skyeagle schrieb: Hoffentlich endet das in Thüringen im Desaster, sonst weiß ich schon was bei der nächsten Bundestagswahl passiert...
Und was sollte rot-rot-grün im Bund überhaupt anders machen als die GroKo?
Also die Union z.B. hätte heute über vieles meckern können.
Aber sicherlich nicht über
- Dass es im zweiten Wahlgang erst geklappt hat (bei 2 eigenen Abweichern in der Opposition und bei Lieberknechts Wahl im 3. ! Wahlgang bei 4 Abweichlern etwas verlogen) - Moral und DDR-Bürgerrechtler. Die Entwicklung der CDU in der Nachkriegszeit und im Osten nach der Wende sollte solche Aussagen als unglaubwürdig stehen lassen. In der Ost-CDU sind so viele Wessis und Mitläufer-Ostdeutsche gewesen, dass man da nicht mit dem Finger hochhalten sollte.
Rot-Rot-Grün verdient eine Chance. Die demokratisch gewählten Sitzverhältnisse geben eine Mehrheit her. Sie kann absolut nach hinten losgehen. Aber sie kann auch klappen. Und dann steht die CDU vllt. 2017 ohne Regierungsverantwortung im Bund da. Und das geschieht ihr dann auch recht, weil sie außer der Person Merkel fast nix mehr zu bieten hat.
Denkbar ist auch, dass die Linke eben nicht mehr so reden können wird, wie in der Opposition und dass das manchen Wähler auch enttäuschen wird, dass manche Sachen dann doch nicht mehr so gelten, wie vorher oft behauptet.
skyeagle schrieb: Hoffentlich endet das in Thüringen im Desaster, sonst weiß ich schon was bei der nächsten Bundestagswahl passiert...
Und was sollte rot-rot-grün im Bund überhaupt anders machen als die GroKo?
Also die Union z.B. hätte heute über vieles meckern können.
Aber sicherlich nicht über
- Dass es im zweiten Wahlgang erst geklappt hat (bei 2 eigenen Abweichern in der Opposition und bei Lieberknechts Wahl im 3. ! Wahlgang bei 4 Abweichlern etwas verlogen) - Moral und DDR-Bürgerrechtler. Die Entwicklung der CDU in der Nachkriegszeit und im Osten nach der Wende sollte solche Aussagen als unglaubwürdig stehen lassen. In der Ost-CDU sind so viele Wessis und Mitläufer-Ostdeutsche gewesen, dass man da nicht mit dem Finger hochhalten sollte.
Rot-Rot-Grün verdient eine Chance. Die demokratisch gewählten Sitzverhältnisse geben eine Mehrheit her. Sie kann absolut nach hinten losgehen. Aber sie kann auch klappen. Und dann steht die CDU vllt. 2017 ohne Regierungsverantwortung im Bund da. Und das geschieht ihr dann auch recht, weil sie außer der Person Merkel fast nix mehr zu bieten hat.
Respekt Werner.
Besser kann man es nicht ausdrücken. Mit diesen Dingen ist alles gesagt.An diesen Argumenten kann man nicht mehr vorbei. Thema ist damit auf den Punkt und durch .
SGE_Werner schrieb: Und dann steht die CDU vllt. 2017 ohne Regierungsverantwortung im Bund da. Und das geschieht ihr dann auch recht, weil sie außer der Person Merkel fast nix mehr zu bieten hat.
...wenn man so weit gehen will, zu behaupten, dass Merkel irgendwas bietet.
Eintracht-Er schrieb: Denkbar ist auch, dass die Linke eben nicht mehr so reden können wird, wie in der Opposition und dass das manchen Wähler auch enttäuschen wird, dass manche Sachen dann doch nicht mehr so gelten, wie vorher oft behauptet.
Provinzpolitik bietet ja auch soviele Moeglichkeiten was zu veraendern.
Ich finde es schon interessant wie das selbsternannte "buergerliche" Lager (my ass) auf die Fehler oder nicht eingehalteten Verprechen der Linkspartei wartet, waehrend gleichzeitig das Volk seit Jahren von den etablierten Parteien nach Strich und Faden rein gelegt wird. Die mediale Gehirnwaesche funktioniert halt perfekt, wenn ich ein paar Millionen oder Milliarden auf dem Konto haette, ich wuesste schon wen ich instrumentalisieren wuerde um die dumme Oeffentlichkeit in meinem Sinne zu manipulieren.
skyeagle schrieb: Hoffentlich endet das in Thüringen im Desaster, sonst weiß ich schon was bei der nächsten Bundestagswahl passiert...
Und zwar was? Vielleicht gibt es dann eine Konstellation die die neoliberale Politik beendet und wieder zur sozialen Marktwirtschaft zurueckkehrt? Hast du echt davor Angst?
Aber keine Bange, auch selbst dann wird sich nichts aendern. Die Politik ist machtlos, wir leben nicht mehr in einer Demokratie sondern in einer Plutokratie. Schlaf also weiter.
skyeagle schrieb: Hoffentlich endet das in Thüringen im Desaster, sonst weiß ich schon was bei der nächsten Bundestagswahl passiert...
Und zwar was? Vielleicht gibt es dann eine Konstellation die die neoliberale Politik beendet und wieder zur sozialen Marktwirtschaft zurueckkehrt? Hast du echt davor Angst?
Aber keine Bange, auch selbst dann wird sich nichts aendern. Die Politik ist machtlos, wir leben nicht mehr in einer Demokratie sondern in einer Plutokratie. Schlaf also weiter.
So müde bin ich gar nicht
Ich finde einfach die Politik, die die Linke macht, bzw. machen will, einfach nicht gut. Wenn ich mir da das Wahlprogramm von 2013 zur Bundestagswahl anschaue bekomme ich Bauchschmerzen. Spitzensteuersatz auf 53% hoch. Erbschaftssteuer und Vermögenssteuer hoch. Gesetzlicher Mindestlohn für alle Branchen der jährlich steigt. Hartz IV Regelsatz soll auf 500 € angehoben werden und Sanktionen abgesschafft. Keiner soll 40mal mehr verdienen als das gesellschaftliche Minimum...usw usw...
Das sind Punkte die mir so nicht gefallen. Heißt natürlich nicht, dass der Rest es besser macht, hab ich ja auch nicht behauptet. Aber dass es die Linke besser macht kann ich halt wirklich nicht glauben.
Spitzensteuersatz von 53% ist natuerlich Schwachsinn, sowas gab es zuletzt unter dem Sozialisten Kohl. Gut dass die Marktradikalen der SPD den gesenkt haben.
Aber wie gesagt, die Politik ist fuer mich nicht relevant solange wir die Plutokratie nicht beseitigen.
Morphium schrieb: Spitzensteuersatz von 53% ist natuerlich Schwachsinn, sowas gab es zuletzt unter dem Sozialisten Kohl. Gut dass die Marktradikalen der SPD den gesenkt haben.
Aber wie gesagt, die Politik ist fuer mich nicht relevant solange wir die Plutokratie nicht beseitigen.
Deswegen sag ich ja auch, dass der Rest von den Menschen da oben, nicht unbedingt besser ist.
skyeagle schrieb: Hoffentlich endet das in Thüringen im Desaster, sonst weiß ich schon was bei der nächsten Bundestagswahl passiert...
Und zwar was? Vielleicht gibt es dann eine Konstellation die die neoliberale Politik beendet und wieder zur sozialen Marktwirtschaft zurueckkehrt? Hast du echt davor Angst?
Aber keine Bange, auch selbst dann wird sich nichts aendern. Die Politik ist machtlos, wir leben nicht mehr in einer Demokratie sondern in einer Plutokratie. Schlaf also weiter.
Die Politik hat eigentlich sehr wohl Macht und zwar sehr viel davon. Sie ist der Schlüssel zu allem, das weiß auch die Wirtschaft. Die Politiker sitzen am längeren Hebel, siehe Ausweitung der Rente oder Mindestlohn; da hat die Politik sich einen Dreck für die Meinung der Wirtschaft interessiert. Das Einzige, was den Politiker interessiert, ist erstmal sein Nutzen und das ist letztlich an seine Wiederwahl gekoppelt. Daher kann der Politiker nicht allzu hörig auf andere sein...wenn er es doch tut, dann muss der Preis stimmen.
http://www.thueringerwurst.de/files/u6/Fotolia_4653628_XS.jpg
Und was sollte rot-rot-grün im Bund überhaupt anders machen als die GroKo?
Also die Union z.B. hätte heute über vieles meckern können.
Aber sicherlich nicht über
- Dass es im zweiten Wahlgang erst geklappt hat (bei 2 eigenen Abweichern in der Opposition und bei Lieberknechts Wahl im 3. ! Wahlgang bei 4 Abweichlern etwas verlogen)
- Moral und DDR-Bürgerrechtler. Die Entwicklung der CDU in der Nachkriegszeit und im Osten nach der Wende sollte solche Aussagen als unglaubwürdig stehen lassen. In der Ost-CDU sind so viele Wessis und Mitläufer-Ostdeutsche gewesen, dass man da nicht mit dem Finger hochhalten sollte.
Rot-Rot-Grün verdient eine Chance. Die demokratisch gewählten Sitzverhältnisse geben eine Mehrheit her. Sie kann absolut nach hinten losgehen. Aber sie kann auch klappen. Und dann steht die CDU vllt. 2017 ohne Regierungsverantwortung im Bund da. Und das geschieht ihr dann auch recht, weil sie außer der Person Merkel fast nix mehr zu bieten hat.
Respekt Werner.
Besser kann man es nicht ausdrücken. Mit diesen Dingen ist alles gesagt.An diesen Argumenten kann man nicht mehr vorbei. Thema ist damit auf den Punkt und durch .
Hau das mal dem Gauck um die Ohren.
...wenn man so weit gehen will, zu behaupten, dass Merkel irgendwas bietet.
JK macht das schon, also was bieten.
Gut ist jetzt so gesehen net so schwer
Sagt die Partei die jahrzehntelang Altnazis in ihren Reihen hatte.
Ja, man sollte die Parteien schon rassisch rein halten!
In der SED waren auch Nazis
Provinzpolitik bietet ja auch soviele Moeglichkeiten was zu veraendern.
Ich finde es schon interessant wie das selbsternannte "buergerliche" Lager (my ass) auf die Fehler oder nicht eingehalteten Verprechen der Linkspartei wartet, waehrend gleichzeitig das Volk seit Jahren von den etablierten Parteien nach Strich und Faden rein gelegt wird. Die mediale Gehirnwaesche funktioniert halt perfekt, wenn ich ein paar Millionen oder Milliarden auf dem Konto haette, ich wuesste schon wen ich instrumentalisieren wuerde um die dumme Oeffentlichkeit in meinem Sinne zu manipulieren.
Und zwar was? Vielleicht gibt es dann eine Konstellation die die neoliberale Politik beendet und wieder zur sozialen Marktwirtschaft zurueckkehrt? Hast du echt davor Angst?
Aber keine Bange, auch selbst dann wird sich nichts aendern. Die Politik ist machtlos, wir leben nicht mehr in einer Demokratie sondern in einer Plutokratie. Schlaf also weiter.
Das wundert mich jetzt aber schon, bist doch sonst anders drauf.
So müde bin ich gar nicht
Ich finde einfach die Politik, die die Linke macht, bzw. machen will, einfach nicht gut. Wenn ich mir da das Wahlprogramm von 2013 zur Bundestagswahl anschaue bekomme ich Bauchschmerzen. Spitzensteuersatz auf 53% hoch. Erbschaftssteuer und Vermögenssteuer hoch. Gesetzlicher Mindestlohn für alle Branchen der jährlich steigt. Hartz IV Regelsatz soll auf 500 € angehoben werden und Sanktionen abgesschafft. Keiner soll 40mal mehr verdienen als das gesellschaftliche Minimum...usw usw...
Das sind Punkte die mir so nicht gefallen. Heißt natürlich nicht, dass der Rest es besser macht, hab ich ja auch nicht behauptet. Aber dass es die Linke besser macht kann ich halt wirklich nicht glauben.
Aber wie gesagt, die Politik ist fuer mich nicht relevant solange wir die Plutokratie nicht beseitigen.
Deswegen sag ich ja auch, dass der Rest von den Menschen da oben, nicht unbedingt besser ist.
Die Politik hat eigentlich sehr wohl Macht und zwar sehr viel davon. Sie ist der Schlüssel zu allem, das weiß auch die Wirtschaft.
Die Politiker sitzen am längeren Hebel, siehe Ausweitung der Rente oder Mindestlohn; da hat die Politik sich einen Dreck für die Meinung der Wirtschaft interessiert. Das Einzige, was den Politiker interessiert, ist erstmal sein Nutzen und das ist letztlich an seine Wiederwahl gekoppelt. Daher kann der Politiker nicht allzu hörig auf andere sein...wenn er es doch tut, dann muss der Preis stimmen.
es geht der Stift
Überall Nazis, nur in der AfD nicht, stimmt's?