Neue Partei "Alternative für Deutschland"

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Alle Nazis, bis auf Omi.
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SGE-URNA schrieb:
Xaver08 schrieb:

die partei ist doch ernsthaft nicht zu beurteilen. das sog. parteiprogramm ist eine ansammlung von phrasen, die zu einem guten Teil jeder gerne annehmen würde.

mehr bildung, günstiger strom, schuldenabbau usw....

Mag sein

"alleinstellungsmerkmal" ist der euroaustritt, was sie doch erstmal in den anschein des rechtspopulismus rückt,...

Hier liegt das Problem. Was hat Euroaustritt oder Skepsis an der Funktionsweise der EU mit Rechtspopulismus zu tun? Weil andere klar als rechtsextrem zu klassifizierende Parteien und Gruppierungen das aus Gründen der Bewahrung der Nation fordern? Eher schwache Argumentation, dann dürfte man konsequenterweise auch Kinderschänder nicht böse finden, weil sich Rechte dieses Thema zu eigen gemacht haben.

Die Argumentation pro oder contra Euro kann man populistisch ala EU oder Krieg, alternativ auch völkisch ala EU oder Nation führen... man kann aber auch ganz rationale, ökonomische Argumente ins Felde führen, warum man bestimmte Funktionsweisen für gut oder schlecht befindet. Von daher hat die Forderung nach Euroaustritt per se und für sich genommen erstmal überhaupt gar nichts mit Rechtspopulismus zu tun.




Zumal B. Lucke selbst Ökonom ist und seine Argumentation finde ich weder reisserisch noch hetzerisch, sondern sehr ruhig und sachlich!
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"geordnete Rückkehr zu den Landeswährungen, Abschaffung des Euro"

Das ist so populistisch wie blöd. Damit fängt man Wählerstimmen.

Was soll denn die Wiedereinführung der DM bringen, ausser noch mehr Kosten?
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SGE-URNA schrieb:
Xaver08 schrieb:

die partei ist doch ernsthaft nicht zu beurteilen. das sog. parteiprogramm ist eine ansammlung von phrasen, die zu einem guten Teil jeder gerne annehmen würde.

mehr bildung, günstiger strom, schuldenabbau usw....

Mag sein

"alleinstellungsmerkmal" ist der euroaustritt, was sie doch erstmal in den anschein des rechtspopulismus rückt,...

Hier liegt das Problem. Was hat Euroaustritt oder Skepsis an der Funktionsweise der EU mit Rechtspopulismus zu tun? Weil andere klar als rechtsextrem zu klassifizierende Parteien und Gruppierungen das aus Gründen der Bewahrung der Nation fordern? Eher schwache Argumentation, dann dürfte man konsequenterweise auch Kinderschänder nicht böse finden, weil sich Rechte dieses Thema zu eigen gemacht haben.

Die Argumentation pro oder contra Euro kann man populistisch ala EU oder Krieg, alternativ auch völkisch ala EU oder Nation führen... man kann aber auch ganz rationale, ökonomische Argumente ins Felde führen, warum man bestimmte Funktionsweisen für gut oder schlecht befindet. Von daher hat die Forderung nach Euroaustritt per se und für sich genommen erstmal überhaupt gar nichts mit Rechtspopulismus zu tun.




ich habe deshalb bewusst geschrieben, daß es sie in den anschein(!) des rechtspopulismus rückt und nicht, daß die partei rechtspopulistisch ist.

wenn die partei wirkliche inhalte entwickeln sollte, wird man das auch beurteilen können.
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Xaver08 schrieb:


"alleinstellungsmerkmal" ist der euroaustritt, was sie doch erstmal in den anschein des rechtspopulismus rückt, inhaltlich ist das bis jetzt nicht zu überprüfen, denn inhalte hat die partei (noch) nicht.


Sorry, aber das ist der Käse der hier Leute dazu bringt von der Rechtspopulismuskeule zu schwafeln.
Einfach den Austritt aus dem Euro zu fordern macht noch niemand zum Rechten.
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giordani schrieb:
Xaver08 schrieb:


"alleinstellungsmerkmal" ist der euroaustritt, was sie doch erstmal in den anschein des rechtspopulismus rückt, inhaltlich ist das bis jetzt nicht zu überprüfen, denn inhalte hat die partei (noch) nicht.


Sorry, aber das ist der Käse der hier Leute dazu bringt von der Rechtspopulismuskeule zu schwafeln.
Einfach den Austritt aus dem Euro zu fordern macht noch niemand zum Rechten.


nein, wird aber so wahrgenommen (zumind. zum teil in der presse).
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r.adler schrieb:
"geordnete Rückkehr zu den Landeswährungen, Abschaffung des Euro"

Das ist so populistisch wie blöd. Damit fängt man Wählerstimmen.

Was soll denn die Wiedereinführung der DM bringen, ausser noch mehr Kosten?


Andersrum wird ein Schuh draus! Woher willst Du wissen, was ein "geordneter Rückzug aus dem €" kostet? Damals wurde in den Verträgen von Maastricht vereinbart, daß kein Euroland für die Verbindlichkeiten eines anderen Eurolandes haftet! Und wo sind wir jetzt? Meiner Meinung muß man sich sogar mit einem Ausstieg beschäftigen, denn ein Scheitern des Euro ist schon längst keine Zukunftsmusik mehr und schon gar nicht alternativlos, wie es uns die Kanzlerein gern weismachen will!
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Die Ziele und Programme sind schon oft ähnlich, nur die Wege diese zu erreichen und umzusetzen sind etwas unterschiedlich.

Mehr Parteien, auch wenn diese wie gesagt, die selbem Ziele und Programme haben ist gut, Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschäft.
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Die Forderung eines Austritts aus der EU ist populistisch weil sie für ein komplexes problem eine einfache lösung anbietet, die zwar viel anklang findet aber im grunde völlig undurchsetzbar ist.
Falls wir aus der EU austreten sollten droht uns ein ähnliches schicksal wie der ddr wirtschaft. Die nicht an den maroden Produktionsstätten zugrunde ging, Salamander und andere westfirmen ließen im Osten produzieren, sondern durch die angleichung der Ostmark an D-Mark die Produkte der Ostfirmen einfach viel zu teuer für den Markt in Osteuropa geworden sind welcher ein wichtiger absatzmarkt war.
Durch eine Wiedereinführung der D-Mark und Austritt aus der EU würden unsere Autos nicht nur wesentlich teurer werden, durch den wegfall des binnenmarktes innerhalb der EU würden auch sehr hohe kosten durch zölle etc entstehen.
Wir sind eine Volkswirtschaft mit einem extremen fokus auf den export von Gütern, vor allem in die anderen EU-Länder, ein Austritt aus der EU hätte katastrophale Auswirkungen.
Ein nicht zu vernachlässigender Aspekt ist die grösse einer volkswirtschaft, Deutschland ist mit 80mio Einwohnern relativ klein im Vergleich zu Schwellenländern wie Brassilien. Um unseren Einfluss in der Welt in den nächsten 30-50 Jahren zu bewahren brauchen wir die Europäische Union.
Wenn nicht sogar die Vereinigten Staaten von Europa
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Aragorn schrieb:
SGE-URNA schrieb:
Xaver08 schrieb:

die partei ist doch ernsthaft nicht zu beurteilen. das sog. parteiprogramm ist eine ansammlung von phrasen, die zu einem guten Teil jeder gerne annehmen würde.

mehr bildung, günstiger strom, schuldenabbau usw....

Mag sein

"alleinstellungsmerkmal" ist der euroaustritt, was sie doch erstmal in den anschein des rechtspopulismus rückt,...

Hier liegt das Problem. Was hat Euroaustritt oder Skepsis an der Funktionsweise der EU mit Rechtspopulismus zu tun? Weil andere klar als rechtsextrem zu klassifizierende Parteien und Gruppierungen das aus Gründen der Bewahrung der Nation fordern? Eher schwache Argumentation, dann dürfte man konsequenterweise auch Kinderschänder nicht böse finden, weil sich Rechte dieses Thema zu eigen gemacht haben.

Die Argumentation pro oder contra Euro kann man populistisch ala EU oder Krieg, alternativ auch völkisch ala EU oder Nation führen... man kann aber auch ganz rationale, ökonomische Argumente ins Felde führen, warum man bestimmte Funktionsweisen für gut oder schlecht befindet. Von daher hat die Forderung nach Euroaustritt per se und für sich genommen erstmal überhaupt gar nichts mit Rechtspopulismus zu tun.




Zumal B. Lucke selbst Ökonom ist und seine Argumentation finde ich weder reisserisch noch hetzerisch, sondern sehr ruhig und sachlich!


Dazu kommen einige der (mir bekannten) Unterstützer aus den Reihen der Professoren sowohl aus dem wirtschaftsliberalen Lager (z.B. Starbatty, den ich persönlich kenne und der mit Rechts soviel zu tun hat wie ein Fisch mit Wüstensand), sowie aus dem eher keynesianischen Lager (z.B. Hankel, ehem. SPD Mitglied). Diese und andere haben schon vor Einführung des Euro sich energisch engagiert und vor adversen ökonomischen Konsequenzen gewarnt. Wohlgemerkt bezog und bezieht sich die Kritik ausschliesslich auf ökonomische Ratio und nicht auf irgendwelche kulturellen oder völkischen Faktoren.

Das kann man natürlich auch diskutieren und es existieren sicherlich auch gegensätzliche ökonomische Argumente. Aber wenn, wie zu Zeiten der allgegenwärtigen Krise die Argumente relativ einseitig verteilt sind, hantiert es sich eben sehr einfach mit Rechtspopulismus-Schubladen, um durchaus diskussionswürdige Ansätze im Keim zu diskreditieren.
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MaurizioGaudino schrieb:
Die Forderung eines Austritts aus der EU ist populistisch weil sie für ein komplexes problem eine einfache lösung anbietet, die zwar viel anklang findet aber im grunde völlig undurchsetzbar ist.
Falls wir aus der EU austreten sollten droht uns ein ähnliches schicksal wie der ddr wirtschaft. Die nicht an den maroden Produktionsstätten zugrunde ging, Salamander und andere westfirmen ließen im Osten produzieren, sondern durch die angleichung der Ostmark an D-Mark die Produkte der Ostfirmen einfach viel zu teuer für den Markt in Osteuropa geworden sind welcher ein wichtiger absatzmarkt war.
Durch eine Wiedereinführung der D-Mark und Austritt aus der EU würden unsere Autos nicht nur wesentlich teurer werden, durch den wegfall des binnenmarktes innerhalb der EU würden auch sehr hohe kosten durch zölle etc entstehen.
Wir sind eine Volkswirtschaft mit einem extremen fokus auf den export von Gütern, vor allem in die anderen EU-Länder, ein Austritt aus der EU hätte katastrophale Auswirkungen.
Ein nicht zu vernachlässigender Aspekt ist die grösse einer volkswirtschaft, Deutschland ist mit 80mio Einwohnern relativ klein im Vergleich zu Schwellenländern wie Brassilien. Um unseren Einfluss in der Welt in den nächsten 30-50 Jahren zu bewahren brauchen wir die Europäische Union.
Wenn nicht sogar die Vereinigten Staaten von Europa


Man muss das Kind auch nicht mit dem Bade ausschütten und gleich die ganze EU mitssamt Freihandelszone usw. abschaffen, aber eine "Reform" der Währungsunion ist durchaus vorstellbar und meiner Meinung nach wünschenswert.
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MaurizioGaudino schrieb:
Die Forderung eines Austritts aus der EU ist populistisch weil sie für ein komplexes problem eine einfache lösung anbietet, die zwar viel anklang findet aber im grunde völlig undurchsetzbar ist.
Falls wir aus der EU austreten sollten droht uns ein ähnliches schicksal wie der ddr wirtschaft. Die nicht an den maroden Produktionsstätten zugrunde ging, Salamander und andere westfirmen ließen im Osten produzieren, sondern durch die angleichung der Ostmark an D-Mark die Produkte der Ostfirmen einfach viel zu teuer für den Markt in Osteuropa geworden sind welcher ein wichtiger absatzmarkt war.
Durch eine Wiedereinführung der D-Mark und Austritt aus der EU würden unsere Autos nicht nur wesentlich teurer werden, durch den wegfall des binnenmarktes innerhalb der EU würden auch sehr hohe kosten durch zölle etc entstehen.
Wir sind eine Volkswirtschaft mit einem extremen fokus auf den export von Gütern, vor allem in die anderen EU-Länder, ein Austritt aus der EU hätte katastrophale Auswirkungen.
Ein nicht zu vernachlässigender Aspekt ist die grösse einer volkswirtschaft, Deutschland ist mit 80mio Einwohnern relativ klein im Vergleich zu Schwellenländern wie Brassilien. Um unseren Einfluss in der Welt in den nächsten 30-50 Jahren zu bewahren brauchen wir die Europäische Union.
Wenn nicht sogar die Vereinigten Staaten von Europa


EU-Diktatur allez!

Hast Du für diese Behauptungen auch irgendwelche Beweise? Liegt es nicht einfach daran, daß ostdeutsche Produkte nicht vermittel- bzw. absetzbar waren, weil es dafür keinen Markt mehr gab? Das dadurch DDR-Verhältnisse entstehen halte ich für absolut absurd!
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SGE-URNA schrieb:
Aragorn schrieb:
SGE-URNA schrieb:
Xaver08 schrieb:

die partei ist doch ernsthaft nicht zu beurteilen. das sog. parteiprogramm ist eine ansammlung von phrasen, die zu einem guten Teil jeder gerne annehmen würde.

mehr bildung, günstiger strom, schuldenabbau usw....

Mag sein

"alleinstellungsmerkmal" ist der euroaustritt, was sie doch erstmal in den anschein des rechtspopulismus rückt,...

Hier liegt das Problem. Was hat Euroaustritt oder Skepsis an der Funktionsweise der EU mit Rechtspopulismus zu tun? Weil andere klar als rechtsextrem zu klassifizierende Parteien und Gruppierungen das aus Gründen der Bewahrung der Nation fordern? Eher schwache Argumentation, dann dürfte man konsequenterweise auch Kinderschänder nicht böse finden, weil sich Rechte dieses Thema zu eigen gemacht haben.

Die Argumentation pro oder contra Euro kann man populistisch ala EU oder Krieg, alternativ auch völkisch ala EU oder Nation führen... man kann aber auch ganz rationale, ökonomische Argumente ins Felde führen, warum man bestimmte Funktionsweisen für gut oder schlecht befindet. Von daher hat die Forderung nach Euroaustritt per se und für sich genommen erstmal überhaupt gar nichts mit Rechtspopulismus zu tun.




Zumal B. Lucke selbst Ökonom ist und seine Argumentation finde ich weder reisserisch noch hetzerisch, sondern sehr ruhig und sachlich!


Dazu kommen einige der (mir bekannten) Unterstützer aus den Reihen der Professoren sowohl aus dem wirtschaftsliberalen Lager (z.B. Starbatty, den ich persönlich kenne und der mit Rechts soviel zu tun hat wie ein Fisch mit Wüstensand), sowie aus dem eher keynesianischen Lager (z.B. Hankel, ehem. SPD Mitglied). Diese und andere haben schon vor Einführung des Euro sich energisch engagiert und vor adversen ökonomischen Konsequenzen gewarnt. Wohlgemerkt bezog und bezieht sich die Kritik ausschliesslich auf ökonomische Ratio und nicht auf irgendwelche kulturellen oder völkischen Faktoren.

Das kann man natürlich auch diskutieren und es existieren sicherlich auch gegensätzliche ökonomische Argumente. Aber wenn, wie zu Zeiten der allgegenwärtigen Krise die Argumente relativ einseitig verteilt sind, hantiert es sich eben sehr einfach mit Rechtspopulismus-Schubladen, um durchaus diskussionswürdige Ansätze im Keim zu diskreditieren.


Besser kann man es wohl nicht ausdrücken! Ganz meine Meinung! Danke!
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oezdem schrieb:
mal ein bisschen was darüber, aus welchen gestalten sich afd so zusammensetzt...

http://www.publikative.org/2013/03/19/afd-professorenpartei-als-rechtspopulistische-sammelbewegung/



Diese Gestalten  werden bei der Bundestagswahl von vielen ,von den derzeitig in BT vertetenen Parteien schwer enttäuschten Wähler ihre Stimmen erhalten.

Da wirst du dich wahrscheinlich noch schwer wundern.

In den diversen Internet Foren ist bezüglich dieser  neugegründeten Partei jetzt schon die Hölle los .

Nach einem Bericht in Focus Online,der sich auch kritisch mit der AFD beschäftigte, wurden 422 Leserbriefe geschrieben.

Nach 5 Seiten Zuschriften lesen,habe ich damit aufgehört.    99% Zustimmung zur AFD. So etwas was habe ich in einem westlichen Presseorgan jedenfalls noch nie erlebt. (waren wahrscheinlich aber lauter Rechte ,die hier ihre Sympathie für AFD äusserten.

Natürlich läuft die Gegenmaschinerie schon.Fieberhaft wird jetzt versucht werden,irgendeinen zu finden,der möglicherweise in seiner Jugend ,einnmal  irgendeine unbedachte Äusserung gemacht hat,mit der man ihn in die Nähe des rechten Spektrums rücken kann.

Viele Aussagen u. Forderungen der AFD sind denen der Partei "die LInke" nicht unähnlich.
Luke u. Oskar Lafontaine waren in der Sendung bei Maybritt Illner einer Meinung.

@ Morphium.  

Die Linke kann ich leider nicht wählen,  da sind mir noch zu viele ehemalige DDR Spitzel, IM`s  u. sonstige Seilschaften vertreten.  Solche Leute sind für mich nicht wählbar.obwohl ich den Aussagen von Lafontaine u. auch Sarah Wagenknecht durchaus vieles abgewinnen kann.
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MaurizioGaudino schrieb:
Die Forderung eines Austritts aus der EU ist populistisch weil sie für ein komplexes problem eine einfache lösung anbietet, die zwar viel anklang findet aber im grunde völlig undurchsetzbar ist.
Falls wir aus der EU austreten sollten droht uns ein ähnliches schicksal wie der ddr wirtschaft. Die nicht an den maroden Produktionsstätten zugrunde ging, Salamander und andere westfirmen ließen im Osten produzieren, sondern durch die angleichung der Ostmark an D-Mark die Produkte der Ostfirmen einfach viel zu teuer für den Markt in Osteuropa geworden sind welcher ein wichtiger absatzmarkt war.
Durch eine Wiedereinführung der D-Mark und Austritt aus der EU würden unsere Autos nicht nur wesentlich teurer werden, durch den wegfall des binnenmarktes innerhalb der EU würden auch sehr hohe kosten durch zölle etc entstehen.
Wir sind eine Volkswirtschaft mit einem extremen fokus auf den export von Gütern, vor allem in die anderen EU-Länder, ein Austritt aus der EU hätte katastrophale Auswirkungen.
Ein nicht zu vernachlässigender Aspekt ist die grösse einer volkswirtschaft, Deutschland ist mit 80mio Einwohnern relativ klein im Vergleich zu Schwellenländern wie Brassilien. Um unseren Einfluss in der Welt in den nächsten 30-50 Jahren zu bewahren brauchen wir die Europäische Union.
Wenn nicht sogar die Vereinigten Staaten von Europa


Ich finde es unglaublich beeindruckend mit welcher Vehemenz die Eurobefürworter die alleinige Detungshoheit über die Zukunft zu haben glauben. Insbesondere wenn man in Betracht zieht, dass keine der früheren Visionen oder gar Pläne so eingetreten ist wie vorausgesagt oder beabsichtigt.

DA

DA
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Hoffentlich hört keiner von denen Frei.Wild, dann ist ruckzuck Ende Gelände.

DA
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Aragorn schrieb:
MaurizioGaudino schrieb:
Die Forderung eines Austritts aus der EU ist populistisch weil sie für ein komplexes problem eine einfache lösung anbietet, die zwar viel anklang findet aber im grunde völlig undurchsetzbar ist.
Falls wir aus der EU austreten sollten droht uns ein ähnliches schicksal wie der ddr wirtschaft. Die nicht an den maroden Produktionsstätten zugrunde ging, Salamander und andere westfirmen ließen im Osten produzieren, sondern durch die angleichung der Ostmark an D-Mark die Produkte der Ostfirmen einfach viel zu teuer für den Markt in Osteuropa geworden sind welcher ein wichtiger absatzmarkt war.
Durch eine Wiedereinführung der D-Mark und Austritt aus der EU würden unsere Autos nicht nur wesentlich teurer werden, durch den wegfall des binnenmarktes innerhalb der EU würden auch sehr hohe kosten durch zölle etc entstehen.
Wir sind eine Volkswirtschaft mit einem extremen fokus auf den export von Gütern, vor allem in die anderen EU-Länder, ein Austritt aus der EU hätte katastrophale Auswirkungen.
Ein nicht zu vernachlässigender Aspekt ist die grösse einer volkswirtschaft, Deutschland ist mit 80mio Einwohnern relativ klein im Vergleich zu Schwellenländern wie Brassilien. Um unseren Einfluss in der Welt in den nächsten 30-50 Jahren zu bewahren brauchen wir die Europäische Union.
Wenn nicht sogar die Vereinigten Staaten von Europa


EU-Diktatur allez!

Hast Du für diese Behauptungen auch irgendwelche Beweise? Liegt es nicht einfach daran, daß ostdeutsche Produkte nicht vermittel- bzw. absetzbar waren, weil es dafür keinen Markt mehr gab? Das dadurch DDR-Verhältnisse entstehen halte ich für absolut absurd!  


Eine D-Mark hatte den Wert von 20 Ostmark.
Wenn also ein Trabant 14000 Ostmark kostete war er 1991 plötzlich von einem tag auf den anderen das 20-fache wert, was als weiteres kleines Wahlgeschenk der Birne an die Ossis gedacht war hatte katastrophale Auswirkungen.
Natürlich würde eine Wiedereingeführte D-Mark nicht einen dermassen hohen Wert gegenüber dem Euro haben, da die Wirtschaftskraft in der Euro Zone durch einen Austritt Deutschlands aber massiv einbrechen würde, würde eine neue D-Mark die Preise für deutsche Produkte im Ausland massiv erhöhen und dadurch unattraktiv bis unerschwingbar machen was wiederum den export auf dauer zum einbruch bringen würde und damit unsere ganze auf dem Export von Gütern basierende Volkswirtschaft kollabieren lassen würde.
Eine politische Union würde eben nicht eine EU-Diktatur(das rechtspopulistische Schlagwort schlechthin) bedeuten sondern endlich eine demokratisch legitimierte Regierung, anstelle einer von niemandem gewählten und parlamentarisch fast unkontrollierten Kommission.
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MaurizioGaudino schrieb:
Aragorn schrieb:
MaurizioGaudino schrieb:
Die Forderung eines Austritts aus der EU ist populistisch weil sie für ein komplexes problem eine einfache lösung anbietet, die zwar viel anklang findet aber im grunde völlig undurchsetzbar ist.
Falls wir aus der EU austreten sollten droht uns ein ähnliches schicksal wie der ddr wirtschaft. Die nicht an den maroden Produktionsstätten zugrunde ging, Salamander und andere westfirmen ließen im Osten produzieren, sondern durch die angleichung der Ostmark an D-Mark die Produkte der Ostfirmen einfach viel zu teuer für den Markt in Osteuropa geworden sind welcher ein wichtiger absatzmarkt war.
Durch eine Wiedereinführung der D-Mark und Austritt aus der EU würden unsere Autos nicht nur wesentlich teurer werden, durch den wegfall des binnenmarktes innerhalb der EU würden auch sehr hohe kosten durch zölle etc entstehen.
Wir sind eine Volkswirtschaft mit einem extremen fokus auf den export von Gütern, vor allem in die anderen EU-Länder, ein Austritt aus der EU hätte katastrophale Auswirkungen.
Ein nicht zu vernachlässigender Aspekt ist die grösse einer volkswirtschaft, Deutschland ist mit 80mio Einwohnern relativ klein im Vergleich zu Schwellenländern wie Brassilien. Um unseren Einfluss in der Welt in den nächsten 30-50 Jahren zu bewahren brauchen wir die Europäische Union.
Wenn nicht sogar die Vereinigten Staaten von Europa


EU-Diktatur allez!

Hast Du für diese Behauptungen auch irgendwelche Beweise? Liegt es nicht einfach daran, daß ostdeutsche Produkte nicht vermittel- bzw. absetzbar waren, weil es dafür keinen Markt mehr gab? Das dadurch DDR-Verhältnisse entstehen halte ich für absolut absurd!  


Eine D-Mark hatte den Wert von 20 Ostmark.
Wenn also ein Trabant 14000 Ostmark kostete war er 1991 plötzlich von einem tag auf den anderen das 20-fache wert, was als weiteres kleines Wahlgeschenk der Birne an die Ossis gedacht war hatte katastrophale Auswirkungen.
Natürlich würde eine Wiedereingeführte D-Mark nicht einen dermassen hohen Wert gegenüber dem Euro haben, da die Wirtschaftskraft in der Euro Zone durch einen Austritt Deutschlands aber massiv einbrechen würde, würde eine neue D-Mark die Preise für deutsche Produkte im Ausland massiv erhöhen und dadurch unattraktiv bis unerschwingbar machen was wiederum den export auf dauer zum einbruch bringen würde und damit unsere ganze auf dem Export von Gütern basierende Volkswirtschaft kollabieren lassen würde.
Eine politische Union würde eben nicht eine EU-Diktatur(das rechtspopulistische Schlagwort schlechthin) bedeuten sondern endlich eine demokratisch legitimierte Regierung, anstelle einer von niemandem gewählten und parlamentarisch fast unkontrollierten Kommission.  


EU und demokratisch???      ...Die Ostmark mit der D-Mark zu vergleichen ist ja schon absurd genug, aber der Rest Deiner Argumentation setzt dem Ganzen noch die Krone auf!  
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wieso ist es absurd zwei währungen miteinander zu vergleichen?

Das die EU im Moment jetzt gerade eben zu diesem Zeitpunkt nicht demokratisch ist habe ich ja geschrieben und eine lösung des problems genannt.

Das eine Partei wie diese dir gefällte und du auch noch ein fan Lafontaine bist, wundert mich nach deiner letzten äußerung nicht mehr.

P.S.: Ich bezweifel das du verstehst was Fr Wagenknecht zu sagen hat
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aragorn schrieb:
EU und demokratisch??? ...Die Ostmark mit der D-Mark zu vergleichen ist ja schon absurd genug, aber der Rest Deiner Argumentation setzt dem Ganzen noch die Krone auf!


Alles was du nicht verstehst ist also absurd. Damit erübrigt sich dann ja jede weiter Beschäftigung mit dir..


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