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Luca_SGE

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SGE_Werner schrieb:

Das war von Anfang bis Ende ne Katastrophensaison von Düsseldorf


Und ich habe die im Forums-Tippspiel auf Platz 2 getippt
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Klassischer Vorzeichenfehler (n vs 19-n)
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Peinliche Leistung von Düsseldorf. Die waren vor der Saison im erweiterten Aufstiegskandidatenbereich.
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Nach dem Anfang kam (das) Ende. Oder: „sie haben freiwillig nur ca. 20% von Daniels Power genutzt“…
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wahi hat soeben mit nizza 0:0 gespielt und da die konkurrenten gewonnen haben wurden sie nun 16. und müssen in die relegation.
wahi hat die 5. gelbe karte gesehen. falls die gleichen regeln wie in der bundesliga gelten sollten wäre er also im hinspiel der relegation gesperrt.
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Zwar unterschiedliche Ligen und unterschiedliches Niveau, dennoch ein spannender Vergleich: mit Wahi und Futkeu werden zwei von uns ausgeliehene Spiele in der Relegation gefragt sein.
Ich gehe davon aus, dass Futkeu das Zünglein an der Waage wird, um Fürth in der Liga zu halten. Bei Wahi habe ich, auch nach dem gestrigen Spiel, so meine Zweifel (zumindest ein Spiel müsste er mitwirken können)…
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Okocha1993 schrieb:

Ich wünsche Albert alles Gute, wie in Beziehungen immer wieder mal hat es nicht gepasst. Woanders wird es vielleicht besser gehe. Wenn man dann liest SGE feuert Riera dann passt das halt zum medialen Umgang mit Dingen und in Zeiten, wo Spieler als Flops bezeichnet werden. Wäre schön, wenn diese Wegwerf Rhetorik mal ein Ende hätte,  das bleibt aber wohl ein frommer Wunsch.
Auf ein Neues, SGE.


Respekt kennen diese Herrschaften nicht. Ihnen geht es ausschließlich um ihren eigenen Profit.
Alles Beste und vielen Dank an Herrn Riera!
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Ja, auch die Presse hat sich nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert und ist die letzten Wochen über jedes Stöcksche gesprungen.

Ich bevorzuge es aber primär die sportlichen Verantwortlichen in die Pflicht zu nehmen. Der Kicker betitelt es heute treffend: "ein Versagen auf allen Ebenen". Dazu zählen die Spieler, die Führungsriege und natürlich auch Riera. Alle haben versagt.
Ich sehe keine Ausrede, dass die Presse daran Schuld sein soll, dass wir in den letzten 9 Spielen eine desolate Bilanz mit nur 7 Punkten haben, darunter nur 2 Punkte in den Spielen in Mainz, gegen Köln, in Augsburg und gegen den HSV.
Spielerisch gab es für mich einen Bruch zwischen den Spielen gegen Freiburg und bei Pauli; sportlich war der Bruch zwischen den Spielen gegen Heidenheim und in Mainz ersichtlich.

Riera hat zu Beginn sehr klare Aussagen getroffen - und damit meine ich nicht die Balkonfloskeln o.ä., sondern das unabdingbare Commitment, dass seine Spieler auf dem Platz stets "Passion" zeigen würden; dass man ihnen nie nachsagen wird, dass sie nicht alles gegeben hätten sowie, dass sie stets wüssten, was zu tun sei. Und hier liegt für mich der zentrale Widerspruch. Diese Leidenschaft auf dem Platz sowie auch ein klares Konzept hat mir gefehlt. Daher war die Trennung alternativlos - von den ganzen internen Scharmützeln mal ganz zu schweigen.

Zum Abschiedsstatement gestern: "und ich würde jederzeit wieder genauso handeln"
Finde ich schwierig. Meiner Meinung nach sollten sich Alle, Alle (!) sehr ernst hinterfragen, natürlich auch die Spieler. Und da ist das Letzte, das ich lesen möchte, dass man wieder genauso handeln würde nach so einem kollektiven Versagen.

Zum Abschluss von mir auch noch viel Erfolg und alles Gute an Riera für die weitere Karriere  und auch persönlich. So wie für uns, heißt es auch für ihn "Mund abbuzze; woanders wird er womöglich besser funktionieren.
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Hm, ich finde, diese Verkürzung wird dem Beitrag von Matzel nicht gerecht.

Er hat doch verschiedene Blickwinkel dargelegt:
- Wahi ging zu Beginn drauf, wollte sich zeigen und einbringen
- der Erfolg blieb aus
- dann offenbar fehlende Resilienz plus Kopfkino
- zunehmend unsicher, keine Verstärkung für das Team
- in dessen Folge gab es nur noch Kurzeinsätze
- komplett aufgegeben

Du hast in dem Beitrag oben den Zusammenhang der letzten beiden Stichpunkte aufgegriffen; aber das bedeutet doch nicht, dass Dino dran schuld sein soll, dass er sich aufgegeben hat, sondern das war das Ende einer Kette.
Der Knackpunkt ist, und da stimme ich Matzel durchaus zu, die fehlende Resilienz, und dies ist auch ein K.O. Kriterium für eine nachhaltig erfolgreiche Profikarriere.
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Korrigiere: Matzel / Abseitsfäller
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Abseitsfäller schrieb:

Matzel schrieb:

Ich glaube halt, dass er einfach null frustrationstolerant ist, was bei ausbleibendem Erfolg zu schnell zur inneren Aufgabe führt, deren Auswirkungen dann zu sehen war.

Das ist endlich mal eine passende Erklärung. Gekauft. So kann es auch bei anderen Stationen gewesen sein.

Ich fand ihn anfangs auch bemüht und im Anlaufen sicher nicht schlechter als Jonny oder Ansgar. Ihm fehlte dann mal ein Tor und später kam die Selbstaufgabe, nachdem ihn DT zumeist nur noch unbedeutende 15 Min gegeben hat.

immer wieder interessant, wie hier von viele usern alles was geht zu wahis gunsten ausgelegt wird.
warum eigentlich?
die vorstellung, dass ein spieler durch sein eigenes mindset und sein eigenes daraus folgendes verhalten seine misere selbst verschuldet hat ist vollkommen unmöglich?
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Hm, ich finde, diese Verkürzung wird dem Beitrag von Matzel nicht gerecht.

Er hat doch verschiedene Blickwinkel dargelegt:
- Wahi ging zu Beginn drauf, wollte sich zeigen und einbringen
- der Erfolg blieb aus
- dann offenbar fehlende Resilienz plus Kopfkino
- zunehmend unsicher, keine Verstärkung für das Team
- in dessen Folge gab es nur noch Kurzeinsätze
- komplett aufgegeben

Du hast in dem Beitrag oben den Zusammenhang der letzten beiden Stichpunkte aufgegriffen; aber das bedeutet doch nicht, dass Dino dran schuld sein soll, dass er sich aufgegeben hat, sondern das war das Ende einer Kette.
Der Knackpunkt ist, und da stimme ich Matzel durchaus zu, die fehlende Resilienz, und dies ist auch ein K.O. Kriterium für eine nachhaltig erfolgreiche Profikarriere.
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Laie! (Das vorweg!)

Mir hat der Ebimbe meistens gefallen, dachte der hat - wie sagt man - Potenzial.

Jetzt macht er seine damalige Einstellung öffentlich.
Er teilt mit, dass er einiges gelernt hat und sich nun professionell verhalte.

Meiner Meinung nach (Laie!) sollte ihm Eintracht Frankfurt eine weitere Chance geben.
Mal sehen wie es ausgeht.
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Mit dem Gedanken kann ich mich auch anfreunden.

Zu Wahi: Dass er über die Zeit bei uns und die geringe Einsatzzeit enttäuscht ist, kann ich grundsätzlich nachvollziehen. Aber, Stichwort Professionalität: man  muss doch nur mal schauen, auf welchem Tabellenplatz sein derzeitige Arbeitgeber steht. Ist das der richtige Zeitpunkt um über die Medien so seine eigenen Befindlichkeiten rauszuhauen? Ich bezweifle das.
Hoffentlich findet sich im Sommer ein großzügiger Interessent, so dass wir nicht ganz so viel Verlust machen würden. Ggf. ja südöstlich von Frankreich…
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🙎🏼‍♂️: Tobias Welz
🚩: Dr. Martin Thomsen und Rafael Foltyn
4⃣ : Felix Bickel
🖥️ : Christian Dingert, assistiert von Holger Henschel

Wir werden also nochmal gefoltynt, bis wir uns auf dem Boden Welzen und Bickel vom Dingert am Video kriegen...
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- spannende Konstellation mit Wiesbaden und FFM
- eigentlich hat er noch etwas gut zu machen gegen den VfB (wobei, würde das wirklich einen Unterschied machen? 🙈)
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Ja, bei den Durchschnittsnoten beispielsweise müsste man auch für eine sauberere Auswertung  den Etat o.ä. mit berücksichtigen, weil unser Wachstum über die Jahre ja schon positiv reingespielt hat. Die Auswertung oben ist halt wirklich high Level mit den Daten, die man sich straight vom Kicker ziehen kann, erstellt.
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Korrigiere: Durchschnittspunkten
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Danke Luca,

gemäß diesen Zahlen müsste ich meine Generalkritik an DT und seinem Fußball im Allgemeinen etwas relativieren. Letztes Jahr war demnach durch unsere zahlreichen Aufholjagten (?) wohl sehr unterhaltsam. Dino verzeih.

Es komme mir aber niemand mehr mit Ballgeschiebe unter AR, und hat die Kurve in 23/24 nicht gesehen. Da sieht man das ewige Hin und Her in der Kette sehr schön.

Die Glasner-Jünger werden 21/22 mit der Pokalperformanz kompensieren suchen.

Das ist auch mein final Punkt, hier werden immer BL-Statistiken rauf und runter verglichen, EF hat vor nicht allzu langer Zeit vor allen in Pokalwettbeweben geliefert. Und das ist schon eher länger her.

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Ja, bei den Durchschnittsnoten beispielsweise müsste man auch für eine sauberere Auswertung  den Etat o.ä. mit berücksichtigen, weil unser Wachstum über die Jahre ja schon positiv reingespielt hat. Die Auswertung oben ist halt wirklich high Level mit den Daten, die man sich straight vom Kicker ziehen kann, erstellt.
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Hochtaunus Adler schrieb:

Aber wenn ich sehe, dass wir in dieser Saison notenmäßig mit Pauli und Wolfsburg das Schlusslicht bilden, dass so Mannschaften wie Werder oder Heidenheim noch vor uns liegen, dass wir für die knappe Niederlage in Dortmund nur ein klein wenig bessere Noten bekommen als Köln bei ihrer Heimniederlage gegen Heidenheim,  dann Zweifel ich sehr am Nährwert und der Objektivität dieser Notengebung.


Gut, dass Du darauf eingehst.
Ich muss dazu sagen, dass ich nicht die Durchschnittsnoten der Spieler herangezogen habe, sondern vielmehr die durchschnittliche Spielnote; also wie der Kicker die Attraktivität des einzelnen Spiels in Summe bewertet hat (Beispiel zuletzt Dortmund gegen uns 2,5). Hier liegen wir über die komplette aktuelle Saison gleichauf mit Freiburg auf Platz 7 (3,09).
Und ja, den Punkt mit der nicht kompletten Objektivität habe ich ja auch angebracht. Hier findet man mit Sicherheit mehrere Einzelfälle, die einen skeptisch machen. In Summe über alle Spieltage finde ich das aber tatsächlich zumindest als statistische Indikation recht interessant.
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Und ergänzend: stimme Dir zu, dass die Betrachtung der einzelnen Spielernoten deutlich volatiler ist und dadurch, so auch meine Intuition, die Aussagekraft grundsätzlich eher geringer ist. Das hast du ja auch ziemlich gut in der aggregierten Betrachtung dieser Saison oben in deiner Nachricht dargestellt.
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Danke für die Mühe, das zusammenzutragen.

Was die Kicker Noten allerdings betrifft: zu denen habe ich null Zutrauen. Du machst ja schon ein paar Einschränkungen. Aber wenn ich sehe, dass wir in dieser Saison notenmäßig mit Pauli und Wolfsburg das Schlusslicht bilden, dass so Mannschaften wie Werder oder Heidenheim noch vor uns liegen, dass wir für die knappe Niederlage in Dortmund nur ein klein wenig bessere Noten bekommen als Köln bei ihrer Heimniederlage gegen Heidenheim,  dann Zweifel ich sehr am Nährwert und der Objektivität dieser Notengebung. Es hängt wohl auch viel davon ab, wie sehr man von der Erwartung abweicht (daher die guten Noten für Heidenheim vielleicht und unsere relativ schlechten Noten??), aber es hängt auch sehr viel von der Sympathie des Notengebers ab. Kein Wunder also, wenn die Noten zu den Vorstellungen des Teams des wenig geschätzten Riera also sehr schlecht ausfallen, auf historischem Tiefpunkt sogar, wenn ich das recht sehe.... na ja.... Für mich sagt das recht wenig aus!
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Hochtaunus Adler schrieb:

Aber wenn ich sehe, dass wir in dieser Saison notenmäßig mit Pauli und Wolfsburg das Schlusslicht bilden, dass so Mannschaften wie Werder oder Heidenheim noch vor uns liegen, dass wir für die knappe Niederlage in Dortmund nur ein klein wenig bessere Noten bekommen als Köln bei ihrer Heimniederlage gegen Heidenheim,  dann Zweifel ich sehr am Nährwert und der Objektivität dieser Notengebung.


Gut, dass Du darauf eingehst.
Ich muss dazu sagen, dass ich nicht die Durchschnittsnoten der Spieler herangezogen habe, sondern vielmehr die durchschnittliche Spielnote; also wie der Kicker die Attraktivität des einzelnen Spiels in Summe bewertet hat (Beispiel zuletzt Dortmund gegen uns 2,5). Hier liegen wir über die komplette aktuelle Saison gleichauf mit Freiburg auf Platz 7 (3,09).
Und ja, den Punkt mit der nicht kompletten Objektivität habe ich ja auch angebracht. Hier findet man mit Sicherheit mehrere Einzelfälle, die einen skeptisch machen. In Summe über alle Spieltage finde ich das aber tatsächlich zumindest als statistische Indikation recht interessant.
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Gude,

unten findet Ihr eine Auswertung, die ich mal teilen wollte:

Vorab: Kickernoten sind natürlich nicht komplett objektiv und auch nicht komplett frei von Verzerrungen, da abhängig von einzelnen Reportermeinungen. Nichtsdestotrotz habe ich die Spielnoten aus den letzten Jahren herangezogen als eine Indikation für die Attraktivität unserer Spiele.

Grafik 1: Durchschnittsnoten SGE vs Bundesliga gesamt über die Zeit


Man muss bei der Betrachtung dieser Saison natürlich fairerweise einordnen, dass Dino die viel zu vielen Gegentoren, die sicherlich signifikant zur besseren Spielnote beigetragen haben, auf die Füße gefallen sind und es auch ein Auftrag an Riera war die Defensive zu stabilisieren, so dass die schlechtere Durchschnittsnote nicht überraschend ist und es unfair wäre diese vorzuhalten. Nichtsdestotrotz ist der Unterschied schon sehr deutlich (2,78 vs 3,46); das Spiel zuletzt in Dortmund war sogar ein eher positiver Ausreißer unter Riera. Aber wie gesagt, nicht wertend (bei all meiner Kritik zuletzt an Riera), sondern rein informativ angedacht.
Darüber hinaus auch interessant die unterschiedlichen Phasen, beispielsweise die höhere Attraktivität unter Hütter oder der riesen Unterschied zwischen der ersten und zweiten Saison unter Dino sowie der Vergleich zu den Noten in der jeweiligen Bundesligasaison insgesamt.

On top noch eine (vorsichtig zu interpretierende) Auswertung nach dem Motto "inwieweit haben bei uns attraktivere Spiele mit einer besseren Punktausbeute korreliert?".

Grafik 2: Durchschnittsnoten vs -punkte SGE über die Zeit



Die Korrelation (ca. -0,7, auf der Grafik bewusst in unterschiedliche Skalenrichtungen dargestellt) erscheint recht hoch. D.h. zumindest im Trend wurde eine attraktivere Spielweise bei uns mit sportlichem Erfolg belohnt. Wobei z.B. die wilde Saison unter Schaaf gar nicht sooo stark in den Kickernoten "gewürdigt" wurde. Dass die Kickernote in der tollen Saison 2020/21 unter Hütter (60 Punkte) nicht so gut ausfällt, hängt sehr stark mit dem schwachen Saisonstart sowie der miesen Phase nach der Verkündung von Hütters Abschied zusammen. Dazwischen war die Durchschnittsnote mit ca. 2,8 ziemlich gut.
Bzgl. dieser Saison auch hier besser der Mantel des Schweigens
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Mir ist das weiterhin viel zu billig, Riera so stark aus der Verantwortung zu nehmen, wie es in einigen Beiträgen hier suggeriert wird.

Ziehen wir doch mal bewusst den Vergleich zur Saison 2015/2016. Dort hatten wir drastische Mängel an sowohl der Qualität im Kader als auch der Mentalität auf dem Platz. Niko Kovac wurde erst nach dem 25. Spieltag verpflichtet. Es war am Ende richtig eng, aber eines kann man festhalten: man konnte einen richtigen Spirit auf dem Platz sehen, eine Einheit, die mit den limitierten Mitteln am Ende es noch irgendwie geschafft hat den Klassenerhalt zu schaffen.
Nun sind wir absolut gesehen auf einem anderen Niveau unterwegs, aber nach 13 spielen unter Riera fehlt mir total das Feuer auf dem Platz;  der unbedingte Wille es gemeinsam zu schaffen.
Und sorry, da ist er doch definitiv in der Pflicht. Alleine das Zweikampfverhalten vor dem 1:1 am Freitag, wo wir uns von Julian Brandt (!) abkochen lassen. Das ist doch Wahnsinn und da müssen natürlich auch die Spieler in die Pflicht genommen werden.
Aber wenn Riera nur ansatzweise das, was er bei seiner Anfangs- PK versprochen hat, umgesetzt hätte, dann bin ich mir sicher wäre ein solches Zweikampfverhalten nicht passiert. Sprich man muss leider leider beides festhalten: die Mannschaft kriegt im Moment überhaupt nicht den richtigen Spirit auf den Platz, aber Riera konnte eben diesen nicht vermitteln.
Deshalb muss eine Trennung folgen und ja, es muss ein Umbruch kommen und auch die Spieler, die nächste Saison noch da sein werden, sollten sich dringend hinterfragen.
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Dazu passt eine Statistik Brodo, nach der ist statistisch nur in den ersten 4 Spielen nach einem Trainerwechsel eine bessere Punktausbeute nachweisbar. Danach gleicht sich der Schnitt dem vorherigen an.
Wird also nur der Trainer ausgetauscht, gibt es in der Regel keine nachhaltige Verbesserung. Man muss an den Kader ran.

Die Statistik stammte aus der Berger-Zeit.

Für mich ist somit die Ausbeute unter AR kein Entlassungskriterium.

Interne Menschenführung wäre es schon eher. Das kann ich aber nicht beurteilen.
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Das ist mir ehrlich gesagt viel zu pauschal. Im Mittel über sehr viele Trainerwechsel hinweg mag diese Statistik hinkommen. Da spielen natürlich auch etliche Fälle aus den letzten Jahren wie beispielsweise bei Schalke oder dem HSV mit rein, wo ganz viele Trainerwechsel nichts bewirkt haben. Fernab von dieser Statistik sollte man aber meiner Meinung nach die individuellen Komponenten qualitativ betrachten. Der Effekt des Trainerwechsels spiegelt sich natürlich durch die Qualität des neuen Trainers wider, aber auch durch die Qualität des Kaders und dem Zustand der Mannschaft.
Urs Fischer bei Mainz ist übrigens ein aktuelles Beispiel, welches Deine eher allgemeine These, die wie gesagt, wenn überhaupt nur im Mittel zutreffend sein kann, widerlegt.

Sicherlich gab es gravierende Mängel insbesondere im Defensivbereich bei der Mannschaft zum Zeitpunkt der Entlassung von Dino. Andererseits sah man aber in nahezu jedem Spiel eine gewisse Mentalität, so wie auch im letzten Spiel vor der Entlassung gegen Bremen. Das soll nicht schön reden, wie viele Gegentore wir unter Dino kassiert haben. Aber ich finde, in diesem Vergleich war es bei Riera eher ein Rückschrit; nach anfänglicher Stabilisierung der Defensive und drei Heimsiegen am Stück sehe ich aktuell eine recht wackelige Defensive (wenngleich nicht so anfällig wie unter Dino), kaum Offensivkonzepte und weniger Mentalität als vorher und das in der Konstellation, dass Riera die letzten Wochen sehr viel Trainings zur Verfügung hatte und inzwischen auch sehr viele zuvor verletzte Spieler  zurückgekehrt sind.
Daher ist es meiner Meinung nach nicht fair, die katastrophale Bilanz aus den letzten sechs Spielen primär auf Dino zurückzuführen. Ich bleibe dabei, dass die Entlassung von Dino damals alternativlos war. Nur leider ist der gewünschte Effekt ausgeblieben und daran hat auch Riera eine zentrale Verantwortung.
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Luca_SGE schrieb:

In der folgenden Grafik sieht man unseren Punktedurchschnitt über die letzten Jahre gegen die drei jeweiligen Cluster:

https://s1.directupload.eu/images/260504/2m78uvhq.png


Nette Grafik und coole Spielerei und insbesondere für die zurückliegenden Saisons sehr interessant, aber in dieser Saison kann sich ja zwischen 2 und 3 noch einiges bewegen, daher vielleicht etwas verfrüht.
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Ja, fairer Punkt. Wenn z.B. Gladbach noch runterrutschen sollte oder Union hoch, würde das zu einem ordentlichen Shift führen.
Nichtsdestotrotz, ein Update der Daten und Grafik wäre zukünftig ruck zuck und ohne manuellen Aufwand verfügbar bei Bedarf 😉
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Gude,

neben den ganzen offenkundigen strukturellen Problemen in der aktuellen Phase oder generell in der aktuellen Saison habe ich mal versucht weitere statistische Muster bei den Ergebnissen (high level) zu finden.

Dazu habe ich drei Tabellencluster gebildet: Platz 1-6 (Cluster 1), Platz 7-12 (Cluster 2), Platz 13-18 (Cluster 3). Je nachdem in welchem Cluster ein Team am Ende landet, war die Anzahl der Spiele pro vollendeter Saison logischerweise 12 für fremde Cluster und 10 für eigene Cluster. In der aktuellen Saison haben wir 10 Spiele gegen Cluster 1 absolviert (BVB und VfB Spiele werden dies noch komplettieren) sowie 10 Spiele gegen Cluster 2 (sind wir selbst drin) und 12 Spiele gegen Cluster 3.

In der folgenden Grafik sieht man unseren Punktedurchschnitt über die letzten Jahre gegen die drei jeweiligen Cluster:

https://s1.directupload.eu/images/260504/2m78uvhq.png

Was auffällt:

- Offensichtlich sind wir in der Performance gegen die Teams aus den Top 6 massiv abgeschmiert im Vergleich zur Vorsaison (1,1 vs 0,4). Dieser Effekt kann noch schlimmer werden, da unsere beiden nächsten Gegner ja auch dort angesiedelt sind. Bei zwei Niederlagen lege der Schnitt am Ende bei 0,33 und die blaue Kurve würde noch mehr absacken. Das wäre dann ein Tiefstwert seit Bundesligarückkehr 2013.
- Ebenso haben wir deutlich weniger Punkte gegen das untere Cluster 3 (Platz 13-18) geholt im Vergleich zum Vorjahr (insb. zu viele Unentschieden wie in Heidenheim, bei Pauli, gegen VW, in Bremen oder gegen Köln).
- Die Performance gegen das "mittlere" Cluster ist dagegen ähnlich wie im Vorjahr.
- Rückwirkend spannender Vergleich der Top-Saisons 2020/21 (Hütter) vs 2024/25 (Dino) mit jeweils 60 Punkten: Während wir in der letzten Saison insgesamt richtig gut gegen die schwächeren Teams gepunktet haben und dagegen gegen die stärkeren Teams geschwächelt haben, haben wir 2020/21 die CL-Teilnahme primär gegen die schwächeren Teams verspielt (z.B. das furchtbare Spiel auf Schalke); gegen die Top-Teams dagegen war das damals echt gut.

Wollte ich mal mit Euch teilen, auch wenn das natürlich aggregiert über die komplette aktuelle Saison und drei verschiedene Trainer(-teams) zu betrachten ist. Mal schauen, was die nächste Saison bringen wird...
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Hochtaunus Adler schrieb:

bei 14 noch ausstehenden Spieltagen

Es lief - zumindest daheim - doch auch erstmal ganz gut. Dass sich das aber nicht fortgesetzt hat, ist für mich ein Zeichen der viel zu schnell einsetzenden Abnutzung des Verhältnisses  von Trainer zu Mannschaft.
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Voller Zustimmung! Für mich war es auch ein total antizyklischer Verlauf.
In den ersten sechs Spielen unter Riera war das mit einem Punkteschnitt von 1,83 echt solide. Darunter drei Heimsiege mit dem Highlight des Siegs gegen den direkten Konkurrenten Freiburg.
Defensive stabilisiert, soweit keine englischen Wochen mehr;  Lazarett lichtete sich so langsam. Der Ausblick war grundsätzlich positiv, auch wenn offensiv einiges an Magenkost dabei war (z.B. Pauli, Heidenheim).
Dann der Bruch mit dem Mainz Spiel. Inklusive dieses Spiels war der Punkteschnitt aus den letzten sechs Spielen nur 0,83. Und das, obwohl nun nahezu alle Spieler an Bord sind und von den letzten sechs Gegnern nur Leipzig aus dem oberen Regal dabei war. Katastrophale Entwicklung, das passt meiner Meinung nach sehr gut zu Deiner Schlussfolgerung oben.
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Luca SGE, Du gehst auf kulturelle Aspekte ein und schreibst völlig richtig, dass nur etwas geht, wenn die Beziehungen gut sind. Ich habe mein halbes Leben in und mit Spaniern verbracht und bin in vielen Kommissionen Mitglied und ebenso Mitglied einer Fakultät in Sevilla. Ich habe über die letzten 40 Jahre intensive Beziehungen dort aufgebaut. Aber ich kann sagen: Heute ist das deutlich schwerer. Die Mentalität hat sich gewandelt und wenn man Arbeitsgruppen zusammenstellt bestehen die heute überwiegend aus Ich-AGs. Das ist ein Eindruck. Vielleicht liegt es auch an mir, aber ein Wandel hat es ganz bestimmt gegeben. Das hat jetzt nicht unbedingt was mit Spanien zu tun, aber dort ist die Veränderung bei jungen Menschen für mich ganz deutlich zu beobachten (im Gegensatz zu Frankreich etwa). Und die Zusammenarbeit ist für mich deutlich unangenehmer geworden. Bei den alten Kollegen läuft es nach wie vor super.
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Das kann ich so in dieser Kritikalität nicht bestätigen. Mir ging es vorhin auch weniger um eine Wertung, sondern vielmehr als Hinweis darauf, wie überraschend häufig sich in einer solchen Zusammenarbeit Missverständnisse o.ä. auf kulturelle Aspekte zurückführen lassen. Und je nach Charakter und Werte der jeweiligen Person kann so etwas auch explosiv werden. Diesen Aspekt wollte ich eben einmal anbringen und ohne Riera zu kennen, kam mir das nach und nach in den letzten Wochen und bei seinen Auftritten und Emotionen in den Sinn.
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Ich bin weiterhin davon überzeugt, dass damals die Entlassung von Dino notwendig war. Insbesondere, weil er die Defensive nicht in den Griff bekommen hat. Der negative Höhepunkt waren dann die drei Gegentore in Bremen gegen eine Mannschaft, die seit Wochen nicht getroffen hat.

Trotz der Gegentorflut gab es unter Dino am Ende immer noch ein Aufbäumen; sei es der späte Treffer in Stuttgart, der dann am Ende aber nichts mehr gebracht hat oder auch der Ausgleich in letzter Minute in Bremen.
Wir hatten beides - Defizite, aber auch eine Mentalität, die sich sehen lassen konnte.

Nun, nach zwölf Spielen unter Riera - ich will nicht sagen, dass es alleine an ihm liegt - fehlt es aber an
1)  offensiver Durchschlagskraft
2)  einem klaren Konzept
3)  an der Mentalität am Ende des Ruder wirklich noch rumzureißen.
Zudem ist der Punkteschnitt inzwischen um einiges unter dem von Dino (4/3 vs 3/2).
Das ist in Kombination ist einfach too much und daher ist meine Meinung nach eine (sofortige) Trennung unausweichlich.

Ich begebe mich noch bewusst auf dünnes Eis und gehe auf kulturelle Aspekte ein. Und hier ist wichtig zu betonen, dass man natürlich nicht alle in einen Topf stecken darf, sondern dieses Statement als eine Art Tendenzbetrachtung zu verstehen sein soll.
Im täglichen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus Spanien stellt sich häufig heraus, dass die Beziehungsebene ganz entscheidend ist, häufig sogar wichtiger als die eigentliche Sache. Wenn die Beziehung stimmt, kriegt man zusammen einiges gewuppt. Mein Eindruck ist, dass Riera inzwischen festgestellt hat, dass es beidseitig Probleme mit der Chemie gibt und ich vermute aus der Ferne, dass er damit nicht klarkommt und so auch nach und nach den Kopf verloren hat. Das bringt einfach nichts mehr. Woanders hat er damit womöglich mehr Erfolg.