Luca_SGE
212
Wie gesagt, die Meinung sei Dir überlassen und gilt es natürlich zu respektieren.
Dass sich die Anzahl an Fehlentscheidungen reduziert hat, habe ich auch im ursprünglichen Beitrag oben gewürdigt. Bzgl. der Quantität aus meiner Sicht eben nur „moderat“ statt „signifikant“ wie man es wünschen würde.
Fernab dieser mühsamen Diskussion bzgl.
der Quantität sehe ich aber durch den VAR inzwischen einige zentrale Aspekte fundamental kritisch:
- trotz Technik keine konsistente Linie wie oben beschrieben
- geringere Authentizität und Souveränität das Referees in seinen spontanen Entscheidungen, zumindest wirkt es stark so
- geringere Emotion durch die langen Wartezeiten
Deshalb empfand ich es eben als erfrischend wie es im Pokalspiel gegen Dortmund lief. Entscheidung, argh, weiter geht’s. Für mich inzwischen das kleinere Übel, Quatsch hin oder her, Minderheitsmeinung hin oder her…
Dass sich die Anzahl an Fehlentscheidungen reduziert hat, habe ich auch im ursprünglichen Beitrag oben gewürdigt. Bzgl. der Quantität aus meiner Sicht eben nur „moderat“ statt „signifikant“ wie man es wünschen würde.
Fernab dieser mühsamen Diskussion bzgl.
der Quantität sehe ich aber durch den VAR inzwischen einige zentrale Aspekte fundamental kritisch:
- trotz Technik keine konsistente Linie wie oben beschrieben
- geringere Authentizität und Souveränität das Referees in seinen spontanen Entscheidungen, zumindest wirkt es stark so
- geringere Emotion durch die langen Wartezeiten
Deshalb empfand ich es eben als erfrischend wie es im Pokalspiel gegen Dortmund lief. Entscheidung, argh, weiter geht’s. Für mich inzwischen das kleinere Übel, Quatsch hin oder her, Minderheitsmeinung hin oder her…
Luca_SGE schrieb:
Von der Theorie her gab es gute Gründe für den VAR. Und wenn es nach all den Jahren endlich mal gelungen wäre, dass sich die Schiris auf konsistente Interpretationen verständigen würden, wäre das auch ok und würde sicherlich auch wie intendiert die Anzahl an Fehlentscheidungen signifikant reduzieren.
Das Problem ist, sie bekommen es in der Anwendung einfach nicht hin. Wir haben hier ein klares Qualitätsproblem, leider bei einem Großteil der Referees in der Liga. Es hat etwas von „ich mach‘ mir die Welt, wie sie mir gefällt“. Es würde mich nicht wundern wenn Schröder nächste Woche in einer ähnlichen Situation Elfer pfeifen würde. Und das Schlimmste: nicht weil er daraus gelernt hat, sondern weil seine subjektive Interpretationen der Standbild-Dynamik diesmal anders wäre. Und das eben nicht nur bei Schröder.
So bleibt womöglich netto nach all den Jahren eine moderate Reduktion der klaren Fehlentscheidungen, aber mindestens in gleichem Maße gibt es permanent berechtigten Ärger bei diversen Vereinen, Verantwortlichen und Fans.
Ich schrieb es bereits nach dem Pokalspiel gegen den BVB (wo uns der VAR wohl geholfen hätte): schafft den VAR endlich ab! Dann bliebe die Akzeptanz, dass Schiris mal mehr und mal weniger Fehler machen - total menschlich. Aber so geht es einfach nicht weiter. Sie können es auch mit Technik leider nicht besser. Und dies einzugestehen, wenngleich die Entscheidung nicht nur national getroffen werden könnte, würde meiner Meinung nach von Stärke und nicht von Schwäche zeugen.
Das ist doch quatsch. Die Anzahl der Fehlentscheidungen ist deutlich zurück gegangen, vor allem bei Abseitssituationen, die das menschliche Auge kaum erkennen kann und es damit immer Ermessensspielraum gab, der gefühlt immer gegen die eigene Mannschaft ausgelegt wurde.
Das Problem ist hier nicht die Technik, sondern die Art der Anwendung.
Man hat einen Raum, in dem mehrere Leute sitzen, die ohne äußere Störungen, auf mehreren große Displays schauen können und alles aus allen Winkeln sehen können.
Wer muss am Ende entscheiden? Die arme Sau im Stadion, der gehetzt und unter Faneinfluss auf einem kleinen Display ein oder zwei Winkel in Zeitlupe angezeigt wird.
Warum gibt man bei solchen Entscheidungen nicht dem Keller die Macht? Setzt dort einen Schiedsrichter rein, der für Bundesligaspiele qualifiziert ist und der entscheidet in Ruhe und unter Einsatz aller Technik.
Kramer sagte es vor kurzem bei einem BVB Spiel auf Prime, dass vor allem die Superslowmo die Schiedsrichter eher verwirrt und das tatsächliche Geschehen und die Dynamik völlig verzerrt darstellt. Dies macht es dem Schiedsrichter noch schwerer, gerade wenn es auf dem Display im Stadion nichts anderes zu sehen gibt.
Also kurz gesagt, der VAR macht absolut Sinn, aber es muss eben weiter optimiert werden.
Schmidti1982 schrieb:
Das Problem ist hier nicht die Technik, sondern die Art der Anwendung.
Genau das schrieb ich oben auch.
Schmidti1982 schrieb:
Also kurz gesagt, der VAR macht absolut Sinn, aber es muss eben weiter optimiert werden.
Die Einstellung hatte ich die ersten Jahre nach der Einführung auch noch. Während bei Dir offenbar noch die Überzeugung da ist, dass eine Optimierung funktionieren kann bzw. zu Verbesserungen in der Anwendung führen kann, sehe ich das inzwischen, nach fast 9 Jahren Anwendung, halt anders. Aber gut, nenn’ es meinetwegen Quatsch.
Luca_SGE schrieb:Schmidti1982 schrieb:
Das Problem ist hier nicht die Technik, sondern die Art der Anwendung.
Genau das schrieb ich oben auch.Schmidti1982 schrieb:
Also kurz gesagt, der VAR macht absolut Sinn, aber es muss eben weiter optimiert werden.
Die Einstellung hatte ich die ersten Jahre nach der Einführung auch noch. Während bei Dir offenbar noch die Überzeugung da ist, dass eine Optimierung funktionieren kann bzw. zu Verbesserungen in der Anwendung führen kann, sehe ich das inzwischen, nach fast 9 Jahren Anwendung, halt anders. Aber gut, nenn’ es meinetwegen Quatsch.
Wenn man lieber über 10 Fehlentscheidungen ohne VAR diskutiert, als über 3 Fehlentscheidungen mit VAR (Zahlen aus dem Gefühl heraus), ist es halt Quatsch. Der Faktor Mensch wird immer dabei sein und Fussball ist ein Sport in dem es viele 50:50 Entscheidungen gibt, die die Fans der jeweiligen Mannschaften logischerweise immer zu ihren Gunsten auslegen. Diskussionen wird es immer geben, nur ohne VAR noch viel öfter.
Von der Theorie her gab es gute Gründe für den VAR. Und wenn es nach all den Jahren endlich mal gelungen wäre, dass sich die Schiris auf konsistente Interpretationen verständigen würden, wäre das auch ok und würde sicherlich auch wie intendiert die Anzahl an Fehlentscheidungen signifikant reduzieren.
Das Problem ist, sie bekommen es in der Anwendung einfach nicht hin. Wir haben hier ein klares Qualitätsproblem, leider bei einem Großteil der Referees in der Liga. Es hat etwas von „ich mach‘ mir die Welt, wie sie mir gefällt“. Es würde mich nicht wundern wenn Schröder nächste Woche in einer ähnlichen Situation Elfer pfeifen würde. Und das Schlimmste: nicht weil er daraus gelernt hat, sondern weil seine subjektive Interpretationen der Standbild-Dynamik diesmal anders wäre. Und das eben nicht nur bei Schröder.
So bleibt womöglich netto nach all den Jahren eine moderate Reduktion der klaren Fehlentscheidungen, aber mindestens in gleichem Maße gibt es permanent berechtigten Ärger bei diversen Vereinen, Verantwortlichen und Fans.
Ich schrieb es bereits nach dem Pokalspiel gegen den BVB (wo uns der VAR wohl geholfen hätte): schafft den VAR endlich ab! Dann bliebe die Akzeptanz, dass Schiris mal mehr und mal weniger Fehler machen - total menschlich. Aber so geht es einfach nicht weiter. Sie können es auch mit Technik leider nicht besser. Und dies einzugestehen, wenngleich die Entscheidung nicht nur national getroffen werden könnte, würde meiner Meinung nach von Stärke und nicht von Schwäche zeugen.
Das Problem ist, sie bekommen es in der Anwendung einfach nicht hin. Wir haben hier ein klares Qualitätsproblem, leider bei einem Großteil der Referees in der Liga. Es hat etwas von „ich mach‘ mir die Welt, wie sie mir gefällt“. Es würde mich nicht wundern wenn Schröder nächste Woche in einer ähnlichen Situation Elfer pfeifen würde. Und das Schlimmste: nicht weil er daraus gelernt hat, sondern weil seine subjektive Interpretationen der Standbild-Dynamik diesmal anders wäre. Und das eben nicht nur bei Schröder.
So bleibt womöglich netto nach all den Jahren eine moderate Reduktion der klaren Fehlentscheidungen, aber mindestens in gleichem Maße gibt es permanent berechtigten Ärger bei diversen Vereinen, Verantwortlichen und Fans.
Ich schrieb es bereits nach dem Pokalspiel gegen den BVB (wo uns der VAR wohl geholfen hätte): schafft den VAR endlich ab! Dann bliebe die Akzeptanz, dass Schiris mal mehr und mal weniger Fehler machen - total menschlich. Aber so geht es einfach nicht weiter. Sie können es auch mit Technik leider nicht besser. Und dies einzugestehen, wenngleich die Entscheidung nicht nur national getroffen werden könnte, würde meiner Meinung nach von Stärke und nicht von Schwäche zeugen.
Luca_SGE schrieb:
Von der Theorie her gab es gute Gründe für den VAR. Und wenn es nach all den Jahren endlich mal gelungen wäre, dass sich die Schiris auf konsistente Interpretationen verständigen würden, wäre das auch ok und würde sicherlich auch wie intendiert die Anzahl an Fehlentscheidungen signifikant reduzieren.
Das Problem ist, sie bekommen es in der Anwendung einfach nicht hin. Wir haben hier ein klares Qualitätsproblem, leider bei einem Großteil der Referees in der Liga. Es hat etwas von „ich mach‘ mir die Welt, wie sie mir gefällt“. Es würde mich nicht wundern wenn Schröder nächste Woche in einer ähnlichen Situation Elfer pfeifen würde. Und das Schlimmste: nicht weil er daraus gelernt hat, sondern weil seine subjektive Interpretationen der Standbild-Dynamik diesmal anders wäre. Und das eben nicht nur bei Schröder.
So bleibt womöglich netto nach all den Jahren eine moderate Reduktion der klaren Fehlentscheidungen, aber mindestens in gleichem Maße gibt es permanent berechtigten Ärger bei diversen Vereinen, Verantwortlichen und Fans.
Ich schrieb es bereits nach dem Pokalspiel gegen den BVB (wo uns der VAR wohl geholfen hätte): schafft den VAR endlich ab! Dann bliebe die Akzeptanz, dass Schiris mal mehr und mal weniger Fehler machen - total menschlich. Aber so geht es einfach nicht weiter. Sie können es auch mit Technik leider nicht besser. Und dies einzugestehen, wenngleich die Entscheidung nicht nur national getroffen werden könnte, würde meiner Meinung nach von Stärke und nicht von Schwäche zeugen.
Das ist doch quatsch. Die Anzahl der Fehlentscheidungen ist deutlich zurück gegangen, vor allem bei Abseitssituationen, die das menschliche Auge kaum erkennen kann und es damit immer Ermessensspielraum gab, der gefühlt immer gegen die eigene Mannschaft ausgelegt wurde.
Das Problem ist hier nicht die Technik, sondern die Art der Anwendung.
Man hat einen Raum, in dem mehrere Leute sitzen, die ohne äußere Störungen, auf mehreren große Displays schauen können und alles aus allen Winkeln sehen können.
Wer muss am Ende entscheiden? Die arme Sau im Stadion, der gehetzt und unter Faneinfluss auf einem kleinen Display ein oder zwei Winkel in Zeitlupe angezeigt wird.
Warum gibt man bei solchen Entscheidungen nicht dem Keller die Macht? Setzt dort einen Schiedsrichter rein, der für Bundesligaspiele qualifiziert ist und der entscheidet in Ruhe und unter Einsatz aller Technik.
Kramer sagte es vor kurzem bei einem BVB Spiel auf Prime, dass vor allem die Superslowmo die Schiedsrichter eher verwirrt und das tatsächliche Geschehen und die Dynamik völlig verzerrt darstellt. Dies macht es dem Schiedsrichter noch schwerer, gerade wenn es auf dem Display im Stadion nichts anderes zu sehen gibt.
Also kurz gesagt, der VAR macht absolut Sinn, aber es muss eben weiter optimiert werden.
planscher08 schrieb:
Um mal Koch aufzugreifen. Kaliumenda hat gestern echt den ***** aufgerissen und war oft hinten. Auch Doan hab ich viel Arbeit nach hinten gesehen. Das ganze Problem ist die Lücken zwischen Abwehr und Mittelfeld. Das fällt mir oft auf. Dazu sind die Abstände zu dem Gegner zu groß.
Was mit einem ordentlichen 6er zumindest zu verbessern wäre.
Wieso da so gar keiner kommt werd ich nie verstehen oder wieso man nicht den vorhandenen Spielern diese Rolle beibringen kann. Das hat sich doch schon im Sommer gezeigt, dass wir hier sehr schlecht besetzt sind. Da hätte schon irgendwas passieren können
Ja, ein guter Sechser würde helfen und dass wir da Bedarf haben, ist offensichtlich.
Nichtsdestotrotz fehlt es an gesamtheitlicher Kompaktheit, Sechser hin oder her. Da sprechen wir wirklich von Basics und das ist sowohl dem Trainerteam anzulasten als auch den vermeintlichen Führungsspielern, die längst „speak up“ hätten betreiben müssen.
Die gute Nachricht dahinter: das lässt sich lösen mit Training, harter Arbeit und Disziplin. Deshalb kann man aus meiner Sicht vorsichtig optimistisch sein, dass ein neuer Trainer hier Verbesserungen erzielen kann. Das unterscheidet uns beispielsweise von Werder Bremen, wo das Problem meiner Meinung nach viel mehr in der Kaderplanung besteht. Bei dieser lässt sich bei uns auch etwas (zurecht) kritisieren, aber aus diesem Kader kann man definitiv mit mehr Kompaktheit mehr herausholen, davon bin ich überzeugt.
Nichtsdestotrotz fehlt es an gesamtheitlicher Kompaktheit, Sechser hin oder her. Da sprechen wir wirklich von Basics und das ist sowohl dem Trainerteam anzulasten als auch den vermeintlichen Führungsspielern, die längst „speak up“ hätten betreiben müssen.
Die gute Nachricht dahinter: das lässt sich lösen mit Training, harter Arbeit und Disziplin. Deshalb kann man aus meiner Sicht vorsichtig optimistisch sein, dass ein neuer Trainer hier Verbesserungen erzielen kann. Das unterscheidet uns beispielsweise von Werder Bremen, wo das Problem meiner Meinung nach viel mehr in der Kaderplanung besteht. Bei dieser lässt sich bei uns auch etwas (zurecht) kritisieren, aber aus diesem Kader kann man definitiv mit mehr Kompaktheit mehr herausholen, davon bin ich überzeugt.
Beim 3:4 im Hinspiel gegen Union fing der Mist an: Platz 1 in der CL nach dem Sieg gegen Gala zuvor hat die Köpfe wohl zu frei gemacht. Dazu der verfrühte Torwartwechsel, Aussagen wie „Koch ist Deutschlands bester IV“, Bayern-Jäger, etc.
Wir verloren zwar die Woche zuvor in Leverkusen, aber für mich war Union ein Kick-Off im negativen Sinne. Inkl. dieses Spiels holten wir 21 Punkte in 17 Bundesliga-Partien; meilenweit unter unserem Anspruch.
Am Freitag muss es heißen: Kompaktheit, Leidenschaft, Eintracht. Damit meine ich nicht so dämlich in der Zweikampfführung wie Skhiri heute, sondern effektiv, und damit Union mit deren eigenen Waffen schlagen.
Wir verloren zwar die Woche zuvor in Leverkusen, aber für mich war Union ein Kick-Off im negativen Sinne. Inkl. dieses Spiels holten wir 21 Punkte in 17 Bundesliga-Partien; meilenweit unter unserem Anspruch.
Am Freitag muss es heißen: Kompaktheit, Leidenschaft, Eintracht. Damit meine ich nicht so dämlich in der Zweikampfführung wie Skhiri heute, sondern effektiv, und damit Union mit deren eigenen Waffen schlagen.
OMG der Torwart von Benfica macht das 4:2 in der letzten Sekunde. Benfica weiter. Dramatischstes Ende ever.
Passend dazu:
https://www.kicker.de/eintracht-mitgliederversammlung-ultras-zwischen-berechtigter-kritik-und-machtstreben-1187565/artikel
Lassen wir uns mal überraschen, wie es auf der Mitgliederversammlung ausgehen wird.
Nach den Vorfällen zuletzt inklusive der Strafe für die internationalen Auswärtsspiele sowie keiner folgenden, selbstkritischen Reaktion der Szene, gepaart mit noch keiner Reaktion des Vereins beziehungsweise Reschke (laut Hellmann zuletzt im Podcast liege alles auf dem Tisch), wäre ich - bei allen Verdiensten - ehrlich gesagt irritiert darüber, wenn die Ultras ihr Ziel komplett erreichen sollten.
https://www.kicker.de/eintracht-mitgliederversammlung-ultras-zwischen-berechtigter-kritik-und-machtstreben-1187565/artikel
Lassen wir uns mal überraschen, wie es auf der Mitgliederversammlung ausgehen wird.
Nach den Vorfällen zuletzt inklusive der Strafe für die internationalen Auswärtsspiele sowie keiner folgenden, selbstkritischen Reaktion der Szene, gepaart mit noch keiner Reaktion des Vereins beziehungsweise Reschke (laut Hellmann zuletzt im Podcast liege alles auf dem Tisch), wäre ich - bei allen Verdiensten - ehrlich gesagt irritiert darüber, wenn die Ultras ihr Ziel komplett erreichen sollten.
Das Rätsel der letzten Spiele ist, dass man trotz Führung weiter Hurra Pressing Fußball zu spielen versucht, anstatt einfach mal hinten dicht zu machen und auf Ballverluste des Gegners warten.
Beim 1:1 heute tanzen Collins und Kristensen in der gegnerischen Hälfte herum, anstatt zu verteidigen.
Beim 1:1 heute tanzen Collins und Kristensen in der gegnerischen Hälfte herum, anstatt zu verteidigen.
Guter Punkt und meiner Meinung nach muss das neue Trainerteam in sämtlichen Sprachen die Basics in puncto Kompaktheit eintrichtern - so intensiv, dass die Spieler das Wort nicht mehr hören wollen.
Egal, welches Spielsystem man gegen den Ball präferiert: defensiv stabil stehen oder aktives Pressing, in beiden Fällen ist Kompaktheit essenziell. In der einen Variante stehen die Mannschaftsreihen weiter hinten kompakt, in der anderen rücken sie geschlossen auf. Hauptsache, es gibt keine zu großen Lücken und eben wie der Name schon sagt, Kompaktheit.
Bei uns hat man den Eindruck, es ist ein Chaos-Pressing. Einzelne Spieler gehen drauf. Die anderen wissen gar nicht, ob sie mitziehen sollen oder warum der Mitspieler draufgeht und plötzlich gibt es riesengroße Lücken, so dass der Gegner uns leicht überspielen kann. Das ist in Summe sehr unbefriedigend: ineffektive intensive Läufe, der Gegner hat Platz gewonnen und Lücken vor sich.
Dann passiert es auch, dass man mit Fünferkette bei Werder Bremen agiert und drei Gegentore schluckt.
Solange es hierbei keine signifikanten Fortschritte gibt, ist es völlig egal, ob wir mit Viererkette oder Fünferkette spielen.
Einerseits wird der neue Coach sich die Haare raufen, wo er bei uns ansetzen muss. Andererseits sind es Basics, was mich dann wiederum leicht positiv stimmt, dass wir da (absehbar) wieder die Kurve bekommen.
Egal, welches Spielsystem man gegen den Ball präferiert: defensiv stabil stehen oder aktives Pressing, in beiden Fällen ist Kompaktheit essenziell. In der einen Variante stehen die Mannschaftsreihen weiter hinten kompakt, in der anderen rücken sie geschlossen auf. Hauptsache, es gibt keine zu großen Lücken und eben wie der Name schon sagt, Kompaktheit.
Bei uns hat man den Eindruck, es ist ein Chaos-Pressing. Einzelne Spieler gehen drauf. Die anderen wissen gar nicht, ob sie mitziehen sollen oder warum der Mitspieler draufgeht und plötzlich gibt es riesengroße Lücken, so dass der Gegner uns leicht überspielen kann. Das ist in Summe sehr unbefriedigend: ineffektive intensive Läufe, der Gegner hat Platz gewonnen und Lücken vor sich.
Dann passiert es auch, dass man mit Fünferkette bei Werder Bremen agiert und drei Gegentore schluckt.
Solange es hierbei keine signifikanten Fortschritte gibt, ist es völlig egal, ob wir mit Viererkette oder Fünferkette spielen.
Einerseits wird der neue Coach sich die Haare raufen, wo er bei uns ansetzen muss. Andererseits sind es Basics, was mich dann wiederum leicht positiv stimmt, dass wir da (absehbar) wieder die Kurve bekommen.
Ehrmantraut schrieb:
Ich finde es richtig, dass man sich nicht treiben lässt bei der Trainersuche. Diese Entscheidung ist viel zu wichtig, um einfach nur kurzfristig einen "neuen Trainer präsentieren zu müssen" . Diese Dino-Entlassung inkl. Co-Trainer wird den Verein wahrscheinlich zumindest einige Millionen kosten. Es wäre fatal, wenn der nächste Trainer nicht passen sollte , denn ganz schnell kann es dann auch wieder in die andere Richtung (sportlich und wirtschaftlich) gehen.
Hoffen wir heute Nachmittag auf einen Sieg gegen Hoffenheim, damit die Stimmung im ganzen Verein / Umfeld steigen und es dann auch dem Interims-Trainerteam etwas einfacher machen würde.
Ich präferiere eine zügige Entscheidung.
Je später ein neuer Trainer präsentiert wird, der im schlimmsten Fall bisher noch gar nich in der Verlosung ist, desto größer ist die Gefahr, dass er von Beginn an als 1 B, 1 C...-Lösung abgestempelt wird.
derexperte schrieb:Ehrmantraut schrieb:
Ich finde es richtig, dass man sich nicht treiben lässt bei der Trainersuche. Diese Entscheidung ist viel zu wichtig, um einfach nur kurzfristig einen "neuen Trainer präsentieren zu müssen" . Diese Dino-Entlassung inkl. Co-Trainer wird den Verein wahrscheinlich zumindest einige Millionen kosten. Es wäre fatal, wenn der nächste Trainer nicht passen sollte , denn ganz schnell kann es dann auch wieder in die andere Richtung (sportlich und wirtschaftlich) gehen.
Hoffen wir heute Nachmittag auf einen Sieg gegen Hoffenheim, damit die Stimmung im ganzen Verein / Umfeld steigen und es dann auch dem Interims-Trainerteam etwas einfacher machen würde.
Ich präferiere eine zügige Entscheidung.
Je später ein neuer Trainer präsentiert wird, der im schlimmsten Fall bisher noch gar nich in der Verlosung ist, desto größer ist die Gefahr, dass er von Beginn an als 1 B, 1 C...-Lösung abgestempelt wird.
Wäre das so kritisch? Von einem guten Trainer erwarte ich, dass er mit so etwas umgehen kann. Am Ende zählt die Leistung und der Erfolg, dann wird auch das Umfeld mitgerissen.
Bestes Beispiel Kompany, der sich treu geblieben ist und einfach sein Ding durchgezogen hat.
Von daher würde ich ganz klar das Match zum Verein und zum Kader sowie das Charisma höher priorisieren als die Zeit - wenngleich auch von Krösche erwartet werden kann, dass es sich nicht noch über mehrere Wochen zieht.
Luca_SGE schrieb:
Wäre das so kritisch? Von einem guten Trainer erwarte ich, dass er mit so etwas umgehen kann. Am Ende zählt die Leistung und der Erfolg, dann wird auch das Umfeld mitgerissen.
Absolut.
Ich will unseren neuen Trainer morgen sehen.
Warum sollten wir denn länger warten müssen?
Wer mir heute vom Einsatz und vom Defensivverhalten gut gefallen hat, war der viel und oft auch zu recht gescholtene Skhiri. Wessen Aufstellung ich absolut nicht nachvollziehen kann, ist dagegen Collins. Er spielt seit Wochen unfassbar schlecht und hatte auch heute wieder Böcke drin, die ihresgleichen suchen. Und so langsam zweifele ich daran, dass es bei ihm nur Verunsicherung ist. In seiner jetzigen Form tut man nicht nur dem Team, sondern auch ihm selbst mit seiner Aufstellung meines Erachtens keinen Gefallen.
Matzel schrieb:
Wer mir heute vom Einsatz und vom Defensivverhalten gut gefallen hat, war der viel und oft auch zu recht gescholtene Skhiri.
Spannender Diskussionspunkt:
Einerseits konnte man gestern auch im Stadion diesen Eindruck wie von Dir beschrieben haben.
Andererseits, wir haben gerade mal in Ruhe die Gegentore analysiert. Skhiris Verhalten vor dem 1:0 und 2:2 ist unter aller Kanone. Er trabt jeweils was dazu führt, dass Qarabag beim 1:0 easy überlaufen kann und beim 2:2 zu wenig Gegnerdruck vor dem Pass bekommt.
Natürlich gibt es darüber hinaus Fehler an Fehler; beim 1:0 stehen zunächst drei Spieler auf unserer linken Defensivseite vogelwild (warum Kristensen links??), innen wird nach dem Überlaufen nicht zu gemacht, beim 2:2 begeht Chaibi kein taktisches Foul, Kristensen pennt etc.
Dennoch ist Skhiri meilenweit vom Anspruch als DM oder gar Leader im DM entfernt insb. wenn man das o.a. Verhalten sieht.
Viele einzelne Probleme, leider in den meisten Fällen Basics fernab von taktischen Tiefen.
derexperte schrieb:Bommer1974 schrieb:Hyundaii30 schrieb:
Ansonsten ist mir Rose nie aufgefallen, weder positiv noch negativ.
Also, der Mann war lange bei Gladbach, lange bei Dortmund, relativ lange bei Leipzig mit in der Regel großem Erfolg und er ist Dir nie aufgefallen...?
Rose ist ein guter Typ. Habe in seiner Zeit bei Leipzig einige Pressekonferenzen mit ihm gesehen.
Er ist authentisch und auch über den Sport hinaus mit klugen Ansichten gesegnet.
Er brennt für sein Team, ähnlich wie Dino.
Hat aber genau das gleiche Problem wie Toppi. Er spielt guten offensiven Fußball, bekommt aber die Defensive nicht in den Griff. Ein richtigen Upgrade sehe ich da nicht.
Sehe ich nicht ganz so. Bzw. sollte man differenzieren.
Vorab: ohne Gewähr, hab das eben mal auf die Schnelle zusammengesucht (Filter auf Bundesliga). Und der Vergleich ist natürlich auch nicht ganz fair wegen des höheren Kaderpotentials bei Dortmund und Leipzig.
Übersicht beinhaltet immer #Spiele / Punkte pro Spiel / Tore pro Spiel / Gegentore pro Spiel
Dino (SGE):
Aggregiert: 86 / 1,56 / 1,83 / 1,57
2023/2024: 34 / 1,38 / 1,50 / 1,47
2024/2025: 34 / 1,76 / 2,00 / 1,35
2025/2026: 18 / 1,50 / 2,11 / 2,17
—————-
Rose:
Aggregiert: 192 / 1,83 / 2,04 / 1,32
MG: 68 / 1,68 / 1,91 / 1,41
BVB: 34 / 2,03 / 2,50 / 1,53
RB: 90 / 1,87 / 1,96 / 1,17
Breakdown Vereine:
1) MG:
Aggregiert: 68 / 1,68 / 1,91 / 1,41
2019/2020: 34 / 1,91 / 1,94 / 1,18
2020/2021: 34 / 1,44 / 1,88 / 1,65
Zusätzlich noch FYI Bilanz MG bis zur Verkündung seines Abschieds:
MG:
Aggregiert: 55 / 1,78 / 1,87 / 1,29
2019/2020: 34 / 1,91 / 1,94 / 1,18
2020/2021: 21 / 1,57 / 1,76 / 1,48
2) BVB (s.o.):
2021/2022: 34 / 2,03 / 2,50 / 1,53
3) RB:
Aggregiert: 90 / 1,87 / 1,96 / 1,17
2022/2023: 29 / 2,10 / 2,00 / 1,10
2023/2024: 34 / 1,91 / 2,26 / 1,15
2024/2025: 27 / 1,56 / 1,52 / 1,26
———————
Will sagen:
- wie gesagt, der direkte Vergleich der Bilanzen zwischen Dino und Rose ist hier sicherlich nicht ganz fair
- Einerseits gab es Phasen bei Rose, wo es auch bezüglich der Defensive oder auch generell im Punkteschnitt aus dem Ruder gelaufen ist (MG nach Abschied, BVB Defensive, RB letzte Saison)
- andererseits gab es aber auch Phasen, wo sich die Defensivleistung insgesamt sehen lassen kann und zugleich dennoch viele Tore erzielt wurden (MG erste Saison, RB erste beiden Saisons). Das war bei Dino auch so in etwa in der letzten Saison mit Platz 3 der Fall, wenngleich mit mehr Gegentoren
- Von daher ist auch bei Rose eine insgesamt recht hohe Volatilität sichtbar. Genauer gesagt hat die Offensive eigentlich immer performed und bei der Defensive gab es mal starke Bilanzen über einen längeren Zeitraum, aber auch Ausreißer.
- Summa summarum würde ich festhalten, dass Rose nicht per se stabilere Bilanzen als Dino vorzuweisen hat. Aber die Aussage, er würde die Defensive nicht in den Griff kriegen, würde ich so auch nicht stehen lassen.
Vorab: ohne Gewähr, hab das eben mal auf die Schnelle zusammengesucht (Filter auf Bundesliga). Und der Vergleich ist natürlich auch nicht ganz fair wegen des höheren Kaderpotentials bei Dortmund und Leipzig.
Übersicht beinhaltet immer #Spiele / Punkte pro Spiel / Tore pro Spiel / Gegentore pro Spiel
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2025/2026: 18 / 1,50 / 2,11 / 2,17
—————-
Rose:
Aggregiert: 192 / 1,83 / 2,04 / 1,32
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BVB: 34 / 2,03 / 2,50 / 1,53
RB: 90 / 1,87 / 1,96 / 1,17
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Will sagen:
- wie gesagt, der direkte Vergleich der Bilanzen zwischen Dino und Rose ist hier sicherlich nicht ganz fair
- Einerseits gab es Phasen bei Rose, wo es auch bezüglich der Defensive oder auch generell im Punkteschnitt aus dem Ruder gelaufen ist (MG nach Abschied, BVB Defensive, RB letzte Saison)
- andererseits gab es aber auch Phasen, wo sich die Defensivleistung insgesamt sehen lassen kann und zugleich dennoch viele Tore erzielt wurden (MG erste Saison, RB erste beiden Saisons). Das war bei Dino auch so in etwa in der letzten Saison mit Platz 3 der Fall, wenngleich mit mehr Gegentoren
- Von daher ist auch bei Rose eine insgesamt recht hohe Volatilität sichtbar. Genauer gesagt hat die Offensive eigentlich immer performed und bei der Defensive gab es mal starke Bilanzen über einen längeren Zeitraum, aber auch Ausreißer.
- Summa summarum würde ich festhalten, dass Rose nicht per se stabilere Bilanzen als Dino vorzuweisen hat. Aber die Aussage, er würde die Defensive nicht in den Griff kriegen, würde ich so auch nicht stehen lassen.
Luca_SGE schrieb:
Sehe ich nicht ganz so. Bzw. sollte man differenzieren.
Vorab: ohne Gewähr, hab das eben mal auf die Schnelle zusammengesucht (Filter auf Bundesliga). Und der Vergleich ist natürlich auch nicht ganz fair wegen des höheren Kaderpotentials bei Dortmund und Leipzig.
Übersicht beinhaltet immer #Spiele / Punkte pro Spiel / Tore pro Spiel / Gegentore pro Spiel
Dino (SGE):
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Rose:
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BVB: 34 / 2,03 / 2,50 / 1,53
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2019/2020: 34 / 1,91 / 1,94 / 1,18
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Zusätzlich noch FYI Bilanz MG bis zur Verkündung seines Abschieds:
MG:
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2022/2023: 29 / 2,10 / 2,00 / 1,10
2023/2024: 34 / 1,91 / 2,26 / 1,15
2024/2025: 27 / 1,56 / 1,52 / 1,26
———————
Will sagen:
- wie gesagt, der direkte Vergleich der Bilanzen zwischen Dino und Rose ist hier sicherlich nicht ganz fair
- Einerseits gab es Phasen bei Rose, wo es auch bezüglich der Defensive oder auch generell im Punkteschnitt aus dem Ruder gelaufen ist (MG nach Abschied, BVB Defensive, RB letzte Saison)
- andererseits gab es aber auch Phasen, wo sich die Defensivleistung insgesamt sehen lassen kann und zugleich dennoch viele Tore erzielt wurden (MG erste Saison, RB erste beiden Saisons). Das war bei Dino auch so in etwa in der letzten Saison mit Platz 3 der Fall, wenngleich mit mehr Gegentoren
- Von daher ist auch bei Rose eine insgesamt recht hohe Volatilität sichtbar. Genauer gesagt hat die Offensive eigentlich immer performed und bei der Defensive gab es mal starke Bilanzen über einen längeren Zeitraum, aber auch Ausreißer.
- Summa summarum würde ich festhalten, dass Rose nicht per se stabilere Bilanzen als Dino vorzuweisen hat. Aber die Aussage, er würde die Defensive nicht in den Griff kriegen, würde ich so auch nicht stehen lassen.
Wow, das nenne ich mal fundiert! Vielen Dank für die sehr aufschlußreiche Analyse. Damit kann man wahrlich was anfangen.
Luca_SGE schrieb:
Sehe ich nicht ganz so. Bzw. sollte man differenzieren.
Vorab: ohne Gewähr, hab das eben mal auf die Schnelle zusammengesucht (Filter auf Bundesliga). Und der Vergleich ist natürlich auch nicht ganz fair wegen des höheren Kaderpotentials bei Dortmund und Leipzig.
Übersicht beinhaltet immer #Spiele / Punkte pro Spiel / Tore pro Spiel / Gegentore pro Spiel
Dino (SGE):
Aggregiert: 86 / 1,56 / 1,83 / 1,57
2023/2024: 34 / 1,38 / 1,50 / 1,47
2024/2025: 34 / 1,76 / 2,00 / 1,35
2025/2026: 18 / 1,50 / 2,11 / 2,17
—————-
Rose:
Aggregiert: 192 / 1,83 / 2,04 / 1,32
MG: 68 / 1,68 / 1,91 / 1,41
BVB: 34 / 2,03 / 2,50 / 1,53
RB: 90 / 1,87 / 1,96 / 1,17
Breakdown Vereine:
1) MG:
Aggregiert: 68 / 1,68 / 1,91 / 1,41
2019/2020: 34 / 1,91 / 1,94 / 1,18
2020/2021: 34 / 1,44 / 1,88 / 1,65
Zusätzlich noch FYI Bilanz MG bis zur Verkündung seines Abschieds:
MG:
Aggregiert: 55 / 1,78 / 1,87 / 1,29
2019/2020: 34 / 1,91 / 1,94 / 1,18
2020/2021: 21 / 1,57 / 1,76 / 1,48
2) BVB (s.o.):
2021/2022: 34 / 2,03 / 2,50 / 1,53
3) RB:
Aggregiert: 90 / 1,87 / 1,96 / 1,17
2022/2023: 29 / 2,10 / 2,00 / 1,10
2023/2024: 34 / 1,91 / 2,26 / 1,15
2024/2025: 27 / 1,56 / 1,52 / 1,26
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Will sagen:
- wie gesagt, der direkte Vergleich der Bilanzen zwischen Dino und Rose ist hier sicherlich nicht ganz fair
- Einerseits gab es Phasen bei Rose, wo es auch bezüglich der Defensive oder auch generell im Punkteschnitt aus dem Ruder gelaufen ist (MG nach Abschied, BVB Defensive, RB letzte Saison)
- andererseits gab es aber auch Phasen, wo sich die Defensivleistung insgesamt sehen lassen kann und zugleich dennoch viele Tore erzielt wurden (MG erste Saison, RB erste beiden Saisons). Das war bei Dino auch so in etwa in der letzten Saison mit Platz 3 der Fall, wenngleich mit mehr Gegentoren
- Von daher ist auch bei Rose eine insgesamt recht hohe Volatilität sichtbar. Genauer gesagt hat die Offensive eigentlich immer performed und bei der Defensive gab es mal starke Bilanzen über einen längeren Zeitraum, aber auch Ausreißer.
- Summa summarum würde ich festhalten, dass Rose nicht per se stabilere Bilanzen als Dino vorzuweisen hat. Aber die Aussage, er würde die Defensive nicht in den Griff kriegen, würde ich so auch nicht stehen lassen.
Danke für die tolle Ausführliche Arbeit.
Ich denke zwar schon, das wir mit einem geordneten System weniger Tore kassieren werden, trotzdem hoffe ich das Krösche die Abwehr entlastet und noch 1 bis 2 Defensivspieler holt.
Denn zaubern kann kein Trainer.
Es ging mir um diesen Beitrag, der auf meinen Beitrag, dass Stuttgart mehr Tore hätte schießen können:
Stuttgarter xGoals je nach Portal 2,57-3,08. Insofern ist es Quatsch, dass wir mit 3 Gegentreffern gut bedient wären, sondern ziemlich genau der statistische Erwartungswert.
und ich lese daraus, dass es Quatsch wäre, das wir mit 3 Gegentreffern gut bedient wären....
Dann ist, wie gesagt in Wolfsburg ja viel zu hoch ausgefallen, weil es ja auch ein XGoal wert von 3.xx gab.
Warum gibt es eigentlich bei 8 Toren und Chancen nur einen 3er Wert?
Stuttgarter xGoals je nach Portal 2,57-3,08. Insofern ist es Quatsch, dass wir mit 3 Gegentreffern gut bedient wären, sondern ziemlich genau der statistische Erwartungswert.
und ich lese daraus, dass es Quatsch wäre, das wir mit 3 Gegentreffern gut bedient wären....
Dann ist, wie gesagt in Wolfsburg ja viel zu hoch ausgefallen, weil es ja auch ein XGoal wert von 3.xx gab.
Warum gibt es eigentlich bei 8 Toren und Chancen nur einen 3er Wert?
Ja, diese Interpretation im ursprünglichen Beitrag teile ich auch nicht. Die Wahrscheinlichkeit für das Ereignis Gegentore >EG muss auch nicht sooo gering sein. EG heißt im Mittel kommt 3 etwa hin.
Aber musst Du Dich dann so so am Ursprungsbeitrag aufhängen und EG eine Rolle zuspielen, die er gar nicht leisten kann und soll?
Aber musst Du Dich dann so so am Ursprungsbeitrag aufhängen und EG eine Rolle zuspielen, die er gar nicht leisten kann und soll?
Puh, erstmal durchatmen nach diesem wilden Ritt. Wie schon gegen den BVB war das für den neutralen Betrachter wahrscheinlich ein begeisternder Kick.
Positiv finde ich das wir super reingekommen sind und der VFB bis zum Kaua-Patzer keinen Stich gemacht hat. Reihenweise landeten Bälle im Seitenaus.
Der Ausgleich war dann der Knackpunkt und danach hätte es zwischenzeitlich locker 4:1 stehen können. Wenigstens haben wir es diesmal geschafft einigermaßen gegen zu halten und das Spiel bis zum Schluß spannend zu machen.
Mir wird hier eins wieder völlig unter den Tisch gekehrt: Wir haben wie schon gegen den BVB gegen einen bockstarken, selbstbewussten Gegner gespielt. Mit welcher Vehemenz der VFB nach vorne verteidigt hat war beeindruckend. Das hatte alles nicht nur ausschließlich mit unserer schwachen Defensive zu tun, das war einfach gut vom Gegner.
Uns trennen diese Saison Welten von der Top 4, das war mir schon gleich am Anfang der Saison klar. Es bestätigt sich jetzt eindrucksvoll.
Sollten wir gegen Werder erneut so vogelwild auftreten stimme ich im Abgesang mit ein... aber noch warte ich. Es gibt für mich noch zu viele positive Aspekte.
Naja nach Xgoal Werte ist das ja Quatsch und wir haben nicht mehr verdient als 3 Gegentore..
Positiv finde ich das wir super reingekommen sind und der VFB bis zum Kaua-Patzer keinen Stich gemacht hat. Reihenweise landeten Bälle im Seitenaus.
Der Ausgleich war dann der Knackpunkt und danach hätte es zwischenzeitlich locker 4:1 stehen können. Wenigstens haben wir es diesmal geschafft einigermaßen gegen zu halten und das Spiel bis zum Schluß spannend zu machen.
Mir wird hier eins wieder völlig unter den Tisch gekehrt: Wir haben wie schon gegen den BVB gegen einen bockstarken, selbstbewussten Gegner gespielt. Mit welcher Vehemenz der VFB nach vorne verteidigt hat war beeindruckend. Das hatte alles nicht nur ausschließlich mit unserer schwachen Defensive zu tun, das war einfach gut vom Gegner.
Uns trennen diese Saison Welten von der Top 4, das war mir schon gleich am Anfang der Saison klar. Es bestätigt sich jetzt eindrucksvoll.
Sollten wir gegen Werder erneut so vogelwild auftreten stimme ich im Abgesang mit ein... aber noch warte ich. Es gibt für mich noch zu viele positive Aspekte.
Naja nach Xgoal Werte ist das ja Quatsch und wir haben nicht mehr verdient als 3 Gegentore..
Sorry, Du hast Werners Beitrag und das Konzept der Statistik offenbar nicht verstanden. Zumindest lässt Deine Nachricht darauf schließen.
Die EG sind ein Erwartungswert. Um diesen Erwartungswert herum liegt eine geschätzte Verteilung vor, welche das Szenario „5 Gegentore“ sicherlich auch mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit abdeckt. Demnach heißt die Aussage „EG von 3 passt“ definitiv nicht „mehr als 3 Gegentore wäre Quatsch“.
In einem einzelnen Spiel wird es auch immer mal zu deutlichen Abweichungen zum EG kommen. Im Mittel passt dieses Maß eben - weil es so per se konstruiert ist - gut. Genau so hat es Werner beschrieben.
Die EG sind ein Erwartungswert. Um diesen Erwartungswert herum liegt eine geschätzte Verteilung vor, welche das Szenario „5 Gegentore“ sicherlich auch mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit abdeckt. Demnach heißt die Aussage „EG von 3 passt“ definitiv nicht „mehr als 3 Gegentore wäre Quatsch“.
In einem einzelnen Spiel wird es auch immer mal zu deutlichen Abweichungen zum EG kommen. Im Mittel passt dieses Maß eben - weil es so per se konstruiert ist - gut. Genau so hat es Werner beschrieben.
Es ging mir um diesen Beitrag, der auf meinen Beitrag, dass Stuttgart mehr Tore hätte schießen können:
Stuttgarter xGoals je nach Portal 2,57-3,08. Insofern ist es Quatsch, dass wir mit 3 Gegentreffern gut bedient wären, sondern ziemlich genau der statistische Erwartungswert.
und ich lese daraus, dass es Quatsch wäre, das wir mit 3 Gegentreffern gut bedient wären....
Dann ist, wie gesagt in Wolfsburg ja viel zu hoch ausgefallen, weil es ja auch ein XGoal wert von 3.xx gab.
Warum gibt es eigentlich bei 8 Toren und Chancen nur einen 3er Wert?
Stuttgarter xGoals je nach Portal 2,57-3,08. Insofern ist es Quatsch, dass wir mit 3 Gegentreffern gut bedient wären, sondern ziemlich genau der statistische Erwartungswert.
und ich lese daraus, dass es Quatsch wäre, das wir mit 3 Gegentreffern gut bedient wären....
Dann ist, wie gesagt in Wolfsburg ja viel zu hoch ausgefallen, weil es ja auch ein XGoal wert von 3.xx gab.
Warum gibt es eigentlich bei 8 Toren und Chancen nur einen 3er Wert?
SGE_Werner schrieb:
IUnd wenn man reflexartig immer wieder bei Diskussionen rund um das Fanverhalten einiger Fans mit "ja, aber" ankommt und zwar chronisch, dann verstehe ich auch, dass man dann den Eindruck hat, dass die Einstellung pro dieser Fans ist. Das ist bisschen wie bei mir mit den Schiri-Diskussionen, wo ich chronisch versucht habe (und in Teilen noch versuche, aber weniger als früher) die Sicht des Schiris einzubringen, selbst wenn er absolute Gülle gepfiffen hat.
Wenn man Aussagen so interpretieren will um zu seinem vorher definierten Ergebnis zu kommen, dann kann man das so machen. Wenn man aber einfach mal das liest, was schwarz auf weiß geschrieben wird, dann kommt man zu einem andern Ergebnis. Aber wenn das nicht zur eigenen Meinung passt, dann ists halt blöd und wird lieber ignoriert.
Es ist bei Diskussionen immer ganz gut mal die anderen Perspektiven zu sehen. Ich halte es sogar für sehr wichtig. Ist bei dem Thema Fans aber wohl nicht erwünscht. Bei dir und den Schiris ists aber ok und wird von allen akzeptiert..
Wirklich ernstgemeinte Frage zur Reflektion: trifft das, was Du uns vorwirfst, nicht auf Dich zu? Also hast Du versucht Dich z.B. in jemanden hineinzuversetzen der bereits die Reise nach Baku gebucht hat um erstmals ein CL Spiel der SGE auswärts live zu sehen und nun extrem angepisst ist weil sich einige Chaoten nicht im Griff haben und uns allen wiederholt schaden?
Das ist die Ausgangslage und viele Fans wünschen sich nun eben Reaktionen. Das wurde hier zumeist sachlich geäußert und diskutiert.
Was genau ist Deiner Meinung nach die andere Seite?
Und sorry: Von Dir kommt halt nach jedem Vorschlag kein Gegenvorschlag sondern eher Schuldzuweisungen Richtung UEFA oder Vorwürfe, dass Vorschläge hier von uns in eine extreme, freiheitseinschränkende Richtung gingen.
Dann musst Du damit rechnen, dass Fragen nach der Motivation Deiner Statements kommen. Nicht mehr und nicht weniger.
Das ist die Ausgangslage und viele Fans wünschen sich nun eben Reaktionen. Das wurde hier zumeist sachlich geäußert und diskutiert.
Was genau ist Deiner Meinung nach die andere Seite?
Und sorry: Von Dir kommt halt nach jedem Vorschlag kein Gegenvorschlag sondern eher Schuldzuweisungen Richtung UEFA oder Vorwürfe, dass Vorschläge hier von uns in eine extreme, freiheitseinschränkende Richtung gingen.
Dann musst Du damit rechnen, dass Fragen nach der Motivation Deiner Statements kommen. Nicht mehr und nicht weniger.
Luca_SGE schrieb:
Wirklich ernstgemeinte Frage zur Reflektion: trifft das, was Du uns vorwirfst, nicht auf Dich zu? Also hast Du versucht Dich z.B. in jemanden hineinzuversetzen der bereits die Reise nach Baku gebucht hat um erstmals ein CL Spiel der SGE auswärts live zu sehen und nun extrem angepisst ist weil sich einige Chaoten nicht im Griff haben und uns allen wiederholt schaden?
Das ist die Ausgangslage und viele Fans wünschen sich nun eben Reaktionen. Das wurde hier zumeist sachlich geäußert und diskutiert.
Was genau ist Deiner Meinung nach die andere Seite?
Und sorry: Von Dir kommt halt nach jedem Vorschlag kein Gegenvorschlag sondern eher Schuldzuweisungen Richtung UEFA oder Vorwürfe, dass Vorschläge hier von uns in eine extreme, freiheitseinschränkende Richtung gingen.
Dann musst Du damit rechnen, dass Fragen nach der Motivation Deiner Statements kommen. Nicht mehr und nicht weniger.
Aber mach' Dir keine Hoffnung, die Freedom-Fighters werden weiter auf andere Fans shicen. Machen sie seit Jahren und es wird immer schlimmer.
Lattenknaller__ schrieb:Alphakeks schrieb:
Geht man also lieber mit dem stabilen, aber nicht wahnsinnig guten Zetterer? Oder hofft man darauf, das Kaua sich verbessert - in Kauf nehmend, dass man im Zweifelsfall einen noch schlechteren Keeper als Zetterer ins Tor gestellt hat?
meine favorisierte lösung wäre, mit zetterer die saison zu ende zu bringen, nach der saison den ablösefreien ortega zu holen, selbigen zur nr. 1 und zetterer zur nr. 2 zu machen und santos straight 2 jahre zu einem hinreichend geeigneten verein zu verleihen, wo er als stammkeeper spielen kann und im idealfall auch international spielen könnte. danach könnte man dann weitersehen, wohin wessen weg führt...
das wäre auch exakt mein wunschplan.
Wenn Zetterer nach der Rolle rückwärts bei Kaua das Niveau seiner ersten Spiele (bis einschließlich Gala) gehalten hätte, wäre ich auch dafür ihn bis Sommer im Tor zu lassen.
Durch seine Aussetzer zuletzt ist das Rennen wohl wieder offen.
Eine zweite Chance für Kaua hätte durchaus Charme, ggf. ist er nun viel weiter. Vom Potential her ist er klar vorne. Nur dann muss auch mehr kommen als in den Spielen in der Hinrunde. Das Reinwerfen zum Union-Spiel war zu früh, das erklärt aber sicherlich nicht alleine die schwache Phase über Wochen.
Bin gespannt auf die Entscheidung.
Durch seine Aussetzer zuletzt ist das Rennen wohl wieder offen.
Eine zweite Chance für Kaua hätte durchaus Charme, ggf. ist er nun viel weiter. Vom Potential her ist er klar vorne. Nur dann muss auch mehr kommen als in den Spielen in der Hinrunde. Das Reinwerfen zum Union-Spiel war zu früh, das erklärt aber sicherlich nicht alleine die schwache Phase über Wochen.
Bin gespannt auf die Entscheidung.
Mich würde mal interessieren, wie die allgemeine Meinung im Forum zur Torwartfrage steht. Die (kurze) Winterpause wäre ja eine Möglichkeit, einen Neustart im Tor für Kaua Santos zu wagen. Wie steht ihr dazu?
Aus meiner Sicht hat man jetzt in genügend Spielen gesehen, was man von Zetterer bekommt, und was nicht. Mit dem Ball am Fuß ist er einer der Top-3 der Liga, d.h. wenn Toppmöller weiterhin aus dem eigenen Strafraum über den Torhüter aufbauen will, sollte er wohl bei Zetterer bleiben.
Im Kern-Torwartspiel (Schüsse abwehren, 1-gegen-1 gewinnen, Flanken abwehren, ...) ist Zetterer aber ein bestenfalls durchschnittlicher Bundesliga-Keeper - statistisch ist er sogar einer der schwächsten. Man hat zumindest nicht das Gefühl, dass er pro Spiel auch mal 1-2 "unhaltbare" rauskratzen würde.
Wie man unten sieht, schaffen es die meisten Keeper, ihre "statistisch erwartbaren abgewehrten Bälle" über einen längeren Zeitraum plusminus zu erreichen. In dieser Hinsicht ist Zetterer leider am unteren Ende der Bundesliga-Keeper.
Statistik aus der bisherigen Hinrunde (Bundesliga + internationale Wettbewerbe) mit "expected gefangene Gegentore versus tatsächlich gefangene Gegentore" :
- Michael Zetterer: 22 vs. 28 = -6 [6 Tore mehr kassiert als statistisch erwartbar]
- Kaua Santos: 14 vs. 18 = -4
- Nikola Vasilj: 30 vs. 26 = +4
- Kamil Grabara: 29 vs. 28 = +1
- Marvin Schwäbe: 25 vs. 24 = +1
- Mio Backhaus: 25 vs. 24 = +1
- Mark Flekken: 32 vs. 32 = 0
- Noah Atubolu: 29 vs. 29 = 0
- Gregor Kobel: 25 vs. 25 = 0
- Moritz Nicolas: 24 vs. 24 = 0
- Frederik Rönnow: 23 vs. 23 = 0
- Oliver Baumann: 20 vs. 20 = 0
- Diant Ramaj: 33 vs. 34 = -1
- Peter Gulacsi: 18 vs. 19 = -1
- Robin Zentner: 11 vs. 12 = -1
- Alexander Nübel: 25 vs. 27 = -2
- Daniel Heuer Fernandes: 22 vs. 25 = -3
- Manuel Neuer: 15 vs. 18 = -3
- Finn Dahmen: 24 vs. 28 = -4
Aus meiner Sicht hat man jetzt in genügend Spielen gesehen, was man von Zetterer bekommt, und was nicht. Mit dem Ball am Fuß ist er einer der Top-3 der Liga, d.h. wenn Toppmöller weiterhin aus dem eigenen Strafraum über den Torhüter aufbauen will, sollte er wohl bei Zetterer bleiben.
Im Kern-Torwartspiel (Schüsse abwehren, 1-gegen-1 gewinnen, Flanken abwehren, ...) ist Zetterer aber ein bestenfalls durchschnittlicher Bundesliga-Keeper - statistisch ist er sogar einer der schwächsten. Man hat zumindest nicht das Gefühl, dass er pro Spiel auch mal 1-2 "unhaltbare" rauskratzen würde.
Wie man unten sieht, schaffen es die meisten Keeper, ihre "statistisch erwartbaren abgewehrten Bälle" über einen längeren Zeitraum plusminus zu erreichen. In dieser Hinsicht ist Zetterer leider am unteren Ende der Bundesliga-Keeper.
Statistik aus der bisherigen Hinrunde (Bundesliga + internationale Wettbewerbe) mit "expected gefangene Gegentore versus tatsächlich gefangene Gegentore" :
- Michael Zetterer: 22 vs. 28 = -6 [6 Tore mehr kassiert als statistisch erwartbar]
- Kaua Santos: 14 vs. 18 = -4
- Nikola Vasilj: 30 vs. 26 = +4
- Kamil Grabara: 29 vs. 28 = +1
- Marvin Schwäbe: 25 vs. 24 = +1
- Mio Backhaus: 25 vs. 24 = +1
- Mark Flekken: 32 vs. 32 = 0
- Noah Atubolu: 29 vs. 29 = 0
- Gregor Kobel: 25 vs. 25 = 0
- Moritz Nicolas: 24 vs. 24 = 0
- Frederik Rönnow: 23 vs. 23 = 0
- Oliver Baumann: 20 vs. 20 = 0
- Diant Ramaj: 33 vs. 34 = -1
- Peter Gulacsi: 18 vs. 19 = -1
- Robin Zentner: 11 vs. 12 = -1
- Alexander Nübel: 25 vs. 27 = -2
- Daniel Heuer Fernandes: 22 vs. 25 = -3
- Manuel Neuer: 15 vs. 18 = -3
- Finn Dahmen: 24 vs. 28 = -4
Luca_SGE schrieb:
Spannende Übersicht, danke. Gibt es diese auch auf die Wettbewerbe (insb. nur Buli) runtergebrochen?
Statistik aus der bisherigen Hinrunde (nur Bundesliga) mit "expected gefangene Gegentore versus tatsächlich gefangene Gegentore" :
- Michael Zetterer: 13 vs. 17 = -4 [4 Tore mehr kassiert als statistisch erwartbar]
- Kaua Santos: 9 vs. 13 = -4
- Nikola Vasilj: 30 vs. 26 = +4
- Gregor Kobel: 15 vs. 12 = +3
- Kamil Grabara: 29 vs. 28 = +1
- Marvin Schwäbe: 25 vs. 24 = +1
- Mio Backhaus: 25 vs. 24 = +1
- Moritz Nicolas: 24 vs. 24 = 0
- Frederik Rönnow: 23 vs. 23 = 0
- Alexander Nübel: 22 vs. 22 = 0
- Oliver Baumann: 20 vs. 20 = 0
- Diant Ramaj: 33 vs. 34 = -1
- Mark Flekken: 19 vs. 20 = -1
- Peter Gulacsi: 18 vs. 19 = -1
- Noah Atubolu: 24 vs. 26 = -2
- Robin Zentner: 9 vs. 11 = -2
- Daniel Heuer Fernandes: 22 vs. 25 = -3
- Manuel Neuer: 8 vs. 11 = -3
- Finn Dahmen: 24 vs. 28 = -4
Quelle der Daten ist fbref.com
Und eine Sache würde mich noch interessieren, Juno. Warum legst Du Dich so ins Zeug für Leute, die dem Verein, der uns allen am Herzen liegt, so sehr schaden? Bist Du aus der von Hellmann angesprochenen Fangruppierung, die Grenzen überschreiten oder deren Interessenvertreter? Oder trittst du ein, für Menschen, die deiner Meinung nach ungerecht behandelt werden? Was ist deine Motivation?
Ich schließe mich gerne dieser Frage an und möchte auch noch ergänzen, dass Leute aus einer Gruppe, welche die Chaoten decken beziehungsweise die Ermittlung der Chaoten sichtlich erschweren, auch einen Schaden für Eintracht Frankfurt zuführen.
Und hier ist für mich auch der zentrale Ansatzpunkt für das Entziehen von Privilegien: beides im Blick zu haben die Chaoten selbst aber auch die Gruppe um sie herum, die dies schon viel zu lange toleriert hat.
Wer genau das ist und welche Gruppen genau adressiert werden sollten, das werden die Verantwortlichen sicherlich im Blick haben.
Und hier ist für mich auch der zentrale Ansatzpunkt für das Entziehen von Privilegien: beides im Blick zu haben die Chaoten selbst aber auch die Gruppe um sie herum, die dies schon viel zu lange toleriert hat.
Wer genau das ist und welche Gruppen genau adressiert werden sollten, das werden die Verantwortlichen sicherlich im Blick haben.
Wenn man lieber über 10 Fehlentscheidungen ohne VAR diskutiert, als über 3 Fehlentscheidungen mit VAR (Zahlen aus dem Gefühl heraus), ist es halt Quatsch. Der Faktor Mensch wird immer dabei sein und Fussball ist ein Sport in dem es viele 50:50 Entscheidungen gibt, die die Fans der jeweiligen Mannschaften logischerweise immer zu ihren Gunsten auslegen. Diskussionen wird es immer geben, nur ohne VAR noch viel öfter.