Luca_SGE
290
Peinliche Leistung von Düsseldorf. Die waren vor der Saison im erweiterten Aufstiegskandidatenbereich.
Zwar unterschiedliche Ligen und unterschiedliches Niveau, dennoch ein spannender Vergleich: mit Wahi und Futkeu werden zwei von uns ausgeliehene Spiele in der Relegation gefragt sein.
Ich gehe davon aus, dass Futkeu das Zünglein an der Waage wird, um Fürth in der Liga zu halten. Bei Wahi habe ich, auch nach dem gestrigen Spiel, so meine Zweifel (zumindest ein Spiel müsste er mitwirken können)…
Ich gehe davon aus, dass Futkeu das Zünglein an der Waage wird, um Fürth in der Liga zu halten. Bei Wahi habe ich, auch nach dem gestrigen Spiel, so meine Zweifel (zumindest ein Spiel müsste er mitwirken können)…
Okocha1993 schrieb:
Ich wünsche Albert alles Gute, wie in Beziehungen immer wieder mal hat es nicht gepasst. Woanders wird es vielleicht besser gehe. Wenn man dann liest SGE feuert Riera dann passt das halt zum medialen Umgang mit Dingen und in Zeiten, wo Spieler als Flops bezeichnet werden. Wäre schön, wenn diese Wegwerf Rhetorik mal ein Ende hätte, das bleibt aber wohl ein frommer Wunsch.
Auf ein Neues, SGE.
Respekt kennen diese Herrschaften nicht. Ihnen geht es ausschließlich um ihren eigenen Profit.
Alles Beste und vielen Dank an Herrn Riera!
Ja, auch die Presse hat sich nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert und ist die letzten Wochen über jedes Stöcksche gesprungen.
Ich bevorzuge es aber primär die sportlichen Verantwortlichen in die Pflicht zu nehmen. Der Kicker betitelt es heute treffend: "ein Versagen auf allen Ebenen". Dazu zählen die Spieler, die Führungsriege und natürlich auch Riera. Alle haben versagt.
Ich sehe keine Ausrede, dass die Presse daran Schuld sein soll, dass wir in den letzten 9 Spielen eine desolate Bilanz mit nur 7 Punkten haben, darunter nur 2 Punkte in den Spielen in Mainz, gegen Köln, in Augsburg und gegen den HSV.
Spielerisch gab es für mich einen Bruch zwischen den Spielen gegen Freiburg und bei Pauli; sportlich war der Bruch zwischen den Spielen gegen Heidenheim und in Mainz ersichtlich.
Riera hat zu Beginn sehr klare Aussagen getroffen - und damit meine ich nicht die Balkonfloskeln o.ä., sondern das unabdingbare Commitment, dass seine Spieler auf dem Platz stets "Passion" zeigen würden; dass man ihnen nie nachsagen wird, dass sie nicht alles gegeben hätten sowie, dass sie stets wüssten, was zu tun sei. Und hier liegt für mich der zentrale Widerspruch. Diese Leidenschaft auf dem Platz sowie auch ein klares Konzept hat mir gefehlt. Daher war die Trennung alternativlos - von den ganzen internen Scharmützeln mal ganz zu schweigen.
Zum Abschiedsstatement gestern: "und ich würde jederzeit wieder genauso handeln"
Finde ich schwierig. Meiner Meinung nach sollten sich Alle, Alle (!) sehr ernst hinterfragen, natürlich auch die Spieler. Und da ist das Letzte, das ich lesen möchte, dass man wieder genauso handeln würde nach so einem kollektiven Versagen.
Zum Abschluss von mir auch noch viel Erfolg und alles Gute an Riera für die weitere Karriere und auch persönlich. So wie für uns, heißt es auch für ihn "Mund abbuzze; woanders wird er womöglich besser funktionieren.
Ich bevorzuge es aber primär die sportlichen Verantwortlichen in die Pflicht zu nehmen. Der Kicker betitelt es heute treffend: "ein Versagen auf allen Ebenen". Dazu zählen die Spieler, die Führungsriege und natürlich auch Riera. Alle haben versagt.
Ich sehe keine Ausrede, dass die Presse daran Schuld sein soll, dass wir in den letzten 9 Spielen eine desolate Bilanz mit nur 7 Punkten haben, darunter nur 2 Punkte in den Spielen in Mainz, gegen Köln, in Augsburg und gegen den HSV.
Spielerisch gab es für mich einen Bruch zwischen den Spielen gegen Freiburg und bei Pauli; sportlich war der Bruch zwischen den Spielen gegen Heidenheim und in Mainz ersichtlich.
Riera hat zu Beginn sehr klare Aussagen getroffen - und damit meine ich nicht die Balkonfloskeln o.ä., sondern das unabdingbare Commitment, dass seine Spieler auf dem Platz stets "Passion" zeigen würden; dass man ihnen nie nachsagen wird, dass sie nicht alles gegeben hätten sowie, dass sie stets wüssten, was zu tun sei. Und hier liegt für mich der zentrale Widerspruch. Diese Leidenschaft auf dem Platz sowie auch ein klares Konzept hat mir gefehlt. Daher war die Trennung alternativlos - von den ganzen internen Scharmützeln mal ganz zu schweigen.
Zum Abschiedsstatement gestern: "und ich würde jederzeit wieder genauso handeln"
Finde ich schwierig. Meiner Meinung nach sollten sich Alle, Alle (!) sehr ernst hinterfragen, natürlich auch die Spieler. Und da ist das Letzte, das ich lesen möchte, dass man wieder genauso handeln würde nach so einem kollektiven Versagen.
Zum Abschluss von mir auch noch viel Erfolg und alles Gute an Riera für die weitere Karriere und auch persönlich. So wie für uns, heißt es auch für ihn "Mund abbuzze; woanders wird er womöglich besser funktionieren.
Erstmal alles Gute für Albert - trotz der Enttäuschung.
Anfangs sah es so aus als würde er die Wackelabwehr stabilisieren können ohne die Offensive zu vernachlässigen (Drei Heimsiege gegen Gladbach, Freiburg und Heidenheim). Leider riss das Verletzungspech (ein gerade stabiler werdender Collins, Bahoya, Knauff, Kristensen,...) nicht ab und die Formkurve der Führungsspieler blieb stabil unten. Gerade Collins, Kristensen und Bahoya hinterließen wirklich Lücken (auf Letzteren setzte er in den ersten Spielen und Bahoya
blühte kurz mal wieder auf).
Dann stimmten die Ergebnisse schon vor der Ländrrspielpause nicht mehr (St.Pauli, MZ). Endgültig erstickt wurde das zarte "Aufwärtstrendchen" dann durch Albert selber mit der 8 Tage Trainingspause, mit der er gefühlt die gesamte Frankfurter Journaille gegen sich aufbrachte und wo er einfach auch Möglichkeiten liegen ließ, die Reservisten/Nicht-Nationalspieler fit zu machen/zu trainieren. Einen weiterer Fallstrick war der völlig unnötige Streit mit Jonny Burkhardt, den er anfangs noch zu einem Kapitän ausgerufen hatte.
Die Kommunikation war von Anfang an ein Thema. Eine der ersten Fragen auf der erste PK mit MK war, ob es ein Problem sei, dass Albert kein Deutsch spricht. Das wurde ausgiebig verneint. Ich glaube, dass es doch ein Thema war. Aus eigenen Beobachtungen im Berufsalltag: Wenn man zu viele (informelle) Gespräche nicht versteht, können schnell Missverständnisse entstehen und es geht schnell in die falsche Richtung. Scheint hier auch passiert zu sein (?). Vielleicht funktioniert Albert in Spanien oder England nach einem ruhigeren Einstieg tatsächlich ganz gut, hier war es leider ein Missverständnis. Alles gute trotzdem, wie gesagt.
Anfangs sah es so aus als würde er die Wackelabwehr stabilisieren können ohne die Offensive zu vernachlässigen (Drei Heimsiege gegen Gladbach, Freiburg und Heidenheim). Leider riss das Verletzungspech (ein gerade stabiler werdender Collins, Bahoya, Knauff, Kristensen,...) nicht ab und die Formkurve der Führungsspieler blieb stabil unten. Gerade Collins, Kristensen und Bahoya hinterließen wirklich Lücken (auf Letzteren setzte er in den ersten Spielen und Bahoya
blühte kurz mal wieder auf).
Dann stimmten die Ergebnisse schon vor der Ländrrspielpause nicht mehr (St.Pauli, MZ). Endgültig erstickt wurde das zarte "Aufwärtstrendchen" dann durch Albert selber mit der 8 Tage Trainingspause, mit der er gefühlt die gesamte Frankfurter Journaille gegen sich aufbrachte und wo er einfach auch Möglichkeiten liegen ließ, die Reservisten/Nicht-Nationalspieler fit zu machen/zu trainieren. Einen weiterer Fallstrick war der völlig unnötige Streit mit Jonny Burkhardt, den er anfangs noch zu einem Kapitän ausgerufen hatte.
Die Kommunikation war von Anfang an ein Thema. Eine der ersten Fragen auf der erste PK mit MK war, ob es ein Problem sei, dass Albert kein Deutsch spricht. Das wurde ausgiebig verneint. Ich glaube, dass es doch ein Thema war. Aus eigenen Beobachtungen im Berufsalltag: Wenn man zu viele (informelle) Gespräche nicht versteht, können schnell Missverständnisse entstehen und es geht schnell in die falsche Richtung. Scheint hier auch passiert zu sein (?). Vielleicht funktioniert Albert in Spanien oder England nach einem ruhigeren Einstieg tatsächlich ganz gut, hier war es leider ein Missverständnis. Alles gute trotzdem, wie gesagt.
Hm, ich finde, diese Verkürzung wird dem Beitrag von Matzel nicht gerecht.
Er hat doch verschiedene Blickwinkel dargelegt:
- Wahi ging zu Beginn drauf, wollte sich zeigen und einbringen
- der Erfolg blieb aus
- dann offenbar fehlende Resilienz plus Kopfkino
- zunehmend unsicher, keine Verstärkung für das Team
- in dessen Folge gab es nur noch Kurzeinsätze
- komplett aufgegeben
Du hast in dem Beitrag oben den Zusammenhang der letzten beiden Stichpunkte aufgegriffen; aber das bedeutet doch nicht, dass Dino dran schuld sein soll, dass er sich aufgegeben hat, sondern das war das Ende einer Kette.
Der Knackpunkt ist, und da stimme ich Matzel durchaus zu, die fehlende Resilienz, und dies ist auch ein K.O. Kriterium für eine nachhaltig erfolgreiche Profikarriere.
Er hat doch verschiedene Blickwinkel dargelegt:
- Wahi ging zu Beginn drauf, wollte sich zeigen und einbringen
- der Erfolg blieb aus
- dann offenbar fehlende Resilienz plus Kopfkino
- zunehmend unsicher, keine Verstärkung für das Team
- in dessen Folge gab es nur noch Kurzeinsätze
- komplett aufgegeben
Du hast in dem Beitrag oben den Zusammenhang der letzten beiden Stichpunkte aufgegriffen; aber das bedeutet doch nicht, dass Dino dran schuld sein soll, dass er sich aufgegeben hat, sondern das war das Ende einer Kette.
Der Knackpunkt ist, und da stimme ich Matzel durchaus zu, die fehlende Resilienz, und dies ist auch ein K.O. Kriterium für eine nachhaltig erfolgreiche Profikarriere.
Abseitsfäller schrieb:Matzel schrieb:
Ich glaube halt, dass er einfach null frustrationstolerant ist, was bei ausbleibendem Erfolg zu schnell zur inneren Aufgabe führt, deren Auswirkungen dann zu sehen war.
Das ist endlich mal eine passende Erklärung. Gekauft. So kann es auch bei anderen Stationen gewesen sein.
Ich fand ihn anfangs auch bemüht und im Anlaufen sicher nicht schlechter als Jonny oder Ansgar. Ihm fehlte dann mal ein Tor und später kam die Selbstaufgabe, nachdem ihn DT zumeist nur noch unbedeutende 15 Min gegeben hat.
immer wieder interessant, wie hier von viele usern alles was geht zu wahis gunsten ausgelegt wird.
warum eigentlich?
die vorstellung, dass ein spieler durch sein eigenes mindset und sein eigenes daraus folgendes verhalten seine misere selbst verschuldet hat ist vollkommen unmöglich?
Hm, ich finde, diese Verkürzung wird dem Beitrag von Matzel nicht gerecht.
Er hat doch verschiedene Blickwinkel dargelegt:
- Wahi ging zu Beginn drauf, wollte sich zeigen und einbringen
- der Erfolg blieb aus
- dann offenbar fehlende Resilienz plus Kopfkino
- zunehmend unsicher, keine Verstärkung für das Team
- in dessen Folge gab es nur noch Kurzeinsätze
- komplett aufgegeben
Du hast in dem Beitrag oben den Zusammenhang der letzten beiden Stichpunkte aufgegriffen; aber das bedeutet doch nicht, dass Dino dran schuld sein soll, dass er sich aufgegeben hat, sondern das war das Ende einer Kette.
Der Knackpunkt ist, und da stimme ich Matzel durchaus zu, die fehlende Resilienz, und dies ist auch ein K.O. Kriterium für eine nachhaltig erfolgreiche Profikarriere.
Er hat doch verschiedene Blickwinkel dargelegt:
- Wahi ging zu Beginn drauf, wollte sich zeigen und einbringen
- der Erfolg blieb aus
- dann offenbar fehlende Resilienz plus Kopfkino
- zunehmend unsicher, keine Verstärkung für das Team
- in dessen Folge gab es nur noch Kurzeinsätze
- komplett aufgegeben
Du hast in dem Beitrag oben den Zusammenhang der letzten beiden Stichpunkte aufgegriffen; aber das bedeutet doch nicht, dass Dino dran schuld sein soll, dass er sich aufgegeben hat, sondern das war das Ende einer Kette.
Der Knackpunkt ist, und da stimme ich Matzel durchaus zu, die fehlende Resilienz, und dies ist auch ein K.O. Kriterium für eine nachhaltig erfolgreiche Profikarriere.
Laie! (Das vorweg!)
Mir hat der Ebimbe meistens gefallen, dachte der hat - wie sagt man - Potenzial.
Jetzt macht er seine damalige Einstellung öffentlich.
Er teilt mit, dass er einiges gelernt hat und sich nun professionell verhalte.
Meiner Meinung nach (Laie!) sollte ihm Eintracht Frankfurt eine weitere Chance geben.
Mal sehen wie es ausgeht.
Mir hat der Ebimbe meistens gefallen, dachte der hat - wie sagt man - Potenzial.
Jetzt macht er seine damalige Einstellung öffentlich.
Er teilt mit, dass er einiges gelernt hat und sich nun professionell verhalte.
Meiner Meinung nach (Laie!) sollte ihm Eintracht Frankfurt eine weitere Chance geben.
Mal sehen wie es ausgeht.
Mit dem Gedanken kann ich mich auch anfreunden.
Zu Wahi: Dass er über die Zeit bei uns und die geringe Einsatzzeit enttäuscht ist, kann ich grundsätzlich nachvollziehen. Aber, Stichwort Professionalität: man muss doch nur mal schauen, auf welchem Tabellenplatz sein derzeitige Arbeitgeber steht. Ist das der richtige Zeitpunkt um über die Medien so seine eigenen Befindlichkeiten rauszuhauen? Ich bezweifle das.
Hoffentlich findet sich im Sommer ein großzügiger Interessent, so dass wir nicht ganz so viel Verlust machen würden. Ggf. ja südöstlich von Frankreich…
Zu Wahi: Dass er über die Zeit bei uns und die geringe Einsatzzeit enttäuscht ist, kann ich grundsätzlich nachvollziehen. Aber, Stichwort Professionalität: man muss doch nur mal schauen, auf welchem Tabellenplatz sein derzeitige Arbeitgeber steht. Ist das der richtige Zeitpunkt um über die Medien so seine eigenen Befindlichkeiten rauszuhauen? Ich bezweifle das.
Hoffentlich findet sich im Sommer ein großzügiger Interessent, so dass wir nicht ganz so viel Verlust machen würden. Ggf. ja südöstlich von Frankreich…
Ja, bei den Durchschnittsnoten beispielsweise müsste man auch für eine sauberere Auswertung den Etat o.ä. mit berücksichtigen, weil unser Wachstum über die Jahre ja schon positiv reingespielt hat. Die Auswertung oben ist halt wirklich high Level mit den Daten, die man sich straight vom Kicker ziehen kann, erstellt.
Danke Luca,
gemäß diesen Zahlen müsste ich meine Generalkritik an DT und seinem Fußball im Allgemeinen etwas relativieren. Letztes Jahr war demnach durch unsere zahlreichen Aufholjagten (?) wohl sehr unterhaltsam. Dino verzeih.
Es komme mir aber niemand mehr mit Ballgeschiebe unter AR, und hat die Kurve in 23/24 nicht gesehen. Da sieht man das ewige Hin und Her in der Kette sehr schön.
Die Glasner-Jünger werden 21/22 mit der Pokalperformanz kompensieren suchen.
Das ist auch mein final Punkt, hier werden immer BL-Statistiken rauf und runter verglichen, EF hat vor nicht allzu langer Zeit vor allen in Pokalwettbeweben geliefert. Und das ist schon eher länger her.
gemäß diesen Zahlen müsste ich meine Generalkritik an DT und seinem Fußball im Allgemeinen etwas relativieren. Letztes Jahr war demnach durch unsere zahlreichen Aufholjagten (?) wohl sehr unterhaltsam. Dino verzeih.
Es komme mir aber niemand mehr mit Ballgeschiebe unter AR, und hat die Kurve in 23/24 nicht gesehen. Da sieht man das ewige Hin und Her in der Kette sehr schön.
Die Glasner-Jünger werden 21/22 mit der Pokalperformanz kompensieren suchen.
Das ist auch mein final Punkt, hier werden immer BL-Statistiken rauf und runter verglichen, EF hat vor nicht allzu langer Zeit vor allen in Pokalwettbeweben geliefert. Und das ist schon eher länger her.
Ja, bei den Durchschnittsnoten beispielsweise müsste man auch für eine sauberere Auswertung den Etat o.ä. mit berücksichtigen, weil unser Wachstum über die Jahre ja schon positiv reingespielt hat. Die Auswertung oben ist halt wirklich high Level mit den Daten, die man sich straight vom Kicker ziehen kann, erstellt.
Hochtaunus Adler schrieb:
Aber wenn ich sehe, dass wir in dieser Saison notenmäßig mit Pauli und Wolfsburg das Schlusslicht bilden, dass so Mannschaften wie Werder oder Heidenheim noch vor uns liegen, dass wir für die knappe Niederlage in Dortmund nur ein klein wenig bessere Noten bekommen als Köln bei ihrer Heimniederlage gegen Heidenheim, dann Zweifel ich sehr am Nährwert und der Objektivität dieser Notengebung.
Gut, dass Du darauf eingehst.
Ich muss dazu sagen, dass ich nicht die Durchschnittsnoten der Spieler herangezogen habe, sondern vielmehr die durchschnittliche Spielnote; also wie der Kicker die Attraktivität des einzelnen Spiels in Summe bewertet hat (Beispiel zuletzt Dortmund gegen uns 2,5). Hier liegen wir über die komplette aktuelle Saison gleichauf mit Freiburg auf Platz 7 (3,09).
Und ja, den Punkt mit der nicht kompletten Objektivität habe ich ja auch angebracht. Hier findet man mit Sicherheit mehrere Einzelfälle, die einen skeptisch machen. In Summe über alle Spieltage finde ich das aber tatsächlich zumindest als statistische Indikation recht interessant.
Und ergänzend: stimme Dir zu, dass die Betrachtung der einzelnen Spielernoten deutlich volatiler ist und dadurch, so auch meine Intuition, die Aussagekraft grundsätzlich eher geringer ist. Das hast du ja auch ziemlich gut in der aggregierten Betrachtung dieser Saison oben in deiner Nachricht dargestellt.
Danke für die Mühe, das zusammenzutragen.
Was die Kicker Noten allerdings betrifft: zu denen habe ich null Zutrauen. Du machst ja schon ein paar Einschränkungen. Aber wenn ich sehe, dass wir in dieser Saison notenmäßig mit Pauli und Wolfsburg das Schlusslicht bilden, dass so Mannschaften wie Werder oder Heidenheim noch vor uns liegen, dass wir für die knappe Niederlage in Dortmund nur ein klein wenig bessere Noten bekommen als Köln bei ihrer Heimniederlage gegen Heidenheim, dann Zweifel ich sehr am Nährwert und der Objektivität dieser Notengebung. Es hängt wohl auch viel davon ab, wie sehr man von der Erwartung abweicht (daher die guten Noten für Heidenheim vielleicht und unsere relativ schlechten Noten??), aber es hängt auch sehr viel von der Sympathie des Notengebers ab. Kein Wunder also, wenn die Noten zu den Vorstellungen des Teams des wenig geschätzten Riera also sehr schlecht ausfallen, auf historischem Tiefpunkt sogar, wenn ich das recht sehe.... na ja.... Für mich sagt das recht wenig aus!
Was die Kicker Noten allerdings betrifft: zu denen habe ich null Zutrauen. Du machst ja schon ein paar Einschränkungen. Aber wenn ich sehe, dass wir in dieser Saison notenmäßig mit Pauli und Wolfsburg das Schlusslicht bilden, dass so Mannschaften wie Werder oder Heidenheim noch vor uns liegen, dass wir für die knappe Niederlage in Dortmund nur ein klein wenig bessere Noten bekommen als Köln bei ihrer Heimniederlage gegen Heidenheim, dann Zweifel ich sehr am Nährwert und der Objektivität dieser Notengebung. Es hängt wohl auch viel davon ab, wie sehr man von der Erwartung abweicht (daher die guten Noten für Heidenheim vielleicht und unsere relativ schlechten Noten??), aber es hängt auch sehr viel von der Sympathie des Notengebers ab. Kein Wunder also, wenn die Noten zu den Vorstellungen des Teams des wenig geschätzten Riera also sehr schlecht ausfallen, auf historischem Tiefpunkt sogar, wenn ich das recht sehe.... na ja.... Für mich sagt das recht wenig aus!
Hochtaunus Adler schrieb:
Aber wenn ich sehe, dass wir in dieser Saison notenmäßig mit Pauli und Wolfsburg das Schlusslicht bilden, dass so Mannschaften wie Werder oder Heidenheim noch vor uns liegen, dass wir für die knappe Niederlage in Dortmund nur ein klein wenig bessere Noten bekommen als Köln bei ihrer Heimniederlage gegen Heidenheim, dann Zweifel ich sehr am Nährwert und der Objektivität dieser Notengebung.
Gut, dass Du darauf eingehst.
Ich muss dazu sagen, dass ich nicht die Durchschnittsnoten der Spieler herangezogen habe, sondern vielmehr die durchschnittliche Spielnote; also wie der Kicker die Attraktivität des einzelnen Spiels in Summe bewertet hat (Beispiel zuletzt Dortmund gegen uns 2,5). Hier liegen wir über die komplette aktuelle Saison gleichauf mit Freiburg auf Platz 7 (3,09).
Und ja, den Punkt mit der nicht kompletten Objektivität habe ich ja auch angebracht. Hier findet man mit Sicherheit mehrere Einzelfälle, die einen skeptisch machen. In Summe über alle Spieltage finde ich das aber tatsächlich zumindest als statistische Indikation recht interessant.
Und ergänzend: stimme Dir zu, dass die Betrachtung der einzelnen Spielernoten deutlich volatiler ist und dadurch, so auch meine Intuition, die Aussagekraft grundsätzlich eher geringer ist. Das hast du ja auch ziemlich gut in der aggregierten Betrachtung dieser Saison oben in deiner Nachricht dargestellt.
Luca_SGE schrieb:
ch muss dazu sagen, dass ich nicht die Durchschnittsnoten der Spieler herangezogen habe, sondern vielmehr die durchschnittliche Spielnote; also wie der Kicker die Attraktivität des einzelnen Spiels in Summe bewertet hat (Beispiel zuletzt Dortmund gegen uns 2,5).
Ah, ok, sorry, Luca, da hatte ich Deinen Beitrag nicht sorgfältig genug gelesen, mein Fehler.
Na ja, wenn es um die Spielnoten geht, dann muss man natürlich mit einbeziehen, dass wir nur zu 50% an dieser Note beteiligt sind. Wenn also uns die Bayern mit 7:1 schlagen, dann ist die Spielnote vielleicht 2,5, aber uns Beitrag zum unterhaltsamen Spiel nur gering. Das gilt natürlich auch umgekehrt. Das 4:6 in Gladbach wurde mit der Spielnote 1,5 bewertet - ob man sagen kann, Gladbach hat so attraktiven Fußball gespielt an diesem Tag? Das Spiel hatte großen Unterhaltungswert für einen neutralen Zuschauer, aber...
Gude,
unten findet Ihr eine Auswertung, die ich mal teilen wollte:
Vorab: Kickernoten sind natürlich nicht komplett objektiv und auch nicht komplett frei von Verzerrungen, da abhängig von einzelnen Reportermeinungen. Nichtsdestotrotz habe ich die Spielnoten aus den letzten Jahren herangezogen als eine Indikation für die Attraktivität unserer Spiele.
Grafik 1: Durchschnittsnoten SGE vs Bundesliga gesamt über die Zeit

Man muss bei der Betrachtung dieser Saison natürlich fairerweise einordnen, dass Dino die viel zu vielen Gegentoren, die sicherlich signifikant zur besseren Spielnote beigetragen haben, auf die Füße gefallen sind und es auch ein Auftrag an Riera war die Defensive zu stabilisieren, so dass die schlechtere Durchschnittsnote nicht überraschend ist und es unfair wäre diese vorzuhalten. Nichtsdestotrotz ist der Unterschied schon sehr deutlich (2,78 vs 3,46); das Spiel zuletzt in Dortmund war sogar ein eher positiver Ausreißer unter Riera. Aber wie gesagt, nicht wertend (bei all meiner Kritik zuletzt an Riera), sondern rein informativ angedacht.
Darüber hinaus auch interessant die unterschiedlichen Phasen, beispielsweise die höhere Attraktivität unter Hütter oder der riesen Unterschied zwischen der ersten und zweiten Saison unter Dino sowie der Vergleich zu den Noten in der jeweiligen Bundesligasaison insgesamt.
On top noch eine (vorsichtig zu interpretierende) Auswertung nach dem Motto "inwieweit haben bei uns attraktivere Spiele mit einer besseren Punktausbeute korreliert?".
Grafik 2: Durchschnittsnoten vs -punkte SGE über die Zeit

Die Korrelation (ca. -0,7, auf der Grafik bewusst in unterschiedliche Skalenrichtungen dargestellt) erscheint recht hoch. D.h. zumindest im Trend wurde eine attraktivere Spielweise bei uns mit sportlichem Erfolg belohnt. Wobei z.B. die wilde Saison unter Schaaf gar nicht sooo stark in den Kickernoten "gewürdigt" wurde. Dass die Kickernote in der tollen Saison 2020/21 unter Hütter (60 Punkte) nicht so gut ausfällt, hängt sehr stark mit dem schwachen Saisonstart sowie der miesen Phase nach der Verkündung von Hütters Abschied zusammen. Dazwischen war die Durchschnittsnote mit ca. 2,8 ziemlich gut.
Bzgl. dieser Saison auch hier besser der Mantel des Schweigens
unten findet Ihr eine Auswertung, die ich mal teilen wollte:
Vorab: Kickernoten sind natürlich nicht komplett objektiv und auch nicht komplett frei von Verzerrungen, da abhängig von einzelnen Reportermeinungen. Nichtsdestotrotz habe ich die Spielnoten aus den letzten Jahren herangezogen als eine Indikation für die Attraktivität unserer Spiele.
Grafik 1: Durchschnittsnoten SGE vs Bundesliga gesamt über die Zeit

Man muss bei der Betrachtung dieser Saison natürlich fairerweise einordnen, dass Dino die viel zu vielen Gegentoren, die sicherlich signifikant zur besseren Spielnote beigetragen haben, auf die Füße gefallen sind und es auch ein Auftrag an Riera war die Defensive zu stabilisieren, so dass die schlechtere Durchschnittsnote nicht überraschend ist und es unfair wäre diese vorzuhalten. Nichtsdestotrotz ist der Unterschied schon sehr deutlich (2,78 vs 3,46); das Spiel zuletzt in Dortmund war sogar ein eher positiver Ausreißer unter Riera. Aber wie gesagt, nicht wertend (bei all meiner Kritik zuletzt an Riera), sondern rein informativ angedacht.
Darüber hinaus auch interessant die unterschiedlichen Phasen, beispielsweise die höhere Attraktivität unter Hütter oder der riesen Unterschied zwischen der ersten und zweiten Saison unter Dino sowie der Vergleich zu den Noten in der jeweiligen Bundesligasaison insgesamt.
On top noch eine (vorsichtig zu interpretierende) Auswertung nach dem Motto "inwieweit haben bei uns attraktivere Spiele mit einer besseren Punktausbeute korreliert?".
Grafik 2: Durchschnittsnoten vs -punkte SGE über die Zeit

Die Korrelation (ca. -0,7, auf der Grafik bewusst in unterschiedliche Skalenrichtungen dargestellt) erscheint recht hoch. D.h. zumindest im Trend wurde eine attraktivere Spielweise bei uns mit sportlichem Erfolg belohnt. Wobei z.B. die wilde Saison unter Schaaf gar nicht sooo stark in den Kickernoten "gewürdigt" wurde. Dass die Kickernote in der tollen Saison 2020/21 unter Hütter (60 Punkte) nicht so gut ausfällt, hängt sehr stark mit dem schwachen Saisonstart sowie der miesen Phase nach der Verkündung von Hütters Abschied zusammen. Dazwischen war die Durchschnittsnote mit ca. 2,8 ziemlich gut.
Bzgl. dieser Saison auch hier besser der Mantel des Schweigens
Danke für die Mühe, das zusammenzutragen.
Was die Kicker Noten allerdings betrifft: zu denen habe ich null Zutrauen. Du machst ja schon ein paar Einschränkungen. Aber wenn ich sehe, dass wir in dieser Saison notenmäßig mit Pauli und Wolfsburg das Schlusslicht bilden, dass so Mannschaften wie Werder oder Heidenheim noch vor uns liegen, dass wir für die knappe Niederlage in Dortmund nur ein klein wenig bessere Noten bekommen als Köln bei ihrer Heimniederlage gegen Heidenheim, dann Zweifel ich sehr am Nährwert und der Objektivität dieser Notengebung. Es hängt wohl auch viel davon ab, wie sehr man von der Erwartung abweicht (daher die guten Noten für Heidenheim vielleicht und unsere relativ schlechten Noten??), aber es hängt auch sehr viel von der Sympathie des Notengebers ab. Kein Wunder also, wenn die Noten zu den Vorstellungen des Teams des wenig geschätzten Riera also sehr schlecht ausfallen, auf historischem Tiefpunkt sogar, wenn ich das recht sehe.... na ja.... Für mich sagt das recht wenig aus!
Was die Kicker Noten allerdings betrifft: zu denen habe ich null Zutrauen. Du machst ja schon ein paar Einschränkungen. Aber wenn ich sehe, dass wir in dieser Saison notenmäßig mit Pauli und Wolfsburg das Schlusslicht bilden, dass so Mannschaften wie Werder oder Heidenheim noch vor uns liegen, dass wir für die knappe Niederlage in Dortmund nur ein klein wenig bessere Noten bekommen als Köln bei ihrer Heimniederlage gegen Heidenheim, dann Zweifel ich sehr am Nährwert und der Objektivität dieser Notengebung. Es hängt wohl auch viel davon ab, wie sehr man von der Erwartung abweicht (daher die guten Noten für Heidenheim vielleicht und unsere relativ schlechten Noten??), aber es hängt auch sehr viel von der Sympathie des Notengebers ab. Kein Wunder also, wenn die Noten zu den Vorstellungen des Teams des wenig geschätzten Riera also sehr schlecht ausfallen, auf historischem Tiefpunkt sogar, wenn ich das recht sehe.... na ja.... Für mich sagt das recht wenig aus!
Danke Luca,
gemäß diesen Zahlen müsste ich meine Generalkritik an DT und seinem Fußball im Allgemeinen etwas relativieren. Letztes Jahr war demnach durch unsere zahlreichen Aufholjagten (?) wohl sehr unterhaltsam. Dino verzeih.
Es komme mir aber niemand mehr mit Ballgeschiebe unter AR, und hat die Kurve in 23/24 nicht gesehen. Da sieht man das ewige Hin und Her in der Kette sehr schön.
Die Glasner-Jünger werden 21/22 mit der Pokalperformanz kompensieren suchen.
Das ist auch mein final Punkt, hier werden immer BL-Statistiken rauf und runter verglichen, EF hat vor nicht allzu langer Zeit vor allen in Pokalwettbeweben geliefert. Und das ist schon eher länger her.
gemäß diesen Zahlen müsste ich meine Generalkritik an DT und seinem Fußball im Allgemeinen etwas relativieren. Letztes Jahr war demnach durch unsere zahlreichen Aufholjagten (?) wohl sehr unterhaltsam. Dino verzeih.
Es komme mir aber niemand mehr mit Ballgeschiebe unter AR, und hat die Kurve in 23/24 nicht gesehen. Da sieht man das ewige Hin und Her in der Kette sehr schön.
Die Glasner-Jünger werden 21/22 mit der Pokalperformanz kompensieren suchen.
Das ist auch mein final Punkt, hier werden immer BL-Statistiken rauf und runter verglichen, EF hat vor nicht allzu langer Zeit vor allen in Pokalwettbeweben geliefert. Und das ist schon eher länger her.
Mir ist das weiterhin viel zu billig, Riera so stark aus der Verantwortung zu nehmen, wie es in einigen Beiträgen hier suggeriert wird.
Ziehen wir doch mal bewusst den Vergleich zur Saison 2015/2016. Dort hatten wir drastische Mängel an sowohl der Qualität im Kader als auch der Mentalität auf dem Platz. Niko Kovac wurde erst nach dem 25. Spieltag verpflichtet. Es war am Ende richtig eng, aber eines kann man festhalten: man konnte einen richtigen Spirit auf dem Platz sehen, eine Einheit, die mit den limitierten Mitteln am Ende es noch irgendwie geschafft hat den Klassenerhalt zu schaffen.
Nun sind wir absolut gesehen auf einem anderen Niveau unterwegs, aber nach 13 spielen unter Riera fehlt mir total das Feuer auf dem Platz; der unbedingte Wille es gemeinsam zu schaffen.
Und sorry, da ist er doch definitiv in der Pflicht. Alleine das Zweikampfverhalten vor dem 1:1 am Freitag, wo wir uns von Julian Brandt (!) abkochen lassen. Das ist doch Wahnsinn und da müssen natürlich auch die Spieler in die Pflicht genommen werden.
Aber wenn Riera nur ansatzweise das, was er bei seiner Anfangs- PK versprochen hat, umgesetzt hätte, dann bin ich mir sicher wäre ein solches Zweikampfverhalten nicht passiert. Sprich man muss leider leider beides festhalten: die Mannschaft kriegt im Moment überhaupt nicht den richtigen Spirit auf den Platz, aber Riera konnte eben diesen nicht vermitteln.
Deshalb muss eine Trennung folgen und ja, es muss ein Umbruch kommen und auch die Spieler, die nächste Saison noch da sein werden, sollten sich dringend hinterfragen.
Ziehen wir doch mal bewusst den Vergleich zur Saison 2015/2016. Dort hatten wir drastische Mängel an sowohl der Qualität im Kader als auch der Mentalität auf dem Platz. Niko Kovac wurde erst nach dem 25. Spieltag verpflichtet. Es war am Ende richtig eng, aber eines kann man festhalten: man konnte einen richtigen Spirit auf dem Platz sehen, eine Einheit, die mit den limitierten Mitteln am Ende es noch irgendwie geschafft hat den Klassenerhalt zu schaffen.
Nun sind wir absolut gesehen auf einem anderen Niveau unterwegs, aber nach 13 spielen unter Riera fehlt mir total das Feuer auf dem Platz; der unbedingte Wille es gemeinsam zu schaffen.
Und sorry, da ist er doch definitiv in der Pflicht. Alleine das Zweikampfverhalten vor dem 1:1 am Freitag, wo wir uns von Julian Brandt (!) abkochen lassen. Das ist doch Wahnsinn und da müssen natürlich auch die Spieler in die Pflicht genommen werden.
Aber wenn Riera nur ansatzweise das, was er bei seiner Anfangs- PK versprochen hat, umgesetzt hätte, dann bin ich mir sicher wäre ein solches Zweikampfverhalten nicht passiert. Sprich man muss leider leider beides festhalten: die Mannschaft kriegt im Moment überhaupt nicht den richtigen Spirit auf den Platz, aber Riera konnte eben diesen nicht vermitteln.
Deshalb muss eine Trennung folgen und ja, es muss ein Umbruch kommen und auch die Spieler, die nächste Saison noch da sein werden, sollten sich dringend hinterfragen.
Luca_SGE schrieb:
Ziehen wir doch mal bewusst den Vergleich zur Saison 2015/2016. Dort hatten wir drastische Mängel an sowohl der Qualität im Kader als auch der Mentalität auf dem Platz. Niko Kovac wurde erst nach dem 25. Spieltag verpflichtet. Es war am Ende richtig eng, aber eines kann man festhalten: man konnte einen richtigen Spirit auf dem Platz sehen, eine Einheit, die mit den limitierten Mitteln am Ende es noch irgendwie geschafft hat den Klassenerhalt zu schaffen.
Nun sind wir absolut gesehen auf einem anderen Niveau unterwegs, aber nach 13 spielen unter Riera fehlt mir total das Feuer auf dem Platz; der unbedingte Wille es gemeinsam zu schaffen.
Damals ging es aber, im Gegensatz zu heute, um das nackte Überleben des Vereins.
Heute geht es "nur" um europäisch oder nicht europäisch. Und die Motivationslage hierfür ist auch noch eine andere als noch vor ein paar Jahren. Vor ein paar Jahren mussten die Akteure noch um Europa kämpfen, um sich über diese Bühne für die Topvereine zu präsentieren. Jetzt sind die Beobachter der Topvereine wohl (noch!) permanent bei uns präsent, und die Jungs haben auch schon Interessenten, egal ob sie nun mit Zwischenstation Eintracht Dritter, Fünfter oder Achter werden. Atletico zeigt Interesse an Larrson, Real Interesse an Brown, und bei Uzun haben sich hundertpro auch schon Interessenten gemeldet. Ich nenne das mal salopp "Trittbrettfahrer".
Hellmann hat ja auch schon von der "Wohlfühloase Eintracht" gesprochen, und dass es so nicht weitergehen kann.... und dann wurde das ganz Problem einfach nur noch auf den Trainer verortet. Dino hat ja auch scheinbar die Jungs nicht motiviert bekommen... ergo: Leistungseinbruch und Trainerentlassung. Danach halt der 94/95-Move, der damals schon nicht funktioniert hat: Einen "harten Hund" holen, der die Wohlfühloase brach legt. Also: nach dem Gepoltere der Eintracht-Verantwortlichen (Wohlfühloase, mehr Intensität) kam dann ein Trainer, der selber gepoltert hat (bzgl. Gegentore schlechtestes Team Europas, Spieler springen vom Balkon). Jetzt mal ganz ehrlich: wurde Riera nicht gerade DESHALB geholt, weil er unbequem ist? War die Art, wie Riera auftritt nicht sogar gewünscht, vielleicht sogar gefordert worden vonseiten der Eintracht Verantwortlichen?
Hat für mich gerade etwas von: Man zielt mit dem Revolver auf ein Ziel hinter einer Panzerglasscheibe... und schießt sich über einen Querschläger selbst an. Oder sprichwörtlich: Der Schuss ging nach hinten los. Denn der jetzige Effekt war wohl weder gewünscht noch einkalkuliert: Dass man in der Außendarstellung des Vereins jetzt in der Tat vor einem kleinen Scherbenhaufen steht. Sportliche Ziele wurden zudem wohl auch verfehlt. Und die Entlassung Rieras wird von den Schreiberlingen der Presse wie riesige Banner überall geflackt, so dass man Tatsachen schaffen möchte.
Dazu passt eine Statistik Brodo, nach der ist statistisch nur in den ersten 4 Spielen nach einem Trainerwechsel eine bessere Punktausbeute nachweisbar. Danach gleicht sich der Schnitt dem vorherigen an.
Wird also nur der Trainer ausgetauscht, gibt es in der Regel keine nachhaltige Verbesserung. Man muss an den Kader ran.
Die Statistik stammte aus der Berger-Zeit.
Für mich ist somit die Ausbeute unter AR kein Entlassungskriterium.
Interne Menschenführung wäre es schon eher. Das kann ich aber nicht beurteilen.
Wird also nur der Trainer ausgetauscht, gibt es in der Regel keine nachhaltige Verbesserung. Man muss an den Kader ran.
Die Statistik stammte aus der Berger-Zeit.
Für mich ist somit die Ausbeute unter AR kein Entlassungskriterium.
Interne Menschenführung wäre es schon eher. Das kann ich aber nicht beurteilen.
Das ist mir ehrlich gesagt viel zu pauschal. Im Mittel über sehr viele Trainerwechsel hinweg mag diese Statistik hinkommen. Da spielen natürlich auch etliche Fälle aus den letzten Jahren wie beispielsweise bei Schalke oder dem HSV mit rein, wo ganz viele Trainerwechsel nichts bewirkt haben. Fernab von dieser Statistik sollte man aber meiner Meinung nach die individuellen Komponenten qualitativ betrachten. Der Effekt des Trainerwechsels spiegelt sich natürlich durch die Qualität des neuen Trainers wider, aber auch durch die Qualität des Kaders und dem Zustand der Mannschaft.
Urs Fischer bei Mainz ist übrigens ein aktuelles Beispiel, welches Deine eher allgemeine These, die wie gesagt, wenn überhaupt nur im Mittel zutreffend sein kann, widerlegt.
Sicherlich gab es gravierende Mängel insbesondere im Defensivbereich bei der Mannschaft zum Zeitpunkt der Entlassung von Dino. Andererseits sah man aber in nahezu jedem Spiel eine gewisse Mentalität, so wie auch im letzten Spiel vor der Entlassung gegen Bremen. Das soll nicht schön reden, wie viele Gegentore wir unter Dino kassiert haben. Aber ich finde, in diesem Vergleich war es bei Riera eher ein Rückschrit; nach anfänglicher Stabilisierung der Defensive und drei Heimsiegen am Stück sehe ich aktuell eine recht wackelige Defensive (wenngleich nicht so anfällig wie unter Dino), kaum Offensivkonzepte und weniger Mentalität als vorher und das in der Konstellation, dass Riera die letzten Wochen sehr viel Trainings zur Verfügung hatte und inzwischen auch sehr viele zuvor verletzte Spieler zurückgekehrt sind.
Daher ist es meiner Meinung nach nicht fair, die katastrophale Bilanz aus den letzten sechs Spielen primär auf Dino zurückzuführen. Ich bleibe dabei, dass die Entlassung von Dino damals alternativlos war. Nur leider ist der gewünschte Effekt ausgeblieben und daran hat auch Riera eine zentrale Verantwortung.
Urs Fischer bei Mainz ist übrigens ein aktuelles Beispiel, welches Deine eher allgemeine These, die wie gesagt, wenn überhaupt nur im Mittel zutreffend sein kann, widerlegt.
Sicherlich gab es gravierende Mängel insbesondere im Defensivbereich bei der Mannschaft zum Zeitpunkt der Entlassung von Dino. Andererseits sah man aber in nahezu jedem Spiel eine gewisse Mentalität, so wie auch im letzten Spiel vor der Entlassung gegen Bremen. Das soll nicht schön reden, wie viele Gegentore wir unter Dino kassiert haben. Aber ich finde, in diesem Vergleich war es bei Riera eher ein Rückschrit; nach anfänglicher Stabilisierung der Defensive und drei Heimsiegen am Stück sehe ich aktuell eine recht wackelige Defensive (wenngleich nicht so anfällig wie unter Dino), kaum Offensivkonzepte und weniger Mentalität als vorher und das in der Konstellation, dass Riera die letzten Wochen sehr viel Trainings zur Verfügung hatte und inzwischen auch sehr viele zuvor verletzte Spieler zurückgekehrt sind.
Daher ist es meiner Meinung nach nicht fair, die katastrophale Bilanz aus den letzten sechs Spielen primär auf Dino zurückzuführen. Ich bleibe dabei, dass die Entlassung von Dino damals alternativlos war. Nur leider ist der gewünschte Effekt ausgeblieben und daran hat auch Riera eine zentrale Verantwortung.
Luca_SGE schrieb:
Das ist mir ehrlich gesagt viel zu pauschal. Im Mittel über sehr viele Trainerwechsel hinweg mag diese Statistik hinkommen. Da spielen natürlich auch etliche Fälle aus den letzten Jahren wie beispielsweise bei Schalke oder dem HSV mit rein, wo ganz viele Trainerwechsel nichts bewirkt haben. Fernab von dieser Statistik sollte man aber meiner Meinung nach die individuellen Komponenten qualitativ betrachten. Der Effekt des Trainerwechsels spiegelt sich natürlich durch die Qualität des neuen Trainers wider, aber auch durch die Qualität des Kaders und dem Zustand der Mannschaft.
Urs Fischer bei Mainz ist übrigens ein aktuelles Beispiel, welches Deine eher allgemeine These, die wie gesagt, wenn überhaupt nur im Mittel zutreffend sein kann, widerlegt.
Sicherlich gab es gravierende Mängel insbesondere im Defensivbereich bei der Mannschaft zum Zeitpunkt der Entlassung von Dino. Andererseits sah man aber in nahezu jedem Spiel eine gewisse Mentalität, so wie auch im letzten Spiel vor der Entlassung gegen Bremen. Das soll nicht schön reden, wie viele Gegentore wir unter Dino kassiert haben. Aber ich finde, in diesem Vergleich war es bei Riera eher ein Rückschrit; nach anfänglicher Stabilisierung der Defensive und drei Heimsiegen am Stück sehe ich aktuell eine recht wackelige Defensive (wenngleich nicht so anfällig wie unter Dino), kaum Offensivkonzepte und weniger Mentalität als vorher und das in der Konstellation, dass Riera die letzten Wochen sehr viel Trainings zur Verfügung hatte und inzwischen auch sehr viele zuvor verletzte Spieler zurückgekehrt sind.
Daher ist es meiner Meinung nach nicht fair, die katastrophale Bilanz aus den letzten sechs Spielen primär auf Dino zurückzuführen. Ich bleibe dabei, dass die Entlassung von Dino damals alternativlos war. Nur leider ist der gewünschte Effekt ausgeblieben und daran hat auch Riera eine zentrale Verantwortung.
das sehe ich sehr ähnlich und dazu kommt, dass unter Dino am Ende einfach eine geühlte mentale Blockade da war und die Spieler offenbar Angst hatten, Fehler zu machen und in Sachen Mentalität scheinbar festgefahren in einer Sackgasse steckten. Deswegen war es auch meiner Meinung nach damals richtig, sich zu trennen. Ich hätte das nur in der Winterpause gemacht und nicht nach Bremen. Schwamm drüber...
ABER: Mit Riera, dem selbst ernannten Messias ("Jehoova, Jehoova" - "Ja, ich bin es") sollten ja offenbar die "Krieger" zurückkehren und die gesamte Mannschaft zu Mentalitätsmonstern werden, die ihm bedingungslos auf dem richtigen Weg folgen sollte (und wollte). Außerdem sollte sich spielerich ALLES ändern, ALLES, sogar Einwürfe...
Und genau davon sieht man GAR NIX sondern eher noch ängstlichere und bocklose Spieler und das gleiche Geschiebe ohne Raumgewinn und ohne Dynamik. Gefühlt hat sich die Kontrollsucht Rieras nun auf die Sppieler übertragen und die Angst es dem Halbgott nicht recht zu machen ist zurück.
Und deshalb muss AR weg. Der macht es gefühlt nur noch immer schlimmer, auch wenn ggf heute abend mit Glück was dabei raus kommen sollte...
Luca_SGE schrieb:
Das ist mir ehrlich gesagt viel zu pauschal. Im Mittel über sehr viele Trainerwechsel hinweg mag diese Statistik hinkommen. Da spielen natürlich auch etliche Fälle aus den letzten Jahren
Die Statistik ist 15 (?) Jahre alt und ich habe sie angeführt, um pauschale Schlüsse wegen irgendwelcher Punktzahlen in x Spielen-Vergleiche als alleinige Beweis für die Notwendigkeit einer Entlassung zu hinterfragen.
Ferner sollte das untermauern, daß wir hier zusammen notwendige Änderungen am Kader herausgearbeitet haben.
Du darfst gern eine tiefgreifende Analyze der Performance unter AR machen und als Ergebnis seine Entlassung fordern.
Ist nicht pauschal und geht daher in Ordnung.
Luca_SGE schrieb:
In der folgenden Grafik sieht man unseren Punktedurchschnitt über die letzten Jahre gegen die drei jeweiligen Cluster:
https://s1.directupload.eu/images/260504/2m78uvhq.png
Nette Grafik und coole Spielerei und insbesondere für die zurückliegenden Saisons sehr interessant, aber in dieser Saison kann sich ja zwischen 2 und 3 noch einiges bewegen, daher vielleicht etwas verfrüht.
Luca_SGE schrieb:
Ja, fairer Punkt. Wenn z.B. Gladbach noch runterrutschen sollte oder Union hoch, würde das zu einem ordentlichen Shift führen.
Nichtsdestotrotz, ein Update der Daten und Grafik wäre zukünftig ruck zuck und ohne manuellen Aufwand verfügbar bei Bedarf 😉
Sollte übrigens keine Kritik, nur ein Hinweis sein.
Gude,
neben den ganzen offenkundigen strukturellen Problemen in der aktuellen Phase oder generell in der aktuellen Saison habe ich mal versucht weitere statistische Muster bei den Ergebnissen (high level) zu finden.
Dazu habe ich drei Tabellencluster gebildet: Platz 1-6 (Cluster 1), Platz 7-12 (Cluster 2), Platz 13-18 (Cluster 3). Je nachdem in welchem Cluster ein Team am Ende landet, war die Anzahl der Spiele pro vollendeter Saison logischerweise 12 für fremde Cluster und 10 für eigene Cluster. In der aktuellen Saison haben wir 10 Spiele gegen Cluster 1 absolviert (BVB und VfB Spiele werden dies noch komplettieren) sowie 10 Spiele gegen Cluster 2 (sind wir selbst drin) und 12 Spiele gegen Cluster 3.
In der folgenden Grafik sieht man unseren Punktedurchschnitt über die letzten Jahre gegen die drei jeweiligen Cluster:
https://s1.directupload.eu/images/260504/2m78uvhq.png
Was auffällt:
- Offensichtlich sind wir in der Performance gegen die Teams aus den Top 6 massiv abgeschmiert im Vergleich zur Vorsaison (1,1 vs 0,4). Dieser Effekt kann noch schlimmer werden, da unsere beiden nächsten Gegner ja auch dort angesiedelt sind. Bei zwei Niederlagen lege der Schnitt am Ende bei 0,33 und die blaue Kurve würde noch mehr absacken. Das wäre dann ein Tiefstwert seit Bundesligarückkehr 2013.
- Ebenso haben wir deutlich weniger Punkte gegen das untere Cluster 3 (Platz 13-18) geholt im Vergleich zum Vorjahr (insb. zu viele Unentschieden wie in Heidenheim, bei Pauli, gegen VW, in Bremen oder gegen Köln).
- Die Performance gegen das "mittlere" Cluster ist dagegen ähnlich wie im Vorjahr.
- Rückwirkend spannender Vergleich der Top-Saisons 2020/21 (Hütter) vs 2024/25 (Dino) mit jeweils 60 Punkten: Während wir in der letzten Saison insgesamt richtig gut gegen die schwächeren Teams gepunktet haben und dagegen gegen die stärkeren Teams geschwächelt haben, haben wir 2020/21 die CL-Teilnahme primär gegen die schwächeren Teams verspielt (z.B. das furchtbare Spiel auf Schalke); gegen die Top-Teams dagegen war das damals echt gut.
Wollte ich mal mit Euch teilen, auch wenn das natürlich aggregiert über die komplette aktuelle Saison und drei verschiedene Trainer(-teams) zu betrachten ist. Mal schauen, was die nächste Saison bringen wird...
neben den ganzen offenkundigen strukturellen Problemen in der aktuellen Phase oder generell in der aktuellen Saison habe ich mal versucht weitere statistische Muster bei den Ergebnissen (high level) zu finden.
Dazu habe ich drei Tabellencluster gebildet: Platz 1-6 (Cluster 1), Platz 7-12 (Cluster 2), Platz 13-18 (Cluster 3). Je nachdem in welchem Cluster ein Team am Ende landet, war die Anzahl der Spiele pro vollendeter Saison logischerweise 12 für fremde Cluster und 10 für eigene Cluster. In der aktuellen Saison haben wir 10 Spiele gegen Cluster 1 absolviert (BVB und VfB Spiele werden dies noch komplettieren) sowie 10 Spiele gegen Cluster 2 (sind wir selbst drin) und 12 Spiele gegen Cluster 3.
In der folgenden Grafik sieht man unseren Punktedurchschnitt über die letzten Jahre gegen die drei jeweiligen Cluster:
https://s1.directupload.eu/images/260504/2m78uvhq.png
Was auffällt:
- Offensichtlich sind wir in der Performance gegen die Teams aus den Top 6 massiv abgeschmiert im Vergleich zur Vorsaison (1,1 vs 0,4). Dieser Effekt kann noch schlimmer werden, da unsere beiden nächsten Gegner ja auch dort angesiedelt sind. Bei zwei Niederlagen lege der Schnitt am Ende bei 0,33 und die blaue Kurve würde noch mehr absacken. Das wäre dann ein Tiefstwert seit Bundesligarückkehr 2013.
- Ebenso haben wir deutlich weniger Punkte gegen das untere Cluster 3 (Platz 13-18) geholt im Vergleich zum Vorjahr (insb. zu viele Unentschieden wie in Heidenheim, bei Pauli, gegen VW, in Bremen oder gegen Köln).
- Die Performance gegen das "mittlere" Cluster ist dagegen ähnlich wie im Vorjahr.
- Rückwirkend spannender Vergleich der Top-Saisons 2020/21 (Hütter) vs 2024/25 (Dino) mit jeweils 60 Punkten: Während wir in der letzten Saison insgesamt richtig gut gegen die schwächeren Teams gepunktet haben und dagegen gegen die stärkeren Teams geschwächelt haben, haben wir 2020/21 die CL-Teilnahme primär gegen die schwächeren Teams verspielt (z.B. das furchtbare Spiel auf Schalke); gegen die Top-Teams dagegen war das damals echt gut.
Wollte ich mal mit Euch teilen, auch wenn das natürlich aggregiert über die komplette aktuelle Saison und drei verschiedene Trainer(-teams) zu betrachten ist. Mal schauen, was die nächste Saison bringen wird...
Danke für diese erhellende Grafik
Luca_SGE schrieb:
In der folgenden Grafik sieht man unseren Punktedurchschnitt über die letzten Jahre gegen die drei jeweiligen Cluster:
https://s1.directupload.eu/images/260504/2m78uvhq.png
Nette Grafik und coole Spielerei und insbesondere für die zurückliegenden Saisons sehr interessant, aber in dieser Saison kann sich ja zwischen 2 und 3 noch einiges bewegen, daher vielleicht etwas verfrüht.
Voller Zustimmung! Für mich war es auch ein total antizyklischer Verlauf.
In den ersten sechs Spielen unter Riera war das mit einem Punkteschnitt von 1,83 echt solide. Darunter drei Heimsiege mit dem Highlight des Siegs gegen den direkten Konkurrenten Freiburg.
Defensive stabilisiert, soweit keine englischen Wochen mehr; Lazarett lichtete sich so langsam. Der Ausblick war grundsätzlich positiv, auch wenn offensiv einiges an Magenkost dabei war (z.B. Pauli, Heidenheim).
Dann der Bruch mit dem Mainz Spiel. Inklusive dieses Spiels war der Punkteschnitt aus den letzten sechs Spielen nur 0,83. Und das, obwohl nun nahezu alle Spieler an Bord sind und von den letzten sechs Gegnern nur Leipzig aus dem oberen Regal dabei war. Katastrophale Entwicklung, das passt meiner Meinung nach sehr gut zu Deiner Schlussfolgerung oben.
In den ersten sechs Spielen unter Riera war das mit einem Punkteschnitt von 1,83 echt solide. Darunter drei Heimsiege mit dem Highlight des Siegs gegen den direkten Konkurrenten Freiburg.
Defensive stabilisiert, soweit keine englischen Wochen mehr; Lazarett lichtete sich so langsam. Der Ausblick war grundsätzlich positiv, auch wenn offensiv einiges an Magenkost dabei war (z.B. Pauli, Heidenheim).
Dann der Bruch mit dem Mainz Spiel. Inklusive dieses Spiels war der Punkteschnitt aus den letzten sechs Spielen nur 0,83. Und das, obwohl nun nahezu alle Spieler an Bord sind und von den letzten sechs Gegnern nur Leipzig aus dem oberen Regal dabei war. Katastrophale Entwicklung, das passt meiner Meinung nach sehr gut zu Deiner Schlussfolgerung oben.
Luca SGE, Du gehst auf kulturelle Aspekte ein und schreibst völlig richtig, dass nur etwas geht, wenn die Beziehungen gut sind. Ich habe mein halbes Leben in und mit Spaniern verbracht und bin in vielen Kommissionen Mitglied und ebenso Mitglied einer Fakultät in Sevilla. Ich habe über die letzten 40 Jahre intensive Beziehungen dort aufgebaut. Aber ich kann sagen: Heute ist das deutlich schwerer. Die Mentalität hat sich gewandelt und wenn man Arbeitsgruppen zusammenstellt bestehen die heute überwiegend aus Ich-AGs. Das ist ein Eindruck. Vielleicht liegt es auch an mir, aber ein Wandel hat es ganz bestimmt gegeben. Das hat jetzt nicht unbedingt was mit Spanien zu tun, aber dort ist die Veränderung bei jungen Menschen für mich ganz deutlich zu beobachten (im Gegensatz zu Frankreich etwa). Und die Zusammenarbeit ist für mich deutlich unangenehmer geworden. Bei den alten Kollegen läuft es nach wie vor super.
Das kann ich so in dieser Kritikalität nicht bestätigen. Mir ging es vorhin auch weniger um eine Wertung, sondern vielmehr als Hinweis darauf, wie überraschend häufig sich in einer solchen Zusammenarbeit Missverständnisse o.ä. auf kulturelle Aspekte zurückführen lassen. Und je nach Charakter und Werte der jeweiligen Person kann so etwas auch explosiv werden. Diesen Aspekt wollte ich eben einmal anbringen und ohne Riera zu kennen, kam mir das nach und nach in den letzten Wochen und bei seinen Auftritten und Emotionen in den Sinn.
Luca, ich bemerke gerade mit den Spaniern, dass sich der Umgang total verändert hat. Aber, man muss das ja nicht auf unseren Trainer beziehen. Aber ich meine, dieser allgemeine Umgang ist nicht mehr so einfach und unbelastet wie früher. Es werden Infos bewusst zurückgehalten und das Vertrauen schwindet. Kann dir aber überall passieren (nicht nur in Spanien). Missverständnisse waren es eher nicht, weil es keine sprachlichen Hürden gibt.
Ich bin weiterhin davon überzeugt, dass damals die Entlassung von Dino notwendig war. Insbesondere, weil er die Defensive nicht in den Griff bekommen hat. Der negative Höhepunkt waren dann die drei Gegentore in Bremen gegen eine Mannschaft, die seit Wochen nicht getroffen hat.
Trotz der Gegentorflut gab es unter Dino am Ende immer noch ein Aufbäumen; sei es der späte Treffer in Stuttgart, der dann am Ende aber nichts mehr gebracht hat oder auch der Ausgleich in letzter Minute in Bremen.
Wir hatten beides - Defizite, aber auch eine Mentalität, die sich sehen lassen konnte.
Nun, nach zwölf Spielen unter Riera - ich will nicht sagen, dass es alleine an ihm liegt - fehlt es aber an
1) offensiver Durchschlagskraft
2) einem klaren Konzept
3) an der Mentalität am Ende des Ruder wirklich noch rumzureißen.
Zudem ist der Punkteschnitt inzwischen um einiges unter dem von Dino (4/3 vs 3/2).
Das ist in Kombination ist einfach too much und daher ist meine Meinung nach eine (sofortige) Trennung unausweichlich.
Ich begebe mich noch bewusst auf dünnes Eis und gehe auf kulturelle Aspekte ein. Und hier ist wichtig zu betonen, dass man natürlich nicht alle in einen Topf stecken darf, sondern dieses Statement als eine Art Tendenzbetrachtung zu verstehen sein soll.
Im täglichen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus Spanien stellt sich häufig heraus, dass die Beziehungsebene ganz entscheidend ist, häufig sogar wichtiger als die eigentliche Sache. Wenn die Beziehung stimmt, kriegt man zusammen einiges gewuppt. Mein Eindruck ist, dass Riera inzwischen festgestellt hat, dass es beidseitig Probleme mit der Chemie gibt und ich vermute aus der Ferne, dass er damit nicht klarkommt und so auch nach und nach den Kopf verloren hat. Das bringt einfach nichts mehr. Woanders hat er damit womöglich mehr Erfolg.
Trotz der Gegentorflut gab es unter Dino am Ende immer noch ein Aufbäumen; sei es der späte Treffer in Stuttgart, der dann am Ende aber nichts mehr gebracht hat oder auch der Ausgleich in letzter Minute in Bremen.
Wir hatten beides - Defizite, aber auch eine Mentalität, die sich sehen lassen konnte.
Nun, nach zwölf Spielen unter Riera - ich will nicht sagen, dass es alleine an ihm liegt - fehlt es aber an
1) offensiver Durchschlagskraft
2) einem klaren Konzept
3) an der Mentalität am Ende des Ruder wirklich noch rumzureißen.
Zudem ist der Punkteschnitt inzwischen um einiges unter dem von Dino (4/3 vs 3/2).
Das ist in Kombination ist einfach too much und daher ist meine Meinung nach eine (sofortige) Trennung unausweichlich.
Ich begebe mich noch bewusst auf dünnes Eis und gehe auf kulturelle Aspekte ein. Und hier ist wichtig zu betonen, dass man natürlich nicht alle in einen Topf stecken darf, sondern dieses Statement als eine Art Tendenzbetrachtung zu verstehen sein soll.
Im täglichen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus Spanien stellt sich häufig heraus, dass die Beziehungsebene ganz entscheidend ist, häufig sogar wichtiger als die eigentliche Sache. Wenn die Beziehung stimmt, kriegt man zusammen einiges gewuppt. Mein Eindruck ist, dass Riera inzwischen festgestellt hat, dass es beidseitig Probleme mit der Chemie gibt und ich vermute aus der Ferne, dass er damit nicht klarkommt und so auch nach und nach den Kopf verloren hat. Das bringt einfach nichts mehr. Woanders hat er damit womöglich mehr Erfolg.
Luca SGE, Du gehst auf kulturelle Aspekte ein und schreibst völlig richtig, dass nur etwas geht, wenn die Beziehungen gut sind. Ich habe mein halbes Leben in und mit Spaniern verbracht und bin in vielen Kommissionen Mitglied und ebenso Mitglied einer Fakultät in Sevilla. Ich habe über die letzten 40 Jahre intensive Beziehungen dort aufgebaut. Aber ich kann sagen: Heute ist das deutlich schwerer. Die Mentalität hat sich gewandelt und wenn man Arbeitsgruppen zusammenstellt bestehen die heute überwiegend aus Ich-AGs. Das ist ein Eindruck. Vielleicht liegt es auch an mir, aber ein Wandel hat es ganz bestimmt gegeben. Das hat jetzt nicht unbedingt was mit Spanien zu tun, aber dort ist die Veränderung bei jungen Menschen für mich ganz deutlich zu beobachten (im Gegensatz zu Frankreich etwa). Und die Zusammenarbeit ist für mich deutlich unangenehmer geworden. Bei den alten Kollegen läuft es nach wie vor super.
Und ich habe die im Forums-Tippspiel auf Platz 2 getippt