
junkdeluxe
6652
@schusch
anscheinend ist ja in beiden Fällen "was drann"!
Bei A. Brinkmann steht u.a. die Sache mit dem Auto zur Diskussion, und bei Nürnberg muß man mal abwarten.
Ob die Sache legal ist bzw. war muß man abwarten. Wenn sich herausstellt, dass Nürnberg finanziell angeschlagen war, und um die Lizenz gebangt hat (und jetzt kommt der Hammer: Bayer war durch Holzhäuser über alle Lizenzvorgänge der 18 Bundesligisten bestens informiert), kann
man eventuell fast von Erpressung sprechen.
anscheinend ist ja in beiden Fällen "was drann"!
Bei A. Brinkmann steht u.a. die Sache mit dem Auto zur Diskussion, und bei Nürnberg muß man mal abwarten.
Ob die Sache legal ist bzw. war muß man abwarten. Wenn sich herausstellt, dass Nürnberg finanziell angeschlagen war, und um die Lizenz gebangt hat (und jetzt kommt der Hammer: Bayer war durch Holzhäuser über alle Lizenzvorgänge der 18 Bundesligisten bestens informiert), kann
man eventuell fast von Erpressung sprechen.
Obwohl ich nicht wirklich beurteilen kann, ob das DLF als Quelle taugt – kenne diesen Laden nicht – verlassen wir uns jetzt mal auf deren Infos.
Optionsgeschäfte an sich, sind ja eigentlich nichts wirklich seltenes. Auch nicht im Fußballgeschäft. Normalerweise läuft ein solches Optionsgeschäft wie folgt ab:
Ein europ. Großclub VereinA schließt mit z.b. einem südamerikanischem Fußballverein VereinB ein Optionsgeschäft ab.
Hintergrund:
Bei Verein B kickt ein hoffnungsvolles Talent. Verein A erkennt das Talent des jungen südamerikanischen Spielers, und zeigt Interesse. Würde man den jungen Spieler direkt Verpflichten/Kaufen würde er zu hoher Wahrscheinlichkeit auf der Ersatzbank von VereinA versauern, da der Kader auf allen Positionen doppelt und dreifach besetzt ist. Der finanzielle Druck erlaubt es der sportlichen Führung von A nicht wirklich den Nachwuchsspielern eine Chance zu geben.
Also vereinbart man ein Optionsgeschäft:
Dies sieht im Fußballgeschäft in der Regel wie folgt aus. Verein A zahlt an den Verein B die sogenannte Optionsprämie. Dafür erhält Verein A im Gegenzug das Recht, das junge Talent
z.B. zu einem bestimmten Termin zu einer fixen, vorher bekannten Transfersumme zu erwerben.
Die Optionsprämie gehört nun dem Verein B, und dient z.B. zur Refinanzierung des Vereins bzw. der Jugendarbeit.
Falls sich das junge südamerikanische Talent in Zukunft weiterhin positiv entwickelt, kann Verein A hingehen, die vorher vereinbarte Transfersumme überweisen, mit der Folge dass dass hoffnungsvolle Talent dann zu Verein A wechselt.
Sollte sich allerdings das junge südamerikanische Talent nicht wie erwartet/erhofft entwickeln (Stichwort Verletzungspech) kann Verein A allerdings von der Option zurücktreten bzw. diese nicht ausüben. Dies hätte zur Konsequenz, dass das Talent erstmal weiterhin bei Verein B kickt und das Verein A de facto einen Verlust in Höhe der Optionsprämie gemacht hat.
Also, mit diesem Hintergrundwissen wird vermutlich niemand solche Optionsgeschäfte verteufeln, da sie in der Regel beiden Vereinen helfen (Win-Win-Situation) dass Risiko zu minimieren. Soviel zum Thema Optionsgeschäft allgemein.
Jetzt beschäftigen wir uns mal mit dem Konstrukt, dass Heinz bei DLF entdeckt hat.
Optionsprämie: 580.000 EUR gezahlt im März/April
Ausübungszeitpunkt der Option: nach Saisonende, sprich mitte Mai (also sehr kurzfristig)
Transfersumme/Ausübungspreis der beiden Spieler Jarolim und Krynowek leider unbekannt
Allerdings, bei der Frage warum die Nürnberger diesem Optionsgeschäft zugestimmt haben (Optionsgeschäft erfordert immer 2 Seiten), müssen wir erstmal untersuchen, wer von diesem Optionsgeschäft in welchem Umfang profitiert. In unserem konkreten Fall müssen wir allerdings die Auswirkungen auf drei unterschiedliche Parteien untersuchen:
1.
Die Spieler Jarolim und Krynowek profitieren beide von dieser Option, da sie beiden Spielern – losgelöst vom Saisonabschneiden – garantiert auch weiterhin erstklassig zu spielen. Diese Garantie erstklassig zu kicken impliziert weiterhin auch die Garantie weiterhin erstklassig zu verdienen. Es darf sogar spekuliert werden, ob bei einem Wechsel nach Leverkusen (wurde 2003 von den Experten noch zur Creme de la Creme des deutschen Fußballs gezählt – trotz Abstiegsgefahr) nicht sogar das Gehalt sogar noch gestiegen ist.
2.
Leverkusen hat durch dieses Optionsgeschäft dahingehend profitiert, dass sie sich im Falle des Klassenerhalts (gleichbedeutent mit dem Nürnberger Abstieg) die Dienste zweier hoffnungsvoller Kicker gesichert hätten.
Ob Leverkusen auch dahingehend profitiert hat, dass die beiden Spieler nicht mehr wirklich motiviert waren die Klasse mit Nürnberg zu erhalten darf spekuliert werden.
Mir ist allerdings jetzt nicht bekannt, ob die laufenden Verträge von Jarolim und Kynowek bei Nürnberg nur für die 1. Liga Gültigkeit besaßen.
Alles andere würde aber keinen Sinn machen.
So, jetzt kommen wir zur alles entscheidenden Frage. Warum hat sich Nürnberg auf diesen Deal eingelassen. Jeder Vereinsoffizielle hätte die Gefahren doch riechen müssen, welche mit diesem Optionsgeschäft verbunden waren.
Aber welch ein Wunder, auch Nürnberg profitiert vom Abschluss dieses Optionsgeschäfts – selbst wenn man unterstellt, dass ein Abstieg einkalkuliert war:
3.
Nürnberg profitiert durch den Erhalt der Optionsprämie in Höhe von 580.000 EUR.
Da Cali den Betrag anscheinend bar abgehoben hat, kann man davon ausgehen, dass dieser Betrag den Nürnbergern dann auch kurzfristig zur Verfügung gestellt worde. Da, wie bereits oben beschrieben, die Optionsprämie dann Nürnberg zu Gute kommt, kann man hier von einer Liquiditätsspritze sprechen.
Es muß also untersucht werden, ob Nürnberg zu diesem Zeitpunkt (kurz vor der Lizenzerteilung) in Zahlungsschwierigkeiten war.
Desweiteren hat Nürnberg durch die Transfersumme (welche Bayer neben der Optionsprämie zusätzlich an Nürnberg bei einem Wechsel zahlen musste) dazu geführt, dass man fehlende TV-Einnahmen ausgleichen konnte.
Hier ist zu prüfen ob die Transfersumme als „realistisch in ihrer Höhe“ angesehen werden kann.
Soweit so gut. Aber Zahlungen kurz vor Lizenzerteilung haben immer so einen gewissen Geruch an sich haften.
Mal schauen, wie die Sache ausgeht. Spannend ist es auf jeden Fall.
Optionsgeschäfte an sich, sind ja eigentlich nichts wirklich seltenes. Auch nicht im Fußballgeschäft. Normalerweise läuft ein solches Optionsgeschäft wie folgt ab:
Ein europ. Großclub VereinA schließt mit z.b. einem südamerikanischem Fußballverein VereinB ein Optionsgeschäft ab.
Hintergrund:
Bei Verein B kickt ein hoffnungsvolles Talent. Verein A erkennt das Talent des jungen südamerikanischen Spielers, und zeigt Interesse. Würde man den jungen Spieler direkt Verpflichten/Kaufen würde er zu hoher Wahrscheinlichkeit auf der Ersatzbank von VereinA versauern, da der Kader auf allen Positionen doppelt und dreifach besetzt ist. Der finanzielle Druck erlaubt es der sportlichen Führung von A nicht wirklich den Nachwuchsspielern eine Chance zu geben.
Also vereinbart man ein Optionsgeschäft:
Dies sieht im Fußballgeschäft in der Regel wie folgt aus. Verein A zahlt an den Verein B die sogenannte Optionsprämie. Dafür erhält Verein A im Gegenzug das Recht, das junge Talent
z.B. zu einem bestimmten Termin zu einer fixen, vorher bekannten Transfersumme zu erwerben.
Die Optionsprämie gehört nun dem Verein B, und dient z.B. zur Refinanzierung des Vereins bzw. der Jugendarbeit.
Falls sich das junge südamerikanische Talent in Zukunft weiterhin positiv entwickelt, kann Verein A hingehen, die vorher vereinbarte Transfersumme überweisen, mit der Folge dass dass hoffnungsvolle Talent dann zu Verein A wechselt.
Sollte sich allerdings das junge südamerikanische Talent nicht wie erwartet/erhofft entwickeln (Stichwort Verletzungspech) kann Verein A allerdings von der Option zurücktreten bzw. diese nicht ausüben. Dies hätte zur Konsequenz, dass das Talent erstmal weiterhin bei Verein B kickt und das Verein A de facto einen Verlust in Höhe der Optionsprämie gemacht hat.
Also, mit diesem Hintergrundwissen wird vermutlich niemand solche Optionsgeschäfte verteufeln, da sie in der Regel beiden Vereinen helfen (Win-Win-Situation) dass Risiko zu minimieren. Soviel zum Thema Optionsgeschäft allgemein.
Jetzt beschäftigen wir uns mal mit dem Konstrukt, dass Heinz bei DLF entdeckt hat.
Optionsprämie: 580.000 EUR gezahlt im März/April
Ausübungszeitpunkt der Option: nach Saisonende, sprich mitte Mai (also sehr kurzfristig)
Transfersumme/Ausübungspreis der beiden Spieler Jarolim und Krynowek leider unbekannt
Allerdings, bei der Frage warum die Nürnberger diesem Optionsgeschäft zugestimmt haben (Optionsgeschäft erfordert immer 2 Seiten), müssen wir erstmal untersuchen, wer von diesem Optionsgeschäft in welchem Umfang profitiert. In unserem konkreten Fall müssen wir allerdings die Auswirkungen auf drei unterschiedliche Parteien untersuchen:
1.
Die Spieler Jarolim und Krynowek profitieren beide von dieser Option, da sie beiden Spielern – losgelöst vom Saisonabschneiden – garantiert auch weiterhin erstklassig zu spielen. Diese Garantie erstklassig zu kicken impliziert weiterhin auch die Garantie weiterhin erstklassig zu verdienen. Es darf sogar spekuliert werden, ob bei einem Wechsel nach Leverkusen (wurde 2003 von den Experten noch zur Creme de la Creme des deutschen Fußballs gezählt – trotz Abstiegsgefahr) nicht sogar das Gehalt sogar noch gestiegen ist.
2.
Leverkusen hat durch dieses Optionsgeschäft dahingehend profitiert, dass sie sich im Falle des Klassenerhalts (gleichbedeutent mit dem Nürnberger Abstieg) die Dienste zweier hoffnungsvoller Kicker gesichert hätten.
Ob Leverkusen auch dahingehend profitiert hat, dass die beiden Spieler nicht mehr wirklich motiviert waren die Klasse mit Nürnberg zu erhalten darf spekuliert werden.
Mir ist allerdings jetzt nicht bekannt, ob die laufenden Verträge von Jarolim und Kynowek bei Nürnberg nur für die 1. Liga Gültigkeit besaßen.
Alles andere würde aber keinen Sinn machen.
So, jetzt kommen wir zur alles entscheidenden Frage. Warum hat sich Nürnberg auf diesen Deal eingelassen. Jeder Vereinsoffizielle hätte die Gefahren doch riechen müssen, welche mit diesem Optionsgeschäft verbunden waren.
Aber welch ein Wunder, auch Nürnberg profitiert vom Abschluss dieses Optionsgeschäfts – selbst wenn man unterstellt, dass ein Abstieg einkalkuliert war:
3.
Nürnberg profitiert durch den Erhalt der Optionsprämie in Höhe von 580.000 EUR.
Da Cali den Betrag anscheinend bar abgehoben hat, kann man davon ausgehen, dass dieser Betrag den Nürnbergern dann auch kurzfristig zur Verfügung gestellt worde. Da, wie bereits oben beschrieben, die Optionsprämie dann Nürnberg zu Gute kommt, kann man hier von einer Liquiditätsspritze sprechen.
Es muß also untersucht werden, ob Nürnberg zu diesem Zeitpunkt (kurz vor der Lizenzerteilung) in Zahlungsschwierigkeiten war.
Desweiteren hat Nürnberg durch die Transfersumme (welche Bayer neben der Optionsprämie zusätzlich an Nürnberg bei einem Wechsel zahlen musste) dazu geführt, dass man fehlende TV-Einnahmen ausgleichen konnte.
Hier ist zu prüfen ob die Transfersumme als „realistisch in ihrer Höhe“ angesehen werden kann.
Soweit so gut. Aber Zahlungen kurz vor Lizenzerteilung haben immer so einen gewissen Geruch an sich haften.
Mal schauen, wie die Sache ausgeht. Spannend ist es auf jeden Fall.
auch als "Fan" sollte man einen Blick für die reale Welt behalten.
Zieh halt mal deine rosarote Brille aus.
Die Quoten der Wettanbieter bestätigen Obis Meinung übrigens - falls du jetzt eine Verschwörung witterst.
Zieh halt mal deine rosarote Brille aus.
Die Quoten der Wettanbieter bestätigen Obis Meinung übrigens - falls du jetzt eine Verschwörung witterst.
jap, muß Obi da mal unterstützen.
Alles andere wäre eine riesen Überaschung
Alles andere wäre eine riesen Überaschung
sorry cell, war ironisch gemeint.
Dachte meine Einstellung zu den angeblichen Gegner auf Augenhöhe sei bekannt.
Dumm gelaufen, dieser Spieltag. Kann man nichts ändern. Mund abputzen, Kopf hoch, weiter geht`s.
Dachte meine Einstellung zu den angeblichen Gegner auf Augenhöhe sei bekannt.
Dumm gelaufen, dieser Spieltag. Kann man nichts ändern. Mund abputzen, Kopf hoch, weiter geht`s.
die Gegner auf Augenhöhe kommen doch alle noch
für die, die es interessiert mal ein ordentlicher Artikel zum Fußball-Wettgeschäft:
Hamburger Abendblatt
http://www.abendblatt.de/daten/2005/01/25/391000.html
*Ich setze 100 000 Euro und mehr - an einem Wochenende*
Hamburger Abendblatt
http://www.abendblatt.de/daten/2005/01/25/391000.html
*Ich setze 100 000 Euro und mehr - an einem Wochenende*
na dann haben wir hier mal ein Beispiel gefunden, dass wenn man Leute mit Dreck beschmeisst, immer etwas haften bleibt.
Das ihm (Kasalo) die Schuld nicht nachgewiesen wurde wußte ich nicht.
Das ihm (Kasalo) die Schuld nicht nachgewiesen wurde wußte ich nicht.
ersetze Spierl durch Spieler
@Heinz
ich finde auch keinen plausiblen Grund dafür,
dass es in der 1. Liga unmöglich wäre einen solchen Betrug durchzuführen.
Dieser Nürnberger Spierl hat des doch Anfang der 90er eindrucksvoll bewiesen. Er lies sich auch nicht von der im Vergleich zur Regio hohen Kamerapräsenz abschrecken.
ich finde auch keinen plausiblen Grund dafür,
dass es in der 1. Liga unmöglich wäre einen solchen Betrug durchzuführen.
Dieser Nürnberger Spierl hat des doch Anfang der 90er eindrucksvoll bewiesen. Er lies sich auch nicht von der im Vergleich zur Regio hohen Kamerapräsenz abschrecken.
Dieser Fettsack Calli wird mir immer unsympatischer.
Sollte sich herausstellen, dass er Bayer den Klassenerhalt durch die rote Karte von Ansgar Brinkmann gekauft hat, kann er auswandern.
In Deutschland wird er dann hoffentlich kein Bein mehr auf den Boden kriegen.
Aber insgesamt ist die Geschichte doch nur ein weiterer Beleg dafür, wie verdorben der Profisport aktuell ist.
Gegen den Callmund-Finanzskandal ist der neuerliche Wettskandal ja eine Kindergarten-Geschichte.
Sollte sich herausstellen, dass er Bayer den Klassenerhalt durch die rote Karte von Ansgar Brinkmann gekauft hat, kann er auswandern.
In Deutschland wird er dann hoffentlich kein Bein mehr auf den Boden kriegen.
Aber insgesamt ist die Geschichte doch nur ein weiterer Beleg dafür, wie verdorben der Profisport aktuell ist.
Gegen den Callmund-Finanzskandal ist der neuerliche Wettskandal ja eine Kindergarten-Geschichte.
Bembelholgi schrieb:
[BembelTempel
richtig
na Schobbe, stimmt`s???
KidKlappergass
Schobberobber72 schrieb:
Aber bitte mit Erklärung
Starwars = Obi
s = s
wand = wand
z = z
Bier = Bier
wand + z = wandz umgangsprachlich für Bauch
=> Obi`s Bierbauch
da ich seltenst am Gleisdreieck bin, würde ich den Äppler gerne an miep weitergeben.
Der hat bestimmt nen sau trockenen Hals von der Recherche in den verstaubten Kickermagazinen zwecks Erstellung seiner Statistik.
Denke mal er hat ihn sich wirklich verdient!
Also Bembelholgi, wenn du einverstanden bist, kannst du ihn mit miep zischen!!!
Der hat bestimmt nen sau trockenen Hals von der Recherche in den verstaubten Kickermagazinen zwecks Erstellung seiner Statistik.
Denke mal er hat ihn sich wirklich verdient!
Also Bembelholgi, wenn du einverstanden bist, kannst du ihn mit miep zischen!!!
Basaltkopp
Personalausweis
PA
PsychoAdler???
PA
PsychoAdler???
http://www.youtube.com/watch?v=UWqu1koOckU
(gefunden im Fc-Forum)