Der Irrsinn mit dem Biosprit

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Die Lebensmittelpreise steigen und steigen und steigen....

Mit der Zufuhr von Biosprit sollte ja der Ausstoß klimaschädigender Gase verringert werden. Mittlerweile kehren immer mehr Fachleute von dieser Theorie ab der Aufwand hierfür steht in keinem Verhältnis zu dem Schaden der damit angerichtet wird. Aber Weltboss Bushi verteidigt weiterhin diese irrsinnge "Tötungsmachenerie". Die Lebensmittelpreise steigen ins Uferlose die Menschen in den armen Ländern haben noch weniger Nahrung und die Sterbennsrate klettert unaufhörlich. Mit diesem ganzen Biosprit...eiss muss schnellstens aufgehört werden.

IRRSINN Biosprit
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Sag doch mal eine Alternative.....?
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FanTomas schrieb:
Sag doch mal eine Alternative.....?
Wo ist DEIN Beweis das es funzelt  ,-)
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Ich meine es im Sinne von Alternativen bei der Energieerzeugung.

Da wir nur auf der Erde anpflanzen können, sind irgenwo Grenzen gesetzt.
Wachsende Erdbevölkerung bedeutet mehr Wohnraum. Mehr Wohnraum geht zu Lasten der Anbaufläche. Bei der Anbaufläche konkurieren Lebensmittel- Nutz- und Energiepflanzen.
Die asiatischen Essgewohnheiten z.B. wandeln sich durch den Wohlstand vom Pflanzen zum Fleischfresser. Mehr Fleisch bedeutet mehr Viecher. Mehr Viecher bedeutet wieder mehr Futteranbau zu lasten von Lebensmittelanbau.
 
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hart aber fair - kostet uns der ölpreis den wohlstand

man muss ja nicht jede diskussion selbst führen...
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FanTomas schrieb:
Ich meine es im Sinne von Alternativen bei der Energieerzeugung.

Da wir nur auf der Erde anpflanzen können, sind irgenwo Grenzen gesetzt.
Wachsende Erdbevölkerung bedeutet mehr Wohnraum. Mehr Wohnraum geht zu Lasten der Anbaufläche. Bei der Anbaufläche konkurieren Lebensmittel- Nutz- und Energiepflanzen.
Die asiatischen Essgewohnheiten z.B. wandeln sich durch den Wohlstand vom Pflanzen zum Fleischfresser. Mehr Fleisch bedeutet mehr Viecher. Mehr Viecher bedeutet wieder mehr Futteranbau zu lasten von Lebensmittelanbau.    
Moment wir reden erstmal nur in Bezug zum Biosprit...was du aufzählst stimmt natürlich auch    aber es dürfte doch möglich sein eine bessere Alternative zum Biosprit zu finden...wie erwähnt führende Forscher reden doch hier schon von einem grossen Irrtum bzw. Irrsinn...durch Beimischung von Biobenzin wird die Umwelt kaum Messbar entlastet...

Ich behaupte mal die Autoindustrie hat schon längst die Möglichkeit 3 Literautos zum anständigen Preis herzustellen...es gibt mit Sicherheit auch andere Alternativen zum Benzin...aber das verhindert ja wie in vielen Branchen eine gewiesse Lobby   ...natürlich tragen auch wir die Verbraucher eine grosse Mitschuld...wir kaufen die schweren Autos wir fahren mal nur 1-2 km zum Brötchen holen..übrigens hier werden lt. Statistik mit die meisten KM verbraten...also muss auch bei uns ein rasches Umdenken stattfinden...
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OK hier haben wir es wieder die ist mir shit egal Mentallität  

Ergebnis zur Online-Abstimmung

Ab welchem Benzinpreis hören Sie auf, Auto zu fahren?

   * 2,00 €: 45,3 %
   * 2,50 €: 14,1 %
   * Ich fahre bei jedem Benzinpreis: 40,6 %  
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ElStefano schrieb:
Ich behaupte mal die Autoindustrie hat schon längst die Möglichkeit 3 Literautos zum anständigen Preis herzustellen...es gibt mit Sicherheit auch andere Alternativen zum Benzin...
???
den lupo gibts schon längst und auf erdgas umrüsten kannste auch...

dass ein cayenne net mit 3 litern bewegt werden kann ist jetzt n punkt, der die eigenverantwortlichkeit betrifft.
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Die Fragestellung ist ja auch völlig fehlgehend.
Sinnvoller wäre es gewesen zu fragen in welchem Maße man bereit ist sein Fahrverhalten einzuschränken.
Es soll tatsächlich Menschen geben die auf ihr Auto angewiesen sind.
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kreuzbuerger schrieb:

den lupo gibts schon längst und auf erdgas umrüsten kannste auch...

dass ein cayenne net mit 3 litern bewegt werden kann ist jetzt n punkt, der die eigenverantwortlichkeit betrifft.

also die Damen die ich kennen und lupochen fahrn kommen nicht auf 3 L aber vlt. liegst auch an ihnen  ,-) und Gas ist noch eine Alternative...nur warum wird hier nicht an Rohölpreis gekoppelt...in Privathaushalten ists doch gängig  
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ElStefano schrieb:

Moment wir reden erstmal nur in Bezug zum Biosprit...was du aufzählst stimmt natürlich auch    aber es dürfte doch möglich sein eine bessere Alternative zum Biosprit zu finden...wie erwähnt führende Forscher reden doch hier schon von einem grossen Irrtum bzw. Irrsinn...durch Beimischung von Biobenzin wird die Umwelt kaum Messbar entlastet...


Ich denke mal, daß da mehr die Schonung der Reserven bzw. Alternativen zu den Ölmultis Motivation war, also wie immer nicht die Umwelt, sondern wirtschaftliche Interessen......
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pipapo schrieb:
Es soll tatsächlich Menschen geben die auf ihr Auto angewiesen sind.

diesen punkt würde ich differenzierter betrachten. klar muss der handelsvertreter seine kunden anfahren, aber das ist ja dann ein "durchlaufposten".
mein mitleid für die häuslebauen im grünen, die ihr auto brauchen, um in die stadt zum arbeiten zu fahren, hält sich allerdings in grenzen...
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ElStefano schrieb:
also die Damen die ich kennen und lupochen fahrn kommen nicht auf 3 L aber vlt. liegst auch an ihnen  ,-)  


Wenn Du für 4 Meter rückwärts einparken 30 Minuten mit schleifender Kupplung hin- und herhufst, wo soll da noch das Einsparpotential sein, um auf die 3 Liter/100 km zu kommen...

*Ich bin dann wohl mal besser Mittag machen*
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kreuzbuerger schrieb:

mein mitleid für die häuslebauen im grünen, die ihr auto brauchen, um in die stadt zum arbeiten zu fahren, hält sich allerdings in grenzen...
warum  
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ElStefano schrieb:
warum


weil sie sich für ein konzept der abhängigkeiten entschieden haben, und nun die konsequenzen auch zu tragen haben.

und weil ich dieses konzept schon immer für äußerst fragwürdig gehalten habe. man begibt sich in die abhängigkeit des jobs  nimmt sich zb die freiheit zu kündigen, wenns einem auf den sack geht), um die hypotheken zu bedienen, und stellt sich dafür mit den gleichgesinnten ans homburger kreuz. jeden morgen und jeden abend...

gibt mmn pfiffigere lösungen! wer sich allerdings für den luxus entschieden hat, seinen fernsehabend in einem haus im grünen zu verbringen, muss halt auch den luxus der hohen zeche löhnen...
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ElStefano schrieb:
OK hier haben wir es wieder die ist mir shit egal Mentallität  

Ergebnis zur Online-Abstimmung

Ab welchem Benzinpreis hören Sie auf, Auto zu fahren?

   * 2,00 €: 45,3 %
   * 2,50 €: 14,1 %
   * Ich fahre bei jedem Benzinpreis: 40,6 %  



Ganz schlechte Fragestellung. Würde ja auch aufs Auto verzichten, wenn denn mal im ländlichen Bereich (wo ich eben Wochenende hin muss, Eltern, Fußball etc.) ein ordentl. öfftl. Verkehr aufgebaut werden würde.

Von daher ist die Fragestellung: Wann hören sie auf? Schwachsinn.

Ich denke, wir sind an einer Stelle angekommen, dass die Menschen so oder so anfangen, umzudenken, das zeigt der Trend, dass sich viele Auto-Neukäufer das Argument "Gas" wenigstens schon mal anhören, Autofahrer sprit-sparender fahren bzw. das Auto für Kurzstrecken meiden.

Der Absatz jeglicher Sprit-Sorten ist derzeit am Sinken, kann man auch beim MWV nachlesen.

http://wirtschaft.t-online.de/c/15/34/34/34/15343434.html

(übrigens dort auch eine ähnliche Umfrage)
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ElStefano schrieb:
kreuzbuerger schrieb:

mein mitleid für die häuslebauen im grünen, die ihr auto brauchen, um in die stadt zum arbeiten zu fahren, hält sich allerdings in grenzen...
warum  



Nun ganz einfach weil sie im Grünen wohnen. Die Luft ist besser. Die Schulen sind besser. Der Service ist besser.
Weil Leute die im Grünen wohnen im Allgemeinen immer weniger Miete zahlen bzw. das Häuschen viel billiger ist. Der Durchschnittspreis für ein Einfamilienhaus beträgt in Deutschlan ca. 173.000 € , in Frankfurt ca. 265.000 €. Für die 92.000 (in Worten zweiundneunzigtausend) € kann man ne ganze Weile kostenlos Auto fahren, mit einem Dreiliterauto rund zwei Millionen Kilometer.
Deshalb ist auch die Pendlerpauschale steuer- und auch sonst-politisch Humbug: Alle zahlen Mineralölsteuer, aber einige bekommen was zurück. Angeblich weil man ja auf die Arbeit gfahren muss. Hmmm, andere wohenn ganz einfach da, wo sie arbeiten. Dürfen die ihre teurere Miete steuerlich ansetzen? Und warum nicht?

DA
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kreuzbuerger schrieb:
pipapo schrieb:
Es soll tatsächlich Menschen geben die auf ihr Auto angewiesen sind.

diesen punkt würde ich differenzierter betrachten.  

Ich wollte aber in gleich plumper Weise auf die undifferenzierte "Scheiß egal" Unterstellung antworten. Also lass mich!  

Im Übrigen hast du recht. Aber auch nicht uneingeschränkt, denn wenn ich bspw auf den Riedberg ziehe (viel näher kommt man ja nicht mehr "in" die Stadt) und mir dann der S-Bahnanschluss verweigert wird kann ich dafür relativ wenig.
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pipapo schrieb:
kreuzbuerger schrieb:
pipapo schrieb:
Es soll tatsächlich Menschen geben die auf ihr Auto angewiesen sind.

diesen punkt würde ich differenzierter betrachten.  

Ich wollte aber in gleich plumper Weise auf die undifferenzierte "Scheiß egal" Unterstellung antworten. Also lass mich!  

Im Übrigen hast du recht. Aber auch nicht uneingeschränkt, denn wenn ich bspw auf den Riedberg ziehe (viel näher kommt man ja nicht mehr "in" die Stadt) und mir dann der S-Bahnanschluss verweigert wird kann ich dafür relativ wenig.


Wollten die nicht ne U-Bahn bauen?

DA
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kreuzbuerger schrieb:
ElStefano schrieb:
warum


weil sie sich für ein konzept der abhängigkeiten entschieden haben, und nun die konsequenzen auch zu tragen haben.


In die Stadt ziehen? Ja wäre eine Alternative, wenn man mal vergisst, dass Eigentumswohnungen z.B. hier in Wiesbaden rar sind und horrende Preise (übrigens hier die höchsten in Deutschland) verschlingen. Die Mietwohnungen ebenfalls unglaublich teuer sind (500 Euro für 45 m² keine Seltenheit) und ebenfalls eine gewisse Abhängigkeit verursachen.

Ganz davon abgesehen, dass viele Familien derzeit hier wieder von der Stadt aufs Umland ziehen, weil sie die dreckige Luft, den Lärm, die Preise, die fehlende Natur, die fehlenden Kindergärten nicht aushalten.
Die, die sich jeden Morgen Sorgen machen müssen, dass ihre Kinder in einem Stadt-Bus zur Schule von einem besoffenen Nazi angefaucht (schon erlebt) oder von 16-jährigen Teenies bepöbelt zu werden (auch schon oft erlebt).

Bevor ich zu weit abstreife, natürlich ist es so, dass die Landbevölkerung allein aufgrund der Vorteile finanzieller Art den Nachteil der höheren Spritkosten mehr als wett macht. Deswegen habe ich auch kein Mitleid mit der Landbevölkerung, ich habe aber Verständnis, dass sie sich über hohe Spritpreise aufregen, ihr gutes Recht. Schlimmer finde ich da doch eher die Stadtbevölkerung, die für 0,7 km auf die Arbeit das Auto benutzt   Solange öfftl. Verkehrsmittel gut zu nutzen sind, sollte man sie auch nutzen!

Trotzdem können die Leute nicht unbedingt so einfach da hinziehen wo die Arbeit ist, es gibt sowas wie Familie und vllt. auch sowas wie Heimat. Meine Mutter, die in WI arbeitet, könnte ja jetzt auch da hinziehen, dafür dann unser selbst gebautes Haus aufgeben, meine pflegebedürftige Oma aus ihrer vertrauten Gegend herausreißen usw.

Im Grünen wohnen hat seine Vor- und Nachteile, jeder der aus der Stadt ins Grüne zieht, muss sich den Konsequenzen seines Handelns bewusst sein. Als "Luxus" würde ich aber das Leben im Grünen nicht bezeichnen. Dazu hat es einfach zu viele Nachteile, die ein Mensch, der in der Stadt aufgewachsen ist, auch nie kapieren wird. Nie.


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