Luca_SGE
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Adlerdenis_Reloaded
Hättest du geschwiegen, wärst du ein fairer Sportsmann geblieben.
Jepp. Wobei er besser auch bereits kurz nach der Trennung geschwiegen hätte:
„so I go in peace but sad knowing that you just use 20% of the power of Albert.“
1. Widerspruch in einem Satz
2. bescheuert so in der dritten Person von sich zu sprechen
3. nicht „we“, sondern „you“. Die Annere sinn ma wieder schuld. Lässt tief blicken.
Mehr möchte ich auch nicht mehr zu ihm und über ihn sagen.
Go, Adi! Zeig ihm, was im Kader stecken wird und was es heißt, Eintracht zu verkörpern!
„so I go in peace but sad knowing that you just use 20% of the power of Albert.“
1. Widerspruch in einem Satz
2. bescheuert so in der dritten Person von sich zu sprechen
3. nicht „we“, sondern „you“. Die Annere sinn ma wieder schuld. Lässt tief blicken.
Mehr möchte ich auch nicht mehr zu ihm und über ihn sagen.
Go, Adi! Zeig ihm, was im Kader stecken wird und was es heißt, Eintracht zu verkörpern!
Luca_SGE schrieb:
Go, Adi! Zeig ihm, was im Kader stecken wird und was es heißt, Eintracht zu verkörpern!
Dann behauptet Riera, dass Adi halt ne Vorbereitung hatte und er nicht.
Wir schauen mal, was Riera so jetzt macht. Mallorca ist doch jetzt frei...
hessenschau
https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt/eintracht-frankfurt-riera-sieht-zusammenarbeit-als-grosses-missverstaendnis-v1,riera-interview-sge-100.html
Riera hakt Zeit bei der Eintracht als "großes Missverständnis" ab
Albert Riera hat sich in einem Fernseh-Interview zu seiner Kurz-Anstellung bei Eintracht Frankfurt geäußert. Selbstkritisch gab sich der Spanier nicht, für Verein und Spieler hatte er hingegen sehr wohl kritische Worte übrig.
https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt/eintracht-frankfurt-riera-sieht-zusammenarbeit-als-grosses-missverstaendnis-v1,riera-interview-sge-100.html
Riera hakt Zeit bei der Eintracht als "großes Missverständnis" ab
Albert Riera hat sich in einem Fernseh-Interview zu seiner Kurz-Anstellung bei Eintracht Frankfurt geäußert. Selbstkritisch gab sich der Spanier nicht, für Verein und Spieler hatte er hingegen sehr wohl kritische Worte übrig.
SofatrainerSGE schrieb:Brodo schrieb:
Wenn Krösche das durchzieht, stellt das den "Stand jetzt" Abgang von Kovac und den "Ich bleibe" Wechsel von Hütter noch mal in den Schatten.
So einen Ar.schloch-Move hätte ich ihm ehrlich gesagt nicht zugetraut. Aber in diesem Geschäft ist offenbar alles denkbar.......
Mit solchen Urteilen sollte man zurückhaltend haushalten. Wer weiß, welche internen Vorwürfe er über sich hat ergehen lassen müssen, nach der „verkorksten“ Saison. Gerade auch in höheren Führungsebenen kann es da mächtig zur Sache gehen und durchaus auch persönlich werden. Zerschnittene Tischtüscher inklusive. Reaktionen ebenso.
Das mag sein. Aber wenn das so gewesen ist, dann setze ich mich nicht auf die PK und erzähle sowas wie "Ich bin keiner der weg läuft" oder stelle ein paar Tage später nicht den neuen Trainer vor und entwickle öffentlich eine gemeinsame Zukunftsversion. Nur um dann ein paar Wochen später doch den Abgang zu machen. Sowas macht man nicht, wenn man ein anständiger Mensch ist.
Hätte er nach der Saison gesagt: "Ich spüre keinen Rückhalt mehr im Verein und ziehe daher meine Konsequenzen" wäre das was ganz anderes gewesen.
Zumal ein Abgang auch im Kontext mit Hütter üble Spuren hinterlassen könnte. Vgl. dessen Worte über die MG Zeit als er noch bei Monaco war:
https://youtu.be/B8ncas3SS6A?si=GTtFH3DVoarz6u4T
Ich hoffe weiterhin, dass alles auf Boulevard-Meldungen aus Italien basiert und hier diverse Portale blind mitziehen. Ansonsten wäre das echt bitter, zumal Krösche nun wirklich zeigen kann dass er auch mit Rückschlägen gut umgehen kann. Sollte ihm das gelingen und wir zu alter Stärke zurückfinden, kann er - so schade es wäre - meinetwegen nach der nächsten Saison gehen: als Macher.
https://youtu.be/B8ncas3SS6A?si=GTtFH3DVoarz6u4T
Ich hoffe weiterhin, dass alles auf Boulevard-Meldungen aus Italien basiert und hier diverse Portale blind mitziehen. Ansonsten wäre das echt bitter, zumal Krösche nun wirklich zeigen kann dass er auch mit Rückschlägen gut umgehen kann. Sollte ihm das gelingen und wir zu alter Stärke zurückfinden, kann er - so schade es wäre - meinetwegen nach der nächsten Saison gehen: als Macher.
Luca_SGE schrieb:
Zumal ein Abgang auch im Kontext mit Hütter üble Spuren hinterlassen könnte. Vgl. dessen Worte über die MG Zeit als er noch bei Monaco war:
https://youtu.be/B8ncas3SS6A?si=GTtFH3DVoarz6u4T
Ich hoffe weiterhin, dass alles auf Boulevard-Meldungen aus Italien basiert und hier diverse Portale blind mitziehen. Ansonsten wäre das echt bitter, zumal Krösche nun wirklich zeigen kann dass er auch mit Rückschlägen gut umgehen kann. Sollte ihm das gelingen und wir zu alter Stärke zurückfinden, kann er - so schade es wäre - meinetwegen nach der nächsten Saison gehen: als Macher.
Dann hätten die Bosse wohl kaum ein Machtwort sprechen müssen bzw. hätte Krôsche sofort dementiert.
Luca_SGE schrieb:
Die Frage ist ja, wo Flirten genau aufhört und Essen beginnt 🙈
Also ich finde es völlig legitim, dass sich MK die Offerte vom AC Mailand anhört, vielleicht sogar auch mit ihnen telefoniert und bespricht, was sein könnte und wo der Kurs in Mailand hinführen soll. So ein Interesse eines international großen Clubs (historisch betrachtet) schmeichelt einem ja auch. Und genau bis hierhin geht der Flirt. Und das ist völlig in Ordnung.
Wenn MK jetzt jedoch für eine Stadionführung nach Mailand fliegen oder sich im Vereinsheim schon sein mögliches neues Büro anschauen würde, dann wäre die Flirtgrenze überschritten. Quasi schon ein erster Kuss, obwohl man noch in einer Beziehung steckt. Und das wäre dann eher weniger cool. Es sei denn, er hätte seine Partnerin (SGE) bereits informiert, dass er sich trennen möchte, aber sie noch überlegen müssen, wie sie es den Kindern (Fans) oder den Schwiegereltern (Presse) erzählen, damit daraus keine Schlammschlacht wird.
Aber ich glaube nicht, dass es bei MK mehr als ein loser Flirt ist. Wäre es ein PL-Club aus dem obersten Regal (oder BVB oder Bayern), hätte ich größere Bauchschmerzen...
Der Hütter Abgang war damals für mich eine der schlimmsten Aktionen, die hier je jemand abgezogen hat. Ich schrieb auch damals, dass ich ihm sportlich für immer alles erdenklich schlechte wünschen werde.
Das hat sich über die Jahre relativiert. Hat er sich Anfangs noch in Interviews versucht zu rechtfertigen, dass mit dem Bobic Abgang und der Ungewissheit alles für ihn eine schwierige Situation gewesen sei, hat er es später ja mehrfach klar als Fehler eingeräumt. Sowohl die Eintracht für Gladbach zu verlassen, als auch überhaupt mit Gladbach verhandelt zu haben, statt sich voll auf die CL-Quali zu konzentrieren. Dass er es so klar als Fehler eingeräumt hat, hat mich mit ihm versöhnt. Somit habe ich persönlich nichts mehr gegen ihn.
Sportlich habe ich schon immer gesagt, dass er wohl der beste Trainer war, den ich bei der Eintracht erlebt habe. Was ich bei ihm immer gut fand war, dass er sich aus Krisen auch mal rausarbeiten konnte. Richtige Schlüsse gezogen hat und nicht Stur auf einem System bestanden.
Klar, nach Gladbach hat man dann im Jahr drauf was hämisch geguckt, als es nicht so lief wie die und Hütter sich erhofft haben. Letztlich war es aber die letzte Saison, in der Gladbach vor Frankfurt landete (auch wenn uns das wegen EL-Sieg egal war) und Gladbach hat auch später keine bessere Saison mehr gespielt, als mit Hütter.
Bei Monaco ja 2 Jahre sehr erfolgreich gewesen. Dann ja schon relativ früh in der Saison auf Platz 5 stehend entlassen. Am Ende der Saison kam Monaco auf Platz 7. So richtig hat sich die Entlassung daher wohl nicht gelohnt. Daher hat sich an meiner sportlichen Einschätzung nichts verändert.
Ich verstehe, wenn man grundsätzlich skeptisch mit Rückholaktionen ist. Das hier oft der Name Veh fällt als Vergleich, verstehe ich aber nicht. Im Gegensatz zu Hütter war Veh schon bei seinem ersten Abgang, in der letzten Saison, auserzählt, mit 36 Punkten und relativ furchtbarem Fußball. Da war viel Dankbarkeit für Aufstieg und Europa, aber ich war damals froh, als er den Vertrag nicht mehr verlängerte. Sein anschließendes Gastspiel in Stuttgart war dann ne Vollkatastrophe und ich habe 0 verstanden, warum man meinte es würde mit Veh, mit dem es zuletzt schlechter als unter Schaaf lief, nun besser laufen würde als unter Schaaf.
Da finde ich die Voraussetzungen der Rückkehr bei Veh, der bei seinem ersten Abgang bereits eine sehr schlechte Saison hatte, und Hütter, der auf dem Weg war die punktemäßig beste Saison der Vereinsgeschichte hinzulegen, bevor er es am Ende durch seinen Wechsel verkackte, ganz andere.
Also, ich bin hier ernsthaft überzeugt, den besten Trainer geholt zu haben, der auf dem Markt und für uns verfügbar war. Jetzt darf er seinen Fehler von damals weg machen. Ggfs. ja mit einer diesmal vollendeten Qualifikation für die CL.
Gar nicht einschätzen kann ich die Fankurve zu dem Thema. Weiß auch nicht mehr wie der Empfang für Hütter damals war, als er mit Gladbach zu uns kam.
Das hat sich über die Jahre relativiert. Hat er sich Anfangs noch in Interviews versucht zu rechtfertigen, dass mit dem Bobic Abgang und der Ungewissheit alles für ihn eine schwierige Situation gewesen sei, hat er es später ja mehrfach klar als Fehler eingeräumt. Sowohl die Eintracht für Gladbach zu verlassen, als auch überhaupt mit Gladbach verhandelt zu haben, statt sich voll auf die CL-Quali zu konzentrieren. Dass er es so klar als Fehler eingeräumt hat, hat mich mit ihm versöhnt. Somit habe ich persönlich nichts mehr gegen ihn.
Sportlich habe ich schon immer gesagt, dass er wohl der beste Trainer war, den ich bei der Eintracht erlebt habe. Was ich bei ihm immer gut fand war, dass er sich aus Krisen auch mal rausarbeiten konnte. Richtige Schlüsse gezogen hat und nicht Stur auf einem System bestanden.
Klar, nach Gladbach hat man dann im Jahr drauf was hämisch geguckt, als es nicht so lief wie die und Hütter sich erhofft haben. Letztlich war es aber die letzte Saison, in der Gladbach vor Frankfurt landete (auch wenn uns das wegen EL-Sieg egal war) und Gladbach hat auch später keine bessere Saison mehr gespielt, als mit Hütter.
Bei Monaco ja 2 Jahre sehr erfolgreich gewesen. Dann ja schon relativ früh in der Saison auf Platz 5 stehend entlassen. Am Ende der Saison kam Monaco auf Platz 7. So richtig hat sich die Entlassung daher wohl nicht gelohnt. Daher hat sich an meiner sportlichen Einschätzung nichts verändert.
Ich verstehe, wenn man grundsätzlich skeptisch mit Rückholaktionen ist. Das hier oft der Name Veh fällt als Vergleich, verstehe ich aber nicht. Im Gegensatz zu Hütter war Veh schon bei seinem ersten Abgang, in der letzten Saison, auserzählt, mit 36 Punkten und relativ furchtbarem Fußball. Da war viel Dankbarkeit für Aufstieg und Europa, aber ich war damals froh, als er den Vertrag nicht mehr verlängerte. Sein anschließendes Gastspiel in Stuttgart war dann ne Vollkatastrophe und ich habe 0 verstanden, warum man meinte es würde mit Veh, mit dem es zuletzt schlechter als unter Schaaf lief, nun besser laufen würde als unter Schaaf.
Da finde ich die Voraussetzungen der Rückkehr bei Veh, der bei seinem ersten Abgang bereits eine sehr schlechte Saison hatte, und Hütter, der auf dem Weg war die punktemäßig beste Saison der Vereinsgeschichte hinzulegen, bevor er es am Ende durch seinen Wechsel verkackte, ganz andere.
Also, ich bin hier ernsthaft überzeugt, den besten Trainer geholt zu haben, der auf dem Markt und für uns verfügbar war. Jetzt darf er seinen Fehler von damals weg machen. Ggfs. ja mit einer diesmal vollendeten Qualifikation für die CL.
Gar nicht einschätzen kann ich die Fankurve zu dem Thema. Weiß auch nicht mehr wie der Empfang für Hütter damals war, als er mit Gladbach zu uns kam.
Exil-Adler-NRW schrieb:
Gar nicht einschätzen kann ich die Fankurve zu dem Thema. Weiß auch nicht mehr wie der Empfang für Hütter damals war, als er mit Gladbach zu uns kam.
Zunächst teile ich Deine Unsicherheit hinsichtlich der Reaktion unserer Kurve ggü. Hütter.
Meine Erinnerung aus der Saison 2021/2022 ist wie folgt:
- Beim Hinspiel in Gladbach gab es aus dem Gästeblock noch brachiale „Hütter raus“ Rufe und am Ende nach einem 3:2 Auswärtserfolg eine richtige Genugtuung.
- Das Rückspiel zuhause fand wenige Tage nach dem Rückspiel gegen West Ham, also dem EL-Finaleinzug statt. In der Bundesliga ging es für beide Vereine um nichts mehr. Es war unser letztes Heimspiel und ganz klar dominierte bei uns die Freude über den Finaleinzug. Dementsprechend gab es einen neutralen Empfang für Hütter; weder Pfiffe noch Applaus. Am Ende stand ein 1:1 nach einem „Sonntagskick“, beinahe hätten wir noch gewonnen, aber Kamada stand im Abseits. Mein Gefühl war, dass der Empfang für Hütter negativer gewesen wäre, wenn es noch um etwas gegangen wäre. Nichtsdestotrotz, aus den Medien heraus konnte man bereits von der Versöhnung zwischen Hellmann und Hütter lesen.
Ich denke, dass er nach den erneuten Worten der Entschuldigung in den Interviews und Pressekonferenzen, nach den Erfahrungen mit Riera und nach der langen Sommerpause, wenn alle wieder hungrig auf die neue Saison sind, einen recht positiven Empfang bekommt. Außer wir verlieren (wieder) das Erstrundenspiel im Pokal... 🤪
Ich hätte vor vier oder gar fünf Jahren nie gedacht, dass ich so etwas schreiben würde: Aber doch, ich freue mich nun echt über die Rückkehr von Adi. Herzlich Willkommen zurück in Frankfurt!
Respekt für Deine ehrlichen Worte. Und ich finde man muss auch als Fan verzeihen können.
Mögest Du ein glückliches Händchen haben um zum einen unsere Offensive-Power wieder zu aktivieren, zum anderen generell wieder eine Mannschaft zu formen, die Eintracht zeigt und das Publikum begeistert.
Vorab zwei Bitten:
- die Schmach von Schalke 2021 wieder gut machen
- den Gladbachern zeigen, dass Du der richtige Trainer sein kannst um eine Mannschaft nach einer enttäuschenden Saison Europafrei wieder nach oben zu führen
Respekt für Deine ehrlichen Worte. Und ich finde man muss auch als Fan verzeihen können.
Mögest Du ein glückliches Händchen haben um zum einen unsere Offensive-Power wieder zu aktivieren, zum anderen generell wieder eine Mannschaft zu formen, die Eintracht zeigt und das Publikum begeistert.
Vorab zwei Bitten:
- die Schmach von Schalke 2021 wieder gut machen
- den Gladbachern zeigen, dass Du der richtige Trainer sein kannst um eine Mannschaft nach einer enttäuschenden Saison Europafrei wieder nach oben zu führen
Dann solltest du aber grundlegend erwähnen, das die Saison (und davon redet man ja im Prinzip) deutlich ruhiger war als die Saisons davor (Stichwort Randalemeister).
Es war jetzt ein Spiel, wos wirklich etwas sehr ausm Ruder gelaufen ist. Das muss man einfach so sagen. Die Raketen hätten nicht sein müssen. Ich glaube, da hat sich bei einigen einfach der Frust über die ganze Saison angestaut. Das ist keine Entschuldigung. Der eine lässt es eben so raus, der andere so.
Ich wette, die Strafen für diese Saison fallen vergleichsweise gering aus.
Dazu noch: Ich war letzte Saison in Mainz dabei. Ich sah den Stock fliegen, der den Linienrichter fast getroffen hätte. Spricht heute keiner mehr drüber, aber das hätte uns gut und gerne 3 Punkte kosten können. Und dann wärs das gewesen mit CL. Nur mal am Rande erwähnt. Sowas gabs diese Saison nicht.
Es war jetzt ein Spiel, wos wirklich etwas sehr ausm Ruder gelaufen ist. Das muss man einfach so sagen. Die Raketen hätten nicht sein müssen. Ich glaube, da hat sich bei einigen einfach der Frust über die ganze Saison angestaut. Das ist keine Entschuldigung. Der eine lässt es eben so raus, der andere so.
Ich wette, die Strafen für diese Saison fallen vergleichsweise gering aus.
Dazu noch: Ich war letzte Saison in Mainz dabei. Ich sah den Stock fliegen, der den Linienrichter fast getroffen hätte. Spricht heute keiner mehr drüber, aber das hätte uns gut und gerne 3 Punkte kosten können. Und dann wärs das gewesen mit CL. Nur mal am Rande erwähnt. Sowas gabs diese Saison nicht.
Am Donnerstag vor dem Spiel hat Herr Hellmann beim Eintracht-Talk von Henni Nachtsheim auf kritische Fragen das Thema Pyro, aber auch zunehmende Homophobie und Gewalt - wie in der Vergangenheit - bagatelisiert und etwas von Jugendkultur schwadroniert. Man könne ja nicht einen ganz Block sperren, aha. Auch der oft zitierte angebliche Konsens des „nicht die Hand verlassens“ als rote Linie wurde wieder genannt. Wie allein gelassen sich die Opfer fühlen müssen …. Aber nun winkt erstmal ein Megavertrag. Es ist beschämend.
Grundsätzlich bin ich Axel Hellmann sehr dankbar für seine Verdienste bei uns und was er die letzten Jahre alles auf die Beine gestellt hat. Er hat im Gegensatz zu vielen anderen Verantwortungsträgern einen klaren, strategischen und langfristig denkenden Blick, was sehr wertvoll ist.
Ich muss aber auch festhalten, dass ich persönlich sehr enttäuscht bin über seine Ankündigungen und das unbefriedigende Erwartungsmanagement in puncto der Chaoten in unseren Reihen.
Seine Aussagen im Podcast Ende letzten Jahres waren sehr eindeutig, dass kurzfristig mit Konsequenzen zu rechnen sei. Siehe/höre ab 37:30
https://fans.eintracht.de/news/es-gibt-themen-da-muessen-wir-ran-174479
Ich war auch persönlich betroffen von der Gästeblocksperre in Baku (Reise gebucht, etc.) und da ist auch ehrlich gesagt einiges hängen geblieben. Umso enttäuschender, dass nun wirklich gar nichts passiert ist beziehungsweise an die Öffentlichkeit herangetragen wurde.
Für mich geht das einfach nicht mit solchen klaren Aussagen Erwartungen zu wecken und diese dann nicht einzuhalten.
Entweder es bestehen gravierende kommunikative Mängel im Vorstand und/oder Reschke ist das Bottleneck. Dann müssten man aber auch dort Konsequenzen gezogen werden.
Ansonsten, wenn ich bei einigen vorherigen Beiträgen lese, dass bei jeglicher Art von Vorschlägen in Richtungen strikterer Maßnahmen direkt das typische „ja, aber“ kommt, aber keine konstruktiven Gegenvorschläge, frage ich mich, in welcher Welt manche Fans leben und wie sich die Opfer fühlen müssen, nachdem erlebten und solchen Beschwichtigungen.
Es gibt bei uns definitiv ein strukturelles Problem mit einer Gruppe von Chaoten. Wenn es so weitergeht, wird es nachhaltige Brüche geben, die dem Verein noch mehr schaden werden. Ist es das wirklich wert? Hilft es, dass es nur eine kleine Gruppe von Chaoten ist? Für mich ist nun der Punkt erreicht, wo man mit harten und unangenehmen Maßnahmen reagieren muss; sonst nimmt das kein Ende mehr. Das weitere Gewähren von Privilegien an gewisse Gruppen ist für mich eine falsche Rücksichtnahme.
Ich muss aber auch festhalten, dass ich persönlich sehr enttäuscht bin über seine Ankündigungen und das unbefriedigende Erwartungsmanagement in puncto der Chaoten in unseren Reihen.
Seine Aussagen im Podcast Ende letzten Jahres waren sehr eindeutig, dass kurzfristig mit Konsequenzen zu rechnen sei. Siehe/höre ab 37:30
https://fans.eintracht.de/news/es-gibt-themen-da-muessen-wir-ran-174479
Ich war auch persönlich betroffen von der Gästeblocksperre in Baku (Reise gebucht, etc.) und da ist auch ehrlich gesagt einiges hängen geblieben. Umso enttäuschender, dass nun wirklich gar nichts passiert ist beziehungsweise an die Öffentlichkeit herangetragen wurde.
Für mich geht das einfach nicht mit solchen klaren Aussagen Erwartungen zu wecken und diese dann nicht einzuhalten.
Entweder es bestehen gravierende kommunikative Mängel im Vorstand und/oder Reschke ist das Bottleneck. Dann müssten man aber auch dort Konsequenzen gezogen werden.
Ansonsten, wenn ich bei einigen vorherigen Beiträgen lese, dass bei jeglicher Art von Vorschlägen in Richtungen strikterer Maßnahmen direkt das typische „ja, aber“ kommt, aber keine konstruktiven Gegenvorschläge, frage ich mich, in welcher Welt manche Fans leben und wie sich die Opfer fühlen müssen, nachdem erlebten und solchen Beschwichtigungen.
Es gibt bei uns definitiv ein strukturelles Problem mit einer Gruppe von Chaoten. Wenn es so weitergeht, wird es nachhaltige Brüche geben, die dem Verein noch mehr schaden werden. Ist es das wirklich wert? Hilft es, dass es nur eine kleine Gruppe von Chaoten ist? Für mich ist nun der Punkt erreicht, wo man mit harten und unangenehmen Maßnahmen reagieren muss; sonst nimmt das kein Ende mehr. Das weitere Gewähren von Privilegien an gewisse Gruppen ist für mich eine falsche Rücksichtnahme.
Danke, Dein Beitrag hilft (auch) mir dabei, dass ich mich weiterhin kritisch mit meiner Einschätzung über Pyro und Rauchtöpfe auseinandersetze!
Ob es an dieser Stelle richtig ist oder ob es überhaupt interessiert, ich weiß es nicht!
Am 10.06.2026 soll um 18:50 Uhr über einen Antrag von "Bündnis 90 / Die Grünen" zu Themen, die die Fanszenen betreffen, diskutiert werden.
https://www.bundestag.de/parlament/plenum/tagesordnungen?week=24&year=2026
Ob es an dieser Stelle richtig ist oder ob es überhaupt interessiert, ich weiß es nicht!
Am 10.06.2026 soll um 18:50 Uhr über einen Antrag von "Bündnis 90 / Die Grünen" zu Themen, die die Fanszenen betreffen, diskutiert werden.
https://www.bundestag.de/parlament/plenum/tagesordnungen?week=24&year=2026
Was war denn der Grund für die Fansperre in Baku?
Dann solltest du aber grundlegend erwähnen, das die Saison (und davon redet man ja im Prinzip) deutlich ruhiger war als die Saisons davor (Stichwort Randalemeister).
Es war jetzt ein Spiel, wos wirklich etwas sehr ausm Ruder gelaufen ist. Das muss man einfach so sagen. Die Raketen hätten nicht sein müssen. Ich glaube, da hat sich bei einigen einfach der Frust über die ganze Saison angestaut. Das ist keine Entschuldigung. Der eine lässt es eben so raus, der andere so.
Ich wette, die Strafen für diese Saison fallen vergleichsweise gering aus.
Dazu noch: Ich war letzte Saison in Mainz dabei. Ich sah den Stock fliegen, der den Linienrichter fast getroffen hätte. Spricht heute keiner mehr drüber, aber das hätte uns gut und gerne 3 Punkte kosten können. Und dann wärs das gewesen mit CL. Nur mal am Rande erwähnt. Sowas gabs diese Saison nicht.
Es war jetzt ein Spiel, wos wirklich etwas sehr ausm Ruder gelaufen ist. Das muss man einfach so sagen. Die Raketen hätten nicht sein müssen. Ich glaube, da hat sich bei einigen einfach der Frust über die ganze Saison angestaut. Das ist keine Entschuldigung. Der eine lässt es eben so raus, der andere so.
Ich wette, die Strafen für diese Saison fallen vergleichsweise gering aus.
Dazu noch: Ich war letzte Saison in Mainz dabei. Ich sah den Stock fliegen, der den Linienrichter fast getroffen hätte. Spricht heute keiner mehr drüber, aber das hätte uns gut und gerne 3 Punkte kosten können. Und dann wärs das gewesen mit CL. Nur mal am Rande erwähnt. Sowas gabs diese Saison nicht.
Luca_SGE schrieb:
Grundsätzlich bin ich Axel Hellmann sehr dankbar für seine Verdienste bei uns und was er die letzten Jahre alles auf die Beine gestellt hat. Er hat im Gegensatz zu vielen anderen Verantwortungsträgern einen klaren, strategischen und langfristig denkenden Blick, was sehr wertvoll ist.
Ich muss aber auch festhalten, dass ich persönlich sehr enttäuscht bin über seine Ankündigungen und das unbefriedigende Erwartungsmanagement in puncto der Chaoten in unseren Reihen.
Seine Aussagen im Podcast Ende letzten Jahres waren sehr eindeutig, dass kurzfristig mit Konsequenzen zu rechnen sei. Siehe/höre ab 37:30
https://fans.eintracht.de/news/es-gibt-themen-da-muessen-wir-ran-174479
Ich war auch persönlich betroffen von der Gästeblocksperre in Baku (Reise gebucht, etc.) und da ist auch ehrlich gesagt einiges hängen geblieben. Umso enttäuschender, dass nun wirklich gar nichts passiert ist beziehungsweise an die Öffentlichkeit herangetragen wurde.
Für mich geht das einfach nicht mit solchen klaren Aussagen Erwartungen zu wecken und diese dann nicht einzuhalten.
Entweder es bestehen gravierende kommunikative Mängel im Vorstand und/oder Reschke ist das Bottleneck. Dann müssten man aber auch dort Konsequenzen gezogen werden.
Ansonsten, wenn ich bei einigen vorherigen Beiträgen lese, dass bei jeglicher Art von Vorschlägen in Richtungen strikterer Maßnahmen direkt das typische „ja, aber“ kommt, aber keine konstruktiven Gegenvorschläge, frage ich mich, in welcher Welt manche Fans leben und wie sich die Opfer fühlen müssen, nachdem erlebten und solchen Beschwichtigungen.
Es gibt bei uns definitiv ein strukturelles Problem mit einer Gruppe von Chaoten. Wenn es so weitergeht, wird es nachhaltige Brüche geben, die dem Verein noch mehr schaden werden. Ist es das wirklich wert? Hilft es, dass es nur eine kleine Gruppe von Chaoten ist? Für mich ist nun der Punkt erreicht, wo man mit harten und unangenehmen Maßnahmen reagieren muss; sonst nimmt das kein Ende mehr. Das weitere Gewähren von Privilegien an gewisse Gruppen ist für mich eine falsche Rücksichtnahme.
Dazu passt diese Aussage von Reschke:
Klar ist nun aber auch, dass es nach der dritten Strafe dieser Art seit 2019 so nicht weitergehen wird. Wir werden deutliche und zielgerichtete Anpassungen vornehmen, die wir sehr zeitnah im Detail festlegen."
Mich würde mal interessieren was dabei herumgekommen ist...
Ich kann durchaus verstehen das man gewisse Dinge lieber intern klären möchte, ohne Öffentlichkeit.
Das hat aber natürlich dann zur Folge das genau diese Öffentlichkeit der Eintracht und ihren Verantwortlichen Untätigkeit vorwirft.
Die UF selbst äußert sich ja gar nicht mehr, außer im SAW, von anderen Organen (Fanclubverband, NKW e.V.) ist auch nix zu hören oder zu lesen.
Wenn alles nur in der eigenen bubble bleibt braucht man sich natürlich nicht wundern wenn man den großen Rest irgendwann verliert.
Übrigens etwas, was ich gerade bei Calcio Berlin gesehen hatte zum gestrigen Rele-Spiel.
Lindström hat zuletzt auf Vereinsebene in einem Pflichtspiel wo getroffen? Richtig. Bei uns. Januar 2023 gegen Schalke.
Seitdem 92 Einsätze ohne eigenen Treffer. Nur zum Vergleich. Bei uns hat er in 38 Spielen 9 Dinger gemacht in 22/23.
Lindström hat zuletzt auf Vereinsebene in einem Pflichtspiel wo getroffen? Richtig. Bei uns. Januar 2023 gegen Schalke.
Seitdem 92 Einsätze ohne eigenen Treffer. Nur zum Vergleich. Bei uns hat er in 38 Spielen 9 Dinger gemacht in 22/23.
Luca_SGE schrieb:
Dito. Emery hat auch echt eine unheimliche EL-Bilanz. Einzige Ausnahme die mir einfällt: 2019 in Baku gegen Chelsea. Wobei, auch logisch: Chelsea hat das stärkste Team vorher im Elfmeterschießen besiegt und dann war das Finale nur noch Formsache; das konnte selbst Emery nicht toppen.
Ich weiß noch wie sich der Taxifahrer Freitagmittag in London sich bei uns bedankte, da unser Auswärtssieg bei Arsenal ihn seinen Job kostete.
Ich tippe mal ganz realistisch, dass Freiburg heute Abend verliert.
Luca_SGE schrieb:
Dito. Emery hat auch echt eine unheimliche EL-Bilanz. Einzige Ausnahme die mir einfällt: 2019 in Baku gegen Chelsea. Wobei, auch logisch: Chelsea hat das stärkste Team vorher im Elfmeterschießen besiegt und dann war das Finale nur noch Formsache; das konnte selbst Emery nicht toppen.
Ich weiß noch wie sich der Taxifahrer Freitagmittag in London sich bei uns bedankte, da unser Auswärtssieg bei Arsenal ihn seinen Job kostete.
Matzel schrieb:
…
Klasse war auch der Dialog mit Ingo D. über die damalige PK mit der Aussage "verkorkste Saison" nebst Einwurf von Timmo, dass die FR uns ja vor der Saison auf Platz 2 getippt hat.
Timmo, sicher?
Den würde man gerne mal zur Saison und seiner Leistung hören.
Auf der PK war wie oft Jan Martin Strasheim
Und ehrlich gesagt ist natürlich etwas Quatsch die Einschätzung vor der Saison mit der Einschätzung nach gut 20 Spieltagen in Verbindung zu setzten. Hätte die FR Platz 7 getippt, dann hätte man mit Recht sagen können „Habt ihr doch so erwartet“
Sowohl die SGE-Verantwortlichen, als auch die FR hat mehr erwartet.
Klar, denke beide Seiten kommen schon damit klar. 😊
Tafelberg schrieb:
Du glaubst Krösche hat mit seinen Aussagen geflunkert?
Ist ein schönes Wort.
Das glaube ich nichtmal unbedingt. Er hat die Situation beschrieben. Ich lasse mich aber nichtvon einem guten Interview blenden und glaube das alles gut wird.
Hoffen tue ich natürlich darauf.
Aber ich bin realistisch.
Stuttgart hat sich oben gefestigt, Freiburg
ist jetzt auch immer öfter oben dabei
Plus die sowieso finanziell besser gestellten Teams von Leverkusen, Leipzig, Dortmund, Bayern, Hoffenheim.
Dazu kommt immer ein Team mit Überraschungssaison. (Union und Mainz sind dafür immer gut)
Jetzt sind Schalke, Köln, HSV auch wieder da.
Keine Ahnung wie die sich entwickeln, aber
die haben ähnliches Potential wie wir.
Also es wird nicht so leicht, wieder mal
in die Top 6 zu kommen.
Also warte ich lieber mit dem träumen ab.
Natürlich haben wir nächste Saison ein paar Vorteile auf unserer Seite. Trotzdem schaue ich mir lieber in Ruhe an was passiert, statt wegen eine guten PK gleich alles negative zu vergessen.
Aber das darf jeder selbst entscheiden
Hyundaii30 schrieb:
Aber ich bin realistisch.
Bist Du dir sicher, dass Du das wirklich sauber für Dich trennst?
Bei klar überprüfbaren Themen (z. B. Konkurrenzsituation) versuchst Du ja grundsätzlich nüchtern und faktenbasiert zu argumentieren. [Wobei man auch hier die Schnelllebigkeit des Geschäftes anerkennen sollte. Der VfB war vor drei Jahren noch in der Relegation. Es kann bei guten wie schlechten Entscheidungen schnell in beide Richtungen gehen. Auch für Stuttgart und für Freiburg.]
Sobald es aber um die Bewertung von Aussagen oder Motiven geht, ziehst Du oft recht schnell negative Schlüsse, ohne dass es dafür eine belastbare Grundlage gibt (Neigung zum Pessimismus).
Für mich ist genau das der Unterschied: Realismus heißt, bei dem zu bleiben, was man belegen kann; und bei allem anderen zumindest offen zu lassen, ob es auch anders gemeint sein könnte. Das Raunen von „Unehrlichkeit“ oder „Blenden“ passt definitiv nicht dazu und greift zu kurz.
Was Krösche angeht: das gestrige Auftreten war für mich insgesamt durchaus professionell und selbstkritisch. Dabei empfand ich es wohltuend selbstreflektiert gegenüber der Öffentlichkeit einzugestehen, dass er nicht bei seinen Prinzipien geblieben ist. Das ist genau die richtige Voraussetzung, um nun mit Klarheit und Überzeugung die richtigen Entscheidungen zu treffen. Darauf kommt es nämlich am Ende an: die Schlüsse und Entscheidungen im Sommer müssen sitzen.
Eine schwache Saison konnten wir uns erlauben. Bei einer zweiten schwachen Saison mit dem nun hohen Gehaltsgefüge sehe ich die große Gefahr, dass wir Gladbach 2.0 werden. Von daher stehen wir vor einer sehr entscheidenden Saison 2026/27.
Mich hat die Tatsache der Kaderreduzierung + Positionen 18 bis 24 Spieler aus dem NLZ besonders erfreut.
Weil das ist, was ich als neue Strategie sehe (Spieler entwickeln und teuer verkaufen) , sowie als kostengünstiger als junge spieler aus dem Ausland für > 19 Mio..
Auch ein Futkeu würde ich nie verkaufen.
Der wäre ein perfekter Kalimuendo-Ersatz anstatt 27 nur 1.5 Millionen.
Weil das ist, was ich als neue Strategie sehe (Spieler entwickeln und teuer verkaufen) , sowie als kostengünstiger als junge spieler aus dem Ausland für > 19 Mio..
Auch ein Futkeu würde ich nie verkaufen.
Der wäre ein perfekter Kalimuendo-Ersatz anstatt 27 nur 1.5 Millionen.
Luca_SGE schrieb:
Bist Du dir sicher, dass Du das wirklich sauber für Dich trennst?
Bei klar überprüfbaren Themen (z. B. Konkurrenzsituation) versuchst Du ja grundsätzlich nüchtern und faktenbasiert zu argumentieren. [Wobei man auch hier die Schnelllebigkeit des Geschäftes anerkennen sollte. Der VfB war vor drei Jahren noch in der Relegation. Es kann bei guten wie schlechten Entscheidungen schnell in beide Richtungen gehen. Auch für Stuttgart und für Freiburg.]
Sobald es aber um die Bewertung von Aussagen oder Motiven geht, ziehst Du oft recht schnell negative Schlüsse, ohne dass es dafür eine belastbare Grundlage gibt (Neigung zum Pessimismus).
Für mich ist genau das der Unterschied: Realismus heißt, bei dem zu bleiben, was man belegen kann; und bei allem anderen zumindest offen zu lassen, ob es auch anders gemeint sein könnte. Das Raunen von „Unehrlichkeit“ oder „Blenden“ passt definitiv nicht dazu und greift zu kurz.
Was Krösche angeht: das gestrige Auftreten war für mich insgesamt durchaus professionell und selbstkritisch. Dabei empfand ich es wohltuend selbstreflektiert gegenüber der Öffentlichkeit einzugestehen, dass er nicht bei seinen Prinzipien geblieben ist. Das ist genau die richtige Voraussetzung, um nun mit Klarheit und Überzeugung die richtigen Entscheidungen zu treffen. Darauf kommt es nämlich am Ende an: die Schlüsse und Entscheidungen im Sommer müssen sitzen.
Eine schwache Saison konnten wir uns erlauben. Bei einer zweiten schwachen Saison mit dem nun hohen Gehaltsgefüge sehe ich die große Gefahr, dass wir Gladbach 2.0 werden. Von daher stehen wir vor einer sehr entscheidenden Saison 2026/27.
Wir sind doch gar nicht so weit auseinander. Für Dich klingt mein Post nur zu pessimistisch, ist er aber gar nicht
gemeint gewesen. Ich habe nur darauf hingewiesen, das man nie vergessen sollte das es auch andere Vereine gibt,
die sportlichen Ehrgeiz haben. Da klingt für Dich jetzt vielleicht übertrieben, aber ist in meinen Augen manchmal notwendig. Ich hatte unten geschrieben, das es durchaus auch für uns nächste Saison gute Punkte gibt,
warum es wieder eine sehr gute Saison werden kann.
Also war ja gar nicht alles sooo negativ. Nur ich lasse mich ungern von einzelnen Aussagen gleich
in eine Euphoriewelle bringen. Man hat bei Riera gesehen, das sowas keine Garantien bringt.
Deswegen schreibe ich von realistisch und gehe neutral an nächste Saison heran, da mein Eindruck auch ist,
das es eben nicht nur damit getan ist einen neuen Trainer zu holen oder Spieler zu tauschen.
Wie Du schon richtig geschrieben hast, die Beispiele von Bremen oder Gladbach können auch andere Teams erwischen.
(nicht nur uns!)
Luca_SGE schrieb:Hyundaii30 schrieb:
Aber ich bin realistisch.
Bist Du dir sicher, dass Du das wirklich sauber für Dich trennst?
Bei klar überprüfbaren Themen (z. B. Konkurrenzsituation) versuchst Du ja grundsätzlich nüchtern und faktenbasiert zu argumentieren. [Wobei man auch hier die Schnelllebigkeit des Geschäftes anerkennen sollte. Der VfB war vor drei Jahren noch in der Relegation. Es kann bei guten wie schlechten Entscheidungen schnell in beide Richtungen gehen. Auch für Stuttgart und für Freiburg.]
Sobald es aber um die Bewertung von Aussagen oder Motiven geht, ziehst Du oft recht schnell negative Schlüsse, ohne dass es dafür eine belastbare Grundlage gibt (Neigung zum Pessimismus).
Für mich ist genau das der Unterschied: Realismus heißt, bei dem zu bleiben, was man belegen kann; und bei allem anderen zumindest offen zu lassen, ob es auch anders gemeint sein könnte. Das Raunen von „Unehrlichkeit“ oder „Blenden“ passt definitiv nicht dazu und greift zu kurz.
Was Krösche angeht: das gestrige Auftreten war für mich insgesamt durchaus professionell und selbstkritisch. Dabei empfand ich es wohltuend selbstreflektiert gegenüber der Öffentlichkeit einzugestehen, dass er nicht bei seinen Prinzipien geblieben ist. Das ist genau die richtige Voraussetzung, um nun mit Klarheit und Überzeugung die richtigen Entscheidungen zu treffen. Darauf kommt es nämlich am Ende an: die Schlüsse und Entscheidungen im Sommer müssen sitzen.
Eine schwache Saison konnten wir uns erlauben. Bei einer zweiten schwachen Saison mit dem nun hohen Gehaltsgefüge sehe ich die große Gefahr, dass wir Gladbach 2.0 werden. Von daher stehen wir vor einer sehr entscheidenden Saison 2026/27.
Ein herausragender Beitrag, welcher sehr schön belegt, dass eine Objektive Betrachtungsweise den Dingen sehr oft am nächsten kommt. Vielen Dank dafür!
SGE_Werner schrieb:
Das war von Anfang bis Ende ne Katastrophensaison von Düsseldorf
Und ich habe die im Forums-Tippspiel auf Platz 2 getippt
Peinliche Leistung von Düsseldorf. Die waren vor der Saison im erweiterten Aufstiegskandidatenbereich.
Zwar unterschiedliche Ligen und unterschiedliches Niveau, dennoch ein spannender Vergleich: mit Wahi und Futkeu werden zwei von uns ausgeliehene Spiele in der Relegation gefragt sein.
Ich gehe davon aus, dass Futkeu das Zünglein an der Waage wird, um Fürth in der Liga zu halten. Bei Wahi habe ich, auch nach dem gestrigen Spiel, so meine Zweifel (zumindest ein Spiel müsste er mitwirken können)…
Ich gehe davon aus, dass Futkeu das Zünglein an der Waage wird, um Fürth in der Liga zu halten. Bei Wahi habe ich, auch nach dem gestrigen Spiel, so meine Zweifel (zumindest ein Spiel müsste er mitwirken können)…
Okocha1993 schrieb:
Ich wünsche Albert alles Gute, wie in Beziehungen immer wieder mal hat es nicht gepasst. Woanders wird es vielleicht besser gehe. Wenn man dann liest SGE feuert Riera dann passt das halt zum medialen Umgang mit Dingen und in Zeiten, wo Spieler als Flops bezeichnet werden. Wäre schön, wenn diese Wegwerf Rhetorik mal ein Ende hätte, das bleibt aber wohl ein frommer Wunsch.
Auf ein Neues, SGE.
Respekt kennen diese Herrschaften nicht. Ihnen geht es ausschließlich um ihren eigenen Profit.
Alles Beste und vielen Dank an Herrn Riera!
Ja, auch die Presse hat sich nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert und ist die letzten Wochen über jedes Stöcksche gesprungen.
Ich bevorzuge es aber primär die sportlichen Verantwortlichen in die Pflicht zu nehmen. Der Kicker betitelt es heute treffend: "ein Versagen auf allen Ebenen". Dazu zählen die Spieler, die Führungsriege und natürlich auch Riera. Alle haben versagt.
Ich sehe keine Ausrede, dass die Presse daran Schuld sein soll, dass wir in den letzten 9 Spielen eine desolate Bilanz mit nur 7 Punkten haben, darunter nur 2 Punkte in den Spielen in Mainz, gegen Köln, in Augsburg und gegen den HSV.
Spielerisch gab es für mich einen Bruch zwischen den Spielen gegen Freiburg und bei Pauli; sportlich war der Bruch zwischen den Spielen gegen Heidenheim und in Mainz ersichtlich.
Riera hat zu Beginn sehr klare Aussagen getroffen - und damit meine ich nicht die Balkonfloskeln o.ä., sondern das unabdingbare Commitment, dass seine Spieler auf dem Platz stets "Passion" zeigen würden; dass man ihnen nie nachsagen wird, dass sie nicht alles gegeben hätten sowie, dass sie stets wüssten, was zu tun sei. Und hier liegt für mich der zentrale Widerspruch. Diese Leidenschaft auf dem Platz sowie auch ein klares Konzept hat mir gefehlt. Daher war die Trennung alternativlos - von den ganzen internen Scharmützeln mal ganz zu schweigen.
Zum Abschiedsstatement gestern: "und ich würde jederzeit wieder genauso handeln"
Finde ich schwierig. Meiner Meinung nach sollten sich Alle, Alle (!) sehr ernst hinterfragen, natürlich auch die Spieler. Und da ist das Letzte, das ich lesen möchte, dass man wieder genauso handeln würde nach so einem kollektiven Versagen.
Zum Abschluss von mir auch noch viel Erfolg und alles Gute an Riera für die weitere Karriere und auch persönlich. So wie für uns, heißt es auch für ihn "Mund abbuzze; woanders wird er womöglich besser funktionieren.
Ich bevorzuge es aber primär die sportlichen Verantwortlichen in die Pflicht zu nehmen. Der Kicker betitelt es heute treffend: "ein Versagen auf allen Ebenen". Dazu zählen die Spieler, die Führungsriege und natürlich auch Riera. Alle haben versagt.
Ich sehe keine Ausrede, dass die Presse daran Schuld sein soll, dass wir in den letzten 9 Spielen eine desolate Bilanz mit nur 7 Punkten haben, darunter nur 2 Punkte in den Spielen in Mainz, gegen Köln, in Augsburg und gegen den HSV.
Spielerisch gab es für mich einen Bruch zwischen den Spielen gegen Freiburg und bei Pauli; sportlich war der Bruch zwischen den Spielen gegen Heidenheim und in Mainz ersichtlich.
Riera hat zu Beginn sehr klare Aussagen getroffen - und damit meine ich nicht die Balkonfloskeln o.ä., sondern das unabdingbare Commitment, dass seine Spieler auf dem Platz stets "Passion" zeigen würden; dass man ihnen nie nachsagen wird, dass sie nicht alles gegeben hätten sowie, dass sie stets wüssten, was zu tun sei. Und hier liegt für mich der zentrale Widerspruch. Diese Leidenschaft auf dem Platz sowie auch ein klares Konzept hat mir gefehlt. Daher war die Trennung alternativlos - von den ganzen internen Scharmützeln mal ganz zu schweigen.
Zum Abschiedsstatement gestern: "und ich würde jederzeit wieder genauso handeln"
Finde ich schwierig. Meiner Meinung nach sollten sich Alle, Alle (!) sehr ernst hinterfragen, natürlich auch die Spieler. Und da ist das Letzte, das ich lesen möchte, dass man wieder genauso handeln würde nach so einem kollektiven Versagen.
Zum Abschluss von mir auch noch viel Erfolg und alles Gute an Riera für die weitere Karriere und auch persönlich. So wie für uns, heißt es auch für ihn "Mund abbuzze; woanders wird er womöglich besser funktionieren.
Erstmal alles Gute für Albert - trotz der Enttäuschung.
Anfangs sah es so aus als würde er die Wackelabwehr stabilisieren können ohne die Offensive zu vernachlässigen (Drei Heimsiege gegen Gladbach, Freiburg und Heidenheim). Leider riss das Verletzungspech (ein gerade stabiler werdender Collins, Bahoya, Knauff, Kristensen,...) nicht ab und die Formkurve der Führungsspieler blieb stabil unten. Gerade Collins, Kristensen und Bahoya hinterließen wirklich Lücken (auf Letzteren setzte er in den ersten Spielen und Bahoya
blühte kurz mal wieder auf).
Dann stimmten die Ergebnisse schon vor der Ländrrspielpause nicht mehr (St.Pauli, MZ). Endgültig erstickt wurde das zarte "Aufwärtstrendchen" dann durch Albert selber mit der 8 Tage Trainingspause, mit der er gefühlt die gesamte Frankfurter Journaille gegen sich aufbrachte und wo er einfach auch Möglichkeiten liegen ließ, die Reservisten/Nicht-Nationalspieler fit zu machen/zu trainieren. Einen weiterer Fallstrick war der völlig unnötige Streit mit Jonny Burkhardt, den er anfangs noch zu einem Kapitän ausgerufen hatte.
Die Kommunikation war von Anfang an ein Thema. Eine der ersten Fragen auf der erste PK mit MK war, ob es ein Problem sei, dass Albert kein Deutsch spricht. Das wurde ausgiebig verneint. Ich glaube, dass es doch ein Thema war. Aus eigenen Beobachtungen im Berufsalltag: Wenn man zu viele (informelle) Gespräche nicht versteht, können schnell Missverständnisse entstehen und es geht schnell in die falsche Richtung. Scheint hier auch passiert zu sein (?). Vielleicht funktioniert Albert in Spanien oder England nach einem ruhigeren Einstieg tatsächlich ganz gut, hier war es leider ein Missverständnis. Alles gute trotzdem, wie gesagt.
Anfangs sah es so aus als würde er die Wackelabwehr stabilisieren können ohne die Offensive zu vernachlässigen (Drei Heimsiege gegen Gladbach, Freiburg und Heidenheim). Leider riss das Verletzungspech (ein gerade stabiler werdender Collins, Bahoya, Knauff, Kristensen,...) nicht ab und die Formkurve der Führungsspieler blieb stabil unten. Gerade Collins, Kristensen und Bahoya hinterließen wirklich Lücken (auf Letzteren setzte er in den ersten Spielen und Bahoya
blühte kurz mal wieder auf).
Dann stimmten die Ergebnisse schon vor der Ländrrspielpause nicht mehr (St.Pauli, MZ). Endgültig erstickt wurde das zarte "Aufwärtstrendchen" dann durch Albert selber mit der 8 Tage Trainingspause, mit der er gefühlt die gesamte Frankfurter Journaille gegen sich aufbrachte und wo er einfach auch Möglichkeiten liegen ließ, die Reservisten/Nicht-Nationalspieler fit zu machen/zu trainieren. Einen weiterer Fallstrick war der völlig unnötige Streit mit Jonny Burkhardt, den er anfangs noch zu einem Kapitän ausgerufen hatte.
Die Kommunikation war von Anfang an ein Thema. Eine der ersten Fragen auf der erste PK mit MK war, ob es ein Problem sei, dass Albert kein Deutsch spricht. Das wurde ausgiebig verneint. Ich glaube, dass es doch ein Thema war. Aus eigenen Beobachtungen im Berufsalltag: Wenn man zu viele (informelle) Gespräche nicht versteht, können schnell Missverständnisse entstehen und es geht schnell in die falsche Richtung. Scheint hier auch passiert zu sein (?). Vielleicht funktioniert Albert in Spanien oder England nach einem ruhigeren Einstieg tatsächlich ganz gut, hier war es leider ein Missverständnis. Alles gute trotzdem, wie gesagt.
Hm, ich finde, diese Verkürzung wird dem Beitrag von Matzel nicht gerecht.
Er hat doch verschiedene Blickwinkel dargelegt:
- Wahi ging zu Beginn drauf, wollte sich zeigen und einbringen
- der Erfolg blieb aus
- dann offenbar fehlende Resilienz plus Kopfkino
- zunehmend unsicher, keine Verstärkung für das Team
- in dessen Folge gab es nur noch Kurzeinsätze
- komplett aufgegeben
Du hast in dem Beitrag oben den Zusammenhang der letzten beiden Stichpunkte aufgegriffen; aber das bedeutet doch nicht, dass Dino dran schuld sein soll, dass er sich aufgegeben hat, sondern das war das Ende einer Kette.
Der Knackpunkt ist, und da stimme ich Matzel durchaus zu, die fehlende Resilienz, und dies ist auch ein K.O. Kriterium für eine nachhaltig erfolgreiche Profikarriere.
Er hat doch verschiedene Blickwinkel dargelegt:
- Wahi ging zu Beginn drauf, wollte sich zeigen und einbringen
- der Erfolg blieb aus
- dann offenbar fehlende Resilienz plus Kopfkino
- zunehmend unsicher, keine Verstärkung für das Team
- in dessen Folge gab es nur noch Kurzeinsätze
- komplett aufgegeben
Du hast in dem Beitrag oben den Zusammenhang der letzten beiden Stichpunkte aufgegriffen; aber das bedeutet doch nicht, dass Dino dran schuld sein soll, dass er sich aufgegeben hat, sondern das war das Ende einer Kette.
Der Knackpunkt ist, und da stimme ich Matzel durchaus zu, die fehlende Resilienz, und dies ist auch ein K.O. Kriterium für eine nachhaltig erfolgreiche Profikarriere.