Aachener_Adler schrieb: Was habt ihr denn alle? Man muss seinen Feind kennen, um ihn zu besiegen. Wir müssen SGEWerner doch eher dankbar sein, dass er freiwillig die Aufgabe übernimmt, unser Spion in diesem ekligen OFX-Forum zu sein.
Ja. Ich sollte wie ein Märtyrer behandelt werden.
Wieviele Jungfrauen krieg ich jetzt?
Keine. Das reicht nicht. Da hättest du schon als Selbstmordattentäter das ganz ungläubige Oxxenbach in die Luft jagen müssen.
Tja, @OnkelTobi, dann war meine These, dass 1 Tor aus 7 Ecken eine Topquote ist, und es schon 1 Tor aus 10 Ecken sein sollte, gar nicht so falsch.
Hätt ich nicht gedacht, da würde ja die Durchschnittsmannschaft rund 20 Tore nach ecken erzielen. Aber gut, sei's drum. Was mir bei der ganzen Diskussion noch förmlich auf der Zunge brennt: Üben hin und her, als Profifußballer sollte man doch eigentlich in der Lage sein, einen ruhenden Ball halbwegs präzise und zielgenau zu schlagen? Das sollten doch die absoluten Basics des Berufes sein. Ich bin selbst nur Hobbykicker, bekomme einen Eckball aber in zumindest der Hälfte der Fälle auch etwa dahin, wo er hin soll (eine Quote von 50% Eckbällen, die den eigenen Stürmer in Kopfhöhe erreichen, scheint mir momentan bei der Eintracht illusorisch zu sein...).
Aachener_Adler schrieb: Was habt ihr denn alle? Man muss seinen Feind kennen, um ihn zu besiegen. Wir müssen SGEWerner doch eher dankbar sein, dass er freiwillig die Aufgabe übernimmt, unser Spion in diesem ekligen OFX-Forum zu sein.
Ja. Ich sollte wie ein Märtyrer behandelt werden.
Wieviele Jungfrauen krieg ich jetzt?
Keine. Das reicht nicht. Da hättest du schon als Selbstmordattentäter das ganz ungläubige Oxxenbach in die Luft jagen müssen.
seventh_son schrieb: ..aber wenn die Ecken zu flach/zu lasch kommen, hilft da nur üben üben üben und da spielt die Fähigkeit des Trainers kaum rein.
Das sehe ich anders. Wenn Ecken nicht funktionieren, dann muss der Trainer handeln. Ecken sind freie Bälle die man unbedrängt in den Strafraum spielen kann, daraus kann man eine echte Stärke entwickeln. Warum das bei uns seit 1996 bis auf das Jahr Streit-auf-Sotos nicht besser genutzt wurde, das kann ich bis heute nicht verstehen. Ich hoffe sehr auf Skibb und dass die Ecken von Eintracht Frankfurt wieder zum fürchten sind. Das war nämlich mal so, wenn es auch schon eine ganze Zeit her ist...
tobago
Na gut, da war ja auch Dr. Hammer noch aktiv und praktizierte fleißig, namentlich gegen einen gewissen Sepp Maier.....
War es nun das 2:0 oder das 6:0 das er direkt verwandelt hat ? Ich such mal die DVD raus und schau mir das Spiel vom 22.11.1975 einfach noch mal an.
Hab nachgeschaut das 2:0 war Freistoß rechte Seite kurz abgelegt von Grabi und mit links vom Dr. eingehämmert. ,-) Die Ecke war das 6:0 in der 61. Min. von links mit dem linken Außenrist direkt ins Tor. Geil wars.
Hier ziehe ich mal den Joker des Zeitzeugen. Damals war ich einige Tage nach diesem Spiel als jugendlicher Kiebitz beim Training am Riederwald und was machte Bernd Nickel da nach Trainingsschluss unter Aufsicht des Herrn Weise ? Er semmelte eine Ecke nach der anderen nach demselben Strickmuster ("Dr.Hammer"-hart mit dem Außenrist) auf das Tor von Wienhold, der die Wahl hatte zwischen glühenden Fäusten oder Gegentor.
Schon damals galt also: Von nix kommt nix !
Deswegen kann ich das Sprichwort "was Schmidtchen - sorry - Köhlerchen nicht lernte, lernt Köhler nimmermehr" (exemplarisch für jeden aktuellen Eintrachtspieler) nicht ganz nachvollziehen. Damals anerkannte Spitzenleute der Bundesliga waren sich für Sonderschichten jedenfalls nicht zu schade.
Tja, @OnkelTobi, dann war meine These, dass 1 Tor aus 7 Ecken eine Topquote ist, und es schon 1 Tor aus 10 Ecken sein sollte, gar nicht so falsch.
Hätt ich nicht gedacht, da würde ja die Durchschnittsmannschaft rund 20 Tore nach ecken erzielen. Aber gut, sei's drum. Was mir bei der ganzen Diskussion noch förmlich auf der Zunge brennt: Üben hin und her, als Profifußballer sollte man doch eigentlich in der Lage sein, einen ruhenden Ball halbwegs präzise und zielgenau zu schlagen? Das sollten doch die absoluten Basics des Berufes sein. Ich bin selbst nur Hobbykicker, bekomme einen Eckball aber in zumindest der Hälfte der Fälle auch etwa dahin, wo er hin soll (eine Quote von 50% Eckbällen, die den eigenen Stürmer in Kopfhöhe erreichen, scheint mir momentan bei der Eintracht illusorisch zu sein...).
Und die 8-9 Gegner im Strafraum sind 1,20m groß und aus Stein?
Also zum Thema Eckbälle trainieren oder üben hier nochmal meine Meinung:
Irgendwer hat gesagt, dass ein Spieler die Technik, Eckbälle hereinzubringen in der Jugend lernt, und diese ab 20 nicht mehr verbessern könne. Das sehe ich ganz anders. Setzen wir mal vorraus, dass ein 1.Ligaspieler doch überdurchschnittlich gut mit dem Ball umgehen kann. Dann muss ein jeder Spieler auch in der Lage sein, durch wochen- oder von mir aus monatelanges Training (oder üben) sich irgendwann zum Experten für Eckbälle zu entwickeln.
Ich behaupte, wenn ein Spieler einen Monat lang eine halbe Stunde pro Tag Eckbälle schießt, dass er danach 4 von 5 Bällen in passender Höhe an eine ordentliche Position schießen kann. Ob die Adressaten nun etwas daraus machen oder nicht, das ist die andere Frage. Aber es kann einfach nicht sein, dass über Jahre, oder wie ich glaube tobago sagte, sogar seit 1996 ein Großteil der Bälle einfach zu flach und zu kurz reinkommt.
Irgendwer hat gesagt, dass ein Spieler die Technik, Eckbälle hereinzubringen in der Jugend lernt, und diese ab 20 nicht mehr verbessern könne. Das sehe ich ganz anders. Setzen wir mal vorraus, dass ein 1.Ligaspieler doch überdurchschnittlich gut mit dem Ball umgehen kann. Dann muss ein jeder Spieler auch in der Lage sein, durch wochen- oder von mir aus monatelanges Training (oder üben) sich irgendwann zum Experten für Eckbälle zu entwickeln.
Du meinst sicher mich, aber so habe ich das nicht gesagt/gemeint.
Ich habe ja grade darauf hingewiesen, dass man Eckbälle nur durch üben üben üben verbessern kann und der Trainer da nur geringen Einfluss darauf hat. Ich wollte damit sagen, dass ein Trainer auf die Art und Wiese, wie ein Spieler den Eckball ausübt, wenig Einfluss ausüben kann. Die Bewegungsabläufe haben sich seit der Jugend "festgebrannt" und von außen kann man da wenig ändern. Aber durch Üben kann ein Spieler die Bewegungsabläufe optimieren, er bekommt ein besseres Gefühl dafür, wie er den Ball treffen muss um eine bestimmte Flugbahn hinzukriegen, und irgendwann geht das dann wiederum in Fleisch und Blut über.
Also man kann sehr wohl seine Eckball-Technik verbessern, dies von außen durch einen Trainer zu "veranlassen" ist aber kaum möglich (so zumindest meine Erfahrung im Amateurbereich).
Ich sehe die Problematik bei zu kurzen und vor allem bei Eckbällen die auf Kniehöhe kommen, weniger bei der Technik, noch am mangelnden Training, sondern an mangelnder Konzentration. Ein durchschnittlicher Bundesligaspieler sollte eigentlich in der Lage sein einen Eckball z.B. auf den Elfmeterpunkt zu bringen, ohne dafür Monatelang zu trainieren.
bils schrieb: Ich sehe die Problematik bei zu kurzen und vor allem bei Eckbällen die auf Kniehöhe kommen, weniger bei der Technik, noch am mangelnden Training, sondern an mangelnder Konzentration. Ein durchschnittlicher Bundesligaspieler sollte eigentlich in der Lage sein einen Eckball z.B. auf den Elfmeterpunkt zu bringen, ohne dafür Monatelang zu trainieren.
bei der konsequenz mit der die ecken immer wieder da hin getreten wurden hatte ich gegen ende der saison den verdacht, dass die so kommen sollten. warum auch immer.
seventh_son schrieb: Ich habe ja grade darauf hingewiesen, dass man Eckbälle nur durch üben üben üben verbessern kann und der Trainer da nur geringen Einfluss darauf hat. Ich wollte damit sagen, dass ein Trainer auf die Art und Wiese, wie ein Spieler den Eckball ausübt, wenig Einfluss ausüben kann. Die Bewegungsabläufe haben sich seit der Jugend "festgebrannt" und von außen kann man da wenig ändern. Aber durch Üben kann ein Spieler die Bewegungsabläufe optimieren, er bekommt ein besseres Gefühl dafür, wie er den Ball treffen muss um eine bestimmte Flugbahn hinzukriegen, und irgendwann geht das dann wiederum in Fleisch und Blut über. Also man kann sehr wohl seine Eckball-Technik verbessern, dies von außen durch einen Trainer zu "veranlassen" ist aber kaum möglich (so zumindest meine Erfahrung im Amateurbereich).
Ich glaube die Eckballtechnik haben die Spieler schon drauf. Ich glaube einfach, dass sie Abläufe üben müssen. Mir als ex-Bklassenspieler fallen da ac hoc ziemlich viele Varianten ein und die wurden in den Niederungen der Kreisklassse auch so geübt.
- Ganz hart auf den kurzen Pfosten so dass dem Abwehrspieler kaum Möglichkeiten bleiben gezielt zu klären - auf den kurzen Pfosten wenn ein Mitspieler da steht zum Verlängern - Fest auf den Elfmeterpunkt - halbhoch auf die Linie 16 Meter Raum - lang auf den zweiten Pfosten usw. usw.
Wir hatten die letzten Saisons fast nur eine Variante, kurzer Pfosten lasch geschossen ohne den eigenen Mitspieler zu treffen. Ich glaube nicht dass es hauptsächlich darum geht die Technik des Eckballs zu üben, das muss natürlich auch passieren. Aber die Hauptaufgabe ist es m.E. die Taktik des Eckballs zu üben. Die Varianten müssen in Fleisch und Blut übergehen d.h auch die Mitspieler im Strafraum müssen genau wissen was der Schütze macht und aufeiander abgestimmt sein. Dazu gehört auch eine eingespielte Kommunikation (Handzeichen oder was auch immer). Das ist m.E. die Schwierigkeit beim Eckball. Die reine Technik sollten die Spieler aus dem Stand drauf haben.
Die Varianten muss der Trainer aufdioktrinieren bis sie in Fleisch und Blut übergegangen sind, dann wird das auch wieder eine schlagkräftige und für den Gegner gefährliche Situatioin. Bei uns haben sich die Gegner im letzten Jahr bei einem Eckball doch schon die Variante des Gegenangriffs vor Augen gehalten.
Die Varianten muss der Trainer aufdioktrinieren bis sie in Fleisch und Blut übergegangen sind, dann wird das auch wieder eine schlagkräftige und für den Gegner gefährliche Situatioin. Bei uns haben sich die Gegner im letzten Jahr bei einem Eckball doch schon die Variante des Gegenangriffs vor Augen gehalten. tobago
Absolut, Eckballvarianten einzuüben ist ganz klar Aufgabe des Trainers und ich denke, da war Funkel wirklich nicht besonders interessiert dran. Aber unser Hauptproblem letzte Saison lag doch eher in der Technik der Ausführung, denn bei diesen halbhohen Bällen auf den ersten Pfosten braucht man keine Laufwege der potentiellen Abnehmer einzustudieren, wenn der Ball eh nie ankommt. Es scheint also selbst bei Profifußballern sehr wohl möglich, dass sie die Technik nicht genügend drauf haben.
Zunächst einmal gilt es also, die möglichen Eckballschützen immer wieder Bälle schlagen zu lassen, bis sich eine gewisse Quote an guten Bällen und ein besseres Gefühl für die Ausführung eingestellt haben.
Absolut, Eckballvarianten einzuüben ist ganz klar Aufgabe des Trainers und ich denke, da war Funkel wirklich nicht besonders interessiert dran. Aber unser Hauptproblem letzte Saison lag doch eher in der Technik der Ausführung, denn bei diesen halbhohen Bällen auf den ersten Pfosten braucht man keine Laufwege der potentiellen Abnehmer einzustudieren, wenn der Ball eh nie ankommt. Es scheint also selbst bei Profifußballern sehr wohl möglich, dass sie die Technik nicht genügend drauf haben. Zunächst einmal gilt es also, die möglichen Eckballschützen immer wieder Bälle schlagen zu lassen, bis sich eine gewisse Quote an guten Bällen und ein besseres Gefühl für die Ausführung eingestellt haben.
Siehe Peters Beitrag. Ich glaube nämlich auch, dass die Konsequenz mit der die Eckbälle immer und immer wieder auf die gleiche Stelle kamen (von verschiedenen Schützen) darauf schließen lassen, dass das aus irgendwelchen Gründen geplant war. Ansonsten muss man einem Großteil der Eckballschützen in den letzten Jahren die fussballerischen Grundeigenschaften beim Schuß absprechen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand der zweimal täglich trainiert, nicht in der Lage ist den ruhenden Ball dahin zu treten wo er ihn hinhaben möchte.
In der letzten Saison habe ich mehr "Variabilität" gefordert. Ich konnte einfach nicht begreifen, dass die Spieler oder der Trainer (oder beide) nicht erkannt haben, dass man es beispielsweise mal mit einer "kurzen Ecke" hätte probieren sollen.
Von 100 Ecken kamen gefühlte 95 immer gleich beschissen auf Kniehöhe am 5er an.
Da wäre ein kurz ausgeführter Eckball (beispielsweise) auf Steinhöfer doch mal ´ne richtig gute Idee gewesen, oder? Zumal der auch vernünftig flanken kann.
Naja, hoffen wir, dass wir in diesem Jahr dieses "Mittel" als "Waffe" entdecken und nutzen!
Diese ganzen Möchtegern-Experten gehen mir immer mehr auf den Sack, schade dass nicht jeder von ihnen bei einer falschen Prognose am Ende der Saison entlassen wird, denn dann würden sie sich vielleicht mal etwas Gedanken machen welchen Scheiss sie schreiben.
Wenn ich mir nur die Wunschelf bei diesem Kölner Dumpfbackensender anschaue, dann frage ich mich ob die das Koks mit Daum teilen. Wo ist Amanatidis, wo Fenin, wo Chris?
Warum wird ein Soldo, den der Redakteur wahrscheinlich nicht mal kennt, noch seine Fähigkeiten als Trainer beurteilen kann, besser bewertet als ein Skibbe? Bei Oenning das gleiche. Bei Andersen auch. Sogar ein Frontzeck soll besser sein .
Ohne die einzelnen Mannschaften zu beurteilen frage ich mich auch warum die Vorbereitung zu gleichen Teilen in die Gesamtnote einfliesst wie der Rest. Gibt es dafür Sonderpunkte?
marcelninho85 schrieb: hey laut RTL sind wir was ganz besonderes- wir sind die einzige Mannschaft, die auch 5er bekommt !
und das für den trainer
also ich frag mich echt was da teilweise für leute sitzen die solche aussagen treffen.... skibby war nationaltrainer und trainer von 3 ziemlich grossen vereinen.... da frag ich mich echt wie die auf eine 5 kommen.... ich weiss mann soll sich über sowas ja net aufregen aber das ist ja wohl sowas von unkompetent bäh pfui ich guck nie wieder rtl
Keine. Das reicht nicht. Da hättest du schon als Selbstmordattentäter das ganz ungläubige Oxxenbach in die Luft jagen müssen.
Hätt ich nicht gedacht, da würde ja die Durchschnittsmannschaft rund 20 Tore nach ecken erzielen. Aber gut, sei's drum.
Was mir bei der ganzen Diskussion noch förmlich auf der Zunge brennt: Üben hin und her, als Profifußballer sollte man doch eigentlich in der Lage sein, einen ruhenden Ball halbwegs präzise und zielgenau zu schlagen? Das sollten doch die absoluten Basics des Berufes sein. Ich bin selbst nur Hobbykicker, bekomme einen Eckball aber in zumindest der Hälfte der Fälle auch etwa dahin, wo er hin soll (eine Quote von 50% Eckbällen, die den eigenen Stürmer in Kopfhöhe erreichen, scheint mir momentan bei der Eintracht illusorisch zu sein...).
... und wenn, dann wären es natürlich Oxxen-Jungfrauen ... http://www.isoldes-liebestod.info/Isolde_Jpg_Ordner/M-P/Nilsson_WalkWi57PG.jpg
Hier ziehe ich mal den Joker des Zeitzeugen. Damals war ich einige Tage nach diesem Spiel als jugendlicher Kiebitz beim Training am Riederwald und was machte Bernd Nickel da nach Trainingsschluss unter Aufsicht des Herrn Weise ? Er semmelte eine Ecke nach der anderen nach demselben Strickmuster ("Dr.Hammer"-hart mit dem Außenrist) auf das Tor von Wienhold, der die Wahl hatte zwischen glühenden Fäusten oder Gegentor.
Schon damals galt also: Von nix kommt nix !
Deswegen kann ich das Sprichwort "was Schmidtchen - sorry - Köhlerchen nicht lernte, lernt Köhler nimmermehr" (exemplarisch für jeden aktuellen Eintrachtspieler) nicht ganz nachvollziehen. Damals anerkannte Spitzenleute der Bundesliga waren sich für Sonderschichten jedenfalls nicht zu schade.
Und die 8-9 Gegner im Strafraum sind 1,20m groß und aus Stein?
Heiß ich pipapo?
Ich brauch eh keine Frauen, hab keine Zeit. Statistiken sind auch sexy.
Wie gut, dass ich doch Chemiker und kein Statistiker geworden bin *auf den Ringfinger schau*
So viel Zeit muss sein
Irgendwer hat gesagt, dass ein Spieler die Technik, Eckbälle hereinzubringen in der Jugend lernt, und diese ab 20 nicht mehr verbessern könne.
Das sehe ich ganz anders. Setzen wir mal vorraus, dass ein 1.Ligaspieler doch überdurchschnittlich gut mit dem Ball umgehen kann. Dann muss ein jeder Spieler auch in der Lage sein, durch wochen- oder von mir aus monatelanges Training (oder üben) sich irgendwann zum Experten für Eckbälle zu entwickeln.
Ich behaupte, wenn ein Spieler einen Monat lang eine halbe Stunde pro Tag Eckbälle schießt, dass er danach 4 von 5 Bällen in passender Höhe an eine ordentliche Position schießen kann. Ob die Adressaten nun etwas daraus machen oder nicht, das ist die andere Frage. Aber es kann einfach nicht sein, dass über Jahre, oder wie ich glaube tobago sagte, sogar seit 1996 ein Großteil der Bälle einfach zu flach und zu kurz reinkommt.
Sei Dir einfach selbst genug.
Du meinst sicher mich, aber so habe ich das nicht gesagt/gemeint.
Ich habe ja grade darauf hingewiesen, dass man Eckbälle nur durch üben üben üben verbessern kann und der Trainer da nur geringen Einfluss darauf hat. Ich wollte damit sagen, dass ein Trainer auf die Art und Wiese, wie ein Spieler den Eckball ausübt, wenig Einfluss ausüben kann. Die Bewegungsabläufe haben sich seit der Jugend "festgebrannt" und von außen kann man da wenig ändern. Aber durch Üben kann ein Spieler die Bewegungsabläufe optimieren, er bekommt ein besseres Gefühl dafür, wie er den Ball treffen muss um eine bestimmte Flugbahn hinzukriegen, und irgendwann geht das dann wiederum in Fleisch und Blut über.
Also man kann sehr wohl seine Eckball-Technik verbessern, dies von außen durch einen Trainer zu "veranlassen" ist aber kaum möglich (so zumindest meine Erfahrung im Amateurbereich).
bei der konsequenz mit der die ecken immer wieder da hin getreten wurden hatte ich gegen ende der saison den verdacht, dass die so kommen sollten. warum auch immer.
Ich glaube die Eckballtechnik haben die Spieler schon drauf. Ich glaube einfach, dass sie Abläufe üben müssen. Mir als ex-Bklassenspieler fallen da ac hoc ziemlich viele Varianten ein und die wurden in den Niederungen der Kreisklassse auch so geübt.
- Ganz hart auf den kurzen Pfosten so dass dem Abwehrspieler kaum Möglichkeiten bleiben gezielt zu klären
- auf den kurzen Pfosten wenn ein Mitspieler da steht zum Verlängern
- Fest auf den Elfmeterpunkt
- halbhoch auf die Linie 16 Meter Raum
- lang auf den zweiten Pfosten
usw. usw.
Wir hatten die letzten Saisons fast nur eine Variante, kurzer Pfosten lasch geschossen ohne den eigenen Mitspieler zu treffen. Ich glaube nicht dass es hauptsächlich darum geht die Technik des Eckballs zu üben, das muss natürlich auch passieren. Aber die Hauptaufgabe ist es m.E. die Taktik des Eckballs zu üben. Die Varianten müssen in Fleisch und Blut übergehen d.h auch die Mitspieler im Strafraum müssen genau wissen was der Schütze macht und aufeiander abgestimmt sein. Dazu gehört auch eine eingespielte Kommunikation (Handzeichen oder was auch immer). Das ist m.E. die Schwierigkeit beim Eckball. Die reine Technik sollten die Spieler aus dem Stand drauf haben.
Die Varianten muss der Trainer aufdioktrinieren bis sie in Fleisch und Blut übergegangen sind, dann wird das auch wieder eine schlagkräftige und für den Gegner gefährliche Situatioin. Bei uns haben sich die Gegner im letzten Jahr bei einem Eckball doch schon die Variante des Gegenangriffs vor Augen gehalten.
tobago
Absolut, Eckballvarianten einzuüben ist ganz klar Aufgabe des Trainers und ich denke, da war Funkel wirklich nicht besonders interessiert dran. Aber unser Hauptproblem letzte Saison lag doch eher in der Technik der Ausführung, denn bei diesen halbhohen Bällen auf den ersten Pfosten braucht man keine Laufwege der potentiellen Abnehmer einzustudieren, wenn der Ball eh nie ankommt. Es scheint also selbst bei Profifußballern sehr wohl möglich, dass sie die Technik nicht genügend drauf haben.
Zunächst einmal gilt es also, die möglichen Eckballschützen immer wieder Bälle schlagen zu lassen, bis sich eine gewisse Quote an guten Bällen und ein besseres Gefühl für die Ausführung eingestellt haben.
Siehe Peters Beitrag. Ich glaube nämlich auch, dass die Konsequenz mit der die Eckbälle immer und immer wieder auf die gleiche Stelle kamen (von verschiedenen Schützen) darauf schließen lassen, dass das aus irgendwelchen Gründen geplant war. Ansonsten muss man einem Großteil der Eckballschützen in den letzten Jahren die fussballerischen Grundeigenschaften beim Schuß absprechen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand der zweimal täglich trainiert, nicht in der Lage ist den ruhenden Ball dahin zu treten wo er ihn hinhaben möchte.
tobago
und das für den trainer
In der letzten Saison habe ich mehr "Variabilität" gefordert. Ich konnte einfach nicht begreifen, dass die Spieler oder der Trainer (oder beide) nicht erkannt haben, dass man es beispielsweise mal mit einer "kurzen Ecke" hätte probieren sollen.
Von 100 Ecken kamen gefühlte 95 immer gleich beschissen auf Kniehöhe am 5er an.
Da wäre ein kurz ausgeführter Eckball (beispielsweise) auf Steinhöfer doch mal ´ne richtig gute Idee gewesen, oder? Zumal der auch vernünftig flanken kann.
Naja, hoffen wir, dass wir in diesem Jahr dieses "Mittel" als "Waffe" entdecken und nutzen!
TiNoSa
Wenn ich mir nur die Wunschelf bei diesem Kölner Dumpfbackensender anschaue, dann frage ich mich ob die das Koks mit Daum teilen. Wo ist Amanatidis, wo Fenin, wo Chris?
Warum wird ein Soldo, den der Redakteur wahrscheinlich nicht mal kennt, noch seine Fähigkeiten als Trainer beurteilen kann, besser bewertet als ein Skibbe? Bei Oenning das gleiche. Bei Andersen auch. Sogar ein Frontzeck soll besser sein .
Ohne die einzelnen Mannschaften zu beurteilen frage ich mich auch warum die Vorbereitung zu gleichen Teilen in die Gesamtnote einfliesst wie der Rest. Gibt es dafür Sonderpunkte?
also ich frag mich echt was da teilweise für leute sitzen die solche aussagen treffen....
skibby war nationaltrainer und trainer von 3 ziemlich grossen vereinen....
da frag ich mich echt wie die auf eine 5 kommen....
ich weiss mann soll sich über sowas ja net aufregen aber das ist ja wohl sowas von unkompetent bäh pfui ich guck nie wieder rtl