Freiburg kam mit 3 Siegen als Tabellenführer und wir hadern immer noch. Dafür daß wir einen so krassen Umbruch haben ist das doch mehr als gut. Die Lernkurve zeigt auch nach oben. Wen wir weiter so spielen dann kommen auch genügend Punkte um eine unbeschwerte Saison zu spielen.
Gegen Paderborn Bremen und Gladbach. Freiburg ist sicher eine gute Mannschaft der ersten Tabellenhälfte aber sie als Topteam darzustellen finde ich schon etwas fragwürdig. Und wenn man sich dann die Matchfacts anschaut find ich das ehrlich gesagt und zumindest zuhause nicht gut genug.
planscher08 schrieb: Dafür daß wir einen so krassen Umbruch haben ist das doch mehr als gut.
Sehe ich nach den letzten beiden Spielen auch so. Davor hätte einem aber Angst und Bange werden können.
Das Problem ist meiner Ansicht nach allerdings, dass wir schon wieder einen Umbruch haben. Wann hatten wir denn mal keinen Umbruch? Jedes Jahr der selbe Mist. Immerhin scheinen wir mit Hütter einen Trainer zu haben der so einen Umbruch, wenn er denn nun sein muss, auch gut moderieren kann. Ich bin zumindest der Meinung eine Entwicklung in den letzten zwei Spielen gesehen zu haben.
Der Auftritt gestern war gut . Wenn wir wieder mit Collins , Maluze , Knauf planen könne sind weitere gute Optionen für mehr Qualität vorhanden . Der Faktor Zeit mit der Länderspielpause wird hoffenlich auch dazu beitragen das die Mannschaft sich besser einspielen kann . ( Ja es sind nicht alle da ) .
Freiburg kam mit 3 Siegen als Tabellenführer und wir hadern immer noch. Dafür daß wir einen so krassen Umbruch haben ist das doch mehr als gut. Die Lernkurve zeigt auch nach oben. Wen wir weiter so spielen dann kommen auch genügend Punkte um eine unbeschwerte Saison zu spielen.
Gegen Paderborn Bremen und Gladbach. Freiburg ist sicher eine gute Mannschaft der ersten Tabellenhälfte aber sie als Topteam darzustellen finde ich schon etwas fragwürdig. Und wenn man sich dann die Matchfacts anschaut find ich das ehrlich gesagt und zumindest zuhause nicht gut genug.
Gegen Paderborn Bremen und Gladbach. Freiburg ist sicher eine gute Mannschaft der ersten Tabellenhälfte aber sie als Topteam darzustellen finde ich schon etwas fragwürdig. Und wenn man sich dann die Matchfacts anschaut find ich das ehrlich gesagt und zumindest zuhause nicht gut genug.
Freiburg ist halt im Flow und wesentlich gefestigter im Kern. Wir kommen doch von einem Chaos Sommer und trotz dieser Umstände konnte man ganz gut mithalten.
Offensiv war das wieder ordentlich und gegen den Ball vorn beim Pressing noch ok. Sobald die Freiburger aber die erste Linie überwunden hatten, bekamen wir Null Zugriff. Die 2. Bälle sprangen auch immer zu denen. Sicher häufig glücklich, aber sie waren eben auch präsenter, wacher. Aseko mit einem gebrauchten Tag bei Spiel 2. Hojlund, daß er technisch limitiert ist und auch keine Position halten kann, geschenkt, aber 3x den Ball einfach herschenken gerade als letzter Mann auf der Seite vorm 2:2? Auch Braun irgendwie immer zu weit vorn als beim Gegenspieler. Kosugi vom Schiri ausgebremst (siehe Faller von Beste am Strafraumeck). Und wenn dann die IVer der Heimmannschaft die falschen Stollen anhaben und in den kritischen Szenen einfach ausrutschen, dann war das Remis mindestens in Ordnung für uns. Bei beiden Toren können es die IVer jeweils richten, überkommiten aber und werden ins Leere geschickt. Sonst habe ich beide gut gesehen, wobei Koch noch beim 2:2 nicht an der Seitenlinie in Höhe Mittellinie in den Zweikampf gehört. Durch lange, weite Flanken und Flügelspiel stets Gefahr heraufbeschwörende Freiburger gegen eine dosiertere schnörkellose Überfalloffensive der Frankfurter. Nur Uzun, den ich sehr schätze, wieder mit den gleichen Fehlern, wie letzte Woche. Er scheint den einfachen Pass auf den überlaufenden Burkardt zu verweigern, weil zu einfallslos. Ja, wäre aber effektiver als ohne Aussicht auf ein Abspiel in 3 Gegner reinzudribbeln. Vom Gefühl her war Freiburg näher bzw. häufiger drann am 3. xGoals hin oder her.
Schiri sicher auch kein Heimschiri. Leichte Bevorteilung der Gastmannschaft und irgendwie ohne Linie.
Nur Uzun, den ich sehr schätze, wieder mit den gleichen Fehlern, wie letzte Woche. Er scheint den einfachen Pass auf den überlaufenden Burkardt zu verweigern, weil zu einfallslos. Ja, wäre aber effektiver als ohne Aussicht auf ein Abspiel in 3 Gegner reinzudribbeln.
Genau DAS scheint tatsächlich bei ihm das Problem zu sein. Er scheint zu glauben, alles müsse immer mega spektakulär aussehen. Bezeichnend ein Interview nach dem Mainzsieg, wo er vom Reporter lobend auf seinen Doppelpack angesprochen wurde und meinte, er habe aber schon schönere Tore geschossen.
Wenn er nicht sehr schnell lernt, effektiver und mannschaftsdienlicher zu spielen, wird er nicht über einen Megatalent-Status hinauskommen. Das wäre sehr schade!
Wenn er nicht sehr schnell lernt, effektiver und mannschaftsdienlicher zu spielen, wird er nicht über einen Megatalent-Status hinauskommen. Das wäre sehr schade!
Interessant, ich dachte immer, ich sei der einzige mit dieser Ansicht.
Gegen Paderborn Bremen und Gladbach. Freiburg ist sicher eine gute Mannschaft der ersten Tabellenhälfte aber sie als Topteam darzustellen finde ich schon etwas fragwürdig. Und wenn man sich dann die Matchfacts anschaut find ich das ehrlich gesagt und zumindest zuhause nicht gut genug.
Gegen Paderborn Bremen und Gladbach. Freiburg ist sicher eine gute Mannschaft der ersten Tabellenhälfte aber sie als Topteam darzustellen finde ich schon etwas fragwürdig. Und wenn man sich dann die Matchfacts anschaut find ich das ehrlich gesagt und zumindest zuhause nicht gut genug.
Freiburg ist halt im Flow und wesentlich gefestigter im Kern. Wir kommen doch von einem Chaos Sommer und trotz dieser Umstände konnte man ganz gut mithalten.
Nach dem Augsburgspiel hat man vom Abstieg geredet. Mit etwas Glück hätte man gestern auch gewinnen können. Aber ein Unentschieden Freibung ist wohl kein Weltuntergang. Man sollte nicht immer so stark in die eine oder andere Richtung gehen.
Man sieht doch, dass sich etwas auf dem Spielfeld verändert hat. Freibung hat kaum Abgänge gehab. Augsburg auch nicht. Bei unserem Umbruch braucht es etwas Zeit, auch wenn es die im Profifussball nicht gibt.
Nur Uzun, den ich sehr schätze, wieder mit den gleichen Fehlern, wie letzte Woche. Er scheint den einfachen Pass auf den überlaufenden Burkardt zu verweigern, weil zu einfallslos. Ja, wäre aber effektiver als ohne Aussicht auf ein Abspiel in 3 Gegner reinzudribbeln.
Genau DAS scheint tatsächlich bei ihm das Problem zu sein. Er scheint zu glauben, alles müsse immer mega spektakulär aussehen. Bezeichnend ein Interview nach dem Mainzsieg, wo er vom Reporter lobend auf seinen Doppelpack angesprochen wurde und meinte, er habe aber schon schönere Tore geschossen.
Wenn er nicht sehr schnell lernt, effektiver und mannschaftsdienlicher zu spielen, wird er nicht über einen Megatalent-Status hinauskommen. Das wäre sehr schade!
Wenn er nicht sehr schnell lernt, effektiver und mannschaftsdienlicher zu spielen, wird er nicht über einen Megatalent-Status hinauskommen. Das wäre sehr schade!
Interessant, ich dachte immer, ich sei der einzige mit dieser Ansicht.
Ich sehe das mit Uzun auch so. Er ist zu sehr von sich überzeugt seine Teamfähigkeit und sein defensiv Verhalten ist absolut ausbaufähig. Was mir auch nicht gefällt das er bei Fouls an ihm immer Liegen bleibt und auf ein Pfiff wartet .
Wenn er nicht sehr schnell lernt, effektiver und mannschaftsdienlicher zu spielen, wird er nicht über einen Megatalent-Status hinauskommen. Das wäre sehr schade!
Interessant, ich dachte immer, ich sei der einzige mit dieser Ansicht.
Ja, ein bissi weniger Korkmaz und ein bissi mehr Kroos/Bein würde Uzun sehr gut tun.
Wenn er nicht sehr schnell lernt, effektiver und mannschaftsdienlicher zu spielen, wird er nicht über einen Megatalent-Status hinauskommen. Das wäre sehr schade!
Interessant, ich dachte immer, ich sei der einzige mit dieser Ansicht.
Ich denke, dass sehen einige so. Erwartet ja keiner ein Zweikampfmonster aber so ein bisschen Einsatz nach hinten darfs dann schon sein. Manchmal zeigt er das ja auch aber irgendwie hab ich bei ihm immer den Eindruck, dass er einfach keinen Bock hat.
Offensiv gesehen denke ich, dass er da manchmal einfach zu viel will. Finds gut, dass er oft das Dribbling sucht und damit 2-3 Gegenspieler auf sich zieht. Leider kommt dann halt der Pass nicht oder er gehts zu lässig an und verliert den Ball direkt.
Er hat eigentlich alles um ein richtig Großer zu werden, obs dann auch Charakterlich bzw. von der Einstellung her langt wird die Zeit zeigen.
Fänds schade, wenn er an sich selber scheitern würde.
Wenn er nicht sehr schnell lernt, effektiver und mannschaftsdienlicher zu spielen, wird er nicht über einen Megatalent-Status hinauskommen. Das wäre sehr schade!
Interessant, ich dachte immer, ich sei der einzige mit dieser Ansicht.
Vielleicht könnte das Publikum hier helfen, indem es einfach defensive Aktionen und einfache Pässe von ihm feiert ...
Wenn er nicht sehr schnell lernt, effektiver und mannschaftsdienlicher zu spielen, wird er nicht über einen Megatalent-Status hinauskommen. Das wäre sehr schade!
Interessant, ich dachte immer, ich sei der einzige mit dieser Ansicht.
Finke, Streich, jetzt Schuster Freiburg hat sich seit 30 Jahren Schrittchen für Schrittchen entwickelt Mit ruhiger Hand und einer ganz anderen Mentalität als die, die bei uns gepflegt wird. Was den Spielstil angeht, aber eben auch die Vereinsstrategie
Auch am Transfermarkt agieren sie nicht so ungeschickt und haben da auch regelmäßig gute Einnahmen zu verzeichnen, nicht so spektakulär wie bei uns in den letzten Jahren, aber eben doch mit einer gewissen Kontinuität Und da sind wir wieder bei Finke, Streich und Schuster, der auch das Zeug hat, ähnlich lang in Freiburg zu bleiben. Dort wird mit ruhiger Hand Stück für Stück der Kader angepasst, und fast jede Anpassung scheint sich auch zu einer Verbesserung zu entwickeln. Ich will jetzt nicht nochmal auf Igor Matanovic rumreiten, aber dem scheint das Freiburger Umfeld besser zu bekommen. Hier war der Erwartungsdruck höher, er etwas jünger, aber die Freiburger scheinen da schon länger etwas mehr Geduld mit ihren jungen Spielern zu haben.
Bei uns ist da doch mehr Druck auf dem Kessel und unsere Jungen sollen den Sprung in die Bundesliga in Wochen bewältigen. Und in zwei Jahren 60 Millionen einbringen. Und wenn Hjölund mal keinen Supertag hat, ist er gleich wieder bundesligauntauglich. Ganz bestimmt. Aber hier ist halt Frankfurt. Hier kann oder will kein Trainer 15 Jahre arbeiten und eine Mannschaft systematisch und in Eichhörnchentaktik Position für Position aufbauen und von Saison zu Saison verbessern, Spieler aus der Jugend ins seit Jahrzehnten fast unveränderte System rüberziehen.
Die bei uns regelmäßig stattfindenden Umbrüche und unsere Position als Sprungbrett für Spieler und Trainer sorgen halt für ein ganz anderes Umfeld - und eine viel (um-)brüchigere Entwicklung. Mehr Spieler kommen und gehen, weniger Geduld mit den Nachwuchsspielern, die aber auch gefühlt erst seit ein paar Jahren für eine einheitliche Spielphilosophie genachwuchsleistungsgecentert werden. Aber welche ist das eigentlich. Umschaltspiel, Ballbesitz, jetzt wieder Umschaltspiel? 3/5er Kette, 4er Kette? Für welche Positionen werden die Verteidiger ausgebildet?
Nicht falsch verstehen, ich glaube, das NLZ ist auf einen guten Weg, aber wenn man das mit der Nachwuchsarbeit in Freiburg vergleicht, haben die da einfach mindestens ein Jahrzehnt Vorsprung. Und nicht nur bei den Spielern, sonder auch bei den Trainern. Und so etwas, wie die Nichtbesetzung einer offensichtlich offenen Planstelle wie einem oder zwei 6ern nach dem Karriereende von Rode passiert den Freiburgen eher selten bis gar nicht. Manchmal schon deswegen nicht, weil der 6er schon im eigenen Stall ausgebildet wurde. Insofern treffen da schon zwei völlig unterschiedliche Realitäten aufeinander.
Unser Modell ist ja auch nicht erfolglos. Da sind aber gewisse Erschütterungen eingepreist. Alle zwei drei Jahre ein neuer Trainer, jeder mit seinem Stil, seiner Art die Spieler zu führen, immer wieder Neuzugänge mit viel Potential, die mal einschlagen mal nicht ganz so. Immer wieder muss die Mannschaft neu geformt werden, Achsen und Automatismen von neuem aufgebaut werden und und und. Da stecken wir mal wieder mittendrin, hoffnungsvoll und durchaus mit Lichtblicken, und am Ende haben wir da auch einen Trainer zurückgeholt, von dem ich glaube, dass der das hinkriegt, selbst mit einer Abwehr mit Maluze, Kisogi und Baum und den dahinter fehlenden Alternativen.
Insofern kann man eigentlich froh sein, dass wir nach Riera-Chaos, Umbruch, Hütterrückkehr und Neuaufbau der Defensive, Achsen und immer noch entfernt von Automatismen schon so weit sind, dass man mit einer so eingespielten und gefestigten Mannschaft wie die Freiburger soweit mithalten kann, dass es zu einem verdienten Unentschieden reicht. Und sogar Chancen für ein drittes Tor rausgespielt wurden.
Und um mit etwas schönem aufzuhören: das 1:0 war ein absolut perfektes und wunderbar gespieltes Tor. Von Brassiers langen Ball, Jonnys Verarbeitung und Pass, Doans Laufweg und dem lässigen Tap-in von unserem Neunationalstürmer. Ein Bilderbuchtor für jedes Lehrvideo. Sehr schön.
Bin von Deinem Beitrag begeistert. Starke und sehr sachliche Analyse unserer Situation gerade auch im Vergleich zu Freiburg und dem dortigen Umfeld. Danke.
Ich will jetzt nicht nochmal auf Igor Matanovic rumreiten, aber dem scheint das Freiburger Umfeld besser zu bekommen. Hier war der Erwartungsdruck höher, er etwas jünger, aber die Freiburger scheinen da schon länger etwas mehr Geduld mit ihren jungen Spielern zu haben.
In Freiburg hat man ihn 6 Monate spielen lassen wo er quasi nix gerissen hat. Da gab es hier und in der SGE Bubble schon Leute, die sich darüber tot gelacht haben, was man an der "Graupe" ja noch verdient hat. Hier wird Baum nach 2 Spielen an die Wand genagelt.
Den Freiburg-Fußball will hier niemand, die Geduld hat hier niemand und während in Freiburg unruhige Phasen keine Sau interessieren und man eben Leute wie Treu oder Matanovic mitzieht, bis sie funktionieren, reicht bei uns ein fehlender Ersatz-LV um den Untergang der Eintracht zu proklamieren.
Finke, Streich, jetzt Schuster Freiburg hat sich seit 30 Jahren Schrittchen für Schrittchen entwickelt Mit ruhiger Hand und einer ganz anderen Mentalität als die, die bei uns gepflegt wird. Was den Spielstil angeht, aber eben auch die Vereinsstrategie
Auch am Transfermarkt agieren sie nicht so ungeschickt und haben da auch regelmäßig gute Einnahmen zu verzeichnen, nicht so spektakulär wie bei uns in den letzten Jahren, aber eben doch mit einer gewissen Kontinuität Und da sind wir wieder bei Finke, Streich und Schuster, der auch das Zeug hat, ähnlich lang in Freiburg zu bleiben. Dort wird mit ruhiger Hand Stück für Stück der Kader angepasst, und fast jede Anpassung scheint sich auch zu einer Verbesserung zu entwickeln. Ich will jetzt nicht nochmal auf Igor Matanovic rumreiten, aber dem scheint das Freiburger Umfeld besser zu bekommen. Hier war der Erwartungsdruck höher, er etwas jünger, aber die Freiburger scheinen da schon länger etwas mehr Geduld mit ihren jungen Spielern zu haben.
Bei uns ist da doch mehr Druck auf dem Kessel und unsere Jungen sollen den Sprung in die Bundesliga in Wochen bewältigen. Und in zwei Jahren 60 Millionen einbringen. Und wenn Hjölund mal keinen Supertag hat, ist er gleich wieder bundesligauntauglich. Ganz bestimmt. Aber hier ist halt Frankfurt. Hier kann oder will kein Trainer 15 Jahre arbeiten und eine Mannschaft systematisch und in Eichhörnchentaktik Position für Position aufbauen und von Saison zu Saison verbessern, Spieler aus der Jugend ins seit Jahrzehnten fast unveränderte System rüberziehen.
Die bei uns regelmäßig stattfindenden Umbrüche und unsere Position als Sprungbrett für Spieler und Trainer sorgen halt für ein ganz anderes Umfeld - und eine viel (um-)brüchigere Entwicklung. Mehr Spieler kommen und gehen, weniger Geduld mit den Nachwuchsspielern, die aber auch gefühlt erst seit ein paar Jahren für eine einheitliche Spielphilosophie genachwuchsleistungsgecentert werden. Aber welche ist das eigentlich. Umschaltspiel, Ballbesitz, jetzt wieder Umschaltspiel? 3/5er Kette, 4er Kette? Für welche Positionen werden die Verteidiger ausgebildet?
Nicht falsch verstehen, ich glaube, das NLZ ist auf einen guten Weg, aber wenn man das mit der Nachwuchsarbeit in Freiburg vergleicht, haben die da einfach mindestens ein Jahrzehnt Vorsprung. Und nicht nur bei den Spielern, sonder auch bei den Trainern. Und so etwas, wie die Nichtbesetzung einer offensichtlich offenen Planstelle wie einem oder zwei 6ern nach dem Karriereende von Rode passiert den Freiburgen eher selten bis gar nicht. Manchmal schon deswegen nicht, weil der 6er schon im eigenen Stall ausgebildet wurde. Insofern treffen da schon zwei völlig unterschiedliche Realitäten aufeinander.
Unser Modell ist ja auch nicht erfolglos. Da sind aber gewisse Erschütterungen eingepreist. Alle zwei drei Jahre ein neuer Trainer, jeder mit seinem Stil, seiner Art die Spieler zu führen, immer wieder Neuzugänge mit viel Potential, die mal einschlagen mal nicht ganz so. Immer wieder muss die Mannschaft neu geformt werden, Achsen und Automatismen von neuem aufgebaut werden und und und. Da stecken wir mal wieder mittendrin, hoffnungsvoll und durchaus mit Lichtblicken, und am Ende haben wir da auch einen Trainer zurückgeholt, von dem ich glaube, dass der das hinkriegt, selbst mit einer Abwehr mit Maluze, Kisogi und Baum und den dahinter fehlenden Alternativen.
Insofern kann man eigentlich froh sein, dass wir nach Riera-Chaos, Umbruch, Hütterrückkehr und Neuaufbau der Defensive, Achsen und immer noch entfernt von Automatismen schon so weit sind, dass man mit einer so eingespielten und gefestigten Mannschaft wie die Freiburger soweit mithalten kann, dass es zu einem verdienten Unentschieden reicht. Und sogar Chancen für ein drittes Tor rausgespielt wurden.
Und um mit etwas schönem aufzuhören: das 1:0 war ein absolut perfektes und wunderbar gespieltes Tor. Von Brassiers langen Ball, Jonnys Verarbeitung und Pass, Doans Laufweg und dem lässigen Tap-in von unserem Neunationalstürmer. Ein Bilderbuchtor für jedes Lehrvideo. Sehr schön.
Ich stimme ja bei den meisten Deiner Punkte zu. Allerdings sollte es uns wirklich etwas bedenklich stimmen, daß Freiburg uns auch in unserer ehemaligen Paradedisziplin "günstig einkaufen, zum Star entwickeln, teuer verkaufen" mittlerweile klar den Rang abläuft. Und das hat nicht nur was mit kontinuierlichem System und ruhigem Umfeld zu tun. Die haben mit Manzambi, Scherhant, Suzuki und Matanovic jetzt gleich 4 Volltreffer in den letzten 18 Monaten gehabt.
Finke, Streich, jetzt Schuster Freiburg hat sich seit 30 Jahren Schrittchen für Schrittchen entwickelt Mit ruhiger Hand und einer ganz anderen Mentalität als die, die bei uns gepflegt wird. Was den Spielstil angeht, aber eben auch die Vereinsstrategie
Auch am Transfermarkt agieren sie nicht so ungeschickt und haben da auch regelmäßig gute Einnahmen zu verzeichnen, nicht so spektakulär wie bei uns in den letzten Jahren, aber eben doch mit einer gewissen Kontinuität Und da sind wir wieder bei Finke, Streich und Schuster, der auch das Zeug hat, ähnlich lang in Freiburg zu bleiben. Dort wird mit ruhiger Hand Stück für Stück der Kader angepasst, und fast jede Anpassung scheint sich auch zu einer Verbesserung zu entwickeln. Ich will jetzt nicht nochmal auf Igor Matanovic rumreiten, aber dem scheint das Freiburger Umfeld besser zu bekommen. Hier war der Erwartungsdruck höher, er etwas jünger, aber die Freiburger scheinen da schon länger etwas mehr Geduld mit ihren jungen Spielern zu haben.
Bei uns ist da doch mehr Druck auf dem Kessel und unsere Jungen sollen den Sprung in die Bundesliga in Wochen bewältigen. Und in zwei Jahren 60 Millionen einbringen. Und wenn Hjölund mal keinen Supertag hat, ist er gleich wieder bundesligauntauglich. Ganz bestimmt. Aber hier ist halt Frankfurt. Hier kann oder will kein Trainer 15 Jahre arbeiten und eine Mannschaft systematisch und in Eichhörnchentaktik Position für Position aufbauen und von Saison zu Saison verbessern, Spieler aus der Jugend ins seit Jahrzehnten fast unveränderte System rüberziehen.
Die bei uns regelmäßig stattfindenden Umbrüche und unsere Position als Sprungbrett für Spieler und Trainer sorgen halt für ein ganz anderes Umfeld - und eine viel (um-)brüchigere Entwicklung. Mehr Spieler kommen und gehen, weniger Geduld mit den Nachwuchsspielern, die aber auch gefühlt erst seit ein paar Jahren für eine einheitliche Spielphilosophie genachwuchsleistungsgecentert werden. Aber welche ist das eigentlich. Umschaltspiel, Ballbesitz, jetzt wieder Umschaltspiel? 3/5er Kette, 4er Kette? Für welche Positionen werden die Verteidiger ausgebildet?
Nicht falsch verstehen, ich glaube, das NLZ ist auf einen guten Weg, aber wenn man das mit der Nachwuchsarbeit in Freiburg vergleicht, haben die da einfach mindestens ein Jahrzehnt Vorsprung. Und nicht nur bei den Spielern, sonder auch bei den Trainern. Und so etwas, wie die Nichtbesetzung einer offensichtlich offenen Planstelle wie einem oder zwei 6ern nach dem Karriereende von Rode passiert den Freiburgen eher selten bis gar nicht. Manchmal schon deswegen nicht, weil der 6er schon im eigenen Stall ausgebildet wurde. Insofern treffen da schon zwei völlig unterschiedliche Realitäten aufeinander.
Unser Modell ist ja auch nicht erfolglos. Da sind aber gewisse Erschütterungen eingepreist. Alle zwei drei Jahre ein neuer Trainer, jeder mit seinem Stil, seiner Art die Spieler zu führen, immer wieder Neuzugänge mit viel Potential, die mal einschlagen mal nicht ganz so. Immer wieder muss die Mannschaft neu geformt werden, Achsen und Automatismen von neuem aufgebaut werden und und und. Da stecken wir mal wieder mittendrin, hoffnungsvoll und durchaus mit Lichtblicken, und am Ende haben wir da auch einen Trainer zurückgeholt, von dem ich glaube, dass der das hinkriegt, selbst mit einer Abwehr mit Maluze, Kisogi und Baum und den dahinter fehlenden Alternativen.
Insofern kann man eigentlich froh sein, dass wir nach Riera-Chaos, Umbruch, Hütterrückkehr und Neuaufbau der Defensive, Achsen und immer noch entfernt von Automatismen schon so weit sind, dass man mit einer so eingespielten und gefestigten Mannschaft wie die Freiburger soweit mithalten kann, dass es zu einem verdienten Unentschieden reicht. Und sogar Chancen für ein drittes Tor rausgespielt wurden.
Und um mit etwas schönem aufzuhören: das 1:0 war ein absolut perfektes und wunderbar gespieltes Tor. Von Brassiers langen Ball, Jonnys Verarbeitung und Pass, Doans Laufweg und dem lässigen Tap-in von unserem Neunationalstürmer. Ein Bilderbuchtor für jedes Lehrvideo. Sehr schön.
Bin von Deinem Beitrag begeistert. Starke und sehr sachliche Analyse unserer Situation gerade auch im Vergleich zu Freiburg und dem dortigen Umfeld. Danke.
und noch eins: Wäre sehr schön, wenn wir jetzt vielleicht mit Hütter wieder etwas mehr Konstanz und Entwicklung über einige Jahre verzeichnen könnten. Drücke Ihm, dem Verein und der Mannschaft die Daumen, dass wir das jetzt vielleicht - dem guten Freiburger Beispiel folgend - auch hinbekommen. Wäre sehr schön.
Wenn er nicht sehr schnell lernt, effektiver und mannschaftsdienlicher zu spielen, wird er nicht über einen Megatalent-Status hinauskommen. Das wäre sehr schade!
Interessant, ich dachte immer, ich sei der einzige mit dieser Ansicht.
Ich sehe das mit Uzun auch so. Er ist zu sehr von sich überzeugt seine Teamfähigkeit und sein defensiv Verhalten ist absolut ausbaufähig. Was mir auch nicht gefällt das er bei Fouls an ihm immer Liegen bleibt und auf ein Pfiff wartet .
Ich sehe das mit Uzun auch so. Er ist zu sehr von sich überzeugt seine Teamfähigkeit und sein defensiv Verhalten ist absolut ausbaufähig. Was mir auch nicht gefällt das er bei Fouls an ihm immer Liegen bleibt und auf ein Pfiff wartet .
Bei allem Uzun-Bashing hier darf man bitte sein Alter nicht vergessen. Er ist 21 Jahre jung und noch lange nicht am Ende seiner Enrwicklung. Wenn er all dies schon tun würde wie es hier erwartet wird wäre er im Sommer zu einem europäischen Topclub gewechselt. Aber das ist nicht passiert und es hat genau diese hier genannten Gründe. Ich denke Hütter ist genau der richtige Trainer der Uzun diese Flausen austreiben kann und ihn zu einem besseren Spieler machen kann. Hütter hat den "untrainierbaren" Amin Younes zur Topform gebracht... da sollte das bei Uzun ein Kinderspiel werden.
Wenn er nicht sehr schnell lernt, effektiver und mannschaftsdienlicher zu spielen, wird er nicht über einen Megatalent-Status hinauskommen. Das wäre sehr schade!
Interessant, ich dachte immer, ich sei der einzige mit dieser Ansicht.
Wenn er nicht sehr schnell lernt, effektiver und mannschaftsdienlicher zu spielen, wird er nicht über einen Megatalent-Status hinauskommen. Das wäre sehr schade!
Interessant, ich dachte immer, ich sei der einzige mit dieser Ansicht.
Ja, ein bissi weniger Korkmaz und ein bissi mehr Kroos/Bein würde Uzun sehr gut tun.
Freiburg kam mit 3 Siegen als Tabellenführer und wir hadern immer noch. Dafür daß wir einen so krassen Umbruch haben ist das doch mehr als gut. Die Lernkurve zeigt auch nach oben. Wen wir weiter so spielen dann kommen auch genügend Punkte um eine unbeschwerte Saison zu spielen.
planscher08 schrieb: Dafür daß wir einen so krassen Umbruch haben ist das doch mehr als gut.
Sehe ich nach den letzten beiden Spielen auch so. Davor hätte einem aber Angst und Bange werden können.
Das Problem ist meiner Ansicht nach allerdings, dass wir schon wieder einen Umbruch haben. Wann hatten wir denn mal keinen Umbruch? Jedes Jahr der selbe Mist. Immerhin scheinen wir mit Hütter einen Trainer zu haben der so einen Umbruch, wenn er denn nun sein muss, auch gut moderieren kann. Ich bin zumindest der Meinung eine Entwicklung in den letzten zwei Spielen gesehen zu haben.
Bin von Deinem Beitrag begeistert. Starke und sehr sachliche Analyse unserer Situation gerade auch im Vergleich zu Freiburg und dem dortigen Umfeld. Danke.
und noch eins: Wäre sehr schön, wenn wir jetzt vielleicht mit Hütter wieder etwas mehr Konstanz und Entwicklung über einige Jahre verzeichnen könnten. Drücke Ihm, dem Verein und der Mannschaft die Daumen, dass wir das jetzt vielleicht - dem guten Freiburger Beispiel folgend - auch hinbekommen. Wäre sehr schön.
Wenn er nicht sehr schnell lernt, effektiver und mannschaftsdienlicher zu spielen, wird er nicht über einen Megatalent-Status hinauskommen. Das wäre sehr schade!
Interessant, ich dachte immer, ich sei der einzige mit dieser Ansicht.
Wenn er nicht sehr schnell lernt, effektiver und mannschaftsdienlicher zu spielen, wird er nicht über einen Megatalent-Status hinauskommen. Das wäre sehr schade!
Interessant, ich dachte immer, ich sei der einzige mit dieser Ansicht.
Ich denke, dass sehen einige so. Erwartet ja keiner ein Zweikampfmonster aber so ein bisschen Einsatz nach hinten darfs dann schon sein. Manchmal zeigt er das ja auch aber irgendwie hab ich bei ihm immer den Eindruck, dass er einfach keinen Bock hat.
Offensiv gesehen denke ich, dass er da manchmal einfach zu viel will. Finds gut, dass er oft das Dribbling sucht und damit 2-3 Gegenspieler auf sich zieht. Leider kommt dann halt der Pass nicht oder er gehts zu lässig an und verliert den Ball direkt.
Er hat eigentlich alles um ein richtig Großer zu werden, obs dann auch Charakterlich bzw. von der Einstellung her langt wird die Zeit zeigen.
Fänds schade, wenn er an sich selber scheitern würde.
Finke, Streich, jetzt Schuster Freiburg hat sich seit 30 Jahren Schrittchen für Schrittchen entwickelt Mit ruhiger Hand und einer ganz anderen Mentalität als die, die bei uns gepflegt wird. Was den Spielstil angeht, aber eben auch die Vereinsstrategie
Auch am Transfermarkt agieren sie nicht so ungeschickt und haben da auch regelmäßig gute Einnahmen zu verzeichnen, nicht so spektakulär wie bei uns in den letzten Jahren, aber eben doch mit einer gewissen Kontinuität Und da sind wir wieder bei Finke, Streich und Schuster, der auch das Zeug hat, ähnlich lang in Freiburg zu bleiben. Dort wird mit ruhiger Hand Stück für Stück der Kader angepasst, und fast jede Anpassung scheint sich auch zu einer Verbesserung zu entwickeln. Ich will jetzt nicht nochmal auf Igor Matanovic rumreiten, aber dem scheint das Freiburger Umfeld besser zu bekommen. Hier war der Erwartungsdruck höher, er etwas jünger, aber die Freiburger scheinen da schon länger etwas mehr Geduld mit ihren jungen Spielern zu haben.
Bei uns ist da doch mehr Druck auf dem Kessel und unsere Jungen sollen den Sprung in die Bundesliga in Wochen bewältigen. Und in zwei Jahren 60 Millionen einbringen. Und wenn Hjölund mal keinen Supertag hat, ist er gleich wieder bundesligauntauglich. Ganz bestimmt. Aber hier ist halt Frankfurt. Hier kann oder will kein Trainer 15 Jahre arbeiten und eine Mannschaft systematisch und in Eichhörnchentaktik Position für Position aufbauen und von Saison zu Saison verbessern, Spieler aus der Jugend ins seit Jahrzehnten fast unveränderte System rüberziehen.
Die bei uns regelmäßig stattfindenden Umbrüche und unsere Position als Sprungbrett für Spieler und Trainer sorgen halt für ein ganz anderes Umfeld - und eine viel (um-)brüchigere Entwicklung. Mehr Spieler kommen und gehen, weniger Geduld mit den Nachwuchsspielern, die aber auch gefühlt erst seit ein paar Jahren für eine einheitliche Spielphilosophie genachwuchsleistungsgecentert werden. Aber welche ist das eigentlich. Umschaltspiel, Ballbesitz, jetzt wieder Umschaltspiel? 3/5er Kette, 4er Kette? Für welche Positionen werden die Verteidiger ausgebildet?
Nicht falsch verstehen, ich glaube, das NLZ ist auf einen guten Weg, aber wenn man das mit der Nachwuchsarbeit in Freiburg vergleicht, haben die da einfach mindestens ein Jahrzehnt Vorsprung. Und nicht nur bei den Spielern, sonder auch bei den Trainern. Und so etwas, wie die Nichtbesetzung einer offensichtlich offenen Planstelle wie einem oder zwei 6ern nach dem Karriereende von Rode passiert den Freiburgen eher selten bis gar nicht. Manchmal schon deswegen nicht, weil der 6er schon im eigenen Stall ausgebildet wurde. Insofern treffen da schon zwei völlig unterschiedliche Realitäten aufeinander.
Unser Modell ist ja auch nicht erfolglos. Da sind aber gewisse Erschütterungen eingepreist. Alle zwei drei Jahre ein neuer Trainer, jeder mit seinem Stil, seiner Art die Spieler zu führen, immer wieder Neuzugänge mit viel Potential, die mal einschlagen mal nicht ganz so. Immer wieder muss die Mannschaft neu geformt werden, Achsen und Automatismen von neuem aufgebaut werden und und und. Da stecken wir mal wieder mittendrin, hoffnungsvoll und durchaus mit Lichtblicken, und am Ende haben wir da auch einen Trainer zurückgeholt, von dem ich glaube, dass der das hinkriegt, selbst mit einer Abwehr mit Maluze, Kisogi und Baum und den dahinter fehlenden Alternativen.
Insofern kann man eigentlich froh sein, dass wir nach Riera-Chaos, Umbruch, Hütterrückkehr und Neuaufbau der Defensive, Achsen und immer noch entfernt von Automatismen schon so weit sind, dass man mit einer so eingespielten und gefestigten Mannschaft wie die Freiburger soweit mithalten kann, dass es zu einem verdienten Unentschieden reicht. Und sogar Chancen für ein drittes Tor rausgespielt wurden.
Und um mit etwas schönem aufzuhören: das 1:0 war ein absolut perfektes und wunderbar gespieltes Tor. Von Brassiers langen Ball, Jonnys Verarbeitung und Pass, Doans Laufweg und dem lässigen Tap-in von unserem Neunationalstürmer. Ein Bilderbuchtor für jedes Lehrvideo. Sehr schön.
Ich will jetzt nicht nochmal auf Igor Matanovic rumreiten, aber dem scheint das Freiburger Umfeld besser zu bekommen. Hier war der Erwartungsdruck höher, er etwas jünger, aber die Freiburger scheinen da schon länger etwas mehr Geduld mit ihren jungen Spielern zu haben.
In Freiburg hat man ihn 6 Monate spielen lassen wo er quasi nix gerissen hat. Da gab es hier und in der SGE Bubble schon Leute, die sich darüber tot gelacht haben, was man an der "Graupe" ja noch verdient hat. Hier wird Baum nach 2 Spielen an die Wand genagelt.
Den Freiburg-Fußball will hier niemand, die Geduld hat hier niemand und während in Freiburg unruhige Phasen keine Sau interessieren und man eben Leute wie Treu oder Matanovic mitzieht, bis sie funktionieren, reicht bei uns ein fehlender Ersatz-LV um den Untergang der Eintracht zu proklamieren.
... Igor Matanovic ... aber die Freiburger scheinen da schon länger etwas mehr Geduld mit ihren jungen Spielern zu haben.
In Freiburg hat man ihn 6 Monate spielen lassen wo er quasi nix gerissen hat. Da gab es hier und in der SGE Bubble schon Leute, die sich darüber tot gelacht haben, was man an der "Graupe" ja noch verdient hat. Hier wird Baum nach 2 Spielen an die Wand genagelt. ...
Unsere jungen (Feld-)Spieler, die 22 oder jünger sind: (18) Arrhov (18) Pimpong (20) Kosugi (20) Otávio (20) Aséko (20) Uzun (20) Baum (21) Højlund (21) Amaimouni (21) Maluze (22) Collins Ohne jetzt das Forum, Presse etc. weiter zu bemühen, stand vermutlich schon jeder von ihnen (teilweise massiv) in der Kritik, anstatt dass ihnen Zeit gegeben und bei unkomplettem Profil vielleicht einfach mal etwas Nachsicht geübt wird ... Wir haben da schon eine gute junge Truppe und ich bin mir sicher, dass das Trainerteam alles daran setzt, diese Spieler entsprechend zu fördern und fordern. Wir werden vermutlich an vielen aus dieser Liste noch viel Freude haben, wenn auch nicht gleich im Herbst 2026. Würde mich vor allem freuen, wenn der eine oder andere sich das Alter der Spieler mal in Erinnerung ruft, bevor Urteile wie beispielsweise "abschließend nicht zu gebrauchen" gefällt werden.
Ich will jetzt nicht nochmal auf Igor Matanovic rumreiten, aber dem scheint das Freiburger Umfeld besser zu bekommen. Hier war der Erwartungsdruck höher, er etwas jünger, aber die Freiburger scheinen da schon länger etwas mehr Geduld mit ihren jungen Spielern zu haben.
In Freiburg hat man ihn 6 Monate spielen lassen wo er quasi nix gerissen hat. Da gab es hier und in der SGE Bubble schon Leute, die sich darüber tot gelacht haben, was man an der "Graupe" ja noch verdient hat. Hier wird Baum nach 2 Spielen an die Wand genagelt.
Den Freiburg-Fußball will hier niemand, die Geduld hat hier niemand und während in Freiburg unruhige Phasen keine Sau interessieren und man eben Leute wie Treu oder Matanovic mitzieht, bis sie funktionieren, reicht bei uns ein fehlender Ersatz-LV um den Untergang der Eintracht zu proklamieren.
Wenn er nicht sehr schnell lernt, effektiver und mannschaftsdienlicher zu spielen, wird er nicht über einen Megatalent-Status hinauskommen. Das wäre sehr schade!
Interessant, ich dachte immer, ich sei der einzige mit dieser Ansicht.
Wenn er nicht sehr schnell lernt, effektiver und mannschaftsdienlicher zu spielen, wird er nicht über einen Megatalent-Status hinauskommen. Das wäre sehr schade!
Interessant, ich dachte immer, ich sei der einzige mit dieser Ansicht.
Vielleicht könnte das Publikum hier helfen, indem es einfach defensive Aktionen und einfache Pässe von ihm feiert ...
Mit dem Unentschieden müssen wir letztlich zufrieden sein. Freiburg war, über weite Strecken, die spielbestimmende Truppe. Das ist halt ne eingespielte Mannschaft. In der ersten Hälfte macht die Eintracht aus zwei Chancen zwei Tore. Glück hatten wir noch beim Freiburger Pfostentreffer. Also die Führung zur Pause war schon glücklich. Direkt nach der Halbzeit wurde mal wieder gepennt und Freiburg zum 2:2 eingeladen. Danach hatte die Eintracht Chancen durch Doan, Burkardt und Uzun. Da hätte das Spiel auch wieder zu unseren Gunsten kippen können. Aber wenn man die kompletten 90 Minuten sieht war das ein gerechtes Remis, gegen eine gute Freiburger Mannschaft.
Mit dem Unentschieden müssen wir letztlich zufrieden sein. Freiburg war, über weite Strecken, die spielbestimmende Truppe. Das ist halt ne eingespielte Mannschaft. In der ersten Hälfte macht die Eintracht aus zwei Chancen zwei Tore. Glück hatten wir noch beim Freiburger Pfostentreffer. Also die Führung zur Pause war schon glücklich. Direkt nach der Halbzeit wurde mal wieder gepennt und Freiburg zum 2:2 eingeladen. Danach hatte die Eintracht Chancen durch Doan, Burkardt und Uzun. Da hätte das Spiel auch wieder zu unseren Gunsten kippen können. Aber wenn man die kompletten 90 Minuten sieht war das ein gerechtes Remis, gegen eine gute Freiburger Mannschaft.
Ich sehe das mit Uzun auch so. Er ist zu sehr von sich überzeugt seine Teamfähigkeit und sein defensiv Verhalten ist absolut ausbaufähig. Was mir auch nicht gefällt das er bei Fouls an ihm immer Liegen bleibt und auf ein Pfiff wartet .
Ich sehe das mit Uzun auch so. Er ist zu sehr von sich überzeugt seine Teamfähigkeit und sein defensiv Verhalten ist absolut ausbaufähig. Was mir auch nicht gefällt das er bei Fouls an ihm immer Liegen bleibt und auf ein Pfiff wartet .
Bei allem Uzun-Bashing hier darf man bitte sein Alter nicht vergessen. Er ist 21 Jahre jung und noch lange nicht am Ende seiner Enrwicklung. Wenn er all dies schon tun würde wie es hier erwartet wird wäre er im Sommer zu einem europäischen Topclub gewechselt. Aber das ist nicht passiert und es hat genau diese hier genannten Gründe. Ich denke Hütter ist genau der richtige Trainer der Uzun diese Flausen austreiben kann und ihn zu einem besseren Spieler machen kann. Hütter hat den "untrainierbaren" Amin Younes zur Topform gebracht... da sollte das bei Uzun ein Kinderspiel werden.
Ich sehe das mit Uzun auch so. Er ist zu sehr von sich überzeugt seine Teamfähigkeit und sein defensiv Verhalten ist absolut ausbaufähig. Was mir auch nicht gefällt das er bei Fouls an ihm immer Liegen bleibt und auf ein Pfiff wartet .
Bei allem Uzun-Bashing hier darf man bitte sein Alter nicht vergessen. Er ist 21 Jahre jung und noch lange nicht am Ende seiner Enrwicklung. Wenn er all dies schon tun würde wie es hier erwartet wird wäre er im Sommer zu einem europäischen Topclub gewechselt. Aber das ist nicht passiert und es hat genau diese hier genannten Gründe. Ich denke Hütter ist genau der richtige Trainer der Uzun diese Flausen austreiben kann und ihn zu einem besseren Spieler machen kann. Hütter hat den "untrainierbaren" Amin Younes zur Topform gebracht... da sollte das bei Uzun ein Kinderspiel werden.
Warum wird jegliche Kritik, an wem oder was auch immer, vorschnell als "Bashing" bezeichnet? Ein bezeichnendes Merkmal von Bashing ist u. a. Unsachlichkeit. Und genau diese kann ich hier nicht erkennen. Es handelt sich um durchaus berechtigte Kritik, zumal man bei Uzun auch keine spürbaren Fortschritte sieht, diese Themen betreffend.
Das Problem ist meiner Ansicht nach allerdings, dass wir schon wieder einen Umbruch haben. Wann hatten wir denn mal keinen Umbruch? Jedes Jahr der selbe Mist.
Immerhin scheinen wir mit Hütter einen Trainer zu haben der so einen Umbruch, wenn er denn nun sein muss, auch gut moderieren kann. Ich bin zumindest der Meinung eine Entwicklung in den letzten zwei Spielen gesehen zu haben.
Freiburg ist halt im Flow und wesentlich gefestigter im Kern. Wir kommen doch von einem Chaos Sommer und trotz dieser Umstände konnte man ganz gut mithalten.
Aseko mit einem gebrauchten Tag bei Spiel 2. Hojlund, daß er technisch limitiert ist und auch keine Position halten kann, geschenkt, aber 3x den Ball einfach herschenken gerade als letzter Mann auf der Seite vorm 2:2? Auch Braun irgendwie immer zu weit vorn als beim Gegenspieler. Kosugi vom Schiri ausgebremst (siehe Faller von Beste am Strafraumeck). Und wenn dann die IVer der Heimmannschaft die falschen Stollen anhaben und in den kritischen Szenen einfach ausrutschen, dann war das Remis mindestens in Ordnung für uns. Bei beiden Toren können es die IVer jeweils richten, überkommiten aber und werden ins Leere geschickt. Sonst habe ich beide gut gesehen, wobei Koch noch beim 2:2 nicht an der Seitenlinie in Höhe Mittellinie in den Zweikampf gehört.
Durch lange, weite Flanken und Flügelspiel stets Gefahr heraufbeschwörende Freiburger gegen eine dosiertere schnörkellose Überfalloffensive der Frankfurter. Nur Uzun, den ich sehr schätze, wieder mit den gleichen Fehlern, wie letzte Woche. Er scheint den einfachen Pass auf den überlaufenden Burkardt zu verweigern, weil zu einfallslos. Ja, wäre aber effektiver als ohne Aussicht auf ein Abspiel in 3 Gegner reinzudribbeln. Vom Gefühl her war Freiburg näher bzw. häufiger drann am 3. xGoals hin oder her.
Schiri sicher auch kein Heimschiri. Leichte Bevorteilung der Gastmannschaft und irgendwie ohne Linie.
Genau DAS scheint tatsächlich bei ihm das Problem zu sein. Er scheint zu glauben, alles müsse immer mega spektakulär aussehen. Bezeichnend ein Interview nach dem Mainzsieg, wo er vom Reporter lobend auf seinen Doppelpack angesprochen wurde und meinte, er habe aber schon schönere Tore geschossen.
Wenn er nicht sehr schnell lernt, effektiver und mannschaftsdienlicher zu spielen, wird er nicht über einen Megatalent-Status hinauskommen. Das wäre sehr schade!
Interessant, ich dachte immer, ich sei der einzige mit dieser Ansicht.
Freiburg ist halt im Flow und wesentlich gefestigter im Kern. Wir kommen doch von einem Chaos Sommer und trotz dieser Umstände konnte man ganz gut mithalten.
Man sollte nicht immer so stark in die eine oder andere Richtung gehen.
Man sieht doch, dass sich etwas auf dem Spielfeld verändert hat. Freibung hat kaum Abgänge gehab. Augsburg auch nicht.
Bei unserem Umbruch braucht es etwas Zeit, auch wenn es die im Profifussball nicht gibt.
Genau DAS scheint tatsächlich bei ihm das Problem zu sein. Er scheint zu glauben, alles müsse immer mega spektakulär aussehen. Bezeichnend ein Interview nach dem Mainzsieg, wo er vom Reporter lobend auf seinen Doppelpack angesprochen wurde und meinte, er habe aber schon schönere Tore geschossen.
Wenn er nicht sehr schnell lernt, effektiver und mannschaftsdienlicher zu spielen, wird er nicht über einen Megatalent-Status hinauskommen. Das wäre sehr schade!
Interessant, ich dachte immer, ich sei der einzige mit dieser Ansicht.
Ja, ein bissi weniger Korkmaz und ein bissi mehr Kroos/Bein würde Uzun sehr gut tun.
Ich denke, dass sehen einige so. Erwartet ja keiner ein Zweikampfmonster aber so ein bisschen Einsatz nach hinten darfs dann schon sein. Manchmal zeigt er das ja auch aber irgendwie hab ich bei ihm immer den Eindruck, dass er einfach keinen Bock hat.
Offensiv gesehen denke ich, dass er da manchmal einfach zu viel will. Finds gut, dass er oft das Dribbling sucht und damit 2-3 Gegenspieler auf sich zieht. Leider kommt dann halt der Pass nicht oder er gehts zu lässig an und verliert den Ball direkt.
Er hat eigentlich alles um ein richtig Großer zu werden, obs dann auch Charakterlich bzw. von der Einstellung her langt wird die Zeit zeigen.
Fänds schade, wenn er an sich selber scheitern würde.
Vielleicht könnte das Publikum hier helfen, indem es einfach defensive Aktionen und einfache Pässe von ihm feiert ...
Nö
Freiburg hat sich seit 30 Jahren Schrittchen für Schrittchen entwickelt
Mit ruhiger Hand und einer ganz anderen Mentalität als die, die bei uns gepflegt wird.
Was den Spielstil angeht, aber eben auch die Vereinsstrategie
Auch am Transfermarkt agieren sie nicht so ungeschickt und haben da auch regelmäßig gute Einnahmen zu verzeichnen, nicht so spektakulär wie bei uns in den letzten Jahren, aber eben doch mit einer gewissen Kontinuität
Und da sind wir wieder bei Finke, Streich und Schuster, der auch das Zeug hat, ähnlich lang in Freiburg zu bleiben.
Dort wird mit ruhiger Hand Stück für Stück der Kader angepasst, und fast jede Anpassung scheint sich auch zu einer Verbesserung zu entwickeln. Ich will jetzt nicht nochmal auf Igor Matanovic rumreiten, aber dem scheint das Freiburger Umfeld besser zu bekommen. Hier war der Erwartungsdruck höher, er etwas jünger, aber die Freiburger scheinen da schon länger etwas mehr Geduld mit ihren jungen Spielern zu haben.
Bei uns ist da doch mehr Druck auf dem Kessel und unsere Jungen sollen den Sprung in die Bundesliga in Wochen bewältigen. Und in zwei Jahren 60 Millionen einbringen. Und wenn Hjölund mal keinen Supertag hat, ist er gleich wieder bundesligauntauglich. Ganz bestimmt.
Aber hier ist halt Frankfurt. Hier kann oder will kein Trainer 15 Jahre arbeiten und eine Mannschaft systematisch und in Eichhörnchentaktik Position für Position aufbauen und von Saison zu Saison verbessern, Spieler aus der Jugend ins seit Jahrzehnten fast unveränderte System rüberziehen.
Die bei uns regelmäßig stattfindenden Umbrüche und unsere Position als Sprungbrett für Spieler und Trainer sorgen halt für ein ganz anderes Umfeld - und eine viel (um-)brüchigere Entwicklung. Mehr Spieler kommen und gehen, weniger Geduld mit den Nachwuchsspielern, die aber auch gefühlt erst seit ein paar Jahren für eine einheitliche Spielphilosophie genachwuchsleistungsgecentert werden. Aber welche ist das eigentlich. Umschaltspiel, Ballbesitz, jetzt wieder Umschaltspiel? 3/5er Kette, 4er Kette? Für welche Positionen werden die Verteidiger ausgebildet?
Nicht falsch verstehen, ich glaube, das NLZ ist auf einen guten Weg, aber wenn man das mit der Nachwuchsarbeit in Freiburg vergleicht, haben die da einfach mindestens ein Jahrzehnt Vorsprung. Und nicht nur bei den Spielern, sonder auch bei den Trainern.
Und so etwas, wie die Nichtbesetzung einer offensichtlich offenen Planstelle wie einem oder zwei 6ern nach dem Karriereende von Rode passiert den Freiburgen eher selten bis gar nicht. Manchmal schon deswegen nicht, weil der 6er schon im eigenen Stall ausgebildet wurde. Insofern treffen da schon zwei völlig unterschiedliche Realitäten aufeinander.
Unser Modell ist ja auch nicht erfolglos. Da sind aber gewisse Erschütterungen eingepreist. Alle zwei drei Jahre ein neuer Trainer, jeder mit seinem Stil, seiner Art die Spieler zu führen, immer wieder Neuzugänge mit viel Potential, die mal einschlagen mal nicht ganz so. Immer wieder muss die Mannschaft neu geformt werden, Achsen und Automatismen von neuem aufgebaut werden und und und. Da stecken wir mal wieder mittendrin, hoffnungsvoll und durchaus mit Lichtblicken, und am Ende haben wir da auch einen Trainer zurückgeholt, von dem ich glaube, dass der das hinkriegt, selbst mit einer Abwehr mit Maluze, Kisogi und Baum und den dahinter fehlenden Alternativen.
Insofern kann man eigentlich froh sein, dass wir nach Riera-Chaos, Umbruch, Hütterrückkehr und Neuaufbau der Defensive, Achsen und immer noch entfernt von Automatismen schon so weit sind, dass man mit einer so eingespielten und gefestigten Mannschaft wie die Freiburger soweit mithalten kann, dass es zu einem verdienten Unentschieden reicht. Und sogar Chancen für ein drittes Tor rausgespielt wurden.
Und um mit etwas schönem aufzuhören: das 1:0 war ein absolut perfektes und wunderbar gespieltes Tor.
Von Brassiers langen Ball, Jonnys Verarbeitung und Pass, Doans Laufweg und dem lässigen Tap-in von unserem Neunationalstürmer. Ein Bilderbuchtor für jedes Lehrvideo. Sehr schön.
In Freiburg hat man ihn 6 Monate spielen lassen wo er quasi nix gerissen hat.
Da gab es hier und in der SGE Bubble schon Leute, die sich darüber tot gelacht haben, was man an der "Graupe" ja noch verdient hat.
Hier wird Baum nach 2 Spielen an die Wand genagelt.
Den Freiburg-Fußball will hier niemand, die Geduld hat hier niemand und während in Freiburg unruhige Phasen keine Sau interessieren und man eben Leute wie Treu oder Matanovic mitzieht, bis sie funktionieren, reicht bei uns ein fehlender Ersatz-LV um den Untergang der Eintracht zu proklamieren.
Ich stimme ja bei den meisten Deiner Punkte zu. Allerdings sollte es uns wirklich etwas bedenklich stimmen, daß Freiburg uns auch in unserer ehemaligen Paradedisziplin "günstig einkaufen, zum Star entwickeln, teuer verkaufen" mittlerweile klar den Rang abläuft. Und das hat nicht nur was mit kontinuierlichem System und ruhigem Umfeld zu tun. Die haben mit Manzambi, Scherhant, Suzuki und Matanovic jetzt gleich 4 Volltreffer in den letzten 18 Monaten gehabt.
Freiburg hat sich seit 30 Jahren Schrittchen für Schrittchen entwickelt
Mit ruhiger Hand und einer ganz anderen Mentalität als die, die bei uns gepflegt wird.
Was den Spielstil angeht, aber eben auch die Vereinsstrategie
Auch am Transfermarkt agieren sie nicht so ungeschickt und haben da auch regelmäßig gute Einnahmen zu verzeichnen, nicht so spektakulär wie bei uns in den letzten Jahren, aber eben doch mit einer gewissen Kontinuität
Und da sind wir wieder bei Finke, Streich und Schuster, der auch das Zeug hat, ähnlich lang in Freiburg zu bleiben.
Dort wird mit ruhiger Hand Stück für Stück der Kader angepasst, und fast jede Anpassung scheint sich auch zu einer Verbesserung zu entwickeln. Ich will jetzt nicht nochmal auf Igor Matanovic rumreiten, aber dem scheint das Freiburger Umfeld besser zu bekommen. Hier war der Erwartungsdruck höher, er etwas jünger, aber die Freiburger scheinen da schon länger etwas mehr Geduld mit ihren jungen Spielern zu haben.
Bei uns ist da doch mehr Druck auf dem Kessel und unsere Jungen sollen den Sprung in die Bundesliga in Wochen bewältigen. Und in zwei Jahren 60 Millionen einbringen. Und wenn Hjölund mal keinen Supertag hat, ist er gleich wieder bundesligauntauglich. Ganz bestimmt.
Aber hier ist halt Frankfurt. Hier kann oder will kein Trainer 15 Jahre arbeiten und eine Mannschaft systematisch und in Eichhörnchentaktik Position für Position aufbauen und von Saison zu Saison verbessern, Spieler aus der Jugend ins seit Jahrzehnten fast unveränderte System rüberziehen.
Die bei uns regelmäßig stattfindenden Umbrüche und unsere Position als Sprungbrett für Spieler und Trainer sorgen halt für ein ganz anderes Umfeld - und eine viel (um-)brüchigere Entwicklung. Mehr Spieler kommen und gehen, weniger Geduld mit den Nachwuchsspielern, die aber auch gefühlt erst seit ein paar Jahren für eine einheitliche Spielphilosophie genachwuchsleistungsgecentert werden. Aber welche ist das eigentlich. Umschaltspiel, Ballbesitz, jetzt wieder Umschaltspiel? 3/5er Kette, 4er Kette? Für welche Positionen werden die Verteidiger ausgebildet?
Nicht falsch verstehen, ich glaube, das NLZ ist auf einen guten Weg, aber wenn man das mit der Nachwuchsarbeit in Freiburg vergleicht, haben die da einfach mindestens ein Jahrzehnt Vorsprung. Und nicht nur bei den Spielern, sonder auch bei den Trainern.
Und so etwas, wie die Nichtbesetzung einer offensichtlich offenen Planstelle wie einem oder zwei 6ern nach dem Karriereende von Rode passiert den Freiburgen eher selten bis gar nicht. Manchmal schon deswegen nicht, weil der 6er schon im eigenen Stall ausgebildet wurde. Insofern treffen da schon zwei völlig unterschiedliche Realitäten aufeinander.
Unser Modell ist ja auch nicht erfolglos. Da sind aber gewisse Erschütterungen eingepreist. Alle zwei drei Jahre ein neuer Trainer, jeder mit seinem Stil, seiner Art die Spieler zu führen, immer wieder Neuzugänge mit viel Potential, die mal einschlagen mal nicht ganz so. Immer wieder muss die Mannschaft neu geformt werden, Achsen und Automatismen von neuem aufgebaut werden und und und. Da stecken wir mal wieder mittendrin, hoffnungsvoll und durchaus mit Lichtblicken, und am Ende haben wir da auch einen Trainer zurückgeholt, von dem ich glaube, dass der das hinkriegt, selbst mit einer Abwehr mit Maluze, Kisogi und Baum und den dahinter fehlenden Alternativen.
Insofern kann man eigentlich froh sein, dass wir nach Riera-Chaos, Umbruch, Hütterrückkehr und Neuaufbau der Defensive, Achsen und immer noch entfernt von Automatismen schon so weit sind, dass man mit einer so eingespielten und gefestigten Mannschaft wie die Freiburger soweit mithalten kann, dass es zu einem verdienten Unentschieden reicht. Und sogar Chancen für ein drittes Tor rausgespielt wurden.
Und um mit etwas schönem aufzuhören: das 1:0 war ein absolut perfektes und wunderbar gespieltes Tor.
Von Brassiers langen Ball, Jonnys Verarbeitung und Pass, Doans Laufweg und dem lässigen Tap-in von unserem Neunationalstürmer. Ein Bilderbuchtor für jedes Lehrvideo. Sehr schön.
Interessant, ich dachte immer, ich sei der einzige mit dieser Ansicht.
Bei allem Uzun-Bashing hier darf man bitte sein Alter nicht vergessen. Er ist 21 Jahre jung und noch lange nicht am Ende seiner Enrwicklung.
Wenn er all dies schon tun würde wie es hier erwartet wird wäre er im Sommer zu einem europäischen Topclub gewechselt.
Aber das ist nicht passiert und es hat genau diese hier genannten Gründe.
Ich denke Hütter ist genau der richtige Trainer der Uzun diese Flausen austreiben kann und ihn zu einem besseren Spieler machen kann.
Hütter hat den "untrainierbaren" Amin Younes zur Topform gebracht... da sollte das bei Uzun ein Kinderspiel werden.
Interessant, ich dachte immer, ich sei der einzige mit dieser Ansicht.
Ja, ein bissi weniger Korkmaz und ein bissi mehr Kroos/Bein würde Uzun sehr gut tun.
Das Problem ist meiner Ansicht nach allerdings, dass wir schon wieder einen Umbruch haben. Wann hatten wir denn mal keinen Umbruch? Jedes Jahr der selbe Mist.
Immerhin scheinen wir mit Hütter einen Trainer zu haben der so einen Umbruch, wenn er denn nun sein muss, auch gut moderieren kann. Ich bin zumindest der Meinung eine Entwicklung in den letzten zwei Spielen gesehen zu haben.
Interessant, ich dachte immer, ich sei der einzige mit dieser Ansicht.
Ich denke, dass sehen einige so. Erwartet ja keiner ein Zweikampfmonster aber so ein bisschen Einsatz nach hinten darfs dann schon sein. Manchmal zeigt er das ja auch aber irgendwie hab ich bei ihm immer den Eindruck, dass er einfach keinen Bock hat.
Offensiv gesehen denke ich, dass er da manchmal einfach zu viel will. Finds gut, dass er oft das Dribbling sucht und damit 2-3 Gegenspieler auf sich zieht. Leider kommt dann halt der Pass nicht oder er gehts zu lässig an und verliert den Ball direkt.
Er hat eigentlich alles um ein richtig Großer zu werden, obs dann auch Charakterlich bzw. von der Einstellung her langt wird die Zeit zeigen.
Fänds schade, wenn er an sich selber scheitern würde.
Freiburg hat sich seit 30 Jahren Schrittchen für Schrittchen entwickelt
Mit ruhiger Hand und einer ganz anderen Mentalität als die, die bei uns gepflegt wird.
Was den Spielstil angeht, aber eben auch die Vereinsstrategie
Auch am Transfermarkt agieren sie nicht so ungeschickt und haben da auch regelmäßig gute Einnahmen zu verzeichnen, nicht so spektakulär wie bei uns in den letzten Jahren, aber eben doch mit einer gewissen Kontinuität
Und da sind wir wieder bei Finke, Streich und Schuster, der auch das Zeug hat, ähnlich lang in Freiburg zu bleiben.
Dort wird mit ruhiger Hand Stück für Stück der Kader angepasst, und fast jede Anpassung scheint sich auch zu einer Verbesserung zu entwickeln. Ich will jetzt nicht nochmal auf Igor Matanovic rumreiten, aber dem scheint das Freiburger Umfeld besser zu bekommen. Hier war der Erwartungsdruck höher, er etwas jünger, aber die Freiburger scheinen da schon länger etwas mehr Geduld mit ihren jungen Spielern zu haben.
Bei uns ist da doch mehr Druck auf dem Kessel und unsere Jungen sollen den Sprung in die Bundesliga in Wochen bewältigen. Und in zwei Jahren 60 Millionen einbringen. Und wenn Hjölund mal keinen Supertag hat, ist er gleich wieder bundesligauntauglich. Ganz bestimmt.
Aber hier ist halt Frankfurt. Hier kann oder will kein Trainer 15 Jahre arbeiten und eine Mannschaft systematisch und in Eichhörnchentaktik Position für Position aufbauen und von Saison zu Saison verbessern, Spieler aus der Jugend ins seit Jahrzehnten fast unveränderte System rüberziehen.
Die bei uns regelmäßig stattfindenden Umbrüche und unsere Position als Sprungbrett für Spieler und Trainer sorgen halt für ein ganz anderes Umfeld - und eine viel (um-)brüchigere Entwicklung. Mehr Spieler kommen und gehen, weniger Geduld mit den Nachwuchsspielern, die aber auch gefühlt erst seit ein paar Jahren für eine einheitliche Spielphilosophie genachwuchsleistungsgecentert werden. Aber welche ist das eigentlich. Umschaltspiel, Ballbesitz, jetzt wieder Umschaltspiel? 3/5er Kette, 4er Kette? Für welche Positionen werden die Verteidiger ausgebildet?
Nicht falsch verstehen, ich glaube, das NLZ ist auf einen guten Weg, aber wenn man das mit der Nachwuchsarbeit in Freiburg vergleicht, haben die da einfach mindestens ein Jahrzehnt Vorsprung. Und nicht nur bei den Spielern, sonder auch bei den Trainern.
Und so etwas, wie die Nichtbesetzung einer offensichtlich offenen Planstelle wie einem oder zwei 6ern nach dem Karriereende von Rode passiert den Freiburgen eher selten bis gar nicht. Manchmal schon deswegen nicht, weil der 6er schon im eigenen Stall ausgebildet wurde. Insofern treffen da schon zwei völlig unterschiedliche Realitäten aufeinander.
Unser Modell ist ja auch nicht erfolglos. Da sind aber gewisse Erschütterungen eingepreist. Alle zwei drei Jahre ein neuer Trainer, jeder mit seinem Stil, seiner Art die Spieler zu führen, immer wieder Neuzugänge mit viel Potential, die mal einschlagen mal nicht ganz so. Immer wieder muss die Mannschaft neu geformt werden, Achsen und Automatismen von neuem aufgebaut werden und und und. Da stecken wir mal wieder mittendrin, hoffnungsvoll und durchaus mit Lichtblicken, und am Ende haben wir da auch einen Trainer zurückgeholt, von dem ich glaube, dass der das hinkriegt, selbst mit einer Abwehr mit Maluze, Kisogi und Baum und den dahinter fehlenden Alternativen.
Insofern kann man eigentlich froh sein, dass wir nach Riera-Chaos, Umbruch, Hütterrückkehr und Neuaufbau der Defensive, Achsen und immer noch entfernt von Automatismen schon so weit sind, dass man mit einer so eingespielten und gefestigten Mannschaft wie die Freiburger soweit mithalten kann, dass es zu einem verdienten Unentschieden reicht. Und sogar Chancen für ein drittes Tor rausgespielt wurden.
Und um mit etwas schönem aufzuhören: das 1:0 war ein absolut perfektes und wunderbar gespieltes Tor.
Von Brassiers langen Ball, Jonnys Verarbeitung und Pass, Doans Laufweg und dem lässigen Tap-in von unserem Neunationalstürmer. Ein Bilderbuchtor für jedes Lehrvideo. Sehr schön.
In Freiburg hat man ihn 6 Monate spielen lassen wo er quasi nix gerissen hat.
Da gab es hier und in der SGE Bubble schon Leute, die sich darüber tot gelacht haben, was man an der "Graupe" ja noch verdient hat.
Hier wird Baum nach 2 Spielen an die Wand genagelt.
Den Freiburg-Fußball will hier niemand, die Geduld hat hier niemand und während in Freiburg unruhige Phasen keine Sau interessieren und man eben Leute wie Treu oder Matanovic mitzieht, bis sie funktionieren, reicht bei uns ein fehlender Ersatz-LV um den Untergang der Eintracht zu proklamieren.
Unsere jungen (Feld-)Spieler, die 22 oder jünger sind:
(18) Arrhov
(18) Pimpong
(20) Kosugi
(20) Otávio
(20) Aséko
(20) Uzun
(20) Baum
(21) Højlund
(21) Amaimouni
(21) Maluze
(22) Collins
Ohne jetzt das Forum, Presse etc. weiter zu bemühen, stand vermutlich schon jeder von ihnen (teilweise massiv) in der Kritik, anstatt dass ihnen Zeit gegeben und bei unkomplettem Profil vielleicht einfach mal etwas Nachsicht geübt wird ...
Wir haben da schon eine gute junge Truppe und ich bin mir sicher, dass das Trainerteam alles daran setzt, diese Spieler entsprechend zu fördern und fordern. Wir werden vermutlich an vielen aus dieser Liste noch viel Freude haben, wenn auch nicht gleich im Herbst 2026.
Würde mich vor allem freuen, wenn der eine oder andere sich das Alter der Spieler mal in Erinnerung ruft, bevor Urteile wie beispielsweise "abschließend nicht zu gebrauchen" gefällt werden.
In Freiburg hat man ihn 6 Monate spielen lassen wo er quasi nix gerissen hat.
Da gab es hier und in der SGE Bubble schon Leute, die sich darüber tot gelacht haben, was man an der "Graupe" ja noch verdient hat.
Hier wird Baum nach 2 Spielen an die Wand genagelt.
Den Freiburg-Fußball will hier niemand, die Geduld hat hier niemand und während in Freiburg unruhige Phasen keine Sau interessieren und man eben Leute wie Treu oder Matanovic mitzieht, bis sie funktionieren, reicht bei uns ein fehlender Ersatz-LV um den Untergang der Eintracht zu proklamieren.
Interessant, ich dachte immer, ich sei der einzige mit dieser Ansicht.
Vielleicht könnte das Publikum hier helfen, indem es einfach defensive Aktionen und einfache Pässe von ihm feiert ...
Direkt nach der Halbzeit wurde mal wieder gepennt und Freiburg zum 2:2 eingeladen. Danach hatte die Eintracht Chancen durch Doan, Burkardt und Uzun. Da hätte das Spiel auch wieder zu unseren Gunsten kippen können. Aber wenn man die kompletten 90 Minuten sieht war das ein gerechtes Remis, gegen eine gute Freiburger Mannschaft.
Atubolu hatten wir noch bei der Freiburger Chance, der den Ball an den Pfosten lenkte.
Direkt nach der Halbzeit wurde mal wieder gepennt und Freiburg zum 2:2 eingeladen. Danach hatte die Eintracht Chancen durch Doan, Burkardt und Uzun. Da hätte das Spiel auch wieder zu unseren Gunsten kippen können. Aber wenn man die kompletten 90 Minuten sieht war das ein gerechtes Remis, gegen eine gute Freiburger Mannschaft.
Atubolu hatten wir noch bei der Freiburger Chance, der den Ball an den Pfosten lenkte.
Und Freiburg (leider) Backhaus bei der Chance von Burkardt in der 2. Halbzeit.
Bei allem Uzun-Bashing hier darf man bitte sein Alter nicht vergessen. Er ist 21 Jahre jung und noch lange nicht am Ende seiner Enrwicklung.
Wenn er all dies schon tun würde wie es hier erwartet wird wäre er im Sommer zu einem europäischen Topclub gewechselt.
Aber das ist nicht passiert und es hat genau diese hier genannten Gründe.
Ich denke Hütter ist genau der richtige Trainer der Uzun diese Flausen austreiben kann und ihn zu einem besseren Spieler machen kann.
Hütter hat den "untrainierbaren" Amin Younes zur Topform gebracht... da sollte das bei Uzun ein Kinderspiel werden.
Warum wird jegliche Kritik, an wem oder was auch immer, vorschnell als "Bashing" bezeichnet? Ein bezeichnendes Merkmal von Bashing ist u. a. Unsachlichkeit. Und genau diese kann ich hier nicht erkennen. Es handelt sich um durchaus berechtigte Kritik, zumal man bei Uzun auch keine spürbaren Fortschritte sieht, diese Themen betreffend.
Wenn man es genau nimmt ist er sogar noch 20 Jahre und feiert erst am 11.11. seinen 21.Geburtstag.