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carolus

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maxwell81 schrieb:

carolus schrieb:
[big]Letzte Wahlhilfen[/big]
http://www.zweitesduell.de/main.php?tag=kampagne

Reden konnten die schon immer, nur im Tun tun sie sich vertun

Wie auch immer - witzig ist, dass der Spot auf den online-Seiten der FAZ zu finden ist:
http://www.faz.net/s/homepage.html
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Redfox schrieb:
habs verpasst. habich auch inhaltlich etwas verpasst?
ansonsten hats jemand aufgenommen oder wann kommts wieder?

habe es nur teilweise gesehen, aber außer alex schur gings wohl hauptsächlich um die arbeit der security-leute
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Liebe Leute,

morgen oder übermorgen ist chaoz weg. wir müssen uns dieser schwierigen Situation alle miteinander stellen.
Hier darf kein Vakuum der Sinnlosigkeit und des Wahnsinns entstehen. Deshalb müssen wir nach einem würdigen Nachfolger suchen, damit wir nicht in Lethargie und tristesse verfallen

niemec?
dr. ball?
obi?

bitte um konstruktive Vorschläge
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yeboahszeuge schrieb:
Ganz interessant:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,374353,00.html

grande speculatione
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niemiec schrieb:

yeboahszeuge schrieb:
...ins Bett.


bisschen  genauer bitte



wahrscheinlich um kleine yeboahs zu zeugen
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@chaoz
huaaah *schenkelklatsch*
bitte bleib noch e bissi
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mirgefälltmeinnicknichtmehr
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Luzbert schrieb:
Wenn wir mit einer Arbeitsleistung von meinetwegen 8.000.000 Vollbeschäftigten genug erwirtschaften können, um alle zu versorgen, warum sollte man dann nicht die notwendige Arbeit gerecht verteilen?



womeninblack schrieb:
Die Rente wird durch Produktivität erwirtschaftet.
Es geht doch nur darum, diese zu verteilen.


Das sind doch die Wahrheiten, um die es wirklich geht. In den Industriegesellschaften sind doch die Völker dabei, alte Menschheitsträume zu verwirklichen: mit einem Minimum an Arbeitseinsatz gewaltige Produktionsergebnisse in fast allen Bereichen der Wirtschaft zu erzielen.
Auch in Deutschland ist ja in den letzten Jahren das volkswirtschaftliche Gesamtergebnis keineswegs gesunken, sondern weiter leicht angestiegen. Wir sind also nach wie vor ein unermesslich reiches Land. Dieses Land könnte sich – sofern der Reichtum richtig eingesetzt wird -  auf jeden Fall eine gute Alters- und Gesundheitsversorgung leisten, es kann sich beste Bildungseinrichtungen leisten etc. etc. Letztlich ist dies in der Tat alles nur eine Verteilungsfrage.
Dass ein Rentensystem, in dem immer weniger Beitragszahler immer mehr Rentner finanzieren müssen, nicht funktionieren kann, ist natürlich auch klar. Hier muss natürlich umverteilt – anders verteilt werden.
Dabei handelt es sich aber um eine Aufgabe, die nicht national zu lösen ist.

Meine Forderung an die Politik – aber auch an die Politologen und Gesellschaftswissenschaftler - ist deshalb, Konzepte zur Verteilung des Reichtums der Industrieländer mindestens europaweit, wenn nicht global zu diskutieren und umzusetzen, denn die meisten wichtigen Industrieländer haben vergleichbare Probleme mit der demografischen Entwicklung, mit den Renten- und Gesundheitssystemen etc. Europaweit und global ist wichtig, um das Kapital, das keine nationalen Interessen kennt, am Nomadisieren zu den „preisgünstigsten“ Standorten zu hindern. Letztlich ist dies auch im Interesse des Kapitals selbst, denn wenn immer billigere Standorte gewählt werden, kann zwar immer kostengünstiger produziert werden, aber langfristig brechen die Absatzmärkte weg, weil die ehemaligen kaufkräftigen Industriestandorte verarmen. Aber langfristige Strategien sind den kurzfristig an maximalen Profiten ausgerichteten Kapitalströmen eher fremd.

Dass diese Aufgaben, soweit im internationalen Diskurs Impulse von Deutschland ausgehen sollen, von einer großen Koalition gelöst werden könnten, halte ich für mehr als zweifelhaft.

Am ehesten könnte wohl die Linkspartei diesen Part übernehmen; für mich ist diese Option allerdings gegenwärtig nicht wählbar, z.B. wegen Gestalten wie Lafontaine, Dehm und einer Menge ungelöster Probleme aus der Vergangenheit der PDS.

Die Zukunft sieht also eher düster aus – hoffentlich erfüllt die Eintracht wenigstens unsere Hoffnungen…
carolus
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wirklich schade, dass du gehst; ich hatte so sehr darauf gehofft, dass du meinem Vorschlag folgen würdest und das Ministeramt in meinem Horrorkabinett antreten würdest: http://www.eintracht.de/forum/list.php?thread=10902083
Gruß carolus
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Die große Koalition wird immer wahrscheinlicher. Ich habe mal eine kleine Kabinettsliste zusammengestellt.
So könnte sie aussehen unsere neue Bundesregierung (einige "unverbrauchte" neue müssen natürlich auch dabei sein):

Angela Merkel (CDU) Bundeskanzlerin
Peer Steinbrück (SPD) Vizekanzler, Bundesminister der Finanzen
Edmund Stoiber (CSU) Außenminister
Peter Müller (CDU) Bundesminister für Wirtschaft
Wolfgang Schäuble (CDU) Verteidigungsminister
Otto Schily (SPD) Bundesminister des Innern
Brigitte Zypries (SPD) Bundesministerin der Justiz
Karl-Joseph Laumann (CDU) Bundesminister für Arbeit
Gerda Hasselfeldt (CSU) Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft
Renate Schmidt (SPD) Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Ursula von der Leyen (CDU) Bundesministerin für Gesundheit und Soziale Sicherung Axel Horstmann (SPD) Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen
Werner Schnappauf (CSU) Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Ute Vogt (SPD) Bundesminister für Bildung und Forschung
Günther Verheugen (SPD)  Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Chaoz 78 (APPD) Ministerium für SLT-Angelegenheiten

Wer hat Verbesserungsvorschläge?

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Beverungen schrieb:
merkel setzt sich für frauen ein:



und sie greift durch:



türkei in die eu? claro - think diffrent:



ich finde: das geht zu weit!

war das eins von den geklauten Bildern?
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Roland-986 schrieb:
Hallo,

also ich bin fürn Oskar

und die Studenteköpp sollen auch mal was zahlen.


is oskar jetzt pest oder mehr cholera...?
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Luzbert schrieb:
Wenn das so weiter geht, kommt es am Ende noch zu einer Schwarz-grünen Koalition...

hast du da nicht irgendein smiley vergessen, z.B. so eins?
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Dortelweil-Adler schrieb:

beleidigungen, behauptungen, annahmen.
du solltest zu einem privatsender wechseln.

ich war da bis jetzt emotionslos, aber jetzt denke ich, die studiengebühren können gar nicht hoch genug sein

Braucht man denn für deine Berufstätigkeit als "Erbsezähler" keine akademische Vorbildung?

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WehendeFahne schrieb:
mal kurz etwas anderes: wie ist das eigentlich in folgendem Fall: ich mache heute meine Briefwahl, sterbe aber zwischen heute und dem Wahltermin. Ist dann meine Stimme noch gültig? Darf doch eigentlich nicht sein, weil Tote ja ncht wählen dürfen. Aber kontrolliert das jemand, ob ich noch am Leben bin? Klar, unwahrscheinlicher Fall (hoffentlich), aber kommt sicherlich auch mal vor...
Also, alle Rechts- / Politikwissenschaftler, zeigt was ihr könnt.

Wehende Fahne

Es ist wohl so, dass das Wählerverzeichnis nach Bundeswahlgesetz und Bundeswahlordnung 16 Tage vor der Wahl geschlossen wird. Danach sind keine Einsprüche mehr möglich. Falls also jemand virzehn Tage vor der Wahl seine Stimme per Briefwahl abgibt und vier Tage vor der Wahl stirbt, handelt es sich mithin um eine gültige Stimme
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propain schrieb:
Dann muss man sich aber nur mal Schweden angucken, da wird mehr für die Kinder gemacht und die haben dann auch eine höhere Geburtenrate wie wir. Dort gibt es z.B. Kinderhorte an den Arbeitsplätzen, so das die Eltern während der Arbeit ihre Kinder in der Nähe haben und sie wissen es wird sich drum gekümmert.

wie auch immer, natürlich gebe ich dir völlig recht, dass in Deutschland zu wenig für die Kinderbetreuung gemacht wird, aber eine Verbesserung in diesem Bereich zieht nicht automatisch eine höhere Geburtenrate nach sich.
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propain schrieb:

adlerDA schrieb:
Kann mir jemand eine Erklärung geben, warum in früheren Zeiten ohne Wohlstand und sicherer Arbeitsplätze die Familien 3-6 Kinder hatten?
Warum zeugen die Italiener und Portugiesen deutlich mehr Kinder als wir Deutschen, obwohl es denen um einiges schlechter geht als uns?

Mein Eindruck ist oft, dass viele Pärchen die ein Kind wollen aber auch trotzdem noch ein großes teures Auto fahren wollen, einen tollen Fernseher haben wollen und natürlich auch 2 mal im Jahr in Urlaub fahren wollen.

Das ist mein häufiger Eindruck aus meinen Bekanntschaften und muß hier auf niemanden zu treffen!

Der Hauptgrund ist das wir seit Jahren ein kinderfeindliches Land sind, das war früher halt anders. Wo sind die günstigen Unterbringungsplätze für Arbeitstätige wenn sie ihre Kinder unterbringen wollen? Das ist doch das Hauptproblem, heute kommt man als Familie meist nur noch mit zwei Einkommen über die Runden und da taucht immer wieder die Frage auf, wohin mit den Kindern. Normalerweise sollte für jedes Kind ein Ganztagesplatz vorhanden sein, dann würden auch mehr Paare wieder Kinder bekommen. Wenn ich sehe wieviel Probleme Kumpels haben die Kinder in die Welt gesetzt haben, die können sich manchmal kaum noch was leisten weil das Geld fürs Kind drauf geht. Wo sollen in unserer Gesellschaft Kinder denn noch spielen, wenn selbst Gerichte Kindergärten schliessen lassen wollen weil die Kinder angeblich zu laut sind, die vielbefahrene vierspurige Strasse nebenan störte diese Typen nicht. Nein, in so einem kinderfeindlichen Land wie es nunmal Deutschland ist würde ich mir auch zehnmal überlegen mir ein Kind zuzulegen.

Seit Jahren macht die Politik Augenwischerei in dem sie behaupten es gäbe für jedes Kind einen Kindergartenplatz, wenn sich aber Familien drum bemühen, hat man sogar jetzt wo nicht so viele Kinder geboren werden noch Probleme einen Platz zu bekommen. Die Politik macht die Familien doch schon seit Jahren kaputt und schiebt es wie immer auf den kleinen Mann, der soll sich net so anstellen, ist doch egal ob er die Kinder versorgen und vernünftig erziehen kann. Wenn man sieht was man mittlerweile für Kosten hat wenn man ein Kind gross zieht, das ist gegenüber von früher um ein vielfaches gestiegen, Kindergarten kostet richtig, Schulmittel müssen mittlerweile sehr oft gekauft werden, usw. usf., wenn da jemand mehr als ein Kind hat zahlt er sich dumm und dämlich.

Und Vergleiche mit anderen Ländern hinken einfach nur, da gibt es noch die Grossfamilie wo sich jeder um jeden kümmert, das ist hier halt nach dem letzten Krieg auch zerstört worden, deshalb braucht man ja Unterbringungsplätze wo sich um die Kleinen gekümmert wird.

Die Politik kann das voll auf ihre Kappe nehmen, man kann nicht fordern das Kinder geboren werden sollen, aber dafür so garnix machen. Aber so ist es halt in der Politik, der kleine Mann bekommt sowas immer in die Schuhe geschoben, es wäre ja auch mal was neues wenn die Politik die Schuld bekennen würde und dagegen etwas unternehmen würde.

Letztlich hängt die Geburtenrate sehr eng mit der Frauenerwerbsbeteiligung zusammen, da diese auch in italien gestiegen ist, ging auch die Geburtenrate dramatisch zurück, sie ist aktuell eine der niedrigsten in ganz Europa: hier mal ein Überblick bis 2001:
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Einige der Kernsetze aus dem oben zitierten Dokument (http://doku.iab.de/kurzber/2004/kb1504.pdf), das eine Kurzfassung einer umfangreichen Studie darstellt, sind die folgenden:

"Als Ergebnis lässt sich festhalten, dass dort, wo es keinen Kündigungsschutz gibt, die Beschäftigungsdynamik nicht zunimmt. Die Änderungen der Schwellenwerte im deutschen kündigungsschutzrecht hatten… weder auf die Zahl der Einstellungen noch auf die Zahl der Kündigungen einen messbaren Einfluss. Deshalb ist ein signifikanter Einfluss auf das Beschäftigungsniveau bzw. die  Arbeitslosigkeit ebenfalls auszuschließen…"

Zwar gibt es Unterschiede im Einstellungsverhalten von Groß- und Kleinunternehmen, die wichtigste Botschaft ist jedoch, dass die Lockerung des Kündigungsschutzes auf der Ebene der Volkswirtschaft nicht zu mehr Einstellungen führt. Diese Erkenntnisse sind natürlich auch den Damen und Herren von CDU und FDP zugänglich, vermutlich sogar bekannt.
Wenn diese Prämissen zutreffen, kann es letztlich nur darum gehen, die Arbeitnehmerrechte im Interesse der Unternehmen und ihrer Verbände weiter zu schwächen, um z.B. das Lohn- und Gehaltsniveau aufgrund des größeren Konkurrenzdrucks weiter zu schwächen. Man könnte an dieser Stelle auch noch die Debatte um die schwächelnde Binnenkonjunktur mit einführen. Wer über einen (relativ) sicheren Arbeitsplatz verfügt, ist eher geneigt, Konsumabsichten außerhalb des Lebensnotwendigen zu realisieren als Menschen in ungesicherten Beschäftigungsverhältnissen. Damit liegt die Vermutung nahe, dass eine weitere Lockerung des Kündigungsschutzes auch unmittelbar negative konjunkturelle Folgen haben könnte. Ganz abgesehen davon, dass man ohnehin das Gefühl hat, es muss doch irgendwann mal Schluss sein mit dem Sozialabbau, sonst enden Arbeits- und Lebensbedingungen in Deutschland irgendwann auf dem Niveau von Bangladesh und dann lohnt es sich für niemand mehr, hier zu investieren, den irgendwo müssen ja auch all die teuren Produkte und Dienstleistungen verkauft werden.
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Dortelweil-Adler schrieb:
stimmt. habe gerade herausgefunden, dass man heutzutage freier mitarbeiter beim swr wird

tja, jedenfalls sind Festanstellungen bei allen Medien rapide zurückgegangen, aber was willst du uns damit sagen, etwa, dass die freien Mitarbeiter nebenher Taxi fahren?