Hat PETA eigentlich noch alle Latten am Zaun? Offenbar darf heutzutage nicht einmal mehr ein Adler einfach Adler sein, ohne dass irgendeine Organisation seine Rente, Arbeitszeit und vermutlich demnächst noch seine Work-Life-Balance regeln möchte. Attila ist 22, wird versorgt und betreut – aber Hauptsache, irgendwer findet wieder etwas, das dringend verboten, reguliert oder durch eine politisch korrektere Alternative ersetzt werden muss. Fehlt eigentlich nur noch eine Gefährdungsbeurteilung für den Stadionflug, eine Adler-Gleichstellungsbeauftragte und ein verpflichtendes Renteneintrittsalter für Vereinsmaskottchen. Vielleicht sollte man irgendwann auch mal die Kirche im Dorf und den Adler im Stadion lassen. Was können einem diese ganzen durchgeknallten "Bessermenschen" auf die Eier gehen, es hört einfach nicht auf
Dein Beitrag ist weniger eine Auseinandersetzung mit PETA als ein ziemlich offensichtlicher Kulturkampf-Strohmann. „Work-Life-Balance“, Gleichstellungsbeauftragte und „politisch korrekte Alternativen“ fordert niemand. Das dichtest du ironisierend dazu, um es anschließend lächerlich zu machen.
Statt über die eigentliche Tierwohlfrage zu diskutieren, bedienst du das bekannte Narrativ von Verboten, „politischer Korrektheit“ und „Bessermenschen“. Damit liest sich dein Beitrag wie der eines klassischen Wutbürgers, von denen es leider zu viele gibt, um sie unter Artenschutz zu stellen.
Schade, dass ausgerechnet ein solche populistische Polemik als Aufmacher dieser Debatte so stehen bleibt, wo es hier doch eigentlich ein Politikverbot gibt.
Nicht ein einziges Tier auf diesem Planeten, was „gehalten“ wird, hat dem zugestimmt. Find ich furchtbar.
Das stimmt zwar, aber ohne die internationalen Zuchtprogramme der Zoos wäre schon manche Art ausgestorben. Deshalb gibt es noch/wieder Steinböcke oder den Waldrapp in Deutschland, weil Leute sie geschützt, gezüchtet und wieder angesiedelt haben.
Nicht ein einziges Tier auf diesem Planeten, was „gehalten“ wird, hat dem zugestimmt. Find ich furchtbar.
Das stimmt zwar, aber ohne die internationalen Zuchtprogramme der Zoos wäre schon manche Art ausgestorben. Deshalb gibt es noch/wieder Steinböcke oder den Waldrapp in Deutschland, weil Leute sie geschützt, gezüchtet und wieder angesiedelt haben.
Da kannste auch noch die Przewalski-Pferde sowie die Wisente hinzu fügen.
In einigen Dingen hat PETA durchaus recht, bei anderen kann ich als Biologe und Tierhalter nur den Kopf schütteln.
Adler sind zunächst einmal tendenziell menschenscheu und würden mit Sicherheit nicht vor 60000 Leuten posieren.
Aber vermutlich wird ein "domestizierter" Adler, sofern das möglich ist, sich an der Geräuschkulisse recht wenig stören.
Tierhaltung ist immer so ein Thema: ich finde sie aber durchaus wichtig, weil sie Empathie lehrt und Interesse weckt. Aber umso mehr würde mich freuen, wenn die Eintracht den Dialog sucht ... vielleicht nicht gerade im Duktus des Threaderöffners.
Tierwohl ist wichtig und wenn Schutz und Arterhalt (auch durch Eingriffe des Menschen) dadurch mehr in den Fokus geraten, war die Aktion von PETA den Aufreger und die Diskussion wert.
Vielleicht kann die Eintracht damit ja souverän umgehen, das Gespräch suchen und zum Schutz "seines Wappenvogels" beitragen. Ich denke dabei allerdings weniger an den Seeadler (wegen der stilisierten Beinbefederung gehe ich mal vom Seeadler aus), der sich ja inzwischen an Meeresküsten, Seen und Flüssen wieder ausbreitet, sondern vielleicht an den in Deutschland selten gewordenen Schreiadler.
Vielleicht kann die Eintracht damit ja souverän umgehen, das Gespräch suchen und zum Schutz "seines Wappenvogels" beitragen. Ich denke dabei allerdings weniger an den Seeadler (wegen der stilisierten Beinbefederung gehe ich mal vom Seeadler aus), der sich ja inzwischen an Meeresküsten, Seen und Flüssen wieder ausbreitet, sondern vielleicht an den in Deutschland selten gewordenen Schreiadler.
Das wäre eine tolle Sache und auch ganz unabhängig von der Peta-Geschichte denk- und machbar.
Tierwohl ist wichtig und wenn Schutz und Arterhalt (auch durch Eingriffe des Menschen) dadurch mehr in den Fokus geraten, war die Aktion von PETA den Aufreger und die Diskussion wert.
Vielleicht kann die Eintracht damit ja souverän umgehen, das Gespräch suchen und zum Schutz "seines Wappenvogels" beitragen. Ich denke dabei allerdings weniger an den Seeadler (wegen der stilisierten Beinbefederung gehe ich mal vom Seeadler aus), der sich ja inzwischen an Meeresküsten, Seen und Flüssen wieder ausbreitet, sondern vielleicht an den in Deutschland selten gewordenen Schreiadler.
Das wäre eine sehr gute Sache! Ich hatte bei einer meiner Exkursionen (in MeckPomm) das Glück mal einen Schreiadler zu sehen.
Als Attilaersatz: da könntest Du doch in Hinsicht auf Deinen Usernamen hier in Forum, im Stadion, ... Federkostüm...!
Tierwohl ist wichtig und wenn Schutz und Arterhalt (auch durch Eingriffe des Menschen) dadurch mehr in den Fokus geraten, war die Aktion von PETA den Aufreger und die Diskussion wert.
Vielleicht kann die Eintracht damit ja souverän umgehen, das Gespräch suchen und zum Schutz "seines Wappenvogels" beitragen. Ich denke dabei allerdings weniger an den Seeadler (wegen der stilisierten Beinbefederung gehe ich mal vom Seeadler aus), der sich ja inzwischen an Meeresküsten, Seen und Flüssen wieder ausbreitet, sondern vielleicht an den in Deutschland selten gewordenen Schreiadler.
Vielleicht kann die Eintracht damit ja souverän umgehen, das Gespräch suchen und zum Schutz "seines Wappenvogels" beitragen. Ich denke dabei allerdings weniger an den Seeadler (wegen der stilisierten Beinbefederung gehe ich mal vom Seeadler aus), der sich ja inzwischen an Meeresküsten, Seen und Flüssen wieder ausbreitet, sondern vielleicht an den in Deutschland selten gewordenen Schreiadler.
Das wäre eine tolle Sache und auch ganz unabhängig von der Peta-Geschichte denk- und machbar.
Adler sind zunächst einmal tendenziell menschenscheu und würden mit Sicherheit nicht vor 60000 Leuten posieren.
Aber vermutlich wird ein "domestizierter" Adler, sofern das möglich ist, sich an der Geräuschkulisse recht wenig stören.
Tierhaltung ist immer so ein Thema: ich finde sie aber durchaus wichtig, weil sie Empathie lehrt und Interesse weckt. Aber umso mehr würde mich freuen, wenn die Eintracht den Dialog sucht ... vielleicht nicht gerade im Duktus des Threaderöffners.
Ich bräuchte auch keine 60T Menschen um mich rum, geh aber trotzdem ins Stadion. 😅😅
Für mich wirkt das wie eine Kampagne. Hauptsache was raus hauen, ohne sich mit den Rahmenbedingungen vom Halter und dem Vogel individuell auseinander zu setzen. PETA ist bestimmt auch gegen Tierhaltung im Zoo. Können sie gern machen. Aber damit werden Dinge iin den gleichen Kontext gestellt wie die schäbigen Tierhaltungen.
Adler sind zunächst einmal tendenziell menschenscheu und würden mit Sicherheit nicht vor 60000 Leuten posieren.
Aber vermutlich wird ein "domestizierter" Adler, sofern das möglich ist, sich an der Geräuschkulisse recht wenig stören.
Tierhaltung ist immer so ein Thema: ich finde sie aber durchaus wichtig, weil sie Empathie lehrt und Interesse weckt. Aber umso mehr würde mich freuen, wenn die Eintracht den Dialog sucht ... vielleicht nicht gerade im Duktus des Threaderöffners.
Ich bräuchte auch keine 60T Menschen um mich rum, geh aber trotzdem ins Stadion. 😅😅
Für mich wirkt das wie eine Kampagne. Hauptsache was raus hauen, ohne sich mit den Rahmenbedingungen vom Halter und dem Vogel individuell auseinander zu setzen. PETA ist bestimmt auch gegen Tierhaltung im Zoo. Können sie gern machen. Aber damit werden Dinge iin den gleichen Kontext gestellt wie die schäbigen Tierhaltungen.
Keine Ahnung. Es wird bei PETA im Zweifel auch verschiedene Meinungen geben. Dass diese Betonbunker von früher nicht mal ansatzweise tiergerecht waren dürfte ja unstreitig sein. Der Frankfurter Zoo hat frühzeitig auf Elefanten verzichtet, weil schlicht der Platz fehlt. Grzimek brachte seinerzeit Tiere mit in die Fernsehsendung, meist diesen halbzahmen Gepard. Das war sicher nicht tiergerecht aber ebenso sicher wichtig. Viele Leute haben die Sendung geguckt und darauf baut die zoologische Gesellschaft auf, eine der einflussreichsten und bedeutendsten Organisationen zum Tierschutz weltweit.
Und so ist eben alles ein Dialog. Ich weiß, dass das nicht dem Zeitgeist entspricht, aber man sollte sich austauschen. Mit Fundamentalopposition kommt man selten weit.
Tierwohl ist wichtig und wenn Schutz und Arterhalt (auch durch Eingriffe des Menschen) dadurch mehr in den Fokus geraten, war die Aktion von PETA den Aufreger und die Diskussion wert.
Vielleicht kann die Eintracht damit ja souverän umgehen, das Gespräch suchen und zum Schutz "seines Wappenvogels" beitragen. Ich denke dabei allerdings weniger an den Seeadler (wegen der stilisierten Beinbefederung gehe ich mal vom Seeadler aus), der sich ja inzwischen an Meeresküsten, Seen und Flüssen wieder ausbreitet, sondern vielleicht an den in Deutschland selten gewordenen Schreiadler.
Tierwohl ist wichtig und wenn Schutz und Arterhalt (auch durch Eingriffe des Menschen) dadurch mehr in den Fokus geraten, war die Aktion von PETA den Aufreger und die Diskussion wert.
Vielleicht kann die Eintracht damit ja souverän umgehen, das Gespräch suchen und zum Schutz "seines Wappenvogels" beitragen. Ich denke dabei allerdings weniger an den Seeadler (wegen der stilisierten Beinbefederung gehe ich mal vom Seeadler aus), der sich ja inzwischen an Meeresküsten, Seen und Flüssen wieder ausbreitet, sondern vielleicht an den in Deutschland selten gewordenen Schreiadler.
Das wäre eine sehr gute Sache! Ich hatte bei einer meiner Exkursionen (in MeckPomm) das Glück mal einen Schreiadler zu sehen.
Als Attilaersatz: da könntest Du doch in Hinsicht auf Deinen Usernamen hier in Forum, im Stadion, ... Federkostüm...!
Ich bräuchte auch keine 60T Menschen um mich rum, geh aber trotzdem ins Stadion. 😅😅
Für mich wirkt das wie eine Kampagne. Hauptsache was raus hauen, ohne sich mit den Rahmenbedingungen vom Halter und dem Vogel individuell auseinander zu setzen. PETA ist bestimmt auch gegen Tierhaltung im Zoo. Können sie gern machen. Aber damit werden Dinge iin den gleichen Kontext gestellt wie die schäbigen Tierhaltungen.
Keine Ahnung. Es wird bei PETA im Zweifel auch verschiedene Meinungen geben. Dass diese Betonbunker von früher nicht mal ansatzweise tiergerecht waren dürfte ja unstreitig sein. Der Frankfurter Zoo hat frühzeitig auf Elefanten verzichtet, weil schlicht der Platz fehlt. Grzimek brachte seinerzeit Tiere mit in die Fernsehsendung, meist diesen halbzahmen Gepard. Das war sicher nicht tiergerecht aber ebenso sicher wichtig. Viele Leute haben die Sendung geguckt und darauf baut die zoologische Gesellschaft auf, eine der einflussreichsten und bedeutendsten Organisationen zum Tierschutz weltweit.
Und so ist eben alles ein Dialog. Ich weiß, dass das nicht dem Zeitgeist entspricht, aber man sollte sich austauschen. Mit Fundamentalopposition kommt man selten weit.
Keine Ahnung. Es wird bei PETA im Zweifel auch verschiedene Meinungen geben. Dass diese Betonbunker von früher nicht mal ansatzweise tiergerecht waren dürfte ja unstreitig sein. Der Frankfurter Zoo hat frühzeitig auf Elefanten verzichtet, weil schlicht der Platz fehlt. Grzimek brachte seinerzeit Tiere mit in die Fernsehsendung, meist diesen halbzahmen Gepard. Das war sicher nicht tiergerecht aber ebenso sicher wichtig. Viele Leute haben die Sendung geguckt und darauf baut die zoologische Gesellschaft auf, eine der einflussreichsten und bedeutendsten Organisationen zum Tierschutz weltweit.
Und so ist eben alles ein Dialog. Ich weiß, dass das nicht dem Zeitgeist entspricht, aber man sollte sich austauschen. Mit Fundamentalopposition kommt man selten weit.
Richtig, ich hoffe im "Fall Attila" doch sehr auf einen Dialog zwischen der Eintracht.und PETA!
Mittlerweile denken ohnehin viele deutsche Zoos bei ihrer Tierhaltung um. Und selbst der Opelzoo mit seiner, imHo sehr guten Grosstierhaltung, hat z.B. die Haltung von Nilpferden aufgegeben.
Keine Ahnung. Es wird bei PETA im Zweifel auch verschiedene Meinungen geben. Dass diese Betonbunker von früher nicht mal ansatzweise tiergerecht waren dürfte ja unstreitig sein. Der Frankfurter Zoo hat frühzeitig auf Elefanten verzichtet, weil schlicht der Platz fehlt. Grzimek brachte seinerzeit Tiere mit in die Fernsehsendung, meist diesen halbzahmen Gepard. Das war sicher nicht tiergerecht aber ebenso sicher wichtig. Viele Leute haben die Sendung geguckt und darauf baut die zoologische Gesellschaft auf, eine der einflussreichsten und bedeutendsten Organisationen zum Tierschutz weltweit.
Und so ist eben alles ein Dialog. Ich weiß, dass das nicht dem Zeitgeist entspricht, aber man sollte sich austauschen. Mit Fundamentalopposition kommt man selten weit.
Es ist schön, daß Du Bernhard Grzimek erwähnst. Das muss alles auch im Kontext der jeweiligen Zeit betrachtet werden. Eines ist jedoch sicher. Er hat Tiere wohl mehr geliebt, als die meisten anderen Menschen in der Geschichte. Und dennoch gibt es, zunehmend, grundsätzlich Argumente gegen Zoos. Und das, wie ich leider sagen muss, zurecht. Die ganze Debatte ist äußerst komplex. PETA leistet wichtige und erfolgreiche Arbeit. Nicht zu 100%, aber das tut keiner. Tierschutz ist wichtig, wir haben als menschliche Spezies die Verantwortung dafür, daß wir den gesamten Planeten für ALLE Spezies runiniert haben. Attila ist halt ein prestigeträchtiges Symbol für solch eine Lobby-Vereinigung. Deswegen rege ich mich persönlich nicht darüber auf.
Keine Ahnung. Es wird bei PETA im Zweifel auch verschiedene Meinungen geben. Dass diese Betonbunker von früher nicht mal ansatzweise tiergerecht waren dürfte ja unstreitig sein. Der Frankfurter Zoo hat frühzeitig auf Elefanten verzichtet, weil schlicht der Platz fehlt. Grzimek brachte seinerzeit Tiere mit in die Fernsehsendung, meist diesen halbzahmen Gepard. Das war sicher nicht tiergerecht aber ebenso sicher wichtig. Viele Leute haben die Sendung geguckt und darauf baut die zoologische Gesellschaft auf, eine der einflussreichsten und bedeutendsten Organisationen zum Tierschutz weltweit.
Und so ist eben alles ein Dialog. Ich weiß, dass das nicht dem Zeitgeist entspricht, aber man sollte sich austauschen. Mit Fundamentalopposition kommt man selten weit.
Keine Ahnung. Es wird bei PETA im Zweifel auch verschiedene Meinungen geben. Dass diese Betonbunker von früher nicht mal ansatzweise tiergerecht waren dürfte ja unstreitig sein. Der Frankfurter Zoo hat frühzeitig auf Elefanten verzichtet, weil schlicht der Platz fehlt. Grzimek brachte seinerzeit Tiere mit in die Fernsehsendung, meist diesen halbzahmen Gepard. Das war sicher nicht tiergerecht aber ebenso sicher wichtig. Viele Leute haben die Sendung geguckt und darauf baut die zoologische Gesellschaft auf, eine der einflussreichsten und bedeutendsten Organisationen zum Tierschutz weltweit.
Und so ist eben alles ein Dialog. Ich weiß, dass das nicht dem Zeitgeist entspricht, aber man sollte sich austauschen. Mit Fundamentalopposition kommt man selten weit.
Richtig, ich hoffe im "Fall Attila" doch sehr auf einen Dialog zwischen der Eintracht.und PETA!
Mittlerweile denken ohnehin viele deutsche Zoos bei ihrer Tierhaltung um. Und selbst der Opelzoo mit seiner, imHo sehr guten Grosstierhaltung, hat z.B. die Haltung von Nilpferden aufgegeben.
Keine Ahnung. Es wird bei PETA im Zweifel auch verschiedene Meinungen geben. Dass diese Betonbunker von früher nicht mal ansatzweise tiergerecht waren dürfte ja unstreitig sein. Der Frankfurter Zoo hat frühzeitig auf Elefanten verzichtet, weil schlicht der Platz fehlt. Grzimek brachte seinerzeit Tiere mit in die Fernsehsendung, meist diesen halbzahmen Gepard. Das war sicher nicht tiergerecht aber ebenso sicher wichtig. Viele Leute haben die Sendung geguckt und darauf baut die zoologische Gesellschaft auf, eine der einflussreichsten und bedeutendsten Organisationen zum Tierschutz weltweit.
Und so ist eben alles ein Dialog. Ich weiß, dass das nicht dem Zeitgeist entspricht, aber man sollte sich austauschen. Mit Fundamentalopposition kommt man selten weit.
Dass Attila gut versorgt wird und 22 Jahre alt ist, bedeutet ja nicht automatisch, dass ein Stadionbesuch für ihn stressfrei oder artgerecht ist. Ein Fußballstadion ist nun einmal keine natürliche Umgebung für einen Greifvogel: Zehntausende Menschen, Gesänge, Lautsprecher, plötzlicher Torjubel, Fahnen, Pyrotechnik und ständig wechselnde Bewegungen sind Reize, denen ein Adler in freier Natur so nicht ausgesetzt ist.
Schlussendlich ist jedes Stadtgebiet kein natürlicher Lebensraum für Tiere. Ob es der Hund ist, der beim Gassi-Gehen von hupenden Autos und blökenden Menschen gestresst wird. Oder was ist mit den Pferden der berittenen Polizei, die auch mitten in den Stadien sind? Die kommen im übrigen zum Einsatz, wenn es RICHTIG stressig und laut wird. Die Argumentation, die jetzt NUR auf Attila zielt, kann dann eigentlich auf sämtliche in einer Stadt gehaltenen Tiere ausgeweitet werden. Problematisch, oder?
Dass Attila gut versorgt wird und 22 Jahre alt ist, bedeutet ja nicht automatisch, dass ein Stadionbesuch für ihn stressfrei oder artgerecht ist. Ein Fußballstadion ist nun einmal keine natürliche Umgebung für einen Greifvogel: Zehntausende Menschen, Gesänge, Lautsprecher, plötzlicher Torjubel, Fahnen, Pyrotechnik und ständig wechselnde Bewegungen sind Reize, denen ein Adler in freier Natur so nicht ausgesetzt ist.
Schlussendlich ist jedes Stadtgebiet kein natürlicher Lebensraum für Tiere. Ob es der Hund ist, der beim Gassi-Gehen von hupenden Autos und blökenden Menschen gestresst wird. Oder was ist mit den Pferden der berittenen Polizei, die auch mitten in den Stadien sind? Die kommen im übrigen zum Einsatz, wenn es RICHTIG stressig und laut wird. Die Argumentation, die jetzt NUR auf Attila zielt, kann dann eigentlich auf sämtliche in einer Stadt gehaltenen Tiere ausgeweitet werden. Problematisch, oder?
Bezüglich des Stadtgebiets muss ich Dir widersprechen: Wanderfalken (recht selten) finden Frankfurt und die Hochhäuser sehr interessant (leben nämlich dort wo es Felswände gibt) und reichlich Beute gibt es in Form von Tauben ebenfalls. Es gibt in FFM recht viele Brutpaare. Gibt in dieser Hinsicht noch mehr Beispiele. Sorry.
Dass Attila gut versorgt wird und 22 Jahre alt ist, bedeutet ja nicht automatisch, dass ein Stadionbesuch für ihn stressfrei oder artgerecht ist. Ein Fußballstadion ist nun einmal keine natürliche Umgebung für einen Greifvogel: Zehntausende Menschen, Gesänge, Lautsprecher, plötzlicher Torjubel, Fahnen, Pyrotechnik und ständig wechselnde Bewegungen sind Reize, denen ein Adler in freier Natur so nicht ausgesetzt ist.
Schlussendlich ist jedes Stadtgebiet kein natürlicher Lebensraum für Tiere. Ob es der Hund ist, der beim Gassi-Gehen von hupenden Autos und blökenden Menschen gestresst wird. Oder was ist mit den Pferden der berittenen Polizei, die auch mitten in den Stadien sind? Die kommen im übrigen zum Einsatz, wenn es RICHTIG stressig und laut wird. Die Argumentation, die jetzt NUR auf Attila zielt, kann dann eigentlich auf sämtliche in einer Stadt gehaltenen Tiere ausgeweitet werden. Problematisch, oder?
Bezüglich des Stadtgebiets muss ich Dir widersprechen: Wanderfalken (recht selten) finden Frankfurt und die Hochhäuser sehr interessant (leben nämlich dort wo es Felswände gibt) und reichlich Beute gibt es in Form von Tauben ebenfalls. Es gibt in FFM recht viele Brutpaare. Gibt in dieser Hinsicht noch mehr Beispiele. Sorry.
*hüstel* Ich hebe noch einmal das Stichwort hervor. Es geht mir hierbei in erster Linie nicht um Tiere in freier Wildbahn, die sich wohl über lange Zeit an die menschliche Zivilisation und ihre Einflüsse auf den Lebensraum gewöhnt haben. Die können sich auch entscheiden, wieder Distanz von der Zivilisation zu nehmen. Bei mir würde hierbei vorrangig der Freiheitsaspekt im Vordergrund stehen. Deshalb entscheide ich mich dafür, kein Tier zu halten. Ich verdamme niemanden, der das tut... meine persönliche Einstellung halt. Ich hänge halt auf den Balkon Insektenhotels, Nistkästen und Vogelfutterstellen auf und freue mich über regen Besuch WENN Tiere gehalten werden, dann kann ich halt immer nur hoffen, dass die Tiere in guten Händen sind und sich Wohl fühlen. Nichtsdestotrotz verlieren sie halt ihr natürliches Verhalten. Und wie gesagt: Man kann nur hoffen, dass die Besitzer es dann auch erkennen, wenn das Tier durch äußere Einflüsse gestresst wird. Attila ist aber rund um die Uhr in Beobachtung von professionellen Pflegern, die das Verhalten des Tieres kennen. Wenn von dieser Seite aus gesagt wird: "Nein, dem Adler geht es gut."... dann kann ich dem erstmal nur Glauben schenken.
Ich gehe davon aus, dass Attila nicht in freier Natür überleben kann
Vermutlich könnte er. Greifvögel können Beute schlagen ohne das großartig lernen zu müssen.
Ich finde die Diskussion nicht blöd, auch wenn ich unseren Attila wirklich toll finde und mich freue, ihn am Spielfeldrand zu sehen.
Das stimmt leider wohl nicht. Da ich auch überhaupt kein Experte zum Thema Greifvögel bin, habe ich die KI mal bemüht. Die Hauptpunkte, warum das bei einem so großen Vogel nicht so ohne weiteres geht mal kurz: 1. Fehlende Fitness und körperlicher Abbau in Gefangenschaft 2. Verlust der Jagdpraxis 3. Fehlprägung und Nähe zum Menschen 4. Revierkämpfe und Orientierungslosigkeit
insgesamt eine sehr spannende Frage, die es auch immer wieder bei großen Meeressäugern gibt, wenn diese Schwachsinnsdelfinarien geschlossen werden.
Ich gehe davon aus, dass Attila nicht in freier Natür überleben kann
Vermutlich könnte er. Greifvögel können Beute schlagen ohne das großartig lernen zu müssen.
Ich finde die Diskussion nicht blöd, auch wenn ich unseren Attila wirklich toll finde und mich freue, ihn am Spielfeldrand zu sehen.
Das stimmt leider wohl nicht. Da ich auch überhaupt kein Experte zum Thema Greifvögel bin, habe ich die KI mal bemüht. Die Hauptpunkte, warum das bei einem so großen Vogel nicht so ohne weiteres geht mal kurz: 1. Fehlende Fitness und körperlicher Abbau in Gefangenschaft 2. Verlust der Jagdpraxis 3. Fehlprägung und Nähe zum Menschen 4. Revierkämpfe und Orientierungslosigkeit
insgesamt eine sehr spannende Frage, die es auch immer wieder bei großen Meeressäugern gibt, wenn diese Schwachsinnsdelfinarien geschlossen werden.
Ja, sehr richtig was Du anführst und deswegen hier auch diese Diskussion!
Ich gehe davon aus, dass Attila nicht in freier Natür überleben kann
Vermutlich könnte er. Greifvögel können Beute schlagen ohne das großartig lernen zu müssen.
Ich finde die Diskussion nicht blöd, auch wenn ich unseren Attila wirklich toll finde und mich freue, ihn am Spielfeldrand zu sehen.
Das stimmt leider wohl nicht. Da ich auch überhaupt kein Experte zum Thema Greifvögel bin, habe ich die KI mal bemüht. Die Hauptpunkte, warum das bei einem so großen Vogel nicht so ohne weiteres geht mal kurz: 1. Fehlende Fitness und körperlicher Abbau in Gefangenschaft 2. Verlust der Jagdpraxis 3. Fehlprägung und Nähe zum Menschen 4. Revierkämpfe und Orientierungslosigkeit
insgesamt eine sehr spannende Frage, die es auch immer wieder bei großen Meeressäugern gibt, wenn diese Schwachsinnsdelfinarien geschlossen werden.
Ich gehe davon aus, dass Attila nicht in freier Natür überleben kann
Vermutlich könnte er. Greifvögel können Beute schlagen ohne das großartig lernen zu müssen.
Ich finde die Diskussion nicht blöd, auch wenn ich unseren Attila wirklich toll finde und mich freue, ihn am Spielfeldrand zu sehen.
Das stimmt leider wohl nicht. Da ich auch überhaupt kein Experte zum Thema Greifvögel bin, habe ich die KI mal bemüht. Die Hauptpunkte, warum das bei einem so großen Vogel nicht so ohne weiteres geht mal kurz: 1. Fehlende Fitness und körperlicher Abbau in Gefangenschaft 2. Verlust der Jagdpraxis 3. Fehlprägung und Nähe zum Menschen 4. Revierkämpfe und Orientierungslosigkeit
insgesamt eine sehr spannende Frage, die es auch immer wieder bei großen Meeressäugern gibt, wenn diese Schwachsinnsdelfinarien geschlossen werden.
Ja, sehr richtig was Du anführst und deswegen hier auch diese Diskussion!
Keine Ahnung. Es wird bei PETA im Zweifel auch verschiedene Meinungen geben. Dass diese Betonbunker von früher nicht mal ansatzweise tiergerecht waren dürfte ja unstreitig sein. Der Frankfurter Zoo hat frühzeitig auf Elefanten verzichtet, weil schlicht der Platz fehlt. Grzimek brachte seinerzeit Tiere mit in die Fernsehsendung, meist diesen halbzahmen Gepard. Das war sicher nicht tiergerecht aber ebenso sicher wichtig. Viele Leute haben die Sendung geguckt und darauf baut die zoologische Gesellschaft auf, eine der einflussreichsten und bedeutendsten Organisationen zum Tierschutz weltweit.
Und so ist eben alles ein Dialog. Ich weiß, dass das nicht dem Zeitgeist entspricht, aber man sollte sich austauschen. Mit Fundamentalopposition kommt man selten weit.
Keine Ahnung. Es wird bei PETA im Zweifel auch verschiedene Meinungen geben. Dass diese Betonbunker von früher nicht mal ansatzweise tiergerecht waren dürfte ja unstreitig sein. Der Frankfurter Zoo hat frühzeitig auf Elefanten verzichtet, weil schlicht der Platz fehlt. Grzimek brachte seinerzeit Tiere mit in die Fernsehsendung, meist diesen halbzahmen Gepard. Das war sicher nicht tiergerecht aber ebenso sicher wichtig. Viele Leute haben die Sendung geguckt und darauf baut die zoologische Gesellschaft auf, eine der einflussreichsten und bedeutendsten Organisationen zum Tierschutz weltweit.
Und so ist eben alles ein Dialog. Ich weiß, dass das nicht dem Zeitgeist entspricht, aber man sollte sich austauschen. Mit Fundamentalopposition kommt man selten weit.
Es ist schön, daß Du Bernhard Grzimek erwähnst. Das muss alles auch im Kontext der jeweiligen Zeit betrachtet werden. Eines ist jedoch sicher. Er hat Tiere wohl mehr geliebt, als die meisten anderen Menschen in der Geschichte. Und dennoch gibt es, zunehmend, grundsätzlich Argumente gegen Zoos. Und das, wie ich leider sagen muss, zurecht. Die ganze Debatte ist äußerst komplex. PETA leistet wichtige und erfolgreiche Arbeit. Nicht zu 100%, aber das tut keiner. Tierschutz ist wichtig, wir haben als menschliche Spezies die Verantwortung dafür, daß wir den gesamten Planeten für ALLE Spezies runiniert haben. Attila ist halt ein prestigeträchtiges Symbol für solch eine Lobby-Vereinigung. Deswegen rege ich mich persönlich nicht darüber auf.
Das Gehör von Attila hat so ziemlich dieselben Fähigkeiten wie das von uns Menschen, er hat aber keine Ohrmuscheln, die Lautstärke verstärken. Ich kann mir aber vorstellen, dass seine Pfleger ihm schon längst einen Adlerkopfhörer besorgt hätten, wenn sie das Gefühl hätten, dass der Pegel zu viel für ihn ist.
Was bei 60.000 Menschen auch zu einer Belästigung führen könnte, trifft auf Adler garnicht nicht zu: Ihr Geruchssinn ist eher sehr schwach ausgeprägt. Da sie lebende Beute auf Sicht jagen, haben sie keinen feinen Geruchssinn wie etwa Geier, weil sie sich nicht für Aas interessieren.
In der freien Natur verlässt sich so ein Adler hauptsächlich auf seine Augen. Und ja, bei so einer großen Menge Menschen sich sicher auch immer ein paar dabei, die man nicht scharf sehen möchte, vor allem wenn sie Gelbe oder Blaue Trikots tragen. Aber da vertraue ich ganz auf Attila, dass er den Anblick in seinem Alter erträgt.
Attila ist von Menschen aufgezogen worden - wen ich mich recht entsinne - und führt deswegen sowieso kein natürliches Leben. Wahrscheinlich hätte er es nach dem Schlüpfen nicht weit gebracht, so ohne Adlereltern. Und ja, ich finde auch, dass man sich um Tierschutz bemühen darf - PETA hatte da schon bessere Themen -, aber das halte ich für einen ziemlich an den Haaren herbeigezogenen PR-Stunt. Klar, gehört zu deren Geschäft, aber hilft hier in der Sache glaube ich, nicht weiter.
Was ich bei der ganzen Diskussion ziemlich bemerkenswert finde: Sobald PETA etwas kritisiert, wird reflexartig über deren Motive diskutiert – „PR-Stunt“, „Aufmerksamkeit“, „Geld verdienen“ usw. Aber selbst wenn das alles stimmen würde: Ändert das irgendetwas an der eigentlichen Frage?
Ein lebendes Tier wird für menschliche Unterhaltung und Vereinsinszenierung gehalten und eingesetzt. Und genau das wird Kindern und nachfolgenden Generationen als völlig normal vermittelt: Natürlich kann man einen Adler besitzen, ihn transportieren und ihn vor Zehntausenden Menschen auftreten lassen – ist ja Tradition.
Genau so funktioniert der Kreislauf: Die nächste Generation übernimmt das, was wir heute als selbstverständlich vorleben. Wenn wir wollen, dass Tiere irgendwann nicht mehr für unsere Unterhaltung und Inszenierung herhalten müssen, müssen wir irgendwann anfangen, solche Traditionen zu hinterfragen – und nicht sie mit „haben wir schon immer so gemacht“ verteidigen.
Und deshalb ist „PETA macht das nur für PR“ auch kein Argument. Selbst wenn es ein PR-Stunt wäre, kann die zugrunde liegende Kritik trotzdem völlig berechtigt sein.
Vielleicht sollten wir deshalb weniger darüber diskutieren, wer die Frage stellt – und mehr darüber, ob die Frage berechtigt ist.
Denn nur weil etwas Tradition ist, wird es nicht automatisch richtig. Und nur weil wir es seit Jahren schön finden, heißt das noch lange nicht, dass das Tier es genauso schön findet.
Meine Güte, es ist doch ganz einfach: Tiere gehören in ihren selbst gewählten Lebensraum. Dazu gehören weder (Massen-)Tierhaltung, Zoos oder Stadien. Die Arroganz von Menschen über andere Lebewesen und ihre Schicksale entscheiden zu wollen ist reichlich antiquiert.
Ich finde PETA leider aus anderen Gründen kritisch, aber in diesem Falle haben sie zumindest im Ansatz recht. Und ja, Attila wird in freier Wildbahn vermutlich nicht überlebensfähig sein. Aber auch meiner Meinung nach brauchen wir keinen Attila 2.0, zumindest keinen der nicht aus Kunstfasern oder so ist.
Nur kurz ein Zwischen-Gedanke: Wie kann man denn all die Sauen zur freiwilligen Einwilligung bewegen, dass sie samstags als Stadion-Bratwurst an Senf und Brötchen auf dem Schwenkgrill am und im Waldstadion enden?
Oder ist das ein ganz anderes Thema?
Müsste man zum Tierwohl nicht den Veggie-Spieltag ausrufen?
Vegan Bratwurst schmeckt zwar nicht, aber für das Tierwohl ist sie trotzdem besser....
Statt über die eigentliche Tierwohlfrage zu diskutieren, bedienst du das bekannte Narrativ von Verboten, „politischer Korrektheit“ und „Bessermenschen“. Damit liest sich dein Beitrag wie der eines klassischen Wutbürgers, von denen es leider zu viele gibt, um sie unter Artenschutz zu stellen.
Schade, dass ausgerechnet ein solche populistische Polemik als Aufmacher dieser Debatte so stehen bleibt, wo es hier doch eigentlich ein Politikverbot gibt.
Das stimmt zwar, aber ohne die internationalen Zuchtprogramme der Zoos wäre schon manche Art ausgestorben. Deshalb gibt es noch/wieder Steinböcke oder den Waldrapp in Deutschland, weil Leute sie geschützt, gezüchtet und wieder angesiedelt haben.
Da kannste auch noch die Przewalski-Pferde sowie die Wisente hinzu fügen.
In einigen Dingen hat PETA durchaus recht, bei anderen kann ich als Biologe und Tierhalter nur den Kopf schütteln.
Bei all der Diskussion haut PETA einfach mal was raus. Oder haben Sie sich beim Falkner erkundigt, wie er lebt und wie er im Stadion reagiert?!
Und sicher kann man über eine Rente diskutieren. Hier wird aber so getan als wenn seine Lebensbedingungen grausam sind.
Man kann es auch übertreiben
Aber vermutlich wird ein "domestizierter" Adler, sofern das möglich ist, sich an der Geräuschkulisse recht wenig stören.
Tierhaltung ist immer so ein Thema: ich finde sie aber durchaus wichtig, weil sie Empathie lehrt und Interesse weckt. Aber umso mehr würde mich freuen, wenn die Eintracht den Dialog sucht ... vielleicht nicht gerade im Duktus des Threaderöffners.
Vielleicht kann die Eintracht damit ja souverän umgehen, das Gespräch suchen und zum Schutz "seines Wappenvogels" beitragen. Ich denke dabei allerdings weniger an den Seeadler (wegen der stilisierten Beinbefederung gehe ich mal vom Seeadler aus), der sich ja inzwischen an Meeresküsten, Seen und Flüssen wieder ausbreitet, sondern vielleicht an den in Deutschland selten gewordenen Schreiadler.
Das wäre eine tolle Sache und auch ganz unabhängig von der Peta-Geschichte denk- und machbar.
Das wäre eine sehr gute Sache! Ich hatte bei einer meiner Exkursionen (in MeckPomm) das Glück mal einen Schreiadler zu sehen.
Als Attilaersatz: da könntest Du doch in Hinsicht auf Deinen Usernamen hier in Forum, im Stadion, ...
Federkostüm...!
Duck und weg!
Vielleicht kann die Eintracht damit ja souverän umgehen, das Gespräch suchen und zum Schutz "seines Wappenvogels" beitragen. Ich denke dabei allerdings weniger an den Seeadler (wegen der stilisierten Beinbefederung gehe ich mal vom Seeadler aus), der sich ja inzwischen an Meeresküsten, Seen und Flüssen wieder ausbreitet, sondern vielleicht an den in Deutschland selten gewordenen Schreiadler.
Das wäre eine tolle Sache und auch ganz unabhängig von der Peta-Geschichte denk- und machbar.
Bei all der Diskussion haut PETA einfach mal was raus. Oder haben Sie sich beim Falkner erkundigt, wie er lebt und wie er im Stadion reagiert?!
Und sicher kann man über eine Rente diskutieren. Hier wird aber so getan als wenn seine Lebensbedingungen grausam sind.
Man kann es auch übertreiben
Aber vermutlich wird ein "domestizierter" Adler, sofern das möglich ist, sich an der Geräuschkulisse recht wenig stören.
Tierhaltung ist immer so ein Thema: ich finde sie aber durchaus wichtig, weil sie Empathie lehrt und Interesse weckt. Aber umso mehr würde mich freuen, wenn die Eintracht den Dialog sucht ... vielleicht nicht gerade im Duktus des Threaderöffners.
Für mich wirkt das wie eine Kampagne. Hauptsache was raus hauen, ohne sich mit den Rahmenbedingungen vom Halter und dem Vogel individuell auseinander zu setzen. PETA ist bestimmt auch gegen Tierhaltung im Zoo. Können sie gern machen. Aber damit werden Dinge iin den gleichen Kontext gestellt wie die schäbigen Tierhaltungen.
Aber vermutlich wird ein "domestizierter" Adler, sofern das möglich ist, sich an der Geräuschkulisse recht wenig stören.
Tierhaltung ist immer so ein Thema: ich finde sie aber durchaus wichtig, weil sie Empathie lehrt und Interesse weckt. Aber umso mehr würde mich freuen, wenn die Eintracht den Dialog sucht ... vielleicht nicht gerade im Duktus des Threaderöffners.
Für mich wirkt das wie eine Kampagne. Hauptsache was raus hauen, ohne sich mit den Rahmenbedingungen vom Halter und dem Vogel individuell auseinander zu setzen. PETA ist bestimmt auch gegen Tierhaltung im Zoo. Können sie gern machen. Aber damit werden Dinge iin den gleichen Kontext gestellt wie die schäbigen Tierhaltungen.
Und so ist eben alles ein Dialog. Ich weiß, dass das nicht dem Zeitgeist entspricht, aber man sollte sich austauschen. Mit Fundamentalopposition kommt man selten weit.
Vielleicht kann die Eintracht damit ja souverän umgehen, das Gespräch suchen und zum Schutz "seines Wappenvogels" beitragen. Ich denke dabei allerdings weniger an den Seeadler (wegen der stilisierten Beinbefederung gehe ich mal vom Seeadler aus), der sich ja inzwischen an Meeresküsten, Seen und Flüssen wieder ausbreitet, sondern vielleicht an den in Deutschland selten gewordenen Schreiadler.
Das wäre eine sehr gute Sache! Ich hatte bei einer meiner Exkursionen (in MeckPomm) das Glück mal einen Schreiadler zu sehen.
Als Attilaersatz: da könntest Du doch in Hinsicht auf Deinen Usernamen hier in Forum, im Stadion, ...
Federkostüm...!
Duck und weg!
Für mich wirkt das wie eine Kampagne. Hauptsache was raus hauen, ohne sich mit den Rahmenbedingungen vom Halter und dem Vogel individuell auseinander zu setzen. PETA ist bestimmt auch gegen Tierhaltung im Zoo. Können sie gern machen. Aber damit werden Dinge iin den gleichen Kontext gestellt wie die schäbigen Tierhaltungen.
Und so ist eben alles ein Dialog. Ich weiß, dass das nicht dem Zeitgeist entspricht, aber man sollte sich austauschen. Mit Fundamentalopposition kommt man selten weit.
Richtig, ich hoffe im "Fall Attila" doch sehr auf einen Dialog zwischen der Eintracht.und PETA!
Mittlerweile denken ohnehin viele deutsche Zoos bei ihrer Tierhaltung um. Und selbst der Opelzoo mit seiner, imHo sehr guten Grosstierhaltung, hat z.B. die Haltung von Nilpferden aufgegeben.
Ich greife jetzt mal exemplarisch deinen Abschlusssatz heraus um deinen sehr ausgewogenen und sachlichen Beitrag zu unterschreiben.👍
Es ist schön, daß Du Bernhard Grzimek erwähnst. Das muss alles auch im Kontext der jeweiligen Zeit betrachtet werden. Eines ist jedoch sicher. Er hat Tiere wohl mehr geliebt, als die meisten anderen Menschen in der Geschichte. Und dennoch gibt es, zunehmend, grundsätzlich Argumente gegen Zoos. Und das, wie ich leider sagen muss, zurecht.
Die ganze Debatte ist äußerst komplex. PETA leistet wichtige und erfolgreiche Arbeit. Nicht zu 100%, aber das tut keiner. Tierschutz ist wichtig, wir haben als menschliche Spezies die Verantwortung dafür, daß wir den gesamten Planeten für ALLE Spezies runiniert haben.
Attila ist halt ein prestigeträchtiges Symbol für solch eine Lobby-Vereinigung.
Deswegen rege ich mich persönlich nicht darüber auf.
Und so ist eben alles ein Dialog. Ich weiß, dass das nicht dem Zeitgeist entspricht, aber man sollte sich austauschen. Mit Fundamentalopposition kommt man selten weit.
Richtig, ich hoffe im "Fall Attila" doch sehr auf einen Dialog zwischen der Eintracht.und PETA!
Mittlerweile denken ohnehin viele deutsche Zoos bei ihrer Tierhaltung um. Und selbst der Opelzoo mit seiner, imHo sehr guten Grosstierhaltung, hat z.B. die Haltung von Nilpferden aufgegeben.
Und so ist eben alles ein Dialog. Ich weiß, dass das nicht dem Zeitgeist entspricht, aber man sollte sich austauschen. Mit Fundamentalopposition kommt man selten weit.
Ich greife jetzt mal exemplarisch deinen Abschlusssatz heraus um deinen sehr ausgewogenen und sachlichen Beitrag zu unterschreiben.👍
Schlussendlich ist jedes Stadtgebiet kein natürlicher Lebensraum für Tiere. Ob es der Hund ist, der beim Gassi-Gehen von hupenden Autos und blökenden Menschen gestresst wird. Oder was ist mit den Pferden der berittenen Polizei, die auch mitten in den Stadien sind? Die kommen im übrigen zum Einsatz, wenn es RICHTIG stressig und laut wird.
Die Argumentation, die jetzt NUR auf Attila zielt, kann dann eigentlich auf sämtliche in einer Stadt gehaltenen Tiere ausgeweitet werden. Problematisch, oder?
Bezüglich des Stadtgebiets muss ich Dir widersprechen: Wanderfalken (recht selten) finden Frankfurt und die Hochhäuser sehr interessant (leben nämlich dort wo es Felswände gibt) und reichlich Beute gibt es in Form von Tauben ebenfalls. Es gibt in FFM recht viele Brutpaare. Gibt in dieser Hinsicht noch mehr Beispiele. Sorry.
*hüstel*
Ich hebe noch einmal das Stichwort hervor. Es geht mir hierbei in erster Linie nicht um Tiere in freier Wildbahn, die sich wohl über lange Zeit an die menschliche Zivilisation und ihre Einflüsse auf den Lebensraum gewöhnt haben. Die können sich auch entscheiden, wieder Distanz von der Zivilisation zu nehmen.
Bei mir würde hierbei vorrangig der Freiheitsaspekt im Vordergrund stehen. Deshalb entscheide ich mich dafür, kein Tier zu halten. Ich verdamme niemanden, der das tut... meine persönliche Einstellung halt. Ich hänge halt auf den Balkon Insektenhotels, Nistkästen und Vogelfutterstellen auf und freue mich über regen Besuch
WENN Tiere gehalten werden, dann kann ich halt immer nur hoffen, dass die Tiere in guten Händen sind und sich Wohl fühlen. Nichtsdestotrotz verlieren sie halt ihr natürliches Verhalten. Und wie gesagt: Man kann nur hoffen, dass die Besitzer es dann auch erkennen, wenn das Tier durch äußere Einflüsse gestresst wird. Attila ist aber rund um die Uhr in Beobachtung von professionellen Pflegern, die das Verhalten des Tieres kennen. Wenn von dieser Seite aus gesagt wird: "Nein, dem Adler geht es gut."... dann kann ich dem erstmal nur Glauben schenken.
Vermutlich könnte er. Greifvögel können Beute schlagen ohne das großartig lernen zu müssen.
Ich finde die Diskussion nicht blöd, auch wenn ich unseren Attila wirklich toll finde und mich freue, ihn am Spielfeldrand zu sehen.
Das stimmt leider wohl nicht. Da ich auch überhaupt kein Experte zum Thema Greifvögel bin, habe ich die KI mal bemüht. Die Hauptpunkte, warum das bei einem so großen Vogel nicht so ohne weiteres geht mal kurz:
1. Fehlende Fitness und körperlicher Abbau in Gefangenschaft
2. Verlust der Jagdpraxis
3. Fehlprägung und Nähe zum Menschen
4. Revierkämpfe und Orientierungslosigkeit
insgesamt eine sehr spannende Frage, die es auch immer wieder bei großen Meeressäugern gibt, wenn diese Schwachsinnsdelfinarien geschlossen werden.
Ja, sehr richtig was Du anführst und deswegen hier auch diese Diskussion!
Das stimmt leider wohl nicht. Da ich auch überhaupt kein Experte zum Thema Greifvögel bin, habe ich die KI mal bemüht. Die Hauptpunkte, warum das bei einem so großen Vogel nicht so ohne weiteres geht mal kurz:
1. Fehlende Fitness und körperlicher Abbau in Gefangenschaft
2. Verlust der Jagdpraxis
3. Fehlprägung und Nähe zum Menschen
4. Revierkämpfe und Orientierungslosigkeit
insgesamt eine sehr spannende Frage, die es auch immer wieder bei großen Meeressäugern gibt, wenn diese Schwachsinnsdelfinarien geschlossen werden.
Ja, sehr richtig was Du anführst und deswegen hier auch diese Diskussion!
Und so ist eben alles ein Dialog. Ich weiß, dass das nicht dem Zeitgeist entspricht, aber man sollte sich austauschen. Mit Fundamentalopposition kommt man selten weit.
Es ist schön, daß Du Bernhard Grzimek erwähnst. Das muss alles auch im Kontext der jeweiligen Zeit betrachtet werden. Eines ist jedoch sicher. Er hat Tiere wohl mehr geliebt, als die meisten anderen Menschen in der Geschichte. Und dennoch gibt es, zunehmend, grundsätzlich Argumente gegen Zoos. Und das, wie ich leider sagen muss, zurecht.
Die ganze Debatte ist äußerst komplex. PETA leistet wichtige und erfolgreiche Arbeit. Nicht zu 100%, aber das tut keiner. Tierschutz ist wichtig, wir haben als menschliche Spezies die Verantwortung dafür, daß wir den gesamten Planeten für ALLE Spezies runiniert haben.
Attila ist halt ein prestigeträchtiges Symbol für solch eine Lobby-Vereinigung.
Deswegen rege ich mich persönlich nicht darüber auf.
Live Cam von Attila/Hologramm vor dem Spiel, ihn einblenden mit Beute in den Krallen bei Toren und einem Sieg.
Nur bei besonderen Ereignissen live dabei sein (Steinadler können in Gefangenschaft 50 + Jahre alt werden), also theoretisch eine Meisterschaft, .
Und ja, Unterstützung von Projekten zum Schutz von Schrei- und Steinadlern.
Da wären z.B. 200000 Euro schon sehr sehr hilfreich.
Die Eintracht hat schon sehr viel mehr (25 Mio + Gehalt) fehlinvestiert
Was bei 60.000 Menschen auch zu einer Belästigung führen könnte, trifft auf Adler garnicht nicht zu: Ihr Geruchssinn ist eher sehr schwach ausgeprägt. Da sie lebende Beute auf Sicht jagen, haben sie keinen feinen Geruchssinn wie etwa Geier, weil sie sich nicht für Aas interessieren.
In der freien Natur verlässt sich so ein Adler hauptsächlich auf seine Augen. Und ja, bei so einer großen Menge Menschen sich sicher auch immer ein paar dabei, die man nicht scharf sehen möchte, vor allem wenn sie Gelbe oder Blaue Trikots tragen. Aber da vertraue ich ganz auf Attila, dass er den Anblick in seinem Alter erträgt.
Attila ist von Menschen aufgezogen worden - wen ich mich recht entsinne - und führt deswegen sowieso kein natürliches Leben. Wahrscheinlich hätte er es nach dem Schlüpfen nicht weit gebracht, so ohne Adlereltern. Und ja, ich finde auch, dass man sich um Tierschutz bemühen darf - PETA hatte da schon bessere Themen -, aber das halte ich für einen ziemlich an den Haaren herbeigezogenen PR-Stunt. Klar, gehört zu deren Geschäft, aber hilft hier in der Sache glaube ich, nicht weiter.
Ein lebendes Tier wird für menschliche Unterhaltung und Vereinsinszenierung gehalten und eingesetzt. Und genau das wird Kindern und nachfolgenden Generationen als völlig normal vermittelt: Natürlich kann man einen Adler besitzen, ihn transportieren und ihn vor Zehntausenden Menschen auftreten lassen – ist ja Tradition.
Genau so funktioniert der Kreislauf: Die nächste Generation übernimmt das, was wir heute als selbstverständlich vorleben. Wenn wir wollen, dass Tiere irgendwann nicht mehr für unsere Unterhaltung und Inszenierung herhalten müssen, müssen wir irgendwann anfangen, solche Traditionen zu hinterfragen – und nicht sie mit „haben wir schon immer so gemacht“ verteidigen.
Und deshalb ist „PETA macht das nur für PR“ auch kein Argument. Selbst wenn es ein PR-Stunt wäre, kann die zugrunde liegende Kritik trotzdem völlig berechtigt sein.
Vielleicht sollten wir deshalb weniger darüber diskutieren, wer die Frage stellt – und mehr darüber, ob die Frage berechtigt ist.
Denn nur weil etwas Tradition ist, wird es nicht automatisch richtig. Und nur weil wir es seit Jahren schön finden, heißt das noch lange nicht, dass das Tier es genauso schön findet.
Die Arroganz von Menschen über andere Lebewesen und ihre Schicksale entscheiden zu wollen ist reichlich antiquiert.
Ich finde PETA leider aus anderen Gründen kritisch, aber in diesem Falle haben sie zumindest im Ansatz recht. Und ja, Attila wird in freier Wildbahn vermutlich nicht überlebensfähig sein. Aber auch meiner Meinung nach brauchen wir keinen Attila 2.0, zumindest keinen der nicht aus Kunstfasern oder so ist.
Oder ist das ein ganz anderes Thema?
Müsste man zum Tierwohl nicht den Veggie-Spieltag ausrufen?
Vegan Bratwurst schmeckt zwar nicht, aber für das Tierwohl ist sie trotzdem besser....
In diesem Widerspruch bewegen wir uns ......
Mir schmeckt vegane Bratwurst... Aber das ist wohl individuell. Und ja, auch hier gäbe es Handlungsbedarf.