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carolus

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die größte Schauspielerin aller Zeiten...
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AYeboah schrieb:
geht ein pole um die ecke und die ecke ist weg

ich werde dich umgehend bei herrn niemec melden
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"***** vivendi, wie der Lateiner sagt, einfach das Leben genießen."
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Knueller schrieb:
*gähn*
hat niemand nen dummen Spruch auf Lager?

doch, ich:
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FanTomas schrieb:

Tiefenrausch schrieb:

Große Preisfrage,
an wem liegt da wohl???


"da wohl"????
Ich kenn nur


Aber an wem das liegt....?
Wie der Fluß heißt?
Oder der Berg?

Fragen über Fragen!


und ich kenn nur danfoss
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Freiburger Adler schrieb:
Hallo,
hatte eigentlich eine regere Diskussion zu diesem Thema erwartet. Denn es scheint mir eine generelle, unabstreitbare Tendenz zu sein, daß vor allem Spieler ausländischen Ursprungs in den Nachwuchsmannschaften bis hinunter zu den Amateuren auflaufen. Dazu kommt, daß Spieler auf wichtigen Positionen der Bundesligisten (s. die angesprochene Innenverteidigung) oder auch im Sturm (wieviel deutsche Stürmer hat das "Aushängeschild" des deutschen Fußballs ?) von Ausländern besetzt sind.
Natürlich sind Spieler wie Owomoyela oder Toski (habe ich noch nicht spielen sehen) Deutsche, aber nicht viel mehr oder weniger als Nuri Sahin, bei dem anscheinend die Verwandtschaft dafür gesorgt hat, daß er für die Türkei und nicht für Deutschland spielt. Welches war denn das letzte herausragende Talent/Spieler mit zwei deutschen Elternteilen ? Also mir fällt da spontan Patrick Ochs ein, und der spielt (leider) nur beim Tabellenletzten der Ersten Fußballbundesliga.
Woran liegt das ? Da fällt mir als einziges nur ein abnehmendes Interesse deutscher Jungen am Fußballspiel ein (für das der "gameboy" nur exemplarisch steht). Vielleicht paßt diese Diskussion ja auch zu "Woran liegt es eigentlich..." im "Fans&Fanclubs" ?

Grüße
Adler aus Freiburg


gerade in dem forum eines vereins, der den namen von frankfurt trägt, eine stadt, die den höchsten ausländeranteil (30 %) in deutschland hat, erscheint mir eine solche debatte leicht absurd.
heute gibt es überdies rund 600.000 türkischstämmige deutsche - was macht es da für einen sinn über unterschiedliche fußballbegeisterung zu diskutieren? Deutsch ist deutsch, wo auch immer die vorfahren herkommen mögen, alles andere hat einen leicht faden beigeschmack.

wie würdest du denn übrigens podolski und sinkewicz einordnen - die sind nach deiner Lesart doch auch ausländischen ursprungs - aber wofür soll das interessant sein? und was ist mit jones, ist der nicht auch irgendwie ausländischen ursprungs etc. etc.

ich finde eine solche debatte - vor allem aufgezäumt an der u 21 - ziemlich überflüssig.

gruß
carolus
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...übrigens heute abend haben die jungs gegen österreich ein recht flottes spielchen hingelegt mit 2 toren von hanke und einem von Brzenska
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crusher schrieb:

propain schrieb:
Die Schulbildung ist hier in Deutschland sehr schlecht. Wenn man heute sieht wer da teilweise sein Abi bekommt, die hätten früher teilweise noch net mal den Hauptschulabschluss bekommen.

Das halte ich für Schwachsinn. Auch wenn ich mich bei einigen Leuten so frage, wieso sie gerade in Jahrgang 12 das Abitur machen...Aber ich bezweifle, dass die Anzahl über die letzten Jahre zugenommen hat - solche schwarzen Schafe gibt es halt in jedem Jahrgang.
Das Niveau der Hauptschule...Ok, da brauchen wir nicht zu diskutieren...
Dennoch: wer heute sein Abitur macht, muss viel mehr lernen oder könnte viel mehr lernen, als noch vor einigen Jahren.

Die Bildungshierarchien haben sich halt auch verschoben. In den sechziger Jahren machten weniger als 10% eines Jahrgangs das Abitur; heute sind das rund 40%, mit weiter steigender Tendenz; das bedeutet, dass heute nicht nur begabte Jugendliche Abitur machen sondern auch solche, die eben vor 30, 40 Jahren nur die Mittlere Reife oder die Hauptschule abgeschlossen hätten.

Wer immer heute auch nur die geringste Chance zu erkennen glaubt, schickt seine Kinder auf eine weiterführende Schule. Ein allgmein höheres Bildungsniveau und mehr Hochschulabsolventen sind ja auch politisch gewollt. Deutschland steht da im internationalen Vergleich immer noch schlecht da.

Allerdings ist auch klar, dass das Abitur, da es immer mehr zu einem "normalen" Schulabschluss geworden ist, nicht mehr das gleiche Bildungniveau wie vor 40 Jahren widerspiegeln kann.
Und es ist auch klar, dass die Hauptschule nur von den Jugendlichen besucht wird, die wegen mangelnder Begabung oder ungünstigem sozialen Hintergrund gar keine andere Wahl haben.

Wenn man also heute die mäßigen Kenntnisse und Fähigkeiten von Haupt- und Realschülern beklagt, muss man berücksichtigen, dass es sich hier eine völlig andere "Bildungspopulation" handelt als vor 40 Jahren. Früher war eben der Haupt- oder Realschulabschluss der übliche Schulabschluss; es gab auch vile begabte begabte Abgänger aus diesen Schultypen.
Diese Funktion hat heutzutage das Abitur bzw. die Fachhochschulreife. Aus diesem Grund schon kann das Abitur nicht mehr den gleichen "Wert" haben wie früher.
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Knueller schrieb:

carolus schrieb:

Negative Aspekte

- Zentrale politische Fragen, z.B. hinsichtlich Globalisierung, Umwelt, öffentliche Armut vs. Privater Reichtum etc. könnten einfach ausgeklammert werden

Wie meinst du das?? Wieso einfach ausgeklammert?


Große Koalitionen haben grundsätzlich die Tendenz, schwierige und unangenehme Probleme auszuklammern und damit ungelöst zu lassen
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Zeus schrieb:

carolus schrieb:
[...]
Jeder mittlere Funktionär aus allen politischen Lagern hat sich über Pisa aufgeregt - ich habe nicht den Eindruck, dass etwas nennenswertes geschehen ist. Wie sollen aus einem solchen Bildungssystem dann auch gebildete, hochmotivierte junge Menschen entlassen werden.[...]

Dir ist hoffentlich klar, daß diese Kritik auf Dich zurückfällt. Wenn Lehrform als auch Lehr-Personal dem Lernerfolg und damit den Ergebnissen nach der PISA-Studie und deren Kriterien abträglich seien, dann betrifft das die Prä-PISA-Schüler erst recht. Überspitzt formuliert, echauffierst Du Dich als PISA-Opfer respektive potentielle PISA-Versagerin über die angeblich ausgebliebenen Reformen zur Beseitigung der nachteiligen PISA-Folgen.

Und noch ein wenig ironisch gewendet: darf jemand, der PISA nicht bestanden hätte, sich überhaupt über die angeblich schwachen Schüler aufregen? Oder willst Du behaupten, überall gäbe es PISA-Deppen, nur Dich haben die schlechten Ausbildungsbedingungen seltsamerweise völlig unberührt gelassen?

Bei mir liegt das - Gott sei Dank - alles Jahrzehnte zurück, deshalb kann ich die dialektische Methode, mit der du Pisa auf mich anwenden willst, nicht nachvollziehen
Gruß carolus
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Sind das denn wirklich die Menschen wie du und ich, die am Jammern sind? Ich kenne in meinem Bekanntenkreis kaum jemand der schlechter Stimmung ist, außer er/sie ist schwer krank, hat gerade die Arbeit verloren etc.

Vielmehr wird doch die schlechte Stimmung von Funktionären aller Art produziert, allen voran den Arbeitgeberfunktionären.
Die immer neuen Forderungen, angeblich um den Standort Deutschland wettbewerbsfähig zu erhalten, sind es doch, die die Menschen tendentiell verängstigen, z.B.
"Die Reform des Kündigungsschutzes, betriebliche Bündnisse für Arbeit und notwendige Änderungen in der betrieblichen und unternehmerischen Mitbestimmung sind nur einige Beispiele für den dringenden Reformbedarf im deutschen Arbeitsrecht. (http://www.bda-online.de/www/bdaonline.nsf/id/200020_Arb_DE)"

Was verbirgt sich dahinter: Arbeitnehmerrechte sollen zugunsten einer erhöhten Flexibilisierung und Disponibilität weiter abgebaut werden, ohne dass der Beweis angetreten werden kann, dass Verschlechterungen im Kündigungsschutz zu mehr Arbeitsplätzen führt. Wir leben halt in einer wirtschaftlichen Phase, in der die Arbeitgeber am längeren Hebel zu sitzen glauben, und das nutzen sie aus.
Verbunden nach der immerwiederkehrenden Forderung nach Lohnzurückhaltung, die von den Arbeitnehmern auch beherzigt wurde und dazu geführt hat, dass se seit 20 Jahren keine Reallohnerhöhungen gab, drückt das die Stimmung. Und wenn man dann noch hört, dass die Dax-Vorstände sich im letzten Jahr rund 10% mehr Bezüge genehmigt haben, wird die Laune auch nicht besser.

Und was macht die Politik - schaut wie ein Nachtwächterstaat zu - ist nicht in der Lage, Wirtschafts, Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Sozialpolitik auch nur annähernd auf die Reihe zu bekommen.
Jeder mittlere Funktionär aus allen politischen Lagern hat sich über Pisa aufgeregt - ich habe nicht den Eindruck, dass etwas nennenswertes geschehen ist. Wie sollen aus einem solchen Bildungssystem dann auch gebildete, hochmotivierte junge Menschen entlassen werden.

etc. etc....
All dies könnte noch seitenlang ergänzt werden.

Dass die meisten Menschen in Deutschland dennoch relativ gut gelaunt sind, erscheint mir da eher erstaunlich.
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6:3 schrieb:

DreamTeam03 schrieb:
aber einige Leute müssen ja zu allem ihren Senf dazu geben...

bitte schön:





mal nicht überreagieren kollege.
ich wollte doch eigentlich damit nur sagen, dass der spruch ungefähr so alt ist wie körbels ihrn charly, und wir als die collsten fans der welt , es nicht nötig haben "geklaute" sprüche für die wichtigtuer aus M1 zu verwenden.
da lob ich mir doch ein gepflegtes: thurk, du sau, thurk, du sau....

deshalb auch schöne grüße zurück....


was isn des fürn 0815-senf?
wenn schon senf, dann:

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Das geht ja gut los für Angela Merkel.
Gerade erst ist geklärt, dass sie Regierungschefin einer Großen Koalition werden soll, und schon machen ihr die potentiellen Bündnispartner die Richtlinienkompetenz streitig. Neben SPD-Chef Müntefering an vorderster Front: der CSU-Vorsitzende Stoiber. (spiegel.de)
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preserveTHEhonourOFffm schrieb:
Lafontaine hat im übrigen bei Kohl (da war die Mehrheit im Bundesrat rot!) eine Total-Blockade versucht. Er hat ohne weiteres Gesetze blockiert die im Bundestag die Zustimmung der SPD hatten. Lafontaine wollte die Regierung Kohl handlungsunfähig machen und damit aus den Amt hebeln.

...das ist doch nur ein Beweis, dass unterschiedliche Mehrheiten im Buundesrat und im Bundestag - gleich in welcher Konstellation - ein vernünftiges Regierungshandeln extrem erschweren. Und eine Reform in der Gesetzgebungskompetenz des Bundes und der Länder, das ähnliche Blockaden für die Zukunft erschwert, kann in der Tat am besten eine große Koalition schultern, da möglicherweise auch Verfassungsänderungen damit verbunden sind, die nur mit Zweidrittelmehrheit vorgenommen werden können - ins besondere wenn auch das viel zu aufgeblähte föderale System geändert werden soll.
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Dortelweil-Adler schrieb:

carolus schrieb:
Mal immanent gesehen

Positive Aspekte einer zeitlich begrenzten großen Koalition:
- eine Frau ist Kanzlerin, allerdings hätte ich mir eine andere gewünscht



Diese?


DA


ei warum dann net
B)
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die hab ich in der Eile vergessen:

Justiz (SPD) - Zypries
Entwicklung und wirtschaftliche Zusammenarbeit (SPD) – Wieczorek-Zeul (sog. „rote Heidi“)
Umwelt (SPD) – Michael Müller
Landwirtschaft und Verbraucherschutz (CDU/CSU) – Seehofer, Glos, Hasselfeldt
Familie und Senioren (CDU/CSU) – Ursula von der Leyen
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AYeboah schrieb:
An wen sind denn die ganzen Ministerstellen verteilt, oder weiss man noch nicht alle?


Kandidaten lt. tagesschau.de von heute Nachmittag:

Kanzleramt (CDU/CSU) - Merkel  
Vize-Kanzler (SPD) – Münte oder Struck
Kanzleramtsministerium (CDU) - Röttgen
Auswärtiges Amt (SPD) – Struck oder Schily
Wirtschaft (CSU) - Stoiber
Inneres (CDU/CSU) – Schäuble oder Beckstein
Finanzen (SPD) – Steinbrück, Dieckmann, Steinmeier oder Eichel
Arbeit (SPD) - Münte
Gesundheit und Soziales (SPD) – Ulla Schmidt
Verteidigung (CDU/CSU) - Glos
Verkehr (SPD) – Steinmeier oder Stolpe
Bildung und Forschung (CDU/CSU) - Schavan
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Mal immanent gesehen

Positive Aspekte einer zeitlich begrenzten großen Koalition:
- eine Frau ist Kanzlerin, allerdings hätte ich mir eine andere gewünscht
- es ist die Möglichkeit einer (notwendigen) Föderalismusreform
- Der Bundesrat kann nicht mehr wie bisher „mitregieren“
- Vielleicht können ja Renten- und Gesundheitsreform mit einer solch großen Mehrheit zukunftsfest gemacht werden
- Das Ringen um Lösungen wird möglicherweise seltener von dem üblichen Wahlkampgetöse begleitet
- Die linke und grüne Opposition kann mit guter PR-Arbeit die Regierung zu öffentlichen Debatten über die Grundprobleme in Deutschland zwingen

Negative Aspekte
- alle wichtigen öffentlichen Positionen werden nur noch streng nach Proporz vergeben
- die SPD wird im ständigen Konkurrenzkampf mit der Linkspartei auf der einen Seite und der Regierungsloyalität auf der anderen Seite zermürbt…?
- Viele Vorhaben werden auf einem sehr kleinen Nenner ausbaldowert, die keine qualitativen Veränderungen bringen
- Europa, Außen- und Sicherheitspolitik drohen zu ständigen Zerreißproben der Regierung zu werden
- Lähmende Diadochenkämpfe in beiden Lagern können die Regierungsarbeit torpedieren
- Zentrale politische Fragen, z.B. hinsichtlich Globalisierung, Umwelt, öffentliche Armut vs. Privater Reichtum etc. könnten einfach ausgeklammert werden
    ;(