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Wir wer'n verkauft ...

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pipapo schrieb:
Nein, schreibe ich wohlweißlich aber auch mit jedem zweiten Wort.
Belastbar sind die Zahlen zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Schon gar nicht die des HSV. So die ausgliedern und versilbern, wird sich zeigen wie man im Vergleich steht.

Ich nehme allerdings an, dass dort im Vorfeld eruiert wurde was zu erlösen ist und das dann natürlich noch etwas geschönt. Daher mein Einschub mit den 50% gegenüber den 200%.

Die Zahlen der Eintracht sind so lala belastbar. Man hört, man liest, man ahnt. Das Leistungszentrum wurde zu teuer: Anteile an Steubing.
Steuerprobleme: Anteile an die BHF.

Da kann man sich die Größenordnungen in etwa ausmalen.  


Es geht ja auch nicht nur um die Größenordnungen, sondern meiner Meinung nach auch ein weinig um die Tatsache, warum denn schon wieder Anteile verkauft werden.

Dass bisher nur die Bayern und wir das getan haben, wie es wohl auf der Mitgliederversammlung des HSV gesagt wurde, ist natürlich falsch, nimmt man mal diese Liste als Basis:
http://de.wikipedia.org/wiki/50%2B1-Regel#Ausgegliederte_Profimannschaften_im_deutschen_Profifu.C3.9Fball

Man sieht allerdings schon, dass die allermeisten Stammvereine es scheinbar hinkriegen ihre Aufgaben zu erledigen ohne 'ständig' Tefelsilber verkaufen zu müssen. Stellt sich mir doch die Frage:
Warum schafft das Eintracht Frankfurt nicht?
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sotirios005 schrieb:
Maabootsche schrieb:
Komplizierend dürfte sich in diesem Zusammenhang auch noch der Schlüssel der finanziellen Zuwendungen der AG an den eV auswirken.
Wenn ich mich da recht entsinne laufen da Zahlungen
-an den eV als Lizenzgeber für den Namen Eintracht Frankfurt
-Unterstützung für die Amateur und Jugendmannschaften, vielleicht auch noch extra für das Leistungszentrum (?)

Zweiteres würde bei einem Verkauf/Übergang vom eV an die AG ja wegfallen, wobei ich schlecht überschauen kann, inwiefern sich das auf die weitere finanzielle Situation des eV auswirken würde...


Wenn Kostenblöcke beim e. V. wegfallen für z. B. Amateure und Jugend, fallen dann auch die Erlöszuwendungen seitens der AG weg. Auf jeden Fall wird dann der klamme Verein von (höheren Kosten als Erlösen befreit und das muss das Ziel sein, um wieder schwarze Zahlen zu bekommen. Schwarze Zahlen im Sinne von "leicht schwarz", also einer ausgeglichenen Gewinn- und Verlustrechnung.

Die ganzen Überlegungen haben jedoch eine steuerliche Komponente: Im Verein  findet vieles "gemeinnützig" statt, also umgangssprachlich im ertragssteuerfreien Raum. In der AG ist grundsätzlich erst einmal alles ertragssteuerpflichtig, da professioneller Betrieb. Diese steuerlichen Feinheiten können wir von außen als Nicht-Insider nicht überblicken. Sie spielen jedoch eine wichtige Rolle bei einer Maßnahmenauswahl zur Sanierung des Vereins. Die Fachleute müssen bei ihren Maßnahmen also nicht nur Rechtsanwälte und Wirtschaftsfachleute, sondern auch die Steuerfachleute einbinden. wenn alle drei Gruppen gute und fachlich fundierte Beiträge liefern, kann ein tragfähiges Sanierungskonzept entworfen werden, das über den Tag hinaus hält.


Ein weiteres Thema in diesem Kontext ist auch die Frage der Versicherung der Sportler im U-Bereich. Da der e.V. ja Mitglied im Hessischen Fußballverband ist können dort günstige Verbandsversicherungen in Anspruch genommen werden. Das wäre bei einem Übergang dieses Bereichs an die AG nicht mehr so...
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Interessant finde ich auch was Felix Magath nach der Abstimmung sagte:
"Gerade einmal einen Tag nach den Weichsenstellungen für eine bessere Zukunft, bekommt der HSV harte Kritik von Felix Magath. "Kaum einer will erkennen, dass der HSV vergangene Saison sportliche Schwierigkeiten hatte und in dieser Serie wieder den Abstiegsrängen nahe ist", sagte Magath gegenüber der "Sportbild". In der jetzigen Situation würde der Verkauf von Anteilen an dem Klub keinen Sinn machen, meinte Magath. "Mittlerweile steht der HSV sportlich, wirtschaftlich und atmosphärisch schlecht da. Der Verein gleicht momentan eher einem sinkenden Schiff als einem Luxusliner", sagte der ehemalige Trainer von Bayern München: "In so einem Moment verkauft man doch nicht, man verkauft doch nur, wenn die Anteile werthaltig sind. Nur dann erzielt man einen guten Preis. Wenn die Ausgliederung jetzt käme, glaube ich nicht, dass das eingenommene Geld ausreicht, um den HSV wieder an die Spitze zu bringen."
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Ehrlich gesagt habe ich mir sowas auch schon gedacht, habe das Ganze aber verworfen, weil hinter dem HSV+ Projekt nun wirklich viele Menschen stehen und ich meine damit nicht Maskottchen wie von Heesen oder Hrubesch, sondern Wirtschaftswissenschaftler und Finanzexperten etc.
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Ascheberscher_Bub schrieb:
pipapo schrieb:
Nein, schreibe ich wohlweißlich aber auch mit jedem zweiten Wort.
Belastbar sind die Zahlen zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Schon gar nicht die des HSV. So die ausgliedern und versilbern, wird sich zeigen wie man im Vergleich steht.

Ich nehme allerdings an, dass dort im Vorfeld eruiert wurde was zu erlösen ist und das dann natürlich noch etwas geschönt. Daher mein Einschub mit den 50% gegenüber den 200%.

Die Zahlen der Eintracht sind so lala belastbar. Man hört, man liest, man ahnt. Das Leistungszentrum wurde zu teuer: Anteile an Steubing.
Steuerprobleme: Anteile an die BHF.

Da kann man sich die Größenordnungen in etwa ausmalen.  


Es geht ja auch nicht nur um die Größenordnungen, sondern meiner Meinung nach auch ein weinig um die Tatsache, warum denn schon wieder Anteile verkauft werden.

Dass bisher nur die Bayern und wir das getan haben, wie es wohl auf der Mitgliederversammlung des HSV gesagt wurde, ist natürlich falsch, nimmt man mal diese Liste als Basis:
http://de.wikipedia.org/wiki/50%2B1-Regel#Ausgegliederte_Profimannschaften_im_deutschen_Profifu.C3.9Fball

Man sieht allerdings schon, dass die allermeisten Stammvereine es scheinbar hinkriegen ihre Aufgaben zu erledigen ohne 'ständig' Tefelsilber verkaufen zu müssen. Stellt sich mir doch die Frage:
Warum schafft das Eintracht Frankfurt nicht?



Liste sagt doch das nur wir und die Bayern es so gemacht haben...
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AllaisBack schrieb:
Interessant finde ich auch was Felix Magath nach der Abstimmung sagte:
"Gerade einmal einen Tag nach den Weichsenstellungen für eine bessere Zukunft, bekommt der HSV harte Kritik von Felix Magath. "Kaum einer will erkennen, dass der HSV vergangene Saison sportliche Schwierigkeiten hatte und in dieser Serie wieder den Abstiegsrängen nahe ist", sagte Magath gegenüber der "Sportbild". In der jetzigen Situation würde der Verkauf von Anteilen an dem Klub keinen Sinn machen, meinte Magath. "Mittlerweile steht der HSV sportlich, wirtschaftlich und atmosphärisch schlecht da. Der Verein gleicht momentan eher einem sinkenden Schiff als einem Luxusliner", sagte der ehemalige Trainer von Bayern München: "In so einem Moment verkauft man doch nicht, man verkauft doch nur, wenn die Anteile werthaltig sind. Nur dann erzielt man einen guten Preis. Wenn die Ausgliederung jetzt käme, glaube ich nicht, dass das eingenommene Geld ausreicht, um den HSV wieder an die Spitze zu bringen."


Ist genau das was ich ja schon sagte, sollte der HSV jetzt auch noch die Anteile veräußern müssen um finanziell überleben zu können (also nicht für Investitionen), dann sind die Anteile nahezu wertlos. Daher ist der Anteilswert totale Spekulation denn es kommt immer auf den Grund des Verkaufs an. Wenn man verkaufen muss, gibt es kaum noch was dafür.
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ScHrAnZDiNgEnS schrieb:
AllaisBack schrieb:
Interessant finde ich auch was Felix Magath nach der Abstimmung sagte:
"Gerade einmal einen Tag nach den Weichsenstellungen für eine bessere Zukunft, bekommt der HSV harte Kritik von Felix Magath. "Kaum einer will erkennen, dass der HSV vergangene Saison sportliche Schwierigkeiten hatte und in dieser Serie wieder den Abstiegsrängen nahe ist", sagte Magath gegenüber der "Sportbild". In der jetzigen Situation würde der Verkauf von Anteilen an dem Klub keinen Sinn machen, meinte Magath. "Mittlerweile steht der HSV sportlich, wirtschaftlich und atmosphärisch schlecht da. Der Verein gleicht momentan eher einem sinkenden Schiff als einem Luxusliner", sagte der ehemalige Trainer von Bayern München: "In so einem Moment verkauft man doch nicht, man verkauft doch nur, wenn die Anteile werthaltig sind. Nur dann erzielt man einen guten Preis. Wenn die Ausgliederung jetzt käme, glaube ich nicht, dass das eingenommene Geld ausreicht, um den HSV wieder an die Spitze zu bringen."


Ist genau das was ich ja schon sagte, sollte der HSV jetzt auch noch die Anteile veräußern müssen um finanziell überleben zu können (also nicht für Investitionen), dann sind die Anteile nahezu wertlos. Daher ist der Anteilswert totale Spekulation denn es kommt immer auf den Grund des Verkaufs an. Wenn man verkaufen muss, gibt es kaum noch was dafür.


Allerdings glaube ich dass das in Hamburg nur ein Mittel zum Zweck ist um die Kühne-Millionen einzustreichen!
Dieser hat die Millionen doch schon in Aussicht gestellt, will dafür aber noch ein wenig in der Öffentlichkeit gebauchpinselt werden.
Wahrscheinlich haben seine Finazberater längst einen Weg ausgearbeitet wie er den Kauf der Anteile abschreiben kann, so das alle etwas davon haben.
Der HSV frisches Geld und Kühne wird als großer Zampano gefeiert!
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In der Mitgliederversammlung wurde heute berichtet, dass die BHF Bank von dem eV 5% der Anteile an der Fussball AG für 1,25 Mio Euro übernommen hat. Diese Anteile werden vom Verein über die nächsten 5 Jahre zurück gekauft. Die Rückkaufssumme könnte ich nicht ganz genau erkennen, es war aber ein Mio Betrag mit einer 2 am Anfang. Die BHF Bank lässt sich das ganze also sehr gut verzinsen.
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HarryHirsch schrieb:
In der Mitgliederversammlung wurde heute berichtet, dass die BHF Bank von dem eV 5% der Anteile an der Fussball AG für 1,25 Mio Euro übernommen hat. Diese Anteile werden vom Verein über die nächsten 5 Jahre zurück gekauft. Die Rückkaufssumme könnte ich nicht ganz genau erkennen, es war aber ein Mio Betrag mit einer 2 am Anfang. Die BHF Bank lässt sich das ganze also sehr gut verzinsen.


wenn die zahlen so stimmen, wären es ja nahezu wucherzinsen.
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mickmuck schrieb:
HarryHirsch schrieb:
In der Mitgliederversammlung wurde heute berichtet, dass die BHF Bank von dem eV 5% der Anteile an der Fussball AG für 1,25 Mio Euro übernommen hat. Diese Anteile werden vom Verein über die nächsten 5 Jahre zurück gekauft. Die Rückkaufssumme könnte ich nicht ganz genau erkennen, es war aber ein Mio Betrag mit einer 2 am Anfang. Die BHF Bank lässt sich das ganze also sehr gut verzinsen.


wenn die zahlen so stimmen, wären es ja nahezu wucherzinsen.  


Ich gehe mal davon aus, dass die Zahlen unseres Schatzmeisters stimmen  

Daran sieht mE man wie sehr der Verein mit dem Rücken an der Wand stand/steht. Die Liquiditätslücke musste geschlossen werden und Banken standen mit normalen Krediten offenbar nicht zur Verfügung.
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HarryHirsch schrieb:
mickmuck schrieb:
HarryHirsch schrieb:
In der Mitgliederversammlung wurde heute berichtet, dass die BHF Bank von dem eV 5% der Anteile an der Fussball AG für 1,25 Mio Euro übernommen hat. Diese Anteile werden vom Verein über die nächsten 5 Jahre zurück gekauft. Die Rückkaufssumme könnte ich nicht ganz genau erkennen, es war aber ein Mio Betrag mit einer 2 am Anfang. Die BHF Bank lässt sich das ganze also sehr gut verzinsen.


wenn die zahlen so stimmen, wären es ja nahezu wucherzinsen.  


Ich gehe mal davon aus, dass die Zahlen unseres Schatzmeisters stimmen  

Daran sieht mE man wie sehr der Verein mit dem Rücken an der Wand stand/steht. Die Liquiditätslücke musste geschlossen werden und Banken standen mit normalen Krediten offenbar nicht zur Verfügung.


Ich habe gerade mal mit nem Annuitätenrechner gespielt. Das wären ca. ca. 20 % Zinsen, bei einer Tilgung von über 15 %?
Kann ich mir kaum vorstellen???
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Peace@bbc schrieb:
HarryHirsch schrieb:
mickmuck schrieb:
HarryHirsch schrieb:
In der Mitgliederversammlung wurde heute berichtet, dass die BHF Bank von dem eV 5% der Anteile an der Fussball AG für 1,25 Mio Euro übernommen hat. Diese Anteile werden vom Verein über die nächsten 5 Jahre zurück gekauft. Die Rückkaufssumme könnte ich nicht ganz genau erkennen, es war aber ein Mio Betrag mit einer 2 am Anfang. Die BHF Bank lässt sich das ganze also sehr gut verzinsen.


wenn die zahlen so stimmen, wären es ja nahezu wucherzinsen.  


Ich gehe mal davon aus, dass die Zahlen unseres Schatzmeisters stimmen  

Daran sieht mE man wie sehr der Verein mit dem Rücken an der Wand stand/steht. Die Liquiditätslücke musste geschlossen werden und Banken standen mit normalen Krediten offenbar nicht zur Verfügung.


Ich habe gerade mal mit nem Annuitätenrechner gespielt. Das wären ca. ca. 20 % Zinsen, bei einer Tilgung von über 15 %?
Kann ich mir kaum vorstellen???


Bei diesem Verein brauchst du eben ein anderes Vorstellungsvermögen.  

Interessant ist doch auch, dass die BHF Bank für 5% der Anteile an der AG 1,25 Mio bezahlt hat. Somit wäre die AG aktuell 25 Mio Euro wert...  
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HarryHirsch schrieb:
Peace@bbc schrieb:
HarryHirsch schrieb:
mickmuck schrieb:
HarryHirsch schrieb:
In der Mitgliederversammlung wurde heute berichtet, dass die BHF Bank von dem eV 5% der Anteile an der Fussball AG für 1,25 Mio Euro übernommen hat. Diese Anteile werden vom Verein über die nächsten 5 Jahre zurück gekauft. Die Rückkaufssumme könnte ich nicht ganz genau erkennen, es war aber ein Mio Betrag mit einer 2 am Anfang. Die BHF Bank lässt sich das ganze also sehr gut verzinsen.


wenn die zahlen so stimmen, wären es ja nahezu wucherzinsen.  


Ich gehe mal davon aus, dass die Zahlen unseres Schatzmeisters stimmen  

Daran sieht mE man wie sehr der Verein mit dem Rücken an der Wand stand/steht. Die Liquiditätslücke musste geschlossen werden und Banken standen mit normalen Krediten offenbar nicht zur Verfügung.


Ich habe gerade mal mit nem Annuitätenrechner gespielt. Das wären ca. ca. 20 % Zinsen, bei einer Tilgung von über 15 %?
Kann ich mir kaum vorstellen???


Bei diesem Verein brauchst du eben ein anderes Vorstellungsvermögen.  

Interessant ist doch auch, dass die BHF Bank für 5% der Anteile an der AG 1,25 Mio bezahlt hat. Somit wäre die AG aktuell 25 Mio Euro wert...    


Hmm, man könnte jetzt böse Rechenspiele anstellen, wie das im Verhältnis zum HSV aussieht. Immer Bundesliga, eigenes Stadion für knapp 100 Mio, regelmäßig International. knapp 100 Mio durch 50% Verkauf "geplant" (wird also deutlich weniger) sind in Summe 200 Mio, dazu die Schulden
Gegen: Fahrstuhlmannschaft ohne Stadion und Leistungszentrum.
Kann man natürlich nicht so klar rechnen, man müsste mehr in Bilanzen etc. schauen, aber spiegelt irgendwie den Wert
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HarryHirsch schrieb:
In der Mitgliederversammlung wurde heute berichtet, dass die BHF Bank von dem eV 5% der Anteile an der Fussball AG für 1,25 Mio Euro übernommen hat. Diese Anteile werden vom Verein über die nächsten 5 Jahre zurück gekauft. Die Rückkaufssumme könnte ich nicht ganz genau erkennen, es war aber ein Mio Betrag mit einer 2 am Anfang. Die BHF Bank lässt sich das ganze also sehr gut verzinsen.


Wurde auch gesagt, wozu wir das Geld brauchen, dass man es zu solch horrenden Zinsen "anlegt"?
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DerPossmann schrieb:
HarryHirsch schrieb:
In der Mitgliederversammlung wurde heute berichtet, dass die BHF Bank von dem eV 5% der Anteile an der Fussball AG für 1,25 Mio Euro übernommen hat. Diese Anteile werden vom Verein über die nächsten 5 Jahre zurück gekauft. Die Rückkaufssumme könnte ich nicht ganz genau erkennen, es war aber ein Mio Betrag mit einer 2 am Anfang. Die BHF Bank lässt sich das ganze also sehr gut verzinsen.


Wurde auch gesagt, wozu wir das Geld brauchen, dass man es zu solch horrenden Zinsen "anlegt"?


Erhöhung der Rückstellung auf 2,5 Millionen, weil die Spielerberater laut BFH nur von Spielern zu bezahlen sind und somit auch die Prämien der Vereine und der Umsatzsteuerabzug nicht rechtens waren
http://www.sport1.de/de/fussball/fussball_bundesliga/newspage_795846.html

Sicherlich der wichtigste Punkt!!!
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ScHrAnZDiNgEnS schrieb:
Ascheberscher_Bub schrieb:
pipapo schrieb:
Nein, schreibe ich wohlweißlich aber auch mit jedem zweiten Wort.
Belastbar sind die Zahlen zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Schon gar nicht die des HSV. So die ausgliedern und versilbern, wird sich zeigen wie man im Vergleich steht.

Ich nehme allerdings an, dass dort im Vorfeld eruiert wurde was zu erlösen ist und das dann natürlich noch etwas geschönt. Daher mein Einschub mit den 50% gegenüber den 200%.

Die Zahlen der Eintracht sind so lala belastbar. Man hört, man liest, man ahnt. Das Leistungszentrum wurde zu teuer: Anteile an Steubing.
Steuerprobleme: Anteile an die BHF.

Da kann man sich die Größenordnungen in etwa ausmalen.  


Es geht ja auch nicht nur um die Größenordnungen, sondern meiner Meinung nach auch ein weinig um die Tatsache, warum denn schon wieder Anteile verkauft werden.

Dass bisher nur die Bayern und wir das getan haben, wie es wohl auf der Mitgliederversammlung des HSV gesagt wurde, ist natürlich falsch, nimmt man mal diese Liste als Basis:
http://de.wikipedia.org/wiki/50%2B1-Regel#Ausgegliederte_Profimannschaften_im_deutschen_Profifu.C3.9Fball

Man sieht allerdings schon, dass die allermeisten Stammvereine es scheinbar hinkriegen ihre Aufgaben zu erledigen ohne 'ständig' Tefelsilber verkaufen zu müssen. Stellt sich mir doch die Frage:
Warum schafft das Eintracht Frankfurt nicht?



Liste sagt doch das nur wir und die Bayern es so gemacht haben...


Hannover, Hoffenheim, Ingolstadt, Jena & 1860 München haben auch jeweils Anteile an der Profifußball-Kapitalgesellschaft an Dritte verkauft.
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HarryHirsch schrieb:
mickmuck schrieb:
HarryHirsch schrieb:
In der Mitgliederversammlung wurde heute berichtet, dass die BHF Bank von dem eV 5% der Anteile an der Fussball AG für 1,25 Mio Euro übernommen hat. Diese Anteile werden vom Verein über die nächsten 5 Jahre zurück gekauft. Die Rückkaufssumme könnte ich nicht ganz genau erkennen, es war aber ein Mio Betrag mit einer 2 am Anfang. Die BHF Bank lässt sich das ganze also sehr gut verzinsen.


wenn die zahlen so stimmen, wären es ja nahezu wucherzinsen.  


Ich gehe mal davon aus, dass die Zahlen unseres Schatzmeisters stimmen  

Daran sieht mE man wie sehr der Verein mit dem Rücken an der Wand stand/steht. Die Liquiditätslücke musste geschlossen werden und Banken standen mit normalen Krediten offenbar nicht zur Verfügung.


Bei im Raum stehenden Steuerschulden geben Banken keine Kredite!
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Peace@bbc schrieb:
DerPossmann schrieb:
HarryHirsch schrieb:
In der Mitgliederversammlung wurde heute berichtet, dass die BHF Bank von dem eV 5% der Anteile an der Fussball AG für 1,25 Mio Euro übernommen hat. Diese Anteile werden vom Verein über die nächsten 5 Jahre zurück gekauft. Die Rückkaufssumme könnte ich nicht ganz genau erkennen, es war aber ein Mio Betrag mit einer 2 am Anfang. Die BHF Bank lässt sich das ganze also sehr gut verzinsen.


Wurde auch gesagt, wozu wir das Geld brauchen, dass man es zu solch horrenden Zinsen "anlegt"?


Erhöhung der Rückstellung auf 2,5 Millionen, weil die Spielerberater laut BFH nur von Spielern zu bezahlen sind und somit auch die Prämien der Vereine und der Umsatzsteuerabzug nicht rechtens waren
http://www.sport1.de/de/fussball/fussball_bundesliga/newspage_795846.html

Sicherlich der wichtigste Punkt!!!


In unserem Fall gehts um die jährlichen Zahlungen der AG für das Leistungszentrum die vom eV rückwirkend für die letzen 10 Jahre versteuert werden müssten... Dem Bundeszentralamt für Steuern ist aufgefallen das dies nicht der Fall war!!!!
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Ascheberscher_Bub schrieb:
ScHrAnZDiNgEnS schrieb:
Ascheberscher_Bub schrieb:
pipapo schrieb:
Nein, schreibe ich wohlweißlich aber auch mit jedem zweiten Wort.
Belastbar sind die Zahlen zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Schon gar nicht die des HSV. So die ausgliedern und versilbern, wird sich zeigen wie man im Vergleich steht.

Ich nehme allerdings an, dass dort im Vorfeld eruiert wurde was zu erlösen ist und das dann natürlich noch etwas geschönt. Daher mein Einschub mit den 50% gegenüber den 200%.

Die Zahlen der Eintracht sind so lala belastbar. Man hört, man liest, man ahnt. Das Leistungszentrum wurde zu teuer: Anteile an Steubing.
Steuerprobleme: Anteile an die BHF.

Da kann man sich die Größenordnungen in etwa ausmalen.  


Es geht ja auch nicht nur um die Größenordnungen, sondern meiner Meinung nach auch ein weinig um die Tatsache, warum denn schon wieder Anteile verkauft werden.

Dass bisher nur die Bayern und wir das getan haben, wie es wohl auf der Mitgliederversammlung des HSV gesagt wurde, ist natürlich falsch, nimmt man mal diese Liste als Basis:
http://de.wikipedia.org/wiki/50%2B1-Regel#Ausgegliederte_Profimannschaften_im_deutschen_Profifu.C3.9Fball

Man sieht allerdings schon, dass die allermeisten Stammvereine es scheinbar hinkriegen ihre Aufgaben zu erledigen ohne 'ständig' Tefelsilber verkaufen zu müssen. Stellt sich mir doch die Frage:
Warum schafft das Eintracht Frankfurt nicht?



Liste sagt doch das nur wir und die Bayern es so gemacht haben...


Hannover, Hoffenheim, Ingolstadt, Jena & 1860 München haben auch jeweils Anteile an der Profifußball-Kapitalgesellschaft an Dritte verkauft.


Wenn ich mich richtig erinnere ging es bei der Debatte beim HSV, in dem wir im Zusammenhang gennant wurden, nicht um die Veräußerung der Anteile, sondern über die Rechtsform der Ausgliederung. Beim beschlossenen Modell wird die Profiabteilung des HSV wie bei uns und den Bayern eine reine AG, gegenüber GmbH oder GmbH & Co. KGaA bei den restlichen Vereinen.


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