Nachbetrachtungsthread für den 21. Spieltag, 13.02.16, 18.30 beim Effcé in Köln

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DelmeSGE schrieb:

Was versprecht ihr euch von einem Trainerwechsel??
Wer sollte denn der Trainer sein?? Slomka?? Oder irgendein Feuerwehrmann?? Oder gar ein junger Laptoptrainer??


So einfach ist es nicht,wie das Beispiel Hannover zeigt,ebenso das Beispiel Hoffenheim.
Nun kommen Experten mit dem Beispiel Kramny...Stuttgart spielte schon in der Hinrunde nicht so schlecht,da wurde nur an ein paar Stellschrauben gedreht,da stimmte aber prinzipiell die Spielweise,die Qualität war vorhanden,nur keine Überzeugung.
Bei uns liegen die Probleme tiefer.
Der Kader,der hier oftmals gelobt wird als so toller Kader,leidet unter Unausgewogenheit und einigen Schwachstellen.
Dazu gehört momentan auch die Doppel6,sie ist aber von grösster Bedeutung.Stendera,bei allem Talent,ist kein Rode und auch noch kein Schwegler,spielt phasenweise mehr als Zehner,verschleppt gerne das Tempo.
Hasebe spielt phasenweise unfassbare Fehlpässe,unsere Torgefahr heisst einzig und alleine Alex Meier.
Kann der Gegner also Flanken und Pässe auf Meier unterbinden,hat er quasi schon gewonnen,da niemand anderes in die Bresche springen kann.
Aigner nur ein Schatten seiner selbst,Fabian mehr Einfädler als Torschütze...und Sefeovic scheint sich mit seiner Rolle abzufinden...
Bleibt die Hoffnung auf die Sturmalternative Castaignos.
Zudem fehlen uns Spieler bis auf Fabian,die mal ein 1:1 gewinnen können.
Gacinovic könnte das vielleicht,Waldschmidt eventuell..die Frage ist,ob sie es konstant können.
Das bezweifle ich.
Zudem hat die Mannschaft eine elementare Schwäche in der Rückwärtsbewegung,das ist dann auch wohl eine Einstellungssache.
Die Mannschaft sollte trotz allem die Qualität haben,um sich zu behaupten im Abstiegskampf.
Hamburg MUSS allerdings gewonnen werden,sonst wird die Situation,auch gemessen an dem Charakter der Mannschaft,sehr problematisch.

Gude Armin
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Frankfurt050986 schrieb:  


DelmeSGE schrieb:
Was versprecht ihr euch von einem Trainerwechsel??
Wer sollte denn der Trainer sein?? Slomka?? Oder irgendein Feuerwehrmann?? Oder gar ein junger Laptoptrainer??


So einfach ist es nicht,wie das Beispiel Hannover zeigt,ebenso das Beispiel Hoffenheim.
Nun kommen Experten mit dem Beispiel Kramny...Stuttgart spielte schon in der Hinrunde nicht so schlecht,da wurde nur an ein paar Stellschrauben gedreht,da stimmte aber prinzipiell die Spielweise,die Qualität war vorhanden,nur keine Überzeugung.
Bei uns liegen die Probleme tiefer.
Der Kader,der hier oftmals gelobt wird als so toller Kader,leidet unter Unausgewogenheit und einigen Schwachstellen.
Dazu gehört momentan auch die Doppel6,sie ist aber von grösster Bedeutung.Stendera,bei allem Talent,ist kein Rode und auch noch kein Schwegler,spielt phasenweise mehr als Zehner,verschleppt gerne das Tempo.
Hasebe spielt phasenweise unfassbare Fehlpässe,unsere Torgefahr heisst einzig und alleine Alex Meier.
Kann der Gegner also Flanken und Pässe auf Meier unterbinden,hat er quasi schon gewonnen,da niemand anderes in die Bresche springen kann.
Aigner nur ein Schatten seiner selbst,Fabian mehr Einfädler als Torschütze...und Sefeovic scheint sich mit seiner Rolle abzufinden...
Bleibt die Hoffnung auf die Sturmalternative Castaignos.
Zudem fehlen uns Spieler bis auf Fabian,die mal ein 1:1 gewinnen können.
Gacinovic könnte das vielleicht,Waldschmidt eventuell..die Frage ist,ob sie es konstant können.
Das bezweifle ich.
Zudem hat die Mannschaft eine elementare Schwäche in der Rückwärtsbewegung,das ist dann auch wohl eine Einstellungssache.
Die Mannschaft sollte trotz allem die Qualität haben,um sich zu behaupten im Abstiegskampf.
Hamburg MUSS allerdings gewonnen werden,sonst wird die Situation,auch gemessen an dem Charakter der Mannschaft,sehr problematisch.


Gude Armin

Irgendwas steckt dahinter.
Anders kann ich mir sowas nicht erklären.
Was sagt @DelmeSGE  wenn wir gegen den HSV auch nicht gewinnen  ?

Bestimmt war das Wetter schuld oder der übertrainer Labbadia,  der seine Mannschaft toll einstellte usw.
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Wenn wir gegen den HSV nicht gewinnen waren bestimmt die Hotelbetten zu hart und alle Spieler hatten Rückenschmerzen.
Jetzt mal im ernst, ich glaube das wir gegen Hamburg gewinnen. Freitag Abend, volles Haus, seit 9 Spielen gegen Hamburg ungeschlagen, wir müssen vorlegen (nicht nachlegen, was wir eh nicht können). Wird schon  
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Volles Haus? Die Zuschauerzahlen sind rückläufig

Liegt aber bestimmt am Gegner oder Schiedsrichter, oder am zeugwart
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Nachbetrachtung: 2 Komponenten stachen in Köln heraus: Aufreger um Schirientscheidungen. Da hatte sich was aufgestaut. Letzte Woche Fehlentscheidungen, jetzt schon wieder, da kann man auch mal die Nerven verlieren;  aber was viel tiefgründiger ist: Angst essen Seele auf. Nach dem Ausgleich, der einem ungeplanten Flipperspiel entsprang, ging nichts mehr. Die Verantwortlichen machten auch nicht den nötigen Gegenwind beim Schiedsrichter.Das ist der einzige Vorwurf, den man dem Gott machen kann. Immerhin hat er im Nachhinein ein kritisches Statement in Richtung Referees gegeben. Solches kann mitentscheidend sein in zukünftigen Begegnungen. Reklamieren verschafft auch Dominanz.
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Nachdem ich am Samstag die Ergebnisse der 15:30 Uhr Spiele gesehen hatte dachte ich: Perfekte Ergebnisse für uns. Jetzt ein Sieg gegen Köln und wir hätten einen tollen Spieltag erlebt, mit eigenem Sieg und dazu für uns passende Ergebnisse der anderen Mannschaften die sich um uns herum tummeln.

Alleine diese Tatsache hätte ich unserer Mannschaft 100 mal zur Motivation eingehämmert.

Aber es kam wie immer. Besteht die Chance etwas du bewegen, sei es die Möglichkeit nach Oben zu schielen, oder sich im Abstiegskampf Luft zu verschaffen. Diese Spiele gehen zu 99% verloren.

Solch ein Motivations- oder Charakterproblem muss doch irgendwie auszutreiben zu sein. Das ist die Aufgabe des Trainers. Und zwar sofort wenn er auch nur die kleinsten Anzeichen erkennt das sich der Schlendrian bei vereinzelten oder mehreren im Team aufkommt.

Da muss es dann vorbei sein mit der Wohlfühloase bzw. dem Zuckerbrot und Freundschaften hin oder her, dann muss es eben die Peitsche geben, um es mal Sprichwörtlich zu beschreiben. Wenn alles den vorhandenen Möglichkeiten nach ansatzweise perfekt läuft, dann kann ich auch mal die lockere Gangart wählen. Aber in unserer Situation muss eigentlich schon in jedem Training ab dem aufwärmen Gras gefressen werden, damit auch wirklich der Letzte kapiert um was es geht und in welcher Situation man sich befindet.

Die Taktik von Armin Veh alle müssen sich lieb haben und alle sind beste Freunde wird uns direkt in die 2. Liga führen. In jedem B-Liga Verein bekommt man die Füße aufgepumpt wenn man sich für seinen Nebenmann nicht den A.... aufreist. Selbst in solch einer Hobbyliga findest Du dich beim nächsten Spiel auf der Bank. Da spielt dann vielleicht der technisch schwächere, aber der gibt dann 110% für´s Team. Da ist es egal ob jung oder alt, erfahren oder unerfahren, nur die Leistung für das große Ganze zählt. Da gibt es auch kein der spielt aber immer oder der hat in der Vergangenheit aber so viele tolle Spiele gemacht. Einen schlechten Tag kann jeder mal haben, dass ist völlig normal, aber:

Wenn sich die Spieler aber auf der Gewissheit ausruhen können das sie eh immer spielen, außer sie sind gesperrt oder verletzt, dann wird Veh nie die maximale Leistung aus ihnen herauskitzeln können.

Aber genau diese Sicherheit vermittelt Veh seiner Mannschaft. Anders ist es nicht zu erklären warum z.B. Gacinovic, Waldschmidt und auch Djakpa keine Einsatzzeiten bekommen.

Diese eingefahrene und gefährliche Situation lässt sich nur durch einen Trainerwechsel aufbrechen! Durch einen neuen Trainer kann sich keiner seines Stammplatz sicher sein und jeder der in der ersten elf stehen will muss sich den Hintern aufreisen. Wer das nicht will oder kann wird sich bei einem neuen Trainer auf der Bank oder Tribüne wiederfinden. Und genau das will doch eigentlich keiner von den Jungs (soviel Charakter unterstelle ich unserer Mannschaft).

Also bitte wenn überhaupt nur noch das HSV Spiel abwarten und dann einen Trainerwechsel durchführen. Dabei ist es vollkommen egal ob drei Punkte geholt werden oder nicht.

Was für eine Horrorvorstellung wenn in der nächsten Saison dieser nichtssagende, künstliche Brauseverein in der Bundesliga spielt und unsere traditionsreiche und geliebte Eintracht nicht.

Bitte alle Freundschaften, vergangenen Verdienste und Erfolge außer acht lassen und nur das hier und jetzt beurteilen und anschließend so entscheiden das nur das aller Beste für unseren Verein dabei heraus kommt.  
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Was willste hier schreiben? Hoch lebe der Vorstand. Kein Bock das mein Beitrag gelöscht wird

Alles super Typen hier. Lachend Richtung 2.Liga. Top Arbeit!
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Bin ganz deiner Meinung. Nicht nur Armin Veh und der Vorstand sind das Problem, sondern im spezifischen die betriebene Transfer und Finanzpolitik. Große Vereine wie Real Madrid und Barcelona HABEN ALLE SCHULDEN nur ist unsere Vorstand völlig darauf versteift keine roten Zahlen zu schreiben. Durch diese Schulden haben große Vereine wie Real Madrid ihre Erfolge erreicht. Es reicht im modernen Fußball nicht aus nur auf die eigene Jugendabteilung zu bauen und auf das beste zu hoffen. Ohne mal mehr Geld in die Hand zu nehmen als da ist, werden unsere Problemzonen wie z.B. unsere linke Seite nicht ausreichend behoben. Wenn ich dann Bemerkungen des Vorstandes höre wie "riskante Inventionen wird es bei uns nicht geben" bin ich recht enttäuscht, dass es den Verantwortlichen wichtiger ist über den Strich zu bleiben als unsere SGE in der ersten Liga zu halten.
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Ein Hauptproblem derzeit ist wirklich auch: Die haben sich alle lieb.

Die RW-Fraktion hat den (für Sie) lieben Trainer. Der liebe Trainer stellt überwiegend (für Ihn) liebe Spieler auf. Die haben sich alle lieb (halt bis auf die, die draußen sitzen dürfen, warum auch immer).
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Bin ganz deiner Meinung. Nicht nur Armin Veh und der Vorstand sind das Problem, sondern im spezifischen die betriebene Transfer und Finanzpolitik. Große Vereine wie Real Madrid und Barcelona HABEN ALLE SCHULDEN nur ist unsere Vorstand völlig darauf versteift keine roten Zahlen zu schreiben. Durch diese Schulden haben große Vereine wie Real Madrid ihre Erfolge erreicht. Es reicht im modernen Fußball nicht aus nur auf die eigene Jugendabteilung zu bauen und auf das beste zu hoffen. Ohne mal mehr Geld in die Hand zu nehmen als da ist, werden unsere Problemzonen wie z.B. unsere linke Seite nicht ausreichend behoben. Wenn ich dann Bemerkungen des Vorstandes höre wie "riskante Inventionen wird es bei uns nicht geben" bin ich recht enttäuscht, dass es den Verantwortlichen wichtiger ist über den Strich zu bleiben als unsere SGE in der ersten Liga zu halten.
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FelixD schrieb:

Bin ganz deiner Meinung. Nicht nur Armin Veh und der Vorstand sind das Problem, sondern im spezifischen die betriebene Transfer und Finanzpolitik. Große Vereine wie Real Madrid und Barcelona HABEN ALLE SCHULDEN nur ist unsere Vorstand völlig darauf versteift keine roten Zahlen zu schreiben. Durch diese Schulden haben große Vereine wie Real Madrid ihre Erfolge erreicht. Es reicht im modernen Fußball nicht aus nur auf die eigene Jugendabteilung zu bauen und auf das beste zu hoffen. Ohne mal mehr Geld in die Hand zu nehmen als da ist, werden unsere Problemzonen wie z.B. unsere linke Seite nicht ausreichend behoben. Wenn ich dann Bemerkungen des Vorstandes höre wie "riskante Inventionen wird es bei uns nicht geben" bin ich recht enttäuscht, dass es den Verantwortlichen wichtiger ist über den Strich zu bleiben als unsere SGE in der ersten Liga zu halten.

Bitte Vergleiche nicht unsere Liga mit der Spanischen. Schau dir mal die Umsätze der beiden von dir genannten Vereine an. Das sind selbst im Vergleich zu Bayern Welten. Klar hat Real und Barca Schulden. Die werden wie hier aber durch die Umsätze abgedeckt und behindern nicht das Financial Fairplay.

Du bist auf dem richtigen Weg wenn du die Transfer und Finanzpolitik kritisierst.
Der Weg ist das Ziel. Schulden wären Contraproduktiv.
Den Fehler den die Eintracht gemacht hat und bei dem andere Vereine uns weit vorraus sind, ist billige gute Talente  Einzukaufen, Auszubilden und Teuer zu Verkaufen.
Trapp war der erste seid Jahren, der einen hohen Verkaufswert erzielte.
Alle anderen die hätten Geld bringen können, wurden mehr oder weniger "hergeschenkt".
Da sind auch die Spielerberater dran Schuld, wollen sie zwar für Ihre Spieler das beste, jedoch der Verein der sie Weiterentwickelt hat, schaut meist in die Röhre. Das ist aber Verhandlungssache der Vereine, Berater und Spielern.
Da war wohl die Eintracht etwas zu freundlich.

Andere Vereine in der Liga, zeigen es immer wieder, wie sie mit guter Transferpolitik Gelder generieren können und sich trotzdem gut bis hervorragend in der Liga halten.
Eine gute Jugendabteilung aus denen die besten in die Profi elf Aufsteigen und nach 3-4 Jahren gut Verkauft werden können ergänzt die generierung.

Findet man die Balance und hat auch noch sportlichen Erfolg dazu, ist es wesentlich leichter auch Zahlungskräftige Sponsoren zu finden. Das alles ist Jahrelange  harte Arbeit und erfordert ein gutes Gespür für Talente.

Was bringt den der Vorschlag von dir Schulden zu machen?

Wenn dann nur Kurzfristige Lösungen. Sieht man sich den Transfermarkt an, mit welchen Summen alleine die Engländer im Europäischen Markt an Geldern um sich schmeissen, wird es für unseren Verein aber fast unmöglich für 10-20 Millionen ausreichend qualitativ hochwertige Spieler zu bekommen.

Dafür dieses Risiko einzugehen, lohnt nicht.
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FelixD schrieb:

Bin ganz deiner Meinung. Nicht nur Armin Veh und der Vorstand sind das Problem, sondern im spezifischen die betriebene Transfer und Finanzpolitik. Große Vereine wie Real Madrid und Barcelona HABEN ALLE SCHULDEN nur ist unsere Vorstand völlig darauf versteift keine roten Zahlen zu schreiben. Durch diese Schulden haben große Vereine wie Real Madrid ihre Erfolge erreicht. Es reicht im modernen Fußball nicht aus nur auf die eigene Jugendabteilung zu bauen und auf das beste zu hoffen. Ohne mal mehr Geld in die Hand zu nehmen als da ist, werden unsere Problemzonen wie z.B. unsere linke Seite nicht ausreichend behoben. Wenn ich dann Bemerkungen des Vorstandes höre wie "riskante Inventionen wird es bei uns nicht geben" bin ich recht enttäuscht, dass es den Verantwortlichen wichtiger ist über den Strich zu bleiben als unsere SGE in der ersten Liga zu halten.

Bitte Vergleiche nicht unsere Liga mit der Spanischen. Schau dir mal die Umsätze der beiden von dir genannten Vereine an. Das sind selbst im Vergleich zu Bayern Welten. Klar hat Real und Barca Schulden. Die werden wie hier aber durch die Umsätze abgedeckt und behindern nicht das Financial Fairplay.

Du bist auf dem richtigen Weg wenn du die Transfer und Finanzpolitik kritisierst.
Der Weg ist das Ziel. Schulden wären Contraproduktiv.
Den Fehler den die Eintracht gemacht hat und bei dem andere Vereine uns weit vorraus sind, ist billige gute Talente  Einzukaufen, Auszubilden und Teuer zu Verkaufen.
Trapp war der erste seid Jahren, der einen hohen Verkaufswert erzielte.
Alle anderen die hätten Geld bringen können, wurden mehr oder weniger "hergeschenkt".
Da sind auch die Spielerberater dran Schuld, wollen sie zwar für Ihre Spieler das beste, jedoch der Verein der sie Weiterentwickelt hat, schaut meist in die Röhre. Das ist aber Verhandlungssache der Vereine, Berater und Spielern.
Da war wohl die Eintracht etwas zu freundlich.

Andere Vereine in der Liga, zeigen es immer wieder, wie sie mit guter Transferpolitik Gelder generieren können und sich trotzdem gut bis hervorragend in der Liga halten.
Eine gute Jugendabteilung aus denen die besten in die Profi elf Aufsteigen und nach 3-4 Jahren gut Verkauft werden können ergänzt die generierung.

Findet man die Balance und hat auch noch sportlichen Erfolg dazu, ist es wesentlich leichter auch Zahlungskräftige Sponsoren zu finden. Das alles ist Jahrelange  harte Arbeit und erfordert ein gutes Gespür für Talente.

Was bringt den der Vorschlag von dir Schulden zu machen?

Wenn dann nur Kurzfristige Lösungen. Sieht man sich den Transfermarkt an, mit welchen Summen alleine die Engländer im Europäischen Markt an Geldern um sich schmeissen, wird es für unseren Verein aber fast unmöglich für 10-20 Millionen ausreichend qualitativ hochwertige Spieler zu bekommen.

Dafür dieses Risiko einzugehen, lohnt nicht.
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Respekt, dass du auf so einen Beitrag sachlich und fundiert antwortest. Ich hoffe mal, dass es auch verstanden wird!
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Die Hoffnung stirbt zuletzt.
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MrBoccia schrieb:

du kritisierst den Kader, die Einstellung, die Aufstellung, die Taktik und das Spielsystem, willst aber den, der für das alles verantwortlich ist, behalten?

Wenn ich den Kader kritisiere,kritisiere ich auch die Leute,die den Kader so zusammengestellt haben..
Das liegt auf der Hand,ist vor allem Hübners Werk,mit Beteiligung der jeweiligen Trainer der letzten und aktuellen Saison.
Das Spielsystem kritisiere ich nicht,die Taktik ebenfalls nicht,das taktische Verhalten der Mannschaft kritisiere ich sehr wohl,es braucht keinen Trainer um als Profifussballer zu wissen,daß man nach 60 Minuten nicht komplett die Defensive aufgeben muss.
Sowas kennen wir von dieser Mannschaft auch unter Schaaf...ein Gegentor und es bricht vieles auseinander..
Das ist nun mal eine Charakterfrage dieser Mannschaft,nicht eine Trainerfrage.

Gude Armin...da muss ich auch schmunzeln...
Ich sehe halt nicht so die Alternative,die jetzt das Ruder komplett rumreisst.
Daher hoffe ich,daß Veh es hinkriegt.Das hoffen,so hoffe ich,alle hier.....
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Armin, nach jedem Punkt und Komma kommt ein Leerzeichen.
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FelixD schrieb:

Bin ganz deiner Meinung. Nicht nur Armin Veh und der Vorstand sind das Problem, sondern im spezifischen die betriebene Transfer und Finanzpolitik. Große Vereine wie Real Madrid und Barcelona HABEN ALLE SCHULDEN nur ist unsere Vorstand völlig darauf versteift keine roten Zahlen zu schreiben. Durch diese Schulden haben große Vereine wie Real Madrid ihre Erfolge erreicht. Es reicht im modernen Fußball nicht aus nur auf die eigene Jugendabteilung zu bauen und auf das beste zu hoffen. Ohne mal mehr Geld in die Hand zu nehmen als da ist, werden unsere Problemzonen wie z.B. unsere linke Seite nicht ausreichend behoben. Wenn ich dann Bemerkungen des Vorstandes höre wie "riskante Inventionen wird es bei uns nicht geben" bin ich recht enttäuscht, dass es den Verantwortlichen wichtiger ist über den Strich zu bleiben als unsere SGE in der ersten Liga zu halten.

Bitte Vergleiche nicht unsere Liga mit der Spanischen. Schau dir mal die Umsätze der beiden von dir genannten Vereine an. Das sind selbst im Vergleich zu Bayern Welten. Klar hat Real und Barca Schulden. Die werden wie hier aber durch die Umsätze abgedeckt und behindern nicht das Financial Fairplay.

Du bist auf dem richtigen Weg wenn du die Transfer und Finanzpolitik kritisierst.
Der Weg ist das Ziel. Schulden wären Contraproduktiv.
Den Fehler den die Eintracht gemacht hat und bei dem andere Vereine uns weit vorraus sind, ist billige gute Talente  Einzukaufen, Auszubilden und Teuer zu Verkaufen.
Trapp war der erste seid Jahren, der einen hohen Verkaufswert erzielte.
Alle anderen die hätten Geld bringen können, wurden mehr oder weniger "hergeschenkt".
Da sind auch die Spielerberater dran Schuld, wollen sie zwar für Ihre Spieler das beste, jedoch der Verein der sie Weiterentwickelt hat, schaut meist in die Röhre. Das ist aber Verhandlungssache der Vereine, Berater und Spielern.
Da war wohl die Eintracht etwas zu freundlich.

Andere Vereine in der Liga, zeigen es immer wieder, wie sie mit guter Transferpolitik Gelder generieren können und sich trotzdem gut bis hervorragend in der Liga halten.
Eine gute Jugendabteilung aus denen die besten in die Profi elf Aufsteigen und nach 3-4 Jahren gut Verkauft werden können ergänzt die generierung.

Findet man die Balance und hat auch noch sportlichen Erfolg dazu, ist es wesentlich leichter auch Zahlungskräftige Sponsoren zu finden. Das alles ist Jahrelange  harte Arbeit und erfordert ein gutes Gespür für Talente.

Was bringt den der Vorschlag von dir Schulden zu machen?

Wenn dann nur Kurzfristige Lösungen. Sieht man sich den Transfermarkt an, mit welchen Summen alleine die Engländer im Europäischen Markt an Geldern um sich schmeissen, wird es für unseren Verein aber fast unmöglich für 10-20 Millionen ausreichend qualitativ hochwertige Spieler zu bekommen.

Dafür dieses Risiko einzugehen, lohnt nicht.
#
AdlerVeteran schrieb:

Das alles ist Jahrelange  harte Arbeit und erfordert ein gutes Gespür für Talente.

Das genau ist der Knackpunkt in der aktuellen Situation.
Ansonsten schließe ich mich den Ausführungen und dem angenehm sahlichen Ton gerne an.


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