
Isaakson
9351
Frankfurter-Bub schrieb:Isaakson schrieb:Frankfurter-Bub schrieb:hbh64 schrieb:
Hoffentlich sehen die Herren vom AR nun, was sie da verbockt haben. So Blauäugig zu sein und auf drängen von Bruchhagen der Vertragsverlängerung zuzustimmen. Sie hätten sich ruhig noch etwas Zeit lassen können. Leider sitzt das Kind schon auf dem Brunnenrand. Hoffentlich fällt es nicht rein. Denn dann sollten sich einige Herren hinterfragen, ob sie nicht Ihren Hut nehmen und auf wiedersehen sagen.
die abstimmung zu funkels vertragsverlängerung ist 4 zu 4 ausgegangen. HB hat den entscheidenden ausschlag gegeben und wird die konsequenzen tragen müssen...
Das ist ja interessant, dass der Vorstand selbst eine Stimme bei der Frage, ob seine eigenen Handlungen zu genehmigen sind, hat.
so ist das, wenn man mit rücktritt droht. da geht einiges!
Schön, trotzdem hat der Vorstand kein Stimmrecht im Aufsichtsrat. Sonst wäre dieses Kontrollgremium ja überflüssig.
Siehe auch, § 105 I AktG:
Unvereinbarkeit der Zugehörigkeit zum Vorstand und zum Aufsichtsrat
(1) Ein Aufsichtsratsmitglied kann nicht zugleich Vorstandsmitglied, dauernd Stellvertreter von Vorstandsmitgliedern, Prokurist oder zum gesamten Geschäftsbetrieb ermächtigter Handlungsbevollmächtigter der Gesellschaft sein.
Imho: Ganz tolle Quelle, die du da hast.
Frankfurter-Bub schrieb:hbh64 schrieb:
Hoffentlich sehen die Herren vom AR nun, was sie da verbockt haben. So Blauäugig zu sein und auf drängen von Bruchhagen der Vertragsverlängerung zuzustimmen. Sie hätten sich ruhig noch etwas Zeit lassen können. Leider sitzt das Kind schon auf dem Brunnenrand. Hoffentlich fällt es nicht rein. Denn dann sollten sich einige Herren hinterfragen, ob sie nicht Ihren Hut nehmen und auf wiedersehen sagen.
die abstimmung zu funkels vertragsverlängerung ist 4 zu 4 ausgegangen. HB hat den entscheidenden ausschlag gegeben und wird die konsequenzen tragen müssen...
Das ist ja interessant, dass der Vorstand selbst eine Stimme bei der Frage, ob seine eigenen Handlungen zu genehmigen sind, hat.
6:3 schrieb:HeinzGründel schrieb:Pedrogranata schrieb:
Zusammengefasst: Fenin sollte man auch bei Foulspiel keinen Elfer zusprechen, da er ein Schwalbenkoenig ist....
Dann schau dir mal die Bilder bei DSF an.
Wieso sollte er das machen. Die Sportschau sagt: Es war alles korrekt.
Dann MUSS das auch so sein...ist doch die Sportschau.
Lemminge allez...
Das hat nichts mit Lemmingen zu tun. Du siehst jedoch, wie kontorvers sowohl in den einzelnen Zusammenfassungen als auch hier über die Szenen diskutiert wird. Und der Schiedsrichter muss innerhalb von Zehntelsekunden eine Entscheidung treffen. Und er sieht die ganzen Szenen nur einmal und das in real time. Ich mache Herrn Stark keinen Vorwurf mehr.
sotirios005 schrieb:
als mit der Einwechselung von Caio zum Schlusssturm geblasen wurde, hatte Stark nichts eiligeres zu tun, als den Wolfsburgern nachzuhelfen. Sein Timing war aus Wolsburger Sicht optimal!
Nun, Caio hätte diese ganze Szene, die zum Elfmeter führt dadurch unterbinden können, dass er mal eingegriffen hätte und nicht 20, 30 Meter neben seinem Gegenspieler her läuft, so dass sich irgendwann Russ gezwungen sah, in die Sache einzugreifen und den Freistoß zu produzieren.
Also wie gesagt: Ich musste meine Meinung zu Herrn Stark etwas revidieren.
Den Elfmeter gegen uns kann man geben, denn Leo hatte seine Arme sehr weit oben (auch teilweise ÜBER seinem Kopf).
Die erste Szene gegen Fenin, als er einen leichten Schubser von hinten bekam, hätte man auch geben können. Das war für mich die elfmeterreifste Entscheidung von den drei Entscheidungen "gegen" Fenin.
Bei dieser hatte Stark wohl im Hinterkopf, dass er bei Elfmeter auch rot für den Wolfsburger hätte geben müssen. In Anbetracht des nur leichten Schubsers war ihm das wohl zu viel.
Die zweite Szene war diejenige, als Martin durch den Strafraum Richtung Auslinie lief. Das war eine klare Schwalbe und hätte Gelb bedurft.
Die letzte Szene war auch wieder sehr strittig. Aber auf Grund der Tatsache, wie Fenin da abgehoben und sich in der Luft gewunden hat, hätte ich als Schiedsrichter auch keinen Elfer gegeben. Und auch im Stadion hab ich mich über diese Szene nicht aufgeregt.
Also alles in allem muss ich sagen, dass die Entscheidungen von Herrn Stark zwar grenzwertig waren, ich aber hier keine krassen "Ermessensfehler" sehen kann.
Und losgelöst von der Schiedsrichterleistung: Wir verloren das Spiel auch oder gerade deswegen, weil die Mannschaft insbesondere in der ersten Hälfte unteriridisch gespielt hat.
Von 9 möglichen Punkten holten wir nur einen. Und das bei zwei Heimspielen, wovon eines gegen einen Aufsteiger und das andere gegen eine bisher auswärts sieglose Mannschaft statt fand. Also die Schiedsrichter haben da nicht allein "Schuld" daran.
Den Elfmeter gegen uns kann man geben, denn Leo hatte seine Arme sehr weit oben (auch teilweise ÜBER seinem Kopf).
Die erste Szene gegen Fenin, als er einen leichten Schubser von hinten bekam, hätte man auch geben können. Das war für mich die elfmeterreifste Entscheidung von den drei Entscheidungen "gegen" Fenin.
Bei dieser hatte Stark wohl im Hinterkopf, dass er bei Elfmeter auch rot für den Wolfsburger hätte geben müssen. In Anbetracht des nur leichten Schubsers war ihm das wohl zu viel.
Die zweite Szene war diejenige, als Martin durch den Strafraum Richtung Auslinie lief. Das war eine klare Schwalbe und hätte Gelb bedurft.
Die letzte Szene war auch wieder sehr strittig. Aber auf Grund der Tatsache, wie Fenin da abgehoben und sich in der Luft gewunden hat, hätte ich als Schiedsrichter auch keinen Elfer gegeben. Und auch im Stadion hab ich mich über diese Szene nicht aufgeregt.
Also alles in allem muss ich sagen, dass die Entscheidungen von Herrn Stark zwar grenzwertig waren, ich aber hier keine krassen "Ermessensfehler" sehen kann.
Und losgelöst von der Schiedsrichterleistung: Wir verloren das Spiel auch oder gerade deswegen, weil die Mannschaft insbesondere in der ersten Hälfte unteriridisch gespielt hat.
Von 9 möglichen Punkten holten wir nur einen. Und das bei zwei Heimspielen, wovon eines gegen einen Aufsteiger und das andere gegen eine bisher auswärts sieglose Mannschaft statt fand. Also die Schiedsrichter haben da nicht allein "Schuld" daran.
Ich gebe zu, dass ich heute schon richtig Zorn hatte, als ich das Stadion verließ. Zorn auf Herrn Stark.
Aber nachdem ich nun die Bilder bei der Sportschau gesehen habe, muss ich sagen, dass die beiden letzten Szenen mit Fenin keine Elfmeter, sondern klare Schwalben waren.
Nur die erste Szene, bei der er einen Stoß von hinten bekam, hätte einen Elfer zur Folge haben können. Aber ich denke für Stark war die Berührung nicht geftig genug, um sie mit Elfmeter und Rot (wäre die Konsequenz gewesen) zu ahnden.
Aber nachdem ich nun die Bilder bei der Sportschau gesehen habe, muss ich sagen, dass die beiden letzten Szenen mit Fenin keine Elfmeter, sondern klare Schwalben waren.
Nur die erste Szene, bei der er einen Stoß von hinten bekam, hätte einen Elfer zur Folge haben können. Aber ich denke für Stark war die Berührung nicht geftig genug, um sie mit Elfmeter und Rot (wäre die Konsequenz gewesen) zu ahnden.
Dirty-Harry schrieb:
Danke Isakson für die Info.
Die Examensarbeiten die ich angesprochen habe ,waren in BWL
Natürlich glaube ich auch Deinen Darstellungen. Du hast neben den geschilderten Arbeiten keine Examensarbeit in Deinen " eigenen 4 Wänden" geschrieben?
Das wäre wirklich mal ne gerechte Lösung.
Glaub mir. die von mir angesprochenen BWL- Examen sind durch die "mehreren Hände" locker 1-2 Noten besser geworden.
Freut mich zu hören , daß es auch bessere Lösungen gibt.
Nein, ich habe nur Aufsichtsarbeiten geschrieben. Es gibt aber Bundesländer, in denen es noch eine Hausarbeit gibt, aber deren Anteil ist im Vergleich zu den Klausuren sehr gering.
Die Hausarbeiten hat man gerade deswegen abgeschafft, weil man "externe Hilfe" heranziehen konnte. Aber auch mit Hausarbeiten war das Examen sehr schwer. Zumal die Aufsichtsarbeiten - genauso wie die Hausarbeiten - durch die Hände mindestens zweier Prüfer gehen. Also aus meinen Erfahrungen kann ich sagen, dass alles dafür getan wird, im Examen nicht bescheissen zu können und das ganze recht unmöglich zu machen.
Das mit dem "Bullshit" vorhin tut mir leid, ich war nur etwas böse, da ich die Arbeit für ein Prädikatsexamen nachvollziehen kann und ich es dann unfair finde, das als plakativ zu bezeichnen.
Schmidti.82 schrieb:Isaakson schrieb:JaNik schrieb:
Also jetzt nochmal zum Mitschreiben: zu Guttenberg ist Wirtschaftminister geworden, weil er der höchste Franke bei den CSU'lern war und weil die ihre Posten strikt nach Proporz verteilen. Das machen die schon immer so und ist legitim.
Was mich überrascht ist, dass sich hier die Herren und Damen Lügerei-Oberaufseher sich nicht echauffieren. Da bin ich seit gut einem Jahr was ganz anderes aus diesem Forum gewöhnt.
Wo hat er denn bitte gelogen? Er war Geschäftsführer einer GmbH. Das war eben so. Also hat er nicht di Unwahrheit gesagt.
Zum Thema was in qualifiziert Minister zu sein: Ein Politik- und ein Jurastudium mit Prädikat.
Das qualifziert in beides eher zum Ministerposten als - wie hier schon gefordert - irgend jemand aus der "Arbeiterklasse".
Warum wird denn keiner mit ausgezeichneten abgeschlossenem Wiwistudium genommen, der würde wenigstens wissen wovon er spricht.
Es wird doch auch kein Fleischer zum Obereister einer Bäckerinnung gemacht.
Sicherlich wird die meiste Arbeit von Beratern gemacht, aber eine Fachkraft wäre glaubhafter und sinnvoller gewesen.
Hätte er eine andere Position bekommen, die seiner Fachrichtung entspricht, würde nichts dagegen sprechen. Manchmal scheint es, dass die Posten in Deutschland ausgeknobelt werden.
Hier wird gerade so getan, als sei Guttenberg der erste "Fachfremde". Schau dir mal die Werdegänge der jetzigen Minister an.
Und du willst mir doch nicht ernsthaft erzählen, dass ein "Sehen und Gesehen werden"-Studium wie VWL oder BWL absolut zwingende Voraussetzung eines Wirtschaftsministers sein müsste.
Erstens wird er von genug "Fachmännern" beraten und zweitens macht das Ministeramt auch noch einen großen Teil dessen aus, was man nicht in VWL lernt, sondern eventuell eher im Teil Öffentliches Recht eines Jurastudiums.
Ach, und nein, hier geht es nicht um mein Examen, sondern darum Dirty-Harry etwas zu erklären, wie sowas abläfut, um mögliche Fehlvorstellungen zu beseitigen.
@Dirty-Harry:
Der Prüfungsablauf ist von Bundesland zu Bundesland in Nuancen unterschiedlich. Aber eigentlich ist es überall so, dass man vor den Prüfungen eine Nummer zugelost bekommt, unter deren Nennung man alles Klausuren schreibt. Nachdem die Klausuren dann von den vorher völlig unbekannten Prüfern nachgeschaut wurden, wird die versiegelte Liste geöffnet, um zu sehen, wer welche Klausur geschrieben hat.
Zudem ist es so, dass die Klausuren alle von verschiedenen untereinander sich nicht kennenden Prüfern korrigiert werden. Daher ist da nicht viel drin mit Note zuschieben etc.
Zumal die Prüfungsämter wenn sie hart sind Klausuren direkt mit 0 Punkten bewerten wenn sich irgendwio ein Name oder ein Namenszeichen befindet.
Ich weiß nicht, wie du dir das Examen vorstellst. Bei mir war es so, dass ich in zwei Wochen mehrere 5-Stündige Arbeiten über insgesamt 149 Seiten geschrieben habe, die unter der Aufsicht des Staates abgehalten wurden und anonymisiert korrigiert wurden.
Also da läuft nichts mit "externer Hilfe", wenn du damit eine Vetternwirtschaft andeuten willst. Das gibst vielleicht während des Studiums aber nicht im im staatlichen Examen.
Also da läuft nichts mit "externer Hilfe", wenn du damit eine Vetternwirtschaft andeuten willst. Das gibst vielleicht während des Studiums aber nicht im im staatlichen Examen.
Dirty-Harry schrieb:
Das Prädikatsexamen - Klappern gehört zu Handwerk- wird mehr als plakativ dargestellt.
Absoluter Bullshit.
Da ich selbst Jura studiert habe, weiß ich, welche Leistung es darstellt, ein Prädikatsexamen zu schreiben. Und unter und für Juristen ist es ganz normal, dies auch darzustellen, wenn sie ein solches eben erreicht haben.
Es ist eine hervorragende Leistung, was einfach nichts mit "Klappern" zu tun hat.
JaNik schrieb:
Also jetzt nochmal zum Mitschreiben: zu Guttenberg ist Wirtschaftminister geworden, weil er der höchste Franke bei den CSU'lern war und weil die ihre Posten strikt nach Proporz verteilen. Das machen die schon immer so und ist legitim.
Was mich überrascht ist, dass sich hier die Herren und Damen Lügerei-Oberaufseher sich nicht echauffieren. Da bin ich seit gut einem Jahr was ganz anderes aus diesem Forum gewöhnt.
Wo hat er denn bitte gelogen? Er war Geschäftsführer einer GmbH. Das war eben so. Also hat er nicht di Unwahrheit gesagt.
Zum Thema was in qualifiziert Minister zu sein: Ein Politik- und ein Jurastudium mit Prädikat.
Das qualifziert in beides eher zum Ministerposten als - wie hier schon gefordert - irgend jemand aus der "Arbeiterklasse".
ThorstenH schrieb:
Ich weiß ja nicht was hier alle haben. Es hat nicht nur am Waldstadion geregnet am Samstag. Auch bei mir vorm Wohnungeingang gab es eine Schlammwüste, weil eben der Boden noch gefroren war und das Wasser nicht versickern konnte. Kommt vor. Zum Glück ist keiner Gestorben. Gibt echt wichtigeres als sich über so ein bißchen Schlamm aufzuregen.
Früher (so vor 8 Jahren!) hätten alle noch im Schlamm im G Block gestanden (natürlich unüberdacht!!!). Da hat sich auch keiner drüber aufgeregt.
Sicher ist es ärgerlich wenn ein Rollstuhl wegen des Schlamms nicht mehr geht, aber das hätte auch woanders am Samstag passieren können. Ich bin froh das nicht alle Wege im Waldstadion zubetoniert sind, denn dann hätte es mehr Seen wie hinter der West gegeben.
Ein Stadionbesuch ist nunmal der Besuch einer Freiluftveranstaltung (außer in Gelsenkirchen) und daher gehören die Witterungseinflüsse dazu. Anonsten das nächste mal einfach Premiere im trockenen Wohnzimmer schauen....
Ja, du bist ein ganz harter und toller Fan.
Die G-Block-Zeiten sind vorbei. Es wurde hier für viel Geld ein Stadion aus öffentlichen Geldern finanziert. Die Dauerkarten kosten ein Heidengeld. Und da kann man auch verlangen, dass sich wenigstens halbwegs vom Veranstalter Mühe gibt, dass es nicht so chaotisch ums Stadion aussieht. Auch wenn ich nicht mehr auf den ausgewiesenen Parkplätzen parke, ist es doch eine Frechheit, Leuten, die es halt nicht besser wissen, 4,50 Euro abzuknüpfen, um auf einer überfluteten Schlammwiese parken zu dürfen.
Und es sind nicht nur Rollstuhlfahrer, die ihrer Probleme haben, sondern auch Leute mit Kindern und solche, die eben keine Zeit haben, sich erst noch vor dem Stadionbesuch mit Gummistiefeln etc einzukleiden.
Was mich zB auch genervt hat am Samstag, war die Tatsache, dass am Haupteingang gegen 14.15 Uhr nur geschätzte 5 Ordner die Kontrollen durchführten und die restlichen Eingänge geschlossen waren. Dementsprechend lange waren die Schlangen - schon komisch, dass das ausgerechnet an einem Spieltag ist, an dem das Stadion ausverkauft ist und es den ganzen Tag regnet.
Richtig. Er spielt ja schon seit 2005 hier.