeder, wirklich jeder Vorstand eines DAX-Konzerns hat mehr Verantwortung als Hellmann. Er hat gute Arbeit geleistet, dürfte aber auch sehr dankbar sein, dass er bei Eintracht Frankfurt ist. Mal ehrlich, wo sonst sollte er so „funktionieren“? Und er hat es doch auch bei der DFL probiert, als Erfüllungsgehilfe für die Großen wie Watzke. Der Versuch kleinere Vereine über den Tisch zu ziehen hat überhaupt nicht funktioniert, zum Glück. Hätte es, Hellmann hätte vermutlich einen fetten Bonus + dauerhaften Job bei der DFL abgegriffen. Und der Handlangerjob für PSG/Katar als Sonderbevollmächtigter für Nasser Al-Khelaifi? Klar, da wird mutmaßlich mindestens eine „Aufwandsentschädigung“ abgefallen sein, aber dauerhaft werden seine Freunde von der Sportwashing-Gang den Axel nun nicht benötigen. Mindestens 2 Mio pro Jahr, er wäre bescheuert es nicht zu nehmen.
Er könnte auch zur DFL oder zum DFB und müsste nicht mal umziehen. Ich finde es nach den teils gravierenden Fehlentscheidungen diese Saison und der massiven Probleme mit der Kurve ein Zeichen zur falschen Zeit. Ein Vorstand eines Mittelständlers mit 500 Mio Umsatz verdient laut KI 350-550k. Wir haben 400 Mio und Hellmann bekommt das Sechsfache.
Er könnte auch zur DFL oder zum DFB und müsste nicht mal umziehen. Ich finde es nach den teils gravierenden Fehlentscheidungen diese Saison und der massiven Probleme mit der Kurve ein Zeichen zur falschen Zeit. Ein Vorstand eines Mittelständlers mit 500 Mio Umsatz verdient laut KI 350-550k. Wir haben 400 Mio und Hellmann bekommt das Sechsfache.
War Hellmann nicht mit in der Verantwortung, als wir Bobic und später Krösche installiert haben? Hat er nicht zur Modernisierung unserer maroden Diva beigetragen, hat er nicht am Stadiondeal mitgewirkt? Der Mann hat der Eintracht viele hunderte Millionen und sportlichen Erfolg gebracht, dass ich es absurd finde, sich über die 2,5 Mio. Jahresgehalt aufzuregen. Da bekommt ein Durchschnittskicker, wie Skhiri (nur expemplarisch) mehr und darüber regt sich niemand auf. Zudem ist Hellmann in der Fussballwelt, Politik und der Wirtschaft bestens vernetzt und ist Eintrachtler durch und durch. Mann muss sich nur anschauen, in welchem Zustand die Eintracht war, als er von HB (dem ich sehr dankbar bin) übernommen hat. Damals wäre man über einen achten Platz höchst erfreut gewesen und heute geht für viele die Welt unter, nur um mal zu zeigen, in welche Richtung es ging. Seine Entscheidungen haben maßgeblich dazu beigetragen, den berühmten unüberwindbaren "Beton" ein Stück weit abzureißen. Und wir hatten keinen Externen Geldgeber, der uns nach oben gekauft hat. Der Mann ist für uns ein Glücksfall und die 2,5 Mio. in Relation zu dem was er in den letzten 10 Jahren geleistet hat, absolut nicht diskutabel.
Der Mann ist für uns ein Glücksfall und die 2,5 Mio. in Relation zu dem was er in den letzten 10 Jahren geleistet hat, absolut nicht diskutabel.
Was hat er denn geleistet? Kovac hat schon vor dem Relegationsspiel einige Dinge angesprochen die sich ändern müssten. Dann kam Bobic und ging die Dinge an, führte einige Veränderungen durch. Als Bobic ging profitierte Hellmann von diesen Veränderungen. Aber Hellmann holte auch Krösche und mit ihm eine Veränderung unserer Spielweise, vom attraktiven kampfbetonten Spiel hin zum Langweilerfußball. Nur Geld mit ein paar Fußballern machen konnten wir schon vor Krösche und da hatten wir sogar noch eine funktionierende Mannschaft. Jetzt nach ein paar Jahren Hellmann und Krösche ist davon nicht mehr viel übrig.
Gemessen am Wachstum unter Hellmanns Verantwortung ist das Gehalt durchaus gerechtfertigt. Der Zeitpunkt mag etwas unglücklich wirken, allerdings darf man sich davon bei strategischen Entscheidungen nicht aufhalten lassen - zumal das sportliche Scheitern dieser Saison ja nicht direkt unter Axels Verantwortung fällt.
Er könnte auch zur DFL oder zum DFB und müsste nicht mal umziehen. Ich finde es nach den teils gravierenden Fehlentscheidungen diese Saison und der massiven Probleme mit der Kurve ein Zeichen zur falschen Zeit. Ein Vorstand eines Mittelständlers mit 500 Mio Umsatz verdient laut KI 350-550k. Wir haben 400 Mio und Hellmann bekommt das Sechsfache.
War Hellmann nicht mit in der Verantwortung, als wir Bobic und später Krösche installiert haben? Hat er nicht zur Modernisierung unserer maroden Diva beigetragen, hat er nicht am Stadiondeal mitgewirkt? Der Mann hat der Eintracht viele hunderte Millionen und sportlichen Erfolg gebracht, dass ich es absurd finde, sich über die 2,5 Mio. Jahresgehalt aufzuregen. Da bekommt ein Durchschnittskicker, wie Skhiri (nur expemplarisch) mehr und darüber regt sich niemand auf. Zudem ist Hellmann in der Fussballwelt, Politik und der Wirtschaft bestens vernetzt und ist Eintrachtler durch und durch. Mann muss sich nur anschauen, in welchem Zustand die Eintracht war, als er von HB (dem ich sehr dankbar bin) übernommen hat. Damals wäre man über einen achten Platz höchst erfreut gewesen und heute geht für viele die Welt unter, nur um mal zu zeigen, in welche Richtung es ging. Seine Entscheidungen haben maßgeblich dazu beigetragen, den berühmten unüberwindbaren "Beton" ein Stück weit abzureißen. Und wir hatten keinen Externen Geldgeber, der uns nach oben gekauft hat. Der Mann ist für uns ein Glücksfall und die 2,5 Mio. in Relation zu dem was er in den letzten 10 Jahren geleistet hat, absolut nicht diskutabel.
Er könnte auch zur DFL oder zum DFB und müsste nicht mal umziehen. Ich finde es nach den teils gravierenden Fehlentscheidungen diese Saison und der massiven Probleme mit der Kurve ein Zeichen zur falschen Zeit. Ein Vorstand eines Mittelständlers mit 500 Mio Umsatz verdient laut KI 350-550k. Wir haben 400 Mio und Hellmann bekommt das Sechsfache.
War Hellmann nicht mit in der Verantwortung, als wir Bobic und später Krösche installiert haben? Hat er nicht zur Modernisierung unserer maroden Diva beigetragen, hat er nicht am Stadiondeal mitgewirkt? Der Mann hat der Eintracht viele hunderte Millionen und sportlichen Erfolg gebracht, dass ich es absurd finde, sich über die 2,5 Mio. Jahresgehalt aufzuregen. Da bekommt ein Durchschnittskicker, wie Skhiri (nur expemplarisch) mehr und darüber regt sich niemand auf. Zudem ist Hellmann in der Fussballwelt, Politik und der Wirtschaft bestens vernetzt und ist Eintrachtler durch und durch. Mann muss sich nur anschauen, in welchem Zustand die Eintracht war, als er von HB (dem ich sehr dankbar bin) übernommen hat. Damals wäre man über einen achten Platz höchst erfreut gewesen und heute geht für viele die Welt unter, nur um mal zu zeigen, in welche Richtung es ging. Seine Entscheidungen haben maßgeblich dazu beigetragen, den berühmten unüberwindbaren "Beton" ein Stück weit abzureißen. Und wir hatten keinen Externen Geldgeber, der uns nach oben gekauft hat. Der Mann ist für uns ein Glücksfall und die 2,5 Mio. in Relation zu dem was er in den letzten 10 Jahren geleistet hat, absolut nicht diskutabel.
Der Mann ist für uns ein Glücksfall und die 2,5 Mio. in Relation zu dem was er in den letzten 10 Jahren geleistet hat, absolut nicht diskutabel.
Was hat er denn geleistet? Kovac hat schon vor dem Relegationsspiel einige Dinge angesprochen die sich ändern müssten. Dann kam Bobic und ging die Dinge an, führte einige Veränderungen durch. Als Bobic ging profitierte Hellmann von diesen Veränderungen. Aber Hellmann holte auch Krösche und mit ihm eine Veränderung unserer Spielweise, vom attraktiven kampfbetonten Spiel hin zum Langweilerfußball. Nur Geld mit ein paar Fußballern machen konnten wir schon vor Krösche und da hatten wir sogar noch eine funktionierende Mannschaft. Jetzt nach ein paar Jahren Hellmann und Krösche ist davon nicht mehr viel übrig.
Der Mann ist für uns ein Glücksfall und die 2,5 Mio. in Relation zu dem was er in den letzten 10 Jahren geleistet hat, absolut nicht diskutabel.
Was hat er denn geleistet? Kovac hat schon vor dem Relegationsspiel einige Dinge angesprochen die sich ändern müssten. Dann kam Bobic und ging die Dinge an, führte einige Veränderungen durch. Als Bobic ging profitierte Hellmann von diesen Veränderungen. Aber Hellmann holte auch Krösche und mit ihm eine Veränderung unserer Spielweise, vom attraktiven kampfbetonten Spiel hin zum Langweilerfußball. Nur Geld mit ein paar Fußballern machen konnten wir schon vor Krösche und da hatten wir sogar noch eine funktionierende Mannschaft. Jetzt nach ein paar Jahren Hellmann und Krösche ist davon nicht mehr viel übrig.
Mal abgesehen von den inhaltlichen Fehlern, die ja schon angesprochen wurden, ist das schon eine, sagen mir mal , sehr spezielle Sichtweise. Erstens hat Hellmann die Vermarktung und gepusht, nicht etwa Bobic oder gar Kovac. Zweitens hat Krösche deutlich mehr teure Verkäufe getätigt, als Bobic. Drittens war es keineswegs so, dass wir unter Bobic nur mitreißenden Fußball und unter Krösche nur Langweiler-Fußball gespielt haben. Die Spielweise unter Kovac war teilweise echt schlimm anzuschauen, das haben wir nur damals nicht so gewertet, weil wir aus dem Abstiegskampf kamen. Wie oft haben wir bei knapper Führung angefangen zu mauern, wie oft sind wir mit Kovac, wie auch Hütter kläglich eingebrochen? Ich glaube, du romantisierst aus persönlicher Abneigung gegen die handelnden Personen oder ihren Kurs hier die Vergangenheit.
Der Mann ist für uns ein Glücksfall und die 2,5 Mio. in Relation zu dem was er in den letzten 10 Jahren geleistet hat, absolut nicht diskutabel.
Was hat er denn geleistet? Kovac hat schon vor dem Relegationsspiel einige Dinge angesprochen die sich ändern müssten. Dann kam Bobic und ging die Dinge an, führte einige Veränderungen durch. Als Bobic ging profitierte Hellmann von diesen Veränderungen. Aber Hellmann holte auch Krösche und mit ihm eine Veränderung unserer Spielweise, vom attraktiven kampfbetonten Spiel hin zum Langweilerfußball. Nur Geld mit ein paar Fußballern machen konnten wir schon vor Krösche und da hatten wir sogar noch eine funktionierende Mannschaft. Jetzt nach ein paar Jahren Hellmann und Krösche ist davon nicht mehr viel übrig.
Das war er vorher im EV, danach war er Mitglied im Vorstand der AG und damit mitverantwortlich. Außerdem war er zum Zeitpunkt der Verpflichtung von Krösche Geschäftsführer der AG.
Das war er vorher im EV, danach war er Mitglied im Vorstand der AG und damit mitverantwortlich. Außerdem war er zum Zeitpunkt der Verpflichtung von Krösche Geschäftsführer der AG.
Ich muss Dir leider wieder widersprechen Hellmann war zum Zeitpunkt der Krösche Verpflichtung nicht im AR, seine Position als GF bzw Vorstand ist irrelevant dafür
Das war er vorher im EV, danach war er Mitglied im Vorstand der AG und damit mitverantwortlich. Außerdem war er zum Zeitpunkt der Verpflichtung von Krösche Geschäftsführer der AG.
Ich muss Dir leider wieder widersprechen Hellmann war zum Zeitpunkt der Krösche Verpflichtung nicht im AR, seine Position als GF bzw Vorstand ist irrelevant dafür
Der Mann ist für uns ein Glücksfall und die 2,5 Mio. in Relation zu dem was er in den letzten 10 Jahren geleistet hat, absolut nicht diskutabel.
Was hat er denn geleistet? Kovac hat schon vor dem Relegationsspiel einige Dinge angesprochen die sich ändern müssten. Dann kam Bobic und ging die Dinge an, führte einige Veränderungen durch. Als Bobic ging profitierte Hellmann von diesen Veränderungen. Aber Hellmann holte auch Krösche und mit ihm eine Veränderung unserer Spielweise, vom attraktiven kampfbetonten Spiel hin zum Langweilerfußball. Nur Geld mit ein paar Fußballern machen konnten wir schon vor Krösche und da hatten wir sogar noch eine funktionierende Mannschaft. Jetzt nach ein paar Jahren Hellmann und Krösche ist davon nicht mehr viel übrig.
Der Mann ist für uns ein Glücksfall und die 2,5 Mio. in Relation zu dem was er in den letzten 10 Jahren geleistet hat, absolut nicht diskutabel.
Was hat er denn geleistet? Kovac hat schon vor dem Relegationsspiel einige Dinge angesprochen die sich ändern müssten. Dann kam Bobic und ging die Dinge an, führte einige Veränderungen durch. Als Bobic ging profitierte Hellmann von diesen Veränderungen. Aber Hellmann holte auch Krösche und mit ihm eine Veränderung unserer Spielweise, vom attraktiven kampfbetonten Spiel hin zum Langweilerfußball. Nur Geld mit ein paar Fußballern machen konnten wir schon vor Krösche und da hatten wir sogar noch eine funktionierende Mannschaft. Jetzt nach ein paar Jahren Hellmann und Krösche ist davon nicht mehr viel übrig.
Mal abgesehen von den inhaltlichen Fehlern, die ja schon angesprochen wurden, ist das schon eine, sagen mir mal , sehr spezielle Sichtweise. Erstens hat Hellmann die Vermarktung und gepusht, nicht etwa Bobic oder gar Kovac. Zweitens hat Krösche deutlich mehr teure Verkäufe getätigt, als Bobic. Drittens war es keineswegs so, dass wir unter Bobic nur mitreißenden Fußball und unter Krösche nur Langweiler-Fußball gespielt haben. Die Spielweise unter Kovac war teilweise echt schlimm anzuschauen, das haben wir nur damals nicht so gewertet, weil wir aus dem Abstiegskampf kamen. Wie oft haben wir bei knapper Führung angefangen zu mauern, wie oft sind wir mit Kovac, wie auch Hütter kläglich eingebrochen? Ich glaube, du romantisierst aus persönlicher Abneigung gegen die handelnden Personen oder ihren Kurs hier die Vergangenheit.
Erstens hat Hellmann die Vermarktung und gepusht, nicht etwa Bobic oder gar Kovac.
Ohne die Vorarbeit der Vorgänger wäre das nicht gegangen. Bruchhagen brachte wieder Seriösität in den Verein, Bobic machte da weiter und Hellmann profitierte von der Vorarbeit.
Adlerdenis_Reloaded schrieb:
Zweitens hat Krösche deutlich mehr teure Verkäufe getätigt, als Bobic.
Musste der Krösche auch in der Resterampe wühlen wie Bobic? Krösche hatte im Gegensatz zu Bobic Geld in der Kasse, konnte sich ganz anders umschauen.
Adlerdenis_Reloaded schrieb:
Drittens war es keineswegs so, dass wir unter Bobic nur mitreißenden Fußball und unter Krösche nur Langweiler-Fußball gespielt haben. Die Spielweise unter Kovac war teilweise echt schlimm anzuschauen, das haben wir nur damals nicht so gewertet, weil wir aus dem Abstiegskampf kamen. Wie oft haben wir bei knapper Führung angefangen zu mauern, wie oft sind wir mit Kovac, wie auch Hütter kläglich eingebrochen?
Damals waren die Einbrüche aber erklärbar, weil die Spielweise teils recht kräfteraubend war gingen manchmal die Kräfte aus. Davon konnte ja die letzte Saison keine Rede sein.
Der Mann ist für uns ein Glücksfall und die 2,5 Mio. in Relation zu dem was er in den letzten 10 Jahren geleistet hat, absolut nicht diskutabel.
Was hat er denn geleistet? Kovac hat schon vor dem Relegationsspiel einige Dinge angesprochen die sich ändern müssten. Dann kam Bobic und ging die Dinge an, führte einige Veränderungen durch. Als Bobic ging profitierte Hellmann von diesen Veränderungen. Aber Hellmann holte auch Krösche und mit ihm eine Veränderung unserer Spielweise, vom attraktiven kampfbetonten Spiel hin zum Langweilerfußball. Nur Geld mit ein paar Fußballern machen konnten wir schon vor Krösche und da hatten wir sogar noch eine funktionierende Mannschaft. Jetzt nach ein paar Jahren Hellmann und Krösche ist davon nicht mehr viel übrig.
Mal abgesehen von den inhaltlichen Fehlern, die ja schon angesprochen wurden, ist das schon eine, sagen mir mal , sehr spezielle Sichtweise. Erstens hat Hellmann die Vermarktung und gepusht, nicht etwa Bobic oder gar Kovac. Zweitens hat Krösche deutlich mehr teure Verkäufe getätigt, als Bobic. Drittens war es keineswegs so, dass wir unter Bobic nur mitreißenden Fußball und unter Krösche nur Langweiler-Fußball gespielt haben. Die Spielweise unter Kovac war teilweise echt schlimm anzuschauen, das haben wir nur damals nicht so gewertet, weil wir aus dem Abstiegskampf kamen. Wie oft haben wir bei knapper Führung angefangen zu mauern, wie oft sind wir mit Kovac, wie auch Hütter kläglich eingebrochen? Ich glaube, du romantisierst aus persönlicher Abneigung gegen die handelnden Personen oder ihren Kurs hier die Vergangenheit.
Erstens hat Hellmann die Vermarktung und gepusht, nicht etwa Bobic oder gar Kovac.
Ohne die Vorarbeit der Vorgänger wäre das nicht gegangen. Bruchhagen brachte wieder Seriösität in den Verein, Bobic machte da weiter und Hellmann profitierte von der Vorarbeit.
Adlerdenis_Reloaded schrieb:
Zweitens hat Krösche deutlich mehr teure Verkäufe getätigt, als Bobic.
Musste der Krösche auch in der Resterampe wühlen wie Bobic? Krösche hatte im Gegensatz zu Bobic Geld in der Kasse, konnte sich ganz anders umschauen.
Adlerdenis_Reloaded schrieb:
Drittens war es keineswegs so, dass wir unter Bobic nur mitreißenden Fußball und unter Krösche nur Langweiler-Fußball gespielt haben. Die Spielweise unter Kovac war teilweise echt schlimm anzuschauen, das haben wir nur damals nicht so gewertet, weil wir aus dem Abstiegskampf kamen. Wie oft haben wir bei knapper Führung angefangen zu mauern, wie oft sind wir mit Kovac, wie auch Hütter kläglich eingebrochen?
Damals waren die Einbrüche aber erklärbar, weil die Spielweise teils recht kräfteraubend war gingen manchmal die Kräfte aus. Davon konnte ja die letzte Saison keine Rede sein.
Ohne die Vorarbeit der Vorgänger wäre das nicht gegangen. Bruchhagen brachte wieder Seriösität in den Verein, Bobic machte da weiter und Hellmann profitierte von der Vorarbeit.
Bruchhagen hat sehr wichtige Vorarbeit geleistet. Bobic war Sportvorstand und nicht für Hellmanns Bereiche zuständig, außerdem war Hellmann schon lange vor Bobic im Vorstand.
propain schrieb:
Musste der Krösche auch in der Resterampe wühlen wie Bobic? Krösche hatte im Gegensatz zu Bobic Geld in der Kasse, konnte sich ganz anders umschauen.
Als Krösche hier übernommen hat, war wegen Corona ebenfalls wenig Geld für Transfers zur Verfügung, weshalb er sich anfangs auch mit Leihen von der "Resterampe" und günstigen Transfers behelfen musste. Größere Summen konnte er erst investieren, nachdem er schon deutliche Gewinne erzielt hatte. Was nicht heißt, dass Bobic keine gute Arbeit gemacht hätte. Aber eigentlich geht's hier auch nicht um die Arbeit der Sportvorstände, die ist nämlich nicht der Aufgabenbereich von Axel Hellmann.
propain schrieb:
Damals waren die Einbrüche aber erklärbar, weil die Spielweise teils recht kräfteraubend war gingen manchmal die Kräfte aus. Davon konnte ja die letzte Saison keine Rede sein.
Das mag man so sehen, wobei mir das als Entschuldigung etwas dünn ist. Dass die letzte Saison scheiße war, ist klar.
Er könnte auch zur DFL oder zum DFB und müsste nicht mal umziehen. Ich finde es nach den teils gravierenden Fehlentscheidungen diese Saison und der massiven Probleme mit der Kurve ein Zeichen zur falschen Zeit. Ein Vorstand eines Mittelständlers mit 500 Mio Umsatz verdient laut KI 350-550k. Wir haben 400 Mio und Hellmann bekommt das Sechsfache.
Er könnte auch zur DFL oder zum DFB und müsste nicht mal umziehen. Ich finde es nach den teils gravierenden Fehlentscheidungen diese Saison und der massiven Probleme mit der Kurve ein Zeichen zur falschen Zeit. Ein Vorstand eines Mittelständlers mit 500 Mio Umsatz verdient laut KI 350-550k. Wir haben 400 Mio und Hellmann bekommt das Sechsfache.
Ein wichtiger Mitarbeiter in einem Mittelstandsunternehmen mit dem Umsatz verdient vermutlich um die 100k. Wir bezahlen 2 Mio oder so. Das Zwanzigfache. Ähm, ich glaub, wir können die Fußballbranche nicht vergleichen damit.
Er könnte auch zur DFL oder zum DFB und müsste nicht mal umziehen. Ich finde es nach den teils gravierenden Fehlentscheidungen diese Saison und der massiven Probleme mit der Kurve ein Zeichen zur falschen Zeit. Ein Vorstand eines Mittelständlers mit 500 Mio Umsatz verdient laut KI 350-550k. Wir haben 400 Mio und Hellmann bekommt das Sechsfache.
Ein wichtiger Mitarbeiter in einem Mittelstandsunternehmen mit dem Umsatz verdient vermutlich um die 100k. Wir bezahlen 2 Mio oder so. Das Zwanzigfache. Ähm, ich glaub, wir können die Fußballbranche nicht vergleichen damit.
Bei den Mitarbeitern nicht, beim Vorstand schon. Bedenklich finde ich, dass der AR das "einfach so" durchwinkt. Die Eintracht ist m. E. zum Selbstbedienungsladen verkommen. Hat er das "verdient"? Vielleicht. Schließlich hat er sich gegen den letzten relativ unabhängigen AR-Vors. in der Zankereiposse durchgesetzt ... Das Ergebnis des Machtgefüges erleben wir jetzt. Auch eine Leistung!
Ein wichtiger Mitarbeiter in einem Mittelstandsunternehmen mit dem Umsatz verdient vermutlich um die 100k. Wir bezahlen 2 Mio oder so. Das Zwanzigfache. Ähm, ich glaub, wir können die Fußballbranche nicht vergleichen damit.
Der Vorstandsvorsitzende ist aber schon nicht lediglich ein wichtiger Mitarbeiter. Und die meisten leitenden Angestellten in Unternehmen mit 200 Mio. Umsatz bekommen - unabhängig davon, ob sie es verdienen - mehr als 100 Teuro p.a.
Er könnte auch zur DFL oder zum DFB und müsste nicht mal umziehen. Ich finde es nach den teils gravierenden Fehlentscheidungen diese Saison und der massiven Probleme mit der Kurve ein Zeichen zur falschen Zeit. Ein Vorstand eines Mittelständlers mit 500 Mio Umsatz verdient laut KI 350-550k. Wir haben 400 Mio und Hellmann bekommt das Sechsfache.
Ein wichtiger Mitarbeiter in einem Mittelstandsunternehmen mit dem Umsatz verdient vermutlich um die 100k. Wir bezahlen 2 Mio oder so. Das Zwanzigfache. Ähm, ich glaub, wir können die Fußballbranche nicht vergleichen damit.
Er könnte auch zur DFL oder zum DFB und müsste nicht mal umziehen. Ich finde es nach den teils gravierenden Fehlentscheidungen diese Saison und der massiven Probleme mit der Kurve ein Zeichen zur falschen Zeit. Ein Vorstand eines Mittelständlers mit 500 Mio Umsatz verdient laut KI 350-550k. Wir haben 400 Mio und Hellmann bekommt das Sechsfache.
Ein wichtiger Mitarbeiter in einem Mittelstandsunternehmen mit dem Umsatz verdient vermutlich um die 100k. Wir bezahlen 2 Mio oder so. Das Zwanzigfache. Ähm, ich glaub, wir können die Fußballbranche nicht vergleichen damit.
Bei den Mitarbeitern nicht, beim Vorstand schon. Bedenklich finde ich, dass der AR das "einfach so" durchwinkt. Die Eintracht ist m. E. zum Selbstbedienungsladen verkommen. Hat er das "verdient"? Vielleicht. Schließlich hat er sich gegen den letzten relativ unabhängigen AR-Vors. in der Zankereiposse durchgesetzt ... Das Ergebnis des Machtgefüges erleben wir jetzt. Auch eine Leistung!
Landroval schrieb: Bedenklich finde ich, dass der AR das "einfach so" durchwinkt. Die Eintracht ist m. E. zum Selbstbedienungsladen verkommen. Hat er das "verdient"? Vielleicht. Schließlich hat er sich gegen den letzten relativ unabhängigen AR-Vors. in der Zankereiposse durchgesetzt ... Das Ergebnis des Machtgefüges erleben wir jetzt. Auch eine Leistung!
Was heißt denn unabhängig? Du meinst den ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Holzer, der gemeinsam mit seinem Geschäftspartner und Mitaufsichtsrat Orenstein AG-Anteile in Höhe von 16,81 Prozent hielt? Und eben jener Orenstein die Anteile beider dann mit einem Angebot weit unter dem festgestellten Wert einer offiziellen Bewertung aufstocken und dadurch möglicherweise eine Sperrminorität erlangen wollte? Ist ja eine schöne Unabhängigkeit, wenn der eigene Kumpel zulasten des Vereins einen größtmöglichen Einfluss erhalten soll.
Das Ergebnis des Machtgefüges ist, dass der Verein als mit Abstand größter Anteilseigner der AG seitdem auch die Mehrheit der Aufsichtsräte stellt sowie den Vorsitz des Gremiums innehat. Das sollte jetzt nicht allzu ungewöhnlich oder kritisch sein. Denn nur bei diesen Personen kann man als Vereinsmitglied auch einen direkten Einfluss ausüben. Das ist so ziemlich der Kernpunkt unserer Fußballkultur in Deutschland.
Da kann man ja eigentlich nur ein Problem sehen, wenn man meint, dass Hellmann eine zu große Verbundenheit zu den Vereinsvertretern besitzt und deswegen nicht ausreichend kontrolliert und alles durchgewunken wird oder im Verein nur inkompetente Leute rumlaufen, die in den Aufsichtsrat entsendet wird.
Er könnte auch zur DFL oder zum DFB und müsste nicht mal umziehen. Ich finde es nach den teils gravierenden Fehlentscheidungen diese Saison und der massiven Probleme mit der Kurve ein Zeichen zur falschen Zeit. Ein Vorstand eines Mittelständlers mit 500 Mio Umsatz verdient laut KI 350-550k. Wir haben 400 Mio und Hellmann bekommt das Sechsfache.
Ein wichtiger Mitarbeiter in einem Mittelstandsunternehmen mit dem Umsatz verdient vermutlich um die 100k. Wir bezahlen 2 Mio oder so. Das Zwanzigfache. Ähm, ich glaub, wir können die Fußballbranche nicht vergleichen damit.
Ein wichtiger Mitarbeiter in einem Mittelstandsunternehmen mit dem Umsatz verdient vermutlich um die 100k. Wir bezahlen 2 Mio oder so. Das Zwanzigfache. Ähm, ich glaub, wir können die Fußballbranche nicht vergleichen damit.
Der Vorstandsvorsitzende ist aber schon nicht lediglich ein wichtiger Mitarbeiter. Und die meisten leitenden Angestellten in Unternehmen mit 200 Mio. Umsatz bekommen - unabhängig davon, ob sie es verdienen - mehr als 100 Teuro p.a.
Erstens hat Hellmann die Vermarktung und gepusht, nicht etwa Bobic oder gar Kovac.
Ohne die Vorarbeit der Vorgänger wäre das nicht gegangen. Bruchhagen brachte wieder Seriösität in den Verein, Bobic machte da weiter und Hellmann profitierte von der Vorarbeit.
Adlerdenis_Reloaded schrieb:
Zweitens hat Krösche deutlich mehr teure Verkäufe getätigt, als Bobic.
Musste der Krösche auch in der Resterampe wühlen wie Bobic? Krösche hatte im Gegensatz zu Bobic Geld in der Kasse, konnte sich ganz anders umschauen.
Adlerdenis_Reloaded schrieb:
Drittens war es keineswegs so, dass wir unter Bobic nur mitreißenden Fußball und unter Krösche nur Langweiler-Fußball gespielt haben. Die Spielweise unter Kovac war teilweise echt schlimm anzuschauen, das haben wir nur damals nicht so gewertet, weil wir aus dem Abstiegskampf kamen. Wie oft haben wir bei knapper Führung angefangen zu mauern, wie oft sind wir mit Kovac, wie auch Hütter kläglich eingebrochen?
Damals waren die Einbrüche aber erklärbar, weil die Spielweise teils recht kräfteraubend war gingen manchmal die Kräfte aus. Davon konnte ja die letzte Saison keine Rede sein.
Ohne die Vorarbeit der Vorgänger wäre das nicht gegangen. Bruchhagen brachte wieder Seriösität in den Verein, Bobic machte da weiter und Hellmann profitierte von der Vorarbeit.
Bruchhagen hat sehr wichtige Vorarbeit geleistet. Bobic war Sportvorstand und nicht für Hellmanns Bereiche zuständig, außerdem war Hellmann schon lange vor Bobic im Vorstand.
propain schrieb:
Musste der Krösche auch in der Resterampe wühlen wie Bobic? Krösche hatte im Gegensatz zu Bobic Geld in der Kasse, konnte sich ganz anders umschauen.
Als Krösche hier übernommen hat, war wegen Corona ebenfalls wenig Geld für Transfers zur Verfügung, weshalb er sich anfangs auch mit Leihen von der "Resterampe" und günstigen Transfers behelfen musste. Größere Summen konnte er erst investieren, nachdem er schon deutliche Gewinne erzielt hatte. Was nicht heißt, dass Bobic keine gute Arbeit gemacht hätte. Aber eigentlich geht's hier auch nicht um die Arbeit der Sportvorstände, die ist nämlich nicht der Aufgabenbereich von Axel Hellmann.
propain schrieb:
Damals waren die Einbrüche aber erklärbar, weil die Spielweise teils recht kräfteraubend war gingen manchmal die Kräfte aus. Davon konnte ja die letzte Saison keine Rede sein.
Das mag man so sehen, wobei mir das als Entschuldigung etwas dünn ist. Dass die letzte Saison scheiße war, ist klar.
Er könnte auch zur DFL oder zum DFB und müsste nicht mal umziehen. Ich finde es nach den teils gravierenden Fehlentscheidungen diese Saison und der massiven Probleme mit der Kurve ein Zeichen zur falschen Zeit. Ein Vorstand eines Mittelständlers mit 500 Mio Umsatz verdient laut KI 350-550k. Wir haben 400 Mio und Hellmann bekommt das Sechsfache.
Ein wichtiger Mitarbeiter in einem Mittelstandsunternehmen mit dem Umsatz verdient vermutlich um die 100k. Wir bezahlen 2 Mio oder so. Das Zwanzigfache. Ähm, ich glaub, wir können die Fußballbranche nicht vergleichen damit.
Bei den Mitarbeitern nicht, beim Vorstand schon. Bedenklich finde ich, dass der AR das "einfach so" durchwinkt. Die Eintracht ist m. E. zum Selbstbedienungsladen verkommen. Hat er das "verdient"? Vielleicht. Schließlich hat er sich gegen den letzten relativ unabhängigen AR-Vors. in der Zankereiposse durchgesetzt ... Das Ergebnis des Machtgefüges erleben wir jetzt. Auch eine Leistung!
Landroval schrieb: Bedenklich finde ich, dass der AR das "einfach so" durchwinkt. Die Eintracht ist m. E. zum Selbstbedienungsladen verkommen. Hat er das "verdient"? Vielleicht. Schließlich hat er sich gegen den letzten relativ unabhängigen AR-Vors. in der Zankereiposse durchgesetzt ... Das Ergebnis des Machtgefüges erleben wir jetzt. Auch eine Leistung!
Was heißt denn unabhängig? Du meinst den ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Holzer, der gemeinsam mit seinem Geschäftspartner und Mitaufsichtsrat Orenstein AG-Anteile in Höhe von 16,81 Prozent hielt? Und eben jener Orenstein die Anteile beider dann mit einem Angebot weit unter dem festgestellten Wert einer offiziellen Bewertung aufstocken und dadurch möglicherweise eine Sperrminorität erlangen wollte? Ist ja eine schöne Unabhängigkeit, wenn der eigene Kumpel zulasten des Vereins einen größtmöglichen Einfluss erhalten soll.
Das Ergebnis des Machtgefüges ist, dass der Verein als mit Abstand größter Anteilseigner der AG seitdem auch die Mehrheit der Aufsichtsräte stellt sowie den Vorsitz des Gremiums innehat. Das sollte jetzt nicht allzu ungewöhnlich oder kritisch sein. Denn nur bei diesen Personen kann man als Vereinsmitglied auch einen direkten Einfluss ausüben. Das ist so ziemlich der Kernpunkt unserer Fußballkultur in Deutschland.
Da kann man ja eigentlich nur ein Problem sehen, wenn man meint, dass Hellmann eine zu große Verbundenheit zu den Vereinsvertretern besitzt und deswegen nicht ausreichend kontrolliert und alles durchgewunken wird oder im Verein nur inkompetente Leute rumlaufen, die in den Aufsichtsrat entsendet wird.
Für die vergangene Saison würde ich keine Einzelperson explizit rauspicken wollen, alle Beteiligten haben Fehler gemacht oder sind Fehleinschätzungen erlegen. Fehler sind nunmal die Bausteine der Weisheit, sofern man aus ihnen lernt....
Eine Art Leistungsbezogener Vertrag fände ich auch in dieser Position gut. Spielen wir international gibts mehr,in dürre Zeiten weniger. Natürlich trotzdem mit einem guten Grundgehalt.
SemperFi hat da im vorangegangenen Beitrag schon einige gute Punkte angebracht, warum es nach den vergangenen Jahren vielleicht völlig normal ist, dass aktuell etwas emotionaler Leerlauf herrscht. Wobei ich mir schon wünschen würde, wenn du für die "Übermodernisierung und -kapitalisierung" ein paar konkrete Beispiele anfügen würdest. So ist das für mich nur ein Buzzwort, bei dem ich nicht zwingend weiß, was du Hellmann wirklich vorwirfst.
Die Bar "Zum Jürgen" hätte es wegen mir jetzt auch nicht unbedingt gebraucht. Andere wiederum freuen sich darüber. Das Angebot wird ja wohl auch durchaus angenommen. Ist für mich jetzt insgesamt aber auch kein großer Faktor. Rein grundsätzlich geht mir die Eventisierung des Fußballs schon auf die Nerven, aber das hält sich bei uns zum Glück noch in Grenzen. Die damalige Entscheidung für Trainingslager im arabischen Raum fand ich auch scheiße und habe das deutlich kritisiert. Nur um mal ein paar Beispiele zu bringen, wo man dann für ein Für und Wider argumentieren könnte.
Darüber hinaus: War es denn wirklich besser, als wir uns – bei allem Respekt – jahrelang Spieler wie Benny Köhler oder Benjamin Huggel angeschaut haben, uns abgehalfterte Ex-Nationalspieler wie Marko Rehmer oder Mehdi Mahdavikia als die großen Stars verkauft wurden und wir im Spätherbst oder Winter oft in einem halbvollen Stadion gespielt haben, das auf den ersten Blick mit seinem blau-gelben Branding äußerlich wirklich nichts mit Eintracht Frankfurt zu tun hatte?
Ich hatte zu diesen Zeiten schon meine Dauerkarte und habe die Stimmung im und um das Stadion erlebt. Und die war meiner Erinnerung nach jetzt nicht wirklich besser oder sogar euphorisch. Da wurden dann halt Aufstiege und der Klassenerhalt bejubelt, ein vereinzeltes Pokalfinale und die zwei versprengten Europapokalteilnahmen innerhalb von 30 Jahren waren die großen Erfolge. Das ist ja auch alles okay. Das ist Teil unserer Geschichte, war ebenfalls sehr emotional und hat mich in meinem Fansein auch sehr geprägt. Ich habe viele tolle Erinnerungen an die Aufstiegssaison unter Funkel oder das erste Bundesligajahr mit Veh. Das sind aus Fansicht zwei meiner Lieblingsjahre. Gerade in der Anfangszeit von Funkel herrschte stadionweit auch noch ein viel größerer Zusammenhalt unter den Fans.
Dennoch empfand ich gerade die letzten Jahre unter Bruchhagen, nach der zu diesem Zeitpunkt bereits erfolgten und gelungenen Konsolidierung, immer so, dass eine bleierne Schwere auf dem Verein lag. Wir sind ambitionslos vor uns hergedümpelt, während Bruchhagen den Oberlehrer raushängen ließ und allen erklären wollte, warum Eintracht Frankfurt froh sein kann, überhaupt im "modernen Städtekampf Bundesliga" mitzuwirken. Deshalb verstehe ich nicht, warum manche geradezu nostalgisch auf diese Zeit zurückblicken und selbst heute noch Jahr für Jahr die Maxime 40 Punkte hochhalten. Das hat für mich mehr mit einer PTSD gemein, die aus unserer Zeit als Fahrstuhlverein resultiert.
Wenn es um einen Zeitrahmen davor geht, kann ich das nicht wirklich beurteilen. Ich bin erst gegen Ende des letzten Jahrhunderts geboren worden. Mir gefallen viele Auswüchse des modernen Fußballs auch nicht. Deshalb bin ich heute auch umso mehr Eintracht- denn allgemeiner Fußballfan. Ich würde auch zur Eintracht gehen, wenn wir wieder in der zweiten Liga spielen oder sogar noch weiter abstürzen würden. Schließlich gehe ich auch heute zu den Frauen, zur zweiten Mannschaft, schaue mir die U19 oder U17 an. Da sind wenn es hoch kommt auch nur ein paar Tausend Fans dabei. Das wäre mir auch lieber als ein völliger Ausverkauf der Werte, für die Eintracht Frankfurt steht.
Möglicherweise ist der Fußball in den unteren Ligen auch noch ehrlicher. Die Frage ist, würden wir uns dann wirklich mehr freuen oder euphorischer sein? Klar, ein Abstieg kann immer auch eine Rückbesinnung auf die wichtigen Werte und ein Startschuss in eine bessere Zukunft sein. Es erscheint mir dennoch wenig erstrebenswert, diesen Weg ganz bewusst einzuschlagen. Sorry, falls das an dieser Stelle etwas abseits des Themas und hochgradig spekulativ war.
Wow, irgendwie hätte ich Dich meiner Altersriege 50+ gesehen, wohl weil ich im spanisch sprachigen Raum zumeist ältere Personen so + Vornamen angeredet habe, wenn wir enger waren oder eben weil Deine Beiträge immer sehr niveauvoll daherkommen und zumeist zutreffend erscheinen. So wie diese Auslassungen. Mein Kompliment.
In dem Alter hast Du aber sehr viel Zeit "so neben her". Eintracht Fussball scheint Dein Leidenschaft zu sein.
Es wäre sehr schade, wenn dieser erfolgreiche Weg zu einem Ende kommen sollte. Insofern unterstütze ich die Verlängerung, denn so erhöht sich mE die Wahrscheinlichkeit, dass die Eintracht weiterhin erfolgreich sein kann und ggf auch mal wieder einen Titel gewinnen darf. Die letzte Saison war aber definitiv ein Rückschritt, welcher erstmal über den Sommer verarbeitet und dann revidiert werden muss. Das wird gewiss nicht einfach. Und vielleicht tut es der Eintracht Seele mal gut, wieder vor Augen geführt zu bekommen, dass internationale Spiele keine Selbstverständlichkeit sind und hart erarbeitet werden müssen.
Danke, sehr runder Post.
Ich hoffe, daß im Umkehrschluß die kolportierte Zahl für die Verlängerung dem angemessen Rechnung trägt und gegenüber anderen, die auch für diese Erfolge Verantwortung tragen, nicht zu stark ausreißt.
Relation ist das Zauberwort....ich finde nicht, das er unverhältnismäßig für seine Aufgaben verdient....etlich DAX Vorstände verdienen deutlich mehr, falls die kolportierten Zahlen richtig sind....und kaum ein BL-Spieler würde für das Jahresgehalt überhaupt die Schuhe aus dem Schrank holen....Hellmann hat sich eben am Wochengehalt von Ronaldo in Saudi-Arabien orientiert.....
Ich denke jeder, wirklich jeder Vorstand eines DAX-Konzerns hat mehr Verantwortung als Hellmann.
Er hat gute Arbeit geleistet, dürfte aber auch sehr dankbar sein, dass er bei Eintracht Frankfurt ist. Mal ehrlich, wo sonst sollte er so „funktionieren“?
Und er hat es doch auch bei der DFL probiert, als Erfüllungsgehilfe für die Großen wie Watzke. Der Versuch kleinere Vereine über den Tisch zu ziehen hat überhaupt nicht funktioniert, zum Glück. Hätte es, Hellmann hätte vermutlich einen fetten Bonus + dauerhaften Job bei der DFL abgegriffen.
Und der Handlangerjob für PSG/Katar als Sonderbevollmächtigter für Nasser Al-Khelaifi? Klar, da wird mutmaßlich mindestens eine „Aufwandsentschädigung“ abgefallen sein, aber dauerhaft werden seine Freunde von der Sportwashing-Gang den Axel nun nicht benötigen.
Mindestens 2 Mio pro Jahr, er wäre bescheuert es nicht zu nehmen.
Ich finde es nach den teils gravierenden Fehlentscheidungen diese Saison und der massiven Probleme mit der Kurve ein Zeichen zur falschen Zeit.
Ein Vorstand eines Mittelständlers mit 500 Mio Umsatz verdient laut KI 350-550k.
Wir haben 400 Mio und Hellmann bekommt das Sechsfache.
War Hellmann nicht mit in der Verantwortung, als wir Bobic und später Krösche installiert haben? Hat er nicht zur Modernisierung unserer maroden Diva beigetragen, hat er nicht am Stadiondeal mitgewirkt?
Der Mann hat der Eintracht viele hunderte Millionen und sportlichen Erfolg gebracht, dass ich es absurd finde, sich über die 2,5 Mio. Jahresgehalt aufzuregen. Da bekommt ein Durchschnittskicker, wie Skhiri (nur expemplarisch) mehr und darüber regt sich niemand auf.
Zudem ist Hellmann in der Fussballwelt, Politik und der Wirtschaft bestens vernetzt und ist Eintrachtler durch und durch. Mann muss sich nur anschauen, in welchem Zustand die Eintracht war, als er von HB (dem ich sehr dankbar bin) übernommen hat. Damals wäre man über einen achten Platz höchst erfreut gewesen und heute geht für viele die Welt unter, nur um mal zu zeigen, in welche Richtung es ging. Seine Entscheidungen haben maßgeblich dazu beigetragen, den berühmten unüberwindbaren "Beton" ein Stück weit abzureißen. Und wir hatten keinen Externen Geldgeber, der uns nach oben gekauft hat. Der Mann ist für uns ein Glücksfall und die 2,5 Mio. in Relation zu dem was er in den letzten 10 Jahren geleistet hat, absolut nicht diskutabel.
Wenn ein "Nicht-Spitzenverein" Spitzengehälter in einem Bereich zahlt, kann und muss das diskutabel sein.
Was am Ende der Diskussion dann rauskommt, ist eine andere Frage.
Was hat er denn geleistet? Kovac hat schon vor dem Relegationsspiel einige Dinge angesprochen die sich ändern müssten. Dann kam Bobic und ging die Dinge an, führte einige Veränderungen durch. Als Bobic ging profitierte Hellmann von diesen Veränderungen. Aber Hellmann holte auch Krösche und mit ihm eine Veränderung unserer Spielweise, vom attraktiven kampfbetonten Spiel hin zum Langweilerfußball. Nur Geld mit ein paar Fußballern machen konnten wir schon vor Krösche und da hatten wir sogar noch eine funktionierende Mannschaft. Jetzt nach ein paar Jahren Hellmann und Krösche ist davon nicht mehr viel übrig.
War Hellmann nicht mit in der Verantwortung, als wir Bobic und später Krösche installiert haben? Hat er nicht zur Modernisierung unserer maroden Diva beigetragen, hat er nicht am Stadiondeal mitgewirkt?
Der Mann hat der Eintracht viele hunderte Millionen und sportlichen Erfolg gebracht, dass ich es absurd finde, sich über die 2,5 Mio. Jahresgehalt aufzuregen. Da bekommt ein Durchschnittskicker, wie Skhiri (nur expemplarisch) mehr und darüber regt sich niemand auf.
Zudem ist Hellmann in der Fussballwelt, Politik und der Wirtschaft bestens vernetzt und ist Eintrachtler durch und durch. Mann muss sich nur anschauen, in welchem Zustand die Eintracht war, als er von HB (dem ich sehr dankbar bin) übernommen hat. Damals wäre man über einen achten Platz höchst erfreut gewesen und heute geht für viele die Welt unter, nur um mal zu zeigen, in welche Richtung es ging. Seine Entscheidungen haben maßgeblich dazu beigetragen, den berühmten unüberwindbaren "Beton" ein Stück weit abzureißen. Und wir hatten keinen Externen Geldgeber, der uns nach oben gekauft hat. Der Mann ist für uns ein Glücksfall und die 2,5 Mio. in Relation zu dem was er in den letzten 10 Jahren geleistet hat, absolut nicht diskutabel.
Wenn ein "Nicht-Spitzenverein" Spitzengehälter in einem Bereich zahlt, kann und muss das diskutabel sein.
Was am Ende der Diskussion dann rauskommt, ist eine andere Frage.
War Hellmann nicht mit in der Verantwortung, als wir Bobic und später Krösche installiert haben? Hat er nicht zur Modernisierung unserer maroden Diva beigetragen, hat er nicht am Stadiondeal mitgewirkt?
Der Mann hat der Eintracht viele hunderte Millionen und sportlichen Erfolg gebracht, dass ich es absurd finde, sich über die 2,5 Mio. Jahresgehalt aufzuregen. Da bekommt ein Durchschnittskicker, wie Skhiri (nur expemplarisch) mehr und darüber regt sich niemand auf.
Zudem ist Hellmann in der Fussballwelt, Politik und der Wirtschaft bestens vernetzt und ist Eintrachtler durch und durch. Mann muss sich nur anschauen, in welchem Zustand die Eintracht war, als er von HB (dem ich sehr dankbar bin) übernommen hat. Damals wäre man über einen achten Platz höchst erfreut gewesen und heute geht für viele die Welt unter, nur um mal zu zeigen, in welche Richtung es ging. Seine Entscheidungen haben maßgeblich dazu beigetragen, den berühmten unüberwindbaren "Beton" ein Stück weit abzureißen. Und wir hatten keinen Externen Geldgeber, der uns nach oben gekauft hat. Der Mann ist für uns ein Glücksfall und die 2,5 Mio. in Relation zu dem was er in den letzten 10 Jahren geleistet hat, absolut nicht diskutabel.
Was hat er denn geleistet? Kovac hat schon vor dem Relegationsspiel einige Dinge angesprochen die sich ändern müssten. Dann kam Bobic und ging die Dinge an, führte einige Veränderungen durch. Als Bobic ging profitierte Hellmann von diesen Veränderungen. Aber Hellmann holte auch Krösche und mit ihm eine Veränderung unserer Spielweise, vom attraktiven kampfbetonten Spiel hin zum Langweilerfußball. Nur Geld mit ein paar Fußballern machen konnten wir schon vor Krösche und da hatten wir sogar noch eine funktionierende Mannschaft. Jetzt nach ein paar Jahren Hellmann und Krösche ist davon nicht mehr viel übrig.
Mal abgesehen von den inhaltlichen Fehlern, die ja schon angesprochen wurden, ist das schon eine, sagen mir mal , sehr spezielle Sichtweise.
Erstens hat Hellmann die Vermarktung und gepusht, nicht etwa Bobic oder gar Kovac.
Zweitens hat Krösche deutlich mehr teure Verkäufe getätigt, als Bobic.
Drittens war es keineswegs so, dass wir unter Bobic nur mitreißenden Fußball und unter Krösche nur Langweiler-Fußball gespielt haben. Die Spielweise unter Kovac war teilweise echt schlimm anzuschauen, das haben wir nur damals nicht so gewertet, weil wir aus dem Abstiegskampf kamen. Wie oft haben wir bei knapper Führung angefangen zu mauern, wie oft sind wir mit Kovac, wie auch Hütter kläglich eingebrochen?
Ich glaube, du romantisierst aus persönlicher Abneigung gegen die handelnden Personen oder ihren Kurs hier die Vergangenheit.
Was hat er denn geleistet? Kovac hat schon vor dem Relegationsspiel einige Dinge angesprochen die sich ändern müssten. Dann kam Bobic und ging die Dinge an, führte einige Veränderungen durch. Als Bobic ging profitierte Hellmann von diesen Veränderungen. Aber Hellmann holte auch Krösche und mit ihm eine Veränderung unserer Spielweise, vom attraktiven kampfbetonten Spiel hin zum Langweilerfußball. Nur Geld mit ein paar Fußballern machen konnten wir schon vor Krösche und da hatten wir sogar noch eine funktionierende Mannschaft. Jetzt nach ein paar Jahren Hellmann und Krösche ist davon nicht mehr viel übrig.
Hellmann war zum Zeitpunkt der Krösche Verpflichtung nicht im AR, seine Position als GF bzw Vorstand ist irrelevant dafür
https://klub.eintracht.de/fussball-ag/vorstand/axel-hellmann/
Hellmann war zum Zeitpunkt der Krösche Verpflichtung nicht im AR, seine Position als GF bzw Vorstand ist irrelevant dafür
https://klub.eintracht.de/fussball-ag/vorstand/axel-hellmann/
Was hat er denn geleistet? Kovac hat schon vor dem Relegationsspiel einige Dinge angesprochen die sich ändern müssten. Dann kam Bobic und ging die Dinge an, führte einige Veränderungen durch. Als Bobic ging profitierte Hellmann von diesen Veränderungen. Aber Hellmann holte auch Krösche und mit ihm eine Veränderung unserer Spielweise, vom attraktiven kampfbetonten Spiel hin zum Langweilerfußball. Nur Geld mit ein paar Fußballern machen konnten wir schon vor Krösche und da hatten wir sogar noch eine funktionierende Mannschaft. Jetzt nach ein paar Jahren Hellmann und Krösche ist davon nicht mehr viel übrig.
Mal abgesehen von den inhaltlichen Fehlern, die ja schon angesprochen wurden, ist das schon eine, sagen mir mal , sehr spezielle Sichtweise.
Erstens hat Hellmann die Vermarktung und gepusht, nicht etwa Bobic oder gar Kovac.
Zweitens hat Krösche deutlich mehr teure Verkäufe getätigt, als Bobic.
Drittens war es keineswegs so, dass wir unter Bobic nur mitreißenden Fußball und unter Krösche nur Langweiler-Fußball gespielt haben. Die Spielweise unter Kovac war teilweise echt schlimm anzuschauen, das haben wir nur damals nicht so gewertet, weil wir aus dem Abstiegskampf kamen. Wie oft haben wir bei knapper Führung angefangen zu mauern, wie oft sind wir mit Kovac, wie auch Hütter kläglich eingebrochen?
Ich glaube, du romantisierst aus persönlicher Abneigung gegen die handelnden Personen oder ihren Kurs hier die Vergangenheit.
Ohne die Vorarbeit der Vorgänger wäre das nicht gegangen. Bruchhagen brachte wieder Seriösität in den Verein, Bobic machte da weiter und Hellmann profitierte von der Vorarbeit.
Musste der Krösche auch in der Resterampe wühlen wie Bobic? Krösche hatte im Gegensatz zu Bobic Geld in der Kasse, konnte sich ganz anders umschauen.
Damals waren die Einbrüche aber erklärbar, weil die Spielweise teils recht kräfteraubend war gingen manchmal die Kräfte aus. Davon konnte ja die letzte Saison keine Rede sein.
Mal abgesehen von den inhaltlichen Fehlern, die ja schon angesprochen wurden, ist das schon eine, sagen mir mal , sehr spezielle Sichtweise.
Erstens hat Hellmann die Vermarktung und gepusht, nicht etwa Bobic oder gar Kovac.
Zweitens hat Krösche deutlich mehr teure Verkäufe getätigt, als Bobic.
Drittens war es keineswegs so, dass wir unter Bobic nur mitreißenden Fußball und unter Krösche nur Langweiler-Fußball gespielt haben. Die Spielweise unter Kovac war teilweise echt schlimm anzuschauen, das haben wir nur damals nicht so gewertet, weil wir aus dem Abstiegskampf kamen. Wie oft haben wir bei knapper Führung angefangen zu mauern, wie oft sind wir mit Kovac, wie auch Hütter kläglich eingebrochen?
Ich glaube, du romantisierst aus persönlicher Abneigung gegen die handelnden Personen oder ihren Kurs hier die Vergangenheit.
Ohne die Vorarbeit der Vorgänger wäre das nicht gegangen. Bruchhagen brachte wieder Seriösität in den Verein, Bobic machte da weiter und Hellmann profitierte von der Vorarbeit.
Musste der Krösche auch in der Resterampe wühlen wie Bobic? Krösche hatte im Gegensatz zu Bobic Geld in der Kasse, konnte sich ganz anders umschauen.
Damals waren die Einbrüche aber erklärbar, weil die Spielweise teils recht kräfteraubend war gingen manchmal die Kräfte aus. Davon konnte ja die letzte Saison keine Rede sein.
Bruchhagen hat sehr wichtige Vorarbeit geleistet. Bobic war Sportvorstand und nicht für Hellmanns Bereiche zuständig, außerdem war Hellmann schon lange vor Bobic im Vorstand.
Als Krösche hier übernommen hat, war wegen Corona ebenfalls wenig Geld für Transfers zur Verfügung, weshalb er sich anfangs auch mit Leihen von der "Resterampe" und günstigen Transfers behelfen musste. Größere Summen konnte er erst investieren, nachdem er schon deutliche Gewinne erzielt hatte.
Was nicht heißt, dass Bobic keine gute Arbeit gemacht hätte. Aber eigentlich geht's hier auch nicht um die Arbeit der Sportvorstände, die ist nämlich nicht der Aufgabenbereich von Axel Hellmann.
Das mag man so sehen, wobei mir das als Entschuldigung etwas dünn ist.
Dass die letzte Saison scheiße war, ist klar.
Ich finde es nach den teils gravierenden Fehlentscheidungen diese Saison und der massiven Probleme mit der Kurve ein Zeichen zur falschen Zeit.
Ein Vorstand eines Mittelständlers mit 500 Mio Umsatz verdient laut KI 350-550k.
Wir haben 400 Mio und Hellmann bekommt das Sechsfache.
Ein wichtiger Mitarbeiter in einem Mittelstandsunternehmen mit dem Umsatz verdient vermutlich um die 100k. Wir bezahlen 2 Mio oder so. Das Zwanzigfache. Ähm, ich glaub, wir können die Fußballbranche nicht vergleichen damit.
Bei den Mitarbeitern nicht, beim Vorstand schon. Bedenklich finde ich, dass der AR das "einfach so" durchwinkt. Die Eintracht ist m. E. zum Selbstbedienungsladen verkommen. Hat er das "verdient"? Vielleicht. Schließlich hat er sich gegen den letzten relativ unabhängigen AR-Vors. in der Zankereiposse durchgesetzt ... Das Ergebnis des Machtgefüges erleben wir jetzt. Auch eine Leistung!
Der Vorstandsvorsitzende ist aber schon nicht lediglich ein wichtiger Mitarbeiter. Und die meisten leitenden Angestellten in Unternehmen mit 200 Mio. Umsatz bekommen - unabhängig davon, ob sie es verdienen - mehr als 100 Teuro p.a.
Ein wichtiger Mitarbeiter in einem Mittelstandsunternehmen mit dem Umsatz verdient vermutlich um die 100k. Wir bezahlen 2 Mio oder so. Das Zwanzigfache. Ähm, ich glaub, wir können die Fußballbranche nicht vergleichen damit.
Bei den Mitarbeitern nicht, beim Vorstand schon. Bedenklich finde ich, dass der AR das "einfach so" durchwinkt. Die Eintracht ist m. E. zum Selbstbedienungsladen verkommen. Hat er das "verdient"? Vielleicht. Schließlich hat er sich gegen den letzten relativ unabhängigen AR-Vors. in der Zankereiposse durchgesetzt ... Das Ergebnis des Machtgefüges erleben wir jetzt. Auch eine Leistung!
Was heißt denn unabhängig? Du meinst den ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Holzer, der gemeinsam mit seinem Geschäftspartner und Mitaufsichtsrat Orenstein AG-Anteile in Höhe von 16,81 Prozent hielt? Und eben jener Orenstein die Anteile beider dann mit einem Angebot weit unter dem festgestellten Wert einer offiziellen Bewertung aufstocken und dadurch möglicherweise eine Sperrminorität erlangen wollte? Ist ja eine schöne Unabhängigkeit, wenn der eigene Kumpel zulasten des Vereins einen größtmöglichen Einfluss erhalten soll.
Das Ergebnis des Machtgefüges ist, dass der Verein als mit Abstand größter Anteilseigner der AG seitdem auch die Mehrheit der Aufsichtsräte stellt sowie den Vorsitz des Gremiums innehat. Das sollte jetzt nicht allzu ungewöhnlich oder kritisch sein. Denn nur bei diesen Personen kann man als Vereinsmitglied auch einen direkten Einfluss ausüben. Das ist so ziemlich der Kernpunkt unserer Fußballkultur in Deutschland.
Da kann man ja eigentlich nur ein Problem sehen, wenn man meint, dass Hellmann eine zu große Verbundenheit zu den Vereinsvertretern besitzt und deswegen nicht ausreichend kontrolliert und alles durchgewunken wird oder im Verein nur inkompetente Leute rumlaufen, die in den Aufsichtsrat entsendet wird.
Ein wichtiger Mitarbeiter in einem Mittelstandsunternehmen mit dem Umsatz verdient vermutlich um die 100k. Wir bezahlen 2 Mio oder so. Das Zwanzigfache. Ähm, ich glaub, wir können die Fußballbranche nicht vergleichen damit.
Der Vorstandsvorsitzende ist aber schon nicht lediglich ein wichtiger Mitarbeiter. Und die meisten leitenden Angestellten in Unternehmen mit 200 Mio. Umsatz bekommen - unabhängig davon, ob sie es verdienen - mehr als 100 Teuro p.a.
Ohne die Vorarbeit der Vorgänger wäre das nicht gegangen. Bruchhagen brachte wieder Seriösität in den Verein, Bobic machte da weiter und Hellmann profitierte von der Vorarbeit.
Musste der Krösche auch in der Resterampe wühlen wie Bobic? Krösche hatte im Gegensatz zu Bobic Geld in der Kasse, konnte sich ganz anders umschauen.
Damals waren die Einbrüche aber erklärbar, weil die Spielweise teils recht kräfteraubend war gingen manchmal die Kräfte aus. Davon konnte ja die letzte Saison keine Rede sein.
Bruchhagen hat sehr wichtige Vorarbeit geleistet. Bobic war Sportvorstand und nicht für Hellmanns Bereiche zuständig, außerdem war Hellmann schon lange vor Bobic im Vorstand.
Als Krösche hier übernommen hat, war wegen Corona ebenfalls wenig Geld für Transfers zur Verfügung, weshalb er sich anfangs auch mit Leihen von der "Resterampe" und günstigen Transfers behelfen musste. Größere Summen konnte er erst investieren, nachdem er schon deutliche Gewinne erzielt hatte.
Was nicht heißt, dass Bobic keine gute Arbeit gemacht hätte. Aber eigentlich geht's hier auch nicht um die Arbeit der Sportvorstände, die ist nämlich nicht der Aufgabenbereich von Axel Hellmann.
Das mag man so sehen, wobei mir das als Entschuldigung etwas dünn ist.
Dass die letzte Saison scheiße war, ist klar.
Bei den Mitarbeitern nicht, beim Vorstand schon. Bedenklich finde ich, dass der AR das "einfach so" durchwinkt. Die Eintracht ist m. E. zum Selbstbedienungsladen verkommen. Hat er das "verdient"? Vielleicht. Schließlich hat er sich gegen den letzten relativ unabhängigen AR-Vors. in der Zankereiposse durchgesetzt ... Das Ergebnis des Machtgefüges erleben wir jetzt. Auch eine Leistung!
Was heißt denn unabhängig? Du meinst den ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Holzer, der gemeinsam mit seinem Geschäftspartner und Mitaufsichtsrat Orenstein AG-Anteile in Höhe von 16,81 Prozent hielt? Und eben jener Orenstein die Anteile beider dann mit einem Angebot weit unter dem festgestellten Wert einer offiziellen Bewertung aufstocken und dadurch möglicherweise eine Sperrminorität erlangen wollte? Ist ja eine schöne Unabhängigkeit, wenn der eigene Kumpel zulasten des Vereins einen größtmöglichen Einfluss erhalten soll.
Das Ergebnis des Machtgefüges ist, dass der Verein als mit Abstand größter Anteilseigner der AG seitdem auch die Mehrheit der Aufsichtsräte stellt sowie den Vorsitz des Gremiums innehat. Das sollte jetzt nicht allzu ungewöhnlich oder kritisch sein. Denn nur bei diesen Personen kann man als Vereinsmitglied auch einen direkten Einfluss ausüben. Das ist so ziemlich der Kernpunkt unserer Fußballkultur in Deutschland.
Da kann man ja eigentlich nur ein Problem sehen, wenn man meint, dass Hellmann eine zu große Verbundenheit zu den Vereinsvertretern besitzt und deswegen nicht ausreichend kontrolliert und alles durchgewunken wird oder im Verein nur inkompetente Leute rumlaufen, die in den Aufsichtsrat entsendet wird.
"Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dankbar sein, dass wir nicht alles bekommen, was wir verdienen."
Fehler sind nunmal die Bausteine der Weisheit, sofern man aus ihnen lernt....
Spielen wir international gibts mehr,in dürre Zeiten weniger.
Natürlich trotzdem mit einem guten Grundgehalt.
Keine Sorge, auf dem Level sollte es entsprechende Boni geben oder dann halt nicht geben.