SGE_Werner schrieb: Nein, der Staat muss in gewisser Weise "erziehen", weil es die Gesellschaft leider nicht hinkriegt.
Das der Staat erziehend einwirken MUSS, ist allerdings ein hausgemachtes Problem. Wenn man die soziale Absicherung, in diesem Fall die Krankenversicherung, jedem selbst überlassen würde und sich jeder privat versichern könnte, wäre das Ganze kein Problem: Wer mit seinem Körper arg beschissen umgeht, bekommt es dann halt am eigenen Geldbeutel zu spüren und halst die Folgekosten nicht der Gemeinschaft auf.
klar. und dann erkennt man die jenigen die keine kohle haben am sozialverträglichen frühen ableben.
arzt: "sie haben krebs, was sind sie denn von beruf?"
patientin: "kassiererin bei lidl."
arzt: "solange sie das noch können sollten sie nebenbei noch putzen gehen. ansonsten wird das wohl nichts mehr."
oder
arzt:" ihre leber ist kaputt, zuviel alkohol. was machen sie denn beruflich?"
patientin: "ich habe von meinem vater eine florierende firma geerbt."
arzt: "na prima, dann kaufen wir ihnen eine neue leber."
Schranz Vorschlag ist natürlich wirklich mal wieder voll daneben. Darauf will ich gar nicht weiter eingehen.
Ich möchte aber emjott noch mal zur Seite springen. An sich sollen Steuern steuern, und wenn das fair verteilt wird, sprich Obst und Gemüse dann beispielsweise mehrwertsteuerfrei ist, fände ich das absolut in Ordnung. Der Verweis auf die Umerziehungslager ist hier nicht gerechtfertigt.
Die Frage ist allerdings, wie Peter schon anspricht, ob man "gesunde Lebensmittel" wirklich so definieren kann und ob der Bürokratieaufwand nicht den Nutzen übersteigt.
es kommt noch ein weiterer punkt dazu, den ich bisher ausgelassen habe:
wer soll denn überwachen wer sich wie ernährt? werden dann alle einkaufsquittungen zentral verwaltet? bekommt man dann von der krankenkasse ein mahnschreiben, wenn man zu viel schokolade kauft? muß man dann analog zum fahrtenbuch ein ernährungsbuch führen? benötigt man augenzegen um zu beweisen, dass man gäste hatte und die drei kalbshaxen nicht alleine gegessen hat?
du solltest deine überlegungen noch einmal überdenken.
propain schrieb: Das ist nix neues, auf diese dämliche Idee kamen unsere Politiker schon des öfteren, denen ist eigentlich nix dumm genug um es irgendwann mal bringen.
Dreist dabei ist, das unsere Politiker nix machen damit man sich günstig gesund ernähren kann, das können sich nämlich HartzIV-Empfänger nicht leisten. Die müssen auf die billige Wurst und billiges Brot zurück greifen und das ist nicht gesünder wie der Fast-Food-Kram. Naja, Politiker halt, da kann man nix vernünftiges erwarten.
Nope,
wenn du dir das Kaufverhalten sozial benachteiligter Gruppen anschaust, dann leben die teuerer. Z.B. eine vierkøpfige Familie kauft sich eher Fertiggerichte, die am Ende teurer sind als eine Mahlzeit aus "Einzelteilen" fuer 4 zu bereiten.
Das gibt es durchaus, aber wenn ich an die ganzen Singlehaushalte denke, da ist es billiger sich eine Dose Fertigfraß zu holen als Einzelteile. Aber was sind das denn für Einzelteile, man kann sich oft nur irgendwelche billigen Sachen kaufen, wie z.B. bei der Wurst holt man dann irgendwelche fettigen Leberwürste oder Fleischwürste, denn der magerere Schinken ist zu teuer; man holt feine Bratwürste und kein mageres Fleisch, usw. usf.. Man kann sich als HartzIV-Empfänger nicht wirklich gesund ernähren.
propain schrieb: Das ist nix neues, auf diese dämliche Idee kamen unsere Politiker schon des öfteren, denen ist eigentlich nix dumm genug um es irgendwann mal bringen.
Dreist dabei ist, das unsere Politiker nix machen damit man sich günstig gesund ernähren kann, das können sich nämlich HartzIV-Empfänger nicht leisten. Die müssen auf die billige Wurst und billiges Brot zurück greifen und das ist nicht gesünder wie der Fast-Food-Kram. Naja, Politiker halt, da kann man nix vernünftiges erwarten.
Nope,
wenn du dir das Kaufverhalten sozial benachteiligter Gruppen anschaust, dann leben die teuerer. Z.B. eine vierkøpfige Familie kauft sich eher Fertiggerichte, die am Ende teurer sind als eine Mahlzeit aus "Einzelteilen" fuer 4 zu bereiten.
Das gibt es durchaus, aber wenn ich an die ganzen Singlehaushalte denke, da ist es billiger sich eine Dose Fertigfraß zu holen als Einzelteile. Aber was sind das denn für Einzelteile, man kann sich oft nur irgendwelche billigen Sachen kaufen, wie z.B. bei der Wurst holt man dann irgendwelche fettigen Leberwürste oder Fleischwürste, denn der magerere Schinken ist zu teuer; man holt feine Bratwürste und kein mageres Fleisch, usw. usf.. Man kann sich als HartzIV-Empfänger nicht wirklich gesund ernähren.
das betrifft ja nicht nur HartzIV-Empfänger sondern viele Gruppen, wenn ich an alleinlebende Studenten denke (z.B. mich selber), das hat mit gesunder Ernährung und einem ausgewogenem Lebenswandel auch nicht viel am Hut
ja, die singelhaushalte habe ich vergessen, obwohl ich selber grade wieder einer geworden bin. Und ich finde es da schon billiger alles in Einzelteilen zu kaufen, aber dann muss ich entweder 3 Tage das gleiche essen, wegschmeissen oder einfrieren. Da ich das eingefrorene dann auch wieder vergesse, geb ich dir recht
Nun, der dumme Deutsche wird es sicherlich mit sich machen lassen. Genauso wie bei den Nachktscannern - da schreien jetzt auch alle "au, ja - die will ich haben..."
Auf der Suche nach neuen Geldquellen ist die neue Regierung fündig geworden: Nun soll auch die Gesundheit besteuert werden. Schäuble bringt Möglichkeit einer “Gesundheitssteuer“ ins Gespräch. - EU will EU-Soli: Brüssel verlangt eigene Steuern. Im Gespräch ist die Europa-Steuer. Vorschlag: CO2-Steuer auf Energie oder Steuern auf Emails /SMS.
Also folgendes: mittels eines Nacktscanners wird mein Lungenvolumen gemessen, das ganze wird online mit der elektronischen Krankenakte abgeglichen und ermittelt, wieviel CO2 ich während eines Jahres ausatme. Anhand dieser Daten und meines per GPS überwachten Bewegungsprofils darf ich dann meine CO2 Steuern abführen. Das ganze wird per ELENA von meinem Arbeitgeber übertragen, so dass ich gar nichts mehr machen muss. Das Finanzamt behält das Geld einfach ein. Das ganze geschieht natürlich nur zum Vorteil der Bürger....
Der Liter Milch wäre genauso teuer wie ein Liter Super, wenn man für Milch auch Mineralölsteuer bezahlen müsste.... Nur mal als Anmerkung zu diesem Vergleich.
Zur Fast-Food-Steuer: Wenn ein Staat die ärztliche Versorgung der Bevölkerung finanziert, dann denke ich schon, dass diese Steuer Sinn macht. Wer sich oft oder ausschließlich von Fast Food ernährt, verursacht ja auch mit hoher Wahrscheinlichkeit höhere Kosten im Gesundheitswesen. Wäre dann ein sog. Riskozuschlag, wie sie bei Versicherungen absolut üblich sind und niemand beschwert sich.
Natürlich wird sie in Deutschland irgendwann auch eingeführt. Leider ist das wahrscheinlich die einzige Möglichkeit, viele Menschen davor zu bewahren, sich so ungesund wie möglich zu ernähren.
Ich versteh nicht ganz, wo jetzt die Parallelen zwischen einer Steuer, ähnlich der Tabak -und Alkoholsteuer, und den, die Privatsphäre der Bürger verletzenden, Maßnahmen wie Nacktscanner und Elena sind. Vielleicht kann es mir ja einer erklären.
yeboah1981 schrieb: Ich versteh nicht ganz, wo jetzt die Parallelen zwischen einer Steuer, ähnlich der Tabak -und Alkoholsteuer, und den, die Privatsphäre der Bürger verletzenden, Maßnahmen wie Nacktscanner und Elena sind. Vielleicht kann es mir ja einer erklären.
Wenn Du noch Nacktscangebühren oder Bespitzelungssteuer bezahlen musst, dann ist der Zusammenhang doch hergestellt!
Das mit Elena und Nacktscanner habe ich nur dazugedichtet. Weils so schön gepasst hat. Immer mehr Steuern immer mehr überwachung. Man könnte auch die Steuern dazu benutzen, um die Überwachung zu bezahlen.
Karl_Hesselbach schrieb: Das mit Elena und Nacktscanner habe ich nur dazugedichtet. Weils so schön gepasst hat. Immer mehr Steuern immer mehr überwachung. Man könnte auch die Steuern dazu benutzen, um die Überwachung zu bezahlen.
Ist mir schon klar, ich finde nur, dass es eine andere Qualität hat, ob man nun überwacht, bespitzelt, abgescannt wird oder ob bestimmte Güter je nach Nutzen für die Gemeinschaft entweder gefördert oder dazu genutzt werden, das Gemeinwesen zu finanzieren.
woher willst du denn wissen, wofür die Steuern ausgegeben werden ? Der Politiker sagt doch immer, es sei für die Gemeinschaft. Wir müssen uns hier den ***** abmalochen und müssen immer mehr Steuern zahlen, während 50,000 Europapolitiker ab 01.01. mehr Gehalt bekommen.
Laut Schwarzbuch der Steuerzahler werden in Deutschland über 30 Milliarden Euro verschleudert. Vielleicht sollten die Herrschaften erstmal hier ansetzen ! Aber Nein, transparent soll ja nur der Bürger sein, Abgeordnete betrifft das nicht.
Da bin ich ganz bei dir. Finde es nur vom Grundgedanken her nicht falsch. Was mit den Steuern gemacht wird, wo die versickern usw. ist eine andere Frage.
Laut Schwarzbuch der Steuerzahler werden in Deutschland über 30 Milliarden Euro verschleudert. Vielleicht sollten die Herrschaften erstmal hier ansetzen ! Aber Nein, transparent soll ja nur der Bürger sein, Abgeordnete betrifft das nicht.
es kommt noch ein weiterer punkt dazu, den ich bisher ausgelassen habe:
wer soll denn überwachen wer sich wie ernährt? werden dann alle einkaufsquittungen zentral verwaltet? bekommt man dann von der krankenkasse ein mahnschreiben, wenn man zu viel schokolade kauft? muß man dann analog zum fahrtenbuch ein ernährungsbuch führen? benötigt man augenzegen um zu beweisen, dass man gäste hatte und die drei kalbshaxen nicht alleine gegessen hat?
du solltest deine überlegungen noch einmal überdenken.
Schwachsinn, Überwachung ist nicht nötig, eine übliche Gesundheitsuntersuchung zur persönlichen Einstufung reicht vollkommen aus. Wer Risikofaktoren hat, bezahlt richtigerweise mehr, wie Basaltkopp schon sagte, bei jeder anderen Versicherung ganz normal. So könnte manch einer froh sein, durch die Steuer überteuerte Produkte "zwangsweise" weniger zu konsumieren und dadurch gesünder zu leben. Hat doch jeder die Wahl, ernähre ich mich gesund, spare ich dann ( im Regelfall ) doppelt: Einmal beim Beitrag und bei steuerbegünstigtn Nahrungsmitteln.
Schranz76 schrieb: Wer Risikofaktoren hat, bezahlt richtigerweise mehr, wie Basaltkopp schon sagte, bei jeder anderen Versicherung ganz normal. So könnte manch einer froh sein, durch die Steuer überteuerte Produkte "zwangsweise" weniger zu konsumieren und dadurch gesünder zu leben. Hat doch jeder die Wahl, ernähre ich mich gesund, spare ich dann ( im Regelfall ) doppelt: Einmal beim Beitrag und bei steuerbegünstigtn Nahrungsmitteln.
Ich bin der Auffassung, daß bei Sozielversicherungen, die das Herz dieses Sozialstaats bilden (Arbeitslosenversicherung, Rentenversicherung und Krankenversicherung), das uneingeschränkte Solidaritätsprinzip gelten sollte. Keine Sondertarifierungen für z. B. Raucher oder beitragsfreie Beamte / Selbständige. Beiträge als feste Prozentsätze vom Einkommen ohne Kappungsgrenze erhoben bei allen Bürgern mit Einkommen.
In einem falsch verstandenen Gerechtigkeitswahn aufgestellte Sonderregelungen führen lediglich zu einer unüberschaubaren Regelungsflut mit unzähligen Allokationsverlusten durch Prüfungen und Schlupflochfinden und -ausnutzen.
Um das obiges Zitat aufzugreifen: Wenn jemand höhere KV Beiträge zahlt, weil er meinetwegen fett ißt oder raucht, sollte derjenige dann nicht auch niedrigere Rentenversicherungsbeiträge zahlen, weil er früher stirbt? Wer will die "gerechten" Beiträge bemessen? Wer bezahlt den Bemesser? Das ist doch alles nur unendlich kompliziert und führt doch zu Nichts.
OT: Steuern sind neben der Finanzierung des Gemeinwesens zum Steuern da. Dem schließe ich mich voll und ganz an.
klar. und dann erkennt man die jenigen die keine kohle haben am sozialverträglichen frühen ableben.
arzt: "sie haben krebs, was sind sie denn von beruf?"
patientin: "kassiererin bei lidl."
arzt: "solange sie das noch können sollten sie nebenbei noch putzen gehen. ansonsten wird das wohl nichts mehr."
oder
arzt:" ihre leber ist kaputt, zuviel alkohol. was machen sie denn beruflich?"
patientin: "ich habe von meinem vater eine florierende firma geerbt."
arzt: "na prima, dann kaufen wir ihnen eine neue leber."
Ich möchte aber emjott noch mal zur Seite springen. An sich sollen Steuern steuern, und wenn das fair verteilt wird, sprich Obst und Gemüse dann beispielsweise mehrwertsteuerfrei ist, fände ich das absolut in Ordnung.
Der Verweis auf die Umerziehungslager ist hier nicht gerechtfertigt.
Die Frage ist allerdings, wie Peter schon anspricht, ob man "gesunde Lebensmittel" wirklich so definieren kann und ob der Bürokratieaufwand nicht den Nutzen übersteigt.
es kommt noch ein weiterer punkt dazu, den ich bisher ausgelassen habe:
wer soll denn überwachen wer sich wie ernährt? werden dann alle einkaufsquittungen zentral verwaltet? bekommt man dann von der krankenkasse ein mahnschreiben, wenn man zu viel schokolade kauft? muß man dann analog zum fahrtenbuch ein ernährungsbuch führen? benötigt man augenzegen um zu beweisen, dass man gäste hatte und die drei kalbshaxen nicht alleine gegessen hat?
du solltest deine überlegungen noch einmal überdenken.
Das gibt es durchaus, aber wenn ich an die ganzen Singlehaushalte denke, da ist es billiger sich eine Dose Fertigfraß zu holen als Einzelteile. Aber was sind das denn für Einzelteile, man kann sich oft nur irgendwelche billigen Sachen kaufen, wie z.B. bei der Wurst holt man dann irgendwelche fettigen Leberwürste oder Fleischwürste, denn der magerere Schinken ist zu teuer; man holt feine Bratwürste und kein mageres Fleisch, usw. usf.. Man kann sich als HartzIV-Empfänger nicht wirklich gesund ernähren.
das betrifft ja nicht nur HartzIV-Empfänger sondern viele Gruppen, wenn ich an alleinlebende Studenten denke (z.B. mich selber), das hat mit gesunder Ernährung und einem ausgewogenem Lebenswandel auch nicht viel am Hut
ja, die singelhaushalte habe ich vergessen, obwohl ich selber grade wieder einer geworden bin.
Und ich finde es da schon billiger alles in Einzelteilen zu kaufen, aber dann muss ich entweder 3 Tage das gleiche essen, wegschmeissen oder einfrieren. Da ich das eingefrorene dann auch wieder vergesse, geb ich dir recht
Jaja, dieser dumme, dumme Deutsche....kauft einfach weiterhin Lebensmittel, obwohl sie höher besteuert werden....Sowas aber auch!!!!
http://www.mmnews.de/index.php/201001134666/MM-News/Gesundheitssteuer-kommt.html
Also folgendes: mittels eines Nacktscanners wird mein Lungenvolumen gemessen, das ganze wird online mit der elektronischen Krankenakte abgeglichen und ermittelt, wieviel CO2 ich während eines Jahres ausatme. Anhand dieser Daten und meines per GPS überwachten Bewegungsprofils darf ich dann meine CO2 Steuern abführen. Das ganze wird per ELENA von meinem Arbeitgeber übertragen, so dass ich gar nichts mehr machen muss. Das Finanzamt behält das Geld einfach ein. Das ganze geschieht natürlich nur zum Vorteil der Bürger....
Zur Fast-Food-Steuer:
Wenn ein Staat die ärztliche Versorgung der Bevölkerung finanziert, dann denke ich schon, dass diese Steuer Sinn macht. Wer sich oft oder ausschließlich von Fast Food ernährt, verursacht ja auch mit hoher Wahrscheinlichkeit höhere Kosten im Gesundheitswesen. Wäre dann ein sog. Riskozuschlag, wie sie bei Versicherungen absolut üblich sind und niemand beschwert sich.
Natürlich wird sie in Deutschland irgendwann auch eingeführt. Leider ist das wahrscheinlich die einzige Möglichkeit, viele Menschen davor zu bewahren, sich so ungesund wie möglich zu ernähren.
Gutheissen muss man das natürlich nicht.
Vielleicht kann es mir ja einer erklären.
Wenn Du noch Nacktscangebühren oder Bespitzelungssteuer bezahlen musst, dann ist der Zusammenhang doch hergestellt!
Ist mir schon klar, ich finde nur, dass es eine andere Qualität hat, ob man nun überwacht, bespitzelt, abgescannt wird oder ob bestimmte Güter je nach Nutzen für die Gemeinschaft entweder gefördert oder dazu genutzt werden, das Gemeinwesen zu finanzieren.
Laut Schwarzbuch der Steuerzahler werden in Deutschland über 30 Milliarden Euro verschleudert. Vielleicht sollten die Herrschaften erstmal hier ansetzen !
Aber Nein, transparent soll ja nur der Bürger sein, Abgeordnete betrifft das nicht.
Was mit den Steuern gemacht wird, wo die versickern usw. ist eine andere Frage.
es lebe das Amtsgeheimnis
Schwachsinn, Überwachung ist nicht nötig, eine übliche Gesundheitsuntersuchung zur persönlichen Einstufung reicht vollkommen aus. Wer Risikofaktoren hat, bezahlt richtigerweise mehr, wie Basaltkopp schon sagte, bei jeder anderen Versicherung ganz normal. So könnte manch einer froh sein, durch die Steuer überteuerte Produkte "zwangsweise" weniger zu konsumieren und dadurch gesünder zu leben. Hat doch jeder die Wahl, ernähre ich mich gesund, spare ich dann ( im Regelfall ) doppelt: Einmal beim Beitrag und bei steuerbegünstigtn Nahrungsmitteln.
Ich bin der Auffassung, daß bei Sozielversicherungen, die das Herz dieses Sozialstaats bilden (Arbeitslosenversicherung, Rentenversicherung und Krankenversicherung), das uneingeschränkte Solidaritätsprinzip gelten sollte. Keine Sondertarifierungen für z. B. Raucher oder beitragsfreie Beamte / Selbständige.
Beiträge als feste Prozentsätze vom Einkommen ohne Kappungsgrenze erhoben bei allen Bürgern mit Einkommen.
In einem falsch verstandenen Gerechtigkeitswahn aufgestellte Sonderregelungen führen lediglich zu einer unüberschaubaren Regelungsflut mit unzähligen Allokationsverlusten durch Prüfungen und Schlupflochfinden und -ausnutzen.
Um das obiges Zitat aufzugreifen: Wenn jemand höhere KV Beiträge zahlt, weil er meinetwegen fett ißt oder raucht, sollte derjenige dann nicht auch niedrigere Rentenversicherungsbeiträge zahlen, weil er früher stirbt? Wer will die "gerechten" Beiträge bemessen? Wer bezahlt den Bemesser? Das ist doch alles nur unendlich kompliziert und führt doch zu Nichts.
OT: Steuern sind neben der Finanzierung des Gemeinwesens zum Steuern da. Dem schließe ich mich voll und ganz an.