Abseitsfäller
229
Deine Einschätzung passt. Kein Widerspruch.
Amenda spielte generell schlecht. War irgendwie geistig nicht anwesend.
Deswegen hat ihm die taktische Vorgabe noch mehr davon abgehalten, seine Ruhe und Platz zu finden. Er musste oft foulen, ohne dass es immer gepfiffen wurde.
Ein schlechtes Spiel sei ihm zugestanden. Sonst stabiler als Koch und vor allem Theate. Nur da zumeist als RIV. Mit Danish dynamite zurück, sollte er auch wieder dort spielen.
Amenda spielte generell schlecht. War irgendwie geistig nicht anwesend.
Deswegen hat ihm die taktische Vorgabe noch mehr davon abgehalten, seine Ruhe und Platz zu finden. Er musste oft foulen, ohne dass es immer gepfiffen wurde.
Ein schlechtes Spiel sei ihm zugestanden. Sonst stabiler als Koch und vor allem Theate. Nur da zumeist als RIV. Mit Danish dynamite zurück, sollte er auch wieder dort spielen.
Es war ein eher untypisch Spiel beim FCA. Die kamen gleich hochmotiviert aus den Startlöchern und haben lange viel in das Spiel investiert. Erst als sie etwas zurückschalten mußten, sind wir in HZ 1 auch mal vorgekommen. Und da lief schon alles über Uzun.
Auf den Flügeln haben wir zu soft gespielt. Keinen Zweikampf gewonnen. Eher Bälle verloren. Die Wechsel waren folgerichtig. Wer dann aber wieder Ansgar gut gesehen hat. Naja. Er spielte wie alle in HZ mit mehr Dampf. Die Jungs wollten plötzlich und konnten auch. Nur alles gnadenlos ineffizient. Das ist auch das Problem mit Ansgar. Er leitet das 1:1 ein gut, verdaddelt aber mehrere aussichtsreiche Angriffe, wo die gute, schnelle und durch die Bank einen Kopf größere Augsburger Defensive überspielt war. Er hat keinen linken Fuß und trifft immer wieder die falschen Entscheidungen. Und komm mir keiner mehr mit Uzun verteidigt nicht. Ansgar verliert den Ball und trabt dann gemächlich nach achtern. Er hat einfach eine andere körperliche Präsenz als Love und strahlt Gefahr über seine Schnelligkeit aus. Darüber hilft er dem Team, aber ein gutes Spiel? Ich hätte Ebnoutalib zur Hz gebracht und Kali auf links gestellt.
Das war auch das schlechteste Spiel von Amenda. Teilweise völlig indisponiert. Die Variante, ihn beim Spiel von hinten lang heraus nach vorn zu schicken, hilft ihm auch nicht. Mehrfach hat er den Kopfball wegen einem schlechteren Anspiel von Zetti nicht gewonnen und kam dann hinten zu spät. Siehe 1:0.
Skhiri hat das wirklich gut gemacht. Das wirkte mit ihm fester als mir Theate.
Doan besser als zuletzt.
Der Rest solide. Vielleicht kann man Utun hervorheben. Aktiv und präsent, wie zu Beginn der Saison.
Ich denke, heute wurde gegen einen starken Gegner (Tagesform) ein Punkt erkämpft. Für mich, und ich war im Stadion, ein ansprechender Kick nach so ab 30 min und ein, ja, erkämpfter Punkt.
Vielleicht noch eins, so wie Kali in HZ 1 in der Luft hing, erging es Jonny die letzten Spiele. Also habe ich ihn darin nicht so schlecht gesehen gehabt. Aber, es war richtig, ihn nicht zu bringen, weil er die wenigen Bälle nicht festmachen oder weiterleiten konnte. Das kann Kali derzeit besser.
Auf den Flügeln haben wir zu soft gespielt. Keinen Zweikampf gewonnen. Eher Bälle verloren. Die Wechsel waren folgerichtig. Wer dann aber wieder Ansgar gut gesehen hat. Naja. Er spielte wie alle in HZ mit mehr Dampf. Die Jungs wollten plötzlich und konnten auch. Nur alles gnadenlos ineffizient. Das ist auch das Problem mit Ansgar. Er leitet das 1:1 ein gut, verdaddelt aber mehrere aussichtsreiche Angriffe, wo die gute, schnelle und durch die Bank einen Kopf größere Augsburger Defensive überspielt war. Er hat keinen linken Fuß und trifft immer wieder die falschen Entscheidungen. Und komm mir keiner mehr mit Uzun verteidigt nicht. Ansgar verliert den Ball und trabt dann gemächlich nach achtern. Er hat einfach eine andere körperliche Präsenz als Love und strahlt Gefahr über seine Schnelligkeit aus. Darüber hilft er dem Team, aber ein gutes Spiel? Ich hätte Ebnoutalib zur Hz gebracht und Kali auf links gestellt.
Das war auch das schlechteste Spiel von Amenda. Teilweise völlig indisponiert. Die Variante, ihn beim Spiel von hinten lang heraus nach vorn zu schicken, hilft ihm auch nicht. Mehrfach hat er den Kopfball wegen einem schlechteren Anspiel von Zetti nicht gewonnen und kam dann hinten zu spät. Siehe 1:0.
Skhiri hat das wirklich gut gemacht. Das wirkte mit ihm fester als mir Theate.
Doan besser als zuletzt.
Der Rest solide. Vielleicht kann man Utun hervorheben. Aktiv und präsent, wie zu Beginn der Saison.
Ich denke, heute wurde gegen einen starken Gegner (Tagesform) ein Punkt erkämpft. Für mich, und ich war im Stadion, ein ansprechender Kick nach so ab 30 min und ein, ja, erkämpfter Punkt.
Vielleicht noch eins, so wie Kali in HZ 1 in der Luft hing, erging es Jonny die letzten Spiele. Also habe ich ihn darin nicht so schlecht gesehen gehabt. Aber, es war richtig, ihn nicht zu bringen, weil er die wenigen Bälle nicht festmachen oder weiterleiten konnte. Das kann Kali derzeit besser.
Abseitsfäller schrieb:
Das war auch das schlechteste Spiel von Amenda. Teilweise völlig indisponiert. Die Variante, ihn beim Spiel von hinten lang heraus nach vorn zu schicken, hilft ihm auch nicht. Mehrfach hat er den Kopfball wegen einem schlechteren Anspiel von Zetti nicht gewonnen und kam dann hinten zu spät. Siehe 1:0.
Ich kann die Variante, dass Amenda bei langen Abstößen als Zielspieler nach vorne rückt, durchaus nachvollziehen. Dass wir es aber mehrfach nicht geschafft haben eine vernünftige Absicherung zu stellen, geht mir nicht in den Kopf. Zumal wir hier von ruhenden Bällen sprechen. Ich gehe schwer davon aus, dass das Teil der Taktikbesprechung vor dem Spiel ist.
Lange Rede kurzer Sinn: diese Situationen möchte ich Amenda nicht anlasten. Dass er ansonsten gerne einen Tick schneller im Spielaufbau agieren darf, ist eine andere Diskussion, gilt aber über weite Strecken für alle unsere zentralen Defensiven.
Abseitsfäller schrieb:Anthrax schrieb:
stereotypische Scheißdreck
Ich habe den langen Bericht mit Interview über AR gesehen, welches das Fernsehen dort gemacht hat. Die Spieler haben in höchsten Tönen über AR gesprochen und ich meinte, dass er die Mentalität angesprochen hätte.
Sollte ich hier falsch liegen sorry. Ich wollte niemanden zu nahe treten.
Nein, darum geht es nicht.
Ich finde dieses zuordnen von Eigenschaften aufgrund der Herkunft einfach schrecklich.
Das hat nichts mit Riera direkt zu tun.
Mir ja mal ein Pakistani gesagt: "Der Anteil der A.... pro Einwohner ist in jedem Land oder Kultur gleich."
Somit hast Du Recht.
Dabei sind für mich die Menschen nicht gleich, nur alle gleich wert. Somit könnte ich auch Recht haben, daß er in der BL eine andere Ansprache an und einen anderen Umgang mit den Spielern finden muss, als zuletzt.
Somit hast Du Recht.
Dabei sind für mich die Menschen nicht gleich, nur alle gleich wert. Somit könnte ich auch Recht haben, daß er in der BL eine andere Ansprache an und einen anderen Umgang mit den Spielern finden muss, als zuletzt.
Abseitsfäller schrieb:
Mir ja mal ein Pakistani gesagt: "Der Anteil der A.... pro Einwohner ist in jedem Land oder Kultur gleich."
Somit hast Du Recht.
Dabei sind für mich die Menschen nicht gleich, nur alle gleich wert. Somit könnte ich auch Recht haben, daß er in der BL eine andere Ansprache an und einen anderen Umgang mit den Spielern finden muss, als zuletzt.
Unbedingt sollte er einen anderen Umgang oder eine andere Tonlage finden (meine Meinung). Das ist aber nicht so leicht, da er ja als Person sich nicht so leicht ändern kann bzw. sich verstellen müsste. Die Frage ist, ob das seinem Naturell entspricht. In den Pressekonferenzen tritt er ja schon deutlich zahmer auf. Mal sehen, ob er das durchhält. Im Übrigen ist die slowenische Liga nicht wirklich mit unserer zu vergleichen.
Anthrax schrieb:
stereotypische Scheißdreck
Ich habe den langen Bericht mit Interview über AR gesehen, welches das Fernsehen dort gemacht hat. Die Spieler haben in höchsten Tönen über AR gesprochen und ich meinte, dass er die Mentalität angesprochen hätte.
Sollte ich hier falsch liegen sorry. Ich wollte niemanden zu nahe treten.
Daß die Spieler dort williger waren, sein Coaching anzunehmen, als vielleicht ein gestandener Mario oder Doan, könnte doch sein, gerade weil sie in SLO länger unter ihm arbeiten konnten und ihn anders respektierten, weil er "höherklassig" gespielt hat. Nicht wegen irgendwelcher Gene, aber daher eine andere Ansprache funktionierte.
Ich habe somit nur auf einen Baustein hinweisen wollen, der noch nicht richtig im Fundament sitzen könnte. Eine Ursache muß es ja geben, daß die Mannschaft zwar willens ist, aber seiner Vorstellung in Sachen Intensität und Ernsthaftigkeit so gar nicht nahekommt. Am Ende wird es ja nicht die eine Ursache geben.
Over and out
Abseitsfäller schrieb:Anthrax schrieb:
stereotypische Scheißdreck
Ich habe den langen Bericht mit Interview über AR gesehen, welches das Fernsehen dort gemacht hat. Die Spieler haben in höchsten Tönen über AR gesprochen und ich meinte, dass er die Mentalität angesprochen hätte.
Sollte ich hier falsch liegen sorry. Ich wollte niemanden zu nahe treten.
Nein, darum geht es nicht.
Ich finde dieses zuordnen von Eigenschaften aufgrund der Herkunft einfach schrecklich.
Das hat nichts mit Riera direkt zu tun.
Steigflug_verpflichtet schrieb:cm47 schrieb:
Damit stellt sich mir die Frage, weil ich schon soviele Trainer hier erlebt habe, ob es überhaupt jemand gibt, der alle positiven Merkmale für den Mannschaftserfolg in seiner Person vereinen könnte.
*milde lächelnd zu seinem Ehrmantraut-Schrein schauend*
Entschuldigt mich, ich muss kurz weg. Meine Polierpaste geht langsam zu Neige.
Aber nix für ungut: Sowohl die Zeiten, als auch die Randbedingungen und Anforderungen wandeln sich ja stetig. Ein Trainer, der vor 20 Jahren noch Erfolg hatte, könnte heute evtl. nix mehr bringen... da ich auch schon so Vorschläge wie "Funkel zurück holen" gehört habe.
Ja, das ist richtig....was früher funktioniert hat, unter anderen Bedingungen, muß es heute nicht mehr unbedingt....mir geht es auch weniger um die Person an sich, sondern um die Idee von Fußball.
Solange die Eintracht nicht selbst definiert, für welchen Fußball sie stehen will, muß man sich ja zwangsläufig an den Philosophien der Trainer ausrichten und das sage ich ganz wertfrei.
Soviele alte und erfahrene gibt es ja auch nicht mehr, einen jungen "Laptoptrainer" will man vielleicht auch nicht unbedingt.....den jungen fehlt die Erfahrung der Vergangenheit und den alten die Erfahrung mit dem neuen.....eine Mischung aus beidem ist da nur schwer herzustellen.
Übrigens: der Gartenstuhl vom Horst steht im Museum und der Container vom Willi ist auch abgeräumt..........
Da ich von Rückkehr der Ehemaligen nicht viel halte, weil es ja mal Gründe für die Trennungen gab, sollte es jemand sein, für den die Eintracht nicht nur ein Job ist, sondern eine lohnende Herausforderung mit längerfristiger Perspektive.....unverbraucht und guten Willens, unkonventionell, aber konzeptionell......da wird die Suche wohl länger dauern...
cm47 schrieb:
was früher funktioniert hat, unter anderen Bedingungen, muß es heute nicht mehr unbedingt.
Da fällt mir noch ein Gedanke ein...
Vielleicht hat AR die Aufgabe hier dahingehend unterschätzt, wie er die Spieler gewinnen kann. Dachte, die gleiche Herangehensweise, wie in Slowenien, wird schnell fruchten. Es gibt aber ein Niveau- und vielmehr einen Mentalitätsunterschied.
Seine klaren Ansagen, für was er stehen will, was immer auch an die Spieler und den Verein ging, das was ihn für viele zum Grossmaul gemacht hat (gerade hat mir das mein Nachbar bestätigt und ich wohne im Bayrischen), würde dafürsprechen.
Der ein oder andere selbsterklärte Superstar von morgen mag nicht gleich folgen und vom Balkon... usw. Es ist doch offensichtlich, daß es da eine andere Ansprache geben muss, eine die auch unsere Einzelkünster motiviert und dabei gleichzeitig die Blockaden löst. Den Kämpferherzen vom Balkan muss man Verteidigung und Einsatz nicht erklären.
Ich schaue es mir morgen wieder live an, ob es diesmal besser wird.
Guten Morgen, ich habe sehr lange nichts mehr geschrieben, aber heute will ich mal anmerken, dass oft geschrieben wird, Dino hat es nur Marmoush und Ekitiké zu verdanken, dass wir am Ende 3. waren. Wer hat diese Spieler denn zu dem gemacht was sie heute sind? Wenn ich mich recht erinnere, war Marmoush in Wolfsburg ein durchaus guter Spieler, der allerdings oft von der Bank kam. Und Ekitiké sollte in Paris eher ausgemustert werden. In meinen bescheidenen Augen hat DT einen großen Anteil daran, dass sie heute in Liverpool und Manchester spielen.
Grabi_wm1974 schrieb:
Wer hat diese Spieler denn zu dem gemacht was sie heute sind?
Gut, wenn du dich für Dino aussprechen möchtest, weil dir das wichtig ist.
Als Dinokritiker bestätige ich deswegen hiermit gern hochoffiziell, daß er seinen Anteil daran hatte, daß besagte Spieler hier ihren Durchbruch schaffen konnten und daß wir mit ihm eine gute Platzierung erreicht haben.
Das war ja auch nicht der Kritikpunkt, bezogen auf andere vielleicht, die er nicht schaffte einzubauen. In meiner Aussage ging es um das große Ganze. Identität und Spielstil der MANNSCHAFT, nicht einzelne Spieler.
Rückwärts gesehen, wird mir im Vergleich zu AR, die Dino-Zeit zu schön gemalt.
Abseitsfäller schrieb:
Auf der anderen Seite, könnte die von Hellmann zitierte starke emotionale Bindung von Etlichen im Umfeld zu seinem indirekten Vorgänger Dino mit Eintrachtvergangenheit Teil des Problems sein. Vielleicht auch innerhalb der Mannschaft. Aber vielmehr hatte Albert dadurch bei diesen von Anfang an einen schweren Stand. Quasi statt mit Vertrauensvorschuß ist er beteits mit einem dicken Minus gestartet
Kompliment, ein sehr sehr gutes Argument, das bisher gar nicht zur Sprache gekommen ist. Der liebe gute Dino mit seiner leicht unsicheren, freundlichen Art, mit dessen Papa schon einige ältere, aber immer noch meinungsmachende Sportjournalisten wehmütige Erinnerungen an die gute alte Jugendzeit verbinden, wurde geschasst und durch diesen egozentrischen Widerling ersetzt, der nicht mal deutsch, sondern ein schlecht verständliches Englisch spricht, eingesetzt vom eiskalten Krösche aus der RB Mischpoke, der die SGE zum Geschäftsmodell macht. Dazu fanden auch einflussreiche Spieler wie z.B. Götze den Dino richtig nett, hatten ein freundschaftliches Verhältnis. Ich glaube, da ist sehr viel dran! Dann dürfte erst der nächste Trainer wieder eine faire Chance erhalten, denn der nette Neue wäre dann immerhin das Kontrastprogramm zum Widerling Riera. So wird es wohl auch kommen...
Überhaupt finde ich Deine Beiträge hier lesenswert, immer gut durchdacht.
Danke, dafür nehme ich das Risiko der erlebten Anfeindung gerne weiter in Kauf.
Abseitsfäller schrieb:
Danke, dafür nehme ich das Risiko der erlebten Anfeindung gerne weiter in Kauf.
Leider ist eine Diskussion kaum noch möglich, weil viele nicht an einer solche interessiert sind.
In deinem ursprünglich Post steckt sicherlich viel Wahres, viele kommen mit der Art Rieras nicht klar und machen das auch sehr deutlich. Leider wird im gleichen Atemzug jegliche Kompetenz abgesprochen, das finde ich schade.
Wieso schreibt eigentlich die FR man würde ihn "Don Riera" nennen? Das habe ich, außer in genau diesem Artikel, noch nie gehört. Don Krösche gab es mal scherzhaft eine Zeit lang im Kosmos, das ja.
Abseitsfäller schrieb:
Für Dino-Kritiker sollten mit seiner Entlassung 2,5 Saisons uninspirierten Gekickes endlich zu Ende gehen. Ballgeschiebe in der Kette war Dinos taktisches Mittel Nr. 1 bis irgendwo Dreiecke aufgehen oder eben nicht.
Du bist tatsächlich der Meinung das die letzte Saison mit Platz 3 uninspiriertes Gekicke war?
Dann ist die eigene Erwartungshaltung evtl mal zu überprüfen...
Abseitsfäller schrieb:
Auch zuletzt haben wir unter AR einigermaßen erträglichen Fußball gesehen, wenn auch nur halbzeitweise. Für mich spielen wir nicht mehr gleichschlecht, sondern verbessert und stehen zumeist auch lange sicherer defensiv. Die Mannschaft spielt aber nachwievor gehemmt. Das stimmt.
Wir spielen überhaupt nicht verbessert sondern definitiv auf gleichem Niveau wie unter Dino, ob man das gleich gut oder gleich schlecht bezeichnet ist jedem selbst überlassen.
Der Unterschied ist das Riera quasi einen vollen Kader zur Verfügung hat und zusätzliche Qualitätsspieler (Jupp, Kalimuendo), während Dino lange Zeit mit nur einem Stürmer spielen musste...
Riera hat deutlich mehr taktische Optionen und Möglichkeiten als es Dino lange Zeit hatte.
Auf dem Platz merkt man aber nix davon.
Stand jetzt bewerte ich Dino's Arbeit besser als das was Riera bis jetzt abgeliefert hat...
Das heißt natürlich nicht das es sich nicht noch ändern kann.
Diegito schrieb:
Du bist tatsächlich der Meinung das die letzte Saison mit Platz 3 uninspiriertes Gekicke war?
Jeder hat halt seine Sichtweise, wie unsere unterschiedlichen Erwartungshaltungen erfüllt werden.
Du siehst Platz 3 und wie Marmoush und Ekitike unter Dino Tore am Fließband Tore schießen.
Ich sehe, wie diese Spieler nicht selten nach Einzelaktionen für die Punkte sorgten, während unser Spiel selbst unansehnlich und anfällig war. Ich erinnere mich an genug Kommentare, wie "diese Spielweise holt mich nicht ab."
Also Ja. Einen begeisternden Fussball vermisse ich schon lange.
Das gilt auch für die Wahrnehmung der jetzigen Performance. Wer erwartet hat, daß die Mannschaft den Fußball von voll AR gleich umsetzen kann, sieht den gleichen drögen Kick. Ich sehe wieder eine Mannschaft, die im Umsetzen blockiert ist, aber andere Ansätze versucht.
PS
Ich habe auch explizit von der Sichtweise der DT-Kritiker gesprochen. Zu den zählst du dich nicht. Passt schon.
Brodo schrieb:
bei dem man sich nicht mehr vorstellen konnte, wie diese Mannschaft jemals wieder ein Bundesligaspiel gewinnen kann.
Das ist so ziemlich die falscheste Aussage, die ich hier seit Monaten gelesen habe und sie zeigt einmal mehr wie verzerrt Deine Sicht auf die Dinge in den letzten Monaten hier m.E. selbst ist Brodo. Wir hatten bei Abgang von Dino ganze 4 Spiele nicht gewonnen. Darunter drei Remis und eine Niederlage bei einem Top4-Verein. Ich kann Dir bei jedem von Dinos Vorgängern locker 3, 4 Phasen beschreiben, in denen wir weit weniger Grund hatten jemals wieder an einen Sieg zu glauben als in dieser Phase.
Das ist einfach nur absolute Überspitzung Deinerseits.
Wir haben einfach bestimmte Probleme nicht in den Griff bekommen und das Vertrauen darin diese Probleme in den Griff zu bekommen war weg. Dieses Vertrauen ist übrigens in meinen Augen auch null bisher zurückgekommen bzw. es hat sich nur die Balance etwas verschoben.
Brodo schrieb:
Aber er macht in meinen Augen nach wie vor einen Job, der in Ordnung ist und der (unter der Berücksichtigung wo wir im Januar standen) die Attacken von Teilen der provinziellen Lokalpresse nicht rechtfertigt.
Er macht gerade in etwa einen Job, für den Du einen anderen Trainer hier scharf angegriffen hast. Hinten mäßig stabil, vorne mittlerweile kaum noch was zu sehen, permanentes Rumgeschiebe. Das hatten wir auch unter Dino. Da haben wir halt hinten noch mal gut und gerne eins mehr gefangen und vorne aber auch eins mehr geschossen.
Die ganze Saison ist einfach abzuhaken für mich. Das ist eine Mischung aus verschiedenen Faktoren. Und wie ich schon vielfach schrieb... Jemand wie Riera ist für mich kein Trainer, den man in dem Moment holen sollte, als man ihn geholt hat. Ich sehe ihn einfach auf verlorenen Posten. Ein disfunktionales sattes Team, das vermutlich erst in der neuen Saison von seinen Problemen evtl. behoben werden kann und da einen Trainer zu holen, der eher nicht für Understatement bekannt ist und dann einfach gar nix groß gewinnen kann, eben weil das Team nicht das umsetzen kann oder möchte. Riera ist ein guter Trainer, aber er ist einfach vom ersten Tag an das Ganze falsch angegangen. Wenn am 2. Tag schon die Fans anderer Vereine sagen "Boooh, hoffentlich scheitert dieser Kerl so mit seinem großen Maul" und es nicht mal diese böse Kampagne bis dahin gab, sondern einfach die Leute die PK geschaut haben, dann musst Du halt erst recht als Trainer liefern. Und wie gesagt, das ist mit dem Team schwierig. Winterpause? Hättest so jemanden holen können. Sommerpause? Auch ok. Aber mitten in einer Saison und zwar in einer Phase, wo man das Gefühl hat ohnehin nix mehr groß gewinnen zu können (also es weder um "oben" noch "unten" geht, siehe Kovac oder Hoeneß bei Amtsantritt hier und in Stuttgart)?
Ich bin wirklich gespannt ob wir mit ihm in die neue Saison gehen und wenn ja, ob er die Hinrunde überstehen wird. Wenn ja, dann kann das auch richtig gut und lange funktionieren.
SGE_Werner schrieb:
wie verzerrt Deine Sicht auf die Dinge in den letzten Monaten hier
Tut mir leid, das sagen zu müssen. Den Angriff würde ich so persönlich nehmen. Ich glaube Deine Wahrnehmung könnte auch leicht selektiv sein. Das ist sie doch bei uns allen.
Für Dino-Kritiker sollten mit seiner Entlassung 2,5 Saisons uninspirierten Gekickes endlich zu Ende gehen. Ballgeschiebe in der Kette war Dinos taktisches Mittel Nr. 1 bis irgendwo Dreiecke aufgehen oder eben nicht.
Seine letzten Spiele waren mal wieder eine Bewährungsfrist in welcher er von der Mannschaft eine Reaktion eingefordert hat, die nur phasenweise gegen den BVB sichtbar war.
Auch zuletzt haben wir unter AR einigermaßen erträglichen Fußball gesehen, wenn auch nur halbzeitweise. Für mich spielen wir nicht mehr gleichschlecht, sondern verbessert und stehen zumeist auch lange sicherer defensiv. Die Mannschaft spielt aber nachwievor gehemmt. Das stimmt.
Ob sie endlich mal ein komplettes Spiel mit mehr Drive durchziehen kann, wird sein Schicksal entscheiden.
Abseitsfäller schrieb:
Für Dino-Kritiker sollten mit seiner Entlassung 2,5 Saisons uninspirierten Gekickes endlich zu Ende gehen. Ballgeschiebe in der Kette war Dinos taktisches Mittel Nr. 1 bis irgendwo Dreiecke aufgehen oder eben nicht.
Du bist tatsächlich der Meinung das die letzte Saison mit Platz 3 uninspiriertes Gekicke war?
Dann ist die eigene Erwartungshaltung evtl mal zu überprüfen...
Abseitsfäller schrieb:
Auch zuletzt haben wir unter AR einigermaßen erträglichen Fußball gesehen, wenn auch nur halbzeitweise. Für mich spielen wir nicht mehr gleichschlecht, sondern verbessert und stehen zumeist auch lange sicherer defensiv. Die Mannschaft spielt aber nachwievor gehemmt. Das stimmt.
Wir spielen überhaupt nicht verbessert sondern definitiv auf gleichem Niveau wie unter Dino, ob man das gleich gut oder gleich schlecht bezeichnet ist jedem selbst überlassen.
Der Unterschied ist das Riera quasi einen vollen Kader zur Verfügung hat und zusätzliche Qualitätsspieler (Jupp, Kalimuendo), während Dino lange Zeit mit nur einem Stürmer spielen musste...
Riera hat deutlich mehr taktische Optionen und Möglichkeiten als es Dino lange Zeit hatte.
Auf dem Platz merkt man aber nix davon.
Stand jetzt bewerte ich Dino's Arbeit besser als das was Riera bis jetzt abgeliefert hat...
Das heißt natürlich nicht das es sich nicht noch ändern kann.
Ich habe kürzlich mehrere frische Beiträge in der ARD-Mediathek gesehen, in denen Axel Hellmann darauf hinweist, dass (sinngemäß) das größte Gut, was Eintracht Frankfurt anzubieten hat, Emotionen sind. Damit trifft er es meiner Meinung ganz gut.
Und vor diesem Hintergrund finde ich das alles nur sehr verständlich. Nachdem dieser Verein im Januar sportlich am Boden lag, nachdem er entgegen seines Selbstverständnisses nur noch ein Opfer war, bei dem man sich nicht mehr vorstellen konnte, wie diese Mannschaft jemals wieder ein Bundesligaspiel gewinnen kann.
Und da war und ist es nur all zu verständlich, dass Riera natürlich als Projektionsfläche diente, um all die Hoffnungen der Fans auf Besserung nach dieser Scheiß-Zeit auf sich zu vereinen. Da nehme ich mich selbstverständlich nicht von aus. Mag sein, dass er da als Hoffnungsträger mit "dicken Eiern" überhöht wurde. Emotionen halt, die das Gut von Eintracht Frankfurt sind.
Und er hat ja tatsächlich geliefert und eine zuvor desolate Defensive stabilisiert. Was ihm nicht gelungen ist: Eine desolate Mannschaft in soweit aufzurichten, dass sie am Ende eine sehr erfolgreiche Saison spielt. Auch hat er mit seiner Sprache eine Fallhöhe aufgebaut, die es ihm nun schwerer macht. Aber er macht in meinen Augen nach wie vor einen Job, der in Ordnung ist und der (unter der Berücksichtigung wo wir im Januar standen) die Attacken von Teilen der provinziellen Lokalpresse nicht rechtfertigt.
Und vor diesem Hintergrund finde ich das alles nur sehr verständlich. Nachdem dieser Verein im Januar sportlich am Boden lag, nachdem er entgegen seines Selbstverständnisses nur noch ein Opfer war, bei dem man sich nicht mehr vorstellen konnte, wie diese Mannschaft jemals wieder ein Bundesligaspiel gewinnen kann.
Und da war und ist es nur all zu verständlich, dass Riera natürlich als Projektionsfläche diente, um all die Hoffnungen der Fans auf Besserung nach dieser Scheiß-Zeit auf sich zu vereinen. Da nehme ich mich selbstverständlich nicht von aus. Mag sein, dass er da als Hoffnungsträger mit "dicken Eiern" überhöht wurde. Emotionen halt, die das Gut von Eintracht Frankfurt sind.
Und er hat ja tatsächlich geliefert und eine zuvor desolate Defensive stabilisiert. Was ihm nicht gelungen ist: Eine desolate Mannschaft in soweit aufzurichten, dass sie am Ende eine sehr erfolgreiche Saison spielt. Auch hat er mit seiner Sprache eine Fallhöhe aufgebaut, die es ihm nun schwerer macht. Aber er macht in meinen Augen nach wie vor einen Job, der in Ordnung ist und der (unter der Berücksichtigung wo wir im Januar standen) die Attacken von Teilen der provinziellen Lokalpresse nicht rechtfertigt.
Ich denke, daß Du mit Deinem Post einen wichtigen Aspekt herausgearbeitet hast.
Hierzu würde ich was ergänzen wollen:
Auf der anderen Seite, könnte die von Hellmann zitierte starke emotionale Bindung von Etlichen im Umfeld zu seinem indirekten Vorgänger Dino mit Eintrachtvergangenheit Teil des Problems sein. Vielleicht auch innerhalb der Mannschaft. Aber vielmehr hatte Albert dadurch bei diesen von Anfang an einen schweren Stand. Quasi statt mit Vertrauensvorschuß ist er beteits mit einem dicken Minus gestartet. Zumal ja die Gleichen wenigstens lieber den Adi geholt hätten.
Diese Negativstimmung haben die Schreiberlinge nicht zwingend erzeugt, aber sicher erfaßt oder selbst gefühlt und verstärkt.
Hierzu würde ich was ergänzen wollen:
Brodo schrieb:
Und da war und ist es nur all zu verständlich, dass Riera natürlich als Projektionsfläche diente, um all die Hoffnungen der Fans auf Besserung nach dieser Scheiß-Zeit auf sich zu vereinen.
Auf der anderen Seite, könnte die von Hellmann zitierte starke emotionale Bindung von Etlichen im Umfeld zu seinem indirekten Vorgänger Dino mit Eintrachtvergangenheit Teil des Problems sein. Vielleicht auch innerhalb der Mannschaft. Aber vielmehr hatte Albert dadurch bei diesen von Anfang an einen schweren Stand. Quasi statt mit Vertrauensvorschuß ist er beteits mit einem dicken Minus gestartet. Zumal ja die Gleichen wenigstens lieber den Adi geholt hätten.
Diese Negativstimmung haben die Schreiberlinge nicht zwingend erzeugt, aber sicher erfaßt oder selbst gefühlt und verstärkt.
Abseitsfäller schrieb:
Auf der anderen Seite, könnte die von Hellmann zitierte starke emotionale Bindung von Etlichen im Umfeld zu seinem indirekten Vorgänger Dino mit Eintrachtvergangenheit Teil des Problems sein. Vielleicht auch innerhalb der Mannschaft. Aber vielmehr hatte Albert dadurch bei diesen von Anfang an einen schweren Stand. Quasi statt mit Vertrauensvorschuß ist er beteits mit einem dicken Minus gestartet
Kompliment, ein sehr sehr gutes Argument, das bisher gar nicht zur Sprache gekommen ist. Der liebe gute Dino mit seiner leicht unsicheren, freundlichen Art, mit dessen Papa schon einige ältere, aber immer noch meinungsmachende Sportjournalisten wehmütige Erinnerungen an die gute alte Jugendzeit verbinden, wurde geschasst und durch diesen egozentrischen Widerling ersetzt, der nicht mal deutsch, sondern ein schlecht verständliches Englisch spricht, eingesetzt vom eiskalten Krösche aus der RB Mischpoke, der die SGE zum Geschäftsmodell macht. Dazu fanden auch einflussreiche Spieler wie z.B. Götze den Dino richtig nett, hatten ein freundschaftliches Verhältnis. Ich glaube, da ist sehr viel dran! Dann dürfte erst der nächste Trainer wieder eine faire Chance erhalten, denn der nette Neue wäre dann immerhin das Kontrastprogramm zum Widerling Riera. So wird es wohl auch kommen...
Überhaupt finde ich Deine Beiträge hier lesenswert, immer gut durchdacht.
Im Grunde hat philadlerist in der #111 (https://community.eintracht.de/forum/diskussionen/143446?page=6#5849442) schon alles Wichtige gesagt. Ich will dennoch auch noch mal meine eigenen Gedanken teilen.
Ich muss schon ehrlich sagen: Neben dem blutleeren Auftritt gegen Bergamo in der Champions League, wo man noch mal ein Grundstein für ein potenzielles Weiterkommen hätte legen können, sind die beiden Heimniederlagen gegen die Konstrukte aus Hoffenheim und Leipzig das größte Ärgernis in dieser Saison. Beide Gegner haben wir in Frankfurt zehn Jahre lang jeweils geradezu aufgefressen. Dieses Mal haben wir uns in beiden Spielen emotions- und einsatzlos abkochen lassen. Bezeichnend, dass wir in beiden Spielen nicht einmal eine gelbe Karte gezogen haben. Kein einziges taktisches Foul, um mal einen Angriff zu unterbinden. Kein Zeichen, in dem man mal jemanden über die Klinge springen lässt. Da tun die Niederlagen und der Jubel vor einem spärlich besetzten Auswärtsblock erst richtig weh.
Ist irgendwie auch die passende Metapher für diese Saison. Seit dem durchaus mitreißenden Saisonstart in den ersten beiden Monaten, der im Nachhinein aber wie schon oft erwähnt auch nur die bereits damals vorhandenen Probleme überdeckt hat, sind die Spiele über das restliche Jahr gesehen echt schwerlich zu ertragen. Insgeheim bin ich froh, wenn diese Saison endlich vorbei ist. So scheint es leider auch der Mannschaft zu gehen. Diese ist nun auch seit dem Trainerwechsel immer wieder von dieser seltsamen Lethargie betroffen, die sich schon durch große Teile der Saison zieht. In Mainz spaziert Sano vor dem zweiten Gegentor an fünf Gegenspielern vorbei bis zur Strafraumkante. Dieses Mal läuft Diomande parallel zum Strafraum an sechs Gegenspielern vorbei, kann sich im Strafraum den Ball noch mal auf den anderen Fuß legen und trotzdem nahezu unbedrängt abschließen.
Einfach nur schrecklich. Es ist ja nicht neu, dass wir im defensiven Mittelfeld ein Problem haben und häufig ein riesiges Loch klafft (Grüße gehen raus an Krösche, der sich seit geraumer Zeit weigert, einen Sechser zu verpflichten und meint, dass wir im zentralen Mittelfeld gut genug besetzt wären). Aber dass dann selbst die Abwehrspieler bestenfalls Geleitschutz bis in den Strafraum gewähren, schlimmstenfalls sogar aktiv den direkten Weg zum Tor aufmachen wie Theate vor dem ersten Gegentor gegen Köln, setzt dem Abwehrverhalten die Krone auf. Das ist an Passivität nicht mehr zu überbieten, wie wir es teilweise vermeiden, in die Zweikämpfe zu gehen. Kein Pressing im gegnerischen Aufbauspiel, kein Stören bei der Ballannahme, kein aktives Herausrücken auf den ballführenden Spieler.
Solche Basics muss ich natürlich – wie es Krösche nun gemacht hat – vor allem den Spielern vorwerfen. Dennoch sinkt nach diesem Spiel auch mein Vertrauen in den Trainer massiv. Von den propagierten Grundtugenden, die Riera stets predigt, habe ich in diesem Spiel rein gar nichts erkennen können. Und da werfe ich ihm nicht mal vor, dass er mit seiner Mannschaft eigentlich immer aktiv sein will. In allen bisherigen Heimspielen gegen Leipzig hatten wir schließlich jeweils (teils weit) unter 50 Prozent Ballbesitz. Da waren wir dieses Mal mit 51 Prozent sogar ganz vorne dabei. Das hilft uns aber nicht, wenn gegen den Ball bis auf in der Phase nach dem Ausgleich jegliche Aktivität fehlt.
Zu Rieras Ehrenrettung wäre eine offensivere Ausrichtung bei unserer Mittelfeldbesetzung gegen ein umschaltstarkes Leipzig auch reinstes Harakiri. Neben der Thematik des fehlenden Sechsers haben wir schon seit Jahren massive Tempodefizite im zentralen Mittelfeld, weshalb unser Spiel mit Ball auch häufig so zäh aussieht. Im Grunde haben wir im Sommer mit Aaronson unseren einzigen schnellen Zentrumsspieler gehen lassen. Larsson und Højlund bringen ja zumindest noch eine gewisse Dynamik, weshalb sie zuletzt auch das mit Abstand stärkste Mittelfeldduo gebildet haben. Da muss ich Riera dann aber hinterfragen, warum er mit Højlund ausgerechnet den besten Mittelfeldspieler wie bereits gegen Köln so früh vom Feld nimmt. In Wolfsburg war das okay, da hat Højlund nach über 80 Minuten angezeigt, dass er raus muss. Aber es wird doch sicher länger als für eine gute Stunde reichen.
Das Bild, das unser Mittelfeld in der Schlussphase bei den Umschaltsituationen abgegeben hat, wäre fast schon komisch, wenn es nicht so traurig wäre. Konter konnten wir kaum fahren, weil Knauff in mehreren Situationen so schnell vorne war, dass er überhaupt keine Anspielstation hatte. Ganz zum Schluss hat sogar Amenda als Rechtsverteidiger unser Mittelfeld mehrfach überspurtet. In der Rückwärtsbewegung trabt Uzun bestenfalls zurück, ein vollkommen entkräfteter Chaïbi (warum hat der dann durchgespielt) ist den Gegenspielern fast schon bemitleidenswert hinterhergehechelt und bei Skhiri muss ich schon aufpassen, dass ich mit meiner Äußerung nicht zu despektierlich werde, denn sein Bewegungsablauf hat seit geraumer Zeit mehr mit Altherren- denn mit Profifußball gemein.
Und dennoch muss ich Riera in einem Punkt beipflichten. Auch wenn Leipzig spielerisch klar überlegen war, so hatten wir vorne doch genügend Möglichkeiten, um mit etwas mehr Effizienz selbst drei Tore zu erzielen. Leider sind wir da aber auch schon in der Entstehung mehrmals an eigenem Unvermögen gescheitert. Hinten war Leipzig mit einer zusammengewürfelten Abwehr durchaus verwundbar. Selbst von den xGoals war der Unterschied nicht so gewaltig, wie es der Spielverlauf hergegeben hat. Alternativ hätte man natürlich vor allem das erste aber auch das zweite Gegentor halbwegs ernsthaft verteidigen können, wo wir beide Male den Gegner völlig frei durchlaufen lassen. Zu allem Überfluss patzt Zetterer beim zweiten Gegentor mal wieder klar und auch beim dritten Gegentor kann man ihn nicht komplett schuldfrei sprechen.
Neben den nicht zum ersten Mal unverständlichen Wechseln muss ich Riera aber auch schon die Aufstellung ankreiden. In den vergangenen Spielen hat Amaimouni ja häufig defensiv die Fünferkette aufgefüllt, aber was Amenda jetzt als Rechtsverteidiger soll, muss ich nicht verstehen. Mir ist schon klar, warum Riera das macht. Er will bei Ballbesitz weiterhin Brown aus der Viererkette ins Mittelfeld ziehen und hinten einen Dreieraufbau mit drei Innenverteidigern haben. Aber da muss man jetzt vielleicht mal pragmatisch sein und einfach auf eine echte Viererkette setzen. Ich glaube eine zentrale Anspielstation im Mittelfeld mehr würde uns guttun und so passiv wie wir verteidigen, macht es auch keinen Unterschied, ob am Ende ein Mann mehr oder weniger bei Ballverlust hinter dem Ball steht.
Zudem hoffe ich, dass es mit der Auswechslung von Theate nicht bei diesem einen Denkzettel bleibt. Ich hätte es vergangene Saison nicht geglaubt, dass ich das sagen würde, aber ich kann Theate mit seinen Alibiaktionen aktuell einfach nicht mehr sehen. Das war zwar am eklatantesten gegen Köln, aber es ist schon die gesamte Saison auffällig. Mal stürmt er vollkommen wild aus der taktischen Ordnung heraus und reißt Lücken für irgendwelche potenziellen Alleingänge, mal lässt er sich in einem Zweikampf völlig unmotiviert fallen, um einen absolut unwahrscheinlichen Freistoß zu provozieren und wird damit ebenfalls zum Sicherheitsrisiko.
Er ist sicher nicht alleine schuld, aber vielleicht ist es kein Zufall, dass die Abwehr seit seiner Rückkehr gegen Mainz wieder deutlich mehr ins Wanken gerät. Sollten wir wirklich auf eine echte Viererkette wechseln, gehört Theate aktuell auf die Bank, weil Amenda einfach besser ist. Da muss genauso das Leistungsprinzip gelten wie auf den Außen, wo Amaimouni und auch Knauff momentan deutlich mehr Impact aufs Spiel haben als Doan. Und im Mittelfeld sollte man sich vielleicht auch überlegen, ob man nicht noch mal Dahoud reaktiviert, bevor man wieder Skhiri oder Götze bringt.
Ich erwarte jedenfalls in den letzten vier Spielen noch mal eine deutliche Reaktion, um diese Saison versöhnlich zu beenden. Riera muss jetzt seinem Ruf als großartiger Motivator gerecht werden. So kann es jedenfalls nicht mehr weitergehen. Solche regungslosen Auftritte kann sich die Mannschaft eigentlich nicht mehr erlauben. Dann kippt die Stimmung zum Saisonende komplett. Es sind noch vier Spiele, es gibt mit Platz 7 ein ganz klares Ziel. Da muss jetzt noch mal richtig Feuer rein. Wir konnten das jedenfalls früher mal ganz gut, dass im Endspurt noch mal alle gebrannt haben.
Das mag in der Gesamtbetrachtung sicher stimmen. Wenn wir uns jetzt aber kurz vor Saisonschluss mit Fußball zum Abgewöhnen von Freiburg, die fünf englische Wochen am Stück spielen, überholen lassen und dadurch den siebten Rang verpassen, der am Ende der Saison (auch dank Freiburg) für die Europa League und damit die Chance auf ein Finale im eigenen Stadion reichen könnte, dann wird das vorsichtig gesagt auf einen gewissen Unmut stoßen. Und das auch vollkommen zurecht. So viel Ehrgeiz und Anspruchsdenken sollte im Verein dann doch herrschen, auch wenn eine Saison ohne Europapokal grundsätzlich nicht das Ende der Welt wäre.
Ich muss schon ehrlich sagen: Neben dem blutleeren Auftritt gegen Bergamo in der Champions League, wo man noch mal ein Grundstein für ein potenzielles Weiterkommen hätte legen können, sind die beiden Heimniederlagen gegen die Konstrukte aus Hoffenheim und Leipzig das größte Ärgernis in dieser Saison. Beide Gegner haben wir in Frankfurt zehn Jahre lang jeweils geradezu aufgefressen. Dieses Mal haben wir uns in beiden Spielen emotions- und einsatzlos abkochen lassen. Bezeichnend, dass wir in beiden Spielen nicht einmal eine gelbe Karte gezogen haben. Kein einziges taktisches Foul, um mal einen Angriff zu unterbinden. Kein Zeichen, in dem man mal jemanden über die Klinge springen lässt. Da tun die Niederlagen und der Jubel vor einem spärlich besetzten Auswärtsblock erst richtig weh.
Ist irgendwie auch die passende Metapher für diese Saison. Seit dem durchaus mitreißenden Saisonstart in den ersten beiden Monaten, der im Nachhinein aber wie schon oft erwähnt auch nur die bereits damals vorhandenen Probleme überdeckt hat, sind die Spiele über das restliche Jahr gesehen echt schwerlich zu ertragen. Insgeheim bin ich froh, wenn diese Saison endlich vorbei ist. So scheint es leider auch der Mannschaft zu gehen. Diese ist nun auch seit dem Trainerwechsel immer wieder von dieser seltsamen Lethargie betroffen, die sich schon durch große Teile der Saison zieht. In Mainz spaziert Sano vor dem zweiten Gegentor an fünf Gegenspielern vorbei bis zur Strafraumkante. Dieses Mal läuft Diomande parallel zum Strafraum an sechs Gegenspielern vorbei, kann sich im Strafraum den Ball noch mal auf den anderen Fuß legen und trotzdem nahezu unbedrängt abschließen.
Einfach nur schrecklich. Es ist ja nicht neu, dass wir im defensiven Mittelfeld ein Problem haben und häufig ein riesiges Loch klafft (Grüße gehen raus an Krösche, der sich seit geraumer Zeit weigert, einen Sechser zu verpflichten und meint, dass wir im zentralen Mittelfeld gut genug besetzt wären). Aber dass dann selbst die Abwehrspieler bestenfalls Geleitschutz bis in den Strafraum gewähren, schlimmstenfalls sogar aktiv den direkten Weg zum Tor aufmachen wie Theate vor dem ersten Gegentor gegen Köln, setzt dem Abwehrverhalten die Krone auf. Das ist an Passivität nicht mehr zu überbieten, wie wir es teilweise vermeiden, in die Zweikämpfe zu gehen. Kein Pressing im gegnerischen Aufbauspiel, kein Stören bei der Ballannahme, kein aktives Herausrücken auf den ballführenden Spieler.
Solche Basics muss ich natürlich – wie es Krösche nun gemacht hat – vor allem den Spielern vorwerfen. Dennoch sinkt nach diesem Spiel auch mein Vertrauen in den Trainer massiv. Von den propagierten Grundtugenden, die Riera stets predigt, habe ich in diesem Spiel rein gar nichts erkennen können. Und da werfe ich ihm nicht mal vor, dass er mit seiner Mannschaft eigentlich immer aktiv sein will. In allen bisherigen Heimspielen gegen Leipzig hatten wir schließlich jeweils (teils weit) unter 50 Prozent Ballbesitz. Da waren wir dieses Mal mit 51 Prozent sogar ganz vorne dabei. Das hilft uns aber nicht, wenn gegen den Ball bis auf in der Phase nach dem Ausgleich jegliche Aktivität fehlt.
Zu Rieras Ehrenrettung wäre eine offensivere Ausrichtung bei unserer Mittelfeldbesetzung gegen ein umschaltstarkes Leipzig auch reinstes Harakiri. Neben der Thematik des fehlenden Sechsers haben wir schon seit Jahren massive Tempodefizite im zentralen Mittelfeld, weshalb unser Spiel mit Ball auch häufig so zäh aussieht. Im Grunde haben wir im Sommer mit Aaronson unseren einzigen schnellen Zentrumsspieler gehen lassen. Larsson und Højlund bringen ja zumindest noch eine gewisse Dynamik, weshalb sie zuletzt auch das mit Abstand stärkste Mittelfeldduo gebildet haben. Da muss ich Riera dann aber hinterfragen, warum er mit Højlund ausgerechnet den besten Mittelfeldspieler wie bereits gegen Köln so früh vom Feld nimmt. In Wolfsburg war das okay, da hat Højlund nach über 80 Minuten angezeigt, dass er raus muss. Aber es wird doch sicher länger als für eine gute Stunde reichen.
Das Bild, das unser Mittelfeld in der Schlussphase bei den Umschaltsituationen abgegeben hat, wäre fast schon komisch, wenn es nicht so traurig wäre. Konter konnten wir kaum fahren, weil Knauff in mehreren Situationen so schnell vorne war, dass er überhaupt keine Anspielstation hatte. Ganz zum Schluss hat sogar Amenda als Rechtsverteidiger unser Mittelfeld mehrfach überspurtet. In der Rückwärtsbewegung trabt Uzun bestenfalls zurück, ein vollkommen entkräfteter Chaïbi (warum hat der dann durchgespielt) ist den Gegenspielern fast schon bemitleidenswert hinterhergehechelt und bei Skhiri muss ich schon aufpassen, dass ich mit meiner Äußerung nicht zu despektierlich werde, denn sein Bewegungsablauf hat seit geraumer Zeit mehr mit Altherren- denn mit Profifußball gemein.
Und dennoch muss ich Riera in einem Punkt beipflichten. Auch wenn Leipzig spielerisch klar überlegen war, so hatten wir vorne doch genügend Möglichkeiten, um mit etwas mehr Effizienz selbst drei Tore zu erzielen. Leider sind wir da aber auch schon in der Entstehung mehrmals an eigenem Unvermögen gescheitert. Hinten war Leipzig mit einer zusammengewürfelten Abwehr durchaus verwundbar. Selbst von den xGoals war der Unterschied nicht so gewaltig, wie es der Spielverlauf hergegeben hat. Alternativ hätte man natürlich vor allem das erste aber auch das zweite Gegentor halbwegs ernsthaft verteidigen können, wo wir beide Male den Gegner völlig frei durchlaufen lassen. Zu allem Überfluss patzt Zetterer beim zweiten Gegentor mal wieder klar und auch beim dritten Gegentor kann man ihn nicht komplett schuldfrei sprechen.
Neben den nicht zum ersten Mal unverständlichen Wechseln muss ich Riera aber auch schon die Aufstellung ankreiden. In den vergangenen Spielen hat Amaimouni ja häufig defensiv die Fünferkette aufgefüllt, aber was Amenda jetzt als Rechtsverteidiger soll, muss ich nicht verstehen. Mir ist schon klar, warum Riera das macht. Er will bei Ballbesitz weiterhin Brown aus der Viererkette ins Mittelfeld ziehen und hinten einen Dreieraufbau mit drei Innenverteidigern haben. Aber da muss man jetzt vielleicht mal pragmatisch sein und einfach auf eine echte Viererkette setzen. Ich glaube eine zentrale Anspielstation im Mittelfeld mehr würde uns guttun und so passiv wie wir verteidigen, macht es auch keinen Unterschied, ob am Ende ein Mann mehr oder weniger bei Ballverlust hinter dem Ball steht.
Zudem hoffe ich, dass es mit der Auswechslung von Theate nicht bei diesem einen Denkzettel bleibt. Ich hätte es vergangene Saison nicht geglaubt, dass ich das sagen würde, aber ich kann Theate mit seinen Alibiaktionen aktuell einfach nicht mehr sehen. Das war zwar am eklatantesten gegen Köln, aber es ist schon die gesamte Saison auffällig. Mal stürmt er vollkommen wild aus der taktischen Ordnung heraus und reißt Lücken für irgendwelche potenziellen Alleingänge, mal lässt er sich in einem Zweikampf völlig unmotiviert fallen, um einen absolut unwahrscheinlichen Freistoß zu provozieren und wird damit ebenfalls zum Sicherheitsrisiko.
Er ist sicher nicht alleine schuld, aber vielleicht ist es kein Zufall, dass die Abwehr seit seiner Rückkehr gegen Mainz wieder deutlich mehr ins Wanken gerät. Sollten wir wirklich auf eine echte Viererkette wechseln, gehört Theate aktuell auf die Bank, weil Amenda einfach besser ist. Da muss genauso das Leistungsprinzip gelten wie auf den Außen, wo Amaimouni und auch Knauff momentan deutlich mehr Impact aufs Spiel haben als Doan. Und im Mittelfeld sollte man sich vielleicht auch überlegen, ob man nicht noch mal Dahoud reaktiviert, bevor man wieder Skhiri oder Götze bringt.
Ich erwarte jedenfalls in den letzten vier Spielen noch mal eine deutliche Reaktion, um diese Saison versöhnlich zu beenden. Riera muss jetzt seinem Ruf als großartiger Motivator gerecht werden. So kann es jedenfalls nicht mehr weitergehen. Solche regungslosen Auftritte kann sich die Mannschaft eigentlich nicht mehr erlauben. Dann kippt die Stimmung zum Saisonende komplett. Es sind noch vier Spiele, es gibt mit Platz 7 ein ganz klares Ziel. Da muss jetzt noch mal richtig Feuer rein. Wir konnten das jedenfalls früher mal ganz gut, dass im Endspurt noch mal alle gebrannt haben.
Tafelberg schrieb:
Die Sasom mit Abschluss Platz 7 oder 8 wäre für mich nicht katastrophal, sondern ärgerlich. Dass dies so mal eintreten wird, hatte ich schon vor Jahren gesagt.
Das mag in der Gesamtbetrachtung sicher stimmen. Wenn wir uns jetzt aber kurz vor Saisonschluss mit Fußball zum Abgewöhnen von Freiburg, die fünf englische Wochen am Stück spielen, überholen lassen und dadurch den siebten Rang verpassen, der am Ende der Saison (auch dank Freiburg) für die Europa League und damit die Chance auf ein Finale im eigenen Stadion reichen könnte, dann wird das vorsichtig gesagt auf einen gewissen Unmut stoßen. Und das auch vollkommen zurecht. So viel Ehrgeiz und Anspruchsdenken sollte im Verein dann doch herrschen, auch wenn eine Saison ohne Europapokal grundsätzlich nicht das Ende der Welt wäre.
DonGuillermo schrieb:
Ich will dennoch auch noch mal meine eigenen Gedanken teilen.
Danke für die Mühe. Es war es wert für uns.
Ich habe nur Uzun nach etwas Aklimatisierungszeit nicht so schlecht gesehen. Er ging im Rahmen seiner Möglichkeiten auch mit hinter.
Bei Uzun wäre das alles extrem schade. Ich sehe nach wie vor Superstar Potential. Larsson ist m.E. ähnlich wie Lindström zu sehen. Die Limitationen sind eindeutig. Die Explosion zu einem top BuLi Mittelfeldstrategen wird eher nicht passieren. Insofern wäre ich mit den von Dir genannten 35-40 Mio mehr als glücklich.
Grundsätzlich stellt sich die Frage, ob Larsson so etwas wie ein Rode-Nachfolger werden könnte. Eigentlich ein lohnender Karriereweg für ihn. Für "höhere" Aufgaben (England, Spanien) reicht es, fürchte ich, nicht.
Es würde mich überraschen, wenn er sich bei einem Top Team, wie Atletico durchsetzen würde. Aber Pacho hat das bei PSG auch geschafft.
Grundsätzlich stellt sich die Frage, ob Larsson so etwas wie ein Rode-Nachfolger werden könnte. Eigentlich ein lohnender Karriereweg für ihn. Für "höhere" Aufgaben (England, Spanien) reicht es, fürchte ich, nicht.
Es würde mich überraschen, wenn er sich bei einem Top Team, wie Atletico durchsetzen würde. Aber Pacho hat das bei PSG auch geschafft.
Volle Zustimmung zu Deiner Sichtweise.
Pacho hingegen zeigte bei uns beteits, daß die Schlüsselattribute eines Verteigers vorhanden sind und er mental fit ist, die abzurufen. Gerade letzteres sehe ich bei Larsson eben nicht so. Es fehlt auch an Handlungschnelligkeit und Übersicht. Stratege zu sein, wird da schwierig.
DoctorJ83 schrieb:
Aber Pacho hat das bei PSG auch geschafft
Pacho hingegen zeigte bei uns beteits, daß die Schlüsselattribute eines Verteigers vorhanden sind und er mental fit ist, die abzurufen. Gerade letzteres sehe ich bei Larsson eben nicht so. Es fehlt auch an Handlungschnelligkeit und Übersicht. Stratege zu sein, wird da schwierig.
Hyundaii30 schrieb:Steigflug_verpflichtet schrieb:
???
Es ist ja nicht so, dass wir auf den letzten Drücker Dino entlassen haben, so Feuerwehrmann-mäßig 6 - 7 Spieltage bevor der Vorhang fällt. Die Entlassung kam zur Saisonmitte. Wann wollt ihr denn immer so Trainerentlassungen haben? Nach 10 Spieltagen, wenn man merkt, dass auch nur etwas Sand im Getriebe ist? Dann ein paar Spieltage dem Neuen Zeit geben... wenn es nicht flutscht, dann auch entlassen? Danach nennen wir unseren Verein in "Frankfurter SV" um, mit Schwarz-Weiß-Blau als Farben?
Man hätte in der Winterpause schon einen Schlußstrich ziehen können, da die internen Probleme,
fehlendes Feuer und Engament laut Krösche wohl bekannt waren !!
Joa, dann hätte Albert zumindest schon einmal etwas mehr Vorbereitung gehabt. Ob diese 2 Wochen Winterpause so viel Unterschied gemacht hätten, ist fraglich.
Gestandene Spieler wie Koch und Theate kann man gerne teils mangelnden Einsatz und mangelndes Engagement attestieren. Das ist nun unter Albert so, das war schon in der Winterpause so. Das war schon unter Dino so.
Spieler wie Larsson und Uzun machen schon den Eindruck, als ob sie gedanklich bereits bei anderen Vereinen sind. Den Eindruck hat man jetzt, den hatte man auch schon unter Dino so.
Das, was Albert (zumindest anfangs) anders machen konnte, bedingt durch leicht veränderte Spielweise, ist die Eindämmung der Gegentorflut... und wenn man sich die letzten 4 Spiele anschaut, dann ist das auch Geschichte.
My 2 Cents: Mit den selben Spielern im Gepäck hat man auch noch die selben Unzulänglichkeiten im Gepäck. Mit dem Trainerwechsel hat man wohl schlussendlich nur eine kleine Stellschraube verändert.
Was bleibt, sind Foristen, die sich deshalb die Köppe einschlagen, ob Dino oder Albert die besserer Alternative ist. Mittlerweile kommt mir sogar der Trainerwechsel genau so überflüssig vor wie die Zankerei hier im Riera-Fred. Oder wie die Torwart-Wechselei in dieser Saison. Man hat mit überflüssigem Blödsinn einfach nur Unruhe reingebracht.
Steigflug_verpflichtet schrieb:
Mittlerweile kommt mir sogar der Trainerwechsel genau so überflüssig vor wie die Zankerei hier im Riera-Fred.
Mein letzter Cent des Tages:
Nun, ohne den Trainerwechsel, wären aber etwaige Unzulänglichkeiten des Kaders bzw. einzelner Akteure nicht so offensichtlich gewesen. Zumindest MK hat nun eine besser "Sample size" für die Analyse, um im Sommer entsprechend zu handeln.
Abseitsfäller schrieb:kinimod schrieb:
Und woher weißt Du, dass die Spieler froh waren im Hinblick auf die klaren Ansagen?
Weil ich dazu einen Artikel gelesen habe, in welchem Spieler (Collins) zitiert wurden, und indem auch die zu lose Führung außerhalb ursächlich für einen gesunkenes Teamgefühl stand.
Damals war AR neu und noch niemand regte sich über seine Sprüche auf.kinimod schrieb:
Was schreibst Du da? Du kennst mich doch gar nicht, um hier so ein Fass aufzumachen.
Kinimod, du antwortest auf meine Auslassung einseitig mit einer Zahl. Platz 7.
Ich habe daraus abgeleitet, dass du darüber definierst, ob wir gut oder schlecht spielen, zumindest war alles in Ordnung.
In der Folge meinte ich keine Anfeindungen gemacht zu haben.
Die Metapher, das Stadion anzuzünden, kommt vom Vorstand. Ich lehne Pyro ab.
Den Kritikern von Dino war unser Auftreten gerdade auf der internationalen Bühne ein stetes Dorn im Auge. Ich kann mich mehr an das ewige Ballgeschiebe erinnern und habe mich sehr oft immer wieder gefragt, wie haben wir eigentlich soviele Punkte geholt, obwohl das subjective Empfinden unserer Leistung lange so schlecht war. Omar?
Diese Vorrechnerei, wer wann wieviel Punkte gemacht hat, auf welchem Platz stand, halte ich nicht für zielführend, da die Umstände nicht vergleichbar sind. Der geneigte Fan kann auch mit Niederlagen leben. Es kommt doch auf das wie an.
Sorry, wenn ich interpretiert habe, daß dir das Ergebnis wichtiger zu sein schien.
Nachdem du ein ausgesprochener Kritiker von AR bist, war diese deine Aussage als solche nur so verständlich.
Ist angekommen. Danke für die Erläuterungen.
kinimod schrieb:
Ist angekommen. Danke für die Erläuterungen.
Es freut mich, wenn hier keine Schärfe mehr ist. Niemand erwartet, dass seine Meinung vorbehaltlos übernommen wird.
Nach einem Austausch kann man das auch ohne Einigung stehen lassen.
Ich arbeite an mir, dass deutlicher zu leben.
Ich habe auch weiter nachgedacht und vielleicht hast von Platz 7 nur gesprochen, weil das für EF eben kein Dreck in dem der Karren steckt bedeutet. So verstanden, hätten wir andere Diskussion geführt.
Abseitsfäller schrieb:kinimod schrieb:
Ist angekommen. Danke für die Erläuterungen.
Es freut mich, wenn hier keine Schärfe mehr ist. Niemand erwartet, dass seine Meinung vorbehaltlos übernommen wird.
Nach einem Austausch kann man das auch ohne Einigung stehen lassen.
Ich arbeite an mir, dass deutlicher zu leben.
Ich habe auch weiter nachgedacht und vielleicht hast von Platz 7 nur gesprochen, weil das für EF eben kein Dreck in dem der Karren steckt bedeutet. So verstanden, hätten wir andere Diskussion geführt.
Genau wie Du schreibst war es gemeint. Mir ging es um das Bild mit dem Karren aus dem Dreck und ich fand, dass wir auch damals nicht tiefer im Dreck standen, zumindest, was den Tabellenplatz angeht, was ja ein einigermaßen objektivierbares Kriterium ist.
Ja, oft macht der Ton die Musik. Da kann ich auch gern noch was lernen.
Abseitsfäller schrieb:
Unter Dino haben wir in 2,5 Jahren nur eine Miniphase mit ansehnlichen Spielen über 90 min gehabt.
Unter welchem Trainer war das anders? Also bitte... Der Maßstab über 90 Minuten gute Spiele zu sehen... Das schafft außer Bayern keiner mehr als 3 Mal pro Saison. Was wir teilweise unter Glasner und Kovac zB einen unkonstanten Dreck manchmal gespielt haben. Bei Hütter fand ich es noch am besten. Das große Problem nennst Du. Die Tugenden. Das Team spielt eben irgendwie zu oft "halbgar". Das tut sie aber auch unter Riera. Für mich ist mittlerweile weit mehr die Kaderzusammensetzung ein Problem als die Trainer, selbst wenn Dino nicht mehr zu halten war. Riera kommt in ein Team rein, bei dem die Spieler nicht mehr 100 % geben wollen oder können. Und ja, Brodo hat recht, die verdienen massig Geld. Da sollte Motivation da sein. Die verdienen aber auch so viel, wenn sie mittelmäßig spielen. Bei mir auf Arbeit kannste die Leute mit den fetten Gehältern und Besoldungen auch nicht rauswerfen, wenn sie nur mäßig arbeiten. Gut, öD. Aber das passt dann auch irgendwie zu unserem Team gerade. Verkopft und überbürokratisiert.
SGE_Werner schrieb:
Unter welchem Trainer war das anders? Also bitte... Der Maßstab über 90 Minuten gute Spiele zu sehen...
Ui, heute krieg ich es aber von allen Seiten.
Ich kann mich da nur wiederholen. Das Gefühl, ein gutes Spiel der Eintracht gesehen zu haben, wo jeder alles auf dem Platz gelassen hat, ist in der Summe aller Dino-Spiele bei mir unter der Nachweisgrenze.
Wenn du meinen Kommentar wörtlich genommen und in der Statistik nachgeschaut hast, ok passt. Lasse ich dir.
Schlechte Phasen gab es unter allen Trainern. Hütter hätte ich auch früher schon mal in das Büro vom Manager gebeten, um die Situation zu analysieren. Bei Schaaf hatte ich beispielsweise viel mehr Spaß an der Eintracht, als die letzten Jahr, ob der unterhaltsameren Herangehensweise.
Wir sehen halt die Welt jeder für sich ein bißchen anders.
Abseitsfäller schrieb:kinimod schrieb:
Das ist dummes Zeug. Als DT nach dem Bremenspiel entlassen wurde, standen wir auf Platz 7!
Das Team war in einem desolaten Zustand. Wir hatten eine Serie von Nichtleistungen ertragen.
Unter Dino haben wir in 2,5 Jahren nur eine Miniphase mit ansehnlichen Spielen über 90 min gehabt. Angezündet war das Stadion damals schon nicht. Die Tugenden nicht präsent.
= Karren im Dreck, Wir sind Fans, keine Mathematiker.
Und um meine Frage selbst zu verantworten, die Spieler waren nach der Einführung vorn AR froh, wieder zu wissen, was sie auf dem Platz machen sollen. Sie berichteten von too loose-Führung neben dem Platz. Also da saß DT auf dem Kutschbock.
Das ist Verdrängung der Tatsachen.
Wenn für Dich nur das Ergebnis zählt. dann empfehle ich catenacchio oder Urs Fischer.
Was schreibst Du da? Du kennst mich doch gar nicht, um hier so ein Fass aufzumachen. Ich fühle mich auch als Fan, selbst wenn Du das nicht wahrhaben willst. Mathematiker wäre ich gern. Und woher weißt Du, dass die Spieler froh waren im Hinblick auf die klaren Ansagen? Bist Du überhaupt sicher, ob die Spieler sein Staccatospenglisch überhaupt verstehen? Bock auf Fußball haben die gerade nicht, hat zumindest den Anschein. Und ich finde es unfair, so über DT herzuziehen. Wohl schon vergessen, dass wir letzte Saison den 3. Platz belegt haben. Kein anderer Trainer hat das hinbekommen.
Im Übrigen brauche ich kein angezündetes Stadion. Der Verein hat durch Pyromanen, die sich Fans nennen, schon genug Geld verloren. Und ich wäre trotzdem dankbar, wenn man die Realität beachtet und das nicht als Mathematik abtut. Ich habe unter DT sehr viele gute Spiele gesehen. Aber was ein gutes Spiel ist, darüber gehen dann die Meinungen halt auch auseinander.
kinimod schrieb:
Und woher weißt Du, dass die Spieler froh waren im Hinblick auf die klaren Ansagen?
Weil ich dazu einen Artikel gelesen habe, in welchem Spieler (Collins) zitiert wurden, und indem auch die zu lose Führung außerhalb ursächlich für einen gesunkenes Teamgefühl stand.
Damals war AR neu und noch niemand regte sich über seine Sprüche auf.
kinimod schrieb:
Was schreibst Du da? Du kennst mich doch gar nicht, um hier so ein Fass aufzumachen.
Kinimod, du antwortest auf meine Auslassung einseitig mit einer Zahl. Platz 7.
Ich habe daraus abgeleitet, dass du darüber definierst, ob wir gut oder schlecht spielen, zumindest war alles in Ordnung.
In der Folge meinte ich keine Anfeindungen gemacht zu haben.
Die Metapher, das Stadion anzuzünden, kommt vom Vorstand. Ich lehne Pyro ab.
Den Kritikern von Dino war unser Auftreten gerdade auf der internationalen Bühne ein stetes Dorn im Auge. Ich kann mich mehr an das ewige Ballgeschiebe erinnern und habe mich sehr oft immer wieder gefragt, wie haben wir eigentlich soviele Punkte geholt, obwohl das subjective Empfinden unserer Leistung lange so schlecht war. Omar?
Diese Vorrechnerei, wer wann wieviel Punkte gemacht hat, auf welchem Platz stand, halte ich nicht für zielführend, da die Umstände nicht vergleichbar sind. Der geneigte Fan kann auch mit Niederlagen leben. Es kommt doch auf das wie an.
Sorry, wenn ich interpretiert habe, daß dir das Ergebnis wichtiger zu sein schien.
Nachdem du ein ausgesprochener Kritiker von AR bist, war diese deine Aussage als solche nur so verständlich.
Abseitsfäller schrieb:kinimod schrieb:
Und woher weißt Du, dass die Spieler froh waren im Hinblick auf die klaren Ansagen?
Weil ich dazu einen Artikel gelesen habe, in welchem Spieler (Collins) zitiert wurden, und indem auch die zu lose Führung außerhalb ursächlich für einen gesunkenes Teamgefühl stand.
Damals war AR neu und noch niemand regte sich über seine Sprüche auf.kinimod schrieb:
Was schreibst Du da? Du kennst mich doch gar nicht, um hier so ein Fass aufzumachen.
Kinimod, du antwortest auf meine Auslassung einseitig mit einer Zahl. Platz 7.
Ich habe daraus abgeleitet, dass du darüber definierst, ob wir gut oder schlecht spielen, zumindest war alles in Ordnung.
In der Folge meinte ich keine Anfeindungen gemacht zu haben.
Die Metapher, das Stadion anzuzünden, kommt vom Vorstand. Ich lehne Pyro ab.
Den Kritikern von Dino war unser Auftreten gerdade auf der internationalen Bühne ein stetes Dorn im Auge. Ich kann mich mehr an das ewige Ballgeschiebe erinnern und habe mich sehr oft immer wieder gefragt, wie haben wir eigentlich soviele Punkte geholt, obwohl das subjective Empfinden unserer Leistung lange so schlecht war. Omar?
Diese Vorrechnerei, wer wann wieviel Punkte gemacht hat, auf welchem Platz stand, halte ich nicht für zielführend, da die Umstände nicht vergleichbar sind. Der geneigte Fan kann auch mit Niederlagen leben. Es kommt doch auf das wie an.
Sorry, wenn ich interpretiert habe, daß dir das Ergebnis wichtiger zu sein schien.
Nachdem du ein ausgesprochener Kritiker von AR bist, war diese deine Aussage als solche nur so verständlich.
Ist angekommen. Danke für die Erläuterungen.
Abseitsfäller schrieb:
Du schreist erst nein.
Ich hab weder "geschriehen", noch nein gesagt.
Stellst einen Bezug zur Vergangenheit her.
Was auch immer das bedeuten soll.
Wiederholst dann mein Statement
Sollte dir zu denken geben.
und endest mit Wunschdenken.
Ich hab keinen Wunsch formuliert.
Bei Realisten, der vorgibst zu sein
Ich habe nie vorgegeben irgendwas zu sein.
sind MK und AR eben nicht angezählt.
Weil AR den Karren nicht schnell genug aus dem Dreck zieht?
Ich hab auch nie was zu deiner Zählweise geschrieben, lediglich meine Beobachtung zu MK und wie das auf mich wirkt. Und dass es MK beschädigt, wenn AR scheitert, ist wohl unstrittig.
Vielleicht solltest du meinen Beitrag nochmal lesen. Ich wollte lediglich sagen, dass ich dieses Qualitätsgelaber für Bullshit halte. Hab leider nicht das Gefühl, mit dir wäre eine weitere Diskussion sinnvoll.
Tut mir leid, wenn ich den Vorwurf zu "labern" nicht als Einladung zur einer konstruktiven Auseinandersetzung verstanden habe.
Ich habe jetzt mehrfach vor allem über den mentalen Zustand gesprochen und nicht die generelle Qualität grundsätzlich in Frage stellen wollen.
Was die heutige Performance von Omar mit AR zu tun hat, habe ich offensichrlich nicht verstanden. Er ist bei EF Geschichte.
Bzgl. der Komplexität der Situation haben wir eigentlich die gleiche Meinung, weshalb ich die Motivation deiner Gegenrede nicht erkennen kann.
Realitätssinn scheinst du also zu haben. Vielleicht mehr als ich. Who knows.
Wenn die Situation komplex ist, kann auch nur ein Insider die Lösung erarbeiten. Nach meiner Meinung sieht das ein Hellmann entsprechend und dort sind MK und AR vermutlich deswegen eben nicht angezählt. Dort ist entscheidend, nicht die Klatschpresse.
Ich hoffe, meine Reaktion wird so verständlicher. Danke für Dein Verständnis
Ich habe jetzt mehrfach vor allem über den mentalen Zustand gesprochen und nicht die generelle Qualität grundsätzlich in Frage stellen wollen.
Was die heutige Performance von Omar mit AR zu tun hat, habe ich offensichrlich nicht verstanden. Er ist bei EF Geschichte.
Bzgl. der Komplexität der Situation haben wir eigentlich die gleiche Meinung, weshalb ich die Motivation deiner Gegenrede nicht erkennen kann.
Realitätssinn scheinst du also zu haben. Vielleicht mehr als ich. Who knows.
Wenn die Situation komplex ist, kann auch nur ein Insider die Lösung erarbeiten. Nach meiner Meinung sieht das ein Hellmann entsprechend und dort sind MK und AR vermutlich deswegen eben nicht angezählt. Dort ist entscheidend, nicht die Klatschpresse.
Ich hoffe, meine Reaktion wird so verständlicher. Danke für Dein Verständnis
Abseitsfäller schrieb:Korn schrieb:
Und dieses Qualitätsgelaber gehört für mich ganz klar dazu.
Du schreist erst nein.
Stellst einen Bezug zur Vergangenheit her.
Wiederholst dann mein Statement und endest mit Wunschdenken.
Bei Realisten, der vorgibst zu sein, sind MK und AR eben nicht angezählt.
Weil AR den Karren nicht schnell genug aus dem Dreck zieht?
Abseitsfäller, sorry, aber den Karren schnell genug aus dem Dreck ziehen? Das ist dummes Zeug. Als DT nach dem Bremenspiel entlassen wurde, standen wir auf Platz 7! Heute auf Platz 8. Ich weiß, so einfach ist die Welt nicht. Aber, man sollte schon die damalige Realität, die sich - wie heute - in Punkte und Tabellenplatz ausdrückt, berücksichtigen. Und die letzten Spiele unter AR waren grottig. Dies wiederum kann man sehen, wie man will. Ich sehe es halt so. Ich halte wenig von AR, würde ihn aber dennoch behalten, schon aus finanziellen Gründen. Denn auf dem Sektor dürfte uns auch bald die Puste ausgehen.
kinimod schrieb:
Das ist dummes Zeug. Als DT nach dem Bremenspiel entlassen wurde, standen wir auf Platz 7!
Das Team war in einem desolaten Zustand. Wir hatten eine Serie von Nichtleistungen ertragen.
Unter Dino haben wir in 2,5 Jahren nur eine Miniphase mit ansehnlichen Spielen über 90 min gehabt. Angezündet war das Stadion damals schon nicht. Die Tugenden nicht präsent.
= Karren im Dreck, Wir sind Fans, keine Mathematiker.
Und um meine Frage selbst zu verantworten, die Spieler waren nach der Einführung vorn AR froh, wieder zu wissen, was sie auf dem Platz machen sollen. Sie berichteten von too loose-Führung neben dem Platz. Also da saß DT auf dem Kutschbock.
Das ist Verdrängung der Tatsachen.
Wenn für Dich nur das Ergebnis zählt. dann empfehle ich catenacchio oder Urs Fischer.
Abseitsfäller schrieb:kinimod schrieb:
Das ist dummes Zeug. Als DT nach dem Bremenspiel entlassen wurde, standen wir auf Platz 7!
Das Team war in einem desolaten Zustand. Wir hatten eine Serie von Nichtleistungen ertragen.
Unter Dino haben wir in 2,5 Jahren nur eine Miniphase mit ansehnlichen Spielen über 90 min gehabt. Angezündet war das Stadion damals schon nicht. Die Tugenden nicht präsent.
= Karren im Dreck, Wir sind Fans, keine Mathematiker.
Und um meine Frage selbst zu verantworten, die Spieler waren nach der Einführung vorn AR froh, wieder zu wissen, was sie auf dem Platz machen sollen. Sie berichteten von too loose-Führung neben dem Platz. Also da saß DT auf dem Kutschbock.
Das ist Verdrängung der Tatsachen.
Wenn für Dich nur das Ergebnis zählt. dann empfehle ich catenacchio oder Urs Fischer.
Was schreibst Du da? Du kennst mich doch gar nicht, um hier so ein Fass aufzumachen. Ich fühle mich auch als Fan, selbst wenn Du das nicht wahrhaben willst. Mathematiker wäre ich gern. Und woher weißt Du, dass die Spieler froh waren im Hinblick auf die klaren Ansagen? Bist Du überhaupt sicher, ob die Spieler sein Staccatospenglisch überhaupt verstehen? Bock auf Fußball haben die gerade nicht, hat zumindest den Anschein. Und ich finde es unfair, so über DT herzuziehen. Wohl schon vergessen, dass wir letzte Saison den 3. Platz belegt haben. Kein anderer Trainer hat das hinbekommen.
Im Übrigen brauche ich kein angezündetes Stadion. Der Verein hat durch Pyromanen, die sich Fans nennen, schon genug Geld verloren. Und ich wäre trotzdem dankbar, wenn man die Realität beachtet und das nicht als Mathematik abtut. Ich habe unter DT sehr viele gute Spiele gesehen. Aber was ein gutes Spiel ist, darüber gehen dann die Meinungen halt auch auseinander.
Abseitsfäller schrieb:
Unter Dino haben wir in 2,5 Jahren nur eine Miniphase mit ansehnlichen Spielen über 90 min gehabt.
Unter welchem Trainer war das anders? Also bitte... Der Maßstab über 90 Minuten gute Spiele zu sehen... Das schafft außer Bayern keiner mehr als 3 Mal pro Saison. Was wir teilweise unter Glasner und Kovac zB einen unkonstanten Dreck manchmal gespielt haben. Bei Hütter fand ich es noch am besten. Das große Problem nennst Du. Die Tugenden. Das Team spielt eben irgendwie zu oft "halbgar". Das tut sie aber auch unter Riera. Für mich ist mittlerweile weit mehr die Kaderzusammensetzung ein Problem als die Trainer, selbst wenn Dino nicht mehr zu halten war. Riera kommt in ein Team rein, bei dem die Spieler nicht mehr 100 % geben wollen oder können. Und ja, Brodo hat recht, die verdienen massig Geld. Da sollte Motivation da sein. Die verdienen aber auch so viel, wenn sie mittelmäßig spielen. Bei mir auf Arbeit kannste die Leute mit den fetten Gehältern und Besoldungen auch nicht rauswerfen, wenn sie nur mäßig arbeiten. Gut, öD. Aber das passt dann auch irgendwie zu unserem Team gerade. Verkopft und überbürokratisiert.
Abseitsfäller schrieb:
Es stinkt mir langsam, daß man wegen irgendwelcher mutwilliger Interpretationen vorschnell die leichteste aller Lösungen präsentiert. Das schwächste Glied im Profifußball ist der Trainer. Hat Trappatoni schon gewußt.
Für die Probleme dieser Welt taugen aber seltenst einfache Lösungen.
Und dieses Qualitätsgelaber gehört für mich ganz klar dazu.
Wie viele Bomben Spieler haben wir die letzten Jahre verkauft, die ihr Potential beim neuen Club nicht mehr abrufen konnten? Als wäre da einer auf die Idee gekommen, dass es denen bei uns an Qualität gefehlt hätte.
Es gibt da keine einfache Antwort. Damit sollten wir uns abfinden. Unser Gefüge ist hochkomplex und gerade funktioniert es leider nicht mehr. Wenn die Gründe so einfach wären, dann hätten wir die Probleme nicht mehr.
Nichtsdestotrotz hab ich das Gefühl, Krösche fängt selbst etwas an zu schwimmen, so vehement wir der AR verteidigt. Aber klar ist: Wenn das mit Riera schief gehen sollte, wird MK stark beschädigt sein.
Korn schrieb:
Und dieses Qualitätsgelaber gehört für mich ganz klar dazu.
Du schreist erst nein.
Stellst einen Bezug zur Vergangenheit her.
Wiederholst dann mein Statement und endest mit Wunschdenken.
Bei Realisten, der vorgibst zu sein, sind MK und AR eben nicht angezählt.
Weil AR den Karren nicht schnell genug aus dem Dreck zieht?
Abseitsfäller schrieb:Korn schrieb:
Und dieses Qualitätsgelaber gehört für mich ganz klar dazu.
Du schreist erst nein.
Stellst einen Bezug zur Vergangenheit her.
Wiederholst dann mein Statement und endest mit Wunschdenken.
Bei Realisten, der vorgibst zu sein, sind MK und AR eben nicht angezählt.
Weil AR den Karren nicht schnell genug aus dem Dreck zieht?
Abseitsfäller, sorry, aber den Karren schnell genug aus dem Dreck ziehen? Das ist dummes Zeug. Als DT nach dem Bremenspiel entlassen wurde, standen wir auf Platz 7! Heute auf Platz 8. Ich weiß, so einfach ist die Welt nicht. Aber, man sollte schon die damalige Realität, die sich - wie heute - in Punkte und Tabellenplatz ausdrückt, berücksichtigen. Und die letzten Spiele unter AR waren grottig. Dies wiederum kann man sehen, wie man will. Ich sehe es halt so. Ich halte wenig von AR, würde ihn aber dennoch behalten, schon aus finanziellen Gründen. Denn auf dem Sektor dürfte uns auch bald die Puste ausgehen.
Abseitsfäller schrieb:
Du schreist erst nein.
Ich hab weder "geschriehen", noch nein gesagt.
Stellst einen Bezug zur Vergangenheit her.
Was auch immer das bedeuten soll.
Wiederholst dann mein Statement
Sollte dir zu denken geben.
und endest mit Wunschdenken.
Ich hab keinen Wunsch formuliert.
Bei Realisten, der vorgibst zu sein
Ich habe nie vorgegeben irgendwas zu sein.
sind MK und AR eben nicht angezählt.
Weil AR den Karren nicht schnell genug aus dem Dreck zieht?
Ich hab auch nie was zu deiner Zählweise geschrieben, lediglich meine Beobachtung zu MK und wie das auf mich wirkt. Und dass es MK beschädigt, wenn AR scheitert, ist wohl unstrittig.
Vielleicht solltest du meinen Beitrag nochmal lesen. Ich wollte lediglich sagen, dass ich dieses Qualitätsgelaber für Bullshit halte. Hab leider nicht das Gefühl, mit dir wäre eine weitere Diskussion sinnvoll.
Morphium schrieb:
Mit Dino hätten wir Platz 7 längst sicher. Doch er war vielen Eintracht-Fans nicht mehr gut genug. Das sind jetzt größtenteils dieselben, die Riera absägen wollen, weil er ihre aus ihrem Alltag auf die Eintracht projizierten Sehnsüchte nicht stillen kann.
Ähm, aktuell sind die, die Dino hier besonders schnell weg haben wollten, am ruhigsten. Die, die bei Dino differenzierter waren (aber zum Teil auch verstehen konnten, dass er gehen musste), sind ja noch da. Mag auch genug geben, die einfach generell hohe Ansprüche haben und sofort bei jeder Schwächephase Trainer raus rufen, das sind auch die, die Du meinen dürftest. Aber ich sehe gerade eher die schweigen, die bei Dino sehr sehr kritisch waren.
Ob wir mit Dino Platz 7 längst sicher hätten, das ist spekulativ. Der Trend war ja nicht gut. Ob wir aber deutlich schlechter da ständen? Auch eher fraglich.
Übrigens kann ich auch mal mit Platz 7 oder 8 mal leben mit einem Platz 5/6 Kader. Wenn wir früher nen Platz 11 Kader hatten und Platz 13 erreicht haben, war das auch kein Weltuntergang.
SGE_Werner schrieb:
Aber ich sehe gerade eher die schweigen, die bei Dino sehr sehr kritisch waren.
Ich gehöre dazu und habe hier auch gelegentlich etwas dazu vorgebracht. Was aber hier abgelassen wird, da hat man wenig Lust, was konstruktives beizutragen.
Für mich hat sich bestätigt, daß die Dinos Ablöse zwingend notwendig war, eher zu spät kam. Wie gestern schon geschrieben, hat das mannschaftseitige Selbstverständnis durch die Nichtleistungen im Oktober einen Knacks bekommen. Ob sie da wegen oder trotz Dino hineingeraten sind und warum sie sich nicht wieder berappeln konnten, ist die gleiche Frage, die sich mir bei der Bewertung von AR stellt, nur anders.
Bekommen die Spieler keine Leistung auf dem Platz, weil ihnen AR keine entsprechende Ein- und Aufstellung vermitteln kann, seine Vorgaben falsch sind ODER weil die Mannschaft sich aus dem Denkgefängnis schlicht nicht befreien kann? Das kann nur ein MK beantworten, der näher dran ist.
Für mich zählt der Eindruck aus der Ferne, daß AR gute Führungsfähigkeiten hat und inzwischen auch "richtig" aufstellt. Warum wir dann immer noch regelmäßig den totalen Einbruch erleben? Da stellt sich eben auch langsam die Qualitätsfrage der Leutnante und Unteroffiziere auf dem Platz. Der General kann nur die Richtung vorgeben. Taktisch auf dem Platz umsetzen müssen es die Führungsspieler und abziehen muß der Rest. AR kann sich nicht selbst einwechseln.
Es stinkt mir langsam, daß man wegen irgendwelcher mutwilliger Interpretationen vorschnell die leichteste aller Lösungen präsentiert. Das schwächste Glied im Profifußball ist der Trainer. Hat Trappatoni schon gewußt.
Für die Probleme dieser Welt taugen aber seltenst einfache Lösungen.
Wenn MK im Sommer sagt, ich stehe zu AR und halte ihn für den richtigen Trainer, hat er meine volle Unterstützung.
Abseitsfäller schrieb:
Es stinkt mir langsam, daß man wegen irgendwelcher mutwilliger Interpretationen vorschnell die leichteste aller Lösungen präsentiert. Das schwächste Glied im Profifußball ist der Trainer. Hat Trappatoni schon gewußt.
Für die Probleme dieser Welt taugen aber seltenst einfache Lösungen.
Und dieses Qualitätsgelaber gehört für mich ganz klar dazu.
Wie viele Bomben Spieler haben wir die letzten Jahre verkauft, die ihr Potential beim neuen Club nicht mehr abrufen konnten? Als wäre da einer auf die Idee gekommen, dass es denen bei uns an Qualität gefehlt hätte.
Es gibt da keine einfache Antwort. Damit sollten wir uns abfinden. Unser Gefüge ist hochkomplex und gerade funktioniert es leider nicht mehr. Wenn die Gründe so einfach wären, dann hätten wir die Probleme nicht mehr.
Nichtsdestotrotz hab ich das Gefühl, Krösche fängt selbst etwas an zu schwimmen, so vehement wir der AR verteidigt. Aber klar ist: Wenn das mit Riera schief gehen sollte, wird MK stark beschädigt sein.
Ich kann die Variante, dass Amenda bei langen Abstößen als Zielspieler nach vorne rückt, durchaus nachvollziehen. Dass wir es aber mehrfach nicht geschafft haben eine vernünftige Absicherung zu stellen, geht mir nicht in den Kopf. Zumal wir hier von ruhenden Bällen sprechen. Ich gehe schwer davon aus, dass das Teil der Taktikbesprechung vor dem Spiel ist.
Lange Rede kurzer Sinn: diese Situationen möchte ich Amenda nicht anlasten. Dass er ansonsten gerne einen Tick schneller im Spielaufbau agieren darf, ist eine andere Diskussion, gilt aber über weite Strecken für alle unsere zentralen Defensiven.