Die Quelle für diese Zahl ist das Buch "Elf Freundinnen - Die Turbinen aus Potsdam".
DaZke.
@Acet Erzählst du deinem schwulen Freund beim Fußballgucken auch immer das du ihn für nicht "normal" hälst?
Mein Freund heißt Harvey und hat große Ohren
ne, die eigenen schwulen bekannten sind ja anders. komischerweise versuchen die nicht dauernd, einem an den ***** zu packen etc. aber alle die man nicht kennt... wollmergarnetdrüberredde! könntmergradverrücktwern!
manchen leuten hier würde man einen schwulen sohn/eine lesbische tochter geradezu wünschen. aber für diese wiederum wäre das wohl eher weniger lustig...
Acet schrieb: Auf den vergleich gehe ich jetzt mal nicht ein, weil ich den überhaupt nicht passend finde. Oh doch dazu bin ich in der Lage. Wenn man erwachsen sortiert man auch aus was an Erziehung gut war und was weniger. Auch trifft man seine eigenen Entscheidungen etc. Und ich finde es halt nicht normal (Und dazu sei nochmal ausdrücklich gesagt, dass ich keinem auf den Slips treten will sondern das das mein Empfinden ist) wenn Männer oder Frauen gleichgeschlechtliche Beziehungen führen. Und meine Kinder werde ich auch in dem sinn erziehen. Nennt ihr es altmodisch nicht tolerant oder sonst was aber das ist halt meine Meinung. Genau so wie ihr eure Meinung habt. Ich möchte mich nochmal davon distanzieren (ohne nochmal irgendwelche Beispiele aufzuführen. weils keinen Sinn hat) Homosexuelle in irgendeiner Form zu diskriminieren. Ich hab nichts gegen die Menschen an sich(Was beim Rassismus durchaus so ist) sondern ich hab eben etwas gegen das was sie tun.
Thats it und ich werd dazu auch weiter nichts mehr sagen...
Also erstens mal tun mir Kinder leid die nicht zu einer selbständigen (sexuellen) Identität erzogen werden sodern statt dessen in ein Wertesystem gezwängt werden.
Wichtiger ist allerdings der zweite Satz. Ich finde das allerdings altmodisch und intolerant, vor allem aber finde ich das nicht normal.
Über den dritten Satz bin ich froh, denn er zeigt, dasss doch Toleranz in Dir steckt.
Acet schrieb: Auf den vergleich gehe ich jetzt mal nicht ein, weil ich den überhaupt nicht passend finde. Oh doch dazu bin ich in der Lage. Wenn man erwachsen sortiert man auch aus was an Erziehung gut war und was weniger. Auch trifft man seine eigenen Entscheidungen etc. Und ich finde es halt nicht normal (Und dazu sei nochmal ausdrücklich gesagt, dass ich keinem auf den Slips treten will sondern das das mein Empfinden ist) wenn Männer oder Frauen gleichgeschlechtliche Beziehungen führen. Und meine Kinder werde ich auch in dem sinn erziehen. Nennt ihr es altmodisch nicht tolerant oder sonst was aber das ist halt meine Meinung. Genau so wie ihr eure Meinung habt. Ich möchte mich nochmal davon distanzieren (ohne nochmal irgendwelche Beispiele aufzuführen. weils keinen Sinn hat) Homosexuelle in irgendeiner Form zu diskriminieren. Ich hab nichts gegen die Menschen an sich(Was beim Rassismus durchaus so ist) sondern ich hab eben etwas gegen das was sie tun.
Thats it und ich werd dazu auch weiter nichts mehr sagen...
Also erstens mal tun mir Kinder leid die nicht zu einer selbständigen (sexuellen) Identität erzogen werden sodern statt dessen in ein Wertesystem gezwängt werden.
Wichtiger ist allerdings der zweite Satz. Ich finde das allerdings altmodisch und intolerant, vor allem aber finde ich das nicht normal.
Über den dritten Satz bin ich froh, denn er zeigt, dasss doch Toleranz in Dir steckt.
DA
Ich frage mich allerdings, was passiert sollte sein Sohn/ seine Tocher homosexuell sein und dazu stehen. Was, wenn sie es nicht schaffen wuerden und ihre Sexualitaet zwanghaft unterdruecken wuerden
Acet schrieb: Auf den vergleich gehe ich jetzt mal nicht ein, weil ich den überhaupt nicht passend finde. Oh doch dazu bin ich in der Lage. Wenn man erwachsen sortiert man auch aus was an Erziehung gut war und was weniger. Auch trifft man seine eigenen Entscheidungen etc. Und ich finde es halt nicht normal (Und dazu sei nochmal ausdrücklich gesagt, dass ich keinem auf den Slips treten will sondern das das mein Empfinden ist) wenn Männer oder Frauen gleichgeschlechtliche Beziehungen führen. Und meine Kinder werde ich auch in dem sinn erziehen. Nennt ihr es altmodisch nicht tolerant oder sonst was aber das ist halt meine Meinung. Genau so wie ihr eure Meinung habt. Ich möchte mich nochmal davon distanzieren (ohne nochmal irgendwelche Beispiele aufzuführen. weils keinen Sinn hat) Homosexuelle in irgendeiner Form zu diskriminieren. Ich hab nichts gegen die Menschen an sich(Was beim Rassismus durchaus so ist) sondern ich hab eben etwas gegen das was sie tun.
Thats it und ich werd dazu auch weiter nichts mehr sagen...
Also erstens mal tun mir Kinder leid die nicht zu einer selbständigen (sexuellen) Identität erzogen werden sodern statt dessen in ein Wertesystem gezwängt werden.
Wichtiger ist allerdings der zweite Satz. Ich finde das allerdings altmodisch und intolerant, vor allem aber finde ich das nicht normal.
Über den dritten Satz bin ich froh, denn er zeigt, dasss doch Toleranz in Dir steckt.
DA
Ich frage mich allerdings, was passiert sollte sein Sohn/ seine Tocher homosexuell sein und dazu stehen. Was, wenn sie es nicht schaffen wuerden und ihre Sexualitaet zwanghaft unterdruecken wuerden
Gelöschter Benutzer schrieb: Ich hätte überhaupt kein Problem damit, wenn mein Sohn schwul würde. Ich hätte ein richtiges Problem damit, wenn er Bayern-Sau-Fan würde.
Fashanus Tragödie sollte weder dazu herhalten, von "Coming outs" abzuraten, noch sie zu befürworten. Deinen beiden links entnehme ich zweierlei:
1. Eine spezielle Deutung des Lebensendes von Fashanu "Der Engländer bekannte sich als erster und bisher einziger Fußballprofi offen zu seiner Homosexualität – und zahlte dafür mit seinem Leben." "Es war das tödliche Ende seines Outings als schwuler Profifußballer." "Justin Fashanu musste, daran lassen seine Freunde keinen Zweifel, sein Outing in einer homophoben Gesellschaft mit dem Tod bezahlen."
2. Einige Fakten, die andere Erklärungsmöglichkeiten zulassen. "Als man Nottinghams Teammanager Clough erzählt, Fashanu sei in der Homosexuellenszene unterwegs, wirft er ihn aus der Mannschaft. Fashanu trainiert gegen des Managers Willen bei der Reserve weiter, bis ihn Clough von der Polizei vom Gelände führen lässt." - Das "Coming-out" erfolgte erst später. "Im Fernsehen gibt Fashanu zu, gelogen zu haben, um an leichtes Geld zu kommen. Die Hearts feuern ihn, weil er sich nicht wie ein professioneller Fußballer verhalte."
Dass sein tragischer Lebensverlauf damit zu tun hat, dass er aufgrund seiner Homosexualität übel behandelt wurde, steht außer Frage. Aber m. E. nicht, weil Fans intolerant wären. Und aus diesen beiden Artikeln spricht für mich auch nicht, dass das Outing selbst der Grund für seinen Tod war. Ein homophober niederträchtiger Teammanager scheint eher Auslöser der Tragödie gewesen zu sein.
Nehmen wir mal an, ein Spieler, der bislang durch Leidenschaft, Kampf und tolle Szenen auf dem Platz aufgefallen ist, würde sich plötzlich öffentlich dazu bekennen, schwul zu sein. Würde er dann von den eigenen Fans ausgepfiffen? Glaube ich nicht. Würden gegnerische Fans Sprüche diesbezüglich loslassen? Sicherlich. Aber dabei wäre ihnen doch die Tatsache selbst egal, gegnerischen Fans gehtt es doch eher nur darum, irgendetwas vorzubringen, egal was. Vielen gegnerischen Fans traue ich jedoch genauso wie den eigenen Fans zu, nicht darauf herumzureiten.
Nur mal angenommen, die Hälfte der Eintracht-Spieler hätte ein "Coming-out". Rennt dann die andere Hälfte der Mannschaft weg, verlassen dann die Fans das Stadion? Ein paar vielleicht. Der Großteil eher nicht. Ich halte unsere Fans und unsere Gesellschaft für viel toleranter, als es Medienleuten und Politikern recht ist.
Spieler, die sich outen, sind erst mal ein Medienereignis (wenn sie schnell genug sind, der fünfhundertste interessiert die Medien nicht mehr). Und wenn sich in jeder Mannschaft Schwule finden, interessiert das auch die gegnerischen Fans nicht mehr.
Was gegen ein "Coming-out" spricht: Wäre das für ein Fußballspiel und die Unterstützung durch die Fans wirklich wichtig?
monk schrieb: Was würde wohl passieren, wenn sich innerhalb einer Woche nacheinander mehr als 30 Spieler (wenn circa fünf Prozent der Menschen homosexuell sind, müssten z. B. bei 36 x 25 Spielern 45 schwul sein) outeten?
also wenn ihr hier schon bei statistik seid, dann müsst ihr das schon etwas genauer nehmen.
wenn man davon ausgeht, dass ca. 5% der menschen einer gesamtpopulation homosexuell orientiert sind, dann heißt das noch lange nicht, dass in einer ganz speziellen teilpopulation (hier: fußball-bundesliga) ebenfalls 5% der menschen homosexuell orientiert sind.
als beispiel: wenn man davon ausgeht, dass ca. 55% der menschen der erdbevölkerung weiblich sind, kann man deswegen doch nicht davon ausgehen, dass in jeder teilpopulation dieser gesamtpopulation, z.b. der deutschen "autofahrerpartei", ebenfalls 55% der mitglieder weiblich sind.
unter anderem weil im fußball-zirkus die atmosphäre eher ablehnend gegenüber homosexualität ist, wird die verteilung dort auch entsprechend niederiger ausfallen und, grob getippt, sich vielleicht auf 1-2% beziffern lassen.
gruß von henk
das halte ich für falsch. Ich denke, dass im Profifussball sogar genau die selbe Prozentzahl Schwule anzutreffen sind, wie in der gesamtgesellschaft. Das liegt daran, dass Fussballer in den meisten Fällen schon mit 12 Jahren das Potential eines Fussballers erkennbar ist. In diesem alter hat sich die Spreu längst vom weizen getrennt, obwohl die sexuelle Orientierung noch nicht ausgeprägt ist. Kein Supertalent, der es zum Profi schaffen könnte, würde wohl mit 15-16 aufhören, weil er merkt dass er schwul ist. Er wird diese Neigung einfach unterdrücken/ verheimlichen, was zwar für ihn persönlich schwierig ist, aber den Fussballoffiziellen weiter die Mär vom hetero-sport Fussball vertreten lässt
das halte ich für falsch. Ich denke, dass im Profifussball sogar genau die selbe Prozentzahl Schwule anzutreffen sind, wie in der gesamtgesellschaft. Das liegt daran, dass Fussballer in den meisten Fällen schon mit 12 Jahren das Potential eines Fussballers erkennbar ist. In diesem alter hat sich die Spreu längst vom weizen getrennt, obwohl die sexuelle Orientierung noch nicht ausgeprägt ist. Kein Supertalent, der es zum Profi schaffen könnte, würde wohl mit 15-16 aufhören, weil er merkt dass er schwul ist. Er wird diese Neigung einfach unterdrücken/ verheimlichen, was zwar für ihn persönlich schwierig ist, aber den Fussballoffiziellen weiter die Mär vom hetero-sport Fussball vertreten lässt
Ein sehr gutes Argument, dass ich ähnlich sehe. Wer seine ganze Kindheit davon träumt Fussballprofi zu werden und auch so talentiert ist, dass er die Chance dazu hat, der hört nicht auf, weil er irgendwann seine Homosexualität entdeckt.
Ich denke auch, dass sich das Thema sobald es das erste Outing gegeben hat, sehr viel schneller erledigt hätte, als viele erwarten.
Im Show Biz war damals das Outing von Hape Kerkeling (gegen seinen Willen 1991 durch Rosa von Praunheim) noch eine Sensation. Inzwischen interessiert es keine Socke mehr, wer im Unterhaltungsgeschäft Schwul oder Lesbisch ist.
In der Politik war das Outing von Wowereit noch eine Sensation. Über ihn und auch Westerwelle wurde öfters gespotet. Bei Ole von Beust hat es bereits (sehr zu Roland Schill´s Ärger) keine Sau mehr interessiert, und das obwohl er sogar ein CDUler ist.
Für die Aktiven wäre es wohl das beste, wenn sich zunächst ein ehemaliger Spieler oder trainer bekennen würde, der die Unmöglichkeit wiederlegt, ohne sich selbst dem Fussballzirkus noch komplett aussetzen zu müssen.
Das ist aber nicht das Gleiche wie beim Showbiz. Ob ein Kellner-, Friseur- oder Schauspielerkollege schwul ist, interessiert keinen.
Die latente Homophobie beim Fußball ist ungleich größer als anderswo. Ich würde es derzeit noch niemandem raten. Das müsste dann schon ein echter Superstar sein, jemand, der unantastbar ist.
ne, die eigenen schwulen bekannten sind ja anders. komischerweise versuchen die nicht dauernd, einem an den ***** zu packen etc. aber alle die man nicht kennt... wollmergarnetdrüberredde! könntmergradverrücktwern!
manchen leuten hier würde man einen schwulen sohn/eine lesbische tochter geradezu wünschen. aber für diese wiederum wäre das wohl eher weniger lustig...
Die Frage bringt doch aber genau die Problematik in Deiner Sichtweise auf den Punkt....
Ein lustiger Schreibfehler bei der Einstellung zum Thema.
Also erstens mal tun mir Kinder leid die nicht zu einer selbständigen (sexuellen) Identität erzogen werden sodern statt dessen in ein Wertesystem gezwängt werden.
Wichtiger ist allerdings der zweite Satz. Ich finde das allerdings altmodisch und intolerant, vor allem aber finde ich das nicht normal.
Über den dritten Satz bin ich froh, denn er zeigt, dasss doch Toleranz in Dir steckt.
DA
Ich frage mich allerdings, was passiert sollte sein Sohn/ seine Tocher homosexuell sein und dazu stehen. Was, wenn sie es nicht schaffen wuerden und ihre Sexualitaet zwanghaft unterdruecken wuerden
Eben
Du guter Mensch. Kannst Du jetzt noch dafür sorgen, dass Deinen Kumpel Knueller alle verstehen? Oder besser noch, er uns?
DA
Ich habe keine Kumpel Knueller....
ja, dann wäre wirklich was schiefgelaufen.
Fashanus Tragödie sollte weder dazu herhalten, von "Coming outs" abzuraten, noch sie zu befürworten. Deinen beiden links entnehme ich zweierlei:
1. Eine spezielle Deutung des Lebensendes von Fashanu
"Der Engländer bekannte sich als erster und bisher einziger Fußballprofi offen zu seiner Homosexualität – und zahlte dafür mit seinem Leben."
"Es war das tödliche Ende seines Outings als schwuler Profifußballer."
"Justin Fashanu musste, daran lassen seine Freunde keinen Zweifel, sein Outing in einer homophoben Gesellschaft mit dem Tod bezahlen."
2. Einige Fakten, die andere Erklärungsmöglichkeiten zulassen.
"Als man Nottinghams Teammanager Clough erzählt, Fashanu sei in der Homosexuellenszene unterwegs, wirft er ihn aus der Mannschaft. Fashanu trainiert gegen des Managers Willen bei der Reserve weiter, bis ihn Clough von der Polizei vom Gelände führen lässt." - Das "Coming-out" erfolgte erst später.
"Im Fernsehen gibt Fashanu zu, gelogen zu haben, um an leichtes Geld zu kommen. Die Hearts feuern ihn, weil er sich nicht wie ein professioneller Fußballer verhalte."
Dass sein tragischer Lebensverlauf damit zu tun hat, dass er aufgrund seiner Homosexualität übel behandelt wurde, steht außer Frage. Aber m. E. nicht, weil Fans intolerant wären. Und aus diesen beiden Artikeln spricht für mich auch nicht, dass das Outing selbst der Grund für seinen Tod war. Ein homophober niederträchtiger Teammanager scheint eher Auslöser der Tragödie gewesen zu sein.
Nehmen wir mal an, ein Spieler, der bislang durch Leidenschaft, Kampf und tolle Szenen auf dem Platz aufgefallen ist, würde sich plötzlich öffentlich dazu bekennen, schwul zu sein. Würde er dann von den eigenen Fans ausgepfiffen? Glaube ich nicht. Würden gegnerische Fans Sprüche diesbezüglich loslassen? Sicherlich. Aber dabei wäre ihnen doch die Tatsache selbst egal, gegnerischen Fans gehtt es doch eher nur darum, irgendetwas vorzubringen, egal was. Vielen gegnerischen Fans traue ich jedoch genauso wie den eigenen Fans zu, nicht darauf herumzureiten.
Nur mal angenommen, die Hälfte der Eintracht-Spieler hätte ein "Coming-out". Rennt dann die andere Hälfte der Mannschaft weg, verlassen dann die Fans das Stadion? Ein paar vielleicht. Der Großteil eher nicht. Ich halte unsere Fans und unsere Gesellschaft für viel toleranter, als es Medienleuten und Politikern recht ist.
Spieler, die sich outen, sind erst mal ein Medienereignis (wenn sie schnell genug sind, der fünfhundertste interessiert die Medien nicht mehr). Und wenn sich in jeder Mannschaft Schwule finden, interessiert das auch die gegnerischen Fans nicht mehr.
Was gegen ein "Coming-out" spricht: Wäre das für ein Fußballspiel und die Unterstützung durch die Fans wirklich wichtig?
Wie viele Fans haben schon "We are the Champions" mitgesungen?
wie das denn?? kann ich mir nicht vorstellen bei hleb.. gibts diesen artikel noch?
das halte ich für falsch. Ich denke, dass im Profifussball sogar genau die selbe Prozentzahl Schwule anzutreffen sind, wie in der gesamtgesellschaft. Das liegt daran, dass Fussballer in den meisten Fällen schon mit 12 Jahren das Potential eines Fussballers erkennbar ist. In diesem alter hat sich die Spreu längst vom weizen getrennt, obwohl die sexuelle Orientierung noch nicht ausgeprägt ist. Kein Supertalent, der es zum Profi schaffen könnte, würde wohl mit 15-16 aufhören, weil er merkt dass er schwul ist. Er wird diese Neigung einfach unterdrücken/ verheimlichen, was zwar für ihn persönlich schwierig ist, aber den Fussballoffiziellen weiter die Mär vom hetero-sport Fussball vertreten lässt
Ein sehr gutes Argument, dass ich ähnlich sehe. Wer seine ganze Kindheit davon träumt Fussballprofi zu werden und auch so talentiert ist, dass er die Chance dazu hat, der hört nicht auf, weil er irgendwann seine Homosexualität entdeckt.
Ich denke auch, dass sich das Thema sobald es das erste Outing gegeben hat, sehr viel schneller erledigt hätte, als viele erwarten.
Im Show Biz war damals das Outing von Hape Kerkeling (gegen seinen Willen 1991 durch Rosa von Praunheim) noch eine Sensation. Inzwischen interessiert es keine Socke mehr, wer im Unterhaltungsgeschäft Schwul oder Lesbisch ist.
In der Politik war das Outing von Wowereit noch eine Sensation. Über ihn und auch Westerwelle wurde öfters gespotet. Bei Ole von Beust hat es bereits (sehr zu Roland Schill´s Ärger) keine Sau mehr interessiert, und das obwohl er sogar ein CDUler ist.
Für die Aktiven wäre es wohl das beste, wenn sich zunächst ein ehemaliger Spieler oder trainer bekennen würde, der die Unmöglichkeit wiederlegt, ohne sich selbst dem Fussballzirkus noch komplett aussetzen zu müssen.
Die latente Homophobie beim Fußball ist ungleich größer als anderswo. Ich würde es derzeit noch niemandem raten. Das müsste dann schon ein echter Superstar sein, jemand, der unantastbar ist.
DA
Bleiben also nur diejenigen die ihre Karriere schon beendet haben.
Und ob die wirklich zu einem Stimmungsumschwung in den Stadien, in denen sie nicht einmal anwesend sind, führen?