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Physik (ind. @Feigling)

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miraculix250 schrieb:
kernstrukturtheorie.... hört sich interessant an....

beschäftigst dich also quarks und so? neue teilchen in beschleunigern? und son krams?

Feigling ist exklusiver Forumskorrespondent am CERN und soll speziell auf die Miniblackholes aufpassen  
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adlerkadabra schrieb:
Miniassholes aufpassen  
Deswegen ist er ja auch Mod...
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miraculix250 schrieb:

beschäftigst dich also quarks und so? neue teilchen in beschleunigern? und son krams?


Nein, eine Groessenordnung drueber. Wir rechnen mit Protonen und Neutronen, da bei "normalen" Grundzustandsenergien die Quarks, aus denen die bestehen eher nicht zu sehen sind. Eine Wechselwirkung zwischen solchen Teilchen, die aber wiederum aus anderen Teilchen aufgebaut sind zu bestimmen ist leider kompliziert und nicht eindeutig. Da macht sich indirekt die Quarksubstruktur der Kernteilchen wieder bemerkbar.

Letztlich geht es darum, eine Wechselwirkung zu haben, die so einfach wie moeglich ist (und so geformt wie wir sie wollen), damit wir damit in unseren Modellen rechnen koennen, aber kompliziert genug, um die Natur zu beschreiben. Und das so grundlegend wie moeglich.
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Brady schrieb:
adlerkadabra schrieb:
Miniassholes aufpassen  
Deswegen ist er ja auch Mod...



Auf dich pass ich auch auf...
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Feigling schrieb:
Brady schrieb:
adlerkadabra schrieb:
Miniassholes aufpassen  
Deswegen ist er ja auch Mod...



Auf dich pass ich auch auf...

Nee für mich ist der Rest der Baggage zu ständig...du bist eher für dei Breezer dieser Welt zuständig...
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Feigling schrieb:
miraculix250 schrieb:

beschäftigst dich also quarks und so? neue teilchen in beschleunigern? und son krams?


Nein, eine Groessenordnung drueber. Wir rechnen mit Protonen und Neutronen, da bei "normalen" Grundzustandsenergien die Quarks, aus denen die bestehen eher nicht zu sehen sind. Eine Wechselwirkung zwischen solchen Teilchen, die aber wiederum aus anderen Teilchen aufgebaut sind zu bestimmen ist leider kompliziert und nicht eindeutig. Da macht sich indirekt die Quarksubstruktur der Kernteilchen wieder bemerkbar.

Letztlich geht es darum, eine Wechselwirkung zu haben, die so einfach wie moeglich ist (und so geformt wie wir sie wollen), damit wir damit in unseren Modellen rechnen koennen, aber kompliziert genug, um die Natur zu beschreiben. Und das so grundlegend wie moeglich.  

Das liest sich ein wenig so, als wolltest Du eine Pyramide aus 500 Fußbällen berechnen, wobei jeder davon aus 50.000 Ameisen gebildet wird, die unberechenbar hin- und herlaufen und dabei auch zwischen den einzelnen "Bällen" hin- und herwechseln  
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adlerkadabra schrieb:

Das liest sich ein wenig so, als wolltest Du eine Pyramide aus 500 Fußbällen berechnen, wobei jeder davon aus 50.000 Ameisen gebildet wird, die unberechenbar hin- und herlaufen und dabei auch zwischen den einzelnen "Bällen" hin- und herwechseln  

Ja und nein. Die Ameisen sind schon in den Fussbällen gefangen, das Wirrwar darin zu beschreiben aber praktisch unmöglich. Da muss man der Natur dankbar sein, dass das auch nicht nötig ist.

Was man stattdessen eher machen würde, wäre zu überlegen, wie denn die Wechselwirkung zwischen zwei Fußbällen etwa aussehen müsste und das an experimentelle Daten der Kräfte zwischen diesen zwei Fußbällen anzupassen. Und wenn man weiß, wie sich zwei Fußbälle untereinander verhalten, kann man versuchen, Systeme aus 3,5, vielleicht 40 Fußbällen zu rechenen. Bis 500 kommt man garnicht, da der Rechenaufwand explodiert.

Das Problem ist dann, dass die Modelle gewisse Anforderungen an die Wechselwirkung haben, die nicht immer so leicht zu erfüllen sind und die Wechselwirkung zwischen 3 Teilchen leider nicht automatisch die Summe der Wechselwirkung zwischen allen Teilchenpaaren ist, wie man das vielleicht erwarten würde. Und da ist noch viel Spielraum für Fragen und Ideen.
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Keine Fragen mehr die geklärt werden müssen? ,-)
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Das ist doch die starke Kernkraft,diesen Zusammenhalt bewirkt ?
Das ist für mich immer wieder erstaunlich,welche Grössenordnungen da
im Spiel sind (Verhältnis 42 Nullen zur elektostatischen Kraft).

Wenn ihr solche Vielkörpersysteme berechnet,geht das doch nur mit grösseren Computern,nehm ich mal an.

Ist spannend.Macht auch Spass,da mal drüber zu schmökern.Der Feynman hat ja mit seinen Lectures etwas geschaffen,was auch für einen Nichtphysiker lesbar ist.Auch wenn mir mal einer gesagt hat,dass diese Bücher in entsprechenden Kreisen als etwas zu oberflächlich angesehen werden (Bd 3 zählt nicht,ist ja nicht von ihm).
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Inamoto__20 schrieb:
Keine Fragen mehr die geklärt werden müssen? ,-)  


was machen deine sackhaare?
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Feigling schrieb:
adlerkadabra schrieb:

Das liest sich ein wenig so, als wolltest Du eine Pyramide aus 500 Fußbällen berechnen, wobei jeder davon aus 50.000 Ameisen gebildet wird, die unberechenbar hin- und herlaufen und dabei auch zwischen den einzelnen "Bällen" hin- und herwechseln  

Ja und nein. Die Ameisen sind schon in den Fussbällen gefangen, das Wirrwar darin zu beschreiben aber praktisch unmöglich. Da muss man der Natur dankbar sein, dass das auch nicht nötig ist.

Was man stattdessen eher machen würde, wäre zu überlegen, wie denn die Wechselwirkung zwischen zwei Fußbällen etwa aussehen müsste und das an experimentelle Daten der Kräfte zwischen diesen zwei Fußbällen anzupassen. Und wenn man weiß, wie sich zwei Fußbälle untereinander verhalten, kann man versuchen, Systeme aus 3,5, vielleicht 40 Fußbällen zu rechenen. Bis 500 kommt man garnicht, da der Rechenaufwand explodiert.

Das Problem ist dann, dass die Modelle gewisse Anforderungen an die Wechselwirkung haben, die nicht immer so leicht zu erfüllen sind und die Wechselwirkung zwischen 3 Teilchen leider nicht automatisch die Summe der Wechselwirkung zwischen allen Teilchenpaaren ist, wie man das vielleicht erwarten würde. Und da ist noch viel Spielraum für Fragen und Ideen.

Klingt interessant. Naja, ich wär schon mal froh, wenn's demnächst mit der Wechselwirkung zwischen Ama und Fenin im Sturm klappt. Aber auch das ist kaum berechenbar.
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Filzlaus schrieb:
Inamoto__20 schrieb:
Keine Fragen mehr die geklärt werden müssen? ,-)  


was machen deine sackhaare?


   
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adlerkadabra schrieb:
Da das Ganze hier glücklicherweise im Gebabbel gelandet ist, würde ich gern die Frage anschließen:

Kann man auch die Federn von Brady auslenken? Ich meine, stark? Muss ja nicht unbedingt wieder in der Ausgangslage ankommen. Wäre halt mal interessant, den Mann als "harmonischen Oszillator" zu testen  



Endlich mal ne Frage, die die Welt interessiert. Und natürlich keine Antwort.
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Die kann glaube ich auch nur Feigling beantworten, der hat immerhin das Gebabbel-Physik-Diplom
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Das haben wir heute zum Thema aufgeschrieben, macht das irgendwie Sinn? :neutral-face

Herleitung des Federkraft-Gestzes:
FF=F6(bzw. G?) Kräftegleichgewicht
  = m*g FG= m*g mit g=9,81 N/kg
  = s/c * g
  = g/c * s
s  = c * m /:c
s/c= m

FF= D * s     D= Federkraftkonstante
Die Federkraft FF ist der Federdehnung s proportional.
Hooke-Gesetz


D= 9,81 N/kg / 0.0381 cm/g = 9.81 N/1000g / 0.0381 0.01cm/g
= 9.81/0.0381 N/1000g * g/0.01cm
= 9.81/0.0381 N/m
= 25,75 N/m
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Boah ne, ob de das im Leben noch mal brauchst    Is ja ätzend
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simima schrieb:
Boah ne, ob de das im Leben noch mal brauchst    Is ja ätzend


Ich werde das nicht brauchen, aber leider muss ich das für die Schule wissen.
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Hab ich mir fast gedacht  , das mit der Schule  ,-)
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Ja, da gibt es keinen Weg vorbei.
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Inamoto__20 schrieb:
Das haben wir heute zum Thema aufgeschrieben, macht das irgendwie Sinn? :neutral-face


Das ist doch genau das, was wir hier letzte Woche gerechnet haben. Mal abgesehen davon, dass Ihr aus irgend einem Grund die Groesse c, die so etwas wie die Auslenkung pro angehaengter Masse beschreibt, eingefuehrt habt.

Ich wuerde es so rechnen, wie hier im Thread, das fuehrt zum gleichen Ergebnis.

Der Ansatz ist aber genau der gleiche: Kraeftegleichgewicht Gewichtskraft und Federkraft aufstellen, dann nach D aufloesen.


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