Deswegen wurden also Rangnick und Schindelmeister entlassen...
"...Auf die Herbstmeisterschaft 2008. "Die mussten wir teuer bezahlen", sagt der Mäzen heute und erhebt gegen den damaligen Manager Jan Schindelmeiser schwere Vorwürfe. "Jan Schindelmeiser hat hoch dotierte Verträge mit den Spielern abgeschlossen, die uns fast den Hals gebrochen haben. Er stand halt auch unter dem Druck einer starken Persönlichkeit wie Ralf Rangnick."
Hinzu seien die teuren Fehleinkäufe von Wellington und Zucculini gekommen − in den Worten Hopps "beide Totalversager". Deshalb sei es eine "wirtschaftliche Notwendigkeit", dass man hin und wieder einen guten Spieler abgeben müsse, wenn man nicht den Entzug der Lizenz riskieren wolle. "Sonst würde die Rhein-Neckar-Arena ja zur Ruine."
240 Millionen Euro hat Dietmar Hopp in den Verein aus dem Kraichgau seit 2006 investiert. Und er wird weiter Geld zuschießen. Auf eines legt er wert: "Es geht für mich nicht darum, einen Teil des Geldes zurückzuholen, das ich in den Verein gesteckt habe − wir brauchen die Transfererlöse, um ein gutes Ergebnis hinzukriegen." Inzwischen sei die finanzielle Situation hervorragend. "Wir stehend blendend da, weil wir absolut schuldenfrei sind und jemanden haben, der − wenn Not am Mann ist −, die Schulden ausgleicht. Wenn jemand sagt, es ist wie auf Schalke, dann ist das Quatsch."
Dialog
Mit den Fans wird sich Dietmar Hopp am Mittwochabend treffen. Und sich den nicht immer angenehmen Fragen stellen. Dass einiges schiefgelaufen ist zuletzt, räumt er ein. Er hätte bei den Spielerverpflichtungen und Ausgaben "früher ein Auge draufhaben und mehr aufpassen" müssen. Und die Abschiedspressekonferenz von Ralf Rangnick hätte so nicht stattfinden dürfen, findet er. "Die ist grandios gescheitert. Da hätte man warten müssen, bis ich da bin. Ralf Rangnick hat einen Medienberater. Das war alles inszeniert, während die Hoffenheimer versucht haben, authentisch zu bleiben", erklärt der Mäzen und beteuert: "Ralf Rangnick hat alle aufgebracht gegen uns mit Aussagen, die absolut nicht der Wahrheit entsprachen."
Wie geht das jetzt mit den angeblichen Sparzwängen und dem bösen Schindelmeiser oder wie der Depp heißt, zusammen?
Die ham se nemmer alle.
FR schrieb: Den Namen Roberto Firmino kannten bis vor kurzem in Europa nur wenige Scouts einiger Fußballklubs und einige Spielervermittler. Erst 19 Jahre alt ist der schmächtige Mittelfeldspieler, der sein Talent bislang in Brasiliens zweiter Liga zeigte. Der TSG 1899 Hoffenheim war Firmino nun die nicht dementierte Ablösesumme von geschätzten vier Millionen Euro wert. Das ist viel Geld für einen Jungen, der ein Versprechen ist - mehr noch nicht. Nach den Transferflops mit dem Brasilianer Wellington und dem Argentinier Zuculini, die die TSG rund zehn Millionen Euro gekostet haben sollen, waren Risikotransfers aus Südamerika eigentlich tabu in Nordbaden.
Tube schrieb: Ohjö, der Hopp hat aber schon auch irgendwie einen Opfer-Komplex, oder?
Was wuerdest Du denn machen, wenn Dein Manager Dein ganzes Geld rauswirft. Schlimm! Zum Glueck isses nach 2 Jahren doch noch aufgefallen. Der Mann waer ja fast bankrott gewesen.
Jetzt weiß ich auch endlich warum die ganzen "Nachwuchskicker" in Hoffenheim u.a. Porsche, Mercedes S Klasse etc. fahren können. Denn solche Karossen standen auf dem Parkplatz des "alten" Dietmar Hopp Stadions, in dem die Nachwuchsmannschaft trainiert hat, als ich da mal vorbeigeschaut habe.
Trotrzdem müssen die Zahlen bei jedem "Fan" wie Hohn klingen. Traditionsvereine (auch wir und z.B. Bielefeld, 60 etc.) bekommen wegen Verstoßes gegen die Lizenzauflagen Punktabzug oder wegen 2 Mio. Verbindlichkeiten fast gar keine Lizenz und so ein dahergelaufener Dorfverein macht in 3 Jahren 65 Millionen Schulden, die einfach ein Gönner übernimmt. Vielleicht versteht der Hopp ja jetzt was die "FAns" gegen ihn und seinen hochgezüchteten Dorfklub haben.
Tube schrieb: Ohjö, der Hopp hat aber schon auch irgendwie einen Opfer-Komplex, oder?
Das ist doch nichts ungewoehnliches oder? zwei einfache, sich widersprechende Loesungen, und je nach dem kann man sich eine aussuchen (wie im D&D):
1. Deutschland ist das Land der Neider. Keiner goennt dem anderen den Mercedes, das Haus, den Swimmingpool, die polnische Putzhilfe, die nigerianische *****. Also wird man automatisch in eine Art Opferrolle gedraengt..
2. Man glaubt einfach nur, dass alle neidisch sind, weil man viel Geld hat und fuehlt sich deshalb als Opfer
"Vielleicht ist es das Beste, wenn man mich zum Geschäftsführer des Vereins macht - ohne Aufgabengebiet und ohne Bezüge", sagte der 70 Jahre alte Milliardär der "Sport Bild".
ist bei hopp doch nix neues. wer sich mit der biographie dieses mannes etwas beschaeftigt, sieht schnell, dass er sich gerne im licht des erfolges sonnt, aber auf kritik extrem duennheutig reagiert. das war bei der fan-kritik so, das war bei sap so (stichwort betriebsraete zum beispiel). hasso plattner wurde mal sinngemaes zitiert mit dem satz (ich weiss den exakten wortlaut nicht mehr) "wer von uns der groessere sturkopf ist, ist ein wettstreit, der nicht entschieden ist". mich wundert das alles nicht, es ist die uebliche vorgehensweise von d. hopp, auf kritik wird extrem offensiv reagiert, und es muss ein andere schuld sein. und in dem fall wird sich der ex-manager schlicht angeboten haben, und da dieser mann bisher immer die klappe hielt (und es bis heute tut) ging er davon aus, auch dieser buettel werde, ganz im stil eines japanischen samurai, fuer seinen meister (bildlich) die schuld uebernehmen wuerde.
Einfach die minimalste Chance nutzen, den Drecksverein wegzukriegen.Aber wenns ernst wird, pumpt der Hopp die paar Mios rein, die u. U. fehlen. Wolfsburg und Leverkusen gönne ich selbe Probleme. Sollten mal magic Meier holen, dass er sich mal so richtig "austobt". Geheimauftrag im Sinne der 15 restlichen Erstligisten. Er müsste unerkannt installiert werden und dann frisch loslegen...
ThorstenH schrieb: Jetzt weiß ich auch endlich warum die ganzen "Nachwuchskicker" in Hoffenheim u.a. Porsche, Mercedes S Klasse etc. fahren können. Denn solche Karossen standen auf dem Parkplatz des "alten" Dietmar Hopp Stadions, in dem die Nachwuchsmannschaft trainiert hat, als ich da mal vorbeigeschaut habe.
Onkel Dietmar scheint das alles jahrelang gar nicht aufgefallen zu sein..., hat doch alles SEIN Geld gekostet!!
So langsam zeichnet sich ein klareres Bild ab. Hoffenheim wird sich NICHT im vorderen Drittel der Liga etablieren -- und das ist gut so.
Lasst uns doch mal die Sache nüchtern analysieren, ohne jede Beeinflussung durch persönliche Sympathien oder Antipathien für einzelne Protagonisten. Bei Hoffenheim hat's aus meiner Sicht geknallt wegen Zielkonflikten. Die alles entscheidende Frage: Wo will der Club hin? Wie sieht die TSG Hoffenheim in 10 Jahren aus?
Allgemeine Ansicht bei den eigenen Fans, gegnerischen Fans (z.B. uns), den eigenen führenden Angestellten (wie Rangnick) war doch: Hoffenheim kämpft um die europäischen Plätze mit. Stillschweigende Voraussetzung dabei: mit einer jährlichen 20-Mio-Geldspritze von Onkel Didi. Und genau dieser Onkel Didi hat eben jetzt klar gemacht: so haben wir nicht gewettet.
So wie ich Hopp einschätze, hat er keine Probleme damit, 180 Mio Eur für Infrastruktur zu spenden. Aber sehr wohl Probleme damit, jährlich 20 Mio zu den laufenden Kosten zuzuschießen. Denn mit guter Infrastruktur kann er das Niveau anheben, auf dem ein nachhaltig wirtschaftender Verein auf eigenen Füßen stehen kann. So hoch wie möglich, da ist Hopp sicher auch sehr ehrgeizig, aber eben mit höchster Priorität auf eigenen Füßen, früher oder später, denn 240 Mio Euro zahlt auch ein Milliardär wie Hopp nicht mal eben aus der Portokasse. Denn Hopps Zuschuss ist nicht nur wie bei Bayer oder VW ein Posten im jährlichen Etat der Werbeabteilung, sondern Privatvermögen, wo es eben irgendwann auch an die Substanz geht.
Hopps Problem ist nun, dass das Hoffenheimer Umfeld ihn als Goldesel wahrnimmt, was er aber auf keinen Fall sein will. Folge: Zielkonflikte und unsichere Zukunft. Daran zerbricht gerade einiges in Hoffenheim. Und wie oben gesagt: das ist gut so. Wenn die Eintracht ordentlich wirtschaftet, wird sie sich VOR Hoffenheim festsetzen. Deren derzeitiges Wirtschaftskonzept wird nicht mehr lange so funktionieren. Das Zurückführen der jährlichen Hopp'schen Zuschüsse hat bereits begonnen, auch wenn es noch nicht jeder so realisiert hat.
Lest unter dem Eindruck dieser Gedanken nochmal folgende Passage im FR-Artikel:
„Wir haben in den Jahren 2007 bis 2009 ein Minus von rund 65 Millionen Euro gemacht. 2010 waren es rund 32 Millionen, die durch den Verkauf von Carlos Eduardo auf 16,6 Millionen reduziert werden konnten. Auch 2011 werden uns über sieben Millionen Euro fehlen - trotz der Transfereinnahmen von Luiz Gustavo“, erklärte Hopp.
Einnahmen wie Fernseh- oder Sponsorengelder dürfte Hoffenheim in den letzten Jahren schon deutlich gesteigert haben. Im gleichen Maße, wenn nicht stärker, möchte Hopp sein Engagement runterfahren. Die Zeiten, in denen z.B. ein Zweitligadurchmarsch mit 30+ Mio erkauft wurde, sind wohl definit vorbei. Schauen wir mal, wo sich Hoffenheim jetzt in der Hackordnung einsortieren wird. Meiner Meinung nach: hinter der Eintracht.
Allerdings sollte man nicht verachten, dass Onkel Didi jederzeit auch wieder sagen kann: "OK der Transfer eines Nachwuchsspieler zu 4 Mio.€ (das können wir auf absehbare Zeit erst einmal nicht), den finanzier ich euch, auch wenn wir ihn in 1-2 Jahren wieder verkaufen müssen." Dadurch nimmt ja Hoffenheim auch Geld ein. Ebenso ist der Standortvorteil des eigenen Stadions nicht zu verachten. Realistisch betrachtet kostet so ne Arena 4-5 Mio.€ Miete pro Jahr (die Unterhaltungskosten rausgerechnet). Die haben wir die nächsten Jahre an der Backe. usw. Von daher kann es Hoffenheim auch schaffen mit weniger Einnahmen einen höheren Etat als wir zu haben. Sieht man ja jetzt schon:
Wir haben nen Spieleretat von 28 Mio. und machen 3-5 Mio. Schulden. Hoffenheim hat nen Spieleretatetat von 64 Mio. (49 Mio die 15 Mio. Gustavo Einnahmen rausgerechnet) und macht dann nur 7 Mio. Schulden. D.h. nen Etat von 42 Mio.€ könnten die ohne Schulden zu machen stemmen. Das ist immer noch ein ganzes Stück vor uns.
"...Auf die Herbstmeisterschaft 2008. "Die mussten wir teuer bezahlen", sagt der Mäzen heute und erhebt gegen den damaligen Manager Jan Schindelmeiser schwere Vorwürfe. "Jan Schindelmeiser hat hoch dotierte Verträge mit den Spielern abgeschlossen, die uns fast den Hals gebrochen haben. Er stand halt auch unter dem Druck einer starken Persönlichkeit wie Ralf Rangnick."
Hinzu seien die teuren Fehleinkäufe von Wellington und Zucculini gekommen − in den Worten Hopps "beide Totalversager". Deshalb sei es eine "wirtschaftliche Notwendigkeit", dass man hin und wieder einen guten Spieler abgeben müsse, wenn man nicht den Entzug der Lizenz riskieren wolle. "Sonst würde die Rhein-Neckar-Arena ja zur Ruine."
240 Millionen Euro hat Dietmar Hopp in den Verein aus dem Kraichgau seit 2006 investiert. Und er wird weiter Geld zuschießen. Auf eines legt er wert: "Es geht für mich nicht darum, einen Teil des Geldes zurückzuholen, das ich in den Verein gesteckt habe − wir brauchen die Transfererlöse, um ein gutes Ergebnis hinzukriegen." Inzwischen sei die finanzielle Situation hervorragend. "Wir stehend blendend da, weil wir absolut schuldenfrei sind und jemanden haben, der − wenn Not am Mann ist −, die Schulden ausgleicht. Wenn jemand sagt, es ist wie auf Schalke, dann ist das Quatsch."
Dialog
Mit den Fans wird sich Dietmar Hopp am Mittwochabend treffen. Und sich den nicht immer angenehmen Fragen stellen. Dass einiges schiefgelaufen ist zuletzt, räumt er ein. Er hätte bei den Spielerverpflichtungen und Ausgaben "früher ein Auge draufhaben und mehr aufpassen" müssen. Und die Abschiedspressekonferenz von Ralf Rangnick hätte so nicht stattfinden dürfen, findet er. "Die ist grandios gescheitert. Da hätte man warten müssen, bis ich da bin. Ralf Rangnick hat einen Medienberater. Das war alles inszeniert, während die Hoffenheimer versucht haben, authentisch zu bleiben", erklärt der Mäzen und beteuert: "Ralf Rangnick hat alle aufgebracht gegen uns mit Aussagen, die absolut nicht der Wahrheit entsprachen."
http://www.stimme.de/sport/fussball/hoffenheim/sonstige;art879,2031303
Die ham se nemmer alle.
Was wuerdest Du denn machen, wenn Dein Manager Dein ganzes Geld rauswirft. Schlimm! Zum Glueck isses nach 2 Jahren doch noch aufgefallen. Der Mann waer ja fast bankrott gewesen.
Trotrzdem müssen die Zahlen bei jedem "Fan" wie Hohn klingen. Traditionsvereine (auch wir und z.B. Bielefeld, 60 etc.) bekommen wegen Verstoßes gegen die Lizenzauflagen Punktabzug oder wegen 2 Mio. Verbindlichkeiten fast gar keine Lizenz und so ein dahergelaufener Dorfverein macht in 3 Jahren 65 Millionen Schulden, die einfach ein Gönner übernimmt.
Vielleicht versteht der Hopp ja jetzt was die "FAns" gegen ihn und seinen hochgezüchteten Dorfklub haben.
Das ist doch nichts ungewoehnliches oder?
zwei einfache, sich widersprechende Loesungen, und je nach dem kann man sich eine aussuchen (wie im D&D):
1. Deutschland ist das Land der Neider. Keiner goennt dem anderen den Mercedes, das Haus, den Swimmingpool, die polnische Putzhilfe, die nigerianische *****. Also wird man automatisch in eine Art Opferrolle gedraengt..
2. Man glaubt einfach nur, dass alle neidisch sind, weil man viel Geld hat und fuehlt sich deshalb als Opfer
http://www.sport1.de/de/fussball/fussball_bundesliga/newspage_335942.html
na dann...
http://www.fr-online.de/sport/-die-vorwuerfe-sind-absurd-/-/1472784/5200628/-/index.html
Bin nun wahrlich kein Schindelmeiser-Fan, bin aber eher geneigt seinen Äusserungen zu glauben, als das was Hopp im Moment vom Stapel läst.
Der Typ ist halt ein Jammerlappen
Geht mir auch so.
Klingt schon halbwegs plausibel, was der Schimmelmeister da von sich gibt.
Der soll lieber mal wieder ein paar Nachwuchspieler in Brasilien einkaufen gehen...
wer sich mit der biographie dieses mannes etwas beschaeftigt, sieht schnell, dass er sich gerne im licht des erfolges sonnt, aber auf kritik extrem duennheutig reagiert.
das war bei der fan-kritik so, das war bei sap so (stichwort betriebsraete zum beispiel).
hasso plattner wurde mal sinngemaes zitiert mit dem satz (ich weiss den exakten wortlaut nicht mehr) "wer von uns der groessere sturkopf ist, ist ein wettstreit, der nicht entschieden ist".
mich wundert das alles nicht, es ist die uebliche vorgehensweise von d. hopp, auf kritik wird extrem offensiv reagiert, und es muss ein andere schuld sein.
und in dem fall wird sich der ex-manager schlicht angeboten haben, und da dieser mann bisher immer die klappe hielt (und es bis heute tut) ging er davon aus, auch dieser buettel werde, ganz im stil eines japanischen samurai, fuer seinen meister (bildlich) die schuld uebernehmen wuerde.
Diese beiden Experten können das besser !
http://www.youtube.com/watch?v=LUOXClICtkQ
http://www.fr-online.de/sport/-die-vorwuerfe-sind-absurd-/-/1472784/5200628/-/index.html
„Die Vorwürfe sind absurd“
Onkel Dietmar scheint das alles jahrelang gar nicht aufgefallen zu sein..., hat doch alles SEIN Geld gekostet!!
Lasst uns doch mal die Sache nüchtern analysieren, ohne jede Beeinflussung durch persönliche Sympathien oder Antipathien für einzelne Protagonisten. Bei Hoffenheim hat's aus meiner Sicht geknallt wegen Zielkonflikten. Die alles entscheidende Frage: Wo will der Club hin? Wie sieht die TSG Hoffenheim in 10 Jahren aus?
Allgemeine Ansicht bei den eigenen Fans, gegnerischen Fans (z.B. uns), den eigenen führenden Angestellten (wie Rangnick) war doch: Hoffenheim kämpft um die europäischen Plätze mit. Stillschweigende Voraussetzung dabei: mit einer jährlichen 20-Mio-Geldspritze von Onkel Didi. Und genau dieser Onkel Didi hat eben jetzt klar gemacht: so haben wir nicht gewettet.
So wie ich Hopp einschätze, hat er keine Probleme damit, 180 Mio Eur für Infrastruktur zu spenden. Aber sehr wohl Probleme damit, jährlich 20 Mio zu den laufenden Kosten zuzuschießen. Denn mit guter Infrastruktur kann er das Niveau anheben, auf dem ein nachhaltig wirtschaftender Verein auf eigenen Füßen stehen kann. So hoch wie möglich, da ist Hopp sicher auch sehr ehrgeizig, aber eben mit höchster Priorität auf eigenen Füßen, früher oder später, denn 240 Mio Euro zahlt auch ein Milliardär wie Hopp nicht mal eben aus der Portokasse. Denn Hopps Zuschuss ist nicht nur wie bei Bayer oder VW ein Posten im jährlichen Etat der Werbeabteilung, sondern Privatvermögen, wo es eben irgendwann auch an die Substanz geht.
Hopps Problem ist nun, dass das Hoffenheimer Umfeld ihn als Goldesel wahrnimmt, was er aber auf keinen Fall sein will. Folge: Zielkonflikte und unsichere Zukunft. Daran zerbricht gerade einiges in Hoffenheim. Und wie oben gesagt: das ist gut so. Wenn die Eintracht ordentlich wirtschaftet, wird sie sich VOR Hoffenheim festsetzen. Deren derzeitiges Wirtschaftskonzept wird nicht mehr lange so funktionieren. Das Zurückführen der jährlichen Hopp'schen Zuschüsse hat bereits begonnen, auch wenn es noch nicht jeder so realisiert hat.
Lest unter dem Eindruck dieser Gedanken nochmal folgende Passage im FR-Artikel:
Einnahmen wie Fernseh- oder Sponsorengelder dürfte Hoffenheim in den letzten Jahren schon deutlich gesteigert haben. Im gleichen Maße, wenn nicht stärker, möchte Hopp sein Engagement runterfahren. Die Zeiten, in denen z.B. ein Zweitligadurchmarsch mit 30+ Mio erkauft wurde, sind wohl definit vorbei. Schauen wir mal, wo sich Hoffenheim jetzt in der Hackordnung einsortieren wird. Meiner Meinung nach: hinter der Eintracht.
"OK der Transfer eines Nachwuchsspieler zu 4 Mio.€ (das können wir auf absehbare Zeit erst einmal nicht), den finanzier ich euch, auch wenn wir ihn in 1-2 Jahren wieder verkaufen müssen."
Dadurch nimmt ja Hoffenheim auch Geld ein.
Ebenso ist der Standortvorteil des eigenen Stadions nicht zu verachten. Realistisch betrachtet kostet so ne Arena 4-5 Mio.€ Miete pro Jahr (die Unterhaltungskosten rausgerechnet). Die haben wir die nächsten Jahre an der Backe. usw.
Von daher kann es Hoffenheim auch schaffen mit weniger Einnahmen einen höheren Etat als wir zu haben.
Sieht man ja jetzt schon:
Wir haben nen Spieleretat von 28 Mio. und machen 3-5 Mio. Schulden.
Hoffenheim hat nen Spieleretatetat von 64 Mio. (49 Mio die 15 Mio. Gustavo Einnahmen rausgerechnet) und macht dann nur 7 Mio. Schulden.
D.h. nen Etat von 42 Mio.€ könnten die ohne Schulden zu machen stemmen.
Das ist immer noch ein ganzes Stück vor uns.
Keine Lust.
*Dietmar Hopp, du Sohn deiner Mutter!*