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Flüchtlingsdrama in Europa - Teil 1


Thread wurde von SGE_Werner am Dienstag, 17. Juli 2018, 21:47 Uhr um 21:47 Uhr gesperrt weil:
Geht hier weiter: https://community.eintracht.de/forum/diskussionen/130980
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Um nochmal das Thema Respekt vor Frauen bei muslimischen Männern anzusprechen, ich selbst habe damals bei meinem damaligen Arbeitgeber erlebt, daß ein türkischer Azubi sich geweigert hat das Lager zu fegen, weil ihm das eine Frau als Lagerleitung angeordnet hat. Der Wortlaut war so "Von einer Frau lasse ich mir gar nichts sagen". Da kann sich jeder vorstellen, wie lange er noch dort gearbeitet hat.

Ich wollte damit nur aufzeigen, daß das keine "Eintagsfliege" zu sein scheint. Dieses Problem scheint wohl an der Erziehung zu liegen bzw. daran, wie und wo man aufwächst.

Dieses hat ja auch in verschärfter Form die griechisch stämmige Kommissarin Tania Kambouri feststellen müssen. Das wurde hier, glaube ich, beiläufig schonmal erwähnt.

"Multikulti birgt aber auch nunmal viele Risiken und wenig sozialromantische Wahrheiten: Kulturelle Prägungen, religiöse Überzeugungen, überkommene Traditionen sind manchmal einfach nicht miteinander vereinbar. Das ist kein Rechtspopulismus, sondern gesunder Menschenverstand", schreibt Kambouri. Es gäbe gerade mit Muslimen "die größten Schwierigkeiten, allen voran mit jungen Männern. Menschen aus diesem Kulturkreis, seien es Türken, Kurden, Libanesen, Tunesier oder andere Nationalitäten, tun sich auffallend schwer damit, sich in Deutschland zu integrieren". Sie akzeptieren insbesondere Polizistinnen nicht, beschimpfen Kambouri mitunter als "********".

Wen es interessiert kann den ganzen Bericht hier nachlesen...

DIE WELT

Ich meine mich noch dunkel daran erinnern zu können, dass an anderer Stelle mal ein User behauptete, dass es gar keine Parallelgesellschaften in Deutschland gäbe. Nun...da scheint er wohl etwas falsch gelegen zu haben.

Was ich hier nur damit aufzeigen wollte ist, was passiert eigentlich, sollte die massenhaft erforderliche Integration misslingen?
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tobago schrieb:

Ich finde übrigens die Haltung unserer Kanzlerin in der Problematik ganz gut, sie geht da gegen alle Stimmungen ihren Weg, den ich für den richtigen erachte.

Ganz ernsthaft: Was ist denn der Weg der Kanzlerin? Sie hat zwar wohl gestern gesagt, sie hätte einen Plan; welcher das ist, konnte ich nicht raus finden.
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Bigbamboo schrieb:

Ganz ernsthaft: Was ist denn der Weg der Kanzlerin? Sie hat zwar wohl gestern gesagt, sie hätte einen Plan; welcher das ist, konnte ich nicht raus finden.

Ging mir genauso.
Eins ist mir aber besonders aufgefallen. Sie sagte: Wir schaffen das, wir schaffen das, wir schaffen das, um im nächsten Satz gleich nachzuschieben, sie wüßte aber nicht was morgen ist.
Ja was jetzt?
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Um nochmal das Thema Respekt vor Frauen bei muslimischen Männern anzusprechen, ich selbst habe damals bei meinem damaligen Arbeitgeber erlebt, daß ein türkischer Azubi sich geweigert hat das Lager zu fegen, weil ihm das eine Frau als Lagerleitung angeordnet hat. Der Wortlaut war so "Von einer Frau lasse ich mir gar nichts sagen". Da kann sich jeder vorstellen, wie lange er noch dort gearbeitet hat.

Ich wollte damit nur aufzeigen, daß das keine "Eintagsfliege" zu sein scheint. Dieses Problem scheint wohl an der Erziehung zu liegen bzw. daran, wie und wo man aufwächst.

Dieses hat ja auch in verschärfter Form die griechisch stämmige Kommissarin Tania Kambouri feststellen müssen. Das wurde hier, glaube ich, beiläufig schonmal erwähnt.

"Multikulti birgt aber auch nunmal viele Risiken und wenig sozialromantische Wahrheiten: Kulturelle Prägungen, religiöse Überzeugungen, überkommene Traditionen sind manchmal einfach nicht miteinander vereinbar. Das ist kein Rechtspopulismus, sondern gesunder Menschenverstand", schreibt Kambouri. Es gäbe gerade mit Muslimen "die größten Schwierigkeiten, allen voran mit jungen Männern. Menschen aus diesem Kulturkreis, seien es Türken, Kurden, Libanesen, Tunesier oder andere Nationalitäten, tun sich auffallend schwer damit, sich in Deutschland zu integrieren". Sie akzeptieren insbesondere Polizistinnen nicht, beschimpfen Kambouri mitunter als "********".

Wen es interessiert kann den ganzen Bericht hier nachlesen...

DIE WELT

Ich meine mich noch dunkel daran erinnern zu können, dass an anderer Stelle mal ein User behauptete, dass es gar keine Parallelgesellschaften in Deutschland gäbe. Nun...da scheint er wohl etwas falsch gelegen zu haben.

Was ich hier nur damit aufzeigen wollte ist, was passiert eigentlich, sollte die massenhaft erforderliche Integration misslingen?
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Ich kenne ne ganze Menge Männer, die aus unserem sogenannten westlichen Kulturkreis stammen und überhaupt gar keinen Respekt vor Frauen haben.

Darunter so bekannte Menschen wie DSK oder Berlusconi.
Ich weiß auch von ungeheuren Diskriminierungen von Homosexuellen oder Sinti und Roma in aber sowas von christlich geprägten Ländern wie Polen, Kroatien und vielen mehr.

Ich kenne auch ein Land, in dem sich neuerdings unheimlich viele menschen auf die Akzeptanz von Homosexuellen berufen, in dem die (nach GG gebotene) Gleichstellung aber noch nicht vollzogen ist.
Im Gegensatz zu einem erzkatholischen Land wie Irland.

Das alles hat aber nur wenig mit dem Gleichfalls im GG verankerten Grundrecht auf Asyl und dem damit verbundenen Recht auf Einzelfallprüfung zu tun.

Man kann sich halt ähnlich wie bei der Familie die vor Bomben, Verfolgung, Armut oder Naturkatastrophen Geflohenen nach aktueller Gesetzeslage nicht aussuchen. Auch wenn das manche wohl möchten.

So lange muss man damit leben, dass dann halt Triefaugen, Machos, Idioten und andere unter den Asylberechtigten oder Aufenthaltsberechtigten sind, und darauf hinwirken, dass sie sich unseren (teilweise ganz neu errungenen, Gruß an Brüderle! ) Werten entsprechend verhalten.
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WuerzburgerAdler schrieb:

grünversiffter Linker

Manchmal werde ich allerdings den Eindruck nicht los, dass sich mancheiner ganz gerne in diesem Begriff aalt, ansonsten wäre dieser nämlich schon längst in den Tiefen des Forums verschwunden.
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Aragorn schrieb:  


WuerzburgerAdler schrieb:
grünversiffter Linker


Manchmal werde ich allerdings den Eindruck nicht los, dass sich mancheiner ganz gerne in diesem Begriff aalt, ansonsten wäre dieser nämlich schon längst in den Tiefen des Forums verschwunden.

Versuch es doch mal mit dem Englischen, ist "cool"

Wie wäre es, wir sagen statt grünversifffer Linker "greengrotty lefty" - klingt doch nicht mehr soooo schlimm.
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Aragorn schrieb:  


WuerzburgerAdler schrieb:
grünversiffter Linker


Manchmal werde ich allerdings den Eindruck nicht los, dass sich mancheiner ganz gerne in diesem Begriff aalt, ansonsten wäre dieser nämlich schon längst in den Tiefen des Forums verschwunden.

Versuch es doch mal mit dem Englischen, ist "cool"

Wie wäre es, wir sagen statt grünversifffer Linker "greengrotty lefty" - klingt doch nicht mehr soooo schlimm.
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hawischer schrieb:

greengrotty lefty

Hört sich nach nem Sexspielzeug an.
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Blablablubb schrieb:

Anstatt einfach mal was zuzugeben, reitest du dich immer weiter ins Schlamassel!

Oh, ein Blitzmerker. Respekt.
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DM-SGE schrieb:  


Blablablubb schrieb:
Anstatt einfach mal was zuzugeben, reitest du dich immer weiter ins Schlamassel!


Oh, ein Blitzmerker. Respekt.

ah, der mann mit dem klaren standpunkt und den guten argumenten ist auch da. guten abend.
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DM-SGE schrieb:  


Blablablubb schrieb:
Anstatt einfach mal was zuzugeben, reitest du dich immer weiter ins Schlamassel!


Oh, ein Blitzmerker. Respekt.

ah, der mann mit dem klaren standpunkt und den guten argumenten ist auch da. guten abend.
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peter schrieb:

ah, der mann mit dem klaren standpunkt und den guten argumenten ist auch da. guten abend

Guten Abend, lieber peter.
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hawischer schrieb:

greengrotty lefty

Hört sich nach nem Sexspielzeug an.
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Oder ein cooler Name für 'ne abgefahrene Metalband! ...Ladys and Gentleman! I'm proud to present the amazing "Greengrotty Lefty"!!!
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Um nochmal das Thema Respekt vor Frauen bei muslimischen Männern anzusprechen, ich selbst habe damals bei meinem damaligen Arbeitgeber erlebt, daß ein türkischer Azubi sich geweigert hat das Lager zu fegen, weil ihm das eine Frau als Lagerleitung angeordnet hat. Der Wortlaut war so "Von einer Frau lasse ich mir gar nichts sagen". Da kann sich jeder vorstellen, wie lange er noch dort gearbeitet hat.

Ich wollte damit nur aufzeigen, daß das keine "Eintagsfliege" zu sein scheint. Dieses Problem scheint wohl an der Erziehung zu liegen bzw. daran, wie und wo man aufwächst.

Dieses hat ja auch in verschärfter Form die griechisch stämmige Kommissarin Tania Kambouri feststellen müssen. Das wurde hier, glaube ich, beiläufig schonmal erwähnt.

"Multikulti birgt aber auch nunmal viele Risiken und wenig sozialromantische Wahrheiten: Kulturelle Prägungen, religiöse Überzeugungen, überkommene Traditionen sind manchmal einfach nicht miteinander vereinbar. Das ist kein Rechtspopulismus, sondern gesunder Menschenverstand", schreibt Kambouri. Es gäbe gerade mit Muslimen "die größten Schwierigkeiten, allen voran mit jungen Männern. Menschen aus diesem Kulturkreis, seien es Türken, Kurden, Libanesen, Tunesier oder andere Nationalitäten, tun sich auffallend schwer damit, sich in Deutschland zu integrieren". Sie akzeptieren insbesondere Polizistinnen nicht, beschimpfen Kambouri mitunter als "********".

Wen es interessiert kann den ganzen Bericht hier nachlesen...

DIE WELT

Ich meine mich noch dunkel daran erinnern zu können, dass an anderer Stelle mal ein User behauptete, dass es gar keine Parallelgesellschaften in Deutschland gäbe. Nun...da scheint er wohl etwas falsch gelegen zu haben.

Was ich hier nur damit aufzeigen wollte ist, was passiert eigentlich, sollte die massenhaft erforderliche Integration misslingen?
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Aragorn schrieb:

Um nochmal das Thema Respekt vor Frauen bei muslimischen Männern anzusprechen, ich selbst habe damals bei meinem damaligen Arbeitgeber erlebt, daß ein türkischer Azubi sich geweigert hat das Lager zu fegen, weil ihm das eine Frau als Lagerleitung angeordnet hat. Der Wortlaut war so "Von einer Frau lasse ich mir gar nichts sagen". Da kann sich jeder vorstellen, wie lange er noch dort gearbeitet hat.


Ich wollte damit nur aufzeigen, daß das keine "Eintagsfliege" zu sein scheint. Dieses Problem scheint wohl an der Erziehung zu liegen bzw. daran, wie und wo man aufwächst.

Warst du es nicht, der uns in #1907 belehrt hat, dass "persönlichen Erfahrungswerte keinerlei Relevanz für die Allgemeinheit haben"?

Ich habe zum Beispiel viele männliche, muslimische Jugendliche kennen gelernt, die einen riesen Schiss davor haben, dass  ihrer weibliche  Haupt- oder Gesamtschullehrerin sie bei irgendeinem "Scheißebauen" erwischt und die den Teufel tun würden, dieser weiblichen Lehrerin zu wiedersprechen, da sie sie absolut als Autoritätsperson anerkennen.
Und jetzt? Sind vermutlich nur persönlichen Erfahrungswerte, die  keinerlei Relevanz für die Allgemeinheit haben. Ich weiß.

Ich persönlich finde, dass Verallgemeinerungen nichts konstruktives zu dieser Thematik beisteuern, außer vielleicht Vorurteile zu befeuern. Und das hilft nun wirklich nicht weiter.
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#ModsnotWelcome
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Aragorn schrieb:

Um nochmal das Thema Respekt vor Frauen bei muslimischen Männern anzusprechen, ich selbst habe damals bei meinem damaligen Arbeitgeber erlebt, daß ein türkischer Azubi sich geweigert hat das Lager zu fegen, weil ihm das eine Frau als Lagerleitung angeordnet hat. Der Wortlaut war so "Von einer Frau lasse ich mir gar nichts sagen". Da kann sich jeder vorstellen, wie lange er noch dort gearbeitet hat.


Ich wollte damit nur aufzeigen, daß das keine "Eintagsfliege" zu sein scheint. Dieses Problem scheint wohl an der Erziehung zu liegen bzw. daran, wie und wo man aufwächst.

Warst du es nicht, der uns in #1907 belehrt hat, dass "persönlichen Erfahrungswerte keinerlei Relevanz für die Allgemeinheit haben"?

Ich habe zum Beispiel viele männliche, muslimische Jugendliche kennen gelernt, die einen riesen Schiss davor haben, dass  ihrer weibliche  Haupt- oder Gesamtschullehrerin sie bei irgendeinem "Scheißebauen" erwischt und die den Teufel tun würden, dieser weiblichen Lehrerin zu wiedersprechen, da sie sie absolut als Autoritätsperson anerkennen.
Und jetzt? Sind vermutlich nur persönlichen Erfahrungswerte, die  keinerlei Relevanz für die Allgemeinheit haben. Ich weiß.

Ich persönlich finde, dass Verallgemeinerungen nichts konstruktives zu dieser Thematik beisteuern, außer vielleicht Vorurteile zu befeuern. Und das hilft nun wirklich nicht weiter.
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Habe ich das? Und wen meinst Du mit uns? Ich hatte mich auf einen Beitrag von Würzi bezogen, der sich ja vorwiegend positiv zu der Flüchtlingsthematik äußert. Ich habe dazu lediglich ein negatives Beispiel angeführt, mit der Frage, was dann passiert, sollte die massenhafte Integration der Flüchtlinge misslingen?
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Habe ich das? Und wen meinst Du mit uns? Ich hatte mich auf einen Beitrag von Würzi bezogen, der sich ja vorwiegend positiv zu der Flüchtlingsthematik äußert. Ich habe dazu lediglich ein negatives Beispiel angeführt, mit der Frage, was dann passiert, sollte die massenhafte Integration der Flüchtlinge misslingen?
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Ja. Definitiv.
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Habe ich das? Und wen meinst Du mit uns? Ich hatte mich auf einen Beitrag von Würzi bezogen, der sich ja vorwiegend positiv zu der Flüchtlingsthematik äußert. Ich habe dazu lediglich ein negatives Beispiel angeführt, mit der Frage, was dann passiert, sollte die massenhafte Integration der Flüchtlinge misslingen?
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Aragorn schrieb:

Habe ich das? Und wen meinst Du mit uns? Ich hatte mich auf einen Beitrag von Würzi bezogen, der sich ja vorwiegend positiv zu der Flüchtlingsthematik äußert. Ich habe dazu lediglich ein negatives Beispiel angeführt, mit der Frage, was dann passiert, sollte die massenhafte Integration der Flüchtlinge misslingen?

Na hast du in #1907 nicht gesagt, dass "persönlichen Erfahrungswerte keinerlei Relevanz für die Allgemeinheit haben" und dann in #1921 irgendwie doch persönliche Erfahrungswerte argumentativ eingebracht?

Wenn ich es falsch verstanden habe, kannst du es ja richtig stellen.
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Ich kenne ne ganze Menge Männer, die aus unserem sogenannten westlichen Kulturkreis stammen und überhaupt gar keinen Respekt vor Frauen haben.

Darunter so bekannte Menschen wie DSK oder Berlusconi.
Ich weiß auch von ungeheuren Diskriminierungen von Homosexuellen oder Sinti und Roma in aber sowas von christlich geprägten Ländern wie Polen, Kroatien und vielen mehr.

Ich kenne auch ein Land, in dem sich neuerdings unheimlich viele menschen auf die Akzeptanz von Homosexuellen berufen, in dem die (nach GG gebotene) Gleichstellung aber noch nicht vollzogen ist.
Im Gegensatz zu einem erzkatholischen Land wie Irland.

Das alles hat aber nur wenig mit dem Gleichfalls im GG verankerten Grundrecht auf Asyl und dem damit verbundenen Recht auf Einzelfallprüfung zu tun.

Man kann sich halt ähnlich wie bei der Familie die vor Bomben, Verfolgung, Armut oder Naturkatastrophen Geflohenen nach aktueller Gesetzeslage nicht aussuchen. Auch wenn das manche wohl möchten.

So lange muss man damit leben, dass dann halt Triefaugen, Machos, Idioten und andere unter den Asylberechtigten oder Aufenthaltsberechtigten sind, und darauf hinwirken, dass sie sich unseren (teilweise ganz neu errungenen, Gruß an Brüderle! ) Werten entsprechend verhalten.
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reggaetyp schrieb:

Ich kenne ne ganze Menge Männer, die aus unserem sogenannten westlichen Kulturkreis stammen und überhaupt gar keinen Respekt vor Frauen haben.

Und weiter? Weil mein Nachbar scheiße ist, bin ich jetzt auch scheiße?

Ja, das klingt nach einem Plan. Nicht.

reggaetyp schrieb:

Man kann sich halt ähnlich wie bei der Familie die vor Bomben, Verfolgung, Armut oder Naturkatastrophen Geflohenen nach aktueller Gesetzeslage nicht aussuchen.

Nach aktueller Gesetzeslage, haben die über den Landweg kommenden hier keinen Asylanspruch (ja, verkürzt dargestellt - wer jetzt einen juranieren mag, der sei mein Gast), ergo könnte man schon mal darüber nachdenken, wie man mit der Einwanderung umgeht.
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DM-SGE schrieb:  


Blablablubb schrieb:
Anstatt einfach mal was zuzugeben, reitest du dich immer weiter ins Schlamassel!


Oh, ein Blitzmerker. Respekt.

ah, der mann mit dem klaren standpunkt und den guten argumenten ist auch da. guten abend.
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peter schrieb:

ah, der mann mit dem klaren standpunkt und den guten argumenten ist auch da.

Da es schon wieder einige Tage her ist und du öfter mal nicht nur nicht verstehst, sondern auch gerne vergißt, hier nochmal mein Standpunkt in kürzester Kurzfassung:

  1. Menschen, deren Leben bedroht ist, sei es aufgrund kriegerischer Handlungen oder politischer Verfolgung oder AUCH fehlender Existenzgrundlage, diesen Menschen MUSS geholfen werden und die MÜSSEN aufgenommen werden, ohne Wenn und Aber.
  2. Das, was wir jetzt als "Flüchtlingskrise" bezeichnen und was uns jetzt chaotische Zustände beschert, war seit Jahren, ja sogar seit Jahrzehnten vorhersehbar. Auch für minderbegabte Menschen wie mich.
    Was haben wir getan? Wir haben EU-Normen für stapelbare Gurken geschaffen und Dosenpfand eingeführt.
    Ein gemeinsames Konzept der EU (von der Welt will ich gar nicht erst sprechen), für Verhältnisse zu sorgen, daß Menschen erst gar nicht aus ihrer Heimat, ihrem angestammten Kulturkreis fliehen müssen, ist selbst jetzt noch nicht zu erkennen, ja nicht mal gemeinsame Anstrengungen dazu, ein solches Konzept überhaupt erst zu entwickeln.
    Ohne einem solchen lösen wir aber keine Probleme, sondern verlagern sie nur, verschärfen sie und schaffen neue, die dann noch weitaus mehr Menschen betreffen. Insbesondere auch uns, die wir nicht mal die alten in den Griff bekommen.
  3. Ich mache mir größte Sorgen um die Zukunft Deutschlands, Europas und die meiner Kinder und Kindeskinder, denn ich bin davon überzeugt, daß wir es nicht schaffen werden, eine so große Zahl von Angehörigen einer der unseren in ihrem Wertekanon diametral entgegenstehenden Kultur auch nur annähernd zu integrieren.
    Das mag vielleicht in einigen Ansätzen scheinbar gelingen, aber nicht im Ganzen und nicht auf Dauer, so daß Reibungspunkte entstehen werden, besonders in nicht so rosigen Zeiten, die zur Eskalation führen und letztendlich dazu, daß wir uns genötigt sehen werden, uns integrieren zu müssen.
    Denn wir haben auf der einen Seite selbst keine Werte mehr zu bieten, außer der Rentabilität und des grenzenlosen Wirtschaftwachstums, sehen uns auf der anderen Seite aber einer stetig wachsenden Zahl von Menschen gegenüber, die in ihren kulturellen Werten und Traditionen so gefestigt sind, daß wir auf jeden Fall unterliegen werden, wenn es darum geht, verbindliche gesellschaftliche Normen zu entwerfen.
Ist dieser mein Standpunkt jetzt klar genug für dich?
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peter schrieb:

ah, der mann mit dem klaren standpunkt und den guten argumenten ist auch da.

Da es schon wieder einige Tage her ist und du öfter mal nicht nur nicht verstehst, sondern auch gerne vergißt, hier nochmal mein Standpunkt in kürzester Kurzfassung:

  1. Menschen, deren Leben bedroht ist, sei es aufgrund kriegerischer Handlungen oder politischer Verfolgung oder AUCH fehlender Existenzgrundlage, diesen Menschen MUSS geholfen werden und die MÜSSEN aufgenommen werden, ohne Wenn und Aber.
  2. Das, was wir jetzt als "Flüchtlingskrise" bezeichnen und was uns jetzt chaotische Zustände beschert, war seit Jahren, ja sogar seit Jahrzehnten vorhersehbar. Auch für minderbegabte Menschen wie mich.
    Was haben wir getan? Wir haben EU-Normen für stapelbare Gurken geschaffen und Dosenpfand eingeführt.
    Ein gemeinsames Konzept der EU (von der Welt will ich gar nicht erst sprechen), für Verhältnisse zu sorgen, daß Menschen erst gar nicht aus ihrer Heimat, ihrem angestammten Kulturkreis fliehen müssen, ist selbst jetzt noch nicht zu erkennen, ja nicht mal gemeinsame Anstrengungen dazu, ein solches Konzept überhaupt erst zu entwickeln.
    Ohne einem solchen lösen wir aber keine Probleme, sondern verlagern sie nur, verschärfen sie und schaffen neue, die dann noch weitaus mehr Menschen betreffen. Insbesondere auch uns, die wir nicht mal die alten in den Griff bekommen.
  3. Ich mache mir größte Sorgen um die Zukunft Deutschlands, Europas und die meiner Kinder und Kindeskinder, denn ich bin davon überzeugt, daß wir es nicht schaffen werden, eine so große Zahl von Angehörigen einer der unseren in ihrem Wertekanon diametral entgegenstehenden Kultur auch nur annähernd zu integrieren.
    Das mag vielleicht in einigen Ansätzen scheinbar gelingen, aber nicht im Ganzen und nicht auf Dauer, so daß Reibungspunkte entstehen werden, besonders in nicht so rosigen Zeiten, die zur Eskalation führen und letztendlich dazu, daß wir uns genötigt sehen werden, uns integrieren zu müssen.
    Denn wir haben auf der einen Seite selbst keine Werte mehr zu bieten, außer der Rentabilität und des grenzenlosen Wirtschaftwachstums, sehen uns auf der anderen Seite aber einer stetig wachsenden Zahl von Menschen gegenüber, die in ihren kulturellen Werten und Traditionen so gefestigt sind, daß wir auf jeden Fall unterliegen werden, wenn es darum geht, verbindliche gesellschaftliche Normen zu entwerfen.
Ist dieser mein Standpunkt jetzt klar genug für dich?
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@DM-SGE: Ich hab den Eindruck, und der mag natürlich auch falsch sein, du sorgst dich hauptsächlich um dich selbst.
Und weiterhin darum, dass du möglichst elitär und oberlehrerhaft andere user abkanzeln kannst.
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Aragorn schrieb:

Habe ich das? Und wen meinst Du mit uns? Ich hatte mich auf einen Beitrag von Würzi bezogen, der sich ja vorwiegend positiv zu der Flüchtlingsthematik äußert. Ich habe dazu lediglich ein negatives Beispiel angeführt, mit der Frage, was dann passiert, sollte die massenhafte Integration der Flüchtlinge misslingen?

Na hast du in #1907 nicht gesagt, dass "persönlichen Erfahrungswerte keinerlei Relevanz für die Allgemeinheit haben" und dann in #1921 irgendwie doch persönliche Erfahrungswerte argumentativ eingebracht?

Wenn ich es falsch verstanden habe, kannst du es ja richtig stellen.
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Was jemand positiv beurteilt  bzw. bewertet, kann ein anderer wiederum ganz anders bzw. negativ erfahren. Ausserdem würde mich tatsächlich mal eine Antwort auf meine abschließende Frage interessieren.
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@DM-SGE: Ich hab den Eindruck, und der mag natürlich auch falsch sein, du sorgst dich hauptsächlich um dich selbst.
Und weiterhin darum, dass du möglichst elitär und oberlehrerhaft andere user abkanzeln kannst.
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reggaetyp schrieb:

@DM-SGE: Ich hab den Eindruck, und der mag natürlich auch falsch sein, du sorgst dich hauptsächlich um dich selbst.

Richtig.
Und?
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Nach langer Abstinenz hier - und wiedergewonnener Gelassenheit - sag ich jetzt mal hier, warum ich keine Angst habe.
Ich hab mal versucht weniger zu diskutieren und mehr zu denken. Was man hier deutsche, abendländische, europäische (oder was auch sonst noch so genannt wird) Kultur nennt, ist nichts festes, beständiges. Das ist ein Resultat aus permanenten Veränderungen.
Vor ein paar Jahrzehnten hatten wir hier ein menschenverachtendes System im Land. Wäre man tatsächlich auf gewachsene Kultur derart angewiesen - dann gut Nacht.

Jahrtausendelang gab es immer Wanderungsbewegungen, verschiebungen der Bevölkerung auf Grund von Katastrophen und auf Grund von Bedarf an Menschen in Regionen in denen es grad gut lief.
DAS ist Grundlage unserer Kultur.
Dann das Geschmarre, von den vielen Menschen mit ach so fremder unverständlicher, unbekannter Kultur.

2,8 Millionen türkischstämmige Menschen leben in Deutschland. Seit den 60er Jahren sind Moslems in nicht geringer Zahl hier.
Auch damals waren diese Moslems zu meist junge Männer.
Und, man glaubt es kaum, das Land steht immer noch.
Jetzt kommen wieder ein paar Millionen Moslems und die Enge im Kopf schlägt wieder gnadenlos zu.
Angstszenarien vom feinsten, aufflammender Rassismus und Fremdenfeindlichkeit werden wieder gesellschaftsfähig.
Und ich krieg einfach keine Angst.
Warum? Weil ich Menschen mag. Nicht Deutsche, Menschen. Und weil es mir Spaß macht mich mit Menschen auseinanderzusetzen und mitzubekommen wie die Leutchen ticken, egal wo sie her kommen!

Also viel Spaß mit der "deutschen Angst". Gruselt euch schön und bastelt euch eure ausländerfeindlichen Verschwörungstheorien.

Ich geh derweil ein bisschen Spaß haben!
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Was jemand positiv beurteilt  bzw. bewertet, kann ein anderer wiederum ganz anders bzw. negativ erfahren. Ausserdem würde mich tatsächlich mal eine Antwort auf meine abschließende Frage interessieren.
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Aragorn schrieb:

Was jemand positiv beurteilt  bzw. bewertet, kann ein anderer wiederum ganz anders bzw. negativ erfahren. Ausserdem würde mich tatsächlich mal eine Antwort auf meine abschließende Frage interessieren.

Na darf man nun persönliche Erfahrungen in eine Diskussion einbringen oder nicht? Und haben persönliche Erfahrungen Relevanz oder nicht? Und was willst du auf deine abschließende Frage hören?

Nur um es richtig zu verstehen, um darauf eingehen zu können: War deine abschließende Frage sinngemäß diese: "Was passiert, sollte die massenhafte Integration der Flüchtlinge misslingen?"

Welche Horror-Szenarien malst du dir aus? Es wird viel gelingen und einiges misslingen, wenn du mich als mittelmäßig-begabten Zukunfts-Vorhersager fragst. Mindestens so vielschichtig, wie es mit den Gastarbeitern und deren Nachkommen aus der Wirtschaftswunderzeit gekommen ist. Da leben heute viele voll-integriert in unserer Gesellschaft und tragen zu all unserer Lebensqualität bei und einige wenige leben in einem Paralleluniversum, in dem Sachen wie Ehrenmorde, Verachtung von Frauen und deren Rechte  und religiöse Fanatismus eine Rolle spielen. Und ich bin der Meinung, aufgrund meiner eigenen Erfahrungen (ob ich die hier einbringen darf oder nicht), dass die Mehrheit gut mit unserem Grundgesetz und unseren Werten klar kommt.  In der Vergangenheit sind bei der Integration von  neuen Menschen in Deutschland einige Fehler begangen worden (von allen Seiten), die z.B. diese Parallelgesellschaften begünstigt haben. Ich bin nicht hoffnungslos, dass zumindest die hiesige Gesellschaft daraus gelernt hat.

Bin aber weiterhin an Argumenten der ängstlichen Seite interessiert.


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